Artikel der Kategorie: Vereins News

DBV-Integrationsprojekt „Basketball without Borders“ braucht Deine Unterstützung!

Unser Verein hat vergangene Woche offiziell das Projekt „Basketball without Borders“ aus der Taufe gehoben. Damit setzen wir das im Juli angefangene Engagement für Migranten und Asylsuchende fort, die Kriegsgebiete verlassen, eine lange Reise voller Hürden hinter sich haben und einen Neustart in Berlin suchen.

Wir wollen den Geflüchteten Basketball nahebringen und den angebrochenen Lernprozess weiter fortsetzen. In der sommerlichen Testphase hat sich das „Summer Team“ gegründet, von dem ihr auf Facebook wöchentlich gelesen habt. Nun treffen wir uns wöchentlich in der Räumlichkeit des ICC, um unser Trainingsplan mit Spielern aus Syrien, Afghanistan, Eritrea sowie aus dem Iran weiter zu verfolgen.

Nun haben wir große Ziele vor den Augen: Wir wollen, dass unser BWB-Team zusammenwächst und – nicht zu unterschätzen – dass es wie ein Basketballteam aussieht. Es ist schon eine Anfrage für eine Turnierteilnahme eingetroffen!

Dafür heißen wir Eure Unterstützung sehr willkommen. Trikots und Sporthose werden wir uns demnächst besorgen, uns fehlen noch nur Sportsocken und -Schuhe in allen Größen. Wer jemand alte aber noch gut brauchbare Schuhe zu Hause hat, kann gerne Kontakt mit uns aufnehmen.

Diejenigen, die nach dem Training für das leibliche Wohl sorgen möchten oder unseren Spielern die deutsche Sprache beibringen möchten, werden ebenfalls mit offenen Armen empfangen. Die Jungs sind hungrig und wissendurstig!

Unser Pressewart Antonio ist jederzeit unter der Mailadresse antonio.manco@dbv-charlottenburg.de erreichbar.

Lass uns allen zeigen, dass Basketball keine Grenzen kennt!

Das Projekt wurde schon auch von der Berliner Woche vorgestellt!

Neue Trainingszeiten ab 5. September!

Die Ferien sind zu Ende und die neue Saison kann beginnen! Damit alle DBVer fit in die neue Spielzeit starten können, findet ihr nun alle Trainingszeiten ab dem 5. September hier:

Trainingsplan ab 05.09.2016

Bitte beachtet, dass aufgrund der angespannten Hallensituation sich gerade in den kommenden Wochen noch einige Änderungen der Trainingszeiten ergeben können. Bitte informiert euch dazu bei den jeweiliegen Trainern und Mannschaftsverantwortlichen – wir werden versuchen, auch online auf dem aktuellen Stand zu bleiben.

Auch die Teamseiten werden in den kommenden Wochen einem Update unterzogen. Dort findet ihr dann wie gewohnt alle Infos, Spielpläne und Tabellen zur Saison 2016/17!

Auf einen Kaffee mit… Kerstin Rubio Benito

Göttingen war dieses Jahr etwas ganz Großes für den DBV Charlottenburg. Einer unserer Trainer hat schon erzählt, warum er sich so was „antut“, so haben wir nun Kerstin Rubio Benito – eine der mitgereisten Mütter –  auf einen Kaffee eingeladen und gefragt, warum sie sich sowas „antut“. Und warum sie den DBV Charlottenburg für den besten Verein für ihren Sohn hält. Und wie Sport einem Kind bei seiner Entwicklung hilft. Und und und… der Rest kommt gleich!  


Hallo Frau Rubio Benito, was macht das Göttinger Miniturnier so einzigartig?

Wenn man sich einfach vorstellt, dass an diesem einen Wochenende über 1000 kleine und größere Spieler aus allen Städten Deutschlands mit ihren Isomatten und Bällen anreisen, um Basketball zu spielen und sich zu messen, dann reicht das schon fast aus. Ich glaube es ist für jeden, der kommt, einfach etwas Besonderes, etwas ganz Großes.

Was ist der Mehrwert für die Spieler?

Die Kinder verbringen 24 Stunden am Tag zusammen und gehen nicht nach anderthalb Stunden wieder nach Hause. Sie packen in den Hallen ihre Matten aus und sind rund um die Uhr mit allem Guten und nicht so Guten auf sich, auf die Mannschaft und auf die Trainer als Ansprechpartner gestellt. Das schweißt immens zusammen, denke ich. Da schlägt man vielleicht auch mal eine Mannschaft, gegen die man vorher immer nur verloren hat.

