Artikel der Kategorie: Jugend News

JBBL startet am Wochenende in die Relegation

Der Traum der Hauptrunde blieb der JBBL-Mannschaft vom DBV Charlottenburg mangels fünf fehlenden Punkten verwehrt. Zwei Wochen nach dem letzten Spieltag der Vorrunde ist nun die Enttäuschung verarbeitet und in einen Motivationsschub umgewandelt worden. „Wir haben noch ein paar Tage als Team daran zu knabbern gehabt, dass wir es nicht in die Hauptrunde geschafft haben„, gibt Headcoach Reza Ghasseminia zu.

Von da an hieß es nur: „Alles geben!“:“Das ist und bleibt unser Motto. Wir sehen die Relegation als doppelte Chance: Wir wollen uns gegen die fünf Teams in unserer Gruppe durchsetzen und uns damit wie im letzten Jahr als Gruppensieger in den Sommer verabschieden. Ferner haben wir ein ferneres Ziel: Wir wollen schon Vorarbeit für die neue Saison leisten und den 2001ern helfen, das nötige Niveau zu erreichen“, so Reza weiter.  

Das Teilnehmerfeld in der Sechsergruppe besteht aus zwei alten Bekannten der Vorrunde (Göttingen und Braunschweig) sowie drei Teams aus der Staffel Ost. „Bayreuth und der MBC sind eingespielte Teams, während Jena vielleicht noch Nachholbedarf hat. Göttingen kann auf jeden Fall unter die ersten vier Teams kommen, wenn sie verletzungsfrei bleiben, Braunschweig wird hingegen sicher etwas ändern und alles dafür tun, die Klasse zu sichern. Für alle gilt: Wer in der Relegation nicht gut verteidigt, der schafft es nicht unter die besten vier und steigt ab!“.

Die erste Bewährungsprobe erwartet unser JBBL-Team am kommenden Sonntag in Jena. Für das erste Heimspiel muss man sich bis zum 28. Februar gedulden: Noch ehe Braunschweig in der Sömmeringhalle gastiert, müssen die Jungs noch eine lange Reise nach Bayreuth antreten.

AB Baskets: Deutlicher Heimsieg über Bremerhaven

Beim ersten in Stahnsdorf ausgetragenen Heimspiel haben die AB Baskets einen deutlichen Sieg eingefahren. Gegen stark ersatzgeschwächt angereiste Bremerhavener stand es am Ende 112:44. Dabei war das Spiel eigentlich schon nach dem ersten Viertel entscheiden.

Die Baskets starteten furios und erzielten 37 Punkte in ersten Spielabschnitt, der Willen des nur zu sechst angetretenen Gegners war schnell gebrochen. Insofern konnte Headcoach McCollister früh rotieren und alle aufgestellten Spieler ausgeglichen einsetzen. Das einzig Bittere an diesem Nachmittag: Bereits nach gut drei Minuten knickte Center Akim Jonah bei einer Defensivaktion um und konnte das Spiel nicht fortsetzen.

In einer ausgeglichenen Mannschaft stachen zwei Spieler besonders hervor: Thabo Paul gelangen 15 Punkte und starke 13 Assists. Sogar zum Triple Double fehlte nicht viel, er griff sich zudem noch 7 Rebounds. Topscorer war Anton Kamke mit 22 Punkten, dazu holte er ebenso 7 Rebounds.

Nach diesem Blowout wird die kommende Aufgabe für die AB Baskets ungleich schwerer. Am kommenden Sonntag hat man den Tabellenzweiten der Piraten Hamburg zu Gast, dann wieder um 14 Uhr in der Sömmeringhalle. Die Hamburger waren bis zu ihrem gestrigen Duell mit Tabellenführer Alba ungeschlagen, das Hinspiel in Hamburg verloren die Baskets mit 77:83.

