Artikel der Kategorie: Jugend News

Die U20 ist Berliner Meister!

Nach einer sehr erfolgreichen Saison ist das U20-Team des DBV Charlottenburg am vergangenen Wochenende ins Top4 eingezogen.

Die Saison wurde auf dem ersten Platz (punktgleich mit dem VFB Hermsdorf) abgeschlossen; die DBV Mannschaft ging somit als Favorit ins Turnier.

Der Headcoach Reza Ghasseminia versprach seinen Jungs bereits während der Saison den Berliner Meistertitel – kein leeres Versprechen, wie sich herausstellen sollte.

Das Team bestritt am Samstag das Halbfinale gegen ALBA Berlin und konnte sich mit einem Kantersieg (73:31) gleich zu Beginn des Turniers behaupten. Durch diesen Sieg und die motivierenden Worte des Trainers beflügelt, traf die U20 am Sonntag im Finale auf den VFB Hermsdorf.

Das im Vergleich zur DBV-Mannschaft durchschnittlich ältere Team von Hermsdorf hatte am Tag zuvor in einem spannenden Spiel die U20 von TuS Lichterfelde bezwungen.

Im Spiel um Platz eins konnten sich die vielen und lautstarken Zuschauer beider Teams auf ein Duell auf Augenhöhe freuen. Beide Mannschaft schenkten sich die ersten drei Viertel punktemäßig nichts – um jeden Korb musste hart gekämpft werden. Das DBV-Team konnte sich schließlich im vierten Viertel mit 10 Punkten absetzen – Tom Shakeds Dreierhage und der Dunking zuvor ließ die Charlottenburger Fans und die Jungs auf der Bank vor Begeisterung von den Sitzen springen. Doch es sollte spannend bleiben: Die Hermsdorfer kämpften sich bis auf vier Punkte wieder zurück.

Am Ende jedoch sorgte die stabile Defenseleistung der Mannschaft, insbesondere des Kapitäns Markus Dominik, und die Abgeklärtheit der älteren Spieler für den Krimi-Sieg gegen Hermsdorf – mit 44 zu 46 Punkten.

Der glückliche Coach Reza Ghasseminia fasst nach dem Finalspiel zusammen: „Ich bin stolz darauf, dass die Jungs meinen Plan in der Defense Eins-zu-eins umgesetzt haben. Wir wussten, dass wir besser sind und haben es am Ende auch mehr gewollt.“

Respekt für die Gegner und einen großen Dank an die Turnierausrichter Berlin Tiger für die tolle Organisation. Schon bald geht der Wettbewerb wieder weiter: Im Mai möchte sich das junge Team bei der Ostdeutschen Meisterschaft die Krone aufsetzen.

JBBL Playoffs | Am Ende fehlte das Quäntchen Glück

Am 10. März kam es um 13:30 zum ersten Aufeinandertreffen mit den Sharks Hamburg. Der Start in JBBL-Playoffs!

Unsere Jungs reisten früh nach Hamburg, immerhin waren es drei Stunden Fahrt. Zum Glück verlief die Anreise unkompliziert. Im Vorfeld erlebten die beiden Coaches eine durchwachsene Trainingswoche, erst beim Abschlusstraining am Freitag war die Mannschaft komplett anwesend und trainierte durchgängig mit hoher Intensität. Besonderes Augenmerk lag natürlich in der Vorbereitung auf den Gegner, sodass man vor allem defensiv sich etwas anpasste und auch offensiv ein paar Neuheiten einführte.

Elyas erzielt die ersten Playoffs-Punkte

Das Spiel wurde schnell von zwei Punkten durch Elyas eröffnet. Kurz danach zog er mit einem erneuten Zug zum Korb das erste Foul und verwandelte einen seiner beiden Freiwürfe. Die Sharks taten es ihm mit den Freiwürfen gleich, dann folgte eine etwas hektische Phase mit wenig Treffern und den ersten Turnovern auf beiden Seiten. Erst in der vierten Minute konnte Rouven die nächsten Punkte für das Team markieren. Nach erneutem Hin und Her und drei Punkten der Gastgeber, die auf 4:5 verkürzten, trafen erst Sananda und daraufhin Cedric und bauten die Führung aus. Danach ging es im Wechsel weiter, wobei auf Seiten der Charlottenburger vor allem Elyas offensiv den Ton angab und noch weitere sechs Punkte durch Korbleger traf.

