Artikel der Kategorie: Vereins News

Clara Wilke: Der Traum lebt

Obwohl sie altersbedingt nicht mehr im DBV-Trikot auflaufen darf, verfolgen wir weiter die Fortschritte von Clara Wilke und ihren Traum von der Nationalmannschaft.

Lehrgang in Thüringen

Unser Eigengewächs – nun im Dienst des TSC Spandau – befand sich unter den 30 Spielerinnen der Jahrgänge 2002/2003, die sich vom 10.-14.12.17 in der Landessportschule Thüringens trafen. Clara hat ihre spielerische Ausbildung bei uns angefangen und letztes Jahr den dritten Platz in der U14-Oberliga mit dem DBV-Team erreicht.

Im Herzen des Thüringer Waldes fand man in Bad Blankenburg sehr gute Bedingungen für eine Sichtungsmaßnahme vor.

Das Niveau vor Ort war sehr gut. Unter Leitung von Bundestrainer Stefan Mienack, weiteren Trainern aus dem DBB-Trainerteam, sowie Vereins- und Landestrainern wurden Trainingseinheiten absolviert, interne Spiele bestritten und eine Testreihe der Uni Dortmund integriert.

Clara schafft es in den engeren Kreis der Nationalmannschaft

Am Ende wurden vorerst 19 Mädchen für den „engeren Kreis“ des U16-Nationalkaders. Und Clara war dabei!

Wir gratulieren Clara zu diesem Erfolg und drücken weiterhin die Daumen!

30 Kinder beim DBV-Herbstcamp

DBV-Herbstcamp

Die Herbstferien stellen für viele eine gute Möglichkeit dar, um aus dem Alltag in den Urlaub zu fliehen. Für 30 Kinder im Alter von 8 bis 12 bot sich hingegen beim Herbstcamp des DBV Charlottenburg die Chance, die schulfreie Zeit für ein intensives Training zu nutzen.

Fünf Tage mit vollem Programm

So betraten die Basketballer von Morgen die Schillerhalle schon um 9 Uhr, hörten zu und setzten fleißig bis 16 Uhr die Hinweise der Trainer um. Mit JBBL-Headcoach Patrick Deitel, dessen Vorgänger Reza Ghasseminia, U14-Trainer Max Wiese und unserer FSJ-lerin Antje Moser war das Trainergespann für die Aufgabe gut gerüstet. Für Reza war dies die erste Erfahrung beim DBV-Herbstcamp nach seinem Wechsel in den Minibereich. Er coacht seit diesem Jahr unsere U11.

Die Camp-Teilnehmer durften Verschiedenes üben und verbessern: Sie feilten an ihren technischen Grundlagen und nahmen sich ihre Schwächen zur Brust. Neben der Vermittlung der Fundamentals stand dennoch vor allem der Spaß im Vordergrund.

Herbstcamp mit prominentem Besuch

Das Basketball-Highlight ereignete sich am Mittwoch: Alba-Spieler und TuSLi-Eigengewächs Jonas Mattisseck und Henrik Drescher statteten einen Besuch ab. Sie erläutetern, wie sie derzeit bei den Albatrossen gefördert werden und wie sie es bis zur Jugendnationalmannschaft geschafft haben. „Hört euren Trainern aufmerksam zu, denn sie wissen, was das Beste für jeden von euch ist„, lautete ihr Rat. Ihre Worte trafen ins Schwarze und lösten eine Welle der Begeisterung aus, sodass die Camp-Teilnehmer in den beiden verbleibenden Tagen noch motivierter und intensiver trainierten.

Das Highlight: gemeinsames Essen in der Uni-Mensa

Das Camp-Highlight war hingegen das gemeinsame Mittagessen in der Mensa der Universität der Künste. Nach anfänglicher Zurückhaltung fühlten sich die Kinder wohl in der Welt der Studierenden und aßen sich pappsatt.

Post aus San Diego von unserem Akim

Akim Jonah ist seit diesem Jahr ein Torero

Nach zwei Monaten hartem Training steht nun endlich die NCAA-Saison vor der Tür (Die Toreros aus San Diego spielen in der Division One). Ich denke, dass ich in dieser Zeit schon viel lernen konnte und mich positiv entwickeln konnte. Mir wurde ja vorher schon viel davon erzählt, dass der amerikanische Basketball sich sehr vom europäischen spielstil unterscheidet.

