Artikel der Kategorie: Spielberichte NBBL

AB Baskets: Sechster Sieg in Folge

Die Berliner Kooperation von DBV Charlottenburg/TuS Lichterfelde und dem RSV Eintracht konnte in Bremerhaven den sechsten Sieg in Folge ! einfahren und festigte damit den dritten Tabellenplatz in der Hauptrundengruppe 1.

Die Berliner starteten, wie bereits in der Hinrunde, mit Lennart Zumbusch, Gabriel Salijevic, Laszlo Cavalar, Linus Jakszt und Leonik Wadehn. Die Gastgeber fanden zu Beginn besser ins Spiel und schlossen den ersten Durchgang mit 21:12 ohne große Höhepunkte ab. Die Führung resultierte primär aus der besseren Quote von der Freiwurflinie. Wahrscheinlich steckte den Berliner Spielern noch die lange Fahrt in den Knochen oder die vermeintliche Sicherheit aus dem ersten Spiel, welches mit + 28 Punkten gewonnen worden war.

Das zweite Viertel begann Coach McCollister mit veränderter Formation und verändertem Spiel. Über engagierte Defense, verbesserte Reboundarbeit am eigenen Brett, sowie schneller Transition Offense nach Ballgewinnen bzw. Fehlwürfen des Gegners konnte das Team das Spiel drehen und nach rd. 16 gespielten Minuten mit 27:29 das erste Mal in Führung gehen. Viertelergebnis 7:20, Halbzeitstand 29:37.

Nach der Pause leisteten sich beide Teams viele Turnover, wobei die Spieler der Berliner Kooperation die daraus resultierenden Fastbreaks konsequenter und mit erheblich besserer Quote abschlossen. In Folge dessen stand nach dem dritten Viertel 44:62 am Scoreboard.

Im letzten Viertel warteten die Berliner vergeblich auf ein Aufbäumen des Gegners, der stattdessen nun versuchte schnelle Punkte durch frühzeitige Abschlüsse zu erzielen. Dies wurde durch die nach wie vor gute Defense der Berliner vereitelt, so dass es am Ende zu einem verdienten 54:68 Sieg reichte.

Am 21. Dezember um 17:30h, beim Heimspiel in der Sömmeringhalle, freut sich das Team auf zahlreiches Erscheinen der Fans und kräftige Unterstützung beim Lokalderby gegen AlbaBerlin.
/SC

NBBL Try Outs am 14.04. bereits um 18:30 Uhr!

Die Kooperation aus dem DBV Charlottenburg, RSV Stahnsdorf und dem TuS Lichterfelde lädt alle Spieler (Jahrgänge 1998-2000), die Interesse daran haben, im nächsten Jahr in der U19 Bundesliga (NBBL) zu spielen, zu folgenden Sichtungsmaßnahmen ein:

Offene Trainings:

Mi. 06.04. 20:00-21.30 Uhr in der Sporthalle der Anne-Frank-GS, John-Schehr-Str. in Teltow
Do. 14.04. 18:30-20:00 Uhr in der Sporthalle Charlottenburg (Sömmeringstraße)
Mi. 20.04. 20:15-21:45 Uhr in der Athene-Grundschule (Curtiusstraße) in Lichterfelde

Alle Spieler haben bei den offenen Trainings die Möglichkeit, sich zu präsentieren und sich über das Ausbildungsprogramm zu informieren. Die Trainings werden geleitet von Stephan McCollister.

Wir bitten alle interessierten Spieler, sich unbedingt mit folgenden Informationen anzumelden:
– Vor- und Nachname
– Geburtsdatum
– Größe
– Position
– Handynummer und Emailadresse
– Aktueller Verein und Mannschaft
– Emailadresse Vereinstrainer


Fragen zum Try Out und die Anmeldung selbst nehmen wir unter stephan.mccollister@dbv-charlottenburg.de entgegen.

