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JBBL | Was für ein Tag!

Die U16-Basketballer vom DBV Charlottenburg haben unter äußerst unglücklichen Umständen ihr Gastspiel in der Relegation zur Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) bei den Uni-Riesen Leipzig verloren. Mit einer 63:73-Niederlage im Gepäck musste der DBV am 6. März die Heimreise antreten. Doch ob dieses Spiel überhaupt gewertet wird, muss sich noch zeigen. Denn der DBV hat Protest eingelegt.

Der Artikel von Michael Nittel geht hier weiter.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Amer Poljac, Lars Leon Ebeling (6), Abraham Brooks Morejón, Philipp Henry Czerr (14), Vincent John Friederici (15), Julian Hörske (3), Vico Elias Seeger (4), Nikolaos Tsiligiannis, Niclas Jeltsch, Tony Avner, Julius Ilper (7).

JBBL | Erlösung in der Verlängerung

Ende gut, alles gut. Unsere JBBLer gingen an die zweite Prüfung in der Relegation ran, als hätten sie beim Lateintest das Wörterbuch zu Hause vergessen. Mit Einsatz und Talent wird die Prüfung am Ende bestanden, aber nicht so glänzend wie die erste in Gotha.

Mangelnde Konzentration, vermeidbare Fehler beim Abschluss und ein paar Minuten ohne Intensität in der Verteidigung: So machte man sich das Leben schwer und ließ sich vom Schlusslicht in die Verlängerung zwingen. Am Ende erlösten Joshua und Philipp das Team und der DBV Charlottenburg kann gegen die 99ers Academy Chemnitz mit 69:63 den zweiten Sieg feiern.

Das erste Viertel kann dabei als „misslungen“ bezeichnet werden. Die gute Arbeit in der Verteidigung wurde viel zu oft durch lange und unpräzise Pässe zunichte gemacht. So war der stand nach vier Minuten 0:4. Nach der Auszeit verbesserte sich die Qualität in der Offensive – mit sichtbaren Folgen: Vincent sorgte für den Anschlusstreffer (5:6), Stefan für den Führungswechsel (15:12) und Joshua für den Ausbau (26:18). 

Nach der Pause (30:18) vertraute Reza viele Minuten den Bankspielern und bekam gute Antworten auch ohne Vincent. Der DBV kam ins letzte Viertel mit einer zweistelligen Führung (45:33), aber es war nicht genug für einen ungefährdeten Sieg. Die Gäste kamen heran (51:48/35.) und ließen sich auch von Joshua (57:50) und Philipp (59:55) nicht erschrecken. Der Ausgleich zum 59:59 gelang 9.3 Sekunden vor dem regulären Spielende. Der DBV Charlottenburg suchte im letzten Angriff nach seinem wohl wichtigsten Offensivakteur, aber Chemnitz zwang Vincent zu einem schwierigen Wurf – und das Team in die Verlängerung. 

Unsere Jungs starteten diesmal besser (63:59), Joshua und Philipp machten dann den Sack dann mit guten Aktionen zu. 

Zum Abschluss eines für die Gastgeber sicher zu aufregenden Nachmittags kam aus Rostock die zweite gute Nachricht: Der Tabellenzweite von der Ostsee ging zu Hause leer aus und hat nun – rechnerisch – nur einen Sieg Vorsprung auf unsere Jungs.

Nächste Woche schreibt unser Team in Leipzig die dritte Prüfung… und nimmt hoffentlich die passende Einstellung mit nach Sachsen.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Lars Leon Ebeling (2), Philipp Czerr (8), Vincent Friederici (16), Philip Andonovski, Joshua Meck (24), Abraham Brooks Morejòn, Stefan Kljajic (9), Vico Elias Seeger (2), Julian Hörske (6), Julius Ilper, Nikolaos Tsiligiannis (2), Amer Poljac.

JBBL | DBV Charlottenburg siegt beim Tabellenführer

JBBL startet mit Kantersieg in die Relegation

Die Aufholjagd hat begonnen! Der DBV Charlottenburg startete am Wochenende in die JBBL-Relegation mit einem deutlichen Auswärtssieg gegen den Tabellenführer Gotha. Unsere Jungs bestimmten von der ersten Minuten an das Geschehen und gewannen am Ende mit 90:63. Die Thüringer hatten aus der Vorrunde ganze zwölf Punkte aus ihren sechs Spielen mitgenommen, der DBV Charlottenburg lediglich zwei aus vier Partien. Nach diesem Coup hat unser Team nur zwei Niederlagen mehr als Gotha und ist im Rennen um die begehrten und rettenden ersten beiden Plätze wieder voll dabei.

„Auf dem richtigen Weg“

Heute haben wir eine 1A-Leistung abgerufen„, freut sich JBBL-Headcoach Reza Ghasseminia, „und das ohne Marc. Das zeigt, dass der Weg, den wir eingeschlagen haben, der richtige ist und dass wir uns in letzten Wochen – selbst wenn schwierige Spiele gegen Alba und TuSLi verloren gingen – sehr gesteigert haben„.

