Artikel der Kategorie: Spielberichte 15/16

JBBL | Mit Alba auf Augenhöhe

Die Prophezeiung von Headcoach Reza Ghasseminia hat sich bewahrheitet. Im Berliner Derby gegen Favoriten Alba hielt der DBV Charlottenburg dank guter defensiven Einstellung mit, musste sich am Ende geschlagen geben, weil sich die Albatrosse treffsicherer von jenseits der Dreierlinie bewiesen.

Headcoach Reza: „Gute Körpersprache“

Den kurzen Heimweg musste unser JBBL-Team mit einer 62:50-Niederlage antreten: „Wir nehmen keine Punkte, aber eine sehr gute Erfahrung mit. Wir haben das Spiel so gestaltet, wie wir uns es vorgenommen hatten. Am Ende hat uns das Quäntchen Glück gefehlt„, erklärt Reza nach der Schlusssirene. „Die Körpersprache hat mir gut gefallen, mit der Leistung kann man zufrieden sein: das ist der Startpunkt für einen weiteren Schritt nach vorne.“ Zeit dafür hat das Team, denn das nächste Spiel steht erst am 8. November – in der Sömmeringhalle gegen Schlusslicht Braunschweig – auf dem Plan.

Offenbar zufrieden mit der Leistung, kann man nicht das gleiche vom Ergebnis behaupten. Die Niederlage fiel höher als verdient aus. Alba spielte im ersten Viertel besser (20:14), der DBV Charlottenburg konnte jedoch seinen Spielstil anpassen und verhindern, dass der Gegner sich absetzt. Der taktischen Vorgaben der Albatrosse waren einfach zu erkennen: der Ball musste irgendwie den 208cm großen Center Joshua Lübken erreichen, die Aufgabe der Charlottenburg war es, das Pick&Roll zu erschweren oder ganz zu unterbinden.

Das verpasste Momentum im dritten Viertel

Marangozov_albaDer Abstand wuchs auf neun Punkte an (35:26/23.), als die Albatrosse ihren Plan durchsetzen konnten, schrumpfte auf zwei, als der DBV den Gegner im Griff hatte und mit Mikias Mamo und Marc Friederici endlich auch sein offensives Glück aus der Distanz fand (35:31/25.). Im Nachhinein musste man feststellen, dass unsere Jungs das Momentum nicht ganz genutzt haben. Leonik Wadehn verkürzte zwar auf zwei Zähler (35:33) und anschließend musste Alba auf den mit 4 Fouls belasteten Center Lübken verzichten. Man erarbeitete sich Offensivrebounds und Freiwürfe, die nicht in Punkte umgemünzt wurden. So konnte der DBV auf einen Punkt herankommen, als Maik Marangosov den dritten Dreier in diesem Viertel versenkte (37:36/27.), aber die Führung nicht übernehmen. Die Schlussphase gehörte dann den Gastgebern, die fünf Zähler aus den letzten beiden Angriffen mitnahmen.

Die Geschwister Friederici leisten Widerstand

Mit einem 6-Punkte-Rückstand (47:41) ging es ins entscheidende Viertel. Der DBV setzte nach wie vor auf die Arbeit in die Defensive, um den Anschluss nicht zu verlieren. Alba fand immer wieder in einem Foul ihre Rettung – oft kurz vor dem Ablauf der Angriffszeit – und zog so hauptsächlich an der Freiwurflinie davon (57:43). Die Geschwister Friederici brachten den Abstand erneut in einstelligen Bereich (57:48/35.), aber die Hoffnung verpuffte, als die folgenden Dreier ihren Weg in den Korb nicht fanden.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Henry Philipp Czerr, Joshua Meck, Marc Friederici (16 Punkte), Dominic Driegert, Vincent Friederici (8), Mikias Mamo (3), Stefan Kljajic, Maik Marangosov (11), Leonik Wadehn (6), Philipp Bertelsmann, Brandon Coleman (4), Juri Snigula (2).

 

WE-Preview: Spannende Aufgaben in der 2. Regio und JBBL

Während die Jüngsten sich aus den Anstrengungen vom HerbstCamp in der Schillerstraße erholen und noch die Schulferien genießen dürfen, sind am Wochenende die Herrenteams und die JBBL vom DBV Charlottenburg auf Punktejagd.

