Artikel der Kategorie: Jugend News

Doppelspieltag: U11 siegt zweimal innerhalb von vier Stunden

Die U11 baute am Doppelspieltag ihre Siegesserie weiter aus und besiegte erst den Gegner vom TuS Lichterfelde und anschließend gleich auch noch die Gäste von Freibeuter 2010 aus Friedrichshain. Das übliche bisschen Drama hat dabei auch diesmal nicht gefehlt.

Der Reihe nach:

Wurde die U11-2 von TUS Lichterfelde beim Hinspiel noch deutlich bezwungen, war es nach den jüngsten Ergebnissen klar, dass die Jungs es diesmal nicht so leicht haben würden. In der Tat präsentierte sich diesmal eine wesentlich stärkere Mannschaft aus Lichterfelde in der Leistikowstrasse. Das Spiel war von Beginn an eng und hart umkämpft. Dreier von Taylan und Colin hielten den DBV in den ersten Zehnteln im Spiel durch eine Punkteserie von Emre konnte gegen Ende des dritten Zehntels ein 8 Punkte Vorsprung herausgespielt werden.

Der Vorsprung konnte bis zur Halbzeit durch schönes Zusammenspiel und Körbe von Marius, Leon Kai und Lennard gehalten werden. Mit 26 und 34 wurden die Seiten gewechselt und die Coaches Max & Max sowie die zahlreich erschienen Eltern und Verwandten waren insgesamt zufrieden. Nach dem Wechsel ließ die Konzentration ein wenig nach und die Gegner kamen durch Nachlässigkeiten in der Verteidigung bis auf zwei Punkte heran. Aber die Jungs rissen sich nah einer Auszeit mit klaren Ansagen der Coaches wieder zusammen, einige schöne Aktionen von Taylan stellten den alten Vorsprung wieder her und die Jungs erspielten sich durch eine schöne Teamleistung zum Ende dann einen sicheren und verdienten 66:53 Sieg.

Für die U11 des DBV spielten: Colin, Emre, Gabriel, Kai, Lennard, Leon, Marius, Philip & Taylan.

Freibeuter-2Direkt nach dem Schlusspfiff stärkten sich die Jungs am üppigen Kuchenbuffet. Andreas, Kaan, Mateo, Robin und Thorben verstärkten nun die Mannschaft und ersetzten Gabriel und Leon. Die Gegner aus Friedrichshain traten nur mit einer Rumpfmannschaft an und angesichts dieser zahlenmäßigen Unterlegenheit und mit dem sicheren Gefühl des ersten Sieges im Rücken nahmen die DBVler das Spiel offenbar auf die leichte Schulter. Ohne richtige Einstellung zum Spiel stand es schnell 0:9. Im Angriff lief nichts zusammen und in der Verteidigung wurden Gegner immer wieder frei zum Korbleger durchgewunken und technische Fehler gab es in Hülle und Fülle. Diese Chancen nutzen die Freibeuter auch mit großer Effektivität. Kein Wunder, dass sich der Rückstand rasant vergrößerte. So standen nach drei Zehnteln schließlich ernüchternde 2:19 auf dem Anschreibeblock! Zeit für eine klare Ansprache von den Coaches! Diese erfolgte umgehend und mehr als deutlich. Danach rissen sich die Jungs ein wenig zusammen. Insgesamt lief zwar immer noch wenig zusammen, aber Punkte von Robin, Taylan und Kai brachten das Team zur Halbzeit immerhin auf 15:26 heran.

Wer erwartet hatte, den zahlenmäßig unterlegenen aber grandios kämpfenden Friedrichshainern würden nach der Halbzeit die Kräfte ausgehen, sah sich jedoch getäuscht. Das Spiel blieb zunächst weiterhin offen. Noch einmal mussten also beide Coaches eindringlich darauf hinweisen, dass die Zeit für ein Päuschen erst nach dem Abpfiff kommt und niemand seinen Gegenspieler aus den Augen verlieren darf. Die Parole „wir lassen ab sofort keinen Punkt mehr zu und holen uns jeden Rebound“ wurde dann tatsächlich beherzigt. Max & Max war es tatsächlich gelungen, die Leidenschaft in jedem Einzelnen zu wecken.

