Artikel der Kategorie: Jugend News

Sommer Camp 2015 mit 34 begeisterten Kindern

Die Schuhe liegen schon seit einigen Minuten im Mittelkreis, aber für die 34 Teilnehmer – darunter auch zwei Mädchen – ist noch lange nicht Schluss.

Drei Runden müssen die Knirpse noch auslaufen, da gibt sich einer seiner Müdigkeit hin – und verdient sich damit eine letzte Strafrunde, ehe jeder seine Urkunde und Medaille von den Trainern ausgehändigt bekommt. Mit diesen Eindrücken ging am Freitagnachmittag das Sommercamp 2015 des DBV Charlottenburg zu Ende.sommercamp_2015_medaille

„Wir haben dieses Jahr eine besonders ruhige und lernfähige Gruppe von Teilnehmern gehabt und konnten alles umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten. Und sogar beim Essen gab es dieses Jahr keine Meckerei!“, fasst Mark Ney – Trainer und Leiter der Geschäftsstelle – zusammen.

In 5 Tagen arbeiteten die kleinsten DBVer (Jahrgänge 2004-2007) an Grundlagen – Technik, Taktik, offensiv und defensiv, mit und ohne Ball, individuell und als Gruppe. Und auch wenn sich alle Teilnehmer für die begehrten „MVP“-Preise ordentlich ins Zeug legen mussten, kam der Spaß nie zu kurz.

sommercamp_2015_schlussDie ermüdeten aber strahlenden Gesichter der Kinder bei der Medaillen- und Urkundenübergabe sprachen für sich. Viele der anwesenden Kinder gehen in drei Wochen für den DBV an den Start, wenn endlich die neue Saison beginnt. Andere konnten durch das Sommercamp einen ersten Einblick in unsere Sportart bekommen und sich vielleicht in den nächsten Wochen dafür entscheiden, doch häufiger dabei sein zu wollen 🙂

Der Verein bedankt sich bei Max, Mark und allen anderen beteiligten Trainern für ihr Engagement! Der nächste Termin steht schon fest: vom 18. bis 22. Oktober veranstaltet der DBV Charlottenburg das Herbstcamp 2015! Anmelden kann sich jeder interessierte Basketballer der Jahrgänge 2004-2007 (Info zur Anmeldung folgt!).

Auf einen Saft mit… Gian Aydinoglu und Tim Kelle

13, 14 Jahre alt und schon die erste Silbermedaille um den Hals. Bei den BerlinFinals (Streetball-Turnier für Schüler) hat sich das Team „DBV Girls“ – bestehend aus Gian Aydinoglu, Tim Kelle und Eric Wahls – durch eine 5er Gruppenphase und die K.O.-Runde bis ins Finale gekämpft.

Die Belohnung ist ein gesunder Saft – wir verzichten diesmal ausnahmsweise mal auf unseren obligatorischen und namensgebenden Kaffee – und treffen uns mit zwei von ihnen vielmehr auf ein Sommerinterview zum Leben mit 14. Basketball. Schule. Ziele. 🙂

Viel Spaß beim Lesen!

 

Wie habt euch kennengelernt?

Gian: Durch den DBV Charlottenburg und die Schule. Aus dieser Freundschaft wurde dann ein 3er-Team.

Tim: Durch den DBV. Gian und ich hatten wir dann die Idee, beim Turnier mitzumachen. Da wir noch einen guten großen Spieler brauchten, der auch kein Ego-Spieler ist, kamen wir gleich auf Eric und meldeten uns an.

Was sind die Unterschiede zwischen Streetball- und Hallenbasketball? Was gefällt Dir besser?

Gian: Streetball ist locker, emotional und cool. In der Halle ist es anstrengender und der Druck höher. Die beiden Varianten kann man nicht wirklich vergleichen. Zu fünft hat man mehr Vorteile durch die organisierte Offense und die Helpside in der Verteidigung.

Tim: Als offener Spieler hat man es beim Streetball leichter, da man mehr Platz zum 1 gegen 1 hat. Doch in der Defense wird es definitiv schwerer, da man öfter keine Hilfe in der Zone hat. Ich würde lieber 3 gegen 3 spielen, weil wir im 1 gegen 1 unsere Stärken haben.

Wie erfolgt die Rollenverteiung?

Gian: Eigentlich hat jeder seine Aufgaben wie im Verein. Zudem kann man mehr eigene Ideen ins Spiel einbringen.

