Artikel der Kategorie: Jugend News

DBV in der Presse | Thabo Paul: Basketballtalent mit einer großen Leidenschaft

Thabo Paul ist einer der talentiertesten Aufbauspieler im Berliner Basketball.

Der 18-Jährige lernte Basketball beim DBV Charlottenburg und war zuletzt beim Kooperationspartner RSV Eintracht Stahnsdorf in der Pro B aktiv. Berliner-Woche-Reporter Michael Nittel sprach mit ihm über sein erstes Jahr in der 2. Bundesliga, den Spagat zwischen Studium und Basketball, sportliche Perspektiven und ein interessantes Hobby.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf der Webseite der Berliner Woche.

Göttingen 2016 – ein etwas anderer Nachbericht

Der größte DBV-Miniausflug der Geschichte liegt hinter uns. Die Reise aus der Sicht eines Trainers – ein etwas anderer Nachbericht vom Miniturnier Göttingen 2016.

Als Trainer mit beim Miniturnier in Göttingen zu sein ist zweifellos eine Bereicherung – so viel vorweg. Aber dies auch in jeglicher Hinsicht. Öfter habe ich mir von Freunden schon anhören müssen: „Warum tust du dir so etwas an?“ Die Frage ist aufgrund der doch recht sparsamen Grundausstattung an Komfort und der noch geringeren Vergütung (null, das Los des Ehrenamts) durchaus berechtigt. Und dann bist du da. 20:30 Uhr, Unistadt Göttingen. Sporthalle des Felix Klein-Gymnasiums. Sicher schöner als der Berliner Standard, aber weit entfernt von heimelig. Um mich herum: Kinder. Kinder mit Hunger und ohne Plan. Und Kollegen. Trainerkollegen. Und dann schon wieder DIE… BG Zehlendorf, TuS Lichterfelde. Bekannte Minis, bekannte Trainer. Doch ein bisschen Heimat. Viel Zeit bleibt nicht, Berliner Hallenluft zu schnuppern. Kochendes Wasser, verteilt auf vier auf dem Boden der erstbesten Umkleidekabine stehenden Wasserkocher wartet darauf, in eimergroße Kochtöpfe umgegossen zu werden.

Da sind die Kollegen wieder. Sie helfen, wo sie können. 30 Minuten später endlich sind die Hotdogs soweit. Die Kinder auch. 71, inzwischen ungeduldig hungrige Basketballer, stürzen zur Kabinen-Kantine. Geordnetes Chaos. Die Kinder inzwischen mit eigenen, hellgelben DBV-Shirts ausgestattet, kleckern mit Ikea-Senf und Ketchup auf selbige. Es schmeckt. Ich will auch, es ist aber kein Durchkommen, außerdem zu viel zu tun: Trikots verteilen, Schlafplätze aufbauen, erste Blessuren von herumtollenden Achtjährigen verarzten.

nachbericht_goettingen2016_2Als ich um 1 Uhr in meinen Schlafsack kroch, waren diese Eindrücke schon wieder eine gefühlte Ewigkeit her, die Müdigkeit erinnerte mich an das, was hinter mir lag.
Nächster morgen, 6 Uhr. Es bedarf keinen Handywecker, um zu erwachen. Die Helligkeit der sommerlichen Morgensonne gepaart mit flüsternden Kinderstimmen, das ein oder andere Mal auch eine lautere Ermahnung aus einem der anderen Hallendrittel. Schlafsack packen, Tag planen, Spieler animieren, ihre Sachen zu packen. Ein pünktliches, quasi deutsches Frühstück, das Punkt 7:30 Uhr auf mein Team und mich wartete.

Dann endlich ist es soweit. Die Geräusche von dribbelnden Bällen, die Pfiffe der eigentlich ja immer Parteiischen – glaubt man denn den Spielern, wenn sie nach der Niederlage bedröppelt in der Kabine sitzen und niemand sonst für dieses „unfaire“ Ergebnis eine Verantwortung trägt. Wir sind im Turnier angekommen. Trotz langer Pausen zwischen den Spielen vergeht der Tag wie im Flug. Am Ende stehen zwei Pleiten und ein Sieg auf dem Konto, in der WhatsApp Gruppe aller DBV-Trainer gehen Meldungen der anderen Teams aus den anderen Spielorten ein: „Ärgerliche Niederlage“, „U11 im Halbfinale“, „Wo seit ihr?“. Die Pizza am Ende des Tages haben wir uns redlich verdient. Sportlernahrung sieht anders aus, aber was soll’s. Anschließend wurde es erstaunlich schnell ruhig in der mit 200 erschöpften Teilnehmern vollgepackten Turnhalle. Wobei, ich hatte auch nicht mehr das Bedürfnis, mich noch weiter zu bewegen. Nichtsdestotrotz wurde die anschließende Nacht nicht länger.
Zu den wenigen Privilegien, die du als Jugendtrainer genießt, zählt, die Weichturnmatte für zwei Nächte als dein Eigen nennen zu können. Ja, sie als Schlafunterlage zu haben, ist ein Luxus. Quasi das Boxspringbett der Isomatten.

