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NBBL | AB Baskets am Samstag gegen die Hamburg Towers

Das nächste Heimspiel in der NBBL steht vor der Tür und zum zweiten Mal ist die Goethe-Schule der Austragungsort.

Am Samstag, den 16.11., findet das dritte Heimspiel der AB Baskets statt und zu Gast wird das U19 Bundesligateam der Hamburg Towers sein.

Die Hamburger stehen aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz und haben bisher nur eine Niederlage gegen unseren Lokalrivalen Alba einstecken müssen. Das Team der Hansestadt hat einige starke Spieler in ihrem Kader und ist sowohl im Front- als auch im Backcourt stark besetzt. Die Gefahr strahlt besonders die Ausgeglichenheit des Kaders und der starke Firepower von der Dreier Linie aus. Die Guards schießen schneller als jeder Cowboy und ballern ohne zu zögern. Die Jungs von der Küste feuern im Schnitt mehr als 34 Versuche vom Perimeter ab und scoren auch über ihre Big Man Hoffmann, Bakija und Kröger sehr solide.

Für unser Team wird es eine harte Nuss, welche aber auch geknackt werden kann. Dafür muss besonders der Rebound kontrolliert werden und der Offensivemotor die Gäste schnell unter Druck setzen.

Die Partie beim Kooperationspartner TuS Lichterfelde verspricht einiges an Action und Scoring.

Kommt vorbei und unterstützt das Team ab 13.00 Uhr in der Sporthalle im Weddingenweg.

NBBL | AB Baskets lassen Sieg an der Freiwurflinie liegen

Im dritten Spiel der neuen NBBL-Saison kassierten die AB Baskets am Sonntag die zweite Niederlage. Gegen die Giants aus Leverkusen ließen sich die Berliner aufgrund eines katastrophalen ersten Viertels auf eine schwierige Aufholjagd ein, die viel Kraft kostete. Nach dem erzielten Ausgleich (53:53) ließ plötzlich die Konzentration nach und die Gäste nutzten eiskalt die Gelegenheit, um sich entscheidend abzusetzen und die Tabellenführung zu verteidigen. Der Endstand in der Sömmeringhalle lautete 60:68.

Thamm: „Konstanz hat gefehlt“

Uns hat heute eine gewisse Konstanz gefehlt„, stellt der Berliner Headcoach Arvid Thamm fest. „Das erste Viertel brauchen wir nicht kommentieren, wir sind einfach in der Kabine geblieben. Dann haben wir uns langsam in Gang gesetzt und lange Zeit guten Basketball angeboten – vor allem in der Defensive. Leider haben wir noch diese Aussetzer, diese anderthalb oder zwei Minuten, in denen wir lethargisch in der Defensive und chaotisch in der Offensive werden. Mannschaften wie Leverkusen wissen schon solche Chancen zu nutzen. Das hat uns im Endeffekt um den Sieg gebracht.

AB Baskets verschlafen erstes Viertel

Einen großen Anteil an der Niederlage hatte allerdings auch der misslungene Anfang: Die AB Baskets brauchten rund sieben Minuten, um sich aus der Startposition zu bewegen, während die Gäste schon zwölf Punkte erzielten. Nach dem anfänglichen Schock entwickelte sich das Spiel als offener Schlagabtausch, ohne dass die Berliner eine richtige Chance hätten heranzukommen (Halbzeitstand: 24:34).

Im dritten Viertel steigerte sich die Leistung unserer Jungs, die leider viel zu viele Freiwürfe vergaben und sich für die gute Arbeit in der Defensive und am Brett nur zum Teil belohnen konnten (40:44). Die letzte Minute passierte wieder einer dieser Aussetzer, den die Giants mit fünf Punkte bestraften: Bei der letzten Viertelpause lagen so die Hausherren noch sechs Zähler hinten (43:49).

Pinar krönt Aufholjagd, dann wieder ein Aussetzer

Die große Offensive kam dann im Schlussviertel: Leverkusen ließ mehr Raum für das schnelle Umschaltspiel und die AB Baskets konnten endlich auch im Angriff überzeugen: Mit einem 10:0-Lauf war in der 37. Minuten die Aufholjagd zu Ende (53:53).

