Artikel der Kategorie: Jugend News

NBBL | AB Baskets auf Augenhöhe mit den Albatrossen

Das Hauptstadtderby bot zum NBBL-Saisonauftakt das erwartet spannende Spektakel. Die AB Baskets hatten lange Zeit die Nase vorn, setzten sich zum Anfang des dritten Viertels noch ab und träumten dabei von dem dritten Sieg in Folge gegen die Albatrosse. Doch Alba schlug schnell zurück, kam wieder heran und im letzten Viertel steigerte sich noch entscheidend zum 73:87-Erfolg. 

Trainerduo zufrieden

Wir können aus diesem Spiel schon vieles mitnehmen„, erklärt das Trainerduo Arvid Thamm und Joey Ney nach der Schlusssirene. „Wir haben über drei Viertel auf Augenhöhe mit einer Mannschaft gespielt, die bis zum Ende ganz oben sein wird. Uns ist am Ende ein bisschen die Luft ausgegangen„.  

Hampl ist der Mann der ersten Hälfte für die AB Baskets

Auf der positiven Seiten befindet sich durchaus das erste Viertel, das die AB Baskets für sich mit 19:9 entscheiden konnten. Der Gastgeber gab lange den Ton an, erst in der Schlussphase kam Alba wieder auf zwei Punkte heran (41:39). Von allen Spielern glänzte in der überzeugenden ersten Hälfte vor allem Leonard Hampl: Der Center hatte zur Halbzeit schon 13 Punkte und 8 Rebounds eingesammelt – Effizienz 22.  

Traumstart in das dritte Viertel

Nach dem Seitenwechseln brachten unsere Jungs dann die Halle richtig zum Beben: in der eigenen Hälfte agierten sie so konzentriert, dass Alba zwei Minuten lang nicht mal zum Wurf kam, während auf der anderen Seite drei schnelle Dreier fielen. Als Sam Müller den dritten einnetzte, leuchtete ein vielversprechendes 50:39 an der Anzeigetafel.

Die große Begeisterung verflog allerdings in den folgenden Minuten, in denen den AB Baskets nichts mehr gelang. Der Spielaufbau wurde holpriger, die Ballbewegung nicht mehr so geduldig, die Verteidigung zu lax. Die Albatrosse nahmen die Geschenke dankend entgegen und glichen noch vor der dem letzten Pause aus (56:56). 

Die Luft geht aus

Dank einem Dreier von Berkant eroberten die AB Baskets noch ein letztes Mal die Führung (59:58), dann ging für den Gastgeber das Licht aus. Alba nutzte das Momentum eiskalt aus und legte nach unsportlichen Fouls von Maxim Stenyushyn (35.) und Maksim Jovanovic (36.) einen 0:8- bzw. 2:9-Lauf hin (65:72). Arvid versuchte es noch mit zwei Auszeiten, seine Truppe auf die Spur zu bringen, aber die Albatrosse waren nicht mehr zu stoppen und mit einem weiteren Dreier sorgten 90″ vor Schluss für die Vorentscheidung.        

Erstes Auswärtsspiel in Jena 

Nächste Woche fahren unsere Jungs zum ersten Auswärtsspiel der Saison nach Jena, wo vergangenen Mai das erfolgreichste NBBL-Sportjahr der Kooperationsgeschichte mit der Top4-Teilnahme gekrönt wurde. Für das Spiel gegen das örtliche NBBL-Team ist der Sprungball am Sonntag um 17 Uhr angesetzt. 

Es spielten für die AB Baskets: Fejer, Kirberg, PINAR (10), BRIESEMEISTER (9), Bacik (9), Karras (2), HAMPL (18), MÜLLER (6), STENYUSHYN (6), Özdemir (9), Jovanovic (4)

DBV-Sommercamp 2019

Sommerferien sind doch langweilig?

Vor dem Schulstart bietet der DBV Charlottenburg eine Woche Spaß, Spiel und Basketball für Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren an.

Unser Minitrainer Reza Ghasseminia wird den Kindern spielerisch von Montag (29.7) bis Freitag (2.8.) viele neue Dinge beibringen. Die Teilnehmer können sich auch auf coole T-Shirts freuen.

Das Sommercamp findet von 9 bis 16 Uhr in der oberen Schillerstraße statt.

Einfach hier online anmelden und der Spaß kann beginnen.