Große Unterschiede zum europäischen Basketball

Das habe ich in den ersten Trainingseinheiten dann auch richtig zu spüren bekommen (haha). Mittlerweile habe ich mich aber an die Umstellung gewöhnt und ich bin nun sehr gespannt, was wir mit dem Team diese Saison erreichen können. Wir haben eine sehr talentierte Truppe die auch abseits des Courts viel zusammen unternimmt.

San Diego ist eine coole Stadt

Hier im wunderschönen San Diego gefällt es mir bisher sehr gut. Vor allem das Wetter liebe ich. Es ist mittlerweile Anfang November und ich laufe auf dem Campus immer noch mit Shorts rum. Zudem gibt es hier sehr viel zu unternehmen in der Freizeit.

Besonders die schönen Strände und riesigen Shopping Malls haben es mir angetan. Insgesamt bereue ich es nicht den Schritt hierher gemacht zu haben, da es sich mittlerweile schon wie ein zweites Zuhause anfühlt und ich mich hier sportlich als auch akademisch super entwickeln kann. Nun gilt meine volle Konzentration auf kommenden Sonntag (12.11) und das erste Saisonspiel vs San Jose State.

Liebe Grüße,
euer Akim!

PS: Wer Akim in seiner NCAA-Saison von Berlin aus begleiten möchten, der findet hier alle Infos: http://www.usdtoreros.com/sports/m-baskbl/usd-m-baskbl-body.html

DBV Ballschule | Testtage im November

Stars von Morgen

Endlich ist sie da! Die erste DBV Ballschule für unsere Basketballtalente von morgen. Durch steigende Nachfrage und wachsender Begeisterung im Bezirk, können wir nun unser Angebot erweitern.

An einzelnen Terminen am Wochenende können Interessierte der Jahrgänge 2008-2012 gemeinsam in einer Gruppe spielerisch die ersten Fähigkeiten des Ballspielens erproben und erlernen. Angeleitet durch unsere erfahrenen Minitrainer können die Jungen und Mädchen mit viel Spaß und Freude erste Erfahrungen sammeln.

Die ersten Testtage finden nach unserem Minicamp in den Herbstferien statt. Bereits am 11. November von 9.00-11.00 UHR laden wir Euch ein an der ersten Trainingseinheit teilzunehmen. Alles was ihr mitbringen müsst ist jede Menge Spaß, Neugier und Lust auf Ballspiele. Weitere Termine könnt ihr der DBV Homepage DBV Homepage entnehmen.

Anmeldungen Online möglich

Anmeldungen sind für einzelne Termine und auch für die gesamte Ballschule möglich. Meldet euch noch bis zum 05. November an und sichert euch einen Monat gratis. Anmeldungen könnt ihr bequem hier vornehmen.
Nach dem ersten Probetraining bzw. Probemonat wird eine vergünstigte Mitgliedschaft in unserem Verein angeboten. Alle weiteren Informationen dazu erhaltet ihr bei unserer Einführungsveranstaltung am 11. November.

Unser Jugendkoordinator Max Wiese steht euch bei Fragen und für genaue Erklärungen gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns auf EUCH!

u11-Mannschaft

DBV Family | Unterstützung für unser Integrationsprojekt „Basketball without Borders“

Das Projekt „Basketball without Borders“ läuft bereits seit mehr als einem Jahr sehr erfolgreich und konnte bereits erste Spieler aktiv in unserem Spielbetrieb integrieren. Unsere Initiative für Migranten und Asylsuchende fort, die Kriegsgebiete verlassen, eine lange Reise voller Hürden hinter sich haben und einen Neustart in Berlin suchen wollen wir gerne auch mit DEINER Hilfe fortsetzen.

Wir wollen den Geflüchteten Basketball nahebringen und den angebrochenen Lernprozess weiter fortsetzen. Wir suchen nun vor allem junge, motivierte Basketballer, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen weiter geben möchten. Trainererfahrung oder ähnliches ist dabei nicht vorausgesetzt. Gerne könnt ihr mit euren Freunden aus der Schule/Verein vorbeikommen und Euren Beitrag leisten.

Unser Pressewart Antonio ist jederzeit unter der Mailadresse antonio.manco@dbv-charlottenburg.de erreichbar.

Lass uns allen zeigen, dass Basketball keine Grenzen kennt!

Das Projekt wurde schon auch von der Berliner Woche vorgestellt!

Blitzstart in die Senioren-Basketballsaison: Ü35 und Ü40 holen Berliner Meister-Titel!

Die Ü40 des DBV ist Berliner Meister

Die Ü35 und die Ü40 des DBV wurden am vergangenen Wochenende ungeschlagen Berliner Meister und beginnen nun die Vorbereitungen für die bevorstehenden überregionalen Titelkämpfe.

