Artikel der Kategorie: Jugend News

Abschlussfeier der JBBL

Nach der anstrengenden Saison und dem gelungenen Klassenerhalt hat sich unser JBBL-Team zum letzten Mal zusammen getroffen… aber diesmal abseits vom Basketballfeld.

In Erkner haben die Jungs und die beiden Trainer von einem seltenen Sonnentag profitiert, um verschiedene Wassersportarten auszuprobieren. „Es war der richtige Abschluss für ein tolles Team„, betont Headcoach Reza Ghasseminia.

Nun trennen sich die Wege. Während es für die älteren Spieler mit der NBBL weitergeht und die jüngeren Jahrgänge weitere Erfahrung in der Liga sammeln werden, steht Reza vor neuen Herausforderungen. Er übernimmt die U11 zusammen mit Philipp Bertelsmann und wird Trainer des Perspektivkaders, der unsere Nachwuchsspieler auf den Sprung in die Herrenwelt vorbereiten wird. „Ich kann es kaum erwarten, wieder anzufangen. Es ist besonders aufregend zu denken, dass mir einerseits die Entwicklung unserer Minis anvertraut wird und andrerseits ältere junge Spieler in ihrem Weg zum Herrenbasketball begleiten darf„, so Reza.

Assistenztrainer Michael Wende lässt sich hingegen noch ein wenig Zeit, bevor er entscheidet, wie es in der nächsten Saison weitergeht.

U14 | Fünfter Platz beim Copenhagen Invitational Tournament

Nach einer erfolgreichen u14-Saison und dem dritten Platz im Berliner Spielbetrieb wurde unserem 03er/04er-Jahrgang in diesem Jahr eine besondere Ehre zu Teil – eine Einladung zum prestigeträchtigen „Copenhagen Invitational Tournament“.

Copenhagen Invitational Tournament: Erfahrung auf höchstem Niveau

Normalerweise als reines u15-Nationalmannschaftsturnier konzipiert, wurde dieses Jahr zum 10-jährigen Jubiläum zusätzlich ein zweites Turnier für u14-Vereinsmannschaften ausgerichtet, bei dem unsere Spieler auf internationaler Bühne Erfahrungen auf höchstem Niveau würden sammeln können.

Auftaktniederlage gegen die Osloer Stadtauswahl

Nach einer reibungslosen Anreise und einem kurzen Training am Donnerstag trafen unsere Jungs im ersten Gruppenspiel am frühen Freitagmorgen auf eine Stadtauswahl aus dem norwegischen Oslo. Sichtlich beeindruckt von der Physis der Norweger fanden unsere Jungs anfangs überhaupt nicht ins Spiel und lagen schnell mit zehn Punkten zurück. Trotz eines kurzen Aufbäumens im 2. Viertel konnte man sich gegen die starken Norweger kaum durchsetzen. Die Offense verlief sich in Einzelaktionen mit viel zu wenig Bewegung abseits des Balles und in der Defense war man sichtlich beeindruckt von den großen Flügel- und Innenspielern aus Oslo, die immer wieder zu einfachen Würfen kamen und Offensivrebounds einsammeln konnten. So verlor man schließlich mehr und mehr den Anschluss und musste sich letztlich mit 50:81 deutlich geschlagen geben.

Zweites Spiel gegen Horsens IC (Dänemark)

Im zweiten Spiel des Tages traf unser Team auf die dänische Mannschaft Horsens IC. Unseren Jungs körperlich ebenfalls deutlich überlegen, konnten sich die Dänen in einem umkämpften Spiel mehr und mehr absetzen (14:27 nach dem ersten Viertel). Vor allem im Defensivrebound fehlte gegen die physischen Dänen noch zu oft der nötige Mut und Willen, sodass immer wieder zweite Chancen zugelassen wurden. Anders als im ersten Spiel verloren unsere Jungs aber diesmal nicht völlig den Faden und konnten das zweite Viertel mit 15:13 für sich entscheiden. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe – das dritte Viertel ging an Horsens (18:23), das vierte wieder an den DBV (21:15). Letztlich konnte man aber den im ersten Viertel angehäuften Rückstand nicht mehr ausgleichen, sodass das Spiel mit 65:84 an den Horsens IC ging. Dank der deutlich sichtbaren Leistungssteigerung und einer starken kämpferischen Leistung gingen unsere Jungs trotzdem mit einem guten Gefühl und viel Selbstvertrauen für das letzte Gruppenspiel aus diesem ersten Turniertag.