2. Regionalliga: Gefahr aus Frankreich

In der 2. Regionalliga  will das Team wieder zurück in die Spur finden. Die knappe Niederlage beim SSC Südwest hat sich – entgegen der Erwartungen – positiv auf die Spieler ausgewirkt und für einen Motivationsschub gesorgt. Der Weg zum dritten Saisonsieg und dadurch zum Anschluss an die Tabellenspitze ist kein einfacher, denn in der Schillerstraße (Sprungball Samstag um 19 Uhr) ist der ungeschlagene Tabellenführer Empor Berlin zu Gast. Grundstein für den erfolgreichen Saisonstart der Mannschaft aus Prenzlauer Berg ist ohne Zweifel die knallharte Verteidigung, die dem Gegner bislang nur 60 Punkte pro Spiel zuließ. Geht der Ball nach vorne, wird der Angriff am häufigsten durch den 36-jährigen Center Alexander Bisaro abgeschlossen. Der Franzose sammelte in den ersten vier Spielen 18,5 Zähler im Durchschnitt. Konstantin und Daniel steht somit eine spannende Aufgabe bevor.

JBBL: „Die Verteidigung wird das Spiel entscheiden“

Ebenfalls spannend klingt die Aufgabe der JBBL-Mannschaft: Alba. Am Sonntag (12:15 Uhr, Max-Schmeling-Halle) bestreitet das Team das erste Auswärtsspiel der Saison. Die Albatrosse machten beim Auftakt in Braunschweig schon im dritten Viertel klare Sache, angeführt von Joshua Lübken (18 Zähler und 10 Rebounds) sowie Niklas Gestenberger (18 Punkte und 6 Assists). Dennoch wird das Spiel vor allem in der eigenen Spielfeldhälfte entschieden, glaubt Headcoach Reza Ghasseminia: „Es treffen zwei Teams aufeinander, die recht ordentlich verteidigen. Es wird 40 Minuten lang darauf ankommen, wer 1vs1 seinen Mann besser kontrolliert und erst dann die wichtigen Würfe von außen trifft. Ich schätze die Arbeit von Trainer Bogojevic, da er – wie wir auch – viel Wert auf die Fundamentals legt.

Der last-second-Sieg gegen Göttingen ist schon längst Vergangenheit: „Wir blicken nicht auf unser Sieg zurück, sondern versuchen Training für Training uns weiter zu entwickeln. Ich denke, dass wir mit Alba mithalten können, vorausgesetzt wir spielen selbstbewusst und verteidigen auf unsere Art. Wenn dann Zählbares dabei rausspringt, haben wir einiges richtig gemacht.“

Abschließend sagt Coach Reza zum Spiel: „Wenn du fährst wie der Donner, erwischt es dich wie ein Blitz.“

Rezas Liebe zu Zitaten werden wir demnächst nachgehen. Bis dahin hoffen wir auf lautstarke Unterstützung in diesen beiden und in allen Spielen vom DBV Charlottenburg.

Die Kooperationspartner: TuSLi empfängt Göttingen, der RSV Stahnsdorf fährt nach Braunschweig. Beide Spiele finden am Sonntag statt.

Ü60 | Heimerfolg gegen Prag

Am Samstag (17. Oktober) kam es zum Rückspiel gegen Sokol Prag (Ü60), bei denen wir im Mai 2013 zu Gast waren.

Verstärkt durch John Dronsella aus der 4. Mannschaft und Jörn Trageheim aus der 5. Mannschaft und sehr gut eingestellt von unserem Interims-Coach Peer Forsberg wurde in der heimischen Leistikowstraße hervorragend gespielt, sodass es zu teilweise frenetischem Beifall der Zuschauer kam.

Mit 70:54 verbuchten wir (endlich) den ersten Sieg in unserer internationalen Spielserie.

Erwähnenswert außerdem, dass Peter Mark mit überzeugender Trefferquote (100 Prozent) aufwarten konnte.ue60_bericht_prag_20151017_2

Für die Ü60 des DBV spielten:
Dronsella (28) , Wadehn (14) , Petersen (9) , Schneider (9) , Stockheim (4) , Goergen (2), Mark (2) , Trageheim (2) , Maxl.

Anschließend ging es dann mit der Prager Mannschaft in die Mercedes-Benz Arena zum Spiel ALBA Berlin gegen die Löwen aus Braunschweig.

Für unsere Gäste aus Prag ein tolles Erlebnis.

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Weitere Infos zu den DBV Veteranen findet ihr hier:

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DBV Veteranen
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Unsere Veteranen reisen jedes Jahr einmal durch Europa und messen sich mit internationalen Größen wie dem FC Barcelona, Real Madrid oder Efes Istanbul! Hier könnt ihr ihre Reisen nachverfolgen!

