Artikel der Kategorie: Spielberichte 15/16

NBBL | AB Baskets fahren ersten Heimsieg ein

Drei Tage nach der couragierten aber erfolglosen Leistung bei Alba fuhren die AB Baskets am Sonntag den zweiten Saisonsieg – den ersten vor heimischer Kulisse – ein. Das Team der Kooperationspartner DBV Charlottenburg, TuSLi und RSV schlug die Hamburger Sharks mit 65:49.

Eine mäßige Leistung für einen wichtigen Sieg“, ließ sich Headcoach Stephan McCollister nach der Schlusssirene zitieren. „Wir müssen langsam unseren Rhythmus finden, was uns heute nur ansatzweise gelungen ist, vor allem im dritten Viertel.

Dennoch war der Sieg der Berliner nie wirklich in Gefahr, denn die Gäste konnten nur in der Anfangsphase das Geschehen bestimmen. Die AB Baskets fanden langsam, aber zunehmend die Lücken in der gegnerischen Zonenverteidigung, zeigten dabei aber ein weiteres Mal eine schwache Wurfquote (20/63). Die absolute Dominanz beim Rebound – 41 Offensivrebounds zu 9, 13 davon durch Akim Jonah – wurde nicht so häufig wie gewünscht in Punkte umgewandelt, was auch zur Unzufriedenheit des Trainers beitrug. Das Geleistete reichte immerhin für einen 15:0-Lauf im zweiten Viertel, der die Weichen für das Happy End stellte.

Körperliches Spiel war gefordert: Guard Jordan Müller umkurvt seinen Gegenspieler mit allen Mitteln.

Körperliches Spiel war gefordert: Guard Jordan Müller umkurvt seinen Gegenspieler mit allen Mitteln.

Es waren zwei Dreier von Felix Scholtes – der erste nach einem mustergültigen Angriff gegen die Zonenverteidigung erarbeitet – die die Wende einleiteten, Paul Giese machte es ihm nach und Yannick Hildebrandt fügte weitere drei Punkte hinzu. Aus einem 16:20-Rückstand wurde ein zweistelliger Vorsprung (31:20), den die Sharks bis zur Halbzeitpause noch um drei Punkte verkürzten (36:28).

Nach der Pause zeigten die AB Baskets endlich auch die Einstellung, die sich Stephan McCollister gewünscht hatte. „Wir müssen ‚tougher‘ sein, und zwar in jeder Hinsicht„, hatte er seinen Spielern in der ersten Halbzeit oft gesagt. Das nahm sich dann Paul Giese in der 29. Minute zu Herzen, als er mit richtigem Tempo den Rebound eroberte und einen cleveren Pass auf Felix spielte. Da die Verteidigung in der Zone kollabiert war, hatte Felix Zeit und Platz, um seinen dritten Dreier im Spiel zu versenken (48:38).

Im letzten Abschnitt ging es nur darum, den Sieg in den sicheren Hafen zu bringen und das gelang ohne besondere Schwierigkeiten. Für das Highlight sorgte noch Akim Jonah mit dem Dunk nach Vorlage von Paul Giese zum 57:41, der die ganze Halle jubeln ließ.

Mit diesem Erfolg verabschiedet sich das Team von seinem Heim-Publikum für das Jahr 2015, denn vor der Weihnachtspause stehen nun zwei Auswärtsspiele an. Das erste steigt am kommenden Sonntag (14 Uhr) in Oldenburg, die Woche drauf gastieren dann die AB Baskets in Neustadt.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Scholtes (9 Punkte), Thabo Paul (2 Punkte, 5 Assists), Levent Yer (4), Amani Ogette (2), Jordan Müller (2), Anton Kamke (11 Pkt, 9 Rebounds), Paul Giese (10 Pkt., 4 Assists), Yannick Hildebrandt (8), Ferdinand Gerstenberger, Jonas Jansen-Winkeln (2), Akim-Jamal Jonah (9 Pkt, 17 Rebounds), Vincent Meunier (6 Pkt, 4 Ballgewinne).