Harter Kampf gegen den niederländische Meister

Der Samstag begann für unsere Jungs gleich wieder mit einem echten Schwergewicht – mit der Basket Academie Limburg stand der niederländische Meister auf dem Parkett bereit. Beiden Teams waren die anstrengenden Spiele vom Vortag deutlich anzumerken. Leider konnten unsere Jungs zuerst nicht an die kämperisch starken Leistungen vom Freitag anknüpfen: Anstatt die sichtbare Müdigkeit der Niederländer auszunutzen, war man stets einen Schritt langsamer als diese und lief dem Spielgeschehen meist hinterher. Erst in der zweiten Halbzeit fand man zu den eigenen Stärken zurück – endlich wurde mit dem nötigen Willen und der nötigen Physis gereboundet und verteidigt, in der Offense wurde der Ball bewegt und gute Abschlüsse herausgespielt. Letztlich verlor man das Spiel nach einer starken zweiten Hälfte mit 61:74. Insbesondere im Reboundverhalten, wo endlich alle fünf Spieler mitarbeiteten und bei der guten Ballbewegung in der Offense zeigte unser Team eine geschlossene Teamleistung und bewies mentale Stärke.

Der fünfte Platz war von Anfang an das realistiche Ziel

Mit dem Bewusstsein, in einer schweren Gruppe in allen Spielen das Beste gegeben und starke Leistungen gezeigt zu haben, sah man dann auch zurecht keine hängenden Köpfe, sondern selbstbewusste und um die eigenen Stärken wissende Spieler mit dem festen Willen, sich im nun folgenden Überkreuzspiel gegen den dänischen Klub Vaerlose BBK den ersten Sieg zu holen und damit die Chance auf den fünften Platz beim Copenhagen Invitational Tournament zu bewahren.

Zu später Stunde um 19:30 Uhr begann dann das nun schon vierte Spiel in nur zwei Tagen, doch von Müdigkeit oder Erschöpfung war nichts zu merken. Von Anfang an dominierte man das Spiel an beiden Enden des Feldes und ließ den dänischen Gastgebern keine Chance – 18:5 nach dem ersten Viertel. Obwohl nun nur noch acht einsatzfähige Spieler zur Verfügung standen wurde die Intensität eher nochmal erhöht und durch intensive Defense einfache Überzahlsituationen herausgespielt. Zur Halbzeit führte man deshalb verdient mit 39:19. Trotz der komfortablen Führung hielt unser Team auch in Halbzeit zwei das hohe Niveau in Offense und Defense aufrecht und erarbeitete sich Erfolgerlebnis um Erfolgserlebnis. Am Ende stand ein verdienter 74:38 Erfolg auf der Anzeigetafel und ein erschöpftes, aber überaus zufriedenes, Team auf dem Feld. Kurz bevor man sich mit dem Shuttlebus auf den Weg zurück in die Unterkunft machte, erfuhr man aber noch, gegen wen das Spiel um den als Ziel ausgegebenen Platz fünf am kommenden Sonntagmorgen gehen würde: Die bereits bekannte Mannschaft aus Oslo aus dem Auftaktspiel am Freitag!

Gleicher Gegner wie beim Auftakt, anderes Ergebnis: Der DBV ist fünfter!

Nach einer kurzen Nacht und mit müden Gesichtern machte sich unser Team bereits am frühen Sonntagmorgen auf den Weg zur Farum Arena, in der bereits um 8:30 Uhr der Tip-Off erfolgen würde. Das Warm-Up versprach jedoch erstmal nichts Gutes: Verschlafen, still und langsam sahen die ersten Korbleger und die ersten Minuten bis zur Kabinenbesprechung aus.

Nun zeigte sich aber, dass das Team, das heute auf dem Feld stand, kaum noch Ähnlichkeit mit dem hatte, das am Freitag mit 31 Punkten gegen die Norweger verloren hatte! Von Anfang an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe in dem sich beide Teams nichts schenkten, jeder Rebound war umkämpft, jeder Punkt wurde beklatscht und diesmal stemmte man sich mit Erfolg als Team gegen die physischen Norweger.

