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„Jungs, zeigt, was ihr drauf‘ habt!“ – Bennet Hundt im Interview

Der Berliner Bennet Hundt, 19 Jahre, ist Aufbauspieler bei Alba Berlin. In der aktuellen Spielzeit schaffte er den Durchbruch im Profikader. Ein Mittelfußknochenbruch im Januar zwang ihn zu einer ungewollten Pause. Wir nutzten die trainingsarme Zeit und sprachen mit Bennet über seine Bilderbuch-Karriere, das Leben als Rookie in einer Profi-Mannschaft und den Hermut-Weber-Cup (Interview vom 12.04.2018).

. Bennet, erste Frage: wie geht’s Deinem Fuß?

Gut soweit, deutlich besser auf jeden Fall. Die Ärzte haben gesagt, die Röntgenbilder sehen gut aus, ich darf nun Woche für Woche die Belastung steigern.

. Wie sieht Dein Trainingsprogramm zurzeit aus?

Ich befinde mich im Aufbautraining und kann hoffentlich auch bald wieder ins Teamtraining einsteigen, sodass auch dem Spielen dann nichts mehr entgegensteht. Zurzeit bedeutet das: viel Individualtraining, z.T. auch mit dem Ball – Dribbeln, Passen, Werfen – aber noch mit geringer Intensität. Ich bin viel im Kraftraum, um die Kraft in den Beinen und die Balance im Fuß aufzubauen.

. Wann wirst Du wieder eingreifen können?

Kommt drauf an, wie der Fuß reagiert. Ich hoffe, in drei bis vier Wochen. Das ist bei Mittelfußknochenbrüchen aber eher eine Schätzung.

. Wie gehst Du mit Verletzungen generell um?

Es ist schwer für mich, gerade weil ich immer viel Glück hatte. Ich war bisher nie schwer verletzt, hatte mich in der Zeit vor der Verletzung fit und wohl gefühlt. Gerade zu diesem Zeitpunkt passiert es dann. Du denkst dann schon ‚Warum gerade jetzt, warum gerade ich?‘ Da steckt man schon mal den Kopf in den Sand, wenn der Arzt dir sagt, dass du acht Wochen auf Krücken laufen sollst. Aber als Leistungssportler musst du leider immer damit rechnen. Meine Eltern, meine Familie hat mich in der Phase unterstützt, mich aufgebaut. Ich habe das Beste daraus gemacht: Die viele Physiotherapie lenkt ab, die restliche Freizeit habe ich auch mal andere Dinge machen können, um den Kopf frei zu bekommen.

. Du bist seit dieser Saison fester Bestandteil des ALBA-Profikaders, hast den zwischenzeitlichen Ausfall von Peyton Siva und Spencer Butterfield nutzen können und spieltest zuletzt (vor der Verletzung) regelmäßig für das Team. Wie ist das so als Spielmacher auf internationaler Bühne?

Das ist natürlich eine super Erfahrung. Klar war ich aufgeregt, aber am Ende ist es auch nur ein Spiel, das ich aber natürlich sehr genossen habe (benennt als Beispiel das Spiel im Eurocup in Krasnodar). Am meisten hat mir dabei die Saisonvorbereitung geholfen, in denen wir junge Spieler, also beispielsweise auch Kresimir (Nikic) und Hendrik (Drescher), viel Einsatzzeit bekommen haben. Das hat mir viel Selbstvertrauen gegeben. Eben genau für die Situation, dass ich mal gebraucht werde.

. Von außen betrachtet ging es für Dich immer weiter nach oben. Im Jugendbereich bei TuS Lichterfelde, JBBL, dann der Wechsel zu Alba Berlin, NBBL, Pro B, nun Bundesliga und Eurocup. Wie hast Du diesen Weg erlebt?

Es ging immer bergauf, das kann man schon sagen. Die Tiefs gab es natürlich auch, wie bei jedem. Ich habe mir immer kurzfristige Ziele gesetzt, mich gefragt: ‚Wie kann ich mich heute verbessern? Wie in den nächsten Monaten?‘ und mich dann durch kontinuierliche Arbeit verbessert. Einen großen Anteil des Erfolges schiebe ich auf meine Arbeitseinstellung. Ich glaube, es gibt viele talentiertere Spieler als mich, die aber weniger hart arbeiten. Ich musste mich schon auch ‚durchkämpfen‘. Von außen betrachtet habe ich nun mal nicht die besten Voraussetzungen für einen guten Basketballer.

