Artikel der Kategorie: NBBL 16/17

NBBL | AB Baskets träumen lange vom großen Coup bei Alba

Das erste Auswärtsspiel der NBBL-Saison führte am Wochenende die AB Baskets nur weniger Kilometer entfernt von der heimischen Sömmeringhalle: Für Headcoach Arvid Thamm und seine Jungs stand die Partie beim Gruppenfavoriten Alba Berlin auf dem Plan.

Die Albatrosse mussten die Ausfälle von einigen ProB-Spielern hinnehmen, die gleichzeitig in Schwelm ihr Ligaspiel absolvierten, aber das änderte nur wenig an der Spielweise der Hausherren: Tempo, Tempo und nochmal Tempo, egal mit welchen Akteuren auf dem Parkett.

Und genauso starteten die Albatrosse ins Spiel: Mit ihrer aggressiven Defense setzten sie sofort unser Team unter Druck und erarbeiteten sich Fastbreaks-Punkte. Auf dem Scouting waren am Ende des ersten Viertels schon sechs Turnovers und eine niedrige Wurfquote (4/15 FG) verbucht worden. Dennoch konnte Arvid mit dem Ergebnis zufrieden sein (16:13), aber vor allem die Transition Defense bereitet ihm wie erwartet Kopfschmerzen.

Im zweiten Vierten gewinnt das Spiel noch an Spannung: In der Offensive zahlt sich die Teamarbeit unserer AB Baskets, die dann zur Halbzeit 8 Offensivrebounds, 7 Steals, 11 Assist und eine Wurfquote von 36% (13/36 FG) sammeln. Die guten Zahlen auf dem Papier spiegeln sich auch im Ergebnis, das zweitweise die AB Baskets vorne sah. Zur Halbzeite beträgt der Abstand nur ein Punkt: Alba führt mit 33:32. Auf dem Weg in die Kabine hat Arid eine klare Meinung dazu, was man noch braucht: “Wir müssen in der 2. Halbzeit besser auf den Ball aufpassen, physischer verteidigen und den Druck noch erhöhen. Offensiv erarbeiten wir uns gute Abschlüsse, aber können im Fast Break noch besser abschließen.”

„Besser auf den Ball aufpassen“ verstehen die Jungs wohl nicht ganz, denn unter Albas Druck verlieren die AB Baskets durchschnittliche einen Ball pro Minute, was eine große Einschränkung auch für die Offensive war. Zudem baute Alba wieder auf ihren Big Man Finn Dötngens (22 Punkte und 11 Rebounds), der seine körperliche Überlegenheit fruchten ließ. Trotz Turnovers und Schwierigkeiten in der Defensive blieben die AB Baskets auch im dritten Abschnitt im Windschatten des mächtigen Gegners (51:47) und versuchen zum Auftakt des entscheidenden Viertels mit der Umstellung auf Zone-Defense eine Überholmanöver zu starten. Leider geht der Plan nicht auf: Alba findet immer wieder die Lücken in der Zone und trifft sowohl von unten als auch mehrfach aus der Distanz. Die missglückte Umstellung nutzt im Endeffekt nur den Albatrossen, die den Vorsprung bis auf 14 Punkte ausbauen und ihn bis zur Schlusssirene verteidigen. Am Ende leuchtete ein 72:60 für die Albatrosse an der Anzeigetafel.

O-Ton Arvid: „Wir haben heute gezeigt bekommen, wie viel Intensität ausmacht. Wir waren es nicht gewohnt 40 Minuten zu rennen und dieses Tempo zu gehen. Es ist bewundernswert wie die Teams von Vladi das von der ersten bis zur letzten Minute können. Wir haben heute die Großen schlecht verteidigt und viele einfach Punkte und zweite Chancen abgegeben. Inside müssen wir deutlich besser verteidigen und lernen. Positiv waren die insgesamt 18 Assists, zum Teil sehr schöne Angriffe und das wir uns mehr Angriffe als der Gegner erarbeiten konnten. Am Ende killen uns die 26 Turnover, 3/20 getroffene Dreier und 44% FW Quote“.

