Artikel der Kategorie: Vereins News

Blitzstart in die Senioren-Basketballsaison: Ü35 und Ü40 holen Berliner Meister-Titel!

Die Ü40 des DBV ist Berliner Meister

Die Ü35 und die Ü40 des DBV wurden am vergangenen Wochenende ungeschlagen Berliner Meister und beginnen nun die Vorbereitungen für die bevorstehenden überregionalen Titelkämpfe.

Am letzten Sonntag wurden in der Zehlendorfer John F. Kennedy-Halle unter den Teilnehmern BG Zehlendorf, Friedenauer TSC und DBV Charlottenburg (Ü35), sowie VfL Lichtenrade, Friedenauer TSC und dem DBV (Ü40) die Tickets für die Norddeutschen Meisterschaften gelöst.

Das von der BGZ gut und sympathisch organisierte Turnier, bei dem pro Altersklasse in je 2 Matches (4 x 7 Min. gestoppt) gespielt wurde, bot guten Sport und teilweise auch sehr sehenswerte Aktionen.

Absolutes Highlight war der hart umkämpfte Sieg (64:54) des DBV gegen Ausrichter BGZ bei der Ü35!

Das andere Spiel wurde etwas souveräner mit 64:24 gegen Friedenau gewonnen.

Besonders erwähnenswert ist bei unserem Ü35-Team, dass die Integration von zwei Rookies sehr gut gelang und auf dem Spielfeld sehr harmonisch – und erfolgreich – agiert wurde.

Einziger Wermutstropfen: leider dachte kein Spieler (….und auch kein Rookie…) daran, ein Siegerfoto zu machen… nächstes Mal, dann…!

Der Ausblick: Ziel ist es, das gute Momentum und die Spieler-Beteiligung aufrecht zu erhalten, auf dass man bei der Norddeutschen Meisterschaft im Wettbewerb mit dem SC Rist Wedel und sicherlich auch der BGZ die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft erreichen wird!

Das gestandene und routinierte Ü40-Team ist in Sachen Fotoshootings schon erfahrener und denkt an das obligatorische Siegerfoto.

Ohne nominellen Center, denn unser Star Christian Krämer fehlte, gelang dennoch eine erfolgreiche Titelverteidigung. Verletzungsbedingt aussetzen mussten weiterhin Guard Gregor Marweld und Forward Igor Rücker.

Im ersten Spiel gewannen wir mit sehr klarem Vorsprung gegen Lichtenrade, im zweiten bezwangen wir den Friedenauer TSC mit 61:44.

Der Ausblick: die an Spielerfahrung weiter reifende Mannschaft muss fit bleiben und darf nicht zusätzliche Verletzte erdulden müssen.

Das gesetzte, dringliche Ziel ist es, über eine erfolgreiche Norddeutsche Meisterschaft erneut die Qualifikation zur deutschen Endrunde zu schaffen und hier – nach der sehr schmerzvollen Einpunkte-Finalniederlage in der letzten Saison gegen Rosenheim – den deutschen Meistertitel wieder ins Berliner Westend zu holen!

Ü60 | Vier DBVler holen WM-Bronze in Italien

Mit John Dronsella, Matthias Bergmann-Listing, Wolfgang Ludwig und Burkhard Schröder stellte der DBV-Charlottenburg vier der 10 Spieler der deutschen Mannschaft, die am vergangenen Sonntag bei der Weltmeisterschaft der Senioren in der Altersklasse Ü60 im italienischen Montecatini in der Toskana den dritten Platz belegte. 

Das Finale hatte das Team im Halbfinale mit 51:57 knapp gegen Italien verpasst, hier zeigte sich, dass die Italiener an diesem Tag einen Deut besser waren. 

In einem spannenden Spiel um Platz drei siegte das deutsche Team Porto Rico mit 75:68! 

Die Freude war riesengroß, als im Anschluss an das Finale, das die USA klar gegen Italien gewinnen konnte, die Bronzemedaillen überreicht wurden. 

Nachdem man die Vorrunde souverän als Gruppenerster (Siege gegen Argentinien, Litauen und die Ukraine) überstanden hatte, traf das Team im Viertelfinale auf Serbien. Auch hier zeigte sich die Ausgeglichenheit und die individuelle Stärke der Mannschaft. Serbien wurde mit 75:53 bezwungen. 

Damit erreichte die Mannschaft einen weiteren Erfolg, war sie doch bei der letzten WM in Griechenland sogar Weltmeister in der Altersklasse Ü55 geworden. 

