Artikel der Kategorie: Spielberichte NBBL

NBBL | Die AB Baskets hoffen weiter auf den zweiten Platz

Durch den wichtigen Sieg im Vierpunktespiel gegen die Piraten aus Hamburg bewahren sich die AB Baskets die Chance auf den zweiten Platz und somit auf das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde gegen einen Gegner aus der Staffel Nordwest. Die Berliner Spielgemeinschaft setzte sich gegen den Tabellenzweiten mit 69:55 durch und holte sich damit auch den direkten Vergleich. Das Hinspiel in der Hafenstadt hatte man mit 83:77 verloren. Die Hoffnung auf den zweiten Platz ruht allerdings auf zwei weiteren Ausrutscher der Piraten, die noch bei Alba, Neustadt und bei den Stadtrivalen Sharks antreten müssen.

Für uns war es heute ein Pflichtsieg: Wir können zwar nicht mehr aus eigener Kraft Zweiter werden, aber wollten dieses Thema auch nicht so frühzeitig abhaken. Es fehlen noch zwei Spiele bis zum Ende der Vorrunde und wir können durchaus beide gewinnen. Erst dann werden wir einen Blick auf die Tabelle werfen und schauen, wie die erste Playoffrunde aussieht“, fasst Headcoach Stephan McCollister die Tabellenlage zusammen.

Yannick_PiratenDen Unterschied im Spitzenspiel machte – wie schon in den letzten Begegnungen – die Verteidigung, die dem Gegner weniger als 60 Punkte zuließ, gar nur neun in einem überzeugenden zweiten Viertel, und 27 Turnovers provozierte. Im Angriff bot das Team teils ein sehenswertes Spiel mit gut ausgeführten Two-Man-Game-Situationen auf engem Raum. Aber nicht alles lief rund: teilweise verzettelten sich die Baskets-Spieler in Einzelaktionen, die zu schlechten Abschlussentscheidungen und einer schwachen Wurfquote führten. „Das ist sicher nicht unsere beste Vorstellung gewesen, aber wir wissen genau, woran wir arbeiten müssen, um für die Playoffs bereit zu sein“. Bester Werfer war U16-Nationalspieler Hendrik Drescher (15), zweistellig scorten auch Jonas Wagner und Jonas Jansen-Winkeln. Yannick Hildebrandt kürte seine positive Gesamtleistung mit neun Punkten, elf Rebounds und vier Ballgewinnen.  

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase legten die AB Baskets zu Beginn des zweiten Viertels richtig los: Der Druck in der Defense wurde erhöht, die ersten Ballgewinne folgten und das schelle Umschaltspiel wurde mit Fastbreaks und gelungenen Aktionen zwischen Yannick Hildebrandt und Hendrik Drescher, die sich uneigennützig den Ball teilten, abgeschlossen. In den ersten fünf Minuten erzielten die Berliner zwölf Punkte, die Piraten drei (27:18/15.). Grund genug für die Gäste, in der Defensive umzustellen: Die AB Baskets ließen sich von der Zonenverteidigung der Hansestädter nicht beeindrucken und hielten bis zur Pause einen zweistelligen Vorsprung (34:24). Neun Spieler hatten in der ersten Hälfte schon gepunktet, alle kamen zum Einsatz.

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Piraten, die Räume mit viel Laufarbeit enger zu besetzen und kämpften sich dadurch auf sechs Punkte heran (39:33). Levent Yer stellte durch einen wichtigen Treffer in dieser Phase klar, dass die Berliner das Spiel nicht aus der Hand geben wollten. Daraufhin überwunden die Hausherren die kurze Schwächephase, reagierten prompt auch auf die Umsetzung der Ganzfeldpresse und konnten schlussendlich den Vorsprung auf über zehn Punkte ausbauen (57:43). Der achte Saisonsieg war nicht mehr gefährdet. Die Jagd auf den zweiten Platz geht schon nächste in Braunschweig in die nächste Runde. Beim derzeitigen Tabellenletzten ist Tip-Off um 14 Uhr.