Es spielten für die AB Baskets: Tom Benk, Thabo Paul (15 Punkte, 13 Assists, 7 Rebounds), Levent Yer (15), Lennart Zumbusch (2), Vincent Meunier (6 Punkte, 5 Ballgewinne), Faris Fadlelmula (6 Punkte, 9 Rebounds), Anton Kamke (22), Felix Scholtes (16), Yannick Hildebrandt (10 Punkte, 14 Rebounds), Jonas Jansen-Winkeln (16), Nico Ehorn (4),  Akim-Jamal Jonah.

NBBL | AB Baskets festigen dritten Platz

Im ersten der drei Heimspiele in Folge behaupteten sich die AB Baskets gegen die Akademie Baskets Weser Ems mit 69:55 und konnten somit einen weiteren Schritt in Richtung Playoffs machen. Der Vorsprung auf den ersten Nichtplayoffsplatz beträgt nun vier Punkte, genauso viel wie die Anzahl der verbleibenden Spiele dieser Hauptrunde. Bester Werfer war Anton Kamke, der sich über ein Double-Double mit 16 Punkten und 12 Rebounds freuen durfte. Zweistellig scorten auch Vincent Meunier (12) und Levent Yer (10).

AB Baskets: Traumstart und überzeugende Teamverteidigung

Yannick_Oldenburg (2)Im „Vierpunktespiel“ gegen den Tabellenvierten erwischten die AB Baskets den bislang besten Start aller Heimspiele und gaben von Spielbeginn offensiv, aber vor allem defensiv den Ton an (22:10 zur ersten Viertelpause). Allein im zweiten Viertel, als die Defensive der Baskets nicht mehr so konsequent agierte, kam Oldenburg wieder heran. Aber Thabo Paul und Anton Kamke krönten die gut ausgeführten Spielzüge des Teams mit zwei Dreiern, die den Gegner wieder auf Abstand hielten (39:32/18.).

In der zweiten Halbzeit geriet der sechste Saisonsieg nie wirklich in Gefahr, auch wenn die Berliner sich einige Fehlpässe im Spielaufbau leisteten (26 Turnovers). Die weiterhin gute defensive Teamarbeit machte die Ballverluste wett und ließ am Ende die Hauptstädter einen verdienten Sieg einfahren.

McCollister: „Wir haben sehr diszipliniert gespielt“

„Die heutige Leistung belegt, dass wir durchaus in der Lage sind, ein ganzes Spiel diszipliniert zu spielen. Das nehmen wir in die nächste Partie mit, denn Bremerhaven verfügt über eine variable Spielweise, gegen die Disziplin die beste Waffe ist“, schlägt der zufriedene Headcoach Stephan McCollister schon die Brücke zum nächsten Spiel. Die disziplinierte Art und Weise spiegelte sich am Sonntag vor allem in zwei Werten wider: Die hohe Assistquote (über 60%, 19 Körbe von 29) und die absolute Dominanz beim Rebound (54 gegen 33), vor allem in der eigenen Spielfeldhälfte.

Das nächste Spiel der Leistungssportkooperation zwischen DBV Charlottenburg, TuSLi und dem RSV Eintracht steigt schon am kommenden Sonntag um 14 Uhr. Dann allerdings ausnahmsweise am Hochwald in Kleinmachnow. Zu Gast sind die Eisbären Bremerhaven.

Es spielten für die AB Baskets:  Felix Scholtes, Thabo Paul (3 Punkte, 6 Assists), Levent Yer (10 Punkte, 5 Assists), Amani Ogette, Jonas Wagner (6), Vincent Meunier (12), Anton Kamke (16 Punkte, 10 Rebounds), Jordan Müller (5), Yannick Hildebrandt (2 Punkte, 5 Rebounds), Jonas Jansen-Winkeln (8 Punkte, 5 Rebounds), Nico Ehorn, Akim-Jamal Jonah (6 Punkte, 12 Rebounds)

Mehr Zahlen gibt es hier

Gian und Tayler: „Talente mit Perspektive“

Ein erfolgreiches Wochenende liegt hinter dem Berliner Nachwuchs-Basketball. Bei der neunten Auflage des Sichtungsturniers „Talente mit Perspektive“ in Bremerhaven konnte in diesem Jahr die Auswahl des 2003er Jahrgangs den Turniersieg feiern. Insgesamt acht Spieler aus der Hauptstadt wurden für die nächste Sichtungsmaßnahme im April in Heidelberg nominiert. Mit dabei: DBVer Gian Aydinoglu und Tayler Schäplitz (Berliner SC, mit Doppellizenz beim DBV)!

