Artikel der Kategorie: Jugend News

NBBL | Braves schließen Hinrunde mit Kantersieg ab

Am letzten Spieltag der NBBL-Hinrunde fuhren unsere Berlin Braves Baskets vor der ungewöhnlichen Kulisse der Ernst-von-Stubenrauch-Grundschule in Teltow einen ungefährdeten Sieg gegen Schlusslicht Rostock Seawolves ein. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (27:21) stellten unsere Jungs mit einem 32:0-Run die Weichen auf Sieg (100:64 das Endergebnis). Für unsere NBBL ist der zweite Saisonsieg. Ein Playoff-Platz  – derzeit von Hamburger Towers und Phoenix Hagen belegt – ist nur zwei Punkte entfernt. 

Klein und wild: Das sind die Seawolves

 

In der Ansprache unterstrich Headcoach Arvid Thamm vor allem, wie gefährlich die Nordlichter werden können, wenn man ihnen ihr Spiel aus Fastbreaks und wilden Dreiern erlaubt. Um die Stärke des eher kleineren Gegners besser in den Griff zu bekommen, entscheidet sich Arvid für eine kleinere Startaufstellung mit vier Guards und lediglich Ben Defty als großem Spieler.
 
Der Plan geht auf, denn nach dem anfänglichen Korb der Rostocker unterbinden die Berlin Braves konsequent die Fastbreaks und legen gleich einen 11:0-Run mit zwei gut herausgespielten Dreiern hin. Die Seawolves sehen sich zu einer Auszeit gezwungen, aus der sie mit neuer Kraft herauskommen. Unsere Jungs sind in dieser Phase mit dem Closeout irgendwie eine Sekunde zu spät und lassen so Raum für die gefürchteten wilden Dreier. Rostock nimmt sie gerne an und trifft sie auch, sodass das Spiel bis zur ersten Viertelpause noch spannend bleibt (27:21).
 
Braves mit 32:0-Run

 

Mal wieder findet Arvid in der Pause die richtigen Wörter, um die Jungs auf die Siegesstraße zu bringen: Die Verteidigung wird bissiger und zwingt Rostock zu einigen Ballverlusten, in der Offensive attackieren die Braves den Korb und bauen den Vorsprung aus. Das Spiel kippt, denn Rostock erzielt im gesamten zweiten Viertel nur vier Punkte und muss 28 Zähler zulassen, dennoch warnt Arvid noch in der Kabine, die Konzentration hochzuhalten, um den Sack endgültig zuzumachen.
 
Mal wieder enttäuschen die Jungs die Erwartungen des Trainerstabs nicht: Dank eines soliden Starts in die zweite Hälfte bauen sie den noch vor der Pause angefangenen Lauf auf 32:0 aus und lassen ein deutliches 75:25 auf der Anzeigetafel leuchten.

Erst zu diesem Zeitpunkt erweitert Arvid die Rotation und gewährt den Starters den vollverdienten Feierabend. Gleichzeitig zeigt er sich experimentierfreudig und testet Aufstellungen mit vier großen Spielern oder lässt Spieler Positionen auf dem Feld besetzen, die noch nicht „Repertoire“ sind. Die Truppe wird nochmal richtig gefordert und unter Druck gesetzt, was zu sechs Turnovers allein im letzten Viertel führt. Dazu netzt Rostock einige Dreier ein und belohnt sich mit dem „viel zu deutlichen Sieg“ (15:28) im letzten Abschnitt.

Wir haben heute im Rennen um einen Playoff-Platz unsere Pflicht erfüllt. Zwei Viertel lang haben wir eine sehr gute Leistung erbracht – vor allem in der Verteidigung und beim Rebounding. Nun heißt die Devise Schwung mitnehmen und das Jahr 2021 (12.12 vs Paderborn in der Sporthalle Charlottenburg und 19.12 in Leverkusen) erfolgreich abschließen. (Arvid Thamm)
 
 
Es spielten für die Berlin Braves Baskets: E. Mpacko (2), N. Zemen Tekle (2), J. SOYKE (15), K. Krainich (4), L. BRIESEMEISTER (19), B. ÖZDEMIR (6), F. VON SALDERN (26), J. Waismann (5), T. Wadehn (5), B. Kohoff (7), B. DEFTY (4), J. Kropp (5). Scouting

NBBL | Vechta eine Nummer zu groß für unsere Braves

Braves_Auszeit

Am vergangenen Wochenende gastierte unseren Berlin Braves Baskets bei den Young Rasta Dragons in Quakenbrück, einer sehr athletischen Mannschaft – getragen von einem sehr starken 04er-Jahrgang und einigen talentierten Jugendnationalspielern wie Guard Justin Onyejiaka (23 Punkte, 9 Assists und 8 Rebounds im Spiel gegen unsere Braves Baskets).