Am Ende des erste Viertels stand ein gerechtes 15:15 auf der Anzeigetafel.

Das 2. Viertel gehörte unseren Jungs: Befeuert von der Möglichkeit, die 31-Punkte Niederlage wettzumachen zeigte man nun das ganze Spektrum der eigenen Fähigkeiten: Die Scoringlast wurde gleichmäßig auf mehrere Schultern verteilt, der Ball lief flüssig durch die eigenen Reihen und so konnte mit selbstloser, teamoriertier Spielweise immer wieder der frei Mann gefunden und der Ball aus allen Distanzen im Korb untergebracht werden. Defensiv hellwach zwang man die Norweger zu schweren Würfen und ließ diesmal – ganz anders als noch am Freitag – durch ein hervorragendes Reboundverhalten kaum noch zweite Wurfversuche zu. Halbzeitstand: 31:24 für den DBV Charlottenburg.

Das 3. Viertel begann wie das zweite endete und Punkt für Punkt konnte die Führung und das eigene Selbstvertrauen ausgebaut werden (48:32 nach dem dritten Viertel). So nah dran am Erfolg machte sich nun zu Beginn des 4. Viertels doch die Müdigkeit bemerkbar. Unkonzentriert und überhastet im Abschluss und kurzzeitig überrascht von einer 1-2-1-1 Zonenpresse der Osloer ließ man den Gegner Stück für Stück ins Spiel zurückfinden und neue Hoffnung schöpfen. Drei Minuten vor Schluss war der Vorsprung auf nur vier Punkte zusammengeschmolzen.

Anstatt in Panik zu verfallen, zeigte man nun aber die über das Turnier erworbene mentale Stärke und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. An der Freiwurflinie präsentierte man sich nervenstark (8 von 12 im 4. Viertel) und konnte trotz der druckvollen und engagiert kämpfenden Osloer Verteidigung schwierige Würfe im Korb unterbringen, um dem Osloer Lauf zu begegnen. Nach einer dramatischen und spannenden Schlussphase stand am Ende ein 66:59-Sieg auf der Anzeigetafel: Die geglückte Revanche nach der hohen Auftaktniederlage und der verdiente fünfte Platz nach einem großartigen „Copenhagen Invitational Tournament“!

Für den DBV spielten: T. Schäplitz (früher Berliner SC), J. Abrokwa, C. Rasche (früher Basket Dragons Marzahn, BBC90 Köpenick), R. Kerstan (früher City Basket), A. Schweizer (SSV Lok Bernau), B. Özdemir (früher BBS, City Basket, VfL Lichtenrade), L. Mario, T. Seithe (früher Basket Dragons Marzahn, BBC90 Köpenick), A. Zelys, J. Grimmer (SSV Lok Bernau)

Vincent und Clara beim Natio-Lehrgang

Vincent Friederici (letzte Saison JBBL) und Clara Wilke (U14) dürfen weiter von einer Aufnahme in den Kader der Nationalmannschaft träumen. 

Vincent hat am Pfingstwochenende den viertägigen Lehrgang der U16 in Heidelberg absolviert. Der Jahrgang 2001 trainierte zunächst zusammen mit der U15 und der U18 und blieb am letzten Tag allein unter den Anweisungen von Headcoach Alan Ibrahimagic und den Assisistenztrainern Marius Huth und Jan-Philipp Eichberger. 

Dass der Auftaktlehrgang jährlich mit allen drei Kadern zusammen stattfindet sei vor allem für die jüngeren Jahrgänge von großem Vorteil, weiß DBB-Bundestrainer Kay Blümel: „Die jungen Spieler können so zu den älteren aufschauen und einen guten Vergleich ziehen. So lernen sie das spätere Niveau bereits in ihren jungen Jahren kennen.“

Der nächste Lehrgang findet vom 13. bis zum 21. Juli statt. 

Für Clara ging es hingegen nach Grünberg, wo sich die U15 traf. Unsere Spielerin wurde zum Lehrgang eingeladen, obwohl sie ein Jahr jünger ist als ihre Mitspielerinnen. Deshalb war schon die Einladung eine große Ehre und die Gelegenheit, für das nächste Jahr Erfahrungen mitzunehmen. „Es hat sehr viel Spaß gemacht, sie hat viel gelernt und tolle Leute kennengelernt“, kommentiert Clara bei der Heimfahrt. 

