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Auf einen Kaffee mit… Timo Kastrati

Neuanfang mit 18. Hört sich seltsam an, kann jedoch passieren. Timo Kastrati, der Sohn des ehemaligen DBV-Trainers Bekim Kastrati musste eine mögliche Spielerkarriere aufgeben und hat am vergangenen Wochenende seinen Einstand an der Seitenlinie gefeiert. Bei unserem Kaffeetreffen hat er uns erzählt, wie schnell sein Herz schlug und sein Kopf denken musste. Und wie die Zukunft aussehen könnte. Und wie Basketball in Kroatien aussieht. Viel Spaß beim Lesen!

Hallo Timo, den 20.9.2015 wirst Du nicht so einfach vergessen. Erstmals an der Seitenlinie und sofort ein Krimi gegen den SV Pfefferwerk. 

Ein spannendes Debüt, keine Frage. Das Ende mag ein bisschen bitter gewesen sein (63:64 lautete der Endstand), aber meine acht Spieler haben gut gekämpft. Man muss bedenken, dass die Hälfte von ihnen erst seit kurzem vom Fußball zum Basketball gewechselt ist. Wir haben einen langen Weg vor uns, aber diese Jungs haben das Potential sich zu entwickeln. Mein Ziel ist, sie auf den möglichen Sprung in die Oberliga-Mannschaft vorzubereiten.

Timo beim Hermut-Weber-Cup 2009, damals mit Coach Simon.

Timo als U14-Spieler beim Hermut-Weber-Cup 2009, damals mit Coach Simon.

Die Geschichte kennst Du aus dem Ff…

Am Anfang habe ich mich selbst auch erstmal dem Fußball gewidmet, aber mir fehlte die Leidenschaft. Das wurde mir klar, als ich die ersten Basketballtrainings absolvierte. Da hatte ich den Eindruck, ich spiele mit dem Herzen, so bin ich folgerichtig beim Basketball geblieben, zunächst beim BG2000 und dann seit 7 Jahren beim DBV Charlottenburg.

Papa Bekim wird deine Entscheidung sicherlich nicht bereut haben.

(lacht) Für ihn war es das Beste, was mir hätte passieren können. Er liebt Basketball, hat selber gespielt und den DBV Charlottenburg 2011 zum Aufstieg in die 1.Regionalliga geführt. Er hat mir in den ersten Jahren alles beigebracht und auch dank seines Wissens habe ich dann geschafft, JBBL zu spielen.

Dann schlug das Verletzungspech zu und eine neue „Karriere“ begann.

Und „meinen Kindern“ die Liebe zu dieser Sportart weiterzugeben. Als Stephan McCollister – mein ehemaliger JBBL-Trainer – zu mir kam und mir vorschlug, ihm bei den Minis zu helfen, habe ich keine Sekunde gezögert. Die U16.3 und die U18.2 sind dann dazu gekommen. Trainer zu werden, habe ich immer im Hinterkopf gehabt, aber eine Gelegenheit hatte sich bislang mangels Kontakten oder Zeit noch nicht ergeben. Nun kann ich das ausprobieren und gleichzeitig mit der U20 selber weiterspielen (funkelnde Augen). Ich brenne dafür, wieder auf dem Parkett aufzulaufen.

Was ist der größte Unterschied zwischen Mini- und Jugendgruppen? 

Die kleinen Kinder sind leicht abzulenken und brauchen immer neben dem „Fachwissen“ den Spaßfaktor. Die Älteren schauen meistens aufmerksam zu und wollen sofort Neues ausprobieren. Neulich haben sie voller Begeisterung gelernt, wie eine verbesserte Wurftechnik die Wurfquote deutlich steigern kann. Das war für sie kaum zu fassen.

Spielt der geringe Altersunterschied eine Rolle?

Es ist nicht bemerkbar. Der Trainer hat immer eine gewisse Autorität. Was mir schwerer fällt, ist als Headcoach zu denken… die Spieler auf dem Feld zu ordnen, weiter zu denken und schnell zu reagieren. Wenn man selber gespielt hat, ist immer noch der Anreiz groß, sich selbst einzuwechseln.

Das „Trainer-Denken“ lässt sich sicherlich verinnerlichen. 