Es spielten für die AB Baskets: S. Fejer (11), M. Marweld (1), A. Poljac (4), L. BRIESEMEISTER (6), T. SHAKED (7), J. BERGENDAHL (4), F. VON SALDERN (25), L. Carstens, E. Schüler (2), B. ÖZDEMIR, M. Jovanovic

NBBL | Es ist wieder Derby-Zeit

Trainer Jon Basketball

Nach dem erfolgreichen NBBL-Saisonauftakt gegen Leverkusen steht für die AB Baskets die vermutlich schwierigste Aufgabe der Vorrunde auf dem Zettel. Am Samstag (18 Uhr) hat das Team um Headcoach Arvid Thamm in der Max-Schmeling-Halle A gegen die Albatrosse seinen ersten Auswärts-Auftritt.

Alba hat zum Auftakt in Jena klar mit 111:80 gewonnen. Das Spiel war schon zur Halbzeit (63:26) eigentlich entschieden. Für Arvid eine klare Sache: Die Stadtrivalen sind die Favoriten für das Spiel und auch für die NBBL-Meisterschaft.

Wir treffen auf ein sehr physisches und starkes Team, das auch mit der zweiten und dritten Garde sein temporeiches Spiel ohne Leistungsverluste erbringen kann. Wir werden versuchen, ihr schnelles Spiel zu unterbinden und ihnen das Tempo wegzunehmen. Aber mir ist es viel wichtiger, dass wir selbst mit Selbstvertrauen antreten und unser Spiel machen, ohne das Scoreboard zu betrachten. Je länger wir das Spiel offen halten, desto mehr Chancen haben wir, das Team aus Prenzlauer Berg zu überraschen. Die Motivation bei unseren Jungs ist gewohnt riesig und wir freuen uns auf das Spiel.

NBBL | AB Baskets ringen die Giants Leverkusen nieder

Nach sieben Monaten Pause durften am vergangenen Wochenende die AB Baskets wieder für ein Punktespiel aufs Parkett. Im Geisterspiel gegen die Giants Leverkusen wartete auf das neuformierte Team von Headcoach Arvid Thamm einen komplizierter Gegner mit physischen Guards, große Big Men und einer gewissen Körperlichkeit unter dem Brett, da wo unser Team auf keinen echten Center zählen kann.

Das war zum Anfang gar nicht zu merken. Die AB Baskets packten ordentlich bei den Rebounds zu und scorten dank schneller Spielzüge gut am Brett. Das erste Viertel beendeten die Hausherren mit einem kleinen Vorsprung (19:16).


Der zweite Abschnitt entwickelte sich als schneller Schlagabtausch: Leverkusen machte mit sechs Punkten den Anfang, die AB Baskets reagierten mit einem 10:0-Lauf (28:19), die Giants kamen wieder heran. Zur Halbzeit blieben den Berlinern nur noch sechs Punkte Vorsprung (35:29), Linus Briesemeister war bist dato mit 15 Punkten bester Scorer.


„Wir haben in den ersten 20 Minuten zwar keinen Dreier getroffen, aber gut am Brett abgeschlossen (60%) und nur einen Freiwurf verworfen (5/6). Die Arbeit am Brett gegen ein deutliches größeres Team lief gut: Wir haben schon 19 Rebounds geholt und nur 5 Offensivrebounds abgegeben. Verbesserungsfähig ist hingegen der Spielaufbau: 10 Turnover im Dribbling sind zu viele, 3 Assists zu wenig“, bilanzierte Arvid auf dem Weg in die Kabine.  


Im dritten Viertel versuchten die AB Baskets die Komplexität der Aufgabe für die Giants zu erhöhen: Arvid rollte unterschiedliche Verteidigungsarten auf das Feld und die Intensität sieg. Leverkusen bekam das zu spüren und erzielte im dritten Abschnitt nur zehn Punkte. Auf der anderen Seite trafen die Berliner die beiden einzigen Dreier des Spiels und erarbeiteten sich dank schneller Ballbewegung generell gute Würfe. In Zahlen übersetzt: Die AB Baskets gewannen das Viertel mit 19:10 und bauten den Vorsprung aus (54:39).


