Artikel der Kategorie: Jugend News

NBBL | AB Baskets fahren ersten Heimsieg ein

Drei Tage nach der couragierten aber erfolglosen Leistung bei Alba fuhren die AB Baskets am Sonntag den zweiten Saisonsieg – den ersten vor heimischer Kulisse – ein. Das Team der Kooperationspartner DBV Charlottenburg, TuSLi und RSV schlug die Hamburger Sharks mit 65:49.

Eine mäßige Leistung für einen wichtigen Sieg“, ließ sich Headcoach Stephan McCollister nach der Schlusssirene zitieren. „Wir müssen langsam unseren Rhythmus finden, was uns heute nur ansatzweise gelungen ist, vor allem im dritten Viertel.

Dennoch war der Sieg der Berliner nie wirklich in Gefahr, denn die Gäste konnten nur in der Anfangsphase das Geschehen bestimmen. Die AB Baskets fanden langsam, aber zunehmend die Lücken in der gegnerischen Zonenverteidigung, zeigten dabei aber ein weiteres Mal eine schwache Wurfquote (20/63). Die absolute Dominanz beim Rebound – 41 Offensivrebounds zu 9, 13 davon durch Akim Jonah – wurde nicht so häufig wie gewünscht in Punkte umgewandelt, was auch zur Unzufriedenheit des Trainers beitrug. Das Geleistete reichte immerhin für einen 15:0-Lauf im zweiten Viertel, der die Weichen für das Happy End stellte.

Körperliches Spiel war gefordert: Guard Jordan Müller umkurvt seinen Gegenspieler mit allen Mitteln.

Körperliches Spiel war gefordert: Guard Jordan Müller umkurvt seinen Gegenspieler mit allen Mitteln.

Es waren zwei Dreier von Felix Scholtes – der erste nach einem mustergültigen Angriff gegen die Zonenverteidigung erarbeitet – die die Wende einleiteten, Paul Giese machte es ihm nach und Yannick Hildebrandt fügte weitere drei Punkte hinzu. Aus einem 16:20-Rückstand wurde ein zweistelliger Vorsprung (31:20), den die Sharks bis zur Halbzeitpause noch um drei Punkte verkürzten (36:28).

Nach der Pause zeigten die AB Baskets endlich auch die Einstellung, die sich Stephan McCollister gewünscht hatte. „Wir müssen ‚tougher‘ sein, und zwar in jeder Hinsicht„, hatte er seinen Spielern in der ersten Halbzeit oft gesagt. Das nahm sich dann Paul Giese in der 29. Minute zu Herzen, als er mit richtigem Tempo den Rebound eroberte und einen cleveren Pass auf Felix spielte. Da die Verteidigung in der Zone kollabiert war, hatte Felix Zeit und Platz, um seinen dritten Dreier im Spiel zu versenken (48:38).

Im letzten Abschnitt ging es nur darum, den Sieg in den sicheren Hafen zu bringen und das gelang ohne besondere Schwierigkeiten. Für das Highlight sorgte noch Akim Jonah mit dem Dunk nach Vorlage von Paul Giese zum 57:41, der die ganze Halle jubeln ließ.

Mit diesem Erfolg verabschiedet sich das Team von seinem Heim-Publikum für das Jahr 2015, denn vor der Weihnachtspause stehen nun zwei Auswärtsspiele an. Das erste steigt am kommenden Sonntag (14 Uhr) in Oldenburg, die Woche drauf gastieren dann die AB Baskets in Neustadt.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Scholtes (9 Punkte), Thabo Paul (2 Punkte, 5 Assists), Levent Yer (4), Amani Ogette (2), Jordan Müller (2), Anton Kamke (11 Pkt, 9 Rebounds), Paul Giese (10 Pkt., 4 Assists), Yannick Hildebrandt (8), Ferdinand Gerstenberger, Jonas Jansen-Winkeln (2), Akim-Jamal Jonah (9 Pkt, 17 Rebounds), Vincent Meunier (6 Pkt, 4 Ballgewinne).

 

WE-Preview: Double Header II in der Sömmeringhalle

Die erste Auflage des Double Headers verlief süßsauer. Die JBBL erkämpfte sich einen „dreckigen“, aber wichtigen Sieg gegen die Junior Löwen Braunschweig, die sich wiederum in der NBBL gegen die AB Baskets revanchierten.

Am kommenden Sonntag treten beide unseren Bundesliga-Team wieder in der Sömmeringhalle an. Um 11 Uhr empfängt das JBBL-Team um Reza Ghasseminia Kooperationspartner TuS Lichterfelde, die AB Baskets treffen ab 14 Uhr in einer im Kampf um die Playoffs schon wichtigen Partie auf die Hamburger Sharks.