Fortan gelangen den Gegnern in den letzten vier Zehnteln nur noch 4 Punkte und vor allem durch eine konzentrierte Verteidigung aller Spieler in der kein Ball verloren gegeben wurde, kam das Team nun wieder ins Rollen. Kai, Taylan, Thorben, Mateo und Emre punkteten zudem fleißig und sicherten am Ende den Sieg mit 51:34 Punkten. Halbzeit 2 wurde so mit insgesamt 36:8 gewonnen! Die Lektion, dass man keinen Gegner unterschätzen darf und nur über Einsatz und gute Verteidigung aller Spieler gewinnen kann, hat jeder der jungen Ballkünstler hoffentlich gelernt. Bedankt euch dafür bei euren Trainern, Jungs!

Für die U11 des DBV spielten: Andreas, Colin, Emre, Kaan, Kai, Lennard, Mateo, Marius, Philip, Robin, Taylan & Thorben.

JBBL I DBV zieht in Göttingen den Kürzeren

Im dritten Auswärtsspiel der Relegationsrunde musste unser JBBL-Team eine Niederlage beim Tabellenführer Göttingen hinnehmen. Am Ende leuchtete an der Anzeigetafel ein 67:64 für den noch ungeschlagenen Gastgeber.

Der DBV Charlottenburg reiste nach Göttingen mit einem stark ersatzgeschwächtem Team: Mit Brandon Coleman, Leonik Wadehn und Mikias Mamo mussten gleich drei Starter passen. „Wir sind enttäuscht, dass wir mit leeren Händen aus Göttingen zurückkommen, aber trotz der Abwesenheit von einigen Schlüsselspieler haben wir gut gekämpft und sind immer dran geblieben„, sagt Reza Ghasseminia nach der Schlusssirene.

Gerade die Abwesenheit von Leonik und Brandon machte sich bemerkbar, bester Spieler der Partie war mit 22 Punkten und 8 Rebounds BBT-Flügelspieler Michael Javernik. Für den DBV punkteten Vincent Friederici (19), Felix Mensing (11) und Marc Friederici (10) zweistellig.

Der DBV Charlottenburg brauchte ein wenig Zeit, um seinen Rhythmus zu finden. Das erste Viertel ging mit 14:10 an den Gastgeber. Das zweite wurde mit 13:18 gewonnen, so dass man mit einem Punkt Vorsprung in die Kabine ging (27:28).

In der zweiten Halbzeiten erwiesen sich beide Teams als treffsicherer und die Begegnung blieb hochspannend. Am Ende des dritten Viertels war alles noch offen (46:46). Die Hausherren konnten sich im Laufe des entscheidenden Abschnitts absetzen (65:58), aber der DBV verwandelte in der letzten Minute noch zwei blitzschnelle Dreier und kam erneut heran (65:64). Göttingen wurde dann an die Freiwurflinie geschickt und traf beide Würfe zum 67:64.

Nun stehen für unsere Jungs drei Heimspiele in Folge auf dem Plan. Das erste steigt am kommenden Sonntag (12 Uhr) in der Sömmeringhalle. Zu Gast sind die MBC Jungwölfe, die mit dem jüngsten Sieg über Bayreuth punktgleich mit den Berlinern zogen.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Philipp Henry Czerr (5), Florian Weber (2) , Marc John Friederici (10), Dominic Driegert (1), Felix Mensing (11), Vincent John Friederici (11), Juri Snigula (7), Aris Pehlivanian (2), Maik Marangosov (7), Stefan Klajic, Philipp Bertelsmann, Nils Gonscherovski.

