Artikel der Kategorie: Spielberichte 15/16

2. RLN | Erstes Heimspiel gegen TusLi

Unsere erste Mannschaft empfängt am Mittwoch (20:30 Uhr, Schillerstraße) TuS Lichterfelde zum ersten Zweitregio-Heimspiel. Kurios: Von den Lichterfeldern spielen einige Spieler im NBBL/JBBL-Team, das in Spielgemeinschaft mit unserem Verein unterwegs ist.

Die Lichterfelder verloren die ersten beiden Spiele der jungen Saison, sind aber vor allem durch die routinierten Brüder Daniel und Felix Grohmann nicht zu unterschätzen. In unserem Team werden einige Spieler fehlen, dennoch will die Mannschaft den ersten Heimsieg einfahren. Am Sonnabend (19 Uhr, Schillerstraße) kommt es dann zum Kräftetreffen mit den Jungs von TISC, gegen die wir in den vergangenen zwei Jahren meistens nicht gut aussahen.

U16.2 | Gute Leistung gegen große Rudower

Angetreten als U16.2 wollen unsere Spieler des Jahrgangs 2002 ihre Herausforderungen diese Saison nicht nur gegen die gleichaltrigen Teams in der U14 Oberliga suchen, sondern sich parallel auch mit den Älteren in der U16 Bezirksliga messen, um so weitere wertvolle Erfahrungen und Spielpraxis zu sammeln und die eigene Wettkampfhärte zu verbessern.

Das nach vielen krankheitsbedingten Absagen auf nur noch sieben Spieler reduzierte Team startete gegen die körperlich deutlich überlegenen Gastgeber zunächst mit zu viel Ehrfurcht und brauchte mehrere Minuten, bevor man sich auf die eigenen Stärken besinnen und die anfängliche Zögerlichkeit und Mutlosigkeit ablegen konnte. Durch verbessertes und uneigensinniges Zusammenspiel konnten nach fünf Minuten endlich die ersten Punkte verbucht werden und auch defensiv wurde nun zunehmend entschlossener versucht, sich den Angriffen der Rudower entgegenzustellen.
Mit steigendem Selbstvertrauen wurde immer wieder erfolgreich der Abschluss per Sprungwurf oder Floater über die langen Arme der Rudower Defensive gesucht und auch von jenseits der Dreierlinie wurden mehrmals erfolgreiche Würfe genommen und der eigene körperliche Nachteil umgangen.

Leider führte auf der anderen Seite des Feldes der irreguläre Einsatz der Hände in der Defensive viel zu oft zu einfachen Punkten für den TSV Rudow und die steigende Foulbelastung der Charlottenburger erschwerte das Aufrechterhalten der Intensität in der Verteidigung. Nach gut 30 Minuten Spielzeit mussten deshalb auch zwei Spieler bereits mit fünf persönlichen Fouls auf der Bank Platz nehmen. Die verbliebenen fünf DBV-ler ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und beendeten das Spiel konzentriert und ohne durch weitere Fouls in Unterzahl zu geraten.

Angesichts des irrelevanten Ergebnisses (57:104) konnten die Spieler frei aufspielen und jeder nutzte die gebotene Chance, durch die vielen Minuten Spielzeit, an den eigenen Schwächen zu arbeiten. Nach 40 Minuten traten sieben sichtlich erschöpfte, aber angesichts der guten eigenen Leistung zufriedene, Charlottenburger die Heimfahrt an, um den Rest der Wochenendsonne zu genießen.

Für den DBV spielten: Dejan, Erdem, Jakob, Jascha, Max, Miko, Tony

Pro B (RSV) | RSV Eintracht wird zum Löwenbändiger

Überzeugender Sieg in Herten

Die Basketballer des RSV Eintracht Teltow / Kleinmachnow / Stahnsdorf konnten die fast 500km weite Heimreise vom Auswärtsspiel bei den Hertener Löwen mit dem ersten Saisonsieg in der 2.Bundesliga Pro B im Gepäck antreten. Beim westdeutschen Traditionsclub aus dem Ruhrgebiet setzten sich die Brandenburger mit 75:65 (37:28) durch. Während sich der RSV mit dem Sieg auf den 7. Platz verbesserte, bleibt Herten siegloses Schlusslicht.