Gute Rebound-Arbeit, aber zuviele Ballverluste

Besonders auffällig war schon jetzt, wie unsere Jungs kämpften und auf beiden Seiten des Feldes alles gaben. Zehn Defensivrebounds spiegeln wieder, mit welcher Entschlossenheit sie den Ball haben wollten und dem Gegner keine zweiten Chancen zulassen wollten. Leider kamen aber auch schon ganze neun Turnover dazu.Die Turnovers sprach Headcoach Patrick Deitel in der Viertelpause an, die Jungs waren also vorgewarnt, auf den Ball besser aufzupassen. Das zweite Viertel eröffneten die Hamburger mit vier schnellen Punkten, worauf hin wir einen kleinen 6:0-Lauf starteten und den Coach der Sharks zu seiner ersten Auszeit zwangen. Im Anschluss daran konnten die Gastgeber nur zwei Punkte erzielen und kassierten weitere sieben.

Zweistellige Vorsprung für den DBV zur Halbzeit

Die Wurfquote der Gastgeber war ausschlaggebend für die klare 18:30 Führung zur Halbzeit, aber auch, weil unsere Jungs sehr bissig agierten. Sananda holte in dem Viertel sieben Rebounds (am Ende kam er auf 19!), Thorben vier. Leider erhöhte sich die Turnoveranzahl zur Halbzeit auf 17 und trotz des Vorsprungs ärgerte man sich jetzt schon über die vielen vergebenen Freiwürfe (3/9 in Halbzeit eins).In der Halbzeitansprache wurden die Charlottenburger davor gewarnt, dass die Sharks kämpferischer aus der Pausen kommen würden. So kam es auch gleich zu Beginn des dritten Viertels. Die erste Minute war etwas chaotisch, danach folgten erst zwei Punkte durch Hamburg, dann zwei Punkte durch Elyas und darauf sechs Stück innerhalb zwei Minuten vom Gastgeber. Auszeit Berlin. Defensiv war den Jungs vor allem mangelndes Box-Out vorzuwerfen, Offensiv ganz klar die vielen Ungenauigkeiten beim Passen.

Der Vorsprung schmilzt

Aber nichtsdestotrotz blieben alle positiv und motivierten sich gegenseitig. Anton scorte nach der Ansprache prompt und auch vom darauf folgenden (ersten) verwandelten Dreipunkte-Wurf der Gastgeber ließ man sich nicht beeindrucken. Jonas zog ein Foul und traf einen von zwei, es stand nun 30:35. Dann folgte der Turnaround, die Gäste hatten einen 8:0-Lauf, davon vier Punkte aus Freiwürfen. Auch wir konnten nochmal antworten, holten uns durch Jannis und Sananda die Führung kurzzeitig zurück, ehe die Gastgeber erneut von Downtown trafen. In der letzten Minute wechselte die Führung aber erneut und es stand 40:41. Wir führten knapp. Das Viertel war geprägt von schwacher Defense (die wenigsten Rebounds geholt, die meisten Fouls begannen) und Unkonzentriertheiten in der Offense (acht weitere Turnover, viele davon im Spielaufbau).

Letztes Viertel wird zum Krimi

Das letzte Viertel begann sehr ähnlich wie das dritte: die Gastgeber eröffneten mit zwei Punkten und einem erneuten Führungswechsel, Elyas wollte verkürzen, aber vergab seine Freiwürfe, die Gegner trafen zwei Feldkörbe und einen Freiwurf, Auszeit DBV. Danach zeigten die erfahrenen Spieler Verantwortung und scorten im Wechsel (Jonas, Sananda, Cedric). Nach zwei Punkten durch die Sharks war es erneut Cedric, der scorte und auf 49:48 verkürzte. Das Spiel ging noch vier Minuten, aber war jetzt schon ein echter Krimi. Beide Teams spielten recht hektisch, wobei die Hamburger etwas cooler blieben, trotz ihrer extrem schwachen Wurfquote (insgesamt nur 20/80 aus dem Feld). Ein wichtiger Korbleger erhöhte ihre Führung erneut, Jannis traf im Umkehrschluss seine beiden Freiwürfe zum 51:50. Es waren noch zwei Minuten zu spielen, in dem beide Teams sich eine Fehler leisteten, bis die Sharks den entscheidenden Korb erzielten (53:50). Die Coaches nahmen eine Auszeit und berieten sich kurz. Am Ende waren sie sich dann einig, mittels eines Dreipunkte-Wurfs ausgleichen zu wollen. Es waren noch 14 Sekunden zu spielen. Der Einwurf nach der Auszeit erfolgte im Vorfeld, fast warf man diesen weg. Neuer Einwurf, diesmal erfolgreich, Cedric übernahm den Spielaufbau und passte aus einem Doppelblock auf Thorben, der seinen ersten Versuch von der Dreierlinie nahm: in-and-out. Der Rebound landete direkt in Sanandas Armen, der direkt auf Thorben rauspasste. Es waren noch 1,5 Sekunden, sodass nichts mehr blieb als sofort abzudrücken. Auch diesmal sprang der Ball nur auf den Ring und wieder raus, die Sirene ertönte. Das Spiel war knapp verloren.Eine bittere Niederlage nach einem spannenden Schlussspurt. Trotzdem wissen die Jungs um ihre Stärke und werden intensiv an ihren Schwächen arbeiten, um diese in Spiel zwei abzustellen und ein drittes, entscheidendes Spiel zu erzwingen. Doch dafür brauch es auch eure Unterstützung: am Sonntag, den 17.03.19 um 12:30 in der Sporthalle Charlottenburg!