 

WE-Preview: Double Header II in der Sömmeringhalle

Die erste Auflage des Double Headers verlief süßsauer. Die JBBL erkämpfte sich einen „dreckigen“, aber wichtigen Sieg gegen die Junior Löwen Braunschweig, die sich wiederum in der NBBL gegen die AB Baskets revanchierten.

Am kommenden Sonntag treten beide unseren Bundesliga-Team wieder in der Sömmeringhalle an. Um 11 Uhr empfängt das JBBL-Team um Reza Ghasseminia Kooperationspartner TuS Lichterfelde, die AB Baskets treffen ab 14 Uhr in einer im Kampf um die Playoffs schon wichtigen Partie auf die Hamburger Sharks.

JBBL: Ein Sieg und die Tabelle wird auf dem Kopf gestellt
Nach 2 Wochen Pause ist der DBV Charlottenburg wieder gefordert. Unsere Jungs treffen auf das alte Team von Headcoach Reza Ghasseminia. „Einerseits ist es schön, wieder alte Freunde zu treffen, andererseits hat natürlich das Geschäft Priorität“, sagt der Headcoach zum Treffen mit dem alten Verein. „In den spielfreien Wochen haben wir gut trainiert und nun wollen wir gegen TuSLi nicht nur mitspielen, sondern auch sie zu Fehlern zwingen“.

Das Spiel der Lichterfelder ist sehr auf Hendrik Drescher ausgelegt. Der 2,04 Meter große Center hat in den ersten vier Spielen drei Double-Double hingelegt: Durchschnittlich kommt er auf 31 Punkte und 13.3 Rebounds pro Spiel. „Wenn er im Raum von den guten Guards – vor allem Jonas Mattisseck –  gefunden wird, dann ist es meistens sehr schwierig ihn in den Griff zu bekommen“, stellt Ghasseminia fest. „Allerdings ist TuSLi nicht nur Drescher. Das Team verfügt über sehr effektive Spielzüge und jeder weiß, was er auf dem Feld tun soll“.

Die Aufgabe ist anspruchsvoll, aber Reza kann auch ein paar Vorteile für die Charlottenburger nennen: „Wir sind in diesem Spiel ganz klar Außenseiter und spielen ohne Druck. Auch bei einer Niederlage würden wir Dritter und damit auf Hauptrunde-Kurs bleiben“. Nicht nur die Psychologie kommt dem Team zu Hilfe: „Wir sind – auch bei noch mangelnder Athletik – ein schnelles Team, und das kann jedem Gegner Sorgen bereiten“, so Reza. Sorgen bereitet auch die Grippewelle, die letzte Woche das Team fest im Griff hat: „Wir werden trotzdem bereit sein, alles zu geben. Mit einem Sieg wären wir punktgleich mit den Top-Favoriten dieser Gruppe. Dieser Gedanke ist stärker als jeglicher grippale Infekt.“

NBBL: Zeit für die Wende
Nach zuletzt zwei Auswärtsniederlagen in Folge dürfen die AB Baskets endlich wieder in der heimischen Sporthalle Charlottenburg (Sprungball um 14 Uhr) antreten. Genau wie die AB Baskets steht der nächste Gegner, die Hamburger Sharks, bei einer Bilanz von einem Sieg und drei Niederlagen.

Das Team um Headcoach Stephan McCollister konnte gegen Alba keine Punkte nach Hause mitnehmen, dafür Selbstvertrauen – dank der guten defensiven Leistung in der ersten Halbzeit. Die Defensive kann ausgerechnet im kommenden Spiel eine Schlüsselrolle einnehmen, denn die Sharks sind mit 257 Punkten das Team, das in der Staffel Nordost nach vier Spielen am wenigsten gescort hat. Die AB Baskets haben bisher immerhin einen Zähler mehr erzielt.

Die offensive Verantwortung ist bei den Haien auf drei Schultern verteilt: Power Forward Joao Paulo Goncalves (13 Punkte und 6 Rebounds pro Spiel), Center Yngve Jentz (12 Pkt. und 10 Reb.) sowie Flügelspieler Noel Uzochi Okona (12 Pkt. und 6 Reb.) zeigten in den ersten Spielen bereits ihre Qualitäten und werden sicher nicht unterschätzt.

