Artikel der Kategorie: Spielberichte JBBL

JBBL/NBBL | Double Header in der Sporthalle Charlottenburg

Das dritte Spiel der JBBL-Relegation findet endllich zu Hause statt. Gegen die Junior Löwen aus Braunschweig spielt man nun zum dritten Mal in dieser Saison. Der DBV Charlottenburg hat beide Spiele in der Vorrunde deutlich gewonnen, aber „jetzt ist der Löwe aufgeweckt worden„, warnt Headcoach Reza Ghasseminia. „Es wird ein ganz anderes Spiel sein als die ersten beiden, denn die Braunschweiger haben sich stetig gesteigert und sind nun fast dort angekommen, wo sie hinwollten“.

Trotz der jüngsten Niederlage in Bayreuth ist eine Entwicklung auch bei dem DBV zu erkennen: „Unsere Vorrunde war schon nicht schlecht, es hat nur das Quäntchen Glück gefehlt zum Weiterkommen. Morgen gilt es, Braunschweig mit unserer Verteidigung und unserem Teambasketball zu besiegen„, verspricht Ghasseminia. Der Tip-Off in der Sporthalle Charlottenburg ist am Sonntag (28.02.) um 14 Uhr.

NBBL: AB Baskets zwischen zweitem und viertem Platz

Drei Stunden später sind die Spieler der Leistungssportkooperation von DBV, TuSLi und dem RSV dran. Den AB Baskets stehen – ebenfalls in der Sporthalle Charlottenburg – die Blue Giants aus dem niedersächsischen Neustadt gegenüber.

Für beide Teams ist ein Sieg absolut notwendig: Die AB Baskets könnten in dem Fall nicht mehr vom dritten Platz verdrängt werden und hätten noch Chancen auf den zweiten, für die Neustädter würde der Playoffs-Traum mit einer Niederlage endgültig platzen.

Dass die Gäste fest daran glauben, hat sich am vergangenen Wochenende gezeigt, als sie den Tabellenzweiten, die Piraten Hamburg, mit einer Niederlage nach Hause schickten. Point Guard Samuel Ernesto Mpacko mit 28 Punkten und 9 Assists zum Matchwinner. Im mit 68:66 gewonnenen Hinspiel hatten die AB Baskets den Aufbauspieler gut in Griff: Mpacko erzielte zwar 20 Punkte, brauchte dafür aber 19 Wurfversuche. Auch morgen wird es darum gehen, den Denker und Lenker im Spiel der Niedersachsen nicht heiß laufen zu lassen.

Der DBV Charlottenburg und seine Kooperationspartner freuen sich auf zahlreiche Unterstützung in der Sporthalle Charlottenburg!

Grauer Sonntag für die Bundesliga-Teams

Beide Bundesliga-Teams blieben am Sonntag erfolglos und mussten die Heimreise ohne Punkte antreten. Die JBBL zog aufgrund einer schwachen zweiten Halbzeit in Bayreuth mit 61:49 den Kürzeren. Rotationsbedingt fehlte dem Team von Reza Ghasseminia Guard Vincent Friederici. Seine Abwesenheit wirkte offenbar auch negativ auf seinen Zwillingbruder, der keinen Punkt erzielte. Bester Scorer war Brandon Coleman, der 13 Zähler und 10 Rebounds ansammelte.

JBBL: Schwache zweite Hälfte kostet den Sieg

Die erste Hälfte verlief ausgeglichen und der DBV Charottenburg ging in die Kabine mit einer hauchdünnen Führung (30:31). Nach der Pause starteten die Bayern besser und konnten sich im Laufe des dritten Viertels absetzen (50:43). Im letzten Abschnitt erzielten die Hauptstädter nur 6 Punkte und mussten sich schlussendlich geschlagen geben.

Am kommenden Sonntag laufen die Jungs erstmals in der Relegation vor heimischer Kulisse auf. In der Sömmeringhalle empfängt das Team die Junior Löwen aus Braunschweig, die bisher beide Relegationsspiele für sich entscheiden konnten und damit Zusammen mit dem BBT Göttingen die Tabelle anführen. In der Vorrunde hielt der DBV zweimal die Oberhand: 62:57 in Berlin und 82:63 in Braunschweig.

