Artikel der Kategorie: Jugend News

U11 besiegt Friedenau in Heimspiel-Krimi

Nach dem fulminanten Spiel der U11 gegen TuSLi am letzten Wochenende, ging es heute etwas langsamer los. Das erste Zehntel gegen Friedenau 2 zeigten unsere U11er noch nicht alles, was in ihnen steckt. Danach legten sie los und gingen in Führung gegen die Jungs von Friedenau. Diese punkteten in den folgenden Zehnteln aber deutlich, so dass es kurzfristig enger wurde und in der Halbzeit mit 26:26 ausgeglichen stand.

Dann besprach Headcoach Max mit seinem Team ein paar taktische Dinge, die unsere Jungs nach der Halbzeit auch gleich umsetzten. Nachweis erbracht – die Jungs können zuhören und sind in der Lage, die Ansagen des Trainers umzusetzen. Einige Spieler waren danach sehr schnell im Angriff, schafften sich Raum, aber die Trefferquote stimmte heute bei vielen DBVern nicht.

In der zweiten Halbzeit erlangten die Charlottenburger Jungs die erneute Führung und konnten sie durch schnelle Sprints und viele gute Korbleger behaupten. Sie zeigten dann stellenweise ziemlich coole Spielzüge. Beispielhaft Kai, der sich beim Einwurf in der gegnerischen Hälfte stellte, um dann seine Schnelligkeit zu nutzen und an den Gegnern vorbeizurasen, nebenbei den Ball zu fangen, zum Korb zu sprinten und den Ball zu versenken.

Save the best for last: das letzte Zehntel war dann wieder extrem dynamisch, unsere U11er punkteten mit 5 Körben, so dass sie über einen Endstand von 59:45 und damit den zweiten Sieg in Folge jubeln konnten. Weiter so! 🙂

Für die U11 des DBV spielten: Andreas, Emre, Gabriel, Kaan, Kai, Lennard, Mateo, Robin, Taylan, Thorben, Zion.

Text: Patricia S.

NBBL | AB Baskets unterliegen Piraten Hamburg

Das NBBL-Team der AB Baskets hat am Wochenende im dritten Saisonspiel die zweite Niederlage hinnehmen müssen. Auswärts bei den Piraten Hamburg unterlag man mit 83:77. Dabei zeigte das Team von Headcoach Stephan McCollister über weite Strecken eine enttäuschende Leistung.

Wegen der Verspätung eines Schiedsrichters begann das Spiel in der InselPark-Halle mit zwanzigminütiger Verzögerung. Diese Verzögerung kostete beide Teams offenbar Einiges an defensiver Konzentration, vor allem die Hamburger scorten im ersten Viertel mit Leichtigkeit (24:20). Nur ein gut aufgelegter Akim Jonah (24 Punkte, 13 Rebounds) und viele kleine Fouls des Gegners und die damit verbundenen Freiwürfe hielten die Berliner im Spiel.

Akim Jonah (hier gegen Braunschweig) erzielte mit 24 Punkten und 13 Rebounds einen Double-Double.

Akim Jonah (hier gegen Braunschweig) erzielte gegen die Piraten einen Double-Double, konnte sein Team aber nicht vor der Niederlage bewahren.

In der Folge kamen die Piraten langsam besser ins Spiel, angeführt von einem starken Louis Olinde (28 Punkte, 19 Rebounds). Es wurde ihnen aber auch von der Berliner Verteidigung ein ums andere Mal viel zu einfach gemacht, besonders die Intensität beim Box Out unter dem eigenen Korb ließ man über weite Strecken komplett vermissen. Das konnten die Hamburger zu 24 Punkten aus Offensivrebounds nutzen.
So wuchs der Rückstand zu Mitte des dritten Viertels auf 13 Punkte an. Coach McCollister gab einigen Bankspielern nun die Chance, sich zu beweisen und stellte auf Zonenverteidigung um. Und endlich gelang es, die Hamburger in Schwierigkeiten zu bringen und das eigene intensive, schnelle Spiel zu zeigen. Durch zwei erfolgreiche Dreier von Guard Paul Giese (19 Punkte, 4 Assists, 4 Steals) und einige Ballgewinne durch die Ganzfeldverteidigung war die Mannschaft plötzlich zurück im Spiel und konnte endlich den geforderten Kampfgeist zeigen. So gelang ein 14:0-Run und man konnte gar in Führung gehen.

Im vierten Viertel entwickelte sich nun doch das erwartet spannende Spiel. Mit zeitweise 5 Punkten Führung im Schlussabschnitt schnupperten die Baskets sogar noch am Sieg, schließlich war die Fehlerquote an diesem Tag aber einfach zu hoch, um bei einem Topteam der NBBL Nordost zu punkten. Einige unnötige Ballverluste und zwei erfolgreiche Dreier des Hamburger Guards Lennard Larysz (24 Punkte, 5 Rebounds) besiegelten die knappe Niederlage.

