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Vier neue D-Lizenz-Trainer!

Die DBV Family freut sich über gleich vier neue lizensierte D-TrainerInnen in unseren Reihen! Arina Vahdati (im Bild oben links), Adnan Dzibric (u.r.), Renaud Kenfack (o.r.) und Siddhartha Kastens (u.l.) haben am Sonntagnachmittag in der Knaackstraße im Prenzlauer Berg ihre praktische Prüfung zum D-Trainerschein bestanden. Als Demonstrationsteams unterstützten unsere U11 und U12 die Prüflinge mit bestmöglichen Trainingsleistungen trotz Ferienbeginns.

Arina hat bereits in den vergangenen Jahren an der Seite unserer Minitrainer hervorragende Arbeit geleistet und nun den logischen nächsten Schritt getan. Adnan betreut seit dem Beginn der Saison die U20-Mannschaft. Renaud ist seit 2010 Spieler beim DBV und hat zur Saison 2015/16 als Trainer im Mini-Bereich begonnen. Zurzeit trainiert er die U8 und U9 zusammen mit Moritz Maier. Siddhartha ist aktueller FSJler beim DBV und coacht die U18.2 und U16.3 zusammen mit Timo Kastrati.

Wir gratulieren Arina, Adnan, Renaud und Siddhartha zur bestandenen Prüfung und wünschen allen weiterhin viel Erfolg!
Außerdem bedanken wir uns bei unseren Demo-Teams für den tollen Einsatz am (eigentlich) freien Wochenende.

Wir trauern um Werner Blanke

Mit Werner Blanke geht eine Berliner Schiedsrichter-Legende, ein Vorbild und Mentor auf und abseits des Basketballfeldes. Er verstarb am vergangenen Sonnabend im Alter von 71 Jahren nach langer, schwerer Krankheit. Dem DBV stand Werner Blanke sehr nah – ein Nachruf von Burkhard Schröder:

Lieber Werner,

nun bist du von uns gegangen! Wir kennen uns fast eine kleine Ewigkeit bezogen auf diese kleine Basketballwelt. Wann genau ich dich das erste Mal erlebte, das weiß ich nicht mehr so genau, ich spielte damals noch erste Basketball-Bundesliga beim DTV-Chalottenburg, es muss so 1982 oder etwas später gewesen sein. Und du warst anders! Immer wieder hast du mit uns Bundesligaspielern das Gespräch gesucht. Dir ging es darum, wie man das Verhältnis von Schiedsrichtern und Spieler verbessern kann, verbessern durch Dialog, das war das Neue! Also Entwicklung durch ein Aufeinanderzugehen einzuleiten und fortzuführen, das war dein Verdienst!
Nicht Wenige von uns Spielern haben sich über deine Adiletten lustig gemacht, haben aber irgendwann gemerkt, dass dies zu dir gehörte wie auch die „Gelbe Karte“, die im Basketball-Regelwerk eigentlich gar nicht vorkam.
Auch viele Jahre später dann, als wir uns bereits im Seniorenbasketball wiedertrafen, warst du zur Stelle, wenn man dich brauchte, warst bereit zur Kommunikation. Und du hattest immer etwas zu sagen, wenn es um die Entwicklung des Schiedsrichterwesens ging.
Mittlerweile bin ich 58 Jahre alt und spiele in der Ü45-Runde. Auch hier hast du uns, bis zuletzt, unterstützt und warst da, wenn wir dich als „Ref“ für unsere Alt-Herren-Spiele brauchten. Eigentlich konnte man dich immer kontaktieren, du hattest eine Lösung!

Lieber Werner, du wirst uns fehlen, wir trauern um dich und unsere Gedanken sind bei deiner Familie.

Burkhard Schröder und viele andere Spieler der DBV-Ü45-Mannschaft sowie der gesamte DBV Charlottenburg.

Auf einen Kaffee mit… dem DBV-Weihnachtsmann Jörg Lehmann

Der DBV-Weihnachtmann Jörg Lehmann mit seinen Geschenken für den Verein

Den letzten Kaffee in diesem Jahr haben wir mit einer sehr berühmten Persönlichkeit getrunken. Rote Mütze, rote Wangen, weißer Bart. Vor dem Laden warten noch ein Schlitten und die Rentiere, die sich eine Pause auf dem langen Heimweg gönnen. Ja, der Weihnachtsmann. Und zwar der DBV-Weihnachtsmann, Jörg Lehmann, der den Verein nach seiner Gründung 1991 bis 2007 geführt hat. Das Foto verrät, dass er auch Geschenke für unseren Verein in seinem Sack hatte. Wir fragen nach.

Guten Tag Herr Weihnachtsmann, wie war Ihre lange Reise um die Welt?

Anstrengend. Zigtausend Kilometer in wenigen Stunden sind kein Ponyhof. Aber das Leuchten in den Kinderaugen lässt Stress und Müdigkeit verschwinden.

