Artikel der Kategorie: Jugend News

2. RLN – JBBL | Doppelsieg am ersten Spieltag 2016

Die 1. Herren und das JBBL-Team von DBV waren am ersten Spielwochenende nach der Weihnachtspause gefordert. Beide konnten den Heimweg – mal kürzer (Lichterfelde) mal länger (Braunschweig) – mit guter Stimmung und zwei Punkte mehr in der Tabelle antreten.

2. Regionalliga: Wichtiger Sieg bei TuSLi

Unsere erste Mannschaft kam zum Start ins Jahr 2016 zu einem wichtigen
82:72-Erfolg beim Kooperationspartner TuS Lichterfelde.

Lange Zeit sah es nicht nach einem Erfolg beim Tabellenvorletzten aus, denn die Mannschaft leistete sich viele haarsträubende Fehler in der Verteidigung, aber auch reichlich Ballverluste. Erst im letzten Viertel konnten die Charlottenburger die Intensität endlich auf Normalmaß bringen. Dieses Viertel ging mit 26:13 an uns und damit hatten wir die zwei Zähler in der Tasche.

Die Wertung aus dem eigentlich gewonnenen Spiel gegen Marzahn schmerzt nach wie vor. Eigentlich hätten wir mit 8 Siegen und 5 Niederlagen eine
gute Ausgangsposition erspielt; doch durch die Aberkennung des Erfolgs
und den weiteren Punktabzug stehen wir nunmehr bei 7 Siegen, sechs Niederlagen und nur 13 Punkten. Wir müssen also auch das Spiel gegen den starken Aufsteiger Wolmirstedt am Sonnabend (19 Uhr, Schiller) gewinnen, um den Vorsprung auf die Gefahrenzone auszubauen.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Max Gervinck (10 Punkte), Finn Göing (13), Daniel Hönicke (13), Chris Kuntze (1), Konstantin Linnartz (8), Nico Linnartz (2), Milan Pesic (8), Kevin Schaffartzik (18), Thomas Tripp (10)

 

JBBL: Am Sonntag kommt es zum Showdown

Das neue Jahr hat auch für das JBBL-Team um Reza Ghasseminia erfolgreich mit einem Start-Ziel-Sieg begonnen.  Gegen die Junior Löwen Braunschweig gewann man auswärts mit 82:63 und bereitete sich so bestens auf das kommende Spiel gegen den RSV Eintracht vor.

jbbl_braunschweigWir haben aggressiv verteidigt und gut zusammen gespielt„, freut sich Headcoach Reza. „Nun sind wir bereit für das wohl wichtigste Spiel der Vorrunde„. Denn Am Sonntag (11 Uhr) ist der RSV Eintracht zu Gast. Um sich das Weiterkommen zu sichern, muss der DBV das Spiel gewinnen und auch bestenfalls den direkten Vergleicht für sich entscheiden. Das Hinspiel ging mit 79:69 an Stahnsdorf.

Das Team freut sich über jegliche Unterstützung in dieser wichtigen Partie!

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Vincent John Friederici (12 Punkte, 4 Ballgewinne), Mikias Mamo (15), Marc William Friederici (18 Punkte, 6 Rebounds, 5 Assists, 8 Ballgewinne), Philipp Bertelsmann (7), Juri Snigula, Felix Mensing (20), Philipp Czerr (4), Brandon Coleman (2 Punkte, 9 Rebounds), Leonik Wadehn, Joshua Meck (2), Maik Marangosov (2), Nils Gonscherowski.

Akim Jonah nominiert für U18-Nationalmannschaft

Unser Center Akim-Jamal Jonah hat es geschafft! Im Anschluss zum Trainingscamp im brandenburgischen Kienbaum (13.-16. Dezember) hat der DBB-Trainerstab 18 Spieler für den U18-Kader nominiert. Und Akim ist mit dabei. Nach den Jahren in unserem Nachwuchsbereich und nun als Stammspieler im aktuellen NBBL-Team der AB Baskets geht der nächste Traum in Erfüllung: Nationalspieler!.

Akim kann in dieser Saison durchschnittlich ein Double-Double vorweisen: 13,3 Punkte und 11,4 Rebounds hat er bislang in der Staffel Nordost gesammelt.

