Artikel der Kategorie: Jugend News

NBBL | AB Baskets träumen lange vom großen Coup bei Alba

Das erste Auswärtsspiel der NBBL-Saison führte am Wochenende die AB Baskets nur weniger Kilometer entfernt von der heimischen Sömmeringhalle: Für Headcoach Arvid Thamm und seine Jungs stand die Partie beim Gruppenfavoriten Alba Berlin auf dem Plan.

Die Albatrosse mussten die Ausfälle von einigen ProB-Spielern hinnehmen, die gleichzeitig in Schwelm ihr Ligaspiel absolvierten, aber das änderte nur wenig an der Spielweise der Hausherren: Tempo, Tempo und nochmal Tempo, egal mit welchen Akteuren auf dem Parkett.

Und genauso starteten die Albatrosse ins Spiel: Mit ihrer aggressiven Defense setzten sie sofort unser Team unter Druck und erarbeiteten sich Fastbreaks-Punkte. Auf dem Scouting waren am Ende des ersten Viertels schon sechs Turnovers und eine niedrige Wurfquote (4/15 FG) verbucht worden. Dennoch konnte Arvid mit dem Ergebnis zufrieden sein (16:13), aber vor allem die Transition Defense bereitet ihm wie erwartet Kopfschmerzen.

Im zweiten Vierten gewinnt das Spiel noch an Spannung: In der Offensive zahlt sich die Teamarbeit unserer AB Baskets, die dann zur Halbzeit 8 Offensivrebounds, 7 Steals, 11 Assist und eine Wurfquote von 36% (13/36 FG) sammeln. Die guten Zahlen auf dem Papier spiegeln sich auch im Ergebnis, das zweitweise die AB Baskets vorne sah. Zur Halbzeite beträgt der Abstand nur ein Punkt: Alba führt mit 33:32. Auf dem Weg in die Kabine hat Arid eine klare Meinung dazu, was man noch braucht: “Wir müssen in der 2. Halbzeit besser auf den Ball aufpassen, physischer verteidigen und den Druck noch erhöhen. Offensiv erarbeiten wir uns gute Abschlüsse, aber können im Fast Break noch besser abschließen.”

„Besser auf den Ball aufpassen“ verstehen die Jungs wohl nicht ganz, denn unter Albas Druck verlieren die AB Baskets durchschnittliche einen Ball pro Minute, was eine große Einschränkung auch für die Offensive war. Zudem baute Alba wieder auf ihren Big Man Finn Dötngens (22 Punkte und 11 Rebounds), der seine körperliche Überlegenheit fruchten ließ. Trotz Turnovers und Schwierigkeiten in der Defensive blieben die AB Baskets auch im dritten Abschnitt im Windschatten des mächtigen Gegners (51:47) und versuchen zum Auftakt des entscheidenden Viertels mit der Umstellung auf Zone-Defense eine Überholmanöver zu starten. Leider geht der Plan nicht auf: Alba findet immer wieder die Lücken in der Zone und trifft sowohl von unten als auch mehrfach aus der Distanz. Die missglückte Umstellung nutzt im Endeffekt nur den Albatrossen, die den Vorsprung bis auf 14 Punkte ausbauen und ihn bis zur Schlusssirene verteidigen. Am Ende leuchtete ein 72:60 für die Albatrosse an der Anzeigetafel.

O-Ton Arvid: „Wir haben heute gezeigt bekommen, wie viel Intensität ausmacht. Wir waren es nicht gewohnt 40 Minuten zu rennen und dieses Tempo zu gehen. Es ist bewundernswert wie die Teams von Vladi das von der ersten bis zur letzten Minute können. Wir haben heute die Großen schlecht verteidigt und viele einfach Punkte und zweite Chancen abgegeben. Inside müssen wir deutlich besser verteidigen und lernen. Positiv waren die insgesamt 18 Assists, zum Teil sehr schöne Angriffe und das wir uns mehr Angriffe als der Gegner erarbeiten konnten. Am Ende killen uns die 26 Turnover, 3/20 getroffene Dreier und 44% FW Quote“.