Gleich zum Anfang sehen sich unsere Jungs mit der Athletik von Justin Onyejiaka und Kilian Brockhoff konfrontiert sowie mit der Stärke der Dragons unter dem Korb. Die Gastgeber sichern sich in den ersten fünf Minuten schon sechs Offensivrebounds (es werden nur 15 bis zu Spielende), zwingen unsere Jungs zu vielen Turnovers (20 am Ende) und erarbeiten sich ein erstes angenehmes Polster (14:6). Der Trend ändert sich nicht im restlichen Verlauf des ersten Viertels, das unsere NBBLer mit einem 10-Punkte-Rückstand abschließen.

Headcoach Arvid Thamm zieht eine erste Lehre aus dem Auftaktviertel und versucht die Athletik des Gegners mit einer Zonenverteidigung einzudämmen. Auch hier finden aber die Young Dragons schnell den Schlüssel und netzen drei Dreier ein, sodass die Braves schnell auf Mann-Mann-Verteidigung wieder umschalten. Etwas erfolgreicher ist der mutigere Auftritt in der Offensive: Unsere Jungs ziehen vermehrt aggressiv zum Korb und erarbeiten sich Freiwürfe, die unser Team nach 20 Minuten noch im Spiel halten (42:27).

Mit sechs Punkten zum Start des dritten Viertels keimt unter unseren Jungs wieder die Hoffnung, am großen Coup schnuppern zu dürfen, aber die Antwort von Vechta ist vehement: Zunächst übernimmt Onyejiaka die alleinige Hauptrolle mit acht Zählern in Folge, dann folgt das ganze Quintett, das mit seiner Größe und Athletik weiter unsere Jungs vor schwierige Aufgaben auf beiden Feldseiten stellt. Vechta gewinnt auch den dritten Abschnitt und zieht weiter davon (65:42). Im letzten Viertel kontrolliert der Gastgeber das Geschehen und fährt den verdienten Sieg ein (83:50).

Rasta war wortwörtlich eine Nummer zu groß für uns„, gesteht Headcoach Arvid nach dem Spiel. „Sie haben ihre Größe und ihre Athletik sehr gut eingesetzt, während wir besonders am Anfang zu wenig bereit waren. Wir konnten am Brett kaum was holen (Rasta hatte 13 Blocks) und hatten auch einen schlechten Tag von außen (2/22 die Dreierquote).

Es spielten für die Berlin Braves Baskets: N. Zemen Tekle, J. Soyke (8), K. Krainich (2), L. BRIESEMEISTER (6), B. ÖZDEMIR (10), F. VON SALDERN (11), J. Waismann, T. WADEHN, B. Kohoff (5), B. DEFTY(8). Scoutings hier.

NBBL | Der Bann ist gebrochen

Unsere NBBL hat in Hamburg den ersten Saisonsieg eingefahren. Nach den knappen Niederlagen aus den ersten beiden Auswärtsspielen gelang es diesmal den Berlin Braves Baskets schon im ersten Viertel den Grundstein für einen verdienten Kantersieg über die Towers (55:85) zu legen.

Hamburger Gastfreundschaft

Der Spieltag fing mit einer netten Geste an: Die Anfahrt mit der Deutschen Bahn war so knapp getimed, dass die Hamburger Spieler einspringen mussten und unsere Jungs vom Bahnhof abholten. Und als wäre es nicht genug Gastfreundschaft gewesen, brachten die Gastgeber unser Team auch zurück nach dem Spiel. An dieser Stelle nochmal ein dickes Danke für die Gastfreundschaft!

