Artikel der Kategorie: Jugend News

JBBL | Hart erkämpfter Auswärtssieg in Dresden

Die zweite Auswärtsfahrt der JBBL-Relegationsrunde führte unser Team am vergangenen Wochenende zu den Titans nach Dresden. Anders als beim Auftaktspiel bei Kooperationspartner RSV Stahnsdorf konnte man Zählbares aus Sachsen mitnehmen (67:73) – und mit dem Sieg auf den dritten Platz klettern.

Holpriger Start

Nachdem man am vorherigen Wochenende gegen die Niners aus Chemnitz stark in das Spiel starten konnte, bot sich diesmal das gegenteilige Bild: Oftmals ohne den nötigen Biss in der Defense, speziell in der Reboundarbeit und bei Helferrotationen – und deshalb meist einen Schritt zu spät – ließ unser Team die Titans in der ersten Halbzeit frei aufspielen. Anstatt auf beiden Seiten des Feldes konzentriert aufzutreten, funktionierte zunächst nur die Offense, sodass man zwar mit einer knappen Führung, aber sehr viel Luft nach oben in die Halbzeitpause ging (38:35 aus unserer Sicht).

DBV setzt sich ab, die Titans kämpfen sich heran

Angespornt durch ihren starken Auftritt in der ersten Hälfte und mit der Aussicht auf ihren ersten Sieg in der Relegation ließen sich die starken Titans auch in der zweiten Halbzeit nicht abschütteln und fanden immer wieder Wege, unsere Verteidigung zu überwinden.

Endlich konnten unsere Jungs sich aber wieder auf die eigenen Stärken besinnen und verteidigten konzentrierter und mit mehr Einsatz, sodass zwischenzeitlich sogar ein zweistelliger Vorsprung herausgespielt werden konnte. Doch die Gastgeber gaben sich nicht geschlagen und profitierten in den letzten Spielminuten von einigen unnötigen Ballverlusten, sodass sie den Rückstand nochmal verkürzen konnten.

Am Ende reichte dieses letzte Aufbäumen für die bis zur letzten Sekunde stark kämpfenden Titans aber nicht mehr, sodass die Freude und Erleichterung bei unseren Jungs am Ende groß war. Der knappe 73:67-Auswärtserfolg, und damit der zweite Sieg in Folge, war zwar nur selten basketballerisch hochklassig und eher erkämpft als erspielt, aber nachdem man solche Spiele in der bisherigen Saison das eine oder andere Mal noch hergeschenkt hatte, zeigen die beiden letzten Spiele, dass man auch in solchen Drucksitationen inzwischen die Nerven und Kontrolle behalten gelernt hat.

Nächster Gegner Jena noch ohne Punktverlust in der JBBL-Relegation

Am kommenden Sonntag muss trotzdem eine stabilere und konstantere Leistung auf das Feld gebracht werden, denn mit dem Team von Science City Jena ist ein in der JBBL-Relegation bislang noch ungeschlagenes Team bei uns in der Sömmeringhalle zu Gast (Spielbeginn 11:30 Uhr). Es bleibt also weiterhin spannend, wir freuen uns auf eure Unterstützung am kommenden Sonntag!

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Aldin Memisevic (4), Berkant Özdemir (9), Cedric Rasche (7), Enrique Dougan Nsue (4), Jan-Christopher Dinsel (7), Jasper Ian Bray (2), Jonas Grimmer (6), Sananda Fru (6), Tayler Schäplitz (4), Thorben Seithe (2), Tony Avner (22)

 

Bild: ©alter.keeper

JBBL | Krimi-Sieg gegen die Niners Academy

Nachdem am ersten Spieltag der JBBL-Relegationsrunde zunächst das Rückspiel gegen den RSV Eintracht auf dem Programm stand, erwartete unser Team diese Woche das Team der Niners Academy aus Chemnitz zu Gast in der Sömmeringhalle.

Da die Chemnitzer in der Vorrundengruppe 4 gestartet waren, war dies das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams, die die Vorrunde beide auf Platz fünf ihrer jeweiligen Gruppe beendet hatten. Es deutete sich also ein enges und spannendes Spiel an und die Zuschauer sollten nicht enttäuscht werden… Der DBV fuhr am Ende mit 57:56 den ersten Sieg dieser Relegation ein, nachdem die Führung zwischenzeitlich auch 20 Punkte betrug. Ein echter Krimi!

