Artikel der Kategorie: JBBL 16/17

JBBL | Trotz Niederlage im Hauptstadtderby Vieles gut gemacht

Unser JBBL musste am Sonntag im ersten Spiel des neuen Jahres eine deutliche Heimniederlage (51:95) im Hauptstadtderby gegen Alba Berlin hinnehmen. Dieses Spiel – so wie auch das kommende gegen Kooperationspartner TuS Lichterfelde – dient eher als Vorbereitung auf die Relegation, die unser Team ab dem 19. Februar bestreiten wird: „Wir arbeiten seit Jahresanfang an neuen taktischen Konzepten und wollen die gegen starke Gegner wie Alba und TuSLi ausprobieren, damit wir in der Relegation bereit sind“, erklärt Headcoach Reza Ghasseminia. „Ich erwarte noch, dass unsere Bank bleibenden Eindruck in der Verteidigung hinterlässt und dass wir zusammenrücken, wenn gerade nicht alles gut läuft. Ansonsten bestrafen wir uns selbst, wie es schon häufig in dieser Saison passiert ist.“

Trotz der Niederlage hat der Trainer einiges Gutes gesehen, vor allem in der ersten Halbzeit: „Uns hat ein Big Man unter dem Korb gefehlt, ansonsten haben wir sowohl technisch als auch athletisch eine gute Leistung gezeigt und streckenweise auf Augenhöhe mit einem Top4-Kandidaten gespielt. In der zweiten Halbzeit haben uns auch gute Dreier herausgespielt, leider aber eine schlechte Abschlussquote gehabt.“  

JBBL | Vincent Friederici ist Nationalspieler!

Der DBV Charlottenburg freut sich über eine weitere Anerkennung für seine Nachwuchsspieler: Guard und Shooting-Star Vincent Friederici wurde für die U16-Nationalmannschaft nominiert.

Lehrgang in Heidelberg mit 48 Kandidaten

Vincent, der vor zwei Jahren von BSC kam und dieses Jahr mit 22.3 Punkten pro Spiel unser Top Scorer ist, wurde zusammen mit den Berlinern Oshane Drews (TuSLi) und Franz Wagner (Alba) zum Lehrgang im Bundesleistungszentrum im Olympiastützpunkt in Heidelberg eingeladen. Hier kamen 48 Spieler zusammen, die sich drei Tage lang von ihrer besten Seite zeigen wollten. Das Programm ging mit zweitägigen Athletik-Test los, in denen Schnelligkeit, Sprungkraft, Reaktionsschnelligkeit gemessen wurden. Anschließend wurden vier Teams mit jeweils zwölf Spielern gebildet, die dann getrennt innerhalb der Teams trainierten. „Wir haben anfangs viel 3vs3 gespielt, und sind über gegangen ins 4vs4 bis hin zum 5vs5„, erzählt Vincent Friederici. „Die Teams wurden gebildet damit die Coaches nicht nur unsere Leistungen und Fähigkeiten im Training sehen, sondern auch die in einer richtigen Spielsituation. Deshalb hatte jedes Team jeweils ein Spiel am Samstag und eines am Sonntag.

„Ich? Are you kidding me?“

Vincent Friederici und Franz Wagner: zwei Berliner in der U16-Nationalmannschaft

Am letzten Tag verkündeten die Bundestrainer ihre Entscheidung. Vincent wurde aufgerufen. Nationalspieler!Das kam für mich ziemlich überraschend. Als ich aufgerufen wurde, hatte ich das Gefühl, als wäre ich gerade irgendwie wachgerüttelt worden, weil ich halt nicht damit gerechnet habe. Ich hatte in dem Augenblick gerade darüber nachgedacht, wie hoch das Niveau beim Lehrgang war und wie ich mich selber beurteilen würde. Ich war mit meiner Leistung durchaus sehr zufrieden, aber…“, führt Vincent weiter aus.

Nächster Stopp: Türkei – dann die EM?

Die erste Nominierung heißt längst noch nicht, das Ticket für die EM 2017 in Podgorica (Montenegro) in der Tasche zu haben. Bis dahin ist noch ein langer Weg vor unserem Nationalspieler: „Mein Ziel ist, mich weiter zu entwickeln, egal wie oft ich noch für Turniere oder Lehrgänge nominiert werde. Vor der EM findet noch ein Turnier in der Türkei statt, wo ich auch sehr gerne mitgehen würde und auch dafür hart arbeiten werde. Im August ist dann die EM und ich werde auf jeden Fall alles dran setzten und hart arbeiten, um dort mitspielen zu dürfen, denn dort spielt man schließlich gegen die besten Spieler seines Jahrgangs europaweit. Wie motiviert ich bin, kann ein berühmtes Zitat von meinem Lieblingsspieler Stephen Curry gut ausdrücken: „We have to have the mentality that we have to work for everything we’re going to get.

