Artikel der Kategorie: Jugend News

JBBL / NBBL | Double Header am Sonntag in der Sömmeringhalle

Nachdem am vergangenen Freitag auch die Leisungssportkooperation AB Baskets in der NBBL siegreich gestartet ist, wird es am kommenden Sonntag erstmals in dieser Saison zu einem Double Header in der Sömmeringhalle kommen. Um diesen kompakten Spieltag zu etwas noch speziellerem zu machen, wird gleich zweimal derselbe Verein zum Duell erscheinen: die Junior Löwen aus Braunschweig.

JBBL: Der DBV Charlottenburg wird wieder in die Erfolgsspur

Ein knapper Heimsieg gegen Göttingen und eine ebenso knappe Niederlage im Spiel bei Alba stehen bislang dem DBV Charlottenburg zu Buche. Am Sonntag um 11 Uhr – zum Auftakt des Double Headers – will das Team um Headcoach Reza Ghasseminia zurück in die Erfolgsspur: „Wir wollen vor allem einen Schritt weiter in unserer Entwicklung machen. Wenn wir kämpferisch ins Spiel gehen, in der Defense für ausreichend Druck sorgen und dann in der Offense den Rythmus finden, bin ich mir sicher, dass mein Team als verdienter Sieger vom Feld geht„, lautet des Trainers Kampfansage.

Der Start verlief hingegen für Braunschweig etwas holpriger: „Unser nächster Gegner musste zu Hause gegen Alba und beim Kooperationspartner TuS Lichterfelde zwei deutliche Niederlage hinnehmen – allerdings gegen die Topfavoriten unserer Staffel. Deshalb glaube ich – und hoffe auch – dass wir eine Braunschweiger Mannschaft in der Sömmeringhalle sehen werden, die alles geben wird um sich noch Chancen auf die Hauptrunde zu bewahren. Wir werden sie sicherlich nicht unterschätzen.“ Die ersten beiden Auftritte ließen erkennen, dass die Niedersachsen wohl sehr gerne die großen Spieler involvieren: Power Forward Jannik Krückeberg-Saathoff und Center Mark Mboya Kotieno teilten sich fast die Hälfte der Würfe der Braunschweiger (Wurfquote: 36.3%) und sammelten jeweils insgesamt 9 Rebounds. Im Backcourt stach bislang Guard Lorenz Sagebiel mit 17 Punkten und 4 Assists hervor.

Für Reza ist die Partie gegen die jungen Löwen auch aus persönlichen Gründen eine der besonderen Art: „Vieles verbindet mich mit Braunschweig: ich habe dort gewohnt, bin fünf Jahre Trainer einer Jugendmannschaft gewesen und habe dort meine jetzige Freundin kennengelernt. Ab und zu sind wir da und besuchen ihre Familie.

Kooperationspartner
Zeitgleich ist auch TuSLi in der JBBL zu Hause gefordert: Der Tabellenführer aus Lichterfelde empfängt Göttingen. Das Spiel zwischen dem RSV Stahnsdorf und den jungen Albatrossen wurde verlegt.

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NBBL: Mit Konzentration zum ersten Heimerfolg

Im zweiten Teil des Double Headers in der Sömmeringhalle (14 Uhr) freuen wir uns auf die Begegnung zwischen den AB Baskets und den Junior Löwen aus Braunschweig.

Trotz des Sieges in Bremerhaven zum Saisonauftakt in der vergangenen Woche war man bei den AB Baskets mit der eigenen Leistung nicht zufrieden. Zu wenig davon, was man in der langen Vorbereitung hart trainiert hatte, wurde vom Team umgesetzt. Es bedarf also einer Leistungssteigerung, um im ersten Heimspiel der Saison die Punkte in Berlin zu behalten.

Denn mit den Junior Löwen kommt zwar der aktuell Tabellenletzte der NBBL Nordost in die Hauptstadt, die zwei Niederlagen zum Auftakt sagen allerdings noch nicht viel über das tatsächliche Leistungsvermögen des Gegners aus. Zum einen hatte Braunschweig in den Piraten aus Hamburg und der Baskets Akademie Weser Ems zwei starke Gegner. Und noch viel schwerwiegender: In beiden Spielen musste man verletzungsbedingt auf Juniorennationalspieler Lars Lagerpusch verzichten. Dieser wird den Braunschweigern in Berlin aber voraussichtlich wieder zur Verfügung stehen, darauf lässt sein Einsatz in der ProB am vergangenen Wochenende schließen.