Gegenüber der Vorwoche startete die Eintracht gleich mit einer auf drei Positionen veränderten Startformation, wobei neben den beiden nun spielberechtigten US-Amerikanern Kenneth Cooper und Jeff Harper diesmal auch Colin Craven starten durfte. Jedoch tat sich der RSV zunächst schwer, brauchte 3 Minuten für die ersten Punkte und lag nach 5 Minuten bereits mit 5:11 im Hintertreffen, so dass sich Coach Jan Sauerbrey gezwungen sah seine erste Auszeit zu nehmen. „Nach so einer weiten Fahrt ist es oftmals schwer gleich ins Spiel zu finden.“, beschreibt Sauerbrey, der danach aber eine verbesserte Eintracht sehen konnte. In der Offensive angeführt vom treffsicheren Duo Joey Ney und Kenneth Cooper legte der RSV zwischen der 8. und 14. Minute einen 15:0 Lauf hin, der den vorigen 12:18 Rückstand in eine 27:18 Führung umwandelte. Für den Trainer war dies auch bereits der Schlüssel zum Sieg: „Wir haben Mitte des 2.Viertels nach schwachem Start das Spiel gedreht, die Kontrolle übernommen und bis auf eine kleine Schwächephase im letzten Viertel auch nicht mehr abgegeben. Wir haben als Mannschaft sehr gut zusammengespielt und über fast die gesamte Zeit sehr gut verteidigt.“, so Sauerbrey, dessen Team bis auf 56:36 in der 27.Minute enteilen konnte. Durch einen 11:0 Lauf zu Beginn des vierten Viertels konnten die Hertener zwar noch einmal bis auf 51:59 (33. Minute) herankommen, aber der starke Kenneth Cooper (26 Punkte und 13 Rebounds) beendete per Korbleger und einen anschließend geblockten Wurf die kleine Serie der Westdeutschen. Damit waren die Löwen endgültig gebändigt und die Brandenburger brachten den Sieg relativ souverän über die Zeit.

Zwar kam außer den beiden Topscorern Joey Ney und Kenneth Cooper (jeweils 26 Zähler) kein weiterer RSV-Spieler in den zweistelligen Punktebereich, jedoch spricht vor allem die Reboundbilanz von 49:28 für den starken kämpferischen Einsatz der Eintracht. Zudem verteilte man als Team insgesamt 15 Assists, während der Gastgeber nur acht direkte Korbvorlagen gab und oftmals nur mit Einzelaktionen punkten konnte. Ein Sonderlob hat sich die RSV-Defensive auch bezüglich Deandre Landsdowne verdient, denn während der US-Boy letzte Woche noch 40 Punkte erzielen konnte, blieb er diesmal bei nur 3 Zählern und ohne erfolgreichen Feldwurftreffer bei lediglich zwei Wurfversuchen ziemlich blass. „Wir haben keine spezielle auf Landsdowne ausgerichtete Defensivtaktik gespielt, sondern als Team sehr gut verteidigt und immer gezielt ausgeholfen gegen ihn. Das Lob geht daher an die ganze Mannschaft, die unser Konzept sehr gut umgesetzt hat.“, erklärt ein zufriedener RSV-Trainer Jan Sauerbrey.

RSV: Cooper 26, Ney 26, Harper 6, Herwig 6, Craven 4, Schumann 4, Müller 3, Thabo Paul, Hasenkampf, Dennis Teucher, Decker.

Hier ist die komplette Statistik: http://live.zweite-basketball-bundesliga.de/g/101777#boxscore

Bild: tobehn@web.de

Text: Marcus Boljahn (RSV Eintracht) | Quelle: http://rsv-basketball.de/rsv-eintracht-wird-zum-loewenbaendiger/

 

Der RSV Eintracht ist Kooperationspartner des DBV Charlottenburg. Die Kooperation erstreckt sich auf das NBBL- (SG DBV-RSV-TuSLi) und ProB-Team (RSV) der Vereine. Mehr rund um das ProB-Team des RSV Eintracht findet ihr unter www.rsv-basketball.de

Pro B (RSV) | Vielversprechender Auftakt trotz Handicap

Sie hatten eigentlich keine Chance, und genau diese wollte sie nutzen! So in etwa könnte man das Unterfangen des RSV Eintracht Teltow / Kleinmachnow / Stahnsdorf in seinem ersten Saisonspiel in der 2.Bundesliga Pro B gegen die EN Baskets Schwelm umschreiben. Das Handicap, mit welchem die Brandenburger in ihr Heimdebüt gehen mussten, war jedenfalls ein sehr großes, denn gleich für beide US-Amerikaner gelang es den Vereinsverantwortlichen trotz aller Mühen nicht noch rechtzeitig eine Spielberechtigung zu erlangen. Sowohl für Jeff Harper als auch für den am Donnerstag erst gelandeten Kenneth Cooper gab es keine Freigaben der vorigen Vereine aus Bolivien bzw. Venezuela, so dass man quasi ohne etatmäßigen Big Men in die Partie ging.

