Artikel der Kategorie: Spielberichte U14.1

U14.1 besiegt Alba und kämpft wacker gegen die Mammuts

Die U14.1 ist angekommen in der neuen Saison. Die Mannschaft vom DBV Charlottenburg zeigt trotz einer durchwachsenen Vorbereitung, bereits zum Beginn der noch jungen Spielzeit eine tolle Leistung.

Nachdem die Jungs und Mädchen ein freies Spielwochenende genießen konnten, wurde auch die schmerzliche Wertung in Spiel 1 verdaut und die ersten Siege eingefahren

Doppelspieltag gegen ALBA und FTSC

Der Doppelspieltag am vergangenen Wochenende zeigt, dass sich die Jungs auch vor GROSSEN Spielern und Namen nicht verstecken müssen. Die Partie gegen ALBA Berlin war trotz deutlichen Größenunterschieden stets ausgeglichen, die Charlottenburger kontrollierten über weite Strecken sowohl offensiv und defensiv das Geschehen. „Ein Problem stellen immer noch die zugelassenen Offensiv-Rebound dar“, analysiert Max Wiese. „Zu oft schauen wir dem Ball nur hinterher. Da müssen wir konsequenter sein und unseren Job besser machen. 41 Offensiv-Rebound, das geht nicht.“ Am Ende retten die Jungs vor allem durch die höhere Intensität in der Verteidigung den Vorsprung über die Zeit.

Auch Gegen den deutlich erfahrenen Gegner aus Friedenau spielten die 2005er und 2006er eine richtig gute Partie. Beeindruckend war vor allem die Moral der Mannschaft und die Steigerung der Trefferquote zum richtigen Zeitpunkt. Nach drei Vierteln war das Spiel schon so gut wie entschieden. Mit 23 Punkten Vorsprung war Friedenau bereits enteilt. Doch insgesamt 5 Dreier in den letzten 10 Minuten und bessere Low-Post Defense brachten die Blau-Gelben nochmal bis auf 7 Punkte heran. Letztlich gewann Friedenau mit 80:70 , doch die Charlottenburger können damit durchaus zufrieden sein.

Revanche geglückt

Ein kleiner Rückblick – In der Qualifikation zur Oberliga musste man sich im April sowohl TuS Neukölln nach Overtime in der Gruppenphase und Alba Berlin 1 im Achtelfinale geschlagen geben. Das bedeutete das große Zittern am Sonntag, mit nervenaufreibenden Spielen mit einem Happy-End.

Beide Teams konnte man in dieser Saison bereits schlagen und sich damit eine unerwartet gute Ausgangslage erarbeiten. Mit einer ausgeglichenen Bilanz – 2 Siege und 2 Niederlagen – geht die Mannschaft nun in das richtungsweisende Duell gegen den Kooperationspartner aus Lichterfelde. Anpfiff ist um 16.00 Uhr in der Leistikowstraße.

TS Jahn München ist HWC-Sieger 2018

Der Hermut-Weber-Cup Nummer elf erzählt die Cinderella-Story der TS Jahn München. Das bayerische Team, das sich als Ziel 2019 nichts Geringeres als die Deutsche Meisterschaft gesetzt hat, holt sich den HWC-Titel gleich bei der ersten Teilnahme.

Die Bayern ließen im Finale den Young Rasta Dragons keine Chance. Dem Team aus Niedersachsen gelang es, mit dem ersten Korb des Spiels in die Führung zu gehen – diese blieb auch die letzte. Die Bayern rollten auf das Feld ihre beste Verteidigung aus, zwangen die Dragons zu schmerzhaften Ballverlusten und erarbeiteten sich auf dieser Weise einen zweistelligen Vorsprung (9:19). Dieser wuchs allmählich bis zum Ende des dritten Viertels auf 20 Zähler (28:48), was nach der Vorentscheidung aussah. Die Dragons gaben sich auch im letzten Abschnitt kämpferisch, aber die Münchner rafften sich schnell wieder zusammen, als der Gegner zu nah herankam (34:50) und fuhren den verdient Turniersieg (41:64) ein. So war für den TS Jahn München der Grundstein zum erreichen des ambitionierten Ziels gelegt. Doppelt jubeln durfte Nico Hirtl, der zum wertvollsten Spieler des Turniers gekürt wurde. Die Auszeichnung als besten Verteidiger bekam Jonah Albert (Young Rasta Dragons).

Bamberg ist Dritter

Erstmals in der Geschichte des Charlottenburger Pfingstturniers kam keine Berliner Mannschaft auf den Podest. Im kleinen Finale ruhten die Hoffnungen der Hauptstädter auf unseren Kooperationspartner TuS Lichterfelde. Die Jungs um Headcoach Tom Gewald zogen allerdings gegen Brose Bamberg den Kürzeren. Das Spiel entschied sich erst in den letzten drei Minuten, als sich die Franken eine 7-Punkte-Führung erarbeiteten. TuSLi versuchte mit den letzten Kräften sich aufzuschließen, konnte jedoch die knappe Niederlage nicht verhindern (41:46).

HWC ohne Berliner Highlights

Die weiteren drei Berliner Mannschaften – auch sehr ungewöhnlich – belegten am Ende die letzten drei Plätze. Die BBV-Auswahl des jüngeren Jahrgangs musste den fünften Platz dem FC Bayern München überlassen, währen Alba Berlin und der Gastgeber DBV Charlottenburg den siebten Platz unter sich ausmachen durften. Es war am Ende der DBV, der sich sieglos vom Turnier verabschieden musste. Für die gezeigte Leistung über die drei Tage hätten allerdings die Jungs eine bessere Bilanz verdient. Im Spiel um Platz sieben spielte der DBV lange ad Augenhöhe mit Alba und gewann auch den zweiten Durchgang. Dennoch reichte es nicht, um den Rückstand der ersten Hälfte auszugleichen und die rote Laterne dem Titelverteidiger abzugeben.