„Wir hatten 40 Mädchen bei der Sichtung in Grünberg. Und alle Coaches haben unisono gesagt: Eine solche Qualität haben wir noch nicht gesehen. Sowohl von den Fähigkeiten her als auch von der Bereitschaft war das einfach toll. Wir haben den Spielerinnen tagsüber sehr viele Informationen gegeben und festgestellt, dass sie in der Lage waren, das abends bei den Spielen auch umzusetzen. Ein großes Lob geht noch an die Vereine, denn die Spielerinnen sind in einem sehr guten Zustand angekommen und wir sind sehr froh, dass wir keine Verletzung beklagen mussten. Letztlich war die Nominierung eine sehr schwierige Entscheidung, weil das Leistungsniveau so hoch war. Wir fahren mit einem tollen Kader nach Kaunas“, sagte Bundestrainerin Janet Fowler-Michel.

Clara wird in Berlin nicht lange bleiben: am 15. Juni steht die nächste Reise an. Mit dem 2002er-Team des BBV fährt sie nach Kopenhagen. 

HWC 2017: Dritter Triumph für die Albatrosse

Pfingstmontag, 19:40. Heiko Mehnert, Vorstandsvorsitzender des DBV Charlottenburg, hat sich gerade bei allen Trainern, Eltern, Zuschauern, Schiedsrichtern, Kampfgericht und beim Orga-Team bedankt und ruft anschließend den Sieger auf das Treppchen der Jubiläumsauflage des Hermut-Weber-Cups (HWC).

Berliner Finale

Das war Alba Berlin – zum dritten Mal – nach dem Turniersieg 2008 und 2014. Im Berliner Finale setzte sich der „Rekordmeister“ gegen Neuling Friedenauer TSC mit 62:37 durch. Die Albatrosse konnten sich nach einem ausgeglichenen Spielanfang im Laufe des zweiten Viertels absetzen und bauten dann den Vorsprung nach und nach aus. Den Friedenauern blieb somit der Traum verwehrt, im ersten Jahr der Teilnahme bereits den Titel zu holen. Dieses Kunststück gelang bislang nur ratiopharm Ulm 2012. Die Albatrosse schafften dabei etwas Historisches: Sie gehen als erster Turniersieger in die Geschichte ein, die in der Vorrunde nur Dritter wurden.

Bayern München mit dem dritten Platz

Titelverteidiger Bayern München stand erstmals nicht im Endspiel des HWC. Die Bayern ließen sich im Halbfinale am Ende eines hoch emotionalen Spiels vom Friedenauer TSC (47:61) überraschen und mussten sich dann mit dem Platz 3 begnügen. Die Auswahl des Hamburger Verbands spielte die erste Hälfte auf Augenhöhe, ließ den Gegner im dritten Abschnitt jedoch davonziehen. Erst in der Schlussphase starteten die Norddeutschen eine erfolglose Aufholjagd. Die Bronzemedaille holte sich somit der FC Bayern München mit 44:37. Bitter: Im Halbfinale gegen Alba Berlin hatten die Nordlichter noch den Wurf zum Sieg gehabt, konnten aber die entscheidenden Punkte nicht erzielen (38:39).

Skyliners Frankfurt und Auxilium Basket Academy Torino gewinnen Platzierungsspiele

Im Spiel um Platz 5 siegten die Skyliners Frankfurt um Isaac Bongas jüngeren Bruder Joschua gegen Bamberg mit 54:44. Die Frankfurter machten somit den Montag perfekt, nachdem sie am Vormittag den Gastgeber DBV Charlottenburg zum Spiel um Platz 7 geschickt hatten. Der HWC-Ausrichter kämpfte drei Viertel lang auf Augenhöhe, sah aber am Ende die Kräfte schwinden.

Im Spiel um Platz 7 wartete die Auxilium Basket Academy Torino, die ihr Spiel gegen Bamberg deutlich verloren hatte. Die Italiener gingen in den Finaltag mit einem Sieg aus der Vorrunde – gegen den DBV Charlottenburg. Diesmal bemühten sich die Charlottenburger um ein besseres Ende und blieben den Turinern konstant auf den Fersen. Die Auxilium Academy traf allerdings in der entscheidenden Phase besser und konnte sich am Ende über den knappen Sieg (46:42) und den siebten Platz freuen.