Es gibt also Einiges zu Tun für das Trainerteam der AB Baskets, denn die kommenden Aufgaben werden nicht einfacher. Nach einem spielfreien Wochenende kommt es am Mittwoch, den 25 November zum Duell mit dem noch ungeschlagenen Stadtrivalen ALBA Berlin.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Scholtes, Thabo Paul (1 Punkt), Levent Yer (7), Amani Ogette, Jonas Wagner (2), Anton Kamke (14), Paul Giese (19), Yannick Hildebrandt (4), Vincent Meunier (4), Jonas Jansen-Winkeln (2), Akim-Jamal Jonah (24), Nico Ehorn.
Mehr Stats gibt es hier

U12.1 | Initialzündung zum richtigen Zeitpunkt

Mit 82:37 siegt die U12.1 bei Alba Kollwitz und stoppt die kleine „Ergebniskrise“. So deutlich wie das Ergebnis war das Spiel 30 Minuten lang aber gar nicht.

Nach einem erfolgreichen Saisonstart mit drei Siegen zu Beginn der Spielzeit kehrte nach zwei derben Niederlagen Ernüchterung bei der U12.1 des DBV Charlottenburg ein.

Zwar hießen die Gegner in den letzten beiden Spielen ALBA Berlin 1 und Friedenauer TSC, aber in beiden Spielen konnten die Jungs nicht das gewohnt schnelle DBV-Spiel zeigen. Zu oft verrannten sich die Spieler in einer Wand aus mehreren Verteidigern und versuchten vergebens auf eigene Faust, nicht als Team, das Spiel zu gewinnen. Nach einer intensiven Trainingswoche ging es also darum, gegen Alba Kollwitz wieder zurück in die Spur zu finden.

Bitte nachmachen: U12er Fabian beim erfolgreichen Links-Korbleger - derzeit eine Schwäche des Teams.

Bitte nachmachen: U12er Fabian beim erfolgreichen Links-Korbleger – derzeit eine Schwäche des Teams.

In der ersten Halbzeit wirkte die Mannschaft noch uneinig, wo es in diesem Spiel hingehen sollte. Das Spiel wurde zwar mit mehr Intensität in der Defense begonnen, doch der Funke wollte nicht so richtig in die Angriffe überspringen. Trotzdem gelang es dem Team durch den defensiven Einsatz bereits besser, das Angriffsspiel zu stärken.

Nach einigen starken Aktionen konnte das Team um Kapitän Joshi mit einem kleinen Punkte-Polster in die Halbzeitpause gehen.

Die erste Halbzeit hätte dem Team die nötige Sicherheit geben können – unverständlich, wie es im dritten Viertel daher agierte: die Mannschaft zeigte den bis dahin ungenausten Basketball der Saison! Der Zug zum Korb erfolgte ohne Spannung, die Pässe kamen nicht an, die 1-1 Duelle wurden weder in der Offense noch in der Defense gewonnen. Unter dem Strich standen nach dem Viertel magere sieben Punkte. Nur weil der Gegner ähnlich ungenau zu Werke ging (6 Punkte) wurde schlimmeres verhindert.

Es wurde also Zeit für eine Änderung. Nach einer deutlichen Ansprache in der letzten Viertelpause legten die DBVer dann richtig los: Erster Angriff, Rouven mit Punkten plus Foul. Steal. Zweiter Angriff, Merdan mit dem Korbleger. Steal. Dritter Angriff Rouven „And 1“. Steal. Vierter Angriff Phillip mit dem Korbleger. In 43 Sekunden gelang den Jungs mehr Punkte als vorher in 10 Minuten! Es sollte die Vorentscheidung sein und die gewünschte Wirkung für den Rest des Spiels haben. Das Team war nun endlich wieder den entscheidenen Schritt schneller als der Gegner. Viele Pässe konnten abgefangen und anschließend mit wieder gefundenem Selbstvertrauen in einfache Punkte umgewandelt werden. Den letzten Spielabschnitt gewann das Team deutlich mit 35:2. Beim Endstand von 82:37 war der Auswärtserfolg schließlich auch in der Höhe verdient.

Trotz der allgemeinen Leistungssteigerung bleibt das größte Problem der Abschluss: „Wir müssen bei Korblegern und Würfen konzentrierter werden. Nur wenn die enormen Leistungsschwankungen minimiert werden, ist ein Sieg gegen eine der Top-Mannschaften der Liga realistisch!“, lautete das Fazit von Trainer Max zum Spiel. Gleichzeitig galt es als Appell an das Team.

