Artikel der Kategorie: Jugend News

NBBL | AB Baskets schlagen Tabellenführer Hamburg

Die AB Baskets fuhren am vergangenen Samstag den ersten Heimsieg ein. Der erste Erfolg vor heimischer Kulisse (62:56) wurde gleich gegen einen prominenten Gegner gefeiert: die Hamburger Towers, die noch ohne Punkteverlust an die Spree gefahren waren.

Die Hausherren starteten sehr fokussiert ins Spiel – wie schon im Hauptstadtderby gegen Alba. Unsere Jungs belohnten sich mit guten Würfen und einigen sehr schönen Angriffen für die gute Ballbewegung, während es in der Defensive nicht immer gelang, die Rebounds zu kontrollieren: Hamburg nutze die 2. Chancen eiskalt aus und erreichte zum Ende des ersten Viertels den Ausgleich (19:19).

Aus dem ersten Abschnitt konnten die AB Baskets die Lehre ziehen, dass die Siegeschancen sehr von dem defensiven Verhalten – vor allem beim Rebounding – abhängig waren. Das Team verteidigte konsequent aggressiver und machte es den Towers schwer zu punkten (14 Punkte in 10′), aber das Problem unter dem Brett blieb bestehen, sodass die Gäste zur Halbzeit schon 14 Mal den Abprall fangen konnten. Nichtsdestotrotz konnten die AB Baskets diesmal ihre Führung verteidigen und gingen mit einem kleinen Vorsprung (36:33) in die Kabine.

Nach der Pause erwischte unser Team wieder den besseren Start, mit viel Tempo in der Offensive und einer aggressiven Verteidigung, die ermöglichte, Ballgewinne in erfolgreiche Fastbreaks umzuwandeln. Das schnelle Umschaltspiel zahlte in den ersten fünf Minuten des dritten Viertels sehr gute Dividende, sodass die AB Baskets erstmals eine zweistellige Führung erzielten.

Die Towers ließen sich allerdings nicht beeindrucken und nutzen mal wieder die Offensivrebounds (28 am Ende) um die Lücke zu schließen. Die AB Baskets kassierten in der heißen Phase zwei schnelle Dreier und wurden von der Presse zu drei Turnovers gezwungen, die gute Arbeit in der eigenen Spielfeldhälfte verhinderte allerdings, dass der Gegner je die Möglichkeit hatte, das Spiel auszugleichen.

„Wir haben Offensiv einen Schritt nach vorne gemacht, teilweise schöne Angriffe gezeigt und uns immer wieder gute Chance raus gespielt. Das Problem beim Rebound (das Duell ging 41:59 verloren) haben wir nicht gut in den Griff bekommen. Es war uns bewusst, dass Hamburg sehr aggressiv zum Rebound geht und große Leute hat die den Ball einsammeln. Da fehlte uns über weite Phasen der kollektive Box-Out“, kommentiert Headcoach Arvid Thamm. „Defensiv war unser Spiel geprägt von Licht und Schatten, zum Teil haben wir ordentlich verteidigt und es den Towers schwer gemacht, aber es waren auch ein paar grobe Schnitzer dabei“, führt er weiter aus. „Am Ende hat uns der Heimvorteil den Sieg gebracht (HH hat nur 16 von 70 Versuchen aus dem Feld getroffen) und das Fehlen der Starter auf Hamburger Seite geholfen. Ich bin Stolz auf unser Team, denn auch solche Spiele muss man erstmal gewinnen!“

Es spielten für die AB Baskets: S. Fejer, M. Marweld, L. Briesemeister (4), K. N’Sonde (5), F. von Saldern (10), L. Hampl (7), S. Müller (6), T. Avner, M. Stenyushyn (18), B. Özdemir,  M. Jovanovic (12) 

 

NBBL | AB Baskets am Samstag gegen die Hamburg Towers

Das nächste Heimspiel in der NBBL steht vor der Tür und zum zweiten Mal ist die Goethe-Schule der Austragungsort.

Am Samstag, den 16.11., findet das dritte Heimspiel der AB Baskets statt und zu Gast wird das U19 Bundesligateam der Hamburg Towers sein.