JBBL: Ein Sieg und die Tabelle wird auf dem Kopf gestellt
Nach 2 Wochen Pause ist der DBV Charlottenburg wieder gefordert. Unsere Jungs treffen auf das alte Team von Headcoach Reza Ghasseminia. „Einerseits ist es schön, wieder alte Freunde zu treffen, andererseits hat natürlich das Geschäft Priorität“, sagt der Headcoach zum Treffen mit dem alten Verein. „In den spielfreien Wochen haben wir gut trainiert und nun wollen wir gegen TuSLi nicht nur mitspielen, sondern auch sie zu Fehlern zwingen“.

Das Spiel der Lichterfelder ist sehr auf Hendrik Drescher ausgelegt. Der 2,04 Meter große Center hat in den ersten vier Spielen drei Double-Double hingelegt: Durchschnittlich kommt er auf 31 Punkte und 13.3 Rebounds pro Spiel. „Wenn er im Raum von den guten Guards – vor allem Jonas Mattisseck –  gefunden wird, dann ist es meistens sehr schwierig ihn in den Griff zu bekommen“, stellt Ghasseminia fest. „Allerdings ist TuSLi nicht nur Drescher. Das Team verfügt über sehr effektive Spielzüge und jeder weiß, was er auf dem Feld tun soll“.

Die Aufgabe ist anspruchsvoll, aber Reza kann auch ein paar Vorteile für die Charlottenburger nennen: „Wir sind in diesem Spiel ganz klar Außenseiter und spielen ohne Druck. Auch bei einer Niederlage würden wir Dritter und damit auf Hauptrunde-Kurs bleiben“. Nicht nur die Psychologie kommt dem Team zu Hilfe: „Wir sind – auch bei noch mangelnder Athletik – ein schnelles Team, und das kann jedem Gegner Sorgen bereiten“, so Reza. Sorgen bereitet auch die Grippewelle, die letzte Woche das Team fest im Griff hat: „Wir werden trotzdem bereit sein, alles zu geben. Mit einem Sieg wären wir punktgleich mit den Top-Favoriten dieser Gruppe. Dieser Gedanke ist stärker als jeglicher grippale Infekt.“

NBBL: Zeit für die Wende
Nach zuletzt zwei Auswärtsniederlagen in Folge dürfen die AB Baskets endlich wieder in der heimischen Sporthalle Charlottenburg (Sprungball um 14 Uhr) antreten. Genau wie die AB Baskets steht der nächste Gegner, die Hamburger Sharks, bei einer Bilanz von einem Sieg und drei Niederlagen.

Das Team um Headcoach Stephan McCollister konnte gegen Alba keine Punkte nach Hause mitnehmen, dafür Selbstvertrauen – dank der guten defensiven Leistung in der ersten Halbzeit. Die Defensive kann ausgerechnet im kommenden Spiel eine Schlüsselrolle einnehmen, denn die Sharks sind mit 257 Punkten das Team, das in der Staffel Nordost nach vier Spielen am wenigsten gescort hat. Die AB Baskets haben bisher immerhin einen Zähler mehr erzielt.

Die offensive Verantwortung ist bei den Haien auf drei Schultern verteilt: Power Forward Joao Paulo Goncalves (13 Punkte und 6 Rebounds pro Spiel), Center Yngve Jentz (12 Pkt. und 10 Reb.) sowie Flügelspieler Noel Uzochi Okona (12 Pkt. und 6 Reb.) zeigten in den ersten Spielen bereits ihre Qualitäten und werden sicher nicht unterschätzt.

Ein Sieg ist immens wichtig, um nicht frühzeitig die Playoff-Plätze aus den Augen zu verlieren: Die Jungs freuen sich deshalb über zahlreiche, lautstarke Unterstützung am Sonntag.

AB Baskets bei Alba drei Viertel lang auf Augenhöhe

Am Ende steht die deutliche Niederlage gegen den großen Favoriten: Die AB Baskets unterliegen dem Stadtrivalen Alba Berlin mit 83:54. Doch das Ergebnis täuscht ein wenig darüber hinweg, wie lange dieses Spiel offen war und was für große Probleme die Baskets dem ungeschlagenen Tabellenführer der NBBL Nordost bereiten konnten.

