Artikel der Kategorie: Jugend News

Grauer Sonntag für die Bundesliga-Teams

Beide Bundesliga-Teams blieben am Sonntag erfolglos und mussten die Heimreise ohne Punkte antreten. Die JBBL zog aufgrund einer schwachen zweiten Halbzeit in Bayreuth mit 61:49 den Kürzeren. Rotationsbedingt fehlte dem Team von Reza Ghasseminia Guard Vincent Friederici. Seine Abwesenheit wirkte offenbar auch negativ auf seinen Zwillingbruder, der keinen Punkt erzielte. Bester Scorer war Brandon Coleman, der 13 Zähler und 10 Rebounds ansammelte.

JBBL: Schwache zweite Hälfte kostet den Sieg

Die erste Hälfte verlief ausgeglichen und der DBV Charottenburg ging in die Kabine mit einer hauchdünnen Führung (30:31). Nach der Pause starteten die Bayern besser und konnten sich im Laufe des dritten Viertels absetzen (50:43). Im letzten Abschnitt erzielten die Hauptstädter nur 6 Punkte und mussten sich schlussendlich geschlagen geben.

Am kommenden Sonntag laufen die Jungs erstmals in der Relegation vor heimischer Kulisse auf. In der Sömmeringhalle empfängt das Team die Junior Löwen aus Braunschweig, die bisher beide Relegationsspiele für sich entscheiden konnten und damit Zusammen mit dem BBT Göttingen die Tabelle anführen. In der Vorrunde hielt der DBV zweimal die Oberhand: 62:57 in Berlin und 82:63 in Braunschweig.

AB Baskets: Chance verspielt?

Noch bitterer war die Niederlage der AB Baskets in Braunschweig. Nicht nur, weil die Niedersachsen bislang nur zwei Siege einfahren konnten – eins davon in der Sömmeringhalle. Die 82:69-Pleite verringert vor allem die Chancen auf den zweiten Platz und damit das Heimrecht in der ersten Playoffs-Runde. Die starke Vorstellung von Thabo Paul (25 Punkte und 8 Rebounds) hat nicht in einer insgesamt schwachen Teamleistung nicht zum Sieg gereicht.

Entscheidend waren das zweite und dritte Viertel, in denen die Berliner Verteidigung das Trio Bilski (24), Martin (16), Lagerpusch (18) nicht in den Griff bekam. Die AB Baskets fanden hingegen nicht ihren Rhythmus („nur“ 9 Assists) und verpassten den Anschluss. Neben Paul punkteten auch Yannick Hildebrandt und Henrik Drescher zweistellig.

Im Rahmen des sonntäglichen Double-Header schließen die AB Baskets am kommenden Sonntag die Hauptrunde mit dem Spiel gegen Neustadt ab. Tip-Off ist um 14 Uhr in der Sömmeringhalle. Zu dem Zeitpunkt wird man schon das Ergebnis vom Hamburger Stadtderby zwischen den Sharks und den Piraten kennen und dadurch wissen, ob der zweite Platz noch in Reichweite ist. Ein Sieg ist auf jeden Fall nötig, um sich den dritten Platz zu sichern und mit Schwung in die Playoffs zu starten.

U11 setzt sich in hart umkämpftem Spiel gegen Stahnsdorf durch

Nach einem eher durchwachsenen Start ins neue Jahr hatte die U11 im Spiel gegen Friedenau II einen Sieg gelandet und wollte nun gegen RSV Eintracht Stahnsdorf nachlegen, und zwar in einem Auswärtsspiel in eigener Halle.

Angeführt von Coach „großer Max“ hatten die Jungs sich viel vorgenommen und legten los wie die Feuerwehr. Taylan und Emre punkteten fleissig und es stand 10:4 am Ende des ersten Zehntels. Der Vorsprung wurde im 2. Zehntel weiter ausgebaut und es entwickelte sich bis zur Halbzeit ein schnelles Spiel, jedoch mit nachlassender Trefferquote. Mit einem Vorsprung von 27:19 wurden die Seiten gewechselt.