Gian: Trotz einem Jahr Altersunterschied schon Taktgeber in der U14.1.

Gian: Trotz einem Jahr Altersunterschied schon Taktgeber in der U14.1.

„Gut, aber auch ein bisschen anstrengend“ sei das Wochenende gewesen, sagt Gian zwei Tage nach dem souveränen 56:36 Finalsieg über die Auswahl aus Nordrhein-Westfalen. Einschließlich des letzten Spiels dominierte die BBV-Auswahl von Landestrainer Robert Bauer das Turnier, in das insgesamt acht Bundesländer aus dem Norden der Republik ihre besten Talente schickten. Vor diesem Hintergrund muss die Frage gestattet sein, ob es wirklich so anstrengend war? „Naja, man weiß ja, worum es geht. Gerade im ersten und letzten Spiel ist man schon nervös. Da sprintest du noch ein bisschen mehr, das ist dann schon anstrengend“, sind sich beide einig. In der Tat. Denn wenn man bedenkt, dass lediglich 24 der 96 Protagonisten des Turniers den Sprung in die zweite Runde (beim Stichwort „Heidelberg“ beginnen bei den meisten  ambitionierten Nachwuchsspielern die Augen zu funkeln) um die Aufnahme ins nationale Förderprogramms des DBB geschafft haben, ist die Leistung der beiden DBV-Guards beachtlich. Apropos Guards… Wie sehen die beiden eigentlich ihre Chancen, die nächste Hürde auch zu meistern und in Heidelberg vor den Augen der Jugend-Nationaltrainer am Ende gegen die Süddeutschen Scorer und Aufbauspieler die Nase vorn zu haben? Die Konkurrenz ist traditionell auf diesen Positionen besonders groß. „Klar haben wir eine Chance. Man muss halt was draus machen“, antwortet Gian wie aus der Pistole geschossen. Selbstbewusst. Tayler nickt zustimmend.

Vom 15. bis 17. April werden zwei Mixed-Teams aus den in Bremerhaven gesichteten Spielern im Finalturnier an den Start gehen, ebenso wie die aus der Vor-Sichtung des Südens. Tayler und Gian werden in einem Team spielen. Ist das ein Vorteil? Unglücklich scheint Tayler über die Kaderzusammenstellung zumindest nicht zu sein: „Wir spielen mit noch ein paar anderen Berlinern im Team zusammen. Das ist schon ein kleiner Vorteil, wenn man sich kennt und weiß, was der andere gut kann.“
Wir wünschen beiden Jungs viel Erfolg, drücken alle DBV-Daumen und werden berichten, wie es gelaufen ist.

Das Sichtungsprogramm „Talente mit Perspektive“ wurde vom DBB und der ING DiBa ins Leben gerufen und wird  seit 2008 jährlich für den U13 Jahrgang ausgerichtet. Ziel ist es, die Talente anschließend öfter unter Leitung der Bundestrainer zusammen trainieren zu lassen und bis in die U15-Nationalmannschaft (und bestenfalls darüber hinaus) zu führen. Mehr Infos zu dem Konzept, die Ergebnisse vom Wochenende und alle gesichteten Spieler unter www.talente-mit-perspektive.de

JBBL | Kein Wunder in Lichterfelde: DBV verpasst die Hauptrunde

Das Wunder von Lichterfelde blieb am Wochenende für den DBV Charlottenburg aus. Beim Kooperationspartner und Gruppensieger TuS Lichterfelde kassierte man eine deutliche 99:52-Pleite und musste dadurch jegliche Hoffnung auf die Hauptrunde aufgeben, denn der RSV Eintracht gewann zeitgleich ihr gegen Braunschweig.