Doch nach dem Korb von Oguz Pinar setzten die Berliner wieder ein paar Runden aus, und das Spiel ging wieder von vorne los (53:59), ohne dass unsere Jungs diesmal genug Zeit und Kraft hätten, den neuen Rückstand wettzumachen. In der Schlussphase versuchte Arvid mit der Stop-the-Clock-Strategie schnell ins Spiel zu kommen, aber Leverkusen behielt die Nerven und siegte am Ende 60:68.

Nach zwei Wochen Pause (das Spiel in Rostock wurde auf den 21.12. verschoben) steht für die AB Baskets am Samstag, den 16.11. erneut ein Heimspiel an: In der Goethestr. empfangen unsere Jungs die Hamburger Towers, die bislang alle ihren Spiele gewinnen konnten.

Es spielten für die AB Baskets: PINAR (4), BRIESEMEISTER (2), NSonde, von Saldern (4), Karras, HAMPL (11 Punkte, 11 Rebounds), Müller (9), Avner, STENYUSHYN (26 Punkte, 10 Rebounds), ÖZDEMIR, Jovanovic (4)

NBBL | Die Giants kommen!

Mit zwei Siegen kommen die Bayer Giants Leverkusen am 27.10. (Spielbeginn 15 Uhr) zum dritten NBBL-Spieltag nach Berlin. Das Nachwuchsteam des Rekordmeisters ist noch ungeschlagen und kommt dementsprechend mit breiter Brust in die heimische Sömmeringhalle.

Nach dem unerwarteten Sieg am grünen Tisch gegen Jena wollen die AB Baskets nun auch den ersten spielerischen Sieg in Angriff nehmen. Dafür muss besonders die kämpferische Leistung stimmen, denn die Rheinländern legen eine physische Spielweise an den Tag.

Das Team ist schon jetzt heiß auf den ersten Heimsieg und wird seinen Homecourt bis zum Schluss verteidigen!

Um 12 Uhr erwartet unser JBBL-Team den nächsten Titelkandidaten: In der Sömmeringhalle ist Alba zu Gast.

Kommt vorbei, heizt unseren Jungs ein und macht die Halle zu einer Festung!

NBBL | AB Baskets auf Augenhöhe mit den Albatrossen

Das Hauptstadtderby bot zum NBBL-Saisonauftakt das erwartet spannende Spektakel. Die AB Baskets hatten lange Zeit die Nase vorn, setzten sich zum Anfang des dritten Viertels noch ab und träumten dabei von dem dritten Sieg in Folge gegen die Albatrosse. Doch Alba schlug schnell zurück, kam wieder heran und im letzten Viertel steigerte sich noch entscheidend zum 73:87-Erfolg. 

Trainerduo zufrieden

Wir können aus diesem Spiel schon vieles mitnehmen„, erklärt das Trainerduo Arvid Thamm und Joey Ney nach der Schlusssirene. „Wir haben über drei Viertel auf Augenhöhe mit einer Mannschaft gespielt, die bis zum Ende ganz oben sein wird. Uns ist am Ende ein bisschen die Luft ausgegangen„.  

Hampl ist der Mann der ersten Hälfte für die AB Baskets

Auf der positiven Seiten befindet sich durchaus das erste Viertel, das die AB Baskets für sich mit 19:9 entscheiden konnten. Der Gastgeber gab lange den Ton an, erst in der Schlussphase kam Alba wieder auf zwei Punkte heran (41:39). Von allen Spielern glänzte in der überzeugenden ersten Hälfte vor allem Leonard Hampl: Der Center hatte zur Halbzeit schon 13 Punkte und 8 Rebounds eingesammelt – Effizienz 22.  

Traumstart in das dritte Viertel

Nach dem Seitenwechseln brachten unsere Jungs dann die Halle richtig zum Beben: in der eigenen Hälfte agierten sie so konzentriert, dass Alba zwei Minuten lang nicht mal zum Wurf kam, während auf der anderen Seite drei schnelle Dreier fielen. Als Sam Müller den dritten einnetzte, leuchtete ein vielversprechendes 50:39 an der Anzeigetafel.

Die große Begeisterung verflog allerdings in den folgenden Minuten, in denen den AB Baskets nichts mehr gelang. Der Spielaufbau wurde holpriger, die Ballbewegung nicht mehr so geduldig, die Verteidigung zu lax. Die Albatrosse nahmen die Geschenke dankend entgegen und glichen noch vor der dem letzten Pause aus (56:56). 

