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HWC 2017: Dritter Triumph für die Albatrosse

Pfingstmontag, 19:40. Heiko Mehnert, Vorstandsvorsitzender des DBV Charlottenburg, hat sich gerade bei allen Trainern, Eltern, Zuschauern, Schiedsrichtern, Kampfgericht und beim Orga-Team bedankt und ruft anschließend den Sieger auf das Treppchen der Jubiläumsauflage des Hermut-Weber-Cups (HWC).

Berliner Finale

Das war Alba Berlin – zum dritten Mal – nach dem Turniersieg 2008 und 2014. Im Berliner Finale setzte sich der „Rekordmeister“ gegen Neuling Friedenauer TSC mit 62:37 durch. Die Albatrosse konnten sich nach einem ausgeglichenen Spielanfang im Laufe des zweiten Viertels absetzen und bauten dann den Vorsprung nach und nach aus. Den Friedenauern blieb somit der Traum verwehrt, im ersten Jahr der Teilnahme bereits den Titel zu holen. Dieses Kunststück gelang bislang nur ratiopharm Ulm 2012. Die Albatrosse schafften dabei etwas Historisches: Sie gehen als erster Turniersieger in die Geschichte ein, die in der Vorrunde nur Dritter wurden.

Bayern München mit dem dritten Platz

Titelverteidiger Bayern München stand erstmals nicht im Endspiel des HWC. Die Bayern ließen sich im Halbfinale am Ende eines hoch emotionalen Spiels vom Friedenauer TSC (47:61) überraschen und mussten sich dann mit dem Platz 3 begnügen. Die Auswahl des Hamburger Verbands spielte die erste Hälfte auf Augenhöhe, ließ den Gegner im dritten Abschnitt jedoch davonziehen. Erst in der Schlussphase starteten die Norddeutschen eine erfolglose Aufholjagd. Die Bronzemedaille holte sich somit der FC Bayern München mit 44:37. Bitter: Im Halbfinale gegen Alba Berlin hatten die Nordlichter noch den Wurf zum Sieg gehabt, konnten aber die entscheidenden Punkte nicht erzielen (38:39).

Skyliners Frankfurt und Auxilium Basket Academy Torino gewinnen Platzierungsspiele

Im Spiel um Platz 5 siegten die Skyliners Frankfurt um Isaac Bongas jüngeren Bruder Joschua gegen Bamberg mit 54:44. Die Frankfurter machten somit den Montag perfekt, nachdem sie am Vormittag den Gastgeber DBV Charlottenburg zum Spiel um Platz 7 geschickt hatten. Der HWC-Ausrichter kämpfte drei Viertel lang auf Augenhöhe, sah aber am Ende die Kräfte schwinden.

Im Spiel um Platz 7 wartete die Auxilium Basket Academy Torino, die ihr Spiel gegen Bamberg deutlich verloren hatte. Die Italiener gingen in den Finaltag mit einem Sieg aus der Vorrunde – gegen den DBV Charlottenburg. Diesmal bemühten sich die Charlottenburger um ein besseres Ende und blieben den Turinern konstant auf den Fersen. Die Auxilium Academy traf allerdings in der entscheidenden Phase besser und konnte sich am Ende über den knappen Sieg (46:42) und den siebten Platz freuen.

Im Anschluss an die Siegerehrung hat vergab der DBV-Vorstand auch die beiden individuellen Preise. Bester Spieler des zehnten HWC wurde Luca Stübel (Foto unten links) von ALBA Berlin. Levi Bötticher (Foto unten rechts) wurde als bester Defensiver Spieler des Turnier ausgezeichnet.

Luca Stübel (MVP 2017)

Levi Bötticher (Best Defensive Player)

U14 | Clara und Rouven bei der Finalrunde von „TmP“

Während die U14.2 der neuen Saison ihre Fahrt in Richtung Landesliga aufnahm, vertraten an vergangene Wochenede zwei Spieler der diesjährigen drittplatzierten U14 OL, Clara Wilke und Rouven Kerstan, den DBV Charlottenburg beim bundesweiten Wettbewerb „Talente mit Perspektive“.

Nach der überstandenen ersten Runde ging es in Heidelberg ans Eingemachte: aus jeweils 48 Spielerinnen und Spielern wurden zwölf für den Kader ausgewählt.

