Artikel der Kategorie: Spielberichte JBBL

JBBL | Turniersieg in Teltow

Beim gemeinsamen Turnier der Kooperationspartner RSV und DBV Charlottenburg in Teltow hat unsere JBBL deutlich gezeigt, was harte Defensivarbeit bedeutet. 

128 Punkte in drei Spielen gegen USK Prag (76:46), Falcons Nürnberg (55:39) und RSV Stahnsdorf (57:43) hat der DBV Charlottenburg kassiert. Der Turniersieg ohne Niederlagen war damit gesichert. 

Das Turnier war sehr wichtig für uns, denn da wollten wir unsere harte Defensivarbeit in der Vorbereitung aufs Parkett bringen. Die Ergebnisse belegen, dass es uns gelungen ist!„, erklärt Headcoach Reza Ghasseminia. 

Wir haben momentan eine gute Atmosphäre im Team und wollen uns bis zum 16. Oktober gegen Rostock (erstes JBBL-Spiel in der Sömmeringhalle) als Team weiterentwickeln. Seit Juni liegt mein Hauptfokus in erster Linie auf der individuellen Technik, nun kommt langsam auch das Taktische ins Spiel„, führt der Trainer weiter aus. Schon letzte Woche hatte das Team in den Testspielen gegen Oldenburg und Gotha sein defensives Können gezeigt und Vieles Guten durchblicken lassen. 

Der nächste Termin im Kalender ist das Turnier in Leipzig am Wochenende: „In Leipzig treffen wir auf Jahn München und Gotha, in der anderen Gruppe kämpfen Bayreuth, Leipzig und Freising. Da wollen wir ein wenig mehr Struktur in unsere Offense reinbringen und dem ein oder anderen Spieler noch eine Chance geben, sich in den Spielkader zu kämpfen!“, erklärt Ghasseminia zum Schluss. 

Nach dem Leipziger Wochenende geht es dann steil Richtung Saisonauftakt mit den Tests gegen Higher Level Berlin und gegen RSV.

JBBL I DBV schließt Saison mit schmerzloser Niederlage ab

Nie wirklich vom Abstieg bedroht, knapp am Gruppensieg vorbeigeschrammt, Spieler gut entwickelt. Der DBV Charlottenburg kann auf eine weitere zufriedenstellende JBBL-Saison zurückblicken – und die 65:59-Niederlage im Abschlussspiel beim MBC ändert nichts daran. „Wir haben trotz dieser letzten Pleite die Saison mit einer positiven Bilanz von elf Siegen und neue Niederlagen abgeschlossen. Am Ende haben uns nur fünf Punkte im direkten Vergleicht mit Kooperationspartner RSV Stahnsdorf zum Einzug in die Hauptrunde um die Playoffs gefehlt. Das macht Mut und Hoffnung auf die kommende Saison, wo wir wieder auf eine schlagkräftige Mannschaft bauen können„, bilanziert Headcoach Reza Ghasseminia.

Rollentausch im letzten Spiel

Im letzten Spiel hat der Headcoach die Bühne seinem treuen Kollegen Oscar Wieland überlassen: „Das war mein Dankeschön an ihn für die tolle Zusammenarbeit. Seit langem versuche ich, ihn zu überzeugen, ans Headcoaching zu denken und es war schön zu sehen, wie ernst er diese Angelegenheit genommen hat. Schade nur, dass es nicht zum Sieg gereicht hat, aber vielen Spielern hat die Saison Einiges abverlangt und sie waren in diesem Spiel schnell aus der Puste. Dennoch waren alle zufrieden und hatten sehr viel Spaß!“

JBBLMBC entscheidet enges Spiel für sich

Dem DBV hat es nicht genutzt, besser ins Spiel gestartet zu sein. Nach der anfänglichen Führung (3:6) übernahmen die Hausherren die Kontrolle und versuchten abermals, sich abzusetzen. Als ihnen dies im zweiten Abschnitt gelang (30:16), reagierte der DBV prompt mit einem 0:10-Lauf bis zur Halbzeit (30:26) und dann mit dem Ausgleich beim Stand von 46:46 (28.). Im letzten Viertel kam der DBV besser aus den Startlöchern, aber es reichte nie für die Führungsübernahme (54:53). Im Gegenteil: der MBC nutzte dann drei Minuten offensiver Starre, um den Vorsprung auf acht Punkte auszubauen und das Spiel für sich entscheiden. Aus einem 54:53 (35.) wurde dann das 62:54 (38.) – das war die Vorentscheidung.