Im Anschluss an die Siegerehrung hat vergab der DBV-Vorstand auch die beiden individuellen Preise. Bester Spieler des zehnten HWC wurde Luca Stübel (Foto unten links) von ALBA Berlin. Levi Bötticher (Foto unten rechts) wurde als bester Defensiver Spieler des Turnier ausgezeichnet.

Luca Stübel (MVP 2017)

Levi Bötticher (Best Defensive Player)

U20 | Glänzende Oberliga-Quali

Unsere U20 spielt nächstes Jahr wieder Oberliga. In der Quali-Runde ließ die Mannschaft um NBBL-Assistenzcoach Yannick Eisenhart die Konkurrenz nicht an sich herankommen und buchte mit drei Kantersiegen ihr Ticket für die höchste Klasse. 

In der Halle der JFK-Schule in Zehlendorf durften der DBV Charlottenburg, der Berliner SC, die BG Zehlendorf und die Weddinger Wiesel die letzten beiden Plätze unter sich ausspielen.

Los ging es mit der Partie gegen den Berliner SC, in dem auch unser JBBLer Vincent Friederici auflief. 

Die Mannschaft schloss ein verkrampftes erstes Viertel mit einem 8-Punkte-Rückstand ab, der sich wie ein Weckruf auf die Mannschaft auswirkte. Unser Team legte an Tempo zu und übernahm die Kontrolle über das Spiel. 

Noch im zweiten Viertel gelang der Führungswechsel, dann veranstalteten die Charlottenburger ein überzeugendes Solo. Am Ende wurde das Spiel mit 93:46 gewonnen. Tom Benk war mit 19 Punkten Topscorer. 

Das war die beste Voraussetzung für das frühzeitige Erreichen des Ziels. Mit einem Sieg gegen die BG Zehlendorf machten die Jungs die Sache klar. Der Endstand glich komischerweise dem des ersten Spiels, dennoch war der Spielverlauf ganz anders und der Sieg nie wirklich gefährdet. Amani Ogette führte das Team zum 93:46-Sieg und damit in die Oberliga. 

Im letzten Spiel setzte sich der DBV Charlottenburg dann gegen die Weddinger Wiesel mit 88:47 durch. Bester Werfer war gegen das überwiegend mit U18-Spieler bestückte Team Center Akim Jonah mit 26 Zählern. 

Anschließend nahmen unsere Jungs auf der Tribüne Platz und schauten sich das Spiel an, das den letzten Oberligist ermittelte. Die BG Zehlendorf dominierte die erste Spielhälfte, aber der Berliner SC kam nach der Pause wieder heran. Es war Vincent, der mit einem And-One dem BSC den entscheidenden Schub gab. Dank dem 65:60-Sieg durften dann die Nordberliner den DBV Charlottenburg in die Oberliga begleiten. 

Noch drei Wochen zum HWC17

Wie jedes Jahr bereitet sich unsere DBV-Family zwischen Saisonende und Pfingsten auf den Hermut-Weber-Cup (HWC) vor. 2017 ist allerdings ein besonderes Jahr, denn unser Turnier zum Andenken an einen Ur-DBVler wird zum zehnten Mal ausgetragen.

Zum zweiten Mal ist Italien dabei

Gleich fünf Teams werden am Pfingstwochenende – vom 3. bis zum 5. Juni – die Reise in die Hauptstadt antreten, und dies nicht wegen des gleichzeitig stattfindenden Turnfests. Den längsten Weg hat mal wieder ein ausländischer Vertreter: Zum zweiten Mal in der HWC-Geschichte ist mit der Auxilium Basket Academy Torino ein Team aus Italien am Start. Der Erstligist hat sich im vergangenen Jahr mit weiteren kleineren Vereinen aus der Umgebung zusammengeschlossen, um Basketball in der Region Piemont zu fördern.