. Welchen Anteil hat Coach Aito an Deiner derzeitigen Entwicklung? Er gilt ja als Experte in Sachen Spielerentwicklung…

Einen großen Anteil! Er hat uns jungen Spielern von Beginn an viel Vertrauen geschenkt, ist sehr geduldig. Es geht ihm in erster Linie darum, jeden Spieler zu verbessern. In der Saisonvorbereitung ging es ihm nie um das Gewinnen. Wir haben viele Spiele verloren, weil er die Teamentwicklung vorn angestellt hat. Auch jetzt, während der Saison, versuchen wir Schritt für Schritt besser zu werden.

. In der Tat hat es den Anschein, dass ihr mit fortschreitender Saison immer stabiler werdet. Was steckt hinter dem Erfolgsrezept?

Er (Aito) hat seine eigene Philosophie. Er gibt uns ein Gerüst, wenige Spielsysteme, und wir sollen diese dann mit unseren individuellen Fähigkeiten und Ideen füllen. Er weiß extrem viel und versteht es, Spieler zu motivieren. Außerdem bringt seine geballte Basketball-Erfahrung in jedes Training und jedes Spiel ein. Das ist schon beeindruckend.

. Konkret? Wie zum Beispiel?

Er hat eine sehr ruhige Art. Es gab Spiele, da habe ich mich an ehemalige Trainer erinnert, die wären bei der Halbzeitansprache ausgerastet, hätten rumgebrüllt. Aito ist dort extrem ruhig geblieben, hat klar benannt, was wir zu verbessern haben, uns durchaus auch kritisiert, aber letztlich eher motiviert, es die zweite Hälfte anders zu machen. Das habe ich so von noch keinem anderen Trainer erfahren. Ein weiteres Beispiel – das Pokal-Viertelfinale gegen Ludwigsburg: Wir spielten eine solide erste Halbzeit, bis sich kurz vor der Pause Peyton (Siva) verletzte. In der Kabine sagte uns Aito, dass es in der zweiten Halbzeit ein komplett anderes Spiel werden wird. Er meinte, ohne unseren Anführer hätten wir nun keinen Druck mehr, gewinnen zu müssen. Wir sollten uns nicht auf den Score konzentrieren, sondern alles an Energie und Leidenschaft aufs Feld werfen, wofür wir bereit seien. Das hat uns extrem motiviert. Auch wenn ich da schon verletzt war, so habe ich doch gespürt, wie ein Ruck durch die Mannschaft geht. Im dritten Viertel sind wir direkt mit 10, 15 Punkten in Führung gegangen, das Spiel haben wir gewonnen.

. Und welchen Einfluss hat Ex-DBV-Trainer und derzeitiger Alba-Co-Trainer Thomas Päch?

Das Trainerteam Aito, Thomas und Israel (Gonzalez) arbeitet sehr gut zusammen. Sie machen gemeinsames Scouting vor den Spielen, schauen viel Video. Thomas und Israel trainieren mit uns viel im technischen Bereich individuell: Wir arbeiten viel am Ballhandling, sie zeigen uns neue Moves, neue Passtechniken. Damit hat Thomas einen sehr großen Anteil an der Entwicklung des Teams.

. Mit Jonas Mattisseck (2000) und Hendrik Drescher (2000) stehen noch weitere Akteure im Kader, die Du aus Zeiten im Berliner Jugendbasketball noch kennst. Wie ist das so als „Erfahrener“ unter den Jungen im Team?

Wir sind alle Rookies – da kommt es nicht darauf an, ob du 17, 18 oder 19 bist. Wir werden dementsprechend alle gleich behandelt.

. Trikottasche tragen, Wasser schleppen… Gibt es auch im Profi-Team typischen Rookie-Aufgaben?

Ja, auf jeden Fall. Bei Auswärtsfahrten muss ich immer die Eis-Box tragen. Wenn wir zu den Spielen fliegen, dann ist die Box immer Handgepäck. Das ist ein riesiges, sperriges Ding! Man hat ja noch seinen Rucksack, dann die Eis-Box in der Hand. Bei der Security-Kontrolle musst du denen dann ganz genau erklären, was das da drin ist. Dann gucken sie dich komisch an. Im Flugzeug angekommen, passt die Box dann nicht in die Gepäckablage. Das ist dann schon etwas nervig.

