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NBBL/JBBL erfolglos bei Alba

Am Sonntag mussten beide Bundesliga-Teams die Max-Schmeling-Halle ohne Tabellenpunkte verlassen. In der NBBL boten die AB Baskets Alba die Stirn und gerieten erst in den letzten fünf Minuten ins Hintertreffen (70:56). Die JBBLer waren erneut unterlegen am Brett und mussten sich den Albatrossen mit 80:54 geschlagen geben.

Die AB Baskets boten im Hauptstadtduell einen deutlichen Beweis, dass die Mannschaft dieses Jahr ganz weit kommen kann. Die Intensität stieg enorm im dritten Viertel und die Umstellung auf Zonenverteidigung ließ Alba kein Durchkommen. So schmolz der Vorsprung der Albatrosse von zehn (39:29 zur Halbzeit) auf drei Punkte (47:44), als Jonas Wagner zum Auftakt des entscheidenden Viertels einen Dreier einnetzte.

Die AB Baskets mussten sich allerdings damit zufrieden geben, obwohl mehr drin war. Die katastrophale Freiwurfquote (9/22) und einige vergebene Chancen verhinderten den möglichen Führungswechsel. Nach Jonas‘ Dreier beendete Alba die Durststrecke mit zwei Treffern von jenseits der Linie, während unsere Jungs sich in Einzelaktionen verzettelten, sodass der Gegner am Ende nicht mehr einzuholen war.

Es spielten für die AB Baskets: Jordan Müller, Lennart Zumbusch, Levent Yer (17 Punkte), Amani Ogette, Jonas Wagner (7), Tom Benk (4), Anton Kamke (8), Laszlo Cavalar, Ben Jannis Post (2), Akim-Jamal Jonah (14), Nico Ehorn (4), Patryk Pyra.

Ein paar Stunde vorher waren unsere JBBLer in der Max-Schmeling-Halle gefordert – es setzte ebenfalls eine Niederlage. „Wenn wir nicht ausboxen und unsere Spielzüge nicht konzentriert ausführen, können wir nicht mithalten„, erklärt Headcoach Reza Ghasseminia die Gründe der 80:54-Niederlage. Es waren ein weiteres Mal das Reboundverhältnis (55:30, 19 Offensivrebounds für Alba) und die 29 Turnovers, die dem DBV Charlottenburg zu schaffen machten. Die Albatrosse setzten sich schon im ersten Viertel ab (33:17) und verwalteten dann den Vorprung bis zur Schusssirene. Unser Team konnte wenigstens das letzte Viertel (13:15) für sich entscheiden.

Beide Teams erwartet nun ein Heimspiel, das am kommenden Sonntag zum ersten Double Header dieser Saison wird. Die JBBLer empfangen um 11 Uhr Kooperationspartner TuS Lichterfelde, die AB Baskets bekommen es um 13.30 Uhr mit den Eisbären Bremerhaven zu tun.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Niclas Jeltsch, Lars Leon Ebeling, Abraham Brooks Morejón (7), Philipp Henry Czerr (6), Joshua Meck, Vincent John Friederici (20), Julian Hörske (5), Vico Elias Seeger, Nikolaos Tsiligiannis (2), Stefan Kljajic (12), Filip Andonovski (2), Julius Ilper.

NBBL | AB Baskets fahren wichtigen Sieg ein

Es ist erst der dritte Spieltag der neuen NBBL-Saison, aber die Stimmung in der Halle und auf beiden Bänken ähnelt schon der eines Playoffs-Spiels. Die AB Baskets schlagen im zweiten Heimspiel dieses Spieljahres die Piraten Hamburg mit 80:72 und machen den ersten Schritt im Kampf um die ersten beiden Plätze. „Dieses Spiel kommt sehr früh, aber es ist durchaus ein sehr wichtiges. Das war uns allen bewusst und deshalb sind wir froh, die Partie gewonnen zu haben und auch mit einem angemessenen Vorsprung. Der direkte Vergleich könnte am Ende entscheidend sein und dabei machen häufig ein, zwei Punkte den Unterschied aus„, sagt Headcoach Stephan McCollister nach der Schlusssirene.

Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit

Die Berliner steigerten ihre Leistung – vor allem in der Defensive – deutlich in der zweiten Halbzeit und konnten somit die Führung übernehmen und erfolgreich verteidigen. „Wir haben im zweiten Durchgang den Basketball gespielt, den wir spielen wollen. Die Piraten haben 40 Punkte in 20 Minuten erzielt, im dritten Viertel haben wir dann nur acht Punkte zugelassen. Wenn wir besser verteidigen, nehmen wir viel Selbstbewusstsein auch in die Angriffe mit„, erklärt McCollister den Wandel nach der Pause.