Reza: „Wir nehmen aus dieser Saison viel mit“

Rezas Fazit zur Saison: „Jeder hat sich gut weiterentwickelt und man konnte viel aus der Saison mitnehmen! Unser Hauptaugenmerk wird weiterhin die Talentförderung sein, um unsere Jungs auf die NBBL und – warum nicht – auf die Nationalmannschaft vorzubereiten. Der DBV Charlottenburg ist im Kommen und ich bin sehr glücklich bei so einem Verein als JBBL-Coach arbeiten zu können!

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Aris Pehlivanian (1 Punkt), Joshua Meck (6), Philipp Czerr (1), Dominic Driegert (4), Juri Snigula (4), Vincent Friederici (9), Mikias Mamo (10), Florian Weber (2), Maik Marangosov (2), Leonik Wadehn (15), Nils Gonscherowski (4), Jonas Pielicke (1).

Kooperationspartner TuSLi noch im Rennen um den Titel

Die Mannschaft um Florian Brill hat im Viertelfinale Alba ausgeschaltet und sich das Ticket nach Ulm zum Final 4 ergattert. Dort trifft TuSLi am Samstag, den 21.5. um 15 Uhr auf den Gastgeber ratiopharm akademie Ulm. Im zweiten Halbfinale werden Eintracht Frankfurt und den Metropol Baskets Ruhr um einen Platz im Finale spielen. Wir wünschen unserem Partner viel Erfolg und werden darüber berichten!

JBBL | DBV Charlottenburg verliert letztes Heimspiel

Den Klassenerhalt bereits seit zwei Spieltagen gesichert, ging es für den DBV Charlottenburg im letzten Heimspiel der Saison um den Gruppensieg in der Staffel 2 der Relegationsrunde. Anders als im letzten Jahr hat das Charlottenburger JBBL-Team dieses Jahr das Ziel verfehlt, denn Göttingen gewann das entscheidende Spiel in der Halle des Schiller-Gymnasiums mit 85:83, zog davon und kann nicht mehr von der Spitze verdrängt werden.

Das bittere Ende nahm erst im letzten Viertel Gestalt an, nachdem der DBV zuvor die höchste Führung erzielt hatte. „Wir haben unseren Rhythmus nicht mehr gefunden und in der Verteidigung viel zu oft einfach zugeschaut, wie Göttingen zum Abschluss kam. Und wenn man nicht mehr Herr über das Spielgeschehen ist, wird es immer schwierig, die Wende zu schaffen„, stellt der enttäuschte Headcoach Reza Ghasseminia fest.

RezaEine Wende hatten die Charlottenburger schon im zweiten Viertel geschafft, in dem aus einem knappen Rückstand eine Führung gemacht wurde (49:43). Das Schützenfest ging auch nach dem Seitenwechsel weiter, aber der Gastgeber konnte sich nicht absetzen, denn Göttingen hatte immer eine Antwort parat. Zumindest bis zu dem Moment, als die Stunde des Stefan Kljajic schlug. Der Aufbauspieler erzielte in kürzester Zeit fünf Punkte und leitete damit den 7:0-Run ein, mit dem die Führung zweistellig wurde (72:62/39.).

Nach der letzten Viertelpause gab Stefan den Zuschauern noch Anlass zum Applaus mit einem eiskalten Wurf kurz vor Ende der Angriffszeit (77:66/32.), was der letzte Lichtblick in der Partie der Charlottenburger blieb. Denn plötzlich verlor der Gastgeber den Faden und Göttingen startete seine erfolgreiche Aufholjagd (78:77). Mikias Mamo versuchte zwar, den Gegner in die Schranken zu weisen (80:77), aber konnte weder den Ausgleich (80:80/38.) noch den Führungswechsel (80:84/39.) verhindern. Vincent Friederici gelang im folgenden Angriff ein erfolgreicher Wurf aus der Distanz, sodass die Berliner nach einem verwandelten Freiwurf der Gäste (83:85) noch eine letzte Chance zum Ausgleich hatten. Die Niedersachsen nutzten die verbliebenen Fouls um den Abschluss zu unterbinden, dennoch erarbeiteten sich die Berliner in allerletzter Sekunde den Wurf für die Verlängerung. Dieser fiel leider daneben und gab Göttingen den Gruppensieg.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Aris Pehlivanian (2 Punkte), Joschua Meck (3), Florian Weber, Juri Snigula (11), Vincent Friederici (18), Mikias Mamo (17), Stefan Kljajic (13), Maik Marangosov (5), Leonik Wadehn (10), Philipp Bertelsmann (2), Jonas Pielicke (2).