Spielmodus der Relegation: Zehn Spiele um den Klassenerhalt

Aus der Staffel Nordost ziehen in die Vorrunde TuSLi, Alba und der RSV Eintracht ein, während der DBV Charlottenburg, Göttingen und Braunschweig um den Klassenerhalt weiter bangen müssen. Neben den beiden Teams aus Niedersachsen heißen die weiteren Gegner Bayreuth, Mitteldeutscher BC und Jena. Erstere schlossen die Hauptrunde mit jeweils drei Seige ab, Jena musste sich mit nur einem Erfolg begnügen. Erster Spieltag ist am 14.2 – wahrscheinlich gegen Jena. Die Liga wird in Kürze den vollständigen Spielplan veröffentlichen.

Die Teams, die nach Abschluss der Relegationsrunde die ersten vier Plätze belegen, sichern sich einen Startplatz in der kommenden JBBL-Saison, die beiden letzten gelten als Absteiger und müssen im Sommer die Qualifikationsrunde bestreiten, wollen sie auch in der nächsten Saison Startrecht in der JBBL erhalten.

Nichts zu holen bei überlegenem Kooperationspartner

Der DBV startete ins letzte Spiel der Vorrunde mit viel Energie und erarbeitete sich in der Anfangsphase einen Vorsprung (2:11). Die Führung konnte man noch bis zur ersten Pause verteidigen (15:16), ehe das athletische Team von TusLi anfing, Ballverluste zu erzwingen und dadurch einfache Punkte erzielte. Folgerichtig übernahmen die Hausherren die Führung und beendeten die erste Halbzeit mit einer 43:29-Führung. Der einmal mehr überragende Jonas Mattisseck ließ dann im dritten Viertel jede Hoffnungen auf einen Sieg gegen TuSLi verblassen, sodass im letzten Viertel die Vorrunde spannungslos ausklang.

„Im Moment ist die Enttäuschung natürlich sehr groß, da wir es schon verdient hätten, in der Hauptrunde zu stehen. In der Relegation geht es nun für uns um Platz 1. Wenn wir verletzungsfrei bleiben, werden wir die Abstiegsgefahr von uns abwenden“, sagt Headcoach Reza Ghasseminia zur kommenden Aufgabe. „Die Spieler müssen jetzt alle am Ball bleiben und viel mehr arbeiten als vorher, denn wenn du ein Ziel nicht erreicht hast musst du dir immer ein neues Ziel setzen.“ 

 

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Philipp Czerr (2 Punkte), Joschua Meck (6), Dominic Driegert (1), Felix Mensing (2), Vincent John Friederici (9), Mikias Mamo (15), Aris Pehlivanian, Maik Marangosov, Leonik Wadehn (6 Punkte, 7 Rebounds), Philipp Bertelsmann (8), Nils Goncherowski, Brandon Coleman (3 Punkte, 11 Rebounds).

NBBL | AB Baskets mit drittem Auswärtssieg in Folge

Die AB Baskets konnten ihre Serie an Auswärtssiegen auch in Hamburg fortsetzen. Bei den Sharks gewann das Team von Headcoach McCollister nach durchwachsener Leistung letztlich deutlich mit 92:71 (42:35). Durch den Erfolg steht die Mannschaft nun mit 5:4 Siegen auf dem dritten Tabellenplatz der NBBL.