NBBL | Die Saison der AB Baskets geht zu Ende

„Ich bin unglaublich stolz auf meine Jungs. Wir haben Leverkusen auf 63 Punkte gehalten und unseren defensiven Gameplan in allen Punkten umgesetzt. Was uns zum Sieg gefehlt hat, ist eine bessere Trefferquote“. AB Baskets-Headcoach Stephan McCollister ist enttäuscht nach der Heimniedierlage gegen Bayer Leverkusen, will jedoch ein letztes Lob an seine Spieler aussprechen. Und auch an den Gegner: „Wenn wir beide Spiele als ein einziges betrachten, ist die Mannschaft weitergekommen, die es verdient hat„.

Vor einer lauten Kulisse mussten sich die AB Baskets den Leverkusenern mit 57:63 geschlagen geben. Da Bayer 04 auch das erste Spiel der Best-of-Three-Serie gewonnen hat, geht die NBBL-Saison der Leistungssportkooperation von DBV Charlottenburg, TuS Lichterfelde und RSV Eintracht zu Ende.

Nach schwierigem Anfang spielen die AB Baskets auf Augenhöhe

Im Rückspiel fanden die AB Baskets nach einem durchwachsenen Anfang, in dem die Nervosität gewiss eine Rolle gespielt hat, ihren Rhythmus in der Defense und zeigten sich unter Korb sehr kampfbereit. Durch Ballgewinne und Offensivrebounds wurde der anfängliche Vorsprung der Gäste wettgemacht, was zu einem ausgeglichenen Spiel bis zur Halbzeitpause führte. Leverkusen gab über weite Strecken des zweiten Viertels allerdings den Takt an und versuchte sich nach der ersten Berliner Führung durch Yannick Hildebrandt abzusetzen (23:30). Nach dem Seitenwechsel (31:32) gab erneute die Verteidigung der AB Baskets den Impuls um die Lücke zu schließen und bereits zum Anfang des dritten Viertels die Führung zurückzuerobern (33:32).

Gute Verteidigung reicht nicht zum Sieg

Akim_NBBLDas blieb leider die letzte Führung im Spiel. Leverkusen setzte vermehrt auf seinen Plan, die Zone dicht zu machen und spekulierte darauf, dass die AB Baskets ihre Wurfquote aus der Distanz nicht steigern (4/25 Dreipunktewürfe am Ende). Diese Entscheidung zahlte sich aus, denn die Berliner mussten sich immer wieder schwierige Würfe erarbeiten, sodass selbst die Treffsicherheit innerhalb der Dreierlinie sank (7/28 in der zweiten Hälfte). Leverkusen konnte nochmal davonziehen (33:44), aber die Berliner kämpften sich zurück. Zunächst bis zum 50:55 (Dreier vom besten Werfer Anton Kamke) und dann bis zum 56:60 (Freiwürfe von Akim Jonah). Die Halle tobte, die Spieler griffen auf die die letzten Energiereserven zurück und verhinderten einen Wurf der Gäste. Die Moral stimmte. Auf der anderen Spielfeldhälfte waren sie dennoch nicht so erfolgreich und vergaben die womöglich letzte Chance durch einen Fehlpass. Die Giants brachten anschließen den Sieg in sicheren Hafen und ihr Team ins Viertelfinale.

Es spielten für die AB Baskets: Jordan Müller (5 Punkte), Thabo Paul (4), Levent Yer (3), Amani Ogette, Lennart Zumbusch, Faris Fadlelmula, Anton Kamke (18), Timon Riedel, Yannick Hildebrandt (8), Jonas Jansen-Winkeln, Vincent Meunier (4), Akim-Jamal Jonah (15).

Weitere Fotos vom Alten Keeper sind auf Facebook.

Double Header IV: JBBL für den Klassenerhalt, NBBL für Spiel 3

Zum vierten Mal kommt es am Wochenende zu einem langen Basketballtag in der Sömmeringhalle. Den Startschuss geben die JBBLer vom DBV Charlottenburg um 11.30 Uhr, der Höhepunkt wird um 14.30 Uhr mit dem zweiten Playoffs-Spiel der AB Baskets erreicht.