Doch auch bei den AB Baskets kehrt ein Leistungsträger in den Kader zurück. Nach abgesessener Sperre kann Flügelspieler Yannick Hildebrandt wieder aufs Parkett zurückkehren und sein Saisondebüt feiern. Bis auf die beiden schon länger Verletzten Timon Riedel und Tom Benk steht Headcoach McCollister also der komplette Kader zur Verfügung. Die Rotation ist also gut besetzt; McCollister hofft, sie nicht erneut leistungsbedingt frühzeitig starten zu müssen…

Es ist also alles angerichtet für einen spannenden Sonntag!

NBBL | Siegreicher Auftakt für die AB Baskets

In einem bis zum Ende knappen NBBL-Auftaktspiel gewinnen die AB Baskets in Bremerhaven mit 70:68 (39:41). Topscorer auf Seiten der Spielgemeinschaft war Anton Kamke mit 22 Punkten.
Lange hatte sich die Mannschaft auf diesen Moment vorbereitet, nun endlich versammelte sich das Team um Headcoach Stephan McCollister zur finalen Besprechung in der Kabine des Eisbären-Trainingscentrums. Die Ansage war kurz, aber deutlich: Ein „Gewinnerteam“ sollte sich zum Saisonstart auf dem Feld präsentieren.

Mit Levent Yer, Paul Giese, Anton Kamke, Amani Ogette und Akim Jonah startete das Team motiviert ins Spiel – die ersten Saisonpunkte und 2:0-Führung der AB Baskets erzielte Amani per Korbleger. Im Anschluss zeigten dann die Eisbären eine Reaktion auf die hohe Niederlage aus dem Spiel in Neustadt: Zweimal schnappte sich Moritz Hübner den Ball auf dem linken Flügel und schloss per Dunking ab – die Verteidigung der Baskets leistete Geleitschutz. In der Offensive wurden Chancen auf einfache Abschlüsse liegen gelassen (5:15, 4. Minute) Früh sah sich McCollister zu einer Auszeit und leistungsbedingten Wechseln gezwungen. Die Euphorie zum Saisonstart war rasch verflogen, die Sicherheit musste zurückerlangt werden. In der Folge wurden zwar Angriffe über die die Guards Thabo und Levent erfolgreich in Punkte umgemünzt, Probleme offenbarte aber weiterhin die Verteidigung am Ball und in der Rotation. 27 Punkte (70% Feldwurfquote) zum Ende des Viertels (24:27) für die Gastgeber sprachen eine eindeutige Sprache.

Der zweite Abschnitt verlief weitgehend ausgeglichen, keinem Team gelang ein Scoring-Run. In der Defensive traten beide Teams nun beherzter auf, die Wurfquote sank. Immer, als die Gäste aus der Hauptstadt etwas das Ruder übernahmen, war Moritz Hübner zur Stelle. Der Bremerhavener zog 1-1 zum Korb oder wurde unfreiwillig an die Linie geschickt und hatte mit 17 erzielten Punkten in den ersten 20 Minuten maßgeblichen Anteil an der 41:39-Halbzeitführung der Gastgeber.

Unzufrieden mit der Intensität und der Umsetzung der taktischen Vorgaben (11-Spieler-Rotation in Halbzeit 1) musste in der zweiten Halbzeit eine andere Einstellung Einzug halten, wollte man Punkte aus Bremerhaven mitnehmen. Aber auch die Bremerhavener kamen entschlossen aus der Pause. Kein Team konnte sich in den nächsten 10 Minuten wirklich absetzen, jedoch holten die AB Baskets sich in Form von erfolgreichen Einzelaktionen durch Levent und Würfen von Anton eine 56:51-Führung.

Ohne bisher spielerisch zu überzeugen, ging es im letzten Viertel nun in erster Linie darum, den kleinen Vorsprung in einen Sieg zu verwandeln. Einen Vorsprung halten? Daraus wurde schon zu Beginn nichts! Denn es war jetzt Marius Behr auf Seiten der Eisbären, der 12 seiner 18 Punkte im Schlussabschnitt erzielte und die Hoffnungen auf einen Heimsieg bis zur Schlusssekunde am Leben hielt. Knapp 2 Minuten  vor Schluss sah es beim Punktestand von 67:64 für die Norddeutschen sogar danach aus, als Anton Kamke aus der Ecke einen wichtigen Dreier zum Ausgleich traf. Im nächsten Angriff konnten dann die Berliner die Zone endlich einmal überzeugend ausspielen – am Ende der Kette profitierte Faris Fadlelmula vom Anspiel von Spielmacher Thabo Paul und besorgte die letzten Feldpunkte für die Gäste. Von den anschließenden zwei Freiwürfen konnten die Eisbären nur einen verwandeln. Dann war der erste Sieg der AB Baskets in der jungen Geschichte der Spielgemeinschaft perfekt. Die abschließenden Freiwürfe nach Foul an Anton Kamke waren nach der Schlusssirene und damit nur noch Formsache.