Die Luft geht aus

Dank einem Dreier von Berkant eroberten die AB Baskets noch ein letztes Mal die Führung (59:58), dann ging für den Gastgeber das Licht aus. Alba nutzte das Momentum eiskalt aus und legte nach unsportlichen Fouls von Maxim Stenyushyn (35.) und Maksim Jovanovic (36.) einen 0:8- bzw. 2:9-Lauf hin (65:72). Arvid versuchte es noch mit zwei Auszeiten, seine Truppe auf die Spur zu bringen, aber die Albatrosse waren nicht mehr zu stoppen und mit einem weiteren Dreier sorgten 90″ vor Schluss für die Vorentscheidung.        

Erstes Auswärtsspiel in Jena 

Nächste Woche fahren unsere Jungs zum ersten Auswärtsspiel der Saison nach Jena, wo vergangenen Mai das erfolgreichste NBBL-Sportjahr der Kooperationsgeschichte mit der Top4-Teilnahme gekrönt wurde. Für das Spiel gegen das örtliche NBBL-Team ist der Sprungball am Sonntag um 17 Uhr angesetzt. 

Es spielten für die AB Baskets: Fejer, Kirberg, PINAR (10), BRIESEMEISTER (9), Bacik (9), Karras (2), HAMPL (18), MÜLLER (6), STENYUSHYN (6), Özdemir (9), Jovanovic (4)

NBBL und JBBL starten in die neue Saison

Am heutigen Sonntag starten auch unsere Jugendbundesliga-Mannschaften in die neue Saison. Und gleich mit zwei Top-Spielen, gepackt in einem Double Header in der Halle des Göethe-Gymnasiums in Lichterfelde. 

Um 11.30 macht unsere JBBL gegen den Kooperationspartner TuS Lichterfelde den Anfang. Als klarer Underdog wollen unsere Jungs das Spiel vor allem nutzen um sich an das hohe Niveau der reinen „Berliner“-Vorrunde heranzutasten. Wir dürfen gespannt sein, wie das super Trainer-Duo Patrick Deitel und Stephan McCollister das Team aufgebaut hat.

Für die NBBLer geht der Vorhang um 15 Uhr auf. Mit dem ersten Spieltag beginnt auch die Umsetzung einer neuen Idee der Gruppeneinteilung. Der Erfolg unseres Teams aus der letzten Saison beschert den AB Baskets den Start in der A-Gruppe und gegen die letztjährigen Playoffteilnehmer. Der erste Gegner ist niemand Geringeres als der Stadtrivale und Titelkandidat Alba Berlin. 

Viele neue Gesichter

Angeführt von einigen Spielern aus der letzten Saison, werden den Zuschauern auch einige neue Gesichter auffallen. Das Team ist nach fast 2,5 Monaten Saisonvorbereitung heiß auf den Start. Nach ein paar Testspielen gegen andere NBBL- und einige Regionalligateams hat sich das Team sehr gut entwickelt und zeigt ein kämpferisches Gesicht. Die Jungs geben Vollgas im Training und schenken sich nichts. Genau diese Einstellung werden sie auch am Sonntag brauchen um gegen den absoluten Titelkandidaten mithalten zu können.

Das Team von Alba Berlin ist gespickt mit zahlreichen Nationalspielern, welche Spielerfahrung in der Pro B, Regionalliga und sogar BBL sammeln.

Das Team will dem Titelkandidaten einen starken Kampf liefern und das Best mögliche rausholen. Der Übermacht von Alba ist sich das Team bewusst und versucht mit Team- und Kampfgeist dem ersten Gegner gegenüber zu treten.

Die AB Baskets sind sich der Aufgabe bewusst und wissen auch, dass es einige andere Teams zu schlagen gilt um einen Platz im Playoffrennen zu erreichen.

Nichtsdestotrotz brennt das Team für das Lokalderby und will dem ehemaligen Titelträger zeigen, dass das Feld nicht kampflos überlassen wird.

Kommt vorbei in Lichterfelde und folgt dem Leitspruch: Make some Noise. Unser JBBL-Team und die AB Baskets freuen sich auf eure Unterstützung!!!