Man braucht Zeit und ich bin froh, dass es in diesem Verein nette und kompetente Leute gibt, die mich gerne unterstützen und dass man ohne großen Druck und mit viel Vertrauen arbeiten darf.

Ist „Profitrainer“ eine Option für die Zukunft?

Das wäre natürlich schön. Vielleicht eine Erfahrung im Ausland, in einem englischsprachigen Land, wo man Studium und Basketball kombinieren kann. Bevor man an die Zukunft denkt, muss aber das Abitur in der Tasche sein – und zumindest eine D-Lizenz.

Am Sonntag wurde auch mit Spanien der neue Europameister gekürt. Hast Du die EM verfolgt? 

In der Mercedes-Benz-Arena habe ich mir natürlich ein paar Spiele angeschaut, aber die EM hat für mich jegliches Interesse mit dem Ausscheiden Kroatiens – dem Herkunftsland meiner Familie – verloren. Ich hätte es Serbien gegönnt, aber Spanien hat es nach den Anlaufschwierigkeiten in Berlin verdient.

Du hast den Basketball im Osten sowie im Westen Europas erlebt. Ist es so unterschiedlich, wie man häufig hört?

Ja. Der Unterschied ist riesengroß. Ein Beispiel dazu: Wir sind auf einem Freiplatz und wollen ein paar Stunden Basketball spielen. Am Lietzensee begegnet man Basketballern, die die neuesten Tricks ausprobieren und zeigen. Alles ist relativ entspannt. In Kroatien geht es um die Ehre, es wird etwas ernster genommen und das Ergebnis steht im Vordergrund. Jedes Team hat nur ein Ziel – den Platz als Sieger zu verlassen. Und wer verliert, der wird den Tag ganz schnell vergessen machen wollen.

Vielen Dank Timo für das nette Gespräch und deinen letzen Tipp: Urlaub und Basketball lassen sich in Kroatien erst nach intensivem Training kombinieren.   

Sehr gerne. Wer immer nach Kroatien fährt – meldet euch bei mir – ich habe ein paar Insider-Tipps für gute Freiplätze! Allen DBVern einen guten Saisonstart!

 

Patrick und Moritz: Upgrade!

Unser Trainerteam konnte in der vergangenen Woche zwei Erfolge verbuchen. Patrick Deitel und Moritz Maier haben ihre Fortbildung abgeschlossen und die Prüfungen  bestanden.

Patrick ist nun im Besitz der B-Lizenz und darf nun Teams bis zur ProA trainieren. In der kommenden Spielzeit wird er jedoch erstmal – wie seit 2011 – mit unserem Nachwuchs arbeiten. Nach dem erfolgreichen Quali-Turnier steht ihm und seinen Spielern der U14 und U16 eine spannende Oberliga-Saison bevor.

Moritz ist der erste Schritt zu einer Karriere als Trainer gelungen. Der 18-Jährige hat am Wochenende die D-Lizenz bekommen. Schwerpunkte des Lehrgangs waren: Grundlagentechniken des Dribbelns, Passen/Fangens, Werfens, Korbleger, Verteidigung; Angriffstechniken im 1-0/1-1, Grundlagenwissen im Bereich des Athletiktrainings bis zum U14-Alter und der Verletzungsprophylaxe, Training im Mini-Alter, Theoretisches Wissen über Trainingssteuerung und Methodik. Er wird in der kommenden Saison Stephan McCollister in der U9 und U10 unterstützen.

Der DBV gratuliert den beiden Trainern herzlich und wünscht ihnen weiterhin viel Erfolg für die bevorstehenden Aufgaben!

Auf einen Kaffee mit… IGOR RÜCKER (Deutscher Meister Ü35 & Ü40)

Vier Titel in insgesamt 6 Altersklassen. Die Saison 2015 geht in die Geschichtsbücher als die erfolgreichste in unserem 25-jährigen Bestehen sowie diejenige, als die Aufholjagd auf Wolfenbüttel endlich beendet wurde. Mit den diesjährigen Pokalen zur Ü35, Ü40, Ü45 und Ü60 (zum ersten Mal) haben unsere Teams 25 Trophäen gesammelt. Soviel wie kein anderer Verein. Hinter den Kulissen dieser hervorragenden Truppe sorgen Viele dafür, dass alles nach Plan läuft. Einer von ihnen ist Igor Rücker. Der beim Kaffee trinken mindestens genauso prickelnd wie auf dem Parkett wirkt.