„Insgesamt bin ich mit der Leistung heute nicht zufrieden, weil wir zu viel von den Trainingsinhalten heute nicht umgesetzt haben. Mit dem Ergebnis müssen wir daher unter diesen Umständen schon zufrieden sein. Gleichzeitig wissen wir nun, wo wir stehen und dass es noch viel zu tun gibt“, bilanzierte McCollister erleichtert.

Es spielten für die AB Baskets: Lennart Zumbusch, Thabo Paul (13 Punkte), Levent Yer (8), Jonas Wagner, Faris Fadlelmula (2), Anton Kamke (22), Paul Giese (9), Vincent Meunier (2), Jonas Jansen-Winkeln, Akim-Jamal Jonah (6), Nico Ehorn.

Noch mehr Zahlen gibt es hier

Am nächsten Sonntag (08.11., 14 Uhr, Sömmeringhalle) spielt das Team gegen Braunschweig.

NBBL | AB Baskets starten in Bremerhaven

Am morgigen Freitag ist es endlich soweit: Als letztes der 33 Teams der U19-Bundesliga NBBL starten die AB Baskets in die Saison. Um 15 Uhr trifft die Mannschaft auswärts auf den Nachwuchs des Beko BBL-Teams der Eisbären Bremerhaven.

Ein neues Team

Es ist ein Start der besonderen Art, denn es hat sich viel getan in den vergangenen Monaten seit dem Ende der letzten Saison: Neuer Name, neuer Kooperationspartner, neues Trainergespann und ein neu formiertes Team.
Die bereits bestehende Kooperation in der NBBL zwischen dem DBV Charlottenburg und TuS Lichterfelde wurde durch den RSV Eintracht Stahnsdorf noch verstärkt. Und um einem sperrigen Dreiernamen aus dem Weg zu gehen, wurde mit den Apartments am Brandenburger Tor ein Partner gefunden, der dem Projekt seinen Namen AB Baskets gibt. Neu an der Seitenlinie steht Stephan McCollister, der zuvor mehrere Jahre die JBBL-Mannschaft des DBV Charlottenburg betreute.

Saisonstart 2.0

Nachdem die Saison für die Spieler der AB Baskets in den verschiedenen Mannschaften der Kooperations-Clubs in ProB, 2. Regionalliga und Oberliga bereits seit einigen Wochen läuft, brennt das Team darauf, endlich auch gemeinsam in der höchsten Klasse des deutschen Nachwuchsbasketballs antreten zu können. Die lange Vorbereitung wurde in den vergangenen zwei Herbstferienwochen nochmals intensiviert, dementsprechend sollte man gut vorbereitet in die Saison gehen können. Die vielen Neuerungen machen das erste Spiel aber als Standortbestimmung umso wichtiger. Danach wird leichter abzusehen sein, was von der Mannschaft in dieser Saison erwartet werden kann und woran noch zu arbeiten ist, um in der Liga ambitionierte Ziele verfolgen zu können.
Die Berliner erwartet dabei ein sicherlich hochmotivierter Gegner, der nach der deutlichen Niederlage im Auftaktspiel in Neustadt bereits unter Druck steht.

Spielergebnis und Statistik finden sich nach Spielende unter www.nbbl-basketball.de, einen ausführlichen Spielbericht findet ihr im Anschluss an das Spiel hier.

Text: Y. v. Eisenhart

JBBL | Mit Alba auf Augenhöhe

Die Prophezeiung von Headcoach Reza Ghasseminia hat sich bewahrheitet. Im Berliner Derby gegen Favoriten Alba hielt der DBV Charlottenburg dank guter defensiven Einstellung mit, musste sich am Ende geschlagen geben, weil sich die Albatrosse treffsicherer von jenseits der Dreierlinie bewiesen.