AB Baskets: Chance verspielt?

Noch bitterer war die Niederlage der AB Baskets in Braunschweig. Nicht nur, weil die Niedersachsen bislang nur zwei Siege einfahren konnten – eins davon in der Sömmeringhalle. Die 82:69-Pleite verringert vor allem die Chancen auf den zweiten Platz und damit das Heimrecht in der ersten Playoffs-Runde. Die starke Vorstellung von Thabo Paul (25 Punkte und 8 Rebounds) hat nicht in einer insgesamt schwachen Teamleistung nicht zum Sieg gereicht.

Entscheidend waren das zweite und dritte Viertel, in denen die Berliner Verteidigung das Trio Bilski (24), Martin (16), Lagerpusch (18) nicht in den Griff bekam. Die AB Baskets fanden hingegen nicht ihren Rhythmus („nur“ 9 Assists) und verpassten den Anschluss. Neben Paul punkteten auch Yannick Hildebrandt und Henrik Drescher zweistellig.

Im Rahmen des sonntäglichen Double-Header schließen die AB Baskets am kommenden Sonntag die Hauptrunde mit dem Spiel gegen Neustadt ab. Tip-Off ist um 14 Uhr in der Sömmeringhalle. Zu dem Zeitpunkt wird man schon das Ergebnis vom Hamburger Stadtderby zwischen den Sharks und den Piraten kennen und dadurch wissen, ob der zweite Platz noch in Reichweite ist. Ein Sieg ist auf jeden Fall nötig, um sich den dritten Platz zu sichern und mit Schwung in die Playoffs zu starten.

JBBL | Überzeugender Sieg zum Relegationsauftakt

Der DBV Charlottenburg startet mit einem überzeugenden Sieg in die JBBL-Relegation. Das Team um Headcoach Reza Ghasseminia gewann in Jena bei den Science City Baskets mit 86:64.

Die Berliner machten nach einem holprigen Start die Sache frühzeitig klar: „Die lange Pause hat sicherlich Spuren hinterlassen und wir haben ein Viertel gebraucht, bis wir unseren Rythmus gefunden haben„, gibt DBV-Headcoach Ghasseminia zu. Anschließend konnte der Gastgeber, der auf seinen 2001er Center Marc Wohlfahrt verzichten musste, nicht mithalten, denn der DBV erwies sich körperlich und technisch als das überlegene Team.

Der Schlüssel zum ersten Sieg in der Relegationsrunde und damit den ersten Schritt zum Klassenerhalt sieht Ghasseminia in der Verteidigung: „Wir haben Jena zu 34 Turnover gezwungen; das ist sicher das Entscheidende gewesen. Die Jungs müssen aber aufpassen, dass wir unsere Intensität nicht verlieren und die verbleibenden neun Spiele stark und fokussiert weiter gestalten. Wir wollen zu dem Punkt kommen, in dem wir dem Gegner nicht mehr als 55 Punkte gestatten. Die individuelle Ausbildung steht jetzt mehr denn je im Vordergrund!„, ist die Ausrichtung von Reza.

Die nächste Gelegenheit bietet sich schon am kommenden Sonntag: Das Team reist diesmal nach Bayreuth und wird dort von einem Team empfangen, das zum Auftakt in Braunschweig eine deutliche Niederlage kassiert hat und den Anschluss nicht verpassen möchte. „Wir werden diese Mannschaft sicher nicht unterschätzen. Aber wir sind der Favorit und müssen uns auch so präsentieren“, so Ghasseminia.

JBBL startet am Wochenende in die Relegation

Der Traum der Hauptrunde blieb der JBBL-Mannschaft vom DBV Charlottenburg mangels fünf fehlenden Punkten verwehrt. Zwei Wochen nach dem letzten Spieltag der Vorrunde ist nun die Enttäuschung verarbeitet und in einen Motivationsschub umgewandelt worden. „Wir haben noch ein paar Tage als Team daran zu knabbern gehabt, dass wir es nicht in die Hauptrunde geschafft haben„, gibt Headcoach Reza Ghasseminia zu.