Nach dem deutlichen Sieg im Hinspiel im vergangenen Jahr, wo die AB Baskets trotz schlechter Wurfquote durch die hohe Reboundüberlegenheit die Hamburger distanzieren konnten, waren die Berliner als leichter Favorit ins Spiel gegangen. Dass sie dieser Favoritenrolle letztlich gerecht wurden, hatte jedoch ganz andere Gründe als beim letzten Aufeinandertreffen. Die Sharks hatten sich offenbar im Kampf an den Brettern viel vorgenommen und gewannen das Reboundduell diesmal mit 45:37. Zudem hatten die Baskets einige Foulprobleme und schickten den Gegner so 32 mal an die Linie.

AB Baskets so glänzend wie noch nie

Da die Mannschaft jedoch offensiv ihre wohl souveränste Leistung der Saison zeigte, konnte das Spiel schließlich trotz der defensiven Nachlässigkeiten deutlich gewonnen werden. 92 erzielte Punkte, 12/25 Dreier, knapp 55% aus dem Feld, 27 Assists – alles deutlich Saisonbestwerte.

Maßgeblich daran beteiligt war das starke Guard-Duo Thabo Paul und Levent Yer. Paul glänzte vor allem als Vorbereiter, seine 11 Assists bedeuten Saisonbestwert in der NBBL Nordost. Und Kapitän Yer drehte nach punktloser erster Halbzeit in Durchgang zwei ordentlich auf: 20 Punkte markierte er nach dem Seitenwechsel, 6 Dreier fanden ihr Ziel. Offensiv zeigte aber das ganze Team eine starke Leistung. Alle 12 mitgereisten Spieler erzielten Punkte, ganze 5 Spieler scorten zweistellig.

Erfreuliche Randnotiz: Bei seinem zweiten NBBL-Einsatz konnte auch Nachwuchstalent Hendrik Drescher seine ersten Punkte erzielen. In gut 11 Minuten Spielzeit kam er auf starke 10 Punkte. Drescher kommt in dieser Saison hauptsächlich in der JBBL-Mannschaft von Kooperationspartner TuS Lichterfelde zum Einsatz.

Wochen der Wahrheit stehen an

Der Sieg in Hamburg läutet gleichzeitig auch die entscheidende Phase der Saison ein: In den nächsten drei Wochen stehen für die AB Baskets drei enorm wichtige Heimspiele an, mit denen der dritte Tabellenplatz gefestigt werden soll. Zum direkten Duell um diesen dritten Platz kommt es kommenden Sonntag. Der punktgleiche Tabellenvierte der Baskets Akademie Weser-Ems aus Oldenburg ist ab 14 Uhr Gegner in der Sömmeringhalle in Charlottenburg.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Scholtes (2 Punkte,  Assists), Thabo Paul (9 Punkte, 11 Assists), Levent Yer (20 Punkte, 4 Assists), Amani Ogette (3), Jonas Wagner (3), Vincent Meunier (2), Anton Kamke (15 Punkte, 7 Rebounds), Jordan Müller (6), Yannick Hildebrandt (2), Jonas Jansen-Winkeln (10), Henrik Drescher (10), Akim-Jamal Jonah (10 Punkte, 6 Rebounds)

NBBL | AB Baskets starten mit Heimniederlage ins neue Jahr

Im ersten Spiel 2016 mussten die AB Baskets eine Heimniederlage gegen Alba Berlin hinnehmen. Die Albatrosse siegten in der Sporthalle Charlottenburg mit 84:62. „Wir haben das erste Viertel verpennt und dann nie wirklich unseren Rhythmus in der Offensive gefunden„, fasst Headcoach Stephan McCollister den Spielverlauf zusammen.

Der Start ins neue Jahr glich dem schlimmsten Albtraum. Viel zu einfach kam Alba zum gewünschten Korbleger, viel zu schwer machten sich die AB Baskets das Leben in der gegnerischen Spielfeldhälfte. Alle Zahlen zum Spiel belegten den Fehlstart, vor allem  die an der Anzeigetafel (2:14 nach vier Minuten, 18:31 zur Viertelpause).