Für die U12.1 des DBV spielten: Al, Ertan, Fabi, Joshi, Leander, Li-Yu, Matias, Merdan, Peter, Philip und Rouven.

U11 | Sonnenschein trotz Gruselwetters

Die U11 kommt immer besser in Fahrt und gewinnt bei TuS Lichterfelde 2 nach guter Teamleistung mit 71:40. Verbesserungen im Zusammenspiel sind ausschlaggebend für den Erfolg der 2005er.

Am vergangenen, verregneten Sonntag waren die Jungs der U11 mal wieder sehr, sehr früh auf dem Weg zum Auswärtsspiel in die Curtiusstraße in Lichterfelde.

Das Team hatte dabei jedoch keine gute Erinnerung an die Halle unseres Kooperationspartners. In der letzten Saison ging das erste Spiel damals mit 113:3 verloren und die damals noch sehr unerfahrene Truppe ging sang- und klanglos unter.

Nach einer Saison zum Einspielen und Erfahrung sammeln sollte dieses Erlebnis nicht wiederholt werden. Trotz der Frühe waren die Jungs – um das Trainer-Duo Max & Max – von Beginn an hellwach und konnten schnell dem Spiel ihren Stempel aufdrücken.

Wie im Vorfeld geübt, wurde der Ball mit viel Tempo durch die Spielfeldmitte gedribbelt und dann auf die „Außenspuren“ gepasst. Durch die unzähligen Wiederholungen im Training fanden die Korbleger mit steigender Genauigkeit ihr Ziel, das Team belohnte sich ein ums andere mal.

Auch in der Defense konnten die Jungs zeigen, dass sie in den letzten Wochen fleißig trainiert hatten. Die Gegenspieler wurden nicht alleine gelassen und ohne Foul bis zur Grundlinie begleitet.

Nach Spielende freuten sich alle über den klaren, verdienten 71:40-Erfolg und blicken motiviert auf die nächsten Aufgaben. Denn es gibt weiterhin viel zu tun: Weniger Schrittfehler und schnellere Pässe sind die zeitnahen Zielstellungen; insgesamt bleibt das übergeordnete Ziel eine weitere Leistungssteigerung, um sich langsam aber stetig an Oberliga-Niveau heranzuarbeiten. Entsprechend des Spiels bewertet Coach Max die Situation direkt im Anschluss: „Die ausgeglichene Leistung in diesem Spiel macht definitiv Lust auf mehr.“ 🙂

Für die U11 des DBV spielten am Sonntag: Colin, Emre, Gabriel, Kaan, Kai, Leon, Mateo, Philip, Robin, Taylan und Thorben.

JBBL | Siegreich im Turnover-Festival

Das JBBL-Team des DBV Charlottenburg gewinnt ein intensives, von vielen Fouls und Ballverlusten geprägtes Spiel gegen die Junior Löwen Braunschweig mit 62:57 (26:24) und steht mit nun 2-1 Siegen in einer guten Ausgangsposition im Rennen um die Hauptrundenplätze der Gruppe Nordost. Marc und Vincent Friederici zeigen sich mit jeweils 16 Punkten am treffsichersten.

„Es war eines unserer anstrengsten Spiele in dieser Saison, da wir zwei Wochen wirklich intensiv und mit voller Belastung trainiert haben und die Jungs sehr müde gewirkt haben gegen eine sehr kämpferische und optimistische Braunschweiger Mannschaft“
, resümierte Headcoach Reza Ghasseminia nach dem Spiel, und schob hinterher: „Wichtig war uns der Sieg und den haben wir auch geholt. Zwar nur mit fünf Punkten Unterschied, aber dennoch verdient.“

Zum Spielverlauf: Zu Beginn taten beide Teams nicht viel für ein Punktefestival – so leitete das erste Viertel zwar ein bis zum Ende spannendes, aber wenig hochklassiges JBBL-Spiel ein. Bereits in den ersten Minuten machte sich der Fokus des Heimteams bemerkbar: Man wollte den Gegner – wie schon in den letzten Spielen – mit viel defensivem Druck über das gesamte Feld verunsichern. Dies gelang auch. Vor allem aus den daraus resultierenden Gelegenheiten erzielten die Charlottenburger ihre Punkte. Am Ende des Viertels waren es 14. Den Braunschweigern gelang durch ein paar Unaufmerksamkeiten der DBVer ein kleiner Run. 13 Punkte erzielten sie.

Wie zu Beginn die DBVer, legten nun auch die Löwen einiges an defensiver Aggressivität zu. In der Folge hatten nun beide Teams enorme Probleme, mit dem Druck umzugehen. Ballverluste reihten sich an Ballverluste, das Spiel ähnelte nur noch phasenweise an Bundesliga-Basketball. So waren Zuschauer und Team froh über die 15-minütige Halbzeitpause. Nach Punkten hieß es zu diesem Zeitpunkt 26:24, nach Turnovern 18:19!

