Artikel der Kategorie: Jugend News

JBBL | Kein Wunder in Lichterfelde: DBV verpasst die Hauptrunde

Das Wunder von Lichterfelde blieb am Wochenende für den DBV Charlottenburg aus. Beim Kooperationspartner und Gruppensieger TuS Lichterfelde kassierte man eine deutliche 99:52-Pleite und musste dadurch jegliche Hoffnung auf die Hauptrunde aufgeben, denn der RSV Eintracht gewann zeitgleich ihr gegen Braunschweig.

Spielmodus der Relegation: Zehn Spiele um den Klassenerhalt

Aus der Staffel Nordost ziehen in die Vorrunde TuSLi, Alba und der RSV Eintracht ein, während der DBV Charlottenburg, Göttingen und Braunschweig um den Klassenerhalt weiter bangen müssen. Neben den beiden Teams aus Niedersachsen heißen die weiteren Gegner Bayreuth, Mitteldeutscher BC und Jena. Erstere schlossen die Hauptrunde mit jeweils drei Seige ab, Jena musste sich mit nur einem Erfolg begnügen. Erster Spieltag ist am 14.2 – wahrscheinlich gegen Jena. Die Liga wird in Kürze den vollständigen Spielplan veröffentlichen.

Die Teams, die nach Abschluss der Relegationsrunde die ersten vier Plätze belegen, sichern sich einen Startplatz in der kommenden JBBL-Saison, die beiden letzten gelten als Absteiger und müssen im Sommer die Qualifikationsrunde bestreiten, wollen sie auch in der nächsten Saison Startrecht in der JBBL erhalten.

Nichts zu holen bei überlegenem Kooperationspartner

Der DBV startete ins letzte Spiel der Vorrunde mit viel Energie und erarbeitete sich in der Anfangsphase einen Vorsprung (2:11). Die Führung konnte man noch bis zur ersten Pause verteidigen (15:16), ehe das athletische Team von TusLi anfing, Ballverluste zu erzwingen und dadurch einfache Punkte erzielte. Folgerichtig übernahmen die Hausherren die Führung und beendeten die erste Halbzeit mit einer 43:29-Führung. Der einmal mehr überragende Jonas Mattisseck ließ dann im dritten Viertel jede Hoffnungen auf einen Sieg gegen TuSLi verblassen, sodass im letzten Viertel die Vorrunde spannungslos ausklang.

„Im Moment ist die Enttäuschung natürlich sehr groß, da wir es schon verdient hätten, in der Hauptrunde zu stehen. In der Relegation geht es nun für uns um Platz 1. Wenn wir verletzungsfrei bleiben, werden wir die Abstiegsgefahr von uns abwenden“, sagt Headcoach Reza Ghasseminia zur kommenden Aufgabe. „Die Spieler müssen jetzt alle am Ball bleiben und viel mehr arbeiten als vorher, denn wenn du ein Ziel nicht erreicht hast musst du dir immer ein neues Ziel setzen.“ 

 

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Philipp Czerr (2 Punkte), Joschua Meck (6), Dominic Driegert (1), Felix Mensing (2), Vincent John Friederici (9), Mikias Mamo (15), Aris Pehlivanian, Maik Marangosov, Leonik Wadehn (6 Punkte, 7 Rebounds), Philipp Bertelsmann (8), Nils Goncherowski, Brandon Coleman (3 Punkte, 11 Rebounds).

NBBL | AB Baskets mit drittem Auswärtssieg in Folge

Die AB Baskets konnten ihre Serie an Auswärtssiegen auch in Hamburg fortsetzen. Bei den Sharks gewann das Team von Headcoach McCollister nach durchwachsener Leistung letztlich deutlich mit 92:71 (42:35). Durch den Erfolg steht die Mannschaft nun mit 5:4 Siegen auf dem dritten Tabellenplatz der NBBL.

Nach dem deutlichen Sieg im Hinspiel im vergangenen Jahr, wo die AB Baskets trotz schlechter Wurfquote durch die hohe Reboundüberlegenheit die Hamburger distanzieren konnten, waren die Berliner als leichter Favorit ins Spiel gegangen. Dass sie dieser Favoritenrolle letztlich gerecht wurden, hatte jedoch ganz andere Gründe als beim letzten Aufeinandertreffen. Die Sharks hatten sich offenbar im Kampf an den Brettern viel vorgenommen und gewannen das Reboundduell diesmal mit 45:37. Zudem hatten die Baskets einige Foulprobleme und schickten den Gegner so 32 mal an die Linie.