Diesen Mangel an Körpergröße (kein RSV-Akteur war größer als 2m) wollte man dann entsprechend mit viel Kampfeinsatz wettmachen. Nach einem nervösen Start, wo die Gäste aus Schwelm rasch 7:1 in Führung gehen konnten, schien diese beherzte Spielweise auch zu fruchten. Der RSV Eintracht zeigte tollen Teambasketball, viel kämpferischen Einsatz und zog bis auf 36:26 kurz vor Ende der Halbzeit davon. Durch kleine Unachtsamkeiten kamen die Westfalen aber noch bis auf 31:36 vor dem Seitenwechsel heran. „Wir haben großartig in der 1.Halbzeit gearbeitet und nur einen Offensivrebound zugelassen.“, lobte RSV-Coach Jan Sauerbrey sein Team. Auch im dritten Viertel verteidigten die Brandenburger bravourös ihren Vorsprung und bauten ihn bis zur 29.Minute gar wieder auf 56:47 aus. Doch erneut leistete sich die junge RSV-Mannschaft eine Schwächephase zum Abschluss der Viertels, welche die Westfalen wieder bis auf 56:53 vor den letzten zehn Minuten herankommen ließ. Die Westdeutschen witterten nun ihre Chance und angeführt vom überragenden Frederik Henningsen (am Ende 28 Punkte) sowie dem nun die Bretter kontrollierenden Duo Dominique Crawford (10 Rebounds) und Sebastian Schröter (13 Rebounds) gaben sie dem Spiel eine Wende. Der RSV gab nie auf und kam 27 Sekunden vor Ende noch einmal auf 67:70 bei eigenem Ballbesitz heran. Ein potentiell ausgleichender Dreipunktewurf von Colin Craven verfehlte leider anschließend knapp sein Ziel, so dass Schwelm im Umkehrschluss an der Freiwurflinie den Sack zum 73:67 Endstand zumachte.

Das Spiel war eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Die Jungs haben angesichts der schwierigen Umstände enorm Charakter gezeigt, darauf können wir stolz sein. Jedoch ist man natürlich trotzdem enttäuscht, dass es nicht ganz gereicht hat, wenn man so nah dran war. Aber wir haben in der zweiten Halbzeit 15 Offensivrebounds zugelassen, im ersten Durchgang war es nur einer. Das konnten wir nicht kompensieren.“, bilanzierte Trainer Sauerbrey sein erstes Punktspiel in Hauptverantwortung. Auch sein Gegenüber Miodrag Radomirovic fand in der abschließenden Pressekonferenz lobende Worte für den RSV: „Gratulation an den RSV zu dieser Leistung. Sie waren sehr gut aufgestellt und die ganzen jungen Spieler haben enormen Charakter gezeigt. Wir haben in der ersten drei Vierteln 30 Punkte aus der Zone kassiert, im letzten Viertel nur noch 2. Dadurch haben wir am Ende noch gewinnen können.“, so der Gästetrainer. Für die Eintracht punkteten Joey Ney (21) und David Herwig (10) zweistellig.

RSV: Ney 21, Herwig 10, Craven 8, Müller 8, Decker 6, Teucher 5, Hasenkampf 4, Schumann 4, Paul 1, Stahl, Kamke, Yer –

Komplette Statistik: http://live.zweite-basketball-bundesliga.de/g/101774

Bild: tobehn@web.de

Text: Marcus Boljahn (RSV Eintracht) | Quelle: http://rsv-basketball.de/vielversprechender-auftakt-trotz-handicap/

 

Der RSV Eintracht ist Kooperationspartner des DBV Charlottenburg. Die Kooperation erstreckt sich auf das NBBL- (SG DBV-RSV-TuSLi) und ProB-Team (RSV) der Vereine. Mehr rund um das ProB-Team des RSV Eintracht findet ihr unter www.rsv-basketball.de

JBBL | Gelungenes Turnier in München

Auf den langen Weg nach München machte sich unsere JBBL am vergangenen Wochenende. Ziel waren nicht die Wiesn und das Oktoberfest wie für die meisten Touristen, sondern das erste Turnier der Vorbereitung. Das Team um den neuen Headcoach Reza Ghasseminia – ohne drei Spieler aus der Länderauswahl angereist – hat dabei vier Spiele absolviert.

