Artikel der Kategorie: Jugend News

NBBL | AB Baskets beweisen sich in Leverkusen

Mit dem Playoffs-Ticket schon in der Tasche begaben sich unsere AB Baskets vergangenen Sonntag auf die Reise nach Leverkusen. Gegen den Tabellenzweiten – der bei einer Niederlage seinen Platz an Hamburg verlieren würde – wollte das NBBL-Team der Leistungssportkooperation von DBV Charlottenburg, TuS Lichterfelde und RSV Eintracht sich bestätigen und den fünften Tabellenplatz verteidigen. Der Coup gelang unseren Jungs, die mit 66:65 am Ende die Oberhand behielten. Der erste Gegner in den Playoffs heißt dann: Rostock.

Giants mit dem besseren Start

Beide Teams starteten konsequent in das Spiel und setzten auf eine gute Defense. Die Leverkusener erwischten den besseren Start und erarbeiteten sich nach drei Minuten schon eine kleine Führung (10:4). Die AB Baskets kamen langsamer ins Spiel, dafür aber noch effizienter: Die Wege wurden schnell dicht gemacht und in der Offensive gewann das Team rapide an Selbstvertrauen. Durch zwei Dreier schafften es die Gäste, noch vor der ersten Viertelpause, die Führung zu übernehmen (14:16) und nicht mehr abzugeben.

Starke Reaktion der AB Baskets: Führungswechsel

Das gute Momentum der Berliner setze sich auch im zweiten Viertel fort: Die Giants brauchten insgesamt 17 Minuten, um ihre anfängliche Beute zu verdoppeln und konnten in den ersten 20 Minuten nur 21 Punkte einnetzen. Auch die Offense lief weiterhin gut: durch gute Ballbewegung und zielstrebige Cuts kamen unsere Jungs zu guten Abschlüssen, auch wenn die Ausbeute am Ende geringer ausfiel als erhofft. Sinnbildlich für die gute Arbeit in der Offensive: Drei Viertel alle Körbe entstanden nach einem Assist. Wermutstropfen: Unter dem eigenen Brett wurden neun Rebounds zugelassen. Alles in Zahlen zusammengefasst: 21:29 zur Halbzeitpause.

Zusammenspiel wie aus dem Lehrbuch

Nach dem Seitenwechsel kamen unsere Jungs wieder hochmotiviert aus der Kabine und diesmal belohnten sie sich für die gute Ballbewegung mit fünf Dreiern. Trotz der Leistungssteigerung der Leverkusener Defensive scorten die AB Baskets im dritten Viertel 25 Punkte und gewannen den Abschnitt mit sieben Punkten (39:54). Ein Blick auf den Scouting-Zettel gab noch mehr Anlässe zur Freude: 17 Assists (von 22 erfolgreichen Würfen) und lediglich 10 Turnovers.

Zum Schluss doch noch spannend

Im letzten Viertel gingen die Giants dann sofort all-in: Der Tabellenzweite erhöhte den Druck in der Defensive und zwang die AB Baskets zu 10 weiteren Ballverlusten. Die Unsicherheit machte sich bemerkbar, die Ballbewegung führte nicht mehr zu guten Würfen und so hatte Leverkusen nach und nach die Möglichkeit, sich heranzukämpfen. Am Ende wurde es richtig eng, aber unsere Jungs schafften es, den Sieg über die Zeit zu bringen.

Ein letzter Blick auf die Zahlen: Die AB Baskets gewannen das Rebound-Duell (44:41) und sammelten 20 Assists bei 25 Field Goals.

Arvid: „Wir gehören in die Playoffs!“

Das Team hat einen tollen Job gemacht! Auswärts in Leverkusen zu gewinnen ist nicht einfach und wir haben tollen Job in der Defense gemacht“, jubelt Headcoach Arvid Thamm. „Dieser Erfolg war ein richtig toller Team-Sieg an dem alle einen wichtigen Teil dazubeigetragen haben. Unser Offensivspiel hatte so viel tolle Ballbewegungen und Teamplay, dass war begeisternd. Für unser Team freut es mich am meisten, dass wir jetzt nochmal bewiesen haben definitiv in die Playoffs zu gehören!“

NBBL | AB Baskets verpassen ersten Matchball

Im Nachholspiel des 11. Spieltags mussten sich die AB Baskets in Quakenbrück am Ende deutlich mit 94:71 geschlagen geben. Die Playoffs-Frage ist dadurch noch nicht geklärt: Es fehlt noch ein Sieg, um den Playoffs-Einzug und den Klassenerhalt feiern zu können. Die nächste Chance bietet sich am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen Jena.
 