Die Hamburger stehen aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz und haben bisher nur eine Niederlage gegen unseren Lokalrivalen Alba einstecken müssen. Das Team der Hansestadt hat einige starke Spieler in ihrem Kader und ist sowohl im Front- als auch im Backcourt stark besetzt. Die Gefahr strahlt besonders die Ausgeglichenheit des Kaders und der starke Firepower von der Dreier Linie aus. Die Guards schießen schneller als jeder Cowboy und ballern ohne zu zögern. Die Jungs von der Küste feuern im Schnitt mehr als 34 Versuche vom Perimeter ab und scoren auch über ihre Big Man Hoffmann, Bakija und Kröger sehr solide.

Für unser Team wird es eine harte Nuss, welche aber auch geknackt werden kann. Dafür muss besonders der Rebound kontrolliert werden und der Offensivemotor die Gäste schnell unter Druck setzen.

Die Partie beim Kooperationspartner TuS Lichterfelde verspricht einiges an Action und Scoring.

Kommt vorbei und unterstützt das Team ab 13.00 Uhr in der Sporthalle im Weddingenweg.

JBBL | DBV holt den ersten Sieg

Unser JBBL-Team hat im fünften Anlauf den ersten Saisonsieg eingefahren. Bei Higherlevel Berlin holte die Truppe um Headcoach Patrick Deitel einen 10-Punkte-Rückstand auf und feierte am Ende den 55:53-Erfolg. In den ersten vier Spielen waren unsere JBBLer schon im Heimspiel gegen die Berliner Tigers knapp am Sieg vorbeigeschrammt, eine schwache Phase im letzten Viertel verhinderte aber das Happy End.“Defensiv sind wir schon auf einem ordentlichen Niveau, aber offensiv müssen wir bessere Lösugnen finden!”, kommentiert Patrick die Leistungen im bisherigen Saisonverlauf.

DBV behält trotz 0-12-Lauf einen kühlen Kopf

In Zehlendorf behielt hingegen der DBV Charlottenburg die Nerven und kämpfte sich zurück, als das Spiel zu kippen drohte. Die Partie war lange Zeit sehr ausgeglichen – mit einem kleinen Vorteil für unsere Jungs, die Mitte des zweiten Viertels mit sieben Punkten in Front lagen (22:29). Dann ging plötzlich das Licht aus und Higherlevel legte einen 12:0-Lauf zur Führung (34:29) hin. Die Freiwürfe von Constantin Zbikowski stoppten zunächst den Run des Gastgebers, der allerdings anschließend noch ein 10:2 zur höchsten Führung des Spiels nachlegte (44:34).

Hier gelang der Mannschaft, woran man zuletzt gegen Berlin Tiger noch gescheitert war. Trotz des Rückstands spielte man konzentriert weiter und besann sich auf die die ganze Saison schon starke Defense. Daraus resultierte ein sofortiges 7:0, das alles wieder spannender machte (44:41). Es folgten ein paar wilde Minuten, in denen der DBV Charlottenburg den Rückstand auf zwei Zähler verkürzen konnte (47:45). Higherlevel legte noch eine Schippe drauf (51:45), der Dreier von Emre Gülseckin leitete eine spannungsgeladene Schlussphase ein.

Spannende Schlussphase

Mit 90″ noch zu spielen betrug der Abstand zwischen den beiden Teams noch nur einen Punkt zugunsten der Zehlendorfer (53:52), aber der DBV hatte noch den Vorteil, foulen zu können, ohne dass der Gegner unbedingt an die Freiwurflinie gebeten wird. Der Schnellangriff von Rodrigo Plasencia wendete noch einmal das Blatt (53:54), dann schlug die Stunde von Constantin Zbikowski: Der Flügelspieler verteidigte zweimal großartig, schnappte sich ein wichtiges Defensivrebounds und dann zog ein Foul, das noch einen Punkt brachte.

In den restlichen 10″ prallten die Hausherren nochmal gegen die Charlottenburger Mauer, Rebound und Foul an Emre, das für den DBV vor allem eines bedeutete: Der erste Sieg ist da! Umso wichtiger, weil die zwei Punkte sicher auch in die Relegationsrunde übernommen werden. „Wichtige Punkte für uns, aber vor allem ein verdientes Erfolgserlebnis für die Jungs und die Belohnung für ihre harte Arbeit!“, resümiert Patrick.