Die Marschroute blieb für die zweite Halbzeit jedoch unverändert: Die Charlottenburger bauten trotz bereits 22 Fouls auf Ganzfeld-Defense, die Löwen wussten, dass sie auswärts nur mit dem nötigen „Biss“ überleben konnten. So änderte sich am Spielverlauf wenig. Die Schiedsrichter blieben ihrer Linie treu, die Spieler ihrer Fehlerquote. Und das Spiel lebte weiter von der Spannung (40:42, 30. Minute).

Der Schlussabschnitt musste die Entscheidung bringen. Ein 12:0-Run zu Beginn des Viertels brachte die Vorentscheidung zu Gunsten der Gastgeber. In vielen Spielen hätte man bei einem 10-Punkte-Vorsprung bei fünf Minuten Restspielzeit sicher nicht von einer „Vorentscheidung“ gesprochen, angesichts gleichbleibenden Spielverlaufs (genau, Turnover und Fouls) gepaart mit einer schwachen Freiwurfquote der Niedersachsen (46% bei 46 Versuchen) war für das Team von Trainer Michael Huber trotz großen Kampfes bis zum Ende ein Sieg nicht mehr zu holen.

Nach dem Spiel war die Erleichterung entsprechend groß, solch einen K(r)ampf trotz aller Widrigkeiten gewonnen zu haben. „Wir haben leider nur das Nötigste getan gegen die Braunschweiger und somit uns nicht klar durchsetzten können. Am Ende haben wir einfach bessere Entscheidungen getroffen und auch ziemlich gut verteidigt.“ Eine Schwäche wollte Reza nicht wegdiskutieren: „Aufgrund unserer Reboundschwäche, machen wir uns das Leben einfach viel zu schwer und schaffen es bis jetzt noch nicht uns mal klar abzusetzen.“ Dann gab er auch gleich noch ein Ziel für das nächste Spiel aus: „Wir können Teams unter 60 Punkte halten, aber unser Ziel ist es auch mal mehr als 70 zu machen!“

Für den DBV spielten: Marc Friederici, Vincent Friederici (je 16 Punkte), Mikias Mamo (8), Juri Snigula (7), Leonik Wahdehn (5), Felix Mensing (5), Dominic Driegert (2), Maik Marangosov (2), Brandon Coleman (1), Philipp Bertelsmann, Joshua Meck, Philipp Czerr.

Kooperationspartner TuS Lichterfelde fuhr gegen Göttingen den dritten Sieg (107:43) im dritten Spiel ein und freut sich nun auf das Spitzenduell bei Alba.

NBBL | AB Baskets mit Heimspiel-Pleite gegen Braunschweig

Wenn man nicht trifft, kann man auch nicht gewinnen.“ Stephan McCollister bedient sich der alten Basketball-Weisheit und erklärt damit, unter welchen Umstände die Heimniederlage der AB Basket (57:74) im ersten Spiel vor heimischer Kulisse gegen die Junior Löwen Braunschweig zustande gekommen ist.

Faris Fadlelmula (links) zeigt Paul Giese (am Ball), wo der Ball hin muss: in den Korb. Leider gelang dies zu selten.

Faris Fadlelmula (links) zeigt Paul Giese (am Ball), wo der Ball hin muss: in den Korb. Leider gelang dies zu selten.

Stellvertretend für das ganze Spiel eine Szene zum Ende des vierten Viertels: Mit noch vier Minuten Spielzeit mitten in der Aufholjagd quartierten sich die AB Baskets für 48 Sekunden in der gegnerischen Spielfeldhälfte ein, schnappten sich vier Rebounds und kamen jedes Mal zu einem guten Abschluss. Der Korb war wie vernagelt und ließ keinen Ball rein. Im nächsten Angriff brachte Levent Yer dann sein Team per Dreier doch nochmal heran (57:64), aber die Feldwurfquote blieb insgesamt schwach in den letzten anderthalb Minuten. Am Ende konnten die Gäste den Sieg in sicheren Hafen bringen.

Wir werden uns in der Woche genau anschauen, warum so viele Würfe daneben fielen (20/81 vom Feld), aber mein allererste Eindruck ist, dass wir uns gute Würfe erarbeitet haben, die ihren Weg in den Korb leider nicht fanden„, erläutert McCollister, der mit der Gesamtleistung zufrieden war: „Wir haben sowohl in der Offensive als auch in der Defensive besser gespielt als in Bremerhaven.“ Die reinen Zahlen bestätigen seine Aussage: weniger Turnovers als der Sieger (nur 10), so viele Assists (12) und eine deutliche Überlegenheit beim Offensivrebound, was zu zusätzlichen Würfen führte. Die Wurfquote war aber – leider – der entscheidende Faktor: nur 37% aus der Nahdistanz und drei von 26 Dreiern. Unterm Strich bleibt ein 24.7%.

