Artikel der Kategorie: Vereins News

„Mein Ziel ist die NBA!“ – Badu Buck im Interview

In neun Jahren vom HWC-Teilnehmer zum Profi-Spieler in der Bundesliga. Neben Bennet Hundt hat dies auch ein ehemaliger DBVer geschafft. Badu Buck (20) ist seit 2018 im Team der s.Oliver Würzburg. Wir haben uns vor dem Hermut-Weber-Cup mit ihm getroffen und über seine noch junge Karriere gesprochen.

Badu, letztes Jahr haben wir mit Bennet Hundt über den HWC gesprochen, dieses Jahr nun mit Dir. Es gibt eine unschöne Parallele, ihr wart beide zu diesem Zeitpunkt verletzt. Klär uns mal auf…

Ich habe mir einen Muskelbündelriss in der linken Leiste zugezogen, das war beim Pro B Spiel gegen Köln Ende März. Die Saison ist für mich daher leider schon jetzt gelaufen. Dafür bin ich viel beim Physio und im Reha-Training. Nächste Saison werde ich dann wieder angreifen.

Im April warst Du mal wieder in der Heimat – diesmal mit Deinem jetzigen Team, s.Oliver Würzburg, zum Auswärtsspiel bei ALBA Berlin. Hast Du genug Zeit gehabt, um einige alte Bekannte oder Deine Familie zu sehen?

Ja, ich bin wegen der Verletzung bereits einen Tag früher angereist und habe mich mit Freuden getroffen. Ich hätte mir auch sehr gerne am Sonntag darauf Max (Stölzel) und die AB Baskets im Viertelfinale angeschaut – leider hat das nicht geklappt. Aber ich habe mich danach riesig über deren Einzug ins Top 4 der NBBL gefreut.

Deine Mutter und Dein Vater waren in puncto Basketball immer sehr zurückhaltend. Sie haben Dir früh die Verantwortung gegeben, Deinen eigenen Weg zu gehen. Wofür bist Du am meisten dankbar?

Da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Zunächst einmal, dass sie mich in all dem unterstützen, was ich anpacke. Egal, ob eine Saison gut oder mal nicht so gut war. Sie waren eigentlich immer sehr entspannt, weil wir als Familie auf Gott vertrauen. Aber gerade meine Eltern haben als ich noch sehr jung war maßgeblich dazu beigetragen, dass ich damals beim DBV mit dem „strukturierten“ Basketball begonnen habe – quasi dem Anfang meiner Karriere.

Deine Basketball-Karriere verlief bisher ziemlich steil. Erst der DBV, dann ALBA Berlin, Lok Bernau. Nun bist Du auch im Profikader eines Erstliga-Clubs. Wo siehst Du Dich in 5 Jahren?

Mein langfristiges Ziel ist die NBA. Jetzt schaue ich aber zunächst einmal, dass ich Minuten in der Bundesliga bekomme und die Chancen in Würzburg nutze, mich zu etablieren. In fünf Jahren – dann bin ich 25 – möchte ich mich dann auf internationalem Parkett messen, z.B. in der Euroleague. Wenn das passiert, dann ist die NBA auch nicht mehr so weit entfernt.

Mit Skyler Bowlin (29), Jordan Hulls (29), Brad Loesing (29) und Cameron Wells (30) war der Backcourt eures Teams in der abgelaufenen Saison mit vielen erfahrenen US-Amerikanern besetzt. Was lernst Du zurzeit von denen am meisten?

Das ist eine coole Situation. Ich lerne von jedem ein bisschen. Sei es von Jordan, der einen exzellenter Schütze ist und aus jeder Lage trifft. Cameron bringt enorm viel Physis ein. Skyler hat ein super Auge und findet immer den richtigen Mitspieler. Ich probiere, mir von denen in jedem Training genau diese Stärken abzuschauen und zu lernen. Das ist nicht immer einfach, wenn ein Cameron Wells vor einem steht und verteidigt (lacht). Aber die Jungs sind super drauf, immer hilfsbereit. Generell ist es wichtig zu akzeptieren, dass auch Fehler passieren.

Als junger Spieler unter so vielen gestandenen Profis hat man doch bestimmt auch seine Rookieaufgaben…

Ich hatte meinen „Rookie-Backpack“. Wenn der Ball durch die Halle rollt oder Wasser getragen werden muss, dann ist man eben der Erste, der diese Arbeit macht – aber das ist ja eine Selbstverständlichkeit, als jüngerer Spieler solche Aufgaben zu erledigen. Du willst Dich ja nicht gleich zu Beginn mit den Leuten anlegen (lacht).

