Artikel der Kategorie: Spielberichte U11

Göttingen 2016 – ein etwas anderer Nachbericht

Der größte DBV-Miniausflug der Geschichte liegt hinter uns. Die Reise aus der Sicht eines Trainers – ein etwas anderer Nachbericht vom Miniturnier Göttingen 2016.

Als Trainer mit beim Miniturnier in Göttingen zu sein ist zweifellos eine Bereicherung – so viel vorweg. Aber dies auch in jeglicher Hinsicht. Öfter habe ich mir von Freunden schon anhören müssen: „Warum tust du dir so etwas an?“ Die Frage ist aufgrund der doch recht sparsamen Grundausstattung an Komfort und der noch geringeren Vergütung (null, das Los des Ehrenamts) durchaus berechtigt. Und dann bist du da. 20:30 Uhr, Unistadt Göttingen. Sporthalle des Felix Klein-Gymnasiums. Sicher schöner als der Berliner Standard, aber weit entfernt von heimelig. Um mich herum: Kinder. Kinder mit Hunger und ohne Plan. Und Kollegen. Trainerkollegen. Und dann schon wieder DIE… BG Zehlendorf, TuS Lichterfelde. Bekannte Minis, bekannte Trainer. Doch ein bisschen Heimat. Viel Zeit bleibt nicht, Berliner Hallenluft zu schnuppern. Kochendes Wasser, verteilt auf vier auf dem Boden der erstbesten Umkleidekabine stehenden Wasserkocher wartet darauf, in eimergroße Kochtöpfe umgegossen zu werden.

Da sind die Kollegen wieder. Sie helfen, wo sie können. 30 Minuten später endlich sind die Hotdogs soweit. Die Kinder auch. 71, inzwischen ungeduldig hungrige Basketballer, stürzen zur Kabinen-Kantine. Geordnetes Chaos. Die Kinder inzwischen mit eigenen, hellgelben DBV-Shirts ausgestattet, kleckern mit Ikea-Senf und Ketchup auf selbige. Es schmeckt. Ich will auch, es ist aber kein Durchkommen, außerdem zu viel zu tun: Trikots verteilen, Schlafplätze aufbauen, erste Blessuren von herumtollenden Achtjährigen verarzten.

nachbericht_goettingen2016_2Als ich um 1 Uhr in meinen Schlafsack kroch, waren diese Eindrücke schon wieder eine gefühlte Ewigkeit her, die Müdigkeit erinnerte mich an das, was hinter mir lag.
Nächster morgen, 6 Uhr. Es bedarf keinen Handywecker, um zu erwachen. Die Helligkeit der sommerlichen Morgensonne gepaart mit flüsternden Kinderstimmen, das ein oder andere Mal auch eine lautere Ermahnung aus einem der anderen Hallendrittel. Schlafsack packen, Tag planen, Spieler animieren, ihre Sachen zu packen. Ein pünktliches, quasi deutsches Frühstück, das Punkt 7:30 Uhr auf mein Team und mich wartete.

Dann endlich ist es soweit. Die Geräusche von dribbelnden Bällen, die Pfiffe der eigentlich ja immer Parteiischen – glaubt man denn den Spielern, wenn sie nach der Niederlage bedröppelt in der Kabine sitzen und niemand sonst für dieses „unfaire“ Ergebnis eine Verantwortung trägt. Wir sind im Turnier angekommen. Trotz langer Pausen zwischen den Spielen vergeht der Tag wie im Flug. Am Ende stehen zwei Pleiten und ein Sieg auf dem Konto, in der WhatsApp Gruppe aller DBV-Trainer gehen Meldungen der anderen Teams aus den anderen Spielorten ein: „Ärgerliche Niederlage“, „U11 im Halbfinale“, „Wo seit ihr?“. Die Pizza am Ende des Tages haben wir uns redlich verdient. Sportlernahrung sieht anders aus, aber was soll’s. Anschließend wurde es erstaunlich schnell ruhig in der mit 200 erschöpften Teilnehmern vollgepackten Turnhalle. Wobei, ich hatte auch nicht mehr das Bedürfnis, mich noch weiter zu bewegen. Nichtsdestotrotz wurde die anschließende Nacht nicht länger.
Zu den wenigen Privilegien, die du als Jugendtrainer genießt, zählt, die Weichturnmatte für zwei Nächte als dein Eigen nennen zu können. Ja, sie als Schlafunterlage zu haben, ist ein Luxus. Quasi das Boxspringbett der Isomatten.