Für den DBV eine spielerisch positive Bilanz

Trainer Max ist trotzdem zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Die Jungs haben sich im Laufe des Turniers gesteigert und streckenweise guten Basketball gespielt. Wir nehmen aus diesem HWC auf jeden Fall viel mit. Wenn ich jetzt an Leistung in der Quali denke, sehe ich, dass wir uns in ein paar Wochen schon viel verbessert haben. Das ist eine gute Voraussetzung für die kommende Saison.

Auf der Facebook-Seite von unserem Fotografen Andreas Huss aka Alter Keeper befindet sich die Galerie zum Finaltag. Viel Spaß beim Anschauen!

U14 | Mission Oberliga erfüllt

Im Mai tanzt man, oder man tanzt wenigstens in den Mai hinein. Auch die Sonne lächelt und lädt zum faulenzen im Park ein. Man kann aber auch Basketball spielen. Basketball auf höchstem Niveau sogar.

Traditionell beginnt die Saison für die U14-Jahrgänge bereits im Frühjahr kurz nach Saisonsschluss. Anders als in anderen Jahrgängen werden bei der U14 die Startplätze nicht nach dem Abschneiden der Vorsaison vergeben, sondern werden in einem offenen Turnier ausgespielt. Die Top 10 sichert sich einen Platz in der Oberliga, die nächsten 20 erhalten noch ein Startrecht für die Landesliga.

In diesem Jahr gingen wieder zwei unserer Mannschaften an den Start um sich einen Oberliga- und Landesligaplatz zu sichern.

Mission Landesliga

Die zweite Mannschaft um René und Max ging mit dem Ziel ins Turnier, die Landesliga zu erreichen. In einer der beiden 6er-Gruppe gelandet, waren bereits die ersten Spiele entscheidend. Die überwiegend aus 2006ern bestehende Mannschaft musste zu Beginn gleich zwei knappe Niederlagen hinnehmen, wobei es bis zum Schluss jeweils einen Kopf an Kopf Rennen gab.

Nachdem die favorisierten Stahnsdorfer und Alba 1 in den Gruppenspielen die Oberhand behielten, standen die Jungs in letzte Gruppenspiel gegen Weddinger Wiesel mit dem Rücken zur Wand. Mit viel Mut und Eifer versuchte die Mannschaft alles um den letzten Strohhalm für die Landesliga zu schnappen. Gegen die vielen Blöcke und die absinkende Verteidigung gab es jedoch leider nichts zu holen.

Trotz guter und knapper Spiele, war damit schon nach der Gruppenphase klar, dass es letztlich nicht reichen würde. Sieglos verabschiedeten sich unsere Jungs jedoch nicht. In den abschließenden Spielen durften die Jungs nach guter Vorstellung das Feld gegen Mahlow als Sieger verlassen. Nächstes Ziel ist nun eine tolle Vorbereitung und der Aufstieg in die Landesliga zur Rückrunde.

Es spielten: Marius, Maurice, Yassin, Lionel, Tristan, Tolga, Till, Paul, Vincent, Jack, Martin, Amin

Mission Oberliga

Mit dem klaren Ziel unter die Top 10 zu kommen, gingen unsere 2005er und 2006er Jungs und Mädchen an den Start. Anders als in den Vorjahren, waren wir in diesem Jahr „nur“ an Position zwei in der Gruppe H gesetzt. Als Favorit der Gruppe war körperlich überlegene TuS Neukölln gesetzt.

In den ersten Spielen am Freitag konnte unsere Guard-Truppe, die vermeintlichen körperlichen Höhennachteile noch durch Schnelligkeit und sehr intensive Defense ausgleichen. Somit war der Grundstein für den Erfolg der Mission gelegt.

Krimi gegen Tus Neukölln

Am Samstag lautete der erste Gegner: TuS Neukölln. Wie erwartet entwickelte sich ein enges Spiel. Der DBV konnte in den ersten Minuten die vermeintlich stärksten Neuköllner Spieler gut aus dem Spiel nehmen. Folgerichtig erarbeiteten die DBVler sich einen teilweise zweistelligen Vorsprung. Aber es sollte noch spannend werden. Einige Fehler beim Box-Out und in der 1-1 Defense, ermöglichten es dem TuS Neukölln Schritt für Schritt den Vorsprung zu verkürzen. Kurz vor Schluss waren die Charlottenburger noch mit zwei Punkten vorn. Es war klar, entweder geht der DBV in regulärer Spielzeit als Sieger vom Platz oder es gibt Verlängerung. Mit guter Defense wurde der Gegner zu einem schwierigen Wurf gezwungen, aber eine erneute Unaufmerksamkeit bei der Rebound-Arbeit erlaubte es Neukölln das Spiel auszugleichen. In der Overtime musste die junge Truppe dann der Intensität Tribut zollen und gab das Spiel am Ende ab.

Im letzten Spiel gegen Hellas ging es dann ums Sichern des Platz 2 in der Gruppe. Hellas wollte gleich zu Beginn für eine Überraschung sorgen und spielte das beste Spiel des Turniers. Mit dem Kopf noch beim vorherigen Spiel, konnte der DBV Charlottenburg nicht das gewohnt intensive Spiel aufs Parkett bringen. „Viel Glück und eine gewissen Portion Kaltschnäuzigkeit, das war letztlich das Rezept um diesen Pflichtsieg einzutüten“, fassten Max und Patrick das glückliche Ende zusammen. Ruomi mit dem letzten Ballgewinn und Emres And-One-Buzzer-Beater-Korbleger brachten den DBV am Ende doch noch auf die Siegerstraße. Der Sieg bedeutete Platz 2 in Gruppe H und somit lautete der Achtelfinalegegner: Alba Berlin 1. Der Übergegner gleich im Spiel um eines der ersten acht Oberliga-Tickets. Erstmal durchatmen, Gameplan anhören und Energie für den entscheidenden Sonntag mitnehmen.