So war es eine gute Nacht, wenn auch kurz. Zwei Spiele, doofe Schiedsrichter und eine heisere Stimme später fand ich mich am Sonntag zurück in unserer „Unterkunft“. Meine Jungs waren schon wieder besser drauf als kurz nach der Niederlage im letzten Spiel. Immerhin Platz 6, sicheres Mittelfeld. Damit konnten sie sich zu Hause sehen lassen, ohne das es einem 12-Jährigem peinlich sein muss. Sie hatten etwas zu erzählen, so wie ich, als ich um 20:30 Uhr in Charlottenburg aus dem Bus stieg. Ich wusste wieder, warum ich mir das alles „antat“. Aber ich war auch glücklich, dass ich es an diesem Abend nun keinem mehr erklären musste.

Vielen Dank für eine tolle Fahrt nach Göttingen 2016, liebe Kollegen, Jungs, und allen Helfern, ohne die dieser Bericht nicht geschrieben worden wäre.

#DBVFamily @ Göttingen 2016

Der DBV geht auf Rekord-Tour! Mit 71 Spielern, 7 Trainern und einem Dutzend Unterstützern machte sich die DBV Family am Freitagnachmittag mit 2 Bussen auf den Weg in DEN Basketball-Ort an diesem Wochenende. Mehr DBVer waren noch nie beim Miniturnier in Göttingen!

Am Samstag startet Europas größtes Miniturnier in die 37. Auflage. Aus ganz Deutschland kommen Teams der Altersgruppenn U9 bis U12 zusammen und messen sich über zwei Tage lang. Neben dem Sportlichen ist traditionell auch das Programm außerhalb der Halle ein großes Erlebnis. Dazu sorgen sowohl die Angebote des Veranstalters BG 74 Göttingen als auch die „Beschäftigungen“, die Trainer und Betreuer für die Teams bereithalten. In jedem Fall ist Spaß garantiert!

Und für solch einen großen Tross von DBVern gehört, sind die Ambitionen sportlich auch nicht gering: „Unter die ersten vier ist unser Ziel“, gibt sich Max Wiese, Trainer der U12.1 beim Turnier, selbstbewusst. Noch ‚forscher‘ geht Max Goericke, der die U11 betreut, an das Projekt Göttingen 2016: „Einen Pokal nach Hause zu nehmen, das reizt mich schon“ sagt er augenzwinkernd. Für die U10 gibt Trainer Stephan McCollister andere Vorgaben: „Wie wollen Fortschritte erzielen. Das geht gegen gute Gegner, wie man sie in Göttingen trifft, immer am Besten.“ „Verantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen“, heißt kurz und knapp die Idee, die die U12.2 mit Trainer Chris Berenson verfolgt, der für die erkrankte Arina Vahdati mit nach Göttingen fährt. Die Kleinsten in der Runde, die U9-Teams, die mit Coach Moritz Maier und Renaud Kenfack ins Rennen gehen, haben vor allem vor, sich auf und neben dem Platz noch besser kennenzulernen.

Alle freuen sich riesig auf zwei Tage Top-Basketball und ein großartiges Event! Wir melden uns mit akuellen News vom Turnier auf Facebook!

9. Hermut-Weber-Cup: Ein Riesenerfolg!

Der FC Bayern München hat den größten Pokal zum neunten Hermut-Weber-Cup in den Koffer mit einpacken dürfen. Die Münchner besiegten im bayerischen Finale die Brose Bamberg Youngsters mit 35:31 und durften somit ihren Namen zum zweiten Mal binnen drei Auflagen in die Siegerliste eintragen. Es war auch das erste Endspiel ohne Berliner Beteiligung.

Das Pfingstturnier hat alle seine Versprechen gehalten. Am Finaltag wurde jedes Spiel spannend bis zum Ende; das Gastroangebot hat nur Lob geerntet und wurde noch vor Sprungball zum Finale leergegessen; Spieler, Eltern und Zuschauer haben Spaß gehabt. Und eine Mannschaft hat bei ihrer ersten Turnierteilnahme alle überrascht: Die Spielgemeinschaft DBC/Köpenick hat sich gegen alle Berliner Teams durchgesetzt und den verdienten dritten Platz errungen. „Wir freuen uns riesig über den Zuspruch der diesjährigen Auflage. Die Organisation war in diesem Jahr besonders holprig, aber dank der Hilfe von allen Beteiligten haben wir es dennoch stemmen können„, sagt Chris Berenson.

Spannendes Finale im Hermut-Weber-Cup

Luis WulffDas spannende Finale war ein würdiges Ende für das spannende Turnier. Die Bayern übernahmen die Führung mit dem letzten Wurf im ersten Viertel (13:11) und versuchten sich nach dem Seitenwechsel abzusetzen (31:21). Die tapferen Franken kämpften sich heran – bis zum Stand von 33:30 mit noch zwei Spielminuten. Dort vergaben sie mehreren Chancen aus Offensivrebounds zum Ausgleich und die Bayern brauchten nur einen weiteren Korb, um den zweiten Turniersieg nach 2014 zu verwirklichen. Der Erfolg wurde durch die Auszeichnung von Luis Wulff als bester Spieler des Turnier komplettiert.