NBBL |Bronzemedaille für die AB Baskets

Die Saison 2018/19 der AB Baskets endete in Jena auf dem Podest, mit einer Urkunde in der Hand und eine Medaille um den Hals. Zum ersten Mal in der Geschichte der Kooperation von DBV Charlottenburg, RSV Eintracht Berlin und TuS Lichterfelde hat unser Team die Teilnahme an der NBBL-Siegerehrung verdient erreicht. Nach der Niederlage (74:87) im Halbfinale gegen den TSV Tröster Breitengüßbach, die Talentschmiede des Serienmeisters Brose Bamberg, stand es fest: dritter Platz. „Ich habe in der Kabine den Spielern gesagt, dass wir dieses Spiel verloren haben, aber sie können weiterhin sehr stolz sein auf die Saison und auf die Leistung, die sie abgeliefert haben“, kommentierte Headcoach Stephan McCollister nach der Schlusssirene.

Das Spiel gegen die Oberfranken kippte in der Anfangsphase des zweiten Viertels, als Breitengüßbach viermal in Folge von jenseits der Dreierlinie traf und die Führung übernahm. Bis dahin war es den AB Baskets gelungen, ihren Spielplan durchzusetzen: Headcoach McCollister wollte mit seiner Verteidigung den Gegner zum Dreipunktewurf aus der Ecke einladen und dann mit schnellem Umschaltspiel angreifen. Die Wette zahlte zunächst gute Dividenden, denn die Oberfranken trafen zum ersten Mal beim sechsten Versuch, als die AB Baskets schon acht Zähler gesammelt hatten. Das Spiel entwickelte sich zu einem sehenswerten Schlagabtausch und unsere Jungs nutzten die Schwachstellen in der gegnerischen Verteidigung, um zum Korb zu ziehen – für hochprozentige Korbleger oder Freiwürfe. Als Ben Post auch zweimal aus der Distanz traf, erzielten die Hauptstädter den größten Vorsprung der Partie (14:22/9.).

Die Euphorie durfte aber nicht so lange dauern, denn Breitengüßbach leitete zu Ende des ersten Abschnittes das kleine Schützenfest ein, das im Laufe des zweiten dann zur Wende führte. Während die Oberfranken jetzt ihre besten Werfer mit guten Wurfmöglichkeiten versorgen konnten, wurde die Spielweise unserer Jungs etwas hektischer – mit weniger Ballbewegung und zu viele Dreiern. Das Ergebnis war eine Durststrecke von fünf Minuten, die mal wieder von Ben beendet wurde (30:24). Den Anlauf nutzten unsere Jungs um noch näher heranzukommen (30:28), die Schlussphase gehörte allerdings nochmal den Bambergern, die viele Offensivrebounds schnappten und den Vorsprung auf zehn Zähler ausbauten (44:34).

Im Nachhinein musste man feststellen, dass zu diesem Zeitpunkt das Spiel kippte. Die Handlung des zweiten Durchgangs folgte dann einem gut erkennbaren Muster: Breitengüßbach legte vor, die AB Baskets zeigten Kampfgeist und versuchten, sich bis zum Ende eine Chance auf den Sieg zu erarbeiten. Der Vorsprung der Franken wuchs einmal auf 16 Zähler (52:36/23.), dann wieder auf zwölf (59:47). In der Zwischenzeit hatte unser Team ein starkes Lebenszeichen gesendet, den Gegner zu vier Ballverlusten gezwungen und mit den Treffern von Ben, Lukas und Vincent den Rückstand unter der 10-Punkte-Marke gebracht. Breitengüßbach behielt auch im letzten Viertel die Kontrolle über das Spiel und ließ unsere Jungs nie herankommen – trotz der Umstellung auf Zonenpresse und der Anstrengungen von Leonik Wadehn (10 Punkte im vierten Viertel) und Ben Post.

Breitengüßbach ist eine richtig gute Mannschaft, hat sich ungeschlagen für das Top4 qualifiziert“, zollte McCollister den späteren Vizemeister Respekt. „Der Sieg ist durchaus verdient, sie waren heute individuell stärker und in der Wurfquote besser, während wir nicht so gut getroffen haben, wie wir hätten treffen müssen (27/74), um eine Chance zu haben. Wir haben gekämpft bis es nicht mehr ging, es hat nicht gereicht.

Im Finale setzte sich am Sonntag der FC Bayern München über den TSV Breitengüßbach mit 84:80 durch und fuhr nach dem JBBL-Titel auch die NBBL-Meisterschaft.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Mensing, Ben Post (22), Julian Hörske (2), Leonik Wadehn (11), Leonard Hampl (4), Samuel Müller, Laszlo Cavalar (2), Marc Friederici (1), Maximilian Stenyushyn (5), Vincent Friederici (7), Lukas Wagner (11), Max Stölzel (9).