Gute Chancen hat auch ein zweiter Spieler der AB Baskets: Anton Kamke. Er gehört zur zehnköpfigen Gruppe des erweiterten Kaders, der noch unter Beobachtung für eine künftige Nominierung steht. Aus Berlin kommen auch drei weitere Spieler: Guard Bennet Hundt (vorher TusLi, nun Alba) sowie Guard Ferdinand Zylka und Center Filip Stanic (beide Alba).

Akim und der Nationalmannschaft stehen zwei große Ereignisse bevor: das Albert-Schweitzer-Turnier in Mannheim und Viernheim (Auftakt am Ostersamstag, den 26. März, Endspiel am 2. April 2016) sowie die U18-Europameisterschaft im Sommer. Team Deutschland schaffte es letztes Jahr im griechischen Volos bis ins Viertelfinale und wurde am Ende Achter.

Der DBV Charlottenburg freut sich enorm, wieder einen Nationalspieler in seiner Reihe zu haben und gratuliert dem Spieler und den Trainern für die sehr gute Arbeit.

JBBL | Pleite beim Kooperationspartner RSV

Der DBV Charlottenburg konnte sich am Sonnabend nicht mit einem vorweihnachtlichen Sieg bescheren. In Teltow zog das Team um Headcoach Reza Ghasseminia mit 69:79 den Kürzeren und muss nun noch härter um den Einzug in die Hauptrunde der JBBL kämpfen.

Richtungsweisend für die Pleite war unter anderem die Verteidigung im zweiten Viertel – besonders in Eins-gegen-Eins-Situationen. Fast unangefochten konnte der Gegner zum Korb ziehen und sich Freiwürfe erarbeiten, die das Spiel nach einem 2:6-Lauf drehten und den Vorsprung von 4 (25:21) auf 14 (42:28/17.) und dann 19 Punkte (50:31/23.) hochschraubte. „In diesen Minuten des Schicksals haben wir einige Karten verspielt“, gab Headcoach Ghasseminia nach dem Spiel zu. „Wir haben uns mit Fouls belastet und den Gegner beflügelt, genau in dem Moment, in dem wir besser auf dem Parkett standen“.

Einmal mehr: Licht aus, Licht an

Dennoch war auch bei diesem Rückstand längst das Ende nicht geschrieben. Die Mannschaft zeigte auch im Rückstand, dass es lediglich einen Spieler braucht, der das „Licht anknipst“, um wieder alles möglich zu machen. Die verantwortungsvolle Aufgabe übernahm in Teltow Leonik Wadehn mit einem Dreipunktespiel, gefolgt von den Zwillingen Friederici, die mit zwei Dreiern den Abstand auf 14 Punkte innerhalb von knapp zwei Minuten verkürzten (68:54). Der Aufholjagd schloss sich nach fünf weiteren Zählern von Marc Friederici auch Philipp Czerr mit dem Fastbreak zum 71:63 an.

„Aufgabe machbar, aber zunächst kein Ausrutscher in Braunschweig“

Der Spielausgang war wieder offen, sodass der RSV Eintracht alle seine Auszeiten vorzeitig nutzte, um ein Mittel gegen das Comeback der Charlottenburger zu finden. Dabei halfen die DBVer schlussendlich mit, indem einige Freiwürfe in den letzten 90 Sekunden nicht das Ziel fanden. Der Sieg war somit nicht mehr zu erreichen, es blieb aber weiterhin das Ziel, sich die bestmögliche Ausgangslage hinsichtlich des Rückspiels im Januar zu erarbeiten. „Mit 10 Punkten Rückstand kann ich auch in dieser Hinsicht nicht zufrieden sein, aber die Aufgabe ist durchaus machbar, wenn wir unsere Schwächephasen abstellen“, sagt Coach Reza nach dem Spiel.

Bevor es zum möglichen Endspiel um die Hauptrunde kommt, muss der DBV Charlottenburg am 10. Januar in Braunschweig antreten. „Wir können uns keinen Ausrutscher leisten. Ein Sieg muss her“, warnt der Headcoach.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Philipp Henry Czerr (3 Punkte), Joshua Meck (3), Marc John Friederici (17 Punkte/6 Rebounds), Florian Weber, Felix Mensing (4), Vincent John Friederici (13 Punkte/6 Rebounds), Mikias Mamo (5), Malik Marangosov, Aris Pehlivanian, Leonik Wadehn (8), Juri Snigula (2), Brandon Coleman (14 Punkte/7 Rebounds)

Mehr Zahlen findet ihr hier

NBBL I AB Baskets mit wichtigem Auswärtssieg in die Weihnachtspause

Vincent Meunier: Schnelle Hände zum Sieg der AB Baskets

Beim Auswärtspiel bei den Blue Giants Neustadt ist den AB Baskets der dritte Sieg in Folge gelungen. In einem durchweg spannenden Spiel konnte sich die Mannschaft gegen die heimstarken Neustädter behaupten und siegte knapp mit 68:66 (35:31). Mit dem Sieg beim Tabellennachbarn konnten die AB Baskets ihren vierten Tabellenplatz behaupten und schließen die Hinrunde damit auf einem Playoff-Platz ab.