Änderung der DBV-Beitragsordnung

DBV Beitragsordnung angepasst

Am 7. Juni 2017 fand die turnusmäßige DBV-Mitgliederversammlung statt. Dabei lud der Vorstand um Heiko Mehnert und Oliver Hundt erneut alle Vereinsmitglieder ein, um auf die vergangene Saison zurück zu blicken und um die zukünftige Ausrichtung des Vereins zu besprechen.

Besonderes Augenmerk musste bei der Planung der kommenden Saison vor allem auf die Meldegeld- und Beitragserhöhung durch den Berliner Basketball Verband (BBV) und den Deutschen Basketball Bund (DBB) gelegt werden. Hinzu kommen steigende Kosten bei unseren – unverzichtbaren – Vereinstrainern.
Aufgrund dessen stellte der DBV-Vorstand einen Antrag zur Erhöhung und Änderung der Beitragsordnung, welchen die Mitgliederversammlung per Wahl beschloss.

Somit werden zum 1. Juli 2017 die Mitgliedsbeiträge wie folgt angepasst:

• Erwachsene und Jugendliche ab u11: 290,- EUR (bisher 255,- EUR)
• Kinder bis einschließ u10: 245,- EUR (bisher 240,- EUR)
• Geschwisterrabatt ab dem 2. Kind: 245,- EUR (bisher 200,- EUR)

Darüber hinaus freuen wir uns auf Markus Kuntze und Max Wiese, die nun per Vorstandsbeschluss und entsprechende Bestätigung durch die DBV-Mitgliederversammlung den Vorstand komplettieren.

Markus Kuntze wird die vakante Stelle des Kassenwarts füllen und mit viel Engagement die finanzielle Leitung des Vereins übernehmen. Max Wiese tritt die Nachfolge von Chris Berenson an und wird als Jugendwart als Schnittstelle zwsichen Breiten- und Leistungssport agieren.

Bei Fragen oder Problemen stehen wir euch gerne zur Verfügung!
Hier geht’s zum Kontaktformular.

Ü60 holt Bronze

Bei schönstem Sommerwetter traten zehn Mannschaften in der Baumschulgemeinde Halstenbek an, um den Achim Schell-/Otto Jagla-Pokal der M60 zu gewinnen. In der Halle Feldstraße begrüßten Oldie-Obmann Helmut Keil und der 2. Bürgermeister der Gemeinde Halstenbek, Helmut Ahrens, am Samstagvormittag mehr als 100 topfitte Basketballer und wünschten ihnen viel Erfolg, spannende und faire Spiele ohne Verletzungen.

Die Herren sollten Recht behalten: Die Spiele waren spannend und verliefen fair – sicher auch ein Verdienst der insgesamt zwölf Schiedsrichter (zwei Damen, zehn Herren, darunter Andreas Schreiner, ehemaliger Bundesligaschiedsrichter mit mehr als 800 Ansetzungen).

Der DBV Charlottenburg wurde in der Gruppe B eingeteilt. Unser Team setzte sich sicher durch und gewann seine Spiele jeweils sehr deutlich. Die SG Neukölln, Achter des Vorjahres, erreichte den zweiten Platz und damit auch den Einzug ins Halbfinale.  

Die den ersten Tag abschließende Sitzung der Mannschaftsverantwortlichen brachte zwei wichtige Ergebnisse: Heinz Schlichter (Saarlouis) und Detlev Schneider (Charlottenburg) wurden Sprecher bzw. stellvertretender Sprecher der 60-er. Und die Teams beschlossen, dass ab 2018 wieder alle Spieler beim DBB gemeldet werden und einen Spielerpass beantragen – damit heißt das Bundesturnier ab 2018 auch offiziell wieder Deutsche Meisterschaft!

Der Abend startete mit einem gelungenen Buffet in den Räumen des Halstenbeker Schützenhauses. Anschließend gab es drinnen und draußen kleinere Gesprächsrunden. Einige nutzten die Gelegenheit, sich am Schießstand zu messen. Gegen 23.00 Uhr waren schon fast alle verschwunden – die Spiele in der zunehmend von der Sonne aufgeheizten Halle waren wohl doch ganz schön anstrengend.

Sonntagmorgen starteten die Halbfinals, in denen es zu zwei hart umkämpften Spielen kam: Titelverteidiger Möhringen setzte sich äußerst knapp mit zwei Punkten Vorsprung (28:26) gegen das Überraschungsteam aus Neukölln durch. Das schnelle Spiel der Neuköllner Ulli Tangl und Werner Achhammer und die Dreier von Franz Elsner reichten gegen die Treffsicherheit von Norbert Breier und Roland Knapp nicht.