JBBL kämpft um den Gruppensieg und sichtet Spieler für die Zukunft

Das Rennen um Platz eins der Relegationsstaffel 2 der JBBL bleibt spannend. Am Wochenende hat der DBV Charlottenburg den siebten Sieg im neunten Spiel eingefahren und nun bereitet sich auf die entscheidende Partie gegen Göttingen vor, das bisher ebenfalls sieben Erfolge verbuchen konnte.

Das vorletzte Auswärtsspiel der Saison fand in Braunschweig statt. Zum vierten Mal trafen die Teams aufeinander, zum vierten Mal feierten am Ende die Berliner (75:65). Das Spiel blieb eng bis zur Schlussphase, obwohl die Berliner sich schon in der ersten Hälfte einen zweistelligen Vorsprung erarbeiteten (31:41). Nach der Pause ging allerdings für das Team um Headcoach Reza Ghasseminia einiges schief: „Wie schon letzte Woche hinterlässt wieder ein Viertel einen bitteren Nachgeschmack. Gegen Bayreuth war es das zweite gewesen, in Braunschweig das dritte. Wir haben viel zu viele Bälle verschenkt und dem Gegner ermöglicht, wieder heranzukommen„. Die Löwen konnten ihren Größenvorteil zwar in den Reboundduellen für sich entscheiden und schlossen den dritten Abschnitt sogar in Führung liegend (52:51) ab, Leonik Wadehn und Vincent Friederici hatten jedoch was gegen eine Niederlage und antworteten immer wieder mit eiskalten Distanzwürfen sowie dynamischen Drives zum Korb. Der DBV Charlottenburg konnte damit den Braunschweiger Lauf stoppen und anschließend erneut davonziehen.

Ein dickes Lob spricht findet Trainer Ghasseminia für die defensive Einstellung seiner Jungs: „In der Defense waren wir einmal mehr überlegen und haben den Gegner zu 37 Turnovers gezwungen. Das ist eine ganze Menge! Ein Bravo an die Jungs, ein Bravo geht auch an meinen Co-Trainer Oscar Wieland, der die Jungs in diesem Jahr athletisch ein gutes Stück nach vorne gebracht hat„.

Am Sonntag um 12 Uhr öffnet ausnahmsweise die Schillerstrasse 121 zum letzten Mal in dieser Bundesliga-Saison ihre Pforten. Gegner ist Göttingen, mit dem der DBV die Tabellenspitze teilt. Siegt man mit mehr als drei Punkte, ist der Gruppensieg gesichert. „Die Woche wird nochmal das Tempo angezogen, damit wir die Göttinger schlagen„, verspricht Ghasseminia.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Aris Pehlivanian, Joshua Meck (2 Punkte), Marc John Friederici, Jonas Pielicke, Juri Snigula (12 Punkte, 11 Rebounds), Vincent Friederici (22), Mikias Mamo (9), Stefan Kljajic (2 Punkte, 4 Assists), Maik Marangosov (4), Leonik Wadehn (18 Punkte, 5 Ballgewinne), Philipp Bertelsmann (4), Brandon Coleman (2).

In der Woche war der DBV Charlottenburg schon einen Schritt Richtung nächste Saison gegangen. Der Einladung zur Sichtungsmaßnahme für die JBBL 2016/17 waren viele junge Spieler aus sechs Vereinen gefolgt. „Die Halle war gut gefüllt mit sehr motivierten und talentierten Jungs. Uns ging es eher um die Mentalität und Leidenschaft, weniger um technische Inhalte. Die werden erst in der spielfreien Zeit bis zu den Sommerferien vertieft. In dieser ersten Sichtung wird man sehen, wie sie sich gegeneinander durchsetzten können und ob sie im Leistungssport den Willen haben, am Ball zu bleiben„, resümiert Headcoach Ghasseminia. Es waren natürlich auch DBV-Nachwuchsspieler dabei: „Ich will ein dickes Lob an die DBV-Coaches aussprechen, die im technischen Bereich wirklich tolle Arbeit geleistet haben„. Die endgültige Entscheidung wird das Trainerteam dann in einem Monat fällen.