Zu Beginn entwickelte sich das Spiel zu einer Defensivschlacht. Von Headcoach McCollister darauf gepolt, dass gegen Alba nur mit extrem starker Defensive etwas zu holen ist, konnten die Baskets den Gegner bei 30 Punkten zur Halbzeit halten. Doch die körperliche Verteidigung der athletischen Alba-Mannschaft ließ die eigene Offensive ebenfalls nicht zur Entfaltung kommen, mit fünf Punkten Rückstand ging es in die Kabine (30:25).

Zu Beginn des dritten Viertels hatte Alba sich langsam besser auf die Zonenverteidigung der Baskets eingestellt und konnte sich so langsam absetzen. Hinzu kamen unnötige Ballverluste in der Offensive und ein ums andere Mal die körperliche Unterlegenheit im Kampf um den Rebound. Bis Mitte des dritten Viertels wuchs der Rückstand so auf 17 Punkte an, viele der Zuschauer im vollbesetzten Alba-Trainingszentrum in der Schützenstraße rechneten bereits mit einem entspannten Sieg der Heimmannschaft.

Doch den Gästen gelang noch ein letztes Aufbäumen: Einige gelungene Offensivaktionen ließen den Glauben an sich selbst zurückkehren. Der Druck in der Pressverteidigung wurde wieder erhöht, Alba wurde zu Fehlern gezwungen, die Würfe fanden wieder ihr Ziel. Bei noch knapp acht Minuten auf der Spieluhr waren es nur noch sechs Punkte Rückstand (57:51), Alba kurz verunsichert. Es gelang der Mannschaft um den erneuten Topscorer Akim Jonah (11 Punkte, 5 Rebounds) jedoch nicht, den Druck aufrecht zu erhalten. Für den Überraschungssieg war die Fehlerquote an diesem Abend einfach zu hoch. Wenige erfolgreiche Aktionen des Gegners reichten dazu, das Selbstvertrauen zu verlieren und zum Ende hin völlig einzubrechen. So kam Alba ins Rollen und beendete das Spiel mit einem 26:3-Lauf. Stärkster Spieler auf Seiten Albas war diesmal Ferdinand Zylka (18 Punkte, 9 Rebounds). Den bisherigen Topscorer Benedikt Turudic konnte die AB-Defense gut kontrollieren (9 Punkte, 9 Rebounds).

Für das Team um Headcoach McCollister steht jetzt die Aufgabe an, die richtigen Schlüsse aus den Fehlern zu ziehen, aber auch das Positive der inbesondere in Halbzeit eins starken Defensive mitzunehmen in das wichtige Duell mit den Hamburg Sharks am kommenden Sonntag. Genau wie die AB Baskets stehen die Sharks bei einer Bilanz von einem Sieg und drei Niederlagen. Ein Sieg in der heimischen Sporthalle Charlottenburg ist immens wichtig, um nicht frühzeitig die Playoff-Plätze aus den Augen zu verlieren. Das Spiel beginnt um 14 Uhr.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Scholtes, Thabo Paul (5 Punkte), Levent Yer (8), Amani Ogette (4), Jordan Müller (4), Anton Kamke (8), Paul Giese (3), Yannick Hildebrandt (4), Ferdinand Gerstenberger (5), Jonas Jansen-Winkeln, Akim-Jamal Jonah (11), Vincent Meunier (2).

U14.1 | Leistungssteigerung wird fast belohnt

Die U14.1 verliert auswärts bei TuS Lichterfelde zwar mit 49:62, zeigt sich im Vergleich zu den letzten Spielen in puncto Einsatz und Teamplay aber deutlich verbessert und schöpft Hoffnung für die anstehenden Aufgaben und die Oberliga 1-Qualifikation.

Die U14-Oberliga-Mannschaft des DBV Charlottenburg startete ins Spiel bei den Lichterfeldern mit klarer Mission: Man wollte sich nach dem desaströsen Auftreten am vergangenen Wochenende gegen das stark aufspielende Team von BG Zehlendorf dringend rehabilitieren und eine Reaktion zeigen.

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Für Spielmacher Gian und die U14.1 reichte es zwar nicht zum Sieg, das Selbstvertrauen für die anstehenden Spiele ist aber zurück.

Intensität und Konzentration im Training waren die ganze Woche über hoch, das Team hatte sich einiges vorgenommen und beweisen, dass man auch gegen den Tabellenzweiten aus Lichterfelde mithalten kann. Die Vorgaben waren klar: mehr Einsatz, härtere Defense, Zusammenhalt – auch wenn das Spiel schwierig wird!

