Artikel der Kategorie: Spielberichte 15/16

U12 | DBV mit Schwung zum Saisonfinale

An diesem Wochenende steigt nun das lang erwartete Saisonfinale der mU12-Oberliga. Das Turnier wird dankenswerter Weise vom Berliner Basketball Verband gemeinsam mit dem VfB Hermsdorf ausgerichtet. Unsere U12.1 ist auch mit dabei und fiebert nach dem sehr langen und steinigem Weg mit Spannung und Vorfreude den letzten vier Spielen der Saison entgegen.

Viele hohe Niederlagen und Rückschläge ließen zwar vermuten, dass die Mannschaft die Saison nicht nutzen können würde, um den Rückstand auf die Top-Mannschaften des Jahrgangs aufzuholen. Doch die Spieler hielten immer zusammen und wollten allen das Gegenteil beweisen!

Bereits vor der Saison wusste das Trainerteam, man würde viel Lehrgeld zahlen müssen, bevor man letztlich die Früchte für das Training ernten und erste Fortschritte sehen können würde. Und so schlichen sich die Jungs und Mädchen langsam an das Topfeld heran.

Gegen Mannschaften wie Südwest, Alba oder BGZ konnte man so teilweise eine Halbzeit oder sogar das gesamte Spiel das Ergebnis offen halten und Trainingsinhalte umsetzen.

Mit viel Geduld, ein wenig Aufmunternder Arbeit und Änderungen im Training schafften die Spieler es endlich die Spielidee des Trainergespanns und auch die Spielphilosophie des DBV aufs Feld zu bringen.

Und nun steht das Momentum auf unserer Seite! Nach einer deutlichen Steigerung aller Spieler im Training konnte man 6 der letzten 7 Spiele gewinnen, wobei man gegen die 2004er & 2005er von BBC 90 Köpenick unglücklich mit 2 Punkten den Kürzeren zog.

Unabhängig des Ausgangs am kommenden Wochenende zieht Trainer Max Wiese eine positive Bilanz: „Wir wussten es wird eine schwierige Saison, aber die Jugns haben das super gemacht! Sie haben kontinuierlich und konzentriert im Training gearbeitet und an unser Konzept geglaubt. Ich bin gespannt, was die Jungs jetzt noch im Gepäck haben. Wenn wir alle Hellwach sind, sind wir immer für eine Überraschung gut, aber Ziel ist es weiterhin unser Spiel aufs Parkett zu bringen und dann schauen wir was am Ende dabei rauskommt. Es war bis hier eine tolle Saison und die Jugns haben viel lernen können!

Termin:

Samstag 25.03.2017
10:00   Beginn erster Spiele
15:00   Alba Berlin gelb vs. DBV Charlottenburg
18:00   Ende letzter Spiele

Ort:

Sporthallen am Senftenberger Ring  / Halle 2 und 4

Bettina-von-Arnim-Oberschule
Adresse: 13435, Senftenberger Ring 49 (Reinickendorf-Wittenau)

U14 | Beim Endturnier in Lichterfelde ist alles möglich

Die U14 steht im Halbfinale

In einem engen Kopf-an-Kopf-Rennen mit BG Zehlendorf, das fast bis zum letzten Spieltag offen war, konnte sich unsere u14.1 nach einer erfolgreichen Saison für die Teilnahme an der Endrunde zur Berliner Meisterschaft qualifizieren!

Am kommenden Wochenende um 9 Uhr steht unser Team daher im Halbfinale dem Gastgeber TuS Lichterfelde gegenüber. 

Die Mannschaft aus dem Süden Berlins hat in der gesamten Saison bislang noch keine Niederlage hinnehmen müssen und geht daher als ungeschlagener Tabellenführer und Favorit in das Turnier. Trotzdem haben die vorherigen Aufeinandertreffen gezeigt, dass man auch mit diesem Team und den anderen Halbfinalisten Alba Berlin und DBC Berlin auf Augenhöhe mitspielen kann. 
Um einen Überraschungserfolg möglich zu machen, wird im Halbfinale eine deutlich verbesserte Team-Defense nötig sein, um auf die teilweise komplexen Angriffssysteme der Lichterfelder reagieren zu können. In der eigenen Offense verlor sich unser Team dagegen zu oft in Einzelaktionen, die meist in schlechten Abschlüssen endeten“, sagt Headcoach Patrick Deitel zum ersten Gegner. 