Clara trat bei den Mädels mit dem Team Halle 1 an, Rouven mit dem Team Hamburg 2. Die aus der Vorrunde resultierenden Teams spielten einmal gegen alle anderen. Claras Team schloss die dreitägige Veranstaltung mit drei Siegen aus vier Spielen, Rouvens Team konnte eins von drei Spielen für sich entscheiden.

Richtig spannend wurde es dann nach der letzten Schlusssirene. Alle Spieler sammelten sich hoffnungsvoll im Mittelfeldkreis und warteten auf ein Zeichen vom Trainer und seinen Assistenten.

Leider blieb für beide Charlottenburger das letze Abklatschen aus. Trotz der nachvollziehbaren Enttäuschung überwiegen am Ende die positiven Eindrücke.

U14 | „Talent mit Perspektive“ geht für Clara in die zweite Runde

Clara hat es in die zweite Runde von "TmP" geschafft.

Unser Verein kann sich auf ein weiteres „Talent mit Perspektive“ freuen! Nach Rouven hat es nun auch unsere Clara den Sprung in die zweite Runde des Wettbewerbs geschafft. Sie spielt in unserer U14-Oberliga, die in diesen Wochen um den Einzug ins Endturnier kämpft.

Wochenende in Halle (Saale) für 72 Spielerinnen

Clara wurde zusammen mit 71 anderen nach Halle (Saale) aus Ost- und Süddeutschland eingeladen und durfte sich vor den Augen der Talentsichter präsentiert. Nach zwölf Spielen (mit verkürzter Spielzeit) standen am Sonntagmittag zwei weibliche Regionalkader von „Talente mit Perspektive“ 2017 fest. Für die Auswahl der Regionalkader verantwortlich waren neben Stefan Mienack (Bundestrainer der weiblichen Jugend) und die DBB-Talentscouts Eberhard Spissinger und Alexander May.

Berlin ist Turniersieger

Das Wochenende begann mit der Begrüßung durch Stefan Mienack und Dr. Judith Marquardt (Beigeordnete Sport und Kultur der Stadt Halle), anschließend wurde der erste Sprungball geworfen.

Die Vorrunde wurde in zwei Dreiergruppen gespielt. In der Gruppe A spielten Berlin, Baden-Württemberg und die Mitteldeutsche Auswahl Nord (eine Spielgemeinschaft der Landesverbände Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) gegeneinander, wobei in der Gruppe B Bayern, Brandenburg/Mecklenburg-Vorpommern und die Mitteldeutsche Auswahl Süd antraten. In beiden Gruppen setzten sich die Favoriten Berlin und Bayern im Laufe des Samstags deutlich durch, Baden-Württemberg und die Mitteldeutsche Auswahl Süd ergatterten als Zweitplatzierte ebenfalls einen Platz im Halbfinale.

Das erste Halbfinale gewann Berlin mit 38:23 gegen die Mitteldeutsche Auswahl Süd, Bayern zog mit dem 34:24-Sieg über Baden-Württemberg nach.

Im Finale kam es dann zum Showdown zwischen den beiden Favoriten Bayern und Berlin. Bayern erwischte mit einem 8:2 nach zweieinhalb Minuten den besseren Start. Zur Halbzeit hatte sich Berlin aber wieder gefangen und übernahm mit 11:10 die Führung. In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel spannend. In einer dramatischen Schlussphase setzte sich Berlin schließlich mit 27:24 durch.

Clara hat es geschafft: Heidelberg!

Auch wenn der Turniersieg für die Spielerinnen sehr wichtig ist, noch wichtiger ist bei „Talente mit Perspektive“ die individuelle Leistung der Spielerinnen. Und deshalb waren nach dem Finale alle gespannt auf die Nominierungen der Bundestrainer für die beiden Regionalkader des Turniers. Diese folgten direkt im Anschluss des letzten Spiels durch Stefan Mienack im Beisein von BVSA-Geschäftsführer Florian König. Dabei musste man nicht lange warten: Clara wurde als fünfte Spielerin für das neue Team Halle 1 nominiert.

Das war das Ticket für die zweite Runde – in Heidelberg. Dort treffen die beiden neu formierten Teams vom 21.-23. April 2017 auf die beiden Regionalteams, die Ende Januar aus dem ersten Treffen in Osnabrück herauskamen. Bei diesem Finalturnier werden dann die besten 12 Spielerinnen in den ING-DiBa Perspektivkader 2017 berufen.