Spielentscheidend war dabei wie schon in der Woche zuvor die Treffsicherheit von AB-Guard Paul Giese (18 Punkte, 3 Rebounds, 0 Turnover). Zwar war diesmal anders als in Oldenburg kein Gamewinner nötig, seine drei erfolgreichen Dreier im vierten Viertel waren aber nicht weniger wichtig.

Einsatzbereitschaft am Brett wird belohnt

Der Start ins Spiel war jedoch noch etwas verhalten, defensiv war man im ersten Spielabschnitt nicht auf der Höhe. Doch im Gegensatz zu den letzten Spielen zeigte das Team sich treffsicher von jenseits der Dreierlinie und blieb so durch die Treffer von Levent Yer (2) und Paul Giese in Schlagdistanz (18:21).

Einige defensive Korrekturen von Headcoach McCollister zeigten dann Wirkung: Ab dem zweiten Spielabschnitt zeigte die Defensive sich stark verbessert. Besonders im Kampf um den Rebound bot das Team große Einsatzbereitschaft und entschied das Duell an den Brettern gegen die athletischen Neustädter mit 48:40 für sich, in einem solch ausgeglichenen Spiel sicherlich ein mitentscheidender Faktor.

Mpacko ausgeschaltet in der entscheidenden Phase

Durch die starke Leistung von Giants-Guard Samuel Mpacko (20 Punkte, 4 Rebounds) konnte Neustadt im dritten Viertel wieder leicht die Oberhand gewinnen und mit 4 Punkten Vorsprung in den Schlussabschnitt gehen. Doch das Team der AB Baskets war heiß auf diesen Sieg und das Überwintern auf dem Playoffs-Rang.

Die Dreier von Giese, die starke Defense von Thabo Paul gegen Mpacko und die schnellen Hände von Forward Vincent Meunier (5 Steals) brachten den AB Baskets schließlich den so wichtigen Sieg.

Die AB Baskets „trinken ´ne Cola“ in Belgien

Damit ist die Hinrunde in der NBBL Nordost abgeschlossen. Das Basketballjahr 2016 beginnt für die AB Baskets am 17.1. mit einem Heimspiel gegen den Stadtrivalen Alba Berlin. Doch auch in der Winterpause ist nur kurz Entspannung angesagt. Am zweiten Weihnachtsfeiertag reisen die AB Baskets – noch verstärkt durch einige JBBL-Spieler der drei Kooperationspartner – DBV Charlottenburg, TuS Lichterfelde und RSV Entracht – nach Belgien, um sich beim internationalen Coca Cola X-Mastournament in Kortrijk auf die Rückrunde vorzubereiten. Der jüngste NBBL-Jahrgang und die JBBLer werden in der U17 an den Start gehen, die beiden älteren Jahrgänge in der U19.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Scholtes (2), Thabo Paul (4), Levent Yer (12), Amani Ogette, Jonas Wagner (6), Anton Kamke (4), Paul Giese (18), Yannick Hildebrandt (2), Ferdinand Gerstenberger (2), Faris Fadlelmula, Akim-Jamal Jonah (16), Vincent Meunier (2).

Statistik

JBBL | DBV unterliegt knapp den Albatrossen

Wie schon im Hinspiel bei Alba schrammte der DBV Charlottenburg auch am Sonnabend in der Schillerstraße lange an einer kleinen Sensation vorbei. Das Team um Headcoach Reza Ghasseminia schloss die erste Hälfte in Führung ab (40:37), kämpfte sich aus einem zweistelligen Rückstand zurück, aber musste sich am Ende dem Favoriten mit 75:80 geschlagen geben.