AB Baskets so glänzend wie noch nie

Da die Mannschaft jedoch offensiv ihre wohl souveränste Leistung der Saison zeigte, konnte das Spiel schließlich trotz der defensiven Nachlässigkeiten deutlich gewonnen werden. 92 erzielte Punkte, 12/25 Dreier, knapp 55% aus dem Feld, 27 Assists – alles deutlich Saisonbestwerte.

Maßgeblich daran beteiligt war das starke Guard-Duo Thabo Paul und Levent Yer. Paul glänzte vor allem als Vorbereiter, seine 11 Assists bedeuten Saisonbestwert in der NBBL Nordost. Und Kapitän Yer drehte nach punktloser erster Halbzeit in Durchgang zwei ordentlich auf: 20 Punkte markierte er nach dem Seitenwechsel, 6 Dreier fanden ihr Ziel. Offensiv zeigte aber das ganze Team eine starke Leistung. Alle 12 mitgereisten Spieler erzielten Punkte, ganze 5 Spieler scorten zweistellig.

Erfreuliche Randnotiz: Bei seinem zweiten NBBL-Einsatz konnte auch Nachwuchstalent Hendrik Drescher seine ersten Punkte erzielen. In gut 11 Minuten Spielzeit kam er auf starke 10 Punkte. Drescher kommt in dieser Saison hauptsächlich in der JBBL-Mannschaft von Kooperationspartner TuS Lichterfelde zum Einsatz.

Wochen der Wahrheit stehen an

Der Sieg in Hamburg läutet gleichzeitig auch die entscheidende Phase der Saison ein: In den nächsten drei Wochen stehen für die AB Baskets drei enorm wichtige Heimspiele an, mit denen der dritte Tabellenplatz gefestigt werden soll. Zum direkten Duell um diesen dritten Platz kommt es kommenden Sonntag. Der punktgleiche Tabellenvierte der Baskets Akademie Weser-Ems aus Oldenburg ist ab 14 Uhr Gegner in der Sömmeringhalle in Charlottenburg.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Scholtes (2 Punkte,  Assists), Thabo Paul (9 Punkte, 11 Assists), Levent Yer (20 Punkte, 4 Assists), Amani Ogette (3), Jonas Wagner (3), Vincent Meunier (2), Anton Kamke (15 Punkte, 7 Rebounds), Jordan Müller (6), Yannick Hildebrandt (2), Jonas Jansen-Winkeln (10), Henrik Drescher (10), Akim-Jamal Jonah (10 Punkte, 6 Rebounds)

NBBL | AB Baskets starten mit Heimniederlage ins neue Jahr

Im ersten Spiel 2016 mussten die AB Baskets eine Heimniederlage gegen Alba Berlin hinnehmen. Die Albatrosse siegten in der Sporthalle Charlottenburg mit 84:62. „Wir haben das erste Viertel verpennt und dann nie wirklich unseren Rhythmus in der Offensive gefunden„, fasst Headcoach Stephan McCollister den Spielverlauf zusammen.

Der Start ins neue Jahr glich dem schlimmsten Albtraum. Viel zu einfach kam Alba zum gewünschten Korbleger, viel zu schwer machten sich die AB Baskets das Leben in der gegnerischen Spielfeldhälfte. Alle Zahlen zum Spiel belegten den Fehlstart, vor allem  die an der Anzeigetafel (2:14 nach vier Minuten, 18:31 zur Viertelpause).

Thabo_AlbaDoch das Teams erwachte im zweiten Viertel. Die Qualität in der Defensive – teilweise auf Zonenverteidigung umgestellt – steigerte sich und brachte den bis dahin fehlenden Schwung und Selbstvertrauen. Durch die Erfolge unter dem eigenen Korb (12 zugelassene Punkte in 10′) wurde man mutiger und treffsicherer. Anton Kamke und Thabo Paul versenkten drei Dreier in kurzer Zeit und verkürzten den Rückstand auf fünf Punkte (38:43) zum Ende des zweiten Viertels.

Damit war die Aufholjagd noch nicht vorbei. Die AB Baskets kamen zunächst durch vier Punkten von Akim Jonah (47:48) und dann durch einen weiteren Dreier Kamkes auf Schlagdistanz (50:52), allerdings ließ das Team die Chance zur Führungsübernahme liegen.

