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NBBL | Mit zwei Wochen Verspätung nach Quakenbrück!

Kommenden Sonntag ist es so weit, dass unser Team die Auswärtsfahrt nach Quakenbrück antreten kann.

Das Spiel gegen die Young Rasta Dragons sollte bekanntlich ja schon am 09.02 stattfinden, aber wurde wegen dem Sturmtiefs „Sabine“ verschoben. Der Nachholtermin ist nun diesen Sonntag in der Artland Arena.

Um 14.30 Uhr tritt unser Team gegen den Tabellenvorletzten der Hauptrunde Nord an. Die Platzierung spiegelt dabei auf keinen Fall die Qualität des Teams wieder.

Das Team von Coach Patrick Flomo verlor letztes Wochenende gegen die Towers nur mit sechs Punkten und das ohne Fynn Aumann und Luc van Slooten.

Entscheidend für einen erfolgreichen Spielausgang wird die Verteidigung der Dreierlinie sein. Die Schützen Aumann, Röll und Buthmann schießen ohne Hemmung und treffen dabei stark. Will man die Punkte mit nach Berlin bringen, wird besonders die Kontrolle des Rebounds und eine starke Defense entscheidend sein.

Unser Team ist sich der Bedeutung dieses Spiels bewusst und heiß darauf, den Matchball zum Klassenerhalt zu versenken.

Tip-Off: 14.30 Uhr @Artland Arena Quakenbrück

NBBL | Rostocker Zone überrascht die AB Baskets

Die AB Baskets haben am vergangenen Sonntag gegen die Rostock Seawolves die erste Chance verpasst, sich vorzeitig für die Playoffs zu qualifizieren. Nach einer offensiv erfolgreichen ersten Halbzeit (51:44), stotterte der Berliner Motor gegen die Zonenverteidigung der Gäste, die im dritten Viertel erst das Spiel umdrehten und dann für sich mit 81:91 entscheiden konnten.   

„Gute erste Halbzeit, aber zu wenig Aggressivität“

Wir haben in der 1. Halbzeit einen wirklich guten Job gemacht, was die Offensive betrifft. Allerdings haben wir auch da schon mit zu wenig Aggressivität das Rostocker Brett attackiert. Defensiv haben wir aber auch da schon Skobalj zu viele freie Würfe gegeben„, kommentiert Headcoach Arvid Thamm die erste Hälfte.

Rostocker Körperlichkeit ist sofort Thema

Vor allem die Körperlichkeit des Rostocker Quartetts Skobalj, Buchholz, Nickel, Brackmann war von Anfang an Thema: gerade Power Forward Skobalj (33 Punkte am Ende) bekam zu viele offene Würfe und konnte die traumwandlerisch sicher versenken. Was in der Defensive nicht gelang, konnte größtenteils dann mit einer schnellen Ballbewegung sowie einer guten Wurfauswahl kompensiert werden. Die Seawolves schlossen das erste Viertel mit einem minimalen Vorsprung ab (21:24), der gleich zu Beginn des zweiten Viertels verschmolz. Die Umstellung auf Zone brachte sofort die ersten Erfolge in Form von Stops und Turnovers, während offensiv brachten tolle Ballbewegungen und Cuts die erhofften Punkte brachten. Das Spiel lief lange Zeit nach Plan, nur Skobalj hielt mit 22 Punkten zur Halbzeit die Gäste noch in Reichweite. Auf der Berliner Seite glänzte vor allem Leo Hampl mit 16 Zählern und drei Assists. Mit 51:44 ging es in die Kabine. 

AB Baskets verlieren gegen die Zone den Faden

Nach der langen Pause stellte auch Rostock auf die Zonenverteidigung (1-3-1) und blockierte mit ihrer Körpergröße den Weg zum Korb. Nach dem guten Anfang mit ein paar Distanzwürfen verzettelten sich dann die AB Baskets gegen das neue System, was sich auch auf die Defensive auswirkte.  
Das wesentliche Ergebnis war, dass unsere Jungs die Führung abgeben mussten, das Spiel blieb allerdings spannend (65:71). 