In der Vorbereitung auf das Endturnier standen deshalb nochmal diese Themen im Vordergrund, um am kommenden Samstag die bestmöglichen Chancen auf den Finaleinzug zu haben!

Schon jetzt kann unsere u14 aber mit dem Verlauf der Saison überaus zufrieden sein. Trotz gelegentlicher Schwächephasen konnte man sich konstant steigern und in den entscheidenden Momenten die besten Leistungen abrufen. Neben dem Fokus auf der Weiterentwicklung aller Spielerinnen und Spieler im technischen Bereich stand außerdem die Lösung kleingruppentaktischer Probleme in Offense und Defense im Vordergrund. Durch die harte Arbeit in unzähligen Trainingseinheiten ist in allen Bereichen ist eine deutlich Verbesserung über den Verlauf der vergangenen Monate erkennbar und soll nun die Basis für einen erfolgreichen Saisonabschluss bilden!

In jedem Fall ist auch am kommenden Wochenende für offene und spannende Spiele auf höchstem Niveau gesorgt, in dem unser Team sich auf die eigenen Stärken besinnen und alle in dieser Saison erworbenen Fertigkeiten und Erfahrungen nutzen will, um eine erfolgreiche Saison mit einem starken Auftritt im Kampf um die vordersten Plätze in Berlin und die Teilnahme an den überregionalen Meisterschaftsrunden zu krönen!
Wir hoffen und freuen uns auf eure Unterstützung am Samstag und Sonntag!


Wann und wo:
Samstag, 18.03., Curtiusstr. 37, 12205 Berlin: TuS Lichterfelde-DBV Charlottenburg, Spielbeginn 9 Uhr (Halbfinale

Sonntag, 19.03., Curtiusstr. 37, Spielbeginn 10 Uhr (Spiel um Platz 3) oder Sonntag, 19.03., Drakestr. 72, 12205 Berlin, Spielbeginn 10:30 Uhr (Finale)

2. Regio | Verteidigungsverbot und Niederlage in Stahnsdorf!

Unsere erste Mannschaft verlor etwas überraschend bei der Reserve des RSV Stahnsdorf 81:91.

Die Gastgeber ringen wie mehr als die halbe Liga um den Klassenerhalt und verstärkten sich mit mehreren Spielern, die auch in der ProB zum Einsatz kommen. Sie leisteten vom Start weg unserer Mannschaft erbitterten Widerstand.

Unsere Jungs spielten eigentlich gar nicht schlecht, konnten sich jedoch nicht absetzen. Im Gegenteil, lange rannten wir sogar einem Rückstand hinterher. Erst im dritten Viertel übernahmen wir die Führung.

Entscheidung im letzten Viertel

Die Entscheidung sollte also im letzten Viertel fallen. Dort wirkte sich die katastrophale Leistung der Schiedsrichter aus. Sie pfiffen auf beiden Seiten nahezu jeden Körperkontakt ab. Mit Regionalliga-Basketball hatte das nichts zu tun. Insgesamt pfiffen sie in einem völlig harmlosen Spiel fast 70 Fouls. Da wir nur zu neunt angereist waren, saßen nun nahezu alle Spieler der ersten fünf über längere Strecken mit vier Fouls auf der Bank. Kurze Zeit später mussten die ersten dann auch schon das Feld verlassen, weil sie fünf Fouls hatten. Bis zum Ende mussten insgesamt sechs unserer neun Spieler das Feld verlassen. Stahnsdorf, dass mehr Spieler zur Verfügung hatte, traf diese Politik weniger.

Die erste Fünf ausgefoult

Obwohl wir auf Zone umgestellten, sammelten wir weiter Fouls und konnten am Ende nicht mehr verteidigen. Das Unverständnis und der Frust sorgte für Diskussionen und weitere technische Fouls. Ein Chaos, dass von den Unparteiischen verschuldet wurde. In einem völlig harmlosen und fair gefühlten Spiel, wohl gemerkt.

Unabhängig davon, dass die jungen Stahnsdorfer den Sieg durch eine gute Leistung verdienten: Es fragt sich ganz grundsätzlich, welche Politik die Liga und die Schiedsrichter mit solchen Vorstellungen verfolgen. Im Sinne des Basketballs kann es das nicht sein.

Im Grunde gingen alle frustriert nach Hause.