Es spielten für die AB Baskets: S. Fejer (11), M. Marweld (1), A. Poljac (4), L. BRIESEMEISTER (6), T. SHAKED (7), J. BERGENDAHL (4), F. VON SALDERN (25), L. Carstens, E. Schüler (2), B. ÖZDEMIR, M. Jovanovic

NBBL | Es ist wieder Derby-Zeit

Nach dem erfolgreichen NBBL-Saisonauftakt gegen Leverkusen steht für die AB Baskets die vermutlich schwierigste Aufgabe der Vorrunde auf dem Zettel. Am Samstag (18 Uhr) hat das Team um Headcoach Arvid Thamm in der Max-Schmeling-Halle A gegen die Albatrosse seinen ersten Auswärts-Auftritt.

Alba hat zum Auftakt in Jena klar mit 111:80 gewonnen. Das Spiel war schon zur Halbzeit (63:26) eigentlich entschieden. Für Arvid eine klare Sache: Die Stadtrivalen sind die Favoriten für das Spiel und auch für die NBBL-Meisterschaft.

Wir treffen auf ein sehr physisches und starkes Team, das auch mit der zweiten und dritten Garde sein temporeiches Spiel ohne Leistungsverluste erbringen kann. Wir werden versuchen, ihr schnelles Spiel zu unterbinden und ihnen das Tempo wegzunehmen. Aber mir ist es viel wichtiger, dass wir selbst mit Selbstvertrauen antreten und unser Spiel machen, ohne das Scoreboard zu betrachten. Je länger wir das Spiel offen halten, desto mehr Chancen haben wir, das Team aus Prenzlauer Berg zu überraschen. Die Motivation bei unseren Jungs ist gewohnt riesig und wir freuen uns auf das Spiel.

JBBL | Deitel: „Ein talentiertes Team“

Am Wochenende startet auch die JBBL von Headcoach Patrick Deitel in die neue Saison. Und die Jungs dürfen gleich zweimal aufs Parkett: Am Samstag (15 Uhr) ist der DBV Charlottenburg zu Gast beim Friedenauer TSC, am Sonntag empfängt das Team (12 Uhr, Sömmeringhalle) die Junior Löwen aus Braunschweig.

Patrick hat sich vor dem Auftakt noch kurz Zeit genommen, um über die Saison zu sprechen.

Hallo Patrick, nach sieben Monaten ist es wieder so weit. Wie lief die Vorbereitung?
Gerade zu Beginn der Corona-Pandemie war es eine Herausforderung mit
den damals stark eingeschränkten Möglichzeiten hinsichtlich kontaktlosem
Sporttreiben, fehlenden Hallen, etc. eine gute Vorbereitung auf die
Beine zu stellen. Die Jungs haben aber gut mitgearbeitet und waren sehr
flexibel, sodass wir meiner Meinung nach einen guten Weg gefunden haben.
Inzwischen hat sich der Trainingsbetrieb ja soweit normalisiert, dass
wir eigentlich keine großen sportlichen Einschränkungen mehr haben.
Welchen Einfluss hat Corona auf den Trainingsalltag und auf die
Leistungen der Einzelspieler?
Inzwischen macht sich Corona im Trainingsalltag hauptsächlich durch das
ständige Hände desinfizieren, Maske tragen, etc. bemerkbar, aber da wir
grundsätzlich wieder normal trainieren können, hat sich der Einfluss auf
das Training stark verringert.
Wie schätzt du dein Team ein? 
Wir haben wieder ein junges Team am Start, mit vielen Spielern, die in
der abgebrochenen letzten u14-Saison auf Kurs waren, in Berlin ganz weit
vorne zu stehen. Dazu kommen einige Veteranen, die bereits im
vergangenen Jahr Erfahrungen gesammelt haben. Alles in allem ein sehr
talentierter Mix aus Spielern, die nach der langen Zwangspause alle heiß
darauf sind, sich endlich wieder auf höchstem Niveau mit ihren
Konkurrenten zu messen!
Wer sind die Gruppenfavoriten?
Gruppenfavorit wie eigentlich jedes Jahr ist vermutlich Alba Berlin,
die von der Spitze nur schwer zu verdrängen sein werden. Aber auch alle
anderen Teams sind gut aufgestellt und es wird ein intensiver Kampf um
die Spitzenplätze werden, an dem wir uns natürlich sehr gerne beteiligen
werden!
Wie geht es insgesamt dem Berliner Basketball in dieser Altersklasse?
Ich denke, dass Berlin als Basketballstandort in der JBBL weiter auf
höchstem Niveau mitspielt. Viele gute JBBL-Programme auf engem Raum
zeigen, wie viele starke Spieler der Standort Berlin hervorbringt. Die
Corona-Zeit war natürlich für alle schwierig, aber ich glaube, die
Berliner Vereine sind bisher verhältnismäßig gut durch die Krise gekommen.
Vielen Dank und viel Erfolg!