NBBL-Hauptrunde abgeschlossen: Dritter Platz für die AB Baskets

Mit dem Heimspiel gegen Neustadt am vergangenen Sonntag ging die NBBL-Hauptrunde für die AB Baskets zu Ende. Die Mannschaft der Leistungssportkooperation von DBV Charlottenburg, TuS Lichterfelde und dem RSV Stahnsdorf belegt nach 14 Spielen mit einer Bilanz von acht Siegen und sechs Niederlagen den dritten Platz und wird in der ersten Playoff-Runde auf den Tabellenzweiten der Staffel Nordwest, Bayer Leverkusen, treffen. Das erste Spiel geht am 20. März in Leverkusen über die Bühne.

Headcoach McCollister „sehr zufrieden“

Die Niederlage gegen Neustadt folgte einer spannenden Partie, in der viele Spieler Minuten sammeln und sich behaupten konnten. „Wir haben eine sehr gute Leistung erbracht, uns hat nur ein bisschen Erfahrung in der Schlussphase gefehlt„, erklärt Headcoach Stephan McCollister nach Spielende.

Die AB Baskets bestehen Test gegen bissige Zonenverteidigung

Das Team konnte vor allem seine Spielzüge gegen die Zonenverteidigung üben, welche die ersatzgeschwächten Neustädter über weite Strecken der Mann-Mann-Deckung vorzogen. Die Aufgabe wurde bestanden, denn 15 Korberfolge resultierten aus gut herausgespielten Vorlagen und das Rebound-Duell wurde deutlich gewonnen (48:40) – darunter 17 Offensivrebounds gegen die tief in der Zone stehende Defense der Gäste. Die Ballverluste (14 zur Halbzeit) nahmen nach dem Seitenwechsel deutlich ab.

Timon Riedel und Amani Ogette hatten in erster Linie die Aufgabe, die High-Post Position zu besetzen und von dort aus Gefahr auszustrahlen. Richtiges Spacing und Timing in den Spielaktionen stellten die Gäste dabei immer wieder vor neue Herausforderungen. Die beiden leisteten gute Arbeit. So konnten die AB Baskets schon im ersten Viertel regelmäßig punkten. Das übliche, effiziente Umschaltspiel machte den Rest und bescherte eine 22:20-Führung zur ersten Pause.

Unterhaltsamer Spielverlauf

Timon Rieder_NeustadtDas Spiel blieb im weiteren Verlauf unterhaltsam und die Führung wechselte mehrmals. Neustadt versuchte sich im dritten Viertel mit zwei Treffern aus der Distanz abzusetzen (37:43/24.). Die AB Baskets ließen sich jedoch nicht aus dem Konzept bringen, kamen mit einem Dreier von Tom Benk wieder heran (49:52), ehe Lennart Zumbusch von jenseits der Linie ausglich (54:54).

Den Gästen gelang in den Folgeminuten ein Mini-Run von 5:0 zum 58:63, worauf Tom Benk mit einem weiteren Dreier antwortete. Der Rückstand betrug zwei Punkte mit noch 80 verbleibenden Sekunden Restspielzeit. Beide Teams verzettelten sich im ersten Versuch, sodass Neustadt 30 Sekunden vor Spielende den Ball zur entgültigen Entscheidung hatte. Das Berliner Bollwerk stoppten den Drive von Samuel Mpacko und kamen nun selbst in die Situation, dass Spiel entscheiden zu können. Im letzten Angriff fehlte dann aber die nötige Cleverness um das Spiel ein weiteres Mal zu drehen. Ballverlust, Sirene, Aus. Das waren die letzten Sekunden in der erfolgreichen Hauptrunde der jungen Geschichte unserer Kooperation. In beiden vergangenen Jahren reichte es nur zum vierten Platz.

Es spielten für die AB Baskets: Jordan Müller (9 Punkte), Lennart Zumbusch (16 Punkte, 7 Rebounds), Tom Benk (13 Punkte, 5 Assists), Amani Ogette (8 Punkte, 10 Rebounds), Jonas Wagner (2), Faris Fadlelmula (4), Felix Scholtes (3), Timon Riedel, Ferdinand Gerstenberger (2), Nico Ehorn (2), Jonas Jansen-Winkeln (2 Punkte, 11 Rebounds).