Es spielten für die AB Baskets:  Jordan Müller (4 Punkte), Thabo Paul (8 Punkte, 4 Assists), Levent Yer (2 Punkte, 6 Assists), Amani Ogette, Jonas Wagner (11 Punkte, 5 Ballgewinne), Vincent Meunier (4), Anton Kamke (4), Felix Scholtes, Yannick Hildebrandt (9 Punkte, 11 Rebounds, 4 Assists), Jonas Jansen-Winkeln (10 Punkte, 6 Rebounds), Hendrik Drescher (15), Timon Riedel (2).

AB Baskets: Deutlicher Heimsieg über Bremerhaven

Beim ersten in Stahnsdorf ausgetragenen Heimspiel haben die AB Baskets einen deutlichen Sieg eingefahren. Gegen stark ersatzgeschwächt angereiste Bremerhavener stand es am Ende 112:44. Dabei war das Spiel eigentlich schon nach dem ersten Viertel entscheiden.

Die Baskets starteten furios und erzielten 37 Punkte in ersten Spielabschnitt, der Willen des nur zu sechst angetretenen Gegners war schnell gebrochen. Insofern konnte Headcoach McCollister früh rotieren und alle aufgestellten Spieler ausgeglichen einsetzen. Das einzig Bittere an diesem Nachmittag: Bereits nach gut drei Minuten knickte Center Akim Jonah bei einer Defensivaktion um und konnte das Spiel nicht fortsetzen.

In einer ausgeglichenen Mannschaft stachen zwei Spieler besonders hervor: Thabo Paul gelangen 15 Punkte und starke 13 Assists. Sogar zum Triple Double fehlte nicht viel, er griff sich zudem noch 7 Rebounds. Topscorer war Anton Kamke mit 22 Punkten, dazu holte er ebenso 7 Rebounds.

Nach diesem Blowout wird die kommende Aufgabe für die AB Baskets ungleich schwerer. Am kommenden Sonntag hat man den Tabellenzweiten der Piraten Hamburg zu Gast, dann wieder um 14 Uhr in der Sömmeringhalle. Die Hamburger waren bis zu ihrem gestrigen Duell mit Tabellenführer Alba ungeschlagen, das Hinspiel in Hamburg verloren die Baskets mit 77:83.

Es spielten für die AB Baskets: Tom Benk, Thabo Paul (15 Punkte, 13 Assists, 7 Rebounds), Levent Yer (15), Lennart Zumbusch (2), Vincent Meunier (6 Punkte, 5 Ballgewinne), Faris Fadlelmula (6 Punkte, 9 Rebounds), Anton Kamke (22), Felix Scholtes (16), Yannick Hildebrandt (10 Punkte, 14 Rebounds), Jonas Jansen-Winkeln (16), Nico Ehorn (4),  Akim-Jamal Jonah.

NBBL | AB Baskets festigen dritten Platz

Im ersten der drei Heimspiele in Folge behaupteten sich die AB Baskets gegen die Akademie Baskets Weser Ems mit 69:55 und konnten somit einen weiteren Schritt in Richtung Playoffs machen. Der Vorsprung auf den ersten Nichtplayoffsplatz beträgt nun vier Punkte, genauso viel wie die Anzahl der verbleibenden Spiele dieser Hauptrunde. Bester Werfer war Anton Kamke, der sich über ein Double-Double mit 16 Punkten und 12 Rebounds freuen durfte. Zweistellig scorten auch Vincent Meunier (12) und Levent Yer (10).

AB Baskets: Traumstart und überzeugende Teamverteidigung

Yannick_Oldenburg (2)Im „Vierpunktespiel“ gegen den Tabellenvierten erwischten die AB Baskets den bislang besten Start aller Heimspiele und gaben von Spielbeginn offensiv, aber vor allem defensiv den Ton an (22:10 zur ersten Viertelpause). Allein im zweiten Viertel, als die Defensive der Baskets nicht mehr so konsequent agierte, kam Oldenburg wieder heran. Aber Thabo Paul und Anton Kamke krönten die gut ausgeführten Spielzüge des Teams mit zwei Dreiern, die den Gegner wieder auf Abstand hielten (39:32/18.).

In der zweiten Halbzeit geriet der sechste Saisonsieg nie wirklich in Gefahr, auch wenn die Berliner sich einige Fehlpässe im Spielaufbau leisteten (26 Turnovers). Die weiterhin gute defensive Teamarbeit machte die Ballverluste wett und ließ am Ende die Hauptstädter einen verdienten Sieg einfahren.