Wer allerdings nur dem Ergebnis vertraut, der wird schwer enttäuscht. Der Spielverlauf war bis zum Anfang des entscheidenden Viertels sehr unterhaltsam und spannend und nur wenige Optimisten unter der Dragons-Fans konnten erahnen, dass am Ende die Hausherren so einen deutlichen Sieg einfahren konnten.  

AB Baskets mit Fehlern in der Defense

Beide Teams gaben sich von Anfang an angriffslustig und punkteten regelmäßig: Unsere Jungs leisteten sich immer wieder kleine Fehler in der Defensive, die vom Gegner eiskalt ausgenutzt wurden, aber wenigstens konnte durch schnelle Ballbewegung und gute Cut’s in der anderen Spielfeldhälfte Einiges wieder gut gemacht werden. (25:19/10.).
 
Nach der ersten Viertelpause änderte sich lange nicht viel am Drehbuch: Defensiv blieben unsere Jungs immer noch zu löchrig, sodass gerade am Brett die Artländer zu einfach abschließen konnten. Abhilfe verschaffte nach 15 Minuten dann die Umstellung auf Zonenverteidigung (zu dem Zeitpunkt hatten die Berliner aber schon 43 Punkte zugelassen): Das neue System streute reichlich Sand ins Getriebe der Dragons und verhalf unseren Jungs, ihren Rhythmus in der Offensive zu finden. Die Schlussphase gehörte ganz den Berlinern, die sich mit dem Buzzer Beater von Leo Hampl auf drei Punkte herankämpften (49:46).

Schlechte Wurfquote verhindert Führungswechsel

Im dritten Viertel erwischten die AB Baskets einen schlechten Start: Die Dragons trafen mehrmals von Downtown – oder sorgten konstant dafür, dass PG David Röll seinen Weg zum Korb findet. Der schlechte Start erwies sich dennoch schnell als Täuschung, denn die Defensive verbesserte sich viel schneller als in der ersten Halbzeit, auch diesmal dank der Umstellung auf Zonenverteidigung. Trotz der guten Voraussetzung (nur 15 zugelassene Punkte), verpasste man den Führungswechsel und am Ende verlor man sogar den Abschnitt (15:14), weil die Treffer aus der Distanz Mangelware blieben (am Ende nur 2/18).

Dragons setzen sich ab im letzten Viertel

Beim Stand von 64:60 gingen beide Teams in das entscheidende Viertel. Und hier erwartete unsere Jungs eine böse Überraschung. Die Dragons schienen nach langer Zeit die Zone zu entschlüsseln und kamen häufig zu einfachen Punkten, während sich die AB Baskets jeden Zähler hart erkämpften mussten. Nach vier Minuten hatte der Gastgeber seinen Vorsprung auf 13 Punkte ausgebaut, unsere Jungs kämpften sich in den folgenden Minuten noch mal auf -9 ran und erhöhten den Druck. David Röll (24) riss dann die Rolle des Hauptakteurs an sich und traf in der heißen Phase mit guter Quote – in der Zone oder von der Freiwurflinie. Die AB Baskets gingen in den letzten Minuten nochmal All-in, aber zogen die falschen Karten und am Ende mussten eine unerwartet deutliche Klatsche hinnehmen.