2. RLN | Knappe Niederlage bei Südwest

Unsere 2. RLN-Mannschaft verlor das zweite Spitzenspiel beim SSC Südwest denkbar knapp und ziemlich unnötig mit 66:69.
Wir starteten gut in die Partie und führten nach 3 Minuten 8:2. Doch die gut eingespielten Gastgeber konterten und nutzten Schwächen in unserer Verteidigung. Zur Halbzeit lagen wir mit drei Punkten hinten.
Der Rückstand wuchs zum Start des letzten Viertels auf elf Punkte. Dann besonnen wir uns endlich, zuzupacken. Über härtere Verteidigung gelangen Ballgewinne, allerdings leisteten wir uns selber im Angriff nach wie vor zu viele Fehler. Trotzdem kamen wir 22 Sekunden vor Schluss auf einen Zähler heran. Wir schickten Südwest an die Linie, die beide Freiwürfe trafen. Im letzten Angriff bekamen wir aber keinen vernünftigen Dreier mehr zu Stande. Kevin, Chris und Kai feuerten jeweils einen Notwurf ab, doch keiner fiel.
Nach der zweiten Niederlage finden wir uns im Mittelfeld der 2. RLN wieder (2-2). Gegen Empor (4-0) am Sonnabend (19.00, Schiller) gibt es gleich die nächste richtig schwierige Aufgabe. Wir brauchen einfach noch etwas Zeit, um uns aufeinander einzustellen und einzuspielen.

JBBL | Krimi mit Happy End zum Auftakt

 

30 Sekunden vor Spielende verpuffte für den DBV Charlottenburg ein 7-Punkte-Vorsprung. Headcoach Reza Ghasseminia sammelte dann sein Team um sich und gab Anweisungen zum letzten Spielzug. Die Hausherren erarbeiteten einen guten Wurf für Brandon Coleman, der Ball fiel daneben, genau dort, wo der Center seinen Gegner ausgeboxt hatte. Brandon fing den Ball, ging erneut hoch und netzte zum 59:58 ein.

Mit noch zehn Sekunden auf der Uhr wiederholte sich das Prozedere – nun auf Seiten der Göttinger – aber die Umsetzung der gegnerischen Pläne wurde durch die Charlottenburger Verteidigung erst erschwert und dann ganz verhindert. Der Gegner kam nicht zum Wurf: Der DBV Charlottenburg hatte den ersten Sieg unter Dach und Fach gebracht.  „Ein hartes Spiel – ließ sich Reza am Ende zitieren – in dem wir besser angefangen, aber das wir nicht dementsprechend fortgesetzt haben. Dennoch haben wir die Leistung in der zweiten Hälfte gesteigert und am Ende einen kühlen Kopf bewahrt“.

Nach der Pause verbesserten sich für den DBV Charlottenburg vor allem das Reboundverhältnis (16:13 – war 15:33 zur Halbzeit) und die Verteidigung des Topscorer der Göttinger, Jaschewski, der nur noch auf 5 Punkte kam, nachdem er mit 14 in die Kabine gegangen war. Beides Aspekte, die im Endeffekt den entscheidenden Beitrag zum Sieg leisteten.

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Der DBV startet besser

Das erfreuliche Ende folgte einem guten Beginn, der dem DBV Charlottenburg einen kleinen Vorsprung bescherte (16:10/6.). Der Ball bewegte sich schnell und genau; dadurch hatten unsere Jungs die Chance zu guten Abschlüssen zu kommen. BBT Göttingen war

allerdings nicht nach Berlin angereist, um sich die Hauptstadt anzugucken, und konterte mit gut organisierten Angriffen, die zu vielen einfachen Korblegern führten. Die Niedersachsen holten auf und gingen in Führung (23:26/16.), zumal der Korb für die Charlottenburger zu diesem Zeitpunkt wie v

ernagelt war. Die Gäste nutzten eiskalt die Überlegenheit beim Rebounding (33:15, 11 davon Offensivrebounds) und bauten den Abstand auf 10 Punkte aus (28:38/23.).

Licht angeknipst

Im schwierigsten Augenblick knipste das Team das Licht wieder an. Die Gäste blieben sieben Minuten punktlos, während unsere Jungs nun regelmäßig trafen. In fünf Minuten schlossen die Berliner die Lücke, angeführt von Leonik Wadehn, und übernahmen die Führung (42:41). Das Blatt war gedreht und der DBV versuchte, das Momentum nicht mehr aus der Hand zu geben. Dank fünf Zählern aus drei Offensivrebounds und drei Dreiern erreichte der Gastgeber einen 7-Punkte-Vorsprung (56:48).