Credits Foto: Sven Kuczera/NBBL

NBBL | AB Baskets spielen um Deutsche U19-Meisterschaft

Erstmals seit der Bildung der AB Baskets im Jahr 2015 als Kooperationsteam des DBV Charlottenburg, des TuS Lichterfelde und des RSV Eintracht hat man den Einzug ins Final Four geschafft. Zuvor war dies im Jahr 2013 nur dem Vorgänger IBBA/RSV Eintracht gelungen, wobei man gegen den späteren deutschen Meister CYBEX Urspring mit 52:71 ausschied.

Nun ergab das Los, dass die Mannschaft von Trainer Stephan McCollister im zweiten Halbfinale am Samstag um 20:00 Uhr auf
den TSV Tröster Breitengüßbach trifft.

Gespielt wird in der Sparkassen-Arena in Jena (Keßlerstraße), wo ansonsten das BBL-Team von Ausrichter Science City Jena seine Heimspiele austrägt. Im anderen Halbfinale treffen zuvor um 17:30 Uhr Titelverteidiger ALBA Berlin und der U19-Nachwuchs des FC Bayern München aufeinander. Das Finale findet am Sonntag um 14:00 Uhr statt.

Breitengüßbach zählt als Topfavorit

Allein am Teilnehmerfeld erkennt man bereits, in welch renommierter Runde sich die AB Baskets hier befinden. Als einziger Verein im Kreise der größten und finanzstärksten Nachwuchsprogramme Deutschlands gilt man im Vorfeld dementsprechend auch als krasser Außenseiter.

Die Liga hat diese Leistung indes bereits gewürdigt, indem Coach Stephan McCollister zum Trainer des Jahres gewählt wurde. Nachdem im Viertelfinale die mit vier U18-Nationalspielern bestückte und im Vorfeld favorisierte Spielgemeinschaft Eintracht Frankfurt / FRAPORT Skyliners mit 2:0 ausgeschaltet werden konnte, wartet nun im Halbfinale mit dem Nachwuchs des deutschen Serienmeisters Brose Bamberg (7 deutsche Meistertitel seit 2010) der vermeintlich dickste Brocken.

Zeit für die erste Saisonniederlage?

Die Oberfranken sind als einziges Team sowohl in der Hauptrunde (16:0) als auch in den Playoffs komplett ohne Niederlage ausgekommen.

Dabei schalteten die Breitengüßbacher auf dem Weg ins Halbfinale ratiopharm Ulm und die Internationale Basketball Akademie München um Liga-MVP Joshua Obiesie aus. Topscorer ist der frisch gebackene estnische Nationalspieler Henri Drell mit 18,7 Punkten pro Spiel.

Er bestritt auch bereits 3 BBL-Partien diese Saison für die Brose Baskets. Nicholas Tischler (14,4 PpS) und Moritz Plescher (13,5 PpS) sind ebenfalls sehr korbgefährlich. Ein besonderes Auge wird sicher auch auf Elias Baggette zu richten sein, der neben seinen 10,3 Punkten auch noch 5,4 Assists pro Spiel verteilt. Zugleich wird es auch ein Wiedersehen mit dem unlängst als Nachrücker für die U18- Nationalmannschaft nominierten Playmaker, denn der Berliner spielte bis letzte Saison noch beim TuS Lichterfelde.

Der vermeintlich bekannteste Name im Kader der Franken ist Kay Bruhnke. Der U18-Nationalspieler kam jedoch verletzungsbedingt nur auf fünf NBBL-Einsätze und hat auch beim Kooperationspartner Baunach Young Pikes in der 2.Basketball-Bundesliga ProA seit November nicht mehr eingreifen können.

Insgesamt neun Spieler des NBBL-Kaders gehörten zum ProA-Kader von Kooperationspartner Baunach, was vermutlich am meisten über die Qualität und Kräfteverhältnisse im Vorfeld aussagt.

