Artikel der Kategorie: Jugend News

JBBL-Tryouts beim DBV Charlottenburg

JBBL-LogoDer DBV Charlottenburg lädt alle interessierten Spieler der Jahrgänge 2001 und 2002 zu den JBBL-Tryouts für die Saison 2016/17 ein. Erster Termin ist der 16.04.2016, 12:00 Uhr in der Sporthalle Schillerstraße (Schillerstraße 121-125, 10625 Berlin).
Wir bitten alle interessierten Spieler, sich unbedingt bis zum 10.04.2016 mit folgenden Informationen anzumelden:

– Vor- und Nachname
– Geburtsdatum
– Größe
– Position
– Handynummer und Emailadresse
– Aktueller Verein und Mannschaft
– Emailadresse des aktuellen Vereinstrainers

Spieler, die am 16.04. nicht kommen können und dennoch interessiert sind, melden sich bitte auch per Mail beim Headcoach.

Alle Spieler haben bei den offenen Trainings die Möglichkeit, sich zu präsentieren und sich über das Ausbildungsprogramm des DBV Charlottenburg zu informieren. Die Trainings werden geleitet von Reza Ghasseminia und weiteren DBV-Trainern.

Fragen zu den JBBL-Tryouts und die Anmeldung selbst nehmen wir unter rg@dbv-charlottenburg.de sehr gerne entgegen.

Das war Wien 2016!

39 Spieler, 4 Teams, 4 Trainer, 6 Tage Turnierspaß und ein klares Urteil: Wien 2016 war wieder eine Reise wert! Sportlich durchwachsen, dafür charakterlich und als Einheit gewachsen ging die Fahrt am Samstagabend des Osterwochenendes für die DBVer zu Ende.

wien2016_bericht_2U14: Der Teamgedanke im Vordergrund

Wir wollten bei diesem Turnier als Team zusammenwachsen„, war die Vorgabe von U14-Coach Patrick vor dem Osterturnier. Nach Abschluss resümierte er zufrieden: „Unsere Jungs haben nach Schwierigkeiten in der Saison im Bereich der Teamchemie einen riesigen Schritt gemacht. Offen gestanden noch weiter, als ich erwartet hätte.“ Dabei sei erwähnt, dass auch sportlich die Ziele zwar nicht übertroffen, aber zumindest erreicht wurden. Nach einem starken ersten Turniertag mit zwei Siegen folgten zwei weitere am zweiten Tag. Die Zwischengruppe erreichte das Team mit Bravour. Im dortigen Kampf um einen Playoff-Platz machte die Mannschaft den Sprung in die Playoffs trotz zwei Niederlagen als einer der besten Drittplatzierten perfekt. Gegen ein französisches Team in der ersten KO-Runde reichte es dann leider nur drei Viertel lang mitzuhalten. Im letzten Abschnitt konnten die DBVer dann den Rückstand nicht erneut aufholen und mussten sich geschlagen geben.

Für die U14 des DBV spielten: Norman, Lorenz, Jakob, Tayler, Gian, Tim K., Tim S., Erdem, Max, Berkant, Miko, Amer, Toni.

U16: Besondere Situation gut gemeistert

Die U16 hatte durch eine „Unsportlichkeit“ im Vorfeld des zweiten Turniertags mit der Konsequenz zu kämpfen, zwei Spiele ohne ihren Coach Mark antreten zu müssen. Gehandicapt, zeigten die 2000er und 01er gegen den ungarischen Vertreter Honved und den BBV Köln zwei starke, von Einsatz und Mannschaftsgeist geprägte Spiele, die aber beide am Ende nicht gewonnen werden konnten. Die zwei Siege vom ersten Tag retteten zwar einen dritten Tabellenplatz, der Einzug in die Zwischenrunde wurde jedoch verpasst. Ein weiteres Testspiel gewannen die Jungs – wieder mit Coach Mark an der Seitenlinie – nach Verlängerung und schafften damit ein versöhnlichen Abschluss eines für sie lehrreichen Turniers.

Für die U16 des DBV spielten: Cedric, Elian, Basti, Nico, Julius, Lennis, Bill, Joshua, Christos, Jakob, Mikias.