Coach Max sprach in der Pause einige Fehler an und das Team nahm mit neuer Konzentration die letzten 5 Zehntel in Angriff. Alle Spieler kämpften vorbildlich um jeden Ball und verteidigten auf beiden Seiten den eigenen Korb mit großer Leidenschaft. Insgesamt gab es über 40 Freiwürfe! Da jedoch weiterhin viele Bälle nicht durch die Reuse fielen, konnte der Vorsprung nur ganz langsam ausgebaut werden. Zu Beginn des 8. Zehntels lagen die DBVler jedoch mit 12 Punkten vorne und alles sah nach einem Sieg aus. Ob es an der sich füllenden Halle lag, am lauter werdenden Trainer und den Fans der Gegner oder am Gefühl des vermeintlich sicheren Sieges – das Blatt begann sich nun zu wenden. Stahnsdorf machte 7 Punkte in Folge und kam auf 5 Punkte heran. Ein Korbleger von Kaan beendete das 9. Zehntel und mit einem 7 Punkte Vorsprung ging es in den Schlussabschnitt. Wiederum legte Stahnsdorf eine Serie hin, traf Freiwürfe, machte 6 Punkte in Folge und verkürzte auf 46:45. Das Spiel auf des Messers Schneide verwandelte dann Emre durch einen Korbleger den Big Point zum 48:45 und der sehr treffsichere Taylan machten den Sack schließlich mit zwei verwandelten Freiwürfen zu. Ende gut, alles gut: Endstand 50:45 für den DBV!

Zweiter Sieg in Folge. Gut gekämpft Jungs und weiter so! Nun steht der Doppelspieltag am 5.3. mit Spielen gegen Freibeuter 2010 und TuS Lichterfelde an.

Für die U11 des DBV spielten: Andreas, Emre, Gabriel, Kaan, Kai, Lennard, Marius, Philip, Robin, Taylan & Thorben.

Text: Andreas V.

JBBL | Überzeugender Sieg zum Relegationsauftakt

Der DBV Charlottenburg startet mit einem überzeugenden Sieg in die JBBL-Relegation. Das Team um Headcoach Reza Ghasseminia gewann in Jena bei den Science City Baskets mit 86:64.

Die Berliner machten nach einem holprigen Start die Sache frühzeitig klar: „Die lange Pause hat sicherlich Spuren hinterlassen und wir haben ein Viertel gebraucht, bis wir unseren Rythmus gefunden haben„, gibt DBV-Headcoach Ghasseminia zu. Anschließend konnte der Gastgeber, der auf seinen 2001er Center Marc Wohlfahrt verzichten musste, nicht mithalten, denn der DBV erwies sich körperlich und technisch als das überlegene Team.

Der Schlüssel zum ersten Sieg in der Relegationsrunde und damit den ersten Schritt zum Klassenerhalt sieht Ghasseminia in der Verteidigung: „Wir haben Jena zu 34 Turnover gezwungen; das ist sicher das Entscheidende gewesen. Die Jungs müssen aber aufpassen, dass wir unsere Intensität nicht verlieren und die verbleibenden neun Spiele stark und fokussiert weiter gestalten. Wir wollen zu dem Punkt kommen, in dem wir dem Gegner nicht mehr als 55 Punkte gestatten. Die individuelle Ausbildung steht jetzt mehr denn je im Vordergrund!„, ist die Ausrichtung von Reza.

Die nächste Gelegenheit bietet sich schon am kommenden Sonntag: Das Team reist diesmal nach Bayreuth und wird dort von einem Team empfangen, das zum Auftakt in Braunschweig eine deutliche Niederlage kassiert hat und den Anschluss nicht verpassen möchte. „Wir werden diese Mannschaft sicher nicht unterschätzen. Aber wir sind der Favorit und müssen uns auch so präsentieren“, so Ghasseminia.