NBBL |Bronzemedaille für die AB Baskets

Die Saison 2018/19 der AB Baskets endete in Jena auf dem Podest, mit einer Urkunde in der Hand und eine Medaille um den Hals. Zum ersten Mal in der Geschichte der Kooperation von DBV Charlottenburg, RSV Eintracht Berlin und TuS Lichterfelde hat unser Team die Teilnahme an der NBBL-Siegerehrung verdient erreicht. Nach der Niederlage (74:87) im Halbfinale gegen den TSV Tröster Breitengüßbach, die Talentschmiede des Serienmeisters Brose Bamberg, stand es fest: dritter Platz. „Ich habe in der Kabine den Spielern gesagt, dass wir dieses Spiel verloren haben, aber sie können weiterhin sehr stolz sein auf die Saison und auf die Leistung, die sie abgeliefert haben“, kommentierte Headcoach Stephan McCollister nach der Schlusssirene.

Das Spiel gegen die Oberfranken kippte in der Anfangsphase des zweiten Viertels, als Breitengüßbach viermal in Folge von jenseits der Dreierlinie traf und die Führung übernahm. Bis dahin war es den AB Baskets gelungen, ihren Spielplan durchzusetzen: Headcoach McCollister wollte mit seiner Verteidigung den Gegner zum Dreipunktewurf aus der Ecke einladen und dann mit schnellem Umschaltspiel angreifen. Die Wette zahlte zunächst gute Dividenden, denn die Oberfranken trafen zum ersten Mal beim sechsten Versuch, als die AB Baskets schon acht Zähler gesammelt hatten. Das Spiel entwickelte sich zu einem sehenswerten Schlagabtausch und unsere Jungs nutzten die Schwachstellen in der gegnerischen Verteidigung, um zum Korb zu ziehen – für hochprozentige Korbleger oder Freiwürfe. Als Ben Post auch zweimal aus der Distanz traf, erzielten die Hauptstädter den größten Vorsprung der Partie (14:22/9.).

Die Euphorie durfte aber nicht so lange dauern, denn Breitengüßbach leitete zu Ende des ersten Abschnittes das kleine Schützenfest ein, das im Laufe des zweiten dann zur Wende führte. Während die Oberfranken jetzt ihre besten Werfer mit guten Wurfmöglichkeiten versorgen konnten, wurde die Spielweise unserer Jungs etwas hektischer – mit weniger Ballbewegung und zu viele Dreiern. Das Ergebnis war eine Durststrecke von fünf Minuten, die mal wieder von Ben beendet wurde (30:24). Den Anlauf nutzten unsere Jungs um noch näher heranzukommen (30:28), die Schlussphase gehörte allerdings nochmal den Bambergern, die viele Offensivrebounds schnappten und den Vorsprung auf zehn Zähler ausbauten (44:34).

Im Nachhinein musste man feststellen, dass zu diesem Zeitpunkt das Spiel kippte. Die Handlung des zweiten Durchgangs folgte dann einem gut erkennbaren Muster: Breitengüßbach legte vor, die AB Baskets zeigten Kampfgeist und versuchten, sich bis zum Ende eine Chance auf den Sieg zu erarbeiten. Der Vorsprung der Franken wuchs einmal auf 16 Zähler (52:36/23.), dann wieder auf zwölf (59:47). In der Zwischenzeit hatte unser Team ein starkes Lebenszeichen gesendet, den Gegner zu vier Ballverlusten gezwungen und mit den Treffern von Ben, Lukas und Vincent den Rückstand unter der 10-Punkte-Marke gebracht. Breitengüßbach behielt auch im letzten Viertel die Kontrolle über das Spiel und ließ unsere Jungs nie herankommen – trotz der Umstellung auf Zonenpresse und der Anstrengungen von Leonik Wadehn (10 Punkte im vierten Viertel) und Ben Post.

Breitengüßbach ist eine richtig gute Mannschaft, hat sich ungeschlagen für das Top4 qualifiziert“, zollte McCollister den späteren Vizemeister Respekt. „Der Sieg ist durchaus verdient, sie waren heute individuell stärker und in der Wurfquote besser, während wir nicht so gut getroffen haben, wie wir hätten treffen müssen (27/74), um eine Chance zu haben. Wir haben gekämpft bis es nicht mehr ging, es hat nicht gereicht.