Die Giants sahen sich mit dem Rücken zur Wand und waren gleich zu Beginn des entscheidenden Abschnittes alles in den Ring: Trotz der vielen Ballgewinnen kamen die Gäste aber selten zu hochprozentigen Würfen und blieben auf Distanz. Die AB Baskets spürten die schleichende Verzweiflung des Gegners und attackierten aggressiv den Korb. Die Niedersachsen konnten sich nur mit Fouls verteidigen und baten unser Team vermehrt an die Freiwurflinie. Daraus entstandt ein kleiner Run, der für den höchsten Vorsprung und die Vorentscheidung sorgte (63:42/36.).


In den letzten vier Minuten wechselten die Coaches dann munter durch und fuhren mit 63:51 den ersten Saisonsieg ein. Entscheidender Faktor war am Ende, neben der guten Zweierquote (50%), die den defizitären Distanzwurf (2/18) kompensieren konnte, vor allem die große Leistung unter dem Korb, wo Willen und Einsatz den körperlichen Vorteil der Leverkusener deutlich verringern konnten.


„Das ist ein wichtiger Sieg und ein guter Start in die Saison. Ich bin überzeugt, dass Leverkusen im Laufe der Saison noch deutlich stärker werden wird. Wir müssen Defensiv einige Sachen verbessern und das nicht nur um nächste Woche bei Alba (Samstag, 18 Uhr, Max-Schmeling-Halle A) bestehen zu können. Offensiv brauchen wir noch mehr Rhytmus und wollen weiter zusammen wachsen. Unsere Teamchemie entwickelt sich sehr gut und alle kämpfen füreinander“, kommentiert Arvid nach der Schlusssirene.

Es spielten für die AB Baskets: S. Fejer (11), M. Marweld (1), A. Poljac (4), L. BRIESEMEISTER (6), T. SHAKED (7), J. BERGENDAHL (4), F. VON SALDERN (25), L. Carstens, E. Schüler (2), B. ÖZDEMIR, M. Jovanovic

AB Baskets | NBBL TRY-OUTS

Du möchtest Teil des erfolgreichen Projekts werden und Bundesliga spielen?

Dann zeige dich bei den Try-Outs der AB Baskets.

Die Leistungssportkooperation DBV Charlottenburg/TuS Lichterfelde/RSV Eintracht geht auch in der kommenden Saison mit einer gemeinsamen Bundesligamannschaft an den Start.

Wir laden alle Spieler (Jahrgänge 2002-2004), die Interesse daran haben, im nächsten Jahr Leistungssport zu betreiben und in der U19 Bundesliga (NBBL) zu spielen, dazu ein, sich bei uns vorzustellen.

Folgenden Informationen solltest du zur Anmeldung schicken:

– Vor- und Nachname

– Geburtsdatum

– Größe

– Position

– aktueller Verein und Mannschaft

– Handynummer und Emailadresse

Am 17.08.2020 von 18.00-19.30 Uhr in der Carl-Schuhmann-Halle (Schlossstraße 56, 14059 Berlin) werden wir euch die Möglichkeit geben, euch zu präsentieren.

Vor Ort werden wir euch über die Ziele und Strukturen des Ausbildungsprogramms informieren und für Gespräche zur Verfügung stehen. Die Trainingseinheiten werden von Arvid Thamm und Joey Ney geleitet.

Fragen zum Try-Out und die Anmeldung selbst nehmen wir unter thamm_arvid@yahoo.de entgegen.

NBBL | AB Baskets beweisen sich in Leverkusen

Mit dem Playoffs-Ticket schon in der Tasche begaben sich unsere AB Baskets vergangenen Sonntag auf die Reise nach Leverkusen. Gegen den Tabellenzweiten – der bei einer Niederlage seinen Platz an Hamburg verlieren würde – wollte das NBBL-Team der Leistungssportkooperation von DBV Charlottenburg, TuS Lichterfelde und RSV Eintracht sich bestätigen und den fünften Tabellenplatz verteidigen. Der Coup gelang unseren Jungs, die mit 66:65 am Ende die Oberhand behielten. Der erste Gegner in den Playoffs heißt dann: Rostock.