NBBL | Die AB Baskets hoffen weiter auf den zweiten Platz

Durch den wichtigen Sieg im Vierpunktespiel gegen die Piraten aus Hamburg bewahren sich die AB Baskets die Chance auf den zweiten Platz und somit auf das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde gegen einen Gegner aus der Staffel Nordwest. Die Berliner Spielgemeinschaft setzte sich gegen den Tabellenzweiten mit 69:55 durch und holte sich damit auch den direkten Vergleich. Das Hinspiel in der Hafenstadt hatte man mit 83:77 verloren. Die Hoffnung auf den zweiten Platz ruht allerdings auf zwei weiteren Ausrutscher der Piraten, die noch bei Alba, Neustadt und bei den Stadtrivalen Sharks antreten müssen.

Für uns war es heute ein Pflichtsieg: Wir können zwar nicht mehr aus eigener Kraft Zweiter werden, aber wollten dieses Thema auch nicht so frühzeitig abhaken. Es fehlen noch zwei Spiele bis zum Ende der Vorrunde und wir können durchaus beide gewinnen. Erst dann werden wir einen Blick auf die Tabelle werfen und schauen, wie die erste Playoffrunde aussieht“, fasst Headcoach Stephan McCollister die Tabellenlage zusammen.

Yannick_PiratenDen Unterschied im Spitzenspiel machte – wie schon in den letzten Begegnungen – die Verteidigung, die dem Gegner weniger als 60 Punkte zuließ, gar nur neun in einem überzeugenden zweiten Viertel, und 27 Turnovers provozierte. Im Angriff bot das Team teils ein sehenswertes Spiel mit gut ausgeführten Two-Man-Game-Situationen auf engem Raum. Aber nicht alles lief rund: teilweise verzettelten sich die Baskets-Spieler in Einzelaktionen, die zu schlechten Abschlussentscheidungen und einer schwachen Wurfquote führten. „Das ist sicher nicht unsere beste Vorstellung gewesen, aber wir wissen genau, woran wir arbeiten müssen, um für die Playoffs bereit zu sein“. Bester Werfer war U16-Nationalspieler Hendrik Drescher (15), zweistellig scorten auch Jonas Wagner und Jonas Jansen-Winkeln. Yannick Hildebrandt kürte seine positive Gesamtleistung mit neun Punkten, elf Rebounds und vier Ballgewinnen.  

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase legten die AB Baskets zu Beginn des zweiten Viertels richtig los: Der Druck in der Defense wurde erhöht, die ersten Ballgewinne folgten und das schelle Umschaltspiel wurde mit Fastbreaks und gelungenen Aktionen zwischen Yannick Hildebrandt und Hendrik Drescher, die sich uneigennützig den Ball teilten, abgeschlossen. In den ersten fünf Minuten erzielten die Berliner zwölf Punkte, die Piraten drei (27:18/15.). Grund genug für die Gäste, in der Defensive umzustellen: Die AB Baskets ließen sich von der Zonenverteidigung der Hansestädter nicht beeindrucken und hielten bis zur Pause einen zweistelligen Vorsprung (34:24). Neun Spieler hatten in der ersten Hälfte schon gepunktet, alle kamen zum Einsatz.

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Piraten, die Räume mit viel Laufarbeit enger zu besetzen und kämpften sich dadurch auf sechs Punkte heran (39:33). Levent Yer stellte durch einen wichtigen Treffer in dieser Phase klar, dass die Berliner das Spiel nicht aus der Hand geben wollten. Daraufhin überwunden die Hausherren die kurze Schwächephase, reagierten prompt auch auf die Umsetzung der Ganzfeldpresse und konnten schlussendlich den Vorsprung auf über zehn Punkte ausbauen (57:43). Der achte Saisonsieg war nicht mehr gefährdet. Die Jagd auf den zweiten Platz geht schon nächste in Braunschweig in die nächste Runde. Beim derzeitigen Tabellenletzten ist Tip-Off um 14 Uhr.