Headcoach Reza: „Gute Körpersprache“

Den kurzen Heimweg musste unser JBBL-Team mit einer 62:50-Niederlage antreten: „Wir nehmen keine Punkte, aber eine sehr gute Erfahrung mit. Wir haben das Spiel so gestaltet, wie wir uns es vorgenommen hatten. Am Ende hat uns das Quäntchen Glück gefehlt„, erklärt Reza nach der Schlusssirene. „Die Körpersprache hat mir gut gefallen, mit der Leistung kann man zufrieden sein: das ist der Startpunkt für einen weiteren Schritt nach vorne.“ Zeit dafür hat das Team, denn das nächste Spiel steht erst am 8. November – in der Sömmeringhalle gegen Schlusslicht Braunschweig – auf dem Plan.

Offenbar zufrieden mit der Leistung, kann man nicht das gleiche vom Ergebnis behaupten. Die Niederlage fiel höher als verdient aus. Alba spielte im ersten Viertel besser (20:14), der DBV Charlottenburg konnte jedoch seinen Spielstil anpassen und verhindern, dass der Gegner sich absetzt. Der taktischen Vorgaben der Albatrosse waren einfach zu erkennen: der Ball musste irgendwie den 208cm großen Center Joshua Lübken erreichen, die Aufgabe der Charlottenburg war es, das Pick&Roll zu erschweren oder ganz zu unterbinden.

Das verpasste Momentum im dritten Viertel

Marangozov_albaDer Abstand wuchs auf neun Punkte an (35:26/23.), als die Albatrosse ihren Plan durchsetzen konnten, schrumpfte auf zwei, als der DBV den Gegner im Griff hatte und mit Mikias Mamo und Marc Friederici endlich auch sein offensives Glück aus der Distanz fand (35:31/25.). Im Nachhinein musste man feststellen, dass unsere Jungs das Momentum nicht ganz genutzt haben. Leonik Wadehn verkürzte zwar auf zwei Zähler (35:33) und anschließend musste Alba auf den mit 4 Fouls belasteten Center Lübken verzichten. Man erarbeitete sich Offensivrebounds und Freiwürfe, die nicht in Punkte umgemünzt wurden. So konnte der DBV auf einen Punkt herankommen, als Maik Marangosov den dritten Dreier in diesem Viertel versenkte (37:36/27.), aber die Führung nicht übernehmen. Die Schlussphase gehörte dann den Gastgebern, die fünf Zähler aus den letzten beiden Angriffen mitnahmen.

Die Geschwister Friederici leisten Widerstand

Mit einem 6-Punkte-Rückstand (47:41) ging es ins entscheidende Viertel. Der DBV setzte nach wie vor auf die Arbeit in die Defensive, um den Anschluss nicht zu verlieren. Alba fand immer wieder in einem Foul ihre Rettung – oft kurz vor dem Ablauf der Angriffszeit – und zog so hauptsächlich an der Freiwurflinie davon (57:43). Die Geschwister Friederici brachten den Abstand erneut in einstelligen Bereich (57:48/35.), aber die Hoffnung verpuffte, als die folgenden Dreier ihren Weg in den Korb nicht fanden.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Henry Philipp Czerr, Joshua Meck, Marc Friederici (16 Punkte), Dominic Driegert, Vincent Friederici (8), Mikias Mamo (3), Stefan Kljajic, Maik Marangosov (11), Leonik Wadehn (6), Philipp Bertelsmann, Brandon Coleman (4), Juri Snigula (2).

 

JBBL | Krimi mit Happy End zum Auftakt

 

30 Sekunden vor Spielende verpuffte für den DBV Charlottenburg ein 7-Punkte-Vorsprung. Headcoach Reza Ghasseminia sammelte dann sein Team um sich und gab Anweisungen zum letzten Spielzug. Die Hausherren erarbeiteten einen guten Wurf für Brandon Coleman, der Ball fiel daneben, genau dort, wo der Center seinen Gegner ausgeboxt hatte. Brandon fing den Ball, ging erneut hoch und netzte zum 59:58 ein.

Mit noch zehn Sekunden auf der Uhr wiederholte sich das Prozedere – nun auf Seiten der Göttinger – aber die Umsetzung der gegnerischen Pläne wurde durch die Charlottenburger Verteidigung erst erschwert und dann ganz verhindert. Der Gegner kam nicht zum Wurf: Der DBV Charlottenburg hatte den ersten Sieg unter Dach und Fach gebracht.  „Ein hartes Spiel – ließ sich Reza am Ende zitieren – in dem wir besser angefangen, aber das wir nicht dementsprechend fortgesetzt haben. Dennoch haben wir die Leistung in der zweiten Hälfte gesteigert und am Ende einen kühlen Kopf bewahrt“.