Giants mit dem besseren Start

Beide Teams starteten konsequent in das Spiel und setzten auf eine gute Defense. Die Leverkusener erwischten den besseren Start und erarbeiteten sich nach drei Minuten schon eine kleine Führung (10:4). Die AB Baskets kamen langsamer ins Spiel, dafür aber noch effizienter: Die Wege wurden schnell dicht gemacht und in der Offensive gewann das Team rapide an Selbstvertrauen. Durch zwei Dreier schafften es die Gäste, noch vor der ersten Viertelpause, die Führung zu übernehmen (14:16) und nicht mehr abzugeben.

Starke Reaktion der AB Baskets: Führungswechsel

Das gute Momentum der Berliner setze sich auch im zweiten Viertel fort: Die Giants brauchten insgesamt 17 Minuten, um ihre anfängliche Beute zu verdoppeln und konnten in den ersten 20 Minuten nur 21 Punkte einnetzen. Auch die Offense lief weiterhin gut: durch gute Ballbewegung und zielstrebige Cuts kamen unsere Jungs zu guten Abschlüssen, auch wenn die Ausbeute am Ende geringer ausfiel als erhofft. Sinnbildlich für die gute Arbeit in der Offensive: Drei Viertel alle Körbe entstanden nach einem Assist. Wermutstropfen: Unter dem eigenen Brett wurden neun Rebounds zugelassen. Alles in Zahlen zusammengefasst: 21:29 zur Halbzeitpause.

Zusammenspiel wie aus dem Lehrbuch

Nach dem Seitenwechsel kamen unsere Jungs wieder hochmotiviert aus der Kabine und diesmal belohnten sie sich für die gute Ballbewegung mit fünf Dreiern. Trotz der Leistungssteigerung der Leverkusener Defensive scorten die AB Baskets im dritten Viertel 25 Punkte und gewannen den Abschnitt mit sieben Punkten (39:54). Ein Blick auf den Scouting-Zettel gab noch mehr Anlässe zur Freude: 17 Assists (von 22 erfolgreichen Würfen) und lediglich 10 Turnovers.

Zum Schluss doch noch spannend

Im letzten Viertel gingen die Giants dann sofort all-in: Der Tabellenzweite erhöhte den Druck in der Defensive und zwang die AB Baskets zu 10 weiteren Ballverlusten. Die Unsicherheit machte sich bemerkbar, die Ballbewegung führte nicht mehr zu guten Würfen und so hatte Leverkusen nach und nach die Möglichkeit, sich heranzukämpfen. Am Ende wurde es richtig eng, aber unsere Jungs schafften es, den Sieg über die Zeit zu bringen.

Ein letzter Blick auf die Zahlen: Die AB Baskets gewannen das Rebound-Duell (44:41) und sammelten 20 Assists bei 25 Field Goals.

Arvid: „Wir gehören in die Playoffs!“

Das Team hat einen tollen Job gemacht! Auswärts in Leverkusen zu gewinnen ist nicht einfach und wir haben tollen Job in der Defense gemacht“, jubelt Headcoach Arvid Thamm. „Dieser Erfolg war ein richtig toller Team-Sieg an dem alle einen wichtigen Teil dazubeigetragen haben. Unser Offensivspiel hatte so viel tolle Ballbewegungen und Teamplay, dass war begeisternd. Für unser Team freut es mich am meisten, dass wir jetzt nochmal bewiesen haben definitiv in die Playoffs zu gehören!“

NBBL | AB Baskets verpassen ersten Matchball

Im Nachholspiel des 11. Spieltags mussten sich die AB Baskets in Quakenbrück am Ende deutlich mit 94:71 geschlagen geben. Die Playoffs-Frage ist dadurch noch nicht geklärt: Es fehlt noch ein Sieg, um den Playoffs-Einzug und den Klassenerhalt feiern zu können. Die nächste Chance bietet sich am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen Jena.
 
Wer allerdings nur dem Ergebnis vertraut, der wird schwer enttäuscht. Der Spielverlauf war bis zum Anfang des entscheidenden Viertels sehr unterhaltsam und spannend und nur wenige Optimisten unter der Dragons-Fans konnten erahnen, dass am Ende die Hausherren so einen deutlichen Sieg einfahren konnten.  