So war es eine gute Nacht, wenn auch kurz. Zwei Spiele, doofe Schiedsrichter und eine heisere Stimme später fand ich mich am Sonntag zurück in unserer „Unterkunft“. Meine Jungs waren schon wieder besser drauf als kurz nach der Niederlage im letzten Spiel. Immerhin Platz 6, sicheres Mittelfeld. Damit konnten sie sich zu Hause sehen lassen, ohne das es einem 12-Jährigem peinlich sein muss. Sie hatten etwas zu erzählen, so wie ich, als ich um 20:30 Uhr in Charlottenburg aus dem Bus stieg. Ich wusste wieder, warum ich mir das alles „antat“. Aber ich war auch glücklich, dass ich es an diesem Abend nun keinem mehr erklären musste.

Vielen Dank für eine tolle Fahrt nach Göttingen 2016, liebe Kollegen, Jungs, und allen Helfern, ohne die dieser Bericht nicht geschrieben worden wäre.

Doppelspieltag: U11 siegt zweimal innerhalb von vier Stunden

Die U11 baute am Doppelspieltag ihre Siegesserie weiter aus und besiegte erst den Gegner vom TuS Lichterfelde und anschließend gleich auch noch die Gäste von Freibeuter 2010 aus Friedrichshain. Das übliche bisschen Drama hat dabei auch diesmal nicht gefehlt.

Der Reihe nach:

Wurde die U11-2 von TUS Lichterfelde beim Hinspiel noch deutlich bezwungen, war es nach den jüngsten Ergebnissen klar, dass die Jungs es diesmal nicht so leicht haben würden. In der Tat präsentierte sich diesmal eine wesentlich stärkere Mannschaft aus Lichterfelde in der Leistikowstrasse. Das Spiel war von Beginn an eng und hart umkämpft. Dreier von Taylan und Colin hielten den DBV in den ersten Zehnteln im Spiel durch eine Punkteserie von Emre konnte gegen Ende des dritten Zehntels ein 8 Punkte Vorsprung herausgespielt werden.

Der Vorsprung konnte bis zur Halbzeit durch schönes Zusammenspiel und Körbe von Marius, Leon Kai und Lennard gehalten werden. Mit 26 und 34 wurden die Seiten gewechselt und die Coaches Max & Max sowie die zahlreich erschienen Eltern und Verwandten waren insgesamt zufrieden. Nach dem Wechsel ließ die Konzentration ein wenig nach und die Gegner kamen durch Nachlässigkeiten in der Verteidigung bis auf zwei Punkte heran. Aber die Jungs rissen sich nah einer Auszeit mit klaren Ansagen der Coaches wieder zusammen, einige schöne Aktionen von Taylan stellten den alten Vorsprung wieder her und die Jungs erspielten sich durch eine schöne Teamleistung zum Ende dann einen sicheren und verdienten 66:53 Sieg.

Für die U11 des DBV spielten: Colin, Emre, Gabriel, Kai, Lennard, Leon, Marius, Philip & Taylan.