U12: Zwei gleich starke Teams

Mit zwei kleinen, aber dennoch „feinen“ Teams startete die U12 in das Turnier in der österreichischen Hauptstadt. Die Coaches Max G. und Max W. hatten auf und neben dem Feld viel zu tun mit den Spielern der jüngsten beim Turnier vertretenen Altersgruppe. So wurden neben Sprach-Regeln den Spielern auch Sonderaufgaben gegeben, die über die Tage zu leisten waren. Basketball spielen erfüllte seinen Stellenwert als „Hauptaufgabe“ aber dennoch. Beide Teams gaben sich sportlich nichts, konnten in ihren jeweiligen Gruppen mit 3-1 Siegen (DBV 2) und 2-2 Siegen (DBV 1) den zweiten bzw. guten dritten Platz erreichen, die beide für die Playoff-Runde qualifizierten. Dort konnte DBV 2 dann wenig überzeugen und schied folgerichtig aus. DBV 1 hatte im Anschluss dann die Chance, es besser zu machen. In einem sehr intensiven Spiel sah es lange nach einem knappen Sieg aus, kurz vor Ende drehten die Wiener Kontrahenten unter großem Jubel ihrer Anhänger das Spiel und gewannen denkbar knapp mit einem Punkt. Auch die lautstark anfeuernden DBV-U14-Spieler konnten daran nichts ändern.

Für die U12 des DBV spielten: Ertan A., Ertan D., Merdan, Phillip, Emre, Taylan, Fabi, Joshi, Luk, Luca, Al, Matias, Rouven, Li-Yu, Peter.

DBV @ Wien – mehr als Basketball

Highlights der Fahrt waren aber sicher die gemeinsamen Aktivitäten abseits des Spielfelds. Ob das gegenseitige Anfeuern bei den Spielen, die Poker- und „UNO“-Abende, die Osterei-Tauschaktion in der Wiener Innenstadt oder der gemeinsame Prater-Besuch – die DBV Familie zeigte sich von ihrer besten Seite und konnte ein weiteres Mal eindrucksvoll beweisen, dass sie viel mehr ist als die Zusammenkunft vieler Basketballverrückter.
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Danke an alle Teilnehmer und Unterstützer der Wienfahrt 2016! Bis zum nächsten Mal! 🙂

NBBL | Siegloser Playoff-Auftakt für die AB Baskets

Im ersten Spiel der Best-of-Three-Serie haben die Giants Leverkusen die AB Baskets auf falschem Fuß erwischt. Die Bayer-Jungs behielten den Heimvorteil im diesem Achtelfinale mit einem am Ende deutlichen 74:49-Sieg. Das zweite Spiel findet in der Charlottenburger Sömmeringhalle am 10. April im Rahmen des Bundesliga-Double Header statt.

Das Team der Leistungssportkooperation von DBV Charlottenburg, TuS Lichterfelde und dem RSV Eintracht sah sich im Rheinland zu vielen Turnovers (23) gezwungen und kam über lange Strecken offensiv nicht zum so wichtigen Zusammenspiel (10 Assists). Der aggressiven Zonenerteidigung der Giants war die Mannschaft an diesem Tag einfach nicht gewachsen.

Dennoch blieb man in der ersten Halbzeit auf Schlagdistanz und konnte den Rückstand auf neun Zähler (39:30) eingrenzen. Im dritten Viertel haben die AB Baskets dann selber auf Zone umgestellt und gut angefangen, vor allem in der Defense. Vorne haben die Berliner hingegen zu ungeduldig gespielt und zu oft schlechte Abschlüsse genommen. Gegen Mitte des dritten Viertels hat dann der Gastgeber angefangen, seine Dreier zu treffen und ist dadurch davongezogen (54:34). Im letzten Abschnitt, als hauptsächlich die Ersatzspieler auf dem Spielfeld waren, hatten die AB Baskets nochmal einen kleinen Run und kamen wieder auf 12 Punkte heran. Durch zwei dumme Turnovers und ein unsportliches Foul war der Run dann aber wieder vorbei und das Spiel gegessen.

Die AB Baskets haben nun zwei Wochen Zeit, um die nötigen Anpassungen vorzunehmen, denn das Rückspiel steht erst nach Ostern und dem Albert-Schweitzer-Turnier in Mannheim auf dem Plan. Am 10. April ist Sprungball um 14.30 Uhr (Sömmeringhalle) Das ist wohl das bisher wichtigste Spiel der Saison: Kommt zahlreich! Bei einer Niederlage müssten sich die Baskets von der laufenden Saison verabschieden.

Es spielten für die AB Baskets: Jordan Müller (5 Punkte), Thabo Paul (10), Levent Yer (3), Amani Ogette, Jonas Wagner (2), Vincent Meunier (5), Anton Kamke (5), Felix Scholtes (2), Yannick Hildebrandt (3), Ferdinand Gerstenberger (2), Jonas Jansen-Winkeln (6), Akim-Jamal Jonah (6). 