Es spielten für die AB Baskets:  Jordan Müller (4 Punkte), Thabo Paul (8 Punkte, 4 Assists), Levent Yer (2 Punkte, 6 Assists), Amani Ogette, Jonas Wagner (11 Punkte, 5 Ballgewinne), Vincent Meunier (4), Anton Kamke (4), Felix Scholtes, Yannick Hildebrandt (9 Punkte, 11 Rebounds, 4 Assists), Jonas Jansen-Winkeln (10 Punkte, 6 Rebounds), Hendrik Drescher (15), Timon Riedel (2).

JBBL startet am Wochenende in die Relegation

Der Traum der Hauptrunde blieb der JBBL-Mannschaft vom DBV Charlottenburg mangels fünf fehlenden Punkten verwehrt. Zwei Wochen nach dem letzten Spieltag der Vorrunde ist nun die Enttäuschung verarbeitet und in einen Motivationsschub umgewandelt worden. „Wir haben noch ein paar Tage als Team daran zu knabbern gehabt, dass wir es nicht in die Hauptrunde geschafft haben„, gibt Headcoach Reza Ghasseminia zu.

Von da an hieß es nur: „Alles geben!“:“Das ist und bleibt unser Motto. Wir sehen die Relegation als doppelte Chance: Wir wollen uns gegen die fünf Teams in unserer Gruppe durchsetzen und uns damit wie im letzten Jahr als Gruppensieger in den Sommer verabschieden. Ferner haben wir ein ferneres Ziel: Wir wollen schon Vorarbeit für die neue Saison leisten und den 2001ern helfen, das nötige Niveau zu erreichen“, so Reza weiter.  

Das Teilnehmerfeld in der Sechsergruppe besteht aus zwei alten Bekannten der Vorrunde (Göttingen und Braunschweig) sowie drei Teams aus der Staffel Ost. „Bayreuth und der MBC sind eingespielte Teams, während Jena vielleicht noch Nachholbedarf hat. Göttingen kann auf jeden Fall unter die ersten vier Teams kommen, wenn sie verletzungsfrei bleiben, Braunschweig wird hingegen sicher etwas ändern und alles dafür tun, die Klasse zu sichern. Für alle gilt: Wer in der Relegation nicht gut verteidigt, der schafft es nicht unter die besten vier und steigt ab!“.

Die erste Bewährungsprobe erwartet unser JBBL-Team am kommenden Sonntag in Jena. Für das erste Heimspiel muss man sich bis zum 28. Februar gedulden: Noch ehe Braunschweig in der Sömmeringhalle gastiert, müssen die Jungs noch eine lange Reise nach Bayreuth antreten.

AB Baskets: Deutlicher Heimsieg über Bremerhaven

Beim ersten in Stahnsdorf ausgetragenen Heimspiel haben die AB Baskets einen deutlichen Sieg eingefahren. Gegen stark ersatzgeschwächt angereiste Bremerhavener stand es am Ende 112:44. Dabei war das Spiel eigentlich schon nach dem ersten Viertel entscheiden.

Die Baskets starteten furios und erzielten 37 Punkte in ersten Spielabschnitt, der Willen des nur zu sechst angetretenen Gegners war schnell gebrochen. Insofern konnte Headcoach McCollister früh rotieren und alle aufgestellten Spieler ausgeglichen einsetzen. Das einzig Bittere an diesem Nachmittag: Bereits nach gut drei Minuten knickte Center Akim Jonah bei einer Defensivaktion um und konnte das Spiel nicht fortsetzen.