Lassen Sie uns zusammen ein Spielchen spielen. Hätten Sie freie Hand und wären Sie nicht an die Weihnachtspost gebunden, was würden Sie unserem Verein bringen? 

Der Verein ist schon groß, in den letzten 25 Jahren hat er sich enorm entwickelt. Ein Geschenk für alle würde nicht reichen.

Na gut. Beschenkt werden unsere Minis mit…  

Hallenzeiten. Ich weiß, das Thema ist brisant, aber die Hallen sind einfach die Grundvoraussetzung für die Arbeit jedes Vereins. Wenn man keinen Ort hat, wo die Kinder besser den Basketball kennen lernen können, wird alles schwieriger. Zudem würde ich den Kindern noch mehr Schulkooperationen schenken. Kinder begnügen sich nicht mit nur einem Geschenk.

Was bekommen dann unsere jungen Bundesliga-Profis?  

Vernunft. Damit sie in diesem kritischen Alter nicht ans Geld denken und keinen Versprechen Vertrauen schenken, die schwierig zu erfüllen sind. Beim DBV kann man sich gut entwickeln und hat keinen enormen Druck (wie Akim Jonah zeigt, NdA). Und ich würde mich sehr freuen, wenn sie mich und den Verein künftig mit einem harten Kern für die kommenden 25 Jahre beschenken würden.

Haben Sie in ihrem Sack auch Geschenke für unsere Trainer?  

Aber Hallo! Die Trainer sind ein Grundstein unseres Vereins. Ich habe A- und B-Lizenzen für alle, man muss sie nur beim LSB abholen und vielleicht ein paar Fragen beantworten. Ich bin mir sicher, dass alle unseren Trainer es bis dahin schaffen werden.

Beschenken Sie auch Erwachsene?  

Unsere schon. Mit einer Packung Lust am Training und einem Anti-Rost-Mittel. Unsere Seniorenteams sind ein seltenes Beispiel, dass Sport und Spaß – und Erfolg – kein Alter kennen.

Ist in der Tüte auch etwas für unseren Vorstand?  

Ein Notizblock. Darauf könnte man eine Strategie für die kommenden 5 Jahre festlegen. Seitdem ich den Stab übergeben habe, hat der Vorstand den Verein gut vorangebracht. Nun ist es Zeit für die Weiterentwicklung bis 2020. Man darf nie still stehen. Und das tun wir auch nicht.

Wie kamen Sie zum Basketball?  

Es ist schon 43 Jahre her, die Geschichte. Fast Liebe auf dem ersten Blick, nachdem ich im Fernsehen das Olympia-Finale 1972 USA gegen die Sowjetunion gesehen haben. Das Ende fand ich es so spannend und faszinierend, dass mich nichts davon abhalten konnte, Basketball auszuprobieren. Seitdem lässt mich diese Leidenschaft zu dieser Sportart nicht los.

Wie kamen Sie überhaupt auf die Idee, Weihnachtsmann zu werden?  

Es war – als Vorstandsvorsitzender – mein persönliches Geschenk an unsere Mitglieder. Wir wollten Weihnachten zusammen feiern und hatten keinen Weihnachtsmann. Das geht gar nicht, habe ich mir gedacht. Da „große“ Macht große Verantwortungen mit sich bringt, bin ich gerne in die Rolle geschlüpft. Und es hat recht viel Spaß gemacht.

Was gehört sonst noch zu Weihnachten?  

Das Zusammensein. Alle Weihnachtstraditionen dienen dazu und sind mir deshalb besonders wichtig. Baum aufstellen, Krippe gestalten, Geschenke auspacken. Das ist einfach schön und stiftet Freude in allen Menschen.

Was machen Sie sonst in den restlichen 363 Jahrestagen?  

Als Jörg Lehmann segle ich gerne. Das ist eine spätere Leidenschaft, die viele Ähnlichkeiten zum Basketball hat. Zum einen ist Segeln ein echter Mannschaftssport, in dem man voraus geht – im wahren Sinne des Wortes – wenn man dem Mitspieler vertraut. Zum anderen muss man in „Räumen“ denken: Wo bin ich, wo ist mein Ziel, wo ist mein Gegner. Als Weihnachtsmann… darf ich das nicht verraten

Noch eine letzte Frage an Jörg Lehmann. Wann haben Sie erfahren, dass es den Weihnachtsmann…  

Meine Kumpel in der Schule habe es mir erzählt. Ich muss gestehen, ein kleiner Schock war es schon.

Der DBV-Weihnachtsmann Jörg Lehmann und die DBV-Redaktion wünschen allen einen guten Rutsch ins neue Jahr! 

Der DBV wünscht Frohe Weihnachten!

Liebe Freunde.

Ein aufregendes Jahr neigt sich dem Ende. Für unseren Verein ganz besonders.