NBBL | AB Baskets ringen die Giants Leverkusen nieder

Nach sieben Monaten Pause durften am vergangenen Wochenende die AB Baskets wieder für ein Punktespiel aufs Parkett. Im Geisterspiel gegen die Giants Leverkusen wartete auf das neuformierte Team von Headcoach Arvid Thamm einen komplizierter Gegner mit physischen Guards, große Big Men und einer gewissen Körperlichkeit unter dem Brett, da wo unser Team auf keinen echten Center zählen kann.

Das war zum Anfang gar nicht zu merken. Die AB Baskets packten ordentlich bei den Rebounds zu und scorten dank schneller Spielzüge gut am Brett. Das erste Viertel beendeten die Hausherren mit einem kleinen Vorsprung (19:16).


Der zweite Abschnitt entwickelte sich als schneller Schlagabtausch: Leverkusen machte mit sechs Punkten den Anfang, die AB Baskets reagierten mit einem 10:0-Lauf (28:19), die Giants kamen wieder heran. Zur Halbzeit blieben den Berlinern nur noch sechs Punkte Vorsprung (35:29), Linus Briesemeister war bist dato mit 15 Punkten bester Scorer.


„Wir haben in den ersten 20 Minuten zwar keinen Dreier getroffen, aber gut am Brett abgeschlossen (60%) und nur einen Freiwurf verworfen (5/6). Die Arbeit am Brett gegen ein deutliches größeres Team lief gut: Wir haben schon 19 Rebounds geholt und nur 5 Offensivrebounds abgegeben. Verbesserungsfähig ist hingegen der Spielaufbau: 10 Turnover im Dribbling sind zu viele, 3 Assists zu wenig“, bilanzierte Arvid auf dem Weg in die Kabine.  


Im dritten Viertel versuchten die AB Baskets die Komplexität der Aufgabe für die Giants zu erhöhen: Arvid rollte unterschiedliche Verteidigungsarten auf das Feld und die Intensität sieg. Leverkusen bekam das zu spüren und erzielte im dritten Abschnitt nur zehn Punkte. Auf der anderen Seite trafen die Berliner die beiden einzigen Dreier des Spiels und erarbeiteten sich dank schneller Ballbewegung generell gute Würfe. In Zahlen übersetzt: Die AB Baskets gewannen das Viertel mit 19:10 und bauten den Vorsprung aus (54:39).


Die Giants sahen sich mit dem Rücken zur Wand und waren gleich zu Beginn des entscheidenden Abschnittes alles in den Ring: Trotz der vielen Ballgewinnen kamen die Gäste aber selten zu hochprozentigen Würfen und blieben auf Distanz. Die AB Baskets spürten die schleichende Verzweiflung des Gegners und attackierten aggressiv den Korb. Die Niedersachsen konnten sich nur mit Fouls verteidigen und baten unser Team vermehrt an die Freiwurflinie. Daraus entstandt ein kleiner Run, der für den höchsten Vorsprung und die Vorentscheidung sorgte (63:42/36.).


In den letzten vier Minuten wechselten die Coaches dann munter durch und fuhren mit 63:51 den ersten Saisonsieg ein. Entscheidender Faktor war am Ende, neben der guten Zweierquote (50%), die den defizitären Distanzwurf (2/18) kompensieren konnte, vor allem die große Leistung unter dem Korb, wo Willen und Einsatz den körperlichen Vorteil der Leverkusener deutlich verringern konnten.


„Das ist ein wichtiger Sieg und ein guter Start in die Saison. Ich bin überzeugt, dass Leverkusen im Laufe der Saison noch deutlich stärker werden wird. Wir müssen Defensiv einige Sachen verbessern und das nicht nur um nächste Woche bei Alba (Samstag, 18 Uhr, Max-Schmeling-Halle A) bestehen zu können. Offensiv brauchen wir noch mehr Rhytmus und wollen weiter zusammen wachsen. Unsere Teamchemie entwickelt sich sehr gut und alle kämpfen füreinander“, kommentiert Arvid nach der Schlusssirene.