Alba zeigte gleich zu Beginn des Spiels seine Klasse und spielte die körperlichen Vorteile gekonnt aus. Doch die DBV Spieler hatten noch einigen guten Aktionen wieder Lust und Mut entdeckt und blieben im weiteren Spielverlauf dran. Nach 28 Minuten gewann Alba zwar das Spiel mit +14, aber Trainer und Zuschauer sahen eines der besten Spiele einer DBV-U14 gegen eine Alba-Mannschaft seit langem. Der Grundstein für einen super Sonntag war gelegt, denn es sollte nicht das letzte Spiel gegen eine Alba Mannschaft gewesen sein.

Tag der Entscheidung

Chaos. Ungewissheit. So in etwa könnte man den Gefühlszustand der DBV-Mannschaft vor den ersten Do-or-die-Spiel gegen Alba 3 beschreiben. Gegen die jüngere Mannschaft von Alba konnte das Team wie in den Spielen zuvor einen guten Start hinlegen. Doch der Gegner blieb dran und spielte mit viel Mut. In den letzten Minuten des Spiels vielen die Würfe endlich wieder und das Wurfpech des Turniers schien abgewendet. Mit einem wichtigen Dreier von Julius wuchs der Vorsprung 2 Minuten vor Schluss auf 7 Punkte an. Mit einem letzten Kraftakt und viel Inside-Game versuchte Alba 3 das Spiel noch zu drehen, kam sogar bis auf 2 Punkte heran, doch letztlich ging das erste Spiel des Tages ungefährdet an die Charlottenburger.

Mit diesem Sieg war nicht nur das letzte Oberliga-Ticket weiter in Reichweite, sondern auch die Zuversicht der Mannschaft war nun enorm hoch. Im entscheidenden Spiel ging es nun (Überraschung) gegen Alba 4. Gegen das zweite 2006er Team zeigte DBV Charlottenburg mit Abstand die beste Defensive Leistung des Turniers. Mit der Zuversicht und der nötigen Treffsicherheit konnte die erste Halbzeit mit 24:9 gewonnen werden. Es hieß nun eine Halbzeit das gleiche Niveau zu halten. Und die Jungs wurden dabei von allen Seiten zum Sieg angetrieben.

Unsere Freunde aus Friedenau, DBC und natürlich alle Eltern feuerten die Mannschaft an und sorgten für eine richtige Gänsehaut Stimmung. Mit einer reifen Leistung und schlauen Spielzügen sicherte sich DBV durch den zweiten Sieg des Tages das verdiente Ticket zur Oberliga. Nach dem Abpfiff brachen alle Dämme und die Freude war riesengroß. Wir sind also auch nächstes Jahr in der Oberliga vertreten und hoffen die Platzierung dieses Turniers noch zu toppen.

Es spielten: Emre, Taylan, Julius, Trygve, Kai, Bo, Ruomi, Julijana, Stefan, Malte, Golo, Luca, Noam, Verletzt: Ben, Sangha

Wir bedanken uns bei allen Fans, Eltern, Spielern und Schiedsrichtern für dieses super Turnier. Viel mehr freuen wir uns auf diese Junge Mannschaft, die uns in der nächsten Saison sicherlich noch viele Highlights bieten wird. Das nächste Highlight steht mit dem Hermut-Weber-Cup am 19.-21. Mai schon vor der Tür.

Wir freuen uns auf euch!

U14 | Fünfter Platz beim Copenhagen Invitational Tournament

Nach einer erfolgreichen u14-Saison und dem dritten Platz im Berliner Spielbetrieb wurde unserem 03er/04er-Jahrgang in diesem Jahr eine besondere Ehre zu Teil – eine Einladung zum prestigeträchtigen „Copenhagen Invitational Tournament“.

Copenhagen Invitational Tournament: Erfahrung auf höchstem Niveau

Normalerweise als reines u15-Nationalmannschaftsturnier konzipiert, wurde dieses Jahr zum 10-jährigen Jubiläum zusätzlich ein zweites Turnier für u14-Vereinsmannschaften ausgerichtet, bei dem unsere Spieler auf internationaler Bühne Erfahrungen auf höchstem Niveau würden sammeln können.

Auftaktniederlage gegen die Osloer Stadtauswahl

Nach einer reibungslosen Anreise und einem kurzen Training am Donnerstag trafen unsere Jungs im ersten Gruppenspiel am frühen Freitagmorgen auf eine Stadtauswahl aus dem norwegischen Oslo. Sichtlich beeindruckt von der Physis der Norweger fanden unsere Jungs anfangs überhaupt nicht ins Spiel und lagen schnell mit zehn Punkten zurück. Trotz eines kurzen Aufbäumens im 2. Viertel konnte man sich gegen die starken Norweger kaum durchsetzen. Die Offense verlief sich in Einzelaktionen mit viel zu wenig Bewegung abseits des Balles und in der Defense war man sichtlich beeindruckt von den großen Flügel- und Innenspielern aus Oslo, die immer wieder zu einfachen Würfen kamen und Offensivrebounds einsammeln konnten. So verlor man schließlich mehr und mehr den Anschluss und musste sich letztlich mit 50:81 deutlich geschlagen geben.

