Artikel der Kategorie: Jugend News

JBBL | DBV unterliegt knapp den Albatrossen

Wie schon im Hinspiel bei Alba schrammte der DBV Charlottenburg auch am Sonnabend in der Schillerstraße lange an einer kleinen Sensation vorbei. Das Team um Headcoach Reza Ghasseminia schloss die erste Hälfte in Führung ab (40:37), kämpfte sich aus einem zweistelligen Rückstand zurück, aber musste sich am Ende dem Favoriten mit 75:80 geschlagen geben.

Ghasseminia: „Keine Punkte, aber viel Selbstbewusstsein“

„Ich bin nur ein ganz wenig enttäuscht, aber kann meinen Jungs nichts vorwerfen. Wir haben eine gute Leistung abgerufen und Alba lange mit unserer Spielweise geärgert“, bilanzierte Trainer Ghasseminia nach der Schlusssirene. „Aus dieser Partie nehmen wir zwar nichts Zählbares für die Tabelle mit, aber ganz viel Selbstbewusstsein für die kommenden Endspiele gegen den RSV Eintracht. Ich bin mir sicher, dass die Jungs Hunger auf mehr als die Relegation haben und alles tun werden, um die Hauptrunde zu erreichen.“

Alles gegeben hatten die Charlottenburger auch im Stadtderby am Sonnabend. Der Kampf unter dem Korb, dort wo Alba einen deutlichen Größenvorteil hatte, blieb weitestgehend ausgeglichen (DBV 34 Rebounds, Alba 40) und mit 17 Teamassists (gegen 12) bewies der DBV weniger von Einzelaktionen abhängig zu sein als der Gegner. Was gefehlt hat, sind eine bessere Verteidigung im ersten Viertel und ein kühler Kopf in der entscheidenden Anfangsphase des vierten Viertels, als die Gäste einen 11:2-Run hinlegten und die Führung auf 11 Punkte ausbauten (66:77).

DBV überzeugt im zweiten Viertel

Joshua Meck_AlbaZwischen dem anfänglichen Schlagabtausch (23:23) und dem Alba-Lauf im letzten Abschnitt überzeugte der DBV Charlottenburg mit Aufmerksamkeit in der Verteidigung und dem Willen zum Sieg. Beispiel dafür: Leonik Wadehn und seine Mitspieler erkämpften sich über zehn Sprungball-Situationen. Das machte Alba das Leben deutlich schwieriger, sodass die Hausherren zu einfachen Punkten kamen und die erste Halbzeit in Front abschlossen (40:37).

Das Spektakel ging auch im dritten Viertel weiter. Die Albatrossen starteten besser und versuchten ein ums andere Mal sich abzusetzen, aber der DBV blieb dran, mal dank eines Fastbreaks (56:58), mal dank eines Dreiers (62:66) und kam nochmal heran, als Vincent Friederici ein Offensivrebound in zwei Punkte ummünzte.

Licht aus, licht an

Mit noch acht verbleibender Spielminuten erlaubte sich unser Team leider eine Schwächephase und Alba nutzte die Fehler im Aufbauspiel eiskalt aus, um den Vorsprung in zweistelligen Bereich auszubauen. Die Zwillinge Friedrici ließen in der Endphase mit drei blitzschnellen Dreiern die Hoffnung auf einen Heimsieg noch einmal aufkeimen (75:79) und die aggressive Verteidigung zwang Alba im letzten Angriff zu einem Ballverlust. Den Charlottenburgern blieb nur noch wenig Zeit für einen schnellen Dreier, der daneben fiel.

Die Gesichter der Spieler drückten am Ende die Enttäuschung aus. Die muss aber in dieser Woche in Selbstbewusstsein umgewandelt werden, denn am kommenden Samstag um 12 Uhr geht es in Stahnsdorf beim Kooperationspartner RSV Eintracht um ganz wichtige Punkte. Wer sich durchsetzt, erspielt sich die bessere Ausgangslage für das Erreichen des dritten Tabellenplatzes und damit das Ticket zur Hauptrundenteilnahme.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Philipp Czerr, Joshua Meck (3 Punkte), Felix Mensing (17 Pkt., 6 Reb.), Florian Weber (2), Marc Friederici (17), Vincent Friederici (24 Pkt, 7 Reb.), Mikias Mamo (5), Leonik Wadehn (5), Philipp Bertelsmann, Brandon Coleman (5 Ballgewinne), Juri Snigula (2), Jonas Pielicke.