McCollister: „Wir werden wie immer alles geben“

Doch Bange machen zählt nicht, schließlich haben die AB Baskets in den Playoffs gegen Frankfurt und die Metropol Baskets Ruhr sowie in der regulären Saison mit zwei Siegen gegen ALBA Berlin gezeigt, wozu sie als Team und geschlossene Einheit in der Lage sind. Dennoch ordnet Head Coach McCollister im Vorfeld die Chancen realistisch ein: „Das Erreichen des TOP4 ist ein unglaublicher Erfolg. Wir werden weiterhin in jedem Spiel alles geben und schauen, was wir noch erreichen können.

Das sagt der Bamberger Headcoach Mario Dugandzic: „Im Halbfinale wartet mit den AB Baskets eine sehr unangenehme und aggressive Berliner Truppe, die beeindruckend, durch viel Euphorie und Cleverness, letztendlich verdient ins TOP4 eingezogen ist. Wir müssen hellwach sein.

AB Baskets NBBL TRY-OUTS

Du möchtest Teil eines erfolgreichen Projekts werden und Bundesliga spielen?

Dann zeige dich bei den Try-Outs der AB Baskets.

Die Leistungsportkooperation DBV Charlottenburg/TuS Lichterfelde/RSV Eintracht geht auch in der kommenden Saison mit einer gemeinsamen Bundesligamannschaft an den Start.

Wir laden alle Spieler (Jahrgänge 2001-2003), die Interesse daran haben, im nächsten Jahr Leistungssport zu betreiben und in der U19 Bundesliga (NBBL) zu spielen, dazu ein, sich bei uns vorzustellen.

Folgenden Informationen solltest du zur Anmeldung schicken:

– Vor- und Nachname

– Geburtsdatum

– Größe

– Position

– aktueller Verein und Mannschaft

– Handynummer und Emailadresse

An den drei Standorten der Kooperation werden wir euch die Möglichkeit geben, euch zu präsentieren:

14.05.19 um 19.30 Uhr Kant-Gymnasium, Liselotte-Hermann-Str. 4D (direkt am S-Bhf. Teltow-Stadt)

16.05.19 um 19.00 Uhr Sporthalle Charlottenburg, Sömmeringstr. 29, 10589 Berlin

28.05.19 um 20.00 Uhr Goethe-OS, Eingang Weddigenweg, 12205 Berlin

Vor Ort werden wir euch über die Ziele und Strukturen des Ausbildungsprogramms informieren und für Gespräche zur Verfügung stehen. Die Trainingseinheiten werden von Arvid Thamm und Joey Ney geleitet.

Fragen zum Try-Out und die Anmeldung selbst nehmen wir unter a.thamm@tusli-basketball.de entgegen.

Top4! Die AB Baskets schreiben Geschichte

Mit einem breiten Lächeln und den Händen bereit zum Abklatschen empfängt Headcoach Stephan McCollister seine Jungs, wenn sie ein letztes Mal Richtung Bank laufen. Grund zur Freude hat er genug, denn mit dem Heimsieg gegen die Eintracht Frankfurt (91:85) haben sich die AB Baskets erstmals für das Top4 Jena qualifiziert. Das nächste Spiel ist also das Halbfinale am 25. Mai. Der Gegner (Alba, Bayern München oder TSV Tröster Breitengüßbach/Brose Bamberg) wird in den nächsten Tagen ausgelost. 

Ein echter Teamsieg mit vielen Gesichtern

Der Einzug ins Halbfinale war am Ende verdient, weil die Berliner Truppe sich von einem schwierigen dritten Viertel nicht unterkriegen ließ und am Sieg glaubte, auch wenn der Rückstand noch vier Punkte in der letzten Minute betrug (72:76). Mit einer Einzelaktion glich Vincent Friederici das Spiel aus (76:76), ehe in der Verlängerung Ben Post (33) seinen persönlichen Stempel aufdrückte und den Sieg besiegelte. Der größte Erfolg der Vereinsgeschichte hat auch das Gesicht von Laszlo Cavalar, der den wichtigen Dreier zum 82:82 einnetzte, von Max Stölzel, der neben dem Double Double (15+14) sich in der heißen Phase als Verteidiger bewies, von Leonik Wadehn, der mit einem Steal kurz vorm Ende (Stand 72:76) plötzlich neue Hoffnung schöpfte. 

Und natürlich von Stephan McCollister, der diese Gruppe zu einer erfolgreichen Einheit geschweißt hat. „Dieses Team hat die Reise nach Jena verdient und ich freue mich, dass alle happy sind. Wir haben gekämpft und weiter gespielt und am Sieg geglaubt, auch als wir mit 11 Punkten hinten lagen und einiges schief lief„, kommentiert der Headcoach den Verlauf. 