Zweites Spiel gegen Horsens IC (Dänemark)

Im zweiten Spiel des Tages traf unser Team auf die dänische Mannschaft Horsens IC. Unseren Jungs körperlich ebenfalls deutlich überlegen, konnten sich die Dänen in einem umkämpften Spiel mehr und mehr absetzen (14:27 nach dem ersten Viertel). Vor allem im Defensivrebound fehlte gegen die physischen Dänen noch zu oft der nötige Mut und Willen, sodass immer wieder zweite Chancen zugelassen wurden. Anders als im ersten Spiel verloren unsere Jungs aber diesmal nicht völlig den Faden und konnten das zweite Viertel mit 15:13 für sich entscheiden. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe – das dritte Viertel ging an Horsens (18:23), das vierte wieder an den DBV (21:15). Letztlich konnte man aber den im ersten Viertel angehäuften Rückstand nicht mehr ausgleichen, sodass das Spiel mit 65:84 an den Horsens IC ging. Dank der deutlich sichtbaren Leistungssteigerung und einer starken kämpferischen Leistung gingen unsere Jungs trotzdem mit einem guten Gefühl und viel Selbstvertrauen für das letzte Gruppenspiel aus diesem ersten Turniertag.

Harter Kampf gegen den niederländische Meister

Der Samstag begann für unsere Jungs gleich wieder mit einem echten Schwergewicht – mit der Basket Academie Limburg stand der niederländische Meister auf dem Parkett bereit. Beiden Teams waren die anstrengenden Spiele vom Vortag deutlich anzumerken. Leider konnten unsere Jungs zuerst nicht an die kämperisch starken Leistungen vom Freitag anknüpfen: Anstatt die sichtbare Müdigkeit der Niederländer auszunutzen, war man stets einen Schritt langsamer als diese und lief dem Spielgeschehen meist hinterher. Erst in der zweiten Halbzeit fand man zu den eigenen Stärken zurück – endlich wurde mit dem nötigen Willen und der nötigen Physis gereboundet und verteidigt, in der Offense wurde der Ball bewegt und gute Abschlüsse herausgespielt. Letztlich verlor man das Spiel nach einer starken zweiten Hälfte mit 61:74. Insbesondere im Reboundverhalten, wo endlich alle fünf Spieler mitarbeiteten und bei der guten Ballbewegung in der Offense zeigte unser Team eine geschlossene Teamleistung und bewies mentale Stärke.

Der fünfte Platz war von Anfang an das realistiche Ziel

Mit dem Bewusstsein, in einer schweren Gruppe in allen Spielen das Beste gegeben und starke Leistungen gezeigt zu haben, sah man dann auch zurecht keine hängenden Köpfe, sondern selbstbewusste und um die eigenen Stärken wissende Spieler mit dem festen Willen, sich im nun folgenden Überkreuzspiel gegen den dänischen Klub Vaerlose BBK den ersten Sieg zu holen und damit die Chance auf den fünften Platz beim Copenhagen Invitational Tournament zu bewahren.

Zu später Stunde um 19:30 Uhr begann dann das nun schon vierte Spiel in nur zwei Tagen, doch von Müdigkeit oder Erschöpfung war nichts zu merken. Von Anfang an dominierte man das Spiel an beiden Enden des Feldes und ließ den dänischen Gastgebern keine Chance – 18:5 nach dem ersten Viertel. Obwohl nun nur noch acht einsatzfähige Spieler zur Verfügung standen wurde die Intensität eher nochmal erhöht und durch intensive Defense einfache Überzahlsituationen herausgespielt. Zur Halbzeit führte man deshalb verdient mit 39:19. Trotz der komfortablen Führung hielt unser Team auch in Halbzeit zwei das hohe Niveau in Offense und Defense aufrecht und erarbeitete sich Erfolgerlebnis um Erfolgserlebnis. Am Ende stand ein verdienter 74:38 Erfolg auf der Anzeigetafel und ein erschöpftes, aber überaus zufriedenes, Team auf dem Feld. Kurz bevor man sich mit dem Shuttlebus auf den Weg zurück in die Unterkunft machte, erfuhr man aber noch, gegen wen das Spiel um den als Ziel ausgegebenen Platz fünf am kommenden Sonntagmorgen gehen würde: Die bereits bekannte Mannschaft aus Oslo aus dem Auftaktspiel am Freitag!

Gleicher Gegner wie beim Auftakt, anderes Ergebnis: Der DBV ist fünfter!

Nach einer kurzen Nacht und mit müden Gesichtern machte sich unser Team bereits am frühen Sonntagmorgen auf den Weg zur Farum Arena, in der bereits um 8:30 Uhr der Tip-Off erfolgen würde. Das Warm-Up versprach jedoch erstmal nichts Gutes: Verschlafen, still und langsam sahen die ersten Korbleger und die ersten Minuten bis zur Kabinenbesprechung aus.

Nun zeigte sich aber, dass das Team, das heute auf dem Feld stand, kaum noch Ähnlichkeit mit dem hatte, das am Freitag mit 31 Punkten gegen die Norweger verloren hatte! Von Anfang an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe in dem sich beide Teams nichts schenkten, jeder Rebound war umkämpft, jeder Punkt wurde beklatscht und diesmal stemmte man sich mit Erfolg als Team gegen die physischen Norweger.

Am Ende des erste Viertels stand ein gerechtes 15:15 auf der Anzeigetafel.