Berliner Teams spielen um Platz drei

Fynn FischerIm Halbfinale war für die SG DBC/Köpenick und für Kooperationspartner TuS Lichterfelde der Traum geplatzt. Wenigstens konnten die Jungs von Milan Pesic das Spiel um Platz drei für sich entscheiden. In einem korbreichen Spiel verteidigte die Spielgemeinschaft ihren Vorsprung bis zum Ende und behielt mit 55:48 die Oberhand. TusLi ging allerdings nicht mit leeren Händen aus der Halle: Fynn Fischer wurde als bester Verteidiger gewählt.

Berliner Derby auch um Platz fünf

DBVGastgeber DBV Charlottenburg ärgerte im Spiel um Platz fünf Vorjahresfinalisten Alba Berlin. Die kleinen Albatrosse gewannen zwar mit 37:34, aber die Charlottenburger erreichten ihr Ziel, den Rückstand vom ersten Spiel (26:58) deutlich zu verkürzen. „Ich bin mit unserer Turnierleistung sehr zufrieden„, gibt Headcoach Patrick Deitel zu Protokoll. „Die Jungs haben sich bemüht, das Erlernte dieser ersten Trainingswochen umzusetzen und es hat – absegehen von einigen Schwankungen – gut geklappt. Im letzten Spiel wollten wir unbedingt noch ein Stück weiter an Alba herankommen und das ist uns durchaus gelungen„.

Vorjahressieger Göttingen musste sich mit dem siebten Platz begnügen. Im letzten Spiel siegte die Mannschaft vom ex-DBVler Amo Paul – nun erfolgreicher Student in Göttingen – gegen die Berliner Auswahl 2004 mit 50:42.

Fotos zum neunten Hermut-Weber-Cup sind auf unserer Facebook-Seite sowie auf der FB-Seite von „Alter Keeper“ zu finden.

Alle Ergebnisse sind hier

 

 

Pfingsten heißt: Hermut-Weber-Cup

Hermut-Weber-Cup 2016 Titelbild

Die letzten Vorbereitungen laufen noch. Die Hefte sind gerade angekommen. Die Teams aus Bamberg, München und Göttingen machen sich auf den Weg in die Hauptstadt. Alles läuft nach Plan in den letzten Stunden vor der offiziellen Eröffnung des neunten Hermut-Weber-Cups.

Der neunte Hermut-Weber-Cup beginnt morgen

Die ersten Spiele werden am Samstag alle in der Sporthalle Schillerstraße ausgetragen, ab Sonntag geht es in der Sömmeringhalle weiter.

Der Startschuss zum Pfingstturnier vom DBV Charlottenburg fällt um 11.30 Uhr. Der Gastgeber trifft auf die Jungs von Bayern München, die 2014 ihren Namen in die Siegerliste vom Hermut-Weber-Cup eintragen durften. „Die Jungs sind konzentriert und aufgeregt, zumal wir den Anfang gegen ein namhaftes Team wie die Bayern machen„, erläutert DBV-Headcoach Patrick Deitel. „Unser Ziel ist die Anwendung und Weiterentwicklung der technischen und taktischen Inhalte der letzten Trainingswochen unter Wettkampfbedingungen mit starken Gegnern und natürlich Spaß daran zu haben, sich mit den besten Teams zu messen„, so Deitel weiter.

Albas Coach Marius Huth: „Wir freuen uns auf die Teams von außerhalb Berlins“

Anschließend tritt Bamberg gegen die Berliner Auswahl 2004 an und um 13.40 geht der Neuling der Spielgemeinschaft aus DBC/Köpenick unter der Führung von DBV-Herrencoach Milan Pesic gegen Vizemeister Alba an den Start.

Die jungen Albatrosse „freuen sich auf ein hochklassiges Teilnehmerfeld und natürlich besonders auf die Teams von außerhalb, auf die wir sonst im Spielbetrieb nicht treffen„, sagt Headcoach Marius Huth kurz vor dem Start. Alba hat zwar im Qualiturnier zur kommenden Berliner Oberliga das Finale erreicht, aber für Huth ist eine Feinjustierung trotzdem notwendig: „Wir wollen die 6 Spiele nutzen, um uns kosntant weiter zu entwicklen und zu schauen, woran wir in den kommenden Monaten bis Saisonstart besonders arbeiten müssen.

Das erste Highlight: TuSLi gegen Göttingen
Göttingen schlug Alba zum ersten HWC-Sieg.

Im Finale 2015 schlug Göttingen Alba zum ersten HWC-Sieg.

Im letzten Spiel der ersten Runde kommt es zum ersten Highlight des Turniers: Quali-Sieger TuS Lichterfelde gegen HWC-Sieger 2015 Göttingen. „Aus dem Team vom letzen Jahr sind nur zwei Spieler dabei. Dennoch wäre es schön, an den Erfolg anknüpfen zu können und vor allem eine Entwicklung während des Turniers erkennen zu können„, erklärt der in Berlin aufgewachsene Göttinger Trainer und Ex-DBVer Amo Paul.

Beide Trainer erwarten eine harte Konkurrenz um den Siegerpokal: „Als gebürtiger Berliner schätze ich die Jugendarbeit der Mannschaften aus Berlin, also TuS Lichterfelde, ALBA Berlin und DBV Charlottenburg als sehr stark ein. Ich kenne die Mannschaft des DBV und das ist ein starker Jahrgang„, sagt Paul. „Im Vorfeld einen Favoriten auszumachen fällt natürlich schwer, ich schätze vor allem die Bayern sehr stark ein„, betont Huth.