Vorrunde geht am Sonntag zu Ende

Zum Schluss der Vorrunde empfängt der DBV am kommenden Sonntag um 12 Uhr den Friedenauer TSC in der Sömmeringhalle. Die Bedeutung dieser Partie hängt ganz stark davon ab, wie das Spiel zwischen Friedenau und TuSLi am Vortag ausgeht. Sollte unser Kooperationspartner gewinnen, ginge es für Friedenau um den Einzug in die Hauptrunde und für den DBV um zwei Punkte, die ebenfalls übernommen werden können.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: M. Aydin, E. GÜLSECKIN (11), J. MILEWSKI (5), L. Jorde, C. Bauchmüller (7), S. Fru, L. Mickles, R. PLASENCIA (2), F. WEBER (17), C. ZBIKOWSKI (7), R. Daniluk (2), M. Sava (4)

NBBL | AB Baskets lassen Sieg an der Freiwurflinie liegen

Im dritten Spiel der neuen NBBL-Saison kassierten die AB Baskets am Sonntag die zweite Niederlage. Gegen die Giants aus Leverkusen ließen sich die Berliner aufgrund eines katastrophalen ersten Viertels auf eine schwierige Aufholjagd ein, die viel Kraft kostete. Nach dem erzielten Ausgleich (53:53) ließ plötzlich die Konzentration nach und die Gäste nutzten eiskalt die Gelegenheit, um sich entscheidend abzusetzen und die Tabellenführung zu verteidigen. Der Endstand in der Sömmeringhalle lautete 60:68.

Thamm: „Konstanz hat gefehlt“

Uns hat heute eine gewisse Konstanz gefehlt„, stellt der Berliner Headcoach Arvid Thamm fest. „Das erste Viertel brauchen wir nicht kommentieren, wir sind einfach in der Kabine geblieben. Dann haben wir uns langsam in Gang gesetzt und lange Zeit guten Basketball angeboten – vor allem in der Defensive. Leider haben wir noch diese Aussetzer, diese anderthalb oder zwei Minuten, in denen wir lethargisch in der Defensive und chaotisch in der Offensive werden. Mannschaften wie Leverkusen wissen schon solche Chancen zu nutzen. Das hat uns im Endeffekt um den Sieg gebracht.

AB Baskets verschlafen erstes Viertel

Einen großen Anteil an der Niederlage hatte allerdings auch der misslungene Anfang: Die AB Baskets brauchten rund sieben Minuten, um sich aus der Startposition zu bewegen, während die Gäste schon zwölf Punkte erzielten. Nach dem anfänglichen Schock entwickelte sich das Spiel als offener Schlagabtausch, ohne dass die Berliner eine richtige Chance hätten heranzukommen (Halbzeitstand: 24:34).

Im dritten Viertel steigerte sich die Leistung unserer Jungs, die leider viel zu viele Freiwürfe vergaben und sich für die gute Arbeit in der Defensive und am Brett nur zum Teil belohnen konnten (40:44). Die letzte Minute passierte wieder einer dieser Aussetzer, den die Giants mit fünf Punkte bestraften: Bei der letzten Viertelpause lagen so die Hausherren noch sechs Zähler hinten (43:49).

Pinar krönt Aufholjagd, dann wieder ein Aussetzer

Die große Offensive kam dann im Schlussviertel: Leverkusen ließ mehr Raum für das schnelle Umschaltspiel und die AB Baskets konnten endlich auch im Angriff überzeugen: Mit einem 10:0-Lauf war in der 37. Minuten die Aufholjagd zu Ende (53:53).

Doch nach dem Korb von Oguz Pinar setzten die Berliner wieder ein paar Runden aus, und das Spiel ging wieder von vorne los (53:59), ohne dass unsere Jungs diesmal genug Zeit und Kraft hätten, den neuen Rückstand wettzumachen. In der Schlussphase versuchte Arvid mit der Stop-the-Clock-Strategie schnell ins Spiel zu kommen, aber Leverkusen behielt die Nerven und siegte am Ende 60:68.

Nach zwei Wochen Pause (das Spiel in Rostock wurde auf den 21.12. verschoben) steht für die AB Baskets am Samstag, den 16.11. erneut ein Heimspiel an: In der Goethestr. empfangen unsere Jungs die Hamburger Towers, die bislang alle ihren Spiele gewinnen konnten.