Freibeuter-2Direkt nach dem Schlusspfiff stärkten sich die Jungs am üppigen Kuchenbuffet. Andreas, Kaan, Mateo, Robin und Thorben verstärkten nun die Mannschaft und ersetzten Gabriel und Leon. Die Gegner aus Friedrichshain traten nur mit einer Rumpfmannschaft an und angesichts dieser zahlenmäßigen Unterlegenheit und mit dem sicheren Gefühl des ersten Sieges im Rücken nahmen die DBVler das Spiel offenbar auf die leichte Schulter. Ohne richtige Einstellung zum Spiel stand es schnell 0:9. Im Angriff lief nichts zusammen und in der Verteidigung wurden Gegner immer wieder frei zum Korbleger durchgewunken und technische Fehler gab es in Hülle und Fülle. Diese Chancen nutzen die Freibeuter auch mit großer Effektivität. Kein Wunder, dass sich der Rückstand rasant vergrößerte. So standen nach drei Zehnteln schließlich ernüchternde 2:19 auf dem Anschreibeblock! Zeit für eine klare Ansprache von den Coaches! Diese erfolgte umgehend und mehr als deutlich. Danach rissen sich die Jungs ein wenig zusammen. Insgesamt lief zwar immer noch wenig zusammen, aber Punkte von Robin, Taylan und Kai brachten das Team zur Halbzeit immerhin auf 15:26 heran.

Wer erwartet hatte, den zahlenmäßig unterlegenen aber grandios kämpfenden Friedrichshainern würden nach der Halbzeit die Kräfte ausgehen, sah sich jedoch getäuscht. Das Spiel blieb zunächst weiterhin offen. Noch einmal mussten also beide Coaches eindringlich darauf hinweisen, dass die Zeit für ein Päuschen erst nach dem Abpfiff kommt und niemand seinen Gegenspieler aus den Augen verlieren darf. Die Parole „wir lassen ab sofort keinen Punkt mehr zu und holen uns jeden Rebound“ wurde dann tatsächlich beherzigt. Max & Max war es tatsächlich gelungen, die Leidenschaft in jedem Einzelnen zu wecken.

Fortan gelangen den Gegnern in den letzten vier Zehnteln nur noch 4 Punkte und vor allem durch eine konzentrierte Verteidigung aller Spieler in der kein Ball verloren gegeben wurde, kam das Team nun wieder ins Rollen. Kai, Taylan, Thorben, Mateo und Emre punkteten zudem fleißig und sicherten am Ende den Sieg mit 51:34 Punkten. Halbzeit 2 wurde so mit insgesamt 36:8 gewonnen! Die Lektion, dass man keinen Gegner unterschätzen darf und nur über Einsatz und gute Verteidigung aller Spieler gewinnen kann, hat jeder der jungen Ballkünstler hoffentlich gelernt. Bedankt euch dafür bei euren Trainern, Jungs!

Für die U11 des DBV spielten: Andreas, Colin, Emre, Kaan, Kai, Lennard, Mateo, Marius, Philip, Robin, Taylan & Thorben.

U11 setzt sich in hart umkämpftem Spiel gegen Stahnsdorf durch

Nach einem eher durchwachsenen Start ins neue Jahr hatte die U11 im Spiel gegen Friedenau II einen Sieg gelandet und wollte nun gegen RSV Eintracht Stahnsdorf nachlegen, und zwar in einem Auswärtsspiel in eigener Halle.

Angeführt von Coach „großer Max“ hatten die Jungs sich viel vorgenommen und legten los wie die Feuerwehr. Taylan und Emre punkteten fleissig und es stand 10:4 am Ende des ersten Zehntels. Der Vorsprung wurde im 2. Zehntel weiter ausgebaut und es entwickelte sich bis zur Halbzeit ein schnelles Spiel, jedoch mit nachlassender Trefferquote. Mit einem Vorsprung von 27:19 wurden die Seiten gewechselt.