Wir haben eine neue Kooperation geschlossen und spielen mit TUSLI und dem RSV Stahnsdorf in der Pro B. Nach dem Abschied aus der ersten Regionalliga ein ganz guter Schub für unsere Spieler. NBBL und JBBL sind weiterhin in Ihren Ligen unterwegs. In der NBBL im Rahmen der Kooperation und in der JBBL ganz DBV. Das Konzept hat sich als erfolgreich erwiesen. Das Angebot, welches wir in Berlin machen können, ist somit ziemlich einzigartig.

Unsere Partnerschaft mit TUSLI ist mittlerweile sehr freundlich geworden. Wir helfen uns gegenseitig an allen erdenklichen Stellen – das macht Spaß und uns gemeinsam sehr stark.

Leistungs- und Breitensport gehen zusammen einen spannenden Weg. In annähernd allen Liga ist der DBV präsent. Wir sind eine Größe in Berlin.

Und: Wir haben tolle Trainer gewinnen können. Der DBV hat die stärksten Trainer-Teams, seit dem Beginn der Neunziger Jahre.

Und das führt mich ins nächste Jahr – unser Jubiläumsjahr. Der DBV wird nächstes Jahr 25 Jahre alt. Und wenn wir die Zeit als DTV dazurechnen, sogar 60 Jahre. Das werden wir feiern. Seit gespannt.

Vielleicht gibt es noch ganz andere Überraschungen nächstes Jahr. Ihr werdet schon sehen 😉

Wir haben eine neue Homepage bekommen – und ich kann Euch nur empfehlen, tragt Euch für den Newsletter ein – dann seid Ihr bestens informiert. Danke Chris.

Vielen Dank an Trainer, Kampfgerichte und Schiedsrichter. Vielen Dank an Eltern, Spendern und Sponsoren. Vielen Dank an die Geschäftsstelle und den vielen Helfern, die Spielbetrieb, Reisen, Camps und Turniere ermöglichen. Ohne Euch wäre der DBV nicht denkbar.

Der DBV ist ein toller Verein, eine große Familie.

Die Welt spielt verrückt. 2015 war Jahr voller Höhen und leider auch Tiefen. Kriege, Anschläge, Leid an nahezu allen Ecken der Welt. Dem Bösen kann man nur mit dem Guten begegnen. Sei es mit Mitgefühl im Alltag, etwas weniger Egoismus oder eben jener Freude, die sich verdoppelt, wenn man sie teilt. Jeder noch so kleine Grund, sich zu freuen, sollte ein willkommener Anlass sein, ihn miteinander zu teilen. Ob besinnlich und leise unterm Weihnachtsbaum oder ausgelassen fröhlich auf einer Silvesterparty.

Der Vorstand wünscht Euch allen ein schönen Jahresausklang und ganz viel Spaß und Freude im neuen Jahr.

Euer

Heiko Mehnert

Auf einen Kaffee mit… Siddhartha Kastens (FSJler)

Siddhartha Kastens erzählt von seinem FSJ beim DBV Charlottenburg

Nach der Schule… „etwas mit den Medien“? „Nicht schlecht, aber Soziales finde ich besser“, flüsterte die innere Stimme dem unentschlossen 18-Jährigen Siddhartha Kastens. Deshalb traf er die Entscheidung, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) zu absolvieren. „Etwas mit Basketball“, forderte die innere Stimme. Er ging ihr nach und kreuzte Wege mit unserem Verein. Seit Mitte September ist Siddhartha Teil unserer Familie. Höchste Zeit, ihn besser kennenzulernen.

Hallo Siddhartha, unser Gespräch fängt mit einer für dich sicher ganz neuen Frage an. Wie findest du das gleichnamige Buch von Hermann Hesse?
Eine Frage, die mir noch keiner gestellt hat (lacht und winkt, AdA) und mich dazu zwingt, ein erstes Geheimnis zu lüften. Das Buch fand ich damals – in der Schulzeit – gut, aber ging verloren als ich nur die Hälfte gelesen hatte und ist nie wieder aufgetaucht. Dennoch kenne ich die Geschichte gut: Meine Mutter hat mir davon erzählt – und erklärt, warum sie mich nach ihm genannt hat – und ich habe auch ein paar Filme gesehen. Vielleicht ist es an der Zeit, den Kreis mit dem Buch zu schließen.

Siddhartha war – anders als die vorherige Frage – einzigartig. Was habt ihr gemeinsam?
Mich fasziniert die Namenbedeutung: Derjenige, der seine Ziele erreicht. Das strebe ich auch an und versuche, die nötige Kraft dafür einzusetzen.

Was sind denn diese Ziele?
Am Ende dieses FSJ beim DBV Charlottenburg will ich allen Leuten, denen ich begegnet bin, etwas gegeben haben, so dass sie sich künftig an mich mit einem angenehmen Gefühl erinnern. Langfristig ist die Reise ins Leben die große Baustelle. Sie möchte ich mit der Wahl des richtigen Studiengangs anfangen. Etwas mit Sport (also keine Medien…) – wie Sport- oder Fitnessmanagement – womit man auch außerhalb der Sportwelt tätig sein kann. Das ist mein langfristiges Ziel.