In der ersten Halbzeit erzielten die Piraten 15 der insgesamt 40 Punkte aus der Distanz (5/10) und bestraften die Unstimmigkeiten in der Berliner Abwehr effektiv. Die Center Timo Riedel und Akim Jonah (11:13/7.) und Jonas Wagner (22:22/13.) hielten die Hausherren noch auf Kurs, ehe die Hamburger kurz vor der Pause noch einen kleinen Run zum 36:40 hinlegten.

Die AB Baskets gewinnen den zweiten Durchgang deutlich

timon-riedel-2In der Kabine unterstrich McCollister noch einmal die Rolle einer guten defensiven Einstellung und die Spieler schienen es zu beherzigen. Die Piraten kamen nun immer schwieriger zu Abschlüssen und erzielten nur acht Zähler in 10 Minuten, während das schnelle Umschaltspiel den Berlinern viele Punkte bescherte, durch die die AB Baskets sich absetzten (54:46/29.).

Die Piraten stellten dann auf Zonenverteidigung um. Dies wirkte wie ein Gift auf die Berliner. Die AB Baskets ließen sich zu Distanzwürfen locken, obwohl McCollister von der Bank mit lauten Anweisungen forderte, die Zone zu attackieren. Das machte der Headcoach aus guten Gründen: viele Würfe fielen daneben und die Piraten konnten sehr schnell ihr Fastbreak-Spiel einleiten und wieder zurück ins Spiel finden (62:59/36.).

Anton Kamke weist mit acht Punkten den Weg

McCollister nahm sich dann eine Minute Zeit, um die Mannschaft wieder in die Spur zu bringen – und dies gelang ihm. Mit acht Punkten in Folge stellte Anton Kamke im Alleingang den Vorsprung wieder her (70:62), Timon Riedel wies anschließend die Hamburger mit einem Treffer aus der Nahdistanz in die Schranken (75:70). Die Gäste kamen nochmal heran (75:73), aber die AB Baskets arbeiteten sich zwei „Extrawürfe“ in der entscheidenden Phase heraus: Timons und Akims Rebounds wandelten Levent Yer und erneut Akim zur Freude der Fans durch erfolgreiche Freiwürfe in Zählbares um (78:73).

Die Piraten hatten Zeit für den letzten Angriff, aber die Berliner klauten den Ball und konnten dann von der Linie das Spiel mit dem Sieg und einem guten Vorsprung hinsichtlich des direkten Vergleichs abschließen.

Es spielten für die AB Baskets: Jordan Müller, Lennart Zumbusch, Levent Yer (8 Punkte, 7 Assists), Amani Ogette (8 Punkte, 9 Rebounds), Jonas Wagner (10), Tom Benk (9), Anton Kamke (17), René Assi (2), Ben Post, Akim Jonah (18 Punte, 12 Rebounds), Timon Riedel (8), Nico Ehorn.

NBBL | AB Baskets mit Niederlage in Oldenburg

Das Nachwuchsbundesligateam der AB Baskets musste am Sonntag im zweiten Saisonspiel die erste Niederlage hinnehmen. Auswärts in Oldenburg unterlag man dem Team der Basketakademie Weser-Ems mit 60:66. 

Trotz der Niederlage zeigte sich das Team von Headcoach McCollister im Vergleich zum Auftaktsieg gegen die Hamburg Sharks verbessert. Vor allem defensiv machte sich die Trainingsarbeit der Woche deutlich bemerkbar. 

Nach einem starken ersten Viertel, in dem Topscorer Levent Yer 15 seiner insgesamt 19 Punkte erzielte und man zwischenzeitlich zweistellig führte, verlor die Mannschaft mit zunehmender Spieldauer jedoch immer öfter die Genauigkeit in der Offensive. Das führte zu überhasteten Abschlüssen und schlechten Wurfquoten und brachte den Gegner zurück ins Spiel. 

Es entwickelte sich ein in der zweiten Halbzeit weitestgehend ausgeglichenes Spiel, zwei Minuten vor Ende lagen die Baskets mit einem Punkt zurück. Das Heimteam bewies in der Schlussphase dann aber die stärkeren Nerven. 
Die Ausfälle vom letzjährigen Topscorer Anton Kamke und Kapitän Amani Ogette konnte das junge Team letztlich nicht so kompensieren, dass es für den Auswärtssieg bei den starken Oldenburgern reichte. Hier ist jedoch Besserung in Sicht, beide könnten schon bald ins Teamtraining zurückkehren. 