Es spielten für die AB Baskets: PINAR (4), BRIESEMEISTER (2), NSonde, von Saldern (4), Karras, HAMPL (11 Punkte, 11 Rebounds), Müller (9), Avner, STENYUSHYN (26 Punkte, 10 Rebounds), ÖZDEMIR, Jovanovic (4)

NBBL | Die Giants kommen!

Mit zwei Siegen kommen die Bayer Giants Leverkusen am 27.10. (Spielbeginn 15 Uhr) zum dritten NBBL-Spieltag nach Berlin. Das Nachwuchsteam des Rekordmeisters ist noch ungeschlagen und kommt dementsprechend mit breiter Brust in die heimische Sömmeringhalle.

Nach dem unerwarteten Sieg am grünen Tisch gegen Jena wollen die AB Baskets nun auch den ersten spielerischen Sieg in Angriff nehmen. Dafür muss besonders die kämpferische Leistung stimmen, denn die Rheinländern legen eine physische Spielweise an den Tag.

Das Team ist schon jetzt heiß auf den ersten Heimsieg und wird seinen Homecourt bis zum Schluss verteidigen!

Um 12 Uhr erwartet unser JBBL-Team den nächsten Titelkandidaten: In der Sömmeringhalle ist Alba zu Gast.

Kommt vorbei, heizt unseren Jungs ein und macht die Halle zu einer Festung!

NBBL | AB Baskets auf Augenhöhe mit den Albatrossen

Das Hauptstadtderby bot zum NBBL-Saisonauftakt das erwartet spannende Spektakel. Die AB Baskets hatten lange Zeit die Nase vorn, setzten sich zum Anfang des dritten Viertels noch ab und träumten dabei von dem dritten Sieg in Folge gegen die Albatrosse. Doch Alba schlug schnell zurück, kam wieder heran und im letzten Viertel steigerte sich noch entscheidend zum 73:87-Erfolg. 

Trainerduo zufrieden

Wir können aus diesem Spiel schon vieles mitnehmen„, erklärt das Trainerduo Arvid Thamm und Joey Ney nach der Schlusssirene. „Wir haben über drei Viertel auf Augenhöhe mit einer Mannschaft gespielt, die bis zum Ende ganz oben sein wird. Uns ist am Ende ein bisschen die Luft ausgegangen„.  

Hampl ist der Mann der ersten Hälfte für die AB Baskets

Auf der positiven Seiten befindet sich durchaus das erste Viertel, das die AB Baskets für sich mit 19:9 entscheiden konnten. Der Gastgeber gab lange den Ton an, erst in der Schlussphase kam Alba wieder auf zwei Punkte heran (41:39). Von allen Spielern glänzte in der überzeugenden ersten Hälfte vor allem Leonard Hampl: Der Center hatte zur Halbzeit schon 13 Punkte und 8 Rebounds eingesammelt – Effizienz 22.  

Traumstart in das dritte Viertel

Nach dem Seitenwechseln brachten unsere Jungs dann die Halle richtig zum Beben: in der eigenen Hälfte agierten sie so konzentriert, dass Alba zwei Minuten lang nicht mal zum Wurf kam, während auf der anderen Seite drei schnelle Dreier fielen. Als Sam Müller den dritten einnetzte, leuchtete ein vielversprechendes 50:39 an der Anzeigetafel.

Die große Begeisterung verflog allerdings in den folgenden Minuten, in denen den AB Baskets nichts mehr gelang. Der Spielaufbau wurde holpriger, die Ballbewegung nicht mehr so geduldig, die Verteidigung zu lax. Die Albatrosse nahmen die Geschenke dankend entgegen und glichen noch vor der dem letzten Pause aus (56:56). 

Die Luft geht aus

Dank einem Dreier von Berkant eroberten die AB Baskets noch ein letztes Mal die Führung (59:58), dann ging für den Gastgeber das Licht aus. Alba nutzte das Momentum eiskalt aus und legte nach unsportlichen Fouls von Maxim Stenyushyn (35.) und Maksim Jovanovic (36.) einen 0:8- bzw. 2:9-Lauf hin (65:72). Arvid versuchte es noch mit zwei Auszeiten, seine Truppe auf die Spur zu bringen, aber die Albatrosse waren nicht mehr zu stoppen und mit einem weiteren Dreier sorgten 90″ vor Schluss für die Vorentscheidung.        