Da fiel erneut auf, woran man in den kommenden Wochen arbeiten muss. Das Spiel verlor an Effizienz, die Göttinger kämpften sich erst einmal wieder heran und überholten dann im ersten Angriff der entscheidenden Minute. Auszeit von Reza, Rebound für Brandon und, entscheidende Punkte und erster Sieg für den DBV Charlottenburg.

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Es spielten für den DBV: Philipp Czerr (4 Punkte), Joshua Meck, Felix Mensing, Dominic Driegert 6, Marc Friederici (11 Punkte und 5 Ballgewinne), Vincent Friederici (6 Punkte und 4 Assists), Mikias Mamo (11), Stefan Kljajic, Maik Marangosov (1), Leonik Wadehn (4 Punkte, 10 Rebounds, 6 Ballgewinne), Philipp Bertelsmann (10), Brandon Coleman (6).

Die Kooperationspartner

In der direkten Auseinandersetzung unserer Kooperationspartner bezwang TuS Lichterfelde den RSV Eintracht mit 81:44.

 

Saisonstart für die JBBL

Das lange Warten hat am Wochenende auch für das JBBL-Team ein Ende. Am Sonntag um 11 Uhr ist der erste Tip-Off der neuen Saison: Zu Gast in der Sömmeringhalle ist BBT Göttingen.

Nach dem im letzten Jahr drei Spieltage vor Schluss errungenen Klassenerhalt fängt das neue Spieljahr mit einem neuen Gesicht an der Seitenlinie an. Reza Ghasseminia ist der neue Headcoach, nachdem Stephan McCollister zum Headcoach des NBBL-Teams unserer Leistungssportkooperation AB Baskets befördert wurde.

Die Vorbereitung verlief mit Höhen und Tiefen, zumal wir lange auf einige Spieler verzichten mussten, die sich für das Bundesjugendlager vorbereiteten„, fasst der neue Headcoach zusammen. Diese Mannschaft hat großes Potential und wird bald für die eine oder andere Überraschung sorgen. Wir sehnen jetzt danach, endlich um Tabellenpunkte spielen zu dürfen

Viele Spieler erleben den Basketball auf JBBL-Niveau zum ersten Mal: „Das ist nicht unbedingt ein Nachteil, wenn man auf die ganze Saison blickt. Es mag sein, dass wir in der Anfangsphase ein paar Schwierigkeiten erleben. Dennoch bin ich mir sicher, dass die erfahreneren 2000er im Kader den anderen den Weg weisen werden„.

Vielleicht schon ab Sonntag in der Sömmeringhalle gegen den letztjährigen Vorrunden-Teilnehmer BBT Göttingen: „Genauso wie wir sind viele Spieler der Göttinger im jüngeren Jahrgang. Der Trainer ist hingegen ein erfahrener und exzellenter Jugendcoach, der alles aus seinen Jungs rausholt. Seine Mannschaften haben mich immer positiv überrascht. Möge der bessere gewinnen.

In der Staffel Nordost sind auch unsere beiden Kooperationspartner vertreten und treffen morgen zur selben Uhrzeit aufeinander. Wir wünschen auch dem RSV Eintracht Stahnsdorf und TuS Lichterfelde viel Erfolg in der JBBL-Saison 2015/16.

 

2. RLN | Fesselndes Derby gegen TISC knapp verloren

Im Derby gegen die Roten aus dem Nachbarbezirk ließ der DBV Charlottenburg erstmals Punkte liegen: der Tiergarten ISC behielt nach zwei fesselnden Stunden mit 65:60 (34:30) in der Schillerhalle die Oberhand.

Das Team konnte nicht an die Leistung von Mittwoch anknüpfen und – viel schlimmer – vergab fast die Hälfte der Freiwürfe und ebnete so dem Gegner den Weg zu einem verdienten Sieg. TISC erschwerte das gesamte Spiel über das Pick&Roll-Spiel der Charlottenburger und machte die Zone dicht, sodass Konstantin Linnartz und Daniel Hönicke auf insgesamt „nur“ 12 Punkte kamen. Das Pech schlug zusätzlich zu: Finn Göing (5) musste die gesamte zweite Hälfte nach einer Handverletzung zusehen. Am Ende waren daher auch die 28 Zähler von Kevin Schaffartzik nur ein losing effort.