Von da an hieß es nur: „Alles geben!“:“Das ist und bleibt unser Motto. Wir sehen die Relegation als doppelte Chance: Wir wollen uns gegen die fünf Teams in unserer Gruppe durchsetzen und uns damit wie im letzten Jahr als Gruppensieger in den Sommer verabschieden. Ferner haben wir ein ferneres Ziel: Wir wollen schon Vorarbeit für die neue Saison leisten und den 2001ern helfen, das nötige Niveau zu erreichen“, so Reza weiter.  

Das Teilnehmerfeld in der Sechsergruppe besteht aus zwei alten Bekannten der Vorrunde (Göttingen und Braunschweig) sowie drei Teams aus der Staffel Ost. „Bayreuth und der MBC sind eingespielte Teams, während Jena vielleicht noch Nachholbedarf hat. Göttingen kann auf jeden Fall unter die ersten vier Teams kommen, wenn sie verletzungsfrei bleiben, Braunschweig wird hingegen sicher etwas ändern und alles dafür tun, die Klasse zu sichern. Für alle gilt: Wer in der Relegation nicht gut verteidigt, der schafft es nicht unter die besten vier und steigt ab!“.

Die erste Bewährungsprobe erwartet unser JBBL-Team am kommenden Sonntag in Jena. Für das erste Heimspiel muss man sich bis zum 28. Februar gedulden: Noch ehe Braunschweig in der Sömmeringhalle gastiert, müssen die Jungs noch eine lange Reise nach Bayreuth antreten.

JBBL | Kein Wunder in Lichterfelde: DBV verpasst die Hauptrunde

Das Wunder von Lichterfelde blieb am Wochenende für den DBV Charlottenburg aus. Beim Kooperationspartner und Gruppensieger TuS Lichterfelde kassierte man eine deutliche 99:52-Pleite und musste dadurch jegliche Hoffnung auf die Hauptrunde aufgeben, denn der RSV Eintracht gewann zeitgleich ihr gegen Braunschweig.

Spielmodus der Relegation: Zehn Spiele um den Klassenerhalt

Aus der Staffel Nordost ziehen in die Vorrunde TuSLi, Alba und der RSV Eintracht ein, während der DBV Charlottenburg, Göttingen und Braunschweig um den Klassenerhalt weiter bangen müssen. Neben den beiden Teams aus Niedersachsen heißen die weiteren Gegner Bayreuth, Mitteldeutscher BC und Jena. Erstere schlossen die Hauptrunde mit jeweils drei Seige ab, Jena musste sich mit nur einem Erfolg begnügen. Erster Spieltag ist am 14.2 – wahrscheinlich gegen Jena. Die Liga wird in Kürze den vollständigen Spielplan veröffentlichen.

Die Teams, die nach Abschluss der Relegationsrunde die ersten vier Plätze belegen, sichern sich einen Startplatz in der kommenden JBBL-Saison, die beiden letzten gelten als Absteiger und müssen im Sommer die Qualifikationsrunde bestreiten, wollen sie auch in der nächsten Saison Startrecht in der JBBL erhalten.

Nichts zu holen bei überlegenem Kooperationspartner

Der DBV startete ins letzte Spiel der Vorrunde mit viel Energie und erarbeitete sich in der Anfangsphase einen Vorsprung (2:11). Die Führung konnte man noch bis zur ersten Pause verteidigen (15:16), ehe das athletische Team von TusLi anfing, Ballverluste zu erzwingen und dadurch einfache Punkte erzielte. Folgerichtig übernahmen die Hausherren die Führung und beendeten die erste Halbzeit mit einer 43:29-Führung. Der einmal mehr überragende Jonas Mattisseck ließ dann im dritten Viertel jede Hoffnungen auf einen Sieg gegen TuSLi verblassen, sodass im letzten Viertel die Vorrunde spannungslos ausklang.