Noch mehr Zahlen gibt es hier

Kooperationspartner
Der RSV Eintracht hat an diesem Wochenende Göttingen deutlich geschlagen (72:52) und den dritten Saisonsieg erzielt. Ferner zeigte sich TusLi weiterhin stark und zeigte Braunschweig auswärts mit 108:65 klar die Grenzen auf.

NBBL: Giese wirft die AB Baskets zum Sieg

Das NBBL-Team der AB Baskets hat am Sonntag den zweiten Sieg in Serie einfahren können: In Oldenburg setzte man sich gegen die Baskets Akademie Weser-Ems, das zuvor fünf Spiele in Serie ungeschlagen war, mit 60:57.

Schlechte Wurfquote, aber der wichtigste Wurf sitzt

Dabei wurde AB-Guard Paul Giese in einem über die gesamte Spielzeit hinweg engen Spiel zum Helden für die Berliner. Sein Dreier 19,9 Sekunden vor Ende wurde zum Gamewinner, der letzte Wurf der Oldenburger verfehlte deutlich sein Ziel.
Dabei hatte das Team von Headcoach McCollister das gesamte Spiel über vieles richtig gemacht, ein Problem zieht sich aber weiterhin durch die Saison: Die Wurfquote. So konnte man sich trotz teils sehr ordentlicher Verteidigung und gut herausgespielter eigener Abschlüsse in der zweiten Halbzeit nicht entscheidend absetzen. Umso wichtiger, dass der entscheidende Wurf letztlich doch sein Ziel fand.
Nach leichten Nachteilen in der ersten Halbzeit (24:29) kamen die AB Baskets besser aus der Kabine und hatten endlich einige erfolgreiche Offensivaktionen. Verbunden mit Ballgewinnen aus der Ganzfeldpresse konnte eine Führung von zeitweise 10 Punkten herausgespielt werden. Ein Oldenburger stemmte sich aber besonders gegen die drohenden zweite Saisonniederlage: Lucien Schmikale war für die Baskets über lange Strecken des Spiels nicht zu verteidigen. Er scorte sowohl von außen als auch am Brett und erzielte so mit 32 Punkten mehr als die Hälfte der Punkte seines Teams. Angeführt von seiner starken Leistung konnten die Oldenburger so auch im vierten Viertel das Spiel wieder ausgleichen.

Spezialagent Levent

Eine Umstellung in der Verteidigung der Baskets brachte letztlich die Chance auf den Sieg. Schmikale wurde von Guard Levent Yer in Sonderbewachung genommen. Yer sollte verhindern, dass der Juniorennationalspieler überhaupt an den Ball kommt. Das Rezept ging auf, von diesem Zeitpunkt an nahm Schmikale keinen Wurf mehr. Da aber auch das restliche Team der Oldenburger den Berlinern einen harten Kampf bot und die Baskets selbst in der Offensive einige Chancen liegen ließen, bedurfte es schließlich der starken Nerven von Paul Giese, die den so wichtigen Sieg sicherten.

Mit dem Erfolg stehen die AB Baskets nun bei einer ausgeglichenen Bilanz von 3-3 und damit auf dem vierten Tabellenrang der NBBL Nordost. Enorm wichtig wird das abschließende Spiel vor der Winterpause: Kommenden Sonntag gastieren die Baskets beim Tabellennachbar in Neustadt, mit einem Sieg könnte man sich das Überwintern auf einem Playoff-Platz sichern.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Scholtes (4 Punkte), Thabo Paul (8 Pkt., 7 Assists), Levent Yer (5), Amani Ogette (7), Jonas Wagner (3), Anton Kamke (5), Paul Giese (6), Yannick Hildebrandt (6 Pkt, 8 Rebounds), Ferdinand Gerstenberger, Jonas Jansen-Winkeln, Akim-Jamal Jonah (16 Pkt., 12 Rebounds), Faris Fadlelmula.

Mehr Statistik hier

JBBL | Überzeugender Sieg in Göttingen

Nach der bislang besten Saisonleistung gewinnt unser JBBL-Team beim BBT Göttingen mit 80:55 (42:28) und hat nun gute Chancen, die JBBL-Hauptrunde zu erreichen.