Ghasseminia: „Keine Punkte, aber viel Selbstbewusstsein“

„Ich bin nur ein ganz wenig enttäuscht, aber kann meinen Jungs nichts vorwerfen. Wir haben eine gute Leistung abgerufen und Alba lange mit unserer Spielweise geärgert“, bilanzierte Trainer Ghasseminia nach der Schlusssirene. „Aus dieser Partie nehmen wir zwar nichts Zählbares für die Tabelle mit, aber ganz viel Selbstbewusstsein für die kommenden Endspiele gegen den RSV Eintracht. Ich bin mir sicher, dass die Jungs Hunger auf mehr als die Relegation haben und alles tun werden, um die Hauptrunde zu erreichen.“

Alles gegeben hatten die Charlottenburger auch im Stadtderby am Sonnabend. Der Kampf unter dem Korb, dort wo Alba einen deutlichen Größenvorteil hatte, blieb weitestgehend ausgeglichen (DBV 34 Rebounds, Alba 40) und mit 17 Teamassists (gegen 12) bewies der DBV weniger von Einzelaktionen abhängig zu sein als der Gegner. Was gefehlt hat, sind eine bessere Verteidigung im ersten Viertel und ein kühler Kopf in der entscheidenden Anfangsphase des vierten Viertels, als die Gäste einen 11:2-Run hinlegten und die Führung auf 11 Punkte ausbauten (66:77).

DBV überzeugt im zweiten Viertel

Joshua Meck_AlbaZwischen dem anfänglichen Schlagabtausch (23:23) und dem Alba-Lauf im letzten Abschnitt überzeugte der DBV Charlottenburg mit Aufmerksamkeit in der Verteidigung und dem Willen zum Sieg. Beispiel dafür: Leonik Wadehn und seine Mitspieler erkämpften sich über zehn Sprungball-Situationen. Das machte Alba das Leben deutlich schwieriger, sodass die Hausherren zu einfachen Punkten kamen und die erste Halbzeit in Front abschlossen (40:37).

Das Spektakel ging auch im dritten Viertel weiter. Die Albatrossen starteten besser und versuchten ein ums andere Mal sich abzusetzen, aber der DBV blieb dran, mal dank eines Fastbreaks (56:58), mal dank eines Dreiers (62:66) und kam nochmal heran, als Vincent Friederici ein Offensivrebound in zwei Punkte ummünzte.

Licht aus, licht an

Mit noch acht verbleibender Spielminuten erlaubte sich unser Team leider eine Schwächephase und Alba nutzte die Fehler im Aufbauspiel eiskalt aus, um den Vorsprung in zweistelligen Bereich auszubauen. Die Zwillinge Friedrici ließen in der Endphase mit drei blitzschnellen Dreiern die Hoffnung auf einen Heimsieg noch einmal aufkeimen (75:79) und die aggressive Verteidigung zwang Alba im letzten Angriff zu einem Ballverlust. Den Charlottenburgern blieb nur noch wenig Zeit für einen schnellen Dreier, der daneben fiel.

Die Gesichter der Spieler drückten am Ende die Enttäuschung aus. Die muss aber in dieser Woche in Selbstbewusstsein umgewandelt werden, denn am kommenden Samstag um 12 Uhr geht es in Stahnsdorf beim Kooperationspartner RSV Eintracht um ganz wichtige Punkte. Wer sich durchsetzt, erspielt sich die bessere Ausgangslage für das Erreichen des dritten Tabellenplatzes und damit das Ticket zur Hauptrundenteilnahme.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Philipp Czerr, Joshua Meck (3 Punkte), Felix Mensing (17 Pkt., 6 Reb.), Florian Weber (2), Marc Friederici (17), Vincent Friederici (24 Pkt, 7 Reb.), Mikias Mamo (5), Leonik Wadehn (5), Philipp Bertelsmann, Brandon Coleman (5 Ballgewinne), Juri Snigula (2), Jonas Pielicke.

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Kooperationspartner
Der RSV Eintracht hat an diesem Wochenende Göttingen deutlich geschlagen (72:52) und den dritten Saisonsieg erzielt. Ferner zeigte sich TusLi weiterhin stark und zeigte Braunschweig auswärts mit 108:65 klar die Grenzen auf.

NBBL: Giese wirft die AB Baskets zum Sieg

Das NBBL-Team der AB Baskets hat am Sonntag den zweiten Sieg in Serie einfahren können: In Oldenburg setzte man sich gegen die Baskets Akademie Weser-Ems, das zuvor fünf Spiele in Serie ungeschlagen war, mit 60:57.