Ist dein FSJ nun ein Schritt auf dem richtigen Weg?
Durchaus. Engagement ist das Zauberwort. Letztes Jahr habe ich im Wedding Sozialarbeit geleistet und ein Freund hat mich in diesem Zuge auf die Idee gebracht, die Erfahrung in einem Verein fortzusetzen. Beim DBV kann ich hinter die Kulissen eines Sportvereins blicken und selber einen Blick aus einer anderen Perspektive entwickeln. Beispiel: Als Spieler denkt man immer, die Arbeit der Trainer sei nicht so schwierig. In diesen ersten Monaten ist mir bewusst geworden, wie viel Arbeit dahinter steckt: das Niveau der Spieler einschätzen, deren Stärken und Schwächen, die Übungen anpassen, die Psychologie. Man bekommt als Spieler davon kaum etwas mit. Ich freue mich auch auf die kommenden Aufgaben in der Geschäftsstelle.

Was sind deine Pflichten in diesem Jahr?
Ich muss am Ende des Jahres ein Projekt vorlegen, das mein Engagement im Verein belegt. Ansonsten meine Stunden leisten und… die Vorgesetzten zufriedenstellen.

Was bringst du aus deiner Erfahrung im Wedding mit?
Eine Anmerkung vorab: der Wedding ist gerade im Wandel und entfernt sich allmählich von dem Bild des Arbeiterviertels, das ihn lange geprägt hat. Dennoch bleiben einige Brennpunkte und genau in einem von diesen habe ich letztes Jahr meine Sozialarbeit geleistet. Sport ist für die Jugendlichen und Kinder sehr wichtig. Er ist der Türöffner zu deren Seele. Man kann damit Vertrauen schaffen und sich besser über das Alltagsleben unterhalten. Was wiederum bedeutet, ihnen andere Ratschläge geben zu können, als diejenigen, die sie sich im Freundeskreis holen könnten.

Mit welchen Teams bist du unterwegs?.
Ich bin im Kader der U20 und trainiere die U18.2 und die U16.3. Es sind beides Teams, die mir echte Freude bereiten. Bei der U18.2 sind meistens Spieler dabei, die bislang Basketball nicht als Hauptsportart betrachtet hatten, und man sieht, wie viel Spaß sie daran haben. Bei der U16.3 hängt die Messlatte höher: Ich hoffe, einige von denen können sich in diesem Jahr gut entwickeln und in Zukunft vielleicht den Sprung in die NBBL-Mannschaft schaffen.

Dem Sprung in die NBBL warst du selbst auch sehr nah, obwohl du spät angefangen hast.
Zweites Geheimnis enthüllt. Ich war am Anfang ein überzeugter Fußballer und fand das Ballwerfen doof. Dann kam die Erleuchtung durch einen Schulkameraden und ich bin zum Basketball gewechselt. Zunächst als Big Man, weil ich der Größte war, dann als Guard. Ich hatte mir als Ziel gesetzt, alles zu tun, um Jugendbundesliga spielen zu dürfen und habe allein an meinem Wurf und meinem Ballhandling gearbeitet. Vor anderthalb Jahren hätte es sogar geklappt, eine Knieverletzung verhinderte diesen Schritt. Aber das hat mir die Lust am Basketball nicht verdorben.

Siddhartha, vielen Dank für das interessante Gespräch. Willst du vielleicht als Letztes unseren Lesern etwas sagen?
Erst einmal: Vielen Dank für das Interesse am DBV, dem FSJ und mir als Person. Und zweitens: „Niemals vergessen: BALL IS LIFE“.

Auf einen Kaffee mit… Reza Ghasseminia und Oscar Wieland

Das erste Mal vergisst man nicht. Erst recht, wenn man bis zur allerletzten Sekunde um den Sieg zittern muss. Und redet lieber darüber, auch wenn inzwischen schon ein weiteres Spiel absolviert wurde. Ein Wechselbad der Gefühle hat Reza Ghasseminia und Oscar Wieland in der JBBL willkommen geheißen. Und wir stellen die beiden offiziell mit diesem Kaffeeinterview in unserem Verein vor. Basketball in allen seinen Facetten erwartet uns. Auf geht´s.

Im ersten Bundesliga-Spiel gegen Göttingen ist das Team besser gestartet, hat den Faden verloren, aufgeholt, gezittert und am Ende gejubelt. Wie habt ihr euch gefühlt?

Reza: Unglaublich stolz.

Oscar: Sehr froh. Vor allem, weil sich die Jungs tierisch gefreut haben. Wenn man zum Auftakt so ein knappes Spiel für sich entscheidet, bekommt man auch einen Motivationsschub.

Was behält man beim Auftaktspiel im Blick?

Reza: Alle müssen das Gefühl bekommen, auf dem Feld eine wichtige Rolle zu spielen und ihre Nervosität ins Positive umzuwandeln. Das gegenseitige Vertrauen entwickeln, egal ob es schlecht läuft oder gut. Die Spieler wissen, dass die Coaches Herr der Lage sind und sie sich dem Konzept unterordnen müssen.