Erstes Viertel schon richtungsweisend

Auf dem Spielfeld ging es selbstverständlich weniger freundschaftlich los: Die Braves Baskets warfen aufs Parkett die Frust für den schwierigen Saisonanfang und legten los wie die Feuerwehr. Nach fünf Sekunden der erste Steal, die Defense ist mit viel Druck dabei, die Abprallen landen fast immer in Berliner Händen (15 Rebounds im ersten Viertel). Unter diesen Voraussetzungen wundert es nicht, dass die Braves schon nach 10 Minuten die Weichen auf Sieg stellen konnten (5:24).

Sieg souverän in den sicheren Hafen gebracht

Nach der ersten Viertelpause kamen die Hamburg Towers besser ins Spiel, allerdings ohne dass die Qualität der Berliner Spielzüge both ends darunter leiden würde. Die Wurfquote unseres Teams blieb genauso so gut wie das Rebounding und so konnten die Braves mit einer vielversprechenden Führung in die Kabine gehen (27:48). Nach der Pause zeigten die Hamburger weiterhin den Willen die Lücke zu schließen, fanden Mittel gegen die Zonenverteidigung und zwangen unsere Jungs zu sechs Turnovers. Nichtsdestotrotz verloren die Berlin Braves keine einzige Sekunde die Kontrolle über das Spiel und konnten am Ende einen ungefährdeten Sieg in den sicheren Hafen bringen (55:85).

Coach Arvid Thamm ist ein Stein vom Herzen gefallen: Das war ein starker und verdienter Sieg. Die Jungs haben eine hervorragende Arbeit unter dem Brett geleistet und sehr gut zusammengespielt, wie die 21 Assists und die gute Wurfquote bezeugen. Wir haben noch ein paar Baustellen – vor allem die Ballverluste und das Erarbeiten von Freiwürfen – aber wir schauen heute deutlich optimistischer in die Zukunft.

Für die NBBL kommt jetzt eine dreiwöchige Pause: Erst am 28.11. geht es mit dem Heimspiel gegen die Rostock Seawolves (aktuelle Bilanz – 0:5) in der Sporthalle Charlottenburg weiter.

JBBL | DBV erreicht die Hauptrunde!

Am ersten Novemberwochenende hieß es für die JBBL die erste Weiche der Saison stellen. Mit einem Sieg beim Friedenauer TSC würde der DBV Charlottenburg Richtung Hauptrunde abbiegen und als netter Nebeneffekt auch den Klassenerhalt vorzeitig perfekt machen. Mit einer Niederlage würde der Weg zum Saisonziel über die Relegation führen.

Die Jungs um Headcoach Patrick Deitel krönten in diesem ersten richtungsweisenden Spiel die sich stetig steigende Leistung dieser Vorrunde: Mit bissiger Verteidigung und gut orchestrierten offensiven Spielzügen setzte sich der DBV im zweiten Viertel ab und konnte am Ende einen verdienten Erfolg verbuchen (49:62). Drei DBV-Spieler scorten zweistellig, mit einem Double-Double (14 Punkte und 11 Rebounds) für Amin Mahdy.

Im zweiten Viertel steigt der Druck


Friedenau startete etwas besser ins Spiel (6:5), aber dies blieb auch die letzte Führung im gesamten Spiel. Der DBV Charlottenburg übernahm schnell die Kontrolle über das Spiel und erarbeitete sich einen ersten Puffer (10:18). Die Schlussphase gehörte wieder den Hausherren, die den Rückstand bis zur ersten Pause halbieren konnten. Unsere Jungs ließen sich allerdings nicht verunsichern und schalteten langsam einen Gang höher in der Verteidigung: Der Druck auf den Ball wurde zeitweise zu hoch für den Gegner, der nur zu schwierigen Würfen kam und in vier Minuten nur einen Punkt erzielte. Auf der andere Seite zeigten unsere Jungs, was sie können: Umschaltspiel, geduldige Spielzüge auf der Suche nach dem freien Mann, Überlegenheit unter dem Korb. Die Zahlen an der Tafel entwickelten sich dementsprechend: Noam Naggars Sternschritt leitete den Run (20:26), Vincent Sommer und Amin Mahdy zogen zum Korb zum zwischenzeitlichen 23:31, Kaan Karaback schloss die gute Phase mit dem Dreier zum 23:36 ab.

