Artikel der Kategorie: Vereins News

JBBL | Werde Teil der DBV-Family – als Trainer und FSJler!

Die DBV-Family sucht Dich als Basketballtrainer im Jugend-Leistungssport.
Trainer-Verstärkung für die JBBL und U18 im Bundesfreiwilligen-Dienst.

Du bist grad mit der Schule fertig. Du willst Basketball und Leistungssport als Trainer erleben und dein Können weitergeben? Dann haben wir die passende Lösung. Bundesfreiwilligen Dienst in der JBBL-Bundesliga Mannschaft des DBV Charlottenburg.

Der Jahrgang 2006 des DBV war in der vergangenen Saison der zweitbeste Verein hinter ALBA und hätte regulär an den Überregionalen-Meisterschaften teilgenommen. Der Perspektiv-Jahrgang 2007 gehört zu den besten Teams Deutschlands. Werde jetzt Teil der JBBL-Zukunft.

Du erhältst eine umfangreiche Trainerausbildung angeleitet durch deine Mentoren Patrick Deitel, Stephan McCollister und Ex-Bundesliga-Spieler Joey Ney. Du kannst bereits in deinem ersten Trainerjahr im Leistungssport dabei sein. Zusätzlich arbeitest Du in der Geschäftsstelle des Berliner Basketball Verbandes und sicherst dir ein breites Angebot an Seminarfahrten und spannenden Fortbildungsangeboten.

Mit 450 Mitgliedern gehört der DBV Charlottenburg zu einem der größten Vereine in Berlin und Deutschland. Mit kontinuierlicher Mini-Arbeit haben wir unsere Mitgliederzahlen in den letzte Jahren stetig steigern können. Mit der Bundesliga-Abteilung haben wir erfolgreich die Playoffs sowohl in der NBBL als TOP4 Finalist, als auch in der JBBL erreicht. Für diesen Bereich suchen wir dich als Verstärkung!

Für die JBBL suchen wir ab dem 1. September einen Bundesfreiwilligen Dienstler, welcher auch in weiteren spannenden und individuell passenden Bereichen eingesetzt wird.

Wir bieten:

– eine abwechslungsreiche und eigenständige Tätigkeit
– eine solide Grundlage an Spielern, Infrastruktur und Trainingsmöglichkeiten
– Unterstützung durch die einzelnen Funktionäre in der Sportlichen Leitung und der Geschäftsstelle
– regelmäßige Weiterbildungsmöglichkeiten
– flache Hierarchien in einem kollegialen und familiären Umfeld
– faire Bezahlung, Ausstattung und umfangreiche Urlaubsplanung
– Seminarfahrten
– Leistungssport im ersten Trainerjahr

Was solltest DU mitbringen:

– Hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Eigenorganisation
– Hohes Interesse am Basketballsport
– Kommunikativ und selbstbewusstes Auftreten
– Schulabschluss Abitur oder Fachhochschul-Reife erwünscht
– Interesse an einer langfristigen Perspektive bei DBV Charlottenburg
– Lust und Spaß an der Arbeit mit jugendlichen

Die Bereitschaft zur Arbeit an Wochenenden sowie außerhalb normaler Bürozeiten, Teamfähigkeit, Flexibilität und hohe Belastbarkeit wird vorausgesetzt.

Deine Bewerbung mit Foto, Zeugniskopien sowie vorhandener Qualifikations- und Tätigkeitsnachweisen richtest Du bitte ausschließlich per E-Mail bis spätestens 25.07.2020 an:

DBV Charlottenburg e.V.
Max Wiese
mw@dbv-charlottenburg.de

Bild: ©alter.keeper

Nächstes Ziel: 10.000

Liebe Freunde,

unsere erste Crowdfunding-Kampagne ist ein großer Erfolg gewesen. Wir haben das Ziel 8.000 Euro in 38 Stunden geschafft. Das ist einfach der Wahnsinn! Ein großes Dankeschön an alle, die sich beteiligt haben!

Die Kampagne läuft allerdings noch weiter und wir haben jetzt die 10.000-Marke ins Visier genommen. Jede Unterstützung ist nach wie vor gern gesehen, daher sagt bitte weiter Freunde, Familie und Bekannten weiter! Der BSR hat noch rund 10.000 Euro im Fördertopf und wird uns für jede Spende 20 Euro extra gutschreiben.