Thabo_AlbaDoch das Teams erwachte im zweiten Viertel. Die Qualität in der Defensive – teilweise auf Zonenverteidigung umgestellt – steigerte sich und brachte den bis dahin fehlenden Schwung und Selbstvertrauen. Durch die Erfolge unter dem eigenen Korb (12 zugelassene Punkte in 10′) wurde man mutiger und treffsicherer. Anton Kamke und Thabo Paul versenkten drei Dreier in kurzer Zeit und verkürzten den Rückstand auf fünf Punkte (38:43) zum Ende des zweiten Viertels.

Damit war die Aufholjagd noch nicht vorbei. Die AB Baskets kamen zunächst durch vier Punkten von Akim Jonah (47:48) und dann durch einen weiteren Dreier Kamkes auf Schlagdistanz (50:52), allerdings ließ das Team die Chance zur Führungsübernahme liegen.

Die anschließende erneute Umstellung auf Zonenverteidigung brachte diesmal nicht den gehofften Effekt: Alba fand die Lücke und schloss den dritten Abschnitt mit einem 9:1-Run zum 51:61, der für einen komfortablen Vorsprung sorgte. Das letzte Viertel ging wieder an die Gäste, die zwischendurch den Vorsprung auf über 20 Punkte ausbauten und sich den letztlich ungefährdeten Auswärtssieg sicherten.

Die erste Chance zur Wiedergutmachung bietet sich schon am kommenden Wochenende in Hamburg: Bei den Sharks könnte man sich eine gute Ausgangslage für den Playoff-Einzug erarbeiten. Das Hinspiel gewannen die AB Baskets Ende November mit 65:49, das Rückspiel beginnt am Sonntag um 14 Uhr in der Hafenstadt. Vor dem Spiel trennen die Berliner (Vierter) und die Nordlichter (Fünfter) nur ein Sieg.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Scholtes (4 Punkte), Thabo Paul (12 Punkte, 6 Ballgewinne), Levent Yer (14), Amani Ogette, Jonas Wagner (2), Vincent Meunier (2 Punkte, 6 Rebounds), Anton Kamke (17), Jordan Müller (2), Yannick Hildebrandt (2 Punkte, 6 Rebounds), Jonas Jansen-Winkeln (4), Henrik Drescher, Akim-Jamal Jonah (5 Punkte, 6 Rebounds)

Mehr Statistik findet ihr hier

JBBL | Heimsieg süß-sauer gegen Kooperationspartner RSV

Die Reise Deines Lebens“ stand am Wochenende erstmals auf dem Trikot vom DBV Charlottenburg in der JBBL. Wer sich künftig in die Räumlichkeit unseres neuen Sponsors Chamäleon begibt, wird sicherlich gut beraten. Auf die Reise ihres – sportlichen – Lebens muss hingegen unser JBBL-Team noch warten. Denn im (wahrscheinlich) entscheidenden Spiel um den Einzug in die Hauptrunde gegen Kooperationspartner RSV Eintracht Stahnsdorf konnte das Team mit 64:59 zwar den fünften Saisonsieg holen, aber den direkten Vergleich (10-Punkte-Niederlage im Hinspiel) nicht für sich entscheiden. Angeführt wurde die Mannschaft vom Guard-Trio mit den Zwillingen Friederici (Marc 19 Zähler, Vincent 10) und Mikias Mamo (12).

Vor dem letzten Spieltag hat nun der DBV Charlottenburg – trotz des Zwei-Punkte-Vorsprungs in der Tabelle – die schlechteren Karten: Während unsere Jungs beim ungeschlagenen Tabellenführer TuS Lichterfelde gastieren, der am vergangenen Wochenende Alba überrollte, ist der RSV Eintracht beim Vorletzten Braunschweig zu Gast.

Es ist wohl ein trauriger Sieg„, gab Headcoach Reza Ghasseminia nach der Schlusssirene zu. „Zumal wir im letzten Viertel an der 10-Punkte-Grenze vorbeigeschrammt haben, die uns das Weiterkommen gesichert hätte„.