Vincent Friederici: „Priorität bleibt der Klassenerhalt mit dem DBV“

Diese Kräfte will Vincent ab kommender Woche im Abstiegskampf einsetzen: „Mein Fokus ist definitiv nicht nur bei der Nationalmannschaft, sondern, auch wenn wir Relegation spielen, beim DBV, weil ich das beste mit dem Team erreichen möchte!“

JBBL beendet Fluch in Hamburg

Unsere JBBL hat am Wochenende die Talfahrt gestoppt. Bei den Sharks errang das Team um Headcoach Reza Ghasseminia den ersten Ausswärtssieg in dieser Saison und womöglich auch zwei Punkte, die in die Relegation mitgenommen werden. Durch den 68:56-Erfolg wurde auch der direkte Vergleich gewonnen.

Nach zuletzt sechs Niederlagen in Folge kann Reza endlich jubeln: „Wir haben heute gezeigt, dass der letzte Platz nicht die Qualität unserer Mannschaft widerspiegelt. In diese Tabelle fließt auch das ganze Pech mit ein, das bislang unser treuer Begleiter gewesen ist„.

„Teambildung hat geholfen“

Allerdings lernt man allmählich auch, gute Miene zum bösen Spiel zu machen: „Auch in Hamburg haben drei sehr wichtige Spieler nicht spielen können und trotzdem zeigte sich das Team zielstrebig. Da mögen auch die Teambuilding-Maßnahmen geholfen haben, die wir diese Woche ergriffen haben. Mir war es klar, dass dieses Tief auch Kopfsache war. Nun können wir getrost nach vorne schauen und uns auf die Relegation vorbereiten, in der wir so früh wie möglich den Klassenerhalt schaffen wollen„.

An der Alster verbesserte der DBV Charlottenburg die Aspekte, die ihm schon mehrmals um den Sieg gebracht haben. Das Team startete konzentriert ins Spiel und konnte den ersten Abschnitt für sich entscheiden (23:12). Die Mischung aus „schlauer und sehr physischer Verteidigung“ und aus „dem hohen Tempo in der Vorwärtsbewegung“ führte zu einem 16-Punkte-Vorsprung zwei Minuten vor der Halbzeitpause. „Ich bin auch damit sehr zufrieden, dass wir häufig versucht haben, den Ball mehr ans Brett zu spielen, obwohl wir keinen echten Center hatten“, lobt Reza seine Jungs.

Tapfere Verteidigung im letzten Viertel

Die alten Gewohnheiten tauchten dann kurzfristig wieder auf, und das reichte, um den eigentlich komfortablen Vorsprung zu verspielen (35:35). Nach der Pause konnte der DBV Charlottenburg glücklicherweise an die gute Leistung anknüpfen und sich nochmal absetzen (52:58). Im letzten Viertel setzte man alles auf die Verteidigung: Nur vier Punkte wurden zugelassen, sodass am Ende die Rede von einem vollen Erfolg sein kann – nämlich Spiel und direkten Vergleich gewonnen, da das Hinspiel mit 60:69 verloren wurde.

JBBL-Weihnachtpause

Die JBBL verabschiedet sich nun in die Weihnachtspause. Das erste Spiel im neuen Jahr findet am 15. Januar in der Sömmeringhalle gegen Alba statt. In den letzten beiden Spielen der Staffel Nordost wird sich vor allem klären, welcher von den beiden Hamburger Vereinen dem DBV Charlottenburg und Rostock in die Relegation folgen wird.

Es spielten für den DBV Charlottenburg:  Amer Poljac, Abraham Brooks Morejòn (2), Mac Friederici (21), Philipp Czerr (11), Joshua Meck (5), Vincent Friederici (23), Julian Hörske, Tony Avner (3), Niclas Jeltsch (3), Filip Andonovski.