Denis Wucherer, ehemaliger Nationalspieler (damals Guard) und Dein jetziger Coach, setzt lieber mal einen Guard mehr als weniger ein und spielt offensivlastig. Wie gefällt Dir seine Spielphilosophie?

Erst einmal bin ich froh über die Art, wie ich durch die Coaches im Bundesliga-Team aufgenommen wurde. Sie haben mir sehr früh viele Türen geöffnet, sodass ich inzwischen nur noch einmal die Woche mit der Pro B-Mannschaft trainiere. Es ist mir leicht gemacht worden, mich wohl zu fühlen. Dafür bin ich sehr dankbar. Auch die Einsätze im FIBA Europe Cup haben mir sehr geholfen, mich ins Team hineinzuspielen.

Aber nun zur Spielphilosophie: ich finde es super, wie der Coach spielen lässt: viel Up-and-down, Fastbreaks, frühe Würfe nehmen, aggressive Defense. Außerdem lässt er uns sehr viel Freiräume. Das liegt mir als Spieler sehr. Die gleiche Philosophie trifft übrigens auch auf das Pro B-Team zu; dort ist meine Rolle natürlich eine andere.

Du bist damals direkt aus Deiner Heimat Berlin nach Würzburg gezogen. Wie kommt man als junger Basketballer klar, ganz allein in so einem neuen Umfeld?

Ehrlich gesagt, war es nicht leicht. Das erste Mal von zu Hause weg. Es gibt kein Essen mehr von Mama, alles musst Du nun selbst machen. Aber Würzburg ist eine schöne Stadt. Hier leben viele junge Leute, sehr lebensfroh. Meine Teammates aus beiden Teams haben mir hier auch sehr geholfen, um mir die Eingewöhnungsphase so leicht wie möglich zu machen. Vor allem unser Kapitän in der Pro B, Julian Albus, und Co-Kapitän in der BBL, Felix Hoffmann haben mich enorm unterstützt, ähnlich wie meine Quasi-Nachbarn Skyler Bowlin und Jordan Hulls, die ja zum damaligen Zeitpunkt auch neu im Team waren.

Nach nun einem Jahr hier (in Würzburg) kann ich nun behaupten, dass ich mich eingelebt habe. Im Herzen bin ich aber weiterhin Berliner und auch immer wieder froh, zurück in die Heimat zu kommen und bekannte Gesichter zu sehen.

In Berlin hast Du früh mit dem Basketball begonnen. Was hilft Dir heute noch von den Dingen, die Du als „Mini“ beim DBV Charlottenburg mit auf den Weg bekommen hast?

Ich habe damals vor allem schnell verinnerlicht, dass man aus Liebe zum Basketball dieses Spiel spielt. Es geht nicht darum, sich unter Druck zu setzen, wenn es mal schlecht läuft. Und man sollte immer auf den Coach hören – auch das habe ich früh aufgenommen. Und es stimmt! Auch wenn manches im Training vielleicht nicht so viel Spaß macht hat es einen Sinn und wird später von Vorteil sein.

Inzwischen hast Du so viel Basketball trainiert und gespielt, da sei die Frage gestattet: Wie geht der „Badu-Signature-Move“?

Das ist eine gute Frage. Ich versuche, viele Moves aufs Feld zu bringen und fokussiere mich nicht so sehr auf einen bestimmten. Deswegen würde ich zurzeit behaupten, dass es den so noch nicht gibt. Vielleicht irgendwann mal.

Das hat Bennet Hundt von sich im letzten Jahr auch behauptet…

Naja, Bennet hat diesen „Jab-Fake“ mit anschließendem Richtungswechsel, das weiß ich… der ist schon charakteristisch.

Du bist einer der wenigen Spieler, die zwei Jahre jünger waren als viele Deiner Mit- und Gegenspieler beim Hermut-Weber-Cup 2010. Gleichzeitig war es mit dem dritten Platz das erfolgreichste Jahr für den DBV. Welche Erinnerungen hast Du noch an das Turnier?

Ich habe dort immer gerne gespielt. Gerade der Hermut-Weber-Cup war ein tolles Turnier mit enorm guten Gegnern. Ich habe noch die alte Urkunde zu Hause. (Badu schaut sich die Website zum Turnier an und schmunzelt). Übrigens habe ich noch Kontakt zu Thabo (Paul) und Nikhil (Khurana), die beide damals auch im HWC-Team des DBV waren. Das ist schon verrückt, dass inzwischen die 2006er in der U14 sind…

Badu Buck und sein Team beim HWC 2010, damals auch bereits in der Sömmeringhalle

Was würdest Du den Jungs mitgeben, die dieses Pfingsten beim Hermut-Weber-Cup teilnehmen?