Das 2. Viertel gehörte unseren Jungs: Befeuert von der Möglichkeit, die 31-Punkte Niederlage wettzumachen zeigte man nun das ganze Spektrum der eigenen Fähigkeiten: Die Scoringlast wurde gleichmäßig auf mehrere Schultern verteilt, der Ball lief flüssig durch die eigenen Reihen und so konnte mit selbstloser, teamoriertier Spielweise immer wieder der frei Mann gefunden und der Ball aus allen Distanzen im Korb untergebracht werden. Defensiv hellwach zwang man die Norweger zu schweren Würfen und ließ diesmal – ganz anders als noch am Freitag – durch ein hervorragendes Reboundverhalten kaum noch zweite Wurfversuche zu. Halbzeitstand: 31:24 für den DBV Charlottenburg.

Das 3. Viertel begann wie das zweite endete und Punkt für Punkt konnte die Führung und das eigene Selbstvertrauen ausgebaut werden (48:32 nach dem dritten Viertel). So nah dran am Erfolg machte sich nun zu Beginn des 4. Viertels doch die Müdigkeit bemerkbar. Unkonzentriert und überhastet im Abschluss und kurzzeitig überrascht von einer 1-2-1-1 Zonenpresse der Osloer ließ man den Gegner Stück für Stück ins Spiel zurückfinden und neue Hoffnung schöpfen. Drei Minuten vor Schluss war der Vorsprung auf nur vier Punkte zusammengeschmolzen.

Anstatt in Panik zu verfallen, zeigte man nun aber die über das Turnier erworbene mentale Stärke und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. An der Freiwurflinie präsentierte man sich nervenstark (8 von 12 im 4. Viertel) und konnte trotz der druckvollen und engagiert kämpfenden Osloer Verteidigung schwierige Würfe im Korb unterbringen, um dem Osloer Lauf zu begegnen. Nach einer dramatischen und spannenden Schlussphase stand am Ende ein 66:59-Sieg auf der Anzeigetafel: Die geglückte Revanche nach der hohen Auftaktniederlage und der verdiente fünfte Platz nach einem großartigen „Copenhagen Invitational Tournament“!

Für den DBV spielten: T. Schäplitz (früher Berliner SC), J. Abrokwa, C. Rasche (früher Basket Dragons Marzahn, BBC90 Köpenick), R. Kerstan (früher City Basket), A. Schweizer (SSV Lok Bernau), B. Özdemir (früher BBS, City Basket, VfL Lichtenrade), L. Mario, T. Seithe (früher Basket Dragons Marzahn, BBC90 Köpenick), A. Zelys, J. Grimmer (SSV Lok Bernau)

U14.1 schafft es in die Oberliga

Am vergangenen Wochenende fand in der Max-Schmeling-Halle die zweite Runde der Qualifikation für die U14-Saison 2017/18 statt. Das Ergebnis: Der DBV Charlottenburg wird auch in der kommenden Saison eine Mannschaft in jeder Stufe der Altersklasse U14 ins Rennen schicken.

Unsere U14.1 hatte als gesetztes Team einen sehr kurzen Weg zum Ziel. Mit einem Sieg in der ersten Runde gegen TuS Lichterfelde 2 hat sich die Mannschaft um Headcoach Patrick für die Oberliga qualifiziert. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit (13:11), steigerten die Jungs die Qualität ihrer Arbeit in der Defensive und konnten sich somit absetzen. Der 39:28-Sieg war gleichbedeutend mit dem Ticket für die Oberliga 2017/18. Im Viertelfinale ging es dann gegen die erste Mannschaft von TuSLi. Das Spiel wurde am Ende mit 28:38 verloren, aber die spielerische Leistung macht schon jetzt Lust auf mehr. Am Ende des Tages setzte sich die erste Mannschaft von ALBA Berlin in einer packenden Finalbegnung gegen den Friedenauer TSC durch (29:27). DBV 1 beendete das Turnier mit einem ordentlichen 7. Platz.

Die U14.3 wird hingegen in der Bezirksliga antreten. Das Team um Max Goericke bekam es zunächst mit den Kreuzberger Tigers und dann mit Hellas Basket zu tun. Da beide Partien verloren gingen, schaffte es das Team am Ende auf Platz 31.

Und die U14.2? Sie hatte sich ihr Ticket für die kommende Landesliga schon im ersten Anlauf gesichert, so konnte sie ohne Druck aufspielen und sogar für beste Unterhaltung sorgen: So kam es im spannendsten Spiel des Wochenende gegen Friedenau 3 zu einer dreifachen Verlängerung, in der unsere Jungs am Ende die Oberhand behielten.

Wir freuen uns schon auf die nächste Saison und wünschen allen Teams maximalen Erfolg 🙂

U14 | Beim Endturnier in Lichterfelde ist alles möglich

Die U14 steht im Halbfinale

In einem engen Kopf-an-Kopf-Rennen mit BG Zehlendorf, das fast bis zum letzten Spieltag offen war, konnte sich unsere u14.1 nach einer erfolgreichen Saison für die Teilnahme an der Endrunde zur Berliner Meisterschaft qualifizieren!

Am kommenden Wochenende um 9 Uhr steht unser Team daher im Halbfinale dem Gastgeber TuS Lichterfelde gegenüber. 

Die Mannschaft aus dem Süden Berlins hat in der gesamten Saison bislang noch keine Niederlage hinnehmen müssen und geht daher als ungeschlagener Tabellenführer und Favorit in das Turnier. Trotzdem haben die vorherigen Aufeinandertreffen gezeigt, dass man auch mit diesem Team und den anderen Halbfinalisten Alba Berlin und DBC Berlin auf Augenhöhe mitspielen kann. 
Um einen Überraschungserfolg möglich zu machen, wird im Halbfinale eine deutlich verbesserte Team-Defense nötig sein, um auf die teilweise komplexen Angriffssysteme der Lichterfelder reagieren zu können. In der eigenen Offense verlor sich unser Team dagegen zu oft in Einzelaktionen, die meist in schlechten Abschlüssen endeten“, sagt Headcoach Patrick Deitel zum ersten Gegner. 