Am letzten Sonntag wurden in der Zehlendorfer John F. Kennedy-Halle unter den Teilnehmern BG Zehlendorf, Friedenauer TSC und DBV Charlottenburg (Ü35), sowie VfL Lichtenrade, Friedenauer TSC und dem DBV (Ü40) die Tickets für die Norddeutschen Meisterschaften gelöst.

Das von der BGZ gut und sympathisch organisierte Turnier, bei dem pro Altersklasse in je 2 Matches (4 x 7 Min. gestoppt) gespielt wurde, bot guten Sport und teilweise auch sehr sehenswerte Aktionen.

Absolutes Highlight war der hart umkämpfte Sieg (64:54) des DBV gegen Ausrichter BGZ bei der Ü35!

Das andere Spiel wurde etwas souveräner mit 64:24 gegen Friedenau gewonnen.

Besonders erwähnenswert ist bei unserem Ü35-Team, dass die Integration von zwei Rookies sehr gut gelang und auf dem Spielfeld sehr harmonisch – und erfolgreich – agiert wurde.

Einziger Wermutstropfen: leider dachte kein Spieler (….und auch kein Rookie…) daran, ein Siegerfoto zu machen… nächstes Mal, dann…!

Der Ausblick: Ziel ist es, das gute Momentum und die Spieler-Beteiligung aufrecht zu erhalten, auf dass man bei der Norddeutschen Meisterschaft im Wettbewerb mit dem SC Rist Wedel und sicherlich auch der BGZ die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft erreichen wird!

Das gestandene und routinierte Ü40-Team ist in Sachen Fotoshootings schon erfahrener und denkt an das obligatorische Siegerfoto.

Ohne nominellen Center, denn unser Star Christian Krämer fehlte, gelang dennoch eine erfolgreiche Titelverteidigung. Verletzungsbedingt aussetzen mussten weiterhin Guard Gregor Marweld und Forward Igor Rücker.

Im ersten Spiel gewannen wir mit sehr klarem Vorsprung gegen Lichtenrade, im zweiten bezwangen wir den Friedenauer TSC mit 61:44.

Der Ausblick: die an Spielerfahrung weiter reifende Mannschaft muss fit bleiben und darf nicht zusätzliche Verletzte erdulden müssen.

Das gesetzte, dringliche Ziel ist es, über eine erfolgreiche Norddeutsche Meisterschaft erneut die Qualifikation zur deutschen Endrunde zu schaffen und hier – nach der sehr schmerzvollen Einpunkte-Finalniederlage in der letzten Saison gegen Rosenheim – den deutschen Meistertitel wieder ins Berliner Westend zu holen!

Ü60 | Vier DBVler holen WM-Bronze in Italien

Mit John Dronsella, Matthias Bergmann-Listing, Wolfgang Ludwig und Burkhard Schröder stellte der DBV-Charlottenburg vier der 10 Spieler der deutschen Mannschaft, die am vergangenen Sonntag bei der Weltmeisterschaft der Senioren in der Altersklasse Ü60 im italienischen Montecatini in der Toskana den dritten Platz belegte. 

Das Finale hatte das Team im Halbfinale mit 51:57 knapp gegen Italien verpasst, hier zeigte sich, dass die Italiener an diesem Tag einen Deut besser waren. 

In einem spannenden Spiel um Platz drei siegte das deutsche Team Porto Rico mit 75:68! 

Die Freude war riesengroß, als im Anschluss an das Finale, das die USA klar gegen Italien gewinnen konnte, die Bronzemedaillen überreicht wurden. 

Nachdem man die Vorrunde souverän als Gruppenerster (Siege gegen Argentinien, Litauen und die Ukraine) überstanden hatte, traf das Team im Viertelfinale auf Serbien. Auch hier zeigte sich die Ausgeglichenheit und die individuelle Stärke der Mannschaft. Serbien wurde mit 75:53 bezwungen. 

Damit erreichte die Mannschaft einen weiteren Erfolg, war sie doch bei der letzten WM in Griechenland sogar Weltmeister in der Altersklasse Ü55 geworden. 

Änderung der DBV-Beitragsordnung

DBV Beitragsordnung angepasst

Am 7. Juni 2017 fand die turnusmäßige DBV-Mitgliederversammlung statt. Dabei lud der Vorstand um Heiko Mehnert und Oliver Hundt erneut alle Vereinsmitglieder ein, um auf die vergangene Saison zurück zu blicken und um die zukünftige Ausrichtung des Vereins zu besprechen.

