Artikel der Kategorie: Jugend News

JBBL | Gelungenes Turnier in München

Auf den langen Weg nach München machte sich unsere JBBL am vergangenen Wochenende. Ziel waren nicht die Wiesn und das Oktoberfest wie für die meisten Touristen, sondern das erste Turnier der Vorbereitung. Das Team um den neuen Headcoach Reza Ghasseminia – ohne drei Spieler aus der Länderauswahl angereist – hat dabei vier Spiele absolviert.

Die gute Nachricht sind nicht (nur) die beiden Siege gegen Karpfenberg und Bayreuth, sondern auch die vom Team während des Turniers gezeigte Leistungssteigerung und die Spielminuten, die die unerfahreneren Spieler sammeln konnten.

Zum Auftakt winkte am Samstag eine böse Überraschung: gegen die Internationalen Basketball Akademie München (IBAM) – in die Staffel Süd eingeteilt – ging ein knappes Spiel mit 10 Punkten verloren. Der Trainer ließ allen Jungs die Gelegenheit, sich mit dem Niveau und einer anspruchsvolleren Trainingseinheiten einzustimmen und war am Ende mit der Leistung zufrieden: “Mir war vor allem wichtig, dass die Jungs sich einfach mal auf diesem Level wohlfühlen”, so Reza nach dem ersten Spiel.

Die beiden folgenden Spiele wurde auf verschiedene Weise gewonnen, was der Entwicklung der jungen Truppe sicher zu Nutze kommen wird: gegen Karpfenberg leuchtete am Ende ein +20 an der Anzeigentafel, während der Erfolg gegen den JBBL-Teilnehmer aus Bayreuth das Team erst nach der Verlängerung errungen wurde (+5).

Ein Engpass im Spielplan sorgte für eine Niederlage gegen Nürnberg im letzten Spiel. Unsere Jungs hatten sage und schreibe fünf Minuten Pause nach dem packenden Sieg gegen Bayreuth, spielten trotzdem bis 3 Minuten vor Schluss auf Augenhöhe. In der Schlussphase ging der Mannschaft dann die Puste aus und Nürnberg nutzte den Vorteil eiskalt zu einem dem Spielverlauf nicht entsprechend deutlichem Sieg.

Auch wenn die sportliche Vorbereitung im Vordergrund stand - der Spaß-Faktor kam nicht zu kurz: Die JBBL auf der Wiesn 2015.

Auch wenn die sportliche Vorbereitung im Vordergrund stand – der Spaß-Faktor kam nicht zu kurz: Die JBBL auf der Wiesn 2015.

In der Defense haben wir eine gute Leistung erbracht, sogar überraschend für das Niveau, das man normalerweise in dieser Phase der Vorbereitung erreicht. In der Offense fehlte uns das ein oder andere mal die klare Struktur, die man dann aber ab dem 18. Oktober (Anm.d.Red.: Saisonstart!) – da bin ich mir sehr sicher – sehen wird. Die mentale Stärke ist außerdem auch noch ausbaufähig und wir werden bis zum Saisonauftakt daran arbeiten, dass wir die Kontrolle über das Spiel übernehmen und nicht mehr aus der Hand geben”, so der gebürtige Münchner Ghasseminia.

So lautet das endgültige Fazit von Reza: “Alles in allem war es eine aufschlussreiche und wichtige Erfahrung für uns. Von neun Teams hat man auf Augenhöhe mit der Top5 gespielt, was mich zufriedenstellt. Das allerwichtigste: Das Klima im Team ist wirklich sehr harmonisch.” Am kommenden Wochenende steht schon das nächste Turnier an: “In Jena wollen wir uns noch ein Stück weiterentwickeln.”

Zum Schluss lüftet Reza ein kleines Geheimnis: “Wir waren doch noch zusammen auf der Wiesn und sind alle als Team die ‚Looping-Achterbahn‘ gefahren. Es war ’ne richtige ‚gaudi‚ – wie die Bayern sagen würden!”

U12 gewinnt gegen TuSLi

192. So viele Tage mussten die Jungs der U12.1 warten bis sie endlich wieder ein Ligaspiel in Berlin absolvieren durften.