JBBL | DBV gibt Sieg aus der Hand

Der DBV Charlottenburg muss weiter auf den zweiten Saisonsieg warten und kann sich jetzt auch rechnerisch auf die JBBL-Relegationsrunde vorbereiten. Im letzten Heimspiel vor der Weihnachtspause gewannen die Piraten aus Hamburg mit 66:64.

Das kuriose dabei: Die Hamburger bestritten das Spiel im blauen DBV-Gewand, da die eigene Ausstattung an der Alster vergessen wurde.

Das schmerzhafte dabei: Unser Team gab in den letzten 15 Minuten einen zweistelligen Vorsprung aus der Hand. In der 25. Minute lag der DBV Charlottenburg mit 50:35 vorne und schien die Kontrolle über das Spiel zu haben, dann ging das Licht – vor allem in der Verteidigung – aus und die Piraten starteten die erfolgreiche Aufholjagd. „Wir haben heute mal wieder gelernt, dass Spiele 40 Minuten dauern. Das mag selbstverständlich sein, ist es – anhand des heutigen Leistungseinbruchs deutlich sichtbar – aber nicht„, erklärt Headcoach Reza Ghasseminia nach der Schlusssirene. Das Ziel Hauptrunde ist nicht mehr erreichbar, ab jetzt geht es um den Klassenerhalt: „Uns erwartet keine einfache Aufgabe. Wir brauchen den Beitrag von jedem einzelnen Spieler. Nur mit Teamarbeit können wir den körperlichen Nachteil wettmachen. Mit dem Ausboxen hat es immerhin funktioniert„, schaut Reza vorsichtig voraus.

stefan-kljajicDie nächste Baustelle heißt Kontinuität in der Defense: Das Team hat gegen die Piraten lange überzeugt, bis einige vermeidbare Fehler das gezeigte Selbstvertrauen schwinden ließen. Solche Momente tauchten immer wieder auch in der ersten Halbzeit auf, dennoch konnten die Jungs immer schnell reagieren. Den Vorsprung aus dem ersten Viertel (21:18) konnte der DBV Charottenburg im zweiten Abschnitt auf acht Punkte ausbauen (31:23). Da meldeten sich Hektik und Unsicherheit zurück. Reza nahm sich Zeit und forderte sein Team dazu auf zu spielen, als wären es die letzten drei Minuten vor der Schlusssirene. Die Botschaft kam an: Vincent und Marc Friederici kombinierten für acht Punkte, das i-Tüpfelchen zu einem erfolgreichen ersten Durchgang setzte Vincent mit zwei Punkten nach Ballgewinn 2,8 Sekunden vor Schluss (41:32).

Zum Anfang des dritten Viertel lief es noch besser: Der Ball bewegte sich schnell jenseits der Dreierlinie und erreichte ein ums andere Mal den freien Mann, während die Jungs dem Gegner nur drei Zähler gestatteten (50:35/24.).

lars-ebelingStatt den Sack zuzumachen, ließ nun die Konzentration nach: Im eins-gegen-eins konnten unsere Spieler nicht verhindern, dass die Piraten in der Zone ohne große Mühe punkteten, das Spiel in der Offense endete häufig in Einzelnaktionen und Ballverlusten. Daraus resultierten schmerzhafte Fastbreaks, weil die Gegenspieler aus den Augen verloren wurden.

Solche Konzentrationsfehler werden auf diesem Niveau hart bestraft, und dieses Spiel war keine Ausnahme. Die Piraten glichen aus (56:56) und zogen anschließend davon (59:64), Joshua und Stefan schlossen die Lücke (64:64), doch der „goldene Treffer“ gelang schlussendlich den Piraten, die weiter auf die Hauptrunde hoffen dürfen.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Abraham Brook Morejòn, Lars Leon Ebeling, Marc Friederici (15 Punkte, 9 Rebounds), Philipp Czerr (3 Punkte, 8 Rebounds), Joshua Meck (13), Vincent Friederici (22 Punkte, 7 Ballgewinne), Julian Hörske (2), Niclas Jeltsch, Nikolaos Tsiligiannis, Stefan Kljajic (9), Filip Andonovski, Amer Poljac, Tony Avner.

Weitere Fotos von „Alter Keeper“ befinden sich auf Facebook

1. Herren und JBBL mit Auswärtsniederlage

Unsere 1. Herren zog am Sonnabend beim Tiergarten ISC den Kürzeren (92:79) und verpasste somit die Chance, die Tabellenspitze zu erobern. Nach neun Spieltagen belegt der DBV Charlottenburg weiterhin den dritten Platz.