Fokus auf… unsere U18

Unsere U18 hat noch vor Weihnachten den Einzug in die Oberliga 1 verpasst und bestreitet nun nach dem Jahreswechsel zehn weitere Spiele in der Oberliga 2. Als Gruppensieger wäre man immerhin noch Siebter in dieser Altersklasse.

Und unsere Jungs sind auf richtigem Kurs. Im fünften Spiel der Oberliga 2 hat der DBV Charlottenburg den fünften Sieg (71:57) eingefahren – gegen den Tabellenzweiten Alba II.

Spielverlauf: Der DBV Charlottenburg erwischte zwar den besseren Start ins Match (5:1), aber im weiteren Spielverlauf war Alba dann die etwas bessere Mannschaft. Die Albatrosse zogen ab der 4. Minute davon und versuchten mehrmals, sich schon frühzeitig gewinnbringend abzusetzen. Unsere Jungs reagierten immer prompt und gingen mit einem knappen fünf-Punkte-Rückstand in die Kabine. Im dritten Abschnitt gelang die Wende: Der DBV machte seine Zone zu einem Bollwerk und die Dreierversuche der Albatrosse fanden selten ihren Weg ins Ziel. Unsere Jungs gewannen den Abschnitt mit 14:2 und machten auch im entscheidenden Viertel weiter, so dass der Sieg nie wirklich – wie in der Woche davor gegen die Weddinger Wiesel – in Gefahr geriet.

Was uns gefiel: Das Team hat einmal bewiesen, dass es mit Teamgeist mit allen Teams in der Oberliga 2 mindestens auf Augenhöhe spielen kann. Die letzten Minuten müssen besonders hervorgehoben werden, da die Mannschaft auch in der heißen Phase einen kühlen Kopf behielt und und die gute Leistung bis zum Ende durchzog.

Verbesserungsfähig: In der ersten Halbzeit wirkte unsere U18 auf dem Spielfeld streckenweise nicht fokussiert genug. Eine gute Einstellung ist nämlich ein großer Erfolgsfaktor, wie die zweite Halbzeit bewies.

Es spielten für den DBV Charlottenburg:  D. Schmidt, Y. Mihoubi (11), K. Boateng (9), E. Lara-Steiner, D. Driegert (17), F. Smith (15), M. Kohlhoff, C. Katsidis (5), P. Bertelsmann (1), N. Gonscherowski (3), A. Yolci (10).

2. RLO | 1. Herren nun auf Platz drei

Unsere 1. Herren siegte am Sonntag 86:74 beim VfB Hermsdorf.

Die erste Fünf kam gut ins Spiel

In Abwesenheit von Topscorer Finn Göing und Aufbau-Kommandant Sebastian Pichlmayer legten wir mit Spielertrainer Milan Pesic, Kevin Schaffartzik, Max Gervink, Kai Zimmermann und Konstantin Linnartz los.

Die erste Fünf kam sofort richtig gut ins Spiel und führte schnell mit zehn Punkten Differenz. Nach dem ersten Viertel führten wir gar 22:7. Im Anschluss machten wir uns etwas das Leben schwer. Die Verteidigung ließ nach und Hermsdorf kam wieder heran. Zur Pause legten wir einen kleinen Zwischenspurt hin und kamen mit acht Zählern Vorsprung in die Halbzeit.

14 Dreier: Der entscheiende Faktor

Nach dem Wechsel sah zunächst alles nach einem sicheren Erfolg für uns aus, Mitte des letzten Viertels führten wir 70:58. Dann aber legten die Gastgeber durch unsere Passivität einen 14:0-Lauf hin. Plötzlich waren wir hinten. Milan riss dann das Spiel an sich, traf Freiwürfe und zwei wichtige Dreier. Damit war das Spiel entschieden. Insgesamt schossen wir 14 Dreier ein – vielleicht der entscheidende Unterschied. Jetzt ist unsere 1. Herren und trifft am Sonnabend (19 Uhr) auf das erstarkte und Ami-verstärkte Cottbus, das zuletzt viermal in Serie gewann.
Es spielten für den DBV Charlottenburg: Kevin Schaffartzik 28 (5 Dreier), Milan Pesic 19 (2 Dreier), Chris Kuntze 11 (3 Dreier), Kai Zimmermann 11 (3 Dreier), Konstantin Linnartz 6, Nico Linnartz 4, Youssouf Nabe 3, Mehdi Ahmadi 2, Max Gervinck 2, Damir Kustura und Tobias Pankow.