Taktischer Fokus auf dem Inside-Game der Chemnitzer

In der Vorbereitung war der Fokus in der Defensive vor allem auf das in den bisherigen Spielen ausgesprochen starke Inside-Game der Niners gelegt worden. Mit großer taktischer Disziplin konnte genau dies dann auch im ersten Viertel fast komplett unterbunden werden: Wann immer der Ball von den Gästen nach innen bewegt wurde war sofort der zweite Spieler zum Doppeln vor Ort, sodass den Innenspielern kein Raum und keine leichten Punkte ermöglicht wurden.

Nachdem die Offense in den letzten Partien oftmals viel zu statisch agierte wurde diesmal endlich Bewegung ins Spiel gebracht: Der Ball bewegte sich gut durch die eigenen Reihen und auch die Spieler abseits des Ball fanden immer wieder Lücken, in denen sie sich mit Backdoor-Cuts einfache Abschlüsse erarbeiten konnten.

Patrick: „Die beste Halbzeit dieser JBBL-Saison“

Der Lohn für die starke Anfangsphase: Die 16:9-Führung nach den ersten zehn Minuten. Auch das zweite Viertel bestimmten zunächst unsere Jungs, weiterhin wurden die im ersten Viertel gezeigten Stärken ausgespielt und an beiden Enden des Feldes gut gearbeitet. Zwischenzeitlich betrug die Führung sogar bereits 20 Punkte. In den letzten Minuten der Halbzeit konnten die Chemnitzer jedoch einige Unkonzentriertheiten der Jungs in gelb ausnutzen und zeigten, dass dieses Spiel beim Halbzeitstand von 35:22 noch längst nicht entschieden war.

Die Gäste drehen auf

Nach der Halbzeit drehten nun mehr und mehr die Gäste aus Chemnitz auf. Mit besseren Trefferquoten und unterstützt durch zu viele Fehler in der Charlottenburger Verteidigung arbeiteten sich die Niners Punkt für Punkt zurück in die Partie. Wie schon einige Male in dieser Saison zeigte sich nun auch wieder eine schon zu oft gesehene Schwäche im Spiel der Gastgeber: Schwache Trefferquoten trotz – eigentlich – hochprozentiger Chancen. Die eigene gute Ballbewegung konnte man deshalb nur selten in Zählbares verwandeln, sodass sich nach dem dritten Viertel bereits der nächste „Krimi“ und ein dramatisches Schlussviertel andeutete (43:37 nach dem dritten Viertel).

Krimi mit Happy End für den DBV

Beide Teams zeigten ein kämpferisches und emotionales Schlussviertel auf hohem Niveau, beide konnten immer wieder erfolgreich abschließen, doch weiterhin waren die Gäste leicht im Vorteil und hatten mit nur noch wenigen Sekunden auf der Uhr den Ballbesitz und bei nur noch einem Punkt Rückstand sogar die Chance zur Führung und zum Sieg. Fest entschlossen, nicht noch einmal ein Spiel in den letzten Sekunden aus der Hand zu
geben, und mit den Erfahrungen der vergangenen Wochen konnte unser Team aber diesmal die Nerven behalten und mit einer konzentrierten letzten Defensive den Ball und das Spiel gewinnen.

Unter dem Strich stand am Ende der wichtige Sieg gegen den direkten Tabellenkonkurrenten und eine der besten Halbzeiten der bisherigen JBBL-Saison!

Es spielten den DBV Charlottenburg: Anton Oskar Schweizer, Augustinas Zelys, Berkant Özdemir (7), Cedric Rasche, Enrique Dougan Nsue (14), Erik Wahls (14), Jan-Christopher Dinsel (5), Jonas Grimmer (3), Sananda Fru (5), Tayler Schäplitz, Thorben Seithe (4), Tony Avner (5).

NBBL | AB Baskets siegen dank Dominanz in der Zone

Linus Jakszt erzielte 25 Punkte

Die AB Baskets haben an Sonntag den ersten Heimsieg und den zweiten Sieg in Folge eingefahren. Nach dem misslungenen Auftakt gegen die Piraten (55:82) und der Niederlage gegen Top4-Kandidaten Vechta (47:73) hatte man schon letzte Woche in Oldenburg das Eis gebrochen (44:63). Nun konnten die Jungs der Leistungssportkooperation von DBV Charlottenburg, TuSLi und RSV auch den ersten Erfolg vor der heimischen Kulisse verbuchen. Gegen Göttingen setzte sich man am Ende eines hochspannenden Spiel mit 74:71 durch.