Endspiel am Montag um 16.35 Uhr

Die acht Teams sind in zwei Gruppen eingeteilt, am Sonntagabend stehen die vier Halbfinalisten fest. Das Endspiel findet am Montag um 16.35 Uhr statt. Ausgezeichnet werden auch der beste Verteidiger und der wertvollste Spieler des diesjährigen Hermut-Weber-Cup.

Für das leibliche Wohl sorgen die fleißigen DBV-Eltern. Das sonnige Wetter fällt bis Dienstag aus. Also, beste Voraussetzung für einen spannenden Besuch in den Hallen.

JBBL I DBV schließt Saison mit schmerzloser Niederlage ab

Nie wirklich vom Abstieg bedroht, knapp am Gruppensieg vorbeigeschrammt, Spieler gut entwickelt. Der DBV Charlottenburg kann auf eine weitere zufriedenstellende JBBL-Saison zurückblicken – und die 65:59-Niederlage im Abschlussspiel beim MBC ändert nichts daran. „Wir haben trotz dieser letzten Pleite die Saison mit einer positiven Bilanz von elf Siegen und neue Niederlagen abgeschlossen. Am Ende haben uns nur fünf Punkte im direkten Vergleicht mit Kooperationspartner RSV Stahnsdorf zum Einzug in die Hauptrunde um die Playoffs gefehlt. Das macht Mut und Hoffnung auf die kommende Saison, wo wir wieder auf eine schlagkräftige Mannschaft bauen können„, bilanziert Headcoach Reza Ghasseminia.

Rollentausch im letzten Spiel

Im letzten Spiel hat der Headcoach die Bühne seinem treuen Kollegen Oscar Wieland überlassen: „Das war mein Dankeschön an ihn für die tolle Zusammenarbeit. Seit langem versuche ich, ihn zu überzeugen, ans Headcoaching zu denken und es war schön zu sehen, wie ernst er diese Angelegenheit genommen hat. Schade nur, dass es nicht zum Sieg gereicht hat, aber vielen Spielern hat die Saison Einiges abverlangt und sie waren in diesem Spiel schnell aus der Puste. Dennoch waren alle zufrieden und hatten sehr viel Spaß!“

JBBLMBC entscheidet enges Spiel für sich

Dem DBV hat es nicht genutzt, besser ins Spiel gestartet zu sein. Nach der anfänglichen Führung (3:6) übernahmen die Hausherren die Kontrolle und versuchten abermals, sich abzusetzen. Als ihnen dies im zweiten Abschnitt gelang (30:16), reagierte der DBV prompt mit einem 0:10-Lauf bis zur Halbzeit (30:26) und dann mit dem Ausgleich beim Stand von 46:46 (28.). Im letzten Viertel kam der DBV besser aus den Startlöchern, aber es reichte nie für die Führungsübernahme (54:53). Im Gegenteil: der MBC nutzte dann drei Minuten offensiver Starre, um den Vorsprung auf acht Punkte auszubauen und das Spiel für sich entscheiden. Aus einem 54:53 (35.) wurde dann das 62:54 (38.) – das war die Vorentscheidung.

Reza: „Wir nehmen aus dieser Saison viel mit“

Rezas Fazit zur Saison: „Jeder hat sich gut weiterentwickelt und man konnte viel aus der Saison mitnehmen! Unser Hauptaugenmerk wird weiterhin die Talentförderung sein, um unsere Jungs auf die NBBL und – warum nicht – auf die Nationalmannschaft vorzubereiten. Der DBV Charlottenburg ist im Kommen und ich bin sehr glücklich bei so einem Verein als JBBL-Coach arbeiten zu können!

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Aris Pehlivanian (1 Punkt), Joshua Meck (6), Philipp Czerr (1), Dominic Driegert (4), Juri Snigula (4), Vincent Friederici (9), Mikias Mamo (10), Florian Weber (2), Maik Marangosov (2), Leonik Wadehn (15), Nils Gonscherowski (4), Jonas Pielicke (1).

Kooperationspartner TuSLi noch im Rennen um den Titel

Die Mannschaft um Florian Brill hat im Viertelfinale Alba ausgeschaltet und sich das Ticket nach Ulm zum Final 4 ergattert. Dort trifft TuSLi am Samstag, den 21.5. um 15 Uhr auf den Gastgeber ratiopharm akademie Ulm. Im zweiten Halbfinale werden Eintracht Frankfurt und den Metropol Baskets Ruhr um einen Platz im Finale spielen. Wir wünschen unserem Partner viel Erfolg und werden darüber berichten!

U14-Qualifikation: Gut gerüstet für die kommende Saison

U14-Qualifikation

Der DBV trat beim U14-Qualifikationsturnier in der Max-Schmeling-Halle am vergangenen Wochenende mit drei Teams an. Im Wettkampf mit 40 Teams aus Berlin erreichten die Jugendbasketballer aus Charlottenburg mit den Plätzen 4, 15 und 37 jeweils einen Platz in der Ober-, Landes- und Bezirksliga. Ein Top-Ergebnis! Wie es im Einzelnen lief, könnt ihr hier lesen!