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Tim, Rouven (9 Punkte), Elyas (15 Punkte), Cedric (8 Punkte, 4 Rebounds, 2 Steals), Fabian, Anton (4 Punkte, 2 Rebounds), Sananda (6 Punkte, 19 Rebounds, 2 Assists, 1 Steal, 9 Blocks!), Jonas (2 Punkte, 2 Assists), Thorben (8 Rebounds, 1 Steal, 1 Assist), Jannis (4 Punkte, 4 Rebounds, 1 Steal), Lucas (2 Punkte)

NBBL | AB Baskets schlagen Alba erneut

Nach einigen unnötig verlorenen Spielen mussten die AB Baskets das letzte Spiel der Vorrunde unbedingt gewinnen, um zum Einzug in die Playoffs nicht von anderen Teams abhängig zu sein. Bei einem Dreiervergleich mit Rostock und den Piraten wäre es wohl sehr eng geworden.

Nach holprigem Start auf beiden Seiten erzielte Max Stölzel nach vier Minuten mit dem ersten Dreier des Spiels das 9:6. Es folgten hektische Minuten mit etlichen Ballverlusten auf beiden Seiten des Feldes. Bei Spielminute sechs starteten die AB Baskets einen kleinen Lauf zum 17:8, gefolgt von einer Auszeit der Alba Coaches.

Die AB Baskets kamen aus der Auszeit mit harter Defense zurück, was einige Fouls, und das schnelle 5. Teamfoul zur Folge hatte. Danach ebenfalls höherer defensiver Druck von Alba, was bei den Hausherren zu schnellen, ungenauen Pässen in Fastbreaksituationen und Turnovers führte. Aufgrund der fünf Teamfouls gingen die Spieler von Alba bei zwei aufeinanderfolgenden Angriffen an die Linie und verwandelten alle Freiwürfe zum Ende des Viertels (23:12).

Das zweite Viertel begann zäh für beide Teams. Die AB Baskets spielten jetzt stark im Eins-gegen-Eins und zogen auf 27:14 davon, was auch durch einige Abstimmungsprobleme der Gäste (Fehlpässe, Rückspiel) begünstigt wurde. Danach fielen auch die Dreier der AB Baskets, was den Score nach sechs Minuten des zweiten Viertels auf 32:16 anwachsen lies. Hilfreich sicher auch das starke Rebounding der AB Baskets zu diesem Zeitpunkt. Halbzeitstand 39:22.

Die zweite Hälfte fing mit einem offenen Schlagabtausch und starker Defense beider Teams an. Nach einem erfolgreichen Dreier von Alba kamen die Gäste ins Laufen. Nach Steigerung der Bemühungen in der Defense verkürzte Alba auf +11. Am Ende des Viertels immerhin noch 55:41, das einzige Viertel das Alba am gestrigen Sonntag gewinnen konnte.

Das vierte Viertel begannen beide Teams mit starker Offense, Punkte fielen auf beiden Seiten des Spielfeldes. Nach einigen unglücklichen Turnovers der AB Baskets kamen die Gäste wieder bis auf +11 heran. Beide Teams agierten hektisch, die AB Baskets reboundeten wieder konsequenter und erfolgreicher und zwangen Alba zu Turnovers. Obwohl die AB Baskets bisher das gesamte Spiel in Führung lagen, sah es so aus, als ob das Spiel noch kippen könnte, was nicht passierte.