Aufholjagd nicht erfolgreich

Die letzte Viertelpause brachte lange die erhoffte Wende nicht: zu ideen-und bewegungslos agierte die Offense und zu anfällig wurde die Verteidigung. Die körperliche Unterlegenheit wurde immer offensichtlicher und die Foulprobleme bei unserer großen Garde machte es nicht besser. Auch wenn der Rückstand immer im einstelligen Bereich blieb und die Verteidigung gelegentlich Rostock zu Turnovers zwang, kam man nicht wirklich nochmal heran. Die Jungs gaben sich nicht geschlagen und versuchten nochmal mit schnellen Fouls etwas zu verändern. Die Rostocker behielten von der Freiwurflinie die Nerven und konnten am Ende den wichtigen Sieg einfahren.  

Die mangelnde Aggressivität der ersten Halbzeit ist uns dann nach der Pause auf den Fuß gefallen. Wir haben zu wenig Attacken in freie Räume genutzt um die Rostocker vor Probleme zu stellen. Die körperliche Unterlegenheit war offensichtlich und am Ende auch ein gewichtiger Grund für die Niederlage. Trotzdem können wir den Kampfgeist und das Teamplay aus der ersten Halbzeit mitnehmen und aufbauen. Die zweite Halbzeit ist hingegen ein gutes Beispiel für weitere notwendige Verbesserungen“, setzt Arvid seine Analyse fort. 

Es spielten für die AB Baskets:  O. PINAR (11), L. BRIESEMEISTER (10), K. NSonde (3), F. von Saldern (11), D. BACIK (10), S. Karras, L. HAMPL (20), M. Stenyushyn, B. Özdemir (3), M. JOVANOVIC (13)

NBBL | Matchball in Quakenbrück

Am kommenden Sonntag macht sich unser Team auf den Weg ins Artland zum Kooperationsteam der Artland Dragons und Rasta Vechta. Während man das Heimspiel gegen die Artländer knapp für sich entscheiden konnte, muss man sich jetzt Auswärts beweisen.

Die „Young Rasta Dragons“ kämpfen mit aller Kraft gegen den drohenden Abstieg und sind deshalb besonders gefährlich. Im Spiel gegen Jena am vergangenen Sonntag, zeigten sie sich bis zum Schluss bissig und hechteten auch bei -20 Punkten noch nach jedem Ball.

Unser Team ist gewarnt und bereit sich gewissenhaft auf das Spiel gegen die giftigen Drachen vor.
Für unsere Jungs ist dieses Spiel wegweisend und ein erster Matchball auf dem Weg zum Klassenerhalt (Playoffs). Mit einem Sieg in Quakenbrück könnte man sich von jeglichen Abstiegsgedanken befreien.
Sicher ist aber, dass Quakenbrück um jeden Zentimeter kämpfen wird und Geschenke nicht zu erwarten sind.

Tipoff:
Sonntag 09.02.20
14.00 Uhr Artland Arena

NBBL | AB Baskets zittern sich zum Sieg gegen Metropol Baskets

Die AB Baskets starteten am vergangenen Sonntag mit einem Sieg (78:74) über das Schlusslicht Metropol Baskets Ruhr ins neue Jahr und machten einen wahrscheinlich entscheidenden Schritt in Richtung Playoffs. Mit dem dritten Heimerfolg der Saison und einer Bilanz von fünf Siegen und drei Niederlagen klettern unsere Jungs auf Platz drei der Tabelle und bauen den Vorsprung auf den siebten Platz auf sechs Punkte aus.

AB Baskets überzeugen zum Start

Die Berliner legten den Grundstein für das Happy End schon im ersten Viertel: Der Ball lief gut durch die Reihen, schöne Kombinationen, die Fehlversuche wurden durch viele Offensivrebounds korrigiert und die Gelegenheiten zu einfachen Punkten eiskalt ausgenutzt.
 
In der Defensive profitierte man von den vergebenen Abschlüssen am Korb und bekam so einfach Punkte im Fastbreak, obwohl man den Gegner nicht richtig unter Druck setzte und die Würfe zu wenig verteidigt wurden. „Der Start war für uns sehr trügerisch, Metropol war ungewohnt passiv und wir haben sehr einfach gepunktet. Das hat sich das ganze Spiel über auf unsere Verteidigung ausgewirkt. Wir waren viel zu unaggressiv, haben Ihnen die Würfe gestattet die sie haben wollten und dafür haben sie viel zu gute Schützen in ihren Reihen„, kommentiert Headcoach Arvid Thamm nach der Schlusssirene. Was im ersten Viertel noch gut ausging, sollte dann im Laufe des Spiels Thema werden.