JBBL: DBV-Headcoach Ghasseminia will mehr

Das JBBL-Team vom DBV Charlottenburg sieht schon die Zielgerade: Ein Sieg gegen Bayreuth würde dem Tabellenführer der Relegationsgruppe 2 den rechnerischen Klassenerhalt bescheren. Zudem würde sich das JBBL-Team um Reza Ghasseminia die beste Ausgangslage im Rennen um den Gruppensieg – wie schon im Vorjahr – erarbeiten. Headcoach Ghasseminia fügt einen dritten Grund hinzu, warum das Spiel ein sehenswertes sein wird: „Wir haben mit den Franken noch eine Rechnung offen, weil sie uns im Hinspiel zur schlechtesten Saisonleistung gezwungen haben. Aus diesem Spiel haben wir doch die eine Lehre gezogen: Wir müssen mehr auf unsere Pick&Roll-Züge setzten, wenn wir Bayreuth in Bedrängnis bringen wollen. Klar ist, dass wir mit einer sehr starken Gegenwehr rechnen.“

Gelingt die Revanche, ist das Ziel erreicht: „Das vorzeitige Teilnahmerecht auf die kommende JBBL-Saison ist natürlich eine schöne Sache, aber wir haben in diesen Wochen hart gearbeitet und wollen uns mit dem Gruppensieg belohnen“. 

NBBL: Do-or-die-Spiel gegen Leverkusen

Um 14.30 Uhr tritt dann das NBBL-Team der Leistungsssportkooperation vom DBV Charlottenburg, TuSLi und dem RSV Stahnsdorf an. Gegner der AB Baskets ist der Bayer 04 Leverkusen, der das Spiel 1 der Best-of-Three-Serie vor heimischer Kulisse deutlich gewonnen hat. Die AB Baskets haben keine andere Chance als zu gewinnen. Mit einer Niederlage würde das Team ausscheiden.

Assistenztrainer Yannick von Eisenhart ist der Schwierigkeiten dieser Begegnung bewusst:  „Wir stehen vor einer sehr schweren Aufgabe, im Hinspiel waren wir deutlich unterlegen. Wir wollen aber alles daran setzen, die schwache Leistung von vor drei Wochen vergessen zu machen und uns Spiel 3 zu erkämpfen. Wir wissen dass wir besser sind als das, was wir in Leverkusen gezeigt haben“, verspricht von Eisenhart.

Auch wenn das frühlingshafte Wetter lockt, ist der „sechste Mann“ auf der Tribüne unseren Jungs immens wichtig und kann Kräfte freisetzen. Also, jeder laute Zuschauer ist gern gesehen. Fürs Spaziergehen haben wir nach Spielende noch reichlich Zeit. Let´s go, DBV! Let´s go AB Baskets!

NBBL | Siegloser Playoff-Auftakt für die AB Baskets

Im ersten Spiel der Best-of-Three-Serie haben die Giants Leverkusen die AB Baskets auf falschem Fuß erwischt. Die Bayer-Jungs behielten den Heimvorteil im diesem Achtelfinale mit einem am Ende deutlichen 74:49-Sieg. Das zweite Spiel findet in der Charlottenburger Sömmeringhalle am 10. April im Rahmen des Bundesliga-Double Header statt.

Das Team der Leistungssportkooperation von DBV Charlottenburg, TuS Lichterfelde und dem RSV Eintracht sah sich im Rheinland zu vielen Turnovers (23) gezwungen und kam über lange Strecken offensiv nicht zum so wichtigen Zusammenspiel (10 Assists). Der aggressiven Zonenerteidigung der Giants war die Mannschaft an diesem Tag einfach nicht gewachsen.

Dennoch blieb man in der ersten Halbzeit auf Schlagdistanz und konnte den Rückstand auf neun Zähler (39:30) eingrenzen. Im dritten Viertel haben die AB Baskets dann selber auf Zone umgestellt und gut angefangen, vor allem in der Defense. Vorne haben die Berliner hingegen zu ungeduldig gespielt und zu oft schlechte Abschlüsse genommen. Gegen Mitte des dritten Viertels hat dann der Gastgeber angefangen, seine Dreier zu treffen und ist dadurch davongezogen (54:34). Im letzten Abschnitt, als hauptsächlich die Ersatzspieler auf dem Spielfeld waren, hatten die AB Baskets nochmal einen kleinen Run und kamen wieder auf 12 Punkte heran. Durch zwei dumme Turnovers und ein unsportliches Foul war der Run dann aber wieder vorbei und das Spiel gegessen.