Copyright Fotos: Alter Keeper. Weitere Bilder hier

JBBL | Kantersieg über Braunschweig

Die JBBL-Mannschaft vom DBV Charlottenburg hat das erste Heimspiel der Relegationsrunde erfolgreich absolviert. Gegen die alten Bekannten aus Brauschweig hat sich das Team um Headcoach Reza Ghasseminia mit 91:63 durchgesetzt.

Wir haben heute die schlechte Leistung in Bayreuth wettgemacht. Die Körpersprache war ganz anders als letzte Woche, die will ich jetzt bei jedem Spiel bis zum Saisonende sehen. Die Jungs haben fast vollständig unseren Game Plan umgesetzt und sind auch mit einer ungewöhnlich kleinen Aufstellung klar gekommen„, lobt Reza Ghasseminia

JBBL BraunschweigDie Berliner haben versucht von Anfang an, die Brauschweiger aus der Ruhe zu bringen. Konzentrierte Verteidigung mit gutem Spacing und aufmerksamer Rotation im Eins-gegen-Eins waren die Schlüsselfaktoren, Fastbreaks die Folge. Am Ende kann der Gastgeber eine Zweierquote über 50% und 25 Assists vorweisen. „Jeder hat das Interesse des Team dem eigenen vorgezogen. Dadurch haben wir uns immer die bestmögliche Wurfmöglichkeit erarbeitet„. Bester Scorer war Guard Maik Marangosov (15), zweistellig punkteten auch Juri Snigula (15), Vincent Friederici (12) und Mikias Mamo (10 Punkte und 5 Assists).

Das Spiel lief vom Sprungball an nach den Charlottenburger Vorstellungen, sodass der Vorsprung schnell im zweistelligen Bereich landete (22:10). Das Fundament zum Sieg war damit gelegt, das „Haus“ bauten dann die Berliner im dritten Viertel mit einem furiosen 20:5-Lauf, nachdem die Junior Löwen auf neun Punkte (50:41) herangekommen waren.

Im letzten Abschnitt behielt man die Kontrolle über die Partie und feierte am Ende den ersten ungefährdeten Heimsieg der Relegationsrunde.

Am kommenden Sonntag kommt es in Göttingen zum Spitzenspiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer. „Göttingen haben wir in der Vorrunde schon zweimal geschlagen. Wir fahren dorthin, um uns erneut gegen diesen Gegner zu behaupten„, ist die Kampfansage von Reza.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Philipp Czerr (7 Punkte), Joschua Meck (8), Marc Friederici (8 Punkte und 6 Ballgewinne), Dominic Driegert (2),  Vincent Friederici (12 Punkte und 5 Ballgewinne), Mikias Mamo (10 Punkte und 5 Assists), Juri Snigula (15 Punkte und 6 Rebounds), Maik Marangosov (17), Leonik Wadehn (4), Nils Goncherowski (4), Brandon Coleman (4 Punkte und 6 Rebounds).

Copyright Fotos: Alter Keeper

JBBL/NBBL | Double Header in der Sporthalle Charlottenburg

Das dritte Spiel der JBBL-Relegation findet endllich zu Hause statt. Gegen die Junior Löwen aus Braunschweig spielt man nun zum dritten Mal in dieser Saison. Der DBV Charlottenburg hat beide Spiele in der Vorrunde deutlich gewonnen, aber „jetzt ist der Löwe aufgeweckt worden„, warnt Headcoach Reza Ghasseminia. „Es wird ein ganz anderes Spiel sein als die ersten beiden, denn die Braunschweiger haben sich stetig gesteigert und sind nun fast dort angekommen, wo sie hinwollten“.

Trotz der jüngsten Niederlage in Bayreuth ist eine Entwicklung auch bei dem DBV zu erkennen: „Unsere Vorrunde war schon nicht schlecht, es hat nur das Quäntchen Glück gefehlt zum Weiterkommen. Morgen gilt es, Braunschweig mit unserer Verteidigung und unserem Teambasketball zu besiegen„, verspricht Ghasseminia. Der Tip-Off in der Sporthalle Charlottenburg ist am Sonntag (28.02.) um 14 Uhr.