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JBBL | DBV Charlottenburg meistert Pflichtaufgabe

Leo Wadehn

Der DBV Charlottenburg rückt einer weiteren Saison in der JBBL näher. Im dritten Heimspiel der Relegation setzten sich die Hauptstädter gegen die Science City Jena mit 75:55 durch und blieben damit ungeschlagen vor heimischen Kulisse. Mit vier Siegen in sechs Spielen erobert zudem der DBV die Tabellenspitze und behält vier Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze. „Das ist ein sehr wichtiger Sieg, der uns ein bisschen näher als Ziel bringt“, erklärt Headcoach Reza Ghasseminia strahlend. „Ich bin heute mit der Leistung sehr zufrieden„.

Hohe Intensität in beiden Spielfeldhälften

DBV_Jena_KampfballGründe dafür hat er mehr als genug. Denn das Team hat sich schon im ersten Viertel abgesetzt und das ganze Spiel über die Intensität in beiden Spielfeldhälften hochgehalten. „Erstmals in dieser Saison hat die Qualität unserer defensiven Arbeit nie nachgelassen. Alle  Spieler sind zum Einsatz gekommen und haben umgesetzt, was ich von ihnen erwartet habe„. Ghasseminia lobt auch die Offensive, die auf einen überragenden Leonik Wadehn (Double-Double mit 25 Punkten und 14 Rebounds) bauen konnte: „Wir wollten unsere großen Spieler durch mehr High-Low-Plays in Szene setzen. Das hat auf jeden Fall geklappt. Unsere Guards haben heute weniger an sich gedacht und stetig nach dem freien Mitspieler gesucht„. Das Ergebnis: 60 Punkte wurden in der Zone erzielt, nur Marc Friederici punktete zweistellig unter den Guards aber dafür gab das Guard-Quartett 10 Assists.

DBV setzt sich sofort ab

Stefan Kljajic_JenaDas die letzte Vorstellung vor Ostern so gut gelingen konnte, ist sicher auch dem furiosen Start zu verdanken. Der DBV legte mitten im ersten Viertel durch Leo Wadehn und Brandon Coleman einen 12:0-Run hin und kam eine Minute vor Viertelschluss auf die höchste Führung der ersten Halbzeit (23:8). Daraufhin blieb der Abstand immer im zweistelligen Bereich und wurde dann im dritten Viertel weiter ausgebaut. Eine wesentliche Rolle spielten dabei die durch die Pressverteidigung erzwungenen Ballgewinne mit anschließenden Fastbreaks und die Dominanz unter dem Korb.  „Wir genießen nun die langen Osterferien und bereiten uns auf die letzten Spiele vor. Den Klassenerhalt wollen wir so schnell wie möglich einfahren und dann schauen, ob noch mehr drin ist“, sagt Ghasseminia vorausschauend.

DBV Charlottenburg gegen Bayreuth am 10. April

Nach der zweiwöchigen Pause wegen der Osterferien und des Albert-Schweitzer-Turniers in Mannheim spielt der DBV Charlottenburg erneut in der Sömmeringhalle. Am 10.4 um 11 Uhr ist im Bundesliga-Double Header Bayreuth zu Gast. Mit einem Sieg wäre der Klassenerhalt drei Spieltage vor Ende rechnerisch gesichert.

Bis dahin dürfen wir uns über die Fotos von Altem Keeper freuen! 

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Philipp Czerr (2 Punkte), Joshua Meck (3 Assists), Marc John Friederici (10), Dominic Driegert (2), Felix Mensing (4), Vincent John Friederici (5 Ballgewinne),  Mikias Mamo (6 Punkte, 3 Assists), Stefan Kljajic (5), Juri Snigula (5), Leonik Wadehn (25 Punkte, 14 Rebounds, 4 Assists), Nils Gonscherowski (2), Brandon Coleman (14).

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Die Kooperationspartner ziehen in die Playoffs

Gruppensieger TuS Lichterfelde und Tabellenvierter RSV Eintracht ziehen in die Playoffs ein. Die Stahnsdorfer erzielten im letzten Spieltag in Leipzig den wohl wichtigsten Sieg der Jahres, die Berliner schlossen mit zwei Siegen gegen Gotha die Hautprunde verlustpunktfrei.

 

DBV on Tour: Wien 2016 – Die Vorschau

Am kommenden Montag fahren vier DBV-Teams auf Europas größtes internationales Jugend-Basketballturnier nach Wien. Über 400 Teams messen sich in 13 Altersklassen. Teams und Trainer freuen sich auf basketballreiche Vor-Ostertage in der österreichischen Hauptstadt.