Die AB Baskets haben nun zwei Wochen Zeit, um die nötigen Anpassungen vorzunehmen, denn das Rückspiel steht erst nach Ostern und dem Albert-Schweitzer-Turnier in Mannheim auf dem Plan. Am 10. April ist Sprungball um 14.30 Uhr (Sömmeringhalle) Das ist wohl das bisher wichtigste Spiel der Saison: Kommt zahlreich! Bei einer Niederlage müssten sich die Baskets von der laufenden Saison verabschieden.

Es spielten für die AB Baskets: Jordan Müller (5 Punkte), Thabo Paul (10), Levent Yer (3), Amani Ogette, Jonas Wagner (2), Vincent Meunier (5), Anton Kamke (5), Felix Scholtes (2), Yannick Hildebrandt (3), Ferdinand Gerstenberger (2), Jonas Jansen-Winkeln (6), Akim-Jamal Jonah (6). 

Mehr Statistik

 

NBBL-Playoffs: Es geht los!

Die NBBL-Saison geht ab dem kommenden Wochenende in die heiße Phase. Das Team der Leistungssportkooperation von DBV Charlottenburg, RSV Eintracht und TuS Lichterfelde hat die Hauptrunde mit dem dritten Platz abgeschlossen und trifft nun auf Bayer Leverkusen, den Tabellenzweiter der Staffel Nordwest.

Spiel Eins der Serie in Leverkusen

Die Giants haben in 14 Spielen vier Niederlagen hinnehmen müssen, drei davon gegen Playoff-Teilnehmer. Die AB Baskets haben hingegen acht ihrer 14 Partien gewonnen und sind dabei viermal gegen eine der vier Bestplatzierten als Verlierer vom Feld gegangen.

Die AB Baskets fiebern dem Auftaktspiel (Sonntag, 13 Uhr, in Leverkusen) entgegen: „Wir freuen uns darauf, dass es endlich losgeht! In den Playoffs werden die Karten neu gemischt, man kennt die Gegner nicht so gut wie in der Hauptrunde“, sagt Assistenztrainer Yannick von Eisenhart im Vorfeld des ersten Spiels der Best-of-Three-Serie.

Der Gegner: Fünf punkten zweistellig

Was man von Bayer Leverkusen kennt, ist die Vorliebe für eine sehr körperliche Spielweise und für die Pressverteidigung. Mit diesen Waffen haben es die Rheinländer geschafft, die zweitbeste Verteidigung ihrer Staffel – 68,1 Punkte haben sie pro Spiel zugelassen – zu stellen. In der gegnerischen Spielfeldhälfte gelingt den Leverkusenern eine ausgewogene Verteilung der Punktelast: Gleich fünf Spieler scoren durchschnittlich zweistellig, angeführt von Guard Anton Zraychenko (13,5 Zähler pro Spiel). Das Center-Duo Benjamin Nick und Marten Linßen sammelt zusätzlich zu 22 Punkten auch 17 Rebounds pro Spiel. „Leverkusen ist ein sehr herausfordernder Gegner, der sich in der ausgeglichenen Nordwest-Staffel stark präsentiert hat“, sagt von Eisenhart zusammenfassend.

Von Eisenhart: „Das Team hat sich gut entwickelt“

Die Serie wird jedenfalls spannend: „Unsere Jungs haben im Saisonverlauf auch eine gute Entwicklung gezeigt und die Mannschaft arbeitet in den letzten Wochen sehr konzentriert und hart. Von ein paar leichten Erkältungen abgesehen sind auch alle fit, wir können aus dem Vollen schöpfen. Als Hauptrundendritter fahren wir zwar sicher nicht als Favorit nach Leverkusen“ aber, da ist sich der Assistant-Coach sicher, „wenn die Mannschaft ihr volles Potenzial abruft und den Playoffkampf annimmt, rechnen wir uns sehr wohl Chancen aus!“

Auf einen Kaffee mit… Thabo Paul (NBBL)

Kaffeeklatsch mit Thabo

Der kleine Spielmacher ist groß geworden. Genau gesagt 1,80 Meter – „Mit Schuhen und Haar“, scherzt er. Aus dem Minispieler der vor fast zehn Jahren sein erstes Training im DBV-Trikot absolviert hat ist inzwischen ein ProB-Spieler geworden. Und ein Student der Filmwissenschaft, der sein Leben in unserem Verein verfilmen würde. Was er im Drehbuch schriebe und was er von seinen letzten NBBL-Spielen erwartet, hat uns der 18-jährige Thabo Paul auf einen Kaffee verraten.   