Besonderes Augenmerk musste bei der Planung der kommenden Saison vor allem auf die Meldegeld- und Beitragserhöhung durch den Berliner Basketball Verband (BBV) und den Deutschen Basketball Bund (DBB) gelegt werden. Hinzu kommen steigende Kosten bei unseren – unverzichtbaren – Vereinstrainern.
Aufgrund dessen stellte der DBV-Vorstand einen Antrag zur Erhöhung und Änderung der Beitragsordnung, welchen die Mitgliederversammlung per Wahl beschloss.

Somit werden zum 1. Juli 2017 die Mitgliedsbeiträge wie folgt angepasst:

• Erwachsene und Jugendliche ab u11: 290,- EUR (bisher 255,- EUR)
• Kinder bis einschließ u10: 245,- EUR (bisher 240,- EUR)
• Geschwisterrabatt ab dem 2. Kind: 245,- EUR (bisher 200,- EUR)

Darüber hinaus freuen wir uns auf Markus Kuntze und Max Wiese, die nun per Vorstandsbeschluss und entsprechende Bestätigung durch die DBV-Mitgliederversammlung den Vorstand komplettieren.

Markus Kuntze wird die vakante Stelle des Kassenwarts füllen und mit viel Engagement die finanzielle Leitung des Vereins übernehmen. Max Wiese tritt die Nachfolge von Chris Berenson an und wird als Jugendwart als Schnittstelle zwsichen Breiten- und Leistungssport agieren.

Bei Fragen oder Problemen stehen wir euch gerne zur Verfügung!
Hier geht’s zum Kontaktformular.

Ü60 holt Bronze

Bei schönstem Sommerwetter traten zehn Mannschaften in der Baumschulgemeinde Halstenbek an, um den Achim Schell-/Otto Jagla-Pokal der M60 zu gewinnen. In der Halle Feldstraße begrüßten Oldie-Obmann Helmut Keil und der 2. Bürgermeister der Gemeinde Halstenbek, Helmut Ahrens, am Samstagvormittag mehr als 100 topfitte Basketballer und wünschten ihnen viel Erfolg, spannende und faire Spiele ohne Verletzungen.

Die Herren sollten Recht behalten: Die Spiele waren spannend und verliefen fair – sicher auch ein Verdienst der insgesamt zwölf Schiedsrichter (zwei Damen, zehn Herren, darunter Andreas Schreiner, ehemaliger Bundesligaschiedsrichter mit mehr als 800 Ansetzungen).

Der DBV Charlottenburg wurde in der Gruppe B eingeteilt. Unser Team setzte sich sicher durch und gewann seine Spiele jeweils sehr deutlich. Die SG Neukölln, Achter des Vorjahres, erreichte den zweiten Platz und damit auch den Einzug ins Halbfinale.  

Die den ersten Tag abschließende Sitzung der Mannschaftsverantwortlichen brachte zwei wichtige Ergebnisse: Heinz Schlichter (Saarlouis) und Detlev Schneider (Charlottenburg) wurden Sprecher bzw. stellvertretender Sprecher der 60-er. Und die Teams beschlossen, dass ab 2018 wieder alle Spieler beim DBB gemeldet werden und einen Spielerpass beantragen – damit heißt das Bundesturnier ab 2018 auch offiziell wieder Deutsche Meisterschaft!

Der Abend startete mit einem gelungenen Buffet in den Räumen des Halstenbeker Schützenhauses. Anschließend gab es drinnen und draußen kleinere Gesprächsrunden. Einige nutzten die Gelegenheit, sich am Schießstand zu messen. Gegen 23.00 Uhr waren schon fast alle verschwunden – die Spiele in der zunehmend von der Sonne aufgeheizten Halle waren wohl doch ganz schön anstrengend.

Sonntagmorgen starteten die Halbfinals, in denen es zu zwei hart umkämpften Spielen kam: Titelverteidiger Möhringen setzte sich äußerst knapp mit zwei Punkten Vorsprung (28:26) gegen das Überraschungsteam aus Neukölln durch. Das schnelle Spiel der Neuköllner Ulli Tangl und Werner Achhammer und die Dreier von Franz Elsner reichten gegen die Treffsicherheit von Norbert Breier und Roland Knapp nicht.