Nach der Halbzeitpause fing der Friedenauer TSC wieder etwas besser an und kam auf vier Punkte zurück (32:36), aber der DBV konnte schnell an die gute Defense des zweiten Viertels anknüpfen und somit die Führung erst mal verteidigen und dann auch ausbauen mit dem energischen Auftritt von Hassan Wehbé (sechs Punkte in wenigen Minuten) und zwei Freiwürfen von Ruomi Walter (36:50/28. Minute)

Co-Trainer Max: „Mannschaft hat Charakter bewiesen“

Diesmal fehlte dem Gegner die nötige Schlagkraft, um das Spiel wieder offener zu gestalten. Die Angriffe wurden hingegen immer hektischer und das spielte in die Hände unserer Jungs, die konzentriert blieben und sogar vier Offensivfouls zogen. Der Vorsprung blieb im gesamten Schlussviertel immer zweistellig und am Ende konnte der DBV den verdienten Sieg und den Einzug in die JBBL-Hauptrunde feiern.

Wir sind sehr stolz auf die Jungs. In einem solchen Spiel trotz einer lauten Auswärtskulisse kühlen Kopf zu bewahren, beweist den starken Charakter dieser Mannschaft. Es war heute schon eher ein Arbeitssieg und wir müssen uns für die kommenden Spiele deutlich steigern, aber jetzt feiern wir erstmal diesen Erfolg. Das haben sich die Jungs verdient“, resümiert Co-Trainer Max Wiese das packende Auswärtsspiel bei Friedenau.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Kaan Karabacak (3), Ruomi Walter (14), Vincent Sommer (4), Eric Nkoué, Finn Motter (3), Darijo Kopilovic (2), Hassan Wehbé (14), Caspar Okoro (5), Janek Daniluk, Amin Mahdy (15), Udechukwu Obiaga, Noam Naggar (2)

JBBL-Hauptrunde mit zehn Spielen

Mit dem Sieg in der Sporthalle Schöneberg schließt der DBV die Vorrunde auf Platz drei hinter Alba Berlin und Higherlevel Berlin ab und qualifiziert sich für die Hauptrunde. Hier trifft man in einer Sechsergruppe erneut auf die beiden „alten bekannten“ sowie auf drei Teams aus der Vorrunde 4: die Niners Chemnitz Academy, den Medipolis SC Jena und die TenneT young heroes Bayreuth. Mit allen fünf Mannschaften werden Hin- und Rückspiele ausgetragen. Nach zehn Partien ziehen alle sechs Teams in die JBBL-Playoffs ein, die ersten vier genießen Heimvorteil in der ersten Runde.

Die DBV-Family sucht Dich als hauptamtliche*n Basketballtrainer*in (Teilzeit) im Jugendsport.

Basketballtrainer im Breitensport

Verstärkung für den Jugendbereich (Breitensport) gesucht Honorarstelle (evtl. Teilzeit-Festanstellung möglich)

Du bist auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? Du willst Basketball und Jugend-Arbeit als Trainer*in erleben und dein Können weitergeben? Dann haben wir die passende Lösung für dich. Wir suchen Verstärkung für unseren Jugendbereich und bieten eine Stelle als Honorarkraft evtl. (Teilzeit-Angestellte*r) im Umfang von 20-25 Stunden.  

Du erhältst eine umfangreiche Trainerausbildung angeleitet durch deine Mentoren Patrick Deitel, Stephan McCollister und Joey Ney. Zusätzlich ermöglichen wir dir zusätzliche Aus- und Fortbildungen im Trainerbereich zum Beispiel den A- oder B-Lehrgang für die Trainer*innen-Lizenz im Breiten- oder Leistungssport. Zusätzliche DBB- und Verband-Trainer-Ausbildungen sind ebenfalls inbegriffen

Mit 500 Mitgliedern gehört der DBV Charlottenburg zu einem der größten Vereine in Berlin und in Deutschland. Mit kontinuierlicher Mini-Arbeit haben wir unsere Mitgliederzahlen in den letzten Jahren stetig steigern können. Mit der Bundesliga-Abteilung haben wir erfolgreich die Playoffs sowohl in der NBBL als TOP4 Finalist, als auch in der JBBL erreicht. Für die Stärkung unserer Strukturen und dem Ausbau unserer Jugendabteilung suchen wir dich als langfristige Verstärkung!