Wir haben in den letzten drei Minuten die Partie noch drehen können„, sagte erleichtert Headcoach Stephan McCollister nach der Schlusssirene. „Wir haben einmal mehr bewiesen, dass wir durchaus in der Lage sind als Team zu denken und zu spielen. Wenn wir das machen, bewegt sich der Ball besser, bekommen wir bessere Würfe und nehmen mehr Selbstvertrauen auch in die Verteidigung mit.

AB Baskets drehen das Spiel in den letzten drei Minuten

Zu dem Zeitpunkt lagen die AB Baskets noch mit 62:68 hinten. Die Werfer der Gäste bestraften jeden einzelnen Fehler und warfen im letzten Viertel nahezu fehlerfrei. Nach der Auszeit wendete sich das Blatt. Das Team kam der Bitte seines Trainers entgegen, mehr Druck auf die Schützen auszuüben und im Angriff mit Geduld nach dem Mismatch zu suchen. Der Ball bewegte sich plötzlich wieder schneller auf der Dreierlinie und fand dann endgültig die beste Ausgangsposition unter dem Korb, wo Linus Jakszt (25 Punkte und 10 Rebounds) und Leo Wadehn (12 Punkte) dem Gegner überlegen waren. Linus sorgte mit einem „and one“ für den Anschluss (67:68/38.), Gabriel Salijevic stahl dann den Ball und netzte das 69:68 ein.

Letzte Verteidigung entscheidet

Lennart Zumbusch gegen GöttingenNun war die Verteidigung gefordert. Die primäre Option – der Dreierwurf (11/24) – wurde unterbunden, so dass Göttingen sein Glück unter dem Korb suchen musste. Die AB Baskets zwangen den gegnerischen Center zu einem schwierigen Wurf. Dieser fiel daneben, Lennart Zumbusch schnappte sich das Rebound und machte dann den Sack zu.

McCollister: „Unsere Stärken durchgesetzt“

Im früheren Spielverlauf ließen die Berliner durchblicken, dass derzeit etwas Kontinuität noch fehlt. Das erste Viertel wurde verschlafen (14:19) und der Schwung aus dem guten zweiten Viertel (32:36 zur Halbzeitpause) konnte nur zum Teil in den dritten Abschnitt mitgenommen werden (38:36/32.). Dann ging das Spiel hin und her: Göttingen versuchte sich abzusetzen (46:53), Vincent Friederici glich nochmal aus (55:55), ehe sich die Gäste mit drei Dreiern in Folge den besagten Vorsprung im letzten Viertel erarbeiten konnten.  „Wir haben uns zu viele individuelle Fehler geleistet – wie schon in den ersten Spielen. Das hat uns das Leben schwer gemacht, aber wir haben gut reagiert und am Ende unsere Stärken durchgesetzt.“ Der Schlüssel zum Sieg war im Endeffekt die Dominanz in der Zone: 58 Punkte wurden in the paint erzielt, 19 Offensivrebounds (zu 5) weggeschnappt.

Es spielten für die AB Baskets: Lennart Zumbusch (2), Vincent Friederici (5), Gabriel Salijevic (11), Ben Jannis Post (4), Oguz Pinar (2), Tom Benk (7), Lukas Wagner, Oshane Drews (6), Linus Jakszt (25), Leonik Wadehn (12), Nico Ehorn, Leonard Hampl.

Weitere Bilder zum Spiel findet ihr auf der FB-Seite von unserem Fotografen Alter Keeper: https://www.facebook.com/pg/Alter.Keeper/photos/?tab=album&album_id=850251031814885

30 Kinder beim DBV-Herbstcamp

DBV-Herbstcamp

Die Herbstferien stellen für viele eine gute Möglichkeit dar, um aus dem Alltag in den Urlaub zu fliehen. Für 30 Kinder im Alter von 8 bis 12 bot sich hingegen beim Herbstcamp des DBV Charlottenburg die Chance, die schulfreie Zeit für ein intensives Training zu nutzen.