. Wir machen mal einen gedanklichen Sprung in die Vergangenheit: Ein Turnier, das Deinen Karriereweg gekreuzt hat (damals noch als Spieler bei TuS Lichterfelde), war der Hermut-Weber-Cup. Welche Erinnerungen hast Du an das Pfingstturnier im Jahr 2011?

Ich kann mich noch ganz gut daran erinnern. Es war ein interessantes Turnier, weil es uns einen Ausblick auf die folgende Saison gegeben hat. Wir haben damals in der Schillerstraße im Finale gegen Alba gespielt und gewonnen. Gefühlt war es sehr voll in der Halle und die Stimmung war extrem gut. Das hat enorm Spaß gemacht. Gekrönt wurde das Turnier für uns sicherlich mit dem 1. Platz und meiner Auszeichnung als bester Verteidiger.

. Wo steht Dein „Best Defensive Player“-Pokal?

Der steht nach wie vor in meinem Zimmer. (Bennet dreht sich vom Handy weg, schaut sich im Zimmer um. Dann entdeckt er den Pokal.) Er steht neben dem Sieger-Pokal „1. Platz. 4. Hermut-Weber-Cup 2011“. Den durfte ich auch behalten.

. Dieses Jahr stehen mit die besten 2005er der Republik zum 11. Hermut-Weber-Cup auf dem Feld.

Wow, schon 2005er? Die Zeit vergeht… Sie sollen die Zeit genießen, Spaß haben. Es ist ein gutes Turnier um zu zeigen, was man kann, sich mit den besten Gleichaltrigen aus Berlin und ganz Deutschland zu messen. Solche Turniere hat man nicht alle Tage, bei denen man gegen Bayern München, Brose Bamberg und Rasta Vechta spielen kann. Also nochmal: ‚Jungs, zeigt, was ihr drauf` habt!‘

. Apropos „Drauf` haben“. Du bist mit knapp 1,80 m für Basketballverhältnisse ein kleiner Spieler. Welche Eigenschaften haben Dir geholfen, Dich bis oben durchzukämpfen?

Mein Ehrgeiz und meine Einstellung, mich immer durchsetzen zu wollen, haben mir am meisten geholfen. Hinzu kommt die Liebe zum Sport. Ich habe früh begonnen mit Basketball, habe immer Spaß dabei gehabt und mich immer gefreut, wenn ich in der Halle stehen durfte.

. Viele jüngere Spieler mit ähnlicher Körpergröße fragen sich, ob ein bestimmter Move ihnen vielleicht weiterhelfen würde, um ähnliche Ziele wie Deine zu erreichen. Wie sieht der „Bennet-Hundt-Signature-Move“ aus?

Ich glaube, es gibt nicht EINEN Move. Ich habe inzwischen relativ viele Bewegungen, die ich gelernt habe, in verschiedenen Spielsituationen sinnvoll einzusetzen. Ich habe von klein auf viel ausprobiert, viel gedribbelt und damit ein gutes Ballhandling und Ballgefühl generell entwickelt. Das hilft dann dabei, die Abläufe später perfektionieren zu können. Noch habe ich keinen persönlichen Move, aber den „Bennet-Hundt-Move“ wird es bald geben…

. Zumindest hast du bereits Eindruck beim DBV hinterlassen. In einigen Jugendmannschaften haben wir die „Hundt-Defense“ bereits als Schlagwort etabliert.

Sehr gut, das freut mich. (lacht)

. Lass uns an Deinen weiteren Planungen teilhaben. Wie wird es weitergehen mit Bennet? Welche Schlagzeile würdest Du am liebsten in fünf Jahren über Dich lesen?

(Bennet überlegt) So was wie ‚Bennet Hundt führt Alba Berlin zum Meistertitel‘ oder so ähnlich wäre doch schon eine schöne Schlagzeile.

. Das klingt doch schon sehr nach einem Loyalitätsbekenntnis…

Ich bin momentan bei Alba, habe noch ein Jahr Vertrag. Mir geht es extrem gut hier, ich fühle mich wohl.

. Bennet, viel Erfolg auf Deinem weiteren Weg und vielen Dank für das Gespräch.