Finalisten 2016 bereiten sich auf Revanche vor

Titelverteidiger FC Bayern München ist jedenfalls dabei und peilt den dritten Turniersieg seit 2013 an. Letztes Jahr konnten die jungen Bayern einen Start-Ziel-Sieg gegen die Brose Youngsters Bamberg landen (35:31) und hatten mit Luis Wulff auch den wertvolleren Spieler des Turniers in ihren Reihen. Dieses Jahr sind die Franken mal wieder die ersten Herausforderer des amtierenden Meisters und wollen den kleinen HWC-Fluch brechen, denn Bamberg stand schon zweimal im Finale, und wurde immer besiegt.

Frankfurt und HBV-Auswahl erstmals am Start

Ein absoluter Neuling sind die Fraport Skyliners, die sicher als solcher kein Lehrgeld zahlen werden. Die Hessen hatten schon in dieser Saison acht Spieler des Jahrgangs 2004 in der U14 spielen lassen und konnten sich somit einen kleinen Vorteil gegenüber der Konkurrenz verschaffen.

Aus dem Norden kommt die Hamburger Auswahl 2004, und damit ist nach der Abstinenz im vergangenen Jahr wieder ein Team von der Alster dabei. Vor zwei Jahren schaffte es Bramfeld bis in Halbfinale und wurde am Ende Vierter. Mit gebündelten Kräften dürfte dieses Mal noch mehr drin sein.

Drei Oberligisten für Berlin

Die Hauptstadt schickt beide Finalisten des Quali-Turniers ins Rennen: Alba Berlin und der Friedenauer TSC haben am vor-vergangenen Wochenende gezeigt, dass beide das Zeug zum Turniersieg haben. Die Albatrosse fuhren 2014 den letzten Sieg eines Berliner Teams ein.

Gastgeber DBV Charlottenburg komplettiert das Teilnehmerfeld. Nach der gelungenen Oberliga-Qualifikation und dem tapferen Kampf im Viertelfinale wollen unsere Jungs beim HWC zeigen, dass die ersten Trainings schon Früchte tragen und den sechsten Platz vom Vorjahr verbessern.

Alle Spiele werden in der Sporthalle in der Zauritzweg ausgetragen. Der Spielplan wird in Kürze veröffentlicht. Gespielt wird nach dem Modus der vergangenen Jahre. Die acht Teams werden in zwei Gruppen aufgeteilt. Nach den ersten drei Spiele finden die Kreuzspiele statt, die die vier Halbfinalisten ermitteln. Jedes Team spielt somit sechsmal in drei Tagen.

HWC-Vorrunde

Gruppe A: Bayern München, DBV Charlottenburg, Fraport Skyliners, Auxilium Basket Academy Torino

Gruppe B: Alba Berlin, Brose Bamberg, HBV Auswahl 2004, Friedenauer TSC

Vincent Friederici zum U16-Lehrgang eingeladen

Der Traum rückt immer näher. Nach dem Lehrgang im Januar wurde unser JBBL-Spieler Vincent Friederici zum Lehrgang in Heidelberg eingeladen.

U16-Bundestrainer Alan Ibrahimagic hat 15 Spieler zum gemeinsamen dreitägigen Auftaktlehrgang mit der U15 und der U18 am Pfingstwochende eingeladen.

Ich bin froh dabei zu sein und hoffe das ich auch weiterhin eingeladen werde zu den nächsten Lehrgängen“, sagt Vincent.

Der große Traum ist die Teilnahme an der EM in Montenegro: „Ich hoffe am aller meisten, dass ich mit zu der EM darf. Dafür werde ich weiterhin hart arbeiten. Die DBV-Trainer haben mir schon ihre Hilfe zugesichert.

Die Lehrgangsleitung liegt bei Bundestrainer Henrik Rödl, betreut werden die Nachwuchs-Korbjäger des Weiteren von den Bundestrainern Kay Blümel und Harald Stein, den Trainern Marius Huth und dem Ex-DBVler Jan-Philipp Eichberger und Matthias Sonnenschein, Athletik-Trainer Arne Greskowiak, den Physiotherapeuten Matthias Passarge und Bogdan Suciu und den Team-Betreuern Heikel Ben Meftah und Gabriel Strack.

U14.1 schafft es in die Oberliga

Am vergangenen Wochenende fand in der Max-Schmeling-Halle die zweite Runde der Qualifikation für die U14-Saison 2017/18 statt. Das Ergebnis: Der DBV Charlottenburg wird auch in der kommenden Saison eine Mannschaft in jeder Stufe der Altersklasse U14 ins Rennen schicken.