Mit dem bislang eingesammelten Geld haben wir uns eine weitere Saison in der NBBL gesichert. Nun wollen wir auch dafür sorgen, dass die Jungs sich richtig darauf vorbereiten können.

Auf der Webseite https://www.berlin-recycling-crowd.de/dbvnbbl könnt ihr noch bis Ende Juni unser Projekt unterstützen.

Lang lebe die DBV-Family!

Crowdfunding-Projekt für unsere NBBL 2020/21

Liebe Mitglieder,

wir brauchen EURE Hilfe und freuen uns sehr, wenn ihr uns helft, für unsere NBBL-Jungs die Saison 2020/21 zu unterstützen.

Wir haben als Verein ein Crowdfunding-Projekt bei der Berlin Recycling Crowd gestartet, damit wir von dieser noch zusätzlich eine Unterstützung erhalten. Um aus dem Fördertopf der Berlin Recycling Crowd Gelder zu bekommen, brauchen wir jedoch EURE Hilfe!

Das Projekt startet am Montag, den 01. Juni 2020 in der Zeit zwischen 10-11 Uhr und endet am 30. Juni 2020 um 20 Uhr. Unser Projektlink für die Unterstützersuche lautet:

https://www.berlin-recycling-crowd.de/dbvnbbl

Dieser ist bereits aktiv, die Unterstützungsfunktion wird jedoch erst am Montag aktiviert. Wichtig: Der Fördertopf der Berlin Recycling Crowd beinhaltet 20.000,00 € und jedes Mal, wenn eine Person unser Projekt in Höhe von mindestens 10,00 € unterstützt, erhalten wir als Verein weitere 20,00 € aus dem Fördertopf im gleichen Moment! 🙂 Die Förderung gilt jedoch nur einmalig pro Unterstützer.

Um das Geld aus dem Fördertopf zu erhalten, ist es daher mehr als wichtig, bereits ab Startbeginn, 01.06.2020, ab 10.00 Uhr, zu spenden.

Wenn wir bis zum 30.06.2020 mit EURER Hilfe und dem Fördertopf der Berlin Recycling Crowd mindestens 8.000,00 € gesammelt haben, bekommen wir als Verein die gesammelte Summe ausgezahlt. Sollte die vorgenannte Summe NICHT erreicht werden, bekommen alle Spender ihre gespendeten Gelder zurück und der Verein erhält kein Geld.

Also, packen wir es zusammen an und unterstützen so unsere NBBL-Jungs und Trainer für die nächste Saison!

Worum geht es in unserem Projekt?

Eine Saison in der Nachwuchsbasketball Bundesliga (NBBL) ist mit einem hohen finanziellen Aufwand verbunden. Die Jugendlichen unter professionellen Bedingungen zu fördern, sie individuell weiterzuentwickeln und ihnen die Chance zu geben, sich auf höchstem Level zu beweisen. Die NBBL stellt den Übergang vom Jugendleistungssport zu professionellen Seniorenligen dar. Die Spieler unseres Teams werden im athletischen und basketballerischen Bereich professionell betreut. Die letzten Jahre hat das Team stetig die Playoffs erreicht und ist in der Saison 2018/19 ins FinalFour eingezogen.
Diesen hohen Standard wollen wir unseren Spielern weiterhin bieten können.
Wir wollen mit unserem Team wieder unter die letzten 8 Teams in Deutschland kommen und dafür brauchen wir EURE Unterstützung.

Was passiert mit dem Geld bei Erfolg?

Die Kosten für eine komplette Saison belaufen sich im Schnitt auf mehr als 35.000,00 €. Darin enthalten sind die Kosten für den Spielbetrieb, die Gehälter der Trainer, Auswärtsfahrten, Trainingsequipment, Athletiktraining, Videoscouting und einiges mehr. Den größten Anteil steuern dabei die Vereine bei, um das Projekt zu ermöglichen. Ohne externe Hilfe wäre eine Saison in der U19 Bundesliga allerdings nicht möglich. Mit Eurer Unterstützung ist es uns möglich, die Trainer angemessen zu bezahlen und ein professionelles Umfeld zu gewährleisten.

Wir freuen uns, gemeinsam mit EUCH, euren Familien und Freunden (einfach den obigen Link weiterleiten), den Fördertopf der Berlin Recycling Crowd auszuschöpfen. Mit nur jeweils mindestens 10,00 € von jedem von EUCH gleich zu Beginn, können wir es schaffen, die Mindestsumme von 8.000,00 € zu erreichen!