Trotz zahlreicher Turniere, Trainingseinheiten und Camps mit denen das Leiden überbrückt wurde und weiter Spielpraxis gewonnen werden konnte, waren die Spieler des 2004er Jahrgangs heiß auf das erste Kräftemessen in der u12 Oberliga. Die erste Begegnung hatte es gleich in sich. Das Top-Team aus dem Süden von Berlin, unser Kooperationspartner TuS Lichterfelde, war an diesem Samstag zu Gast in der Halle in der Leistikow Straße.
Bereits vor Spielbeginn musste das Team die erste bittere Pille schlucken. Durch Absagen von Joshi, Justus, Felix, Peter und Merdan war die Anzahl der Spieler sehr dezimiert, doch die verbliebenen 8 Jungs wollten sich davon nicht beeindrucken lassen und ihre Klasse unter Beweis stellen.

u12.1_tusli_20150918_1 Nachdem die zahlreichen Gäste und Eltern durch Trainer und Schiedsrichter begrüßt wurden, war es Zeit für den ersten Tip-Off der Saison 2015/16.

Nach einer gelungenen Verteidigung gelangen Leander nach gutem Anspiel von Matias die ersten Punkte des Spiels. In der Folge leisteten sich beide Mannschaften jedoch viele kleine Fehler und Ungenauigkeiten, was dem Spielfluss nicht zu Gute kam. Somit ging es nach 5 Minuten mit 4:4 in die erste Auszeit von Coach Max. Anschließend wurden die Aktionen zunehmend genauer und auch der Druck in der Defense wurde angezogen, was sich auch in den Punkten wiederspiegelte. 13:6 lautete das Ergebnis nach dem ersten Abschnitt.
Zu Beginn des 2. Viertels erwachten langsam auch die Gäste aus Lichterfelde zum Leben und es entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch. DBV verbesserte vor allem seine Spielaufstellung und Verteilung auf dem Feld, wodurch viele einfache und sehenswerte Korberfolge verbucht werden konnten. Folge richtig bauten Al, Fabi und Co. die Führung auf 26:15 aus.

Mit der vermeintlich sicheren Führung schlichen sich nun jedoch wieder Übermut und Faulheit in die Aktionen von DBV ein. 4 Minuten lang konnte man den Ball nicht in den Korb unterbringen, obwohl der Ball teilweise gut durch die Reihen gepasst wurde und der Weg zum Korb frei war.

Da man unerklärlicherweise das Verteidigen einstellte und man die Tusleten von nun an nur noch zum Korb begleitete, bekam man prompt die Quittung. Nach 10 Punkten in Folge verwandelte TuSLi den letzten Korbleger der ersten Hälfte zum überraschenden 27:26 für die Gäste.

Vermeidlich gefrustet ging es somit in die Kabine. Nach kurzer Ansprache waren sich die Jungs jedoch sicher, dass dieses Spiel nicht aus der Hand gegeben lassen werden sollte.
Die zweite Hälfte wurde dem entsprechend mit mehr Intensität und Feuer begonnen. Endlich sahen die Fans das erwartet hochklassige Spiel auf Augenhöhe. Keine Mannschaft konnte sich entscheidet absetzen und die Führung wechselte daher nahezu mit jedem Angriff. Nach 28 gespielten Minuten beim Stand von 43:43 legten die DBVler einen Endspurt vor der letzten Viertelpause ein. Rouven verwandelte nach einem starken Steal einen einfachen Fast-Break. Al von der Freiwurflinie und erneut Rouven per 3er ebneten den Weg zur Pause. Den krönenden Abschluss besorgte dann jedoch Matias. Nach großer Hektik mit Turnover, zu Boden stürzende Spielern und purem Willen, netze er von jenseits der Dreilinie mit dem Buzzer den Wurf zum 52:43 ein.u12.1_tusli_20150918_2

Mit dieser Aktion schien der Bann gebrochen. Die Defense wurde nochmals gesteigert und nun waren alle hellwach und zeigten den nötigen „Killerinstinkt“. TuSli kam im Anschluss kaum zu guten Aktionen, da bereits von Beginn an Druck gemacht wurde.
Viele Ballgewinne wurden in einfache Punkte umgemünzt und somit wuchs der Vorsprung stetig an. Mit zunehmender Genauigkeit wurde auch das vom Trainerteam eingeforderte Passspiel verbessert und wie im Training präzise umgesetzt.