Es entwickelte sich ein zerfahrenes, kampfbetontes Spiel mit vielen Fehlern auf beiden Seiten, oft hervorgerufen durch die engagierte Defense beider Teams. Die Mannschaft von TuS Lichterfelde lag die gesamte erste Hälfte in Führung, doch diesmal ließen sich unsere Jungs nicht so schnell aus dem Konzept bringen wie noch vergangenes Wochenende und dementsprechend auch nicht abschütteln.

Der Einstieg in die zweite Hälfte gelang dann (leider) den Spielern aus Lichterfelde deutlich besser, da die Defensive der Charlottenburger nun zu oft den zuvor gezeigten Einsatz und Zusammenarbeit vermissen ließ und auch in der Offensive die Konzentration nachließ und in unnötigen Ballverlusten resultierte.

Nach mehreren Auszeiten und Besinnung auf die Stärken der ersten Hälfte konnte das Team um Coach Patrick Deitel dann aber im letzten Viertel nochmal einen kleinen Run starten, sodass schließlich das Endergebnis von 49:62 unseren Jungs zwar die Niederlage bescheinigte, sich aber Spieler und Trainer einig waren, dass man eine gute Leistung und die richtige Reaktion auf das vergangene Wochenende gezeigt hatte.

Auch wenn weiterhin viele Baustellen bleiben und vieles noch längst nicht wie gewünscht funktioniert hat, kann die Mannschaft aus diesem Spiel nun hoffentlich Motivation und Energie für die verbleibenden Spiele der Hinrunde ziehen, um letztlich in der Oberliga 1 zu überwintern (dazu bedarf es mindestens Platz 6 der Vorrunden-Tabelle).

Für die U14.1 des DBV spielten: Amer, Augustinas, Dejan, Erik, Friedrich, Gian, Marcel, Max, Norman, Tayler, Tim, Tony.

U11 besiegt Friedenau in Heimspiel-Krimi

Nach dem fulminanten Spiel der U11 gegen TuSLi am letzten Wochenende, ging es heute etwas langsamer los. Das erste Zehntel gegen Friedenau 2 zeigten unsere U11er noch nicht alles, was in ihnen steckt. Danach legten sie los und gingen in Führung gegen die Jungs von Friedenau. Diese punkteten in den folgenden Zehnteln aber deutlich, so dass es kurzfristig enger wurde und in der Halbzeit mit 26:26 ausgeglichen stand.

Dann besprach Headcoach Max mit seinem Team ein paar taktische Dinge, die unsere Jungs nach der Halbzeit auch gleich umsetzten. Nachweis erbracht – die Jungs können zuhören und sind in der Lage, die Ansagen des Trainers umzusetzen. Einige Spieler waren danach sehr schnell im Angriff, schafften sich Raum, aber die Trefferquote stimmte heute bei vielen DBVern nicht.

In der zweiten Halbzeit erlangten die Charlottenburger Jungs die erneute Führung und konnten sie durch schnelle Sprints und viele gute Korbleger behaupten. Sie zeigten dann stellenweise ziemlich coole Spielzüge. Beispielhaft Kai, der sich beim Einwurf in der gegnerischen Hälfte stellte, um dann seine Schnelligkeit zu nutzen und an den Gegnern vorbeizurasen, nebenbei den Ball zu fangen, zum Korb zu sprinten und den Ball zu versenken.

Save the best for last: das letzte Zehntel war dann wieder extrem dynamisch, unsere U11er punkteten mit 5 Körben, so dass sie über einen Endstand von 59:45 und damit den zweiten Sieg in Folge jubeln konnten. Weiter so! 🙂

Für die U11 des DBV spielten: Andreas, Emre, Gabriel, Kaan, Kai, Lennard, Mateo, Robin, Taylan, Thorben, Zion.

Text: Patricia S.

NBBL | AB Baskets unterliegen Piraten Hamburg

Das NBBL-Team der AB Baskets hat am Wochenende im dritten Saisonspiel die zweite Niederlage hinnehmen müssen. Auswärts bei den Piraten Hamburg unterlag man mit 83:77. Dabei zeigte das Team von Headcoach Stephan McCollister über weite Strecken eine enttäuschende Leistung.

Wegen der Verspätung eines Schiedsrichters begann das Spiel in der InselPark-Halle mit zwanzigminütiger Verzögerung. Diese Verzögerung kostete beide Teams offenbar Einiges an defensiver Konzentration, vor allem die Hamburger scorten im ersten Viertel mit Leichtigkeit (24:20). Nur ein gut aufgelegter Akim Jonah (24 Punkte, 13 Rebounds) und viele kleine Fouls des Gegners und die damit verbundenen Freiwürfe hielten die Berliner im Spiel.