Die Mannschaft von Reza Ghasseminia landete einen Start-Ziel-Sieg gegen die Niedersachsen. Die Göttinger kamen von Anfang an gegen die gut eingestellten Berliner nicht ins Spiel. Das Heimteam tat sehr schwer ihre Set-Plays durchzuspielen und konnte nicht einmal ihre aus dem Hinspiel gefürchtete Reboundüberlegenheit ausnutzen (am Ende gewannen auch dieses Duell die DBVer mit 50:34).

Eine bissige und leidenschaftliche Defense der Gäste, die für dieses wichtige Spiel bereits einen Tag zuvor angereist und entsprechend ausgeruht ins Spiel gingen, bedeutete bereits zur Halbzeit ein gutes Polster (42:28). Zufrieden zeigte sich deswegen auch der Coach: „Die Jungs wurden im Hinspiel bei den Rebounds so frisch gemacht, dass es heute vor allem eine Frage der Einstellung und des Stolzes war, besser auszuboxen und nicht erneut unterzugehen“.

In der 2. Hälfte schaltete man sowohl in der Offense auch in der Defense noch einmal einen Gang höher. Angeführt vom Topscorer der Partie, Leonik Wadehn (13 Punkte, dazu 3 Assists und 3 Ballgewinne), sorgten die Charlottenburger dann schnell für klare Verhältnisse und die Vorentscheidung. So gewann man auch in der Höhe verdient mit 80:55. Einzig die 24 verursachten Turnover stellten ein Makel in der sonst überzeugenden Teamleistung der Berliner dar (20 Assists im Spiel).

„Wenn man auf die Statistiken sieht, stellt man fest, dass heute alle 12 Spieler ihre Chance gut genutzt haben und punkteten. Ein dickes Lob an das ganze Team! Wir schauen nach vorne und wollen im Training weiter an der individuellen Ausbildung der Spieler arbeiten.“, so ein zufriedener Reza.

Für den DBV Charlottenburg spielten: Leonik Wadehn (13 Punkte), Vincent Friederici (11), Joshua Meck (10), Brandon Coleman (9), Marc Friederici (8), Juri Snigula (7), Felix Mensing (6), Philipp Bertelsmann (5), Mikias Mamo (4), Philipp Czerr (3), Florian Weber (2), Jonas Pielicke (2).

Die gesamte Statistik zum Spiel findest du hier.

JBBL | TuSLi gewinnt Spiel der Kooperationspartner

„TuSLi hat in diesem Spiel fast alles richtig gemacht: Mit der Pressverteidigung hat uns der Gegner das Leben schwierig gemacht und in der Offensive haben sie sich aufgrund der Abwesenheit von Henrik Drescher angepasst“. Ein dickes Lob an sein altes Team spricht der DBV-Headcoach Reza Ghasseminia nach der deutlichen Heimniederlage gegen den Favoriten für den Gruppensieg aus. Nach einer noch offenen ersten Halbzeit (28:42) schaltete TuSLi noch einen Gang hoch und gewann am Ende mit 95:48.

Unsere Leistung hätte viel besser sein müssen, um TuSLi zu ärgern„, ist Rezas Aussage zur Leistung der eigenen Mannschaft: „Wir haben unseren Gameplan kaum umgesetzt und das hat dazu geführt, dass wir eingeschüchtert wirkten und frühzeitige Foulprobleme bekommen haben.

Miki Mamo_TuSLiVor allem Marc Friederici und Brandon Coleman litten darunter und kamen nie wirklich ins Spiel.

Mit der gewohnt aggressiven Defense und ohne übergroßen Respekt vor den Süd-Berlinern agierten die DBVer zu Beginn. Zwar gingen die Gäste früh in Führung, allerdings antworteten die Hausherren immer wieder per Dreier oder durch Fastbreaks und blieben so auf Schlagdistanz. Allerdings verpassten sie es, den Rückstand unter die psychologisch so wichtige 10-Punkte-Marke zu bringen, sodass TuSLi zur Halbzeit einen komfortablen 14-Punkte-Vorsprung mit in die Kabine nahm.

In der zweiten Halbzeit legte TuSLi noch ein 17:0-Run, der für die Vorentscheidung sorgte (38:74). Die Moral der Charlottenburger war gebrochen. Als auch der unglücklich agierende Marc Friederici (2 Punkte, 5 Fouls in 11 Minuten Einsatzzeit) frühzeitig vom Feld musste, ging trotz viel Einsatzes nicht mehr viel zusammen. Lediglich TuSLi-Guars Jonas Mattisseck fand nun noch richtig Lust am scoren – er war nicht zu stoppen und erzielte drei Dreier im Schlussviertel um sich mit 36 Punkten aus der Sömmeringhalle zu verabschieden und die hohe Niederlage der Charlottenburger zu besiegeln.