Fünf Tage mit vollem Programm

So betraten die Basketballer von Morgen die Schillerhalle schon um 9 Uhr, hörten zu und setzten fleißig bis 16 Uhr die Hinweise der Trainer um. Mit JBBL-Headcoach Patrick Deitel, dessen Vorgänger Reza Ghasseminia, U14-Trainer Max Wiese und unserer FSJ-lerin Antje Moser war das Trainergespann für die Aufgabe gut gerüstet. Für Reza war dies die erste Erfahrung beim DBV-Herbstcamp nach seinem Wechsel in den Minibereich. Er coacht seit diesem Jahr unsere U11.

Die Camp-Teilnehmer durften Verschiedenes üben und verbessern: Sie feilten an ihren technischen Grundlagen und nahmen sich ihre Schwächen zur Brust. Neben der Vermittlung der Fundamentals stand dennoch vor allem der Spaß im Vordergrund.

Herbstcamp mit prominentem Besuch

Das Basketball-Highlight ereignete sich am Mittwoch: Alba-Spieler und TuSLi-Eigengewächs Jonas Mattisseck und Henrik Drescher statteten einen Besuch ab. Sie erläutetern, wie sie derzeit bei den Albatrossen gefördert werden und wie sie es bis zur Jugendnationalmannschaft geschafft haben. „Hört euren Trainern aufmerksam zu, denn sie wissen, was das Beste für jeden von euch ist„, lautete ihr Rat. Ihre Worte trafen ins Schwarze und lösten eine Welle der Begeisterung aus, sodass die Camp-Teilnehmer in den beiden verbleibenden Tagen noch motivierter und intensiver trainierten.

Das Highlight: gemeinsames Essen in der Uni-Mensa

Das Camp-Highlight war hingegen das gemeinsame Mittagessen in der Mensa der Universität der Künste. Nach anfänglicher Zurückhaltung fühlten sich die Kinder wohl in der Welt der Studierenden und aßen sich pappsatt.

Post aus San Diego von unserem Akim

Akim Jonah ist seit diesem Jahr ein Torero

Nach zwei Monaten hartem Training steht nun endlich die NCAA-Saison vor der Tür (Die Toreros aus San Diego spielen in der Division One). Ich denke, dass ich in dieser Zeit schon viel lernen konnte und mich positiv entwickeln konnte. Mir wurde ja vorher schon viel davon erzählt, dass der amerikanische Basketball sich sehr vom europäischen spielstil unterscheidet.

Große Unterschiede zum europäischen Basketball

Das habe ich in den ersten Trainingseinheiten dann auch richtig zu spüren bekommen (haha). Mittlerweile habe ich mich aber an die Umstellung gewöhnt und ich bin nun sehr gespannt, was wir mit dem Team diese Saison erreichen können. Wir haben eine sehr talentierte Truppe die auch abseits des Courts viel zusammen unternimmt.

San Diego ist eine coole Stadt

Hier im wunderschönen San Diego gefällt es mir bisher sehr gut. Vor allem das Wetter liebe ich. Es ist mittlerweile Anfang November und ich laufe auf dem Campus immer noch mit Shorts rum. Zudem gibt es hier sehr viel zu unternehmen in der Freizeit.

Besonders die schönen Strände und riesigen Shopping Malls haben es mir angetan. Insgesamt bereue ich es nicht den Schritt hierher gemacht zu haben, da es sich mittlerweile schon wie ein zweites Zuhause anfühlt und ich mich hier sportlich als auch akademisch super entwickeln kann. Nun gilt meine volle Konzentration auf kommenden Sonntag (12.11) und das erste Saisonspiel vs San Jose State.

Liebe Grüße,
euer Akim!

PS: Wer Akim in seiner NCAA-Saison von Berlin aus begleiten möchten, der findet hier alle Infos: http://www.usdtoreros.com/sports/m-baskbl/usd-m-baskbl-body.html

JBBL feiert ersten Heimsieg

Am nunmehr bereits fünften Spieltag der Saison durfte unsere JBBL am vergangenen Sonntag die Mannschaft des Turn-Klubb Hannover in der Sömmeringstraße begrüßen. Nach den beiden Auswärtsspielen in Braunschweig und Göttingen und dem damaligen Heimspiel gegen den RSV Eintracht in der Schillerstraße, waren unsere Jungs vom DBV motiviert, nun endlich wieder vor dem heimischen Publikum und in ihrer angestammten Heimspielstätte das Parkett zu betreten und um den ersten Heimsieg der Saison zu kämpfen. Das Ziel wurde am Ende mit einem deutlichen 68:55 erreicht!