In der Vorbereitung auf das Endturnier standen deshalb nochmal diese Themen im Vordergrund, um am kommenden Samstag die bestmöglichen Chancen auf den Finaleinzug zu haben!

Schon jetzt kann unsere u14 aber mit dem Verlauf der Saison überaus zufrieden sein. Trotz gelegentlicher Schwächephasen konnte man sich konstant steigern und in den entscheidenden Momenten die besten Leistungen abrufen. Neben dem Fokus auf der Weiterentwicklung aller Spielerinnen und Spieler im technischen Bereich stand außerdem die Lösung kleingruppentaktischer Probleme in Offense und Defense im Vordergrund. Durch die harte Arbeit in unzähligen Trainingseinheiten ist in allen Bereichen ist eine deutlich Verbesserung über den Verlauf der vergangenen Monate erkennbar und soll nun die Basis für einen erfolgreichen Saisonabschluss bilden!

In jedem Fall ist auch am kommenden Wochenende für offene und spannende Spiele auf höchstem Niveau gesorgt, in dem unser Team sich auf die eigenen Stärken besinnen und alle in dieser Saison erworbenen Fertigkeiten und Erfahrungen nutzen will, um eine erfolgreiche Saison mit einem starken Auftritt im Kampf um die vordersten Plätze in Berlin und die Teilnahme an den überregionalen Meisterschaftsrunden zu krönen!
Wir hoffen und freuen uns auf eure Unterstützung am Samstag und Sonntag!


Wann und wo:
Samstag, 18.03., Curtiusstr. 37, 12205 Berlin: TuS Lichterfelde-DBV Charlottenburg, Spielbeginn 9 Uhr (Halbfinale

Sonntag, 19.03., Curtiusstr. 37, Spielbeginn 10 Uhr (Spiel um Platz 3) oder Sonntag, 19.03., Drakestr. 72, 12205 Berlin, Spielbeginn 10:30 Uhr (Finale)

U14 | Wichtiger Sieg im Rennen ums Endturnier

Für unsere u14-Oberliga-Mannschaft, die in einem engen Rennen um den vierten Platz und damit die Teilnahme an der Endrunde zur Berliner Meisterschaft kämpft, stand am vergangenen Sonntag das Rückspiel gegen den jüngeren Jahrgang von Alba Berlin auf dem Programm!

Das Spiel in der Hinrunde war hart umkämpft und bis zum Ende offen, bevor sich unser Team über einen knappen Sieg mit nur sieben Punkten Vorsprung freuen und erleichtert zeigen durfte.

Die Vorzeichen vor dem Rückspiel waren allerdings alles andere als günstig: Gleich fünf Spielerinnen und Spieler mussten sich aus verschiedenen Gründen abmelden, sodass man letztlich nur mit acht Spielern antreten musste. Anders als im Hinspiel zeigten sich aber diesmal alle Spieler von Beginn an hochkonzentriert und mit einer für den Saisonendspurt angemessenen Intensität konnte schnell ein komfortabler Vorsprung herausgespielt werden. 

Ohne nachzulassen arbeitete das Team weiter konzentriert und konnte schließlich einen überzeugenden und verdienten 102:63-Erfolg feiern.
In den verbleibenden zwei Spielen gegen TuS Lichterfelde und BG Zehlendorf geht es nun weiterhin um alles, will man die Chance wahren, am Ende unter den ersten vier Mannschaften in Berlin zu stehen!


Für den DBV spielten:
Gian (24), Tayler (11), Berkant (22), Thorben (12), Cedric (10), Augustinas (4), Rouven (13) und Jordan (6)

U14 | Rouven ist ein „Talent mit Perspektive“

Am vergangen Wochenende fanden die ersten Sichtungsturniere für „Talente mit Perspektive“ 2017 statt und der DBV Charlottenburg war mal wieder vertreten. Rouven Jadore Kerstan wurde vom Berliner Basketballverband ausgewählt und konnte mit weiteren 71 Spielern des Jahrgangs 2004 vor den Augen von DBB-Jugendbundestrainer Kay Blümel, dem Assistenzcoach der Herren-Nationalmannschaft Henrik Rödl sowie DBB-Talentscout Liviu Calin sein Können zeigen und um einen Platz in den Regionalkadern spielen. Involviert waren die Teams der Landesverbände aus Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Berlin, sowie Bremen/Niedersachsen und Brandenburg/Mecklenburg-Vorpommern.

In der Vorrunde wurden die sechs Mannschaften in zwei Gruppen eingeteilt. Berlin schaffte den zweiten Platz hinter der SG Bremen/Niedersachen und erreichte somit das Halbfinale, wo der Gastgeber auf die Hauptstädter wartete. Dieses Spiel wurde mit 35:29 gewonnen – Finaleinzug!

Im zweiten Halbfinale setzte sich die SG Bremen/Niedersachen in der spannenden Schlussphase mit 35:32 gegen das Team aus Nordrhein-Westfalen durch und sorgte für eine Neuauflage des Vorrunden-Duells.

Im Finale des ersten Vorturniers von „Talente mit Perspektive“ gewann die SG Niedersachen/Bremen ein spannendes Spiel gegen Berlin mit 35:32. In der anschließenden Nominierung wählten die Bundestrainer Kay Blümel und Henrik Rödl mit Unterstützung von Liviu Calin im Beisein von DBB-Vizepräsident Stefan Raid die 24 Spieler aus, die beim Finalturnier vom 21.-23. April 2017 in Heidelberg um einen der begehrten Plätze im Perspektivkader kämpfen. Und Rouven war drin!