Ein Sieg ist immens wichtig, um nicht frühzeitig die Playoff-Plätze aus den Augen zu verlieren: Die Jungs freuen sich deshalb über zahlreiche, lautstarke Unterstützung am Sonntag.

AB Baskets bei Alba drei Viertel lang auf Augenhöhe

Am Ende steht die deutliche Niederlage gegen den großen Favoriten: Die AB Baskets unterliegen dem Stadtrivalen Alba Berlin mit 83:54. Doch das Ergebnis täuscht ein wenig darüber hinweg, wie lange dieses Spiel offen war und was für große Probleme die Baskets dem ungeschlagenen Tabellenführer der NBBL Nordost bereiten konnten.

Zu Beginn entwickelte sich das Spiel zu einer Defensivschlacht. Von Headcoach McCollister darauf gepolt, dass gegen Alba nur mit extrem starker Defensive etwas zu holen ist, konnten die Baskets den Gegner bei 30 Punkten zur Halbzeit halten. Doch die körperliche Verteidigung der athletischen Alba-Mannschaft ließ die eigene Offensive ebenfalls nicht zur Entfaltung kommen, mit fünf Punkten Rückstand ging es in die Kabine (30:25).

Zu Beginn des dritten Viertels hatte Alba sich langsam besser auf die Zonenverteidigung der Baskets eingestellt und konnte sich so langsam absetzen. Hinzu kamen unnötige Ballverluste in der Offensive und ein ums andere Mal die körperliche Unterlegenheit im Kampf um den Rebound. Bis Mitte des dritten Viertels wuchs der Rückstand so auf 17 Punkte an, viele der Zuschauer im vollbesetzten Alba-Trainingszentrum in der Schützenstraße rechneten bereits mit einem entspannten Sieg der Heimmannschaft.

Doch den Gästen gelang noch ein letztes Aufbäumen: Einige gelungene Offensivaktionen ließen den Glauben an sich selbst zurückkehren. Der Druck in der Pressverteidigung wurde wieder erhöht, Alba wurde zu Fehlern gezwungen, die Würfe fanden wieder ihr Ziel. Bei noch knapp acht Minuten auf der Spieluhr waren es nur noch sechs Punkte Rückstand (57:51), Alba kurz verunsichert. Es gelang der Mannschaft um den erneuten Topscorer Akim Jonah (11 Punkte, 5 Rebounds) jedoch nicht, den Druck aufrecht zu erhalten. Für den Überraschungssieg war die Fehlerquote an diesem Abend einfach zu hoch. Wenige erfolgreiche Aktionen des Gegners reichten dazu, das Selbstvertrauen zu verlieren und zum Ende hin völlig einzubrechen. So kam Alba ins Rollen und beendete das Spiel mit einem 26:3-Lauf. Stärkster Spieler auf Seiten Albas war diesmal Ferdinand Zylka (18 Punkte, 9 Rebounds). Den bisherigen Topscorer Benedikt Turudic konnte die AB-Defense gut kontrollieren (9 Punkte, 9 Rebounds).

Für das Team um Headcoach McCollister steht jetzt die Aufgabe an, die richtigen Schlüsse aus den Fehlern zu ziehen, aber auch das Positive der inbesondere in Halbzeit eins starken Defensive mitzunehmen in das wichtige Duell mit den Hamburg Sharks am kommenden Sonntag. Genau wie die AB Baskets stehen die Sharks bei einer Bilanz von einem Sieg und drei Niederlagen. Ein Sieg in der heimischen Sporthalle Charlottenburg ist immens wichtig, um nicht frühzeitig die Playoff-Plätze aus den Augen zu verlieren. Das Spiel beginnt um 14 Uhr.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Scholtes, Thabo Paul (5 Punkte), Levent Yer (8), Amani Ogette (4), Jordan Müller (4), Anton Kamke (8), Paul Giese (3), Yannick Hildebrandt (4), Ferdinand Gerstenberger (5), Jonas Jansen-Winkeln, Akim-Jamal Jonah (11), Vincent Meunier (2).

