JBBL I DBV zieht in Göttingen den Kürzeren

Im dritten Auswärtsspiel der Relegationsrunde musste unser JBBL-Team eine Niederlage beim Tabellenführer Göttingen hinnehmen. Am Ende leuchtete an der Anzeigetafel ein 67:64 für den noch ungeschlagenen Gastgeber.

Der DBV Charlottenburg reiste nach Göttingen mit einem stark ersatzgeschwächtem Team: Mit Brandon Coleman, Leonik Wadehn und Mikias Mamo mussten gleich drei Starter passen. „Wir sind enttäuscht, dass wir mit leeren Händen aus Göttingen zurückkommen, aber trotz der Abwesenheit von einigen Schlüsselspieler haben wir gut gekämpft und sind immer dran geblieben„, sagt Reza Ghasseminia nach der Schlusssirene.

Gerade die Abwesenheit von Leonik und Brandon machte sich bemerkbar, bester Spieler der Partie war mit 22 Punkten und 8 Rebounds BBT-Flügelspieler Michael Javernik. Für den DBV punkteten Vincent Friederici (19), Felix Mensing (11) und Marc Friederici (10) zweistellig.

Der DBV Charlottenburg brauchte ein wenig Zeit, um seinen Rhythmus zu finden. Das erste Viertel ging mit 14:10 an den Gastgeber. Das zweite wurde mit 13:18 gewonnen, so dass man mit einem Punkt Vorsprung in die Kabine ging (27:28).

In der zweiten Halbzeiten erwiesen sich beide Teams als treffsicherer und die Begegnung blieb hochspannend. Am Ende des dritten Viertels war alles noch offen (46:46). Die Hausherren konnten sich im Laufe des entscheidenden Abschnitts absetzen (65:58), aber der DBV verwandelte in der letzten Minute noch zwei blitzschnelle Dreier und kam erneut heran (65:64). Göttingen wurde dann an die Freiwurflinie geschickt und traf beide Würfe zum 67:64.

Nun stehen für unsere Jungs drei Heimspiele in Folge auf dem Plan. Das erste steigt am kommenden Sonntag (12 Uhr) in der Sömmeringhalle. Zu Gast sind die MBC Jungwölfe, die mit dem jüngsten Sieg über Bayreuth punktgleich mit den Berlinern zogen.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Philipp Henry Czerr (5), Florian Weber (2) , Marc John Friederici (10), Dominic Driegert (1), Felix Mensing (11), Vincent John Friederici (11), Juri Snigula (7), Aris Pehlivanian (2), Maik Marangosov (7), Stefan Klajic, Philipp Bertelsmann, Nils Gonscherovski.