Titelfoto: Camera4

Ü45 | Silber in Hütte

Für die Ü45-Senioren des DBV Charlottenburg ging es bei der Deutschen Meisterschafts-Endrunde am vergangenen Wochenende um die Verteidigung des letztjährigen Titels.

Ausrichter war dieses Jahr der TV Georgsmarienhütte, gelegen im Südwesten des Landkreises Osnabrück in Niedersachsen.

Das Teilnehmerfeld war das mehr oder minder altbekannte; mit der Ausnahme, dass der SC Rist Wedel als junger Neuling am Turnier der über 45-jährigen erstmalig teilnahm. Gespielt wurde am Samstag auf Kleinfeldern im Modus 2 x 10 Minuten, die Platzierungsspiele wurden am Sonntag auf Großfeldern ebenfalls  à 2 x 10 Minuten und das Finale in 4 x 7 Minuten ausgespielt.

Der DBV Charlottenburg, der auch dieses Jahr u.a. auf die unermüdliche Treffsicherheit des fast 61-jährigen Veteranen mit Legenden-Status, John Dronsella, setzen durfte, reiste mit einem 10-köpfigen Team an.

Für Teamcaptain Igor Rücker war dies das erste Turnier nach monatelanger verletzungsbedingter Sportabstinenz.

Vorrunde ohne Überraschungen

Die Vorrunde bot wenige Überraschungen, solide konnte diese mit zum Teil sehr sehenswerten Kombinationen ohne Niederlage gemeistert werden.

Die Paarungen lauteten: DJK Eggolsheim: 24 – DBV Charlottenburg: 37 (Halbzeit: 10:17), DBV Charlottenburg: 33 – BG Halstenbek-Pinneberg: 21 (HZ: 17:13), DBV Charlottenburg: 40 – VFK Boele-Kabel: 27 (HZ: 26:15).

K.O.-Runde: DBV schlägt Düsseldorf und Köln

Das Viertelfinale gewann der DBV nach knapper Halbzeitführung gegen die ART Giants Düsseldorf 41 zu 31 (HZ: 23:22).

Am Sonntagmorgen stand das Halbfinale gegen die sehr gut bekannte BG Köln auf dem Programm.

Insbesondere Sebastian Machowski und Oliver Lenhardt fackelten schon ganz früh im Spiel ein wahres Dreier-Feuerwerk ab, sodass dem Gegner bereits nach wenigen Spielminuten die Lust am Spiel genommen wurde. Kompensiert haben die Kölner die entstandene Frustration mit sehr „beherztem“ Einsatz. Am Ende stand aber ein deutliches 40:23 für den DBV, nach einer Halbzeitführung von 28:9.

Im Finale gegen Rist Wedel

Das Finale, der „Kampf um Gold“, war der Klassiker-Showdown mit dem Dauerrivalen SC Rist Wedel. Große Bedeutung fiel der Dynamik unserer stets verlässlichen „Twin Towers“ Jens Kollat und Nils Collingro zu, letzterer allerdings arg geschwächt von einer nächtlichen Magenverstimmung. Wie erwartet, wurde das Spiel zu einem mit voller Energie und hoher basketballerischer Qualität geführten intensiven Schlagabtausch, bei dem der DBV schon im 1. Viertel einer zweistelligen Führung des Gegners hinterherlaufen musste.

Die sehr hitzige Partie – mit sehr strittigen Schiedsrichterentscheidungen auf beiden Seiten – entschied der SC Rist Wedel dank einer sehr disziplinierten Verteidigungs- und geschlossenen Teamleistung mit hoher Trefferquote mit 56:39 für sich. Sicherlich machte am Ende der niedrigere Altersdurchschnitt der Schleswig-Holsteiner schon einen Unterschied aus.

Der DBV Charlottenburg wird im nächsten Jahr wieder um den Titel kämpfen, da er sich als Vizemeister automatisch für die Ü45-Endrunde 2019 qualifiziert hat.

Bild: Spieler von links nach rechts:

Oliver Stamm (9), John Dronsella (7), Axel Bree (91), Sebastian Machowski (33), Nils Collingro (40), Laurens Lipperheide (55), Igor Rücker (14), Oliver Hundt (20), Jens Kollat (12), Oliver Lenhardt (6).

Weitere Infos, sowie Bildmaterial zu dieser wirklich gut organisierten Veranstaltung gibt es unter: Old Stars BBall – Deutsche Meisterschaft.