Fulminanter Start für den DBV

Die ersten Minuten gehörten dann auch alleine der gelb gekleideten Mannschaft: In der Offense treffsicher von innerhalb und außerhalb der Dreierlinie und hinten konzentriert und aggressiv in der Defense stand nach einigen Minuten bereits eine frühe 12:0-Führung auf der Anzeigetafel. Doch wie auch in den bisherigen Spielen konnte der frühe Vorsprung nicht gehalten werden, stattdessen ließ man die Gäste aus Hannover zurück ins Spiel finden. Die Lücken in der Defense konsequent nutzend konnte der Turn-Klubb die Führung bis zum Ende des Viertels halbieren (18:12) und mit neuem Selbstvertrauen ins zweite Viertel gehen.

TK Hannover kämpft sich zurück

Dort bot sich das gleiche Bild: Unkonzentriertheiten in der Defense und schlechte Wurfquoten in der Offense führten dazu, dass die Gäste aus Hannover den Vorsprung Stück für Stück weiter abbauen konnten und zur Halbzeit nur noch eine Differenz von vier Punkten zwischen den beiden Teams lag (33:29).

DBV spielt konsequent – aber noch mit Pausen

Mit dem Wissen und der Unzufriedenheit darüber, längst nicht das eigene Maximum abgerufen und die eigenen Stärken nicht ausgespielt zu haben, kam die Mannschaft des DBV aus der Kabine und ging mit viel Energie und Einsatz in die zweite Hälfte. Dies sollte sich auszahlen: Endlich wurde der Ball wieder mehr bewegt, wurden die Eins-gegen-Eins-Situationen konsequenter zu Ende gespielt und die Lücken in der Defense geschlossen. Obwohl Hannover immer wieder ihrerseits erfolgreich abschließen konnte und sich nicht abschütteln ließ, konnte unser Team den Vorsprung nun wieder ausbauen und mit 52:43 in das letzte Viertel starten.

Sack zu im 4. Viertel: erster JBBL-Heimsieg gelungen!

Wie so oft in dieser Saison gehörten auch die ersten Minuten des vierten Viertels zunächst den Charlottenburgern. Wie leider aber auch schon oft gesehen, konnte das Niveau nicht gehalten werden und die Gäste aus Hannover nutzten dies aus, um den inzwischen auf fast 20 Punkte angewachsenen Rückstand auf den Endstand von 68:53 zu verkürzen.

Mit der Sirene zum Spielende war damit also der erste Heimsieg der neuen JBBL-Saison perfekt und die Freude und Erleichterung über eine deutlich Steigerung im Laufe des Spiels und eine gute zweite Halbzeit spürbar. Lange Zeit zur Regeneration bleibt aber nicht: Bereits am 31.10. wartet nun mit der Mannschaft von Alba Berlin die bislang größte Herausforderung auf unser Team, Tip-Off ist am Dienstag um 13 Uhr in der Max-Schmeling-Halle B.

Es spielten für den DBV: Aldin Memisevic, Anton Schweizer (5), Augustinas Zelys, Berkant Özdemir (13), Cedric Rasche, Enrique Dougan Nsue (5), Erik Wahls (3), Fabian Weiß (3), Jan-Christopher Dinsel (7), Sananda Fru (3), Thorben Seithe (9), Tony Avner (20)

DBV Ballschule | Testtage im November

Stars von Morgen

Endlich ist sie da! Die erste DBV Ballschule für unsere Basketballtalente von morgen. Durch steigende Nachfrage und wachsender Begeisterung im Bezirk, können wir nun unser Angebot erweitern.

An einzelnen Terminen am Wochenende können Interessierte der Jahrgänge 2008-2012 gemeinsam in einer Gruppe spielerisch die ersten Fähigkeiten des Ballspielens erproben und erlernen. Angeleitet durch unsere erfahrenen Minitrainer können die Jungen und Mädchen mit viel Spaß und Freude erste Erfahrungen sammeln.

Die ersten Testtage finden nach unserem Minicamp in den Herbstferien statt. Bereits am 11. November von 9.00-11.00 UHR laden wir Euch ein an der ersten Trainingseinheit teilzunehmen. Alles was ihr mitbringen müsst ist jede Menge Spaß, Neugier und Lust auf Ballspiele. Weitere Termine könnt ihr der DBV Homepage DBV Homepage entnehmen.