Die anschließende erneute Umstellung auf Zonenverteidigung brachte diesmal nicht den gehofften Effekt: Alba fand die Lücke und schloss den dritten Abschnitt mit einem 9:1-Run zum 51:61, der für einen komfortablen Vorsprung sorgte. Das letzte Viertel ging wieder an die Gäste, die zwischendurch den Vorsprung auf über 20 Punkte ausbauten und sich den letztlich ungefährdeten Auswärtssieg sicherten.

Die erste Chance zur Wiedergutmachung bietet sich schon am kommenden Wochenende in Hamburg: Bei den Sharks könnte man sich eine gute Ausgangslage für den Playoff-Einzug erarbeiten. Das Hinspiel gewannen die AB Baskets Ende November mit 65:49, das Rückspiel beginnt am Sonntag um 14 Uhr in der Hafenstadt. Vor dem Spiel trennen die Berliner (Vierter) und die Nordlichter (Fünfter) nur ein Sieg.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Scholtes (4 Punkte), Thabo Paul (12 Punkte, 6 Ballgewinne), Levent Yer (14), Amani Ogette, Jonas Wagner (2), Vincent Meunier (2 Punkte, 6 Rebounds), Anton Kamke (17), Jordan Müller (2), Yannick Hildebrandt (2 Punkte, 6 Rebounds), Jonas Jansen-Winkeln (4), Henrik Drescher, Akim-Jamal Jonah (5 Punkte, 6 Rebounds)

Mehr Statistik findet ihr hier

JBBL | Heimsieg süß-sauer gegen Kooperationspartner RSV

Die Reise Deines Lebens“ stand am Wochenende erstmals auf dem Trikot vom DBV Charlottenburg in der JBBL. Wer sich künftig in die Räumlichkeit unseres neuen Sponsors Chamäleon begibt, wird sicherlich gut beraten. Auf die Reise ihres – sportlichen – Lebens muss hingegen unser JBBL-Team noch warten. Denn im (wahrscheinlich) entscheidenden Spiel um den Einzug in die Hauptrunde gegen Kooperationspartner RSV Eintracht Stahnsdorf konnte das Team mit 64:59 zwar den fünften Saisonsieg holen, aber den direkten Vergleich (10-Punkte-Niederlage im Hinspiel) nicht für sich entscheiden. Angeführt wurde die Mannschaft vom Guard-Trio mit den Zwillingen Friederici (Marc 19 Zähler, Vincent 10) und Mikias Mamo (12).

Vor dem letzten Spieltag hat nun der DBV Charlottenburg – trotz des Zwei-Punkte-Vorsprungs in der Tabelle – die schlechteren Karten: Während unsere Jungs beim ungeschlagenen Tabellenführer TuS Lichterfelde gastieren, der am vergangenen Wochenende Alba überrollte, ist der RSV Eintracht beim Vorletzten Braunschweig zu Gast.

Es ist wohl ein trauriger Sieg„, gab Headcoach Reza Ghasseminia nach der Schlusssirene zu. „Zumal wir im letzten Viertel an der 10-Punkte-Grenze vorbeigeschrammt haben, die uns das Weiterkommen gesichert hätte„.

Leo Wadehn_StahnsdorfDie Tickets für die Reise in die Hauptrunde hatte man schon fast gebucht, als Mikias Mamo mit zwei Freiwürfen einen 7:1-Lauf gekrönt und die Führung vom DBV auf neun Punkte ausgebaut hatte (62:53/38.). Stahnsdorf nahm in diesem Augenblick die wohl wichtigste Auszeit seiner bisherigen Vorrunde und konnte dadurch den Gegner aus dem Rhythmus bringen.

In der entscheidenden Phase zeigten die jungen DBVer nicht die nötige Geduld, um weiter die Spielzüge zu Ende zu spielen. Sie verzettelten sich in Einzelaktionen, die keinen Ertrag brachten. Auf der anderen Seite gelang den Gästen ein wichtiger Treffer durch RSV-Guard Max Stölzel, der dabei auch noch gefoult wurde. Diese Aktion nahm den Druck von den Gästen und machte jegliche Anstrengung der Charlottenburger zunichte.