Arvid: „An den nächsten Matchball denken“

„Glückwunsch an die Dragons zu dem verdienten Sieg!“, lässt Headcoach Arvid Thamm gleich nach der Schlusssirene ausrichten. „Wir wussten, dass die Dragons sehr Heimstark sind und zuhause hochprozentig treffen können. Besonders in der ersten Halbzeit waren wir Defensiv oft einen Schritt zu spät und haben Ihnen die Würfe gegeben, die sie haben wollten. Die zweite Halbzeit war dann Defensiv deutlich besser, aber Offensive zu wenig. Die Quoten auf beiden Seiten sagen eigentlich alles aus: Wir hatten zwar fünf Abschlüsse mehr, aber treffen nur zwei Dreipunktewürfe und 15 von 25 Freiwürfe. Die Dragons haben mit ihrer 72% Zweier- und 93% Freiwurfquote uns unheimlich wehgetan. Wir sind am Ende nochmal aufs Ganze gegangen, aber wurden dann bestraft statt belohnt.“ Der Blick geht sofort nach vorn: „Die Niederlage tut uns zwar sehr weh, aber muss trotzdem schnell abgehakt werden. Wir haben noch 2 Matchbälle und bereiten uns jetzt akribisch auf Jena am kommenden Sonntag in der BBIS vor.“
 
Es spielten für die AB Baskets: S. Fejer (4), M. Marweld, O. PINAR (11), L. BRIESEMEISTER (16), K. NSonde (2), F. VON SALDERN (10), D. Bacik, S. Karras, L. HAMPL (15), S. Müller, B. ÖZDEMIR (13)

NBBL | Mit zwei Wochen Verspätung nach Quakenbrück!

Kommenden Sonntag ist es so weit, dass unser Team die Auswärtsfahrt nach Quakenbrück antreten kann.

Das Spiel gegen die Young Rasta Dragons sollte bekanntlich ja schon am 09.02 stattfinden, aber wurde wegen dem Sturmtiefs „Sabine“ verschoben. Der Nachholtermin ist nun diesen Sonntag in der Artland Arena.

Um 14.30 Uhr tritt unser Team gegen den Tabellenvorletzten der Hauptrunde Nord an. Die Platzierung spiegelt dabei auf keinen Fall die Qualität des Teams wieder.

Das Team von Coach Patrick Flomo verlor letztes Wochenende gegen die Towers nur mit sechs Punkten und das ohne Fynn Aumann und Luc van Slooten.

Entscheidend für einen erfolgreichen Spielausgang wird die Verteidigung der Dreierlinie sein. Die Schützen Aumann, Röll und Buthmann schießen ohne Hemmung und treffen dabei stark. Will man die Punkte mit nach Berlin bringen, wird besonders die Kontrolle des Rebounds und eine starke Defense entscheidend sein.

Unser Team ist sich der Bedeutung dieses Spiels bewusst und heiß darauf, den Matchball zum Klassenerhalt zu versenken.

Tip-Off: 14.30 Uhr @Artland Arena Quakenbrück

NBBL | Rostocker Zone überrascht die AB Baskets

Die AB Baskets haben am vergangenen Sonntag gegen die Rostock Seawolves die erste Chance verpasst, sich vorzeitig für die Playoffs zu qualifizieren. Nach einer offensiv erfolgreichen ersten Halbzeit (51:44), stotterte der Berliner Motor gegen die Zonenverteidigung der Gäste, die im dritten Viertel erst das Spiel umdrehten und dann für sich mit 81:91 entscheiden konnten.   

„Gute erste Halbzeit, aber zu wenig Aggressivität“

Wir haben in der 1. Halbzeit einen wirklich guten Job gemacht, was die Offensive betrifft. Allerdings haben wir auch da schon mit zu wenig Aggressivität das Rostocker Brett attackiert. Defensiv haben wir aber auch da schon Skobalj zu viele freie Würfe gegeben„, kommentiert Headcoach Arvid Thamm die erste Hälfte.

Rostocker Körperlichkeit ist sofort Thema

Vor allem die Körperlichkeit des Rostocker Quartetts Skobalj, Buchholz, Nickel, Brackmann war von Anfang an Thema: gerade Power Forward Skobalj (33 Punkte am Ende) bekam zu viele offene Würfe und konnte die traumwandlerisch sicher versenken. Was in der Defensive nicht gelang, konnte größtenteils dann mit einer schnellen Ballbewegung sowie einer guten Wurfauswahl kompensiert werden. Die Seawolves schlossen das erste Viertel mit einem minimalen Vorsprung ab (21:24), der gleich zu Beginn des zweiten Viertels verschmolz. Die Umstellung auf Zone brachte sofort die ersten Erfolge in Form von Stops und Turnovers, während offensiv brachten tolle Ballbewegungen und Cuts die erhofften Punkte brachten. Das Spiel lief lange Zeit nach Plan, nur Skobalj hielt mit 22 Punkten zur Halbzeit die Gäste noch in Reichweite. Auf der Berliner Seite glänzte vor allem Leo Hampl mit 16 Zählern und drei Assists. Mit 51:44 ging es in die Kabine. 