Hallo Igor, herzlichen Glückwunsch zu den vielen Erfolgen dieser großartigen Saison! Was macht jedes Jahr den Unterschied zu Gunsten des DBV aus?

Die Spieler. Nur durch die jeweiligen Spieler und ihre Kontakten zu alternden Basketballstars sowie das gute Untereinander dieser im DBV gelingt es Jahr für Jahr, erfolgreiche Mannschaften zusammenzustellen, jeden einzelnen neuen Spieler zu begeistern und neue – auch wenn nur für diese Wettbewerbe – hinzuzuholen. Das ist ein weites Netz von Kontakten und wir genießen den Ruf, das ernst zu nehmen und nicht nur zum Spaß zu machen. So rücken stets Spieler nach und helfen Spieler aus. Mit Patrick Femerling stand jetzt auch unser Rekordnationalspieler mit auf dem Parkett. Drazan Tomic hat sich motiviert und Niklas Lütcke ist immer positiv und überzeugend dabei. Oliver Lenhardt – das muss hervorgehoben werden – hat drei Finals auf dem Feld gewonnen, sein Schreibtisch quillt vor Medaillen jetzt über. Jens Kollat hat seinen Rücktritt vom Rücktritt erklärt.

Wie läuft die „Nachwuchsgewinnung“? 
Bei der Ü35 bildet sich um Daniel Hönicke, Thomas Tripp, Kai Zimmermann, Milan Pesic und Sebastian Pichlmayer auch ein toller neuer „Rumpf“, der von uns Älteren gerne unterstützt wird. Ein besonderer Dank geht diesbezüglich an Kai Zimmermann, der die Jungs alle motiviert hat und stets selbst mit gutem Beispiel vorangeht. Wir sind wohl für die Zukunft – zum Ärgernis unserer Gegner – ganz gut gewappnet.

Die Meisterschaft wird an einem Wochenende ausgespielt. Wie viel „Klassentreffen“ steckt in diesen Veranstaltungen?
Man trifft viele alte Gesichter, tauscht sich aus, aber für uns geht es im Regelfall eher um den Wettbewerb. Manchmal erfreut man sich gerade daran, dass man einem renommierten Spieler nochmal zeigen konnte, das man auch was kann. Und Gedanken wie, „man wäre ich damals mal dabei geblieben“… kommen auch gerne zu Tage. Einige kennen sich zudem von den Senioren Weltmeister- oder Europameisterschaften. Gerade die fitten Älteren bei uns (John Dronsella, Wolfgang Ludwig, Matte Bergmann usw.) spielen ja regelmäßig bei diesen Veranstaltungen mit und wurden auch schon mit Standing Ovations als Weltmeister bei uns in der Halle begrüßt. Dieses Jahr sind einige wieder in Orlando (USA) zur WM.

Die Besonderheit in den Ü-Altersklassen ist, dass man alle 5 Jahre „Rookie“ ist. Wie fühlt es sich an?
Eigentlich schlecht, denn man merkt, wie man unaufhaltsam altert. Eine Ü45 war für mich vor „Kurzem“ noch weit entfernt, und plötzlich ist man dabei. Da aber sich die (noch) Älteren stets auf das neue freuen, dass der Nachwuchs kommt, macht ein das leichter und tatsächlich, man ist schon motiviert, da man ganz plötzlich wieder der Jüngste im Teilnehmerfeld ist.

Hat sich die Lust aufs Zocken im Laufe der Jahre geändert?
Gar nicht. Es macht weiterhin wahnsinnig Spaß und der Ehrgeiz ist ohne Frage vorhanden. Schmerzmittel am ersten Abend gehören genauso dazu, wie beim Anlaufen noch einmal einen Dunk hinzulegen. Auch Aufregung ist vor und während der Spiele zu verspüren. Man taucht ein in die Geschichte, denkt an viele Jugendturniere zurück und freut sich einfach.