Mit elf Siegen und fünf Niederlagen stehen wir auf dem dritten Tabellenplatz und empfangen am Sonnabend unseren Tabellennachbarn BG Zehlendorf in der Schillerstraße.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Max Gervink, Finn Göing (14), Damir Kustura, Konstantin Linnartz, Nico Linnartz (3), Youssuf Nabe (2), Tobias Pankow (2), Milan Pesic (8), Kevin Schaffartzik (32), Kai Zimmermann (20)

U14 | Wichtiger Sieg im Rennen ums Endturnier

Für unsere u14-Oberliga-Mannschaft, die in einem engen Rennen um den vierten Platz und damit die Teilnahme an der Endrunde zur Berliner Meisterschaft kämpft, stand am vergangenen Sonntag das Rückspiel gegen den jüngeren Jahrgang von Alba Berlin auf dem Programm!

Das Spiel in der Hinrunde war hart umkämpft und bis zum Ende offen, bevor sich unser Team über einen knappen Sieg mit nur sieben Punkten Vorsprung freuen und erleichtert zeigen durfte.

Die Vorzeichen vor dem Rückspiel waren allerdings alles andere als günstig: Gleich fünf Spielerinnen und Spieler mussten sich aus verschiedenen Gründen abmelden, sodass man letztlich nur mit acht Spielern antreten musste. Anders als im Hinspiel zeigten sich aber diesmal alle Spieler von Beginn an hochkonzentriert und mit einer für den Saisonendspurt angemessenen Intensität konnte schnell ein komfortabler Vorsprung herausgespielt werden. 

Ohne nachzulassen arbeitete das Team weiter konzentriert und konnte schließlich einen überzeugenden und verdienten 102:63-Erfolg feiern.
In den verbleibenden zwei Spielen gegen TuS Lichterfelde und BG Zehlendorf geht es nun weiterhin um alles, will man die Chance wahren, am Ende unter den ersten vier Mannschaften in Berlin zu stehen!


Für den DBV spielten:
Gian (24), Tayler (11), Berkant (22), Thorben (12), Cedric (10), Augustinas (4), Rouven (13) und Jordan (6)

U14 | Rouven ist ein „Talent mit Perspektive“

Am vergangen Wochenende fanden die ersten Sichtungsturniere für „Talente mit Perspektive“ 2017 statt und der DBV Charlottenburg war mal wieder vertreten. Rouven Jadore Kerstan wurde vom Berliner Basketballverband ausgewählt und konnte mit weiteren 71 Spielern des Jahrgangs 2004 vor den Augen von DBB-Jugendbundestrainer Kay Blümel, dem Assistenzcoach der Herren-Nationalmannschaft Henrik Rödl sowie DBB-Talentscout Liviu Calin sein Können zeigen und um einen Platz in den Regionalkadern spielen. Involviert waren die Teams der Landesverbände aus Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Berlin, sowie Bremen/Niedersachsen und Brandenburg/Mecklenburg-Vorpommern.

In der Vorrunde wurden die sechs Mannschaften in zwei Gruppen eingeteilt. Berlin schaffte den zweiten Platz hinter der SG Bremen/Niedersachen und erreichte somit das Halbfinale, wo der Gastgeber auf die Hauptstädter wartete. Dieses Spiel wurde mit 35:29 gewonnen – Finaleinzug!

Im zweiten Halbfinale setzte sich die SG Bremen/Niedersachen in der spannenden Schlussphase mit 35:32 gegen das Team aus Nordrhein-Westfalen durch und sorgte für eine Neuauflage des Vorrunden-Duells.

Im Finale des ersten Vorturniers von „Talente mit Perspektive“ gewann die SG Niedersachen/Bremen ein spannendes Spiel gegen Berlin mit 35:32. In der anschließenden Nominierung wählten die Bundestrainer Kay Blümel und Henrik Rödl mit Unterstützung von Liviu Calin im Beisein von DBB-Vizepräsident Stefan Raid die 24 Spieler aus, die beim Finalturnier vom 21.-23. April 2017 in Heidelberg um einen der begehrten Plätze im Perspektivkader kämpfen. Und Rouven war drin!

In Heidelberg tritt unser Nachwuchs mit dem neu formierten Team Hamburg 2 gegen die anderen beiden Regionalkader an, die am zweiten Februarwochenende in Koblenz nominiert werden. Bei diesem Finalturnier werden dann die besten 12 Spieler in den ING-DiBa Perspektivkader 2017 berufen.