Im zweiten Halbfinale traf der Außenseiter Halstenbek/Pinneberg auf den Favoriten Charlottenburg. Aber wie hatte Detlev Schneider noch am Samstagabend geunkt: „Morgens ist nicht unsere Zeit“ – das sollte sich bestätigen. Vom Start weg waren die Halstenbeker hellwach und voll da, agierten mit hoher Intensität und taktisch diszipliniert. Die sehr aggressive Zone ließ den Charlottenburger Schützen kaum Raum, deren Center wurden praktisch aus dem Spiel genommen; Spielercoach Hans-Jürgen Duchstein trieb seine Truppe immer wieder zu hohem Tempo an. So setzte sich Halstenbek letztlich verdient mit 33:24 durch („Wir wollten den Sieg einfach mehr“ – so Duchstein hinterher) und zog ins Finale ein.

Im Spiel um die Bronzemedaille kam es zur Berliner Stadtmeisterschaft: DBV Charlottenburg besiegte in einem einseitigen Spiel die SG Neukölln mit 43:28 und sicherte sich so den dritten Platz.

Deutscher Meister wurde Gastgeber SG Halstenbek/Pinneberg, der im Endspiel die SG Möhringen mit 36:25 besiegte. 

HWC 2017: Dritter Triumph für die Albatrosse

Pfingstmontag, 19:40. Heiko Mehnert, Vorstandsvorsitzender des DBV Charlottenburg, hat sich gerade bei allen Trainern, Eltern, Zuschauern, Schiedsrichtern, Kampfgericht und beim Orga-Team bedankt und ruft anschließend den Sieger auf das Treppchen der Jubiläumsauflage des Hermut-Weber-Cups (HWC).

Berliner Finale

Das war Alba Berlin – zum dritten Mal – nach dem Turniersieg 2008 und 2014. Im Berliner Finale setzte sich der „Rekordmeister“ gegen Neuling Friedenauer TSC mit 62:37 durch. Die Albatrosse konnten sich nach einem ausgeglichenen Spielanfang im Laufe des zweiten Viertels absetzen und bauten dann den Vorsprung nach und nach aus. Den Friedenauern blieb somit der Traum verwehrt, im ersten Jahr der Teilnahme bereits den Titel zu holen. Dieses Kunststück gelang bislang nur ratiopharm Ulm 2012. Die Albatrosse schafften dabei etwas Historisches: Sie gehen als erster Turniersieger in die Geschichte ein, die in der Vorrunde nur Dritter wurden.

Bayern München mit dem dritten Platz

Titelverteidiger Bayern München stand erstmals nicht im Endspiel des HWC. Die Bayern ließen sich im Halbfinale am Ende eines hoch emotionalen Spiels vom Friedenauer TSC (47:61) überraschen und mussten sich dann mit dem Platz 3 begnügen. Die Auswahl des Hamburger Verbands spielte die erste Hälfte auf Augenhöhe, ließ den Gegner im dritten Abschnitt jedoch davonziehen. Erst in der Schlussphase starteten die Norddeutschen eine erfolglose Aufholjagd. Die Bronzemedaille holte sich somit der FC Bayern München mit 44:37. Bitter: Im Halbfinale gegen Alba Berlin hatten die Nordlichter noch den Wurf zum Sieg gehabt, konnten aber die entscheidenden Punkte nicht erzielen (38:39).

Skyliners Frankfurt und Auxilium Basket Academy Torino gewinnen Platzierungsspiele

Im Spiel um Platz 5 siegten die Skyliners Frankfurt um Isaac Bongas jüngeren Bruder Joschua gegen Bamberg mit 54:44. Die Frankfurter machten somit den Montag perfekt, nachdem sie am Vormittag den Gastgeber DBV Charlottenburg zum Spiel um Platz 7 geschickt hatten. Der HWC-Ausrichter kämpfte drei Viertel lang auf Augenhöhe, sah aber am Ende die Kräfte schwinden.

Im Spiel um Platz 7 wartete die Auxilium Basket Academy Torino, die ihr Spiel gegen Bamberg deutlich verloren hatte. Die Italiener gingen in den Finaltag mit einem Sieg aus der Vorrunde – gegen den DBV Charlottenburg. Diesmal bemühten sich die Charlottenburger um ein besseres Ende und blieben den Turinern konstant auf den Fersen. Die Auxilium Academy traf allerdings in der entscheidenden Phase besser und konnte sich am Ende über den knappen Sieg (46:42) und den siebten Platz freuen.

Im Anschluss an die Siegerehrung hat vergab der DBV-Vorstand auch die beiden individuellen Preise. Bester Spieler des zehnten HWC wurde Luca Stübel (Foto unten links) von ALBA Berlin. Levi Bötticher (Foto unten rechts) wurde als bester Defensiver Spieler des Turnier ausgezeichnet.

Luca Stübel (MVP 2017)

Levi Bötticher (Best Defensive Player)

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