Braunschweig nutzte den schlechten Tag der Hausherren und das Comeback von Nationalspieler Lars Lagerpusch (34 Punkte und 21 Rebounds) eiskalt. Die Niedersachsen machten von Anfang an das Rennen und unsere Jungs versuchten nach und nach Wege und Lösungen gegen die Zonenverteidigung zu finden, den Run zu stoppen. Als dies gelang, wurde blitzschnell der Rückstand von neun Zählern (29:38 zur Halbzeit) auf vier verkürzt (36:40) dank guter defensiven Arbeit gegen Lagerpusch und eines Fastbreaks von Levent Yer. Da es an Konstanz beim Werfen mangelte, konnten die Gäste aber den alten Vorsprung wieder herstellen und gar ausbauen (37:49). Die Reaktion ließ nicht auf sich warten: Thabo Paul netzte kurz vor der dritten Pause noch zum 45:51 ein, die kämpferische Einstellung stimmte.

Lars Lagerpusch (mit Ball) gelang ein furioses Comeback und war von den Berlinern nicht zu stoppen.

Lars Lagerpusch (mit Ball) gelang ein furioses Comeback und war von den Berlinern nicht zu stoppen.

Das Hin und Her ging auch im Schlussviertel weiter: Die Braunschweiger bauten die Führung nochmal aus, die AB Baskets blieben dran und kamen durch Levents Dreier erneut bis auf 7 Punkte Rückstand heran. Mehr war nicht mehr drin.

Es spielten für die AB Baskets: Lennart Zumbusch, Thabo Paul (15 Punkte und 6 Assists), Levent Yer (15), Amani Ogette, Jordan Müller, Faris Fadlelmula (2), Paul Giese (4), Yannick Hildebrandt (8 und 11 Rebounds), Ferdinand Gerstenberger, Jonas Jansen-Winkeln, Akim-Jamal Jonah (11 und 16 Rebounds).

Noch mehr Zahlen gibt es hier

 

 

JBBL / NBBL | Double Header am Sonntag in der Sömmeringhalle

Nachdem am vergangenen Freitag auch die Leisungssportkooperation AB Baskets in der NBBL siegreich gestartet ist, wird es am kommenden Sonntag erstmals in dieser Saison zu einem Double Header in der Sömmeringhalle kommen. Um diesen kompakten Spieltag zu etwas noch speziellerem zu machen, wird gleich zweimal derselbe Verein zum Duell erscheinen: die Junior Löwen aus Braunschweig.

JBBL: Der DBV Charlottenburg wird wieder in die Erfolgsspur

Ein knapper Heimsieg gegen Göttingen und eine ebenso knappe Niederlage im Spiel bei Alba stehen bislang dem DBV Charlottenburg zu Buche. Am Sonntag um 11 Uhr – zum Auftakt des Double Headers – will das Team um Headcoach Reza Ghasseminia zurück in die Erfolgsspur: „Wir wollen vor allem einen Schritt weiter in unserer Entwicklung machen. Wenn wir kämpferisch ins Spiel gehen, in der Defense für ausreichend Druck sorgen und dann in der Offense den Rythmus finden, bin ich mir sicher, dass mein Team als verdienter Sieger vom Feld geht„, lautet des Trainers Kampfansage.

Der Start verlief hingegen für Braunschweig etwas holpriger: „Unser nächster Gegner musste zu Hause gegen Alba und beim Kooperationspartner TuS Lichterfelde zwei deutliche Niederlage hinnehmen – allerdings gegen die Topfavoriten unserer Staffel. Deshalb glaube ich – und hoffe auch – dass wir eine Braunschweiger Mannschaft in der Sömmeringhalle sehen werden, die alles geben wird um sich noch Chancen auf die Hauptrunde zu bewahren. Wir werden sie sicherlich nicht unterschätzen.“ Die ersten beiden Auftritte ließen erkennen, dass die Niedersachsen wohl sehr gerne die großen Spieler involvieren: Power Forward Jannik Krückeberg-Saathoff und Center Mark Mboya Kotieno teilten sich fast die Hälfte der Würfe der Braunschweiger (Wurfquote: 36.3%) und sammelten jeweils insgesamt 9 Rebounds. Im Backcourt stach bislang Guard Lorenz Sagebiel mit 17 Punkten und 4 Assists hervor.