Somit siegte DBV Charlottenburg am Ende verdient und deutlich mit 81:55. Wir gratulieren der U12.1 zum ersten Saisonsieg und hoffen auf viele weitere erfolgreiche und schöne Spiele.
Seht diesen Sieg als Ansporn für mehr, denn unsere nächsten Gegner heißen Friedenau, Alba und Hermsdorf. Dort geht es darum, die gute Leistung des ersten Spieles zu bestätigen.

Für den DBV spielten:
Al (17 Punkte), Ertan (14), Fabi (15), Leander (3), Li-Yu , Matias (12), Phillip, Rouven (20)

Neue Trainer für die Bundesliga-Teams

Beide Bundesliga-Teams sind in den vergangenen Wochen in die Vorbereitung gestartet. Die verjüngten Kader erlebten in diesem Sommer einen Personalwechsel. Stephan McCollister – gerade frisch mit einer A-Lizenz ausgestattet – löst Jan Eichberger ab und wird die NBBL in der kommenden Saison coachen. „Nach fünf Jahren in der JBBL freue ich mich sehr auf die neue Aufgabe. Viele der Spieler kenne ich noch aus der U16-Bundesliga und es ist toll zu sehen, wie sich alle entwickelt haben“, erklärt der neue Headcoach.

In der Staffel Nordost bekommt es unsere U19 mit Alba Berlin, Braunschweig, Neustadt, den beiden Hamburger Vereinen (Piraten und Sharks), Bremerhaven und der Akademie Weser Ems – gegen die letztes Jahr im Achtelfinale Endstation war – zu tun. Das Auftaktspiel findet am 18. Oktober statt. „Wir freuen uns auf die neue Saison. Es gibt viele gute Mannschaften in unserer Staffel, aber wenn alle gesund bleiben werden wir sicher für alle Teams schwer zu spielen sein“, ist die erste Einschätzung des Trainers.

Die Nachfolge von Stephan als JBBL-Headcoach tritt Reza Ghasseminia (Bild) an, der in der vergangenen Saison die 2000er vom Kooperationspartner TuS Lichterfelde zum DBB-Pokalsieg geführt hat. JBBL-Erfahrung sammelte er zudem als Co-Trainer des Bundesliga-Teams der Süd-Berliner unter Headcoach Johannes Schwarz.

„Es war natürlich ein tolles Gefühl, im ersten Jahr in Berlin Fuß zu fassen und dank der Unterstützung von allen im Verein einen Titel feiern zu dürfen. Nun sehe ich diesen Schritt als den richtigen für meine Entwicklung als Trainer. Ich bin mit meiner Entscheidung, zum DBV Charlottenburg zu kommen, sehr glücklich, denn das Klima ist hier toll und ich verstehe mich mit den Trainern sehr gut. Ich habe ein sehr gutes Gefühl – sowohl sportlich als auch menschlich – für die angehende Saison.“ Vorige Station des 26-Jährigen war die SG Braunschweig (im Bereich U10 bis U16). Assistenztrainer wird Oskar Wieland, der vor zwei Jahren im DBV/TuSLi-Trikot in der 1.Regionalliga spielte und gleichzeitig beim TuS Lichterfelde den 2004er Jahrgang betreut.

„Diese Mannschaft hat das Potential, sich gut zu entwickeln, da viele Spieler aus den jüngeren Jahrgängen dabei sind. Mein Ziel ist, bei jeder Mannschaft und jedem Spieler das Beste herauszuholen, sodass auch Stephan und das NBBL-Team in den nächsten Jahren davon profitieren. Es geht nicht nur um Titel, sondern vielmehr darum, die Spieler gut zu integrieren und zu entwickeln“, fasst Reza seine primäre Aufgabe zusammen. Das Saisonziel formuliert er zunächst vorsichtig: „Wir wollen Basketball auf unserer Art spielen und dadurch step-by-step in der Gruppe eine gute Rolle spielen“.

Hinsichtlich des ersten Spieltags am 18. Oktober geht die Vorbereitung in den kommenden Wochen schon in die heiße Phase. Das Charlottenburger JBBL-Team tritt am Wochenende 19./20. September bei einem Turnier in München an und fährt eine Woche später nach Jena.

Sommer Camp 2015 mit 34 begeisterten Kindern

Die Schuhe liegen schon seit einigen Minuten im Mittelkreis, aber für die 34 Teilnehmer – darunter auch zwei Mädchen – ist noch lange nicht Schluss.