Metropol nutzen lasche Verteidigung

Und zwar gleich nach der ersten Viertelpause. Da die Offensive zum Teil ins Stocken wegen vergebener Korbleger und weiterhin niedriger Wurfquoten von außen geriet, war ein besseres Verhalten in der Defensive gefordert. Das sahen allerdings unsere Jungs nicht so ein und setzten den Plan, die Ruhrpottler immer wieder zum Drive und zu Entscheidungen zu zwingen, nicht wirklich um. Die Metropol Baskets bekamen durch einige erfolgreiche Dreier Selbstsicherheit und verhinderten durch die präziseren Würfe auch die Fastbreaks der Hausherren, sodass das Spiel sich wieder zu einer engeren Kiste entwickelte. Die Gäste versuchten mit der Zonenpresse noch mehr Sand ins Getriebe der AB Baskets zu streuen und kämpften sich dadurch endgültig heran. Zur Halbzeitpause betrug der Abstand zwischen den beiden Kontrahenten nur zwei Punkte (38:36 für die AB Baskets).

3. Viertel: Die AB Baskets setzen sich ab

Die zweite Halbzeit begann mit einem regelrechten Schlagabtausch, beide Teams punkteten abwechselnd, nur phasenweise bekam unser Team Defensiv etwas Zugriff auf das Spiel. Das Rebounding trug wieder Früchte und endlich fielen auch die ersten Treffer von Downtown. Die gute Reaktion nach den Schwierigkeiten des zweiten Viertels wurde im Endeffekt gut belohnt, doch davon blieb am Ende des Abschnitt nur eine 5-Punkte-Führung übrig (58:53), da die fahrlässige Verteidigung der Dreier dem Gegner einige wichtige Treffer erlaubte.
 
Als die Defensive sich im Schlussviertel wieder steigerte, hatten die AB Baskets die große Chance, einen ungefährdeten Sieg in den sicheren Hafen zu bringen. Ein Dreipunktespiel und ein Dreier von Marrero Perez leiteten eine Phase der Berliner Dominanz ein, die zu Mitte des Viertel zu einem zweistelligen Vorsprung führte (74:59).
 
Das letzte Wort war dennoch immer noch nicht gesagt. Unsere Offensive fing dann an, fahrlässig mit ihren Chancen umzugehen, vergab einfache Korbleger und konnte einige Ballgewinnen nicht verwerten. Auf der anderen Seite warfen die Gäste noch alles in den Pott und kamen wieder auf vier Zähler heran.

Am Ende doch noch spannend

Am Ende retteten unsere Jungs die Führung über Zeit und gewannen nicht unverdient das wichtige Spiel gegen den Abstieg. “ Wir wussten vorher, dass es für Metropol um alles geht. Obwohl sie immer noch Sieglos sind hat sich das Team um Thorsten Morzuch noch nie ergeben. Respekt an die Metropol Baskets die sich nie aufgegeben haben und auch 3 Minuten vor Schluss bei -14 Punkten noch an sich geglaubt und uns nochmal extrem unter Druck gesetzt haben“, so Arvid.
 
Es spielten für die AB Baskets: S. Fejer, O. PINAR (19), L. BRIESEMEISTER (15 Punkte, 7 Rebounds), B. Marrero Perez (6), K. NSonde, F. VON SALDERN (4), D. Bacik (3), S. Karras, L. HAMPL (19 Punkte, 9 Rebounds), S. Müller (5), B. Özdemir (2), M. JOVANOVIC (5)

AB Baskets wollen Schritt Richtung Playoffs machen

Am Sonntag, den 12.01.2020, ist es endlich soweit und es gibt um 15 Uhr wieder U19 Bundesligabasketball in der Heimat.

Die Metropol Baskets treten zum Rückspiel in der heimischen Sömmeringhalle an und werden von unseren AB Baskets empfangen.

Der Auswärtssieg in Bochum liegt nun schon ein paar Wochen zurück, aber an Brisanz hat das Duell nicht verloren.