Anmeldungen Online möglich

Anmeldungen sind für einzelne Termine und auch für die gesamte Ballschule möglich. Meldet euch noch bis zum 05. November an und sichert euch einen Monat gratis. Anmeldungen könnt ihr bequem hier vornehmen.
Nach dem ersten Probetraining bzw. Probemonat wird eine vergünstigte Mitgliedschaft in unserem Verein angeboten. Alle weiteren Informationen dazu erhaltet ihr bei unserer Einführungsveranstaltung am 11. November.

Unser Jugendkoordinator Max Wiese steht euch bei Fragen und für genaue Erklärungen gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns auf EUCH!

u11-Mannschaft

JBBL | Erfolgreiche erste Auswärtsfahrt

Nach der schmerzhaften Niederlage im ersten JBBL-Heimspiel führte die noch junge JBBL-Saison unser Team am vergangenen Sonntag nun zum ersten Auswärtsspiel der Saison zur Mannschaft der Junior Lions nach Braunschweig. Überpünktlich und mit dem festen Vorsatz im Gepäck, vom Moment des Tip-Offs an, die gleiche Intensität und Einsatz auf das Feld zu bringen wie am vorherigen Sonntag gegen den RSV Eintracht, erreichte unsere Mannschaft gemeinsam mit viel Unterstützung aus den Reihen der Elternschaft am Sonntagvormittag die Braunschweiger Spielstätte.

Neun Spieler punkten im ersten Viertel

Die in der Kabinenbesprechung vor dem Spiel nochmals beschworene Intensität in der Verteidigung bestimmte dann auch gleich die ersten Spielminuten und ermöglichte unserem Team eine frühe Führung. Von Beginn an demonstrierte unser junges Team (angereist mit acht Spielern des jüngeren JBBL-Jahrgangs) eine mannschaftsdienliche und ausgeglichene Spielweise, sodass bereits innerhalb der ersten zehn Minuten neun verschiedene Spieler zu Korberfolgen kamen. Nach den ersten Minuten schalteten nun aber auch die Gastgeber einen Gang höher: Defensive Nachlässigkeiten unserer Charlottenburger ausnutzend, konnten die Junior Lions mit zwei schnellen Dreiern und einem Korbleger das Spiel wieder eng gestalten – 17:13 nach dem ersten Viertel aus DBV-Sicht.

Der DBV setzt sich ab

Die ersten Minuten des zweiten Viertels waren wieder eng umkämpft, beide Teams konnten abwechselnd Erfolgserlebnisse in der Offense verbuchen, wobei sich langsam abzuzeichnen begann, dass auch dieses Spiel, wie auch der Saisonauftakt gegen den RSV, auf beiden Seiten von schwachen Trefferquoten geprägt sein und kein Offensiv-Spektakel werden würde. Dass unser Team das Viertel trotzdem mit 22:11 für sich entscheiden und mit einem 15-Punkte-Vorsprung in die Halbzeitpause gehen konnte (39:24), lag vor allem daran, dass man es immer wieder schaffte, den Weg an die Freiwurflinie zu finden, wo man hochprozentig treffen konnte und kaum Punkte liegen ließ (17 von 23 FW in der ersten Halbzeit).

DBV kontrolliert das Spiel bis zum ersten JBBL-Sieg

Das dritte und vierte Viertel boten ähnliche Bilder: Beide Teams verteidigten aggressiv und emotional und konnten in der Offense mit team-orientierter Spielweise und immer wieder guter Bewegung der Spieler ohne Ball – trotz der niedrigen Trefferquoten – das offensive Potential andeuten. Getragen von engagierter Verteidigung konnten unsere Jungs so auch die beiden Viertel der zweiten Hälfte knapp gegen die leidenschaftlich kämpfenden Braunschweiger für sich entscheiden (14:10 und 12:9). Die von vielen Verletzungen geplagten Gastgeber ließen bis zum Schluss nicht nach und spielten konzentriert und allen Widrigkeiten zum Trotz mit großem Einsatz, sodass die Zuschauer auch dieses Mal wieder ein immer spannendes und emotionales Spiel zu sehen bekamen! Wir wünschen an dieser Stelle allen verletzten Spielern eine schnelle und vollständige Regeneration und hoffen, dass alle bald wieder in das Spielgeschehen eingreifen können! Mit einem Endstand von 65:43 aus Charlottenburger Sicht konnte unser Team sich nun bei sommerlichen Temperaturen, im strahlenden Sonnenschein und dem guten Gefühl des ersten Saisonsiegs auf den Heimweg machen.