Montagmorgen um 7:15 Uhr werden die U12 (2004er, 2 Teams), die U14 (2002/03) und U16 (2000/01) mit dem Bus aufbrechen – gen Süden. Ziel: das Osterturnier in Wien. Ab Dienstag beginnen die Spiele gegen eine Vielzahl internationaler Teams.

Die Gegner

Unsere 2004er müssen in Gruppe D (DBV 1) bzw. Gruppe C (DBV 2) ran. In den jeweiligen 5-Teams starken Vorrunden spielt DBV 1 gegen Sportunion Döbling (AUT), ASD Lignano (ITA), BSG Ludwigsburg und DJK Neustadt. Die zweite Mannschaft bekommt es mit dem BC Anhalt, ASD baskeTriest (ITA), NÖ Süd Möllersdorf (AUT) und den Telekom Baskets Bonn zu tun.

Die U14 spielt in ihrer Altersgruppe in Gruppe 7 gegen die Teams aus BG Leitershofen, Interclub Muggia (ITA) sowie gegen die Wat Landstrasse Capricorns (AUT) und Lokalrivalen Alba Berlin 2.

Die U16er werden in ihrer Vorrunde auf die ausländischen Teams Arcella BC (ITA) und Budapesti Honved (HUN) sowie die deutschen Mannschaften USV Jena und BBV Köln-Nordwest treffen.

Spielmodus für „Winner“

Der Modus variiert nach Altersgruppe und hat es in sich:

Für die U14 und U16 gilt: Nach der Vorrunde wird eine weitere Gruppenphase in 3er Gruppen gespielt. Dabei spielen erst- und zweitplatzierte der Vorrunde in neuen Gruppen (Zwischenrunde High) gegeneinander, genau das gleiche gilt für die dritt- bis fünftplatzierten der Vorrunde (Endrunde Low). Der Haken: Nur die Teams der Zwischenrunde High haben eine Chance auf die anschließenden Playoffs, in den jedes Spiel ein K.O.-Spiel ist.

Die U12 beginnt sofort mit der Zwischenrunde. Um in die Playoffs einzuziehen ist ein zweiter Platz in der Gruppe Pflicht. Eine Hintertür in die Playoffs ist auch über einen dritten Platz möglich, sofern man sich als einer der sechs besten Drittplatzierten schimpfen kann.

Im „Best Case“ warten auf das U14- und U16-Team also je 11 Spiele an 5 Turniertagen, für die U12-Teams jeweils bis zu 9.
Aber nicht nur hinsichtlich der körperlichen Belastung wird den Jungs alles abverlangt. Zusammen mit ihnen streiten sich in ihrer Altersgruppe jeweils knapp 70 Teams (U12: 42 Teams) um den Titel des Turnierchampions.

Das sagen die Coaches

Bei solch einer Turnierreise gibt es mehr als nur die sportlichen Ziele. „In Wien werden wir weiter daran arbeiten als Team zusammenzuwachsen und unser Potential voll auszuschöpfen. Die erfahreneren Spieler sollen auf und abseits des Feldes ihre Führungsqualitäten entwickeln.“, stellt Max Wiese die Ziele für die U12-Teams auf. U14- und U16-Headcoach Patrick Deitel sieht das Aufeinandertreffen mit ausländischen Teams als „tolle Gelegenheit, die erfolgreichen Wochen im Berliner Spielbetrieb im anspruchsvollen internationalen Umfeld fortzusetzen.“ Alle Coaches sind sich darüber hinaus einig, dass die Wien-Reise für alle einen tollen Saisonabschluss der Spielzeit 2015/16 darstellt.

Weitere Infos zum Turnier, sowie Spielpläne und Ergebnisse gibt es unter www.basketball-wien.at.
Außerdem werden wir euch direkt aus Wien auf dem laufenden halten!

NBBL-Playoffs: Es geht los!

Die NBBL-Saison geht ab dem kommenden Wochenende in die heiße Phase. Das Team der Leistungssportkooperation von DBV Charlottenburg, RSV Eintracht und TuS Lichterfelde hat die Hauptrunde mit dem dritten Platz abgeschlossen und trifft nun auf Bayer Leverkusen, den Tabellenzweiter der Staffel Nordwest.

Spiel Eins der Serie in Leverkusen

Die Giants haben in 14 Spielen vier Niederlagen hinnehmen müssen, drei davon gegen Playoff-Teilnehmer. Die AB Baskets haben hingegen acht ihrer 14 Partien gewonnen und sind dabei viermal gegen eine der vier Bestplatzierten als Verlierer vom Feld gegangen.