Schlechte Wurfquote, aber der wichtigste Wurf sitzt

Dabei wurde AB-Guard Paul Giese in einem über die gesamte Spielzeit hinweg engen Spiel zum Helden für die Berliner. Sein Dreier 19,9 Sekunden vor Ende wurde zum Gamewinner, der letzte Wurf der Oldenburger verfehlte deutlich sein Ziel.
Dabei hatte das Team von Headcoach McCollister das gesamte Spiel über vieles richtig gemacht, ein Problem zieht sich aber weiterhin durch die Saison: Die Wurfquote. So konnte man sich trotz teils sehr ordentlicher Verteidigung und gut herausgespielter eigener Abschlüsse in der zweiten Halbzeit nicht entscheidend absetzen. Umso wichtiger, dass der entscheidende Wurf letztlich doch sein Ziel fand.
Nach leichten Nachteilen in der ersten Halbzeit (24:29) kamen die AB Baskets besser aus der Kabine und hatten endlich einige erfolgreiche Offensivaktionen. Verbunden mit Ballgewinnen aus der Ganzfeldpresse konnte eine Führung von zeitweise 10 Punkten herausgespielt werden. Ein Oldenburger stemmte sich aber besonders gegen die drohenden zweite Saisonniederlage: Lucien Schmikale war für die Baskets über lange Strecken des Spiels nicht zu verteidigen. Er scorte sowohl von außen als auch am Brett und erzielte so mit 32 Punkten mehr als die Hälfte der Punkte seines Teams. Angeführt von seiner starken Leistung konnten die Oldenburger so auch im vierten Viertel das Spiel wieder ausgleichen.

Spezialagent Levent

Eine Umstellung in der Verteidigung der Baskets brachte letztlich die Chance auf den Sieg. Schmikale wurde von Guard Levent Yer in Sonderbewachung genommen. Yer sollte verhindern, dass der Juniorennationalspieler überhaupt an den Ball kommt. Das Rezept ging auf, von diesem Zeitpunkt an nahm Schmikale keinen Wurf mehr. Da aber auch das restliche Team der Oldenburger den Berlinern einen harten Kampf bot und die Baskets selbst in der Offensive einige Chancen liegen ließen, bedurfte es schließlich der starken Nerven von Paul Giese, die den so wichtigen Sieg sicherten.

Mit dem Erfolg stehen die AB Baskets nun bei einer ausgeglichenen Bilanz von 3-3 und damit auf dem vierten Tabellenrang der NBBL Nordost. Enorm wichtig wird das abschließende Spiel vor der Winterpause: Kommenden Sonntag gastieren die Baskets beim Tabellennachbar in Neustadt, mit einem Sieg könnte man sich das Überwintern auf einem Playoff-Platz sichern.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Scholtes (4 Punkte), Thabo Paul (8 Pkt., 7 Assists), Levent Yer (5), Amani Ogette (7), Jonas Wagner (3), Anton Kamke (5), Paul Giese (6), Yannick Hildebrandt (6 Pkt, 8 Rebounds), Ferdinand Gerstenberger, Jonas Jansen-Winkeln, Akim-Jamal Jonah (16 Pkt., 12 Rebounds), Faris Fadlelmula.

Mehr Statistik hier

JBBL | Überzeugender Sieg in Göttingen

Nach der bislang besten Saisonleistung gewinnt unser JBBL-Team beim BBT Göttingen mit 80:55 (42:28) und hat nun gute Chancen, die JBBL-Hauptrunde zu erreichen.

Die Mannschaft von Reza Ghasseminia landete einen Start-Ziel-Sieg gegen die Niedersachsen. Die Göttinger kamen von Anfang an gegen die gut eingestellten Berliner nicht ins Spiel. Das Heimteam tat sehr schwer ihre Set-Plays durchzuspielen und konnte nicht einmal ihre aus dem Hinspiel gefürchtete Reboundüberlegenheit ausnutzen (am Ende gewannen auch dieses Duell die DBVer mit 50:34).

Eine bissige und leidenschaftliche Defense der Gäste, die für dieses wichtige Spiel bereits einen Tag zuvor angereist und entsprechend ausgeruht ins Spiel gingen, bedeutete bereits zur Halbzeit ein gutes Polster (42:28). Zufrieden zeigte sich deswegen auch der Coach: „Die Jungs wurden im Hinspiel bei den Rebounds so frisch gemacht, dass es heute vor allem eine Frage der Einstellung und des Stolzes war, besser auszuboxen und nicht erneut unterzugehen“.