AB Baskets setzen ihre Spielweise durch

In der ersten Hälfte war es kaum zu erahnen, dass die AB Baskets die ganze zweite Halbzeit dem Gegner hinterher hätten rennen müssen. Nach einem holprigen Start (11:17) steigerten sich die Hauptstädter und setzten ihre vielfältige Spielweise durch. Frankfurt konnte kaum das Spiel in der Zone unterbinden – und auch die Spielzüge für den Backcourt blieben für die Gäste minutenlang ein Rätsel. So konnten die AB Baskets die Führung übernehmen und sich absetzen (31:24/14.). Doch die Gäste zeigten prompt, warum sie das beste Team im Westen waren und konnten noch vor der Halbzeitpause den Rückstand auf zwei Punkte verkürzen (44:42).

Misslungenes drittes Viertel

Nach der Pause drohte die Partie zugunsten der Frankfurter zu kippen. Unsere Jungs bewegten den Ball viel zu langsam und leisteten sich unnötige (5) Ballverluste. Frankfurt gewann deutlich mehr Duelle unter dem Korb, warf besser und durfte in den letzten Abschnitt einen Neun-Punkte-Vorsprung mitnehmen (51:60). 

Vincent Friederici krönt die Aufholjagd

Headcoach McCollister erkannte sofort, warum das Viertel misslang und verlangte nach mehr Kampfgeist und Aufmerksamkeit unter dem eigenen Korb. Die Körpersprache war wieder gut – und das spiegelte sich auch in dem Ergebnis wieder. In nur drei Minuten hatte man so viele Punkte erzielt wie im dritten Viertel, der Rückstand wurde immer kleiner. Erst 58:64, dann 70:74. Die Eintracht schnappte sich ein weiteres Offensivrebound zum 70:76, Ben antwortete sofort. Dann tauchten aus dem Nichts die schnellen Hände von Leonik, die den Ball nach dem Einwurf abfingen. Max erspielte sich zwei Freiwürfe und versenkte beide zum 74:76. Die Eintracht hatte nach der Auszeit noch die Chance, den Sack zuzumachen, aber warf den Ball zum dritten Spiel direkt ins Aus.

Mit 10 Sekunden Spielzeit begingen sich die AB Baskets in die gegnerische Hälfte: Vincent schnappte sich den Ball, täuscht einmal, zieht zum Korb und findet den richtigen Winkel. Gleichstand bei 76 Punkten. Die Verteidigung arbeitete gut und schickte dann beide Kontrahenten in die Verlängerung. 

Die Verteidigung sorgt für die Entscheidung: Erstes NBBL-Top4 der Vereinsgeschichte 

Die Gäste starteten mal wieder besser (79:80), doch schnell durften sie das Markenzeichen der Berliner erleben: zweimal verhinderten sie einen Abschluss, sodass die Dreier von Laszlo und Vincent eine neue Wende brachten (85:82). Die Halle bebte, Frankfurt entschied sich dann für „Stop the clock“, aber Max und Ben behielten die Nerven und leisteten sich keinen Fehler. Als Ben den Freiwurf zum 91:85 verwandelte war es klar: Die AB Baskets schreiben Geschichte und nehmen zum ersten Mal am Top4 teil. Auf dem Spielfeld und auf der Tribüne wird gejubelt. Die beste Belohnung für die Spieler ist allerdings das breite Lächeln auf dem Weg zur Bank.  

Es spielten für die AB Baskets: Felix Mensing, Ben Post (33), Julian Hörske, Leonik Wadehn (5), Leonard Hampl (8), Samuel Müller, Laszlo Cavalar (12 Punkte, 6 Assists), Vincent Friederici (16), Lukas Wagner (2), Max Stölzel (15 Punkte, 14 Rebounds).

NBBL | AB Baskets erkämpfen sich Heimvorteil

Nachdem die AB Baskets im letzten Jahr gegen die Eintracht Frankfurt in der ersten Playoffrunde aus dem Titelrennen ausschieden, hatten sich die Berliner gegen den diesjährigen Gruppenersten der Hauptrundengruppe West, einiges vorgenommen.