Nach engen Niederlagen und Spielen auf Augenhöhe lechzen die Ruhrpottler nach dem ersten Erfolg. Der Tabellenletzte will endlich einen Sieg feiern.

Diesen Erfolg wollen unsere Jungs um alles in der Welt verhindern und die zwei Punkte in Berlin behalten.

Bei einem Erfolg gegen die Metropol Baskets würde unser Team einen großen Schritt in Richtung Playoffs und dem gleichzeitigen Klassenerhalt machen.

Die Gäste brauchen im Gegenzug die wichtigen Punkte im Kampf und den Klassenerhalt und werden versuchen einen Sieg der AB Baskets zu verhindern.

Es ist dementsprechend alles angerichtet für ein heißen Kampf in Charlottenburg.

NBBL | Weihnachtsspiel an der Ostsee

Die AB Baskets machen sich am kommenden Samstag auf den Weg zum letzten Spiel des Jahres.

Am 21.12 geht es für unsere Jungs an die Ostseeküste nach Rostock zu den Seawolves. Der ungewöhnliche Spieltermin resultiert aus einer notwendigen Spielverlegung und beschert dem Team noch einen kleinen Weihnachtstrip.

Von Geschenken und Besinnlichkeit darf aber keinesfalls ausgegangen werden.

Die Hansestädter belegen zwar aktuell „nur“ Platz 5 aber sind brandgefährlich und deutlich besser als ihre Platzierung. Das Team um die Pro A Spieler Skobalj und Buchholz kassierte alle bisherigen Niederlagen ohne sie. Zusammen mit den beiden Big Man Brackmann und Nickel stehen sie mehr als 38 Minuten auf dem Feld und bilden Bärenstarkes Quartett. Durch die Spielpause der Pro A und Regionalliga werden die Seawolves komplett sein und unser Team vor eine riesige Herausforderung stellen.

Kampflos will man sich dennoch nicht in die Weihnachtspause verabschieden und vor allem keine Geschenke verteilen. Die Berliner sind bereit für einen heißen Tanz auf dem Rostocker Parkett.

Berkant schießt die AB Baskets zum Sieg

Die AB Baskets holten im Heimspiel gegen die Young Rasta Dragons den dritten Sieg in Folge und machten einen wichtigen Schritt in Richtung Playoffs. Nach dem 86:83-Erfolg haben die Spieler der Kooperation von DBV Charlottenburg, TuS Lichterfelde und RSV Eintracht nun sechs Punkte Vorsprung (und ein Spiel weniger) auf die Abstiegsplätze.

Das Spiel wurde von guten Wurfquoten von beiden Seiten geprägt – und das konnte man von Anfang an merken. Die AB Baskets starteten offensiv gut ins Spiel, während defensiv mächtig Sand im Getriebe war. Den schwarzen Peter zog dabei unser Center Leonard Hampl, der früh mit zwei Fouls auf die Bank musste. Vechta machte es in der Defensiv ein wenig besser und schloss das erste Viertel mit einem kleinen Vorsprung (24:26) ab. 

Der Trend bestätigte sich auch im zweiten Viertel: Unser Team zu pomadig und ungenau bei den Closeouts und gestattete Vechta alle Würfe, die sie haben wollte. Die Niedersachsen nahmen die Geschenke dankend entgegen und gingen in die Halbzeit mit einer Dreierquote von 42% (8/19). Der Gastgeber fand am häufigsten die Antwort in der Zone: Zur Halbzeit hatte man schon neun Offensivrebounds geholt und 30 von 41 Zählern erzielt. Alles in allem verlor man allerdings auch den zweiten Abschnitt und ging in die Kabine mit einem 7-Punkte-Rückstand (41:48). 

„Wir haben in der 1. Halbzeit Vechta spielen lassen, waren zwar aggressiv aber sehr ungenau und unkontrolliert. Das haben die Rasta Dragons ausgenutzt und ihr Spiel aufziehen können. Dementsprechend verdient war der Halbzeit-Rückstand. Wir haben dem Gegner die Würfe erlaubt, die sie haben wollten, deren Spiel gespielt und deswegen den kürzeren gezogen“, kommentierte Headcoach Arvid Thamm auf dem Weg in die Kabine.