Nach der Pause verbesserten sich für den DBV Charlottenburg vor allem das Reboundverhältnis (16:13 – war 15:33 zur Halbzeit) und die Verteidigung des Topscorer der Göttinger, Jaschewski, der nur noch auf 5 Punkte kam, nachdem er mit 14 in die Kabine gegangen war. Beides Aspekte, die im Endeffekt den entscheidenden Beitrag zum Sieg leisteten.

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Der DBV startet besser

Das erfreuliche Ende folgte einem guten Beginn, der dem DBV Charlottenburg einen kleinen Vorsprung bescherte (16:10/6.). Der Ball bewegte sich schnell und genau; dadurch hatten unsere Jungs die Chance zu guten Abschlüssen zu kommen. BBT Göttingen war

allerdings nicht nach Berlin angereist, um sich die Hauptstadt anzugucken, und konterte mit gut organisierten Angriffen, die zu vielen einfachen Korblegern führten. Die Niedersachsen holten auf und gingen in Führung (23:26/16.), zumal der Korb für die Charlottenburger zu diesem Zeitpunkt wie v

ernagelt war. Die Gäste nutzten eiskalt die Überlegenheit beim Rebounding (33:15, 11 davon Offensivrebounds) und bauten den Abstand auf 10 Punkte aus (28:38/23.).

Licht angeknipst

Im schwierigsten Augenblick knipste das Team das Licht wieder an. Die Gäste blieben sieben Minuten punktlos, während unsere Jungs nun regelmäßig trafen. In fünf Minuten schlossen die Berliner die Lücke, angeführt von Leonik Wadehn, und übernahmen die Führung (42:41). Das Blatt war gedreht und der DBV versuchte, das Momentum nicht mehr aus der Hand zu geben. Dank fünf Zählern aus drei Offensivrebounds und drei Dreiern erreichte der Gastgeber einen 7-Punkte-Vorsprung (56:48).

Da fiel erneut auf, woran man in den kommenden Wochen arbeiten muss. Das Spiel verlor an Effizienz, die Göttinger kämpften sich erst einmal wieder heran und überholten dann im ersten Angriff der entscheidenden Minute. Auszeit von Reza, Rebound für Brandon und, entscheidende Punkte und erster Sieg für den DBV Charlottenburg.

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Es spielten für den DBV: Philipp Czerr (4 Punkte), Joshua Meck, Felix Mensing, Dominic Driegert 6, Marc Friederici (11 Punkte und 5 Ballgewinne), Vincent Friederici (6 Punkte und 4 Assists), Mikias Mamo (11), Stefan Kljajic, Maik Marangosov (1), Leonik Wadehn (4 Punkte, 10 Rebounds, 6 Ballgewinne), Philipp Bertelsmann (10), Brandon Coleman (6).

Die Kooperationspartner

In der direkten Auseinandersetzung unserer Kooperationspartner bezwang TuS Lichterfelde den RSV Eintracht mit 81:44.

 

Saisonstart für die JBBL

Das lange Warten hat am Wochenende auch für das JBBL-Team ein Ende. Am Sonntag um 11 Uhr ist der erste Tip-Off der neuen Saison: Zu Gast in der Sömmeringhalle ist BBT Göttingen.

Nach dem im letzten Jahr drei Spieltage vor Schluss errungenen Klassenerhalt fängt das neue Spieljahr mit einem neuen Gesicht an der Seitenlinie an. Reza Ghasseminia ist der neue Headcoach, nachdem Stephan McCollister zum Headcoach des NBBL-Teams unserer Leistungssportkooperation AB Baskets befördert wurde.

Die Vorbereitung verlief mit Höhen und Tiefen, zumal wir lange auf einige Spieler verzichten mussten, die sich für das Bundesjugendlager vorbereiteten„, fasst der neue Headcoach zusammen. Diese Mannschaft hat großes Potential und wird bald für die eine oder andere Überraschung sorgen. Wir sehnen jetzt danach, endlich um Tabellenpunkte spielen zu dürfen

Viele Spieler erleben den Basketball auf JBBL-Niveau zum ersten Mal: „Das ist nicht unbedingt ein Nachteil, wenn man auf die ganze Saison blickt. Es mag sein, dass wir in der Anfangsphase ein paar Schwierigkeiten erleben. Dennoch bin ich mir sicher, dass die erfahreneren 2000er im Kader den anderen den Weg weisen werden„.