„Im Moment ist die Enttäuschung natürlich sehr groß, da wir es schon verdient hätten, in der Hauptrunde zu stehen. In der Relegation geht es nun für uns um Platz 1. Wenn wir verletzungsfrei bleiben, werden wir die Abstiegsgefahr von uns abwenden“, sagt Headcoach Reza Ghasseminia zur kommenden Aufgabe. „Die Spieler müssen jetzt alle am Ball bleiben und viel mehr arbeiten als vorher, denn wenn du ein Ziel nicht erreicht hast musst du dir immer ein neues Ziel setzen.“ 

 

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Philipp Czerr (2 Punkte), Joschua Meck (6), Dominic Driegert (1), Felix Mensing (2), Vincent John Friederici (9), Mikias Mamo (15), Aris Pehlivanian, Maik Marangosov, Leonik Wadehn (6 Punkte, 7 Rebounds), Philipp Bertelsmann (8), Nils Goncherowski, Brandon Coleman (3 Punkte, 11 Rebounds).

JBBL | Heimsieg süß-sauer gegen Kooperationspartner RSV

Die Reise Deines Lebens“ stand am Wochenende erstmals auf dem Trikot vom DBV Charlottenburg in der JBBL. Wer sich künftig in die Räumlichkeit unseres neuen Sponsors Chamäleon begibt, wird sicherlich gut beraten. Auf die Reise ihres – sportlichen – Lebens muss hingegen unser JBBL-Team noch warten. Denn im (wahrscheinlich) entscheidenden Spiel um den Einzug in die Hauptrunde gegen Kooperationspartner RSV Eintracht Stahnsdorf konnte das Team mit 64:59 zwar den fünften Saisonsieg holen, aber den direkten Vergleich (10-Punkte-Niederlage im Hinspiel) nicht für sich entscheiden. Angeführt wurde die Mannschaft vom Guard-Trio mit den Zwillingen Friederici (Marc 19 Zähler, Vincent 10) und Mikias Mamo (12).

Vor dem letzten Spieltag hat nun der DBV Charlottenburg – trotz des Zwei-Punkte-Vorsprungs in der Tabelle – die schlechteren Karten: Während unsere Jungs beim ungeschlagenen Tabellenführer TuS Lichterfelde gastieren, der am vergangenen Wochenende Alba überrollte, ist der RSV Eintracht beim Vorletzten Braunschweig zu Gast.

Es ist wohl ein trauriger Sieg„, gab Headcoach Reza Ghasseminia nach der Schlusssirene zu. „Zumal wir im letzten Viertel an der 10-Punkte-Grenze vorbeigeschrammt haben, die uns das Weiterkommen gesichert hätte„.

Leo Wadehn_StahnsdorfDie Tickets für die Reise in die Hauptrunde hatte man schon fast gebucht, als Mikias Mamo mit zwei Freiwürfen einen 7:1-Lauf gekrönt und die Führung vom DBV auf neun Punkte ausgebaut hatte (62:53/38.). Stahnsdorf nahm in diesem Augenblick die wohl wichtigste Auszeit seiner bisherigen Vorrunde und konnte dadurch den Gegner aus dem Rhythmus bringen.

In der entscheidenden Phase zeigten die jungen DBVer nicht die nötige Geduld, um weiter die Spielzüge zu Ende zu spielen. Sie verzettelten sich in Einzelaktionen, die keinen Ertrag brachten. Auf der anderen Seite gelang den Gästen ein wichtiger Treffer durch RSV-Guard Max Stölzel, der dabei auch noch gefoult wurde. Diese Aktion nahm den Druck von den Gästen und machte jegliche Anstrengung der Charlottenburger zunichte.

So gestaltete sich ein bitteres Ende für ein äußerst ausgeglichenes Spiel, in dem eine ordentliche Leistung nicht ausreichte, um das hochgesteckte Ziel zu erreichen. Zweimal hatte der DBV Charlottenburg versucht, sich abzusetzen, im zweiten (19:15/12.) sowie im vierten Viertel (50:46), aber der Gegner profitierte immer wieder von der teilweise nicht stimmenden defensiven Zuordnung, den Fehlern in der Transition-Offense der DBVer und vom Vorteil beim Rebound.