Das große Halbzeitthema waren natürlich die ungenaue Defensive und die mangelnde Konzentration, gekoppelt mit dem gescheiterten Versuch, die eigene Spielweise durchzusetzen. Das Team wollte die zweite Halbzeit besser verteidigen und Vechta das eigene Spiel aufzwingen. Und die Jungs ließen auch den Worten Taten folgen. 

Vechtas Würfe wurden nun besser contested und schwieriger, sodass die Dreierquote der Artländer drastisch sank. Die körperliche Überlegenheit am Brett sorgte dafür, dass Vechta kaum zweite Chancen hatte und sich angreifbar machte: Die AB Baskets attackierten härter das Brett und bekamen einige freie Würfe vom Perimeter. Erstmals im Spiel konnten die Berliner ein Viertel für sich entscheiden (21:15). Das reichte aber noch nicht für einen Führungswechsel: Zur letzten Pause führten die Rasta Dragons noch mit 62:63. 

Der Wechsel erfolgte dann zum Anfang des vierten Viertel, in dem man offensiv weiter an den vergangenen Viertel anknüpfte und neben wichtigen Dreier vor allem die Offensivrebounds verwandelte. Die Gäste rissen sich zusammen und antworteten mit zwei schneller Treffer vom Downtown, sodass sich das Spiel sich zu einem echten Krimi entwickelte. In den letzten Minuten wechselte die Führung hin und her, beide Teams trafen wichtige Würfe und hielten sich im Spiel. In der Crunchtime bewies Berkant Özdemir dann viel Nerven traf einen Dreier zum entscheidenden Führungswechsel (84:83). Vechta musste foulen, um die Uhr anzuhalten, unsere Jungs blieben ruhig, holten zwei extrem wichtige Offensivrebounds und sicherten den Sieg.

Am Ende kann sich Headcoach Thamm über die Leistungssteigerung freuen: „Die zweite Halbzeit entsprach mehr unseren Vorstellungen: Wir waren genauer in der Defense, haben die Würfe präziser verteidigt und besser das Brett attackiert. Unsere Jungs haben tolle Moral gezeigt, wieder das Spiel gedreht und am Ende verdient gewonnen„. Das Verhalten in der Defensive bleibt allerdings eine Wunde: „Die drei besten Spieler der Dragons kommen zusammen auf 60 Punkte und 41 Würfe und dass obwohl wir genau davor gewarnt waren.“ 

Während die Ligakonkurrenten sich schon in die Weihnachtspause verabschiedet haben, steht für die AB Baskets am 21. Dezember noch das Nachholspiel in Rostock auf dem Plan. Das nächste Heimspiel finden dann am 12. Januar gegen die Metropol Baskets statt.

Es spielten für die AB Baskets: S. Fejer, M. Marweld, O. PINAR (16), L. BRIESEMEISTER (12), K. N’Sonde, F. von Saldern (10), D. BACIK (10), S. Karras, L. HAMPL (18), S. Müller (2), B. ÖZDEMIR (17)

AB Baskets machen im dritten Viertel den Unterschied

Dank eines guten Starts in die zweite Spielhälfte entführten die AB Baskets am Sonntag zwei wichtige Punkte beim Schlusslicht Metropol Baskets. In Bochum behielten die Jungs der Leistungssportkooperation von DBV Charlottenburg, RSV Eintracht und TuS Lichterfelde mit 74:65 die Oberhand und konnten den dritten Saisonsieg feiern

Start unter schlechten Voraussetzungen

Doch die lange Reise in den Pott hatte unter schlechten Vorzeichen begonnen: Bei der Ankunft in Bochum merkte ein Spieler, dass das Trikot auf dem Wäscheständer geblieben ist. Vielen Dank an dieser Stelle an die Metropol Baskets, die uns halfen, die kleine Panne zu beheben!

