Artikel der Kategorie: Spielberichte He Regionalliga

2. RLN | Überzeugende Teamleistung und Sieg gegen Empor Berlin

2. Regionallliga: Kevin Schaffartzik erzielte 23 Punkte gegen Tabellenführer Empor Berlin

Der DBV Charlottenburg hat mit einem überzeugenden 78:65-Sieg gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Empor Berlin die Verfolgung auf die Tabellenspitze der 2. Regionalliga aufgenommen. Der verdiente Sieg gelang dank einer hervorragenden defensiven Leistung, gekoppelt mit guter Einstellung beim Rebound. „Daraus haben wir uns viele Punkte mit weniger Aufwand erarbeitet„, analysiert Headcoach Milan Pesic.

Variable Angriffe

Wenn dann der Schnellangriff unterbunden wurde, bewegte sich den Ball schneller als in den letzten Spielen und erreichte oft mit gutem Tempo den freien Mann oder die Center, die es oft mit kleineren Gegenspielern zu tun hatten. Der befürchtete Center Bisaro fand nie wirklich ins Spiel und musste schon Mitte des dritten Viertels das Feld verlassen.

Mit diesen Waffen konnten die Charlottenburger von Anfang an führen und schlussendlich das Spiel für sich entscheiden, als Kevin Schaffartzik in knapp zwei Minuten seine Beute von 12 auf 23 Punkte – mithilfe drei Dreier – verdoppelte. „Davon abgesehen, bin ich auch mit der Leistung in der Offensive zufrieden, denn jeder hat gepunktet und die Punkte sind am Ende auch gut verteilt worden„, freut sich Milan, der selber zwei Dreier einnetzte. In der Defensive zeigte sich Daniel Hönicke verbessert und kontrollierte Empors Rohde ordentlich.

Der DBV beginnt wie die Feuerwehr

Der Anfang des DBV verlief wie gemalt: Kai Zimmermann traf gleich zweimal von jenseits der Dreierlinie, Christian Schnürmacher machte es ihm nach und Daniel Hönicke punktete am Brett und schloss den 13:0-Run ab. Der Klassenprimus rechtfertigte seine Position, indem er in den folgenden Minuten den Abstand Punkt für Punkt auf drei Zähler verkürzte (18:15). So ging die Partie bis zur Halbzeitpause: Der DBV setzte sich ab (26:19), Empor holte auf (28:24), dann unternahm der DBV einen weiteren Versuch (37:30/20.).

Milan Pesic_EmporDas Drehbuch änderte sich auch im dritten Viertel nicht: Der Gastgeber erwischte einen guten Start und zeigte sich von seiner besseren Seite. Milan Pesic und Kevin Schaffartzik rundeten die gute Teamarbeit in der Defensive offensiv mit zwei Dreiern (53:39) ab, aber Empor meldete sich mit einem furiosen Comeback noch einmal zurück. Sieben Zähler gelangen den Gästen in den letzten zwei Minuten, nachdem sie bis zu diesem Zeitpunkt nur sieben gesammelt hatten (55:46).

Kevin Schaffartzik hat das Schlusswort

Im vierten Abschnitt drehte dann Kevin Schaffartzik auf und schloss vier Angriffe in Folge erfolgreich ab – zweimal nach eigenem Defensivrebound. Die glänzenden Minute des Spielmachers bescherten dem DBV eine 70:55-Führung. Der Tabellenführer versuchte noch einmal eine Aufholjagd zu starten und sich – ohne Big Men – an die Charlottenburger heranzubeißen, vier Punkte von Chris Kuntze sowie fünf von Max Gervinck verhinderten aber jegliche böse Überraschung.

Mit diesem Sieg klettert unser Team auf den fünften Tabellenplatz und kann dem spielfreien Wochenende etwas entspannter entgegensehen. Erst in zwei Wochen geht es weiter: in der Schillerhalle (19 Uhr) gastieren die Berlin Baskets, die bisher nur eines von vier Spielen für sich entscheiden konnten.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Christopher Kuntze (7 Punkte),
Christian Schnürmacher (3), Kevin Schaffartzik (25), Konstantin Linnartz (3), Milan Pesic (6), Daniel Hönicke (12), Max Gervinck (9), Nico Linnartz (4), Thomas Tripp (3), Kai Zimmermann (8), K. Schikowski.