Habt Spaß! Genießt es, gegen gute Gegner in der Sömmeringhalle spielen zu können! Nur wenige spielen dieses Turnier zweimal, also nutzt die Chance!

Vielen Dank für das Interview, Badu! Wir drücken die Daumen für Deine Zukunftspläne und werden Deinen Weg weiter verfolgen.

DBV-Sommercamp 2019

Sommerferien sind doch langweilig?

Vor dem Schulstart bietet der DBV Charlottenburg eine Woche Spaß, Spiel und Basketball für Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren an.

Unser Minitrainer Reza Ghasseminia wird den Kindern spielerisch von Montag (29.7) bis Freitag (2.8.) viele neue Dinge beibringen. Die Teilnehmer können sich auch auf coole T-Shirts freuen.

Das Sommercamp findet von 9 bis 16 Uhr in der oberen Schillerstraße statt.

Einfach hier online anmelden und der Spaß kann beginnen.

Ü40-Herren des DBV holen Bronze!

Die Ü40-Herren des DBV Charlottenburg haben bei den Deutschen Meisterschaften 2019 den 3. Platz errungen. Anfühlen tut sich die Bronzemedaille wie eine silberne.

Am vergangenen Wochenende begaben sich 10 DBV-Spieler nach Hagen, wo der SV 70 Hagen-Haspe seine Gäste empfing.

8 Teams waren bei der Endrunde am Start, die je 2 Vierergruppen bildeten. Keine Überkreuzspiele, damit keine Halbfinalspiele, sondern nur der Gruppensieger kommt ins Finale. Alle teilnehmenden Teams mussten sich im Vorfeld über ihre jeweiligen Regionalmeisterschaften qualifizieren.

Harte Gruppe für den DBV

Da sich unser Team wegen einiger Spielerausfälle zuvor „nur“ als norddeutscher Vizemeister qualifiziert hatte, war man nicht als Gruppenkopf gesetzt. Die Konsequenz: der DBV hatte Gastgeber Hagen und Rosenheim, jeweils erste ihrer Regionalmeisterschaften, in der Gruppe.

Los ging es für den DBV gegen den Turnierfavoriten, den SV 70 Hagen-Haspe, der sich in kompletter Kaderstärke mit ca. 20 Spielern aufwärmte.

Der DBV begann sehr stark, insbesondere der einzige „Rookie“ im Team, Daniel Hönicke tat sich mit sehr starken Aktionen hervor. Leider konnte das Team aber die anfängliche Qualität insbesondere im 2.Viertel nicht beibehalten – nach zwischenzeitlichen minus 20 Punkten verlor man am Ende 48-59.

Ziemlich enttäuscht und mit der Analyse der Niederlage intensiv beschäftigt, begab man sich in die längere Nachmittagspause. Am frühen Abend stand das Spiel gegen die TSV Rosenheim an, der man zuletzt 2017 im Finale in deren bayerischen Heimat Rott am Inn nur äußerst knapp unterlegen war. Ein recht ausgeglichenes Spiel ging nach beherztem Kampf 41-38 für den DBV aus. Ein „weiter“ Dreier von Niklas Lütcke brachte kurz vor Ende die Entscheidung.

Leistungssteigerung nach dem gemeinsamen Abend

Den Abend ließ man bei deftigem Essen und einigen Bieren bei der „Players Party“ mit den ebenfalls eingeladenen Teilnehmerinnen der Ü40-Damen-DM ausklingen.

Das interne Beisammensein tat unserer Mannschaft gut.
Die beiden Spiele am Sonntag offenbarten die DBV-typische spielerische und ansehnliche Qualität, die am Tag davor nicht so sichtbar war.

Das erste Sonntagsspiel wurde souverän mit zahlreichen attraktiven Szenen 77:25 gegen den MJC Trier gewonnen.

Spiel um Bronze als Revanche für die Norddeutsche Meisterschaft 

Das Spiel um Platz 3 wurde zwischen dem DBV und dem MTV/ BG Wolfenbüttel ausgetragen – der uns bestens bekannte norddeutsche Meister, der seine Gruppe als Zweitplatzierter beendet hatte.

Der MTV um ex-Bundesligaspieler Oliver Braun begann stark, doch unsere Center Daniel Hönicke und Christian Krämer waren in dieser Partie kaum aufzuhalten. Mit einer begeisternden und sehr schön anzusehenden Teamleistung enteilte man dem Gegner, rang ihn nieder und gewann schließlich deutlich 58:32.