Vielen Dank nochmal an den TV Georgsmarienhütte für die sehr freundliche und geradezu professionelle Ausrichtung!

DBV Charlottenburg trauert um Siegfried Dupuis

Unsere DBV-Family trauert um Siegfried „Sigi“ Dupuis, Ehrenpräsident und ehemaliger Präsident des DTV-Charlottenburg!

Er verstarb überraschend am 5. April im Alter von 76 Jahren. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

In den siebziger Jahren bündelte er die Basketball-Kräfte Berlins beim DTV-Charlottenburg und legte damit den Grundstein für Bundesliga-Basketball in der Stadt. Mit dem Aufstieg in die erste Bundesliga 1981 begann eine Erfolgseschichte, die 1985 mit der deutschen Vizemeisterschaft gekrönt wurde. Später entstand daraus dann ALBA Berlin.

Sigi Dupuis war ein Berliner Basketball-Urgestein, alles in seinem Leben drehte sich um diesen Sport.

Die öffentliche Trauerfeier findet am Freitag, den 4. Mai um 12 Uhr in der Kapelle des Waldfriedhof Heerstraße in der Trakehner Allee 1, 14053 Berlin statt.

DBV Mitgliederversammlung 2018

Liebe Mitglieder,

hiermit seid ihr zur ordentlichen Mitgliederversammlung 2018 am


Donnerstag, 12. April 2018, 18.30 Uhr
in der Schule am Schloss – Cafeteria auf dem Schulhof hinter den Turnhallen –
Schlossstr. 55 A, 14059 Berlin


eingeladen.

Zurzeit gibt es keine Anträge des Vorstandes.
Evtl. Anträge eurerseits sind der Geschäftsstelle bis zum 05. April 2018 mitzuteilen.

Bitte kommt pünktlich und zahlreich.

Mit sportlichen Grüßen
gez. Nuscha Falk
Leiterin der Geschäftsstelle
f.d. Vorstand

Ü40 ist Norddeutscher Meister

Unsere Ü40 wurde am vergangenen Wochenende Norddeutscher Meister und qualifizierte sich somit für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft.

Aufgrund einiger kurzfristiger Spieler-Absagen reiste ein kleines, aber feines DBV-Team nach Neumünster, um ohne Niederlage die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft am 9. & 10. Juni 2018 zu erreichen.

Vorrunde ohne Punktverlust überstanden

Ergänzt und bereichert durch den Ü40-Rookie Thomas Tripp und ex-Albatross, ex-Nationalspieler und aktuellen „BBL Dreipunktesieger der Legenden“ Sebastian Machowski gewannen die „Glorreichen Sieben“ die Vorrundenspiele sehr souverän mit je mindestens 20 Punkten Differenz gegen SC Weyhe, ASC Göttingen und die StarWings Glienicke.

Halbfinale gegen den Gastgeber

Im Halbfinale bezwang der DBV Charlottenburg in einem hart umkämpften 4 x 7 Minuten-Match den gastgebenden neumünsteranischen TS Einfeld mit 63:50 (16:12/ 14:13/ 19:10/ 14:15), der mit seiner stärkst möglichen Mannschaft auftrat.

Ein Dreier von Stamm entscheidet das Finale: Ü40 ist Norddeutscher Meister!

Das für die Qualifikation zur Endrunde wertlose Finalspiel gegen MTV Wolfenbüttel wurde in der Dauer etwas verkürzt, aber bat dennoch viel  Unterhaltung für die Zuschauer.

Es ging dank eines letzten Dreiers von Oliver Stamm mit 33:30 für den DBV aus.

Nun heißt es Kräfte bündeln, gesund bleiben bzw. (noch) fitter werden, um bei der Finalrunde mit einem optimal besetzten Kader den Titel wieder nach Berlin zu holen, nachdem wir in 2017 in letzter Sekunde gegen Rosenheim „nur“ Vizemeister geworden waren.

Bildunterschrift: Abschlussfoto mit dem (ebenfalls qualifizierten) MTV Wolfenbüttel. Die DBV-Spieler in blau, von links nach rechts:Oliver Stamm , Laurens Lipperheide, Niklas Lütcke, Oliver Lenhardt, Thomas Tripp, Christian Krämer, Sebastian Machowski.