Gegen Ende des Spiels versucht es Alba erfolglos mit Ganzfeldpresse und Dreipunktewürfen, um doch noch das Spiel zu drehen. An Ende hieß es 73:54, der zweite Sieg gegen den amtierenden Meister in der aktuellen Saison.

Coach Stephan McCollister fasst das Spiel mit den Worten: „Wir haben heute mit hoher Intensität und starker Defense das Spiel gewonnen“ perfekt zusammen.

Jetzt freuen wir uns auf die Playoffs. Durch den heutigen Sieg haben die AB Baskets Platz zwei sicher und damit zum Start der Playoffs Heimrecht.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Mensing, Ben Post (3), Jelani Mayani (1), David Bacik, Leonik Wadehn (10), Leonard Hampl (10), Laszlo Cavalar (2), Marc Friederici, Maximilian Stenyushyn (3), Vincent Friederici (30), Lukas Wagner (18), Max Stölzel (11)

JBBL | Erste Playoffs-Runde gegen die Sharks

Zum Abschluss der JBBL Hauptrunde ging es auswärts gegen Titelverteidiger ALBA Berlin. Von Anfang an war klar, dass man es schwer gegen die U16 des Bundesligaclubs haben wird. Das Ziel war vor allem, an den Baustellen der vergangenen Wochen weiterzuarbeiten und Verbesserung zu zeigen. Das Spiel diente außerdem als letzter Test vor den Playoffs, in denen es gegen den drittplatzierten der Hauptrundengruppe 1 geht.

Das Spiel startete mit einem kleinen Offensivfeuerwerk, von dem vor allem die Charlottenburger profitierten und mit einer kleinen Führung Alba zur ersten Auszeit zwangen (4:10 nach vier Minuten). Anschließend legte Alba einen 12:0 Lauf hin, auf den unsere Jungs aber nochmal mit vier Punkten antworten konnten und somit nur mit zwei Zählern Rückstand in die erste Viertelpause gingen.

Das Trainergespann um Patrick Deitel und Leo Trippe war bis dahin sehr zufrieden mit dem Spiel ihrer Mannschaft. Sowohl offensiv als auch defensiv gaben die Jungs alles, um auf Augenhöhe mit den Albatrossen zu spielen. Im zweiten Viertel ging es wie im ersten Viertel weiter, wobei der DBV Charlottenburg den Ball schlechter beschützte und aus dem Feld schlecht traf (10/33 aus dem Feld zur Halbzeit). Alba passte den Ball zwar auch fast genauso oft zum falschen Spieler oder ins Aus, traf aber seine Würfe besser. Vor allem schmerzten die vier Dreier der Prenzlauer (von sieben Versuchen). Mit einem 10-Punkte Rückstand gingen die jungen Charlottenburger in die Kabine zur Halbzeitansprache.

In der zweiten Halbzeit zog ALBA weiter an und gewann in diesem Viertel zum ersten Mal das Reboundduell. Gleichzeitig verbesserte sich die Wurfquote von DBV nur minimal und erneut wurden zu viele Turnover produziert. Der Vorsprung der Prenzlauer wuchs damit erneut leicht an, was wohl auf die Moral der Charlottenburger drückte. Zwar gab man nicht komplett auf, aber es war offensichtlich, dass die ersten drei Viertel viel Kraft gekostet hatten und der Wille zu Siegen bei 17-Punkten Rückstand stark gesunken war. Nichtsdestotrotz gaben die Jungs auch im letzten Abschnitt alles und präsentierten sich insgesamt besser als in den vergangenen Spielen. Das Spiel ging mit 89:62 an Alba Berlin.