Im Finale setzte sich am Sonntag der FC Bayern München über den TSV Breitengüßbach mit 84:80 durch und fuhr nach dem JBBL-Titel auch die NBBL-Meisterschaft.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Mensing, Ben Post (22), Julian Hörske (2), Leonik Wadehn (11), Leonard Hampl (4), Samuel Müller, Laszlo Cavalar (2), Marc Friederici (1), Maximilian Stenyushyn (5), Vincent Friederici (7), Lukas Wagner (11), Max Stölzel (9).

Credits Foto: Sven Kuczera/NBBL

NBBL | AB Baskets spielen um Deutsche U19-Meisterschaft

Erstmals seit der Bildung der AB Baskets im Jahr 2015 als Kooperationsteam des DBV Charlottenburg, des TuS Lichterfelde und des RSV Eintracht hat man den Einzug ins Final Four geschafft. Zuvor war dies im Jahr 2013 nur dem Vorgänger IBBA/RSV Eintracht gelungen, wobei man gegen den späteren deutschen Meister CYBEX Urspring mit 52:71 ausschied.

Nun ergab das Los, dass die Mannschaft von Trainer Stephan McCollister im zweiten Halbfinale am Samstag um 20:00 Uhr auf
den TSV Tröster Breitengüßbach trifft.

Gespielt wird in der Sparkassen-Arena in Jena (Keßlerstraße), wo ansonsten das BBL-Team von Ausrichter Science City Jena seine Heimspiele austrägt. Im anderen Halbfinale treffen zuvor um 17:30 Uhr Titelverteidiger ALBA Berlin und der U19-Nachwuchs des FC Bayern München aufeinander. Das Finale findet am Sonntag um 14:00 Uhr statt.

Breitengüßbach zählt als Topfavorit

Allein am Teilnehmerfeld erkennt man bereits, in welch renommierter Runde sich die AB Baskets hier befinden. Als einziger Verein im Kreise der größten und finanzstärksten Nachwuchsprogramme Deutschlands gilt man im Vorfeld dementsprechend auch als krasser Außenseiter.

Die Liga hat diese Leistung indes bereits gewürdigt, indem Coach Stephan McCollister zum Trainer des Jahres gewählt wurde. Nachdem im Viertelfinale die mit vier U18-Nationalspielern bestückte und im Vorfeld favorisierte Spielgemeinschaft Eintracht Frankfurt / FRAPORT Skyliners mit 2:0 ausgeschaltet werden konnte, wartet nun im Halbfinale mit dem Nachwuchs des deutschen Serienmeisters Brose Bamberg (7 deutsche Meistertitel seit 2010) der vermeintlich dickste Brocken.

Zeit für die erste Saisonniederlage?

Die Oberfranken sind als einziges Team sowohl in der Hauptrunde (16:0) als auch in den Playoffs komplett ohne Niederlage ausgekommen.

Dabei schalteten die Breitengüßbacher auf dem Weg ins Halbfinale ratiopharm Ulm und die Internationale Basketball Akademie München um Liga-MVP Joshua Obiesie aus. Topscorer ist der frisch gebackene estnische Nationalspieler Henri Drell mit 18,7 Punkten pro Spiel.

Er bestritt auch bereits 3 BBL-Partien diese Saison für die Brose Baskets. Nicholas Tischler (14,4 PpS) und Moritz Plescher (13,5 PpS) sind ebenfalls sehr korbgefährlich. Ein besonderes Auge wird sicher auch auf Elias Baggette zu richten sein, der neben seinen 10,3 Punkten auch noch 5,4 Assists pro Spiel verteilt. Zugleich wird es auch ein Wiedersehen mit dem unlängst als Nachrücker für die U18- Nationalmannschaft nominierten Playmaker, denn der Berliner spielte bis letzte Saison noch beim TuS Lichterfelde.

Der vermeintlich bekannteste Name im Kader der Franken ist Kay Bruhnke. Der U18-Nationalspieler kam jedoch verletzungsbedingt nur auf fünf NBBL-Einsätze und hat auch beim Kooperationspartner Baunach Young Pikes in der 2.Basketball-Bundesliga ProA seit November nicht mehr eingreifen können.

Insgesamt neun Spieler des NBBL-Kaders gehörten zum ProA-Kader von Kooperationspartner Baunach, was vermutlich am meisten über die Qualität und Kräfteverhältnisse im Vorfeld aussagt.