Auf dem Feld war der Gastgeber nicht so gastfreundlich und empfang unsere Jungs mit vier Dreiern in kurzer Zeit. Beflügelt vom guten Anfang gewannen die Metropol Basketsdas erste Viertel mit 19:14. Die AB Baskets kamen nach dem anfänglichen Schock gut ins Spiel, erarbeiteten sich auch hochprozentige Wurfchancen, vergaben aber auch viele davon. Die Steigerung setzte sich nach der Viertelpause fort: Die guten Würfe wurden jetzt auch in Punkte ummünzt und dank der aggressiveren Verteidigung konnten die AB Baskets das Tempo erhöhen und viele Fastbreaks erfolgreich abschließen. Das reichte allerdings noch nicht für einen Führungswechsel noch vor dem Seitenwechsel (32:30). „Die Passivität zu Beginn des Spiels hat Metropole an der Dreier Linie schnell Oberwasser gegeben. Sie hatten sich vor allem durch die sechs Dreier in der ersten Halbzeit diese knappe Führung erarbeitet“, kommentiert Headcoach Arvid Thamm.

AB Baskets legen 15:0-Lauf hin

Viel länger mussten sich die Berliner nicht gedulden: Die Jungs starten hochkonzentriert in die 2. Halbzeit, boxten besser aus und machten den Weg zum Korb komplett dicht. Das Ergebnis war ein 15:0-Lauf, das Momentum schlug um. Die AB Baskets gewannen das Viertel mit 28:12 und gingen ins Letzte mit einem zweistelligen Vorsprung (44:58). 

Der Gastgeber rollte dann seine Zonenpresse aus, die für Verunsicherung in den Berliner Reihen sorgte. Auf der anderen Seite traf der Gegner die ersten Würfe und machte uns auch beim Rebounding das Leben schwer, sodass auch das schnelle Umschaltspiel nicht mehr klappte. In sieben Minuten erzielte unser Team lediglich zwei Punkte, die Spielvereinigung aus dem Pott kam dann wieder auf vier Punkte heran (56:60).

Sam Müller bricht den Bann

Es war ein Dreier von Sam Müller, der den Bann brach und die AB Baskets zum alten Selbstvertrauen zurückbrachte. Das zeigte sich einmal mehr in der Schlussphase, als beim Stop-theClock-Spiel die Jungs mehrfach an die Freiwurflinie gebeten wurden, die Nerven behielten und am Ende den verdienten Sieg einfuhren. 

Arvid: „Das Team hat sich diesen Erfolg hart erarbeitet und eine tolle Leistung gezeigt“

„Die Jungs haben aber schon da gemerkt, dass wir mit Tempo und Aggressivität das Spiel drehen können. Wie auch in den letzten Spielen haben wir im dritten Viertel haben wir dann gezeigt was wirklich geht. Wir haben sehr gut umgeschaltet, aggressiver verteidigt, gereboundet und Metropole keine Luft zum Atmen gelassen. Das Team hat sich diesen Erfolg hart erarbeitet und eine tolle Leistung gezeigt“, fasst Arvid zusammen. Das letzte Viertel wird wohl noch Gesprächsthemaim Training: „Im letzten Abschnitt waren wir zu stark von der Zonenpresse verunsichert, das werden wir nochmal genau aufarbeiten.“

Für die AB Baskets geht es am kommenden Sonntag mit dem Heispiel gegen die Young Rasta Dragons aus Vechta weiter. Tip-Off ist um 15 Uhr in der Sömmeringhalle. Die Drachen belegen derzeit Platz sechs und damit den letzten Playoffs-Rang. Mit einem Sieg würden unsere Jungs einen wichtigen Schritt in Richtung Playoffs machen. Kommt zahlreich und unterstützt das Team!

Es spielten für die AB Baskets: O. PINAR (19 Punkte, 7 Rebounds), L. BRIESEMEISTER (1 Punkt, 8 Rebounds), K. N’Sonde, S.Fejer, S. Müller (10), B. Özdemir, M. STENYUSHYN (5), M. JOVANOVIC (17), F. von Saldern (13), L. HAMPL (9 Punkte, 11 Rebounds, 4 Assists)

 

 

NBBL | Am Sonntag in den Pott!

Die NBBL begibt sich am Sonntag auf den weiten Weg nach NRW in die Bochumer Rundsporthalle. Unsere Jungs werden um 15 Uhr vom Kooperationsteam Metropol Baskets empfangen.

Das Team um Trainer Thorsten Morzuch steht zwar mit null Punkten am Tabellenende, aber es ist Vorsicht geboten. Das Team aus NRW besticht besonders Zuhause mit einer Dreierquote von 30-35% und verteidigt körperlich. Geradezu unangenehm und hart spielen die Ruhrpottler ihre Zonenpresse und attackieren den gegnerischen Korb. Insbesondere auf die Schützen Kaprolat, Michels und Bungart muss geachtet werden.