AB Baskets verlieren gegen die Zone den Faden

Nach der langen Pause stellte auch Rostock auf die Zonenverteidigung (1-3-1) und blockierte mit ihrer Körpergröße den Weg zum Korb. Nach dem guten Anfang mit ein paar Distanzwürfen verzettelten sich dann die AB Baskets gegen das neue System, was sich auch auf die Defensive auswirkte.  
Das wesentliche Ergebnis war, dass unsere Jungs die Führung abgeben mussten, das Spiel blieb allerdings spannend (65:71). 

Aufholjagd nicht erfolgreich

Die letzte Viertelpause brachte lange die erhoffte Wende nicht: zu ideen-und bewegungslos agierte die Offense und zu anfällig wurde die Verteidigung. Die körperliche Unterlegenheit wurde immer offensichtlicher und die Foulprobleme bei unserer großen Garde machte es nicht besser. Auch wenn der Rückstand immer im einstelligen Bereich blieb und die Verteidigung gelegentlich Rostock zu Turnovers zwang, kam man nicht wirklich nochmal heran. Die Jungs gaben sich nicht geschlagen und versuchten nochmal mit schnellen Fouls etwas zu verändern. Die Rostocker behielten von der Freiwurflinie die Nerven und konnten am Ende den wichtigen Sieg einfahren.  

Die mangelnde Aggressivität der ersten Halbzeit ist uns dann nach der Pause auf den Fuß gefallen. Wir haben zu wenig Attacken in freie Räume genutzt um die Rostocker vor Probleme zu stellen. Die körperliche Unterlegenheit war offensichtlich und am Ende auch ein gewichtiger Grund für die Niederlage. Trotzdem können wir den Kampfgeist und das Teamplay aus der ersten Halbzeit mitnehmen und aufbauen. Die zweite Halbzeit ist hingegen ein gutes Beispiel für weitere notwendige Verbesserungen“, setzt Arvid seine Analyse fort. 

Es spielten für die AB Baskets:  O. PINAR (11), L. BRIESEMEISTER (10), K. NSonde (3), F. von Saldern (11), D. BACIK (10), S. Karras, L. HAMPL (20), M. Stenyushyn, B. Özdemir (3), M. JOVANOVIC (13)

NBBL | Matchball in Quakenbrück

Am kommenden Sonntag macht sich unser Team auf den Weg ins Artland zum Kooperationsteam der Artland Dragons und Rasta Vechta. Während man das Heimspiel gegen die Artländer knapp für sich entscheiden konnte, muss man sich jetzt Auswärts beweisen.

Die „Young Rasta Dragons“ kämpfen mit aller Kraft gegen den drohenden Abstieg und sind deshalb besonders gefährlich. Im Spiel gegen Jena am vergangenen Sonntag, zeigten sie sich bis zum Schluss bissig und hechteten auch bei -20 Punkten noch nach jedem Ball.

Unser Team ist gewarnt und bereit sich gewissenhaft auf das Spiel gegen die giftigen Drachen vor.
Für unsere Jungs ist dieses Spiel wegweisend und ein erster Matchball auf dem Weg zum Klassenerhalt (Playoffs). Mit einem Sieg in Quakenbrück könnte man sich von jeglichen Abstiegsgedanken befreien.
Sicher ist aber, dass Quakenbrück um jeden Zentimeter kämpfen wird und Geschenke nicht zu erwarten sind.