Für Reza ist die Partie gegen die jungen Löwen auch aus persönlichen Gründen eine der besonderen Art: „Vieles verbindet mich mit Braunschweig: ich habe dort gewohnt, bin fünf Jahre Trainer einer Jugendmannschaft gewesen und habe dort meine jetzige Freundin kennengelernt. Ab und zu sind wir da und besuchen ihre Familie.

Kooperationspartner
Zeitgleich ist auch TuSLi in der JBBL zu Hause gefordert: Der Tabellenführer aus Lichterfelde empfängt Göttingen. Das Spiel zwischen dem RSV Stahnsdorf und den jungen Albatrossen wurde verlegt.

doubleheader_20151108_fb

NBBL: Mit Konzentration zum ersten Heimerfolg

Im zweiten Teil des Double Headers in der Sömmeringhalle (14 Uhr) freuen wir uns auf die Begegnung zwischen den AB Baskets und den Junior Löwen aus Braunschweig.

Trotz des Sieges in Bremerhaven zum Saisonauftakt in der vergangenen Woche war man bei den AB Baskets mit der eigenen Leistung nicht zufrieden. Zu wenig davon, was man in der langen Vorbereitung hart trainiert hatte, wurde vom Team umgesetzt. Es bedarf also einer Leistungssteigerung, um im ersten Heimspiel der Saison die Punkte in Berlin zu behalten.

Denn mit den Junior Löwen kommt zwar der aktuell Tabellenletzte der NBBL Nordost in die Hauptstadt, die zwei Niederlagen zum Auftakt sagen allerdings noch nicht viel über das tatsächliche Leistungsvermögen des Gegners aus. Zum einen hatte Braunschweig in den Piraten aus Hamburg und der Baskets Akademie Weser Ems zwei starke Gegner. Und noch viel schwerwiegender: In beiden Spielen musste man verletzungsbedingt auf Juniorennationalspieler Lars Lagerpusch verzichten. Dieser wird den Braunschweigern in Berlin aber voraussichtlich wieder zur Verfügung stehen, darauf lässt sein Einsatz in der ProB am vergangenen Wochenende schließen.

Doch auch bei den AB Baskets kehrt ein Leistungsträger in den Kader zurück. Nach abgesessener Sperre kann Flügelspieler Yannick Hildebrandt wieder aufs Parkett zurückkehren und sein Saisondebüt feiern. Bis auf die beiden schon länger Verletzten Timon Riedel und Tom Benk steht Headcoach McCollister also der komplette Kader zur Verfügung. Die Rotation ist also gut besetzt; McCollister hofft, sie nicht erneut leistungsbedingt frühzeitig starten zu müssen…

Es ist also alles angerichtet für einen spannenden Sonntag!

NBBL | Siegreicher Auftakt für die AB Baskets

In einem bis zum Ende knappen NBBL-Auftaktspiel gewinnen die AB Baskets in Bremerhaven mit 70:68 (39:41). Topscorer auf Seiten der Spielgemeinschaft war Anton Kamke mit 22 Punkten.
Lange hatte sich die Mannschaft auf diesen Moment vorbereitet, nun endlich versammelte sich das Team um Headcoach Stephan McCollister zur finalen Besprechung in der Kabine des Eisbären-Trainingscentrums. Die Ansage war kurz, aber deutlich: Ein „Gewinnerteam“ sollte sich zum Saisonstart auf dem Feld präsentieren.

Mit Levent Yer, Paul Giese, Anton Kamke, Amani Ogette und Akim Jonah startete das Team motiviert ins Spiel – die ersten Saisonpunkte und 2:0-Führung der AB Baskets erzielte Amani per Korbleger. Im Anschluss zeigten dann die Eisbären eine Reaktion auf die hohe Niederlage aus dem Spiel in Neustadt: Zweimal schnappte sich Moritz Hübner den Ball auf dem linken Flügel und schloss per Dunking ab – die Verteidigung der Baskets leistete Geleitschutz. In der Offensive wurden Chancen auf einfache Abschlüsse liegen gelassen (5:15, 4. Minute) Früh sah sich McCollister zu einer Auszeit und leistungsbedingten Wechseln gezwungen. Die Euphorie zum Saisonstart war rasch verflogen, die Sicherheit musste zurückerlangt werden. In der Folge wurden zwar Angriffe über die die Guards Thabo und Levent erfolgreich in Punkte umgemünzt, Probleme offenbarte aber weiterhin die Verteidigung am Ball und in der Rotation. 27 Punkte (70% Feldwurfquote) zum Ende des Viertels (24:27) für die Gastgeber sprachen eine eindeutige Sprache.