JBBL | DBV schlägt Bayreuth und feiert den Klassenerhalt

Der DBV Charlottenburg kann sich drei Spieltage vor Saisonende auf ein weiteres Spieljahr in der JBBL freuen. Am Sonntag schlug die unsere jüngste Bundesliga-Mannschaft den BBC Bayreuth mit 70:60 und kann nun von den Franken nicht mehr eingeholt werden.

„Ich bin unheimlich stolz auf meine Jungs, da sie verstanden haben, was Leidenschaft und Trainieren auf Bundesliga-Niveau bedeutet und wohin es führt. Wir haben gegen Bayreuth gezeigt, dass wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben und können uns weiterhin auf den Gruppensieg konzentrieren“, konstatiert Headcoach Reza Ghasseminia.

Höchste DBV-Führung in der 17. Minute, dann Black-Out

JBBL_BayreuthDie Berliner starteten furios in die Partie und versuchten von Anfang an klarzumachen, wer der Herr im Hause war. Nach 17. Minuten erreichte der DBV Charlottenburg auch die höchste Führung (40:20) und schien seinem Vorhaben gerecht zu werden. Dann wendete sich plötzlich das Blatt. Bayreuth setzte mehr Energie in die Defensive und dem DBV wurde bis zur Pause fast kein Abschluss mehr gestattet. Die Aufholjagd der Gäste nahm seinen Lauf und auch eine Auszeit von Reza mitten im „Black-Out“ seines Teams zeigte keine Wirkung. Zumindest konnte der DBV einen knappen Vorsprung behalten und beim 40:37-Stand in die Kabine gehen. „Was ist in diesen drei Minuten passierten ist der einzige dunkle Fleck auf unserer sonst weißen Weste.“

1vs1-Aktionen und Fastbreaks führen zum Sieg

Die Weste wurde jedenfalls in der zweiten Halbzeit wieder gereinigt. Juri Snigula beendete die Durststrecke mit vier Punkten aus der Nahdistanz (44:39) und der DBV übernahm wieder sichtlich die Kontrolle über das Spiel. Dadurch kam auch die Sicherheit zurück und das Vertrauen in die eigene Spielweise: „Wir haben uns genug Raum für unsere Eins-gegen-Eins-Aktionen verschafft und Bayreuth konnte nicht mithalten“, erklärt Reza weiter. Zudem kamen durch die bessere Verteidigung auch Fastbreaks zustande. Brandon Coleman_BayreuthSo wuchs der Abstand auf 10 Punkte an (56:46), ehe die Gäste eine zweite Aufholjagd starteten. Diese wurde zwei Spielminute vor der Sirene von Mikias Mamo (67:60) gestoppt, anschließend machten Mikias und Vincent Friederici von der Freiwurflinie den Sack zu.

Am kommenden Sonntag tritt der DBV in Braunschweig an. „Wir fahren nach Braunschweig, um uns den Sieg zu holen. Unseren Job haben wir noch nicht vollendet: Wir wollen die Saison als Gruppensieger abschließen“, verspricht Reza.

Die Liga hat unterdessen bereits den Rahmenterminplan für die kommende Saison veröffentlicht. Die U16-Teams beginnen am 9. Oktober mit einem Zusatzspieltag in den Wildcard-Divisionen. Nur eine Woche später greifen auch die übrigen JBBL-Teams ins Spielgeschehen ein. Den Saisonabschluss findet die JBBL am 20./21. Mai beim gemeinsamen NBBL/JBBL TOP4 2017.

Es spielten für den DBV Charlottenburg:Aris Pehlivanian, Joshua Meck (6 Punkte), Marc Friederici (16), Jonas Pielicke, Felix Mensing (2), Vincent Friederici (12), Mikias Mamo (10), Stefan Kljajic (2), Juri Snigula (8), Leonik Wadehn (7), Philipp Bertelsmann (5), Brandon Coleman (2).