Wir müssen nach vorne schauen. Am kommenden Sonntag steht ein Schlüsselspiel in Göttingen auf dem Plan. Von jetzt an gilt es, hart zu trainieren, eine Lehre aus dieser Pleite zu ziehen und sich weiter entwickeln, denn dieses Ergebnis ändert nichts in unserem Rennen um die Hauptrunde.“ Tip-Off in der Halle des Felix Klein Gymnasiums ist um 11 Uhr.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Felix Mensing (2), Aris Pehlivanian, Marc John Friederici (2), Vincent John Friederici (11), Mikias Mamo (9), Jonas Pielicke (4), Maik Marangosov, Leonik Wadehn (6), Philipp Bertelsmann (3), Brandon Coleman (3), Juri Snigula (8), Nils Gonscherowski.

Dem dritten Kooperationspartner RSV Stahnsdorf gelang ein wichtiger Heimsieg gegen Braunschweig. Nach dem 65:60-Erfolg über die Niedersachsen zieht der RSV punktgleich mit dem DBV Charlottenburg.

NBBL | AB Baskets fahren ersten Heimsieg ein

Drei Tage nach der couragierten aber erfolglosen Leistung bei Alba fuhren die AB Baskets am Sonntag den zweiten Saisonsieg – den ersten vor heimischer Kulisse – ein. Das Team der Kooperationspartner DBV Charlottenburg, TuSLi und RSV schlug die Hamburger Sharks mit 65:49.

Eine mäßige Leistung für einen wichtigen Sieg“, ließ sich Headcoach Stephan McCollister nach der Schlusssirene zitieren. „Wir müssen langsam unseren Rhythmus finden, was uns heute nur ansatzweise gelungen ist, vor allem im dritten Viertel.

Dennoch war der Sieg der Berliner nie wirklich in Gefahr, denn die Gäste konnten nur in der Anfangsphase das Geschehen bestimmen. Die AB Baskets fanden langsam, aber zunehmend die Lücken in der gegnerischen Zonenverteidigung, zeigten dabei aber ein weiteres Mal eine schwache Wurfquote (20/63). Die absolute Dominanz beim Rebound – 41 Offensivrebounds zu 9, 13 davon durch Akim Jonah – wurde nicht so häufig wie gewünscht in Punkte umgewandelt, was auch zur Unzufriedenheit des Trainers beitrug. Das Geleistete reichte immerhin für einen 15:0-Lauf im zweiten Viertel, der die Weichen für das Happy End stellte.

Körperliches Spiel war gefordert: Guard Jordan Müller umkurvt seinen Gegenspieler mit allen Mitteln.

Körperliches Spiel war gefordert: Guard Jordan Müller umkurvt seinen Gegenspieler mit allen Mitteln.

Es waren zwei Dreier von Felix Scholtes – der erste nach einem mustergültigen Angriff gegen die Zonenverteidigung erarbeitet – die die Wende einleiteten, Paul Giese machte es ihm nach und Yannick Hildebrandt fügte weitere drei Punkte hinzu. Aus einem 16:20-Rückstand wurde ein zweistelliger Vorsprung (31:20), den die Sharks bis zur Halbzeitpause noch um drei Punkte verkürzten (36:28).

Nach der Pause zeigten die AB Baskets endlich auch die Einstellung, die sich Stephan McCollister gewünscht hatte. „Wir müssen ‚tougher‘ sein, und zwar in jeder Hinsicht„, hatte er seinen Spielern in der ersten Halbzeit oft gesagt. Das nahm sich dann Paul Giese in der 29. Minute zu Herzen, als er mit richtigem Tempo den Rebound eroberte und einen cleveren Pass auf Felix spielte. Da die Verteidigung in der Zone kollabiert war, hatte Felix Zeit und Platz, um seinen dritten Dreier im Spiel zu versenken (48:38).

Im letzten Abschnitt ging es nur darum, den Sieg in den sicheren Hafen zu bringen und das gelang ohne besondere Schwierigkeiten. Für das Highlight sorgte noch Akim Jonah mit dem Dunk nach Vorlage von Paul Giese zum 57:41, der die ganze Halle jubeln ließ.