Zur Niederlage trugen in ersten Linie die Defense, die den guten Standards der Charlottenburger zu weiten Strecken nicht entsprach sowie eine gewisse Müdigkeit, den vielen Ausfällen geschuldet, bei.

TISC setzt sich im dritten Viertel ab

Der DBV Charlottenburg konnte sich als erstes Team absetzen (16:22), aber geriet in Bedrängnis, als TISC im zweiten Viertel das Tempo erhöhte (41:36). Den Tiefpunkt erreichte unser Team zum Anfang des dritten Abschnitts, als TISC ein paar unnötige Ballverluste der Charlottenburger in einfache Körbe ummünzte (52:41/23.).

Milan und Kevin führen Aufholjagd des DBV Charlottenburg an

Spielertrainer Milan Pesic stelle auf Zonenverteidigung um und rief zur Aufholjagd auf. Mit Erfolg. Der Druck auf den gegnerischen Spielmacher stieg und Punkt um Punkt kamen unsere Herren wieder ins Spiel (55:49). Nach einer kurzen Verschnaufpause (72:62) schlug die Stunde des Kevin Schaffartzik: Der Guard netzte zehn Punkte in zwei Minuten ein und brachte den DBV wieder auf Kurs (76:72/37.).

Der Gastgeber wehrte sich (80:72), Finn verkürzte nochmal von jenseits der Dreierlinie, ehe die Müdigkeit zuschlug. Die Schlussphase gehörte ganz den Roten, die am Ende sogar einen unerwartet deutlichen Sieg einfuhren.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Damir Kustura, Youssuf Nabe (2), Kevin Schaffartzik (24), Konstantin Linnartz (7), Milan Pesic (20), Sebastian Pichlmayer (7), Nico Linnartz (2), Kai Zimmermann, Finn Göing (17).

JBBL unterliegt in Rostock

Auch unser JBBL-Team musste den Heimweg ohne Zählbares antreten und sah somit die letzten Hoffnugen auf den Einzug in die Hauptrunde erlöschen.

jbbl_rostockDas Glück ließ der DBV Charlottenburg in der Hauptstadt, zusammen mit Marc Friederici und Stefan Kljajic, die sich krankheitsbedingt abmelden mussten. Wenige Minuten nach dem Sprungball erlebten die Jungs einen echten Schock: Im Duell um den Ball biss sich Philipp Czerr auf die Zunge und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Unter diesen Bedingungen überrascht es nicht, dass unsere Spieler nie ihren Rhythmus fanden und am Ende mit 85:69 unterlagen.

Der Schock saß so tief, dass die Jungs das erste Viertel verschenkten (29:17). Auch nach der Viertelpause lief es nicht rund, aber wenigstens kam das Team mit Joshua Meck und Vincent Friederici in der Anführerrolle ins Spiel. Auch Niclas Jeltsch lieferte mit 14 Punkten eine solide Leistung ab.

Die zweite Halbzeit konnte man (39:40) für sich entscheiden, aber der Sieg der Rostocker wurde nie wirklich gefährdet. „Wenn man auf drei Leistungsträger verzichten muss, ist eine Niederlage wahrscheinlicher als ein Sieg„, fasste der Headcoach Reza Ghasseminia die Niederlage zusammen. „Aber das Team wird niemals aufgeben!„, fügte er hinzu, auf das kommende Spiel gegen die Piraten und die Relegationsrunde schauend.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Amer Poljac, Lars Leon Ebeling (3), Abraham Brooks Morejón, Philipp Czerr, Joshua Meck (12), Vincent John Friederici (29), Julian Hörske (2), Tony Avner, Nikolaos Tsiligiannis (9), Niclas Jeltsch (14), Julius Ilper.

2. Regio siegt hoch, JBBL verliert knapp

Finn Göing war Topscorer mit 24 Punkten

Neben der NBBL konnte am Wochenende auch unsere 1. Herren einen klaren Sieg einfahren. In der Schillerhalle ließ unser Team dem Reserveteam von Alba keine Chance und gewann am Ende mit 105:61.

Finn Göing kaum zu stoppen

Nach dem desaströsen Auftritt im Spitzenspiel bei der BG Zehlendorf meldeten sich unsere ersten Herren im Heimspiel gegen Alba wieder zurück.