Weitere Fotos vom Alten Keeper sind auf Facebook.

Double Header IV: JBBL für den Klassenerhalt, NBBL für Spiel 3

Zum vierten Mal kommt es am Wochenende zu einem langen Basketballtag in der Sömmeringhalle. Den Startschuss geben die JBBLer vom DBV Charlottenburg um 11.30 Uhr, der Höhepunkt wird um 14.30 Uhr mit dem zweiten Playoffs-Spiel der AB Baskets erreicht.

JBBL: DBV-Headcoach Ghasseminia will mehr

Das JBBL-Team vom DBV Charlottenburg sieht schon die Zielgerade: Ein Sieg gegen Bayreuth würde dem Tabellenführer der Relegationsgruppe 2 den rechnerischen Klassenerhalt bescheren. Zudem würde sich das JBBL-Team um Reza Ghasseminia die beste Ausgangslage im Rennen um den Gruppensieg – wie schon im Vorjahr – erarbeiten. Headcoach Ghasseminia fügt einen dritten Grund hinzu, warum das Spiel ein sehenswertes sein wird: „Wir haben mit den Franken noch eine Rechnung offen, weil sie uns im Hinspiel zur schlechtesten Saisonleistung gezwungen haben. Aus diesem Spiel haben wir doch die eine Lehre gezogen: Wir müssen mehr auf unsere Pick&Roll-Züge setzten, wenn wir Bayreuth in Bedrängnis bringen wollen. Klar ist, dass wir mit einer sehr starken Gegenwehr rechnen.“

Gelingt die Revanche, ist das Ziel erreicht: „Das vorzeitige Teilnahmerecht auf die kommende JBBL-Saison ist natürlich eine schöne Sache, aber wir haben in diesen Wochen hart gearbeitet und wollen uns mit dem Gruppensieg belohnen“. 

NBBL: Do-or-die-Spiel gegen Leverkusen

Um 14.30 Uhr tritt dann das NBBL-Team der Leistungsssportkooperation vom DBV Charlottenburg, TuSLi und dem RSV Stahnsdorf an. Gegner der AB Baskets ist der Bayer 04 Leverkusen, der das Spiel 1 der Best-of-Three-Serie vor heimischer Kulisse deutlich gewonnen hat. Die AB Baskets haben keine andere Chance als zu gewinnen. Mit einer Niederlage würde das Team ausscheiden.

Assistenztrainer Yannick von Eisenhart ist der Schwierigkeiten dieser Begegnung bewusst:  „Wir stehen vor einer sehr schweren Aufgabe, im Hinspiel waren wir deutlich unterlegen. Wir wollen aber alles daran setzen, die schwache Leistung von vor drei Wochen vergessen zu machen und uns Spiel 3 zu erkämpfen. Wir wissen dass wir besser sind als das, was wir in Leverkusen gezeigt haben“, verspricht von Eisenhart.

Auch wenn das frühlingshafte Wetter lockt, ist der „sechste Mann“ auf der Tribüne unseren Jungs immens wichtig und kann Kräfte freisetzen. Also, jeder laute Zuschauer ist gern gesehen. Fürs Spaziergehen haben wir nach Spielende noch reichlich Zeit. Let´s go, DBV! Let´s go AB Baskets!

JBBL | DBV Charlottenburg meistert Pflichtaufgabe

Leo Wadehn

Der DBV Charlottenburg rückt einer weiteren Saison in der JBBL näher. Im dritten Heimspiel der Relegation setzten sich die Hauptstädter gegen die Science City Jena mit 75:55 durch und blieben damit ungeschlagen vor heimischen Kulisse. Mit vier Siegen in sechs Spielen erobert zudem der DBV die Tabellenspitze und behält vier Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze. „Das ist ein sehr wichtiger Sieg, der uns ein bisschen näher als Ziel bringt“, erklärt Headcoach Reza Ghasseminia strahlend. „Ich bin heute mit der Leistung sehr zufrieden„.