Es spielten für die AB Baskets: S. Fejer (11), M. Marweld (1), A. Poljac (4), L. BRIESEMEISTER (6), T. SHAKED (7), J. BERGENDAHL (4), F. VON SALDERN (25), L. Carstens, E. Schüler (2), B. ÖZDEMIR, M. Jovanovic

AB Baskets | NBBL TRY-OUTS

Du möchtest Teil des erfolgreichen Projekts werden und Bundesliga spielen?

Dann zeige dich bei den Try-Outs der AB Baskets.

Die Leistungssportkooperation DBV Charlottenburg/TuS Lichterfelde/RSV Eintracht geht auch in der kommenden Saison mit einer gemeinsamen Bundesligamannschaft an den Start.

Wir laden alle Spieler (Jahrgänge 2002-2004), die Interesse daran haben, im nächsten Jahr Leistungssport zu betreiben und in der U19 Bundesliga (NBBL) zu spielen, dazu ein, sich bei uns vorzustellen.

Folgenden Informationen solltest du zur Anmeldung schicken:

– Vor- und Nachname

– Geburtsdatum

– Größe

– Position

– aktueller Verein und Mannschaft

– Handynummer und Emailadresse

Am 17.08.2020 von 18.00-19.30 Uhr in der Carl-Schuhmann-Halle (Schlossstraße 56, 14059 Berlin) werden wir euch die Möglichkeit geben, euch zu präsentieren.

Vor Ort werden wir euch über die Ziele und Strukturen des Ausbildungsprogramms informieren und für Gespräche zur Verfügung stehen. Die Trainingseinheiten werden von Arvid Thamm und Joey Ney geleitet.

Fragen zum Try-Out und die Anmeldung selbst nehmen wir unter thamm_arvid@yahoo.de entgegen.

JBBL | Werde Teil der DBV-Family – als Trainer und FSJler!

Die DBV-Family sucht Dich als Basketballtrainer im Jugend-Leistungssport.
Trainer-Verstärkung für die JBBL und U18 im Bundesfreiwilligen-Dienst.

Du bist grad mit der Schule fertig. Du willst Basketball und Leistungssport als Trainer erleben und dein Können weitergeben? Dann haben wir die passende Lösung. Bundesfreiwilligen Dienst in der JBBL-Bundesliga Mannschaft des DBV Charlottenburg.

Der Jahrgang 2006 des DBV war in der vergangenen Saison der zweitbeste Verein hinter ALBA und hätte regulär an den Überregionalen-Meisterschaften teilgenommen. Der Perspektiv-Jahrgang 2007 gehört zu den besten Teams Deutschlands. Werde jetzt Teil der JBBL-Zukunft.

Du erhältst eine umfangreiche Trainerausbildung angeleitet durch deine Mentoren Patrick Deitel, Stephan McCollister und Ex-Bundesliga-Spieler Joey Ney. Du kannst bereits in deinem ersten Trainerjahr im Leistungssport dabei sein. Zusätzlich arbeitest Du in der Geschäftsstelle des Berliner Basketball Verbandes und sicherst dir ein breites Angebot an Seminarfahrten und spannenden Fortbildungsangeboten.

Mit 450 Mitgliedern gehört der DBV Charlottenburg zu einem der größten Vereine in Berlin und Deutschland. Mit kontinuierlicher Mini-Arbeit haben wir unsere Mitgliederzahlen in den letzte Jahren stetig steigern können. Mit der Bundesliga-Abteilung haben wir erfolgreich die Playoffs sowohl in der NBBL als TOP4 Finalist, als auch in der JBBL erreicht. Für diesen Bereich suchen wir dich als Verstärkung!

Für die JBBL suchen wir ab dem 1. September einen Bundesfreiwilligen Dienstler, welcher auch in weiteren spannenden und individuell passenden Bereichen eingesetzt wird.