Leo Wadehn_StahnsdorfDie Tickets für die Reise in die Hauptrunde hatte man schon fast gebucht, als Mikias Mamo mit zwei Freiwürfen einen 7:1-Lauf gekrönt und die Führung vom DBV auf neun Punkte ausgebaut hatte (62:53/38.). Stahnsdorf nahm in diesem Augenblick die wohl wichtigste Auszeit seiner bisherigen Vorrunde und konnte dadurch den Gegner aus dem Rhythmus bringen.

In der entscheidenden Phase zeigten die jungen DBVer nicht die nötige Geduld, um weiter die Spielzüge zu Ende zu spielen. Sie verzettelten sich in Einzelaktionen, die keinen Ertrag brachten. Auf der anderen Seite gelang den Gästen ein wichtiger Treffer durch RSV-Guard Max Stölzel, der dabei auch noch gefoult wurde. Diese Aktion nahm den Druck von den Gästen und machte jegliche Anstrengung der Charlottenburger zunichte.

So gestaltete sich ein bitteres Ende für ein äußerst ausgeglichenes Spiel, in dem eine ordentliche Leistung nicht ausreichte, um das hochgesteckte Ziel zu erreichen. Zweimal hatte der DBV Charlottenburg versucht, sich abzusetzen, im zweiten (19:15/12.) sowie im vierten Viertel (50:46), aber der Gegner profitierte immer wieder von der teilweise nicht stimmenden defensiven Zuordnung, den Fehlern in der Transition-Offense der DBVer und vom Vorteil beim Rebound.

Der letzte gute Versuch gegen müde Stahnsdorfer, die weniger rotierten, kam zwei Minuten vor Spielende. Leider reichte es „nur“ für einen 5-Punkte-Sieg…

Das letzte Wort ist aber noch nicht gesprochen – schließlich gibt es ja noch ein Spiel! Auch wenn Gegner TuS Lichterfelde in dieser Saison zu stark scheint, so werden die Jungs von Coach Reza auch im letzten Spiel der Vorrunde noch einmal alles daran setzen, das scheinbar unmögliche doch noch zu ermöglichen. Auf einen Ausrutscher der Stahnsdorfer in Braunschweig wird jedenfalls nicht gehofft.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Philipp Czerr (2 Punkte), Joschua Meck (6), Marc John Friederici (19), Dominic Driegert, Felix Mensing (4), Vincent John Friederici (10), Mikias Mamo (12), Aris Pehlivanian, Maik Marangosov, Leonik Wadehn (9), Philipp Bertelsmann (2), Nils Goncherowski.

2. RLN – JBBL | Doppelsieg am ersten Spieltag 2016

Die 1. Herren und das JBBL-Team von DBV waren am ersten Spielwochenende nach der Weihnachtspause gefordert. Beide konnten den Heimweg – mal kürzer (Lichterfelde) mal länger (Braunschweig) – mit guter Stimmung und zwei Punkte mehr in der Tabelle antreten.

2. Regionalliga: Wichtiger Sieg bei TuSLi

Unsere erste Mannschaft kam zum Start ins Jahr 2016 zu einem wichtigen
82:72-Erfolg beim Kooperationspartner TuS Lichterfelde.

Lange Zeit sah es nicht nach einem Erfolg beim Tabellenvorletzten aus, denn die Mannschaft leistete sich viele haarsträubende Fehler in der Verteidigung, aber auch reichlich Ballverluste. Erst im letzten Viertel konnten die Charlottenburger die Intensität endlich auf Normalmaß bringen. Dieses Viertel ging mit 26:13 an uns und damit hatten wir die zwei Zähler in der Tasche.