Für die Jugendabteilung suchen wir ab dem 10. August eine*n Trainer*in als Honorarkraft (ggf. in Teilzeit-Festanstellung). Die Stelle ist als langfristiges Trainer*innenengagement geplant und kann nach Absprache eventuell auch ausgeweitet werden.

WIR bieten:

  • eine abwechslungsreiche und eigenständige Tätigkeit
  • eine solide Grundlage an Spielern, Infrastruktur und Trainingsmöglichkeiten
  • Unterstützung durch die einzelnen Funktionäre in der Sportlichen Leitung und der Geschäftsstelle
  • regelmäßige Weiterbildungsmöglichkeiten
  • flache Hierarchien in einem kollegialen und familiären Umfeld
  • faire Bezahlung, Ausstattung und umfangreiche Urlaubsplanung
  • Seminarfahrten
  • Teilzeit-Festanstellung möglich
Trainer Jon Basketball
Trainerstelle Basketball Teilzeitjob

Was solltest DU mitbringen:

  • Trainererfahrung im Jugendbereich ist erforderlich
  • Eine Trainerlizenz C oder höher ist wünschenswert
  • Hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Eigenorganisation
  • Hohes Interesse am Basketballsport
  • Kommunikativ und selbstbewusstes Auftreten
  • Schulabschluss Abitur oder Fachhochschul-Reife erwünscht
  • Interesse an einer langfristigen Perspektive bei DBV Charlottenburg
  • Lust und Spaß an der Arbeit mit jugendlichen

Die Bereitschaft zur Arbeit an Wochenenden sowie außerhalb normaler Bürozeiten, Teamfähigkeit, Flexibilität und hohe Belastbarkeit wird vorausgesetzt.

Deine Bewerbung mit Foto, Zeugniskopien sowie vorhandener Qualifikations- und Tätigkeitsnachweisen richtest Du bitte ausschließlich per E-Mail bis spätestens 31.07.2021 an:

DBV Charlottenburg e.V.

Stephan McCollister – Sportliche Leitung

gs@dbv-charlottenburg.de

 

NBBL | AB Baskets träumen lange vom großen Coup bei Alba

Das erste Auswärtsspiel der NBBL-Saison führte am Wochenende die AB Baskets nur weniger Kilometer entfernt von der heimischen Sömmeringhalle: Für Headcoach Arvid Thamm und seine Jungs stand die Partie beim Gruppenfavoriten Alba Berlin auf dem Plan.

Die Albatrosse mussten die Ausfälle von einigen ProB-Spielern hinnehmen, die gleichzeitig in Schwelm ihr Ligaspiel absolvierten, aber das änderte nur wenig an der Spielweise der Hausherren: Tempo, Tempo und nochmal Tempo, egal mit welchen Akteuren auf dem Parkett.

Und genauso starteten die Albatrosse ins Spiel: Mit ihrer aggressiven Defense setzten sie sofort unser Team unter Druck und erarbeiteten sich Fastbreaks-Punkte. Auf dem Scouting waren am Ende des ersten Viertels schon sechs Turnovers und eine niedrige Wurfquote (4/15 FG) verbucht worden. Dennoch konnte Arvid mit dem Ergebnis zufrieden sein (16:13), aber vor allem die Transition Defense bereitet ihm wie erwartet Kopfschmerzen.

Im zweiten Vierten gewinnt das Spiel noch an Spannung: In der Offensive zahlt sich die Teamarbeit unserer AB Baskets, die dann zur Halbzeit 8 Offensivrebounds, 7 Steals, 11 Assist und eine Wurfquote von 36% (13/36 FG) sammeln. Die guten Zahlen auf dem Papier spiegeln sich auch im Ergebnis, das zweitweise die AB Baskets vorne sah. Zur Halbzeite beträgt der Abstand nur ein Punkt: Alba führt mit 33:32. Auf dem Weg in die Kabine hat Arid eine klare Meinung dazu, was man noch braucht: “Wir müssen in der 2. Halbzeit besser auf den Ball aufpassen, physischer verteidigen und den Druck noch erhöhen. Offensiv erarbeiten wir uns gute Abschlüsse, aber können im Fast Break noch besser abschließen.”