Ein versöhnliches Ende mit zwei ganz tollen Spielen am Sonntag, nach dem holprigen Start am Samstag.

Da das Endspiel mit einem fulminanten 80:21-Sieg vom SV 70 Hagen-Haspe gegen die eher zahnlosen „Tigers“ der TSG Wiesloch gewonnen wurde, fühlte man sich dank des im Vergleich besseren Abschneidens gegen den gastgebenden Meister insgeheim als Vizemeister. Nach den Leistungen am Sonntag stellte sich die Frage, wie es wohl in einem Finale gegen Hagen ausgegangen wäre.

Es hat mal wieder viel Spaß gemacht, den DBV bei diesen Ü-Meisterschaften zu vertreten und den guten Ruf des Vereins zu pflegen. Auf ein Neues dann wieder, in 2020!

Die Ü40-Herren des DBV Charlottenburg (Foto):
Laurens Lipperheide, Igor Rücker, Daniel Hönicke, Oliver Stamm, Gregor Marweld, Jens Kollat, Niklas Lütcke, Oliver Lenhardt, Kai Zimmermann, Christian Krämer.

NBBL |Bronzemedaille für die AB Baskets

Die Saison 2018/19 der AB Baskets endete in Jena auf dem Podest, mit einer Urkunde in der Hand und eine Medaille um den Hals. Zum ersten Mal in der Geschichte der Kooperation von DBV Charlottenburg, RSV Eintracht Berlin und TuS Lichterfelde hat unser Team die Teilnahme an der NBBL-Siegerehrung verdient erreicht. Nach der Niederlage (74:87) im Halbfinale gegen den TSV Tröster Breitengüßbach, die Talentschmiede des Serienmeisters Brose Bamberg, stand es fest: dritter Platz. „Ich habe in der Kabine den Spielern gesagt, dass wir dieses Spiel verloren haben, aber sie können weiterhin sehr stolz sein auf die Saison und auf die Leistung, die sie abgeliefert haben“, kommentierte Headcoach Stephan McCollister nach der Schlusssirene.

Das Spiel gegen die Oberfranken kippte in der Anfangsphase des zweiten Viertels, als Breitengüßbach viermal in Folge von jenseits der Dreierlinie traf und die Führung übernahm. Bis dahin war es den AB Baskets gelungen, ihren Spielplan durchzusetzen: Headcoach McCollister wollte mit seiner Verteidigung den Gegner zum Dreipunktewurf aus der Ecke einladen und dann mit schnellem Umschaltspiel angreifen. Die Wette zahlte zunächst gute Dividenden, denn die Oberfranken trafen zum ersten Mal beim sechsten Versuch, als die AB Baskets schon acht Zähler gesammelt hatten. Das Spiel entwickelte sich zu einem sehenswerten Schlagabtausch und unsere Jungs nutzten die Schwachstellen in der gegnerischen Verteidigung, um zum Korb zu ziehen – für hochprozentige Korbleger oder Freiwürfe. Als Ben Post auch zweimal aus der Distanz traf, erzielten die Hauptstädter den größten Vorsprung der Partie (14:22/9.).

Die Euphorie durfte aber nicht so lange dauern, denn Breitengüßbach leitete zu Ende des ersten Abschnittes das kleine Schützenfest ein, das im Laufe des zweiten dann zur Wende führte. Während die Oberfranken jetzt ihre besten Werfer mit guten Wurfmöglichkeiten versorgen konnten, wurde die Spielweise unserer Jungs etwas hektischer – mit weniger Ballbewegung und zu viele Dreiern. Das Ergebnis war eine Durststrecke von fünf Minuten, die mal wieder von Ben beendet wurde (30:24). Den Anlauf nutzten unsere Jungs um noch näher heranzukommen (30:28), die Schlussphase gehörte allerdings nochmal den Bambergern, die viele Offensivrebounds schnappten und den Vorsprung auf zehn Zähler ausbauten (44:34).

Im Nachhinein musste man feststellen, dass zu diesem Zeitpunkt das Spiel kippte. Die Handlung des zweiten Durchgangs folgte dann einem gut erkennbaren Muster: Breitengüßbach legte vor, die AB Baskets zeigten Kampfgeist und versuchten, sich bis zum Ende eine Chance auf den Sieg zu erarbeiten. Der Vorsprung der Franken wuchs einmal auf 16 Zähler (52:36/23.), dann wieder auf zwölf (59:47). In der Zwischenzeit hatte unser Team ein starkes Lebenszeichen gesendet, den Gegner zu vier Ballverlusten gezwungen und mit den Treffern von Ben, Lukas und Vincent den Rückstand unter der 10-Punkte-Marke gebracht. Breitengüßbach behielt auch im letzten Viertel die Kontrolle über das Spiel und ließ unsere Jungs nie herankommen – trotz der Umstellung auf Zonenpresse und der Anstrengungen von Leonik Wadehn (10 Punkte im vierten Viertel) und Ben Post.