So gestaltete sich ein bitteres Ende für ein äußerst ausgeglichenes Spiel, in dem eine ordentliche Leistung nicht ausreichte, um das hochgesteckte Ziel zu erreichen. Zweimal hatte der DBV Charlottenburg versucht, sich abzusetzen, im zweiten (19:15/12.) sowie im vierten Viertel (50:46), aber der Gegner profitierte immer wieder von der teilweise nicht stimmenden defensiven Zuordnung, den Fehlern in der Transition-Offense der DBVer und vom Vorteil beim Rebound.

Der letzte gute Versuch gegen müde Stahnsdorfer, die weniger rotierten, kam zwei Minuten vor Spielende. Leider reichte es „nur“ für einen 5-Punkte-Sieg…

Das letzte Wort ist aber noch nicht gesprochen – schließlich gibt es ja noch ein Spiel! Auch wenn Gegner TuS Lichterfelde in dieser Saison zu stark scheint, so werden die Jungs von Coach Reza auch im letzten Spiel der Vorrunde noch einmal alles daran setzen, das scheinbar unmögliche doch noch zu ermöglichen. Auf einen Ausrutscher der Stahnsdorfer in Braunschweig wird jedenfalls nicht gehofft.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Philipp Czerr (2 Punkte), Joschua Meck (6), Marc John Friederici (19), Dominic Driegert, Felix Mensing (4), Vincent John Friederici (10), Mikias Mamo (12), Aris Pehlivanian, Maik Marangosov, Leonik Wadehn (9), Philipp Bertelsmann (2), Nils Goncherowski.

2. RLN – JBBL | Doppelsieg am ersten Spieltag 2016

Die 1. Herren und das JBBL-Team von DBV waren am ersten Spielwochenende nach der Weihnachtspause gefordert. Beide konnten den Heimweg – mal kürzer (Lichterfelde) mal länger (Braunschweig) – mit guter Stimmung und zwei Punkte mehr in der Tabelle antreten.

2. Regionalliga: Wichtiger Sieg bei TuSLi

Unsere erste Mannschaft kam zum Start ins Jahr 2016 zu einem wichtigen
82:72-Erfolg beim Kooperationspartner TuS Lichterfelde.

Lange Zeit sah es nicht nach einem Erfolg beim Tabellenvorletzten aus, denn die Mannschaft leistete sich viele haarsträubende Fehler in der Verteidigung, aber auch reichlich Ballverluste. Erst im letzten Viertel konnten die Charlottenburger die Intensität endlich auf Normalmaß bringen. Dieses Viertel ging mit 26:13 an uns und damit hatten wir die zwei Zähler in der Tasche.

Die Wertung aus dem eigentlich gewonnenen Spiel gegen Marzahn schmerzt nach wie vor. Eigentlich hätten wir mit 8 Siegen und 5 Niederlagen eine
gute Ausgangsposition erspielt; doch durch die Aberkennung des Erfolgs
und den weiteren Punktabzug stehen wir nunmehr bei 7 Siegen, sechs Niederlagen und nur 13 Punkten. Wir müssen also auch das Spiel gegen den starken Aufsteiger Wolmirstedt am Sonnabend (19 Uhr, Schiller) gewinnen, um den Vorsprung auf die Gefahrenzone auszubauen.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Max Gervinck (10 Punkte), Finn Göing (13), Daniel Hönicke (13), Chris Kuntze (1), Konstantin Linnartz (8), Nico Linnartz (2), Milan Pesic (8), Kevin Schaffartzik (18), Thomas Tripp (10)

 

JBBL: Am Sonntag kommt es zum Showdown

Das neue Jahr hat auch für das JBBL-Team um Reza Ghasseminia erfolgreich mit einem Start-Ziel-Sieg begonnen.  Gegen die Junior Löwen Braunschweig gewann man auswärts mit 82:63 und bereitete sich so bestens auf das kommende Spiel gegen den RSV Eintracht vor.

jbbl_braunschweigWir haben aggressiv verteidigt und gut zusammen gespielt„, freut sich Headcoach Reza. „Nun sind wir bereit für das wohl wichtigste Spiel der Vorrunde„. Denn Am Sonntag (11 Uhr) ist der RSV Eintracht zu Gast. Um sich das Weiterkommen zu sichern, muss der DBV das Spiel gewinnen und auch bestenfalls den direkten Vergleicht für sich entscheiden. Das Hinspiel ging mit 79:69 an Stahnsdorf.

Das Team freut sich über jegliche Unterstützung in dieser wichtigen Partie!