Die gute Nachricht sind nicht (nur) die beiden Siege gegen Karpfenberg und Bayreuth, sondern auch die vom Team während des Turniers gezeigte Leistungssteigerung und die Spielminuten, die die unerfahreneren Spieler sammeln konnten.

Zum Auftakt winkte am Samstag eine böse Überraschung: gegen die Internationalen Basketball Akademie München (IBAM) – in die Staffel Süd eingeteilt – ging ein knappes Spiel mit 10 Punkten verloren. Der Trainer ließ allen Jungs die Gelegenheit, sich mit dem Niveau und einer anspruchsvolleren Trainingseinheiten einzustimmen und war am Ende mit der Leistung zufrieden: “Mir war vor allem wichtig, dass die Jungs sich einfach mal auf diesem Level wohlfühlen”, so Reza nach dem ersten Spiel.

Die beiden folgenden Spiele wurde auf verschiedene Weise gewonnen, was der Entwicklung der jungen Truppe sicher zu Nutze kommen wird: gegen Karpfenberg leuchtete am Ende ein +20 an der Anzeigentafel, während der Erfolg gegen den JBBL-Teilnehmer aus Bayreuth das Team erst nach der Verlängerung errungen wurde (+5).

Ein Engpass im Spielplan sorgte für eine Niederlage gegen Nürnberg im letzten Spiel. Unsere Jungs hatten sage und schreibe fünf Minuten Pause nach dem packenden Sieg gegen Bayreuth, spielten trotzdem bis 3 Minuten vor Schluss auf Augenhöhe. In der Schlussphase ging der Mannschaft dann die Puste aus und Nürnberg nutzte den Vorteil eiskalt zu einem dem Spielverlauf nicht entsprechend deutlichem Sieg.

Auch wenn die sportliche Vorbereitung im Vordergrund stand - der Spaß-Faktor kam nicht zu kurz: Die JBBL auf der Wiesn 2015.

Auch wenn die sportliche Vorbereitung im Vordergrund stand – der Spaß-Faktor kam nicht zu kurz: Die JBBL auf der Wiesn 2015.

In der Defense haben wir eine gute Leistung erbracht, sogar überraschend für das Niveau, das man normalerweise in dieser Phase der Vorbereitung erreicht. In der Offense fehlte uns das ein oder andere mal die klare Struktur, die man dann aber ab dem 18. Oktober (Anm.d.Red.: Saisonstart!) – da bin ich mir sehr sicher – sehen wird. Die mentale Stärke ist außerdem auch noch ausbaufähig und wir werden bis zum Saisonauftakt daran arbeiten, dass wir die Kontrolle über das Spiel übernehmen und nicht mehr aus der Hand geben”, so der gebürtige Münchner Ghasseminia.

So lautet das endgültige Fazit von Reza: “Alles in allem war es eine aufschlussreiche und wichtige Erfahrung für uns. Von neun Teams hat man auf Augenhöhe mit der Top5 gespielt, was mich zufriedenstellt. Das allerwichtigste: Das Klima im Team ist wirklich sehr harmonisch.” Am kommenden Wochenende steht schon das nächste Turnier an: “In Jena wollen wir uns noch ein Stück weiterentwickeln.”

Zum Schluss lüftet Reza ein kleines Geheimnis: “Wir waren doch noch zusammen auf der Wiesn und sind alle als Team die ‚Looping-Achterbahn‘ gefahren. Es war ’ne richtige ‚gaudi‚ – wie die Bayern sagen würden!”

U12 gewinnt gegen TuSLi

192. So viele Tage mussten die Jungs der U12.1 warten bis sie endlich wieder ein Ligaspiel in Berlin absolvieren durften.

Trotz zahlreicher Turniere, Trainingseinheiten und Camps mit denen das Leiden überbrückt wurde und weiter Spielpraxis gewonnen werden konnte, waren die Spieler des 2004er Jahrgangs heiß auf das erste Kräftemessen in der u12 Oberliga. Die erste Begegnung hatte es gleich in sich. Das Top-Team aus dem Süden von Berlin, unser Kooperationspartner TuS Lichterfelde, war an diesem Samstag zu Gast in der Halle in der Leistikow Straße.
Bereits vor Spielbeginn musste das Team die erste bittere Pille schlucken. Durch Absagen von Joshi, Justus, Felix, Peter und Merdan war die Anzahl der Spieler sehr dezimiert, doch die verbliebenen 8 Jungs wollten sich davon nicht beeindrucken lassen und ihre Klasse unter Beweis stellen.

u12.1_tusli_20150918_1 Nachdem die zahlreichen Gäste und Eltern durch Trainer und Schiedsrichter begrüßt wurden, war es Zeit für den ersten Tip-Off der Saison 2015/16.