Es spielten für den DBV Charlottenburg:
Ertan, Rouven (5 Punkte), Merdan, Elyas (5 Punkte, 4 Rebounds, 2 Steals), Cedric (4 Punkte), Fabian, Anton (2 Punkte, 3 Rebounds, 2 Steals), Sananda (6 Punkte, 5 Rebounds, 3 Blocks), Berkant (19 Punkte, 2 Steals), Thorben (13 Punkte, 6 Rebounds), Jannis (8 Punkte, 9 Rebounds, 2 Steals), Lucas

Playoffs-Gegner kommt aus Hamburg

In den Playoffs wartet der dritte aus der Hauptrundengruppe 1, die Sharks Hamburg, als erster Gegner auf unsere Jungs. Durch die bessere Platzierung haben sie das Heimrecht am ersten und eventuell auch dritten Spieltag. In der Serie best-of-three kommt dann die Mannschaft weiter, die zwei Mal siegt. Bevor es am 10.3 auswärts in Hamburg losgeht, steht ein spielfreies Wochenende an. Die Jungs werden die Wochen vor dem ersten Spiel intensiv für Training und Videoanalyse nutzen. Bereits jetzt ist klar, dass wir auf einen starken Gegner treffen. In der Vorrunde gewannen die Sharks alle ihre Spiele, in der Hauptrunde sechs von zehn Spielen. Interessant dabei ist, dass in der Vorrunde alle Spiele, bis auf ein Spiel, sehr eindeutig waren, in der Hauptrunde aber nur drei Spiele eindeutig (davon eine Niederlage) und die anderen eher knapp waren (Punktedifferenzen zwischen ein und 13 Punkten).

Alle diejenigen, denen der Weg in die Hansestadt am 10. März zu weit ist, sind herzlich dazu eingeladen, am 17. März das Team zu unterstützen. Alle Voraussicht nach findet das Spiel um 12:30 in der Sporthalle Charlottenburg statt. Genaueres erfahrt ihr die Tage auf der Homepage der JBBL (www.nbbl-basketball.de) oder auf der Facebook-Seite der JBBLer (www.facebook.com/dbvjbbl).

NBBL | Wieder zurück in der Spur

Nach der knappen Niederlage im Krimi gegen Vechta fuhren die AB Baskets am Sonntag gegen Bremerhaven einen wichtigen Sieg im Rennen um die Postseason ein.

Den Auftakt machten die zu siebt angetretenen Eisbären aus Bremerhaven mit einem Korbleger. Das bleib aber eher eine Ausnahme, denn die Gastgeber knüpften schnell an ihre guten Leistungen von vor Weinachten an und konnten somit den Ton angeben.

Nach fünf Minuten stand es dann schon 19:11 für die Heimmannschaft, woraufhin die Eisbären eine zweite Variante der von Anfang an umgesetzten Zonenverteidigung ausprobierten. Die AB Baskets fielen dann ins Muster der letzten Spiele, mit zu schnellen, ungeduldigen Abschlüssen und keine Extrapässe. Das war für Headcoach Stephan McCollister Grund genug, un sein Team zur Auszeit zu rufen. Und das wirkte: der Ball bewegte sich besser und die freien Dreier fanden ihr Ziel. Am Ende des ersten Viertels stand es schon 39:19.

Im 2. Viertel ging das Spiel weiter ohne große Gegenwehr der Bremerhavener. Die Berliner vernachlässigten teilweise die Defense, was zum Glück keine Auswirkungen hatte, da beide Seiten gleichmäßig scorten. Zur Hälfte des Viertels stellten die Eisbären die Defense quasi ein und die AB Baskets konnten über gutes Setplay und wieder aufmerksame Defense endgültig dem Spiel ihren Stempel aufdrücken.

Spielstand nach fünf Minuten 53:25, also klarer Kurs auf einen 100er score. Nach einer Bremehavener Auszeit kamen die Kooperationsspieler (DBV Charlottenburg, TuS Lichterfelde, RSV Stahnsdorf) mit einer kleinen Aufstellung zurück, um das Spiel schneller zu machen. Zur Halbzeit wurde der Vorsprung noch weiter erhöht (67:30).

Nach der Pause starteten die Berliner unkonzentriert, was zu Steals und Turnovers in raschem Wechsel führte. Daher nahm Headcoach McCollister wieder eine Auszeit schon nach zwei Minuten Spielzeit.

Die AB Baskets überstanden so die kleine Schwächephase und bestimmten weiter das Geschehen mit starkem Rebounding, vor allem am offensiven Brett (am Ende des Spiels 73 Rebounds davon 26 offensiv). Am Ende des dritten Viertels war die Vorentscheidung schon gefallen: 86:42.

Das letzte Viertel eröffnete Sammy Müller auf Seiten der Gastgeber mit einem weiten Dreier, der auch ebenfalls mit einem Dreier den 100er score besorgte. Das Spiel hatte jetzt nur noch Trainingsniveau und die Berliner brachten es mit 106:55 nach Hause.