Akim Jonah (hier gegen Braunschweig) erzielte mit 24 Punkten und 13 Rebounds einen Double-Double.

Akim Jonah (hier gegen Braunschweig) erzielte gegen die Piraten einen Double-Double, konnte sein Team aber nicht vor der Niederlage bewahren.

In der Folge kamen die Piraten langsam besser ins Spiel, angeführt von einem starken Louis Olinde (28 Punkte, 19 Rebounds). Es wurde ihnen aber auch von der Berliner Verteidigung ein ums andere Mal viel zu einfach gemacht, besonders die Intensität beim Box Out unter dem eigenen Korb ließ man über weite Strecken komplett vermissen. Das konnten die Hamburger zu 24 Punkten aus Offensivrebounds nutzen.
So wuchs der Rückstand zu Mitte des dritten Viertels auf 13 Punkte an. Coach McCollister gab einigen Bankspielern nun die Chance, sich zu beweisen und stellte auf Zonenverteidigung um. Und endlich gelang es, die Hamburger in Schwierigkeiten zu bringen und das eigene intensive, schnelle Spiel zu zeigen. Durch zwei erfolgreiche Dreier von Guard Paul Giese (19 Punkte, 4 Assists, 4 Steals) und einige Ballgewinne durch die Ganzfeldverteidigung war die Mannschaft plötzlich zurück im Spiel und konnte endlich den geforderten Kampfgeist zeigen. So gelang ein 14:0-Run und man konnte gar in Führung gehen.

Im vierten Viertel entwickelte sich nun doch das erwartet spannende Spiel. Mit zeitweise 5 Punkten Führung im Schlussabschnitt schnupperten die Baskets sogar noch am Sieg, schließlich war die Fehlerquote an diesem Tag aber einfach zu hoch, um bei einem Topteam der NBBL Nordost zu punkten. Einige unnötige Ballverluste und zwei erfolgreiche Dreier des Hamburger Guards Lennard Larysz (24 Punkte, 5 Rebounds) besiegelten die knappe Niederlage.

Es gibt also Einiges zu Tun für das Trainerteam der AB Baskets, denn die kommenden Aufgaben werden nicht einfacher. Nach einem spielfreien Wochenende kommt es am Mittwoch, den 25 November zum Duell mit dem noch ungeschlagenen Stadtrivalen ALBA Berlin.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Scholtes, Thabo Paul (1 Punkt), Levent Yer (7), Amani Ogette, Jonas Wagner (2), Anton Kamke (14), Paul Giese (19), Yannick Hildebrandt (4), Vincent Meunier (4), Jonas Jansen-Winkeln (2), Akim-Jamal Jonah (24), Nico Ehorn.
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U12.1 | Initialzündung zum richtigen Zeitpunkt

Mit 82:37 siegt die U12.1 bei Alba Kollwitz und stoppt die kleine „Ergebniskrise“. So deutlich wie das Ergebnis war das Spiel 30 Minuten lang aber gar nicht.

Nach einem erfolgreichen Saisonstart mit drei Siegen zu Beginn der Spielzeit kehrte nach zwei derben Niederlagen Ernüchterung bei der U12.1 des DBV Charlottenburg ein.

Zwar hießen die Gegner in den letzten beiden Spielen ALBA Berlin 1 und Friedenauer TSC, aber in beiden Spielen konnten die Jungs nicht das gewohnt schnelle DBV-Spiel zeigen. Zu oft verrannten sich die Spieler in einer Wand aus mehreren Verteidigern und versuchten vergebens auf eigene Faust, nicht als Team, das Spiel zu gewinnen. Nach einer intensiven Trainingswoche ging es also darum, gegen Alba Kollwitz wieder zurück in die Spur zu finden.

Bitte nachmachen: U12er Fabian beim erfolgreichen Links-Korbleger - derzeit eine Schwäche des Teams.

Bitte nachmachen: U12er Fabian beim erfolgreichen Links-Korbleger – derzeit eine Schwäche des Teams.

In der ersten Halbzeit wirkte die Mannschaft noch uneinig, wo es in diesem Spiel hingehen sollte. Das Spiel wurde zwar mit mehr Intensität in der Defense begonnen, doch der Funke wollte nicht so richtig in die Angriffe überspringen. Trotzdem gelang es dem Team durch den defensiven Einsatz bereits besser, das Angriffsspiel zu stärken.

Nach einigen starken Aktionen konnte das Team um Kapitän Joshi mit einem kleinen Punkte-Polster in die Halbzeitpause gehen.