Tim: Die Rollen blieben so wie sie sind. Wir haben nur manchmal beschlossen, wenn wir gegen Kleine spielten, den Ball öfter an Eric zu passen, da er sich da gut durchsetzen kann.

Wie verbringst du deine Sommertage?

Gian: Durch den Ferien-Trainingsplan, den wir von Coach Patrick (Deitel) erhalten haben, bin ich die ganze Zeit am Ball. Natürlich mache ich auch andere Aktivitäten, wie Schwimmen, Wasserski fahren und in den Freizeitpark gehen.

Tim: Ich habe zum Glück gleich bei mir in der Nähe ein Basketballplatz, wo ich so gut wie jeden freien Tag Körbe werfe. Der Basketball „wie im Winter“ fehlt mir ganz klar.

War das Trainingcamp auch Teil deines Sommers?

Gian: Ich habe am Basiscamp vom Kader teilgenommen. Das Camp war toll, ich habe viele neue Sachen dazu gelernt. Cool war auch, dass wir einen ehemaligen Profi wie Mithat Demirel kennen lernten. Trotz Anstrengung hatten wir viel Spaß mit den Trainern.

Tim: Ich habe dieses Jahr nicht am Camp teilgenommen. Es hat jedoch schon in den vergangenen Jahr die Gelegenheit gegeben und es hat immer eine Menge Spaß gemacht.

Dein Jahrgang war dieses Jahr Hauptakteur beim Hermut-Weber-Cup. Wie war die Erfahrung?

Gian: Ich war aufgeregt, weil es unser Heimturnier war. Man hat gesehen , das es viele andere gute Vereine und Teams in Deutschland und anderen Ländern gibt.

Tim: Der HWC war sehr toll. Wir konnten uns mit Spitzenteams messen und neue Spielweisen aus anderen Ländern aufnehmen.

Seit wann bist du beim DBV? Wieso hast du für unseren Verein entschieden?

Gian: Seit ca. 4 Jahren bin ich bei DBV, nachdem Jan Kulesza mich auf den Verein Aufmerksam gemacht hat. Ihn habe ich bei Schulbasketball kennengelernt und er hat mich dann zum DBV gebracht.

Tim: Ich bin jetzt schon 3 Jahre beim DBV und kam hier her da ich eine sportliche Beschäftigung gesucht habe und mir ein Freund den DBV Charlottenburg empfohlen hat.

Was gefällt dir an dem Verein?

Gian: Die Trainer Stephan McCollister, Max Wiese, Patrick Deitel und Mark Ney beim DBV sind immer sehr humorvoll, aber auch zielstrebig.

Tim: Alle sind aufgeschlossen und engagieren sich unglaublich viel.

Was ist dein Ziel für die kommende U14-Oberliga-Saison? Was möchtest du in diesem Jahr unbedingt verbessern/lernen?

Gian: Ich will es dieses Jahr in die Oberliga 1 schaffen. Was ich verbessern/lernen kann? Das werden mir hoffentlich die Trainer sagen!

Tim: Als Team möchten wir in die Oberliga 1 kommen und als Spieler möchte ich meine Rechts-Korbleger verbessern.

Vormittags in der Schule, nachmittags Training. Ist das anstrengend?

Gian: Nein, weil ich Spaß am Basketball habe.

Tim: Überraschenderweise nicht. Ich habe es mir anstrengender vorgestellt, aber mittlerweile hat man da so seinen Ablauf, wie man das hin bekommt.

Und was ist das Ziel fürs nächste Schuljahr?

Gian: Was die meisten als Ziel haben: das Schuljahr zu überstehen.

Tim: Einen guten Notendurchschnitt zu bekommen!

BBT Göttingen ist Hermut-Weber-Cup-Sieger 2015

Der Hermut-Weber-Cup verlässt zum dritten Mal in der Turniergeschichte die Hauptstadt. Nach den Hittfeld Sharks (2009) und Ulm (2012) gelang dieses Jahr dem BBT Göttingen der Sieg im Charlottenburger Pfingstturnier. Das Team um Headcoach Sebastian Förster setzte sich im Finale gegen die kleinen Albatrosse mit 57:54 durch.