Vielen DANK für EURE Hilfe,

schöne Pfingsten,

Ü40 wird Norddeutscher Meister 2020

Unsere Ü40 ist Norddeutscher Meister. Die Qualifikation für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft 2020 ist erreicht.

Trotz einiger Spieler-Absagen und Dauerverletzungen begab sich ein schlagkräftiges, feines DBV-Team in den Südwesten Berlins, um bei der ausrichtenden BG Zehlendorf ohne Niederlage die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft am 9. & 10. Mai 2020 zu erreichen.

DBV übersteht Vorrunde ohne Punktverlust 

Ergänzt und bereichert durch den DBB-Rekordnationalspieler Patrick Femerling gewann die insgesamt 11-köpfige Truppe beide Vorrundenspiele souverän mit mindestens 10 Punkten Differenz gegen MTV/ BG Wolfenbüttel (44:34) und FT Vorwärts Kiel (57:32).

Sehr bedauerlich war das Ausscheiden des Lenkers und Denkers Milan Pesic, der sich im ersten Spiel gegen Wolfenbüttel eine Knieverletzung zuzog. Alles Gute, Milan!

Kampf im Halbfinale gegen eine Spielergemeinschaft um SG Rasta Vechta

Im Halbfinale bezwang der DBV Charlottenburg in einem umkämpften 4 x 7 Minuten-Match eine SG aus Rasta Vechta/ Bürgerfelder TB/ MTV Mellendorf am Ende recht deutlich mit knapp 20 Punkten. Lag man zur Halbzeit noch mit 25:26 hinten, erbrachte ein „Wahnsinns-Drittes-Viertel“ des Trios Kollat, Femerling und Lütcke einen derart hohen Vorsprung, den der Gegner nicht mehr aufholen konnte.

Spannendes Finale gegen Wolfenbüttel

Im Finale ging es erneut gegen Wolfenbüttel. Aus dem letzten Jahr hatte man gelernt: Für die wohl „bessere“ Gruppe bei der Deutschen Meisterschaft muss ein Sieg her.

Das Finalspiel wurde in der Dauer etwas verkürzt, bot aber dennoch sehr viel Spannung und Unterhaltung für die Zuschauer. Am Ende machte Lipperheide mit einem Mitteldistanztreffer den „Deckel drauf“. 46:41: Ü40 ist Norddeutscher Meister!

Nun heißt es Kräfte bündeln, gesund bleiben bzw. (noch) fitter werden, um bei der Finalrunde mit einem optimal besetzten Kader den Titel nach 2016 endlich wieder nach Berlin zu holen.

2019 holte das Team übrigens die Bronzemedaille…. im kleinen Finale gegen MTV/ BG Wolfenbüttel.

Somit sind nun sowohl die Ü35-, als auch die Ü40-Herren des DBV als Norddeutsche Meister bei den Endrunden um die Deutschen Meisterschaften 2020 vertreten, die Ü45- und Ü50-Herren sind als Dauerteilnehmer bei den Endrunden ebenfalls als „gesetzte“ Teams dabei.

Zum Team gehören als dauerhafte Spieler ebenfalls: Justus Strauven, Drazan Tomic, Oliver Lenhardt, Oliver Stamm, Sebastian Schäplitz, Sebastian Machowski, Sebastian Pichlmayer und Nils Collingro. Allen Verletzten wünschen wir gute Besserung – auf einen baldigen Wiedereinstieg!

Besonderer Dank gilt den beiden Interims-Coaches Oliver Stamm und Oliver Lenhardt.

Bildunterschrift: Von links nach rechts: Jens Kollat, Igor Rücker, Niklas Lütcke, Laurens Lipperheide, Olaf Stegmann, Gregor Marweld, Kai Zimmermann, Daniel Hönicke, Milan Pesic, Patrick Femerling, Christian Krämer.

Ü35 ist norddeutscher Meister

Unsere Senioren Ü35 sind Norddeutscher Meister und damit qualifiziert für die deutschen Meisterschaften. Die finden am 16. und 17. Mai wohl auch in Berlin statt.

Das wohl wichtigste Spiel war dann auch gleich das erste. Gegen den aktuellen norddeutschen Meister BGZ ging es sofort um alles.