Die erste Halbzeit hätte dem Team die nötige Sicherheit geben können – unverständlich, wie es im dritten Viertel daher agierte: die Mannschaft zeigte den bis dahin ungenausten Basketball der Saison! Der Zug zum Korb erfolgte ohne Spannung, die Pässe kamen nicht an, die 1-1 Duelle wurden weder in der Offense noch in der Defense gewonnen. Unter dem Strich standen nach dem Viertel magere sieben Punkte. Nur weil der Gegner ähnlich ungenau zu Werke ging (6 Punkte) wurde schlimmeres verhindert.

Es wurde also Zeit für eine Änderung. Nach einer deutlichen Ansprache in der letzten Viertelpause legten die DBVer dann richtig los: Erster Angriff, Rouven mit Punkten plus Foul. Steal. Zweiter Angriff, Merdan mit dem Korbleger. Steal. Dritter Angriff Rouven „And 1“. Steal. Vierter Angriff Phillip mit dem Korbleger. In 43 Sekunden gelang den Jungs mehr Punkte als vorher in 10 Minuten! Es sollte die Vorentscheidung sein und die gewünschte Wirkung für den Rest des Spiels haben. Das Team war nun endlich wieder den entscheidenen Schritt schneller als der Gegner. Viele Pässe konnten abgefangen und anschließend mit wieder gefundenem Selbstvertrauen in einfache Punkte umgewandelt werden. Den letzten Spielabschnitt gewann das Team deutlich mit 35:2. Beim Endstand von 82:37 war der Auswärtserfolg schließlich auch in der Höhe verdient.

Trotz der allgemeinen Leistungssteigerung bleibt das größte Problem der Abschluss: „Wir müssen bei Korblegern und Würfen konzentrierter werden. Nur wenn die enormen Leistungsschwankungen minimiert werden, ist ein Sieg gegen eine der Top-Mannschaften der Liga realistisch!“, lautete das Fazit von Trainer Max zum Spiel. Gleichzeitig galt es als Appell an das Team.

Für die U12.1 des DBV spielten: Al, Ertan, Fabi, Joshi, Leander, Li-Yu, Matias, Merdan, Peter, Philip und Rouven.

U11 | Sonnenschein trotz Gruselwetters

Die U11 kommt immer besser in Fahrt und gewinnt bei TuS Lichterfelde 2 nach guter Teamleistung mit 71:40. Verbesserungen im Zusammenspiel sind ausschlaggebend für den Erfolg der 2005er.

Am vergangenen, verregneten Sonntag waren die Jungs der U11 mal wieder sehr, sehr früh auf dem Weg zum Auswärtsspiel in die Curtiusstraße in Lichterfelde.

Das Team hatte dabei jedoch keine gute Erinnerung an die Halle unseres Kooperationspartners. In der letzten Saison ging das erste Spiel damals mit 113:3 verloren und die damals noch sehr unerfahrene Truppe ging sang- und klanglos unter.

Nach einer Saison zum Einspielen und Erfahrung sammeln sollte dieses Erlebnis nicht wiederholt werden. Trotz der Frühe waren die Jungs – um das Trainer-Duo Max & Max – von Beginn an hellwach und konnten schnell dem Spiel ihren Stempel aufdrücken.

Wie im Vorfeld geübt, wurde der Ball mit viel Tempo durch die Spielfeldmitte gedribbelt und dann auf die „Außenspuren“ gepasst. Durch die unzähligen Wiederholungen im Training fanden die Korbleger mit steigender Genauigkeit ihr Ziel, das Team belohnte sich ein ums andere mal.

Auch in der Defense konnten die Jungs zeigen, dass sie in den letzten Wochen fleißig trainiert hatten. Die Gegenspieler wurden nicht alleine gelassen und ohne Foul bis zur Grundlinie begleitet.

Nach Spielende freuten sich alle über den klaren, verdienten 71:40-Erfolg und blicken motiviert auf die nächsten Aufgaben. Denn es gibt weiterhin viel zu tun: Weniger Schrittfehler und schnellere Pässe sind die zeitnahen Zielstellungen; insgesamt bleibt das übergeordnete Ziel eine weitere Leistungssteigerung, um sich langsam aber stetig an Oberliga-Niveau heranzuarbeiten. Entsprechend des Spiels bewertet Coach Max die Situation direkt im Anschluss: „Die ausgeglichene Leistung in diesem Spiel macht definitiv Lust auf mehr.“ 🙂

Für die U11 des DBV spielten am Sonntag: Colin, Emre, Gabriel, Kaan, Kai, Leon, Mateo, Philip, Robin, Taylan und Thorben.