Clara Wilke: Der Traum lebt

Obwohl sie altersbedingt nicht mehr im DBV-Trikot auflaufen darf, verfolgen wir weiter die Fortschritte von Clara Wilke und ihren Traum von der Nationalmannschaft.

Lehrgang in Thüringen

Unser Eigengewächs – nun im Dienst des TSC Spandau – befand sich unter den 30 Spielerinnen der Jahrgänge 2002/2003, die sich vom 10.-14.12.17 in der Landessportschule Thüringens trafen. Clara hat ihre spielerische Ausbildung bei uns angefangen und letztes Jahr den dritten Platz in der U14-Oberliga mit dem DBV-Team erreicht.

Im Herzen des Thüringer Waldes fand man in Bad Blankenburg sehr gute Bedingungen für eine Sichtungsmaßnahme vor.

Das Niveau vor Ort war sehr gut. Unter Leitung von Bundestrainer Stefan Mienack, weiteren Trainern aus dem DBB-Trainerteam, sowie Vereins- und Landestrainern wurden Trainingseinheiten absolviert, interne Spiele bestritten und eine Testreihe der Uni Dortmund integriert.

Clara schafft es in den engeren Kreis der Nationalmannschaft

Am Ende wurden vorerst 19 Mädchen für den „engeren Kreis“ des U16-Nationalkaders. Und Clara war dabei!

Wir gratulieren Clara zu diesem Erfolg und drücken weiterhin die Daumen!

30 Kinder beim DBV-Herbstcamp

DBV-Herbstcamp

Die Herbstferien stellen für viele eine gute Möglichkeit dar, um aus dem Alltag in den Urlaub zu fliehen. Für 30 Kinder im Alter von 8 bis 12 bot sich hingegen beim Herbstcamp des DBV Charlottenburg die Chance, die schulfreie Zeit für ein intensives Training zu nutzen.

Fünf Tage mit vollem Programm

So betraten die Basketballer von Morgen die Schillerhalle schon um 9 Uhr, hörten zu und setzten fleißig bis 16 Uhr die Hinweise der Trainer um. Mit JBBL-Headcoach Patrick Deitel, dessen Vorgänger Reza Ghasseminia, U14-Trainer Max Wiese und unserer FSJ-lerin Antje Moser war das Trainergespann für die Aufgabe gut gerüstet. Für Reza war dies die erste Erfahrung beim DBV-Herbstcamp nach seinem Wechsel in den Minibereich. Er coacht seit diesem Jahr unsere U11.

Die Camp-Teilnehmer durften Verschiedenes üben und verbessern: Sie feilten an ihren technischen Grundlagen und nahmen sich ihre Schwächen zur Brust. Neben der Vermittlung der Fundamentals stand dennoch vor allem der Spaß im Vordergrund.

Herbstcamp mit prominentem Besuch

Das Basketball-Highlight ereignete sich am Mittwoch: Alba-Spieler und TuSLi-Eigengewächs Jonas Mattisseck und Henrik Drescher statteten einen Besuch ab. Sie erläutetern, wie sie derzeit bei den Albatrossen gefördert werden und wie sie es bis zur Jugendnationalmannschaft geschafft haben. „Hört euren Trainern aufmerksam zu, denn sie wissen, was das Beste für jeden von euch ist„, lautete ihr Rat. Ihre Worte trafen ins Schwarze und lösten eine Welle der Begeisterung aus, sodass die Camp-Teilnehmer in den beiden verbleibenden Tagen noch motivierter und intensiver trainierten.

Das Highlight: gemeinsames Essen in der Uni-Mensa

Das Camp-Highlight war hingegen das gemeinsame Mittagessen in der Mensa der Universität der Künste. Nach anfänglicher Zurückhaltung fühlten sich die Kinder wohl in der Welt der Studierenden und aßen sich pappsatt.

Post aus San Diego von unserem Akim

Akim Jonah ist seit diesem Jahr ein Torero

Nach zwei Monaten hartem Training steht nun endlich die NCAA-Saison vor der Tür (Die Toreros aus San Diego spielen in der Division One). Ich denke, dass ich in dieser Zeit schon viel lernen konnte und mich positiv entwickeln konnte. Mir wurde ja vorher schon viel davon erzählt, dass der amerikanische Basketball sich sehr vom europäischen spielstil unterscheidet.