U14.1 | Leistungssteigerung wird fast belohnt

Die U14.1 verliert auswärts bei TuS Lichterfelde zwar mit 49:62, zeigt sich im Vergleich zu den letzten Spielen in puncto Einsatz und Teamplay aber deutlich verbessert und schöpft Hoffnung für die anstehenden Aufgaben und die Oberliga 1-Qualifikation.

Die U14-Oberliga-Mannschaft des DBV Charlottenburg startete ins Spiel bei den Lichterfeldern mit klarer Mission: Man wollte sich nach dem desaströsen Auftreten am vergangenen Wochenende gegen das stark aufspielende Team von BG Zehlendorf dringend rehabilitieren und eine Reaktion zeigen.

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Für Spielmacher Gian und die U14.1 reichte es zwar nicht zum Sieg, das Selbstvertrauen für die anstehenden Spiele ist aber zurück.

Intensität und Konzentration im Training waren die ganze Woche über hoch, das Team hatte sich einiges vorgenommen und beweisen, dass man auch gegen den Tabellenzweiten aus Lichterfelde mithalten kann. Die Vorgaben waren klar: mehr Einsatz, härtere Defense, Zusammenhalt – auch wenn das Spiel schwierig wird!

Es entwickelte sich ein zerfahrenes, kampfbetontes Spiel mit vielen Fehlern auf beiden Seiten, oft hervorgerufen durch die engagierte Defense beider Teams. Die Mannschaft von TuS Lichterfelde lag die gesamte erste Hälfte in Führung, doch diesmal ließen sich unsere Jungs nicht so schnell aus dem Konzept bringen wie noch vergangenes Wochenende und dementsprechend auch nicht abschütteln.

Der Einstieg in die zweite Hälfte gelang dann (leider) den Spielern aus Lichterfelde deutlich besser, da die Defensive der Charlottenburger nun zu oft den zuvor gezeigten Einsatz und Zusammenarbeit vermissen ließ und auch in der Offensive die Konzentration nachließ und in unnötigen Ballverlusten resultierte.

Nach mehreren Auszeiten und Besinnung auf die Stärken der ersten Hälfte konnte das Team um Coach Patrick Deitel dann aber im letzten Viertel nochmal einen kleinen Run starten, sodass schließlich das Endergebnis von 49:62 unseren Jungs zwar die Niederlage bescheinigte, sich aber Spieler und Trainer einig waren, dass man eine gute Leistung und die richtige Reaktion auf das vergangene Wochenende gezeigt hatte.

Auch wenn weiterhin viele Baustellen bleiben und vieles noch längst nicht wie gewünscht funktioniert hat, kann die Mannschaft aus diesem Spiel nun hoffentlich Motivation und Energie für die verbleibenden Spiele der Hinrunde ziehen, um letztlich in der Oberliga 1 zu überwintern (dazu bedarf es mindestens Platz 6 der Vorrunden-Tabelle).

Für die U14.1 des DBV spielten: Amer, Augustinas, Dejan, Erik, Friedrich, Gian, Marcel, Max, Norman, Tayler, Tim, Tony.

2. RLN | Super Teamleistung führt den DBV zum Kantersieg gegen Potsdam

Wie reagiert man auf zwei Niederlagen in Folge und den Ausfall von vier Schlüsselspielern? „Wir haben eine sehr gute Teamleistung gezeigt. Jeder hat so hart verteidigt wie es geht, war ständig bereit dem Mitspieler zu helfen und im Angriff haben wir den Ball gut bewegt und immer nach der besseren Wurfentscheidung geschaut“, fasst Milan Pesic zusammen, was seine Spieler auf dem Spielfeld zuvor vollbracht hatten.