JBBL | Siegreich im Turnover-Festival

Das JBBL-Team des DBV Charlottenburg gewinnt ein intensives, von vielen Fouls und Ballverlusten geprägtes Spiel gegen die Junior Löwen Braunschweig mit 62:57 (26:24) und steht mit nun 2-1 Siegen in einer guten Ausgangsposition im Rennen um die Hauptrundenplätze der Gruppe Nordost. Marc und Vincent Friederici zeigen sich mit jeweils 16 Punkten am treffsichersten.

„Es war eines unserer anstrengsten Spiele in dieser Saison, da wir zwei Wochen wirklich intensiv und mit voller Belastung trainiert haben und die Jungs sehr müde gewirkt haben gegen eine sehr kämpferische und optimistische Braunschweiger Mannschaft“
, resümierte Headcoach Reza Ghasseminia nach dem Spiel, und schob hinterher: „Wichtig war uns der Sieg und den haben wir auch geholt. Zwar nur mit fünf Punkten Unterschied, aber dennoch verdient.“

Zum Spielverlauf: Zu Beginn taten beide Teams nicht viel für ein Punktefestival – so leitete das erste Viertel zwar ein bis zum Ende spannendes, aber wenig hochklassiges JBBL-Spiel ein. Bereits in den ersten Minuten machte sich der Fokus des Heimteams bemerkbar: Man wollte den Gegner – wie schon in den letzten Spielen – mit viel defensivem Druck über das gesamte Feld verunsichern. Dies gelang auch. Vor allem aus den daraus resultierenden Gelegenheiten erzielten die Charlottenburger ihre Punkte. Am Ende des Viertels waren es 14. Den Braunschweigern gelang durch ein paar Unaufmerksamkeiten der DBVer ein kleiner Run. 13 Punkte erzielten sie.

Wie zu Beginn die DBVer, legten nun auch die Löwen einiges an defensiver Aggressivität zu. In der Folge hatten nun beide Teams enorme Probleme, mit dem Druck umzugehen. Ballverluste reihten sich an Ballverluste, das Spiel ähnelte nur noch phasenweise an Bundesliga-Basketball. So waren Zuschauer und Team froh über die 15-minütige Halbzeitpause. Nach Punkten hieß es zu diesem Zeitpunkt 26:24, nach Turnovern 18:19!

Die Marschroute blieb für die zweite Halbzeit jedoch unverändert: Die Charlottenburger bauten trotz bereits 22 Fouls auf Ganzfeld-Defense, die Löwen wussten, dass sie auswärts nur mit dem nötigen „Biss“ überleben konnten. So änderte sich am Spielverlauf wenig. Die Schiedsrichter blieben ihrer Linie treu, die Spieler ihrer Fehlerquote. Und das Spiel lebte weiter von der Spannung (40:42, 30. Minute).

Der Schlussabschnitt musste die Entscheidung bringen. Ein 12:0-Run zu Beginn des Viertels brachte die Vorentscheidung zu Gunsten der Gastgeber. In vielen Spielen hätte man bei einem 10-Punkte-Vorsprung bei fünf Minuten Restspielzeit sicher nicht von einer „Vorentscheidung“ gesprochen, angesichts gleichbleibenden Spielverlaufs (genau, Turnover und Fouls) gepaart mit einer schwachen Freiwurfquote der Niedersachsen (46% bei 46 Versuchen) war für das Team von Trainer Michael Huber trotz großen Kampfes bis zum Ende ein Sieg nicht mehr zu holen.

Nach dem Spiel war die Erleichterung entsprechend groß, solch einen K(r)ampf trotz aller Widrigkeiten gewonnen zu haben. „Wir haben leider nur das Nötigste getan gegen die Braunschweiger und somit uns nicht klar durchsetzten können. Am Ende haben wir einfach bessere Entscheidungen getroffen und auch ziemlich gut verteidigt.“ Eine Schwäche wollte Reza nicht wegdiskutieren: „Aufgrund unserer Reboundschwäche, machen wir uns das Leben einfach viel zu schwer und schaffen es bis jetzt noch nicht uns mal klar abzusetzen.“ Dann gab er auch gleich noch ein Ziel für das nächste Spiel aus: „Wir können Teams unter 60 Punkte halten, aber unser Ziel ist es auch mal mehr als 70 zu machen!“

Für den DBV spielten: Marc Friederici, Vincent Friederici (je 16 Punkte), Mikias Mamo (8), Juri Snigula (7), Leonik Wahdehn (5), Felix Mensing (5), Dominic Driegert (2), Maik Marangosov (2), Brandon Coleman (1), Philipp Bertelsmann, Joshua Meck, Philipp Czerr.