Die Wertung aus dem eigentlich gewonnenen Spiel gegen Marzahn schmerzt nach wie vor. Eigentlich hätten wir mit 8 Siegen und 5 Niederlagen eine
gute Ausgangsposition erspielt; doch durch die Aberkennung des Erfolgs
und den weiteren Punktabzug stehen wir nunmehr bei 7 Siegen, sechs Niederlagen und nur 13 Punkten. Wir müssen also auch das Spiel gegen den starken Aufsteiger Wolmirstedt am Sonnabend (19 Uhr, Schiller) gewinnen, um den Vorsprung auf die Gefahrenzone auszubauen.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Max Gervinck (10 Punkte), Finn Göing (13), Daniel Hönicke (13), Chris Kuntze (1), Konstantin Linnartz (8), Nico Linnartz (2), Milan Pesic (8), Kevin Schaffartzik (18), Thomas Tripp (10)

 

JBBL: Am Sonntag kommt es zum Showdown

Das neue Jahr hat auch für das JBBL-Team um Reza Ghasseminia erfolgreich mit einem Start-Ziel-Sieg begonnen.  Gegen die Junior Löwen Braunschweig gewann man auswärts mit 82:63 und bereitete sich so bestens auf das kommende Spiel gegen den RSV Eintracht vor.

jbbl_braunschweigWir haben aggressiv verteidigt und gut zusammen gespielt„, freut sich Headcoach Reza. „Nun sind wir bereit für das wohl wichtigste Spiel der Vorrunde„. Denn Am Sonntag (11 Uhr) ist der RSV Eintracht zu Gast. Um sich das Weiterkommen zu sichern, muss der DBV das Spiel gewinnen und auch bestenfalls den direkten Vergleicht für sich entscheiden. Das Hinspiel ging mit 79:69 an Stahnsdorf.

Das Team freut sich über jegliche Unterstützung in dieser wichtigen Partie!

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Vincent John Friederici (12 Punkte, 4 Ballgewinne), Mikias Mamo (15), Marc William Friederici (18 Punkte, 6 Rebounds, 5 Assists, 8 Ballgewinne), Philipp Bertelsmann (7), Juri Snigula, Felix Mensing (20), Philipp Czerr (4), Brandon Coleman (2 Punkte, 9 Rebounds), Leonik Wadehn, Joshua Meck (2), Maik Marangosov (2), Nils Gonscherowski.

Akim Jonah nominiert für U18-Nationalmannschaft

Unser Center Akim-Jamal Jonah hat es geschafft! Im Anschluss zum Trainingscamp im brandenburgischen Kienbaum (13.-16. Dezember) hat der DBB-Trainerstab 18 Spieler für den U18-Kader nominiert. Und Akim ist mit dabei. Nach den Jahren in unserem Nachwuchsbereich und nun als Stammspieler im aktuellen NBBL-Team der AB Baskets geht der nächste Traum in Erfüllung: Nationalspieler!.

Akim kann in dieser Saison durchschnittlich ein Double-Double vorweisen: 13,3 Punkte und 11,4 Rebounds hat er bislang in der Staffel Nordost gesammelt.

Gute Chancen hat auch ein zweiter Spieler der AB Baskets: Anton Kamke. Er gehört zur zehnköpfigen Gruppe des erweiterten Kaders, der noch unter Beobachtung für eine künftige Nominierung steht. Aus Berlin kommen auch drei weitere Spieler: Guard Bennet Hundt (vorher TusLi, nun Alba) sowie Guard Ferdinand Zylka und Center Filip Stanic (beide Alba).

Akim und der Nationalmannschaft stehen zwei große Ereignisse bevor: das Albert-Schweitzer-Turnier in Mannheim und Viernheim (Auftakt am Ostersamstag, den 26. März, Endspiel am 2. April 2016) sowie die U18-Europameisterschaft im Sommer. Team Deutschland schaffte es letztes Jahr im griechischen Volos bis ins Viertelfinale und wurde am Ende Achter.

Der DBV Charlottenburg freut sich enorm, wieder einen Nationalspieler in seiner Reihe zu haben und gratuliert dem Spieler und den Trainern für die sehr gute Arbeit.

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