Tipoff:
Sonntag 09.02.20
14.00 Uhr Artland Arena

NBBL | AB Baskets zittern sich zum Sieg gegen Metropol Baskets

Die AB Baskets starteten am vergangenen Sonntag mit einem Sieg (78:74) über das Schlusslicht Metropol Baskets Ruhr ins neue Jahr und machten einen wahrscheinlich entscheidenden Schritt in Richtung Playoffs. Mit dem dritten Heimerfolg der Saison und einer Bilanz von fünf Siegen und drei Niederlagen klettern unsere Jungs auf Platz drei der Tabelle und bauen den Vorsprung auf den siebten Platz auf sechs Punkte aus.

AB Baskets überzeugen zum Start

Die Berliner legten den Grundstein für das Happy End schon im ersten Viertel: Der Ball lief gut durch die Reihen, schöne Kombinationen, die Fehlversuche wurden durch viele Offensivrebounds korrigiert und die Gelegenheiten zu einfachen Punkten eiskalt ausgenutzt.
 
In der Defensive profitierte man von den vergebenen Abschlüssen am Korb und bekam so einfach Punkte im Fastbreak, obwohl man den Gegner nicht richtig unter Druck setzte und die Würfe zu wenig verteidigt wurden. „Der Start war für uns sehr trügerisch, Metropol war ungewohnt passiv und wir haben sehr einfach gepunktet. Das hat sich das ganze Spiel über auf unsere Verteidigung ausgewirkt. Wir waren viel zu unaggressiv, haben Ihnen die Würfe gestattet die sie haben wollten und dafür haben sie viel zu gute Schützen in ihren Reihen„, kommentiert Headcoach Arvid Thamm nach der Schlusssirene. Was im ersten Viertel noch gut ausging, sollte dann im Laufe des Spiels Thema werden.

Metropol nutzen lasche Verteidigung

Und zwar gleich nach der ersten Viertelpause. Da die Offensive zum Teil ins Stocken wegen vergebener Korbleger und weiterhin niedriger Wurfquoten von außen geriet, war ein besseres Verhalten in der Defensive gefordert. Das sahen allerdings unsere Jungs nicht so ein und setzten den Plan, die Ruhrpottler immer wieder zum Drive und zu Entscheidungen zu zwingen, nicht wirklich um. Die Metropol Baskets bekamen durch einige erfolgreiche Dreier Selbstsicherheit und verhinderten durch die präziseren Würfe auch die Fastbreaks der Hausherren, sodass das Spiel sich wieder zu einer engeren Kiste entwickelte. Die Gäste versuchten mit der Zonenpresse noch mehr Sand ins Getriebe der AB Baskets zu streuen und kämpften sich dadurch endgültig heran. Zur Halbzeitpause betrug der Abstand zwischen den beiden Kontrahenten nur zwei Punkte (38:36 für die AB Baskets).

3. Viertel: Die AB Baskets setzen sich ab

Die zweite Halbzeit begann mit einem regelrechten Schlagabtausch, beide Teams punkteten abwechselnd, nur phasenweise bekam unser Team Defensiv etwas Zugriff auf das Spiel. Das Rebounding trug wieder Früchte und endlich fielen auch die ersten Treffer von Downtown. Die gute Reaktion nach den Schwierigkeiten des zweiten Viertels wurde im Endeffekt gut belohnt, doch davon blieb am Ende des Abschnitt nur eine 5-Punkte-Führung übrig (58:53), da die fahrlässige Verteidigung der Dreier dem Gegner einige wichtige Treffer erlaubte.
 
Als die Defensive sich im Schlussviertel wieder steigerte, hatten die AB Baskets die große Chance, einen ungefährdeten Sieg in den sicheren Hafen zu bringen. Ein Dreipunktespiel und ein Dreier von Marrero Perez leiteten eine Phase der Berliner Dominanz ein, die zu Mitte des Viertel zu einem zweistelligen Vorsprung führte (74:59).
 
Das letzte Wort war dennoch immer noch nicht gesagt. Unsere Offensive fing dann an, fahrlässig mit ihren Chancen umzugehen, vergab einfache Korbleger und konnte einige Ballgewinnen nicht verwerten. Auf der anderen Seite warfen die Gäste noch alles in den Pott und kamen wieder auf vier Zähler heran.