Das Turnierergebnis im Überblick

1. Niedersachen / Bremen

2. Berlin

3. NRW

4. Hamburg

5. SG Brandenburg / Mecklenburg-Vorpommern

6. Schleswig-Holstein

Weitere Infos und Fotos unter www.talente-mit-perspektive.de

Fokus auf… unsere U11

Am dritten Advent durfte unsere U11 F das letzte Heimspiel vor der Winterpause bestreiten. In der Leistikowhalle empfang der DBV Charlottenburg die Berlin Tigers, die schnell gebändigt und am Ende mit 78:39 geschlagen wurden. In dieser Altersklasse gelten zwei Sonderregel: Es wird keine Tabelle geführt, damit der Fokus auf die Entwicklung und das „Einspielen“ der Kleinen bleibt, und die Spielzeit wird in zehn Zehntel (á 4 min) geteilt.

Gegen die Kreuzberger reichten zwei Abschnitte mit guter Intensität, um den Ton anzugeben und den weiteren Spielverlauf zu gestalten. Die überragende Leistung zum Spielanfang wurde mit einem 23:2-Zwischenstand belohnt, woraufhin die Tiger nicht mehr herankommen konnten.

Was uns besonders gut gefiel: Basketball ist häufig eine reine Kopfsache und unsere U11 hat heute über die ganze Spielzeit motiviert und diszipliniert gespielt.

Assistentcoach Adnan Dzibric nach dem Spiel:  „Das Team konnte sich vor der Weihnachtspause vom Heimpublikum nicht besser verabschieden. Wir haben heute alles umgesetzt, was wir in Training gelernt und vorbereitet hatten. Es lief so gut, dass ich nur eine Auszeit genommen habe, um den Spielern zu gratulieren.“

Assistentcoach Adnan Dzibric zur Entwicklung: „Wir haben seit einigen Wochen damit angefangen, auch taktische Elemente reinzubringen und versuchen, damit das Spielverständnis zu fördern. In der U10 liefern sich die Spieler viele Einzelduelle ab, in dieser Saison wollen wir ihnen beibringen, wie man sich im Angriff bewegt, damit der Mitspieler mehr Platz und mehr Zeit zum Entscheiden hat. Parallel arbeiten wir selbstverständlich noch an den Basics, wie Koordination, Korbleger und Passübungen.“ 

U16 | Heds Eventcatering spendet neuen Trikotsatz

Der DBV Charlottenburg ist nun mehr seit 25 Jahren eine feste Größe im Basketball in Charlottenburg. Dabei kümmern wir uns nicht nur um die Basketball Grundausbildung, sondern auch um die sozialen Kompetenzen der Jungen und Mädchen. Ab und an sind wir dabei auch auf die Unterstützung von Eltern und Sponsoren angewiesen. Und manchmal haben wir sogar Eltern, die etwas sponsern.

In diesem Fall haben H. und C. Gülseckin von der Firma „Heds Eventcatering“ einen kompletten Trikotsatz für unsere u16 Landesliga Mannschaft besorgt! Endlich können unsere Jungs in einem neuen glänzenden Gewand auf Korbjagd gehen.

Beim letzten Spitzenspiel gegen die U16 von Zehlendorf konnten die Jungs eine Halbzeit lang gut mithalten, bis nach der Pause ein wenig der Spielfluss verloren ging und das Spiel aus der Hand gegeben wurde.

Wir bedanken uns an dieser Stelle vielmals für die Unterstützung von Familie Gülseckin, die übrigens hervorragendes Essen für eure Party oder Event liefern. Sicherlich könnt Ihr euch auf unserer DBV-Weihnachtsfeier selbst ein Bild von Delikatessen von HEDS-Eventcatering machen.

Wenn auch Ihr etwas Spenden oder mehr über Sponsoring beim DBV erfahren möchtet, meldet euch unter mw@dbv-charlottenburg.de

U14 | Zwischenziel erreicht

Unsere U14 hat sich am Sonntag dank des 84:78-Sieges über die BG Zehlendorf für die Hauptrunde qualifiziert. In der Leistikowhalle boten der DBV Charlottenburg und der Tabellendritte ein spannendes Spiel voller Führungwechsel. 

In der entscheidenden Phase bewiesen unsere Jungs einen kühlen Kopf und spielten den starken Gegner durch sieben Punkte in Folge von Berkant an die Wand (74:65). 