Kevin glänzte vor allem in der zweiten Halbzeit (18), nachdem klar wurde, dass seine Scoring-Qualitäten mehr gebraucht wurden als seine Pässe. Denn Tiergarten startete besser aus der Kabine (4:10) und hielt dank der aufmerksamen Defense den DBV Charlottenburg lange Zeit hinter sich. Daniel Hönicke schnappte sich anfangs des zweiten Viertels zwei Offensivrebounds und brachte erstmals die Hausherren in Führung (22:20) – leider nicht von langer Dauer. Die Gäste netzten drei Dreier ein und gingen mit einem 4-Punkte-Vorsprung (30:34) in die Pause.

Max GervinckDer vierte Dreier der Roten eröffnete die zweite Halbzeit (32:41), ehe Kevin Schaffartzik seiner Anführerrolle gerecht wurde. Ein Dreier, ein Kunststück und ein Assist an Max Gervinck in nicht mal einer Minute sorgten für den Anschluss (39:41). Das Kampfgericht schien so begeistert von Kevins Momentum, dass es dem DBV Charlottenburg fälschlicherweise einen zusätzlichen Punkt zuschrieb. Das hatte Folgen, denn der Fehler wurde erst in der Schlussphase festgestellt (in diesem Bericht wird immer auf die richtige Punktzahl hingewiesen, ndV). Das Spiel ging inzwischen weiter und die Hausherren wirkten viel effektiver: die Schaffartzik-Gervinck Kombo (16 Punkte) leistete die offensive Arbeit, das Team rundete sie mit guter defensiver Einstellung und Überlegenheit unter dem Korb ab (50:44/30.).

TISC konterte mit einem 6:0-Lauf zum Auftakt des letzten Viertels, übernahm erneut die Führung und baute sie auf 6 Punkte aus (52:58/37.), während dem Gastgeber ein einziger Treffer in sieben Minuten gelang. Kevin versuchte im Alleingang einen Weg zur Rettung: mit drei aus einem unsportlichen Foul erarbeiteten Punkten und einem Sprungwurf erzielte er – laut Anzeigetafel – den neuen Gleichstand. Tiergarten fordert eine Auszeit, währenddessen die Hiobsbotschaft kam: „Das Kampfgericht hat sich verzählt. Sie haben einen Punkt weniger auf dem Konto“, teilten die beiden Unparteiischen mit. Aus Kulanz sprachen sie eine weitere Minute zu, was zunächst den Gästen verhalf. Der Angriff wurde gut ausgespielt und mit zwei Punkten belohnt (58:61). Bei acht Sekunden Restspielzeit musste der DBV den Spielzug für einen schnellen Dreier einleiten. Kevin bekam den Ball jenseits der Dreierlinie und wurde gefoult. Die ersten beiden Freiwürfe gingen rein, der dritte tanzte auf dem Ring und fiel daneben. Die Gäste wurden dann nochmal an die Linie geschickt, behielten starke Nerven und machten den Sieg perfekt.

 

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Ronald Pedro, Christian Schnürmacher, B. Moser, Konstantin Linnartz (6), Milan Pesic, Daniel Hönicke (6), Sebastian Pichlmeyer,  Max Gervinck (11), Nico Linnartz, Chris Kuntze (4), Kevin Schaffartzik (28), Finn Göing (5).

 

ProB | Erneute Heimniederlage im Ostderby

Der Wille war da, aber… leider hat es mal wieder knapp nicht gereicht.

Und auch wer nicht dabei war sondern nur das Scouting sieht, kann erkennen, hier haben sich zwei Teams auf Augenhöhe getroffen. Dem RSV Eintracht fehlte ein ums andere Mal das letzte Quäntchen Glück beim Abschluss.Die Rostocker haben es geschafft, dem RSV in jedem Viertel zwei Punkte abzuluchsen und am Ende waren es dann leider acht Zähler, die das Ergebnis deutlicher erscheinen lassen, als es tatsächlich war.
Insgesamt ist es dem RSV sehr gut gelungen, die Anweisungen des Trainers umzusetzen, es wurde gut verteidigt, das Trio Hunter, Slavchev und Murillo hatte es sichtbar schwer an die Statistik des letzten Spieltages heran zu kommen. Zu schwer wurde ihnen der Weg zum Korb gemacht. Lediglich Matthew Hunter konnte zweistellig punkten und ist mit 9 Rebounds nur knapp an einem Double-double vorbeigeschrammt. Dafür haben sich allerdings Tim Vogt und Shawn Gulley zweistellig in die Trefferliste eingetragen und gezeigt, dass Rostock auch von der Bank sehr gut gespielt hat. Hier macht sich das bemerkbar, was Jan Sauerbrey bereits im Vorfeld angedeutet hatte: die Spieler kennen sich gut und zeigen eine recht homogene Leistung.