DBV Charlottenburg 1: Mit viel Schwung in die Oberliga

Mit viel Selbstvertrauen und einem festen Ziel vor Augen starteten unser leistungsstärkstes Team als DBV 1 ins Turnier. Bereits am Freitag mussten Coach Patrick und sein Team antreten. Hintereinander ging es zunächst gegen Friedenau 2. Sowohl die durchweg mit jüngeren Spielern besetzten Friedenauer als auch die Mannschaft aus Bernau konnten ohne Probleme bezwungen werden.

Samstag mussten die Charlottenburger früh bereits gegen die Dragons aus Marzahn ran. In einem überzeugenden Spiel, in dem jeder Spieler sowohl offensiv als auch defensiv seinen Teil zum Erfolg beitrug, wurde bereits der Grundstein für einen Oberliga-Platz gelegt. Mit dem Sieg im letzten Gruppenspiel machten die DBVer diesen dann perfekt. Gegen die 2004er Mannschaft von TuS Lichterfelde, die sich in der ersten Halbzeit noch sehr tapfer wehrte, setzten sich die Charlottenburger in den zweiten 15 Minuten entscheidend ab und jubelten zum Abschluss der Gruppenphase bereits über den verdienten Oberliga-Platz für die kommende Saison. Platz 8 des Turniers war sicher, der Druck weg. Frei aufspielend bestanden sie an dem Tag auch die letzte Reifeprüfung. Im Viertelfinale gewannen sie gegen den BBC Köpenick.

Am Sonntag, im Halbfinale, war Alba 1 als Gegner zu stark. Zwar hielten die DBV-Jungs die Albatrosse lange bei wenig Punkten, aber in der Offensive taten sie sich schwer, gegen die größeren Gegenspieler zu Punkten zu kommen. Alba zog verdient ins Finale ein, unsere Jungs mussten sich im kleinen Finale mit dem DBC messen. Wieder waren es körperliche Vorteile einiger Spieler im Schöneberger Team, gegen die die Jungs, die in dem Quartett der ersten vier Teams das jüngste Team stellten, keine Mittel fanden. In einem lange spannenden Spiel konnten sie den Rückstand nicht mehr aufholen und beendeten das Quali-Turnier auf einem sehr guten, wenn auch undankbarem 4. Platz. Es überwiegt aber bei Weitem das Gefühl eines erfolgreichen Turniers, das Lust auf die Saison macht.

Für den DBV 1 spielten: Augustinas, Gian, Jordan, Jermain, Tayler, Berkant, Liam, Rouven, Matias, Merdan, Joshi und Justus.

DBV Charlottenburg 2: Wilkommen in der Landesliga!

…heißt es für die U14.2 in der kommenden Saison. Innerhalb der Gruppenphase im U14-Qualifikationsturnier war das erste Ziel, Gruppensieger zu werden, was leider durch die starken Gegner des BBC 90 Köpenicks nicht gelingen konnte.Die Gegner Bernau, TusLi, und Südwest konnten aber durch ein gutes Zusammenspiel und einen starken Defensiven Einsatz der Mannschaft geschlagen werden.

Als Gruppenzweiter ging es dann am zweiten Turniertag voller Aufregung in die KO-Phase. Die Chance auf einen Platz in der Oberliga bestand und sollte unbedingt ausgenutzt werden, doch schlussendlich konnten die Gegner des SSV Lok Bernau mehr punkten und sich somit den Vorsprung holen. Weiter ging es für die Mannschaft um die Plätze 11 bis 16 in der Landesliga. Nach wie vor gingen die Jungs mit großem Ehrgeiz in das vorletzte Spiel des Turniers. Die Gegner des RSV Eintrachts zeigten nicht weniger Einsatz und so lieferten sich die beiden Teams ein enges und sehr spannendes Spiel. Leider hat er für DBV2 auch in diesem Spiel nicht gereicht und die Gegner konnten sich einen Vorsprung holen. Mit großer Bereitschaft sollte das letzte Spiel gegen den SV Empor gewonnen werden. Mit hoher Spielgeschwindigkeit und schnellem Ballwechsel, aber vor Allem einem starken Einsatz in der Defense, gelang es der U14.2 sich relativ schnell einen hohen Punktevorsprung zu erzielen und damit das letzte Spiel im Turnier für sich zu entscheiden.

DBV2 gelang es somit, den 15. Platz von insgesamt 40 Teams zu besetzen.
Herzlichen Glückwünsch, Jungs! Ihr habt super gekämpft.

Für DBV 2 haben gespielt: Ertan, Phillip, Li-Yu, Al, Yannis, Aaron, Ben, Leander, Thorben, Cedric, David und Ruven.