Hallo Thabo, die NBBL-Saison steht vor der heißen Phase. Die letzte deiner Jugendkarriere. Aufgeregt? 

Wir haben noch zehn Tage bis zum ersten Playoff-Spiel in Leverkusen. Die Spannung hält sich noch im Rahmen. Sie wird mehr, wird aber auch mehr Motivation mit sich bringen. Das letzte Kapitel steht an, das muss großartig sein.

In der Hauptrunde hat es für den dritten Platz gereicht. Entspricht das der abgelieferten Leistung? 

Man kann es so formulieren: Ja, weil wir unser Schicksal in unseren Händen gehabt und die Chance nicht genutzt haben. Wir haben gezeigt, dass wir auch den zweiten Platz hätten erreichen können, da wir gegen Alba gut gekämpft und den direkten Vergleich mit den Piraten gewonnen haben. Aber wir haben uns gegen Braunschweig einen Ausrutscher zu viel geleistet. In den Playoffs werden die Karten neu gemischt.

Seit diesem Jahr bündeln in der NBBL der DBV Charlottenburg, TuSLi und auch der RSV Eintracht die Kräfte. Hat das Einfluss auf die Teambildung gehabt? 

Wir haben mit Anton Kamke, Jonas Wagner und Jordan Müller drei sehr gute Spieler dem alten Kern hinzugefügt. Klar, die Integration klappt nicht auf Anhieb, aber wir sind sehr gut als Team zusammengewachsen. Die Stimmung in der Mannschaft ist sehr positiv und das merkt man auch auf dem Spielfeld. Ansonsten bekommen wir Spieler von der Kooperation relativ wenig mit. Wichtig ist sicherlich, dass wir dadurch zwei Mannschaften in der 2. Regionalliga haben, in denen die jüngeren Spieler Erfahrung sammeln können.

Mit Anton teilst du auch die Erfahrung in der ProB mit dem RSV. Was nimmst du aus dieser Erfahrung mit? 

In Stahnsdorf wird Basketball ganz anders als in Charlottenburg gelebt. Der Verein ist professioneller aufgestellt, allein durch die Tatsache, dass einige Spieler aus Übersee kommen. Die Kulisse ist einzigartig: Jedes Spiel ist wie ein Ereignis für die ganze Kleinstadt, jeder Erfolg des Teams wird groß gefeiert. Mir gefällt es. Mir gefällt es, dass die Kinder mit uns nach dem Spiel abklatschen möchten. Oder dass jemand aus dem Nachbarauto dir „Viel Erfolg“ auf dem Weg zu einem Auswärtsspiel wünscht. Was im Verein so professionell ist, ist im Alltagsleben sehr familiär.

Thabo im Spiel gegen AlbaWas hast du in diesem Jahr gelernt? 

Ich arbeite daran, mit weniger Minuten und weniger Verantwortung einen merkbaren Einfluss auf das Spiel zu nehmen. Klingt komisch, aber Verantwortung „abzugeben“ ist genauso schwierig wie Verantwortung zu „übernehmen“. Ich habe im Team ein sehr gutes Vorbild: Niko Schumann (Jahrgang 1992). Er spielt durchschnittlich 30 Minuten und leistet sich keinen Fehler, sowohl im Spielaufbau als auch in der Verteidigung. Das ist mein nächster Schritt.

Könnte der nächste Schritt auch weg von Berlin sein? 

Das würde ich mir zweimal überlegen. Zum einen wegen des in diesem Jahr angefangenen Studiums der Kommunikations- und Filmwissenschaft. Zum anderen weil ich Basketball immer beim DBV gespielt habe und das würde mir fehlen. Mir würden die Freunde fehlen, die familiäre Stimmung im Verein.

Apropos Filme und Vereins-Basketball. Wie würdest du deine Jahre beim DBV verfilmen? 