Zehlendorf brachte wie gewohnt zwölf exzellent angezogene Spieler an den Start. Wir waren aber diesmal auch immerhin acht. Und weil stets nur fünf spielen konnten, entwickelte sich das erwartet ausgeglichene und umkämpfte Gefecht.

Beide Teams hatten Probleme, gegen die sehr engagierten Verteidiger zu anständigen Abschlüssen zu kommen. Wir erarbeiteten uns dennoch im zweiten Viertel eine kleine Führung, die wir bis zum Schluss nicht mehr abgaben (31:23).

Damit war der Grundstein gelegt. Im zweiten Spiel gegen Hamburg Altona reichte uns eine ordentliche Leistung, um 44:30 die Oberhand zu behalten.

Am Sonntag Vormittag hatten wir dann das Vergnügen gegen die alten Recken aus Wolfenbüttel. Und die erwiesen sich mal wieder als ausgesprochen hartnäckiger Kontrahent. Angeführt von ProB-Legende Henje Knopke hier sind die Niedersachsen das Spiel bis in die letzten Sekunden offen. Wir stellten uns mehrmals zu doof an, den Sack zuzumachen. Am Ende reichte es dennoch für den dritten Sieg (48:43).

Zum Abschluss gab es noch einen Erfolg gegen die Jungs aus Bernau. Wir beendeten das Turnier also mit der makellosen Bilanz von vier Siegen.

Wermutstropfen: Olli Schneider riss sich zwei Bänder im Fußgelenk und fällt für den Rest der Landesliga-Saison aus. Bei den deutschen sollte er aber wieder fit sein. Vielen Dank auch an Igor und Niklas, die bei uns aushalfen.

DBV: Christian Schnürmacher, Oliver Schneider, Manuel Zimmermann, Branimir Vuletic, Anzdrej Wilczewski, Konstanze Linnartz, Nico Linnartz, Kai Zimmermann, Niklas Lütcke, Igor Rücker

„Mein Ziel ist die NBA!“ – Badu Buck im Interview

In neun Jahren vom HWC-Teilnehmer zum Profi-Spieler in der Bundesliga. Neben Bennet Hundt hat dies auch ein ehemaliger DBVer geschafft. Badu Buck (20) ist seit 2018 im Team der s.Oliver Würzburg. Wir haben uns vor dem Hermut-Weber-Cup mit ihm getroffen und über seine noch junge Karriere gesprochen.

Badu, letztes Jahr haben wir mit Bennet Hundt über den HWC gesprochen, dieses Jahr nun mit Dir. Es gibt eine unschöne Parallele, ihr wart beide zu diesem Zeitpunkt verletzt. Klär uns mal auf…

Ich habe mir einen Muskelbündelriss in der linken Leiste zugezogen, das war beim Pro B Spiel gegen Köln Ende März. Die Saison ist für mich daher leider schon jetzt gelaufen. Dafür bin ich viel beim Physio und im Reha-Training. Nächste Saison werde ich dann wieder angreifen.

Im April warst Du mal wieder in der Heimat – diesmal mit Deinem jetzigen Team, s.Oliver Würzburg, zum Auswärtsspiel bei ALBA Berlin. Hast Du genug Zeit gehabt, um einige alte Bekannte oder Deine Familie zu sehen?

Ja, ich bin wegen der Verletzung bereits einen Tag früher angereist und habe mich mit Freuden getroffen. Ich hätte mir auch sehr gerne am Sonntag darauf Max (Stölzel) und die AB Baskets im Viertelfinale angeschaut – leider hat das nicht geklappt. Aber ich habe mich danach riesig über deren Einzug ins Top 4 der NBBL gefreut.

Deine Mutter und Dein Vater waren in puncto Basketball immer sehr zurückhaltend. Sie haben Dir früh die Verantwortung gegeben, Deinen eigenen Weg zu gehen. Wofür bist Du am meisten dankbar?

Da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Zunächst einmal, dass sie mich in all dem unterstützen, was ich anpacke. Egal, ob eine Saison gut oder mal nicht so gut war. Sie waren eigentlich immer sehr entspannt, weil wir als Familie auf Gott vertrauen. Aber gerade meine Eltern haben als ich noch sehr jung war maßgeblich dazu beigetragen, dass ich damals beim DBV mit dem „strukturierten“ Basketball begonnen habe – quasi dem Anfang meiner Karriere.