Spieler spielen. Trainer coachen. Was ist die Rolle der Eltern in Göttingen?

Eltern feuern an (lacht) und kümmern sich zu einem ganz kleinen Teil um das leibliche Wohl der Kinder (Brötchen für die Samstags-Lunch-Pakete, AdA) und die Kommunikation in Bilder und Worten mit dem Daheimgebliebenen, so dass alle das Gefühl haben, dabei zu sein. In unserer Whatsapp-Gruppe liefen die Leitungen heiß das Wochenende. Und wir geben vielleicht auch ein wenig Stärke mit auf das Feld, denn bei den Kleineren ist die Anwesenheit irgendwie doch noch wichtig. So mancheiner der Jüngeren würde sonst vielleicht doch noch nicht mitfahren. Das ändert sich dann wohl auch bald….Foto Bettenlager

Was haben Sie als Familie aus Göttingen mitgebracht? und Sie persönlich?

Eine tolle Zeit! Wir durften schon das zweite Mal dabei sein. Ein wenig Familienzeit war’s irgendwie schon. Denn alle gehören dazu. Aber auch ein Stück mehr Sicherheit, weil man sieht, dass sein Kind beim Verein richtig gut aufgehoben ist. Denn trotz der vielen Kinder, nimmt sich jeder Trainer die fünf Minuten, um auf die persönlichen kleinen Wehwechen einzugehen. Ich weiß heute noch nicht, wie die das alles schaffen…

Wie oft sind Sie bei einem Spiel Ihres Sohns? Wie verfolgen Sie das Spiel?

Eigentlich bin ich fast immer dabei. Aber – das bleibt unter uns – am Liebsten als Kampfgericht, dann muss ich mich beim Anschreiben konzentrieren und kann nicht in die Situation geraten, so aufgeregt wie man ist, reinrufen zu wollen. (lacht)

Bei den Minis werden im normalen Spielbetrieb keine Tabellen geführt. Sind Sie mit der BBV-Entscheidung einverstanden?

Ja, ich find’s ganz sinnvoll. Ganz oben sollte doch schon noch der Spaß stehen und die Liebe zum Sport. Ich könnte mir vorstellen, dass dieses sonst etwas leiden könnte, weil schon sehr früh ein zu großer Druck entsteht.

Wie sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind einen gesundes Verhältnis zum Siegen und zum Verlieren entwickelt?

Naja, jeder von uns mag natürlich am Liebsten immer gewinnen. Ich auch. Aber jeder von uns hat beides schon zur Genüge erlebt, Erfolge und Niederlagen. Unser Weg ist, unserem Kind ein bisschen von unseren Erfahrungen mit Erfolgen und Misserfolgen zu erzählen. Ich persönlich finde, es kommt nicht nur auf das Siegen oder Verlieren an, sondern auf die Einstellung: Man müsste immer die Verbesserung anstreben. Das bleibt für immer.

Was ist der letzte elterliche Rat, bevor es losgeht?

Ganz klassisch: Gib dein Bestes, habe Spaß und viel Erfolg. 

Wie wichtig ist Basketball für die Entwicklung Ihres Sohns?

Sehr wichtig. Seitdem er Basketball beim DBV spielt ist er nicht nur äußerlich gewachsen, sondern auch innerlich. Er hat als kleiner Mensch schon viel dazu gewonnen und geht seinen Weg. Einen riesen Anteil daran tragen seine Trainer Moritz und Renaud, die die Figuren der strengen Lehrer, der guten Vorbilder sowie der vertrauensvollen Freunde in einem Menschen vereinen.

Wie wichtig sind Sie und die Eltern für die Entwicklung eines Vereins?

Sagen sie’s mir. (lacht)

Wann und warum haben Sie sich entschieden, der DBV-Family beizutreten?

Als die Idee „Basketball“ vor ca. anderthalb Jahren eigentlich ziemlich spontan kam, habe ich bei der Suche nach einem Probetraining natürlich mehrere Vereine angeschrieben. Allerdings muss ich sagen, dass nach der Antwort von Stephan McCollister damals alle anderen schon verloren hatten. Man fühlte sich nicht nur willkommen, sondern so richtig richtig! Verstehen Sie was ich meine?