Am Ende doch noch spannend

Am Ende retteten unsere Jungs die Führung über Zeit und gewannen nicht unverdient das wichtige Spiel gegen den Abstieg. “ Wir wussten vorher, dass es für Metropol um alles geht. Obwohl sie immer noch Sieglos sind hat sich das Team um Thorsten Morzuch noch nie ergeben. Respekt an die Metropol Baskets die sich nie aufgegeben haben und auch 3 Minuten vor Schluss bei -14 Punkten noch an sich geglaubt und uns nochmal extrem unter Druck gesetzt haben“, so Arvid.
 
Es spielten für die AB Baskets: S. Fejer, O. PINAR (19), L. BRIESEMEISTER (15 Punkte, 7 Rebounds), B. Marrero Perez (6), K. NSonde, F. VON SALDERN (4), D. Bacik (3), S. Karras, L. HAMPL (19 Punkte, 9 Rebounds), S. Müller (5), B. Özdemir (2), M. JOVANOVIC (5)

AB Baskets wollen Schritt Richtung Playoffs machen

Am Sonntag, den 12.01.2020, ist es endlich soweit und es gibt um 15 Uhr wieder U19 Bundesligabasketball in der Heimat.

Die Metropol Baskets treten zum Rückspiel in der heimischen Sömmeringhalle an und werden von unseren AB Baskets empfangen.

Der Auswärtssieg in Bochum liegt nun schon ein paar Wochen zurück, aber an Brisanz hat das Duell nicht verloren.

Nach engen Niederlagen und Spielen auf Augenhöhe lechzen die Ruhrpottler nach dem ersten Erfolg. Der Tabellenletzte will endlich einen Sieg feiern.

Diesen Erfolg wollen unsere Jungs um alles in der Welt verhindern und die zwei Punkte in Berlin behalten.

Bei einem Erfolg gegen die Metropol Baskets würde unser Team einen großen Schritt in Richtung Playoffs und dem gleichzeitigen Klassenerhalt machen.

Die Gäste brauchen im Gegenzug die wichtigen Punkte im Kampf und den Klassenerhalt und werden versuchen einen Sieg der AB Baskets zu verhindern.

Es ist dementsprechend alles angerichtet für ein heißen Kampf in Charlottenburg.

Berkant schießt die AB Baskets zum Sieg

Die AB Baskets holten im Heimspiel gegen die Young Rasta Dragons den dritten Sieg in Folge und machten einen wichtigen Schritt in Richtung Playoffs. Nach dem 86:83-Erfolg haben die Spieler der Kooperation von DBV Charlottenburg, TuS Lichterfelde und RSV Eintracht nun sechs Punkte Vorsprung (und ein Spiel weniger) auf die Abstiegsplätze.

Das Spiel wurde von guten Wurfquoten von beiden Seiten geprägt – und das konnte man von Anfang an merken. Die AB Baskets starteten offensiv gut ins Spiel, während defensiv mächtig Sand im Getriebe war. Den schwarzen Peter zog dabei unser Center Leonard Hampl, der früh mit zwei Fouls auf die Bank musste. Vechta machte es in der Defensiv ein wenig besser und schloss das erste Viertel mit einem kleinen Vorsprung (24:26) ab. 

Der Trend bestätigte sich auch im zweiten Viertel: Unser Team zu pomadig und ungenau bei den Closeouts und gestattete Vechta alle Würfe, die sie haben wollte. Die Niedersachsen nahmen die Geschenke dankend entgegen und gingen in die Halbzeit mit einer Dreierquote von 42% (8/19). Der Gastgeber fand am häufigsten die Antwort in der Zone: Zur Halbzeit hatte man schon neun Offensivrebounds geholt und 30 von 41 Zählern erzielt. Alles in allem verlor man allerdings auch den zweiten Abschnitt und ging in die Kabine mit einem 7-Punkte-Rückstand (41:48). 

„Wir haben in der 1. Halbzeit Vechta spielen lassen, waren zwar aggressiv aber sehr ungenau und unkontrolliert. Das haben die Rasta Dragons ausgenutzt und ihr Spiel aufziehen können. Dementsprechend verdient war der Halbzeit-Rückstand. Wir haben dem Gegner die Würfe erlaubt, die sie haben wollten, deren Spiel gespielt und deswegen den kürzeren gezogen“, kommentierte Headcoach Arvid Thamm auf dem Weg in die Kabine.