„Besser auf den Ball aufpassen“ verstehen die Jungs wohl nicht ganz, denn unter Albas Druck verlieren die AB Baskets durchschnittliche einen Ball pro Minute, was eine große Einschränkung auch für die Offensive war. Zudem baute Alba wieder auf ihren Big Man Finn Dötngens (22 Punkte und 11 Rebounds), der seine körperliche Überlegenheit fruchten ließ. Trotz Turnovers und Schwierigkeiten in der Defensive blieben die AB Baskets auch im dritten Abschnitt im Windschatten des mächtigen Gegners (51:47) und versuchen zum Auftakt des entscheidenden Viertels mit der Umstellung auf Zone-Defense eine Überholmanöver zu starten. Leider geht der Plan nicht auf: Alba findet immer wieder die Lücken in der Zone und trifft sowohl von unten als auch mehrfach aus der Distanz.

Die missglückte Umstellung nutzt im Endeffekt nur den Albatrossen, die den Vorsprung bis auf 14 Punkte ausbauen und ihn bis zur Schlusssirene verteidigen. Am Ende leuchtete ein 72:60 für die Albatrosse an der Anzeigetafel.

O-Ton Arvid: „Wir haben heute gezeigt bekommen, wie viel Intensität ausmacht. Wir waren es nicht gewohnt 40 Minuten zu rennen und dieses Tempo zu gehen. Es ist bewundernswert wie die Teams von Vladi das von der ersten bis zur letzten Minute können. Wir haben heute die Großen schlecht verteidigt und viele einfach Punkte und zweite Chancen abgegeben. Inside müssen wir deutlich besser verteidigen und lernen. Positiv waren die insgesamt 18 Assists, zum Teil sehr schöne Angriffe und das wir uns mehr Angriffe als der Gegner erarbeiten konnten. Am Ende killen uns die 26 Turnover, 3/20 getroffene Dreier und 44% FW Quote“.

Es spielten für die AB Baskets: S. Fejer (11), M. Marweld (1), A. Poljac (4), L. BRIESEMEISTER (6), T. SHAKED (7), J. BERGENDAHL (4), F. VON SALDERN (25), L. Carstens, E. Schüler (2), B. ÖZDEMIR, M. Jovanovic

NBBL | Es ist wieder Derby-Zeit

Trainer Jon Basketball

Nach dem erfolgreichen NBBL-Saisonauftakt gegen Leverkusen steht für die AB Baskets die vermutlich schwierigste Aufgabe der Vorrunde auf dem Zettel. Am Samstag (18 Uhr) hat das Team um Headcoach Arvid Thamm in der Max-Schmeling-Halle A gegen die Albatrosse seinen ersten Auswärts-Auftritt.

Alba hat zum Auftakt in Jena klar mit 111:80 gewonnen. Das Spiel war schon zur Halbzeit (63:26) eigentlich entschieden. Für Arvid eine klare Sache: Die Stadtrivalen sind die Favoriten für das Spiel und auch für die NBBL-Meisterschaft.

Wir treffen auf ein sehr physisches und starkes Team, das auch mit der zweiten und dritten Garde sein temporeiches Spiel ohne Leistungsverluste erbringen kann. Wir werden versuchen, ihr schnelles Spiel zu unterbinden und ihnen das Tempo wegzunehmen. Aber mir ist es viel wichtiger, dass wir selbst mit Selbstvertrauen antreten und unser Spiel machen, ohne das Scoreboard zu betrachten. Je länger wir das Spiel offen halten, desto mehr Chancen haben wir, das Team aus Prenzlauer Berg zu überraschen. Die Motivation bei unseren Jungs ist gewohnt riesig und wir freuen uns auf das Spiel.

JBBL | Deitel: „Ein talentiertes Team“

Am Wochenende startet auch die JBBL von Headcoach Patrick Deitel in die neue Saison. Und die Jungs dürfen gleich zweimal aufs Parkett: Am Samstag (15 Uhr) ist der DBV Charlottenburg zu Gast beim Friedenauer TSC, am Sonntag empfängt das Team (12 Uhr, Sömmeringhalle) die Junior Löwen aus Braunschweig.

Patrick hat sich vor dem Auftakt noch kurz Zeit genommen, um über die Saison zu sprechen.