Mit diesem Erfolg verabschiedet sich das Team von seinem Heim-Publikum für das Jahr 2015, denn vor der Weihnachtspause stehen nun zwei Auswärtsspiele an. Das erste steigt am kommenden Sonntag (14 Uhr) in Oldenburg, die Woche drauf gastieren dann die AB Baskets in Neustadt.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Scholtes (9 Punkte), Thabo Paul (2 Punkte, 5 Assists), Levent Yer (4), Amani Ogette (2), Jordan Müller (2), Anton Kamke (11 Pkt, 9 Rebounds), Paul Giese (10 Pkt., 4 Assists), Yannick Hildebrandt (8), Ferdinand Gerstenberger, Jonas Jansen-Winkeln (2), Akim-Jamal Jonah (9 Pkt, 17 Rebounds), Vincent Meunier (6 Pkt, 4 Ballgewinne).

 

WE-Preview: Double Header II in der Sömmeringhalle

Die erste Auflage des Double Headers verlief süßsauer. Die JBBL erkämpfte sich einen „dreckigen“, aber wichtigen Sieg gegen die Junior Löwen Braunschweig, die sich wiederum in der NBBL gegen die AB Baskets revanchierten.

Am kommenden Sonntag treten beide unseren Bundesliga-Team wieder in der Sömmeringhalle an. Um 11 Uhr empfängt das JBBL-Team um Reza Ghasseminia Kooperationspartner TuS Lichterfelde, die AB Baskets treffen ab 14 Uhr in einer im Kampf um die Playoffs schon wichtigen Partie auf die Hamburger Sharks.

JBBL: Ein Sieg und die Tabelle wird auf dem Kopf gestellt
Nach 2 Wochen Pause ist der DBV Charlottenburg wieder gefordert. Unsere Jungs treffen auf das alte Team von Headcoach Reza Ghasseminia. „Einerseits ist es schön, wieder alte Freunde zu treffen, andererseits hat natürlich das Geschäft Priorität“, sagt der Headcoach zum Treffen mit dem alten Verein. „In den spielfreien Wochen haben wir gut trainiert und nun wollen wir gegen TuSLi nicht nur mitspielen, sondern auch sie zu Fehlern zwingen“.

Das Spiel der Lichterfelder ist sehr auf Hendrik Drescher ausgelegt. Der 2,04 Meter große Center hat in den ersten vier Spielen drei Double-Double hingelegt: Durchschnittlich kommt er auf 31 Punkte und 13.3 Rebounds pro Spiel. „Wenn er im Raum von den guten Guards – vor allem Jonas Mattisseck –  gefunden wird, dann ist es meistens sehr schwierig ihn in den Griff zu bekommen“, stellt Ghasseminia fest. „Allerdings ist TuSLi nicht nur Drescher. Das Team verfügt über sehr effektive Spielzüge und jeder weiß, was er auf dem Feld tun soll“.

Die Aufgabe ist anspruchsvoll, aber Reza kann auch ein paar Vorteile für die Charlottenburger nennen: „Wir sind in diesem Spiel ganz klar Außenseiter und spielen ohne Druck. Auch bei einer Niederlage würden wir Dritter und damit auf Hauptrunde-Kurs bleiben“. Nicht nur die Psychologie kommt dem Team zu Hilfe: „Wir sind – auch bei noch mangelnder Athletik – ein schnelles Team, und das kann jedem Gegner Sorgen bereiten“, so Reza. Sorgen bereitet auch die Grippewelle, die letzte Woche das Team fest im Griff hat: „Wir werden trotzdem bereit sein, alles zu geben. Mit einem Sieg wären wir punktgleich mit den Top-Favoriten dieser Gruppe. Dieser Gedanke ist stärker als jeglicher grippale Infekt.“

NBBL: Zeit für die Wende
Nach zuletzt zwei Auswärtsniederlagen in Folge dürfen die AB Baskets endlich wieder in der heimischen Sporthalle Charlottenburg (Sprungball um 14 Uhr) antreten. Genau wie die AB Baskets steht der nächste Gegner, die Hamburger Sharks, bei einer Bilanz von einem Sieg und drei Niederlagen.

Das Team um Headcoach Stephan McCollister konnte gegen Alba keine Punkte nach Hause mitnehmen, dafür Selbstvertrauen – dank der guten defensiven Leistung in der ersten Halbzeit. Die Defensive kann ausgerechnet im kommenden Spiel eine Schlüsselrolle einnehmen, denn die Sharks sind mit 257 Punkten das Team, das in der Staffel Nordost nach vier Spielen am wenigsten gescort hat. Die AB Baskets haben bisher immerhin einen Zähler mehr erzielt.