Das große Halbzeitthema waren natürlich die ungenaue Defensive und die mangelnde Konzentration, gekoppelt mit dem gescheiterten Versuch, die eigene Spielweise durchzusetzen. Das Team wollte die zweite Halbzeit besser verteidigen und Vechta das eigene Spiel aufzwingen. Und die Jungs ließen auch den Worten Taten folgen. 

Vechtas Würfe wurden nun besser contested und schwieriger, sodass die Dreierquote der Artländer drastisch sank. Die körperliche Überlegenheit am Brett sorgte dafür, dass Vechta kaum zweite Chancen hatte und sich angreifbar machte: Die AB Baskets attackierten härter das Brett und bekamen einige freie Würfe vom Perimeter. Erstmals im Spiel konnten die Berliner ein Viertel für sich entscheiden (21:15). Das reichte aber noch nicht für einen Führungswechsel: Zur letzten Pause führten die Rasta Dragons noch mit 62:63. 

Der Wechsel erfolgte dann zum Anfang des vierten Viertel, in dem man offensiv weiter an den vergangenen Viertel anknüpfte und neben wichtigen Dreier vor allem die Offensivrebounds verwandelte. Die Gäste rissen sich zusammen und antworteten mit zwei schneller Treffer vom Downtown, sodass sich das Spiel sich zu einem echten Krimi entwickelte. In den letzten Minuten wechselte die Führung hin und her, beide Teams trafen wichtige Würfe und hielten sich im Spiel. In der Crunchtime bewies Berkant Özdemir dann viel Nerven traf einen Dreier zum entscheidenden Führungswechsel (84:83). Vechta musste foulen, um die Uhr anzuhalten, unsere Jungs blieben ruhig, holten zwei extrem wichtige Offensivrebounds und sicherten den Sieg.

Am Ende kann sich Headcoach Thamm über die Leistungssteigerung freuen: „Die zweite Halbzeit entsprach mehr unseren Vorstellungen: Wir waren genauer in der Defense, haben die Würfe präziser verteidigt und besser das Brett attackiert. Unsere Jungs haben tolle Moral gezeigt, wieder das Spiel gedreht und am Ende verdient gewonnen„. Das Verhalten in der Defensive bleibt allerdings eine Wunde: „Die drei besten Spieler der Dragons kommen zusammen auf 60 Punkte und 41 Würfe und dass obwohl wir genau davor gewarnt waren.“ 

Während die Ligakonkurrenten sich schon in die Weihnachtspause verabschiedet haben, steht für die AB Baskets am 21. Dezember noch das Nachholspiel in Rostock auf dem Plan. Das nächste Heimspiel finden dann am 12. Januar gegen die Metropol Baskets statt.

Es spielten für die AB Baskets: S. Fejer, M. Marweld, O. PINAR (16), L. BRIESEMEISTER (12), K. N’Sonde, F. von Saldern (10), D. BACIK (10), S. Karras, L. HAMPL (18), S. Müller (2), B. ÖZDEMIR (17)

NBBL | AB Baskets schlagen Tabellenführer Hamburg

Die AB Baskets fuhren am vergangenen Samstag den ersten Heimsieg ein. Der erste Erfolg vor heimischer Kulisse (62:56) wurde gleich gegen einen prominenten Gegner gefeiert: die Hamburger Towers, die noch ohne Punkteverlust an die Spree gefahren waren.

Die Hausherren starteten sehr fokussiert ins Spiel – wie schon im Hauptstadtderby gegen Alba. Unsere Jungs belohnten sich mit guten Würfen und einigen sehr schönen Angriffen für die gute Ballbewegung, während es in der Defensive nicht immer gelang, die Rebounds zu kontrollieren: Hamburg nutze die 2. Chancen eiskalt aus und erreichte zum Ende des ersten Viertels den Ausgleich (19:19).