Die jungen Gäste wehrten sich nach Kräften gegen unser Team. Allerdings war die DBV-Dominanz unter den Körben vor allem offensiv durch Finn (33 Punkte) und defensiv durch Konst und Nico zu groß. Bis Mitte des zweiten Viertels war das Spiel relativ offen, dann zog unsere Mannschaft davon. Insgesamt netzten wir außerdem zwölf Dreier ein, Pichlmayer, Schaffartzik und Kuntze trafen je drei Stück.

Am Ende wurde es dann doch noch über 40 Punkte Differenz. 

Die nächste Aufgabe haben wir am Sonnabend um 19:30 Uhr bei TISC. Die nächste Chance, sich in einem Spitzenspiel gut zu verkaufen. Beide Mannschaften haben bisher erst einmal verloren.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Medhi Amadi (6), Finn Göing (33), Christopher Kuntze (15), Damir Kustura (2), Konstantin Linnartz (9), Nico Linnartz (9), Youssuf Nabe (4), Milan Pesic (4), Sebastian Pichlmayer (11), Kevin Schaffartzik (12).

 JBBL: Knappe Niederlage bei den Piraten

Der Weg zur Hauptrunde wird für unser JBBL-Team immer holpriger. Im Nachholspiel des zweiten Spieltages mussten sich die Jungs um Headcoach Reza Ghasseminia den Hamburger Piraten mit 79:76 geschlagen geben.

Die Jungs zeigten an der Alster weitere Fortschritte unter dem Brett und konnten mehr Offensivrebounds als der Gegner abfangen. „Das ist ein Zeichen, dass wir – abgesehen von der bitteren Niederlage – im Training weiterhin gut arbeiten und uns langsam verbessern„, bilanziert Reza auf dem Rückweg in die Hauptstadt.

Das Spiel verlief auf Augenhöhe, ohne dass sich ein Team wirklich absetzen konnte. Im letzten Viertel brachten zwei Ballverluste die Charlottenburger um vier Punkte, sodass die Hamburger den Vorsprung auf sieben Punkte ausbauen konnte. Der DBV Charlottenburg versuchte sich heranzukämpfen und kam durch Joshua Meck wieder auf drei Punkte heran (79:76) mit noch sieben Sekunden Spielzeit. Die Hamburger schafften es im letzten Angriff nicht gefoult zu werden und konnten somit den zweiten Saisonsieg einfahren.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Abraham Brooks Morejón (3 Punkte), Lars Leon Ebeling (1), Marc William Friederici (15), Philipp Henry Czerr (13), Joshua Meck (12), Vincent John Friederici (23), Julian Hörske, Niclas Jeltsch, Nikolaos Tsiligiannis (2), Filip Andonovski (5), Stefan Kljajic, Julius Ilper.

Das war unser erster Double Header

Die Jugendbundesliga war am Wochenende bei uns in der Sömmeringhalle gleich zweimal zu genießen. Die Bilanz lautet: ein Sieg in der NBBL, eine Niederlage in der JBBL.

NBBL siegte dank sehr guter zweiter Hälfte

Die AB Baskets fuhren den dritten Saisonsieg gegen die Eisbären aus Bremerhaven ein. Mit einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit machte das Team um Stephan McCollister die schwache erste Hälfte wett und behielt mit 74:66 die Oberhand. „In der ersten Halbzeit haben wir unsere Standards in der eins-gegen-eins-Verteidigung nicht eingehalten und das hat dazu geführt, dass wir in der Defense taktisch reagieren mussten und in der Offense keinen Rhythmus gefunden haben. Mit der Leistung nach der Pause kann man durchaus sehr zufrieden sein: Wir haben unseren Basketball gespielt und das wurde auch belohnt„, so Headcoach Stephan McCollister nach dem Spiel. Nach dem 13 Punkte-Rückstand (30:43) gewann unser Team den zweiten Durchgang mit 44:21.

Die Zonenverteidigung war das Ass im Ärmel

linus-wilke_nbblWie schon in der Woche davor, war die Umstellung auf die Zonenverteidigung ein Rätsel ohne Lösung für unseren Gegner. Dank aggressiver Arbeit in der Verteidigung arbeitete unser Team den Rückstand zunächst in den einstelligen Bereich herunter und dann auf einen einzelnen Punkt, als Amani Ogette den Ball eroberte und Tom Benk allein auf Korbjagd schickte (56:57). Im folgenden Angriff ließen die AB Baskets den Gegner nicht zum Abschluss kommen und verwerteten postwendend die Chance zum Führungswechsel durch einen Dreier von Jonas Wagner (59:57/35.).