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Vincent John Friederici (12 Punkte, 4 Ballgewinne), Mikias Mamo (15), Marc William Friederici (18 Punkte, 6 Rebounds, 5 Assists, 8 Ballgewinne), Philipp Bertelsmann (7), Juri Snigula, Felix Mensing (20), Philipp Czerr (4), Brandon Coleman (2 Punkte, 9 Rebounds), Leonik Wadehn, Joshua Meck (2), Maik Marangosov (2), Nils Gonscherowski.

Akim Jonah nominiert für U18-Nationalmannschaft

Unser Center Akim-Jamal Jonah hat es geschafft! Im Anschluss zum Trainingscamp im brandenburgischen Kienbaum (13.-16. Dezember) hat der DBB-Trainerstab 18 Spieler für den U18-Kader nominiert. Und Akim ist mit dabei. Nach den Jahren in unserem Nachwuchsbereich und nun als Stammspieler im aktuellen NBBL-Team der AB Baskets geht der nächste Traum in Erfüllung: Nationalspieler!.

Akim kann in dieser Saison durchschnittlich ein Double-Double vorweisen: 13,3 Punkte und 11,4 Rebounds hat er bislang in der Staffel Nordost gesammelt.

Gute Chancen hat auch ein zweiter Spieler der AB Baskets: Anton Kamke. Er gehört zur zehnköpfigen Gruppe des erweiterten Kaders, der noch unter Beobachtung für eine künftige Nominierung steht. Aus Berlin kommen auch drei weitere Spieler: Guard Bennet Hundt (vorher TusLi, nun Alba) sowie Guard Ferdinand Zylka und Center Filip Stanic (beide Alba).

Akim und der Nationalmannschaft stehen zwei große Ereignisse bevor: das Albert-Schweitzer-Turnier in Mannheim und Viernheim (Auftakt am Ostersamstag, den 26. März, Endspiel am 2. April 2016) sowie die U18-Europameisterschaft im Sommer. Team Deutschland schaffte es letztes Jahr im griechischen Volos bis ins Viertelfinale und wurde am Ende Achter.

Der DBV Charlottenburg freut sich enorm, wieder einen Nationalspieler in seiner Reihe zu haben und gratuliert dem Spieler und den Trainern für die sehr gute Arbeit.

JBBL | Pleite beim Kooperationspartner RSV

Der DBV Charlottenburg konnte sich am Sonnabend nicht mit einem vorweihnachtlichen Sieg bescheren. In Teltow zog das Team um Headcoach Reza Ghasseminia mit 69:79 den Kürzeren und muss nun noch härter um den Einzug in die Hauptrunde der JBBL kämpfen.

Richtungsweisend für die Pleite war unter anderem die Verteidigung im zweiten Viertel – besonders in Eins-gegen-Eins-Situationen. Fast unangefochten konnte der Gegner zum Korb ziehen und sich Freiwürfe erarbeiten, die das Spiel nach einem 2:6-Lauf drehten und den Vorsprung von 4 (25:21) auf 14 (42:28/17.) und dann 19 Punkte (50:31/23.) hochschraubte. „In diesen Minuten des Schicksals haben wir einige Karten verspielt“, gab Headcoach Ghasseminia nach dem Spiel zu. „Wir haben uns mit Fouls belastet und den Gegner beflügelt, genau in dem Moment, in dem wir besser auf dem Parkett standen“.

Einmal mehr: Licht aus, Licht an

Dennoch war auch bei diesem Rückstand längst das Ende nicht geschrieben. Die Mannschaft zeigte auch im Rückstand, dass es lediglich einen Spieler braucht, der das „Licht anknipst“, um wieder alles möglich zu machen. Die verantwortungsvolle Aufgabe übernahm in Teltow Leonik Wadehn mit einem Dreipunktespiel, gefolgt von den Zwillingen Friederici, die mit zwei Dreiern den Abstand auf 14 Punkte innerhalb von knapp zwei Minuten verkürzten (68:54). Der Aufholjagd schloss sich nach fünf weiteren Zählern von Marc Friederici auch Philipp Czerr mit dem Fastbreak zum 71:63 an.