Der zweite Abschnitt verlief weitgehend ausgeglichen, keinem Team gelang ein Scoring-Run. In der Defensive traten beide Teams nun beherzter auf, die Wurfquote sank. Immer, als die Gäste aus der Hauptstadt etwas das Ruder übernahmen, war Moritz Hübner zur Stelle. Der Bremerhavener zog 1-1 zum Korb oder wurde unfreiwillig an die Linie geschickt und hatte mit 17 erzielten Punkten in den ersten 20 Minuten maßgeblichen Anteil an der 41:39-Halbzeitführung der Gastgeber.

Unzufrieden mit der Intensität und der Umsetzung der taktischen Vorgaben (11-Spieler-Rotation in Halbzeit 1) musste in der zweiten Halbzeit eine andere Einstellung Einzug halten, wollte man Punkte aus Bremerhaven mitnehmen. Aber auch die Bremerhavener kamen entschlossen aus der Pause. Kein Team konnte sich in den nächsten 10 Minuten wirklich absetzen, jedoch holten die AB Baskets sich in Form von erfolgreichen Einzelaktionen durch Levent und Würfen von Anton eine 56:51-Führung.

Ohne bisher spielerisch zu überzeugen, ging es im letzten Viertel nun in erster Linie darum, den kleinen Vorsprung in einen Sieg zu verwandeln. Einen Vorsprung halten? Daraus wurde schon zu Beginn nichts! Denn es war jetzt Marius Behr auf Seiten der Eisbären, der 12 seiner 18 Punkte im Schlussabschnitt erzielte und die Hoffnungen auf einen Heimsieg bis zur Schlusssekunde am Leben hielt. Knapp 2 Minuten  vor Schluss sah es beim Punktestand von 67:64 für die Norddeutschen sogar danach aus, als Anton Kamke aus der Ecke einen wichtigen Dreier zum Ausgleich traf. Im nächsten Angriff konnten dann die Berliner die Zone endlich einmal überzeugend ausspielen – am Ende der Kette profitierte Faris Fadlelmula vom Anspiel von Spielmacher Thabo Paul und besorgte die letzten Feldpunkte für die Gäste. Von den anschließenden zwei Freiwürfen konnten die Eisbären nur einen verwandeln. Dann war der erste Sieg der AB Baskets in der jungen Geschichte der Spielgemeinschaft perfekt. Die abschließenden Freiwürfe nach Foul an Anton Kamke waren nach der Schlusssirene und damit nur noch Formsache.

„Insgesamt bin ich mit der Leistung heute nicht zufrieden, weil wir zu viel von den Trainingsinhalten heute nicht umgesetzt haben. Mit dem Ergebnis müssen wir daher unter diesen Umständen schon zufrieden sein. Gleichzeitig wissen wir nun, wo wir stehen und dass es noch viel zu tun gibt“, bilanzierte McCollister erleichtert.

Es spielten für die AB Baskets: Lennart Zumbusch, Thabo Paul (13 Punkte), Levent Yer (8), Jonas Wagner, Faris Fadlelmula (2), Anton Kamke (22), Paul Giese (9), Vincent Meunier (2), Jonas Jansen-Winkeln, Akim-Jamal Jonah (6), Nico Ehorn.

Noch mehr Zahlen gibt es hier

Am nächsten Sonntag (08.11., 14 Uhr, Sömmeringhalle) spielt das Team gegen Braunschweig.

NBBL | AB Baskets starten in Bremerhaven

Am morgigen Freitag ist es endlich soweit: Als letztes der 33 Teams der U19-Bundesliga NBBL starten die AB Baskets in die Saison. Um 15 Uhr trifft die Mannschaft auswärts auf den Nachwuchs des Beko BBL-Teams der Eisbären Bremerhaven.

Ein neues Team

Es ist ein Start der besonderen Art, denn es hat sich viel getan in den vergangenen Monaten seit dem Ende der letzten Saison: Neuer Name, neuer Kooperationspartner, neues Trainergespann und ein neu formiertes Team.
Die bereits bestehende Kooperation in der NBBL zwischen dem DBV Charlottenburg und TuS Lichterfelde wurde durch den RSV Eintracht Stahnsdorf noch verstärkt. Und um einem sperrigen Dreiernamen aus dem Weg zu gehen, wurde mit den Apartments am Brandenburger Tor ein Partner gefunden, der dem Projekt seinen Namen AB Baskets gibt. Neu an der Seitenlinie steht Stephan McCollister, der zuvor mehrere Jahre die JBBL-Mannschaft des DBV Charlottenburg betreute.