AB Baskets mit Fehlern in der Defense

Beide Teams gaben sich von Anfang an angriffslustig und punkteten regelmäßig: Unsere Jungs leisteten sich immer wieder kleine Fehler in der Defensive, die vom Gegner eiskalt ausgenutzt wurden, aber wenigstens konnte durch schnelle Ballbewegung und gute Cut’s in der anderen Spielfeldhälfte Einiges wieder gut gemacht werden. (25:19/10.).
 
Nach der ersten Viertelpause änderte sich lange nicht viel am Drehbuch: Defensiv blieben unsere Jungs immer noch zu löchrig, sodass gerade am Brett die Artländer zu einfach abschließen konnten. Abhilfe verschaffte nach 15 Minuten dann die Umstellung auf Zonenverteidigung (zu dem Zeitpunkt hatten die Berliner aber schon 43 Punkte zugelassen): Das neue System streute reichlich Sand ins Getriebe der Dragons und verhalf unseren Jungs, ihren Rhythmus in der Offensive zu finden. Die Schlussphase gehörte ganz den Berlinern, die sich mit dem Buzzer Beater von Leo Hampl auf drei Punkte herankämpften (49:46).

Schlechte Wurfquote verhindert Führungswechsel

Im dritten Viertel erwischten die AB Baskets einen schlechten Start: Die Dragons trafen mehrmals von Downtown – oder sorgten konstant dafür, dass PG David Röll seinen Weg zum Korb findet. Der schlechte Start erwies sich dennoch schnell als Täuschung, denn die Defensive verbesserte sich viel schneller als in der ersten Halbzeit, auch diesmal dank der Umstellung auf Zonenverteidigung. Trotz der guten Voraussetzung (nur 15 zugelassene Punkte), verpasste man den Führungswechsel und am Ende verlor man sogar den Abschnitt (15:14), weil die Treffer aus der Distanz Mangelware blieben (am Ende nur 2/18).

Dragons setzen sich ab im letzten Viertel

Beim Stand von 64:60 gingen beide Teams in das entscheidende Viertel. Und hier erwartete unsere Jungs eine böse Überraschung. Die Dragons schienen nach langer Zeit die Zone zu entschlüsseln und kamen häufig zu einfachen Punkten, während sich die AB Baskets jeden Zähler hart erkämpften mussten. Nach vier Minuten hatte der Gastgeber seinen Vorsprung auf 13 Punkte ausgebaut, unsere Jungs kämpften sich in den folgenden Minuten noch mal auf -9 ran und erhöhten den Druck. David Röll (24) riss dann die Rolle des Hauptakteurs an sich und traf in der heißen Phase mit guter Quote – in der Zone oder von der Freiwurflinie. Die AB Baskets gingen in den letzten Minuten nochmal All-in, aber zogen die falschen Karten und am Ende mussten eine unerwartet deutliche Klatsche hinnehmen.

Arvid: „An den nächsten Matchball denken“

„Glückwunsch an die Dragons zu dem verdienten Sieg!“, lässt Headcoach Arvid Thamm gleich nach der Schlusssirene ausrichten. „Wir wussten, dass die Dragons sehr Heimstark sind und zuhause hochprozentig treffen können. Besonders in der ersten Halbzeit waren wir Defensiv oft einen Schritt zu spät und haben Ihnen die Würfe gegeben, die sie haben wollten. Die zweite Halbzeit war dann Defensiv deutlich besser, aber Offensive zu wenig. Die Quoten auf beiden Seiten sagen eigentlich alles aus: Wir hatten zwar fünf Abschlüsse mehr, aber treffen nur zwei Dreipunktewürfe und 15 von 25 Freiwürfe. Die Dragons haben mit ihrer 72% Zweier- und 93% Freiwurfquote uns unheimlich wehgetan. Wir sind am Ende nochmal aufs Ganze gegangen, aber wurden dann bestraft statt belohnt.“ Der Blick geht sofort nach vorn: „Die Niederlage tut uns zwar sehr weh, aber muss trotzdem schnell abgehakt werden. Wir haben noch 2 Matchbälle und bereiten uns jetzt akribisch auf Jena am kommenden Sonntag in der BBIS vor.“
 
Es spielten für die AB Baskets: S. Fejer (4), M. Marweld, O. PINAR (11), L. BRIESEMEISTER (16), K. NSonde (2), F. VON SALDERN (10), D. Bacik, S. Karras, L. HAMPL (15), S. Müller, B. ÖZDEMIR (13)

NBBL | Mit zwei Wochen Verspätung nach Quakenbrück!