Wie oft haben Sie vor einem Training gedacht; „Mensch, die Couch ist doch viel bequemer. Ich bleibe lieber hier“?
Auch das kommt nicht vor, wir trainieren ja nicht mehr so hart, spielen meist und das ist doch stets der Couch deutlich vorzuziehen. Zudem ist es ein Genuss und ein Geschenk, bei den vielen Senioren in die Halle zu gehen, viele Freunde zu treffen und sich auszutauschen und zusammen Sport zu machen.

Greifen Sie immer noch auf denselben Katalog von Moves wie in den jüngeren Jahren zu? 
Zu meinen Moves will ich mich nicht äußern, um nicht Spott aus dem Kreis der Senioren zu ernten. Zur Diskussion stünden der 360 Jumper, der klassische One-hand-Dunk oder der Bekim-Kastrati Gedächtnis Fake. Es gibt jedenfalls Tage, wo man denkt, man habe gar nichts verlernt, fühlt sich gut und locker und ist gedanklich auf dem Freiplatz. Dann gibt es die Tage, wo man meint, man sollte sich zum reinen Shooter umbilden und den Quatsch am Korb sein lassen. Manchmal braucht man halt auch den noch älteren Mitspieler, um sein Selbstwertgefühl aufzubauen, umgekehrt ist es auch erfrischend mal einem 30 jährigen ein paar ins „Gesicht“ zu schießen.

Wann haben Sie zum letzten mal gedacht: „Ich komme mir auf dem Parkett so frisch wie ein 18-Jähriger“?
Letzten Donnerstag, beim Training um 20.05 Uhr.

Wann hingegen haben Sie gedacht: „Das ist in meinem Alter jetzt echt zu viel?“
Letzten Donnerstag, beim Training um 21.20 Uhr.

Wie hat sich der Basketball seit „Ihren Zeiten“ entwickelt?
Ich verfolge eigentlich nur den Profi-Basketball, der natürlich deutlich athletischer und variabler geworden ist. In der Oberliga z.B. stagniert das aus meiner Sicht jedoch seit Jahren. Dort zumindest fehlt es oft an Grundausbildung, so dass wir auch mit unserer Erfahrung da sehr gut mithalten können.

Was können sie einem Mini-Spieler raten, der gerade seine ersten Schritte geht?
Spaß an der Sache, Taktik und Basketball-Grundschule nicht vernachlässigen.

Was einem jungen Spieler auf dem Sprungbrett in den Leistungssportbereich?
Noch sind keine Kameras in der Halle! Dribbel- und Fake-Exzesse haben noch nie ein Spiel gewonnen.

Seit wann laufen Sie für den DBV aus?
Seit 1991, zuvor aber bereits seit 1985 beim DTV Charlottenburg, der Mutter aller Charlottenburger Basketballvereine, zwei Jahre kurze Abwesenheit (ALBA und Weißenfels), aber ansonsten im gelb-blauen Trikot.

Warum immer noch beim DBV?
Alternativlos im Seniorenbasketball, wenn man den Erfolg will, so wie meine Mitspieler in jedem Jahrgang. Zudem ist der geistige Austausch (zumeist) auf dem gleichen hohen Niveau.

Herr Deutscher Meister Rücker, vielen Dank für das nette Gespräch!

 

 

Der DBV in der Presse: Heiko Mehnert

Charlottenburg. Die Basketballer vom DBV Charlottenburg haben ihre Kooperation im Leistungsbereich erweitert: Nachdem man bereits seit zwei Jahren mit dem TuS Lichterfelde eng zusammenarbeitet, wird diese Kooperation nun durch den RSV Eintracht Stahnsdorf ergänzt.

Berliner-Woche-Reporter Michael Nittel sprach mit dem Vorsitzenden vom DBV, Heiko Mehnert, über die erweiterte Kooperation und ihre Ziele.

Das Interview lest ihr auf der Webseite der Berliner Woche

Deutsche U20 besiegt Polen in der Sömmeringhalle

Die deutsche U20-Nationalmannschaft der Herren ist erfolgreich in die EM-Vorbereitung gestartet. Nach zehntägigem Lehrgang im Bundesleistungszentrum Kienbaum bezwang das Team von Bundestrainer Frank Menz Polen mit 94:56 (25:13, 24:21, 20:11, 25:11). Gespielt wurde in der Sporthalle Charlottenburg.