In einer ausgeglichenen Mannschaft stachen zwei Spieler besonders hervor: Thabo Paul gelangen 15 Punkte und starke 13 Assists. Sogar zum Triple Double fehlte nicht viel, er griff sich zudem noch 7 Rebounds. Topscorer war Anton Kamke mit 22 Punkten, dazu holte er ebenso 7 Rebounds.

Nach diesem Blowout wird die kommende Aufgabe für die AB Baskets ungleich schwerer. Am kommenden Sonntag hat man den Tabellenzweiten der Piraten Hamburg zu Gast, dann wieder um 14 Uhr in der Sömmeringhalle. Die Hamburger waren bis zu ihrem gestrigen Duell mit Tabellenführer Alba ungeschlagen, das Hinspiel in Hamburg verloren die Baskets mit 77:83.

Es spielten für die AB Baskets: Tom Benk, Thabo Paul (15 Punkte, 13 Assists, 7 Rebounds), Levent Yer (15), Lennart Zumbusch (2), Vincent Meunier (6 Punkte, 5 Ballgewinne), Faris Fadlelmula (6 Punkte, 9 Rebounds), Anton Kamke (22), Felix Scholtes (16), Yannick Hildebrandt (10 Punkte, 14 Rebounds), Jonas Jansen-Winkeln (16), Nico Ehorn (4),  Akim-Jamal Jonah.

NBBL | AB Baskets festigen dritten Platz

Im ersten der drei Heimspiele in Folge behaupteten sich die AB Baskets gegen die Akademie Baskets Weser Ems mit 69:55 und konnten somit einen weiteren Schritt in Richtung Playoffs machen. Der Vorsprung auf den ersten Nichtplayoffsplatz beträgt nun vier Punkte, genauso viel wie die Anzahl der verbleibenden Spiele dieser Hauptrunde. Bester Werfer war Anton Kamke, der sich über ein Double-Double mit 16 Punkten und 12 Rebounds freuen durfte. Zweistellig scorten auch Vincent Meunier (12) und Levent Yer (10).

AB Baskets: Traumstart und überzeugende Teamverteidigung

Yannick_Oldenburg (2)Im „Vierpunktespiel“ gegen den Tabellenvierten erwischten die AB Baskets den bislang besten Start aller Heimspiele und gaben von Spielbeginn offensiv, aber vor allem defensiv den Ton an (22:10 zur ersten Viertelpause). Allein im zweiten Viertel, als die Defensive der Baskets nicht mehr so konsequent agierte, kam Oldenburg wieder heran. Aber Thabo Paul und Anton Kamke krönten die gut ausgeführten Spielzüge des Teams mit zwei Dreiern, die den Gegner wieder auf Abstand hielten (39:32/18.).

In der zweiten Halbzeit geriet der sechste Saisonsieg nie wirklich in Gefahr, auch wenn die Berliner sich einige Fehlpässe im Spielaufbau leisteten (26 Turnovers). Die weiterhin gute defensive Teamarbeit machte die Ballverluste wett und ließ am Ende die Hauptstädter einen verdienten Sieg einfahren.

McCollister: „Wir haben sehr diszipliniert gespielt“

„Die heutige Leistung belegt, dass wir durchaus in der Lage sind, ein ganzes Spiel diszipliniert zu spielen. Das nehmen wir in die nächste Partie mit, denn Bremerhaven verfügt über eine variable Spielweise, gegen die Disziplin die beste Waffe ist“, schlägt der zufriedene Headcoach Stephan McCollister schon die Brücke zum nächsten Spiel. Die disziplinierte Art und Weise spiegelte sich am Sonntag vor allem in zwei Werten wider: Die hohe Assistquote (über 60%, 19 Körbe von 29) und die absolute Dominanz beim Rebound (54 gegen 33), vor allem in der eigenen Spielfeldhälfte.

Das nächste Spiel der Leistungssportkooperation zwischen DBV Charlottenburg, TuSLi und dem RSV Eintracht steigt schon am kommenden Sonntag um 14 Uhr. Dann allerdings ausnahmsweise am Hochwald in Kleinmachnow. Zu Gast sind die Eisbären Bremerhaven.