(Text: Arina Vahdati)

DBV Charlottenburg 3: Erfahrung sammeln

Für die u14.3 ging es beim U14 Qualifikationsturnier in erster Linie darum, Erfahrung beim Kräftemessen mit den Älteren zu sammeln, denn in dieser Saison spielten sie noch bei den Minis in der U12, einige sogar noch in der U11. Die Gruppeneinteilung bescherte Marlene und ihren Jungs mit Alba 2 und Friedenau zwei harte Brocken, die sich am Ende sogar unter den Top10 der 40 teilnehmenden Teams platzieren und damit für die Oberliga qualifizieren sollten. Diese Trauben hingen eindeutig (noch) zu hoch denn die gegnerischen Spieler waren körperlich überlegen und auch technsich eindeutig weiter als die DBVler. Das Duell mit der BG Zehlendorf 2 am Samstagmorgen verlief hingegen zunächst ziemlich offen, ging dann aber letztendlich auch verloren. Im letzten Gruppenspiel waren die Gegner vom Team City Basket 1 dann wieder zum Teil zwei Köpfe größer und ebenso viele Jahre älter. Aber der DBV legte nun ohne Scheu los wie die Feuerwehr und führte zunächst deutlich. In einer dramatischen Schlussphase konnten die Gegner aber noch ausgleichen, so dass es in die Verlängerung ging. In der wurden dann noch mal alle Kräfte mobilisiert und mit viel Herz und viel Leidenschaft gelang tatsächlich der erste Sieg und damit Platz 4 in der Gruppe! Toll gekämpft! Dadurch war dann bei einem weiteren Sieg im ersten Spiel der Platzierungsrunde nun tatsächlich die völlig unerwartete Qualifikation für die Landesliga möglich. Gegner: Das junge Team aus Hermsdorf. Spielbeginn in 20 Minuten – in einer anderen Halle. Irgendwie gelang es den gesamten Troß samt Taschen rechtzeitig zum Spielbeginn umzuziehen. Aber das 4. Spiel am Samstag und die ganze Hektik waren zunächst wohl zu viel für die jungen Ballkünstler/innen. Der Gegner führte ziemlich schnell mit 10 Punkten und obwohl der DBV später zurück ins Spiel fand, gelang es nicht, das Spiel noch zu drehen. Schade, da war vielleicht mehr drin! Damit war am späten Samstagnachmittag klar, dass das Team wie ursprünglich auch anvisiert, in der Bezirksliga starten wird.

Für Spiel Nummer 6 im Turnier war das Treffen am Sonntag um 8 Uhr vor der Schmeling-Halle. Die kleinen Basketballmaschinen liefen aber noch ziemlich stotternd und das Spiel ging schnell verloren. Das war dann aber auch die letzte Niederlage des Tages, denn das Team der Freibeuter, die man vor Wochen in der Liga noch schlagen konnte, trat leider nicht an und zum Turnierabschluss konnten dann die Gegner aus Bernau bezwungen werden. Mit Platz 37, dem Startplatz in der Bezirksliga und vielen gewonnen Erfahrungen und Eindrücken im Gepäck ging es dann am Sonntag nach Hause. Vielen Dank an Coach Max für die gute Betreuung und Anleitung am gesamten langen Wochenende und an die Organisatoren dieses tollen Turniers mit immerhin 40 Teams!

Für DBV 3 spielten: Arian, Aykan, Luca, Ertan, Marlene, Moritz, Tim, Oskar, Andrei, Deniz, Finn, Kai, Emre und Taylan.

(Text: Andreas Vente)

Auf einen Kaffee mit… Tayler Schäplitz (U14)

Tayler Schäplitz, DBV Charlottenburg

Basketball fließt im Blut bei den Schäplitz´. Papa Sebastian ist mit unserem Trikot erfolgreich in der Oberliga unterwegs und sammelt Deutsche Meisterschaften mit unseren Ü-Teams, Bruder Oskar hat es ihm nachgemacht… und an einem glücklichen Tag Fußballer Tayler dazu überredet, den Ball in die Hand zu nehmen statt mit dem Fuß zu treten. „Das war komisch am Anfang, aber hat sofort Spaß gemacht“, sagt der Junge im Nachhinhein. Dieses Jahr hat es bewiesen, wie sehr Bruder Oskar Recht hatte. Tayler Schäplitz ist ein „Talent mit Perspektive“ geworden und will nun unsere U14 in die Oberliga führen. Das erste Interview seines Lebens gab er – ausnahmsweise – mit einer Tasse Schokolade.  

Hallo Tayler, was passiert genau mit diesen „Talenten mit Perspektive“?
Das ist ein Projekt, welches sich um die Entwicklung der jungen, talentierten Spieler kümmert. Das Ziel ist aus den Jugendlichen von heute die Bundesliga-Spieler von morgen zu machen. Ein langer Weg.

Den hast du in Berlin eingeschlagen.
Unser Bundesland hat einen Kader mit 12 Spielern (darunter auch unser Gian Aydinoglu, AdA) zusammengestellt und für ein Wochenende nach Bremerhaven geschickt. Dort haben wir zusammen mit Spielern aus dem ganzen Norden trainiert und gespielt und am Ende wurden 12 Spieler für den nächsten Termin benannt.

Und es ging gen Süden. Stichwort Heidelberg.
Noch ein Wochenende, diesmal waren es 24 Spieler dabei. Das Programm war sehr abwechslungsreich. Wir haben alle individuelle Aspekte des Spiels trainiert und am letzten Tag durften wir kurze Einzeltrainings mit den Bundestrainern absolvieren. Das war sehr aufregend.