McCollister: „Wir werden wie immer alles geben“

Doch Bange machen zählt nicht, schließlich haben die AB Baskets in den Playoffs gegen Frankfurt und die Metropol Baskets Ruhr sowie in der regulären Saison mit zwei Siegen gegen ALBA Berlin gezeigt, wozu sie als Team und geschlossene Einheit in der Lage sind. Dennoch ordnet Head Coach McCollister im Vorfeld die Chancen realistisch ein: „Das Erreichen des TOP4 ist ein unglaublicher Erfolg. Wir werden weiterhin in jedem Spiel alles geben und schauen, was wir noch erreichen können.

Das sagt der Bamberger Headcoach Mario Dugandzic: „Im Halbfinale wartet mit den AB Baskets eine sehr unangenehme und aggressive Berliner Truppe, die beeindruckend, durch viel Euphorie und Cleverness, letztendlich verdient ins TOP4 eingezogen ist. Wir müssen hellwach sein.

U20 | Ostdeutsche Meisterschaft in der Schillerhalle

Am kommenden Sonntag steigt in der Schillerstraße das nächste Highlight dieser Basketballsaison.

Der DBV Charlottenburg ist Ausrichter der diesjährigen Ostdeutschen Meisterschaft, an der drei Teams teilnehmen.

Der DBV hat sich als Berliner Meister für das Turnier qualifiziert. Im Finale setzte sich Ende März in einem sehr knappen Spiel gegen den VfB Hermsdorf (46:44) durch. Auf ein Wiedersehen der beiden Finalisten kommt es schon beim ersten Spiel der Ostdeutschen Meisterschaft – am Sonntag um 12.30 Uhr. In der Oberliga haben beide Teams das Heimspiel gewonnen.

Um 15.30 Uhr kommen die Red Dragons aus Königs Wusterhausen ins Spiel. In ihrer ersten Partie bekommen es die Brandenburger mit Hermsdorf zu tun, um 18.30 Uhr ist dann der DBV Charlottenburg dran. Die Dragons haben ungeschlagen die brandenburgische Oberliga gewonnen.

Die ersten beiden Teams qualifizieren sich für die Norddeutsche Meisterschaft am ersten Juni-Wochenende, voraussichtlich in Braunschweig.

Wir gehen zuversichtlich in dei beiden Partien und gucken mal ob wir wieder für eine tolle Überrraschung sorgen können wie schon zuletzt im Finale der Berliner Meisterschaft. Die Jungs sind fit und freuen sich in eigener Halle nach dem nächsten Titel zu greifen„, erklärt Trainer Reza Ghasseminia.

Top4! Die AB Baskets schreiben Geschichte

Mit einem breiten Lächeln und den Händen bereit zum Abklatschen empfängt Headcoach Stephan McCollister seine Jungs, wenn sie ein letztes Mal Richtung Bank laufen. Grund zur Freude hat er genug, denn mit dem Heimsieg gegen die Eintracht Frankfurt (91:85) haben sich die AB Baskets erstmals für das Top4 Jena qualifiziert. Das nächste Spiel ist also das Halbfinale am 25. Mai. Der Gegner (Alba, Bayern München oder TSV Tröster Breitengüßbach/Brose Bamberg) wird in den nächsten Tagen ausgelost. 

Ein echter Teamsieg mit vielen Gesichtern

Der Einzug ins Halbfinale war am Ende verdient, weil die Berliner Truppe sich von einem schwierigen dritten Viertel nicht unterkriegen ließ und am Sieg glaubte, auch wenn der Rückstand noch vier Punkte in der letzten Minute betrug (72:76). Mit einer Einzelaktion glich Vincent Friederici das Spiel aus (76:76), ehe in der Verlängerung Ben Post (33) seinen persönlichen Stempel aufdrückte und den Sieg besiegelte. Der größte Erfolg der Vereinsgeschichte hat auch das Gesicht von Laszlo Cavalar, der den wichtigen Dreier zum 82:82 einnetzte, von Max Stölzel, der neben dem Double Double (15+14) sich in der heißen Phase als Verteidiger bewies, von Leonik Wadehn, der mit einem Steal kurz vorm Ende (Stand 72:76) plötzlich neue Hoffnung schöpfte. 

Und natürlich von Stephan McCollister, der diese Gruppe zu einer erfolgreichen Einheit geschweißt hat. „Dieses Team hat die Reise nach Jena verdient und ich freue mich, dass alle happy sind. Wir haben gekämpft und weiter gespielt und am Sieg geglaubt, auch als wir mit 11 Punkten hinten lagen und einiges schief lief„, kommentiert der Headcoach den Verlauf. 