NBBL: AB Baskets zwischen zweitem und viertem Platz

Drei Stunden später sind die Spieler der Leistungssportkooperation von DBV, TuSLi und dem RSV dran. Den AB Baskets stehen – ebenfalls in der Sporthalle Charlottenburg – die Blue Giants aus dem niedersächsischen Neustadt gegenüber.

Für beide Teams ist ein Sieg absolut notwendig: Die AB Baskets könnten in dem Fall nicht mehr vom dritten Platz verdrängt werden und hätten noch Chancen auf den zweiten, für die Neustädter würde der Playoffs-Traum mit einer Niederlage endgültig platzen.

Dass die Gäste fest daran glauben, hat sich am vergangenen Wochenende gezeigt, als sie den Tabellenzweiten, die Piraten Hamburg, mit einer Niederlage nach Hause schickten. Point Guard Samuel Ernesto Mpacko mit 28 Punkten und 9 Assists zum Matchwinner. Im mit 68:66 gewonnenen Hinspiel hatten die AB Baskets den Aufbauspieler gut in Griff: Mpacko erzielte zwar 20 Punkte, brauchte dafür aber 19 Wurfversuche. Auch morgen wird es darum gehen, den Denker und Lenker im Spiel der Niedersachsen nicht heiß laufen zu lassen.

Der DBV Charlottenburg und seine Kooperationspartner freuen sich auf zahlreiche Unterstützung in der Sporthalle Charlottenburg!

Grauer Sonntag für die Bundesliga-Teams

Beide Bundesliga-Teams blieben am Sonntag erfolglos und mussten die Heimreise ohne Punkte antreten. Die JBBL zog aufgrund einer schwachen zweiten Halbzeit in Bayreuth mit 61:49 den Kürzeren. Rotationsbedingt fehlte dem Team von Reza Ghasseminia Guard Vincent Friederici. Seine Abwesenheit wirkte offenbar auch negativ auf seinen Zwillingbruder, der keinen Punkt erzielte. Bester Scorer war Brandon Coleman, der 13 Zähler und 10 Rebounds ansammelte.

JBBL: Schwache zweite Hälfte kostet den Sieg

Die erste Hälfte verlief ausgeglichen und der DBV Charottenburg ging in die Kabine mit einer hauchdünnen Führung (30:31). Nach der Pause starteten die Bayern besser und konnten sich im Laufe des dritten Viertels absetzen (50:43). Im letzten Abschnitt erzielten die Hauptstädter nur 6 Punkte und mussten sich schlussendlich geschlagen geben.

Am kommenden Sonntag laufen die Jungs erstmals in der Relegation vor heimischer Kulisse auf. In der Sömmeringhalle empfängt das Team die Junior Löwen aus Braunschweig, die bisher beide Relegationsspiele für sich entscheiden konnten und damit Zusammen mit dem BBT Göttingen die Tabelle anführen. In der Vorrunde hielt der DBV zweimal die Oberhand: 62:57 in Berlin und 82:63 in Braunschweig.

AB Baskets: Chance verspielt?

Noch bitterer war die Niederlage der AB Baskets in Braunschweig. Nicht nur, weil die Niedersachsen bislang nur zwei Siege einfahren konnten – eins davon in der Sömmeringhalle. Die 82:69-Pleite verringert vor allem die Chancen auf den zweiten Platz und damit das Heimrecht in der ersten Playoffs-Runde. Die starke Vorstellung von Thabo Paul (25 Punkte und 8 Rebounds) hat nicht in einer insgesamt schwachen Teamleistung nicht zum Sieg gereicht.

Entscheidend waren das zweite und dritte Viertel, in denen die Berliner Verteidigung das Trio Bilski (24), Martin (16), Lagerpusch (18) nicht in den Griff bekam. Die AB Baskets fanden hingegen nicht ihren Rhythmus („nur“ 9 Assists) und verpassten den Anschluss. Neben Paul punkteten auch Yannick Hildebrandt und Henrik Drescher zweistellig.