Der letzte gute Versuch gegen müde Stahnsdorfer, die weniger rotierten, kam zwei Minuten vor Spielende. Leider reichte es „nur“ für einen 5-Punkte-Sieg…

Das letzte Wort ist aber noch nicht gesprochen – schließlich gibt es ja noch ein Spiel! Auch wenn Gegner TuS Lichterfelde in dieser Saison zu stark scheint, so werden die Jungs von Coach Reza auch im letzten Spiel der Vorrunde noch einmal alles daran setzen, das scheinbar unmögliche doch noch zu ermöglichen. Auf einen Ausrutscher der Stahnsdorfer in Braunschweig wird jedenfalls nicht gehofft.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Philipp Czerr (2 Punkte), Joschua Meck (6), Marc John Friederici (19), Dominic Driegert, Felix Mensing (4), Vincent John Friederici (10), Mikias Mamo (12), Aris Pehlivanian, Maik Marangosov, Leonik Wadehn (9), Philipp Bertelsmann (2), Nils Goncherowski.

2. RLN – JBBL | Doppelsieg am ersten Spieltag 2016

Die 1. Herren und das JBBL-Team von DBV waren am ersten Spielwochenende nach der Weihnachtspause gefordert. Beide konnten den Heimweg – mal kürzer (Lichterfelde) mal länger (Braunschweig) – mit guter Stimmung und zwei Punkte mehr in der Tabelle antreten.

2. Regionalliga: Wichtiger Sieg bei TuSLi

Unsere erste Mannschaft kam zum Start ins Jahr 2016 zu einem wichtigen
82:72-Erfolg beim Kooperationspartner TuS Lichterfelde.

Lange Zeit sah es nicht nach einem Erfolg beim Tabellenvorletzten aus, denn die Mannschaft leistete sich viele haarsträubende Fehler in der Verteidigung, aber auch reichlich Ballverluste. Erst im letzten Viertel konnten die Charlottenburger die Intensität endlich auf Normalmaß bringen. Dieses Viertel ging mit 26:13 an uns und damit hatten wir die zwei Zähler in der Tasche.

Die Wertung aus dem eigentlich gewonnenen Spiel gegen Marzahn schmerzt nach wie vor. Eigentlich hätten wir mit 8 Siegen und 5 Niederlagen eine
gute Ausgangsposition erspielt; doch durch die Aberkennung des Erfolgs
und den weiteren Punktabzug stehen wir nunmehr bei 7 Siegen, sechs Niederlagen und nur 13 Punkten. Wir müssen also auch das Spiel gegen den starken Aufsteiger Wolmirstedt am Sonnabend (19 Uhr, Schiller) gewinnen, um den Vorsprung auf die Gefahrenzone auszubauen.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Max Gervinck (10 Punkte), Finn Göing (13), Daniel Hönicke (13), Chris Kuntze (1), Konstantin Linnartz (8), Nico Linnartz (2), Milan Pesic (8), Kevin Schaffartzik (18), Thomas Tripp (10)

 

JBBL: Am Sonntag kommt es zum Showdown

Das neue Jahr hat auch für das JBBL-Team um Reza Ghasseminia erfolgreich mit einem Start-Ziel-Sieg begonnen.  Gegen die Junior Löwen Braunschweig gewann man auswärts mit 82:63 und bereitete sich so bestens auf das kommende Spiel gegen den RSV Eintracht vor.

jbbl_braunschweigWir haben aggressiv verteidigt und gut zusammen gespielt„, freut sich Headcoach Reza. „Nun sind wir bereit für das wohl wichtigste Spiel der Vorrunde„. Denn Am Sonntag (11 Uhr) ist der RSV Eintracht zu Gast. Um sich das Weiterkommen zu sichern, muss der DBV das Spiel gewinnen und auch bestenfalls den direkten Vergleicht für sich entscheiden. Das Hinspiel ging mit 79:69 an Stahnsdorf.

Das Team freut sich über jegliche Unterstützung in dieser wichtigen Partie!

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Vincent John Friederici (12 Punkte, 4 Ballgewinne), Mikias Mamo (15), Marc William Friederici (18 Punkte, 6 Rebounds, 5 Assists, 8 Ballgewinne), Philipp Bertelsmann (7), Juri Snigula, Felix Mensing (20), Philipp Czerr (4), Brandon Coleman (2 Punkte, 9 Rebounds), Leonik Wadehn, Joshua Meck (2), Maik Marangosov (2), Nils Gonscherowski.