Die AB Baskets fiebern dem Auftaktspiel (Sonntag, 13 Uhr, in Leverkusen) entgegen: „Wir freuen uns darauf, dass es endlich losgeht! In den Playoffs werden die Karten neu gemischt, man kennt die Gegner nicht so gut wie in der Hauptrunde“, sagt Assistenztrainer Yannick von Eisenhart im Vorfeld des ersten Spiels der Best-of-Three-Serie.

Der Gegner: Fünf punkten zweistellig

Was man von Bayer Leverkusen kennt, ist die Vorliebe für eine sehr körperliche Spielweise und für die Pressverteidigung. Mit diesen Waffen haben es die Rheinländer geschafft, die zweitbeste Verteidigung ihrer Staffel – 68,1 Punkte haben sie pro Spiel zugelassen – zu stellen. In der gegnerischen Spielfeldhälfte gelingt den Leverkusenern eine ausgewogene Verteilung der Punktelast: Gleich fünf Spieler scoren durchschnittlich zweistellig, angeführt von Guard Anton Zraychenko (13,5 Zähler pro Spiel). Das Center-Duo Benjamin Nick und Marten Linßen sammelt zusätzlich zu 22 Punkten auch 17 Rebounds pro Spiel. „Leverkusen ist ein sehr herausfordernder Gegner, der sich in der ausgeglichenen Nordwest-Staffel stark präsentiert hat“, sagt von Eisenhart zusammenfassend.

Von Eisenhart: „Das Team hat sich gut entwickelt“

Die Serie wird jedenfalls spannend: „Unsere Jungs haben im Saisonverlauf auch eine gute Entwicklung gezeigt und die Mannschaft arbeitet in den letzten Wochen sehr konzentriert und hart. Von ein paar leichten Erkältungen abgesehen sind auch alle fit, wir können aus dem Vollen schöpfen. Als Hauptrundendritter fahren wir zwar sicher nicht als Favorit nach Leverkusen“ aber, da ist sich der Assistant-Coach sicher, „wenn die Mannschaft ihr volles Potenzial abruft und den Playoffkampf annimmt, rechnen wir uns sehr wohl Chancen aus!“

JBBL | Sieg gegen den MBC dank besserer 2. Halbzeit

Es sah zwanzig Minuten lang düster aus für den DBV Charlottenburg im Heimspiel gegen den MBC. Viele unnötige Fehler, lückenhafte Verteidigung auf die gegnerischen Point Guards und falsche Einstellung. Die Folge: Die Gäste aus Weißenfels erzielten 24 Punkte im ersten Viertel und gingen in die Kabine mit einer fünf-Punkte-Führung (27:32).

Headcoach Reza Ghasseminia fand dann in der Ansprache zur Halbzeit die richtigen Worte und „weckte“ seine Mannschaft rechtzeitig. Die Berliner lieferten nach dem Seitenwechsel eine deutlich bessere Leistung ab: Die Verteidigung agierte nun sicherer und in der Offense spielten die Fünf auf dem Feld wie eine Einheit. Der DBV glich aus, zog davon und feierte am Ende einen wichtigen und verdienten 69:62-Sieg über die Jungwölfe.

„Wir haben uns in die Auge geschaut“

In der Kabine haben wir uns und die Augen geschaut und uns verständigt, dass es nicht so weiter gehen konnte. Deshalb haben wir uns versprochen, besser zu verteidigen und in der Offense alles umzusetzen, was wir im täglichen Training ausprobiert haben„, erklärte ein erleichterter Ghasseminia nach der Schlusssirene. „Die gute Defense hat für den Motivationsschub gesorgt, den wir nach einer schwachen ersten Halbzeit gebraucht haben„.

Miki_Mamo_MBC_Alter KeeperDie ersten Früchte konnte der DBV schon nach drei Minuten der zweiten Halbzeit ernten: Marc Friederici versenkte seinen ersten Dreier, sein Bruder Vincent packte vier Zähler drauf. Aus dem 9-Punkte-Ruckstand im ersten Viertel (15:24) wurde erstmals eine Führung (39:35). Durch die verbesserte Ballbewegung erarbeitete sich der Gastgeber gute Würfe, die ihren Weg in den Korb fanden: zunächst ein weiterer Dreier von Vincent Friederici (49:42), dann Vincents Kunststück aus gut 7,5 Metern (52:42/31.), anschließend ein Korbleger von Topscorer Mikias Mamo (56:44).