Beim RSV konnten sich Kenneth Cooper, Joey Ney und Jeffery Harper erneut als Topscorer in die Statistik eintragen. Cooper gelang mit 11 Rebounds sogar das Double-double. Insgesamt war jedoch die Trefferquote klar zu gering. Mit 43% Trefferquote aus der Nah- und Mitteldistanz und nur 29% von der Dreierlinie, ist es schwer ein so knappes Spiel zu drehen. Hier hatten die Rostocker leichte Vorteile, die konseqent genutzt wurden.

Als es Rostock Ende des dritten Viertels gelang, sich mit einem 0:8 Lauf auf 50:58 abzusetzen, musste der RSV noch einmal alle Kräfte mobilisieren, um den Anschluss wieder herzustellen. Drei Minuten vor Spielende war man sogar mit 62:64 wieder in Schlagweite, jedoch gelang es Tim Vogt mit zwei Dreiern in Folge den Abstand wieder auf 65:72 zu vergrößern. 22 Sekunden vor dem Abpfiff gelang Joey Ney noch ein Dreier, aber leider reichte auch das nur noch zur Ergebniskosmetik.

Jan Sauerbrey zeigt sich nach dem Spiel trotzdem insgesamt zufrieden mit der Leistung seiner Spieler: „In der Defense haben die Spieler meine Vorgaben umgesetzt und konsequent und intensiv verteidigt. In der Offense haben wir heute nicht so hochprozentig getroffen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Erst recht nach der Leistung des letzten Samstag hatte ich mir hier mehr versprochen. Leider ist es uns nicht gelungen, uns nach guten Defense-Aktionen auf der anderen Seite mit leichten Punkten zu belohnen.

Unglücklicherweise hat sich David Herwig in den letzten Sekunden des dritten Viertels verletzt und es bleibt abzuwarten, wie schwerwiegend die Verletzung ist. Derzeit ist jedoch davon auszugehen, dass er im nächsten Spiel nicht zur Verfügung stehen wird. Wir wünschen gute und schnelle Genesung!

Bereits am nächsten Sonntag hat der RSV die Chance erneut den ersehnten Heimsieg in Angriff zu nehmen. Dann erwartet man am Sonntag, 18.10.2015 um 17.30 Uhr die AstroStars aus Bochum, die sich heute mit einem Sieg über Herten auf den 8. Tabellenplatz schieben konnten.

RSV: Cooper 21, Ney 18, Harper 14, Herwig 4, Craven -, Schumann 4, Müller 5, Thabo Paul 2, Hasenkampf -, Dennis Teucher, Decker (dnp)

Die komplette Statistik gibt es hier:
http://live.zweite-basketball-bundesliga.de/g/101787#boxscore

Text: Marcus Boljahn (RSV Eintracht) | Quelle: http://rsv-basketball.de/erneute-heimniederlage-im-ostderby/

Der RSV Eintracht ist Kooperationspartner des DBV Charlottenburg. Die Kooperation erstreckt sich auf das NBBL- (SG DBV-RSV-TuSLi) und ProB-Team (RSV) der Vereine. Mehr rund um das ProB-Team des RSV Eintracht findet ihr unter www.rsv-basketball.de

2. RLN | 2. Saisonssieg in einem besonderen Spiel

Finn Göing war Topscorer mit 24 Punkten

Unser Regio-Team machte am Mittwochabend den perfekten Start in die neue Saison klar. Gegen Kooperationspartner TuS Lichterfelde fuhr der DBV Charlottenburg einen verdienten 90:75-Sieg ein und konnte nach dem Auswärtssieg in Wolmirstedt den zweiten Erfolg im zweiten Spiel verbuchen.

Das Spiel gegen TuSLi war schon vor Tipoff kein Spiel wie jedes andere, denn unserem Team gegenüber standen viele aus dem Nachwuchsbereich bekannten Gesichter wie Amani Ogette, Vincent Meunier oder Arne Kolb und auch der neue JBBL-Assistenztrainer Oscar Wieland.

Sie bekamen schon in der Anfangsphase zu spüren, wie hart das Leben in der Regionalliga sein kann: Daniel Hönicke griff sofort auf ein paar seiner schwer zu verteidigenden Moves zurück und Finn Göing zeigte sich genauso effektiv wie in Wolmirstedt (23 Punkte und 11 Rebounds). Als Konstantin Linnartz ein Offensivrebound in zwei Punkte ummünzte, war die erste zweistellige Führung zum Greifen nah (14:5/7.). Doch die jungen Süd-Berliner ließ sich nicht einschüchtern und setzte allmählich ihren Plan um: Bissige Verteidigung und schnelle Fastbreaks. Als sich die Hausherren einige Fehlpässe leisteten, kam TuSLi heran und glich im zweiten Viertel das Spiel aus (15:15).