Es spielten für die AB Baskets:  Felix Scholtes, Thabo Paul (3 Punkte, 6 Assists), Levent Yer (10 Punkte, 5 Assists), Amani Ogette, Jonas Wagner (6), Vincent Meunier (12), Anton Kamke (16 Punkte, 10 Rebounds), Jordan Müller (5), Yannick Hildebrandt (2 Punkte, 5 Rebounds), Jonas Jansen-Winkeln (8 Punkte, 5 Rebounds), Nico Ehorn, Akim-Jamal Jonah (6 Punkte, 12 Rebounds)

Mehr Zahlen gibt es hier

Gian und Tayler: „Talente mit Perspektive“

Ein erfolgreiches Wochenende liegt hinter dem Berliner Nachwuchs-Basketball. Bei der neunten Auflage des Sichtungsturniers „Talente mit Perspektive“ in Bremerhaven konnte in diesem Jahr die Auswahl des 2003er Jahrgangs den Turniersieg feiern. Insgesamt acht Spieler aus der Hauptstadt wurden für die nächste Sichtungsmaßnahme im April in Heidelberg nominiert. Mit dabei: DBVer Gian Aydinoglu und Tayler Schäplitz (Berliner SC, mit Doppellizenz beim DBV)!

Gian: Trotz einem Jahr Altersunterschied schon Taktgeber in der U14.1.

Gian: Trotz einem Jahr Altersunterschied schon Taktgeber in der U14.1.

„Gut, aber auch ein bisschen anstrengend“ sei das Wochenende gewesen, sagt Gian zwei Tage nach dem souveränen 56:36 Finalsieg über die Auswahl aus Nordrhein-Westfalen. Einschließlich des letzten Spiels dominierte die BBV-Auswahl von Landestrainer Robert Bauer das Turnier, in das insgesamt acht Bundesländer aus dem Norden der Republik ihre besten Talente schickten. Vor diesem Hintergrund muss die Frage gestattet sein, ob es wirklich so anstrengend war? „Naja, man weiß ja, worum es geht. Gerade im ersten und letzten Spiel ist man schon nervös. Da sprintest du noch ein bisschen mehr, das ist dann schon anstrengend“, sind sich beide einig. In der Tat. Denn wenn man bedenkt, dass lediglich 24 der 96 Protagonisten des Turniers den Sprung in die zweite Runde (beim Stichwort „Heidelberg“ beginnen bei den meisten  ambitionierten Nachwuchsspielern die Augen zu funkeln) um die Aufnahme ins nationale Förderprogramms des DBB geschafft haben, ist die Leistung der beiden DBV-Guards beachtlich. Apropos Guards… Wie sehen die beiden eigentlich ihre Chancen, die nächste Hürde auch zu meistern und in Heidelberg vor den Augen der Jugend-Nationaltrainer am Ende gegen die Süddeutschen Scorer und Aufbauspieler die Nase vorn zu haben? Die Konkurrenz ist traditionell auf diesen Positionen besonders groß. „Klar haben wir eine Chance. Man muss halt was draus machen“, antwortet Gian wie aus der Pistole geschossen. Selbstbewusst. Tayler nickt zustimmend.

Vom 15. bis 17. April werden zwei Mixed-Teams aus den in Bremerhaven gesichteten Spielern im Finalturnier an den Start gehen, ebenso wie die aus der Vor-Sichtung des Südens. Tayler und Gian werden in einem Team spielen. Ist das ein Vorteil? Unglücklich scheint Tayler über die Kaderzusammenstellung zumindest nicht zu sein: „Wir spielen mit noch ein paar anderen Berlinern im Team zusammen. Das ist schon ein kleiner Vorteil, wenn man sich kennt und weiß, was der andere gut kann.“
Wir wünschen beiden Jungs viel Erfolg, drücken alle DBV-Daumen und werden berichten, wie es gelaufen ist.