JBBL | Pleite beim Kooperationspartner RSV

Der DBV Charlottenburg konnte sich am Sonnabend nicht mit einem vorweihnachtlichen Sieg bescheren. In Teltow zog das Team um Headcoach Reza Ghasseminia mit 69:79 den Kürzeren und muss nun noch härter um den Einzug in die Hauptrunde der JBBL kämpfen.

Richtungsweisend für die Pleite war unter anderem die Verteidigung im zweiten Viertel – besonders in Eins-gegen-Eins-Situationen. Fast unangefochten konnte der Gegner zum Korb ziehen und sich Freiwürfe erarbeiten, die das Spiel nach einem 2:6-Lauf drehten und den Vorsprung von 4 (25:21) auf 14 (42:28/17.) und dann 19 Punkte (50:31/23.) hochschraubte. „In diesen Minuten des Schicksals haben wir einige Karten verspielt“, gab Headcoach Ghasseminia nach dem Spiel zu. „Wir haben uns mit Fouls belastet und den Gegner beflügelt, genau in dem Moment, in dem wir besser auf dem Parkett standen“.

Einmal mehr: Licht aus, Licht an

Dennoch war auch bei diesem Rückstand längst das Ende nicht geschrieben. Die Mannschaft zeigte auch im Rückstand, dass es lediglich einen Spieler braucht, der das „Licht anknipst“, um wieder alles möglich zu machen. Die verantwortungsvolle Aufgabe übernahm in Teltow Leonik Wadehn mit einem Dreipunktespiel, gefolgt von den Zwillingen Friederici, die mit zwei Dreiern den Abstand auf 14 Punkte innerhalb von knapp zwei Minuten verkürzten (68:54). Der Aufholjagd schloss sich nach fünf weiteren Zählern von Marc Friederici auch Philipp Czerr mit dem Fastbreak zum 71:63 an.

„Aufgabe machbar, aber zunächst kein Ausrutscher in Braunschweig“

Der Spielausgang war wieder offen, sodass der RSV Eintracht alle seine Auszeiten vorzeitig nutzte, um ein Mittel gegen das Comeback der Charlottenburger zu finden. Dabei halfen die DBVer schlussendlich mit, indem einige Freiwürfe in den letzten 90 Sekunden nicht das Ziel fanden. Der Sieg war somit nicht mehr zu erreichen, es blieb aber weiterhin das Ziel, sich die bestmögliche Ausgangslage hinsichtlich des Rückspiels im Januar zu erarbeiten. „Mit 10 Punkten Rückstand kann ich auch in dieser Hinsicht nicht zufrieden sein, aber die Aufgabe ist durchaus machbar, wenn wir unsere Schwächephasen abstellen“, sagt Coach Reza nach dem Spiel.

Bevor es zum möglichen Endspiel um die Hauptrunde kommt, muss der DBV Charlottenburg am 10. Januar in Braunschweig antreten. „Wir können uns keinen Ausrutscher leisten. Ein Sieg muss her“, warnt der Headcoach.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Philipp Henry Czerr (3 Punkte), Joshua Meck (3), Marc John Friederici (17 Punkte/6 Rebounds), Florian Weber, Felix Mensing (4), Vincent John Friederici (13 Punkte/6 Rebounds), Mikias Mamo (5), Malik Marangosov, Aris Pehlivanian, Leonik Wadehn (8), Juri Snigula (2), Brandon Coleman (14 Punkte/7 Rebounds)

Mehr Zahlen findet ihr hier

JBBL | DBV unterliegt knapp den Albatrossen

Wie schon im Hinspiel bei Alba schrammte der DBV Charlottenburg auch am Sonnabend in der Schillerstraße lange an einer kleinen Sensation vorbei. Das Team um Headcoach Reza Ghasseminia schloss die erste Hälfte in Führung ab (40:37), kämpfte sich aus einem zweistelligen Rückstand zurück, aber musste sich am Ende dem Favoriten mit 75:80 geschlagen geben.