Was gefällt Ihnen an unserer Family? Was kann noch besser werden?

Jeder Trainer kennt jedes Kind. Werte werden großgeschrieben. Das gefällt mir besonders, weil es eben oft auch zu kurz kommt. Zudem sind die Kinder alle klasse und die Eltern passen super zusammen, was für uns auf der Bank eben auch ein wichtiger Punkt ist. Spontan fällt mir eigentlich nichts ein, was man derzeit besser machen könnte. Oder vielleicht doch: Mehr Feriencamps!

Was raten Sie Eltern, die ihre Kinder erstmals zum Verein bringen?

Bringt eure Kinder zu dem Sport, auf den Sie auch Lust haben. Und wenn sowohl Kind als auch ihr euch wohl fühlt, dann seid ihr richtig. 

Was sind Vor- und Nachteile einer Mannschaftsportart aus Sicht der Eltern?

Oh, das finde ich eine schwierige Frage. Man kann es kaum pauschal beantworten. Jeder Mensch bzw. jedes Kind ist anders. Was bei dem einen Vorteil ist, kann für einen anderen schon Nachteil sein.
Ein Beispiel: Ist das Kind loud and wild kann es vielleicht dabei helfen, sich einzugliedern und anzupassen. Ist der Kleine eher ruhig und schüchtern kann es ihn fördern, aus sich rauszukommen und seine Stärken zu erkennen. Aber wenn eine Mannschaft nicht passt, kann dies bestimmt schnell auch kompliziert sein und genau das Gegenteil bewirken.
Eines aber auf jeden Fall: Man gewinnt und verliert nur zusammen. Das müssen viele erst lernen. Niemand ist Einzelkämpfer – auch wenn das so manch einer erst einmal lernen muss. Und anders herum ist geteilte Trauer manchmal doch eben nur halb so wild.
Der Nachteil ist vor allem praktischer Natur: Die Trainingszeiten sind fest und können nicht individuell abgesprochen werden. Da gehört für Eltern einfach oft auch viel Organisation dazu.

Unsere Tassen sind schon wieder leer. Es ist Zeit, sich zu verabschieden. Und die letzte Frage zu beantworten: Ja, Eltern sind für die Vereinsentwicklung sehr wichtig. Denn ohne die Unterstützung der Eltern kann sich ein Verein keinen Schritt nach vorne vorstellen.  

Vielen Dank Frau Rubio Benito!

Fimba-EM in Novi Sad: zwei DBVler waren dabei!

Basketball never stops. Am 18./19. Juni wurde noch die Ü55-Deutsche Meisterschaft ausgespielt, eine Woche später stand schon die nächste Reise an. Aus Gegnern wurden Freunde, denn für John Dronsella und Matthias Bergmann ging es als deutsche Vertreter zur EM des Verbands des Seniorenbasketballs Fimba nach Novi Sad (Serbien).

Diesmal hatte im Halbfinale Moldawien das Sagen

John und Matthias waren auch vor zwei Jahren im tschechischen Ostrava dabei und kamen mit der Goldmedaille in der Altersklasse Ü55 zurück. Dieses Jahr musste sich die Mannschaft um Kapitän Dronsella mit dem vierten Platz begnügen. Im Halbfinale musste sich das deutsche Team mit 61:53 Moldawien geschlagen geben. „Diese Begegnung ist inzwischen zum Klassiker in dieser Altersklasse geworden: Wir hatten das letzte Spiel vor zwei Jahren in allerletzter Sekunden durch ein Dreipunktespiel gewonnen. Dieses Jahr hat der Gegner eine sehr gute Leistung gezeigt und verdient gewonnen„, so DBVler John Dronsella. Im Spiel um Platz 3 traf man auf Russland. Die Niederlage fiel in diesem Fall deutlicher aus (67:43). Europameister wurde Slowenien. „Das war einfach eine Klasse Mannschaft, die alles hatte, um das Turnier zu gewinnen. Dass sie im Finale gegen Moldawien mit 30 gewonnen haben, ist wohl kein Zufall„, erkennt John an.