Im zweiten Halbfinale traf der Außenseiter Halstenbek/Pinneberg auf den Favoriten Charlottenburg. Aber wie hatte Detlev Schneider noch am Samstagabend geunkt: „Morgens ist nicht unsere Zeit“ – das sollte sich bestätigen. Vom Start weg waren die Halstenbeker hellwach und voll da, agierten mit hoher Intensität und taktisch diszipliniert. Die sehr aggressive Zone ließ den Charlottenburger Schützen kaum Raum, deren Center wurden praktisch aus dem Spiel genommen; Spielercoach Hans-Jürgen Duchstein trieb seine Truppe immer wieder zu hohem Tempo an. So setzte sich Halstenbek letztlich verdient mit 33:24 durch („Wir wollten den Sieg einfach mehr“ – so Duchstein hinterher) und zog ins Finale ein.

Im Spiel um die Bronzemedaille kam es zur Berliner Stadtmeisterschaft: DBV Charlottenburg besiegte in einem einseitigen Spiel die SG Neukölln mit 43:28 und sicherte sich so den dritten Platz.

Deutscher Meister wurde Gastgeber SG Halstenbek/Pinneberg, der im Endspiel die SG Möhringen mit 36:25 besiegte. 

HWC 2017: Dritter Triumph für die Albatrosse

Pfingstmontag, 19:40. Heiko Mehnert, Vorstandsvorsitzender des DBV Charlottenburg, hat sich gerade bei allen Trainern, Eltern, Zuschauern, Schiedsrichtern, Kampfgericht und beim Orga-Team bedankt und ruft anschließend den Sieger auf das Treppchen der Jubiläumsauflage des Hermut-Weber-Cups (HWC).

Berliner Finale

Das war Alba Berlin – zum dritten Mal – nach dem Turniersieg 2008 und 2014. Im Berliner Finale setzte sich der „Rekordmeister“ gegen Neuling Friedenauer TSC mit 62:37 durch. Die Albatrosse konnten sich nach einem ausgeglichenen Spielanfang im Laufe des zweiten Viertels absetzen und bauten dann den Vorsprung nach und nach aus. Den Friedenauern blieb somit der Traum verwehrt, im ersten Jahr der Teilnahme bereits den Titel zu holen. Dieses Kunststück gelang bislang nur ratiopharm Ulm 2012. Die Albatrosse schafften dabei etwas Historisches: Sie gehen als erster Turniersieger in die Geschichte ein, die in der Vorrunde nur Dritter wurden.

Bayern München mit dem dritten Platz

Titelverteidiger Bayern München stand erstmals nicht im Endspiel des HWC. Die Bayern ließen sich im Halbfinale am Ende eines hoch emotionalen Spiels vom Friedenauer TSC (47:61) überraschen und mussten sich dann mit dem Platz 3 begnügen. Die Auswahl des Hamburger Verbands spielte die erste Hälfte auf Augenhöhe, ließ den Gegner im dritten Abschnitt jedoch davonziehen. Erst in der Schlussphase starteten die Norddeutschen eine erfolglose Aufholjagd. Die Bronzemedaille holte sich somit der FC Bayern München mit 44:37. Bitter: Im Halbfinale gegen Alba Berlin hatten die Nordlichter noch den Wurf zum Sieg gehabt, konnten aber die entscheidenden Punkte nicht erzielen (38:39).

Skyliners Frankfurt und Auxilium Basket Academy Torino gewinnen Platzierungsspiele

Im Spiel um Platz 5 siegten die Skyliners Frankfurt um Isaac Bongas jüngeren Bruder Joschua gegen Bamberg mit 54:44. Die Frankfurter machten somit den Montag perfekt, nachdem sie am Vormittag den Gastgeber DBV Charlottenburg zum Spiel um Platz 7 geschickt hatten. Der HWC-Ausrichter kämpfte drei Viertel lang auf Augenhöhe, sah aber am Ende die Kräfte schwinden.

Im Spiel um Platz 7 wartete die Auxilium Basket Academy Torino, die ihr Spiel gegen Bamberg deutlich verloren hatte. Die Italiener gingen in den Finaltag mit einem Sieg aus der Vorrunde – gegen den DBV Charlottenburg. Diesmal bemühten sich die Charlottenburger um ein besseres Ende und blieben den Turinern konstant auf den Fersen. Die Auxilium Academy traf allerdings in der entscheidenden Phase besser und konnte sich am Ende über den knappen Sieg (46:42) und den siebten Platz freuen.