Vielleicht schon ab Sonntag in der Sömmeringhalle gegen den letztjährigen Vorrunden-Teilnehmer BBT Göttingen: „Genauso wie wir sind viele Spieler der Göttinger im jüngeren Jahrgang. Der Trainer ist hingegen ein erfahrener und exzellenter Jugendcoach, der alles aus seinen Jungs rausholt. Seine Mannschaften haben mich immer positiv überrascht. Möge der bessere gewinnen.

In der Staffel Nordost sind auch unsere beiden Kooperationspartner vertreten und treffen morgen zur selben Uhrzeit aufeinander. Wir wünschen auch dem RSV Eintracht Stahnsdorf und TuS Lichterfelde viel Erfolg in der JBBL-Saison 2015/16.

 

Drei Heimsiege am Tag der Deutschen Einheit

Die U11, U12.1 und U14.2 krönten den Feiertag mit drei Heimsiegen in der Leistikowstraße. Begeisternde Stimmung und ein üppiges Buffet machten diesen Tag zu einem tollen Erlebnis für alle Beteiligten.

Die Spielberichte im Einzelnen:

U14 Landesliga (2003er)

Um 10 Uhr starteten die Jungs und Mädchen des 2003er Jahrgangs in der u14 Landesliga gegen den RSV Eintracht. Nach den ersten Niederlagen in den Wochen zuvor, wollten sie endlich ihre Klasse beweisen und sich den ersten Sieg schnappen. Angeführt von Augustinas gingen sie zu Beginn konzentriert zu Werke und konnten sich bis zum Ende des ersten Viertels einen knappen Vorsprung erarbeiten.

Nach und nach wurde die Intensität und Konzentration jedoch vernachlässigt, was Coach Patrick zu einigen Wechseln zwang. Auf der Bank versuchte das Trainerduo die Jungs wieder aufzuwecken und auf das Spiel einzustellen. Allen Versuchen vergebens wurde das zweite Viertel abgegeben und es ging mit 21:26 in die Halbzeitpause.

Eigentlich sagt man ja: „was in der Kabine passiert, bleibt in der Kabine„, aber was Patrick an diesem Samstag ablieferte, hätte mindestens die Nominierung für einen Oscar verdient gehabt. Mit hohem schauspielerischen Talent führte er der Mannschaft vor, wie verschlafen sie in den ersten 20 Minuten agiert hatte.

Die erhoffte Wirkung lies allerdings etwas auf sich warten. Nach einem ausgeglichenen 3. Viertel konnten Augustinas, Liam, Gian und co. endlich die Kontrolle über das Spiel erlangen und in Ansätzen das zeigen, was das Spielsystem des DBV ausmacht. Angefeuert durch die insgesamt ca. 50 Zuschauer in der Leistikow-Halle stand am Ende ein 65:57 auf der Habenseite.

Für DBV spielten: Aaron, Antonia, Augustinas, Ben, Jaydon, Jermain, Jordan, Kevin, Liam, Yanis

U12 Oberliga (2004er)

Nach dem ersten Heimsieg gegen TuSLi war dieses Mal der BBC 90 Köpenick zu Gast.

Während sich die Jungs konzentriert aufwärmten und sich mental auf das Spiel einstellten, bereiteten die Eltern ein üppiges Buffet für die Zuschauer und Gäste vor.

Das Spiel begann um 12 Uhr und war bereits nach wenigen Minuten entschieden. Nach 2 Minuten führte der DBV bereits mit 10:0 und war in vielen Belangen überlegen. In der Defense wurde erneut die gleiche Intensität gezeigt wie in den Spielen zuvor und auch in der Offense wurde der Ball ein ums andere Mal sehr gut bewegt.

Auffallend war besonders, dass kleine Fehler nach Ansprache vom Trainer umgehend verbessert wurden. Beispielhaft konnte Phillip so seine Turnover minimieren und gleichzeitig seine Assist-Statistik ankurbeln.

Erfreulich war zudem die ausgeglichene Spielzeit, welche allen Jungs die Möglichkeit bot sich im Spiel zu präsentieren. Angeführt von Kapitän Joshi wurde das Ziel ‚zweiter Saisonsieg‘ problemlos erreicht. 97:41 lautete das Endergebnis.

Bereits am Mittwoch können die 2004er ihren Tabellenplatz festigen, wenn sie bei den Mammuts aus Friedenau in der Münchener Straße zu Gast sind. Anpfiff ist 17.00 Uhr.

Für DBV spielten: Al, Ertan, Fabi, Felix, Joshi, Leander, Li-Yu, Matias, Merdan, Phillip, Rouven

U11 A1 (2005er)

Nachdem die U11 in der letzten Woche am großen Berliner 2005er Turnier teilgenommen hatte und sich in insgesamt 5 Spielen auf die anstehende Saison vorbereitet hatte, ging es nun auch endlich für die “Kleinen” los.