Eröffnungsfeier14 Teams waren dabei

14 Teams hatten sich angemeldet. Das macht die AK Ü55 zur bestbesetzten von allen. Allerdings wirkte sich negativ auf die Teilnehmerzahl die politische Auseinandersetzung zwischen Fimba und dem neu gegründeten Verbands ESBA aus: „Wir hatten auch dieses Jahr sehr viel Spaß. Es gehört dazu, aber wir haben einige Kumpels vermisst, deren Nationalmannschaften zur alternativen EM nach Porec (Kroatien) gefahren sind„. Der ESBA versucht mit niedrigeren Teilnahmegebühren und attraktiveren Austragungsorten die Senioren-EM zu beleben.

Dronsella: „Enttäuschende Stimmung“

Nicht zu unrecht, denn NoviSad ist in den zwei Turnierwochen nicht warm geworden. Und das hat auch John überrascht: „Obwohl wir in einer riesigen Sportanlage mit fünf Spielfeldern gespielt haben, blieben die Zuschauer fern. Auch das Einkaufszentrum, das sich um die Spielhallen herum entwickelt – wie wir aus Übersee eher kennen – hat nicht weiter geholfen. Für gute Stimmung haben vor allem die Spieler gesorgt. Das war schon mal anders: In Litauen zum Beispiel sind viele Liebhaber aller Altersklassen in die Hallen gekommen, um die Spieler von damals noch einmal beim Korbwerfen zu bewundern.“ Nächstes Jahr ist Italien dran: „Ich glaube, da werden mehr Mannschaften am Start sein. Italien ist als Urlaubsziel sehr beliebt. Das ziehen auch die Spieler in Betracht, wenn sie über die Teilnahme entscheiden.

Termine 2017: Toskana und Auckland

Die in die Toskana ist nicht die einzige Basketballreise im John Dronsellas Kalender für 2017: „Im Frühjahr fliegen wir nach Auckland – zu den World Masters Games„. Eine Art Olympia für Senioren – mit 25000 Sportlern aus 100 Ländern.

 

DBV in der Presse | Thabo Paul: Basketballtalent mit einer großen Leidenschaft

Thabo Paul ist einer der talentiertesten Aufbauspieler im Berliner Basketball.

Der 18-Jährige lernte Basketball beim DBV Charlottenburg und war zuletzt beim Kooperationspartner RSV Eintracht Stahnsdorf in der Pro B aktiv. Berliner-Woche-Reporter Michael Nittel sprach mit ihm über sein erstes Jahr in der 2. Bundesliga, den Spagat zwischen Studium und Basketball, sportliche Perspektiven und ein interessantes Hobby.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf der Webseite der Berliner Woche.

Ü55 ist Vizemeister!

Der Vorhang ist gefallen. Am vergangenen Wochenende ging mit der Meisterschaft der Ü55 in Darmstadt die Saison der Ü-Meisterschaften zu Ende. Der DBV Charlottenburg trat als einer der Favoriten an und marschierte bis zum Halbfinale ohne Niederlagen. Die einzige ereignete sich im Finale gegen die Spielgemeischaft der München Baskets (Langen/Rosenheim) in dem – wie Burkhard Schröder am Ende zusammenfasste – „unserer Mannschaft so gut wie nichts gelang„. Die Bayern siegten mit 50:30, die Charlottenburger fuhren zurück in die Hauptstadt mit der Silbermedaille im Gepäck.

Fünf Schritte bis zum Ü55-Endspiel

Das Wochenende fing um 10.50 Uhr mit dem Spiel gegen Göttingen an. Dieses wurde mit 35:12 gewonnen und ebenso hoch fiel der Sieg im zweiten Gruppenspiel gegen die SG Möhringen (44:27). Der Einzug ins Viertelfinale war somit perfekt. Mit dem Sieg in allerletzen Sekunde gegen Jahn München (31:30) gelang dem DBV den Gruppensieg und dadurch auch, ein vorzeitiges Treffen mit Langen/Rosenheim zu vermeiden. Im Viertelfinale setzte sich der DBV gegen die SG Krofdorf durch (42:21).

Am Sonntag ging es weiter mit den beiden Spielen um den Titel. Im Halbfinale traf der DBV auf das Team aus Oldenburg, welches mit 39:27 ausgeschaltet wurde. So kam es zum Endspiel gegen die Münchner Spielgemeinschaft Langen/Rosenheim, die verdienter Deutscher Meister 2016 wurde.