Wir bieten:

– eine abwechslungsreiche und eigenständige Tätigkeit
– eine solide Grundlage an Spielern, Infrastruktur und Trainingsmöglichkeiten
– Unterstützung durch die einzelnen Funktionäre in der Sportlichen Leitung und der Geschäftsstelle
– regelmäßige Weiterbildungsmöglichkeiten
– flache Hierarchien in einem kollegialen und familiären Umfeld
– faire Bezahlung, Ausstattung und umfangreiche Urlaubsplanung
– Seminarfahrten
– Leistungssport im ersten Trainerjahr

Was solltest DU mitbringen:

– Hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Eigenorganisation
– Hohes Interesse am Basketballsport
– Kommunikativ und selbstbewusstes Auftreten
– Schulabschluss Abitur oder Fachhochschul-Reife erwünscht
– Interesse an einer langfristigen Perspektive bei DBV Charlottenburg
– Lust und Spaß an der Arbeit mit jugendlichen

Die Bereitschaft zur Arbeit an Wochenenden sowie außerhalb normaler Bürozeiten, Teamfähigkeit, Flexibilität und hohe Belastbarkeit wird vorausgesetzt.

Deine Bewerbung mit Foto, Zeugniskopien sowie vorhandener Qualifikations- und Tätigkeitsnachweisen richtest Du bitte ausschließlich per E-Mail bis spätestens 25.07.2020 an:

DBV Charlottenburg e.V.
Max Wiese
mw@dbv-charlottenburg.de

Bild: ©alter.keeper

Bewerbungen für die neue JBBL-Saison!

Der DBV Charlottenburg lädt alle interessierten Spieler der Jahrgänge 2005 und 2006 ein, sich bei uns für die neue JBBL- Saison zu bewerben!

Da leider aktuell aufgrund der gesundheitlichen Situation keine Tryouts möglich sind, würden wir euch bitten, euch per Mail mit folgenden Informationen bei uns anzumelden:

– Vor- und Nachname
– Geburtsdatum
– Größe
– Position
– Handynummer und Emailadresse
– aktueller Verein und Mannschaft
– Name und Emailadresse des aktuellen Vereinstrainers

Bitte sendet eure Anmeldungen und alle weiteren Fragen an Patrick Deitel: patrick.deitel@dbv-charlottenburg.de

Wir freuen uns darauf, von euch zu hören!

NBBL | AB Baskets beweisen sich in Leverkusen

Mit dem Playoffs-Ticket schon in der Tasche begaben sich unsere AB Baskets vergangenen Sonntag auf die Reise nach Leverkusen. Gegen den Tabellenzweiten – der bei einer Niederlage seinen Platz an Hamburg verlieren würde – wollte das NBBL-Team der Leistungssportkooperation von DBV Charlottenburg, TuS Lichterfelde und RSV Eintracht sich bestätigen und den fünften Tabellenplatz verteidigen. Der Coup gelang unseren Jungs, die mit 66:65 am Ende die Oberhand behielten. Der erste Gegner in den Playoffs heißt dann: Rostock.

Giants mit dem besseren Start

Beide Teams starteten konsequent in das Spiel und setzten auf eine gute Defense. Die Leverkusener erwischten den besseren Start und erarbeiteten sich nach drei Minuten schon eine kleine Führung (10:4). Die AB Baskets kamen langsamer ins Spiel, dafür aber noch effizienter: Die Wege wurden schnell dicht gemacht und in der Offensive gewann das Team rapide an Selbstvertrauen. Durch zwei Dreier schafften es die Gäste, noch vor der ersten Viertelpause, die Führung zu übernehmen (14:16) und nicht mehr abzugeben.

Starke Reaktion der AB Baskets: Führungswechsel

Das gute Momentum der Berliner setze sich auch im zweiten Viertel fort: Die Giants brauchten insgesamt 17 Minuten, um ihre anfängliche Beute zu verdoppeln und konnten in den ersten 20 Minuten nur 21 Punkte einnetzen. Auch die Offense lief weiterhin gut: durch gute Ballbewegung und zielstrebige Cuts kamen unsere Jungs zu guten Abschlüssen, auch wenn die Ausbeute am Ende geringer ausfiel als erhofft. Sinnbildlich für die gute Arbeit in der Offensive: Drei Viertel alle Körbe entstanden nach einem Assist. Wermutstropfen: Unter dem eigenen Brett wurden neun Rebounds zugelassen. Alles in Zahlen zusammengefasst: 21:29 zur Halbzeitpause.