Ghasseminia: „Keine Punkte, aber viel Selbstbewusstsein“

„Ich bin nur ein ganz wenig enttäuscht, aber kann meinen Jungs nichts vorwerfen. Wir haben eine gute Leistung abgerufen und Alba lange mit unserer Spielweise geärgert“, bilanzierte Trainer Ghasseminia nach der Schlusssirene. „Aus dieser Partie nehmen wir zwar nichts Zählbares für die Tabelle mit, aber ganz viel Selbstbewusstsein für die kommenden Endspiele gegen den RSV Eintracht. Ich bin mir sicher, dass die Jungs Hunger auf mehr als die Relegation haben und alles tun werden, um die Hauptrunde zu erreichen.“

Alles gegeben hatten die Charlottenburger auch im Stadtderby am Sonnabend. Der Kampf unter dem Korb, dort wo Alba einen deutlichen Größenvorteil hatte, blieb weitestgehend ausgeglichen (DBV 34 Rebounds, Alba 40) und mit 17 Teamassists (gegen 12) bewies der DBV weniger von Einzelaktionen abhängig zu sein als der Gegner. Was gefehlt hat, sind eine bessere Verteidigung im ersten Viertel und ein kühler Kopf in der entscheidenden Anfangsphase des vierten Viertels, als die Gäste einen 11:2-Run hinlegten und die Führung auf 11 Punkte ausbauten (66:77).

DBV überzeugt im zweiten Viertel

Joshua Meck_AlbaZwischen dem anfänglichen Schlagabtausch (23:23) und dem Alba-Lauf im letzten Abschnitt überzeugte der DBV Charlottenburg mit Aufmerksamkeit in der Verteidigung und dem Willen zum Sieg. Beispiel dafür: Leonik Wadehn und seine Mitspieler erkämpften sich über zehn Sprungball-Situationen. Das machte Alba das Leben deutlich schwieriger, sodass die Hausherren zu einfachen Punkten kamen und die erste Halbzeit in Front abschlossen (40:37).

Das Spektakel ging auch im dritten Viertel weiter. Die Albatrossen starteten besser und versuchten ein ums andere Mal sich abzusetzen, aber der DBV blieb dran, mal dank eines Fastbreaks (56:58), mal dank eines Dreiers (62:66) und kam nochmal heran, als Vincent Friederici ein Offensivrebound in zwei Punkte ummünzte.

Licht aus, licht an

Mit noch acht verbleibender Spielminuten erlaubte sich unser Team leider eine Schwächephase und Alba nutzte die Fehler im Aufbauspiel eiskalt aus, um den Vorsprung in zweistelligen Bereich auszubauen. Die Zwillinge Friedrici ließen in der Endphase mit drei blitzschnellen Dreiern die Hoffnung auf einen Heimsieg noch einmal aufkeimen (75:79) und die aggressive Verteidigung zwang Alba im letzten Angriff zu einem Ballverlust. Den Charlottenburgern blieb nur noch wenig Zeit für einen schnellen Dreier, der daneben fiel.

Die Gesichter der Spieler drückten am Ende die Enttäuschung aus. Die muss aber in dieser Woche in Selbstbewusstsein umgewandelt werden, denn am kommenden Samstag um 12 Uhr geht es in Stahnsdorf beim Kooperationspartner RSV Eintracht um ganz wichtige Punkte. Wer sich durchsetzt, erspielt sich die bessere Ausgangslage für das Erreichen des dritten Tabellenplatzes und damit das Ticket zur Hauptrundenteilnahme.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Philipp Czerr, Joshua Meck (3 Punkte), Felix Mensing (17 Pkt., 6 Reb.), Florian Weber (2), Marc Friederici (17), Vincent Friederici (24 Pkt, 7 Reb.), Mikias Mamo (5), Leonik Wadehn (5), Philipp Bertelsmann, Brandon Coleman (5 Ballgewinne), Juri Snigula (2), Jonas Pielicke.