Breitengüßbach ist eine richtig gute Mannschaft, hat sich ungeschlagen für das Top4 qualifiziert“, zollte McCollister den späteren Vizemeister Respekt. „Der Sieg ist durchaus verdient, sie waren heute individuell stärker und in der Wurfquote besser, während wir nicht so gut getroffen haben, wie wir hätten treffen müssen (27/74), um eine Chance zu haben. Wir haben gekämpft bis es nicht mehr ging, es hat nicht gereicht.

Im Finale setzte sich am Sonntag der FC Bayern München über den TSV Breitengüßbach mit 84:80 durch und fuhr nach dem JBBL-Titel auch die NBBL-Meisterschaft.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Mensing, Ben Post (22), Julian Hörske (2), Leonik Wadehn (11), Leonard Hampl (4), Samuel Müller, Laszlo Cavalar (2), Marc Friederici (1), Maximilian Stenyushyn (5), Vincent Friederici (7), Lukas Wagner (11), Max Stölzel (9).

Credits Foto: Sven Kuczera/NBBL

NBBL | AB Baskets spielen um Deutsche U19-Meisterschaft

Erstmals seit der Bildung der AB Baskets im Jahr 2015 als Kooperationsteam des DBV Charlottenburg, des TuS Lichterfelde und des RSV Eintracht hat man den Einzug ins Final Four geschafft. Zuvor war dies im Jahr 2013 nur dem Vorgänger IBBA/RSV Eintracht gelungen, wobei man gegen den späteren deutschen Meister CYBEX Urspring mit 52:71 ausschied.

Nun ergab das Los, dass die Mannschaft von Trainer Stephan McCollister im zweiten Halbfinale am Samstag um 20:00 Uhr auf
den TSV Tröster Breitengüßbach trifft.

Gespielt wird in der Sparkassen-Arena in Jena (Keßlerstraße), wo ansonsten das BBL-Team von Ausrichter Science City Jena seine Heimspiele austrägt. Im anderen Halbfinale treffen zuvor um 17:30 Uhr Titelverteidiger ALBA Berlin und der U19-Nachwuchs des FC Bayern München aufeinander. Das Finale findet am Sonntag um 14:00 Uhr statt.

Breitengüßbach zählt als Topfavorit

Allein am Teilnehmerfeld erkennt man bereits, in welch renommierter Runde sich die AB Baskets hier befinden. Als einziger Verein im Kreise der größten und finanzstärksten Nachwuchsprogramme Deutschlands gilt man im Vorfeld dementsprechend auch als krasser Außenseiter.

Die Liga hat diese Leistung indes bereits gewürdigt, indem Coach Stephan McCollister zum Trainer des Jahres gewählt wurde. Nachdem im Viertelfinale die mit vier U18-Nationalspielern bestückte und im Vorfeld favorisierte Spielgemeinschaft Eintracht Frankfurt / FRAPORT Skyliners mit 2:0 ausgeschaltet werden konnte, wartet nun im Halbfinale mit dem Nachwuchs des deutschen Serienmeisters Brose Bamberg (7 deutsche Meistertitel seit 2010) der vermeintlich dickste Brocken.

Zeit für die erste Saisonniederlage?

Die Oberfranken sind als einziges Team sowohl in der Hauptrunde (16:0) als auch in den Playoffs komplett ohne Niederlage ausgekommen.

Dabei schalteten die Breitengüßbacher auf dem Weg ins Halbfinale ratiopharm Ulm und die Internationale Basketball Akademie München um Liga-MVP Joshua Obiesie aus. Topscorer ist der frisch gebackene estnische Nationalspieler Henri Drell mit 18,7 Punkten pro Spiel.

Er bestritt auch bereits 3 BBL-Partien diese Saison für die Brose Baskets. Nicholas Tischler (14,4 PpS) und Moritz Plescher (13,5 PpS) sind ebenfalls sehr korbgefährlich. Ein besonderes Auge wird sicher auch auf Elias Baggette zu richten sein, der neben seinen 10,3 Punkten auch noch 5,4 Assists pro Spiel verteilt. Zugleich wird es auch ein Wiedersehen mit dem unlängst als Nachrücker für die U18- Nationalmannschaft nominierten Playmaker, denn der Berliner spielte bis letzte Saison noch beim TuS Lichterfelde.