Besonders erwähnenswert und erfreulich ist, dass sich alle zwölf mitgereisten und eingesetzten Spieler in den Kategorien Punkten und Rebounds in die Spielstatistik eintragen und so einen echten Teamerfolg perfekt machen konnten!

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Anton Schweizer (8), Augustinas Zelys (2), Berkant Özdemir (4), Cedric Rasche (6), Enrique Dougan Nsue (4), Erik Wahls (6), Jan-Christopher Dinsel (6), Jonas Grimmer (10), Sananda Fru (2), Tayler Schäplitz (5), Thorben Seithe (8), Tony Avner (4)

JBBL | Double-OT-Auftaktkrimi ohne Happy End

Nach Wochen und Monaten der Vorbereitung mit zahllosen Trainingseinheiten und Testspielen wurde es am vergangenen Wochenende nun endlich ernst für unsere JBBL-Mannschaft: Zum Auftakt der neuen Spielzeit war die Mannschaft des RSV Eintracht bei uns in der Schillerstraße zu Gast zum Berliner Lokalderby. Am Ende einer spannenden Partie setzten sich die Gäste mit 63:67 durch.

JBBL-Auftakt mit hoher Intensität

Obwohl die meisten unserer Spieler zum ersten Mal auf dem JBBL-Parkett standen, war von Nervosität anfangs nichts zu spüren, mit einer hohen Intensität und aggressiver Defense erwischte man die Stahnsdorfer zunächst auf dem falschen Fuß und konnte sich im Laufe des ersten Viertels eine 18:13-Führung erspielen. Stück für Stück fanden nun aber auch die Gäste ins Spiel. Diese gingen nun ihrerseits konzentrierter in der Verteidigung zu Werke und konnten damit neun Ballverluste provozieren und einige leichte Punkte erzielen. Mit dem Signal zur Halbzeit war das Spiel deshalb auch zurecht wieder vollkommen offen (27:28) und die leidenschaftlich anfeuernden Zuschauer in der Schillerstraße konnten sich auf eine spannende zweite Hälfte freuen.

Die ersten Minuten nach der Halbzeit gehörten aber weiterhin dem RSV. In einem engen und umkämpften Viertel, weiterhin geprägt von niedrigen Wurfquoten, vielen Ballverlusten und sehr physischer Defense auf beiden Seiten, konnten die Stahnsdorfer ihre knappe Halbzeitführung geringfügig ausbauen und sich vor dem Schlussabschnitt eine Führung mit zwei Punkten erarbeiten (39:41). Auch das vierte Viertel verlief zunächst wie die bisherigen 30 Minuten: Jeder Ball, jeder Rebound, jede einzelne Aktion wurde hart umkämpft, diesmal aber mit leichten Vorteilen beim DBV.

Drei-Punkte-Führung kurz vor Schluss reicht nicht

Kurz vor Ende der regulären Spielzeit, mit noch knapp 10 Sekunden auf der Uhr, hatten sich unsere aufopferungsvoll kämpfenden Jungs eine knappe Drei-Punkte-Führung erarbeitet und den Sieg in fast schon greifbarer Nähe. Doch die Gäste waren nicht geschlagen und mit einem letzten Einwurf-Play und einem daraus resultierenden Dreipunktewurf aus der linken Ecke des Spielfelds, konnte die Mannschaft des RSV das Spiel nochmal ausgleichen (52:52). Der letzte Wurf unserer Jungs tanzte zwar auf dem Ring, fand aber seinen Weg leider nicht mehr in den Korb – Verlängerung!

Spannende zweifache Verlängerung

Auch die Verlängerung bot das gleiche Bild wie zuvor: Basketballerisch nicht immer auf allerhöchstem Niveau, dafür aber umso beeindruckender hinsichtlich Einsatz und Intensität, entwickelte sich ein Herzschlagfinale. Das Spiel blieb eng, kein Team konnte sich absetzen, jede Aktion der einen Seite wurde von der anderen Seite sofort gekontert, sodass auch nach den fünf Minuten der Verlängerung noch immer kein Sieger feststand und erst eine zweite Verlängerung zeigen sollte, welches Team sich die ersten Punkte der neuen Saison würde sichern können. Nochmals gingen beide Teams zusammen, um sich zu besprechen und einzuschwören auf ein letztes Kräftemessen!