Im Rahmen des sonntäglichen Double-Header schließen die AB Baskets am kommenden Sonntag die Hauptrunde mit dem Spiel gegen Neustadt ab. Tip-Off ist um 14 Uhr in der Sömmeringhalle. Zu dem Zeitpunkt wird man schon das Ergebnis vom Hamburger Stadtderby zwischen den Sharks und den Piraten kennen und dadurch wissen, ob der zweite Platz noch in Reichweite ist. Ein Sieg ist auf jeden Fall nötig, um sich den dritten Platz zu sichern und mit Schwung in die Playoffs zu starten.

U11 setzt sich in hart umkämpftem Spiel gegen Stahnsdorf durch

Nach einem eher durchwachsenen Start ins neue Jahr hatte die U11 im Spiel gegen Friedenau II einen Sieg gelandet und wollte nun gegen RSV Eintracht Stahnsdorf nachlegen, und zwar in einem Auswärtsspiel in eigener Halle.

Angeführt von Coach „großer Max“ hatten die Jungs sich viel vorgenommen und legten los wie die Feuerwehr. Taylan und Emre punkteten fleissig und es stand 10:4 am Ende des ersten Zehntels. Der Vorsprung wurde im 2. Zehntel weiter ausgebaut und es entwickelte sich bis zur Halbzeit ein schnelles Spiel, jedoch mit nachlassender Trefferquote. Mit einem Vorsprung von 27:19 wurden die Seiten gewechselt.

Coach Max sprach in der Pause einige Fehler an und das Team nahm mit neuer Konzentration die letzten 5 Zehntel in Angriff. Alle Spieler kämpften vorbildlich um jeden Ball und verteidigten auf beiden Seiten den eigenen Korb mit großer Leidenschaft. Insgesamt gab es über 40 Freiwürfe! Da jedoch weiterhin viele Bälle nicht durch die Reuse fielen, konnte der Vorsprung nur ganz langsam ausgebaut werden. Zu Beginn des 8. Zehntels lagen die DBVler jedoch mit 12 Punkten vorne und alles sah nach einem Sieg aus. Ob es an der sich füllenden Halle lag, am lauter werdenden Trainer und den Fans der Gegner oder am Gefühl des vermeintlich sicheren Sieges – das Blatt begann sich nun zu wenden. Stahnsdorf machte 7 Punkte in Folge und kam auf 5 Punkte heran. Ein Korbleger von Kaan beendete das 9. Zehntel und mit einem 7 Punkte Vorsprung ging es in den Schlussabschnitt. Wiederum legte Stahnsdorf eine Serie hin, traf Freiwürfe, machte 6 Punkte in Folge und verkürzte auf 46:45. Das Spiel auf des Messers Schneide verwandelte dann Emre durch einen Korbleger den Big Point zum 48:45 und der sehr treffsichere Taylan machten den Sack schließlich mit zwei verwandelten Freiwürfen zu. Ende gut, alles gut: Endstand 50:45 für den DBV!

Zweiter Sieg in Folge. Gut gekämpft Jungs und weiter so! Nun steht der Doppelspieltag am 5.3. mit Spielen gegen Freibeuter 2010 und TuS Lichterfelde an.

Für die U11 des DBV spielten: Andreas, Emre, Gabriel, Kaan, Kai, Lennard, Marius, Philip, Robin, Taylan & Thorben.

Text: Andreas V.

JBBL | Überzeugender Sieg zum Relegationsauftakt

Der DBV Charlottenburg startet mit einem überzeugenden Sieg in die JBBL-Relegation. Das Team um Headcoach Reza Ghasseminia gewann in Jena bei den Science City Baskets mit 86:64.