Rückschlag im vierten Viertel

Dennoch wurde der überzeugende dritte Abschnitt (22:10) und der gute Start ins entscheidende Viertel von einem Rückschlag sieben Minuten vor Spielende fast zu Nichte gemacht. Zu diesem Zeitpunkt zeigte sich das Team wieder von seiner schwachen Seite und ließ den MBC bis auf vier Punkte herankommen (58:54/33.). Ghasseminia nahm eine Auszeit, um seine Jungs wieder auf die Spur zu bringen. Und das gelang ihm erneut. Das Team fing an wieder zusammen zu spielen und ließ dem Gegner keine Chance. Joshua Meck und Leonik Wadehn starteten einen 7:3-Run (65:57/38.), Maik Marangosov machte dann den Sack zu (67:58/38.).

Kommende Woche fängt die Rückrunde der Relegation an. Der DBV tritt wieder in der Sömmeringhalle auf. Der Gegner ist Jena, der sich im Moment auf einem der beiden Abstiegsplätze befindet. Das Hinspiel gewann man deutlich mit 86:64.

Wir bedanken uns beim Alten Keeper für die tollen Fotos!

Es spielten für den DBV Charlottenburg:  Florian Weber, Joshua Meck (4), Marc John Friederici (3), Dominic Driegert (2), Felix Mensing (2), Vincent John Friederici (15),  Mikias Mamo (16), Stefan Kljajic (6), Maik Marangosov (2), Juri Snigula (6), Leonik Wadehn (13), Leonik Wadehn (13),  Jonas Pielicke.

Doppelspieltag: U11 siegt zweimal innerhalb von vier Stunden

Die U11 baute am Doppelspieltag ihre Siegesserie weiter aus und besiegte erst den Gegner vom TuS Lichterfelde und anschließend gleich auch noch die Gäste von Freibeuter 2010 aus Friedrichshain. Das übliche bisschen Drama hat dabei auch diesmal nicht gefehlt.

Der Reihe nach:

Wurde die U11-2 von TUS Lichterfelde beim Hinspiel noch deutlich bezwungen, war es nach den jüngsten Ergebnissen klar, dass die Jungs es diesmal nicht so leicht haben würden. In der Tat präsentierte sich diesmal eine wesentlich stärkere Mannschaft aus Lichterfelde in der Leistikowstrasse. Das Spiel war von Beginn an eng und hart umkämpft. Dreier von Taylan und Colin hielten den DBV in den ersten Zehnteln im Spiel durch eine Punkteserie von Emre konnte gegen Ende des dritten Zehntels ein 8 Punkte Vorsprung herausgespielt werden.

Der Vorsprung konnte bis zur Halbzeit durch schönes Zusammenspiel und Körbe von Marius, Leon Kai und Lennard gehalten werden. Mit 26 und 34 wurden die Seiten gewechselt und die Coaches Max & Max sowie die zahlreich erschienen Eltern und Verwandten waren insgesamt zufrieden. Nach dem Wechsel ließ die Konzentration ein wenig nach und die Gegner kamen durch Nachlässigkeiten in der Verteidigung bis auf zwei Punkte heran. Aber die Jungs rissen sich nah einer Auszeit mit klaren Ansagen der Coaches wieder zusammen, einige schöne Aktionen von Taylan stellten den alten Vorsprung wieder her und die Jungs erspielten sich durch eine schöne Teamleistung zum Ende dann einen sicheren und verdienten 66:53 Sieg.

Für die U11 des DBV spielten: Colin, Emre, Gabriel, Kai, Lennard, Leon, Marius, Philip & Taylan.

Freibeuter-2Direkt nach dem Schlusspfiff stärkten sich die Jungs am üppigen Kuchenbuffet. Andreas, Kaan, Mateo, Robin und Thorben verstärkten nun die Mannschaft und ersetzten Gabriel und Leon. Die Gegner aus Friedrichshain traten nur mit einer Rumpfmannschaft an und angesichts dieser zahlenmäßigen Unterlegenheit und mit dem sicheren Gefühl des ersten Sieges im Rücken nahmen die DBVler das Spiel offenbar auf die leichte Schulter. Ohne richtige Einstellung zum Spiel stand es schnell 0:9. Im Angriff lief nichts zusammen und in der Verteidigung wurden Gegner immer wieder frei zum Korbleger durchgewunken und technische Fehler gab es in Hülle und Fülle. Diese Chancen nutzen die Freibeuter auch mit großer Effektivität. Kein Wunder, dass sich der Rückstand rasant vergrößerte. So standen nach drei Zehnteln schließlich ernüchternde 2:19 auf dem Anschreibeblock! Zeit für eine klare Ansprache von den Coaches! Diese erfolgte umgehend und mehr als deutlich. Danach rissen sich die Jungs ein wenig zusammen. Insgesamt lief zwar immer noch wenig zusammen, aber Punkte von Robin, Taylan und Kai brachten das Team zur Halbzeit immerhin auf 15:26 heran.