Hallo Patrick, nach sieben Monaten ist es wieder so weit. Wie lief die Vorbereitung?
Gerade zu Beginn der Corona-Pandemie war es eine Herausforderung mit
den damals stark eingeschränkten Möglichzeiten hinsichtlich kontaktlosem
Sporttreiben, fehlenden Hallen, etc. eine gute Vorbereitung auf die
Beine zu stellen. Die Jungs haben aber gut mitgearbeitet und waren sehr
flexibel, sodass wir meiner Meinung nach einen guten Weg gefunden haben.
Inzwischen hat sich der Trainingsbetrieb ja soweit normalisiert, dass
wir eigentlich keine großen sportlichen Einschränkungen mehr haben.
Welchen Einfluss hat Corona auf den Trainingsalltag und auf die
Leistungen der Einzelspieler?
Inzwischen macht sich Corona im Trainingsalltag hauptsächlich durch das
ständige Hände desinfizieren, Maske tragen, etc. bemerkbar, aber da wir
grundsätzlich wieder normal trainieren können, hat sich der Einfluss auf
das Training stark verringert.
Wie schätzt du dein Team ein? 
Wir haben wieder ein junges Team am Start, mit vielen Spielern, die in
der abgebrochenen letzten u14-Saison auf Kurs waren, in Berlin ganz weit
vorne zu stehen. Dazu kommen einige Veteranen, die bereits im
vergangenen Jahr Erfahrungen gesammelt haben. Alles in allem ein sehr
talentierter Mix aus Spielern, die nach der langen Zwangspause alle heiß
darauf sind, sich endlich wieder auf höchstem Niveau mit ihren
Konkurrenten zu messen!
Wer sind die Gruppenfavoriten?
Gruppenfavorit wie eigentlich jedes Jahr ist vermutlich Alba Berlin,
die von der Spitze nur schwer zu verdrängen sein werden. Aber auch alle
anderen Teams sind gut aufgestellt und es wird ein intensiver Kampf um
die Spitzenplätze werden, an dem wir uns natürlich sehr gerne beteiligen
werden!
Wie geht es insgesamt dem Berliner Basketball in dieser Altersklasse?
Ich denke, dass Berlin als Basketballstandort in der JBBL weiter auf
höchstem Niveau mitspielt. Viele gute JBBL-Programme auf engem Raum
zeigen, wie viele starke Spieler der Standort Berlin hervorbringt. Die
Corona-Zeit war natürlich für alle schwierig, aber ich glaube, die
Berliner Vereine sind bisher verhältnismäßig gut durch die Krise gekommen.
Vielen Dank und viel Erfolg!

NBBL | AB Baskets ringen die Giants Leverkusen nieder

Nach sieben Monaten Pause durften am vergangenen Wochenende die AB Baskets wieder für ein Punktespiel aufs Parkett. Im Geisterspiel gegen die Giants Leverkusen wartete auf das neuformierte Team von Headcoach Arvid Thamm einen komplizierter Gegner mit physischen Guards, große Big Men und einer gewissen Körperlichkeit unter dem Brett, da wo unser Team auf keinen echten Center zählen kann.

Das war zum Anfang gar nicht zu merken. Die AB Baskets packten ordentlich bei den Rebounds zu und scorten dank schneller Spielzüge gut am Brett. Das erste Viertel beendeten die Hausherren mit einem kleinen Vorsprung (19:16).


Der zweite Abschnitt entwickelte sich als schneller Schlagabtausch: Leverkusen machte mit sechs Punkten den Anfang, die AB Baskets reagierten mit einem 10:0-Lauf (28:19), die Giants kamen wieder heran. Zur Halbzeit blieben den Berlinern nur noch sechs Punkte Vorsprung (35:29), Linus Briesemeister war bist dato mit 15 Punkten bester Scorer.


„Wir haben in den ersten 20 Minuten zwar keinen Dreier getroffen, aber gut am Brett abgeschlossen (60%) und nur einen Freiwurf verworfen (5/6). Die Arbeit am Brett gegen ein deutliches größeres Team lief gut: Wir haben schon 19 Rebounds geholt und nur 5 Offensivrebounds abgegeben. Verbesserungsfähig ist hingegen der Spielaufbau: 10 Turnover im Dribbling sind zu viele, 3 Assists zu wenig“, bilanzierte Arvid auf dem Weg in die Kabine.  