Erstes Auswärtsspiel in Jena 

Nächste Woche fahren unsere Jungs zum ersten Auswärtsspiel der Saison nach Jena, wo vergangenen Mai das erfolgreichste NBBL-Sportjahr der Kooperationsgeschichte mit der Top4-Teilnahme gekrönt wurde. Für das Spiel gegen das örtliche NBBL-Team ist der Sprungball am Sonntag um 17 Uhr angesetzt. 

Es spielten für die AB Baskets: Fejer, Kirberg, PINAR (10), BRIESEMEISTER (9), Bacik (9), Karras (2), HAMPL (18), MÜLLER (6), STENYUSHYN (6), Özdemir (9), Jovanovic (4)

DBV-Sommercamp 2019

Sommerferien sind doch langweilig?

Vor dem Schulstart bietet der DBV Charlottenburg eine Woche Spaß, Spiel und Basketball für Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren an.

Unser Minitrainer Reza Ghasseminia wird den Kindern spielerisch von Montag (29.7) bis Freitag (2.8.) viele neue Dinge beibringen. Die Teilnehmer können sich auch auf coole T-Shirts freuen.

Das Sommercamp findet von 9 bis 16 Uhr in der oberen Schillerstraße statt.

Einfach hier online anmelden und der Spaß kann beginnen.

NBBL |Bronzemedaille für die AB Baskets

Die Saison 2018/19 der AB Baskets endete in Jena auf dem Podest, mit einer Urkunde in der Hand und eine Medaille um den Hals. Zum ersten Mal in der Geschichte der Kooperation von DBV Charlottenburg, RSV Eintracht Berlin und TuS Lichterfelde hat unser Team die Teilnahme an der NBBL-Siegerehrung verdient erreicht. Nach der Niederlage (74:87) im Halbfinale gegen den TSV Tröster Breitengüßbach, die Talentschmiede des Serienmeisters Brose Bamberg, stand es fest: dritter Platz. „Ich habe in der Kabine den Spielern gesagt, dass wir dieses Spiel verloren haben, aber sie können weiterhin sehr stolz sein auf die Saison und auf die Leistung, die sie abgeliefert haben“, kommentierte Headcoach Stephan McCollister nach der Schlusssirene.

Das Spiel gegen die Oberfranken kippte in der Anfangsphase des zweiten Viertels, als Breitengüßbach viermal in Folge von jenseits der Dreierlinie traf und die Führung übernahm. Bis dahin war es den AB Baskets gelungen, ihren Spielplan durchzusetzen: Headcoach McCollister wollte mit seiner Verteidigung den Gegner zum Dreipunktewurf aus der Ecke einladen und dann mit schnellem Umschaltspiel angreifen. Die Wette zahlte zunächst gute Dividenden, denn die Oberfranken trafen zum ersten Mal beim sechsten Versuch, als die AB Baskets schon acht Zähler gesammelt hatten. Das Spiel entwickelte sich zu einem sehenswerten Schlagabtausch und unsere Jungs nutzten die Schwachstellen in der gegnerischen Verteidigung, um zum Korb zu ziehen – für hochprozentige Korbleger oder Freiwürfe. Als Ben Post auch zweimal aus der Distanz traf, erzielten die Hauptstädter den größten Vorsprung der Partie (14:22/9.).

Die Euphorie durfte aber nicht so lange dauern, denn Breitengüßbach leitete zu Ende des ersten Abschnittes das kleine Schützenfest ein, das im Laufe des zweiten dann zur Wende führte. Während die Oberfranken jetzt ihre besten Werfer mit guten Wurfmöglichkeiten versorgen konnten, wurde die Spielweise unserer Jungs etwas hektischer – mit weniger Ballbewegung und zu viele Dreiern. Das Ergebnis war eine Durststrecke von fünf Minuten, die mal wieder von Ben beendet wurde (30:24). Den Anlauf nutzten unsere Jungs um noch näher heranzukommen (30:28), die Schlussphase gehörte allerdings nochmal den Bambergern, die viele Offensivrebounds schnappten und den Vorsprung auf zehn Zähler ausbauten (44:34).