Oscar: Im ersten Spiel setzt man ein Zeichen für die ganze Saison. Wenn die Einstellung stimmt, wenn das Team richtig Gas gibt, wenn Intensität und Teamplay vorhanden sind, hat man ein Spiel, worauf man in der Zukunft bauen kann. Es ist wichtig, dass das Fundament für die Saison gut geleg!t wird, damit dann das ganze Haus nach den gewünschten Prinzipien gebaut wird.

Trainer+CoTrainer=Liebesbeziehung?

Reza: Es muss definitiv eine harmonische und intensive Kommunikation vorhanden sein. Findet der Austausch zwischen Co-Trainer und Headcoach nicht statt, gibt es am Ende auch keinen Erfolg. Wenn es sich zu einer Liebesbeziehung entwickelt, wird meine Freundin etwas eifersüchtig werden, aber das muss sie dann mit Oscar klären (winkt und lacht). Aber ´nen Gutenachtkuss habe ich leider noch nicht von Oscar bekommen. (lacht)

Oscar: Ich kann mich nur anschließen – der guten Beziehung halber (lacht). Vieles erinnert an eine Liebesbeziehung: Man muss natürlich zwischenmenschlich passen sowie eine ähnliche Vorstellung haben. Die dritte Säule ist das gegenseitige Vertrauen: wenn es nicht da ist, wird dies aufs Team übertragen. Auf der anderen Seite sind Meinungsverschiedenheit und Kontrast wichtig, damit wir selbst und die Jungs zwei Sichten bekommen und die Informationen besser verarbeiten können. Telefonieren mit Reza tue ich tatsächlich häufiger als mit anderen Leuten. Dennoch hat das noch zu keinem Gute-Nacht-Kuss geführt: den muss er sich erst mal verdienen.

Euer erstes Date? hm… Treffen?

Reza: U14, Gruppenphase der Norddeutschen Meisterschaft 2014 in Oldenburg. Braunschweig gegen TuSLi. Ich war Trainer bei Braunschweig, Oscar bei TuSLi.

Oscar: Alles richtig. Reza hat nur eins „vergessen“: Wir haben das Spiel gewonnen und uns am Ende für die Zwischenrunde zum Final 4 qualifiziert, Braunschweig ist ausgeschieden. Auf das zweite Treffen haben wir dann ein Jahr warten müssen: als er nach Potsdam zog, haben wir uns ab und zu flüchtig gesehen. Und jetzt sitzen wir nebeneinander an der Seitenlinie.

Das ist euer erstes Jahr beim DBV Charlottenburg. Was sind eure bisherigen Stationen gewesen?

Reza:Ich habe mit sechs bei TKG Hannover mit Basketball angefangen und bin dann mit 14 nach München gezogen, wo ich bei DJK Sportbund München als Point Guard gespielt habe. Die dritte Station war Braunschweig. Eine entscheidende Phase, denn mit 18 wurde mir klar: ich will führen, lenken und Trainer werden, zumal ich als Spieler niemals vom Basketball hätte leben können. Ich bin diesem Traum und dieser Herausforderung zugleich nachgegangen und konnte dank Frank Lagerpusch rasch in der Welt des Leistungssports – von U10 bis U16 – Fuß fassen. Seit letzter Saison bin ich nun in Berlin. Ich bin sehr dankbar und stolz, dass Johannes Schwarz letztes Jahr mit mir in der JBBL von TuSLi zusammenarbeiten wollte. Auch der BBV hat mich immer inspiriert und motiviert, im Berlin zu bleiben. Mit Robert Bauer als Landestrainer ist man hier sehr gut aufgehoben, um sich weiter zu entwickeln, da er zu den besten Jugendtrainern in ganz Deutschland gehört.

Oscar: Basketball habe ich mit 12 kennengelernt. Ein Freund von mir hat mich zum Training überredet und die Sportart fand ich sofort geil (wo haben wir diese Geschichte schon gehört? Ah, hier!). Die Jugendteams habe ich beim Kooperationspartner RSV Eintracht Stahnsdorf durchlaufen und währenddessen auch beim SSC Südwest U20 und BAB mit Doppellizenz gespielt. Als ich „Herr“ wurde, bin ich zu TuSLi gewechselt, habe ein Jahr in der Schillerstraße unter Axel Rüber für die Spielgemeinschaft DBV/TuSLi gespielt und letztes Jahr ein tolles Jahr beim USV Potsdam erlebt. In dieser Saison teile ich mein Engagement zwischen TuSLi, wo ich noch in der 2. Regio spiele und die U12 trainiere, und der JBBL des DBV Charlottenburg. Meine Trainerkarriere hat übrigens in Lichterfelde angefangen, zunächst als Assistent von Johannes Schwarz und dann als Headcoach der U11 und später der U16/U18.

Und wie gefällt es dir nun beim DBV Charlottenburg?