In Heidelberg tritt unser Nachwuchs mit dem neu formierten Team Hamburg 2 gegen die anderen beiden Regionalkader an, die am zweiten Februarwochenende in Koblenz nominiert werden. Bei diesem Finalturnier werden dann die besten 12 Spieler in den ING-DiBa Perspektivkader 2017 berufen.

Das Turnierergebnis im Überblick

1. Niedersachen / Bremen

2. Berlin

3. NRW

4. Hamburg

5. SG Brandenburg / Mecklenburg-Vorpommern

6. Schleswig-Holstein

Weitere Infos und Fotos unter www.talente-mit-perspektive.de

U14 | Zwischenziel erreicht

Unsere U14 hat sich am Sonntag dank des 84:78-Sieges über die BG Zehlendorf für die Hauptrunde qualifiziert. In der Leistikowhalle boten der DBV Charlottenburg und der Tabellendritte ein spannendes Spiel voller Führungwechsel. 

In der entscheidenden Phase bewiesen unsere Jungs einen kühlen Kopf und spielten den starken Gegner durch sieben Punkte in Folge von Berkant an die Wand (74:65). 

Dies geschah gut fünf Minuten vor Spielende. Die BG Zehlendorf hatte dann genug Zeit, um sich tapfer bis auf zwei Punkte heranzukämpfen (78:76), was unsere Jungs zu einer weiteren Leistungssteigerung motivierte. 

In den letzten zwei Spielminuten ließen die Charlottenburger nur zwei Zähler zu, während Gian und Augustinas – einen mustergültigen Pass von Berkant vollstreckend – die Räume in der gegnerischen Zone eiskalt nutzten und den Sieg besiegelten. 

Headcoach Patrick nach dem Spiel:  „Ich bin sehr zufrieden mit unserem Team. Wir haben über Intensität in der Defense und großen Einsatz den Sieg erkämpft, müssen aber weiter arbeiten und insbesondere unser Reboundverhalten verbessern.“

Was uns besonders gefiel: Die Jungs haben immer auf jede Schwächephase prompt reagiert und in der heißesten Phase einen Gang in der Verteidigung zugelegt. Konzentriert und präsent: weiter so! 

Die Tabelle: Unser Team hat seit gestern das Ticket für die Hauptrunde in der Tasche. Die ersten sechs Teams der Oberliga-Vorrunde qualifizieren sich für die zweite Runde, die die Final Four-Teilnehmer ermittelt.

U14-Qualifikation: Gut gerüstet für die kommende Saison

U14-Qualifikation

Der DBV trat beim U14-Qualifikationsturnier in der Max-Schmeling-Halle am vergangenen Wochenende mit drei Teams an. Im Wettkampf mit 40 Teams aus Berlin erreichten die Jugendbasketballer aus Charlottenburg mit den Plätzen 4, 15 und 37 jeweils einen Platz in der Ober-, Landes- und Bezirksliga. Ein Top-Ergebnis! Wie es im Einzelnen lief, könnt ihr hier lesen!

DBV Charlottenburg 1: Mit viel Schwung in die Oberliga

Mit viel Selbstvertrauen und einem festen Ziel vor Augen starteten unser leistungsstärkstes Team als DBV 1 ins Turnier. Bereits am Freitag mussten Coach Patrick und sein Team antreten. Hintereinander ging es zunächst gegen Friedenau 2. Sowohl die durchweg mit jüngeren Spielern besetzten Friedenauer als auch die Mannschaft aus Bernau konnten ohne Probleme bezwungen werden.

Samstag mussten die Charlottenburger früh bereits gegen die Dragons aus Marzahn ran. In einem überzeugenden Spiel, in dem jeder Spieler sowohl offensiv als auch defensiv seinen Teil zum Erfolg beitrug, wurde bereits der Grundstein für einen Oberliga-Platz gelegt. Mit dem Sieg im letzten Gruppenspiel machten die DBVer diesen dann perfekt. Gegen die 2004er Mannschaft von TuS Lichterfelde, die sich in der ersten Halbzeit noch sehr tapfer wehrte, setzten sich die Charlottenburger in den zweiten 15 Minuten entscheidend ab und jubelten zum Abschluss der Gruppenphase bereits über den verdienten Oberliga-Platz für die kommende Saison. Platz 8 des Turniers war sicher, der Druck weg. Frei aufspielend bestanden sie an dem Tag auch die letzte Reifeprüfung. Im Viertelfinale gewannen sie gegen den BBC Köpenick.

Am Sonntag, im Halbfinale, war Alba 1 als Gegner zu stark. Zwar hielten die DBV-Jungs die Albatrosse lange bei wenig Punkten, aber in der Offensive taten sie sich schwer, gegen die größeren Gegenspieler zu Punkten zu kommen. Alba zog verdient ins Finale ein, unsere Jungs mussten sich im kleinen Finale mit dem DBC messen. Wieder waren es körperliche Vorteile einiger Spieler im Schöneberger Team, gegen die die Jungs, die in dem Quartett der ersten vier Teams das jüngste Team stellten, keine Mittel fanden. In einem lange spannenden Spiel konnten sie den Rückstand nicht mehr aufholen und beendeten das Quali-Turnier auf einem sehr guten, wenn auch undankbarem 4. Platz. Es überwiegt aber bei Weitem das Gefühl eines erfolgreichen Turniers, das Lust auf die Saison macht.

Für den DBV 1 spielten: Augustinas, Gian, Jordan, Jermain, Tayler, Berkant, Liam, Rouven, Matias, Merdan, Joshi und Justus.