Kommenden Sonntag ist es so weit, dass unser Team die Auswärtsfahrt nach Quakenbrück antreten kann.

Das Spiel gegen die Young Rasta Dragons sollte bekanntlich ja schon am 09.02 stattfinden, aber wurde wegen dem Sturmtiefs „Sabine“ verschoben. Der Nachholtermin ist nun diesen Sonntag in der Artland Arena.

Um 14.30 Uhr tritt unser Team gegen den Tabellenvorletzten der Hauptrunde Nord an. Die Platzierung spiegelt dabei auf keinen Fall die Qualität des Teams wieder.

Das Team von Coach Patrick Flomo verlor letztes Wochenende gegen die Towers nur mit sechs Punkten und das ohne Fynn Aumann und Luc van Slooten.

Entscheidend für einen erfolgreichen Spielausgang wird die Verteidigung der Dreierlinie sein. Die Schützen Aumann, Röll und Buthmann schießen ohne Hemmung und treffen dabei stark. Will man die Punkte mit nach Berlin bringen, wird besonders die Kontrolle des Rebounds und eine starke Defense entscheidend sein.

Unser Team ist sich der Bedeutung dieses Spiels bewusst und heiß darauf, den Matchball zum Klassenerhalt zu versenken.

Tip-Off: 14.30 Uhr @Artland Arena Quakenbrück

NBBL | Rostocker Zone überrascht die AB Baskets

Die AB Baskets haben am vergangenen Sonntag gegen die Rostock Seawolves die erste Chance verpasst, sich vorzeitig für die Playoffs zu qualifizieren. Nach einer offensiv erfolgreichen ersten Halbzeit (51:44), stotterte der Berliner Motor gegen die Zonenverteidigung der Gäste, die im dritten Viertel erst das Spiel umdrehten und dann für sich mit 81:91 entscheiden konnten.   

„Gute erste Halbzeit, aber zu wenig Aggressivität“

Wir haben in der 1. Halbzeit einen wirklich guten Job gemacht, was die Offensive betrifft. Allerdings haben wir auch da schon mit zu wenig Aggressivität das Rostocker Brett attackiert. Defensiv haben wir aber auch da schon Skobalj zu viele freie Würfe gegeben„, kommentiert Headcoach Arvid Thamm die erste Hälfte.

Rostocker Körperlichkeit ist sofort Thema

Vor allem die Körperlichkeit des Rostocker Quartetts Skobalj, Buchholz, Nickel, Brackmann war von Anfang an Thema: gerade Power Forward Skobalj (33 Punkte am Ende) bekam zu viele offene Würfe und konnte die traumwandlerisch sicher versenken. Was in der Defensive nicht gelang, konnte größtenteils dann mit einer schnellen Ballbewegung sowie einer guten Wurfauswahl kompensiert werden. Die Seawolves schlossen das erste Viertel mit einem minimalen Vorsprung ab (21:24), der gleich zu Beginn des zweiten Viertels verschmolz. Die Umstellung auf Zone brachte sofort die ersten Erfolge in Form von Stops und Turnovers, während offensiv brachten tolle Ballbewegungen und Cuts die erhofften Punkte brachten. Das Spiel lief lange Zeit nach Plan, nur Skobalj hielt mit 22 Punkten zur Halbzeit die Gäste noch in Reichweite. Auf der Berliner Seite glänzte vor allem Leo Hampl mit 16 Zählern und drei Assists. Mit 51:44 ging es in die Kabine. 

AB Baskets verlieren gegen die Zone den Faden

Nach der langen Pause stellte auch Rostock auf die Zonenverteidigung (1-3-1) und blockierte mit ihrer Körpergröße den Weg zum Korb. Nach dem guten Anfang mit ein paar Distanzwürfen verzettelten sich dann die AB Baskets gegen das neue System, was sich auch auf die Defensive auswirkte.  
Das wesentliche Ergebnis war, dass unsere Jungs die Führung abgeben mussten, das Spiel blieb allerdings spannend (65:71). 