Tayler Schäplitz und Gian Aydinoglu

Tayler (rechts) mit Gian bei der Sichtungsmaßnahme in Bremerhaven mit Bundestrainer Kay Blümel

Und erfolgreich.
Nach diesem Wochenende wurden 12 Spieler für den letzten Termin der „Talente mit Perspektive“ ernannt. Ich darf dann im August zusammen mit der Nationalmannschaft trainieren, die sich auf die Eurobasket-Quali vorbereiten wird.

Quali-Turniere kennen wir auch. Für die kommende U14-Oberliga findet es an diesem Wochenende statt. Wie sind die Aussichten?
Der Kader ist auf jedem Fall gut besetzt und viele von uns wurden schon mal für den Kader gesichtet. Im Vergleich zum Vorjahr haben wir auch mehr Körpergröße, die in dieser Sportart nicht flasch ist. Wir wollen uns für die Oberliga qualifizieren, aber das wollen auch andere Vereine.

Die Quali ist ein besonderer Wettbewerb. Kurz, aber schon richtungsweisend. Was macht den Unterschied aus?
Es ist ein Zusammenspiel von verschiedenen Dingen. Man ist die ganze Zeit aufgeregt und kann sich (vielleicht) erst nach dem vierten Spiel ein wenig entspannen. Bis dahin heißt es konzentriert bleiben, ruhig spielen, die Einweisungen der Trainer umsetzen und alles geben. Und Spaß haben. So kann man das Ziel erreichen.

Das Ziel hattest auch letztes Jahr erreicht. Wie war deine erste Oberliga-Saison?
Auffällig ist, wie hoch das Niveau ist. Im Vergleich zur Berzirksliga ist das Spiel viel schneller, die Schiedsrichter pfeifen häufiger und gestatten weniger Körperkontakt. Wir haben die Vorrunde bestanden und dann in der Hauptrunde versucht, das Final Four zu erreichen, was uns wegen vieler knapper Niederlagen misslungen ist.

Nach zwei Wochen steht dann schon der nächste Termin an. Der Hermut-Weber-Cup in der Sömmeringhalle.
Auf „unser“ Turnier habe ich richtig Lust. Es ist der erste Auftritt unserer Mannschaft nach der Quali – hoffentlich als berechtigter Oberliga-Teilnehmer – und bin gespannt, gegen andere starke Teams zu spielen. Das Gute daran ist, dass Teams aus Bayern oder Göttingen andere Systeme haben, mit denen sie uns konfrontieren werden. Das ist sehr hilfreicht für unsere Weiterentwicklung.

Was ist der Schlüsselpunkt in deiner persönlichen Weiterentwicklung?
Was mir viele Trainer gesagt haben ist, dass ich meine „Deny“-Verteidigung verbessern und mich anstrengen muss, an den Ball zu kommen, auch wenn der Gegner seinen Körper nutzt. Ich gebe in der Verteidigung mein Bestes und will mich um jeden Preis verbessern. Der DBV Charlottenburg ist sicherlich das Richtige für mich, weil der Verein ein tolles Jugendkonzept hat und uns Spielern kompetente Trainer zur Verfügung stellt. Deshalb freue mich auf mein erstes Jahr als DBVler! (bisher hatte Tayler eine Doppellizenz mit dem Berliner SC, AdA)

Lieber Tayler, vielen Dank für das nette Gespräch und viel Erfolg für die Oberliga-Quali am Wochenende!

JBBL | DBV Charlottenburg verliert letztes Heimspiel

Den Klassenerhalt bereits seit zwei Spieltagen gesichert, ging es für den DBV Charlottenburg im letzten Heimspiel der Saison um den Gruppensieg in der Staffel 2 der Relegationsrunde. Anders als im letzten Jahr hat das Charlottenburger JBBL-Team dieses Jahr das Ziel verfehlt, denn Göttingen gewann das entscheidende Spiel in der Halle des Schiller-Gymnasiums mit 85:83, zog davon und kann nicht mehr von der Spitze verdrängt werden.

Das bittere Ende nahm erst im letzten Viertel Gestalt an, nachdem der DBV zuvor die höchste Führung erzielt hatte. „Wir haben unseren Rhythmus nicht mehr gefunden und in der Verteidigung viel zu oft einfach zugeschaut, wie Göttingen zum Abschluss kam. Und wenn man nicht mehr Herr über das Spielgeschehen ist, wird es immer schwierig, die Wende zu schaffen„, stellt der enttäuschte Headcoach Reza Ghasseminia fest.

RezaEine Wende hatten die Charlottenburger schon im zweiten Viertel geschafft, in dem aus einem knappen Rückstand eine Führung gemacht wurde (49:43). Das Schützenfest ging auch nach dem Seitenwechsel weiter, aber der Gastgeber konnte sich nicht absetzen, denn Göttingen hatte immer eine Antwort parat. Zumindest bis zu dem Moment, als die Stunde des Stefan Kljajic schlug. Der Aufbauspieler erzielte in kürzester Zeit fünf Punkte und leitete damit den 7:0-Run ein, mit dem die Führung zweistellig wurde (72:62/39.).