Deine Basketball-Karriere verlief bisher ziemlich steil. Erst der DBV, dann ALBA Berlin, Lok Bernau. Nun bist Du auch im Profikader eines Erstliga-Clubs. Wo siehst Du Dich in 5 Jahren?

Mein langfristiges Ziel ist die NBA. Jetzt schaue ich aber zunächst einmal, dass ich Minuten in der Bundesliga bekomme und die Chancen in Würzburg nutze, mich zu etablieren. In fünf Jahren – dann bin ich 25 – möchte ich mich dann auf internationalem Parkett messen, z.B. in der Euroleague. Wenn das passiert, dann ist die NBA auch nicht mehr so weit entfernt.

Mit Skyler Bowlin (29), Jordan Hulls (29), Brad Loesing (29) und Cameron Wells (30) war der Backcourt eures Teams in der abgelaufenen Saison mit vielen erfahrenen US-Amerikanern besetzt. Was lernst Du zurzeit von denen am meisten?

Das ist eine coole Situation. Ich lerne von jedem ein bisschen. Sei es von Jordan, der einen exzellenter Schütze ist und aus jeder Lage trifft. Cameron bringt enorm viel Physis ein. Skyler hat ein super Auge und findet immer den richtigen Mitspieler. Ich probiere, mir von denen in jedem Training genau diese Stärken abzuschauen und zu lernen. Das ist nicht immer einfach, wenn ein Cameron Wells vor einem steht und verteidigt (lacht). Aber die Jungs sind super drauf, immer hilfsbereit. Generell ist es wichtig zu akzeptieren, dass auch Fehler passieren.

Als junger Spieler unter so vielen gestandenen Profis hat man doch bestimmt auch seine Rookieaufgaben…

Ich hatte meinen „Rookie-Backpack“. Wenn der Ball durch die Halle rollt oder Wasser getragen werden muss, dann ist man eben der Erste, der diese Arbeit macht – aber das ist ja eine Selbstverständlichkeit, als jüngerer Spieler solche Aufgaben zu erledigen. Du willst Dich ja nicht gleich zu Beginn mit den Leuten anlegen (lacht).

Denis Wucherer, ehemaliger Nationalspieler (damals Guard) und Dein jetziger Coach, setzt lieber mal einen Guard mehr als weniger ein und spielt offensivlastig. Wie gefällt Dir seine Spielphilosophie?

Erst einmal bin ich froh über die Art, wie ich durch die Coaches im Bundesliga-Team aufgenommen wurde. Sie haben mir sehr früh viele Türen geöffnet, sodass ich inzwischen nur noch einmal die Woche mit der Pro B-Mannschaft trainiere. Es ist mir leicht gemacht worden, mich wohl zu fühlen. Dafür bin ich sehr dankbar. Auch die Einsätze im FIBA Europe Cup haben mir sehr geholfen, mich ins Team hineinzuspielen.

Aber nun zur Spielphilosophie: ich finde es super, wie der Coach spielen lässt: viel Up-and-down, Fastbreaks, frühe Würfe nehmen, aggressive Defense. Außerdem lässt er uns sehr viel Freiräume. Das liegt mir als Spieler sehr. Die gleiche Philosophie trifft übrigens auch auf das Pro B-Team zu; dort ist meine Rolle natürlich eine andere.

Du bist damals direkt aus Deiner Heimat Berlin nach Würzburg gezogen. Wie kommt man als junger Basketballer klar, ganz allein in so einem neuen Umfeld?

Ehrlich gesagt, war es nicht leicht. Das erste Mal von zu Hause weg. Es gibt kein Essen mehr von Mama, alles musst Du nun selbst machen. Aber Würzburg ist eine schöne Stadt. Hier leben viele junge Leute, sehr lebensfroh. Meine Teammates aus beiden Teams haben mir hier auch sehr geholfen, um mir die Eingewöhnungsphase so leicht wie möglich zu machen. Vor allem unser Kapitän in der Pro B, Julian Albus, und Co-Kapitän in der BBL, Felix Hoffmann haben mich enorm unterstützt, ähnlich wie meine Quasi-Nachbarn Skyler Bowlin und Jordan Hulls, die ja zum damaligen Zeitpunkt auch neu im Team waren.