Einmal Gold, dreimal Silber

Die Saison 2015 war die erfolgreichste in der Vereinsgeschichte. In vier von sechs Altersklassen wurde der DBV Charlottenburg das Maß aller Dinge. Aber die Konkurrenz schläft nie und dieses Jahr ist es ihr gelungen, unseren Senioren ein Bein zu stellen. Unser Trophäenraum ist um einen Pokal reicher, den die Ü40 in Frankfurt holte. Dreimal verlor der DBV das Endspiel (Ü35 und Ü45 sowie Ü55) und einmal belegte den dritten Platz auf dem Treppchen (Ü60). Die Ü50 verbesserte sich vom achten Platz im Vorjahr auf den vierten. Immerhin haben alle DBV-Teams das Mindestziel Halbfinale erreicht.

DBV ist Ausrichter des 2. Berlin-Brandenburg Cup

Berlin-Brandenburg Cup

Am kommenden Wochenende ist es nun endlich so weit. Der Berlin-Brandenburg Cup geht in die zweite Runde! Mit 14 Mannschaften haben wir den Pool der beteiligten Mannschaften nicht nur steigern können, sonder mit 6 weiblichen Teams erstmalig die weibliche Kategorie der mixed wU17 und wU19 bestücken können.
Wir freuen uns auf alle Teams, die während der Sommerpause den Weg in die Schillerstraße in Charlottenburg antreten.

Neben den zahlreichen Spielen die wir erwarten dürfen, bietet Euch der ausrichtende Verein DBV Charlottenburg ein buntes Rahmenprogramm. Mit Unterstützung der teilnehmenden Mannschaften, wird das Catering Team des DBV für das kulinarische Drum-Herum aller Beteiligten sorgen. Aber auch die Kleinsten des Vereins und der Gäste-Teams werden bei dem Athletik-Parcours der Minis auf ihre Kosten kommen. Am Samstag und Sonntag haben die Minis die Möglichkeit an 4 verschiedenen Stationen ihre Athletischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.
Am Sonntag haben alle Spieler und Zuachauer die Chance beim Freiwurfwettbewerb oder beim 3er Contest die heißen Preise von Peak und Molten abzugreifen. Die Anmeldungen für diese Side-Events sind am Samstag bei der Turnierleitung möglich.

„Wir freuen uns als Turnier-Sieger des letzten Jahres nun als Ausrichter dieses Turnier nach Berlin holen zu können. Neben den Turnieren in Berlin, welche eher für unsere Leistungssport-orientierte Mannschaften geeignet sind, stellt der Berlin-Brandenburg-Cup eine tolle Möglichkeit für unsere Freizeit- und Breitensportler dar!“, äußert sich das Orga-Team des DBV-Charlottenburg. „Durch das zusätzliche Rahmenprogramm wollen wir nach der Ü60-Meisterschaft der vergangenen Woche, nun auch unseren Kleinsten auf dem Weg zur nächsten Turnierfahrt ein Highlight im Sommer liefern.“

Es ist also alles vorbereitet für ein weiteres Wochenende voller Spaß und Spannung. Alle Spiele und Zeiten findet Ihr hier im Spielplan des 2. Berlin-Brandenburg-Cups oder auf unserer Facebook-Page.

Quelle: www.basketball-verband.berlin

Ü60 | Dritter Platz bei Meisterschaft „dahoam“

Es ist ein herrliches Wochenende in der Sporthalle in der Schillerstr. gewesen. Freunde und Spieler des älteren Semesters sind unserer Einladung zu den 27. Bundesbestenspielen (Deutscher Meisterschaft) der Altersklasse Ü60 gefolgt und haben die perfekte Kulisse für das Sportliche gestaltet. Es wurde geredet, gescherzt, gegrillt, viel gegessen und getrunken… und gejubelt.

Allerdings nur ein Team durfte den Pokal hieven – und dies war die SG Möhringen. Im Finale siegte der Meister 2014 gegen den OTB Oldenburg mit 38:22. Gastgeber DBV Charlottenburg landete auf dem dritten Platz. „Wir gratulieren der SG Möhringen zum Titelsieg und bedanken uns bei allen Spielern, die dieses Wochenende mitgestaltet haben“, sagte DBV-Vorstandsvorsitzender Heiko Mehnert zum Schluss. „Als wir eingesprungen sind und die Ausrichtung übernommen haben, war es uns klar, dass wir gute Zusammenarbeit mit allen Komponenten der Ü-Gemeinde brauchten. Das hat sich verwirklicht und wir sind froh, dass alle die Zeit in der Hauptstadt genossen haben“.

