1. Herren und JBBL mit Auswärtsniederlage

Unsere 1. Herren zog am Sonnabend beim Tiergarten ISC den Kürzeren (92:79) und verpasste somit die Chance, die Tabellenspitze zu erobern. Nach neun Spieltagen belegt der DBV Charlottenburg weiterhin den dritten Platz.

Zur Niederlage trugen in ersten Linie die Defense, die den guten Standards der Charlottenburger zu weiten Strecken nicht entsprach sowie eine gewisse Müdigkeit, den vielen Ausfällen geschuldet, bei.

TISC setzt sich im dritten Viertel ab

Der DBV Charlottenburg konnte sich als erstes Team absetzen (16:22), aber geriet in Bedrängnis, als TISC im zweiten Viertel das Tempo erhöhte (41:36). Den Tiefpunkt erreichte unser Team zum Anfang des dritten Abschnitts, als TISC ein paar unnötige Ballverluste der Charlottenburger in einfache Körbe ummünzte (52:41/23.).

Milan und Kevin führen Aufholjagd des DBV Charlottenburg an

Spielertrainer Milan Pesic stelle auf Zonenverteidigung um und rief zur Aufholjagd auf. Mit Erfolg. Der Druck auf den gegnerischen Spielmacher stieg und Punkt um Punkt kamen unsere Herren wieder ins Spiel (55:49). Nach einer kurzen Verschnaufpause (72:62) schlug die Stunde des Kevin Schaffartzik: Der Guard netzte zehn Punkte in zwei Minuten ein und brachte den DBV wieder auf Kurs (76:72/37.).

Der Gastgeber wehrte sich (80:72), Finn verkürzte nochmal von jenseits der Dreierlinie, ehe die Müdigkeit zuschlug. Die Schlussphase gehörte ganz den Roten, die am Ende sogar einen unerwartet deutlichen Sieg einfuhren.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Damir Kustura, Youssuf Nabe (2), Kevin Schaffartzik (24), Konstantin Linnartz (7), Milan Pesic (20), Sebastian Pichlmayer (7), Nico Linnartz (2), Kai Zimmermann, Finn Göing (17).

JBBL unterliegt in Rostock

Auch unser JBBL-Team musste den Heimweg ohne Zählbares antreten und sah somit die letzten Hoffnugen auf den Einzug in die Hauptrunde erlöschen.

jbbl_rostockDas Glück ließ der DBV Charlottenburg in der Hauptstadt, zusammen mit Marc Friederici und Stefan Kljajic, die sich krankheitsbedingt abmelden mussten. Wenige Minuten nach dem Sprungball erlebten die Jungs einen echten Schock: Im Duell um den Ball biss sich Philipp Czerr auf die Zunge und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Unter diesen Bedingungen überrascht es nicht, dass unsere Spieler nie ihren Rhythmus fanden und am Ende mit 85:69 unterlagen.

Der Schock saß so tief, dass die Jungs das erste Viertel verschenkten (29:17). Auch nach der Viertelpause lief es nicht rund, aber wenigstens kam das Team mit Joshua Meck und Vincent Friederici in der Anführerrolle ins Spiel. Auch Niclas Jeltsch lieferte mit 14 Punkten eine solide Leistung ab.

Die zweite Halbzeit konnte man (39:40) für sich entscheiden, aber der Sieg der Rostocker wurde nie wirklich gefährdet. „Wenn man auf drei Leistungsträger verzichten muss, ist eine Niederlage wahrscheinlicher als ein Sieg„, fasste der Headcoach Reza Ghasseminia die Niederlage zusammen. „Aber das Team wird niemals aufgeben!„, fügte er hinzu, auf das kommende Spiel gegen die Piraten und die Relegationsrunde schauend.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Amer Poljac, Lars Leon Ebeling (3), Abraham Brooks Morejón, Philipp Czerr, Joshua Meck (12), Vincent John Friederici (29), Julian Hörske (2), Tony Avner, Nikolaos Tsiligiannis (9), Niclas Jeltsch (14), Julius Ilper.