Aus dem ersten Abschnitt konnten die AB Baskets die Lehre ziehen, dass die Siegeschancen sehr von dem defensiven Verhalten – vor allem beim Rebounding – abhängig waren. Das Team verteidigte konsequent aggressiver und machte es den Towers schwer zu punkten (14 Punkte in 10′), aber das Problem unter dem Brett blieb bestehen, sodass die Gäste zur Halbzeit schon 14 Mal den Abprall fangen konnten. Nichtsdestotrotz konnten die AB Baskets diesmal ihre Führung verteidigen und gingen mit einem kleinen Vorsprung (36:33) in die Kabine.

Nach der Pause erwischte unser Team wieder den besseren Start, mit viel Tempo in der Offensive und einer aggressiven Verteidigung, die ermöglichte, Ballgewinne in erfolgreiche Fastbreaks umzuwandeln. Das schnelle Umschaltspiel zahlte in den ersten fünf Minuten des dritten Viertels sehr gute Dividende, sodass die AB Baskets erstmals eine zweistellige Führung erzielten.

Die Towers ließen sich allerdings nicht beeindrucken und nutzen mal wieder die Offensivrebounds (28 am Ende) um die Lücke zu schließen. Die AB Baskets kassierten in der heißen Phase zwei schnelle Dreier und wurden von der Presse zu drei Turnovers gezwungen, die gute Arbeit in der eigenen Spielfeldhälfte verhinderte allerdings, dass der Gegner je die Möglichkeit hatte, das Spiel auszugleichen.

„Wir haben Offensiv einen Schritt nach vorne gemacht, teilweise schöne Angriffe gezeigt und uns immer wieder gute Chance raus gespielt. Das Problem beim Rebound (das Duell ging 41:59 verloren) haben wir nicht gut in den Griff bekommen. Es war uns bewusst, dass Hamburg sehr aggressiv zum Rebound geht und große Leute hat die den Ball einsammeln. Da fehlte uns über weite Phasen der kollektive Box-Out“, kommentiert Headcoach Arvid Thamm. „Defensiv war unser Spiel geprägt von Licht und Schatten, zum Teil haben wir ordentlich verteidigt und es den Towers schwer gemacht, aber es waren auch ein paar grobe Schnitzer dabei“, führt er weiter aus. „Am Ende hat uns der Heimvorteil den Sieg gebracht (HH hat nur 16 von 70 Versuchen aus dem Feld getroffen) und das Fehlen der Starter auf Hamburger Seite geholfen. Ich bin Stolz auf unser Team, denn auch solche Spiele muss man erstmal gewinnen!“

Es spielten für die AB Baskets: S. Fejer, M. Marweld, L. Briesemeister (4), K. N’Sonde (5), F. von Saldern (10), L. Hampl (7), S. Müller (6), T. Avner, M. Stenyushyn (18), B. Özdemir,  M. Jovanovic (12) 

 

NBBL | AB Baskets am Samstag gegen die Hamburg Towers

Das nächste Heimspiel in der NBBL steht vor der Tür und zum zweiten Mal ist die Goethe-Schule der Austragungsort.

Am Samstag, den 16.11., findet das dritte Heimspiel der AB Baskets statt und zu Gast wird das U19 Bundesligateam der Hamburg Towers sein.

Die Hamburger stehen aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz und haben bisher nur eine Niederlage gegen unseren Lokalrivalen Alba einstecken müssen. Das Team der Hansestadt hat einige starke Spieler in ihrem Kader und ist sowohl im Front- als auch im Backcourt stark besetzt. Die Gefahr strahlt besonders die Ausgeglichenheit des Kaders und der starke Firepower von der Dreier Linie aus. Die Guards schießen schneller als jeder Cowboy und ballern ohne zu zögern. Die Jungs von der Küste feuern im Schnitt mehr als 34 Versuche vom Perimeter ab und scoren auch über ihre Big Man Hoffmann, Bakija und Kröger sehr solide.

Für unser Team wird es eine harte Nuss, welche aber auch geknackt werden kann. Dafür muss besonders der Rebound kontrolliert werden und der Offensivemotor die Gäste schnell unter Druck setzen.

Die Partie beim Kooperationspartner TuS Lichterfelde verspricht einiges an Action und Scoring.

Kommt vorbei und unterstützt das Team ab 13.00 Uhr in der Sporthalle im Weddingenweg.

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