McCollister: „Wir haben sehr diszipliniert gespielt“

„Die heutige Leistung belegt, dass wir durchaus in der Lage sind, ein ganzes Spiel diszipliniert zu spielen. Das nehmen wir in die nächste Partie mit, denn Bremerhaven verfügt über eine variable Spielweise, gegen die Disziplin die beste Waffe ist“, schlägt der zufriedene Headcoach Stephan McCollister schon die Brücke zum nächsten Spiel. Die disziplinierte Art und Weise spiegelte sich am Sonntag vor allem in zwei Werten wider: Die hohe Assistquote (über 60%, 19 Körbe von 29) und die absolute Dominanz beim Rebound (54 gegen 33), vor allem in der eigenen Spielfeldhälfte.

Das nächste Spiel der Leistungssportkooperation zwischen DBV Charlottenburg, TuSLi und dem RSV Eintracht steigt schon am kommenden Sonntag um 14 Uhr. Dann allerdings ausnahmsweise am Hochwald in Kleinmachnow. Zu Gast sind die Eisbären Bremerhaven.

Es spielten für die AB Baskets:  Felix Scholtes, Thabo Paul (3 Punkte, 6 Assists), Levent Yer (10 Punkte, 5 Assists), Amani Ogette, Jonas Wagner (6), Vincent Meunier (12), Anton Kamke (16 Punkte, 10 Rebounds), Jordan Müller (5), Yannick Hildebrandt (2 Punkte, 5 Rebounds), Jonas Jansen-Winkeln (8 Punkte, 5 Rebounds), Nico Ehorn, Akim-Jamal Jonah (6 Punkte, 12 Rebounds)

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NBBL | AB Baskets mit drittem Auswärtssieg in Folge

Die AB Baskets konnten ihre Serie an Auswärtssiegen auch in Hamburg fortsetzen. Bei den Sharks gewann das Team von Headcoach McCollister nach durchwachsener Leistung letztlich deutlich mit 92:71 (42:35). Durch den Erfolg steht die Mannschaft nun mit 5:4 Siegen auf dem dritten Tabellenplatz der NBBL.

Nach dem deutlichen Sieg im Hinspiel im vergangenen Jahr, wo die AB Baskets trotz schlechter Wurfquote durch die hohe Reboundüberlegenheit die Hamburger distanzieren konnten, waren die Berliner als leichter Favorit ins Spiel gegangen. Dass sie dieser Favoritenrolle letztlich gerecht wurden, hatte jedoch ganz andere Gründe als beim letzten Aufeinandertreffen. Die Sharks hatten sich offenbar im Kampf an den Brettern viel vorgenommen und gewannen das Reboundduell diesmal mit 45:37. Zudem hatten die Baskets einige Foulprobleme und schickten den Gegner so 32 mal an die Linie.

AB Baskets so glänzend wie noch nie

Da die Mannschaft jedoch offensiv ihre wohl souveränste Leistung der Saison zeigte, konnte das Spiel schließlich trotz der defensiven Nachlässigkeiten deutlich gewonnen werden. 92 erzielte Punkte, 12/25 Dreier, knapp 55% aus dem Feld, 27 Assists – alles deutlich Saisonbestwerte.

Maßgeblich daran beteiligt war das starke Guard-Duo Thabo Paul und Levent Yer. Paul glänzte vor allem als Vorbereiter, seine 11 Assists bedeuten Saisonbestwert in der NBBL Nordost. Und Kapitän Yer drehte nach punktloser erster Halbzeit in Durchgang zwei ordentlich auf: 20 Punkte markierte er nach dem Seitenwechsel, 6 Dreier fanden ihr Ziel. Offensiv zeigte aber das ganze Team eine starke Leistung. Alle 12 mitgereisten Spieler erzielten Punkte, ganze 5 Spieler scorten zweistellig.

Erfreuliche Randnotiz: Bei seinem zweiten NBBL-Einsatz konnte auch Nachwuchstalent Hendrik Drescher seine ersten Punkte erzielen. In gut 11 Minuten Spielzeit kam er auf starke 10 Punkte. Drescher kommt in dieser Saison hauptsächlich in der JBBL-Mannschaft von Kooperationspartner TuS Lichterfelde zum Einsatz.