Das Finale

Deutscher Meister Ü60_2016Um 13.30 Uhr lud das Schiedsrichter-Trio jeweils ein Vertreter der SG Möhringen und des OTB Oldenburg zum Sprungball ein. Gewonnen wurde er von den Niedersachsen, die auch den besseren Start ins Spiel erwischten und sich eine dünne Führung erarbeiten (11:9/6.). Die wechselte noch kurz vor der Pause  (18:16), ehe Möhringen durch zwei Dreier von Bernd Neuendorf davon zog (31:22/17.). Die Vorentscheidung war damit gefallen. In den letzten Minuten behielten die Stuttgarter die Kontrolle über das Spiel und bereiteten sich auf die große Feier vor. Als MVP des Turniers wurde der Möhringer Alexander Kharchenkov ausgezeichnet.

Das kleine Finale

Den dritten Platz auf dem Treppchen ergatterte Ausrichter und amtierender Meister DBV Charlottenburg, der ein spannendes Spiel gegen den USV Halle mit 32:28 für sich entschied. Die Hallenser nutzten eiskalt die schwache erste Halbzeit des Gegners und erreichten beim 11:20-Stand die höchste Führung (11.). Da startete der DBV Charlottenburg die Aufholjagd – angeführt von Wolfgang Ludwig. Seine kunstvollen Körbe schlossen die Lücke und sorgten für den Führungswechsel (26:24), aber Halle reagierte mit zwei gut erarbeiteten und erfolgreichen Würfen (26:28). In der entscheidenden Phase führten drei Ballgewinne von Rainer Knoke die Berliner zum Sieg.

Die Halbfinals

Ähnlich spannend – aber mit Happy End für den OTB Oldenburg – verlief für den DBV Charlottenburg das Halbfinale. Das Spiel blieb sehr ausgeglichen bis zur 16. Minuten (16:17), dann legte Oldenburg mit neun Puntken von Holger Smit den entscheidenden 9:0-Lauf hin zum 21:26-Erfolg. Wenige Minuten später erreichte auch die SG Möhringen das Endspiel: Der Meister von 2014 legte in der Begegnung mit dem USV Halle los wie die Feuerwehr (23:7/8.) und ließ das Spiel nicht mehr aus der Hand. Für die SG Möhringen stand das dritte Finale in den letzten drei Jahren an.

Souverän bis ins Halbfinale

VorrundeDer DBV Charlottenburg hatte sich am ersten Turniertag immer gesteigert und hatte mit vier Siegen die Endrunde erreichte. Dennoch wurde der USV Halle in der Eröffnungsspiel schon fast zum Stolperstein. Unsere Jungs kamen mit der anfänglichen Aufregung nicht ganz klar und konnten sich erst in der letzten Minuten durch zwei Freiwürfe den Sieg sichern (29:27). Weniger gefährdet wurden die Erfolge gegen den OTB Osnabrück (42:8) und die SG Eichenkreuz/Karlsruhe (40:9). Im letzten Samstagsspiel ging es um einen Platz unter den bester vier. Die Neuköllner Sportfreunde machten dem Ausrichter das Leben schwer, aber es reichte für einen knappen Sieg (29:24). Nach so einem anstrengenden Tag verweilten die Charlottenburger und alle nach Berlin gereisten Spieler im Brauhaus Lemke.

Die SG Möhrigen darf nun den neuen Wanderpokal – der zweier Stammgäste der Ü-Gemeinde wie Achim „Archie“ Schell und Otto Jagla gedenkt – ein ganzes Jahr bei sich behalten. Am 27./28. Mai 2017 die 28. Deutsche Meisterschaft in Halstenbek ausgetragen.