Die Berliner machten nach einem holprigen Start die Sache frühzeitig klar: „Die lange Pause hat sicherlich Spuren hinterlassen und wir haben ein Viertel gebraucht, bis wir unseren Rythmus gefunden haben„, gibt DBV-Headcoach Ghasseminia zu. Anschließend konnte der Gastgeber, der auf seinen 2001er Center Marc Wohlfahrt verzichten musste, nicht mithalten, denn der DBV erwies sich körperlich und technisch als das überlegene Team.

Der Schlüssel zum ersten Sieg in der Relegationsrunde und damit den ersten Schritt zum Klassenerhalt sieht Ghasseminia in der Verteidigung: „Wir haben Jena zu 34 Turnover gezwungen; das ist sicher das Entscheidende gewesen. Die Jungs müssen aber aufpassen, dass wir unsere Intensität nicht verlieren und die verbleibenden neun Spiele stark und fokussiert weiter gestalten. Wir wollen zu dem Punkt kommen, in dem wir dem Gegner nicht mehr als 55 Punkte gestatten. Die individuelle Ausbildung steht jetzt mehr denn je im Vordergrund!„, ist die Ausrichtung von Reza.

Die nächste Gelegenheit bietet sich schon am kommenden Sonntag: Das Team reist diesmal nach Bayreuth und wird dort von einem Team empfangen, das zum Auftakt in Braunschweig eine deutliche Niederlage kassiert hat und den Anschluss nicht verpassen möchte. „Wir werden diese Mannschaft sicher nicht unterschätzen. Aber wir sind der Favorit und müssen uns auch so präsentieren“, so Ghasseminia.

NBBL | Die AB Baskets hoffen weiter auf den zweiten Platz

Durch den wichtigen Sieg im Vierpunktespiel gegen die Piraten aus Hamburg bewahren sich die AB Baskets die Chance auf den zweiten Platz und somit auf das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde gegen einen Gegner aus der Staffel Nordwest. Die Berliner Spielgemeinschaft setzte sich gegen den Tabellenzweiten mit 69:55 durch und holte sich damit auch den direkten Vergleich. Das Hinspiel in der Hafenstadt hatte man mit 83:77 verloren. Die Hoffnung auf den zweiten Platz ruht allerdings auf zwei weiteren Ausrutscher der Piraten, die noch bei Alba, Neustadt und bei den Stadtrivalen Sharks antreten müssen.

Für uns war es heute ein Pflichtsieg: Wir können zwar nicht mehr aus eigener Kraft Zweiter werden, aber wollten dieses Thema auch nicht so frühzeitig abhaken. Es fehlen noch zwei Spiele bis zum Ende der Vorrunde und wir können durchaus beide gewinnen. Erst dann werden wir einen Blick auf die Tabelle werfen und schauen, wie die erste Playoffrunde aussieht“, fasst Headcoach Stephan McCollister die Tabellenlage zusammen.

Yannick_PiratenDen Unterschied im Spitzenspiel machte – wie schon in den letzten Begegnungen – die Verteidigung, die dem Gegner weniger als 60 Punkte zuließ, gar nur neun in einem überzeugenden zweiten Viertel, und 27 Turnovers provozierte. Im Angriff bot das Team teils ein sehenswertes Spiel mit gut ausgeführten Two-Man-Game-Situationen auf engem Raum. Aber nicht alles lief rund: teilweise verzettelten sich die Baskets-Spieler in Einzelaktionen, die zu schlechten Abschlussentscheidungen und einer schwachen Wurfquote führten. „Das ist sicher nicht unsere beste Vorstellung gewesen, aber wir wissen genau, woran wir arbeiten müssen, um für die Playoffs bereit zu sein“. Bester Werfer war U16-Nationalspieler Hendrik Drescher (15), zweistellig scorten auch Jonas Wagner und Jonas Jansen-Winkeln. Yannick Hildebrandt kürte seine positive Gesamtleistung mit neun Punkten, elf Rebounds und vier Ballgewinnen.  