Nach nun einem Jahr hier (in Würzburg) kann ich nun behaupten, dass ich mich eingelebt habe. Im Herzen bin ich aber weiterhin Berliner und auch immer wieder froh, zurück in die Heimat zu kommen und bekannte Gesichter zu sehen.

In Berlin hast Du früh mit dem Basketball begonnen. Was hilft Dir heute noch von den Dingen, die Du als „Mini“ beim DBV Charlottenburg mit auf den Weg bekommen hast?

Ich habe damals vor allem schnell verinnerlicht, dass man aus Liebe zum Basketball dieses Spiel spielt. Es geht nicht darum, sich unter Druck zu setzen, wenn es mal schlecht läuft. Und man sollte immer auf den Coach hören – auch das habe ich früh aufgenommen. Und es stimmt! Auch wenn manches im Training vielleicht nicht so viel Spaß macht hat es einen Sinn und wird später von Vorteil sein.

Inzwischen hast Du so viel Basketball trainiert und gespielt, da sei die Frage gestattet: Wie geht der „Badu-Signature-Move“?

Das ist eine gute Frage. Ich versuche, viele Moves aufs Feld zu bringen und fokussiere mich nicht so sehr auf einen bestimmten. Deswegen würde ich zurzeit behaupten, dass es den so noch nicht gibt. Vielleicht irgendwann mal.

Das hat Bennet Hundt von sich im letzten Jahr auch behauptet…

Naja, Bennet hat diesen „Jab-Fake“ mit anschließendem Richtungswechsel, das weiß ich… der ist schon charakteristisch.

Du bist einer der wenigen Spieler, die zwei Jahre jünger waren als viele Deiner Mit- und Gegenspieler beim Hermut-Weber-Cup 2010. Gleichzeitig war es mit dem dritten Platz das erfolgreichste Jahr für den DBV. Welche Erinnerungen hast Du noch an das Turnier?

Ich habe dort immer gerne gespielt. Gerade der Hermut-Weber-Cup war ein tolles Turnier mit enorm guten Gegnern. Ich habe noch die alte Urkunde zu Hause. (Badu schaut sich die Website zum Turnier an und schmunzelt). Übrigens habe ich noch Kontakt zu Thabo (Paul) und Nikhil (Khurana), die beide damals auch im HWC-Team des DBV waren. Das ist schon verrückt, dass inzwischen die 2006er in der U14 sind…

Badu Buck und sein Team beim HWC 2010, damals auch bereits in der Sömmeringhalle

Was würdest Du den Jungs mitgeben, die dieses Pfingsten beim Hermut-Weber-Cup teilnehmen?

Habt Spaß! Genießt es, gegen gute Gegner in der Sömmeringhalle spielen zu können! Nur wenige spielen dieses Turnier zweimal, also nutzt die Chance!

Vielen Dank für das Interview, Badu! Wir drücken die Daumen für Deine Zukunftspläne und werden Deinen Weg weiter verfolgen.

DBV-Sommercamp 2019

Sommerferien sind doch langweilig?

Vor dem Schulstart bietet der DBV Charlottenburg eine Woche Spaß, Spiel und Basketball für Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren an.

Unser Minitrainer Reza Ghasseminia wird den Kindern spielerisch von Montag (29.7) bis Freitag (2.8.) viele neue Dinge beibringen. Die Teilnehmer können sich auch auf coole T-Shirts freuen.

Das Sommercamp findet von 9 bis 16 Uhr in der oberen Schillerstraße statt.

Einfach hier online anmelden und der Spaß kann beginnen.

Ü40-Herren des DBV holen Bronze!

Die Ü40-Herren des DBV Charlottenburg haben bei den Deutschen Meisterschaften 2019 den 3. Platz errungen. Anfühlen tut sich die Bronzemedaille wie eine silberne.

Am vergangenen Wochenende begaben sich 10 DBV-Spieler nach Hagen, wo der SV 70 Hagen-Haspe seine Gäste empfing.

8 Teams waren bei der Endrunde am Start, die je 2 Vierergruppen bildeten. Keine Überkreuzspiele, damit keine Halbfinalspiele, sondern nur der Gruppensieger kommt ins Finale. Alle teilnehmenden Teams mussten sich im Vorfeld über ihre jeweiligen Regionalmeisterschaften qualifizieren.