Es spielten: Felix Mensing (4), Ben Post (6), David Bacik (8), Leonik Wadehn (12 Punkte; 9 Rebounds), Leo Hampl (24 Punkt; 13 Rebounds), Samuel Müller (6), Laszlo Cavalar (13 Punkte; 7 Assists), Marc Fiederici (5), Maximilian Stenyushyn, Vincent Friederici (6), Lukas Wagner (4), Max Stölzel (18 Punkte, 5 Assists).

JBBL | Keine Chance gegen Meisterkandidaten Jena

Am 17.02.19 lud der DBV zu seinem letzten Hauptrunden-Heimspiel in die Sömmering ein. Zu Gast war der Gruppenerste, Science City Jena. Schon vor Spielbeginn war klar, dass es gegen diesen Gegner sehr schweren würde, (endlich wieder) einen Sieg einzufahren. Besonders, weil immer noch drei Leistungsträger bzw. Rotationsspieler fehlten. Trotz allem zeigte sich über mehrere Phasen, dass die Mannschaft in der Defense dazugelernt hat und besser verteidigte als in den bisherigen Partien. Dafür lief es Offensiv aber nicht besonders gut: gerade Mal 7 Assists als Mannschaft sprechen für sich.

Die als Meisterschaftsfavoriten geltenden Jenaer wiederum machten einen guten Job und gewannen alle vier Viertel. Neben der mangelhaften Offense lag dies vor allem auch an ihrer guten Trefferquote und an dem besseren Beschützen des Balles (19 Tos auf Seiten Jenas, 43 auf Seiten DBVs). 44:92 trennten sich beide Teams.

Für DBV spielten:
Ertan, Rouven, Merdan (2 Punkte), Elyas (14 Punkte, 3 Rebounds, 3 Steals), Cedric, Anton (3 Punkte, 5 Rebounds), Sananda (5 Punkte, 5 Rebounds), Jonas (7 Punkte, 6 Rebounds), Thorben (4 Punkte, 6 Rebounds), Jannis (7 Punkte, 11 Rebounds, 3 Assists), Lucas (2 Punkte)

NBBL | Trotz Kampf knapp verloren

Am letzten Sonntag waren die Young Rasta Dragons zum Rückspiel bei den AB Baskets in der BBIS in Kleinmachnow zu Gast.

Die AB Baskets traten zum ersten Mal in dieser Saison mit Trikots des neuen Sponsors Swabr Software zum Spitzenspiel an.

Beide Teams starteten nervös, aber mit intensiver Defense in die Partie. Die Coaches McCollister und Ney wechselten frühzeitig viel durch, um das optimale setup für das Spiel zu finden. Zu diesem Zeitpunkt standen die Weichen auf „low score“, denn nach fünf Minuten waren erst 15 Punkte gescored und Rasta lag 7:8 in Front.

Danach folgten einige Führungswechsel und die Hauptstädter gingen mit einer kleinen Führung in die Viertelpause (20:17).

Das zweite Viertel ging inhaltlich genau da weiter, wo das erste Viertel endete. Allerdings fielen etwas mehr Punkte, so dass es schon nach drei Spielminuten 26:27 stand. Der weitere Verlauf war von Einzelaktionen und Turnovers auf beiden Seiten geprägt.

Die swabr Baskets schafften es selten die erarbeiteten steals in Punkte umzusetzen. Der score wogte hin und her und keins der beiden Teams konnte sich mit mehr als einem Punkt absetzen. Nach dem Erreichen der Teamfoulgrenze bei den Dragons agierten die Berliner clever und zogen viel im 1:1, um so über die Freiwürfe zu punkten. Dadurch erreichten sie einen „mini-Lauf“ und schlossen zur Halbzeit mit einem 41:38 Vorsprung ab.

Nach der Halbzeitpause weiterhin ein extrem spannendes Spiel ohne wirkliche Höhepunkte. Die swabr Baskets nach wie vor zu ungenau im Fastbreakspiel, was zu vielen unnötigen Ballverlusten führte. Auf der anderen Seite leisteten sich die Dragons enorm viele Fehlwürfe, was einerseits auf das Konto der engagierten Defense ging und andererseits einfach Wurfpech war. Am Ende ging das Viertel mit +4 an die Dragons (55:56).