11 Jungs freuten sich auf das erste Kräftemessen gegen einen bekannten Gegner aus dem 2005er-Turnier: Alba Berlin Kollwitz war zu Gast in der Leistikow. Anders als noch im Turnier begannen die Jungs mit viel Freude, Tatendrang und vor allem Konzentration. In den ersten 4 Minuten konnten die Jungs vor allem mit ihrer wachen Defense überzeugen und daraus resultierend auch gleich die ersten beiden Körbe der Saison ‚einstreuen‘.

Das weitere Spiel machte nicht nur den Zuschauern und Gästen Spaß – auch die Jungs auf der Bank feuerten ihre Mitspieler begeistert an. So konnten die Spieler von Coach Max endlich zeigen, dass sie ihre Korbleger auch aus vollem Tempo beherrschen. Mit einem für dieses Spiel „deutlichen“ Vorsprung ging es in die Halbzeitpause.

Die zweite Spielhälfte begann ähnlich euphorisch und somit wuchs der Vorsprung weiter an. Alle Spieler konnten sich einbringen und ihren Einsatz nutzen um sich weiter Spielpraxis und -erfahrung zu holen. Endlich konnte sich auch unser frischgebackener Kaderneuling beweisen und bereits seine ersten Korbleger im Netz unterbringen.

Zum Ende des Spiels wurde es dann aber nochmal spannend und die Eltern hinterm Kuchenbuffet mussten erneut zittern. Alba Kollwitz erhöhte zunehmend den Druck in der Verteidigung und kam somit Punkt für Punkt an die DBVler heran. Vor den letzten 4 Minuten stand es zwar noch 50:40, aber die „ALBAner“ waren klar am Drücker.

Collin, Lennard, Taylan und Andreas wollten dieses Spiel jedoch für ihre Mitspieler gewinnen. Somit sammelten sie all ihre letzten Kräfte und machten das anfänglich nicht für möglich Gehaltene doch möglich! Die U11 vom DBV Charlottenburg gewann am Ende verdient mit 56:50 und krönte somit den erfolgreichen Tag für die Charlottenburger in der Leistikowstraße.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Beteiligten (Spieler, Trainer, Zuschauer, Kuchenbäcker, Schiedsrichter, Kaffeemacher, Kampfrichter, etc.) und hoffen ihr hattet an diesem Samstag genauso viel Spaß wie wir. 🙂

U16.2 | Gute Leistung gegen große Rudower

Angetreten als U16.2 wollen unsere Spieler des Jahrgangs 2002 ihre Herausforderungen diese Saison nicht nur gegen die gleichaltrigen Teams in der U14 Oberliga suchen, sondern sich parallel auch mit den Älteren in der U16 Bezirksliga messen, um so weitere wertvolle Erfahrungen und Spielpraxis zu sammeln und die eigene Wettkampfhärte zu verbessern.

Das nach vielen krankheitsbedingten Absagen auf nur noch sieben Spieler reduzierte Team startete gegen die körperlich deutlich überlegenen Gastgeber zunächst mit zu viel Ehrfurcht und brauchte mehrere Minuten, bevor man sich auf die eigenen Stärken besinnen und die anfängliche Zögerlichkeit und Mutlosigkeit ablegen konnte. Durch verbessertes und uneigensinniges Zusammenspiel konnten nach fünf Minuten endlich die ersten Punkte verbucht werden und auch defensiv wurde nun zunehmend entschlossener versucht, sich den Angriffen der Rudower entgegenzustellen.
Mit steigendem Selbstvertrauen wurde immer wieder erfolgreich der Abschluss per Sprungwurf oder Floater über die langen Arme der Rudower Defensive gesucht und auch von jenseits der Dreierlinie wurden mehrmals erfolgreiche Würfe genommen und der eigene körperliche Nachteil umgangen.

Leider führte auf der anderen Seite des Feldes der irreguläre Einsatz der Hände in der Defensive viel zu oft zu einfachen Punkten für den TSV Rudow und die steigende Foulbelastung der Charlottenburger erschwerte das Aufrechterhalten der Intensität in der Verteidigung. Nach gut 30 Minuten Spielzeit mussten deshalb auch zwei Spieler bereits mit fünf persönlichen Fouls auf der Bank Platz nehmen. Die verbliebenen fünf DBV-ler ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und beendeten das Spiel konzentriert und ohne durch weitere Fouls in Unterzahl zu geraten.