Ohne seinen Spielertrainer sowie Daniel Hönicke, Sebastian Pichlmayer, Thomas Tripp und Kevin Schaffartzik musste der DBV Charlottenburg das Heimspiel gegen den – ebenfalls ersatzgeschwächten – USV Potsdam antreten. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit zeigte das Team lehrbuchhaft, wie die praktische Umsetzung des Themas „Teamarbeit“ aussieht. Die Ballgewinne in der Verteidigung gaben den Anstoß, die Züge zum Korb von Christian Schnürmacher und die Punkte von Kai Zimmermann und Chris Kuntze bauten die Führung aus, Nico Linnartz sorgte im Laufe des letzten Viertels mit 17 Punkten für die Vorentscheidung und die Vollendung der mustergültigen zweiten Hälfte. Am Ende fuhren die Hausherren mit 93:62 (42:37) den vierten Sieg dieser Saison ein und klettern somit wieder in die obere Tabellenhälfte.

Die Brandenburger gewannen das erste Viertel (21:22), indem vor allem der Charlottenburger Chris Kuntze mit drei erfolgreichen Würfen aus der Distanz die DBVer im Spiel hielt und mit Geduld ein ums andere Mal nach der Lücke im dichten Abwehrriegel der Gäste suchte. Diese Herangehensweise wurde dann nach der ersten Viertelpause belohnt, als die Dreier von Mehdi Ahmadi und Chris Kuntze für den Führungswechsel sorgten (29:25/12.). Das Spiel entwickelte sich dann zu einem unterhaltsamen Schlagabtausch (37:36/18.), ehe der DBV mit einem Dreier von Max Gervinck und zwei Freiwürfen von Chris Kuntze davon zog (42:37).

Nico Linnartz_Potsdam (3)Ganz anders verlief das Spiel nach der Halbzeitpause. Die Charlottenburger eroberten reihenweise Ballbesitze und punkteten regelmäßig sowohl mit Schnellangriffen als auch mit ausgespielten Spielzügen. Das Trio Schnürmacher-Zimmermann-Kuntze war in diesen zehn Minuten kaum zu stoppen und steuerte 21 Zähler bei. Der DBV Charlottenburg beantwortete jeden Korb der Gegner mit zwei Treffern und erarbeitete sich somit einen zweistelligen Vorsprung (62:45/27.). Im letzten Viertel versuchte der USV Potsdam den Druck zu erhöhen, aber die Charlottenburger ließen sich nicht aus dem Konzept bringen und fanden in Nico Linnartz immer wieder den richtigen Mann an der richtigen Stelle. Ein Comeback der Gäste wurde damit erfolgreich abgewendet.

Am kommenden Sonntag (16 Uhr) ist der DBV nördlich von Berlin bei Lok Bernau II gefordert, die bisher ein einziges Spiel für sich entscheiden konnte.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Mehdi Ahmadi (3 Punkte), Christian Schürmacher (15), Benjamin Moser (2), Konstantin Linnartz (10), Max Gervinck (6), Nico Linnartz (20), Chris Kuntze (24), Kai Zimmermann (13).

U11 besiegt Friedenau in Heimspiel-Krimi

Nach dem fulminanten Spiel der U11 gegen TuSLi am letzten Wochenende, ging es heute etwas langsamer los. Das erste Zehntel gegen Friedenau 2 zeigten unsere U11er noch nicht alles, was in ihnen steckt. Danach legten sie los und gingen in Führung gegen die Jungs von Friedenau. Diese punkteten in den folgenden Zehnteln aber deutlich, so dass es kurzfristig enger wurde und in der Halbzeit mit 26:26 ausgeglichen stand.

Dann besprach Headcoach Max mit seinem Team ein paar taktische Dinge, die unsere Jungs nach der Halbzeit auch gleich umsetzten. Nachweis erbracht – die Jungs können zuhören und sind in der Lage, die Ansagen des Trainers umzusetzen. Einige Spieler waren danach sehr schnell im Angriff, schafften sich Raum, aber die Trefferquote stimmte heute bei vielen DBVern nicht.

In der zweiten Halbzeit erlangten die Charlottenburger Jungs die erneute Führung und konnten sie durch schnelle Sprints und viele gute Korbleger behaupten. Sie zeigten dann stellenweise ziemlich coole Spielzüge. Beispielhaft Kai, der sich beim Einwurf in der gegnerischen Hälfte stellte, um dann seine Schnelligkeit zu nutzen und an den Gegnern vorbeizurasen, nebenbei den Ball zu fangen, zum Korb zu sprinten und den Ball zu versenken.