Wochen der Wahrheit stehen an

Der Sieg in Hamburg läutet gleichzeitig auch die entscheidende Phase der Saison ein: In den nächsten drei Wochen stehen für die AB Baskets drei enorm wichtige Heimspiele an, mit denen der dritte Tabellenplatz gefestigt werden soll. Zum direkten Duell um diesen dritten Platz kommt es kommenden Sonntag. Der punktgleiche Tabellenvierte der Baskets Akademie Weser-Ems aus Oldenburg ist ab 14 Uhr Gegner in der Sömmeringhalle in Charlottenburg.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Scholtes (2 Punkte,  Assists), Thabo Paul (9 Punkte, 11 Assists), Levent Yer (20 Punkte, 4 Assists), Amani Ogette (3), Jonas Wagner (3), Vincent Meunier (2), Anton Kamke (15 Punkte, 7 Rebounds), Jordan Müller (6), Yannick Hildebrandt (2), Jonas Jansen-Winkeln (10), Henrik Drescher (10), Akim-Jamal Jonah (10 Punkte, 6 Rebounds)

NBBL | AB Baskets starten mit Heimniederlage ins neue Jahr

Im ersten Spiel 2016 mussten die AB Baskets eine Heimniederlage gegen Alba Berlin hinnehmen. Die Albatrosse siegten in der Sporthalle Charlottenburg mit 84:62. „Wir haben das erste Viertel verpennt und dann nie wirklich unseren Rhythmus in der Offensive gefunden„, fasst Headcoach Stephan McCollister den Spielverlauf zusammen.

Der Start ins neue Jahr glich dem schlimmsten Albtraum. Viel zu einfach kam Alba zum gewünschten Korbleger, viel zu schwer machten sich die AB Baskets das Leben in der gegnerischen Spielfeldhälfte. Alle Zahlen zum Spiel belegten den Fehlstart, vor allem  die an der Anzeigetafel (2:14 nach vier Minuten, 18:31 zur Viertelpause).

Thabo_AlbaDoch das Teams erwachte im zweiten Viertel. Die Qualität in der Defensive – teilweise auf Zonenverteidigung umgestellt – steigerte sich und brachte den bis dahin fehlenden Schwung und Selbstvertrauen. Durch die Erfolge unter dem eigenen Korb (12 zugelassene Punkte in 10′) wurde man mutiger und treffsicherer. Anton Kamke und Thabo Paul versenkten drei Dreier in kurzer Zeit und verkürzten den Rückstand auf fünf Punkte (38:43) zum Ende des zweiten Viertels.

Damit war die Aufholjagd noch nicht vorbei. Die AB Baskets kamen zunächst durch vier Punkten von Akim Jonah (47:48) und dann durch einen weiteren Dreier Kamkes auf Schlagdistanz (50:52), allerdings ließ das Team die Chance zur Führungsübernahme liegen.

Die anschließende erneute Umstellung auf Zonenverteidigung brachte diesmal nicht den gehofften Effekt: Alba fand die Lücke und schloss den dritten Abschnitt mit einem 9:1-Run zum 51:61, der für einen komfortablen Vorsprung sorgte. Das letzte Viertel ging wieder an die Gäste, die zwischendurch den Vorsprung auf über 20 Punkte ausbauten und sich den letztlich ungefährdeten Auswärtssieg sicherten.

Die erste Chance zur Wiedergutmachung bietet sich schon am kommenden Wochenende in Hamburg: Bei den Sharks könnte man sich eine gute Ausgangslage für den Playoff-Einzug erarbeiten. Das Hinspiel gewannen die AB Baskets Ende November mit 65:49, das Rückspiel beginnt am Sonntag um 14 Uhr in der Hafenstadt. Vor dem Spiel trennen die Berliner (Vierter) und die Nordlichter (Fünfter) nur ein Sieg.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Scholtes (4 Punkte), Thabo Paul (12 Punkte, 6 Ballgewinne), Levent Yer (14), Amani Ogette, Jonas Wagner (2), Vincent Meunier (2 Punkte, 6 Rebounds), Anton Kamke (17), Jordan Müller (2), Yannick Hildebrandt (2 Punkte, 6 Rebounds), Jonas Jansen-Winkeln (4), Henrik Drescher, Akim-Jamal Jonah (5 Punkte, 6 Rebounds)

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Akim Jonah nominiert für U18-Nationalmannschaft

Unser Center Akim-Jamal Jonah hat es geschafft! Im Anschluss zum Trainingscamp im brandenburgischen Kienbaum (13.-16. Dezember) hat der DBB-Trainerstab 18 Spieler für den U18-Kader nominiert. Und Akim ist mit dabei. Nach den Jahren in unserem Nachwuchsbereich und nun als Stammspieler im aktuellen NBBL-Team der AB Baskets geht der nächste Traum in Erfüllung: Nationalspieler!.