Wieder ging das Spiel hin und her, wieder konnten beide Mannschaften ihrerseits Erfolgserlebnisse verbuchen. Insbesondere von der Freiwurflinie mussten sich beide Teams nun immer öfter beweisen, da die vier erlaubten Teamfouls längst überschritten waren. In den allerletzten Minuten eines emotionalen Basketballnachmittags verließ unsere nach wie vor aufopferungsvoll kämpfende Mannschaft dann aber letztlich das Glück. Einige unglückliche Aktionen erlaubten den Gästen aus Stahnsdorf ihre Führung nun minimal auszubauen, aber in einem Spiel mit niedrigen Trefferquoten, wenig verbleibender Zeit auf der Uhr und nachlassenden Kräften sollte sich dies leider als ausreichend erweisen. Ein letztes Aufbäumen gelang nicht mehr und so durften am Ende die Gäste des RSV Eintracht die ersten Punkte der jungen Saison bejubeln.

Trotz Niederlage auf dem guten Weg

Verständlicherweise dominierte bei unserer Mannschaft zunächst die Enttäuschung über die schmerzhafte Niederlage nach einem mental und physisch extrem fordernden Spiel. Doch relativ schnell konnten die hängenden Köpfe wieder gerade gehalten werden, denn man wusste, dass man sich nach dieser großen kämpferischen Leistung nichts vorzuwerfen hatte und stolz auf dieses erste JBBL-Wochenende zurückblicken konnte. Die vielen Stunden des Trainings hatten sich ausgezahlt, die Fortschritte individuell und als Team waren klar erkennbar und machten bei Spielern, Trainern und Zuschauern Lust auf mehr! Bereits am kommenden Sonntag sind wir bei den Junior Löwen in Braunschweig zu Gast und nach diesem Wochenende hungriger denn je auf den ersten Sieg der Saison!

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Anton Oskar Schweizer (2), Berkant Özdemir (12), Cedric Rasche (4), Enrique Dougan Nsue (6), Erik Wahls (4), Jan-Christopher Dinsel (7), Jasper Ian Bray, Jonas Grimmer, Sananda Fru (8), Tayler Schäplitz, Thorben Seithe (14), Tony Avner (6)

JBBL | Thorben und Tayler überzeugen beim Bundesjugendlager

Beim alljährlichen Bundesjugendlager des Deutschen Basketball Bundes in Heidelberg waren es in diesem Jahr die Landesauswahlmannschaften der Jahrgänge 2003 (Jungen) und 2002/2003 (Mädchen) die sich unter den Augen der Bundestrainer miteinander messen durften. Mit Tayler Schäplitz (ehemals Berliner SC) und Thorben Seithe (ehemals Basket Dragons Marzahn) durften auch zwei Spieler des DBV Charlottenburg die Reise nach Heidelberg mit der Berliner Landesauswahl antreten.

Nachdem die Spiele der Gruppenphase gegen die Landesverbände der  SG Niedersachsen/Bremen, Hessen und Team Nord alle überzeugend gewonnen werden konnten, erwartete die Berliner Jungs im Halbfinale nun die Mannschaft aus Bayern. In einem lange umkämpften Spiel konnten sich aber auch hier letztlich die Hauptstädter durchsetzen und mit 47:39 gewinnen und den Finaleinzug gegen den Westdeutschen Basketball Verband perfekt machen. In einem lange engen Finale war am Ende wieder die Berliner Landesauswahl, die in verdienten Jubel ausbrechen und den Sieg und damit den ersten Platz des diesjährigen Bundesjugendlagers feiern durfte.

Auch im Anschluss durfte nochmal kräftig gejubelt werden: Mit Thorben und Tayler konnten beide unserer JBBL-Spieler die Bundestrainer überzeugen und gehören damit zum Kreis der Nominierten für die Weiterförderung des DBB! Herzlichen Glückwunsch euch beiden zu euren großartigen Leistungen und selbstverständlich auch allen anderen Nominierten!

Erfreulich: Auch Clara Wilke, die letztes Jahr zusammen mit Tayler und Thorben in der U14-Oberliga spielte, hat die erste Runde überstanden!

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