Der vermeintlich bekannteste Name im Kader der Franken ist Kay Bruhnke. Der U18-Nationalspieler kam jedoch verletzungsbedingt nur auf fünf NBBL-Einsätze und hat auch beim Kooperationspartner Baunach Young Pikes in der 2.Basketball-Bundesliga ProA seit November nicht mehr eingreifen können.

Insgesamt neun Spieler des NBBL-Kaders gehörten zum ProA-Kader von Kooperationspartner Baunach, was vermutlich am meisten über die Qualität und Kräfteverhältnisse im Vorfeld aussagt.

McCollister: „Wir werden wie immer alles geben“

Doch Bange machen zählt nicht, schließlich haben die AB Baskets in den Playoffs gegen Frankfurt und die Metropol Baskets Ruhr sowie in der regulären Saison mit zwei Siegen gegen ALBA Berlin gezeigt, wozu sie als Team und geschlossene Einheit in der Lage sind. Dennoch ordnet Head Coach McCollister im Vorfeld die Chancen realistisch ein: „Das Erreichen des TOP4 ist ein unglaublicher Erfolg. Wir werden weiterhin in jedem Spiel alles geben und schauen, was wir noch erreichen können.

Das sagt der Bamberger Headcoach Mario Dugandzic: „Im Halbfinale wartet mit den AB Baskets eine sehr unangenehme und aggressive Berliner Truppe, die beeindruckend, durch viel Euphorie und Cleverness, letztendlich verdient ins TOP4 eingezogen ist. Wir müssen hellwach sein.

Ü45-Herren des DBV sind Deutscher Meister 2019!

Die Ü45-Herren des DBV Charlottenburg haben nach der Vizemeisterschaft 2018 den Pokal wieder nach Berlin gebracht. Im hessischen Taunus, in Kronberg, begab sich das Team auf die erfolgreiche Mission “Gold“!

In einem sehr hart umkämpften und spannungsvollen Finale wurde der Titel nach der Vizemeisterschaft im Vorjahr wieder zurück an die Spree geholt. Ein von unbedingtem Siegeswillen geprägter Teamgeist verhalf in den letzten 2.45 Minuten zu einem 14:2-Punkte-Lauf und führte zum 54:52 Thriller-Finalsieg über den SC Rist Wedel, den Titelverteidiger und DBV-Dauerkontrahenten um den Guard André Bade.

Endlich einmal ein 12 Spieler starker, gesunder Kader um den titelhungrigen Captain Oliver Lenhardt machte sich am vergangenen Wochenende nach Kronberg bei Frankfurt am Main auf, um die Deutsche Meisterschaft der Ü45 zu gewinnen.

Mit Drazan Tomic, Niklas Lütcke und Christian Krämer waren drei „Rookies“ (Jahrgang`74) im Team. Optisch war das Team bestens aufgestellt, da ein namhafter Sponsor neuerlich die komplette Ausrüstung für die Gold-Mission zur Verfügung stellte.

Hierfür nochmals herzlichen Dank an Engel & Völkers Commercial Berlin!
16 Teams waren bei der Endrunde am Start, die 4 Vierergruppen bildeten.

Die ersten achtplatzierten des Vorjahres waren gesetzt. Die beiden ersten jeder Gruppe zogen in die Viertelfinalrunde ein.

Die Kurzspiel-Vorrunde am Samstag verlief für den DBV ohne große Probleme und Überraschungen. Für die Gegner gelegentlich überraschend und die Zuschauer/ innen oft unterhaltsam, waren im Spiel des DBV schöne Stafetten und Kombinationen, die Eingeweihte an alte Westberliner Freiplatz-Zeiten erinnerten. Bei den souveränen Siegen gegen den sehr engagierten und tollen Gastgeber MTV Kronberg (45:31), die BG Halstenbek-Pinneberg (40:22) und – um den Gruppensieg – die SV Haspe 70 Hagen (50:10!) konnte durchgängig „rotiert“ werden.

Im Viertelfinale gab es am Samstag noch einen ebenfalls souveränen Sieg gegen einen unserer Lieblings-Gegner, den Zweiten der Gruppe A, den TV Georgsmarienhütte (45:24).
Im Anschluss relaxte die Mannschaft im SPA-Bereich des mondänen Dorint Hotels in Oberursel.

Am Sonntagmorgen stand das Halbfinale gegen die netten Herren des UBC Münster an, die ihre Gruppe und das Viertelfinale ebenfalls souverän gewonnen hatten und sich durchaus Chancen gegen uns ausgerechnet hatten, wie sie am Vorabend nicht vergaßen, zu betonen.