Zusammenspiel wie aus dem Lehrbuch

Nach dem Seitenwechsel kamen unsere Jungs wieder hochmotiviert aus der Kabine und diesmal belohnten sie sich für die gute Ballbewegung mit fünf Dreiern. Trotz der Leistungssteigerung der Leverkusener Defensive scorten die AB Baskets im dritten Viertel 25 Punkte und gewannen den Abschnitt mit sieben Punkten (39:54). Ein Blick auf den Scouting-Zettel gab noch mehr Anlässe zur Freude: 17 Assists (von 22 erfolgreichen Würfen) und lediglich 10 Turnovers.

Zum Schluss doch noch spannend

Im letzten Viertel gingen die Giants dann sofort all-in: Der Tabellenzweite erhöhte den Druck in der Defensive und zwang die AB Baskets zu 10 weiteren Ballverlusten. Die Unsicherheit machte sich bemerkbar, die Ballbewegung führte nicht mehr zu guten Würfen und so hatte Leverkusen nach und nach die Möglichkeit, sich heranzukämpfen. Am Ende wurde es richtig eng, aber unsere Jungs schafften es, den Sieg über die Zeit zu bringen.

Ein letzter Blick auf die Zahlen: Die AB Baskets gewannen das Rebound-Duell (44:41) und sammelten 20 Assists bei 25 Field Goals.

Arvid: „Wir gehören in die Playoffs!“

Das Team hat einen tollen Job gemacht! Auswärts in Leverkusen zu gewinnen ist nicht einfach und wir haben tollen Job in der Defense gemacht“, jubelt Headcoach Arvid Thamm. „Dieser Erfolg war ein richtig toller Team-Sieg an dem alle einen wichtigen Teil dazubeigetragen haben. Unser Offensivspiel hatte so viel tolle Ballbewegungen und Teamplay, dass war begeisternd. Für unser Team freut es mich am meisten, dass wir jetzt nochmal bewiesen haben definitiv in die Playoffs zu gehören!“

NBBL | AB Baskets verpassen ersten Matchball

Im Nachholspiel des 11. Spieltags mussten sich die AB Baskets in Quakenbrück am Ende deutlich mit 94:71 geschlagen geben. Die Playoffs-Frage ist dadurch noch nicht geklärt: Es fehlt noch ein Sieg, um den Playoffs-Einzug und den Klassenerhalt feiern zu können. Die nächste Chance bietet sich am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen Jena.
 
Wer allerdings nur dem Ergebnis vertraut, der wird schwer enttäuscht. Der Spielverlauf war bis zum Anfang des entscheidenden Viertels sehr unterhaltsam und spannend und nur wenige Optimisten unter der Dragons-Fans konnten erahnen, dass am Ende die Hausherren so einen deutlichen Sieg einfahren konnten.  

AB Baskets mit Fehlern in der Defense

Beide Teams gaben sich von Anfang an angriffslustig und punkteten regelmäßig: Unsere Jungs leisteten sich immer wieder kleine Fehler in der Defensive, die vom Gegner eiskalt ausgenutzt wurden, aber wenigstens konnte durch schnelle Ballbewegung und gute Cut’s in der anderen Spielfeldhälfte Einiges wieder gut gemacht werden. (25:19/10.).
 
Nach der ersten Viertelpause änderte sich lange nicht viel am Drehbuch: Defensiv blieben unsere Jungs immer noch zu löchrig, sodass gerade am Brett die Artländer zu einfach abschließen konnten. Abhilfe verschaffte nach 15 Minuten dann die Umstellung auf Zonenverteidigung (zu dem Zeitpunkt hatten die Berliner aber schon 43 Punkte zugelassen): Das neue System streute reichlich Sand ins Getriebe der Dragons und verhalf unseren Jungs, ihren Rhythmus in der Offensive zu finden. Die Schlussphase gehörte ganz den Berlinern, die sich mit dem Buzzer Beater von Leo Hampl auf drei Punkte herankämpften (49:46).

Schlechte Wurfquote verhindert Führungswechsel

Im dritten Viertel erwischten die AB Baskets einen schlechten Start: Die Dragons trafen mehrmals von Downtown – oder sorgten konstant dafür, dass PG David Röll seinen Weg zum Korb findet. Der schlechte Start erwies sich dennoch schnell als Täuschung, denn die Defensive verbesserte sich viel schneller als in der ersten Halbzeit, auch diesmal dank der Umstellung auf Zonenverteidigung. Trotz der guten Voraussetzung (nur 15 zugelassene Punkte), verpasste man den Führungswechsel und am Ende verlor man sogar den Abschnitt (15:14), weil die Treffer aus der Distanz Mangelware blieben (am Ende nur 2/18).