Harte Gruppe für den DBV

Da sich unser Team wegen einiger Spielerausfälle zuvor „nur“ als norddeutscher Vizemeister qualifiziert hatte, war man nicht als Gruppenkopf gesetzt. Die Konsequenz: der DBV hatte Gastgeber Hagen und Rosenheim, jeweils erste ihrer Regionalmeisterschaften, in der Gruppe.

Los ging es für den DBV gegen den Turnierfavoriten, den SV 70 Hagen-Haspe, der sich in kompletter Kaderstärke mit ca. 20 Spielern aufwärmte.

Der DBV begann sehr stark, insbesondere der einzige „Rookie“ im Team, Daniel Hönicke tat sich mit sehr starken Aktionen hervor. Leider konnte das Team aber die anfängliche Qualität insbesondere im 2.Viertel nicht beibehalten – nach zwischenzeitlichen minus 20 Punkten verlor man am Ende 48-59.

Ziemlich enttäuscht und mit der Analyse der Niederlage intensiv beschäftigt, begab man sich in die längere Nachmittagspause. Am frühen Abend stand das Spiel gegen die TSV Rosenheim an, der man zuletzt 2017 im Finale in deren bayerischen Heimat Rott am Inn nur äußerst knapp unterlegen war. Ein recht ausgeglichenes Spiel ging nach beherztem Kampf 41-38 für den DBV aus. Ein „weiter“ Dreier von Niklas Lütcke brachte kurz vor Ende die Entscheidung.

Leistungssteigerung nach dem gemeinsamen Abend

Den Abend ließ man bei deftigem Essen und einigen Bieren bei der „Players Party“ mit den ebenfalls eingeladenen Teilnehmerinnen der Ü40-Damen-DM ausklingen.

Das interne Beisammensein tat unserer Mannschaft gut.
Die beiden Spiele am Sonntag offenbarten die DBV-typische spielerische und ansehnliche Qualität, die am Tag davor nicht so sichtbar war.

Das erste Sonntagsspiel wurde souverän mit zahlreichen attraktiven Szenen 77:25 gegen den MJC Trier gewonnen.

Spiel um Bronze als Revanche für die Norddeutsche Meisterschaft 

Das Spiel um Platz 3 wurde zwischen dem DBV und dem MTV/ BG Wolfenbüttel ausgetragen – der uns bestens bekannte norddeutsche Meister, der seine Gruppe als Zweitplatzierter beendet hatte.

Der MTV um ex-Bundesligaspieler Oliver Braun begann stark, doch unsere Center Daniel Hönicke und Christian Krämer waren in dieser Partie kaum aufzuhalten. Mit einer begeisternden und sehr schön anzusehenden Teamleistung enteilte man dem Gegner, rang ihn nieder und gewann schließlich deutlich 58:32.

Ein versöhnliches Ende mit zwei ganz tollen Spielen am Sonntag, nach dem holprigen Start am Samstag.

Da das Endspiel mit einem fulminanten 80:21-Sieg vom SV 70 Hagen-Haspe gegen die eher zahnlosen „Tigers“ der TSG Wiesloch gewonnen wurde, fühlte man sich dank des im Vergleich besseren Abschneidens gegen den gastgebenden Meister insgeheim als Vizemeister. Nach den Leistungen am Sonntag stellte sich die Frage, wie es wohl in einem Finale gegen Hagen ausgegangen wäre.

Es hat mal wieder viel Spaß gemacht, den DBV bei diesen Ü-Meisterschaften zu vertreten und den guten Ruf des Vereins zu pflegen. Auf ein Neues dann wieder, in 2020!

Die Ü40-Herren des DBV Charlottenburg (Foto):
Laurens Lipperheide, Igor Rücker, Daniel Hönicke, Oliver Stamm, Gregor Marweld, Jens Kollat, Niklas Lütcke, Oliver Lenhardt, Kai Zimmermann, Christian Krämer.

NBBL |Bronzemedaille für die AB Baskets

Die Saison 2018/19 der AB Baskets endete in Jena auf dem Podest, mit einer Urkunde in der Hand und eine Medaille um den Hals. Zum ersten Mal in der Geschichte der Kooperation von DBV Charlottenburg, RSV Eintracht Berlin und TuS Lichterfelde hat unser Team die Teilnahme an der NBBL-Siegerehrung verdient erreicht. Nach der Niederlage (74:87) im Halbfinale gegen den TSV Tröster Breitengüßbach, die Talentschmiede des Serienmeisters Brose Bamberg, stand es fest: dritter Platz. „Ich habe in der Kabine den Spielern gesagt, dass wir dieses Spiel verloren haben, aber sie können weiterhin sehr stolz sein auf die Saison und auf die Leistung, die sie abgeliefert haben“, kommentierte Headcoach Stephan McCollister nach der Schlusssirene.