Aus Constantin Ebert (Foto), David Taylor, Maximilian Ugrai, Lukas Meisner und Mahir Agva setzte sich die deutsche Premierenformation zusammen. Agva und Taylor sorgten für das schnelle 6:0 (2. Min.). Die aggressive deutsche Defense trug Früchte (12:2, 4. Min., Robert Zinn) und Menz wechselte früh durch, während bei den Gästen noch nicht viel zusammenlief. In der Folge entwickelte sich eine offenere Partie, in der Deutschland aber weiter klar vorne blieb (23:10, 9. Min., 3er Kovacevic, 2er Grof und Ebert).

Auch im zweiten Viertel mussten sich die Polen jeden Wurf hart erarbeiten, was eine dementsprechend dürftige Wurfquote zu diesem Zeitpunkt zur Folge hatte (<30 %). Agva spielte stark auf und machte in der 12. Minute bereits das 30:15. Menz blieb seinem hochfrequentigen Wechselrhythmus treu, musste aber jetzt mit ansehen, wie die deutsche Defense etwas nachließ und den Polen mehrere Distanztreffer gestattete (30:21, 14. Min.). Die Ballverluste auf deutscher Seite häuften sich, da tat Ugrais “and one” gut (37:26, 16. Min.). Polen konnte die zwischenzeitliche Schwächephase der ING-DiBa-Korbjäger bis zum Seitenwechsel nicht nutzen, im Gegenteil, das Menz-Team hatte noch einmal deutlich angezogen (49:34).

Bis zur Mitte des dritten Viertel hatte sich nichts an der klaren Dominanz der DBB-Auswahl geändert (57:42). Zwar war die Wurfquote von lange Zeit über 60 Prozent auf knapp über 50 Prozent gesunken, aber das langte allemal, um den Gegner auf Distanz zu halten. Eindeutig lag man auch bei den Rebounds vorne (30:15), sodass in dieser Phase nichts auf ein mögliches Comeback der Polen hindeutete. Das 62:42 durch Konstantin Kovalev nach 27 Minuten musste man fast schon als Vorentscheidung werten. Doch es ging ja weniger um das Ergebnis als vielmehr um das Proben der im Training erarbeiteten Inhalte, und so forderte Menz ungeachtet des deutlichen Vorsprungs weiterhin vollen Einsatz. Und seine Spieler taten ihm den Gefallen: 69:45 nach drei Vierteln.

Im Schlussabschnitt hielt Menz daran fest, die Spielzeit sehr gleichmäßig zu verteilen. Das Ergebnis blieb deutlich, auch wenn die Polen bei den Rebounds etwas aufholten (74:47, 33. Min.). Zu wenig hatte der Gegner dem konstant hohen Druck der Deutschen, bei denen sich alle zwölf Spieler in die Korbjägerliste eintrugen, entgegenzusetzen. So durfte ein einigermaßen zufriedener Bundestrainer nach 40 Minuten konstatieren: “Das Ergebnis war heute unwichtig, aber es ist natürlich schön, wenn man mit einem Sieg startet. Wir konnten einige Dinge gut ausprobieren, haben aber auch gesehen, dass wir an einigen Problemen arbeiten müssen. Das Reboundverhalten und die zu vielen Ballverluste haben mir insgesamt nicht gefallen, aber es ist schwer das Spiel einzuschätzen. Auf beiden Seiten haben viele Spieler gefehlt. Morgen werden wir versuchen es schon etwas besser zu machen.”

Für Deutschland spielten:
Constantin Ebert (TG 48 Würzburg/s.Oliver Baskets, 8), David Taylor (University of Pacific, USA, 12), Maximilian Ugrai (s.Oliver Baskets Akademie Würzburg, 14), Lukas Meisner (Druff! Baskets Braunschweig/University of Columbia, 3), Sebastian Heck (BIS Baskets Speyer, 10), Jonas Grof (Phoenix Hagen/Iserlohn Kangaroos, 5), Björn Rohwer (BC Rendsburg, 5), Konstantin Kovalev (ALBA Berlin, 1), Dejan Kovacevic (FC Bayern München, 3), Mahir Agva (Team Ehingen Urspring, WALTER Tigers Tübingen, 17), Tom-Niclas Alte (TV Lange, 1), Robert Zinn (Mitteldeutscher BC/BSW Sixers, 15).

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