Das Sichtungsprogramm „Talente mit Perspektive“ wurde vom DBB und der ING DiBa ins Leben gerufen und wird  seit 2008 jährlich für den U13 Jahrgang ausgerichtet. Ziel ist es, die Talente anschließend öfter unter Leitung der Bundestrainer zusammen trainieren zu lassen und bis in die U15-Nationalmannschaft (und bestenfalls darüber hinaus) zu führen. Mehr Infos zu dem Konzept, die Ergebnisse vom Wochenende und alle gesichteten Spieler unter www.talente-mit-perspektive.de

JBBL | Kein Wunder in Lichterfelde: DBV verpasst die Hauptrunde

Das Wunder von Lichterfelde blieb am Wochenende für den DBV Charlottenburg aus. Beim Kooperationspartner und Gruppensieger TuS Lichterfelde kassierte man eine deutliche 99:52-Pleite und musste dadurch jegliche Hoffnung auf die Hauptrunde aufgeben, denn der RSV Eintracht gewann zeitgleich ihr gegen Braunschweig.

Spielmodus der Relegation: Zehn Spiele um den Klassenerhalt

Aus der Staffel Nordost ziehen in die Vorrunde TuSLi, Alba und der RSV Eintracht ein, während der DBV Charlottenburg, Göttingen und Braunschweig um den Klassenerhalt weiter bangen müssen. Neben den beiden Teams aus Niedersachsen heißen die weiteren Gegner Bayreuth, Mitteldeutscher BC und Jena. Erstere schlossen die Hauptrunde mit jeweils drei Seige ab, Jena musste sich mit nur einem Erfolg begnügen. Erster Spieltag ist am 14.2 – wahrscheinlich gegen Jena. Die Liga wird in Kürze den vollständigen Spielplan veröffentlichen.

Die Teams, die nach Abschluss der Relegationsrunde die ersten vier Plätze belegen, sichern sich einen Startplatz in der kommenden JBBL-Saison, die beiden letzten gelten als Absteiger und müssen im Sommer die Qualifikationsrunde bestreiten, wollen sie auch in der nächsten Saison Startrecht in der JBBL erhalten.

Nichts zu holen bei überlegenem Kooperationspartner

Der DBV startete ins letzte Spiel der Vorrunde mit viel Energie und erarbeitete sich in der Anfangsphase einen Vorsprung (2:11). Die Führung konnte man noch bis zur ersten Pause verteidigen (15:16), ehe das athletische Team von TusLi anfing, Ballverluste zu erzwingen und dadurch einfache Punkte erzielte. Folgerichtig übernahmen die Hausherren die Führung und beendeten die erste Halbzeit mit einer 43:29-Führung. Der einmal mehr überragende Jonas Mattisseck ließ dann im dritten Viertel jede Hoffnungen auf einen Sieg gegen TuSLi verblassen, sodass im letzten Viertel die Vorrunde spannungslos ausklang.

„Im Moment ist die Enttäuschung natürlich sehr groß, da wir es schon verdient hätten, in der Hauptrunde zu stehen. In der Relegation geht es nun für uns um Platz 1. Wenn wir verletzungsfrei bleiben, werden wir die Abstiegsgefahr von uns abwenden“, sagt Headcoach Reza Ghasseminia zur kommenden Aufgabe. „Die Spieler müssen jetzt alle am Ball bleiben und viel mehr arbeiten als vorher, denn wenn du ein Ziel nicht erreicht hast musst du dir immer ein neues Ziel setzen.“ 

 

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Philipp Czerr (2 Punkte), Joschua Meck (6), Dominic Driegert (1), Felix Mensing (2), Vincent John Friederici (9), Mikias Mamo (15), Aris Pehlivanian, Maik Marangosov, Leonik Wadehn (6 Punkte, 7 Rebounds), Philipp Bertelsmann (8), Nils Goncherowski, Brandon Coleman (3 Punkte, 11 Rebounds).