Dies geschah gut fünf Minuten vor Spielende. Die BG Zehlendorf hatte dann genug Zeit, um sich tapfer bis auf zwei Punkte heranzukämpfen (78:76), was unsere Jungs zu einer weiteren Leistungssteigerung motivierte. 

In den letzten zwei Spielminuten ließen die Charlottenburger nur zwei Zähler zu, während Gian und Augustinas – einen mustergültigen Pass von Berkant vollstreckend – die Räume in der gegnerischen Zone eiskalt nutzten und den Sieg besiegelten. 

Headcoach Patrick nach dem Spiel:  „Ich bin sehr zufrieden mit unserem Team. Wir haben über Intensität in der Defense und großen Einsatz den Sieg erkämpft, müssen aber weiter arbeiten und insbesondere unser Reboundverhalten verbessern.“

Was uns besonders gefiel: Die Jungs haben immer auf jede Schwächephase prompt reagiert und in der heißesten Phase einen Gang in der Verteidigung zugelegt. Konzentriert und präsent: weiter so! 

Die Tabelle: Unser Team hat seit gestern das Ticket für die Hauptrunde in der Tasche. Die ersten sechs Teams der Oberliga-Vorrunde qualifizieren sich für die zweite Runde, die die Final Four-Teilnehmer ermittelt.

JBBL | Turniersieg in Teltow

Beim gemeinsamen Turnier der Kooperationspartner RSV und DBV Charlottenburg in Teltow hat unsere JBBL deutlich gezeigt, was harte Defensivarbeit bedeutet. 

128 Punkte in drei Spielen gegen USK Prag (76:46), Falcons Nürnberg (55:39) und RSV Stahnsdorf (57:43) hat der DBV Charlottenburg kassiert. Der Turniersieg ohne Niederlagen war damit gesichert. 

Das Turnier war sehr wichtig für uns, denn da wollten wir unsere harte Defensivarbeit in der Vorbereitung aufs Parkett bringen. Die Ergebnisse belegen, dass es uns gelungen ist!„, erklärt Headcoach Reza Ghasseminia. 

Wir haben momentan eine gute Atmosphäre im Team und wollen uns bis zum 16. Oktober gegen Rostock (erstes JBBL-Spiel in der Sömmeringhalle) als Team weiterentwickeln. Seit Juni liegt mein Hauptfokus in erster Linie auf der individuellen Technik, nun kommt langsam auch das Taktische ins Spiel„, führt der Trainer weiter aus. Schon letzte Woche hatte das Team in den Testspielen gegen Oldenburg und Gotha sein defensives Können gezeigt und Vieles Guten durchblicken lassen. 

Der nächste Termin im Kalender ist das Turnier in Leipzig am Wochenende: „In Leipzig treffen wir auf Jahn München und Gotha, in der anderen Gruppe kämpfen Bayreuth, Leipzig und Freising. Da wollen wir ein wenig mehr Struktur in unsere Offense reinbringen und dem ein oder anderen Spieler noch eine Chance geben, sich in den Spielkader zu kämpfen!“, erklärt Ghasseminia zum Schluss. 

Nach dem Leipziger Wochenende geht es dann steil Richtung Saisonauftakt mit den Tests gegen Higher Level Berlin und gegen RSV.

Göttingen 2016 – ein etwas anderer Nachbericht

Der größte DBV-Miniausflug der Geschichte liegt hinter uns. Die Reise aus der Sicht eines Trainers – ein etwas anderer Nachbericht vom Miniturnier Göttingen 2016.

Als Trainer mit beim Miniturnier in Göttingen zu sein ist zweifellos eine Bereicherung – so viel vorweg. Aber dies auch in jeglicher Hinsicht. Öfter habe ich mir von Freunden schon anhören müssen: „Warum tust du dir so etwas an?“ Die Frage ist aufgrund der doch recht sparsamen Grundausstattung an Komfort und der noch geringeren Vergütung (null, das Los des Ehrenamts) durchaus berechtigt. Und dann bist du da. 20:30 Uhr, Unistadt Göttingen. Sporthalle des Felix Klein-Gymnasiums. Sicher schöner als der Berliner Standard, aber weit entfernt von heimelig. Um mich herum: Kinder. Kinder mit Hunger und ohne Plan. Und Kollegen. Trainerkollegen. Und dann schon wieder DIE… BG Zehlendorf, TuS Lichterfelde. Bekannte Minis, bekannte Trainer. Doch ein bisschen Heimat. Viel Zeit bleibt nicht, Berliner Hallenluft zu schnuppern. Kochendes Wasser, verteilt auf vier auf dem Boden der erstbesten Umkleidekabine stehenden Wasserkocher wartet darauf, in eimergroße Kochtöpfe umgegossen zu werden.