In der 2. Hälfte schaltete man sowohl in der Offense auch in der Defense noch einmal einen Gang höher. Angeführt vom Topscorer der Partie, Leonik Wadehn (13 Punkte, dazu 3 Assists und 3 Ballgewinne), sorgten die Charlottenburger dann schnell für klare Verhältnisse und die Vorentscheidung. So gewann man auch in der Höhe verdient mit 80:55. Einzig die 24 verursachten Turnover stellten ein Makel in der sonst überzeugenden Teamleistung der Berliner dar (20 Assists im Spiel).

„Wenn man auf die Statistiken sieht, stellt man fest, dass heute alle 12 Spieler ihre Chance gut genutzt haben und punkteten. Ein dickes Lob an das ganze Team! Wir schauen nach vorne und wollen im Training weiter an der individuellen Ausbildung der Spieler arbeiten.“, so ein zufriedener Reza.

Für den DBV Charlottenburg spielten: Leonik Wadehn (13 Punkte), Vincent Friederici (11), Joshua Meck (10), Brandon Coleman (9), Marc Friederici (8), Juri Snigula (7), Felix Mensing (6), Philipp Bertelsmann (5), Mikias Mamo (4), Philipp Czerr (3), Florian Weber (2), Jonas Pielicke (2).

Die gesamte Statistik zum Spiel findest du hier.

JBBL | TuSLi gewinnt Spiel der Kooperationspartner

„TuSLi hat in diesem Spiel fast alles richtig gemacht: Mit der Pressverteidigung hat uns der Gegner das Leben schwierig gemacht und in der Offensive haben sie sich aufgrund der Abwesenheit von Henrik Drescher angepasst“. Ein dickes Lob an sein altes Team spricht der DBV-Headcoach Reza Ghasseminia nach der deutlichen Heimniederlage gegen den Favoriten für den Gruppensieg aus. Nach einer noch offenen ersten Halbzeit (28:42) schaltete TuSLi noch einen Gang hoch und gewann am Ende mit 95:48.

Unsere Leistung hätte viel besser sein müssen, um TuSLi zu ärgern„, ist Rezas Aussage zur Leistung der eigenen Mannschaft: „Wir haben unseren Gameplan kaum umgesetzt und das hat dazu geführt, dass wir eingeschüchtert wirkten und frühzeitige Foulprobleme bekommen haben.

Miki Mamo_TuSLiVor allem Marc Friederici und Brandon Coleman litten darunter und kamen nie wirklich ins Spiel.

Mit der gewohnt aggressiven Defense und ohne übergroßen Respekt vor den Süd-Berlinern agierten die DBVer zu Beginn. Zwar gingen die Gäste früh in Führung, allerdings antworteten die Hausherren immer wieder per Dreier oder durch Fastbreaks und blieben so auf Schlagdistanz. Allerdings verpassten sie es, den Rückstand unter die psychologisch so wichtige 10-Punkte-Marke zu bringen, sodass TuSLi zur Halbzeit einen komfortablen 14-Punkte-Vorsprung mit in die Kabine nahm.

In der zweiten Halbzeit legte TuSLi noch ein 17:0-Run, der für die Vorentscheidung sorgte (38:74). Die Moral der Charlottenburger war gebrochen. Als auch der unglücklich agierende Marc Friederici (2 Punkte, 5 Fouls in 11 Minuten Einsatzzeit) frühzeitig vom Feld musste, ging trotz viel Einsatzes nicht mehr viel zusammen. Lediglich TuSLi-Guars Jonas Mattisseck fand nun noch richtig Lust am scoren – er war nicht zu stoppen und erzielte drei Dreier im Schlussviertel um sich mit 36 Punkten aus der Sömmeringhalle zu verabschieden und die hohe Niederlage der Charlottenburger zu besiegeln.

Wir müssen nach vorne schauen. Am kommenden Sonntag steht ein Schlüsselspiel in Göttingen auf dem Plan. Von jetzt an gilt es, hart zu trainieren, eine Lehre aus dieser Pleite zu ziehen und sich weiter entwickeln, denn dieses Ergebnis ändert nichts in unserem Rennen um die Hauptrunde.“ Tip-Off in der Halle des Felix Klein Gymnasiums ist um 11 Uhr.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Felix Mensing (2), Aris Pehlivanian, Marc John Friederici (2), Vincent John Friederici (11), Mikias Mamo (9), Jonas Pielicke (4), Maik Marangosov, Leonik Wadehn (6), Philipp Bertelsmann (3), Brandon Coleman (3), Juri Snigula (8), Nils Gonscherowski.