Dragons setzen sich ab im letzten Viertel

Beim Stand von 64:60 gingen beide Teams in das entscheidende Viertel. Und hier erwartete unsere Jungs eine böse Überraschung. Die Dragons schienen nach langer Zeit die Zone zu entschlüsseln und kamen häufig zu einfachen Punkten, während sich die AB Baskets jeden Zähler hart erkämpften mussten. Nach vier Minuten hatte der Gastgeber seinen Vorsprung auf 13 Punkte ausgebaut, unsere Jungs kämpften sich in den folgenden Minuten noch mal auf -9 ran und erhöhten den Druck. David Röll (24) riss dann die Rolle des Hauptakteurs an sich und traf in der heißen Phase mit guter Quote – in der Zone oder von der Freiwurflinie. Die AB Baskets gingen in den letzten Minuten nochmal All-in, aber zogen die falschen Karten und am Ende mussten eine unerwartet deutliche Klatsche hinnehmen.

Arvid: „An den nächsten Matchball denken“

„Glückwunsch an die Dragons zu dem verdienten Sieg!“, lässt Headcoach Arvid Thamm gleich nach der Schlusssirene ausrichten. „Wir wussten, dass die Dragons sehr Heimstark sind und zuhause hochprozentig treffen können. Besonders in der ersten Halbzeit waren wir Defensiv oft einen Schritt zu spät und haben Ihnen die Würfe gegeben, die sie haben wollten. Die zweite Halbzeit war dann Defensiv deutlich besser, aber Offensive zu wenig. Die Quoten auf beiden Seiten sagen eigentlich alles aus: Wir hatten zwar fünf Abschlüsse mehr, aber treffen nur zwei Dreipunktewürfe und 15 von 25 Freiwürfe. Die Dragons haben mit ihrer 72% Zweier- und 93% Freiwurfquote uns unheimlich wehgetan. Wir sind am Ende nochmal aufs Ganze gegangen, aber wurden dann bestraft statt belohnt.“ Der Blick geht sofort nach vorn: „Die Niederlage tut uns zwar sehr weh, aber muss trotzdem schnell abgehakt werden. Wir haben noch 2 Matchbälle und bereiten uns jetzt akribisch auf Jena am kommenden Sonntag in der BBIS vor.“
 
Es spielten für die AB Baskets: S. Fejer (4), M. Marweld, O. PINAR (11), L. BRIESEMEISTER (16), K. NSonde (2), F. VON SALDERN (10), D. Bacik, S. Karras, L. HAMPL (15), S. Müller, B. ÖZDEMIR (13)

NBBL | Mit zwei Wochen Verspätung nach Quakenbrück!

Kommenden Sonntag ist es so weit, dass unser Team die Auswärtsfahrt nach Quakenbrück antreten kann.

Das Spiel gegen die Young Rasta Dragons sollte bekanntlich ja schon am 09.02 stattfinden, aber wurde wegen dem Sturmtiefs „Sabine“ verschoben. Der Nachholtermin ist nun diesen Sonntag in der Artland Arena.

Um 14.30 Uhr tritt unser Team gegen den Tabellenvorletzten der Hauptrunde Nord an. Die Platzierung spiegelt dabei auf keinen Fall die Qualität des Teams wieder.

Das Team von Coach Patrick Flomo verlor letztes Wochenende gegen die Towers nur mit sechs Punkten und das ohne Fynn Aumann und Luc van Slooten.

Entscheidend für einen erfolgreichen Spielausgang wird die Verteidigung der Dreierlinie sein. Die Schützen Aumann, Röll und Buthmann schießen ohne Hemmung und treffen dabei stark. Will man die Punkte mit nach Berlin bringen, wird besonders die Kontrolle des Rebounds und eine starke Defense entscheidend sein.

Unser Team ist sich der Bedeutung dieses Spiels bewusst und heiß darauf, den Matchball zum Klassenerhalt zu versenken.

Tip-Off: 14.30 Uhr @Artland Arena Quakenbrück

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