Saisonstart 2.0

Nachdem die Saison für die Spieler der AB Baskets in den verschiedenen Mannschaften der Kooperations-Clubs in ProB, 2. Regionalliga und Oberliga bereits seit einigen Wochen läuft, brennt das Team darauf, endlich auch gemeinsam in der höchsten Klasse des deutschen Nachwuchsbasketballs antreten zu können. Die lange Vorbereitung wurde in den vergangenen zwei Herbstferienwochen nochmals intensiviert, dementsprechend sollte man gut vorbereitet in die Saison gehen können. Die vielen Neuerungen machen das erste Spiel aber als Standortbestimmung umso wichtiger. Danach wird leichter abzusehen sein, was von der Mannschaft in dieser Saison erwartet werden kann und woran noch zu arbeiten ist, um in der Liga ambitionierte Ziele verfolgen zu können.
Die Berliner erwartet dabei ein sicherlich hochmotivierter Gegner, der nach der deutlichen Niederlage im Auftaktspiel in Neustadt bereits unter Druck steht.

Spielergebnis und Statistik finden sich nach Spielende unter www.nbbl-basketball.de, einen ausführlichen Spielbericht findet ihr im Anschluss an das Spiel hier.

Text: Y. v. Eisenhart

JBBL | Mit Alba auf Augenhöhe

Die Prophezeiung von Headcoach Reza Ghasseminia hat sich bewahrheitet. Im Berliner Derby gegen Favoriten Alba hielt der DBV Charlottenburg dank guter defensiven Einstellung mit, musste sich am Ende geschlagen geben, weil sich die Albatrosse treffsicherer von jenseits der Dreierlinie bewiesen.

Headcoach Reza: „Gute Körpersprache“

Den kurzen Heimweg musste unser JBBL-Team mit einer 62:50-Niederlage antreten: „Wir nehmen keine Punkte, aber eine sehr gute Erfahrung mit. Wir haben das Spiel so gestaltet, wie wir uns es vorgenommen hatten. Am Ende hat uns das Quäntchen Glück gefehlt„, erklärt Reza nach der Schlusssirene. „Die Körpersprache hat mir gut gefallen, mit der Leistung kann man zufrieden sein: das ist der Startpunkt für einen weiteren Schritt nach vorne.“ Zeit dafür hat das Team, denn das nächste Spiel steht erst am 8. November – in der Sömmeringhalle gegen Schlusslicht Braunschweig – auf dem Plan.

Offenbar zufrieden mit der Leistung, kann man nicht das gleiche vom Ergebnis behaupten. Die Niederlage fiel höher als verdient aus. Alba spielte im ersten Viertel besser (20:14), der DBV Charlottenburg konnte jedoch seinen Spielstil anpassen und verhindern, dass der Gegner sich absetzt. Der taktischen Vorgaben der Albatrosse waren einfach zu erkennen: der Ball musste irgendwie den 208cm großen Center Joshua Lübken erreichen, die Aufgabe der Charlottenburg war es, das Pick&Roll zu erschweren oder ganz zu unterbinden.

Das verpasste Momentum im dritten Viertel

Marangozov_albaDer Abstand wuchs auf neun Punkte an (35:26/23.), als die Albatrosse ihren Plan durchsetzen konnten, schrumpfte auf zwei, als der DBV den Gegner im Griff hatte und mit Mikias Mamo und Marc Friederici endlich auch sein offensives Glück aus der Distanz fand (35:31/25.). Im Nachhinein musste man feststellen, dass unsere Jungs das Momentum nicht ganz genutzt haben. Leonik Wadehn verkürzte zwar auf zwei Zähler (35:33) und anschließend musste Alba auf den mit 4 Fouls belasteten Center Lübken verzichten. Man erarbeitete sich Offensivrebounds und Freiwürfe, die nicht in Punkte umgemünzt wurden. So konnte der DBV auf einen Punkt herankommen, als Maik Marangosov den dritten Dreier in diesem Viertel versenkte (37:36/27.), aber die Führung nicht übernehmen. Die Schlussphase gehörte dann den Gastgebern, die fünf Zähler aus den letzten beiden Angriffen mitnahmen.

Die Geschwister Friederici leisten Widerstand

Mit einem 6-Punkte-Rückstand (47:41) ging es ins entscheidende Viertel. Der DBV setzte nach wie vor auf die Arbeit in die Defensive, um den Anschluss nicht zu verlieren. Alba fand immer wieder in einem Foul ihre Rettung – oft kurz vor dem Ablauf der Angriffszeit – und zog so hauptsächlich an der Freiwurflinie davon (57:43). Die Geschwister Friederici brachten den Abstand erneut in einstelligen Bereich (57:48/35.), aber die Hoffnung verpuffte, als die folgenden Dreier ihren Weg in den Korb nicht fanden.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Henry Philipp Czerr, Joshua Meck, Marc Friederici (16 Punkte), Dominic Driegert, Vincent Friederici (8), Mikias Mamo (3), Stefan Kljajic, Maik Marangosov (11), Leonik Wadehn (6), Philipp Bertelsmann, Brandon Coleman (4), Juri Snigula (2).

 

1 19 20 21 22 23