Reza: Ich glaube, der DBV ist auf einem guten Weg ein Aushängeschild in Sachen Jugendbasketball zu werden, gespickt mit sehr vielen talentierten Trainern. Meine Trainerkollegen sind super sympathisch und mit Stephan McCollister hat man auch einen sehr guten Lehrer und Mentor. Im Großen und Ganzen fühle ich mich sehr wohl.

Oscar: Es gefällt mir gut. Was mir ins Auge sticht, ist dass sich die Teams untereinander sehr gut verstehen. Jeder Spieler ist hilfsbereit und will dabei sein zum Anfeuern, auch wenn er nicht spielen kann.

Dein Lieblingsspielzug?

Reza:Ich stehe auf sämtliche Alley-oop-Spielzüge. Ein Alley-oop ist wie die Jagd einer Raubkatze. Wenn es geschieht, kann man nichts tun. Nicht mal zuschauen, denn es passiert plötzlich und spielt sich hinter deinem Rücken ab.

Oscar:Hm, ich war nicht auf die Frage vorbereitet (alle lachen). Können wir nicht einfach weiter machen? (Na klar, keiner wird das erfahren, ndA)

Du kannst Dennis Schröder oder Dirk Nowitzki in deinen Kader holen. Für wen entscheidest du dich?

Reza: Dennis Schröder. Ihm kann man noch viel beibringen, sowohl sportlich als auch menschlich.

Oscar: Dann muss ich wohl Nowitzki picken (lacht). Seine Arbeitsmoral hat mich immer fasziniert: Er hat sich ein Ziel gesetzt und darin so viel Zeit und Kraft investiert, bis er es geschafft hat. Was er und seine Mavericks 2011 geleistet haben ist der absolute Hammer. So ein Triumph kann man ihm nur gönnen. Ein Vorbild für alle jungen Spieler.

Zurück nach Europa. Nach Berlin. Wie findest du die Stadt?

Reza: Berlin ist schön und aufregend. Und schmeckt. Ich glaube, ich habe mich hier in die Dönerläden verliebt.

Oscar: Die Stadt mag ich. Mir gefällt ihre Größe. Berlin ist – für eine Metropole – überschaubar. Paris kam mir viel größer und unübersichtlicher vor. Und mir gefällt ihre bunte Mischung: man begegnet allen Menschentypen, von den spießigen bis hin zu den Freaks und allem, was dazwischen ist.

oscar_reza_bericht_1Was ist besser in Berlin als in deinem Heimatort?

Reza: In Berlin gibt es einfach viel bessere Restaurants. Dennoch ist München einfach die schönste Stadt und ich fühle mich dort einfach noch wohler. Ich glaube, es gibt immer die eine Stadt, die dich prägt und wo du immer zurückkehrst, um Kraft zu tanken.

Oscar: Ich wurde in Berlin zwar geboren, aber habe 16 Jahre in Kleinmachnow gelebt. In Berlin ist der öffentliche Verkehr wesentlich besser (Oscar kam mit der Ringbahn, also hat Ahnung, ndA). In meiner Heimat musste ich oft nach dem Training eine Stunde auf den Bus oder gar eine Stunde nach Hause laufen, weil es trotzdem schneller ging.

Was nimmst du aus deiner Heimat mit?

Reza: Gute und preiswerte Brezeln. Die gibt es leider nicht so häufig in Berlin.

Oscar: Das Spielen im Grünen mit den Freunden. Das hat meine Jahre in Kleinmachnow geprägt. Und dieses Gefühl, wenn man mit jeder Ecke in der Stadt eine besondere Erinnerung verbindet. Das nenne ich Heimatgefühl.

Deine Lieblingsecke in Charlottenburg?

Reza: Ich bin noch nicht oft genug in Charlottenburg rumspaziert, deswegen liebe ich momentan nur die Sömmeringhalle.

Oscar: Der Schlosspark. Zum chillen und zum joggen.

Die Berliner gelten als Mecker-Könige. Was ärgert euch am meisten?

Reza: Die Deutsche Bahn! Warum? Das kann man sich glaube ich vorstellen. Zudem Menschen, die illoyal sind und sich nicht trauen, Sachen „Face-to-Face“ zu kommunizieren.

Oscar: Rücksichtslosigkeit stört mich extrem. Ein einfaches Beispiel: Menschen, die in die U-Bahn einsteigen wollen, ehe alle Fahrgäste ausgestiegen sind. Nur aus purem Egoismus.

Und was ärgert euch auf dem Spielfeld?

Reza: Am schlimmsten finde ich die Jungs, die beim Liniensprint plötzlich ihre Schuhe auf- und ganz zufällig wieder zumachen, so dass sie nicht mehr laufen müssen.

Oscar: Als Trainer nerven dich dumme, vermeidbare Fehler. Bin ich an der Seitenlinie, muss jeder Spieler mit Herz spielen, um mich zufriedenzustellen. Der Einsatz ist was zählt.

Das klingt schon nach Lebensphilosophie. Habt ihr sonst einen Lieblingsspruch?