Coach Max sprach in der Pause einige Fehler an und das Team nahm mit neuer Konzentration die letzten 5 Zehntel in Angriff. Alle Spieler kämpften vorbildlich um jeden Ball und verteidigten auf beiden Seiten den eigenen Korb mit großer Leidenschaft. Insgesamt gab es über 40 Freiwürfe! Da jedoch weiterhin viele Bälle nicht durch die Reuse fielen, konnte der Vorsprung nur ganz langsam ausgebaut werden. Zu Beginn des 8. Zehntels lagen die DBVler jedoch mit 12 Punkten vorne und alles sah nach einem Sieg aus. Ob es an der sich füllenden Halle lag, am lauter werdenden Trainer und den Fans der Gegner oder am Gefühl des vermeintlich sicheren Sieges – das Blatt begann sich nun zu wenden. Stahnsdorf machte 7 Punkte in Folge und kam auf 5 Punkte heran. Ein Korbleger von Kaan beendete das 9. Zehntel und mit einem 7 Punkte Vorsprung ging es in den Schlussabschnitt. Wiederum legte Stahnsdorf eine Serie hin, traf Freiwürfe, machte 6 Punkte in Folge und verkürzte auf 46:45. Das Spiel auf des Messers Schneide verwandelte dann Emre durch einen Korbleger den Big Point zum 48:45 und der sehr treffsichere Taylan machten den Sack schließlich mit zwei verwandelten Freiwürfen zu. Ende gut, alles gut: Endstand 50:45 für den DBV!

Zweiter Sieg in Folge. Gut gekämpft Jungs und weiter so! Nun steht der Doppelspieltag am 5.3. mit Spielen gegen Freibeuter 2010 und TuS Lichterfelde an.

Für die U11 des DBV spielten: Andreas, Emre, Gabriel, Kaan, Kai, Lennard, Marius, Philip, Robin, Taylan & Thorben.

Text: Andreas V.

U11 besiegt Friedenau in Heimspiel-Krimi

Nach dem fulminanten Spiel der U11 gegen TuSLi am letzten Wochenende, ging es heute etwas langsamer los. Das erste Zehntel gegen Friedenau 2 zeigten unsere U11er noch nicht alles, was in ihnen steckt. Danach legten sie los und gingen in Führung gegen die Jungs von Friedenau. Diese punkteten in den folgenden Zehnteln aber deutlich, so dass es kurzfristig enger wurde und in der Halbzeit mit 26:26 ausgeglichen stand.

Dann besprach Headcoach Max mit seinem Team ein paar taktische Dinge, die unsere Jungs nach der Halbzeit auch gleich umsetzten. Nachweis erbracht – die Jungs können zuhören und sind in der Lage, die Ansagen des Trainers umzusetzen. Einige Spieler waren danach sehr schnell im Angriff, schafften sich Raum, aber die Trefferquote stimmte heute bei vielen DBVern nicht.

In der zweiten Halbzeit erlangten die Charlottenburger Jungs die erneute Führung und konnten sie durch schnelle Sprints und viele gute Korbleger behaupten. Sie zeigten dann stellenweise ziemlich coole Spielzüge. Beispielhaft Kai, der sich beim Einwurf in der gegnerischen Hälfte stellte, um dann seine Schnelligkeit zu nutzen und an den Gegnern vorbeizurasen, nebenbei den Ball zu fangen, zum Korb zu sprinten und den Ball zu versenken.

Save the best for last: das letzte Zehntel war dann wieder extrem dynamisch, unsere U11er punkteten mit 5 Körben, so dass sie über einen Endstand von 59:45 und damit den zweiten Sieg in Folge jubeln konnten. Weiter so! 🙂

Für die U11 des DBV spielten: Andreas, Emre, Gabriel, Kaan, Kai, Lennard, Mateo, Robin, Taylan, Thorben, Zion.

Text: Patricia S.

U11 | Sonnenschein trotz Gruselwetters

Die U11 kommt immer besser in Fahrt und gewinnt bei TuS Lichterfelde 2 nach guter Teamleistung mit 71:40. Verbesserungen im Zusammenspiel sind ausschlaggebend für den Erfolg der 2005er.

Am vergangenen, verregneten Sonntag waren die Jungs der U11 mal wieder sehr, sehr früh auf dem Weg zum Auswärtsspiel in die Curtiusstraße in Lichterfelde.

Das Team hatte dabei jedoch keine gute Erinnerung an die Halle unseres Kooperationspartners. In der letzten Saison ging das erste Spiel damals mit 113:3 verloren und die damals noch sehr unerfahrene Truppe ging sang- und klanglos unter.