AB Baskets setzen ihre Spielweise durch

In der ersten Hälfte war es kaum zu erahnen, dass die AB Baskets die ganze zweite Halbzeit dem Gegner hinterher hätten rennen müssen. Nach einem holprigen Start (11:17) steigerten sich die Hauptstädter und setzten ihre vielfältige Spielweise durch. Frankfurt konnte kaum das Spiel in der Zone unterbinden – und auch die Spielzüge für den Backcourt blieben für die Gäste minutenlang ein Rätsel. So konnten die AB Baskets die Führung übernehmen und sich absetzen (31:24/14.). Doch die Gäste zeigten prompt, warum sie das beste Team im Westen waren und konnten noch vor der Halbzeitpause den Rückstand auf zwei Punkte verkürzen (44:42).

Misslungenes drittes Viertel

Nach der Pause drohte die Partie zugunsten der Frankfurter zu kippen. Unsere Jungs bewegten den Ball viel zu langsam und leisteten sich unnötige (5) Ballverluste. Frankfurt gewann deutlich mehr Duelle unter dem Korb, warf besser und durfte in den letzten Abschnitt einen Neun-Punkte-Vorsprung mitnehmen (51:60). 

Vincent Friederici krönt die Aufholjagd

Headcoach McCollister erkannte sofort, warum das Viertel misslang und verlangte nach mehr Kampfgeist und Aufmerksamkeit unter dem eigenen Korb. Die Körpersprache war wieder gut – und das spiegelte sich auch in dem Ergebnis wieder. In nur drei Minuten hatte man so viele Punkte erzielt wie im dritten Viertel, der Rückstand wurde immer kleiner. Erst 58:64, dann 70:74. Die Eintracht schnappte sich ein weiteres Offensivrebound zum 70:76, Ben antwortete sofort. Dann tauchten aus dem Nichts die schnellen Hände von Leonik, die den Ball nach dem Einwurf abfingen. Max erspielte sich zwei Freiwürfe und versenkte beide zum 74:76. Die Eintracht hatte nach der Auszeit noch die Chance, den Sack zuzumachen, aber warf den Ball zum dritten Spiel direkt ins Aus.

Mit 10 Sekunden Spielzeit begingen sich die AB Baskets in die gegnerische Hälfte: Vincent schnappte sich den Ball, täuscht einmal, zieht zum Korb und findet den richtigen Winkel. Gleichstand bei 76 Punkten. Die Verteidigung arbeitete gut und schickte dann beide Kontrahenten in die Verlängerung. 

Die Verteidigung sorgt für die Entscheidung: Erstes NBBL-Top4 der Vereinsgeschichte 

Die Gäste starteten mal wieder besser (79:80), doch schnell durften sie das Markenzeichen der Berliner erleben: zweimal verhinderten sie einen Abschluss, sodass die Dreier von Laszlo und Vincent eine neue Wende brachten (85:82). Die Halle bebte, Frankfurt entschied sich dann für „Stop the clock“, aber Max und Ben behielten die Nerven und leisteten sich keinen Fehler. Als Ben den Freiwurf zum 91:85 verwandelte war es klar: Die AB Baskets schreiben Geschichte und nehmen zum ersten Mal am Top4 teil. Auf dem Spielfeld und auf der Tribüne wird gejubelt. Die beste Belohnung für die Spieler ist allerdings das breite Lächeln auf dem Weg zur Bank.  

Es spielten für die AB Baskets: Felix Mensing, Ben Post (33), Julian Hörske, Leonik Wadehn (5), Leonard Hampl (8), Samuel Müller, Laszlo Cavalar (12 Punkte, 6 Assists), Vincent Friederici (16), Lukas Wagner (2), Max Stölzel (15 Punkte, 14 Rebounds).

U12 | Hervorragende Saison endet mit zweitem Platz

Am Wochenende 23./24. März fand das u12 Endturnier statt, in welchem sich die Berliner u12 OL Mannschaften und die besten u12 LL Mannschaften zum Abschluss der Saison messen wollten. Das Turnier der weiblichen u12 wurde vom BGZ ausgerichtet, das Turnier der männlichen u12 von ALBA. Es fand in der Max-Schmeling-Halle statt.