Dem dritten Kooperationspartner RSV Stahnsdorf gelang ein wichtiger Heimsieg gegen Braunschweig. Nach dem 65:60-Erfolg über die Niedersachsen zieht der RSV punktgleich mit dem DBV Charlottenburg.

NBBL | AB Baskets fahren ersten Heimsieg ein

Drei Tage nach der couragierten aber erfolglosen Leistung bei Alba fuhren die AB Baskets am Sonntag den zweiten Saisonsieg – den ersten vor heimischer Kulisse – ein. Das Team der Kooperationspartner DBV Charlottenburg, TuSLi und RSV schlug die Hamburger Sharks mit 65:49.

Eine mäßige Leistung für einen wichtigen Sieg“, ließ sich Headcoach Stephan McCollister nach der Schlusssirene zitieren. „Wir müssen langsam unseren Rhythmus finden, was uns heute nur ansatzweise gelungen ist, vor allem im dritten Viertel.

Dennoch war der Sieg der Berliner nie wirklich in Gefahr, denn die Gäste konnten nur in der Anfangsphase das Geschehen bestimmen. Die AB Baskets fanden langsam, aber zunehmend die Lücken in der gegnerischen Zonenverteidigung, zeigten dabei aber ein weiteres Mal eine schwache Wurfquote (20/63). Die absolute Dominanz beim Rebound – 41 Offensivrebounds zu 9, 13 davon durch Akim Jonah – wurde nicht so häufig wie gewünscht in Punkte umgewandelt, was auch zur Unzufriedenheit des Trainers beitrug. Das Geleistete reichte immerhin für einen 15:0-Lauf im zweiten Viertel, der die Weichen für das Happy End stellte.

Körperliches Spiel war gefordert: Guard Jordan Müller umkurvt seinen Gegenspieler mit allen Mitteln.

Körperliches Spiel war gefordert: Guard Jordan Müller umkurvt seinen Gegenspieler mit allen Mitteln.

Es waren zwei Dreier von Felix Scholtes – der erste nach einem mustergültigen Angriff gegen die Zonenverteidigung erarbeitet – die die Wende einleiteten, Paul Giese machte es ihm nach und Yannick Hildebrandt fügte weitere drei Punkte hinzu. Aus einem 16:20-Rückstand wurde ein zweistelliger Vorsprung (31:20), den die Sharks bis zur Halbzeitpause noch um drei Punkte verkürzten (36:28).

Nach der Pause zeigten die AB Baskets endlich auch die Einstellung, die sich Stephan McCollister gewünscht hatte. „Wir müssen ‚tougher‘ sein, und zwar in jeder Hinsicht„, hatte er seinen Spielern in der ersten Halbzeit oft gesagt. Das nahm sich dann Paul Giese in der 29. Minute zu Herzen, als er mit richtigem Tempo den Rebound eroberte und einen cleveren Pass auf Felix spielte. Da die Verteidigung in der Zone kollabiert war, hatte Felix Zeit und Platz, um seinen dritten Dreier im Spiel zu versenken (48:38).

Im letzten Abschnitt ging es nur darum, den Sieg in den sicheren Hafen zu bringen und das gelang ohne besondere Schwierigkeiten. Für das Highlight sorgte noch Akim Jonah mit dem Dunk nach Vorlage von Paul Giese zum 57:41, der die ganze Halle jubeln ließ.

Mit diesem Erfolg verabschiedet sich das Team von seinem Heim-Publikum für das Jahr 2015, denn vor der Weihnachtspause stehen nun zwei Auswärtsspiele an. Das erste steigt am kommenden Sonntag (14 Uhr) in Oldenburg, die Woche drauf gastieren dann die AB Baskets in Neustadt.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Scholtes (9 Punkte), Thabo Paul (2 Punkte, 5 Assists), Levent Yer (4), Amani Ogette (2), Jordan Müller (2), Anton Kamke (11 Pkt, 9 Rebounds), Paul Giese (10 Pkt., 4 Assists), Yannick Hildebrandt (8), Ferdinand Gerstenberger, Jonas Jansen-Winkeln (2), Akim-Jamal Jonah (9 Pkt, 17 Rebounds), Vincent Meunier (6 Pkt, 4 Ballgewinne).