Reza: Da habt ihr den Zitate-Gott gefragt (lacht). „Liebe ist nicht nur ein Wort, Liebe muss man Leben“.

Oscar: „Basketballschuhe sind für die Halle. Straßenschuhe für die Straße.“

Mit Basketball und Liebe geht unser Interview zu Ende. Das nächste Training ruft. Vielen Dank, Reza und Oscar. Es hat Spaß gemacht.

Oscar (Nachtrag): Bitte zeigt Einsatz! Ich freue mich über jeden, der sich Zeit für das Interview oder sogar einen lustigen Kommentar nimmt (das wird auf Facebook möglich). Ciao!

Apartments am Brandenburger Tor neuer Namenssponsor des NBBL-Teams

Die NBBL-Saison 2015/16 wirft ihren Schatten voraus. Am 30. Oktober bestreitet das Jugendteam der Leistungssportkooperation von DBV Charlottenburg, TuS Lichterfelde und RSV Stahnsdorf das erste Punktspiel in Bremerhaven.

Wir haben uns nach Ende der vergangenen Saison zusammengetan, um stärker zu werden und Spieler noch besser ausbilden zu können“, betont Heiko Mehnert, Vorstandsvorsitzende des DBV Charlottenburg.

Neuer Name: AB Baskets

Einen ersten Erfolg hat das Bündeln von Kräften schon vor dem ersten Sprungball erzielt, denn mit Apartments Am Brandenburger Tor konnte ein wichtiger Partner ins Boot geholt werden. Das stetig wachsende Unternehmen unterstützt das Team als Namenssponsor. Dementsprechend wird die Leistungssportkooperation in der NBBL als AB Baskets antreten.

Das ist einmal mehr der Beweis, dass wir zusammen stärker sind. Apartments Berlin wird sich maßgeblich für unser NBBL-Team engagieren. Die Zusammenarbeit mit Unternehmen in der Privatwirtschaft, die Sportvereine essentiell unterstützen, ist für uns und unsere tägliche Arbeit sehr wichtig„, so Mehnert weiter.

Unser Partner bietet die Möglichkeit, preiswert und in außergewöhnlicher Lage mitten in Berlin zu übernachten.

Näheres auf der Homepage:
logo_Apartmentberlin

Auf einen Kaffee mit… Timo Kastrati

Neuanfang mit 18. Hört sich seltsam an, kann jedoch passieren. Timo Kastrati, der Sohn des ehemaligen DBV-Trainers Bekim Kastrati musste eine mögliche Spielerkarriere aufgeben und hat am vergangenen Wochenende seinen Einstand an der Seitenlinie gefeiert. Bei unserem Kaffeetreffen hat er uns erzählt, wie schnell sein Herz schlug und sein Kopf denken musste. Und wie die Zukunft aussehen könnte. Und wie Basketball in Kroatien aussieht. Viel Spaß beim Lesen!

Hallo Timo, den 20.9.2015 wirst Du nicht so einfach vergessen. Erstmals an der Seitenlinie und sofort ein Krimi gegen den SV Pfefferwerk. 

Ein spannendes Debüt, keine Frage. Das Ende mag ein bisschen bitter gewesen sein (63:64 lautete der Endstand), aber meine acht Spieler haben gut gekämpft. Man muss bedenken, dass die Hälfte von ihnen erst seit kurzem vom Fußball zum Basketball gewechselt ist. Wir haben einen langen Weg vor uns, aber diese Jungs haben das Potential sich zu entwickeln. Mein Ziel ist, sie auf den möglichen Sprung in die Oberliga-Mannschaft vorzubereiten.

Timo beim Hermut-Weber-Cup 2009, damals mit Coach Simon.

Timo als U14-Spieler beim Hermut-Weber-Cup 2009, damals mit Coach Simon.

Die Geschichte kennst Du aus dem Ff…

Am Anfang habe ich mich selbst auch erstmal dem Fußball gewidmet, aber mir fehlte die Leidenschaft. Das wurde mir klar, als ich die ersten Basketballtrainings absolvierte. Da hatte ich den Eindruck, ich spiele mit dem Herzen, so bin ich folgerichtig beim Basketball geblieben, zunächst beim BG2000 und dann seit 7 Jahren beim DBV Charlottenburg.

Papa Bekim wird deine Entscheidung sicherlich nicht bereut haben.

(lacht) Für ihn war es das Beste, was mir hätte passieren können. Er liebt Basketball, hat selber gespielt und den DBV Charlottenburg 2011 zum Aufstieg in die 1.Regionalliga geführt. Er hat mir in den ersten Jahren alles beigebracht und auch dank seines Wissens habe ich dann geschafft, JBBL zu spielen.

Dann schlug das Verletzungspech zu und eine neue „Karriere“ begann.