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Kooperationspartner
Der RSV Eintracht hat an diesem Wochenende Göttingen deutlich geschlagen (72:52) und den dritten Saisonsieg erzielt. Ferner zeigte sich TusLi weiterhin stark und zeigte Braunschweig auswärts mit 108:65 klar die Grenzen auf.

WE-Preview: Volles Samstag-Programm in der Schillerstraße

Ein letztes Mal auf dem heimischen Parkett, dann heißt es: Weg frei für die Weihnachtsgefühle. Das dritte Adventswochenende beschert den Spitzenmannschaften des DBV Charlottenburg zwei Heimspiele in der Schillerstraße und eine Reise nach Neustadt.

JBBL:  DBV Charlottenburg reif für das Wunder?

Den Anfang macht unsere JBBL-Mannschaft um 12 Uhr im Stadtderby gegen den Tabellenzweiten Alba Berlin. Das Hinspiel verlor der DBV Charlottenburg knapp und unglücklich mit 50:62. Headcoach Reza Ghasseminia hat noch vor Augen, was damals für den großen Coup gefehlt hat: „Letztendlich waren es die Freiwürfe, die uns um den Sieg gebracht haben. Wenn man unter 40% von der Linie trifft, kann – und darf – man solche enge Spiele auch nicht gewinnen.

Nach einer guten Vorstellung beim BBT Göttingen will das JBBL-Team die letzten 2 Spiele dieses Jahres auch in Siege ummünzen. „Es wird Zeit, dass wir nach oben gucken und uns belohnen, um nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben„, so Reza weiter. Taktisch gesehen, ist die Herausforderung klar: „Wer am Samstag die Rebounds kontrolliert und eine starke Defense spielt wird das Spiel gewinnen. In der Offense ähneln sich die Spielweisen der Teams, ALBA spielt auch sehr frei und bewegt den Ball sehr gut, der Vorteil liegt sicherlich noch in der Athletik der Albatrosse. Es ist Zeit, dass sich in der Tabelle mal was ändert.

2. Regio: Achtung! Wildtiere in der Schillerstraße

Am Sonnabend (um 19 Uhr) kann jeder Zeuge eines kleinen Spektakels sein. Denn die Pforte der Schillerstraße wird von Wildtieren betreten. Diese sind nicht etwa aus dem Zoologischen Garten entflohen, sondern ganz gemütlich mit dem Wagen von Halle aus angereist. Ziel des Ausflugs der „Rhinos“ ist die Heimstätte des DBV Charlottenburg, dessen Team bisher einen Sieg und einen Punkt mehr holte.

Die Charlottenburger haben in dieser Woche die knappe und ärgerliche Niederlage im Spitzenspiel gegen die BG Zehlendorf verarbeitet und wollen sich mit einem Sieg von ihrem Publikum in die Weihnachtspause verabschieden. Die Nashörner beklagen den Ausfall von einigen Schlüsselspielern, aber können immerhin auf Guard Nderim Pelaj und Center Felix Zapf bauen, die im letzten Sieg gegen Bernau II für 51 von 80 Zählern sorgten. „Die Hallenser überzeugen mit allgemein guter Wurfquote„, weiß Trainer Milan Pesic. „Umso wichtiger wird für uns, unsere bissige Verteidigung auf das Feld zu bringen, um das Spiel besser kontrollieren zu können.

NBBL: In Neustadt das letzte Spiel des Jahres

Am Sonntag sind dann die AB Baskets dran. In Neustadt will das Team um Headcoach Stephan McCollister dieses Jahr mit dem dritten Sieg in Folge abschließen und damit auf einem Playoff-Platz überwintern. Nach dem Sieg im Oldenburger Krimi gilt es für die Mannschaft, immer mehr auch die eigene Spielidee durchzusetzen und die Wurfquote zu verbessern. Dreh- und Angelpunkt der Neustädter ist Flügelspieler Tim Insinger, der sich von den letztjährigen acht Punkten pro Spiel auf 18.7 und 10 Rebounds gesteigert hat. Ferner punkteten bisher auch die beiden Guards Milos Jelovac (13.4) und Samuel Mpacko (17.6) durchschnittlich zweistellig. Tip-Off in der Gymnasiumhalle Neustadt ist um 15 Uhr.

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