Die Gelegenheit zum Neustart bot den Charlottenburger ein unsportliches Foul an Konstantin – daraus machte der DBV 4 Punkte – gefolgt von Finns‘ Korb zum 23:17. Zwei Dreier von Kevin Schaffartzik und Chris Kuntze – die beide letztes Jahr in der 1.Regio aufliefen – sorgten anschließend dafür, dass TuSLi auf Abstand gehalten wurde (33:25/16.). Dennoch kam der Kooperationspartner in der Schlussphase wieder heran, ehe Chris mit einem Ballgewinn (Korbleger Daniel) und einem Dreier die Teams mit einem 43:35 in die Kabine schickte.

thomas_tripp_tusliNach der Pause gab erneut Finn den Takt an und brachte die Charlottenburger Führung erstmals in den zweistelligen Bereich (47:35). Am Ende des Viertel hatte er 14 Punkte erzielt und Thomas Tripp weitere acht, sodass der Gastgeber mit einer beruhigenden Führung in den letzten Abschnitt startete (71:54). Bemerkenswert: Im letzten Viertel wurden das von den Südberlinern beliebte Umschaltspiel zum Merkmal der DBV-Offense.

Die Führung reichte lange für ein spannungsarmes Viertel, bis sich die Gäste plötzlich noch einmal auf 9 Punkte herankämpften (86:75). Spielertrainer Milan Pesic sammelte dann rechtzeitig seine Mitspieler zu einer Auszeit und warnte sie vor den Gefahren eines unkonzentrierten Endes. Die Ansage wirkte: die Gäste blieben in der Folge bei 75 Punkten, während Chris Kuntze mit zwei weiteren Treffern den Sieg besiegelte.

Das nächste Heimspiel steht schon für Samstag auf dem Plan: der Gast in der Halle Schillerstraße ist dann der Tiergarten ISC, der sein erstes und bisher einziges Spiel deutlich gewann (52:74 in Potsdam). Tip-Off ist um 19 Uhr. Kommt zahlreich!

Fur den DBV spielten: Kevin Schaffartzik (6 Pkts.), Konstantin Linnartz (11), Finn Göing (24), Daniel Hönicke (10), Milan Pesic (4), Thomas Tripp (10), Chris Kuntze (20), B. Moser, Rodney Pedro (3), Nico Linnartz (2).

 

Drei Heimsiege am Tag der Deutschen Einheit

Die U11, U12.1 und U14.2 krönten den Feiertag mit drei Heimsiegen in der Leistikowstraße. Begeisternde Stimmung und ein üppiges Buffet machten diesen Tag zu einem tollen Erlebnis für alle Beteiligten.

Die Spielberichte im Einzelnen:

U14 Landesliga (2003er)

Um 10 Uhr starteten die Jungs und Mädchen des 2003er Jahrgangs in der u14 Landesliga gegen den RSV Eintracht. Nach den ersten Niederlagen in den Wochen zuvor, wollten sie endlich ihre Klasse beweisen und sich den ersten Sieg schnappen. Angeführt von Augustinas gingen sie zu Beginn konzentriert zu Werke und konnten sich bis zum Ende des ersten Viertels einen knappen Vorsprung erarbeiten.

Nach und nach wurde die Intensität und Konzentration jedoch vernachlässigt, was Coach Patrick zu einigen Wechseln zwang. Auf der Bank versuchte das Trainerduo die Jungs wieder aufzuwecken und auf das Spiel einzustellen. Allen Versuchen vergebens wurde das zweite Viertel abgegeben und es ging mit 21:26 in die Halbzeitpause.

Eigentlich sagt man ja: „was in der Kabine passiert, bleibt in der Kabine„, aber was Patrick an diesem Samstag ablieferte, hätte mindestens die Nominierung für einen Oscar verdient gehabt. Mit hohem schauspielerischen Talent führte er der Mannschaft vor, wie verschlafen sie in den ersten 20 Minuten agiert hatte.

Die erhoffte Wirkung lies allerdings etwas auf sich warten. Nach einem ausgeglichenen 3. Viertel konnten Augustinas, Liam, Gian und co. endlich die Kontrolle über das Spiel erlangen und in Ansätzen das zeigen, was das Spielsystem des DBV ausmacht. Angefeuert durch die insgesamt ca. 50 Zuschauer in der Leistikow-Halle stand am Ende ein 65:57 auf der Habenseite.