Hohe Intensität in beiden Spielfeldhälften

DBV_Jena_KampfballGründe dafür hat er mehr als genug. Denn das Team hat sich schon im ersten Viertel abgesetzt und das ganze Spiel über die Intensität in beiden Spielfeldhälften hochgehalten. „Erstmals in dieser Saison hat die Qualität unserer defensiven Arbeit nie nachgelassen. Alle  Spieler sind zum Einsatz gekommen und haben umgesetzt, was ich von ihnen erwartet habe„. Ghasseminia lobt auch die Offensive, die auf einen überragenden Leonik Wadehn (Double-Double mit 25 Punkten und 14 Rebounds) bauen konnte: „Wir wollten unsere großen Spieler durch mehr High-Low-Plays in Szene setzen. Das hat auf jeden Fall geklappt. Unsere Guards haben heute weniger an sich gedacht und stetig nach dem freien Mitspieler gesucht„. Das Ergebnis: 60 Punkte wurden in der Zone erzielt, nur Marc Friederici punktete zweistellig unter den Guards aber dafür gab das Guard-Quartett 10 Assists.

DBV setzt sich sofort ab

Stefan Kljajic_JenaDas die letzte Vorstellung vor Ostern so gut gelingen konnte, ist sicher auch dem furiosen Start zu verdanken. Der DBV legte mitten im ersten Viertel durch Leo Wadehn und Brandon Coleman einen 12:0-Run hin und kam eine Minute vor Viertelschluss auf die höchste Führung der ersten Halbzeit (23:8). Daraufhin blieb der Abstand immer im zweistelligen Bereich und wurde dann im dritten Viertel weiter ausgebaut. Eine wesentliche Rolle spielten dabei die durch die Pressverteidigung erzwungenen Ballgewinne mit anschließenden Fastbreaks und die Dominanz unter dem Korb.  „Wir genießen nun die langen Osterferien und bereiten uns auf die letzten Spiele vor. Den Klassenerhalt wollen wir so schnell wie möglich einfahren und dann schauen, ob noch mehr drin ist“, sagt Ghasseminia vorausschauend.

DBV Charlottenburg gegen Bayreuth am 10. April

Nach der zweiwöchigen Pause wegen der Osterferien und des Albert-Schweitzer-Turniers in Mannheim spielt der DBV Charlottenburg erneut in der Sömmeringhalle. Am 10.4 um 11 Uhr ist im Bundesliga-Double Header Bayreuth zu Gast. Mit einem Sieg wäre der Klassenerhalt drei Spieltage vor Ende rechnerisch gesichert.

Bis dahin dürfen wir uns über die Fotos von Altem Keeper freuen! 

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Philipp Czerr (2 Punkte), Joshua Meck (3 Assists), Marc John Friederici (10), Dominic Driegert (2), Felix Mensing (4), Vincent John Friederici (5 Ballgewinne),  Mikias Mamo (6 Punkte, 3 Assists), Stefan Kljajic (5), Juri Snigula (5), Leonik Wadehn (25 Punkte, 14 Rebounds, 4 Assists), Nils Gonscherowski (2), Brandon Coleman (14).

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Die Kooperationspartner ziehen in die Playoffs

Gruppensieger TuS Lichterfelde und Tabellenvierter RSV Eintracht ziehen in die Playoffs ein. Die Stahnsdorfer erzielten im letzten Spieltag in Leipzig den wohl wichtigsten Sieg der Jahres, die Berliner schlossen mit zwei Siegen gegen Gotha die Hautprunde verlustpunktfrei.

 

JBBL | Sieg gegen den MBC dank besserer 2. Halbzeit

Es sah zwanzig Minuten lang düster aus für den DBV Charlottenburg im Heimspiel gegen den MBC. Viele unnötige Fehler, lückenhafte Verteidigung auf die gegnerischen Point Guards und falsche Einstellung. Die Folge: Die Gäste aus Weißenfels erzielten 24 Punkte im ersten Viertel und gingen in die Kabine mit einer fünf-Punkte-Führung (27:32).

Headcoach Reza Ghasseminia fand dann in der Ansprache zur Halbzeit die richtigen Worte und „weckte“ seine Mannschaft rechtzeitig. Die Berliner lieferten nach dem Seitenwechsel eine deutlich bessere Leistung ab: Die Verteidigung agierte nun sicherer und in der Offense spielten die Fünf auf dem Feld wie eine Einheit. Der DBV glich aus, zog davon und feierte am Ende einen wichtigen und verdienten 69:62-Sieg über die Jungwölfe.