Das wäre auf jeden Fall ein sehr lustiger Film mit sehr vielen Hauptcharakteren. Mindestens fünfzehn, meistens Jugendliche, bei denen man beobachten kann, wie sie Erwachsene werden und wie sich gegenseitig positiv beinflussen.

Was wäre der Ausgangspunkt? 

Mein erstes Basketball-Jahr in der ersten Klasse. Diese Sportart hat schon in meiner Familie eine prominente Rolle gespielt. Meine Brüder Amo und Dube haben selber beim DBV gespielt und meinen ersten Basketball habe ich mit 5 geworfen. Das wäre der Prolog. Dann kommt der Hauptteil, der erzählen würde, wie mir der DBV neue, dauerhafte Freundschaften und tausende glückliche Momenten mit wunderschönen Mitspielern beschert hat.

Die Top3 der besten Momente? 

Platz eins: mein einziger Turniersieg (lacht). Mit der U12 in Göttingen. Spielen ist schön, aber Gewinnen ist das Sahnehäubchen. Ein unglaubliches Gefühl. Platz zwei: Die JBBL-Quali. Im Jahr davor waren wir abgestiegen, also wir hatten den Druck, uns wieder einen Platz zu ergattern. Was uns am Ende gelungen ist. Platz drei: Playoffs in Paderborn. Es war mein erstes Playoff-Spiel überhaupt, in einer kleinen Halle gegen die hochfavorisierten Finke Baskets aus dem Westen. Ich bin nach drei Minuten umgeknickt und habe anders „mitspielen“ müssen. Das Spiel haben wir in der letzten Sekunde gewonnen. Da habe ich mir gedacht: „Wir können jeden schlagen. Wir werden Meister!“. Leider ist in den folgenden beiden Spielen Paderborn seiner Rolle gerecht geworden und ist dann weitergekommen.

Klappt es dieses Jahr mit dem Einzug in die zweite Playoffs-Runde?

Leverkusen ist ein eingespieltes Team, aber wir haben uns gesteigert und jetzt wollen wir beweisen, dass die AB Baskets unter die besten acht Teams Deutschland gehören. Ich wünsche mir für das Heimspiel Mitte April die lautstarke Unterstützung unserer Minis. Das bringt mich zu der Zeit zurück, als ich fasziniert die älteren – und größeren – Spieler bewundert habe und ihnen nachmachte (lacht).

Vielen Dank für das Gespräch, Thabo. Wir wetten darauf, dass am 10. April die Tribüne in der Sömmeringhalle voller begeisterter Kinder sein wird!  

NBBL-Hauptrunde abgeschlossen: Dritter Platz für die AB Baskets

Mit dem Heimspiel gegen Neustadt am vergangenen Sonntag ging die NBBL-Hauptrunde für die AB Baskets zu Ende. Die Mannschaft der Leistungssportkooperation von DBV Charlottenburg, TuS Lichterfelde und dem RSV Stahnsdorf belegt nach 14 Spielen mit einer Bilanz von acht Siegen und sechs Niederlagen den dritten Platz und wird in der ersten Playoff-Runde auf den Tabellenzweiten der Staffel Nordwest, Bayer Leverkusen, treffen. Das erste Spiel geht am 20. März in Leverkusen über die Bühne.

Headcoach McCollister „sehr zufrieden“

Die Niederlage gegen Neustadt folgte einer spannenden Partie, in der viele Spieler Minuten sammeln und sich behaupten konnten. „Wir haben eine sehr gute Leistung erbracht, uns hat nur ein bisschen Erfahrung in der Schlussphase gefehlt„, erklärt Headcoach Stephan McCollister nach Spielende.

Die AB Baskets bestehen Test gegen bissige Zonenverteidigung

Das Team konnte vor allem seine Spielzüge gegen die Zonenverteidigung üben, welche die ersatzgeschwächten Neustädter über weite Strecken der Mann-Mann-Deckung vorzogen. Die Aufgabe wurde bestanden, denn 15 Korberfolge resultierten aus gut herausgespielten Vorlagen und das Rebound-Duell wurde deutlich gewonnen (48:40) – darunter 17 Offensivrebounds gegen die tief in der Zone stehende Defense der Gäste. Die Ballverluste (14 zur Halbzeit) nahmen nach dem Seitenwechsel deutlich ab.