Nach der letzten Viertelpause gab Stefan den Zuschauern noch Anlass zum Applaus mit einem eiskalten Wurf kurz vor Ende der Angriffszeit (77:66/32.), was der letzte Lichtblick in der Partie der Charlottenburger blieb. Denn plötzlich verlor der Gastgeber den Faden und Göttingen startete seine erfolgreiche Aufholjagd (78:77). Mikias Mamo versuchte zwar, den Gegner in die Schranken zu weisen (80:77), aber konnte weder den Ausgleich (80:80/38.) noch den Führungswechsel (80:84/39.) verhindern. Vincent Friederici gelang im folgenden Angriff ein erfolgreicher Wurf aus der Distanz, sodass die Berliner nach einem verwandelten Freiwurf der Gäste (83:85) noch eine letzte Chance zum Ausgleich hatten. Die Niedersachsen nutzten die verbliebenen Fouls um den Abschluss zu unterbinden, dennoch erarbeiteten sich die Berliner in allerletzter Sekunde den Wurf für die Verlängerung. Dieser fiel leider daneben und gab Göttingen den Gruppensieg.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Aris Pehlivanian (2 Punkte), Joschua Meck (3), Florian Weber, Juri Snigula (11), Vincent Friederici (18), Mikias Mamo (17), Stefan Kljajic (13), Maik Marangosov (5), Leonik Wadehn (10), Philipp Bertelsmann (2), Jonas Pielicke (2).

JBBL kämpft um den Gruppensieg und sichtet Spieler für die Zukunft

Das Rennen um Platz eins der Relegationsstaffel 2 der JBBL bleibt spannend. Am Wochenende hat der DBV Charlottenburg den siebten Sieg im neunten Spiel eingefahren und nun bereitet sich auf die entscheidende Partie gegen Göttingen vor, das bisher ebenfalls sieben Erfolge verbuchen konnte.

Das vorletzte Auswärtsspiel der Saison fand in Braunschweig statt. Zum vierten Mal trafen die Teams aufeinander, zum vierten Mal feierten am Ende die Berliner (75:65). Das Spiel blieb eng bis zur Schlussphase, obwohl die Berliner sich schon in der ersten Hälfte einen zweistelligen Vorsprung erarbeiteten (31:41). Nach der Pause ging allerdings für das Team um Headcoach Reza Ghasseminia einiges schief: „Wie schon letzte Woche hinterlässt wieder ein Viertel einen bitteren Nachgeschmack. Gegen Bayreuth war es das zweite gewesen, in Braunschweig das dritte. Wir haben viel zu viele Bälle verschenkt und dem Gegner ermöglicht, wieder heranzukommen„. Die Löwen konnten ihren Größenvorteil zwar in den Reboundduellen für sich entscheiden und schlossen den dritten Abschnitt sogar in Führung liegend (52:51) ab, Leonik Wadehn und Vincent Friederici hatten jedoch was gegen eine Niederlage und antworteten immer wieder mit eiskalten Distanzwürfen sowie dynamischen Drives zum Korb. Der DBV Charlottenburg konnte damit den Braunschweiger Lauf stoppen und anschließend erneut davonziehen.

Ein dickes Lob spricht findet Trainer Ghasseminia für die defensive Einstellung seiner Jungs: „In der Defense waren wir einmal mehr überlegen und haben den Gegner zu 37 Turnovers gezwungen. Das ist eine ganze Menge! Ein Bravo an die Jungs, ein Bravo geht auch an meinen Co-Trainer Oscar Wieland, der die Jungs in diesem Jahr athletisch ein gutes Stück nach vorne gebracht hat„.

Am Sonntag um 12 Uhr öffnet ausnahmsweise die Schillerstrasse 121 zum letzten Mal in dieser Bundesliga-Saison ihre Pforten. Gegner ist Göttingen, mit dem der DBV die Tabellenspitze teilt. Siegt man mit mehr als drei Punkte, ist der Gruppensieg gesichert. „Die Woche wird nochmal das Tempo angezogen, damit wir die Göttinger schlagen„, verspricht Ghasseminia.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Aris Pehlivanian, Joshua Meck (2 Punkte), Marc John Friederici, Jonas Pielicke, Juri Snigula (12 Punkte, 11 Rebounds), Vincent Friederici (22), Mikias Mamo (9), Stefan Kljajic (2 Punkte, 4 Assists), Maik Marangosov (4), Leonik Wadehn (18 Punkte, 5 Ballgewinne), Philipp Bertelsmann (4), Brandon Coleman (2).

In der Woche war der DBV Charlottenburg schon einen Schritt Richtung nächste Saison gegangen. Der Einladung zur Sichtungsmaßnahme für die JBBL 2016/17 waren viele junge Spieler aus sechs Vereinen gefolgt. „Die Halle war gut gefüllt mit sehr motivierten und talentierten Jungs. Uns ging es eher um die Mentalität und Leidenschaft, weniger um technische Inhalte. Die werden erst in der spielfreien Zeit bis zu den Sommerferien vertieft. In dieser ersten Sichtung wird man sehen, wie sie sich gegeneinander durchsetzten können und ob sie im Leistungssport den Willen haben, am Ball zu bleiben„, resümiert Headcoach Ghasseminia. Es waren natürlich auch DBV-Nachwuchsspieler dabei: „Ich will ein dickes Lob an die DBV-Coaches aussprechen, die im technischen Bereich wirklich tolle Arbeit geleistet haben„. Die endgültige Entscheidung wird das Trainerteam dann in einem Monat fällen.

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