Unsere u12 traf im ersten Gruppenspiel ausgeschlafen auf TuS Neukölln und startete in das Turnier mit einem 42:8-Sieg. Danach ging es noch am selben Tag gegen ALBA gelb in das zweite Gruppenspiel. Bereits zur Halbzeit führten die DBV Jungs deutlich mit 19:8. Auch wenn ALBA stark aufholte, konnten sie das Spiel nicht mehr drehen. Unsere u12 beendete den ersten Turniertag erfolgreich mit einem 36:27-Sieg.

Am Sonntag trafen die DBV-Jungs um 14:30 Uhr in einem sehr schnellen Halbfinalspiel auf BG Zehlendorf. Die Halle bebte unter den lauten Anfeuerungsrhytmen der Eltern beider Teams, die sich mit Trommeln versammelt hatten und so für eine großartige Stimmung in der Halle sorgten. Angespornt davon spielten die Spieler beider Seiten noch schneller und stärker als sonst, weshalb sich das Spiel auch um eine halbe Stunde verlängerte.

Zur Halbzeit hatten sich unsere Jungs jedoch eine kleine Führung ausgespielt. BGZ stark und schnell und machte es seinem Gegner zwar nicht leicht, aber am Ende gewann unsere u12 durch ihre starke Defense und einem insgesamt sehr guten Spiel mit 45:38 und zog mit ihren Coaches Reza und Patryk verdient ins Finale ein.

Parallel spielte der SSC Südwest gegen ALBA Kollwitz um den zweiten Finalplatz. Der SSC Südwest setzte sich mit 46:26 durch und zog ebenfalls verdient ins Finale ein.

Noch beflügelt von ihrem sehr starken Halbfinalspiel erspielte sich der SSC Südwest sehr schnell einen Vorsprung, den unsere Jungs nach ihrem schweren und vor allem auch sehr langen Halbfinalspiel nicht mehr einholen konnten. Der SSC Südwest gewann das Finale gegen uns mit 54:34.

Wir gratulieren unseren DBV-Jungs zu einem tollen 2. Platz im Berliner u12-Endturnier 2019. Viezemeister ist cool!

… und gefeiert wurde noch am selben Abend bei einer ordentlichen Pizza.

Für den DBV Charlottenburg haben gespielt: Eric, Denis, Soti, Simon, Max, Maurice, Oli, Mark-Daniel, Ermin, Darijo, Jaden und Panagiotis

NBBL | AB Baskets erkämpfen sich Heimvorteil

Nachdem die AB Baskets im letzten Jahr gegen die Eintracht Frankfurt in der ersten Playoffrunde aus dem Titelrennen ausschieden, hatten sich die Berliner gegen den diesjährigen Gruppenersten der Hauptrundengruppe West, einiges vorgenommen.

Doch zunächst lief es anders als geplant. Die Coaches McCollister und Ney starteten mit Laszlo Cavalar (PG), Lukas Wagner (SG), Max Stölzel (SF) Leonik Wadehn (PF) und Leo Hampel (C). Der Frankfurter Coach stieg mit einer Ganzfeldpresse ein, um die Berliner gleich unter Druck zu setzen, was die Aufbauspieler allerdings unbeeindruckt lässt.

Holpriger Start für die AB Baskets

Trotzdem gehörten die ersten drei Minuten den Skyliners. Einige Fehlwürfe der AB Baskets, zuviele offensive Rebounds zugelassen und prompt leuchtete ein 7:1 für Frankfurt an der Anzeigetafel. Auch die Auszeit schien nicht zu wirken, denn mit zwei Freiwürfen und ein abgeschlossenem Fastbreak konnte der Gastgeber die Führung bis zum 11:1 ausbauen.

Kein guter Anfang für ein Playoffspiel. Danach fanden die Berliner Spieler langsam ihren Rhythmus in der Offense, arbeiteten erfolgreicher am defensiven Brett und ein kleiner Lauf brachte ein 15:11 nach sieben gespielten Minuten. Es folgten einige erfolgreiche Dreier auf beiden Seiten des Feldes und zum Ende des Viertels stand es 25:19. Apropos Dreier. Die gute Quote der Berliner Werfer (13/32, 40.6%) hatte am Ende einen wesentlichen Anteil am Auswärtscoup.

Zweites Viertel mit viel Hin und Her

Das zweite Viertel eröffneten die AB Baskets mit Punkten aus dem Feld. Bei acht Minuten auf der Vierteluhr und einem unsportlichen Foul durch einen Frankfurter Spieler besorgte der spätere Topscorer des Spiels Ben Post (19 Punkte, 3/4 Zweier und 4/7 Dreier) die erste Führung nach einem 7:0 Lauf. Neben Ben punkteten am Ende gleich fünf weitere Berliner zweistellig.