Die AB Baskets werden dementsprechend vorbereitet nach Bochum reisen und wollen an das starke Dritte Viertel gegen die Towers anknüpfen. Mit guter Offensive und der bewährt harten Defense will das Team die zwei Punkte am Sonntag mit auf die Rückfahrt nehmen.

NBBL | AB Baskets schlagen Tabellenführer Hamburg

Die AB Baskets fuhren am vergangenen Samstag den ersten Heimsieg ein. Der erste Erfolg vor heimischer Kulisse (62:56) wurde gleich gegen einen prominenten Gegner gefeiert: die Hamburger Towers, die noch ohne Punkteverlust an die Spree gefahren waren.

Die Hausherren starteten sehr fokussiert ins Spiel – wie schon im Hauptstadtderby gegen Alba. Unsere Jungs belohnten sich mit guten Würfen und einigen sehr schönen Angriffen für die gute Ballbewegung, während es in der Defensive nicht immer gelang, die Rebounds zu kontrollieren: Hamburg nutze die 2. Chancen eiskalt aus und erreichte zum Ende des ersten Viertels den Ausgleich (19:19).

Aus dem ersten Abschnitt konnten die AB Baskets die Lehre ziehen, dass die Siegeschancen sehr von dem defensiven Verhalten – vor allem beim Rebounding – abhängig waren. Das Team verteidigte konsequent aggressiver und machte es den Towers schwer zu punkten (14 Punkte in 10′), aber das Problem unter dem Brett blieb bestehen, sodass die Gäste zur Halbzeit schon 14 Mal den Abprall fangen konnten. Nichtsdestotrotz konnten die AB Baskets diesmal ihre Führung verteidigen und gingen mit einem kleinen Vorsprung (36:33) in die Kabine.

Nach der Pause erwischte unser Team wieder den besseren Start, mit viel Tempo in der Offensive und einer aggressiven Verteidigung, die ermöglichte, Ballgewinne in erfolgreiche Fastbreaks umzuwandeln. Das schnelle Umschaltspiel zahlte in den ersten fünf Minuten des dritten Viertels sehr gute Dividende, sodass die AB Baskets erstmals eine zweistellige Führung erzielten.

Die Towers ließen sich allerdings nicht beeindrucken und nutzen mal wieder die Offensivrebounds (28 am Ende) um die Lücke zu schließen. Die AB Baskets kassierten in der heißen Phase zwei schnelle Dreier und wurden von der Presse zu drei Turnovers gezwungen, die gute Arbeit in der eigenen Spielfeldhälfte verhinderte allerdings, dass der Gegner je die Möglichkeit hatte, das Spiel auszugleichen.

„Wir haben Offensiv einen Schritt nach vorne gemacht, teilweise schöne Angriffe gezeigt und uns immer wieder gute Chance raus gespielt. Das Problem beim Rebound (das Duell ging 41:59 verloren) haben wir nicht gut in den Griff bekommen. Es war uns bewusst, dass Hamburg sehr aggressiv zum Rebound geht und große Leute hat die den Ball einsammeln. Da fehlte uns über weite Phasen der kollektive Box-Out“, kommentiert Headcoach Arvid Thamm. „Defensiv war unser Spiel geprägt von Licht und Schatten, zum Teil haben wir ordentlich verteidigt und es den Towers schwer gemacht, aber es waren auch ein paar grobe Schnitzer dabei“, führt er weiter aus. „Am Ende hat uns der Heimvorteil den Sieg gebracht (HH hat nur 16 von 70 Versuchen aus dem Feld getroffen) und das Fehlen der Starter auf Hamburger Seite geholfen. Ich bin Stolz auf unser Team, denn auch solche Spiele muss man erstmal gewinnen!“

Es spielten für die AB Baskets: S. Fejer, M. Marweld, L. Briesemeister (4), K. N’Sonde (5), F. von Saldern (10), L. Hampl (7), S. Müller (6), T. Avner, M. Stenyushyn (18), B. Özdemir,  M. Jovanovic (12) 

 

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