Im Anschluss an die Siegerehrung hat vergab der DBV-Vorstand auch die beiden individuellen Preise. Bester Spieler des zehnten HWC wurde Luca Stübel (Foto unten links) von ALBA Berlin. Levi Bötticher (Foto unten rechts) wurde als bester Defensiver Spieler des Turnier ausgezeichnet.

Luca Stübel (MVP 2017)

Levi Bötticher (Best Defensive Player)

Ü40 | Last-Second-Niederlage im Finale

Zwei Tage, zwei „Endspiele“, davon ein Finale.

Vermeintlich nominell geschwächt reisten wir mit einem achtköpfigen Team über München nach Rott am Inn, in der Nähe von Rosenheim. Dieses kleine geographische Detail ist für das Turnier und dessen Verlauf nicht ohne Belang – dazu später mehr.

Erst recht wenige Tage vor Turnierbeginn wurde klar, dass wir nicht mit unserer Top-Besetzung auflaufen könnten, da Drazan Tomic, Igor Rücker, Nils Collingro, Justus Strauven, sowie Patrick Femerling verhindert sein würden.

Von Schwächung wollten die verbliebenen acht „Berlin Bad Boys“ aber nichts wissen; kämpferisch-hochmotiviert waren wir schon bei der Anreise ins malerische bayerische Alpenvorland.

Viel Verantwortung lag auf den Schultern der Mannschaft um den nach langer Spielpause kürzlich erst wieder genesenen Niklas Lütcke, um den Titel von 2016 zu verteidigen und den Pokal in der Hauptstadt zu lassen.

Bestehend aus zwei Gruppen à 4 Teams galt es bei diesem Format am Samstag zwei Vorrundenspiele (Modus: 4 x 7 Minuten), sonntags dann eines, zu bestreiten und mit einem Gruppensieg direkt ins Finale einzuziehen. Bei diesem Format darf man sich keinen Patzer erlauben, der Grat zwischen erstem oder letztem Platz ist da sehr schmal…

Der Spielplan wurde vom Ausrichter leider erst sehr kurzfristig vor dem Turnier bekannt gegeben – da waren die „Red Eye“-Flüge TXL-MUC schon längst gebucht. Auf diese Weise kamen wir somit aber schon viel früher als nötig, für uns untypisch, in die Halle.

Witzigerweise war wie 2 Wochen zuvor bei der Ü45-DM in Düsseldorf unser erster Gegner die TSG Wiesloch mit einem recht ähnlichen, aber dezimierten Kader.

Nach einer knappen ersten Halbzeit ging den Tigers dann doch letztlich die Kraft aus und das Spiel schließlich mit 55:33 an den DBV. 1. Spiel, 1. Sieg.

Gegen die TG Würzburg stand am Abend unser erstes „Endspiel“ an, gegen einen unserer härtesten Gegner der vergangenen vier Jahre – ein wahrer „Clásico“, der 2014 mit dem historischen Duell zwischen den Ex-Nationalspielern Denis Wucherer und Drazan Tomic bei der „DM Daheim“ in Berlin und somit dem Beginn unserer dreijährigen Ü40-Regentschaft (2014-2016) begann.

Wie gesagt: erinnerungswürdige, hart umkämpfte Matches gingen dieser Paarung voraus, dank auch der steten Mitwirkung der Nowitzki-Bundesliga-Weggefährten Burkhard Steinbach und Nico Wucherer, Bruder des diesmal absenten Denis Wucherer.

Beide Teams gingen sehr motiviert und ebenso konzentriert in die Partie, wobei der DBV dieses Jahr das kompaktere Team sein sollte – jedes Viertel wurde jeweils klar gewonnen. Endergebnis zum ersten Mal eher deutlich: 64:39 für den DBV. Welch‘ Erleichterung!

Ein Riesenschritt in Richtung Gruppensieg und somit Finalteilnahme war getan; beseelt-beherzt ging es zur tollen Players‘ Party in einer großen, umgebauten Scheune.

Wie wir dort erfuhren, hatte die BG Köln zuvor gegen die Wiesloch Tigers gewonnen, sodass wir beim Morgenspiel am Sonntag unbedingt siegen mussten, um sicher Gruppenerster zu werden.