Save the best for last: das letzte Zehntel war dann wieder extrem dynamisch, unsere U11er punkteten mit 5 Körben, so dass sie über einen Endstand von 59:45 und damit den zweiten Sieg in Folge jubeln konnten. Weiter so! 🙂

Für die U11 des DBV spielten: Andreas, Emre, Gabriel, Kaan, Kai, Lennard, Mateo, Robin, Taylan, Thorben, Zion.

Text: Patricia S.

2.RLN | DBV will zurück auf die Erfolgsspur

 

Zurück auf die Erfolgsspur!“ lautet die Kampfansage unserer 1.Mannschaft an diesem Wochenende. Der DBV Charlottenburg empfängt am Samstag um 19 Uhr den USV Potsdam in der Schillerstraße. Die Potsdamer haben in der letzten beiden Wochen die Trendwende geschafft und kommen nach Berlin „Mit Selbstbewusstsein und frohen Mutes„, um den aktuellen zehnten Tabellenplatz zu verbessern. Allerdings meldet der USV die Ausfälle von Tim Belkin, Matthias Luderich, Sebastian Gienapp und Patrick Isensee, während der Einsatz des angeschlagenen Anführers Souleymane Diallo – der letztes Jahr dem DBV/TuSLi im Trikot der Red Dragons aus Königs Wusterhausen begegnet ist – fraglich bleibt. Der Flügelspieler legte sowohl in Zehlendorf als auch im Heimspiel gegen Bernau II ein Double-Double mit insgesamt 53 Punkten und 23 Rebounds auf. Eine Schwachstelle der Potsdamer scheint der Spielaufbau zu sein: In den letzten beiden Wochen leistete sich der morgige Gegner 40 Ballverluste.

Unser Team hat sich in dieser Woche darauf fokussiert, über längere Strecken seine eigene Spielweise durchzusetzen. Die Spiele gegen Empor und die Berlin Baskets haben bewiesen, dass der DBV Charlottenburg durchaus in der Lage ist, hart zu verteidigen und sehr variabel im Angriff zu spielen. Ob es unseren Herren auch gegen Potsdam gelingt, zeigt sich morgen ab 19 Uhr.

Das Basketballprogramm in unserem Bezirk fängt aber schon um 10 Uhr an. In der Leistikowstraße sind gleich vier Partien angesetzt: Den Auftakt macht unsere U16 gegen Lichtenrade, die U18 bestreitet um 18 Uhr das letzte Spiel des Tages gegen den RSV Eintracht II. Dazwischen werden auch unsere Mini-Teams (U11 und U12) gefordert. Das Licht wird auch in der Schillerstraße bereits vor dem Herrenspiel brennen: Am Samstag um 10 Uhr tritt die U10 gegen Lichtenrade an. Das vollständige Programm findet ihr hier.

Wir wünschen uns und allen Sportlern ein basketball- und erfolgreiches Wochenende.

 

 

2.RLN | Pleite in Hermsdorf

Unsere 1. Mannschaft verlor völlig unnötig beim VfB Hermsdorf mit 63:68. Der DBV Charlottenburg startete konzentriert und gewann das erste Viertel mit 20:16. Die Hermsdorfer blieben aber immer auf Tuchfüllung und nutzten aus, dass unser Team von außen sehr viele offene Würfe vergab.

Nach dem Wechsel blieb das Spiel auf des Messers Schneide. Zwei Minuten vor Schluss traf der gut aufgelegte Sebastian Pichlmayer (mit 11 Punkten am Ende Topscorer) einen Dreier zur 63:59-Führung. Die Gastgeber nahmen eine Auszeit und damit das Unheil für uns seinen Lauf. Hermsdorf stellte auf 2-3-Zone um und der DBV traf überhaupt nichts mehr. Die Gastgeber drehten das Spiel mit einem 9:0-Lauf, der unser Team nach der Spielwertung aus der vergangenen Woche zunächst mal in den Tabellenkeller befördert. Nun heißt es: Keinen Negativ-Lauf zulassen und das Spiel gegen Potsdam am Sonnabend (19 Uhr, Schiller) unbedingt gewinnen.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Max Gevinck (7 Punkte), Christopher Kuntze, Konstantin Linnartz (9), Nico Linnartz (2), Milan Pesic (2), Sebastian Pichlmayer (11), Kevin Schaffartzik (5), Lasse Schikowski (8), Christian Schnürmacher (2). Anthony Ray Woodson (7), Kai Zimmermann (10).