Drei Runden müssen die Knirpse noch auslaufen, da gibt sich einer seiner Müdigkeit hin – und verdient sich damit eine letzte Strafrunde, ehe jeder seine Urkunde und Medaille von den Trainern ausgehändigt bekommt. Mit diesen Eindrücken ging am Freitagnachmittag das Sommercamp 2015 des DBV Charlottenburg zu Ende.sommercamp_2015_medaille

„Wir haben dieses Jahr eine besonders ruhige und lernfähige Gruppe von Teilnehmern gehabt und konnten alles umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten. Und sogar beim Essen gab es dieses Jahr keine Meckerei!“, fasst Mark Ney – Trainer und Leiter der Geschäftsstelle – zusammen.

In 5 Tagen arbeiteten die kleinsten DBVer (Jahrgänge 2004-2007) an Grundlagen – Technik, Taktik, offensiv und defensiv, mit und ohne Ball, individuell und als Gruppe. Und auch wenn sich alle Teilnehmer für die begehrten „MVP“-Preise ordentlich ins Zeug legen mussten, kam der Spaß nie zu kurz.

sommercamp_2015_schlussDie ermüdeten aber strahlenden Gesichter der Kinder bei der Medaillen- und Urkundenübergabe sprachen für sich. Viele der anwesenden Kinder gehen in drei Wochen für den DBV an den Start, wenn endlich die neue Saison beginnt. Andere konnten durch das Sommercamp einen ersten Einblick in unsere Sportart bekommen und sich vielleicht in den nächsten Wochen dafür entscheiden, doch häufiger dabei sein zu wollen 🙂

Der Verein bedankt sich bei Max, Mark und allen anderen beteiligten Trainern für ihr Engagement! Der nächste Termin steht schon fest: vom 18. bis 22. Oktober veranstaltet der DBV Charlottenburg das Herbstcamp 2015! Anmelden kann sich jeder interessierte Basketballer der Jahrgänge 2004-2007 (Info zur Anmeldung folgt!).

Auf einen Saft mit… Gian Aydinoglu und Tim Kelle

13, 14 Jahre alt und schon die erste Silbermedaille um den Hals. Bei den BerlinFinals (Streetball-Turnier für Schüler) hat sich das Team „DBV Girls“ – bestehend aus Gian Aydinoglu, Tim Kelle und Eric Wahls – durch eine 5er Gruppenphase und die K.O.-Runde bis ins Finale gekämpft.

Die Belohnung ist ein gesunder Saft – wir verzichten diesmal ausnahmsweise mal auf unseren obligatorischen und namensgebenden Kaffee – und treffen uns mit zwei von ihnen vielmehr auf ein Sommerinterview zum Leben mit 14. Basketball. Schule. Ziele. 🙂

Viel Spaß beim Lesen!

 

Wie habt euch kennengelernt?

Gian: Durch den DBV Charlottenburg und die Schule. Aus dieser Freundschaft wurde dann ein 3er-Team.

Tim: Durch den DBV. Gian und ich hatten wir dann die Idee, beim Turnier mitzumachen. Da wir noch einen guten großen Spieler brauchten, der auch kein Ego-Spieler ist, kamen wir gleich auf Eric und meldeten uns an.

Was sind die Unterschiede zwischen Streetball- und Hallenbasketball? Was gefällt Dir besser?

Gian: Streetball ist locker, emotional und cool. In der Halle ist es anstrengender und der Druck höher. Die beiden Varianten kann man nicht wirklich vergleichen. Zu fünft hat man mehr Vorteile durch die organisierte Offense und die Helpside in der Verteidigung.

Tim: Als offener Spieler hat man es beim Streetball leichter, da man mehr Platz zum 1 gegen 1 hat. Doch in der Defense wird es definitiv schwerer, da man öfter keine Hilfe in der Zone hat. Ich würde lieber 3 gegen 3 spielen, weil wir im 1 gegen 1 unsere Stärken haben.

Wie erfolgt die Rollenverteiung?

Gian: Eigentlich hat jeder seine Aufgaben wie im Verein. Zudem kann man mehr eigene Ideen ins Spiel einbringen.

Tim: Die Rollen blieben so wie sie sind. Wir haben nur manchmal beschlossen, wenn wir gegen Kleine spielten, den Ball öfter an Eric zu passen, da er sich da gut durchsetzen kann.