Die offensive Verantwortung ist bei den Haien auf drei Schultern verteilt: Power Forward Joao Paulo Goncalves (13 Punkte und 6 Rebounds pro Spiel), Center Yngve Jentz (12 Pkt. und 10 Reb.) sowie Flügelspieler Noel Uzochi Okona (12 Pkt. und 6 Reb.) zeigten in den ersten Spielen bereits ihre Qualitäten und werden sicher nicht unterschätzt.

Ein Sieg ist immens wichtig, um nicht frühzeitig die Playoff-Plätze aus den Augen zu verlieren: Die Jungs freuen sich deshalb über zahlreiche, lautstarke Unterstützung am Sonntag.

AB Baskets bei Alba drei Viertel lang auf Augenhöhe

Am Ende steht die deutliche Niederlage gegen den großen Favoriten: Die AB Baskets unterliegen dem Stadtrivalen Alba Berlin mit 83:54. Doch das Ergebnis täuscht ein wenig darüber hinweg, wie lange dieses Spiel offen war und was für große Probleme die Baskets dem ungeschlagenen Tabellenführer der NBBL Nordost bereiten konnten.

Zu Beginn entwickelte sich das Spiel zu einer Defensivschlacht. Von Headcoach McCollister darauf gepolt, dass gegen Alba nur mit extrem starker Defensive etwas zu holen ist, konnten die Baskets den Gegner bei 30 Punkten zur Halbzeit halten. Doch die körperliche Verteidigung der athletischen Alba-Mannschaft ließ die eigene Offensive ebenfalls nicht zur Entfaltung kommen, mit fünf Punkten Rückstand ging es in die Kabine (30:25).

Zu Beginn des dritten Viertels hatte Alba sich langsam besser auf die Zonenverteidigung der Baskets eingestellt und konnte sich so langsam absetzen. Hinzu kamen unnötige Ballverluste in der Offensive und ein ums andere Mal die körperliche Unterlegenheit im Kampf um den Rebound. Bis Mitte des dritten Viertels wuchs der Rückstand so auf 17 Punkte an, viele der Zuschauer im vollbesetzten Alba-Trainingszentrum in der Schützenstraße rechneten bereits mit einem entspannten Sieg der Heimmannschaft.

Doch den Gästen gelang noch ein letztes Aufbäumen: Einige gelungene Offensivaktionen ließen den Glauben an sich selbst zurückkehren. Der Druck in der Pressverteidigung wurde wieder erhöht, Alba wurde zu Fehlern gezwungen, die Würfe fanden wieder ihr Ziel. Bei noch knapp acht Minuten auf der Spieluhr waren es nur noch sechs Punkte Rückstand (57:51), Alba kurz verunsichert. Es gelang der Mannschaft um den erneuten Topscorer Akim Jonah (11 Punkte, 5 Rebounds) jedoch nicht, den Druck aufrecht zu erhalten. Für den Überraschungssieg war die Fehlerquote an diesem Abend einfach zu hoch. Wenige erfolgreiche Aktionen des Gegners reichten dazu, das Selbstvertrauen zu verlieren und zum Ende hin völlig einzubrechen. So kam Alba ins Rollen und beendete das Spiel mit einem 26:3-Lauf. Stärkster Spieler auf Seiten Albas war diesmal Ferdinand Zylka (18 Punkte, 9 Rebounds). Den bisherigen Topscorer Benedikt Turudic konnte die AB-Defense gut kontrollieren (9 Punkte, 9 Rebounds).

Für das Team um Headcoach McCollister steht jetzt die Aufgabe an, die richtigen Schlüsse aus den Fehlern zu ziehen, aber auch das Positive der inbesondere in Halbzeit eins starken Defensive mitzunehmen in das wichtige Duell mit den Hamburg Sharks am kommenden Sonntag. Genau wie die AB Baskets stehen die Sharks bei einer Bilanz von einem Sieg und drei Niederlagen. Ein Sieg in der heimischen Sporthalle Charlottenburg ist immens wichtig, um nicht frühzeitig die Playoff-Plätze aus den Augen zu verlieren. Das Spiel beginnt um 14 Uhr.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Scholtes, Thabo Paul (5 Punkte), Levent Yer (8), Amani Ogette (4), Jordan Müller (4), Anton Kamke (8), Paul Giese (3), Yannick Hildebrandt (4), Ferdinand Gerstenberger (5), Jonas Jansen-Winkeln, Akim-Jamal Jonah (11), Vincent Meunier (2).