„Wir haben uns in die Auge geschaut“

In der Kabine haben wir uns und die Augen geschaut und uns verständigt, dass es nicht so weiter gehen konnte. Deshalb haben wir uns versprochen, besser zu verteidigen und in der Offense alles umzusetzen, was wir im täglichen Training ausprobiert haben„, erklärte ein erleichterter Ghasseminia nach der Schlusssirene. „Die gute Defense hat für den Motivationsschub gesorgt, den wir nach einer schwachen ersten Halbzeit gebraucht haben„.

Miki_Mamo_MBC_Alter KeeperDie ersten Früchte konnte der DBV schon nach drei Minuten der zweiten Halbzeit ernten: Marc Friederici versenkte seinen ersten Dreier, sein Bruder Vincent packte vier Zähler drauf. Aus dem 9-Punkte-Ruckstand im ersten Viertel (15:24) wurde erstmals eine Führung (39:35). Durch die verbesserte Ballbewegung erarbeitete sich der Gastgeber gute Würfe, die ihren Weg in den Korb fanden: zunächst ein weiterer Dreier von Vincent Friederici (49:42), dann Vincents Kunststück aus gut 7,5 Metern (52:42/31.), anschließend ein Korbleger von Topscorer Mikias Mamo (56:44).

Rückschlag im vierten Viertel

Dennoch wurde der überzeugende dritte Abschnitt (22:10) und der gute Start ins entscheidende Viertel von einem Rückschlag sieben Minuten vor Spielende fast zu Nichte gemacht. Zu diesem Zeitpunkt zeigte sich das Team wieder von seiner schwachen Seite und ließ den MBC bis auf vier Punkte herankommen (58:54/33.). Ghasseminia nahm eine Auszeit, um seine Jungs wieder auf die Spur zu bringen. Und das gelang ihm erneut. Das Team fing an wieder zusammen zu spielen und ließ dem Gegner keine Chance. Joshua Meck und Leonik Wadehn starteten einen 7:3-Run (65:57/38.), Maik Marangosov machte dann den Sack zu (67:58/38.).

Kommende Woche fängt die Rückrunde der Relegation an. Der DBV tritt wieder in der Sömmeringhalle auf. Der Gegner ist Jena, der sich im Moment auf einem der beiden Abstiegsplätze befindet. Das Hinspiel gewann man deutlich mit 86:64.

Wir bedanken uns beim Alten Keeper für die tollen Fotos!

Es spielten für den DBV Charlottenburg:  Florian Weber, Joshua Meck (4), Marc John Friederici (3), Dominic Driegert (2), Felix Mensing (2), Vincent John Friederici (15),  Mikias Mamo (16), Stefan Kljajic (6), Maik Marangosov (2), Juri Snigula (6), Leonik Wadehn (13), Leonik Wadehn (13),  Jonas Pielicke.

JBBL I DBV zieht in Göttingen den Kürzeren

Im dritten Auswärtsspiel der Relegationsrunde musste unser JBBL-Team eine Niederlage beim Tabellenführer Göttingen hinnehmen. Am Ende leuchtete an der Anzeigetafel ein 67:64 für den noch ungeschlagenen Gastgeber.

Der DBV Charlottenburg reiste nach Göttingen mit einem stark ersatzgeschwächtem Team: Mit Brandon Coleman, Leonik Wadehn und Mikias Mamo mussten gleich drei Starter passen. „Wir sind enttäuscht, dass wir mit leeren Händen aus Göttingen zurückkommen, aber trotz der Abwesenheit von einigen Schlüsselspieler haben wir gut gekämpft und sind immer dran geblieben„, sagt Reza Ghasseminia nach der Schlusssirene.

Gerade die Abwesenheit von Leonik und Brandon machte sich bemerkbar, bester Spieler der Partie war mit 22 Punkten und 8 Rebounds BBT-Flügelspieler Michael Javernik. Für den DBV punkteten Vincent Friederici (19), Felix Mensing (11) und Marc Friederici (10) zweistellig.