Nach einer Saison zum Einspielen und Erfahrung sammeln sollte dieses Erlebnis nicht wiederholt werden. Trotz der Frühe waren die Jungs – um das Trainer-Duo Max & Max – von Beginn an hellwach und konnten schnell dem Spiel ihren Stempel aufdrücken.

Wie im Vorfeld geübt, wurde der Ball mit viel Tempo durch die Spielfeldmitte gedribbelt und dann auf die „Außenspuren“ gepasst. Durch die unzähligen Wiederholungen im Training fanden die Korbleger mit steigender Genauigkeit ihr Ziel, das Team belohnte sich ein ums andere mal.

Auch in der Defense konnten die Jungs zeigen, dass sie in den letzten Wochen fleißig trainiert hatten. Die Gegenspieler wurden nicht alleine gelassen und ohne Foul bis zur Grundlinie begleitet.

Nach Spielende freuten sich alle über den klaren, verdienten 71:40-Erfolg und blicken motiviert auf die nächsten Aufgaben. Denn es gibt weiterhin viel zu tun: Weniger Schrittfehler und schnellere Pässe sind die zeitnahen Zielstellungen; insgesamt bleibt das übergeordnete Ziel eine weitere Leistungssteigerung, um sich langsam aber stetig an Oberliga-Niveau heranzuarbeiten. Entsprechend des Spiels bewertet Coach Max die Situation direkt im Anschluss: „Die ausgeglichene Leistung in diesem Spiel macht definitiv Lust auf mehr.“ 🙂

Für die U11 des DBV spielten am Sonntag: Colin, Emre, Gabriel, Kaan, Kai, Leon, Mateo, Philip, Robin, Taylan und Thorben.

Drei Heimsiege am Tag der Deutschen Einheit

Die U11, U12.1 und U14.2 krönten den Feiertag mit drei Heimsiegen in der Leistikowstraße. Begeisternde Stimmung und ein üppiges Buffet machten diesen Tag zu einem tollen Erlebnis für alle Beteiligten.

Die Spielberichte im Einzelnen:

U14 Landesliga (2003er)

Um 10 Uhr starteten die Jungs und Mädchen des 2003er Jahrgangs in der u14 Landesliga gegen den RSV Eintracht. Nach den ersten Niederlagen in den Wochen zuvor, wollten sie endlich ihre Klasse beweisen und sich den ersten Sieg schnappen. Angeführt von Augustinas gingen sie zu Beginn konzentriert zu Werke und konnten sich bis zum Ende des ersten Viertels einen knappen Vorsprung erarbeiten.

Nach und nach wurde die Intensität und Konzentration jedoch vernachlässigt, was Coach Patrick zu einigen Wechseln zwang. Auf der Bank versuchte das Trainerduo die Jungs wieder aufzuwecken und auf das Spiel einzustellen. Allen Versuchen vergebens wurde das zweite Viertel abgegeben und es ging mit 21:26 in die Halbzeitpause.

Eigentlich sagt man ja: „was in der Kabine passiert, bleibt in der Kabine„, aber was Patrick an diesem Samstag ablieferte, hätte mindestens die Nominierung für einen Oscar verdient gehabt. Mit hohem schauspielerischen Talent führte er der Mannschaft vor, wie verschlafen sie in den ersten 20 Minuten agiert hatte.

Die erhoffte Wirkung lies allerdings etwas auf sich warten. Nach einem ausgeglichenen 3. Viertel konnten Augustinas, Liam, Gian und co. endlich die Kontrolle über das Spiel erlangen und in Ansätzen das zeigen, was das Spielsystem des DBV ausmacht. Angefeuert durch die insgesamt ca. 50 Zuschauer in der Leistikow-Halle stand am Ende ein 65:57 auf der Habenseite.

Für DBV spielten: Aaron, Antonia, Augustinas, Ben, Jaydon, Jermain, Jordan, Kevin, Liam, Yanis

U12 Oberliga (2004er)

Nach dem ersten Heimsieg gegen TuSLi war dieses Mal der BBC 90 Köpenick zu Gast.

Während sich die Jungs konzentriert aufwärmten und sich mental auf das Spiel einstellten, bereiteten die Eltern ein üppiges Buffet für die Zuschauer und Gäste vor.