Dieses körperbetonte und hart umkämpfte Match ging nach einem 1-Punkt-Rückstand zur Halbzeit schließlich mit 38:29 zugunsten des DBV aus.

Sonntag, 14.00 Uhr war wieder „High Noon“ – das Finale gegen die „Risters“, den SC Rist Wedel, die Neuauflage des Finales 2018. Eine jahrzehntelange Dauerrivalität.

Gespielt wurden 4 x 7 Minuten.
Die Partie begann auf beiden Seiten etwas nervös, der DBV musste auf seiner Seite damit umgehen, dass sich Center Collingro zuvor beim Aufwärmen verletzt hatte und kaum eingreifen können würde.

Nach dem ersten Viertel stand es 12:9 für den DBV, es ging hin und her. In der 10. Minute stand es 14:15, durch einen kurzen 8-Punkte-Run (Dreier durch Tomic, Zweier Lipperheide, Dreier Rücker) zum 22:15 wurde dann Wedel zur ersten Auszeit gezwungen. Mit einer 27:23-Führung ging es in die Pause. Die „Risters“ waren aber stets extrem bissig und konnten somit zahlreiche wichtige Rebounds für sich verbuchen, insbesondere in der Offense. Wedel wurde stärker, kam ran. Ein offener Schlagabtausch. In den sehr ereignisreichen zwei Minuten (19./ 20.) vergab Bade zwei Freiwürfe, es punktete der wieselflinke „Rister“ Eydel zum 33:33. Dann: Dreier durch Lenhardt, Dreier Bade und Dreier Tomic in direkter Folge, sowie ein späterer Dreier durch Pröhl erbrachten den 39:40-Stand zum Ende des dritten Viertels.

Das vierte Viertel begann deprimierend für den DBV, bis zur 26. Minute gelang nur Strauven ein Freiwurf-Erfolg.
2.45 Minuten vor Schluss lag man mit 10 Punkten hinten. Die Köpfe auf der Bank hingen etwas tief.

Doch nun sollte die Zeit von den zwei unermüdlichen Routiniers Kollat und Lütcke und Kämpfer-Rookie Tomic kommen! Der DBV kämpfte sich beeindruckend zurück. Die Defense war aggressiv und die Offense lief an:
Mit dem Rücken zur Wand spielten diese Drei groß auf: ein 8-Meter-Dreier von Lütcke, ein Inside-Zweier durch Kollat, ein Fastbreak-„In-Your-Face“-Dreier von Tomic: der DBV war auf 2 Punkte wieder dran (48:50/27. Minute). Wedel traf wieder. 48:52. Ein Freiwurf-Treffer von Rücker, ein Spin-Move zum Korb von Lütcke. Alles diesmal vom SC Rist unbeantwortet: nur noch 1 Punkt Rückstand. 51:52.

Eine sehr strittige Sprungballentscheidung gegen den DBV 23 Sekunden vor Schluss erbrachte Ballbesitz und Einwurf für Wedel, der aber direkt „gestealt“ werden konnte. 10 Sekunden vor Schluss wurde Tomic gefoult, es gab zwei Freiwürfe,„down by one“.Treffer: unentschieden. 52:52. Zweiter Freiwurf: verfehlt!
Dann aber, aus dem Nichts herbeigeflogen, der Meisterschafts-Offensivrebound durch Kollat mit Tip-Off zu Tomic, der wiederum passte zu Lütcke, der den „Championship-winning“-Korbleger verwandelte!

54:52, nach 40:50 fast 3 Minuten zuvor.

Meisterschaft!

Das Team im Freudentaumel.
Aber: Das Spiel war noch nicht vorbei!
Die Schiedsrichter gewährten 4,1 Sekunden vor Spielende eine Auszeit, die Wedel zuvor angemeldet, aber niemand seitens DBV mitbekommen hatte. Einwurf Vorfeld. Die Sekunden eine halbe Ewigkeit für den DBV. Man verteidigte mit den letzten Kräften. Bade erhielt den Ball und legte diesen Korbleger unter Bedrängnis aber nur auf das Gestänge.
Abpfiff!
Endlich!
Deutscher Meister Herren Ü45: DBV Charlottenburg!

Das Meisterteam des DBV Charlottenburg bedankt sich herzlich bei den Ausrichtern, dem MTV Kronberg mit seinen zahlreichen Helfern/innen, den Schiedsrichtern/innen und den Zuständigen an den Anschreibetischen!