Diese Spieler haben die Bronzmedaille für den DBV Charlottenburg geholt: v.l.oben: AC Peter Kinzel, Matzi Strauss, Peer Forsberg, Peter Maxl, Rüdiger Goergen, Rainer Knoke, Delev Schneider, Wolfgang Ludwig, HC Andreas Wosnitza unten von links: Gerhard Stockheim, Uwe Schöttler, Arno Schulz, Andreas Ryll, Stephan Ehebald

Diese Spieler haben die Bronzmedaille für den DBV Charlottenburg geholt: v.l.oben: AC Peter Kinzel, Matzi Strauss, Peer Forsberg, Peter Maxl, Rüdiger Goergen, Rainer Knoke, Delev Schneider, Wolfgang Ludwig, HC Andreas Wosnitza
unten von links: Gerhard Stockheim, Uwe Schöttler, Arno Schulz, Andreas Ryll, Stephan Ehebald

DM Ü35 | DBV Charlottenburg holt Silber

Einen Senioren-Titel bekommt man nicht geschenkt.

So lässt sich das Wochenende für die ü35 des DBV Charlottenburg zusammenfassen. Mit wohl einem der besten Teams aller Zeiten ist der DBV Charlottenburg am Wochenende zur Titelverteidigung der Senioren II nach Wedel (Hamburg) gereist. Klares Ziel: Der Pokal kommt gleich wieder nach Hause.

Die Vorrunde wurde souverän gewonnen: SG Heidelberg/Kirchheim (51:34), BG Leitershofen/Stadtbergen (60:47) und BG Köln (65:33) wurden geschlagen. Der Gruppensieg bedeutete den Einzug ins Finale, wo der ewige Rivale, der SC Rist Wedel, auf unsere Jungs wartete.

Pre Game SpannungÜber 250 Zuschauer saßen auf der Tribüne für die Neuauflage des „Clasico“. Der DBV Charlottenburg lag zur Halbzeit mit fünf Punkten hinten. Das Spiel drehte sich nach der Pause: Den Berlinern gelang es, die harte Verteidigung der Wedeler auszutricksen und die Führung zu übernehmen. Der DBV lag mit fünf Punkten Vorsprung in Front, als die Gastgeber sich in einen Rausch spielten, auf den der DBV nicht antworten konnte. Das Spiel wurde letztlich mit 51:37 deutlich verloren.

Die Analyse läuft, aber möglicherweise hat sich jeder zu sehr auf den anderen verlassen, möglicherweise wirkte sich aus, dass die Mannschaft so ansonsten nicht zusammenspielt. Letztlich gilt es, schnellstmöglich den Pokal wieder zurück zu holen. Kraft aus der Niederlage sammeln und weiter geht es.

Für die ü40 bietet sich schon nächste Woche die Gelegenheit, aber es wird sehr, sehr schwer, nicht auch den letzten verbliebenen Pokal (weg sind ü45 und ü35) in Frankfurt zu lassen.

Ü50 | DBV Charlottenburg erreicht Mindestziel

Die Ü50 des DBV Charlottenburg hat bei der Deutschen Meisterschaft den vierten Platz belegt. Damit hat das Team das Mindestziel erreicht – und zwar das schwarze Jahr 2015 und den achten Platz vergessen zu machen. Mehr war aber am Wochenende in Pinneberg nicht drin.

Die Charlottenburger wurden in die Gruppe A zusammen mit dem amtierenden Meister SG Köln/Düsseldorf, dem USC Freiburg und der SG Chemnitz. Die erste Hürde wurde ohne besondere Schwierigkeiten genommen, sowie das Spiel in der Zwischenrunde gegen die SG Feuerbach.

Am Sonntag wurde es ernst. Im Halbfinale traf das Berliner Team auf die SG Langen. Die Partie entwickelte sich von Anfang zu einem Schlagabtausch, in dem beide Mannschaft sich nicht besonders treffsicher zeigten. Am Ende behielt die SG Langen mit 25:21 die Oberhand und ergatterte somit den Einzug ins Finale.

Der DBV trat dann im Spiel um Platz 3 gegen den Favoriten und Vorjahresfinalisten DJK Köln-Nord an, der das Halbfinale gegen die SG Telgte mit 37:34 verloren hatte. Unsere Oldies starteten nicht gut in die Partie und konnten am Ende den Abstand nicht mehr aufholen. Die Kölner siegten mit 47:30 und wurden Dritter.

In einem spannenden Finale holte sich die SG Langen gegen die SG Telgte den Titel (40:33).

Unsere Ü50 übergibt nun den „ideellen Stab“ an die Ü60, die am kommenden Wochenende die DM in der Schillerstraße ausrichtet. Alle Infos sind auf der Webseite der DM Ü60 – Berlin 2016 zu finden

 

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