Unsere U14.1 hatte als gesetztes Team einen sehr kurzen Weg zum Ziel. Mit einem Sieg in der ersten Runde gegen TuS Lichterfelde 2 hat sich die Mannschaft um Headcoach Patrick für die Oberliga qualifiziert. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit (13:11), steigerten die Jungs die Qualität ihrer Arbeit in der Defensive und konnten sich somit absetzen. Der 39:28-Sieg war gleichbedeutend mit dem Ticket für die Oberliga 2017/18. Im Viertelfinale ging es dann gegen die erste Mannschaft von TuSLi. Das Spiel wurde am Ende mit 28:38 verloren, aber die spielerische Leistung macht schon jetzt Lust auf mehr. Am Ende des Tages setzte sich die erste Mannschaft von ALBA Berlin in einer packenden Finalbegnung gegen den Friedenauer TSC durch (29:27). DBV 1 beendete das Turnier mit einem ordentlichen 7. Platz.

Die U14.3 wird hingegen in der Bezirksliga antreten. Das Team um Max Goericke bekam es zunächst mit den Kreuzberger Tigers und dann mit Hellas Basket zu tun. Da beide Partien verloren gingen, schaffte es das Team am Ende auf Platz 31.

Und die U14.2? Sie hatte sich ihr Ticket für die kommende Landesliga schon im ersten Anlauf gesichert, so konnte sie ohne Druck aufspielen und sogar für beste Unterhaltung sorgen: So kam es im spannendsten Spiel des Wochenende gegen Friedenau 3 zu einer dreifachen Verlängerung, in der unsere Jungs am Ende die Oberhand behielten.

Wir freuen uns schon auf die nächste Saison und wünschen allen Teams maximalen Erfolg 🙂

JBBL | Patrick Deitel neuer Headcoach

Patrick DeitelEr ist schon lange beim DBV Charlottenburg als Trainer und Co-Trainer tätig. Viele Jahre war er für die Jugendabteilung ein wichtiger Teil im Bereich der U14 und dort speziell für die individuelle und taktische Ausbildung unser DBV Spieler verantwortlich.

Patrick Deitel wird ab dieser Saison neuer Headcoach unserer JBBL Mannschaft. Er löst damit Reza Ghasseminia ab, der zum Ende der Saison fulminant den Klassenerhalt gesichert hat. Wir freuen uns auf Patricks Arbeit für die kommende Saison 2017/18 und bedanken und für die Leistung von Reza und seinem Trainerteam.

Reza wird uns selbstverständlich in Zukunft weiterhin als Teil unserer DBV-Family als Trainer unterstützen. In welcher neuen und spannenden Funktion er uns erhalten bleibt, werden wir zeitnah bekannt geben. 

JBBL-Tryouts des DBV Charlottenburg

Der DBV Charlottenburg lädt alle am Jugendleistungssport interessierten Spieler der Jahrgänge 2002 und 2003 zu unseren öffentlichen JBBL-Tryouts ein! 

Du kannst dort Deine Fähigkeiten unter Beweis stellen und dich für einen Platz in der U16-Bundesligamannschaft empfehlen!

Die öffentlichen Trainings finden statt am: 

Donnertstag, 11.05.2017 in der Zeit von 17 bis 19 Uhr in der Sporthalle Charlottenburg (Sömmeringstr. 29, 10589 Berlin)

Sonntag, 14.05.2017 in der Zeit von 10 bis 12 Uhr in der Sporthalle Schillerstraße (Schillerstraße 125, 10625 Berlin, obere Halle).

Die Teilnahme an beiden Tryout-Terminen ist ausdrücklich erwünscht!

Alle interessierten Spieler melden sich bitte bis zum 10.05.2017 unter Angabe folgender Informationen per Mail an patrick.deitel@dbv-charlottenburg.de an:

Vor- und Nachname
Geburtsdatum
Körpergröße
Position
Kontaktdaten (Handynummer und Mailadresse)
Aktueller Verein
Mailadresse Heimvereinstrainer

Die Trainings werden von Patrick Deitel geleitet. Solltest Du zu den obigen Terminen verhindert sein oder vorab Fragen haben, kannst Du Dich ebenfalls unter der oben genannten Mailadresse melden.

Wir freuen uns auf Dich!

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