Großer Respekt auch an den SC Rist Wedel, der ein ebenbürtiger Gegner war und der sich – trotz der ständigen emotionalen Rangeleien auf dem Spielfeld – als sehr fairer und sympathischer zweiter Sieger gab.

Deutsche Meister 2019 Herren Ü45:
Oliver Lenhardt #6, Gregor Marweld #7, Oliver Stamm #9, Drazan Tomic #10, Jens Kollat #12, Igor Rücker #14, Nils Collingro #13, Niklas Lütcke #15; Justus Strauven #16, Laurens Lipperheide #32, Christian Krämer #74 und Axel Bree #91.

Einladung zur Mitgliederversammlung 2019

Liebe Mitglieder,

hiermit laden wir Sie zur ordentlichen Mitgliederversammlung 2019
am Dienstag, 28.05.2019, 19.00 Uhr, in der Schule am Schloss-Cafeteria auf dem Schulhof hinter den Turnhallen –Schlossstr. 55 A, 14059 Berlin,
ein.

Die Anträge des Vorstandes finden Sie in diesem Dokument.

Evtl. weitere Anträge sind der Geschäftsstelle bis spätestens zum 14.05.2019 mitzuteilen.

Tagesordnung:

TOP 1. Eröffnung und Begrüßung
TOP 2. Wahl des Versammlungsleiters
TOP 3. Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung
TOP 4. Feststellung der Anwesenheit und Stimmberechtigten
TOP 5. Genehmigung der Tagesordnung
TOP 6. Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung 2018
TOP 7. Jahresberichte 2018/19
TOP 8. Aussprache/Berichte
TOP 9. Entlastung
TOP 10. Haushaltsplan 2019/20
TOP 11. Anträge
TOP 12. Wahlen (Vorstand und Kassenprüfer)
TOP 13. Verschiedenes

Die Ü55 bereitet sich auf die Deutsche Meisterschaft vor

Traditionell startet die Altersklasse Ü55 in den Höhepunkt der Saison. Ausrichter am letzten Wochenende im April sind unsere Freunde von TuS Lichterfelde, denen wir zweimal im Jahr in der Berliner Ü45-Runde begegnen.

Und dieses Mal gibt es keine Ausreden von wegen „lange Anreise“ und so: Der gesamte Kader steht zur Verfügung, sofern nicht noch verletzungsbedingte Ausfälle zu verzeichnen sind. Wir hoffen in jedem Fall, mit guter Laune ein paar ordentliche Spiele im Süden Berlins abliefern zu können und trotz der Übermacht der Spielgemeinschaften die Finalrunde zu erreichen – vielleicht ist sogar mal wieder die Finalteilnahme drin.

Zudem wollen wir auf der geselligen Abendveranstaltung bei dem einen oder anderen Bierchen die Gespräche mit alten Weggefährten genießen.

Die ü55er des DBV Charlottenburg freuen sich auf ein schönes Wochenende und wünschen den Nachbarn ein gelungenes Turnier!

DBV-Sommercamp mit 24 Kindern

Zum Abschluss der Sommerferien fand der alljährliche DBV-Sommercamp – erstmals unter der Leitung von Unserem Minitrainer Reza Ghasseminia – statt. Unterstützung bekam er von Phillipp Bertelsman, Sinan Kastens, Tomy und Leon, die bei der U20 des DBV spielen. Leon wird auch unser neuer FSJler und hat einen sehr guten Job gemacht in der Halle.

Trotz vieler Urlauber schafften es 24 Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren zum Camp und lernten spielerisch und mit viel Spaß von 9 bis 16 Uhr jeden Tag neue Aspekte des Basketballs kennen.

Der Hauptfokus lag auf den Grundlagen der Athletik und dem zusammen Spielen.

Eine Tradition behilt man natürlich bei: In der Mittagspause nahm man den Weg von der Schiller Halle zur Uni Mensa und die Kinder durften mit den Studenten Mittagessen. Über die basketballspezifischen Aspekte hinaus wurden die Kinder auch auf Werte wie Zusammenhalt und Gegenseitigen Respekt aufmerksam gemacht.

Es gab immer wieder kleine Überraschungssnacks zwischendurch, sodass die Kinder auch die letze Stunde bei einem 4vs4-Turnier gestärkt ihr Können unter Beweis stellen konnten. Es war eine sehr angenheme Woche mit Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren. Am Ende gab es T-Shirts und viele Preise.

Ein großer Dank geht an die Helfer und an auch Nuscha und Max, die sich in Vorfeld darum gekümmert haben, das alles wie am Schnürchen läuft.

1 2 3 9