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase legten die AB Baskets zu Beginn des zweiten Viertels richtig los: Der Druck in der Defense wurde erhöht, die ersten Ballgewinne folgten und das schelle Umschaltspiel wurde mit Fastbreaks und gelungenen Aktionen zwischen Yannick Hildebrandt und Hendrik Drescher, die sich uneigennützig den Ball teilten, abgeschlossen. In den ersten fünf Minuten erzielten die Berliner zwölf Punkte, die Piraten drei (27:18/15.). Grund genug für die Gäste, in der Defensive umzustellen: Die AB Baskets ließen sich von der Zonenverteidigung der Hansestädter nicht beeindrucken und hielten bis zur Pause einen zweistelligen Vorsprung (34:24). Neun Spieler hatten in der ersten Hälfte schon gepunktet, alle kamen zum Einsatz.

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Piraten, die Räume mit viel Laufarbeit enger zu besetzen und kämpften sich dadurch auf sechs Punkte heran (39:33). Levent Yer stellte durch einen wichtigen Treffer in dieser Phase klar, dass die Berliner das Spiel nicht aus der Hand geben wollten. Daraufhin überwunden die Hausherren die kurze Schwächephase, reagierten prompt auch auf die Umsetzung der Ganzfeldpresse und konnten schlussendlich den Vorsprung auf über zehn Punkte ausbauen (57:43). Der achte Saisonsieg war nicht mehr gefährdet. Die Jagd auf den zweiten Platz geht schon nächste in Braunschweig in die nächste Runde. Beim derzeitigen Tabellenletzten ist Tip-Off um 14 Uhr.

Es spielten für die AB Baskets:  Jordan Müller (4 Punkte), Thabo Paul (8 Punkte, 4 Assists), Levent Yer (2 Punkte, 6 Assists), Amani Ogette, Jonas Wagner (11 Punkte, 5 Ballgewinne), Vincent Meunier (4), Anton Kamke (4), Felix Scholtes, Yannick Hildebrandt (9 Punkte, 11 Rebounds, 4 Assists), Jonas Jansen-Winkeln (10 Punkte, 6 Rebounds), Hendrik Drescher (15), Timon Riedel (2).

JBBL startet am Wochenende in die Relegation

Der Traum der Hauptrunde blieb der JBBL-Mannschaft vom DBV Charlottenburg mangels fünf fehlenden Punkten verwehrt. Zwei Wochen nach dem letzten Spieltag der Vorrunde ist nun die Enttäuschung verarbeitet und in einen Motivationsschub umgewandelt worden. „Wir haben noch ein paar Tage als Team daran zu knabbern gehabt, dass wir es nicht in die Hauptrunde geschafft haben„, gibt Headcoach Reza Ghasseminia zu.

Von da an hieß es nur: „Alles geben!“:“Das ist und bleibt unser Motto. Wir sehen die Relegation als doppelte Chance: Wir wollen uns gegen die fünf Teams in unserer Gruppe durchsetzen und uns damit wie im letzten Jahr als Gruppensieger in den Sommer verabschieden. Ferner haben wir ein ferneres Ziel: Wir wollen schon Vorarbeit für die neue Saison leisten und den 2001ern helfen, das nötige Niveau zu erreichen“, so Reza weiter.  

Das Teilnehmerfeld in der Sechsergruppe besteht aus zwei alten Bekannten der Vorrunde (Göttingen und Braunschweig) sowie drei Teams aus der Staffel Ost. „Bayreuth und der MBC sind eingespielte Teams, während Jena vielleicht noch Nachholbedarf hat. Göttingen kann auf jeden Fall unter die ersten vier Teams kommen, wenn sie verletzungsfrei bleiben, Braunschweig wird hingegen sicher etwas ändern und alles dafür tun, die Klasse zu sichern. Für alle gilt: Wer in der Relegation nicht gut verteidigt, der schafft es nicht unter die besten vier und steigt ab!“.

Die erste Bewährungsprobe erwartet unser JBBL-Team am kommenden Sonntag in Jena. Für das erste Heimspiel muss man sich bis zum 28. Februar gedulden: Noch ehe Braunschweig in der Sömmeringhalle gastiert, müssen die Jungs noch eine lange Reise nach Bayreuth antreten.

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