Es folgen einige Führungswechsel bevor die Berliner den Vorsprung auf 28:34 ausbauen konnten. Die Spieler der Eintracht Frankfurt schienen im Folgenden etwas ratlos gegenüber der Berliner Defense. Zum Ende des Viertels scorten die Frankfurter kontinuierlich, während die AB Baskets nun viele Chancen vergaben und in der Defense unaufmerksam agierten. Halbezeitstand 49:42.

Höchste Spannung

Berlin begann die zweite Hälfte mit einem 7:1 Lauf. Der Spielverlauf ähnelte nun dem des Zweiten Viertels, mit vielen Führungswechseln und Dreierversuchen auf beiden Seiten. Drei Minuten vor Viertelende übernahmen die AB Baskets die Initiative, Frankfurt wehrte sich. Obwohl die Spieler der Kooperation des TuS Lichterfelde/DBV Charlottenburg/RSV Eintracht Berlin das Viertel mit fünf Punkten gewinnen konnten lag Frankfurt noch immer zum Ende des Viertels mit 68:66 in Front.

Bei Frankfurt machte sich im vierten Viertel die kleine Rotation bemerkbar, schnelle Fouls zu Beginn und einige Fehlwürfe waren die Folge.

Die harte Verteidigung und ein Buzzerbeater lassen das Spiel kippen

Die Frankfurter blieben fast fünf Minuten ohne zählbare Erfolge, während die Berliner vier Punkte zustande brachten. Das Spiel hätte sich jetzt zugunsten beider Teams entscheiden können. Frankfurt stemmte sich jetzt mit Einzelaktionen gegen die drohende Niederlage beim Stand von 76:79. Nach Freiwürfe auf beiden Seiten sah es noch enger aus (79:80).

Nach einer Auszeit der Berliner und einem erfolgreichen Dreier Buzzerbeater eine Vierpunkteführung der Berliner. Nach der nächsten Auszeit spielte Frankfurt „stop the clock“, um das Spiel doch noch zu drehen. Am Ende brachte jedoch Max Stölzel das Spiel an der Freiwurflinie nach Hause.

Historischer Einzug ins NBBL-Top4 zum Greifen nah

Am Sonntag den 5. Mai 2019 um 14 Uhr findet das Rückspiel in der Sömmeringhalle in Charlottenburg statt. Mit einem Sieg würden die AB Baskets erstmals in ihrer Geschichte ein Ticket für die Top4 lösen. Das Team würde sich sehr über zahlreiches Erscheinen ihrer Supporter und Fans freuen!

JBBL Try-Outs 2019/20 DBV Charlottenburg

Der DBV Charlottenburg lädt alle interessierten Spieler der Jahrgänge 2004 und 2005 zum offenen JBBL Try-Out am 05.05.2019 für die Saison 2019/20 ein!

Bei dem offenen Training haben alle Interessenten die Möglichkeit, sich den Trainern zu präsentieren und sich über das Ausbildungsprogramm des DBV Charlottenburg zu informieren.

Die Trainingseinheit findet statt am:
Sonntag, 05. Mai 2019, 10:30 bis 13:30 Uhr in der Schillerstr. 125, 10625 Berlin, Sporthalle oben.

Wir bitten alle interessierten Spieler, sich unbedingt bis zum
03. Mai 2019
mit folgenden Informationen bei uns anzumelden:

– Vor- und Nachname
– Geburtsdatum
– Größe
– Position
– Handynummer und Emailadresse
– aktueller Verein und Mannschaft
– Name und Emailadresse des aktuellen Vereinstrainers

Bitte sendet eure Anmeldungen und alle weiteren Fragen an Patrick Deitel: patrick.deitel@dbv-charlottenburg.de

Wir freuen uns darauf, euch am 05. Mai 2019 bei uns in der Halle zu begrüßen!

NBBL | Sweeeeeep !

Die AB Baskets erledigen die erste Playoffs-Aufgabe gegen die Metropol Baskets Ruhr in zwei Spielen und kommen erstmals in der Kooperationsgeschichte unter die besten acht NBBL-Team Deutschlands.