Akim kann in dieser Saison durchschnittlich ein Double-Double vorweisen: 13,3 Punkte und 11,4 Rebounds hat er bislang in der Staffel Nordost gesammelt.

Gute Chancen hat auch ein zweiter Spieler der AB Baskets: Anton Kamke. Er gehört zur zehnköpfigen Gruppe des erweiterten Kaders, der noch unter Beobachtung für eine künftige Nominierung steht. Aus Berlin kommen auch drei weitere Spieler: Guard Bennet Hundt (vorher TusLi, nun Alba) sowie Guard Ferdinand Zylka und Center Filip Stanic (beide Alba).

Akim und der Nationalmannschaft stehen zwei große Ereignisse bevor: das Albert-Schweitzer-Turnier in Mannheim und Viernheim (Auftakt am Ostersamstag, den 26. März, Endspiel am 2. April 2016) sowie die U18-Europameisterschaft im Sommer. Team Deutschland schaffte es letztes Jahr im griechischen Volos bis ins Viertelfinale und wurde am Ende Achter.

Der DBV Charlottenburg freut sich enorm, wieder einen Nationalspieler in seiner Reihe zu haben und gratuliert dem Spieler und den Trainern für die sehr gute Arbeit.

NBBL I AB Baskets mit wichtigem Auswärtssieg in die Weihnachtspause

Vincent Meunier: Schnelle Hände zum Sieg der AB Baskets

Beim Auswärtspiel bei den Blue Giants Neustadt ist den AB Baskets der dritte Sieg in Folge gelungen. In einem durchweg spannenden Spiel konnte sich die Mannschaft gegen die heimstarken Neustädter behaupten und siegte knapp mit 68:66 (35:31). Mit dem Sieg beim Tabellennachbarn konnten die AB Baskets ihren vierten Tabellenplatz behaupten und schließen die Hinrunde damit auf einem Playoff-Platz ab.

Spielentscheidend war dabei wie schon in der Woche zuvor die Treffsicherheit von AB-Guard Paul Giese (18 Punkte, 3 Rebounds, 0 Turnover). Zwar war diesmal anders als in Oldenburg kein Gamewinner nötig, seine drei erfolgreichen Dreier im vierten Viertel waren aber nicht weniger wichtig.

Einsatzbereitschaft am Brett wird belohnt

Der Start ins Spiel war jedoch noch etwas verhalten, defensiv war man im ersten Spielabschnitt nicht auf der Höhe. Doch im Gegensatz zu den letzten Spielen zeigte das Team sich treffsicher von jenseits der Dreierlinie und blieb so durch die Treffer von Levent Yer (2) und Paul Giese in Schlagdistanz (18:21).

Einige defensive Korrekturen von Headcoach McCollister zeigten dann Wirkung: Ab dem zweiten Spielabschnitt zeigte die Defensive sich stark verbessert. Besonders im Kampf um den Rebound bot das Team große Einsatzbereitschaft und entschied das Duell an den Brettern gegen die athletischen Neustädter mit 48:40 für sich, in einem solch ausgeglichenen Spiel sicherlich ein mitentscheidender Faktor.

Mpacko ausgeschaltet in der entscheidenden Phase

Durch die starke Leistung von Giants-Guard Samuel Mpacko (20 Punkte, 4 Rebounds) konnte Neustadt im dritten Viertel wieder leicht die Oberhand gewinnen und mit 4 Punkten Vorsprung in den Schlussabschnitt gehen. Doch das Team der AB Baskets war heiß auf diesen Sieg und das Überwintern auf dem Playoffs-Rang.

Die Dreier von Giese, die starke Defense von Thabo Paul gegen Mpacko und die schnellen Hände von Forward Vincent Meunier (5 Steals) brachten den AB Baskets schließlich den so wichtigen Sieg.