Wer erwartet hatte, den zahlenmäßig unterlegenen aber grandios kämpfenden Friedrichshainern würden nach der Halbzeit die Kräfte ausgehen, sah sich jedoch getäuscht. Das Spiel blieb zunächst weiterhin offen. Noch einmal mussten also beide Coaches eindringlich darauf hinweisen, dass die Zeit für ein Päuschen erst nach dem Abpfiff kommt und niemand seinen Gegenspieler aus den Augen verlieren darf. Die Parole „wir lassen ab sofort keinen Punkt mehr zu und holen uns jeden Rebound“ wurde dann tatsächlich beherzigt. Max & Max war es tatsächlich gelungen, die Leidenschaft in jedem Einzelnen zu wecken.

Fortan gelangen den Gegnern in den letzten vier Zehnteln nur noch 4 Punkte und vor allem durch eine konzentrierte Verteidigung aller Spieler in der kein Ball verloren gegeben wurde, kam das Team nun wieder ins Rollen. Kai, Taylan, Thorben, Mateo und Emre punkteten zudem fleißig und sicherten am Ende den Sieg mit 51:34 Punkten. Halbzeit 2 wurde so mit insgesamt 36:8 gewonnen! Die Lektion, dass man keinen Gegner unterschätzen darf und nur über Einsatz und gute Verteidigung aller Spieler gewinnen kann, hat jeder der jungen Ballkünstler hoffentlich gelernt. Bedankt euch dafür bei euren Trainern, Jungs!

Für die U11 des DBV spielten: Andreas, Colin, Emre, Kaan, Kai, Lennard, Mateo, Marius, Philip, Robin, Taylan & Thorben.

JBBL I DBV zieht in Göttingen den Kürzeren

Im dritten Auswärtsspiel der Relegationsrunde musste unser JBBL-Team eine Niederlage beim Tabellenführer Göttingen hinnehmen. Am Ende leuchtete an der Anzeigetafel ein 67:64 für den noch ungeschlagenen Gastgeber.

Der DBV Charlottenburg reiste nach Göttingen mit einem stark ersatzgeschwächtem Team: Mit Brandon Coleman, Leonik Wadehn und Mikias Mamo mussten gleich drei Starter passen. „Wir sind enttäuscht, dass wir mit leeren Händen aus Göttingen zurückkommen, aber trotz der Abwesenheit von einigen Schlüsselspieler haben wir gut gekämpft und sind immer dran geblieben„, sagt Reza Ghasseminia nach der Schlusssirene.

Gerade die Abwesenheit von Leonik und Brandon machte sich bemerkbar, bester Spieler der Partie war mit 22 Punkten und 8 Rebounds BBT-Flügelspieler Michael Javernik. Für den DBV punkteten Vincent Friederici (19), Felix Mensing (11) und Marc Friederici (10) zweistellig.

Der DBV Charlottenburg brauchte ein wenig Zeit, um seinen Rhythmus zu finden. Das erste Viertel ging mit 14:10 an den Gastgeber. Das zweite wurde mit 13:18 gewonnen, so dass man mit einem Punkt Vorsprung in die Kabine ging (27:28).

In der zweiten Halbzeiten erwiesen sich beide Teams als treffsicherer und die Begegnung blieb hochspannend. Am Ende des dritten Viertels war alles noch offen (46:46). Die Hausherren konnten sich im Laufe des entscheidenden Abschnitts absetzen (65:58), aber der DBV verwandelte in der letzten Minute noch zwei blitzschnelle Dreier und kam erneut heran (65:64). Göttingen wurde dann an die Freiwurflinie geschickt und traf beide Würfe zum 67:64.

Nun stehen für unsere Jungs drei Heimspiele in Folge auf dem Plan. Das erste steigt am kommenden Sonntag (12 Uhr) in der Sömmeringhalle. Zu Gast sind die MBC Jungwölfe, die mit dem jüngsten Sieg über Bayreuth punktgleich mit den Berlinern zogen.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Philipp Henry Czerr (5), Florian Weber (2) , Marc John Friederici (10), Dominic Driegert (1), Felix Mensing (11), Vincent John Friederici (11), Juri Snigula (7), Aris Pehlivanian (2), Maik Marangosov (7), Stefan Klajic, Philipp Bertelsmann, Nils Gonscherovski.