„Aufgabe machbar, aber zunächst kein Ausrutscher in Braunschweig“

Der Spielausgang war wieder offen, sodass der RSV Eintracht alle seine Auszeiten vorzeitig nutzte, um ein Mittel gegen das Comeback der Charlottenburger zu finden. Dabei halfen die DBVer schlussendlich mit, indem einige Freiwürfe in den letzten 90 Sekunden nicht das Ziel fanden. Der Sieg war somit nicht mehr zu erreichen, es blieb aber weiterhin das Ziel, sich die bestmögliche Ausgangslage hinsichtlich des Rückspiels im Januar zu erarbeiten. „Mit 10 Punkten Rückstand kann ich auch in dieser Hinsicht nicht zufrieden sein, aber die Aufgabe ist durchaus machbar, wenn wir unsere Schwächephasen abstellen“, sagt Coach Reza nach dem Spiel.

Bevor es zum möglichen Endspiel um die Hauptrunde kommt, muss der DBV Charlottenburg am 10. Januar in Braunschweig antreten. „Wir können uns keinen Ausrutscher leisten. Ein Sieg muss her“, warnt der Headcoach.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Philipp Henry Czerr (3 Punkte), Joshua Meck (3), Marc John Friederici (17 Punkte/6 Rebounds), Florian Weber, Felix Mensing (4), Vincent John Friederici (13 Punkte/6 Rebounds), Mikias Mamo (5), Malik Marangosov, Aris Pehlivanian, Leonik Wadehn (8), Juri Snigula (2), Brandon Coleman (14 Punkte/7 Rebounds)

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NBBL I AB Baskets mit wichtigem Auswärtssieg in die Weihnachtspause

Vincent Meunier: Schnelle Hände zum Sieg der AB Baskets

Beim Auswärtspiel bei den Blue Giants Neustadt ist den AB Baskets der dritte Sieg in Folge gelungen. In einem durchweg spannenden Spiel konnte sich die Mannschaft gegen die heimstarken Neustädter behaupten und siegte knapp mit 68:66 (35:31). Mit dem Sieg beim Tabellennachbarn konnten die AB Baskets ihren vierten Tabellenplatz behaupten und schließen die Hinrunde damit auf einem Playoff-Platz ab.

Spielentscheidend war dabei wie schon in der Woche zuvor die Treffsicherheit von AB-Guard Paul Giese (18 Punkte, 3 Rebounds, 0 Turnover). Zwar war diesmal anders als in Oldenburg kein Gamewinner nötig, seine drei erfolgreichen Dreier im vierten Viertel waren aber nicht weniger wichtig.

Einsatzbereitschaft am Brett wird belohnt

Der Start ins Spiel war jedoch noch etwas verhalten, defensiv war man im ersten Spielabschnitt nicht auf der Höhe. Doch im Gegensatz zu den letzten Spielen zeigte das Team sich treffsicher von jenseits der Dreierlinie und blieb so durch die Treffer von Levent Yer (2) und Paul Giese in Schlagdistanz (18:21).

Einige defensive Korrekturen von Headcoach McCollister zeigten dann Wirkung: Ab dem zweiten Spielabschnitt zeigte die Defensive sich stark verbessert. Besonders im Kampf um den Rebound bot das Team große Einsatzbereitschaft und entschied das Duell an den Brettern gegen die athletischen Neustädter mit 48:40 für sich, in einem solch ausgeglichenen Spiel sicherlich ein mitentscheidender Faktor.

Mpacko ausgeschaltet in der entscheidenden Phase

Durch die starke Leistung von Giants-Guard Samuel Mpacko (20 Punkte, 4 Rebounds) konnte Neustadt im dritten Viertel wieder leicht die Oberhand gewinnen und mit 4 Punkten Vorsprung in den Schlussabschnitt gehen. Doch das Team der AB Baskets war heiß auf diesen Sieg und das Überwintern auf dem Playoffs-Rang.

Die Dreier von Giese, die starke Defense von Thabo Paul gegen Mpacko und die schnellen Hände von Forward Vincent Meunier (5 Steals) brachten den AB Baskets schließlich den so wichtigen Sieg.

Die AB Baskets „trinken ´ne Cola“ in Belgien

Damit ist die Hinrunde in der NBBL Nordost abgeschlossen. Das Basketballjahr 2016 beginnt für die AB Baskets am 17.1. mit einem Heimspiel gegen den Stadtrivalen Alba Berlin. Doch auch in der Winterpause ist nur kurz Entspannung angesagt. Am zweiten Weihnachtsfeiertag reisen die AB Baskets – noch verstärkt durch einige JBBL-Spieler der drei Kooperationspartner – DBV Charlottenburg, TuS Lichterfelde und RSV Entracht – nach Belgien, um sich beim internationalen Coca Cola X-Mastournament in Kortrijk auf die Rückrunde vorzubereiten. Der jüngste NBBL-Jahrgang und die JBBLer werden in der U17 an den Start gehen, die beiden älteren Jahrgänge in der U19.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Scholtes (2), Thabo Paul (4), Levent Yer (12), Amani Ogette, Jonas Wagner (6), Anton Kamke (4), Paul Giese (18), Yannick Hildebrandt (2), Ferdinand Gerstenberger (2), Faris Fadlelmula, Akim-Jamal Jonah (16), Vincent Meunier (2).