Und „meinen Kindern“ die Liebe zu dieser Sportart weiterzugeben. Als Stephan McCollister – mein ehemaliger JBBL-Trainer – zu mir kam und mir vorschlug, ihm bei den Minis zu helfen, habe ich keine Sekunde gezögert. Die U16.3 und die U18.2 sind dann dazu gekommen. Trainer zu werden, habe ich immer im Hinterkopf gehabt, aber eine Gelegenheit hatte sich bislang mangels Kontakten oder Zeit noch nicht ergeben. Nun kann ich das ausprobieren und gleichzeitig mit der U20 selber weiterspielen (funkelnde Augen). Ich brenne dafür, wieder auf dem Parkett aufzulaufen.

Was ist der größte Unterschied zwischen Mini- und Jugendgruppen? 

Die kleinen Kinder sind leicht abzulenken und brauchen immer neben dem „Fachwissen“ den Spaßfaktor. Die Älteren schauen meistens aufmerksam zu und wollen sofort Neues ausprobieren. Neulich haben sie voller Begeisterung gelernt, wie eine verbesserte Wurftechnik die Wurfquote deutlich steigern kann. Das war für sie kaum zu fassen.

Spielt der geringe Altersunterschied eine Rolle?

Es ist nicht bemerkbar. Der Trainer hat immer eine gewisse Autorität. Was mir schwerer fällt, ist als Headcoach zu denken… die Spieler auf dem Feld zu ordnen, weiter zu denken und schnell zu reagieren. Wenn man selber gespielt hat, ist immer noch der Anreiz groß, sich selbst einzuwechseln.

Das „Trainer-Denken“ lässt sich sicherlich verinnerlichen. 

Man braucht Zeit und ich bin froh, dass es in diesem Verein nette und kompetente Leute gibt, die mich gerne unterstützen und dass man ohne großen Druck und mit viel Vertrauen arbeiten darf.

Ist „Profitrainer“ eine Option für die Zukunft?

Das wäre natürlich schön. Vielleicht eine Erfahrung im Ausland, in einem englischsprachigen Land, wo man Studium und Basketball kombinieren kann. Bevor man an die Zukunft denkt, muss aber das Abitur in der Tasche sein – und zumindest eine D-Lizenz.

Am Sonntag wurde auch mit Spanien der neue Europameister gekürt. Hast Du die EM verfolgt? 

In der Mercedes-Benz-Arena habe ich mir natürlich ein paar Spiele angeschaut, aber die EM hat für mich jegliches Interesse mit dem Ausscheiden Kroatiens – dem Herkunftsland meiner Familie – verloren. Ich hätte es Serbien gegönnt, aber Spanien hat es nach den Anlaufschwierigkeiten in Berlin verdient.

Du hast den Basketball im Osten sowie im Westen Europas erlebt. Ist es so unterschiedlich, wie man häufig hört?

Ja. Der Unterschied ist riesengroß. Ein Beispiel dazu: Wir sind auf einem Freiplatz und wollen ein paar Stunden Basketball spielen. Am Lietzensee begegnet man Basketballern, die die neuesten Tricks ausprobieren und zeigen. Alles ist relativ entspannt. In Kroatien geht es um die Ehre, es wird etwas ernster genommen und das Ergebnis steht im Vordergrund. Jedes Team hat nur ein Ziel – den Platz als Sieger zu verlassen. Und wer verliert, der wird den Tag ganz schnell vergessen machen wollen.

Vielen Dank Timo für das nette Gespräch und deinen letzen Tipp: Urlaub und Basketball lassen sich in Kroatien erst nach intensivem Training kombinieren.   

Sehr gerne. Wer immer nach Kroatien fährt – meldet euch bei mir – ich habe ein paar Insider-Tipps für gute Freiplätze! Allen DBVern einen guten Saisonstart!

 

Patrick und Moritz: Upgrade!

Unser Trainerteam konnte in der vergangenen Woche zwei Erfolge verbuchen. Patrick Deitel und Moritz Maier haben ihre Fortbildung abgeschlossen und die Prüfungen  bestanden.

Patrick ist nun im Besitz der B-Lizenz und darf nun Teams bis zur ProA trainieren. In der kommenden Spielzeit wird er jedoch erstmal – wie seit 2011 – mit unserem Nachwuchs arbeiten. Nach dem erfolgreichen Quali-Turnier steht ihm und seinen Spielern der U14 und U16 eine spannende Oberliga-Saison bevor.

Moritz ist der erste Schritt zu einer Karriere als Trainer gelungen. Der 18-Jährige hat am Wochenende die D-Lizenz bekommen. Schwerpunkte des Lehrgangs waren: Grundlagentechniken des Dribbelns, Passen/Fangens, Werfens, Korbleger, Verteidigung; Angriffstechniken im 1-0/1-1, Grundlagenwissen im Bereich des Athletiktrainings bis zum U14-Alter und der Verletzungsprophylaxe, Training im Mini-Alter, Theoretisches Wissen über Trainingssteuerung und Methodik. Er wird in der kommenden Saison Stephan McCollister in der U9 und U10 unterstützen.

Der DBV gratuliert den beiden Trainern herzlich und wünscht ihnen weiterhin viel Erfolg für die bevorstehenden Aufgaben!

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