NBBL-Hauptrunde abgeschlossen: Dritter Platz für die AB Baskets

Mit dem Heimspiel gegen Neustadt am vergangenen Sonntag ging die NBBL-Hauptrunde für die AB Baskets zu Ende. Die Mannschaft der Leistungssportkooperation von DBV Charlottenburg, TuS Lichterfelde und dem RSV Stahnsdorf belegt nach 14 Spielen mit einer Bilanz von acht Siegen und sechs Niederlagen den dritten Platz und wird in der ersten Playoff-Runde auf den Tabellenzweiten der Staffel Nordwest, Bayer Leverkusen, treffen. Das erste Spiel geht am 20. März in Leverkusen über die Bühne.

Headcoach McCollister „sehr zufrieden“

Die Niederlage gegen Neustadt folgte einer spannenden Partie, in der viele Spieler Minuten sammeln und sich behaupten konnten. „Wir haben eine sehr gute Leistung erbracht, uns hat nur ein bisschen Erfahrung in der Schlussphase gefehlt„, erklärt Headcoach Stephan McCollister nach Spielende.

Die AB Baskets bestehen Test gegen bissige Zonenverteidigung

Das Team konnte vor allem seine Spielzüge gegen die Zonenverteidigung üben, welche die ersatzgeschwächten Neustädter über weite Strecken der Mann-Mann-Deckung vorzogen. Die Aufgabe wurde bestanden, denn 15 Korberfolge resultierten aus gut herausgespielten Vorlagen und das Rebound-Duell wurde deutlich gewonnen (48:40) – darunter 17 Offensivrebounds gegen die tief in der Zone stehende Defense der Gäste. Die Ballverluste (14 zur Halbzeit) nahmen nach dem Seitenwechsel deutlich ab.

Timon Riedel und Amani Ogette hatten in erster Linie die Aufgabe, die High-Post Position zu besetzen und von dort aus Gefahr auszustrahlen. Richtiges Spacing und Timing in den Spielaktionen stellten die Gäste dabei immer wieder vor neue Herausforderungen. Die beiden leisteten gute Arbeit. So konnten die AB Baskets schon im ersten Viertel regelmäßig punkten. Das übliche, effiziente Umschaltspiel machte den Rest und bescherte eine 22:20-Führung zur ersten Pause.

Unterhaltsamer Spielverlauf

Timon Rieder_NeustadtDas Spiel blieb im weiteren Verlauf unterhaltsam und die Führung wechselte mehrmals. Neustadt versuchte sich im dritten Viertel mit zwei Treffern aus der Distanz abzusetzen (37:43/24.). Die AB Baskets ließen sich jedoch nicht aus dem Konzept bringen, kamen mit einem Dreier von Tom Benk wieder heran (49:52), ehe Lennart Zumbusch von jenseits der Linie ausglich (54:54).

Den Gästen gelang in den Folgeminuten ein Mini-Run von 5:0 zum 58:63, worauf Tom Benk mit einem weiteren Dreier antwortete. Der Rückstand betrug zwei Punkte mit noch 80 verbleibenden Sekunden Restspielzeit. Beide Teams verzettelten sich im ersten Versuch, sodass Neustadt 30 Sekunden vor Spielende den Ball zur entgültigen Entscheidung hatte. Das Berliner Bollwerk stoppten den Drive von Samuel Mpacko und kamen nun selbst in die Situation, dass Spiel entscheiden zu können. Im letzten Angriff fehlte dann aber die nötige Cleverness um das Spiel ein weiteres Mal zu drehen. Ballverlust, Sirene, Aus. Das waren die letzten Sekunden in der erfolgreichen Hauptrunde der jungen Geschichte unserer Kooperation. In beiden vergangenen Jahren reichte es nur zum vierten Platz.

Es spielten für die AB Baskets: Jordan Müller (9 Punkte), Lennart Zumbusch (16 Punkte, 7 Rebounds), Tom Benk (13 Punkte, 5 Assists), Amani Ogette (8 Punkte, 10 Rebounds), Jonas Wagner (2), Faris Fadlelmula (4), Felix Scholtes (3), Timon Riedel, Ferdinand Gerstenberger (2), Nico Ehorn (2), Jonas Jansen-Winkeln (2 Punkte, 11 Rebounds).

Copyright Fotos: Alter Keeper. Weitere Bilder hier

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