Die aktuellen Herbstferien nutzen die Baskets zur intensiven Vorbereitung auf das anstehende Heimspiel. Am kommenden Sonntag gastieren die Piraten Hamburg um 13:30 Uhr in der Sömmeringhalle. Trotz des frühen Zeitpunkts in der Saison könnte dieses Duell bereits richtungsweisend im Kampf um die Playoff-Plätze sein. 

Für die AB Baskets in Oldenburg unterwegs waren: 

Levent Yer (19 Punkte/6 Rebounds), Jordan Müller (6/3), Jonas Wagner (2/5), Akim Jonah (14/10), Timon Riedel (14/9), Nico Ehorn (3/1), Tom Benk (0/1), Lennart Zumbusch (0/2), Ben Post (0/1), Hamit Canan (2/0), Patryk Pura (0/1), Mikias Mamo 

NBBL | Gelungener Auftakt für die AB Baskets

Die AB Baskets sind am Sonntag erfolgreich in die neue NBBL-Saison gestartet. Das Team der Leistungssportkooperation von DBV Charlottenburg, TuS Lichterfelde und RSV Stahnsdorf bezwang im ersten Spiel die Hamburger Sharks mit 92:67 (48:37).

Richtig deutlich wurde der Sieg erst in der letzten Viertelstunde, als die Mannschaft um Headcoach Stephan McCollister endlich den defensiven Plan ihres Trainers umsetzte. Die Sharks taten sich zunehmend schwer, sich gute Würfe zu erarbeiten und die Arbeit in der eigenen Spielfeldhälfte wurde dann mit zahlreichen Fastbreaks belohnt.

Zwischen der 32. und der 35. Minute wurde somit die Führung vom 72:55 zum 82:55 ausgebaut, was die Vorentscheidung bedeutete. Topscorer wurden beide Center: Akim Jonah (24) und Timon Riedel (16) sammelten zudem auch noch 29 Rebounds ein.

AB Baskets körperlich überlegen

Die körperliche Überlegenheit unter dem Bretthamitcan-canan ermöglichte es den Berlinern, von Anfang an das Spiel nach Belieben zu gestalten. Nach der anfänglichen Führung (12:5/4. Minute) dauerte es noch drei Minuten bis zum ersten Run der neuen Saison und damit zur zweitstelligen Führung (27:10).

Das vielsprechende erste Viertel wirkte sich allerdings negativ auf die defensive Einstellung der Berliner Fünf aus, die viel zu oft offene Würfe zuließ. Die Gäste nutzen die Chance aus, um im Spiel zu bleiben und den Abstand auf neun Zähler zu verkürzen (51:43/22.). Ein sichtlich unzufriedener McCollister forderte mehrmals mehr Einsatz während der Auszeiten und zur Mitte des dritten Viertels fingen die Spieler endlich an seinen Bitten nachzugehen.

Vorentscheidung dank besserer Verteidigung

Die AB Baskets schalteten einen Gang höher und setzten sich mit einem 8:0-Run erneut ab (59:46). Die Sharks kämpften weiter um ihre Siegchance, mussten jedoch jegliche Hoffnung aufgeben als der Gastgeber dreimal in Folge den Ball klaute und stilvoll per Korbleger oder Dunk den Fastbreak vollendete.

Am kommenden Sonntag bestreitet unser NBBL-Team das erste Auswärtsspiel der Saison. Tip-Off bei der Akademie Weser-Ems ist um 15 Uhr in Oldenburg. Die Akademie startete ebenfalls mit einem deutlichen Sieg in die neue Saison (93:71 in Braunschweig).

Es spielten für die AB Baskets: Mikias Mamo (4 Punkte), Lennart Zumbusch (3), Levent Yer (11 Punkte und 6 Assists), Jordan Müller (5 Punkte und 3 Assists), Jonas Wagner (6), Tom Benk (6 Punkte und Rebounds), Felix Scholtes (6), Hamitcan Canan (3), René Teby Assi, Akim-Jamal Jonah (24 Punkte und 18 Rebounds), Timon Riedel (16 Punkte und 11 Rebounds), Nico Ehorn (8).

Die Fotos von „Alter Keeper“ findet man auf Facebook.

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