Statistik

JBBL | DBV unterliegt knapp den Albatrossen

Wie schon im Hinspiel bei Alba schrammte der DBV Charlottenburg auch am Sonnabend in der Schillerstraße lange an einer kleinen Sensation vorbei. Das Team um Headcoach Reza Ghasseminia schloss die erste Hälfte in Führung ab (40:37), kämpfte sich aus einem zweistelligen Rückstand zurück, aber musste sich am Ende dem Favoriten mit 75:80 geschlagen geben.

Ghasseminia: „Keine Punkte, aber viel Selbstbewusstsein“

„Ich bin nur ein ganz wenig enttäuscht, aber kann meinen Jungs nichts vorwerfen. Wir haben eine gute Leistung abgerufen und Alba lange mit unserer Spielweise geärgert“, bilanzierte Trainer Ghasseminia nach der Schlusssirene. „Aus dieser Partie nehmen wir zwar nichts Zählbares für die Tabelle mit, aber ganz viel Selbstbewusstsein für die kommenden Endspiele gegen den RSV Eintracht. Ich bin mir sicher, dass die Jungs Hunger auf mehr als die Relegation haben und alles tun werden, um die Hauptrunde zu erreichen.“

Alles gegeben hatten die Charlottenburger auch im Stadtderby am Sonnabend. Der Kampf unter dem Korb, dort wo Alba einen deutlichen Größenvorteil hatte, blieb weitestgehend ausgeglichen (DBV 34 Rebounds, Alba 40) und mit 17 Teamassists (gegen 12) bewies der DBV weniger von Einzelaktionen abhängig zu sein als der Gegner. Was gefehlt hat, sind eine bessere Verteidigung im ersten Viertel und ein kühler Kopf in der entscheidenden Anfangsphase des vierten Viertels, als die Gäste einen 11:2-Run hinlegten und die Führung auf 11 Punkte ausbauten (66:77).

DBV überzeugt im zweiten Viertel

Joshua Meck_AlbaZwischen dem anfänglichen Schlagabtausch (23:23) und dem Alba-Lauf im letzten Abschnitt überzeugte der DBV Charlottenburg mit Aufmerksamkeit in der Verteidigung und dem Willen zum Sieg. Beispiel dafür: Leonik Wadehn und seine Mitspieler erkämpften sich über zehn Sprungball-Situationen. Das machte Alba das Leben deutlich schwieriger, sodass die Hausherren zu einfachen Punkten kamen und die erste Halbzeit in Front abschlossen (40:37).

Das Spektakel ging auch im dritten Viertel weiter. Die Albatrossen starteten besser und versuchten ein ums andere Mal sich abzusetzen, aber der DBV blieb dran, mal dank eines Fastbreaks (56:58), mal dank eines Dreiers (62:66) und kam nochmal heran, als Vincent Friederici ein Offensivrebound in zwei Punkte ummünzte.

Licht aus, licht an

Mit noch acht verbleibender Spielminuten erlaubte sich unser Team leider eine Schwächephase und Alba nutzte die Fehler im Aufbauspiel eiskalt aus, um den Vorsprung in zweistelligen Bereich auszubauen. Die Zwillinge Friedrici ließen in der Endphase mit drei blitzschnellen Dreiern die Hoffnung auf einen Heimsieg noch einmal aufkeimen (75:79) und die aggressive Verteidigung zwang Alba im letzten Angriff zu einem Ballverlust. Den Charlottenburgern blieb nur noch wenig Zeit für einen schnellen Dreier, der daneben fiel.