Doch zunächst lief es anders als geplant. Die Coaches McCollister und Ney starteten mit Laszlo Cavalar (PG), Lukas Wagner (SG), Max Stölzel (SF) Leonik Wadehn (PF) und Leo Hampel (C). Der Frankfurter Coach stieg mit einer Ganzfeldpresse ein, um die Berliner gleich unter Druck zu setzen, was die Aufbauspieler allerdings unbeeindruckt lässt.

Holpriger Start für die AB Baskets

Trotzdem gehörten die ersten drei Minuten den Skyliners. Einige Fehlwürfe der AB Baskets, zuviele offensive Rebounds zugelassen und prompt leuchtete ein 7:1 für Frankfurt an der Anzeigetafel. Auch die Auszeit schien nicht zu wirken, denn mit zwei Freiwürfen und ein abgeschlossenem Fastbreak konnte der Gastgeber die Führung bis zum 11:1 ausbauen.

Kein guter Anfang für ein Playoffspiel. Danach fanden die Berliner Spieler langsam ihren Rhythmus in der Offense, arbeiteten erfolgreicher am defensiven Brett und ein kleiner Lauf brachte ein 15:11 nach sieben gespielten Minuten. Es folgten einige erfolgreiche Dreier auf beiden Seiten des Feldes und zum Ende des Viertels stand es 25:19. Apropos Dreier. Die gute Quote der Berliner Werfer (13/32, 40.6%) hatte am Ende einen wesentlichen Anteil am Auswärtscoup.

Zweites Viertel mit viel Hin und Her

Das zweite Viertel eröffneten die AB Baskets mit Punkten aus dem Feld. Bei acht Minuten auf der Vierteluhr und einem unsportlichen Foul durch einen Frankfurter Spieler besorgte der spätere Topscorer des Spiels Ben Post (19 Punkte, 3/4 Zweier und 4/7 Dreier) die erste Führung nach einem 7:0 Lauf. Neben Ben punkteten am Ende gleich fünf weitere Berliner zweistellig.

Es folgen einige Führungswechsel bevor die Berliner den Vorsprung auf 28:34 ausbauen konnten. Die Spieler der Eintracht Frankfurt schienen im Folgenden etwas ratlos gegenüber der Berliner Defense. Zum Ende des Viertels scorten die Frankfurter kontinuierlich, während die AB Baskets nun viele Chancen vergaben und in der Defense unaufmerksam agierten. Halbezeitstand 49:42.

Höchste Spannung

Berlin begann die zweite Hälfte mit einem 7:1 Lauf. Der Spielverlauf ähnelte nun dem des Zweiten Viertels, mit vielen Führungswechseln und Dreierversuchen auf beiden Seiten. Drei Minuten vor Viertelende übernahmen die AB Baskets die Initiative, Frankfurt wehrte sich. Obwohl die Spieler der Kooperation des TuS Lichterfelde/DBV Charlottenburg/RSV Eintracht Berlin das Viertel mit fünf Punkten gewinnen konnten lag Frankfurt noch immer zum Ende des Viertels mit 68:66 in Front.

Bei Frankfurt machte sich im vierten Viertel die kleine Rotation bemerkbar, schnelle Fouls zu Beginn und einige Fehlwürfe waren die Folge.

Die harte Verteidigung und ein Buzzerbeater lassen das Spiel kippen

Die Frankfurter blieben fast fünf Minuten ohne zählbare Erfolge, während die Berliner vier Punkte zustande brachten. Das Spiel hätte sich jetzt zugunsten beider Teams entscheiden können. Frankfurt stemmte sich jetzt mit Einzelaktionen gegen die drohende Niederlage beim Stand von 76:79. Nach Freiwürfe auf beiden Seiten sah es noch enger aus (79:80).

Nach einer Auszeit der Berliner und einem erfolgreichen Dreier Buzzerbeater eine Vierpunkteführung der Berliner. Nach der nächsten Auszeit spielte Frankfurt „stop the clock“, um das Spiel doch noch zu drehen. Am Ende brachte jedoch Max Stölzel das Spiel an der Freiwurflinie nach Hause.

Historischer Einzug ins NBBL-Top4 zum Greifen nah

Am Sonntag den 5. Mai 2019 um 14 Uhr findet das Rückspiel in der Sömmeringhalle in Charlottenburg statt. Mit einem Sieg würden die AB Baskets erstmals in ihrer Geschichte ein Ticket für die Top4 lösen. Das Team würde sich sehr über zahlreiches Erscheinen ihrer Supporter und Fans freuen!

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