U14.1 | Leistungssteigerung wird fast belohnt

Die U14.1 verliert auswärts bei TuS Lichterfelde zwar mit 49:62, zeigt sich im Vergleich zu den letzten Spielen in puncto Einsatz und Teamplay aber deutlich verbessert und schöpft Hoffnung für die anstehenden Aufgaben und die Oberliga 1-Qualifikation.

Die U14-Oberliga-Mannschaft des DBV Charlottenburg startete ins Spiel bei den Lichterfeldern mit klarer Mission: Man wollte sich nach dem desaströsen Auftreten am vergangenen Wochenende gegen das stark aufspielende Team von BG Zehlendorf dringend rehabilitieren und eine Reaktion zeigen.

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Für Spielmacher Gian und die U14.1 reichte es zwar nicht zum Sieg, das Selbstvertrauen für die anstehenden Spiele ist aber zurück.

Intensität und Konzentration im Training waren die ganze Woche über hoch, das Team hatte sich einiges vorgenommen und beweisen, dass man auch gegen den Tabellenzweiten aus Lichterfelde mithalten kann. Die Vorgaben waren klar: mehr Einsatz, härtere Defense, Zusammenhalt – auch wenn das Spiel schwierig wird!

Es entwickelte sich ein zerfahrenes, kampfbetontes Spiel mit vielen Fehlern auf beiden Seiten, oft hervorgerufen durch die engagierte Defense beider Teams. Die Mannschaft von TuS Lichterfelde lag die gesamte erste Hälfte in Führung, doch diesmal ließen sich unsere Jungs nicht so schnell aus dem Konzept bringen wie noch vergangenes Wochenende und dementsprechend auch nicht abschütteln.

Der Einstieg in die zweite Hälfte gelang dann (leider) den Spielern aus Lichterfelde deutlich besser, da die Defensive der Charlottenburger nun zu oft den zuvor gezeigten Einsatz und Zusammenarbeit vermissen ließ und auch in der Offensive die Konzentration nachließ und in unnötigen Ballverlusten resultierte.

Nach mehreren Auszeiten und Besinnung auf die Stärken der ersten Hälfte konnte das Team um Coach Patrick Deitel dann aber im letzten Viertel nochmal einen kleinen Run starten, sodass schließlich das Endergebnis von 49:62 unseren Jungs zwar die Niederlage bescheinigte, sich aber Spieler und Trainer einig waren, dass man eine gute Leistung und die richtige Reaktion auf das vergangene Wochenende gezeigt hatte.

Auch wenn weiterhin viele Baustellen bleiben und vieles noch längst nicht wie gewünscht funktioniert hat, kann die Mannschaft aus diesem Spiel nun hoffentlich Motivation und Energie für die verbleibenden Spiele der Hinrunde ziehen, um letztlich in der Oberliga 1 zu überwintern (dazu bedarf es mindestens Platz 6 der Vorrunden-Tabelle).

Für die U14.1 des DBV spielten: Amer, Augustinas, Dejan, Erik, Friedrich, Gian, Marcel, Max, Norman, Tayler, Tim, Tony.

U11 besiegt Friedenau in Heimspiel-Krimi

Nach dem fulminanten Spiel der U11 gegen TuSLi am letzten Wochenende, ging es heute etwas langsamer los. Das erste Zehntel gegen Friedenau 2 zeigten unsere U11er noch nicht alles, was in ihnen steckt. Danach legten sie los und gingen in Führung gegen die Jungs von Friedenau. Diese punkteten in den folgenden Zehnteln aber deutlich, so dass es kurzfristig enger wurde und in der Halbzeit mit 26:26 ausgeglichen stand.

Dann besprach Headcoach Max mit seinem Team ein paar taktische Dinge, die unsere Jungs nach der Halbzeit auch gleich umsetzten. Nachweis erbracht – die Jungs können zuhören und sind in der Lage, die Ansagen des Trainers umzusetzen. Einige Spieler waren danach sehr schnell im Angriff, schafften sich Raum, aber die Trefferquote stimmte heute bei vielen DBVern nicht.