2. RLN | Knappe Niederlage bei Südwest

Unsere 2. RLN-Mannschaft verlor das zweite Spitzenspiel beim SSC Südwest denkbar knapp und ziemlich unnötig mit 66:69.
Wir starteten gut in die Partie und führten nach 3 Minuten 8:2. Doch die gut eingespielten Gastgeber konterten und nutzten Schwächen in unserer Verteidigung. Zur Halbzeit lagen wir mit drei Punkten hinten.
Der Rückstand wuchs zum Start des letzten Viertels auf elf Punkte. Dann besonnen wir uns endlich, zuzupacken. Über härtere Verteidigung gelangen Ballgewinne, allerdings leisteten wir uns selber im Angriff nach wie vor zu viele Fehler. Trotzdem kamen wir 22 Sekunden vor Schluss auf einen Zähler heran. Wir schickten Südwest an die Linie, die beide Freiwürfe trafen. Im letzten Angriff bekamen wir aber keinen vernünftigen Dreier mehr zu Stande. Kevin, Chris und Kai feuerten jeweils einen Notwurf ab, doch keiner fiel.
Nach der zweiten Niederlage finden wir uns im Mittelfeld der 2. RLN wieder (2-2). Gegen Empor (4-0) am Sonnabend (19.00, Schiller) gibt es gleich die nächste richtig schwierige Aufgabe. Wir brauchen einfach noch etwas Zeit, um uns aufeinander einzustellen und einzuspielen.

2. RLN | Fesselndes Derby gegen TISC knapp verloren

Im Derby gegen die Roten aus dem Nachbarbezirk ließ der DBV Charlottenburg erstmals Punkte liegen: der Tiergarten ISC behielt nach zwei fesselnden Stunden mit 65:60 (34:30) in der Schillerhalle die Oberhand.

Das Team konnte nicht an die Leistung von Mittwoch anknüpfen und – viel schlimmer – vergab fast die Hälfte der Freiwürfe und ebnete so dem Gegner den Weg zu einem verdienten Sieg. TISC erschwerte das gesamte Spiel über das Pick&Roll-Spiel der Charlottenburger und machte die Zone dicht, sodass Konstantin Linnartz und Daniel Hönicke auf insgesamt „nur“ 12 Punkte kamen. Das Pech schlug zusätzlich zu: Finn Göing (5) musste die gesamte zweite Hälfte nach einer Handverletzung zusehen. Am Ende waren daher auch die 28 Zähler von Kevin Schaffartzik nur ein losing effort.

Kevin glänzte vor allem in der zweiten Halbzeit (18), nachdem klar wurde, dass seine Scoring-Qualitäten mehr gebraucht wurden als seine Pässe. Denn Tiergarten startete besser aus der Kabine (4:10) und hielt dank der aufmerksamen Defense den DBV Charlottenburg lange Zeit hinter sich. Daniel Hönicke schnappte sich anfangs des zweiten Viertels zwei Offensivrebounds und brachte erstmals die Hausherren in Führung (22:20) – leider nicht von langer Dauer. Die Gäste netzten drei Dreier ein und gingen mit einem 4-Punkte-Vorsprung (30:34) in die Pause.

Max GervinckDer vierte Dreier der Roten eröffnete die zweite Halbzeit (32:41), ehe Kevin Schaffartzik seiner Anführerrolle gerecht wurde. Ein Dreier, ein Kunststück und ein Assist an Max Gervinck in nicht mal einer Minute sorgten für den Anschluss (39:41). Das Kampfgericht schien so begeistert von Kevins Momentum, dass es dem DBV Charlottenburg fälschlicherweise einen zusätzlichen Punkt zuschrieb. Das hatte Folgen, denn der Fehler wurde erst in der Schlussphase festgestellt (in diesem Bericht wird immer auf die richtige Punktzahl hingewiesen, ndV). Das Spiel ging inzwischen weiter und die Hausherren wirkten viel effektiver: die Schaffartzik-Gervinck Kombo (16 Punkte) leistete die offensive Arbeit, das Team rundete sie mit guter defensiver Einstellung und Überlegenheit unter dem Korb ab (50:44/30.).

TISC konterte mit einem 6:0-Lauf zum Auftakt des letzten Viertels, übernahm erneut die Führung und baute sie auf 6 Punkte aus (52:58/37.), während dem Gastgeber ein einziger Treffer in sieben Minuten gelang. Kevin versuchte im Alleingang einen Weg zur Rettung: mit drei aus einem unsportlichen Foul erarbeiteten Punkten und einem Sprungwurf erzielte er – laut Anzeigetafel – den neuen Gleichstand. Tiergarten fordert eine Auszeit, währenddessen die Hiobsbotschaft kam: „Das Kampfgericht hat sich verzählt. Sie haben einen Punkt weniger auf dem Konto“, teilten die beiden Unparteiischen mit. Aus Kulanz sprachen sie eine weitere Minute zu, was zunächst den Gästen verhalf. Der Angriff wurde gut ausgespielt und mit zwei Punkten belohnt (58:61). Bei acht Sekunden Restspielzeit musste der DBV den Spielzug für einen schnellen Dreier einleiten. Kevin bekam den Ball jenseits der Dreierlinie und wurde gefoult. Die ersten beiden Freiwürfe gingen rein, der dritte tanzte auf dem Ring und fiel daneben. Die Gäste wurden dann nochmal an die Linie geschickt, behielten starke Nerven und machten den Sieg perfekt.

 

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Ronald Pedro, Christian Schnürmacher, B. Moser, Konstantin Linnartz (6), Milan Pesic, Daniel Hönicke (6), Sebastian Pichlmeyer,  Max Gervinck (11), Nico Linnartz, Chris Kuntze (4), Kevin Schaffartzik (28), Finn Göing (5).