 

WE-Preview: Double Header II in der Sömmeringhalle

Die erste Auflage des Double Headers verlief süßsauer. Die JBBL erkämpfte sich einen „dreckigen“, aber wichtigen Sieg gegen die Junior Löwen Braunschweig, die sich wiederum in der NBBL gegen die AB Baskets revanchierten.

Am kommenden Sonntag treten beide unseren Bundesliga-Team wieder in der Sömmeringhalle an. Um 11 Uhr empfängt das JBBL-Team um Reza Ghasseminia Kooperationspartner TuS Lichterfelde, die AB Baskets treffen ab 14 Uhr in einer im Kampf um die Playoffs schon wichtigen Partie auf die Hamburger Sharks.

JBBL: Ein Sieg und die Tabelle wird auf dem Kopf gestellt
Nach 2 Wochen Pause ist der DBV Charlottenburg wieder gefordert. Unsere Jungs treffen auf das alte Team von Headcoach Reza Ghasseminia. „Einerseits ist es schön, wieder alte Freunde zu treffen, andererseits hat natürlich das Geschäft Priorität“, sagt der Headcoach zum Treffen mit dem alten Verein. „In den spielfreien Wochen haben wir gut trainiert und nun wollen wir gegen TuSLi nicht nur mitspielen, sondern auch sie zu Fehlern zwingen“.

Das Spiel der Lichterfelder ist sehr auf Hendrik Drescher ausgelegt. Der 2,04 Meter große Center hat in den ersten vier Spielen drei Double-Double hingelegt: Durchschnittlich kommt er auf 31 Punkte und 13.3 Rebounds pro Spiel. „Wenn er im Raum von den guten Guards – vor allem Jonas Mattisseck –  gefunden wird, dann ist es meistens sehr schwierig ihn in den Griff zu bekommen“, stellt Ghasseminia fest. „Allerdings ist TuSLi nicht nur Drescher. Das Team verfügt über sehr effektive Spielzüge und jeder weiß, was er auf dem Feld tun soll“.

Die Aufgabe ist anspruchsvoll, aber Reza kann auch ein paar Vorteile für die Charlottenburger nennen: „Wir sind in diesem Spiel ganz klar Außenseiter und spielen ohne Druck. Auch bei einer Niederlage würden wir Dritter und damit auf Hauptrunde-Kurs bleiben“. Nicht nur die Psychologie kommt dem Team zu Hilfe: „Wir sind – auch bei noch mangelnder Athletik – ein schnelles Team, und das kann jedem Gegner Sorgen bereiten“, so Reza. Sorgen bereitet auch die Grippewelle, die letzte Woche das Team fest im Griff hat: „Wir werden trotzdem bereit sein, alles zu geben. Mit einem Sieg wären wir punktgleich mit den Top-Favoriten dieser Gruppe. Dieser Gedanke ist stärker als jeglicher grippale Infekt.“

NBBL: Zeit für die Wende
Nach zuletzt zwei Auswärtsniederlagen in Folge dürfen die AB Baskets endlich wieder in der heimischen Sporthalle Charlottenburg (Sprungball um 14 Uhr) antreten. Genau wie die AB Baskets steht der nächste Gegner, die Hamburger Sharks, bei einer Bilanz von einem Sieg und drei Niederlagen.

Das Team um Headcoach Stephan McCollister konnte gegen Alba keine Punkte nach Hause mitnehmen, dafür Selbstvertrauen – dank der guten defensiven Leistung in der ersten Halbzeit. Die Defensive kann ausgerechnet im kommenden Spiel eine Schlüsselrolle einnehmen, denn die Sharks sind mit 257 Punkten das Team, das in der Staffel Nordost nach vier Spielen am wenigsten gescort hat. Die AB Baskets haben bisher immerhin einen Zähler mehr erzielt.

Die offensive Verantwortung ist bei den Haien auf drei Schultern verteilt: Power Forward Joao Paulo Goncalves (13 Punkte und 6 Rebounds pro Spiel), Center Yngve Jentz (12 Pkt. und 10 Reb.) sowie Flügelspieler Noel Uzochi Okona (12 Pkt. und 6 Reb.) zeigten in den ersten Spielen bereits ihre Qualitäten und werden sicher nicht unterschätzt.

Ein Sieg ist immens wichtig, um nicht frühzeitig die Playoff-Plätze aus den Augen zu verlieren: Die Jungs freuen sich deshalb über zahlreiche, lautstarke Unterstützung am Sonntag.

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