DBV Charlottenburg 2: Wilkommen in der Landesliga!

…heißt es für die U14.2 in der kommenden Saison. Innerhalb der Gruppenphase im U14-Qualifikationsturnier war das erste Ziel, Gruppensieger zu werden, was leider durch die starken Gegner des BBC 90 Köpenicks nicht gelingen konnte.Die Gegner Bernau, TusLi, und Südwest konnten aber durch ein gutes Zusammenspiel und einen starken Defensiven Einsatz der Mannschaft geschlagen werden.

Als Gruppenzweiter ging es dann am zweiten Turniertag voller Aufregung in die KO-Phase. Die Chance auf einen Platz in der Oberliga bestand und sollte unbedingt ausgenutzt werden, doch schlussendlich konnten die Gegner des SSV Lok Bernau mehr punkten und sich somit den Vorsprung holen. Weiter ging es für die Mannschaft um die Plätze 11 bis 16 in der Landesliga. Nach wie vor gingen die Jungs mit großem Ehrgeiz in das vorletzte Spiel des Turniers. Die Gegner des RSV Eintrachts zeigten nicht weniger Einsatz und so lieferten sich die beiden Teams ein enges und sehr spannendes Spiel. Leider hat er für DBV2 auch in diesem Spiel nicht gereicht und die Gegner konnten sich einen Vorsprung holen. Mit großer Bereitschaft sollte das letzte Spiel gegen den SV Empor gewonnen werden. Mit hoher Spielgeschwindigkeit und schnellem Ballwechsel, aber vor Allem einem starken Einsatz in der Defense, gelang es der U14.2 sich relativ schnell einen hohen Punktevorsprung zu erzielen und damit das letzte Spiel im Turnier für sich zu entscheiden.

DBV2 gelang es somit, den 15. Platz von insgesamt 40 Teams zu besetzen.
Herzlichen Glückwünsch, Jungs! Ihr habt super gekämpft.

Für DBV 2 haben gespielt: Ertan, Phillip, Li-Yu, Al, Yannis, Aaron, Ben, Leander, Thorben, Cedric, David und Ruven.

(Text: Arina Vahdati)

DBV Charlottenburg 3: Erfahrung sammeln

Für die u14.3 ging es beim U14 Qualifikationsturnier in erster Linie darum, Erfahrung beim Kräftemessen mit den Älteren zu sammeln, denn in dieser Saison spielten sie noch bei den Minis in der U12, einige sogar noch in der U11. Die Gruppeneinteilung bescherte Marlene und ihren Jungs mit Alba 2 und Friedenau zwei harte Brocken, die sich am Ende sogar unter den Top10 der 40 teilnehmenden Teams platzieren und damit für die Oberliga qualifizieren sollten. Diese Trauben hingen eindeutig (noch) zu hoch denn die gegnerischen Spieler waren körperlich überlegen und auch technsich eindeutig weiter als die DBVler. Das Duell mit der BG Zehlendorf 2 am Samstagmorgen verlief hingegen zunächst ziemlich offen, ging dann aber letztendlich auch verloren. Im letzten Gruppenspiel waren die Gegner vom Team City Basket 1 dann wieder zum Teil zwei Köpfe größer und ebenso viele Jahre älter. Aber der DBV legte nun ohne Scheu los wie die Feuerwehr und führte zunächst deutlich. In einer dramatischen Schlussphase konnten die Gegner aber noch ausgleichen, so dass es in die Verlängerung ging. In der wurden dann noch mal alle Kräfte mobilisiert und mit viel Herz und viel Leidenschaft gelang tatsächlich der erste Sieg und damit Platz 4 in der Gruppe! Toll gekämpft! Dadurch war dann bei einem weiteren Sieg im ersten Spiel der Platzierungsrunde nun tatsächlich die völlig unerwartete Qualifikation für die Landesliga möglich. Gegner: Das junge Team aus Hermsdorf. Spielbeginn in 20 Minuten – in einer anderen Halle. Irgendwie gelang es den gesamten Troß samt Taschen rechtzeitig zum Spielbeginn umzuziehen. Aber das 4. Spiel am Samstag und die ganze Hektik waren zunächst wohl zu viel für die jungen Ballkünstler/innen. Der Gegner führte ziemlich schnell mit 10 Punkten und obwohl der DBV später zurück ins Spiel fand, gelang es nicht, das Spiel noch zu drehen. Schade, da war vielleicht mehr drin! Damit war am späten Samstagnachmittag klar, dass das Team wie ursprünglich auch anvisiert, in der Bezirksliga starten wird.

Für Spiel Nummer 6 im Turnier war das Treffen am Sonntag um 8 Uhr vor der Schmeling-Halle. Die kleinen Basketballmaschinen liefen aber noch ziemlich stotternd und das Spiel ging schnell verloren. Das war dann aber auch die letzte Niederlage des Tages, denn das Team der Freibeuter, die man vor Wochen in der Liga noch schlagen konnte, trat leider nicht an und zum Turnierabschluss konnten dann die Gegner aus Bernau bezwungen werden. Mit Platz 37, dem Startplatz in der Bezirksliga und vielen gewonnen Erfahrungen und Eindrücken im Gepäck ging es dann am Sonntag nach Hause. Vielen Dank an Coach Max für die gute Betreuung und Anleitung am gesamten langen Wochenende und an die Organisatoren dieses tollen Turniers mit immerhin 40 Teams!

Für DBV 3 spielten: Arian, Aykan, Luca, Ertan, Marlene, Moritz, Tim, Oskar, Andrei, Deniz, Finn, Kai, Emre und Taylan.

(Text: Andreas Vente)

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