Im Nachhinein musste man feststellen, dass zu diesem Zeitpunkt das Spiel kippte. Die Handlung des zweiten Durchgangs folgte dann einem gut erkennbaren Muster: Breitengüßbach legte vor, die AB Baskets zeigten Kampfgeist und versuchten, sich bis zum Ende eine Chance auf den Sieg zu erarbeiten. Der Vorsprung der Franken wuchs einmal auf 16 Zähler (52:36/23.), dann wieder auf zwölf (59:47). In der Zwischenzeit hatte unser Team ein starkes Lebenszeichen gesendet, den Gegner zu vier Ballverlusten gezwungen und mit den Treffern von Ben, Lukas und Vincent den Rückstand unter der 10-Punkte-Marke gebracht. Breitengüßbach behielt auch im letzten Viertel die Kontrolle über das Spiel und ließ unsere Jungs nie herankommen – trotz der Umstellung auf Zonenpresse und der Anstrengungen von Leonik Wadehn (10 Punkte im vierten Viertel) und Ben Post.

Breitengüßbach ist eine richtig gute Mannschaft, hat sich ungeschlagen für das Top4 qualifiziert“, zollte McCollister den späteren Vizemeister Respekt. „Der Sieg ist durchaus verdient, sie waren heute individuell stärker und in der Wurfquote besser, während wir nicht so gut getroffen haben, wie wir hätten treffen müssen (27/74), um eine Chance zu haben. Wir haben gekämpft bis es nicht mehr ging, es hat nicht gereicht.

Im Finale setzte sich am Sonntag der FC Bayern München über den TSV Breitengüßbach mit 84:80 durch und fuhr nach dem JBBL-Titel auch die NBBL-Meisterschaft.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Mensing, Ben Post (22), Julian Hörske (2), Leonik Wadehn (11), Leonard Hampl (4), Samuel Müller, Laszlo Cavalar (2), Marc Friederici (1), Maximilian Stenyushyn (5), Vincent Friederici (7), Lukas Wagner (11), Max Stölzel (9).

Credits Foto: Sven Kuczera/NBBL

NBBL | AB Baskets spielen um Deutsche U19-Meisterschaft

Erstmals seit der Bildung der AB Baskets im Jahr 2015 als Kooperationsteam des DBV Charlottenburg, des TuS Lichterfelde und des RSV Eintracht hat man den Einzug ins Final Four geschafft. Zuvor war dies im Jahr 2013 nur dem Vorgänger IBBA/RSV Eintracht gelungen, wobei man gegen den späteren deutschen Meister CYBEX Urspring mit 52:71 ausschied.

Nun ergab das Los, dass die Mannschaft von Trainer Stephan McCollister im zweiten Halbfinale am Samstag um 20:00 Uhr auf
den TSV Tröster Breitengüßbach trifft.

Gespielt wird in der Sparkassen-Arena in Jena (Keßlerstraße), wo ansonsten das BBL-Team von Ausrichter Science City Jena seine Heimspiele austrägt. Im anderen Halbfinale treffen zuvor um 17:30 Uhr Titelverteidiger ALBA Berlin und der U19-Nachwuchs des FC Bayern München aufeinander. Das Finale findet am Sonntag um 14:00 Uhr statt.

Breitengüßbach zählt als Topfavorit

Allein am Teilnehmerfeld erkennt man bereits, in welch renommierter Runde sich die AB Baskets hier befinden. Als einziger Verein im Kreise der größten und finanzstärksten Nachwuchsprogramme Deutschlands gilt man im Vorfeld dementsprechend auch als krasser Außenseiter.

Die Liga hat diese Leistung indes bereits gewürdigt, indem Coach Stephan McCollister zum Trainer des Jahres gewählt wurde. Nachdem im Viertelfinale die mit vier U18-Nationalspielern bestückte und im Vorfeld favorisierte Spielgemeinschaft Eintracht Frankfurt / FRAPORT Skyliners mit 2:0 ausgeschaltet werden konnte, wartet nun im Halbfinale mit dem Nachwuchs des deutschen Serienmeisters Brose Bamberg (7 deutsche Meistertitel seit 2010) der vermeintlich dickste Brocken.

Zeit für die erste Saisonniederlage?