Die Nordlichter gaben sich nicht geschlagen, aber Levent Yers Dreier und ein unsportliches Foul an Jonas Wagner beflügelten die AB Baskets zum Heimsieg.

Achtung: Auf Wunsch der Giants Neustadt wird das nächste Spiel nicht auswärts ausgetragen, sondern bei uns. Die Partie findet am Samstag, den 19. November, um 14.30 Uhr in der BBIS in Kleinmachnow beim Kooperationspartner RSV Stahnsdorf statt.

Es spielten für die AB Baskets: Jordan Müller (3 Punkte), Lennart Zumbusch (3), Levent Yer (3), Amani Ogette (9), Jonas Wagner (16 Punkte und 3 Assists), Tom Benk (7), Anton Kamke (9 Punkte und 8 Rebounds), Hamitcan Can, Felix Scholtes (12), Akim-Jamal Jonah (10 Punkte und 6 Rebounds), Ben Jannis Post, Linus Wilke (2).

JBBL zog Aufholjagd nicht durch

abraham-brooks-jbblDie JBBL-Mannschaft musste hingegen eine Niederlage im Hauptstadtderby gegen Kooperationspartner TuS Lichterfelde hinnehmen (61:80). Unser Team erwischte einen schlechten Start in die Partie und schloss das erste Viertel mit einem zweistelligen Rückstand ab (12:27). Die Zwillinge Friederici riefen nach der Viertelpause zur Aufholjagd: Der DBV Charlottenburg kämpfte sich heran (33:42 zur Halbzeit) aber ihm fehlten die Kräfte, um den Sieg der Lichterfelder in Gefahr zu bringen.

Headcoach Reza Ghasseminia durfte schlussendlich aus dem Spiel keine Punkte mitnehmen, aber zwei gute Nachrichten: Marc Friederici bewies mit 16 Zählern, wieder fit zu sein und das Team zeigte sich kämpferisch unter dem Korb. Das Rebound-Duell wurde zwar verloren, aber sehr knapp (33:36). Mit diesen guten Eindrücken geht nun das Team in die spielfreie Woche. Der nächste Termin steht für den 27. November in Rostock auf dem Plan.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Amer Poljac, Lars Leon Ebeling (4), Marc William Friederici (16), Philipp Henry Czerr (3), Joshua Meck (6), Vincent John Friederici (24), Julian Hörske, Mario Brozicevic, Nikolaos Tsiligiannis, Stefan Kljajic (5), Abraham Brooks Morejón (3), Filip Andonovski.

 

NBBL/JBBL erfolglos bei Alba

Am Sonntag mussten beide Bundesliga-Teams die Max-Schmeling-Halle ohne Tabellenpunkte verlassen. In der NBBL boten die AB Baskets Alba die Stirn und gerieten erst in den letzten fünf Minuten ins Hintertreffen (70:56). Die JBBLer waren erneut unterlegen am Brett und mussten sich den Albatrossen mit 80:54 geschlagen geben.

Die AB Baskets boten im Hauptstadtduell einen deutlichen Beweis, dass die Mannschaft dieses Jahr ganz weit kommen kann. Die Intensität stieg enorm im dritten Viertel und die Umstellung auf Zonenverteidigung ließ Alba kein Durchkommen. So schmolz der Vorsprung der Albatrosse von zehn (39:29 zur Halbzeit) auf drei Punkte (47:44), als Jonas Wagner zum Auftakt des entscheidenden Viertels einen Dreier einnetzte.

Die AB Baskets mussten sich allerdings damit zufrieden geben, obwohl mehr drin war. Die katastrophale Freiwurfquote (9/22) und einige vergebene Chancen verhinderten den möglichen Führungswechsel. Nach Jonas‘ Dreier beendete Alba die Durststrecke mit zwei Treffern von jenseits der Linie, während unsere Jungs sich in Einzelaktionen verzettelten, sodass der Gegner am Ende nicht mehr einzuholen war.

Es spielten für die AB Baskets: Jordan Müller, Lennart Zumbusch, Levent Yer (17 Punkte), Amani Ogette, Jonas Wagner (7), Tom Benk (4), Anton Kamke (8), Laszlo Cavalar, Ben Jannis Post (2), Akim-Jamal Jonah (14), Nico Ehorn (4), Patryk Pyra.