Der alte Spruch “Gut begonnen, halb gewonnen” traf heute genau, denn Göttingen legte zum Auftakt einen 13:0-Lauf, in dem der spätere MVP des Turniers Lennart Schulz mit acht Zählern den Löwenanteil erzielte. Anschließend versuchten die Niedersachsen, ihre Führung auszubauen, Alba wehrte sich jedoch erfolgreich mit allen Mitteln und in der zweiten Hälfte entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch, in dem Göttingen seinen Vorsprung von Albas Aufholjagd mit kühlen Kopf verteidigte.

Richtig nervenzerreißend wurde die Partie in den letzten drei Minuten: Alba schraubte verkürzte bis auf 4 Punkte Differenz in der letzten Spielminute (55:51), aber Göttingen ließ sich nicht beirren und machte an der Freiwurflinie die Sache klar.

Halbfinalspiele

Die Göttinger Vertretung sprang vom vierten Platz 2014 direkt ins diesjährige Finale. Drei überzeugende Siege – gegen SISU Kopenhagen und die Berliner Auswahl 2003 in der Vorrunde sowie gegen die Hittfeld Sharks im Viertelfinale – und eine 37:47-Niederlage gegen Alba in der Vorrunde standen für das BBT Göttingen vor dem Kräftemessen mit TuS Lichterfelde auf dem Konto. Die Berliner hatten hingegen die ersten vier Spiele alle für sich entscheiden können. Das Resultat wurde ein äußerst spannendes Spiel, in dem Göttingen die Vorteile unter dem Korb gut nutzte und das Umschaltspiel von der Verteidigung zum Angriff besser umsetzten konnte. Die Niedersachsen erarbeiteten sich einen anfänglichen 10-Punkte-Vorsprung (17:7) und mussten erst gegen Spielende um den Sieg bangen, als TuSLi bis auf 5 Punkte aufholte. Einige verwandelte Offensivrebounds sorgten dann in der Schlussminute für den Einzug ins Endspiel durch einen 53:47-Erfolg.

Um einiges deutlicher fiel der Sieg vom amtierenden Meister Alba Berlin gegen den Bramfelder SV aus. Wie schon im Spiel zuvor hielt der Gleichstand nicht lange: Alba startete mit einem 12:2 in die Partie und baute den Vorsprung bis auf 20 Punkte aus. Die Bramfelder meldeten sich mit noch 7 Minuten verbleibender Spielzeit zurück und verkürzten den Rückstand in den einstelligen Bereich, ehe Alba einen Gang hochschaltete und souverän mit 58:39 für die Titelverteidigung kandidierte.

Platzierungsspiele

Im Spiel um Platz 7 erfüllte der DBV Charlottenburg seine Gastgeberpflicht gegenüber der Mannschaft, die bei der Anreise die meisten Kilometer zurücklegen musste. SISU Kopenhagen revanchierte sich für die Niederlage vom letzten Jahr und ergatterte sich mit einem umkämpften 59:52-Sieg den siebten Platz. Den Charlottenburgern hatte auch in diesem Spiel – wie schon bei den knappen Niederlagen gegen die Hittfeld Sharks und die Berliner Auswahl 2003 – der notwendige Biss in der entscheidenden Phase gefehlt.

Die Berliner Auswahl 2003 zog den Kürzeren im Spiel um Platz 5. Die lautstarken aus Hamburg angereisten Zuschauer waren der sechster Mann der Hittfeld Sharks gegen die Berliner Auswahl und beflügelten die jungen Haie zum 43:26-Sieg und damit zum fünften Platz.

Den letzten Platz auf dem Treppchen behauptete erneut TuS Lichterfelde. Der Kooperationspartner schlug im kleinen Finale den Bramfelder SV mit 49:31. Außerdem konnten sich die Berliner über die Auszeichnung an Justus Gärtner als bester Verteidiger des Turniers freuen.

Der DBV Charlottenburg bedankt sich herzlich bei allen, die die achte Auflage des Hermut-Weber-Cups ermöglicht haben und die Zuschauer und Fans, die sich vom sonnigen Pfingstwochende locken ließen. “Man konnte über die drei Tage einen klaren Trend erkennen: Alle Teams zeigten abwechslungsreiche Spielzüge mit mannschaftlichem Zusammenspiel und enormen Willen auf einem hohes basketballerischen Niveau. Die Spielintensität war auch am letzten Spieltag erstaunlich hoch. Das spannende Finale und der würdige Sieger sind die Krönung einer erfolgreichen Veranstaltung gewesen, bei der Fans und Zuschauer auf ihre Kosten kamen”, so das Fazit von unserem Vorstand.

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