Das Spiel gegen die Oberfranken kippte in der Anfangsphase des zweiten Viertels, als Breitengüßbach viermal in Folge von jenseits der Dreierlinie traf und die Führung übernahm. Bis dahin war es den AB Baskets gelungen, ihren Spielplan durchzusetzen: Headcoach McCollister wollte mit seiner Verteidigung den Gegner zum Dreipunktewurf aus der Ecke einladen und dann mit schnellem Umschaltspiel angreifen. Die Wette zahlte zunächst gute Dividenden, denn die Oberfranken trafen zum ersten Mal beim sechsten Versuch, als die AB Baskets schon acht Zähler gesammelt hatten. Das Spiel entwickelte sich zu einem sehenswerten Schlagabtausch und unsere Jungs nutzten die Schwachstellen in der gegnerischen Verteidigung, um zum Korb zu ziehen – für hochprozentige Korbleger oder Freiwürfe. Als Ben Post auch zweimal aus der Distanz traf, erzielten die Hauptstädter den größten Vorsprung der Partie (14:22/9.).

Die Euphorie durfte aber nicht so lange dauern, denn Breitengüßbach leitete zu Ende des ersten Abschnittes das kleine Schützenfest ein, das im Laufe des zweiten dann zur Wende führte. Während die Oberfranken jetzt ihre besten Werfer mit guten Wurfmöglichkeiten versorgen konnten, wurde die Spielweise unserer Jungs etwas hektischer – mit weniger Ballbewegung und zu viele Dreiern. Das Ergebnis war eine Durststrecke von fünf Minuten, die mal wieder von Ben beendet wurde (30:24). Den Anlauf nutzten unsere Jungs um noch näher heranzukommen (30:28), die Schlussphase gehörte allerdings nochmal den Bambergern, die viele Offensivrebounds schnappten und den Vorsprung auf zehn Zähler ausbauten (44:34).

Im Nachhinein musste man feststellen, dass zu diesem Zeitpunkt das Spiel kippte. Die Handlung des zweiten Durchgangs folgte dann einem gut erkennbaren Muster: Breitengüßbach legte vor, die AB Baskets zeigten Kampfgeist und versuchten, sich bis zum Ende eine Chance auf den Sieg zu erarbeiten. Der Vorsprung der Franken wuchs einmal auf 16 Zähler (52:36/23.), dann wieder auf zwölf (59:47). In der Zwischenzeit hatte unser Team ein starkes Lebenszeichen gesendet, den Gegner zu vier Ballverlusten gezwungen und mit den Treffern von Ben, Lukas und Vincent den Rückstand unter der 10-Punkte-Marke gebracht. Breitengüßbach behielt auch im letzten Viertel die Kontrolle über das Spiel und ließ unsere Jungs nie herankommen – trotz der Umstellung auf Zonenpresse und der Anstrengungen von Leonik Wadehn (10 Punkte im vierten Viertel) und Ben Post.

Breitengüßbach ist eine richtig gute Mannschaft, hat sich ungeschlagen für das Top4 qualifiziert“, zollte McCollister den späteren Vizemeister Respekt. „Der Sieg ist durchaus verdient, sie waren heute individuell stärker und in der Wurfquote besser, während wir nicht so gut getroffen haben, wie wir hätten treffen müssen (27/74), um eine Chance zu haben. Wir haben gekämpft bis es nicht mehr ging, es hat nicht gereicht.

Im Finale setzte sich am Sonntag der FC Bayern München über den TSV Breitengüßbach mit 84:80 durch und fuhr nach dem JBBL-Titel auch die NBBL-Meisterschaft.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Mensing, Ben Post (22), Julian Hörske (2), Leonik Wadehn (11), Leonard Hampl (4), Samuel Müller, Laszlo Cavalar (2), Marc Friederici (1), Maximilian Stenyushyn (5), Vincent Friederici (7), Lukas Wagner (11), Max Stölzel (9).

Credits Foto: Sven Kuczera/NBBL

1 2 3 9