Nach einer gelungenen Verteidigung gelangen Leander nach gutem Anspiel von Matias die ersten Punkte des Spiels. In der Folge leisteten sich beide Mannschaften jedoch viele kleine Fehler und Ungenauigkeiten, was dem Spielfluss nicht zu Gute kam. Somit ging es nach 5 Minuten mit 4:4 in die erste Auszeit von Coach Max. Anschließend wurden die Aktionen zunehmend genauer und auch der Druck in der Defense wurde angezogen, was sich auch in den Punkten wiederspiegelte. 13:6 lautete das Ergebnis nach dem ersten Abschnitt.
Zu Beginn des 2. Viertels erwachten langsam auch die Gäste aus Lichterfelde zum Leben und es entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch. DBV verbesserte vor allem seine Spielaufstellung und Verteilung auf dem Feld, wodurch viele einfache und sehenswerte Korberfolge verbucht werden konnten. Folge richtig bauten Al, Fabi und Co. die Führung auf 26:15 aus.

Mit der vermeintlich sicheren Führung schlichen sich nun jedoch wieder Übermut und Faulheit in die Aktionen von DBV ein. 4 Minuten lang konnte man den Ball nicht in den Korb unterbringen, obwohl der Ball teilweise gut durch die Reihen gepasst wurde und der Weg zum Korb frei war.

Da man unerklärlicherweise das Verteidigen einstellte und man die Tusleten von nun an nur noch zum Korb begleitete, bekam man prompt die Quittung. Nach 10 Punkten in Folge verwandelte TuSLi den letzten Korbleger der ersten Hälfte zum überraschenden 27:26 für die Gäste.

Vermeidlich gefrustet ging es somit in die Kabine. Nach kurzer Ansprache waren sich die Jungs jedoch sicher, dass dieses Spiel nicht aus der Hand gegeben lassen werden sollte.
Die zweite Hälfte wurde dem entsprechend mit mehr Intensität und Feuer begonnen. Endlich sahen die Fans das erwartet hochklassige Spiel auf Augenhöhe. Keine Mannschaft konnte sich entscheidet absetzen und die Führung wechselte daher nahezu mit jedem Angriff. Nach 28 gespielten Minuten beim Stand von 43:43 legten die DBVler einen Endspurt vor der letzten Viertelpause ein. Rouven verwandelte nach einem starken Steal einen einfachen Fast-Break. Al von der Freiwurflinie und erneut Rouven per 3er ebneten den Weg zur Pause. Den krönenden Abschluss besorgte dann jedoch Matias. Nach großer Hektik mit Turnover, zu Boden stürzende Spielern und purem Willen, netze er von jenseits der Dreilinie mit dem Buzzer den Wurf zum 52:43 ein.u12.1_tusli_20150918_2

Mit dieser Aktion schien der Bann gebrochen. Die Defense wurde nochmals gesteigert und nun waren alle hellwach und zeigten den nötigen „Killerinstinkt“. TuSli kam im Anschluss kaum zu guten Aktionen, da bereits von Beginn an Druck gemacht wurde.
Viele Ballgewinne wurden in einfache Punkte umgemünzt und somit wuchs der Vorsprung stetig an. Mit zunehmender Genauigkeit wurde auch das vom Trainerteam eingeforderte Passspiel verbessert und wie im Training präzise umgesetzt.

Somit siegte DBV Charlottenburg am Ende verdient und deutlich mit 81:55. Wir gratulieren der U12.1 zum ersten Saisonsieg und hoffen auf viele weitere erfolgreiche und schöne Spiele.
Seht diesen Sieg als Ansporn für mehr, denn unsere nächsten Gegner heißen Friedenau, Alba und Hermsdorf. Dort geht es darum, die gute Leistung des ersten Spieles zu bestätigen.

Für den DBV spielten:
Al (17 Punkte), Ertan (14), Fabi (15), Leander (3), Li-Yu , Matias (12), Phillip, Rouven (20)

1 11 12 13