Dieses veritable „Kater-Spiel“ gegen die BG Köln, bei dem einem Spieler auf Gegners Seite sogar ein Freiwurf-Air Ball gelang, ging hart umkämpft als unser bis dato „engstes“ Spiel mit 46:40 an uns. Anstrengend war’s…

Ziel erreicht: Gruppensieg, zweites „Endspiel“, ergo Finale.
Die Titelverteidigung war möglich!

Gegner: die TSV 1860 Rosenheim (Fast) wie erwartet.

Wie die TG Würzburg ein harter Rivale vieler Jahre.

Wie eingangs erwähnt, war Rott am Inn für die TSV 1860 Rosenheim quasi ein Heimstandort, was sich darin äußerte, dass die TSV mit einem größt- und stärkst möglichen Kader und den für ihn meist möglichen Fans anreisen konnte.

Am Sonntag um 15.40 Uhr ging das Finale gegen die Rosenheimer um ihren Kapitän und „Spiritus Rector“ Christian März über die Bühne, die schon lange den Gang aufs oberste Treppchen begehrten.

Sehr gut mental auf den Gegner eingestellt, voller Adrenalin und (Körper-) Spannung ging unser gesamtes Team in dieses Finale. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (14:14) konnte der DBV sich zur der Halbzeitpause etwas absetzen (29:24).

Der Vorsprung schmolz aber nach dem Seitenwechsel (43:42 für den DBV, nach dem 3. Viertel) und die konzentrierter agierenden Rosenheimer zogen sogar im Laufe des vierten Viertels peu-à-peu davon.

Die schier unerträgliche Spannung erreichte ihren Höhepunkt in den letzten 25 Sekunden: der DBV bekam nach einer Auszeit beim Stand 53:54 für die TSV 1860 den Ball für einen erneuten Führungswechsel, doch der Wurf fiel daneben. Wir foulten nach dem verfehlten Wurf prompt und baten die Bayern an die Linie, wohlwissend, dass man in den restlichen fünf Sekunden noch einen vernünftigen Angriff auf die Beine stellen könnte.

Allerdings ging dieser Plan nicht wie gewünscht auf: Rosenheim traf keinen der beiden Freiwürfe, schnappte sich aber dafür den Rebound und spielte dann souverän die „Uhr runter“.

Bitter enttäuscht, aber letztlich doch stolz über das Geleistete ging für uns ein wirklich tolles Turnier mit der Silbermedaille zu Ende – nur ein einziger Punkt für Gold fehlte.

Das Finale war ein hochklassiges, rassiges Spiel, für das sich auch die zahlreichen Zuschauer und der gastgebende Veranstalter bei allen Beteiligten explizit bedankten.
Gratulation an die TSV 1860 Rosenheim!

Insgesamt war es ein schönes, sehr gut organisiertes Turnier mit tadellosen Leistungen der Kampfgerichte. Die letzten Spielminuten wurden sogar als Ticker auf Facebook kommuniziert – bundesweit wurde dieses Spiel verfolgt und kommentiert; ein Novum.

Es hat uns allen viel Spaß gemacht und wir haben wieder ein neues Ziel: Auf ein Neues – den Titelgewinn 2018!

Im Foto: Laurens Lipperheide (10), Niklas Lütcke (15), Oliver Stamm (9), Jens Kollat (12), Sebastian Schäplitz (5), Kai Zimmermann (14), Oliver Lenhardt (6), Christian Krämer (17)

Ü50 | In Erlangen war der Wurm drin

Die Ü50 konnte am Wochenende an die gute Leistung der Vorgänger nicht anknüpfen und kam aus der Deutschen Meisterschaft in Erlangen nur mit einem achten Platz zurück. Mitgewirkt hat sicher auch die gleichzeitig stattfindende Deutsche Meisterschaft der Ü40, wodurch unser Team leicht ersatzgeschwächt ins Rennen ging.

Schon die Vorzeichen deuteten an, dass unsere Truppe in Franken nicht das beste Wochenende erwischt hatte. Denn schon beim Auftaktspiel musste der DBV Charlottenburg die erste Niederlage hinnehmen. 

In den beiden folgenden Spielen ging es dann zunächst darum, die Zwischenrunde zu erreichen: Mit grossartiger Kampfleistung errang man zwei knappe Siege gehen Göttingen (+6) und BG Köln (+3) und schaffte sogar noch den Gruppensieg. 

Das Ganze hat aber zu viel Energie gekostet und so verlor man im Viertelfinale nach hartem und teilweise unsportlichem Spiel mit drei gegen die Spielgemeinschaft Feuerbach / Marbach. 