Aufholjagd nicht erfolgreich

Die letzte Viertelpause brachte lange die erhoffte Wende nicht: zu ideen-und bewegungslos agierte die Offense und zu anfällig wurde die Verteidigung. Die körperliche Unterlegenheit wurde immer offensichtlicher und die Foulprobleme bei unserer großen Garde machte es nicht besser. Auch wenn der Rückstand immer im einstelligen Bereich blieb und die Verteidigung gelegentlich Rostock zu Turnovers zwang, kam man nicht wirklich nochmal heran. Die Jungs gaben sich nicht geschlagen und versuchten nochmal mit schnellen Fouls etwas zu verändern. Die Rostocker behielten von der Freiwurflinie die Nerven und konnten am Ende den wichtigen Sieg einfahren.  

Die mangelnde Aggressivität der ersten Halbzeit ist uns dann nach der Pause auf den Fuß gefallen. Wir haben zu wenig Attacken in freie Räume genutzt um die Rostocker vor Probleme zu stellen. Die körperliche Unterlegenheit war offensichtlich und am Ende auch ein gewichtiger Grund für die Niederlage. Trotzdem können wir den Kampfgeist und das Teamplay aus der ersten Halbzeit mitnehmen und aufbauen. Die zweite Halbzeit ist hingegen ein gutes Beispiel für weitere notwendige Verbesserungen“, setzt Arvid seine Analyse fort. 

Es spielten für die AB Baskets:  O. PINAR (11), L. BRIESEMEISTER (10), K. NSonde (3), F. von Saldern (11), D. BACIK (10), S. Karras, L. HAMPL (20), M. Stenyushyn, B. Özdemir (3), M. JOVANOVIC (13)

NBBL | Matchball in Quakenbrück

Am kommenden Sonntag macht sich unser Team auf den Weg ins Artland zum Kooperationsteam der Artland Dragons und Rasta Vechta. Während man das Heimspiel gegen die Artländer knapp für sich entscheiden konnte, muss man sich jetzt Auswärts beweisen.

Die „Young Rasta Dragons“ kämpfen mit aller Kraft gegen den drohenden Abstieg und sind deshalb besonders gefährlich. Im Spiel gegen Jena am vergangenen Sonntag, zeigten sie sich bis zum Schluss bissig und hechteten auch bei -20 Punkten noch nach jedem Ball.

Unser Team ist gewarnt und bereit sich gewissenhaft auf das Spiel gegen die giftigen Drachen vor.
Für unsere Jungs ist dieses Spiel wegweisend und ein erster Matchball auf dem Weg zum Klassenerhalt (Playoffs). Mit einem Sieg in Quakenbrück könnte man sich von jeglichen Abstiegsgedanken befreien.
Sicher ist aber, dass Quakenbrück um jeden Zentimeter kämpfen wird und Geschenke nicht zu erwarten sind.

Tipoff:
Sonntag 09.02.20
14.00 Uhr Artland Arena

NBBL | AB Baskets zittern sich zum Sieg gegen Metropol Baskets

Die AB Baskets starteten am vergangenen Sonntag mit einem Sieg (78:74) über das Schlusslicht Metropol Baskets Ruhr ins neue Jahr und machten einen wahrscheinlich entscheidenden Schritt in Richtung Playoffs. Mit dem dritten Heimerfolg der Saison und einer Bilanz von fünf Siegen und drei Niederlagen klettern unsere Jungs auf Platz drei der Tabelle und bauen den Vorsprung auf den siebten Platz auf sechs Punkte aus.

AB Baskets überzeugen zum Start

Die Berliner legten den Grundstein für das Happy End schon im ersten Viertel: Der Ball lief gut durch die Reihen, schöne Kombinationen, die Fehlversuche wurden durch viele Offensivrebounds korrigiert und die Gelegenheiten zu einfachen Punkten eiskalt ausgenutzt.
 