NBBL | AB Baskets mit drittem Auswärtssieg in Folge

Die AB Baskets konnten ihre Serie an Auswärtssiegen auch in Hamburg fortsetzen. Bei den Sharks gewann das Team von Headcoach McCollister nach durchwachsener Leistung letztlich deutlich mit 92:71 (42:35). Durch den Erfolg steht die Mannschaft nun mit 5:4 Siegen auf dem dritten Tabellenplatz der NBBL.

Nach dem deutlichen Sieg im Hinspiel im vergangenen Jahr, wo die AB Baskets trotz schlechter Wurfquote durch die hohe Reboundüberlegenheit die Hamburger distanzieren konnten, waren die Berliner als leichter Favorit ins Spiel gegangen. Dass sie dieser Favoritenrolle letztlich gerecht wurden, hatte jedoch ganz andere Gründe als beim letzten Aufeinandertreffen. Die Sharks hatten sich offenbar im Kampf an den Brettern viel vorgenommen und gewannen das Reboundduell diesmal mit 45:37. Zudem hatten die Baskets einige Foulprobleme und schickten den Gegner so 32 mal an die Linie.

AB Baskets so glänzend wie noch nie

Da die Mannschaft jedoch offensiv ihre wohl souveränste Leistung der Saison zeigte, konnte das Spiel schließlich trotz der defensiven Nachlässigkeiten deutlich gewonnen werden. 92 erzielte Punkte, 12/25 Dreier, knapp 55% aus dem Feld, 27 Assists – alles deutlich Saisonbestwerte.

Maßgeblich daran beteiligt war das starke Guard-Duo Thabo Paul und Levent Yer. Paul glänzte vor allem als Vorbereiter, seine 11 Assists bedeuten Saisonbestwert in der NBBL Nordost. Und Kapitän Yer drehte nach punktloser erster Halbzeit in Durchgang zwei ordentlich auf: 20 Punkte markierte er nach dem Seitenwechsel, 6 Dreier fanden ihr Ziel. Offensiv zeigte aber das ganze Team eine starke Leistung. Alle 12 mitgereisten Spieler erzielten Punkte, ganze 5 Spieler scorten zweistellig.

Erfreuliche Randnotiz: Bei seinem zweiten NBBL-Einsatz konnte auch Nachwuchstalent Hendrik Drescher seine ersten Punkte erzielen. In gut 11 Minuten Spielzeit kam er auf starke 10 Punkte. Drescher kommt in dieser Saison hauptsächlich in der JBBL-Mannschaft von Kooperationspartner TuS Lichterfelde zum Einsatz.

Wochen der Wahrheit stehen an

Der Sieg in Hamburg läutet gleichzeitig auch die entscheidende Phase der Saison ein: In den nächsten drei Wochen stehen für die AB Baskets drei enorm wichtige Heimspiele an, mit denen der dritte Tabellenplatz gefestigt werden soll. Zum direkten Duell um diesen dritten Platz kommt es kommenden Sonntag. Der punktgleiche Tabellenvierte der Baskets Akademie Weser-Ems aus Oldenburg ist ab 14 Uhr Gegner in der Sömmeringhalle in Charlottenburg.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Scholtes (2 Punkte,  Assists), Thabo Paul (9 Punkte, 11 Assists), Levent Yer (20 Punkte, 4 Assists), Amani Ogette (3), Jonas Wagner (3), Vincent Meunier (2), Anton Kamke (15 Punkte, 7 Rebounds), Jordan Müller (6), Yannick Hildebrandt (2), Jonas Jansen-Winkeln (10), Henrik Drescher (10), Akim-Jamal Jonah (10 Punkte, 6 Rebounds)

1 15 16 17 18 19 21