Das Spiel begann um 12 Uhr und war bereits nach wenigen Minuten entschieden. Nach 2 Minuten führte der DBV bereits mit 10:0 und war in vielen Belangen überlegen. In der Defense wurde erneut die gleiche Intensität gezeigt wie in den Spielen zuvor und auch in der Offense wurde der Ball ein ums andere Mal sehr gut bewegt.

Auffallend war besonders, dass kleine Fehler nach Ansprache vom Trainer umgehend verbessert wurden. Beispielhaft konnte Phillip so seine Turnover minimieren und gleichzeitig seine Assist-Statistik ankurbeln.

Erfreulich war zudem die ausgeglichene Spielzeit, welche allen Jungs die Möglichkeit bot sich im Spiel zu präsentieren. Angeführt von Kapitän Joshi wurde das Ziel ‚zweiter Saisonsieg‘ problemlos erreicht. 97:41 lautete das Endergebnis.

Bereits am Mittwoch können die 2004er ihren Tabellenplatz festigen, wenn sie bei den Mammuts aus Friedenau in der Münchener Straße zu Gast sind. Anpfiff ist 17.00 Uhr.

Für DBV spielten: Al, Ertan, Fabi, Felix, Joshi, Leander, Li-Yu, Matias, Merdan, Phillip, Rouven

U11 A1 (2005er)

Nachdem die U11 in der letzten Woche am großen Berliner 2005er Turnier teilgenommen hatte und sich in insgesamt 5 Spielen auf die anstehende Saison vorbereitet hatte, ging es nun auch endlich für die “Kleinen” los.

11 Jungs freuten sich auf das erste Kräftemessen gegen einen bekannten Gegner aus dem 2005er-Turnier: Alba Berlin Kollwitz war zu Gast in der Leistikow. Anders als noch im Turnier begannen die Jungs mit viel Freude, Tatendrang und vor allem Konzentration. In den ersten 4 Minuten konnten die Jungs vor allem mit ihrer wachen Defense überzeugen und daraus resultierend auch gleich die ersten beiden Körbe der Saison ‚einstreuen‘.

Das weitere Spiel machte nicht nur den Zuschauern und Gästen Spaß – auch die Jungs auf der Bank feuerten ihre Mitspieler begeistert an. So konnten die Spieler von Coach Max endlich zeigen, dass sie ihre Korbleger auch aus vollem Tempo beherrschen. Mit einem für dieses Spiel „deutlichen“ Vorsprung ging es in die Halbzeitpause.

Die zweite Spielhälfte begann ähnlich euphorisch und somit wuchs der Vorsprung weiter an. Alle Spieler konnten sich einbringen und ihren Einsatz nutzen um sich weiter Spielpraxis und -erfahrung zu holen. Endlich konnte sich auch unser frischgebackener Kaderneuling beweisen und bereits seine ersten Korbleger im Netz unterbringen.

Zum Ende des Spiels wurde es dann aber nochmal spannend und die Eltern hinterm Kuchenbuffet mussten erneut zittern. Alba Kollwitz erhöhte zunehmend den Druck in der Verteidigung und kam somit Punkt für Punkt an die DBVler heran. Vor den letzten 4 Minuten stand es zwar noch 50:40, aber die „ALBAner“ waren klar am Drücker.

Collin, Lennard, Taylan und Andreas wollten dieses Spiel jedoch für ihre Mitspieler gewinnen. Somit sammelten sie all ihre letzten Kräfte und machten das anfänglich nicht für möglich Gehaltene doch möglich! Die U11 vom DBV Charlottenburg gewann am Ende verdient mit 56:50 und krönte somit den erfolgreichen Tag für die Charlottenburger in der Leistikowstraße.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Beteiligten (Spieler, Trainer, Zuschauer, Kuchenbäcker, Schiedsrichter, Kaffeemacher, Kampfrichter, etc.) und hoffen ihr hattet an diesem Samstag genauso viel Spaß wie wir. 🙂

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