Ein paar Stunde vorher waren unsere JBBLer in der Max-Schmeling-Halle gefordert – es setzte ebenfalls eine Niederlage. „Wenn wir nicht ausboxen und unsere Spielzüge nicht konzentriert ausführen, können wir nicht mithalten„, erklärt Headcoach Reza Ghasseminia die Gründe der 80:54-Niederlage. Es waren ein weiteres Mal das Reboundverhältnis (55:30, 19 Offensivrebounds für Alba) und die 29 Turnovers, die dem DBV Charlottenburg zu schaffen machten. Die Albatrosse setzten sich schon im ersten Viertel ab (33:17) und verwalteten dann den Vorprung bis zur Schusssirene. Unser Team konnte wenigstens das letzte Viertel (13:15) für sich entscheiden.

Beide Teams erwartet nun ein Heimspiel, das am kommenden Sonntag zum ersten Double Header dieser Saison wird. Die JBBLer empfangen um 11 Uhr Kooperationspartner TuS Lichterfelde, die AB Baskets bekommen es um 13.30 Uhr mit den Eisbären Bremerhaven zu tun.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Niclas Jeltsch, Lars Leon Ebeling, Abraham Brooks Morejón (7), Philipp Henry Czerr (6), Joshua Meck, Vincent John Friederici (20), Julian Hörske (5), Vico Elias Seeger, Nikolaos Tsiligiannis (2), Stefan Kljajic (12), Filip Andonovski (2), Julius Ilper.

JBBL | Desaströse Reboundarbeit führt zur Heimniederlage gegen die Sharks

Im zweiten Heimspiel zog unsere JBBL gegen die Hamburger Sharks den Kürzeren. In der Sömmeringhalle mussten sich die Jungs um Headcoach Reza Ghasseminia mit 59:68 geschlagen geben.

„Wir haben uns diesmal das Leben noch schwerer gemacht als gegen Rostock“, erklärt Ghasseminia nach der Schlusssirene. Auffällig – im negativen Sinne – ist das Reboundverhältnis (22 Offensivrebounds für die Gäste, 55 insgesamt): „Wir haben fast gar nicht ausgeboxt und den Sharks leichte zweite Chancen zugelassen“.

stefan-klajicRichtungsweisend war außerdem das zweite Viertel, in dem die Charlottenburger nur selten den Weg zum Korb fanden, während die Sharks mit vier Dreiern in Folge die Führung nach dem verlorenen ersten Viertel übernahmen: „Hamburg hat das ganze Spiel über seine Sache sehr gut gemacht. Die Dreier im zweiten Viertel haben uns ins Mark getroffen und deswegen kamen wir auch nicht mehr zurück, obwohl wir dann im dritten Viertel sehr gut waren“. Der DBV Charlottenburg gewann zwar den dritten Abschnitt mit großem Abstand (16:7), blieb jedoch noch zwei Punkte entfernt vom Ausgleich (40:42).

Im entscheidenden Viertel konnten die Charlottenburger nicht an die Leistung nach der Pause anknüpfen und machten den Weg frei zum ersten Sieg der Haie: „Man merkt noch den Ausfall von Mark Friederici. Der Rhythmus in der Offense ist noch nicht da wo er sein sollte“, gibt Ghasseminia zu. „Wir brauchen Geduld. Die Einstellung der Jungs ist gut“.

Der nächste Test ist kein einfacher, denn am Sonntag steht das erste Hauptstadtderby gegen Gruppenfavoriten Alba an. Tip-Off in der Max-Schmeling-Halle ist 12 Uhr.

Es spielten fün den DBV Charlottenburg: Mario Brozicevic, Lars Leon Ebeling, Amer Poljac, Philipp Henry Czerr (4 Punkte), Joshua Meck (9), Vincent Friederici (14), Julian Hörske (2), Vico Elias Seeger (14), Nikolaos Tsiligiannis (4), Stefan Kljajic (12), Filip Andonovski, Julius Ilper.

JBBL | Sieg im Krimi gegen den EBC Rostock

Der DBV Charlottenburg startet mit einem Krimi-Sieg im Heimspiel gegen die EBC Rostock Junior Talents in die neue JBBL-Saison. Vincent Friederici übernahm mit noch 20 Sekunden Spielzeit die Verantwortung des letzten Angriffs der Charlottenburger und netzte zum 74:72 ein. Nach der Auszeit leistete die Berliner Fünf eine gute Arbeit in der Verteidigung und ließen dem Gegner nur einen schwierigen Wurf zu, der daneben fiel.