Im dritten Viertel versuchten die AB Baskets die Komplexität der Aufgabe für die Giants zu erhöhen: Arvid rollte unterschiedliche Verteidigungsarten auf das Feld und die Intensität sieg. Leverkusen bekam das zu spüren und erzielte im dritten Abschnitt nur zehn Punkte. Auf der anderen Seite trafen die Berliner die beiden einzigen Dreier des Spiels und erarbeiteten sich dank schneller Ballbewegung generell gute Würfe. In Zahlen übersetzt: Die AB Baskets gewannen das Viertel mit 19:10 und bauten den Vorsprung aus (54:39).


Die Giants sahen sich mit dem Rücken zur Wand und waren gleich zu Beginn des entscheidenden Abschnittes alles in den Ring: Trotz der vielen Ballgewinnen kamen die Gäste aber selten zu hochprozentigen Würfen und blieben auf Distanz. Die AB Baskets spürten die schleichende Verzweiflung des Gegners und attackierten aggressiv den Korb. Die Niedersachsen konnten sich nur mit Fouls verteidigen und baten unser Team vermehrt an die Freiwurflinie. Daraus entstandt ein kleiner Run, der für den höchsten Vorsprung und die Vorentscheidung sorgte (63:42/36.).


In den letzten vier Minuten wechselten die Coaches dann munter durch und fuhren mit 63:51 den ersten Saisonsieg ein. Entscheidender Faktor war am Ende, neben der guten Zweierquote (50%), die den defizitären Distanzwurf (2/18) kompensieren konnte, vor allem die große Leistung unter dem Korb, wo Willen und Einsatz den körperlichen Vorteil der Leverkusener deutlich verringern konnten.


„Das ist ein wichtiger Sieg und ein guter Start in die Saison. Ich bin überzeugt, dass Leverkusen im Laufe der Saison noch deutlich stärker werden wird. Wir müssen Defensiv einige Sachen verbessern und das nicht nur um nächste Woche bei Alba (Samstag, 18 Uhr, Max-Schmeling-Halle A) bestehen zu können. Offensiv brauchen wir noch mehr Rhytmus und wollen weiter zusammen wachsen. Unsere Teamchemie entwickelt sich sehr gut und alle kämpfen füreinander“, kommentiert Arvid nach der Schlusssirene.

Es spielten für die AB Baskets: S. Fejer (11), M. Marweld (1), A. Poljac (4), L. BRIESEMEISTER (6), T. SHAKED (7), J. BERGENDAHL (4), F. VON SALDERN (25), L. Carstens, E. Schüler (2), B. ÖZDEMIR, M. Jovanovic

AB Baskets | NBBL TRY-OUTS

Du möchtest Teil des erfolgreichen Projekts werden und Bundesliga spielen?

Dann zeige dich bei den Try-Outs der AB Baskets.

Die Leistungssportkooperation DBV Charlottenburg/TuS Lichterfelde/RSV Eintracht geht auch in der kommenden Saison mit einer gemeinsamen Bundesligamannschaft an den Start.

Wir laden alle Spieler (Jahrgänge 2002-2004), die Interesse daran haben, im nächsten Jahr Leistungssport zu betreiben und in der U19 Bundesliga (NBBL) zu spielen, dazu ein, sich bei uns vorzustellen.

Folgenden Informationen solltest du zur Anmeldung schicken:

– Vor- und Nachname

– Geburtsdatum

– Größe

– Position

– aktueller Verein und Mannschaft

– Handynummer und Emailadresse

Am 17.08.2020 von 18.00-19.30 Uhr in der Carl-Schuhmann-Halle (Schlossstraße 56, 14059 Berlin) werden wir euch die Möglichkeit geben, euch zu präsentieren.

Vor Ort werden wir euch über die Ziele und Strukturen des Ausbildungsprogramms informieren und für Gespräche zur Verfügung stehen. Die Trainingseinheiten werden von Arvid Thamm und Joey Ney geleitet.

Fragen zum Try-Out und die Anmeldung selbst nehmen wir unter thamm_arvid@yahoo.de entgegen.

1 2 3 24