Die beiden Niederlagen am Sonntag machten es dann deutlich, dass Erlangen dieses Jahr kein gutes Pflaster war. Der DBV Charlottenburg wurde am Ende nur Achter.

Deutscher Meister wurde die Spielgemeinschaft Erlangen / Ansbach (Foto). Im Endspiel besiegte das Team den Erzrivalen aus Breitengüßbach deutlich mit 55:36. 

Noch drei Wochen zum HWC17

Wie jedes Jahr bereitet sich unsere DBV-Family zwischen Saisonende und Pfingsten auf den Hermut-Weber-Cup (HWC) vor. 2017 ist allerdings ein besonderes Jahr, denn unser Turnier zum Andenken an einen Ur-DBVler wird zum zehnten Mal ausgetragen.

Zum zweiten Mal ist Italien dabei

Gleich fünf Teams werden am Pfingstwochenende – vom 3. bis zum 5. Juni – die Reise in die Hauptstadt antreten, und dies nicht wegen des gleichzeitig stattfindenden Turnfests. Den längsten Weg hat mal wieder ein ausländischer Vertreter: Zum zweiten Mal in der HWC-Geschichte ist mit der Auxilium Basket Academy Torino ein Team aus Italien am Start. Der Erstligist hat sich im vergangenen Jahr mit weiteren kleineren Vereinen aus der Umgebung zusammengeschlossen, um Basketball in der Region Piemont zu fördern.

Finalisten 2016 bereiten sich auf Revanche vor

Titelverteidiger FC Bayern München ist jedenfalls dabei und peilt den dritten Turniersieg seit 2013 an. Letztes Jahr konnten die jungen Bayern einen Start-Ziel-Sieg gegen die Brose Youngsters Bamberg landen (35:31) und hatten mit Luis Wulff auch den wertvolleren Spieler des Turniers in ihren Reihen. Dieses Jahr sind die Franken mal wieder die ersten Herausforderer des amtierenden Meisters und wollen den kleinen HWC-Fluch brechen, denn Bamberg stand schon zweimal im Finale, und wurde immer besiegt.

Frankfurt und HBV-Auswahl erstmals am Start

Ein absoluter Neuling sind die Fraport Skyliners, die sicher als solcher kein Lehrgeld zahlen werden. Die Hessen hatten schon in dieser Saison acht Spieler des Jahrgangs 2004 in der U14 spielen lassen und konnten sich somit einen kleinen Vorteil gegenüber der Konkurrenz verschaffen.

Aus dem Norden kommt die Hamburger Auswahl 2004, und damit ist nach der Abstinenz im vergangenen Jahr wieder ein Team von der Alster dabei. Vor zwei Jahren schaffte es Bramfeld bis in Halbfinale und wurde am Ende Vierter. Mit gebündelten Kräften dürfte dieses Mal noch mehr drin sein.

Drei Oberligisten für Berlin

Die Hauptstadt schickt beide Finalisten des Quali-Turniers ins Rennen: Alba Berlin und der Friedenauer TSC haben am vor-vergangenen Wochenende gezeigt, dass beide das Zeug zum Turniersieg haben. Die Albatrosse fuhren 2014 den letzten Sieg eines Berliner Teams ein.

Gastgeber DBV Charlottenburg komplettiert das Teilnehmerfeld. Nach der gelungenen Oberliga-Qualifikation und dem tapferen Kampf im Viertelfinale wollen unsere Jungs beim HWC zeigen, dass die ersten Trainings schon Früchte tragen und den sechsten Platz vom Vorjahr verbessern.

Alle Spiele werden in der Sporthalle in der Zauritzweg ausgetragen. Der Spielplan wird in Kürze veröffentlicht. Gespielt wird nach dem Modus der vergangenen Jahre. Die acht Teams werden in zwei Gruppen aufgeteilt. Nach den ersten drei Spiele finden die Kreuzspiele statt, die die vier Halbfinalisten ermitteln. Jedes Team spielt somit sechsmal in drei Tagen.

HWC-Vorrunde

Gruppe A: Bayern München, DBV Charlottenburg, Fraport Skyliners, Auxilium Basket Academy Torino

Gruppe B: Alba Berlin, Brose Bamberg, HBV Auswahl 2004, Friedenauer TSC

Ü45 ist Deutscher Meister 2017

Ü45 Deutscher Meister 2017

Schon beim zweiten Versuch kann der DBV die erste Seniorenmeisterschaft feiern. Nach dem dritten Platz der Ü55 gelang am vergangenen Wochenende in Düsseldorf der Ü45 der große Wurf.