Der DBV Charlottenburg brauchte ein wenig Zeit, um seinen Rhythmus zu finden. Das erste Viertel ging mit 14:10 an den Gastgeber. Das zweite wurde mit 13:18 gewonnen, so dass man mit einem Punkt Vorsprung in die Kabine ging (27:28).

In der zweiten Halbzeiten erwiesen sich beide Teams als treffsicherer und die Begegnung blieb hochspannend. Am Ende des dritten Viertels war alles noch offen (46:46). Die Hausherren konnten sich im Laufe des entscheidenden Abschnitts absetzen (65:58), aber der DBV verwandelte in der letzten Minute noch zwei blitzschnelle Dreier und kam erneut heran (65:64). Göttingen wurde dann an die Freiwurflinie geschickt und traf beide Würfe zum 67:64.

Nun stehen für unsere Jungs drei Heimspiele in Folge auf dem Plan. Das erste steigt am kommenden Sonntag (12 Uhr) in der Sömmeringhalle. Zu Gast sind die MBC Jungwölfe, die mit dem jüngsten Sieg über Bayreuth punktgleich mit den Berlinern zogen.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Philipp Henry Czerr (5), Florian Weber (2) , Marc John Friederici (10), Dominic Driegert (1), Felix Mensing (11), Vincent John Friederici (11), Juri Snigula (7), Aris Pehlivanian (2), Maik Marangosov (7), Stefan Klajic, Philipp Bertelsmann, Nils Gonscherovski.

JBBL | Kantersieg über Braunschweig

Die JBBL-Mannschaft vom DBV Charlottenburg hat das erste Heimspiel der Relegationsrunde erfolgreich absolviert. Gegen die alten Bekannten aus Brauschweig hat sich das Team um Headcoach Reza Ghasseminia mit 91:63 durchgesetzt.

Wir haben heute die schlechte Leistung in Bayreuth wettgemacht. Die Körpersprache war ganz anders als letzte Woche, die will ich jetzt bei jedem Spiel bis zum Saisonende sehen. Die Jungs haben fast vollständig unseren Game Plan umgesetzt und sind auch mit einer ungewöhnlich kleinen Aufstellung klar gekommen„, lobt Reza Ghasseminia

JBBL BraunschweigDie Berliner haben versucht von Anfang an, die Brauschweiger aus der Ruhe zu bringen. Konzentrierte Verteidigung mit gutem Spacing und aufmerksamer Rotation im Eins-gegen-Eins waren die Schlüsselfaktoren, Fastbreaks die Folge. Am Ende kann der Gastgeber eine Zweierquote über 50% und 25 Assists vorweisen. „Jeder hat das Interesse des Team dem eigenen vorgezogen. Dadurch haben wir uns immer die bestmögliche Wurfmöglichkeit erarbeitet„. Bester Scorer war Guard Maik Marangosov (15), zweistellig punkteten auch Juri Snigula (15), Vincent Friederici (12) und Mikias Mamo (10 Punkte und 5 Assists).

Das Spiel lief vom Sprungball an nach den Charlottenburger Vorstellungen, sodass der Vorsprung schnell im zweistelligen Bereich landete (22:10). Das Fundament zum Sieg war damit gelegt, das „Haus“ bauten dann die Berliner im dritten Viertel mit einem furiosen 20:5-Lauf, nachdem die Junior Löwen auf neun Punkte (50:41) herangekommen waren.

Im letzten Abschnitt behielt man die Kontrolle über die Partie und feierte am Ende den ersten ungefährdeten Heimsieg der Relegationsrunde.

Am kommenden Sonntag kommt es in Göttingen zum Spitzenspiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer. „Göttingen haben wir in der Vorrunde schon zweimal geschlagen. Wir fahren dorthin, um uns erneut gegen diesen Gegner zu behaupten„, ist die Kampfansage von Reza.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Philipp Czerr (7 Punkte), Joschua Meck (8), Marc Friederici (8 Punkte und 6 Ballgewinne), Dominic Driegert (2),  Vincent Friederici (12 Punkte und 5 Ballgewinne), Mikias Mamo (10 Punkte und 5 Assists), Juri Snigula (15 Punkte und 6 Rebounds), Maik Marangosov (17), Leonik Wadehn (4), Nils Goncherowski (4), Brandon Coleman (4 Punkte und 6 Rebounds).

Copyright Fotos: Alter Keeper

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