Große Unterschiede zum europäischen Basketball

Das habe ich in den ersten Trainingseinheiten dann auch richtig zu spüren bekommen (haha). Mittlerweile habe ich mich aber an die Umstellung gewöhnt und ich bin nun sehr gespannt, was wir mit dem Team diese Saison erreichen können. Wir haben eine sehr talentierte Truppe die auch abseits des Courts viel zusammen unternimmt.

San Diego ist eine coole Stadt

Hier im wunderschönen San Diego gefällt es mir bisher sehr gut. Vor allem das Wetter liebe ich. Es ist mittlerweile Anfang November und ich laufe auf dem Campus immer noch mit Shorts rum. Zudem gibt es hier sehr viel zu unternehmen in der Freizeit.

Besonders die schönen Strände und riesigen Shopping Malls haben es mir angetan. Insgesamt bereue ich es nicht den Schritt hierher gemacht zu haben, da es sich mittlerweile schon wie ein zweites Zuhause anfühlt und ich mich hier sportlich als auch akademisch super entwickeln kann. Nun gilt meine volle Konzentration auf kommenden Sonntag (12.11) und das erste Saisonspiel vs San Jose State.

Liebe Grüße,
euer Akim!

PS: Wer Akim in seiner NCAA-Saison von Berlin aus begleiten möchten, der findet hier alle Infos: http://www.usdtoreros.com/sports/m-baskbl/usd-m-baskbl-body.html

DBV Ballschule | Testtage im November

Stars von Morgen

Endlich ist sie da! Die erste DBV Ballschule für unsere Basketballtalente von morgen. Durch steigende Nachfrage und wachsender Begeisterung im Bezirk, können wir nun unser Angebot erweitern.

An einzelnen Terminen am Wochenende können Interessierte der Jahrgänge 2008-2012 gemeinsam in einer Gruppe spielerisch die ersten Fähigkeiten des Ballspielens erproben und erlernen. Angeleitet durch unsere erfahrenen Minitrainer können die Jungen und Mädchen mit viel Spaß und Freude erste Erfahrungen sammeln.

Die ersten Testtage finden nach unserem Minicamp in den Herbstferien statt. Bereits am 11. November von 9.00-11.00 UHR laden wir Euch ein an der ersten Trainingseinheit teilzunehmen. Alles was ihr mitbringen müsst ist jede Menge Spaß, Neugier und Lust auf Ballspiele. Weitere Termine könnt ihr der DBV Homepage DBV Homepage entnehmen.

Anmeldungen Online möglich

Anmeldungen sind für einzelne Termine und auch für die gesamte Ballschule möglich. Meldet euch noch bis zum 05. November an und sichert euch einen Monat gratis. Anmeldungen könnt ihr bequem hier vornehmen.
Nach dem ersten Probetraining bzw. Probemonat wird eine vergünstigte Mitgliedschaft in unserem Verein angeboten. Alle weiteren Informationen dazu erhaltet ihr bei unserer Einführungsveranstaltung am 11. November.

Unser Jugendkoordinator Max Wiese steht euch bei Fragen und für genaue Erklärungen gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns auf EUCH!

u11-Mannschaft

DBV Family | Unterstützung für unser Integrationsprojekt „Basketball without Borders“

Das Projekt „Basketball without Borders“ läuft bereits seit mehr als einem Jahr sehr erfolgreich und konnte bereits erste Spieler aktiv in unserem Spielbetrieb integrieren. Unsere Initiative für Migranten und Asylsuchende fort, die Kriegsgebiete verlassen, eine lange Reise voller Hürden hinter sich haben und einen Neustart in Berlin suchen wollen wir gerne auch mit DEINER Hilfe fortsetzen.

Wir wollen den Geflüchteten Basketball nahebringen und den angebrochenen Lernprozess weiter fortsetzen. Wir suchen nun vor allem junge, motivierte Basketballer, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen weiter geben möchten. Trainererfahrung oder ähnliches ist dabei nicht vorausgesetzt. Gerne könnt ihr mit euren Freunden aus der Schule/Verein vorbeikommen und Euren Beitrag leisten.

Unser Pressewart Antonio ist jederzeit unter der Mailadresse antonio.manco@dbv-charlottenburg.de erreichbar.

Lass uns allen zeigen, dass Basketball keine Grenzen kennt!

Das Projekt wurde schon auch von der Berliner Woche vorgestellt!

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