Da sind die Kollegen wieder. Sie helfen, wo sie können. 30 Minuten später endlich sind die Hotdogs soweit. Die Kinder auch. 71, inzwischen ungeduldig hungrige Basketballer, stürzen zur Kabinen-Kantine. Geordnetes Chaos. Die Kinder inzwischen mit eigenen, hellgelben DBV-Shirts ausgestattet, kleckern mit Ikea-Senf und Ketchup auf selbige. Es schmeckt. Ich will auch, es ist aber kein Durchkommen, außerdem zu viel zu tun: Trikots verteilen, Schlafplätze aufbauen, erste Blessuren von herumtollenden Achtjährigen verarzten.

nachbericht_goettingen2016_2Als ich um 1 Uhr in meinen Schlafsack kroch, waren diese Eindrücke schon wieder eine gefühlte Ewigkeit her, die Müdigkeit erinnerte mich an das, was hinter mir lag.
Nächster morgen, 6 Uhr. Es bedarf keinen Handywecker, um zu erwachen. Die Helligkeit der sommerlichen Morgensonne gepaart mit flüsternden Kinderstimmen, das ein oder andere Mal auch eine lautere Ermahnung aus einem der anderen Hallendrittel. Schlafsack packen, Tag planen, Spieler animieren, ihre Sachen zu packen. Ein pünktliches, quasi deutsches Frühstück, das Punkt 7:30 Uhr auf mein Team und mich wartete.

Dann endlich ist es soweit. Die Geräusche von dribbelnden Bällen, die Pfiffe der eigentlich ja immer Parteiischen – glaubt man denn den Spielern, wenn sie nach der Niederlage bedröppelt in der Kabine sitzen und niemand sonst für dieses „unfaire“ Ergebnis eine Verantwortung trägt. Wir sind im Turnier angekommen. Trotz langer Pausen zwischen den Spielen vergeht der Tag wie im Flug. Am Ende stehen zwei Pleiten und ein Sieg auf dem Konto, in der WhatsApp Gruppe aller DBV-Trainer gehen Meldungen der anderen Teams aus den anderen Spielorten ein: „Ärgerliche Niederlage“, „U11 im Halbfinale“, „Wo seit ihr?“. Die Pizza am Ende des Tages haben wir uns redlich verdient. Sportlernahrung sieht anders aus, aber was soll’s. Anschließend wurde es erstaunlich schnell ruhig in der mit 200 erschöpften Teilnehmern vollgepackten Turnhalle. Wobei, ich hatte auch nicht mehr das Bedürfnis, mich noch weiter zu bewegen. Nichtsdestotrotz wurde die anschließende Nacht nicht länger.
Zu den wenigen Privilegien, die du als Jugendtrainer genießt, zählt, die Weichturnmatte für zwei Nächte als dein Eigen nennen zu können. Ja, sie als Schlafunterlage zu haben, ist ein Luxus. Quasi das Boxspringbett der Isomatten.

So war es eine gute Nacht, wenn auch kurz. Zwei Spiele, doofe Schiedsrichter und eine heisere Stimme später fand ich mich am Sonntag zurück in unserer „Unterkunft“. Meine Jungs waren schon wieder besser drauf als kurz nach der Niederlage im letzten Spiel. Immerhin Platz 6, sicheres Mittelfeld. Damit konnten sie sich zu Hause sehen lassen, ohne das es einem 12-Jährigem peinlich sein muss. Sie hatten etwas zu erzählen, so wie ich, als ich um 20:30 Uhr in Charlottenburg aus dem Bus stieg. Ich wusste wieder, warum ich mir das alles „antat“. Aber ich war auch glücklich, dass ich es an diesem Abend nun keinem mehr erklären musste.

Vielen Dank für eine tolle Fahrt nach Göttingen 2016, liebe Kollegen, Jungs, und allen Helfern, ohne die dieser Bericht nicht geschrieben worden wäre.

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