In der Defensive profitierte man von den vergebenen Abschlüssen am Korb und bekam so einfach Punkte im Fastbreak, obwohl man den Gegner nicht richtig unter Druck setzte und die Würfe zu wenig verteidigt wurden. „Der Start war für uns sehr trügerisch, Metropol war ungewohnt passiv und wir haben sehr einfach gepunktet. Das hat sich das ganze Spiel über auf unsere Verteidigung ausgewirkt. Wir waren viel zu unaggressiv, haben Ihnen die Würfe gestattet die sie haben wollten und dafür haben sie viel zu gute Schützen in ihren Reihen„, kommentiert Headcoach Arvid Thamm nach der Schlusssirene. Was im ersten Viertel noch gut ausging, sollte dann im Laufe des Spiels Thema werden.

Metropol nutzen lasche Verteidigung

Und zwar gleich nach der ersten Viertelpause. Da die Offensive zum Teil ins Stocken wegen vergebener Korbleger und weiterhin niedriger Wurfquoten von außen geriet, war ein besseres Verhalten in der Defensive gefordert. Das sahen allerdings unsere Jungs nicht so ein und setzten den Plan, die Ruhrpottler immer wieder zum Drive und zu Entscheidungen zu zwingen, nicht wirklich um. Die Metropol Baskets bekamen durch einige erfolgreiche Dreier Selbstsicherheit und verhinderten durch die präziseren Würfe auch die Fastbreaks der Hausherren, sodass das Spiel sich wieder zu einer engeren Kiste entwickelte. Die Gäste versuchten mit der Zonenpresse noch mehr Sand ins Getriebe der AB Baskets zu streuen und kämpften sich dadurch endgültig heran. Zur Halbzeitpause betrug der Abstand zwischen den beiden Kontrahenten nur zwei Punkte (38:36 für die AB Baskets).

3. Viertel: Die AB Baskets setzen sich ab

Die zweite Halbzeit begann mit einem regelrechten Schlagabtausch, beide Teams punkteten abwechselnd, nur phasenweise bekam unser Team Defensiv etwas Zugriff auf das Spiel. Das Rebounding trug wieder Früchte und endlich fielen auch die ersten Treffer von Downtown. Die gute Reaktion nach den Schwierigkeiten des zweiten Viertels wurde im Endeffekt gut belohnt, doch davon blieb am Ende des Abschnitt nur eine 5-Punkte-Führung übrig (58:53), da die fahrlässige Verteidigung der Dreier dem Gegner einige wichtige Treffer erlaubte.
 
Als die Defensive sich im Schlussviertel wieder steigerte, hatten die AB Baskets die große Chance, einen ungefährdeten Sieg in den sicheren Hafen zu bringen. Ein Dreipunktespiel und ein Dreier von Marrero Perez leiteten eine Phase der Berliner Dominanz ein, die zu Mitte des Viertel zu einem zweistelligen Vorsprung führte (74:59).
 
Das letzte Wort war dennoch immer noch nicht gesagt. Unsere Offensive fing dann an, fahrlässig mit ihren Chancen umzugehen, vergab einfache Korbleger und konnte einige Ballgewinnen nicht verwerten. Auf der anderen Seite warfen die Gäste noch alles in den Pott und kamen wieder auf vier Zähler heran.

Am Ende doch noch spannend

Am Ende retteten unsere Jungs die Führung über Zeit und gewannen nicht unverdient das wichtige Spiel gegen den Abstieg. “ Wir wussten vorher, dass es für Metropol um alles geht. Obwohl sie immer noch Sieglos sind hat sich das Team um Thorsten Morzuch noch nie ergeben. Respekt an die Metropol Baskets die sich nie aufgegeben haben und auch 3 Minuten vor Schluss bei -14 Punkten noch an sich geglaubt und uns nochmal extrem unter Druck gesetzt haben“, so Arvid.
 
Es spielten für die AB Baskets: S. Fejer, O. PINAR (19), L. BRIESEMEISTER (15 Punkte, 7 Rebounds), B. Marrero Perez (6), K. NSonde, F. VON SALDERN (4), D. Bacik (3), S. Karras, L. HAMPL (19 Punkte, 9 Rebounds), S. Müller (5), B. Özdemir (2), M. JOVANOVIC (5)

1 2 3 7