Timon Riedel und Amani Ogette hatten in erster Linie die Aufgabe, die High-Post Position zu besetzen und von dort aus Gefahr auszustrahlen. Richtiges Spacing und Timing in den Spielaktionen stellten die Gäste dabei immer wieder vor neue Herausforderungen. Die beiden leisteten gute Arbeit. So konnten die AB Baskets schon im ersten Viertel regelmäßig punkten. Das übliche, effiziente Umschaltspiel machte den Rest und bescherte eine 22:20-Führung zur ersten Pause.

Unterhaltsamer Spielverlauf

Timon Rieder_NeustadtDas Spiel blieb im weiteren Verlauf unterhaltsam und die Führung wechselte mehrmals. Neustadt versuchte sich im dritten Viertel mit zwei Treffern aus der Distanz abzusetzen (37:43/24.). Die AB Baskets ließen sich jedoch nicht aus dem Konzept bringen, kamen mit einem Dreier von Tom Benk wieder heran (49:52), ehe Lennart Zumbusch von jenseits der Linie ausglich (54:54).

Den Gästen gelang in den Folgeminuten ein Mini-Run von 5:0 zum 58:63, worauf Tom Benk mit einem weiteren Dreier antwortete. Der Rückstand betrug zwei Punkte mit noch 80 verbleibenden Sekunden Restspielzeit. Beide Teams verzettelten sich im ersten Versuch, sodass Neustadt 30 Sekunden vor Spielende den Ball zur entgültigen Entscheidung hatte. Das Berliner Bollwerk stoppten den Drive von Samuel Mpacko und kamen nun selbst in die Situation, dass Spiel entscheiden zu können. Im letzten Angriff fehlte dann aber die nötige Cleverness um das Spiel ein weiteres Mal zu drehen. Ballverlust, Sirene, Aus. Das waren die letzten Sekunden in der erfolgreichen Hauptrunde der jungen Geschichte unserer Kooperation. In beiden vergangenen Jahren reichte es nur zum vierten Platz.

Es spielten für die AB Baskets: Jordan Müller (9 Punkte), Lennart Zumbusch (16 Punkte, 7 Rebounds), Tom Benk (13 Punkte, 5 Assists), Amani Ogette (8 Punkte, 10 Rebounds), Jonas Wagner (2), Faris Fadlelmula (4), Felix Scholtes (3), Timon Riedel, Ferdinand Gerstenberger (2), Nico Ehorn (2), Jonas Jansen-Winkeln (2 Punkte, 11 Rebounds).

Copyright Fotos: Alter Keeper. Weitere Bilder hier

JBBL/NBBL | Double Header in der Sporthalle Charlottenburg

Das dritte Spiel der JBBL-Relegation findet endllich zu Hause statt. Gegen die Junior Löwen aus Braunschweig spielt man nun zum dritten Mal in dieser Saison. Der DBV Charlottenburg hat beide Spiele in der Vorrunde deutlich gewonnen, aber „jetzt ist der Löwe aufgeweckt worden„, warnt Headcoach Reza Ghasseminia. „Es wird ein ganz anderes Spiel sein als die ersten beiden, denn die Braunschweiger haben sich stetig gesteigert und sind nun fast dort angekommen, wo sie hinwollten“.

Trotz der jüngsten Niederlage in Bayreuth ist eine Entwicklung auch bei dem DBV zu erkennen: „Unsere Vorrunde war schon nicht schlecht, es hat nur das Quäntchen Glück gefehlt zum Weiterkommen. Morgen gilt es, Braunschweig mit unserer Verteidigung und unserem Teambasketball zu besiegen„, verspricht Ghasseminia. Der Tip-Off in der Sporthalle Charlottenburg ist am Sonntag (28.02.) um 14 Uhr.

NBBL: AB Baskets zwischen zweitem und viertem Platz

Drei Stunden später sind die Spieler der Leistungssportkooperation von DBV, TuSLi und dem RSV dran. Den AB Baskets stehen – ebenfalls in der Sporthalle Charlottenburg – die Blue Giants aus dem niedersächsischen Neustadt gegenüber.