AB Baskets mit kleinem Vorsprung nach 20 Minuten

Die Coaches McColister und Ney starteten mit Laszlo Cavalar, Lukas Wagner, Max Stölzl, Leonik Wadehn und Leo Hampl in die Partie. Die Gastgeber eröffneten mit einem Korbleger, die Berliner antworteten mit zwei Dreiern. Die AB Baskets, die mit nur zehn Spielern angereist waren, wechselten früh nach dreieinhalb Minuten zum ersten Mal. Zu diesem Zeitpunkt gaben die Berliner zu viele Rebounds am eigenen Brett ab. Der Topscorer des Hinspiels knickte ohne jegliche Fremdeinwirkung nach vier Minuten des Spiels um und konnte sein Team nicht weiter unterstützen. Wir wünschen ihm gute Besserung! Zu Diesem Zeitpunkt steht es 8:8. Das Spiel war etwas zerfahren, viele Ballverluste und Fehlpässe bei den Berlinern, zahlreiche Fehlwürfe bei den Metropolern. Insgesamt werden AB Baskets 22 und die Metropol Spieler 12 Turnover produzieren. Zum Ende des Abschnitts versuchten es die Berliner mit einer Ganzfeldpresse und schlossen das Viertel mit einem „Friederici Dreier“ zum 18:18.

Die AB Baskets begannen das zweite Viertel mit einem Fünf-Punkte-Lauf zum 18:23, was den Metropoler Coach bereits nach einer Minute zu einer Auszeit zwang. Ohne weitere Höhepunkte ging das Spiel nach der Auszeit weiter. Nach 4:40 Spielminuten stand es 29:31, nachdem die Berliner einen zwischenzeitlichen Acht-Punkte Vorsprung wieder verspielt hatten. Metropol traf jetzt mit hoher Quote, die AB Baskets antworteten mit Dreiern. Die Big Men der Berliner kamen überhaupt nicht ins Spiel, so dass alle drei zur Halbzeit magere zwei Punkte auf dem Konto hatten. Zum Halbzeitstand von 41:43 ging es in die Kabine.

Führungswechsel im dritten Viertel 

Zum Beginn des dritten Viertels wogt das Spiel hin und her, es fielen gleichmäßig Punkte auf beiden Seiten (am Ende des Spiels werden es 19 Führungswechsel und 10 Gleichstände sein). Die „nicht erzwungenen Ballverluste“ der Kooperationsspieler aus Berlin häuften sich jetzt, was nach einer Spielzeit von fünfeinhalb Minuten trotzdem nur zu einer Führung von Metropol 58:55 reichte. Es war immer noch kein hochklassiges Spiel, die Berliner Big Men fanden immer noch nicht statt. Viertelendstand 68:67.

Metropol Baskets versuchen den Ko-Schlag

Im letzten Viertel holten sich die Berliner nach 80 Sekunden Spielzeit die Führung wieder zurück. Das Spiel blieb eng und nach fünf Minuten konnte sich noch immer keins der beiden Teams durchsetzen (74:74). Die Gastgeber versuchten, mit einem kleinen Lauf, die Partie kippen zu lassen.

AB Baskets mit starkem Ende zum Sieg

Der Sechs-Punkte-Vorsprung wurde allerdings von den AB Baskets schnell ausgeglichen: Bei drei Minuten auf der Spieluhr war es … natürlich wieder Gleichstand (83:83). 25 Sekunden vor Ende führte ein Fehlwurf der Metropol Baskets und Freiwürfe sowie Fastbreakpunkte auf Berliner Seite zum 83:87 und damit zur Vorentscheidung. Endstand 83:89.

Letzte Hürde vor den Top4: Eintracht Frankfurt

Das vorzeitige Erreichen der 2. Playoffrunde beschert unseren Spielern jetzt erst einmal eine kleine Pause bis nach Ostern, in der sie sich gut auf die zweite Runde der Playoffs gegen die Frankfurter Eintracht/Skyliners einstellen können. Um in Frankfurt zu gewinnen, werden die Spieler allerdings ihre Leistung nochmals steigern müssen. Dass sie das können, konnten sie bereits durch die beiden gewonnenen Spielen gegen Alba beweisen.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Mensing (4), Ben Iannis Post (7), Leonik Wadehn, Leonard Hampl (2), Laszlo Cavalar (12), Marc Friederici (25), Maximilian Stenyushyn, Vincent Friederici (4), Lukas Wagner (11), Max Stölzel (24)

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