Für DBV spielten: Aaron, Antonia, Augustinas, Ben, Jaydon, Jermain, Jordan, Kevin, Liam, Yanis

U12 Oberliga (2004er)

Nach dem ersten Heimsieg gegen TuSLi war dieses Mal der BBC 90 Köpenick zu Gast.

Während sich die Jungs konzentriert aufwärmten und sich mental auf das Spiel einstellten, bereiteten die Eltern ein üppiges Buffet für die Zuschauer und Gäste vor.

Das Spiel begann um 12 Uhr und war bereits nach wenigen Minuten entschieden. Nach 2 Minuten führte der DBV bereits mit 10:0 und war in vielen Belangen überlegen. In der Defense wurde erneut die gleiche Intensität gezeigt wie in den Spielen zuvor und auch in der Offense wurde der Ball ein ums andere Mal sehr gut bewegt.

Auffallend war besonders, dass kleine Fehler nach Ansprache vom Trainer umgehend verbessert wurden. Beispielhaft konnte Phillip so seine Turnover minimieren und gleichzeitig seine Assist-Statistik ankurbeln.

Erfreulich war zudem die ausgeglichene Spielzeit, welche allen Jungs die Möglichkeit bot sich im Spiel zu präsentieren. Angeführt von Kapitän Joshi wurde das Ziel ‚zweiter Saisonsieg‘ problemlos erreicht. 97:41 lautete das Endergebnis.

Bereits am Mittwoch können die 2004er ihren Tabellenplatz festigen, wenn sie bei den Mammuts aus Friedenau in der Münchener Straße zu Gast sind. Anpfiff ist 17.00 Uhr.

Für DBV spielten: Al, Ertan, Fabi, Felix, Joshi, Leander, Li-Yu, Matias, Merdan, Phillip, Rouven

U11 A1 (2005er)

Nachdem die U11 in der letzten Woche am großen Berliner 2005er Turnier teilgenommen hatte und sich in insgesamt 5 Spielen auf die anstehende Saison vorbereitet hatte, ging es nun auch endlich für die “Kleinen” los.

11 Jungs freuten sich auf das erste Kräftemessen gegen einen bekannten Gegner aus dem 2005er-Turnier: Alba Berlin Kollwitz war zu Gast in der Leistikow. Anders als noch im Turnier begannen die Jungs mit viel Freude, Tatendrang und vor allem Konzentration. In den ersten 4 Minuten konnten die Jungs vor allem mit ihrer wachen Defense überzeugen und daraus resultierend auch gleich die ersten beiden Körbe der Saison ‚einstreuen‘.

Das weitere Spiel machte nicht nur den Zuschauern und Gästen Spaß – auch die Jungs auf der Bank feuerten ihre Mitspieler begeistert an. So konnten die Spieler von Coach Max endlich zeigen, dass sie ihre Korbleger auch aus vollem Tempo beherrschen. Mit einem für dieses Spiel „deutlichen“ Vorsprung ging es in die Halbzeitpause.

Die zweite Spielhälfte begann ähnlich euphorisch und somit wuchs der Vorsprung weiter an. Alle Spieler konnten sich einbringen und ihren Einsatz nutzen um sich weiter Spielpraxis und -erfahrung zu holen. Endlich konnte sich auch unser frischgebackener Kaderneuling beweisen und bereits seine ersten Korbleger im Netz unterbringen.

Zum Ende des Spiels wurde es dann aber nochmal spannend und die Eltern hinterm Kuchenbuffet mussten erneut zittern. Alba Kollwitz erhöhte zunehmend den Druck in der Verteidigung und kam somit Punkt für Punkt an die DBVler heran. Vor den letzten 4 Minuten stand es zwar noch 50:40, aber die „ALBAner“ waren klar am Drücker.

Collin, Lennard, Taylan und Andreas wollten dieses Spiel jedoch für ihre Mitspieler gewinnen. Somit sammelten sie all ihre letzten Kräfte und machten das anfänglich nicht für möglich Gehaltene doch möglich! Die U11 vom DBV Charlottenburg gewann am Ende verdient mit 56:50 und krönte somit den erfolgreichen Tag für die Charlottenburger in der Leistikowstraße.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Beteiligten (Spieler, Trainer, Zuschauer, Kuchenbäcker, Schiedsrichter, Kaffeemacher, Kampfrichter, etc.) und hoffen ihr hattet an diesem Samstag genauso viel Spaß wie wir. 🙂

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