Die Gesichter der Spieler drückten am Ende die Enttäuschung aus. Die muss aber in dieser Woche in Selbstbewusstsein umgewandelt werden, denn am kommenden Samstag um 12 Uhr geht es in Stahnsdorf beim Kooperationspartner RSV Eintracht um ganz wichtige Punkte. Wer sich durchsetzt, erspielt sich die bessere Ausgangslage für das Erreichen des dritten Tabellenplatzes und damit das Ticket zur Hauptrundenteilnahme.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Philipp Czerr, Joshua Meck (3 Punkte), Felix Mensing (17 Pkt., 6 Reb.), Florian Weber (2), Marc Friederici (17), Vincent Friederici (24 Pkt, 7 Reb.), Mikias Mamo (5), Leonik Wadehn (5), Philipp Bertelsmann, Brandon Coleman (5 Ballgewinne), Juri Snigula (2), Jonas Pielicke.

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Kooperationspartner
Der RSV Eintracht hat an diesem Wochenende Göttingen deutlich geschlagen (72:52) und den dritten Saisonsieg erzielt. Ferner zeigte sich TusLi weiterhin stark und zeigte Braunschweig auswärts mit 108:65 klar die Grenzen auf.

NBBL: Giese wirft die AB Baskets zum Sieg

Das NBBL-Team der AB Baskets hat am Sonntag den zweiten Sieg in Serie einfahren können: In Oldenburg setzte man sich gegen die Baskets Akademie Weser-Ems, das zuvor fünf Spiele in Serie ungeschlagen war, mit 60:57.

Schlechte Wurfquote, aber der wichtigste Wurf sitzt

Dabei wurde AB-Guard Paul Giese in einem über die gesamte Spielzeit hinweg engen Spiel zum Helden für die Berliner. Sein Dreier 19,9 Sekunden vor Ende wurde zum Gamewinner, der letzte Wurf der Oldenburger verfehlte deutlich sein Ziel.
Dabei hatte das Team von Headcoach McCollister das gesamte Spiel über vieles richtig gemacht, ein Problem zieht sich aber weiterhin durch die Saison: Die Wurfquote. So konnte man sich trotz teils sehr ordentlicher Verteidigung und gut herausgespielter eigener Abschlüsse in der zweiten Halbzeit nicht entscheidend absetzen. Umso wichtiger, dass der entscheidende Wurf letztlich doch sein Ziel fand.
Nach leichten Nachteilen in der ersten Halbzeit (24:29) kamen die AB Baskets besser aus der Kabine und hatten endlich einige erfolgreiche Offensivaktionen. Verbunden mit Ballgewinnen aus der Ganzfeldpresse konnte eine Führung von zeitweise 10 Punkten herausgespielt werden. Ein Oldenburger stemmte sich aber besonders gegen die drohenden zweite Saisonniederlage: Lucien Schmikale war für die Baskets über lange Strecken des Spiels nicht zu verteidigen. Er scorte sowohl von außen als auch am Brett und erzielte so mit 32 Punkten mehr als die Hälfte der Punkte seines Teams. Angeführt von seiner starken Leistung konnten die Oldenburger so auch im vierten Viertel das Spiel wieder ausgleichen.

Spezialagent Levent

Eine Umstellung in der Verteidigung der Baskets brachte letztlich die Chance auf den Sieg. Schmikale wurde von Guard Levent Yer in Sonderbewachung genommen. Yer sollte verhindern, dass der Juniorennationalspieler überhaupt an den Ball kommt. Das Rezept ging auf, von diesem Zeitpunkt an nahm Schmikale keinen Wurf mehr. Da aber auch das restliche Team der Oldenburger den Berlinern einen harten Kampf bot und die Baskets selbst in der Offensive einige Chancen liegen ließen, bedurfte es schließlich der starken Nerven von Paul Giese, die den so wichtigen Sieg sicherten.

Mit dem Erfolg stehen die AB Baskets nun bei einer ausgeglichenen Bilanz von 3-3 und damit auf dem vierten Tabellenrang der NBBL Nordost. Enorm wichtig wird das abschließende Spiel vor der Winterpause: Kommenden Sonntag gastieren die Baskets beim Tabellennachbar in Neustadt, mit einem Sieg könnte man sich das Überwintern auf einem Playoff-Platz sichern.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Scholtes (4 Punkte), Thabo Paul (8 Pkt., 7 Assists), Levent Yer (5), Amani Ogette (7), Jonas Wagner (3), Anton Kamke (5), Paul Giese (6), Yannick Hildebrandt (6 Pkt, 8 Rebounds), Ferdinand Gerstenberger, Jonas Jansen-Winkeln, Akim-Jamal Jonah (16 Pkt., 12 Rebounds), Faris Fadlelmula.

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