NBBL | AB Baskets unterliegen Piraten Hamburg

Das NBBL-Team der AB Baskets hat am Wochenende im dritten Saisonspiel die zweite Niederlage hinnehmen müssen. Auswärts bei den Piraten Hamburg unterlag man mit 83:77. Dabei zeigte das Team von Headcoach Stephan McCollister über weite Strecken eine enttäuschende Leistung.

Wegen der Verspätung eines Schiedsrichters begann das Spiel in der InselPark-Halle mit zwanzigminütiger Verzögerung. Diese Verzögerung kostete beide Teams offenbar Einiges an defensiver Konzentration, vor allem die Hamburger scorten im ersten Viertel mit Leichtigkeit (24:20). Nur ein gut aufgelegter Akim Jonah (24 Punkte, 13 Rebounds) und viele kleine Fouls des Gegners und die damit verbundenen Freiwürfe hielten die Berliner im Spiel.

Akim Jonah (hier gegen Braunschweig) erzielte mit 24 Punkten und 13 Rebounds einen Double-Double.

Akim Jonah (hier gegen Braunschweig) erzielte gegen die Piraten einen Double-Double, konnte sein Team aber nicht vor der Niederlage bewahren.

In der Folge kamen die Piraten langsam besser ins Spiel, angeführt von einem starken Louis Olinde (28 Punkte, 19 Rebounds). Es wurde ihnen aber auch von der Berliner Verteidigung ein ums andere Mal viel zu einfach gemacht, besonders die Intensität beim Box Out unter dem eigenen Korb ließ man über weite Strecken komplett vermissen. Das konnten die Hamburger zu 24 Punkten aus Offensivrebounds nutzen.
So wuchs der Rückstand zu Mitte des dritten Viertels auf 13 Punkte an. Coach McCollister gab einigen Bankspielern nun die Chance, sich zu beweisen und stellte auf Zonenverteidigung um. Und endlich gelang es, die Hamburger in Schwierigkeiten zu bringen und das eigene intensive, schnelle Spiel zu zeigen. Durch zwei erfolgreiche Dreier von Guard Paul Giese (19 Punkte, 4 Assists, 4 Steals) und einige Ballgewinne durch die Ganzfeldverteidigung war die Mannschaft plötzlich zurück im Spiel und konnte endlich den geforderten Kampfgeist zeigen. So gelang ein 14:0-Run und man konnte gar in Führung gehen.

Im vierten Viertel entwickelte sich nun doch das erwartet spannende Spiel. Mit zeitweise 5 Punkten Führung im Schlussabschnitt schnupperten die Baskets sogar noch am Sieg, schließlich war die Fehlerquote an diesem Tag aber einfach zu hoch, um bei einem Topteam der NBBL Nordost zu punkten. Einige unnötige Ballverluste und zwei erfolgreiche Dreier des Hamburger Guards Lennard Larysz (24 Punkte, 5 Rebounds) besiegelten die knappe Niederlage.

Es gibt also Einiges zu Tun für das Trainerteam der AB Baskets, denn die kommenden Aufgaben werden nicht einfacher. Nach einem spielfreien Wochenende kommt es am Mittwoch, den 25 November zum Duell mit dem noch ungeschlagenen Stadtrivalen ALBA Berlin.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Scholtes, Thabo Paul (1 Punkt), Levent Yer (7), Amani Ogette, Jonas Wagner (2), Anton Kamke (14), Paul Giese (19), Yannick Hildebrandt (4), Vincent Meunier (4), Jonas Jansen-Winkeln (2), Akim-Jamal Jonah (24), Nico Ehorn.
Mehr Stats gibt es hier

U12.1 | Initialzündung zum richtigen Zeitpunkt

Mit 82:37 siegt die U12.1 bei Alba Kollwitz und stoppt die kleine „Ergebniskrise“. So deutlich wie das Ergebnis war das Spiel 30 Minuten lang aber gar nicht.