Wie verbringst du deine Sommertage?

Gian: Durch den Ferien-Trainingsplan, den wir von Coach Patrick (Deitel) erhalten haben, bin ich die ganze Zeit am Ball. Natürlich mache ich auch andere Aktivitäten, wie Schwimmen, Wasserski fahren und in den Freizeitpark gehen.

Tim: Ich habe zum Glück gleich bei mir in der Nähe ein Basketballplatz, wo ich so gut wie jeden freien Tag Körbe werfe. Der Basketball „wie im Winter“ fehlt mir ganz klar.

War das Trainingcamp auch Teil deines Sommers?

Gian: Ich habe am Basiscamp vom Kader teilgenommen. Das Camp war toll, ich habe viele neue Sachen dazu gelernt. Cool war auch, dass wir einen ehemaligen Profi wie Mithat Demirel kennen lernten. Trotz Anstrengung hatten wir viel Spaß mit den Trainern.

Tim: Ich habe dieses Jahr nicht am Camp teilgenommen. Es hat jedoch schon in den vergangenen Jahr die Gelegenheit gegeben und es hat immer eine Menge Spaß gemacht.

Dein Jahrgang war dieses Jahr Hauptakteur beim Hermut-Weber-Cup. Wie war die Erfahrung?

Gian: Ich war aufgeregt, weil es unser Heimturnier war. Man hat gesehen , das es viele andere gute Vereine und Teams in Deutschland und anderen Ländern gibt.

Tim: Der HWC war sehr toll. Wir konnten uns mit Spitzenteams messen und neue Spielweisen aus anderen Ländern aufnehmen.

Seit wann bist du beim DBV? Wieso hast du für unseren Verein entschieden?

Gian: Seit ca. 4 Jahren bin ich bei DBV, nachdem Jan Kulesza mich auf den Verein Aufmerksam gemacht hat. Ihn habe ich bei Schulbasketball kennengelernt und er hat mich dann zum DBV gebracht.

Tim: Ich bin jetzt schon 3 Jahre beim DBV und kam hier her da ich eine sportliche Beschäftigung gesucht habe und mir ein Freund den DBV Charlottenburg empfohlen hat.

Was gefällt dir an dem Verein?

Gian: Die Trainer Stephan McCollister, Max Wiese, Patrick Deitel und Mark Ney beim DBV sind immer sehr humorvoll, aber auch zielstrebig.

Tim: Alle sind aufgeschlossen und engagieren sich unglaublich viel.

Was ist dein Ziel für die kommende U14-Oberliga-Saison? Was möchtest du in diesem Jahr unbedingt verbessern/lernen?

Gian: Ich will es dieses Jahr in die Oberliga 1 schaffen. Was ich verbessern/lernen kann? Das werden mir hoffentlich die Trainer sagen!

Tim: Als Team möchten wir in die Oberliga 1 kommen und als Spieler möchte ich meine Rechts-Korbleger verbessern.

Vormittags in der Schule, nachmittags Training. Ist das anstrengend?

Gian: Nein, weil ich Spaß am Basketball habe.

Tim: Überraschenderweise nicht. Ich habe es mir anstrengender vorgestellt, aber mittlerweile hat man da so seinen Ablauf, wie man das hin bekommt.

Und was ist das Ziel fürs nächste Schuljahr?

Gian: Was die meisten als Ziel haben: das Schuljahr zu überstehen.

Tim: Einen guten Notendurchschnitt zu bekommen!

BBT Göttingen ist Hermut-Weber-Cup-Sieger 2015

Der Hermut-Weber-Cup verlässt zum dritten Mal in der Turniergeschichte die Hauptstadt. Nach den Hittfeld Sharks (2009) und Ulm (2012) gelang dieses Jahr dem BBT Göttingen der Sieg im Charlottenburger Pfingstturnier. Das Team um Headcoach Sebastian Förster setzte sich im Finale gegen die kleinen Albatrosse mit 57:54 durch.

Der alte Spruch “Gut begonnen, halb gewonnen” traf heute genau, denn Göttingen legte zum Auftakt einen 13:0-Lauf, in dem der spätere MVP des Turniers Lennart Schulz mit acht Zählern den Löwenanteil erzielte. Anschließend versuchten die Niedersachsen, ihre Führung auszubauen, Alba wehrte sich jedoch erfolgreich mit allen Mitteln und in der zweiten Hälfte entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch, in dem Göttingen seinen Vorsprung von Albas Aufholjagd mit kühlen Kopf verteidigte.