Die Oberfranken sind als einziges Team sowohl in der Hauptrunde (16:0) als auch in den Playoffs komplett ohne Niederlage ausgekommen.

Dabei schalteten die Breitengüßbacher auf dem Weg ins Halbfinale ratiopharm Ulm und die Internationale Basketball Akademie München um Liga-MVP Joshua Obiesie aus. Topscorer ist der frisch gebackene estnische Nationalspieler Henri Drell mit 18,7 Punkten pro Spiel.

Er bestritt auch bereits 3 BBL-Partien diese Saison für die Brose Baskets. Nicholas Tischler (14,4 PpS) und Moritz Plescher (13,5 PpS) sind ebenfalls sehr korbgefährlich. Ein besonderes Auge wird sicher auch auf Elias Baggette zu richten sein, der neben seinen 10,3 Punkten auch noch 5,4 Assists pro Spiel verteilt. Zugleich wird es auch ein Wiedersehen mit dem unlängst als Nachrücker für die U18- Nationalmannschaft nominierten Playmaker, denn der Berliner spielte bis letzte Saison noch beim TuS Lichterfelde.

Der vermeintlich bekannteste Name im Kader der Franken ist Kay Bruhnke. Der U18-Nationalspieler kam jedoch verletzungsbedingt nur auf fünf NBBL-Einsätze und hat auch beim Kooperationspartner Baunach Young Pikes in der 2.Basketball-Bundesliga ProA seit November nicht mehr eingreifen können.

Insgesamt neun Spieler des NBBL-Kaders gehörten zum ProA-Kader von Kooperationspartner Baunach, was vermutlich am meisten über die Qualität und Kräfteverhältnisse im Vorfeld aussagt.

McCollister: „Wir werden wie immer alles geben“

Doch Bange machen zählt nicht, schließlich haben die AB Baskets in den Playoffs gegen Frankfurt und die Metropol Baskets Ruhr sowie in der regulären Saison mit zwei Siegen gegen ALBA Berlin gezeigt, wozu sie als Team und geschlossene Einheit in der Lage sind. Dennoch ordnet Head Coach McCollister im Vorfeld die Chancen realistisch ein: „Das Erreichen des TOP4 ist ein unglaublicher Erfolg. Wir werden weiterhin in jedem Spiel alles geben und schauen, was wir noch erreichen können.

Das sagt der Bamberger Headcoach Mario Dugandzic: „Im Halbfinale wartet mit den AB Baskets eine sehr unangenehme und aggressive Berliner Truppe, die beeindruckend, durch viel Euphorie und Cleverness, letztendlich verdient ins TOP4 eingezogen ist. Wir müssen hellwach sein.

U20 | Ostdeutsche Meisterschaft in der Schillerhalle

Am kommenden Sonntag steigt in der Schillerstraße das nächste Highlight dieser Basketballsaison.

Der DBV Charlottenburg ist Ausrichter der diesjährigen Ostdeutschen Meisterschaft, an der drei Teams teilnehmen.

Der DBV hat sich als Berliner Meister für das Turnier qualifiziert. Im Finale setzte sich Ende März in einem sehr knappen Spiel gegen den VfB Hermsdorf (46:44) durch. Auf ein Wiedersehen der beiden Finalisten kommt es schon beim ersten Spiel der Ostdeutschen Meisterschaft – am Sonntag um 12.30 Uhr. In der Oberliga haben beide Teams das Heimspiel gewonnen.

Um 15.30 Uhr kommen die Red Dragons aus Königs Wusterhausen ins Spiel. In ihrer ersten Partie bekommen es die Brandenburger mit Hermsdorf zu tun, um 18.30 Uhr ist dann der DBV Charlottenburg dran. Die Dragons haben ungeschlagen die brandenburgische Oberliga gewonnen.

Die ersten beiden Teams qualifizieren sich für die Norddeutsche Meisterschaft am ersten Juni-Wochenende, voraussichtlich in Braunschweig.

Wir gehen zuversichtlich in dei beiden Partien und gucken mal ob wir wieder für eine tolle Überrraschung sorgen können wie schon zuletzt im Finale der Berliner Meisterschaft. Die Jungs sind fit und freuen sich in eigener Halle nach dem nächsten Titel zu greifen„, erklärt Trainer Reza Ghasseminia.

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