Der DBV

dbv_historyDer DBV Charlottenburg (Deutscher Basketballverein Charlottenburg e.V.) ist ein Basketballverein aus Berlin. Gegründet wurde der Verein am 24. März 1990 von Mitgliedern der Basketballabteilung des DTV Charlottenburg. Seit Mitte der 50iger Jahre ist der damals noch DTV heißende Basketballverein unterwegs. Er erreichte in den achtziger Jahren die 1. Bundesliga und ist damit der Ursprung des modernen Leistungsbasketballs in Berlin.

Die Gründung des Klubs wurde notwendig, als der DTV auf den Konkurs zusteuerte. Die Bundesligamannschaft war ab 1989/1990 in Spielgemeinschaft mit der neugegründeten BG Charlottenburg angetreten. In der Saison 1990/1991 ging die Bundesliga-Lizenz allein an die BG Charlottenburg, die sich 1991/1992 in Alba Berlin umbenannte, den späteren Rekordmeister.

Doch der DTV, der jetzt nur noch Oberliga spielte, blieb auf Altlasten sitzen. Obwohl es sich letztlich nur um offene Gehaltsforderungen des ehemaligen Trainers Rick Shore handelte, gab es keine Aussicht, diese Altlasten aus dem Etat des verbliebenen Amateurbereichs (Basketball- und Turnabteilung) zu tragen. Auf der Mitgliederversammlung am 15. April 1991 musste die Auflösung des DTV Charlottenburg e.V. mit 79:3 Stimmen verabschiedet werden. Am 10. Oktober 1991 erfolgt die endgültige Abmeldung beim Registergericht.

In der Saison 1991/1992 nahm der neue Verein DBV Charlottenburg zum ersten Mal am Spielbetrieb teil. Seitdem spielte die erste Herrenmannschaft in der Regionalliga.

Tradition verpflichtet

Heute ist der DBV ein moderner, zeitgemäßer Basketballverein, der in allen Jugend-, aber auch Erwachsenenligen – vornehmlich Jungen und Herren – mit teilweise zwei bis drei Mannschaften pro Altersgruppe vertreten ist.

Im DBV wird sowohl Leistungsbasketball, als auch Basketball mit Breitensportcharakter gespielt. Der Verein versteht sich als Heimat für Sportler mit Ambitionen, aber auch für Menschen, die Lust auf ein lebendiges und verantwortungsvdein_vereinolles Vereinsleben haben.

Die Männer spielen seit der Saison 2013/14 in einer Spielgemeinschaft zusammen mit TuS Lichterfelde in der 1. Regionalliga mit dem Zeug und dem Willen, noch weiter zu stürmen. Unterstützt werden sie nicht nur von weiteren Herrenmannschaften in allen Ligen darunter, sondern auch von einer gewachsenen lokalen Fankultur.

Der DBV ist auch Bundesliga!

Die JBBL (U16-Bundesliga) und NBBL (U19-Bundesliga; in Kooperation mit TuS Lichterfelde und dem RSV Eintracht aus Stahnsdorf) sind Teil unser Leistungssport-Ausbildung. Hier erleben talentierte und leistungshungrige junge Spieler Leistungssport zum ersten Mal.

Der DBV wächst, schon jetzt sind es über 340 Mitglieder einer der größten Basketballvereine Berlins (und unter den 50 größten Basketballvereinen in Deutschland). Aber wir wollen noch weiter. Jugendarbeit für Jungen und Mädchen ab dem 7. Lebensjahr sind für uns Programm. Gleichzeitig bieten wir allen, für die Basketball eine Leidenschaft ist, Spielmöglichkeiten in  jeder Altersstufe.

Der DBV ist damit ein relevanter Partner für einen der größten Bezirke Berlins, der DBV ist Partner Charlottenburg-Wilmersdorfs. Fünf Grundschulkooperationen beweisen unsere Bereitschaft im Ehrenamt in der Nachmittagsbetreuung von Schulkindern ganz vorn zu stehen. Im wahrsten Sinne des Wortes ist dieses Engagement für uns Ehrensache.

Mit sehr gut ausgebildeten und engagierten Trainern stürmen wir in eine spannende Zukunft. Qualität ist dabei die Maxime. Mit Stephan McCollister haben wir seit 2013 bereits einen hauptamtlichen Jugendtrainer, der konzeptionell und operativ den Jugendbereich sportlich ausrichtet.

Mit dem Förderverein steht dem DBV ein starker, leidenschaftlicher und großzügiger Partner zur Seite. Mit dieser Konstellation ist die Voraussetzung geschaffen worden, sportlich aber auch gesellschaftlich zu wachsen.

Alle gemeinsam teilen die Begeisterung an unserem lebendigen, zeitgemäßen Sportverein mit gesellschaftlich relevanten Wertemaßstäben – als DBV Family.