Richtig nervenzerreißend wurde die Partie in den letzten drei Minuten: Alba schraubte verkürzte bis auf 4 Punkte Differenz in der letzten Spielminute (55:51), aber Göttingen ließ sich nicht beirren und machte an der Freiwurflinie die Sache klar.

Halbfinalspiele

Die Göttinger Vertretung sprang vom vierten Platz 2014 direkt ins diesjährige Finale. Drei überzeugende Siege – gegen SISU Kopenhagen und die Berliner Auswahl 2003 in der Vorrunde sowie gegen die Hittfeld Sharks im Viertelfinale – und eine 37:47-Niederlage gegen Alba in der Vorrunde standen für das BBT Göttingen vor dem Kräftemessen mit TuS Lichterfelde auf dem Konto. Die Berliner hatten hingegen die ersten vier Spiele alle für sich entscheiden können. Das Resultat wurde ein äußerst spannendes Spiel, in dem Göttingen die Vorteile unter dem Korb gut nutzte und das Umschaltspiel von der Verteidigung zum Angriff besser umsetzten konnte. Die Niedersachsen erarbeiteten sich einen anfänglichen 10-Punkte-Vorsprung (17:7) und mussten erst gegen Spielende um den Sieg bangen, als TuSLi bis auf 5 Punkte aufholte. Einige verwandelte Offensivrebounds sorgten dann in der Schlussminute für den Einzug ins Endspiel durch einen 53:47-Erfolg.

Um einiges deutlicher fiel der Sieg vom amtierenden Meister Alba Berlin gegen den Bramfelder SV aus. Wie schon im Spiel zuvor hielt der Gleichstand nicht lange: Alba startete mit einem 12:2 in die Partie und baute den Vorsprung bis auf 20 Punkte aus. Die Bramfelder meldeten sich mit noch 7 Minuten verbleibender Spielzeit zurück und verkürzten den Rückstand in den einstelligen Bereich, ehe Alba einen Gang hochschaltete und souverän mit 58:39 für die Titelverteidigung kandidierte.

Platzierungsspiele

Im Spiel um Platz 7 erfüllte der DBV Charlottenburg seine Gastgeberpflicht gegenüber der Mannschaft, die bei der Anreise die meisten Kilometer zurücklegen musste. SISU Kopenhagen revanchierte sich für die Niederlage vom letzten Jahr und ergatterte sich mit einem umkämpften 59:52-Sieg den siebten Platz. Den Charlottenburgern hatte auch in diesem Spiel – wie schon bei den knappen Niederlagen gegen die Hittfeld Sharks und die Berliner Auswahl 2003 – der notwendige Biss in der entscheidenden Phase gefehlt.

Die Berliner Auswahl 2003 zog den Kürzeren im Spiel um Platz 5. Die lautstarken aus Hamburg angereisten Zuschauer waren der sechster Mann der Hittfeld Sharks gegen die Berliner Auswahl und beflügelten die jungen Haie zum 43:26-Sieg und damit zum fünften Platz.

Den letzten Platz auf dem Treppchen behauptete erneut TuS Lichterfelde. Der Kooperationspartner schlug im kleinen Finale den Bramfelder SV mit 49:31. Außerdem konnten sich die Berliner über die Auszeichnung an Justus Gärtner als bester Verteidiger des Turniers freuen.

Der DBV Charlottenburg bedankt sich herzlich bei allen, die die achte Auflage des Hermut-Weber-Cups ermöglicht haben und die Zuschauer und Fans, die sich vom sonnigen Pfingstwochende locken ließen. “Man konnte über die drei Tage einen klaren Trend erkennen: Alle Teams zeigten abwechslungsreiche Spielzüge mit mannschaftlichem Zusammenspiel und enormen Willen auf einem hohes basketballerischen Niveau. Die Spielintensität war auch am letzten Spieltag erstaunlich hoch. Das spannende Finale und der würdige Sieger sind die Krönung einer erfolgreichen Veranstaltung gewesen, bei der Fans und Zuschauer auf ihre Kosten kamen”, so das Fazit von unserem Vorstand.

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