Im vierten Viertel schwanden beiden Akteuren die Kräfte, was den Berlinern Räume für weitere Einzelaktionen gab. Nach wie vor konnte kein Team wirklich die Oberhand gewinnen. Wenn die swabr Baskets einen kleinen Lauf erzwangen, wie z.B. vier Minuten vor dem Ende zum 72:67, so kamen die Dragons wieder zurück und glichen unmittelbar zum 72:72 aus. Bei noch 45 Sekunden auf der Spieluhr stand es 77:75, aber durch einige zumindest diskussionswürdige Schiedsrichterentscheidungen in den letzten Sekunden des Spiels ging das Spiel mit 77:78 für die Berliner verloren. Was bleibt ist der gewonnene direkte Vergleich, denn das Hinspiel ging mit +5 an die Berliner.

Mal sehen, ob das am Ende der Hauptrunde noch von Vorteil für die swabr Baskets sein kann.

Am kommenden Sonntag den 24. Februar 2019 geht es Zuhause in der Sömmeringhalle gegen die Eisbären aus Bremerhaven.

Es spielten: Felix Mensing (2), Ben Post (6), Leonik Wadehn (11 Punkte; 11 Rebounds), Leo Hampl (1), Samuel Müller (3), Laszlo Cavalar (2), Marc Friederici (15), Maximilian Stenyushyn (6), Vincent Friederici (19), Lukas Wagner (2), Maksim Jovanovic, Max Stölzel (10 Punkte; 10 Rebounds)

JBBL | Niederlagen gegen Higherlevel und Tiger

Während der Winterferien standen für die JBBLer keine Skifahrten an. Denn bereits am ersten Sonntag, den 03.02.19, stand das Hauptrundenauswärtsspiel gegen Higherlevel Berlin statt.

Trotz gutem, offensiven Start in die Partie fehlte jegliche Bereitschaft in der Defense. So lag man nach dem ersten Viertel noch knapp hinten, im zweiten Viertel zeigten sich die Zehlendorfer aber umso siegesgewillter und so gingen unsere Jungs mit einem 36:59 in die Halbzeitpause.

In der zweiten Halbzeit zeigte dann das Team um Headcoach Patrick Deitel wieso sie zurecht in die Hauptrunde eingezogen sind und gewann beide Viertel. Dennoch reichte es nicht zum Sieg, das Spiel ging mit 68:82 an das JBBL-„Farmteam“ von ALBA Berlin. Schade, denn mit einer konstant kämpferischen Einstellung wie in der zweiten Halbzeit hätte mehr drin sein können.

Für DBV spielten:
Ertan (3 Punkte), Rouven (3 Assists, 2 Steals), Elyas (8 Punkte, 4 Rebounds, 4 Steals), Cedric (5 Punkte, 2 Assists), Fabian (4 Punkte), Anton (2 Punkte, 3 Rebounds), Sananda (6 Punkte, 5 Rebounds), Berkant (23 Punkte, 5 Rebounds, 3 Assists), Thorben (3 Punkte, 10 Rebounds, 2 Steals), Jannis (12 Punkte, 7 Rebounds, 3 Steals, 2 Blocks), Lucas (2 Punkte), Jonas

Unter der Woche standen statt der üblichen vier ganze sieben Trainingseinheiten an. Das Team wurde jedoch von einer Erkältungswelle getroffen und konnte nicht als Team trainieren.

Am 10.02.19 stand das Auswärtsspiel bei Berlin Tiger an. Neben der schwierigen Trainingswoche gab es ein weiteres schlechtes Vorzeichen für das Spiel: Es fehlten krankheitsbedingt gleich drei Guards. Das Team versuchte das beste draus zu machen, aber leider entwickelte sich kein besonders ansehnliches Spiel. Extrem schwache Wurfquoten + massenhaft Ballverluste (44 auf unserer Seite) waren zu viel des Schlechten für unsere Jungs. Am Ende hieß es 70:49 aus Sicht der Gastgeber.

Für DBV spielten:
Rouven (2 Punkte, 4 Rebounds), Limal, Merdan (2 Punkte, 2 Rebounds), Cedric (5 Punkte, 2 Rebounds), Anton (12 Punkte, 11 Rebounds, 2 Steals), Sananda (8 Punkte, 8 Rebounds, 3 Steals, 4 Blocks), Jonas (1 Punkt, 3 Rebounds), Thorben (11 Punkte, 11 Rebounds, 3 Assists, 4 Blocks), Jannis (8 Punkte, 12 Rebounds, 2 Assists), Lucas (8 Rebounds, 2 Steals), Ertan

Nun stehen noch zwei Hauptrundenspiele gegen die Topteams von Jena und ALBA an. Anschließend folgen nach einer einwöchigen Pause die Playoffs. Bis dahin wird das Team versuchen, ihre Schwachstellen in der Defense weiter auszubessern und noch besser als Mannschaft zusammenzufinden, damit auch Offensiv mehr drin ist als in den letzten Spielen.