Kooperationspartner TuS Lichterfelde fuhr gegen Göttingen den dritten Sieg (107:43) im dritten Spiel ein und freut sich nun auf das Spitzenduell bei Alba.

NBBL | AB Baskets mit Heimspiel-Pleite gegen Braunschweig

Wenn man nicht trifft, kann man auch nicht gewinnen.“ Stephan McCollister bedient sich der alten Basketball-Weisheit und erklärt damit, unter welchen Umstände die Heimniederlage der AB Basket (57:74) im ersten Spiel vor heimischer Kulisse gegen die Junior Löwen Braunschweig zustande gekommen ist.

Faris Fadlelmula (links) zeigt Paul Giese (am Ball), wo der Ball hin muss: in den Korb. Leider gelang dies zu selten.

Faris Fadlelmula (links) zeigt Paul Giese (am Ball), wo der Ball hin muss: in den Korb. Leider gelang dies zu selten.

Stellvertretend für das ganze Spiel eine Szene zum Ende des vierten Viertels: Mit noch vier Minuten Spielzeit mitten in der Aufholjagd quartierten sich die AB Baskets für 48 Sekunden in der gegnerischen Spielfeldhälfte ein, schnappten sich vier Rebounds und kamen jedes Mal zu einem guten Abschluss. Der Korb war wie vernagelt und ließ keinen Ball rein. Im nächsten Angriff brachte Levent Yer dann sein Team per Dreier doch nochmal heran (57:64), aber die Feldwurfquote blieb insgesamt schwach in den letzten anderthalb Minuten. Am Ende konnten die Gäste den Sieg in sicheren Hafen bringen.

Wir werden uns in der Woche genau anschauen, warum so viele Würfe daneben fielen (20/81 vom Feld), aber mein allererste Eindruck ist, dass wir uns gute Würfe erarbeitet haben, die ihren Weg in den Korb leider nicht fanden„, erläutert McCollister, der mit der Gesamtleistung zufrieden war: „Wir haben sowohl in der Offensive als auch in der Defensive besser gespielt als in Bremerhaven.“ Die reinen Zahlen bestätigen seine Aussage: weniger Turnovers als der Sieger (nur 10), so viele Assists (12) und eine deutliche Überlegenheit beim Offensivrebound, was zu zusätzlichen Würfen führte. Die Wurfquote war aber – leider – der entscheidende Faktor: nur 37% aus der Nahdistanz und drei von 26 Dreiern. Unterm Strich bleibt ein 24.7%.

Braunschweig nutzte den schlechten Tag der Hausherren und das Comeback von Nationalspieler Lars Lagerpusch (34 Punkte und 21 Rebounds) eiskalt. Die Niedersachsen machten von Anfang an das Rennen und unsere Jungs versuchten nach und nach Wege und Lösungen gegen die Zonenverteidigung zu finden, den Run zu stoppen. Als dies gelang, wurde blitzschnell der Rückstand von neun Zählern (29:38 zur Halbzeit) auf vier verkürzt (36:40) dank guter defensiven Arbeit gegen Lagerpusch und eines Fastbreaks von Levent Yer. Da es an Konstanz beim Werfen mangelte, konnten die Gäste aber den alten Vorsprung wieder herstellen und gar ausbauen (37:49). Die Reaktion ließ nicht auf sich warten: Thabo Paul netzte kurz vor der dritten Pause noch zum 45:51 ein, die kämpferische Einstellung stimmte.

Lars Lagerpusch (mit Ball) gelang ein furioses Comeback und war von den Berlinern nicht zu stoppen.

Lars Lagerpusch (mit Ball) gelang ein furioses Comeback und war von den Berlinern nicht zu stoppen.

Das Hin und Her ging auch im Schlussviertel weiter: Die Braunschweiger bauten die Führung nochmal aus, die AB Baskets blieben dran und kamen durch Levents Dreier erneut bis auf 7 Punkte Rückstand heran. Mehr war nicht mehr drin.

Es spielten für die AB Baskets: Lennart Zumbusch, Thabo Paul (15 Punkte und 6 Assists), Levent Yer (15), Amani Ogette, Jordan Müller, Faris Fadlelmula (2), Paul Giese (4), Yannick Hildebrandt (8 und 11 Rebounds), Ferdinand Gerstenberger, Jonas Jansen-Winkeln, Akim-Jamal Jonah (11 und 16 Rebounds).

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