Angesichts des irrelevanten Ergebnisses (57:104) konnten die Spieler frei aufspielen und jeder nutzte die gebotene Chance, durch die vielen Minuten Spielzeit, an den eigenen Schwächen zu arbeiten. Nach 40 Minuten traten sieben sichtlich erschöpfte, aber angesichts der guten eigenen Leistung zufriedene, Charlottenburger die Heimfahrt an, um den Rest der Wochenendsonne zu genießen.

Für den DBV spielten: Dejan, Erdem, Jakob, Jascha, Max, Miko, Tony

JBBL | Gelungenes Turnier in München

Auf den langen Weg nach München machte sich unsere JBBL am vergangenen Wochenende. Ziel waren nicht die Wiesn und das Oktoberfest wie für die meisten Touristen, sondern das erste Turnier der Vorbereitung. Das Team um den neuen Headcoach Reza Ghasseminia – ohne drei Spieler aus der Länderauswahl angereist – hat dabei vier Spiele absolviert.

Die gute Nachricht sind nicht (nur) die beiden Siege gegen Karpfenberg und Bayreuth, sondern auch die vom Team während des Turniers gezeigte Leistungssteigerung und die Spielminuten, die die unerfahreneren Spieler sammeln konnten.

Zum Auftakt winkte am Samstag eine böse Überraschung: gegen die Internationalen Basketball Akademie München (IBAM) – in die Staffel Süd eingeteilt – ging ein knappes Spiel mit 10 Punkten verloren. Der Trainer ließ allen Jungs die Gelegenheit, sich mit dem Niveau und einer anspruchsvolleren Trainingseinheiten einzustimmen und war am Ende mit der Leistung zufrieden: “Mir war vor allem wichtig, dass die Jungs sich einfach mal auf diesem Level wohlfühlen”, so Reza nach dem ersten Spiel.

Die beiden folgenden Spiele wurde auf verschiedene Weise gewonnen, was der Entwicklung der jungen Truppe sicher zu Nutze kommen wird: gegen Karpfenberg leuchtete am Ende ein +20 an der Anzeigentafel, während der Erfolg gegen den JBBL-Teilnehmer aus Bayreuth das Team erst nach der Verlängerung errungen wurde (+5).

Ein Engpass im Spielplan sorgte für eine Niederlage gegen Nürnberg im letzten Spiel. Unsere Jungs hatten sage und schreibe fünf Minuten Pause nach dem packenden Sieg gegen Bayreuth, spielten trotzdem bis 3 Minuten vor Schluss auf Augenhöhe. In der Schlussphase ging der Mannschaft dann die Puste aus und Nürnberg nutzte den Vorteil eiskalt zu einem dem Spielverlauf nicht entsprechend deutlichem Sieg.

Auch wenn die sportliche Vorbereitung im Vordergrund stand - der Spaß-Faktor kam nicht zu kurz: Die JBBL auf der Wiesn 2015.

Auch wenn die sportliche Vorbereitung im Vordergrund stand – der Spaß-Faktor kam nicht zu kurz: Die JBBL auf der Wiesn 2015.

In der Defense haben wir eine gute Leistung erbracht, sogar überraschend für das Niveau, das man normalerweise in dieser Phase der Vorbereitung erreicht. In der Offense fehlte uns das ein oder andere mal die klare Struktur, die man dann aber ab dem 18. Oktober (Anm.d.Red.: Saisonstart!) – da bin ich mir sehr sicher – sehen wird. Die mentale Stärke ist außerdem auch noch ausbaufähig und wir werden bis zum Saisonauftakt daran arbeiten, dass wir die Kontrolle über das Spiel übernehmen und nicht mehr aus der Hand geben”, so der gebürtige Münchner Ghasseminia.

So lautet das endgültige Fazit von Reza: “Alles in allem war es eine aufschlussreiche und wichtige Erfahrung für uns. Von neun Teams hat man auf Augenhöhe mit der Top5 gespielt, was mich zufriedenstellt. Das allerwichtigste: Das Klima im Team ist wirklich sehr harmonisch.” Am kommenden Wochenende steht schon das nächste Turnier an: “In Jena wollen wir uns noch ein Stück weiterentwickeln.”

Zum Schluss lüftet Reza ein kleines Geheimnis: “Wir waren doch noch zusammen auf der Wiesn und sind alle als Team die ‚Looping-Achterbahn‘ gefahren. Es war ’ne richtige ‚gaudi‚ – wie die Bayern sagen würden!”

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