In der zweiten Halbzeit erlangten die Charlottenburger Jungs die erneute Führung und konnten sie durch schnelle Sprints und viele gute Korbleger behaupten. Sie zeigten dann stellenweise ziemlich coole Spielzüge. Beispielhaft Kai, der sich beim Einwurf in der gegnerischen Hälfte stellte, um dann seine Schnelligkeit zu nutzen und an den Gegnern vorbeizurasen, nebenbei den Ball zu fangen, zum Korb zu sprinten und den Ball zu versenken.

Save the best for last: das letzte Zehntel war dann wieder extrem dynamisch, unsere U11er punkteten mit 5 Körben, so dass sie über einen Endstand von 59:45 und damit den zweiten Sieg in Folge jubeln konnten. Weiter so! 🙂

Für die U11 des DBV spielten: Andreas, Emre, Gabriel, Kaan, Kai, Lennard, Mateo, Robin, Taylan, Thorben, Zion.

Text: Patricia S.

NBBL | AB Baskets unterliegen Piraten Hamburg

Das NBBL-Team der AB Baskets hat am Wochenende im dritten Saisonspiel die zweite Niederlage hinnehmen müssen. Auswärts bei den Piraten Hamburg unterlag man mit 83:77. Dabei zeigte das Team von Headcoach Stephan McCollister über weite Strecken eine enttäuschende Leistung.

Wegen der Verspätung eines Schiedsrichters begann das Spiel in der InselPark-Halle mit zwanzigminütiger Verzögerung. Diese Verzögerung kostete beide Teams offenbar Einiges an defensiver Konzentration, vor allem die Hamburger scorten im ersten Viertel mit Leichtigkeit (24:20). Nur ein gut aufgelegter Akim Jonah (24 Punkte, 13 Rebounds) und viele kleine Fouls des Gegners und die damit verbundenen Freiwürfe hielten die Berliner im Spiel.

Akim Jonah (hier gegen Braunschweig) erzielte mit 24 Punkten und 13 Rebounds einen Double-Double.

Akim Jonah (hier gegen Braunschweig) erzielte gegen die Piraten einen Double-Double, konnte sein Team aber nicht vor der Niederlage bewahren.

In der Folge kamen die Piraten langsam besser ins Spiel, angeführt von einem starken Louis Olinde (28 Punkte, 19 Rebounds). Es wurde ihnen aber auch von der Berliner Verteidigung ein ums andere Mal viel zu einfach gemacht, besonders die Intensität beim Box Out unter dem eigenen Korb ließ man über weite Strecken komplett vermissen. Das konnten die Hamburger zu 24 Punkten aus Offensivrebounds nutzen.
So wuchs der Rückstand zu Mitte des dritten Viertels auf 13 Punkte an. Coach McCollister gab einigen Bankspielern nun die Chance, sich zu beweisen und stellte auf Zonenverteidigung um. Und endlich gelang es, die Hamburger in Schwierigkeiten zu bringen und das eigene intensive, schnelle Spiel zu zeigen. Durch zwei erfolgreiche Dreier von Guard Paul Giese (19 Punkte, 4 Assists, 4 Steals) und einige Ballgewinne durch die Ganzfeldverteidigung war die Mannschaft plötzlich zurück im Spiel und konnte endlich den geforderten Kampfgeist zeigen. So gelang ein 14:0-Run und man konnte gar in Führung gehen.

Im vierten Viertel entwickelte sich nun doch das erwartet spannende Spiel. Mit zeitweise 5 Punkten Führung im Schlussabschnitt schnupperten die Baskets sogar noch am Sieg, schließlich war die Fehlerquote an diesem Tag aber einfach zu hoch, um bei einem Topteam der NBBL Nordost zu punkten. Einige unnötige Ballverluste und zwei erfolgreiche Dreier des Hamburger Guards Lennard Larysz (24 Punkte, 5 Rebounds) besiegelten die knappe Niederlage.

Es gibt also Einiges zu Tun für das Trainerteam der AB Baskets, denn die kommenden Aufgaben werden nicht einfacher. Nach einem spielfreien Wochenende kommt es am Mittwoch, den 25 November zum Duell mit dem noch ungeschlagenen Stadtrivalen ALBA Berlin.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Scholtes, Thabo Paul (1 Punkt), Levent Yer (7), Amani Ogette, Jonas Wagner (2), Anton Kamke (14), Paul Giese (19), Yannick Hildebrandt (4), Vincent Meunier (4), Jonas Jansen-Winkeln (2), Akim-Jamal Jonah (24), Nico Ehorn.
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