Noch wenige Wochen vor Turnierbeginn lobte die Delegationsleitung das Ziel der Verteidigung des Vizemeister-Titels von 2016 aus, doch dieses „junge“, hungrige und ehrgeizige Team wollte mehr – es wollte Titel und Pokal von der Fränkischen Rezat (und dem TSV Ansbach) wieder beim „Zock am Rhing 2017“ an die Spree zurückholen.

Zwei Ü45-Rookies waren in der 9-köpfigen Mannschaft dabei, doch das sollte nicht schaden… im Falle des Neulings Sebastian Machowski bedeutete dies vielmehr das absolute Gegenteil.

In der Vorrunde gegen Wiesloch, Aschaffenburg und Düsseldorf

Direkt vom Flughafen Düsseldorf kommend, gelangte man am Samstagmorgen in altbewährter DBV-Manier mit einer gewissen „Rechtzeitigkeit“ zum ersten Spiel in die Halle und kam gegen die sehr physisch agierenden TSG Wiesloch Tigers nur etwas schleppend ins Turnier und Spiel. Aufgrund einer nun schon länger anhaltenden Rivalität beider Teams war das Spiel von großer Motivation und hohem körperlichen Einsatz des Gegners geprägt, mit dem wir uns erst einmal „arrangieren“ mussten. Nach einer hektischen Begegnung mit knappem Verlauf ging es am Ende aber doch 44:38 für den DBV aus. Erstes Spiel, erster Sieg.

Gegen den TuS Aschaffenburg Damm gewann die Mannschaft das zweite Spiel ohne besondere Vorkommnisse souverän mit 33:18.

Das letzte Vorrundenspiel bestritten wir gegen den sympathischen Gastgeber ART Giants Düsseldorf, der sich vor heimischem Publikum natürlich bestmöglich präsentieren wollte und auch sehr konzentriert und engagiert zur Sache ging. Die etwas ruppige Partie, die sogar von etwas Trash Talk begleitet wurde, konnten wir zum Leidwesen der zahlreichen Düsseldorfer Fans mit 26:20 zu unseren Gunsten entscheiden.

Neuauflage des Endspiels 2016 schon im Viertelfinale

Das Viertelfinale war mit einer niederlagenlosen Vorrunde erreicht. Die bittere Überraschung: Der amtierende Meister TSV Ansbach hatte in der Gruppe A eine 17:32-Niederlage gegen die BG Köln kassiert und wurde deshalb „nur“ Zweiter. So kam diese brisante Paarung nun viel früher als erwartet…

Da wir uns für die Niederlage aus dem letztjährigen Finale unbedingt revanchieren wollten, gingen wir sehr entschlossen und mit viel Elan ins Spiel!
Zwischen-Resultat: 0:11 (!) stand es nach wenigen Minuten. Wie so häufig, verpennten wir einen guten Start, legten Lay Ups daneben und produzierten völlig unnötige Turnovers. Wir brauchten wieder erst die Panik einer möglichen bevorstehenden Niederlage, um dann doch die nötigen Aggressivität, Einsatzbereitschaft und Konzentrationaufzubringen – „Step-by-Step, Inch-by-Inch“ kämpften wir uns mit tollen Aktionen, einigen Dreipunktetreffern und engagierter Defense ins Spiel zurück.

Die größte Aufgabe bestand für uns darin, TSV`s Playmaker, Dean Jenko, einen der Top-Akteure des Turniers, in seinem Wirken einzuschränken, aber gleichzeitig nach vorne Akzente zu setzen. Oliver Hundt spielte das gesamte Spiel durch und verstand es, diese Defensiv- und Offensivaufgaben mit Bravour zu meistern. Nach hartem Kampf und mit großer Erleichterung ging dieses Viertelfinale mit 35:29 an den DBV.

Im Halbfinale gegen Georgsmarienhütte

Am Sonntagmorgen ging es im Halbfinale gegen den uns gut bekannten TV Georgsmarienhütte sehr gut los. Wir sind ausnahmsweise schon zu Beginn in Führung gegangen; mit teilweise sehr ansehnlichen Passkombinationen, die auch vom Publikum – der DBV hatte sogar zwei weibliche aus Düsseldorf kommende Fans mit Pom Poms am Start – mit Begeisterung honoriert wurden. Nach einer kleinen Schwächeperiode, in der wir „leichte Punkte“ zuließen, fingen wir uns aber wieder und entschieden die Partie, diesen vorletzten Schritt zum neuerlichen Titelgewinn,ziemlich deutlich mit 43:28 für uns.