Die AB Baskets „trinken ´ne Cola“ in Belgien

Damit ist die Hinrunde in der NBBL Nordost abgeschlossen. Das Basketballjahr 2016 beginnt für die AB Baskets am 17.1. mit einem Heimspiel gegen den Stadtrivalen Alba Berlin. Doch auch in der Winterpause ist nur kurz Entspannung angesagt. Am zweiten Weihnachtsfeiertag reisen die AB Baskets – noch verstärkt durch einige JBBL-Spieler der drei Kooperationspartner – DBV Charlottenburg, TuS Lichterfelde und RSV Entracht – nach Belgien, um sich beim internationalen Coca Cola X-Mastournament in Kortrijk auf die Rückrunde vorzubereiten. Der jüngste NBBL-Jahrgang und die JBBLer werden in der U17 an den Start gehen, die beiden älteren Jahrgänge in der U19.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Scholtes (2), Thabo Paul (4), Levent Yer (12), Amani Ogette, Jonas Wagner (6), Anton Kamke (4), Paul Giese (18), Yannick Hildebrandt (2), Ferdinand Gerstenberger (2), Faris Fadlelmula, Akim-Jamal Jonah (16), Vincent Meunier (2).

Statistik

WE-Preview: Volles Samstag-Programm in der Schillerstraße

Ein letztes Mal auf dem heimischen Parkett, dann heißt es: Weg frei für die Weihnachtsgefühle. Das dritte Adventswochenende beschert den Spitzenmannschaften des DBV Charlottenburg zwei Heimspiele in der Schillerstraße und eine Reise nach Neustadt.

JBBL:  DBV Charlottenburg reif für das Wunder?

Den Anfang macht unsere JBBL-Mannschaft um 12 Uhr im Stadtderby gegen den Tabellenzweiten Alba Berlin. Das Hinspiel verlor der DBV Charlottenburg knapp und unglücklich mit 50:62. Headcoach Reza Ghasseminia hat noch vor Augen, was damals für den großen Coup gefehlt hat: „Letztendlich waren es die Freiwürfe, die uns um den Sieg gebracht haben. Wenn man unter 40% von der Linie trifft, kann – und darf – man solche enge Spiele auch nicht gewinnen.

Nach einer guten Vorstellung beim BBT Göttingen will das JBBL-Team die letzten 2 Spiele dieses Jahres auch in Siege ummünzen. „Es wird Zeit, dass wir nach oben gucken und uns belohnen, um nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben„, so Reza weiter. Taktisch gesehen, ist die Herausforderung klar: „Wer am Samstag die Rebounds kontrolliert und eine starke Defense spielt wird das Spiel gewinnen. In der Offense ähneln sich die Spielweisen der Teams, ALBA spielt auch sehr frei und bewegt den Ball sehr gut, der Vorteil liegt sicherlich noch in der Athletik der Albatrosse. Es ist Zeit, dass sich in der Tabelle mal was ändert.

2. Regio: Achtung! Wildtiere in der Schillerstraße

Am Sonnabend (um 19 Uhr) kann jeder Zeuge eines kleinen Spektakels sein. Denn die Pforte der Schillerstraße wird von Wildtieren betreten. Diese sind nicht etwa aus dem Zoologischen Garten entflohen, sondern ganz gemütlich mit dem Wagen von Halle aus angereist. Ziel des Ausflugs der „Rhinos“ ist die Heimstätte des DBV Charlottenburg, dessen Team bisher einen Sieg und einen Punkt mehr holte.

Die Charlottenburger haben in dieser Woche die knappe und ärgerliche Niederlage im Spitzenspiel gegen die BG Zehlendorf verarbeitet und wollen sich mit einem Sieg von ihrem Publikum in die Weihnachtspause verabschieden. Die Nashörner beklagen den Ausfall von einigen Schlüsselspielern, aber können immerhin auf Guard Nderim Pelaj und Center Felix Zapf bauen, die im letzten Sieg gegen Bernau II für 51 von 80 Zählern sorgten. „Die Hallenser überzeugen mit allgemein guter Wurfquote„, weiß Trainer Milan Pesic. „Umso wichtiger wird für uns, unsere bissige Verteidigung auf das Feld zu bringen, um das Spiel besser kontrollieren zu können.