Nach einem erfolgreichen Saisonstart mit drei Siegen zu Beginn der Spielzeit kehrte nach zwei derben Niederlagen Ernüchterung bei der U12.1 des DBV Charlottenburg ein.

Zwar hießen die Gegner in den letzten beiden Spielen ALBA Berlin 1 und Friedenauer TSC, aber in beiden Spielen konnten die Jungs nicht das gewohnt schnelle DBV-Spiel zeigen. Zu oft verrannten sich die Spieler in einer Wand aus mehreren Verteidigern und versuchten vergebens auf eigene Faust, nicht als Team, das Spiel zu gewinnen. Nach einer intensiven Trainingswoche ging es also darum, gegen Alba Kollwitz wieder zurück in die Spur zu finden.

Bitte nachmachen: U12er Fabian beim erfolgreichen Links-Korbleger - derzeit eine Schwäche des Teams.

Bitte nachmachen: U12er Fabian beim erfolgreichen Links-Korbleger – derzeit eine Schwäche des Teams.

In der ersten Halbzeit wirkte die Mannschaft noch uneinig, wo es in diesem Spiel hingehen sollte. Das Spiel wurde zwar mit mehr Intensität in der Defense begonnen, doch der Funke wollte nicht so richtig in die Angriffe überspringen. Trotzdem gelang es dem Team durch den defensiven Einsatz bereits besser, das Angriffsspiel zu stärken.

Nach einigen starken Aktionen konnte das Team um Kapitän Joshi mit einem kleinen Punkte-Polster in die Halbzeitpause gehen.

Die erste Halbzeit hätte dem Team die nötige Sicherheit geben können – unverständlich, wie es im dritten Viertel daher agierte: die Mannschaft zeigte den bis dahin ungenausten Basketball der Saison! Der Zug zum Korb erfolgte ohne Spannung, die Pässe kamen nicht an, die 1-1 Duelle wurden weder in der Offense noch in der Defense gewonnen. Unter dem Strich standen nach dem Viertel magere sieben Punkte. Nur weil der Gegner ähnlich ungenau zu Werke ging (6 Punkte) wurde schlimmeres verhindert.

Es wurde also Zeit für eine Änderung. Nach einer deutlichen Ansprache in der letzten Viertelpause legten die DBVer dann richtig los: Erster Angriff, Rouven mit Punkten plus Foul. Steal. Zweiter Angriff, Merdan mit dem Korbleger. Steal. Dritter Angriff Rouven „And 1“. Steal. Vierter Angriff Phillip mit dem Korbleger. In 43 Sekunden gelang den Jungs mehr Punkte als vorher in 10 Minuten! Es sollte die Vorentscheidung sein und die gewünschte Wirkung für den Rest des Spiels haben. Das Team war nun endlich wieder den entscheidenen Schritt schneller als der Gegner. Viele Pässe konnten abgefangen und anschließend mit wieder gefundenem Selbstvertrauen in einfache Punkte umgewandelt werden. Den letzten Spielabschnitt gewann das Team deutlich mit 35:2. Beim Endstand von 82:37 war der Auswärtserfolg schließlich auch in der Höhe verdient.

Trotz der allgemeinen Leistungssteigerung bleibt das größte Problem der Abschluss: „Wir müssen bei Korblegern und Würfen konzentrierter werden. Nur wenn die enormen Leistungsschwankungen minimiert werden, ist ein Sieg gegen eine der Top-Mannschaften der Liga realistisch!“, lautete das Fazit von Trainer Max zum Spiel. Gleichzeitig galt es als Appell an das Team.

Für die U12.1 des DBV spielten: Al, Ertan, Fabi, Joshi, Leander, Li-Yu, Matias, Merdan, Peter, Philip und Rouven.

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