Für beide Teams ist ein Sieg absolut notwendig: Die AB Baskets könnten in dem Fall nicht mehr vom dritten Platz verdrängt werden und hätten noch Chancen auf den zweiten, für die Neustädter würde der Playoffs-Traum mit einer Niederlage endgültig platzen.

Dass die Gäste fest daran glauben, hat sich am vergangenen Wochenende gezeigt, als sie den Tabellenzweiten, die Piraten Hamburg, mit einer Niederlage nach Hause schickten. Point Guard Samuel Ernesto Mpacko mit 28 Punkten und 9 Assists zum Matchwinner. Im mit 68:66 gewonnenen Hinspiel hatten die AB Baskets den Aufbauspieler gut in Griff: Mpacko erzielte zwar 20 Punkte, brauchte dafür aber 19 Wurfversuche. Auch morgen wird es darum gehen, den Denker und Lenker im Spiel der Niedersachsen nicht heiß laufen zu lassen.

Der DBV Charlottenburg und seine Kooperationspartner freuen sich auf zahlreiche Unterstützung in der Sporthalle Charlottenburg!

Grauer Sonntag für die Bundesliga-Teams

Beide Bundesliga-Teams blieben am Sonntag erfolglos und mussten die Heimreise ohne Punkte antreten. Die JBBL zog aufgrund einer schwachen zweiten Halbzeit in Bayreuth mit 61:49 den Kürzeren. Rotationsbedingt fehlte dem Team von Reza Ghasseminia Guard Vincent Friederici. Seine Abwesenheit wirkte offenbar auch negativ auf seinen Zwillingbruder, der keinen Punkt erzielte. Bester Scorer war Brandon Coleman, der 13 Zähler und 10 Rebounds ansammelte.

JBBL: Schwache zweite Hälfte kostet den Sieg

Die erste Hälfte verlief ausgeglichen und der DBV Charottenburg ging in die Kabine mit einer hauchdünnen Führung (30:31). Nach der Pause starteten die Bayern besser und konnten sich im Laufe des dritten Viertels absetzen (50:43). Im letzten Abschnitt erzielten die Hauptstädter nur 6 Punkte und mussten sich schlussendlich geschlagen geben.

Am kommenden Sonntag laufen die Jungs erstmals in der Relegation vor heimischer Kulisse auf. In der Sömmeringhalle empfängt das Team die Junior Löwen aus Braunschweig, die bisher beide Relegationsspiele für sich entscheiden konnten und damit Zusammen mit dem BBT Göttingen die Tabelle anführen. In der Vorrunde hielt der DBV zweimal die Oberhand: 62:57 in Berlin und 82:63 in Braunschweig.

AB Baskets: Chance verspielt?

Noch bitterer war die Niederlage der AB Baskets in Braunschweig. Nicht nur, weil die Niedersachsen bislang nur zwei Siege einfahren konnten – eins davon in der Sömmeringhalle. Die 82:69-Pleite verringert vor allem die Chancen auf den zweiten Platz und damit das Heimrecht in der ersten Playoffs-Runde. Die starke Vorstellung von Thabo Paul (25 Punkte und 8 Rebounds) hat nicht in einer insgesamt schwachen Teamleistung nicht zum Sieg gereicht.

Entscheidend waren das zweite und dritte Viertel, in denen die Berliner Verteidigung das Trio Bilski (24), Martin (16), Lagerpusch (18) nicht in den Griff bekam. Die AB Baskets fanden hingegen nicht ihren Rhythmus („nur“ 9 Assists) und verpassten den Anschluss. Neben Paul punkteten auch Yannick Hildebrandt und Henrik Drescher zweistellig.

Im Rahmen des sonntäglichen Double-Header schließen die AB Baskets am kommenden Sonntag die Hauptrunde mit dem Spiel gegen Neustadt ab. Tip-Off ist um 14 Uhr in der Sömmeringhalle. Zu dem Zeitpunkt wird man schon das Ergebnis vom Hamburger Stadtderby zwischen den Sharks und den Piraten kennen und dadurch wissen, ob der zweite Platz noch in Reichweite ist. Ein Sieg ist auf jeden Fall nötig, um sich den dritten Platz zu sichern und mit Schwung in die Playoffs zu starten.

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