NBBL: In Neustadt das letzte Spiel des Jahres

Am Sonntag sind dann die AB Baskets dran. In Neustadt will das Team um Headcoach Stephan McCollister dieses Jahr mit dem dritten Sieg in Folge abschließen und damit auf einem Playoff-Platz überwintern. Nach dem Sieg im Oldenburger Krimi gilt es für die Mannschaft, immer mehr auch die eigene Spielidee durchzusetzen und die Wurfquote zu verbessern. Dreh- und Angelpunkt der Neustädter ist Flügelspieler Tim Insinger, der sich von den letztjährigen acht Punkten pro Spiel auf 18.7 und 10 Rebounds gesteigert hat. Ferner punkteten bisher auch die beiden Guards Milos Jelovac (13.4) und Samuel Mpacko (17.6) durchschnittlich zweistellig. Tip-Off in der Gymnasiumhalle Neustadt ist um 15 Uhr.

NBBL: Giese wirft die AB Baskets zum Sieg

Das NBBL-Team der AB Baskets hat am Sonntag den zweiten Sieg in Serie einfahren können: In Oldenburg setzte man sich gegen die Baskets Akademie Weser-Ems, das zuvor fünf Spiele in Serie ungeschlagen war, mit 60:57.

Schlechte Wurfquote, aber der wichtigste Wurf sitzt

Dabei wurde AB-Guard Paul Giese in einem über die gesamte Spielzeit hinweg engen Spiel zum Helden für die Berliner. Sein Dreier 19,9 Sekunden vor Ende wurde zum Gamewinner, der letzte Wurf der Oldenburger verfehlte deutlich sein Ziel.
Dabei hatte das Team von Headcoach McCollister das gesamte Spiel über vieles richtig gemacht, ein Problem zieht sich aber weiterhin durch die Saison: Die Wurfquote. So konnte man sich trotz teils sehr ordentlicher Verteidigung und gut herausgespielter eigener Abschlüsse in der zweiten Halbzeit nicht entscheidend absetzen. Umso wichtiger, dass der entscheidende Wurf letztlich doch sein Ziel fand.
Nach leichten Nachteilen in der ersten Halbzeit (24:29) kamen die AB Baskets besser aus der Kabine und hatten endlich einige erfolgreiche Offensivaktionen. Verbunden mit Ballgewinnen aus der Ganzfeldpresse konnte eine Führung von zeitweise 10 Punkten herausgespielt werden. Ein Oldenburger stemmte sich aber besonders gegen die drohenden zweite Saisonniederlage: Lucien Schmikale war für die Baskets über lange Strecken des Spiels nicht zu verteidigen. Er scorte sowohl von außen als auch am Brett und erzielte so mit 32 Punkten mehr als die Hälfte der Punkte seines Teams. Angeführt von seiner starken Leistung konnten die Oldenburger so auch im vierten Viertel das Spiel wieder ausgleichen.

Spezialagent Levent

Eine Umstellung in der Verteidigung der Baskets brachte letztlich die Chance auf den Sieg. Schmikale wurde von Guard Levent Yer in Sonderbewachung genommen. Yer sollte verhindern, dass der Juniorennationalspieler überhaupt an den Ball kommt. Das Rezept ging auf, von diesem Zeitpunkt an nahm Schmikale keinen Wurf mehr. Da aber auch das restliche Team der Oldenburger den Berlinern einen harten Kampf bot und die Baskets selbst in der Offensive einige Chancen liegen ließen, bedurfte es schließlich der starken Nerven von Paul Giese, die den so wichtigen Sieg sicherten.

Mit dem Erfolg stehen die AB Baskets nun bei einer ausgeglichenen Bilanz von 3-3 und damit auf dem vierten Tabellenrang der NBBL Nordost. Enorm wichtig wird das abschließende Spiel vor der Winterpause: Kommenden Sonntag gastieren die Baskets beim Tabellennachbar in Neustadt, mit einem Sieg könnte man sich das Überwintern auf einem Playoff-Platz sichern.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Scholtes (4 Punkte), Thabo Paul (8 Pkt., 7 Assists), Levent Yer (5), Amani Ogette (7), Jonas Wagner (3), Anton Kamke (5), Paul Giese (6), Yannick Hildebrandt (6 Pkt, 8 Rebounds), Ferdinand Gerstenberger, Jonas Jansen-Winkeln, Akim-Jamal Jonah (16 Pkt., 12 Rebounds), Faris Fadlelmula.