Deutscher Meister Ü45 zum vierten Mal in der Geschichte

Das Finale war die Paarung DBV Charlottenburg gegen BBC Bayreuth, die tatsächlich besten Teams des Turniers, der BBC mit den Ex-Bundesliga-Spielern „Daddy Cool“ Derrick Taylor und Nils Becker. Gespielt wurden 4 x 7 Minuten.

Beim Huddle vor dem Spiel gaben wir uns die Devise aus: „Genießen wir das jetzt hier, und gewinnen das! …wer weiß, ob wir nochmal in diese Situation, eine Finalteilnahme, kommen werden.

Wieder einmal ein holpriger Start, der zu einem offenen Schlagabtausch werden sollte.
1,6 Sekunden vor der Halbzeit stand es unentschieden, als Sebastian Machowski noch ein Dreipunkte-Buzzer-Beater gegen zwei Verteidiger gelang – ein absolutes Turnier-Highlight, vielleicht sogar die tollste Aktion insgesamt.

Ansonsten war die Begegnung von wirklich großartigen Aktionen geprägt:
der 53-jährige „Daddy Cool“ machte seinem Namen alle Ehre und verbuchte zahlreiche sehr sehenswerte Treffer, Lay Ups wie Dreipunktewürfe, während wir mit einer sehr geschlossenen Mannschaft, die alle Spieler ausnahmslos einbezog und niemals aufgab, erfolgreich dagegenhielten.

Das Finale war ein hochklassiges Spiel, mit einem hart erarbeiteten, aber letztlich verdienten 39:28 für den DBV!

Es war eine Werbung für den Seniorenbasketball, wofür sich Zuschauer und der gastgebende Veranstalter nebst Stadtdirektor bei allen Beteiligten auch explizit bedankten.

Fazit:

Insgesamt war es ein schönes, gut organisiertes Turnier mit fachkundiger und freundlicher Organisation, mit einer gemütlichen Abendveranstaltung mit einem opulenten Büffet.
Auch aufgrund einer längeren Rückfahrt ins Hotel blieben wir am Samstagabend aber nicht zu lang, sondern gingen vom Titel träumend frühzeitig ins Bett.

Als Team waren wir ein voll aufeinander eingeschworenes, auf allen Positionen sehr gut abgestimmtes Kollektiv, das jederzeit bereit war und unbedingten Siegeswillen offenbarte.
Alle Spieler erhielten ihre Spielanteile und machten ihren Job, ihre Punkte.

Ausdrücklicher Dank geht an unseren Organisator Oliver Hundt und einmal mehr insbesondere an Igor Rücker, der trotz noch nicht gänzlich auskuriertem Kreuzbandrisses die Reise antrat und on- und off-court als Spieler-Coach für den Titelgewinn maßgeblich war.

Es hat großen Spaß gemacht – auf zur Titelverteidigung 2018!

Die Spieler im Foto: Oben: Igor Rücker (14), Sebastian Schäplitz (5), „Twin Towers“ Nils Collingro (13) & Jens Kollat (12), Oliver Stamm (9).

Unten: Laurens Lipperheide (10), John Dronsella (11), Oliver Hundt (4), Sebastian Machowski (15).

Auch die Düsseldorfer Lokalpresse berichtete über den Triumph unserer Jungs! Lest selbst!

Vielen Dank an Reporter Niklas Vogel!

JBBL | Patrick Deitel neuer Headcoach

Patrick DeitelEr ist schon lange beim DBV Charlottenburg als Trainer und Co-Trainer tätig. Viele Jahre war er für die Jugendabteilung ein wichtiger Teil im Bereich der U14 und dort speziell für die individuelle und taktische Ausbildung unser DBV Spieler verantwortlich.

Patrick Deitel wird ab dieser Saison neuer Headcoach unserer JBBL Mannschaft. Er löst damit Reza Ghasseminia ab, der zum Ende der Saison fulminant den Klassenerhalt gesichert hat. Wir freuen uns auf Patricks Arbeit für die kommende Saison 2017/18 und bedanken und für die Leistung von Reza und seinem Trainerteam.

Reza wird uns selbstverständlich in Zukunft weiterhin als Teil unserer DBV-Family als Trainer unterstützen. In welcher neuen und spannenden Funktion er uns erhalten bleibt, werden wir zeitnah bekannt geben. 

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