Sonntag 26. April 2009 von burkhard
Jeder, der schon mal in einem Endspiel war und das verlor, wird das Gefühl kennen: Egal was man versucht, irgendwie will dieser rote Ball nicht in den Korb.
So etwa muss man es sich vorstellen, wenn man das Finale um die Deutsche Meisterschaft auf der Bank unser DBV-Ü45-Mannschaft miterlebt hat. Egal was das Team versuchte, die “Kugel” wollte einfach nicht ins “Runde”.
Da auf Kölner Seite mit Christoph Körner, Michaele Pappert (beide vielfache ehemalige Nationalspieler) und Rick Hunger Ex-Bundesligaspieler (2,10 m) standen, die immer eine Antwort auf unsere Bemühungen hatten, war es besonders schwer, dieses Spiel zu gewinnen. Noch dazu hatte unser Team diverse Fehlversuche, und die Herren Pappert und Hunger holten jeden Rebound. Mit dem ehemaligen Point-Guard der Nationalmannschaft Körner gelang es dem Kölner Team immer wieder, das Spiel zu ordnen und die Stärken des Teams in Szene zu setzen.
Nur einmal in der zweiten Halbzeit konnte sich unser Team durch ein letztes Aufbäumen und einer eindrucksvollen Arbeit in der Defense noch einmal auf 5 Punkte herankämpfen. Aber auch in dieser Phase fehlte dann leider wieder das Quäntchen Glück, das man braucht, um ein Spiel noch zu drehen. Mit großer Routine konnten die Kölner dann schließlich das Spiel “nach Hause” bringen und ihren Titel als Deutscher Meister in der Ü45 erfolgreich mit 65:53 verteidigen.
Glückwunsch nach Köln, uns blieb nur, dass wir ein gutes Turnier spielten, nur im Endspiel lief es leider nicht so, wie wir es uns vorgenommen hatten.

Deutscher Vizemeister Ü45 - DBV-Charlottenburg
v. l. n. r.: Jiri Fajt, Lutz Wadehn, Burkhard Schröder, Axel Jahnke, Frank Kühnast, Mark Heinke
knieend: Thomas Neiß, John Dronsella, Michael Schaede, Oliver Hundt, Matthias Bergmann