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NBBL | AB Baskets fahren ersten Heimsieg ein

Drei Tage nach der couragierten aber erfolglosen Leistung bei Alba fuhren die AB Baskets am Sonntag den zweiten Saisonsieg – den ersten vor heimischer Kulisse – ein. Das Team der Kooperationspartner DBV Charlottenburg, TuSLi und RSV schlug die Hamburger Sharks mit 65:49.

Eine mäßige Leistung für einen wichtigen Sieg“, ließ sich Headcoach Stephan McCollister nach der Schlusssirene zitieren. „Wir müssen langsam unseren Rhythmus finden, was uns heute nur ansatzweise gelungen ist, vor allem im dritten Viertel.

Dennoch war der Sieg der Berliner nie wirklich in Gefahr, denn die Gäste konnten nur in der Anfangsphase das Geschehen bestimmen. Die AB Baskets fanden langsam, aber zunehmend die Lücken in der gegnerischen Zonenverteidigung, zeigten dabei aber ein weiteres Mal eine schwache Wurfquote (20/63). Die absolute Dominanz beim Rebound – 41 Offensivrebounds zu 9, 13 davon durch Akim Jonah – wurde nicht so häufig wie gewünscht in Punkte umgewandelt, was auch zur Unzufriedenheit des Trainers beitrug. Das Geleistete reichte immerhin für einen 15:0-Lauf im zweiten Viertel, der die Weichen für das Happy End stellte.

Körperliches Spiel war gefordert: Guard Jordan Müller umkurvt seinen Gegenspieler mit allen Mitteln.

Körperliches Spiel war gefordert: Guard Jordan Müller umkurvt seinen Gegenspieler mit allen Mitteln.

Es waren zwei Dreier von Felix Scholtes – der erste nach einem mustergültigen Angriff gegen die Zonenverteidigung erarbeitet – die die Wende einleiteten, Paul Giese machte es ihm nach und Yannick Hildebrandt fügte weitere drei Punkte hinzu. Aus einem 16:20-Rückstand wurde ein zweistelliger Vorsprung (31:20), den die Sharks bis zur Halbzeitpause noch um drei Punkte verkürzten (36:28).

Nach der Pause zeigten die AB Baskets endlich auch die Einstellung, die sich Stephan McCollister gewünscht hatte. „Wir müssen ‚tougher‘ sein, und zwar in jeder Hinsicht„, hatte er seinen Spielern in der ersten Halbzeit oft gesagt. Das nahm sich dann Paul Giese in der 29. Minute zu Herzen, als er mit richtigem Tempo den Rebound eroberte und einen cleveren Pass auf Felix spielte. Da die Verteidigung in der Zone kollabiert war, hatte Felix Zeit und Platz, um seinen dritten Dreier im Spiel zu versenken (48:38).

Im letzten Abschnitt ging es nur darum, den Sieg in den sicheren Hafen zu bringen und das gelang ohne besondere Schwierigkeiten. Für das Highlight sorgte noch Akim Jonah mit dem Dunk nach Vorlage von Paul Giese zum 57:41, der die ganze Halle jubeln ließ.

Mit diesem Erfolg verabschiedet sich das Team von seinem Heim-Publikum für das Jahr 2015, denn vor der Weihnachtspause stehen nun zwei Auswärtsspiele an. Das erste steigt am kommenden Sonntag (14 Uhr) in Oldenburg, die Woche drauf gastieren dann die AB Baskets in Neustadt.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Scholtes (9 Punkte), Thabo Paul (2 Punkte, 5 Assists), Levent Yer (4), Amani Ogette (2), Jordan Müller (2), Anton Kamke (11 Pkt, 9 Rebounds), Paul Giese (10 Pkt., 4 Assists), Yannick Hildebrandt (8), Ferdinand Gerstenberger, Jonas Jansen-Winkeln (2), Akim-Jamal Jonah (9 Pkt, 17 Rebounds), Vincent Meunier (6 Pkt, 4 Ballgewinne).

 

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