 

2. RLN | 2. Saisonssieg in einem besonderen Spiel

Finn Göing war Topscorer mit 24 Punkten

Unser Regio-Team machte am Mittwochabend den perfekten Start in die neue Saison klar. Gegen Kooperationspartner TuS Lichterfelde fuhr der DBV Charlottenburg einen verdienten 90:75-Sieg ein und konnte nach dem Auswärtssieg in Wolmirstedt den zweiten Erfolg im zweiten Spiel verbuchen.

Das Spiel gegen TuSLi war schon vor Tipoff kein Spiel wie jedes andere, denn unserem Team gegenüber standen viele aus dem Nachwuchsbereich bekannten Gesichter wie Amani Ogette, Vincent Meunier oder Arne Kolb und auch der neue JBBL-Assistenztrainer Oscar Wieland.

Sie bekamen schon in der Anfangsphase zu spüren, wie hart das Leben in der Regionalliga sein kann: Daniel Hönicke griff sofort auf ein paar seiner schwer zu verteidigenden Moves zurück und Finn Göing zeigte sich genauso effektiv wie in Wolmirstedt (23 Punkte und 11 Rebounds). Als Konstantin Linnartz ein Offensivrebound in zwei Punkte ummünzte, war die erste zweistellige Führung zum Greifen nah (14:5/7.). Doch die jungen Süd-Berliner ließ sich nicht einschüchtern und setzte allmählich ihren Plan um: Bissige Verteidigung und schnelle Fastbreaks. Als sich die Hausherren einige Fehlpässe leisteten, kam TuSLi heran und glich im zweiten Viertel das Spiel aus (15:15).

Die Gelegenheit zum Neustart bot den Charlottenburger ein unsportliches Foul an Konstantin – daraus machte der DBV 4 Punkte – gefolgt von Finns‘ Korb zum 23:17. Zwei Dreier von Kevin Schaffartzik und Chris Kuntze – die beide letztes Jahr in der 1.Regio aufliefen – sorgten anschließend dafür, dass TuSLi auf Abstand gehalten wurde (33:25/16.). Dennoch kam der Kooperationspartner in der Schlussphase wieder heran, ehe Chris mit einem Ballgewinn (Korbleger Daniel) und einem Dreier die Teams mit einem 43:35 in die Kabine schickte.

thomas_tripp_tusliNach der Pause gab erneut Finn den Takt an und brachte die Charlottenburger Führung erstmals in den zweistelligen Bereich (47:35). Am Ende des Viertel hatte er 14 Punkte erzielt und Thomas Tripp weitere acht, sodass der Gastgeber mit einer beruhigenden Führung in den letzten Abschnitt startete (71:54). Bemerkenswert: Im letzten Viertel wurden das von den Südberlinern beliebte Umschaltspiel zum Merkmal der DBV-Offense.

Die Führung reichte lange für ein spannungsarmes Viertel, bis sich die Gäste plötzlich noch einmal auf 9 Punkte herankämpften (86:75). Spielertrainer Milan Pesic sammelte dann rechtzeitig seine Mitspieler zu einer Auszeit und warnte sie vor den Gefahren eines unkonzentrierten Endes. Die Ansage wirkte: die Gäste blieben in der Folge bei 75 Punkten, während Chris Kuntze mit zwei weiteren Treffern den Sieg besiegelte.

Das nächste Heimspiel steht schon für Samstag auf dem Plan: der Gast in der Halle Schillerstraße ist dann der Tiergarten ISC, der sein erstes und bisher einziges Spiel deutlich gewann (52:74 in Potsdam). Tip-Off ist um 19 Uhr. Kommt zahlreich!

Fur den DBV spielten: Kevin Schaffartzik (6 Pkts.), Konstantin Linnartz (11), Finn Göing (24), Daniel Hönicke (10), Milan Pesic (4), Thomas Tripp (10), Chris Kuntze (20), B. Moser, Rodney Pedro (3), Nico Linnartz (2).

 

2. RLN | Erstes Heimspiel gegen TusLi

Unsere erste Mannschaft empfängt am Mittwoch (20:30 Uhr, Schillerstraße) TuS Lichterfelde zum ersten Zweitregio-Heimspiel. Kurios: Von den Lichterfeldern spielen einige Spieler im NBBL/JBBL-Team, das in Spielgemeinschaft mit unserem Verein unterwegs ist.

Die Lichterfelder verloren die ersten beiden Spiele der jungen Saison, sind aber vor allem durch die routinierten Brüder Daniel und Felix Grohmann nicht zu unterschätzen. In unserem Team werden einige Spieler fehlen, dennoch will die Mannschaft den ersten Heimsieg einfahren. Am Sonnabend (19 Uhr, Schillerstraße) kommt es dann zum Kräftetreffen mit den Jungs von TISC, gegen die wir in den vergangenen zwei Jahren meistens nicht gut aussahen.

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