Mit ein bisschen mehr Aufmerksamkeit und Konzentration hätten wir uns den Krimi noch sparen können„, gibt Headcoach Reza Ghasseminia zu. „Wir haben teils unser Spiel gut entwickelt, teils ziemlich faul in der Defense agiert – dort wo eigentlich unsere Stärke liegt. So haben wir unseren Vorsprung verspielt, aber am Ende sind wir wieder zusammengerückt und verdient als Sieger vom Platz gegangen.

Drei Trends für die Saison?

abraham-morejon

Solider Einstand für Abraham Brooks Morejón

Drei Fakten zeigten sich in dieser ersten Vorstellung, die das Team womöglich über die ganze Saison begleiten werden. In erster Linie der enorme defensive Druck: Rostock wurde zu 24 Ballverluste gezwungen, die zu Fastbreaks führten. Zweitens: die geringere Körpergröße unter dem Brett macht sich bemerkbar gegen Gegner wie Rostocks Brackmann (15 Punkte und 13 Rebounds) und allgemein im Kampf um die Rebounds (40-52). Drittens: die unausgeglichene Wurfverteilung. Beide Spielmacher, Joshua Meck und Vincent Friederici, warfen insgesamt 40 mal – auch weil Spielmacher Marc Friederici und Stefan Klajijc noch nicht einsatzbereit waren. Daneben leisteten vor allem der stark aufspielende Philipp Czerr (18 Punkte, 8/9 Feldversuche) und Abraham Brooks Morejón (9) einen wichtigen Beitrag zum Sieg.

Vincent Friederici Dreh- und Angelpunkt

Vincent Friederici bestimmte mit 23 Punkten, 7 Ballgewinnen und 6 Assists das Geschehen für den DBV Charlottenburg. So wie in der 13. Minute, als er mit einem Dreier, einer Vorlage für Philipp Czerr und einem „Zaubertrick“ die Charlottenburger wieder in die Führung brachte (27:23).

Der Vorsprung wurde noch bis zur Pause ausgebaut (40:34), schmolz dann aber im dritten Viertel, als der DBV den Eindruck machte, das Spiel nur durch Einzelaktionen und Dreierversuche entscheiden zu wollen. Die Rostocker fassten Mut und nutzten die Schwächephase aus, um den Ausgleich zu erzielen (50:50).

Spannung pur in den letzten drei Minuten

philipp-czerr

Geburtstagskind Philipp Czerr steuerte 18 Punkte bei

Die Szene wiederholte sich zum Start in den vierten Abschnitt. Sobald die Verteidigung das schnelle Umschaltspiel erlaubte, erarbeitete sich der Gastgeber einen kleinen Vorsprung: Geburtstagskind Philipp Czerr erzielte sechs Punkte in Folge zum 65:56, dann stockte der Angriff erneut und der Gegner kam heran (65:62). Spannung pur boten die letzten drei Minuten: Rostock zog davon (67:69), Vincent Friederici versank einen Dreier (70:69). Spiegel traf für Rostock von der Linie und Brackmann aus der Nahdistanz. Sie drehten nochmals das Ergebnis (70:72). Es war ein weiteres Mal Topscorer Friederici, der zunächst das Spiel ausglich und nach einer guten Verteidigung auch den letzten Angriff verwaltete. Von der Seite zog er in die Mitte und traf per Sprungwurf zum ersten Saisonsieg.

Da das erste Auswärtsspiel in Hamburg verlegt wurde, haben nun die Jungs ein spielfreies Wochenende. Das nächste Spiel steigt dann am 30. Oktober: Die Hamburger Sharks sind zu Gast in der Sömmeringhalle.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Mario Brozicevic, Lars Leon Ebeling (2 Punkte), Armer Poljac (2), Philipp Czerr (18), Joshua Meck (8), Vincent Friederici (23), Julian Hörske (6), Vico Elias Seeger (2), Nikolaos Tsiligiannis (2), Niclas Jeltsch (2), Abraham Brook Morejón (9), Julius Ilper.

Noch mehr Zahlen gibt es hier.

Noch mehr Fotos von unseren Jungs hat Alter Keeper auf Facebook veröffentlicht.

 

 

1 4 5 6 7