Minis | Erster Caerus Construction Basketball Cup

Am vergangenen Wochenende fand der erste Caerus Cunstruction Basketball Cup statt.

Die Teams des Jahrgangs 2007 von Bayern München, Oldenburg TB, Vasas Akademia (Ungarn) folgten der Einladung des DBV Charlottenburg und spielten gegen unser 2007er Team und ebenfalls gegen unser 2006er Team.

Über die gesamten drei Tage wurden sehr hochkarätige, knapp ausgehende Spiele geboten. Alle Spieler gaben ihr bestes, kämpften und belohnten sich durch sehenswürdige Spielzüge und Würfe.

Das 2006er Team von DBV konnte alle seine Spiele sehr deutlich gewinnen. Man merkt, was ein Jahr hartes Training bringen kann. Aus Fairness verzichteten sie aber auf die Wertungen, so dass verdienterweise das Team aus Bayern München Erster wurde. Der zweite Platz ging an unser 2007er Team des DBV Charlottenburg.

Dritter wurde das Team aus Ungarn und den vierten Platz belegte am Ende Oldenburg.

Den besten Verteidiger stellte Bayern München und den MVP der Gastgeber DBV. Herzlichen Glückwunsch an Alle.

Ein besonderes Dankeschön geht an Sotirios Liakopoulos. Er sponserte und organisierte das Turnier, welches alle Beteiligten als sehr gelungen empfanden. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr.

NBBL | AB Baskets verlieren Derby

Die AB Baskets traten am letzten Wochenende in der Sömmeringhalle zum dritten Rückrundenspiel gegen die Berlin Tigers an. Leider spielte das Kooperationsteam DBV/TusLi/RSV weit unter seinen Möglichkeiten und verlor mit 65:67, nachdem das Hinspiel noch mit 52 Punkten Differenz gewonnen wurde.

Kampf statt Spiel

Schon zu Beginn der Partie agierten beide Seiten nervös und ziemlich konfus, es gab sehr viele verlegte Körbe und erst nach dreieinhalb Minuten den ersten Feldkorb. Die AB Baskets suchten gegen die Zone der Tigers wieder zu schnell den Abschluss von draussen und so waren am Ende des ersten Viertels (13:13) mehr Punkte aus Freiwürfen als aus dem Feld zu verzeichnen.

Im zweiten Viertel blieb die Qualität des Spiels auch mäßig und lässt sich gut mit Kampf statt Spiel beschreiben. Nur ein erfolgreicher Dreier ließ das Halbzeitergebnis von 33:37 noch moderat erscheinen.

Kleiner Run reicht nicht zum Sieg

Im dritten Viertel gab es einen Lauf der AB Baskets, der sie zu einer zwischenzeitlichen Führung von +7 führte, die dann aber zum Viertelende wieder auf +2 schrumpfte (52:50).

Das vierte Viertel war von permanenten Führungswechseln geprägt, bei denen sich kein Team erheblich absetzen konnte und die Tigers das bessere Ende für sich hatten. Es war schlussendlich ein spannendes Spiel, allerdings ohne basketballerische Höhepunkte.

Die Coaches McCollister und Ney haben nun viel zu tun, um das Team wieder zur Form der Hinrunde zurückzubringen, bei der wieder harte und konsequente Defense gespielt wird, der eine für den anderen läuft und kämpft und sich in der Offense wieder alle bewegen, so dass eine 2-Punkte Wurfquote von 28% ein Ausrutscher bleibt.

Es spielten für die AB Baskets: Laszlo Cavalar (19 Punkte, 4 Assists), Leonik Wadehn (10), Marc Friederici (10), Maximilian Stenyushyn (9), Max Stölzel (8 Punkte, 11 Rebounds, 7 Assists), Samuel Müller (6 Punkte), Felix Mensing (2), Leo Hampl (1), Ben Post, Lukas Wagner, Eric Nitzsche, Julian Hörske.

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