Vor allem in der Verteidigung sind die Fortschritte nicht zu übersehen. Unsere Jungs ließen den Thüringern nur 63 Punkte zu und nahmen sofort dank der guten Verteidigung und der flüssigen Ballbewegung die Kontrolle über das Spiel. Nach der ersten Halbzeit führte das Team mit elf Punkten (34:45), der Vorsprung wurde dann im dritten Abschnitt weiter ausgebaut. „Wir haben heute unserem Gegner nie die Chance gegeben, sich heiß zu laufen und ins Spiel zurückzukommen. Das Rebound-Duell haben wir deutlich für uns entschieden (48:36), 20 Assists belegen, dass wir als Team gut gespielt haben„. Vincent Friederici war dann das i-Tüpfelchen mit 28 Zählern und sieben Ballgewinnen. Stefan Kljajic schrammte mit 13 Punkten, 10 Rebounds und 9 Assist denkbar knapp an einem Triple-Double vorbei.

Heimspiel gegen Chemnitz

Am Sonntag soll nun der zweite Schritt gelingen. In der Sömmeringhalle empfängt unser JBBL-Team um 15.30 Uhr die Niners Academy aus Chemnitz. Die Sachsen haben in dieser Saison noch kein einziges Spiel gewonnen. Ein Sieg muss her, wenn man am Ende ohne weiteres Zittern den Klassenerhalt feiern möchte.

Es spielten für den DBV Charlottenburg:  Amer Poljac, Lars Leon Ebeling (10), Abraham Brooks Morejón (2), Philipp Czerr (9), Joshua Meck (13), Vincent Friederici (28), Julian Hörske (3), Vico Elias Seeger (3), Marc Friederici, Stefan Kljajic (13), Filip Andonovski (2), Julius Ilper (7)

JBBL | Relegationsauftakt in Gotha

Acht Spiele, acht Siege – so wäre es für alle am einfachsten. „Doch im Abstiegskampf ist nichts einfach, jedes Spiel birgt Gefahr und jeder Gegner gibt alles bis zum Schluss
„, betont Headcoach Reza Ghasseminia, bevor er in den Bus gen Gotha einsteigt. 

Denn in morgen fängt die Relegationsrunde gegen einen Gegner, den der DBV Charlottenburg in der Vorbereitung gleicht dreimal schlagen konnte. 

Dieses Team ist sehr gut gecoacht und besitzt mit Zack Ensminger einen super Spieler! Es ist  durchaus ein Team, das man schwer bezwingen kann. Wir haben uns sehr gut auf dieses Spiel  vorbereitet und werden versuchen, jede Sekunde auf dem Feld zu genießen und uns nicht so unter Druck setzten zu lassen“, erklärt Reza den Plan. 

Zitat des Tages: 

Das ist der Abstiegskampf für mich: wie in der Schule, wenn man eine 5 hat und es gibt noch eine Möglichkeit doch eine 4 zu bekommen.

JBBL | Gegner der Relegation stehen fest

Unser JBBL hat die Vorrunde mit einer Niederlage gegen Kooperationspartner TuSLi abgeschlossen. Nach einer guten ersten Halbzeit (26:23), ließ die Leistung unserer Jungs wesentlich nach, so dass der Gegner sich absetzen und am Ende einen ungefährdeten 72:48-Sieg feiern konnte. TuSLi geht als Zweiter in die Hauptrunde, der DBV wird in der Relegation um den Klassenerhalt kämpfen.

Reza zum Spiel gegen TusLi: „Sehr gute erste Halbzeit“

Die erste Halbzeit haben wir – trotz der Abwesenheit dreier wichtiger Spieler – auf Playoffniveau gespielt„, erklärt Headcoach Reza Ghasseminia nach dem Spiel. „Leider haben wir nach der Pause doch den Faden verloren und konnten TuSLi am Ende kein Bein stellen. Die Jungs haben zwar gekämpft, aber ich hätte mich mehr gefreut, wenn sie ein kühles Köpfchen auch in der schwierigen Phase behalten hätten.“ 

Nun hat man drei Wochen Zeit bis zum Relegationsauftakt am 19. Februar. „Wir werden diese spielfreie Zeit nutzen, um an unseren Setplays weiter zu arbeiten und unsere Kondition und Athletik weiter zu steigern„, kündigt Reza an. Die letzen Spiele – auch wenn verloren – haben gezeigt, dass das Team auf dem richtigen Weg ist: „In der Defense agieren wir immer mehr als Team und haben eine gute Ausgangslage, um uns weiter zu verbessern. Die Jungs haben fleißig im Training zugehört, ausprobiert und dann in den Spielen die angesprochenen Dinge umgesetzt.

Die JBBL-Relegation startet am 19. Februar

Die Relegation verzeiht dieses Jahr keine Fehler: nur die zwei Bestplatzierten erhalten das Teilnahmerecht für die kommende Saison. Die nächsten vier werden weiter in den Play-Downs zittern, der Tabellenletzte steigt direkt ab.

Der DBV Charlottenburg nimmt aus der Vorrunde nur zwei Punkte mit, die man gegen Rostock erzielt hat. Die Piraten Hamburg starten in die Relegation mit acht Punkten, Rostock ebenfalls mit zwei. Ab dem 19. Februar trifft unser JBBL nur auf die vier Teams aus der Staffel Ost – für insgesamt acht Spiele. Gotha hat schon zehn Punkte gegen die anderen Relegation-Teams aus der Staffel Ost gesammelt, Jena und Leipzig jeweils sechs, Chemnitz hat bislang alle Spiele verloren. Gotha und Leipzig können im letzten Spiel der Vorrunde am kommenden Sonntag noch zwei Punkte oben drauf legen. Alle vier Ost-Teams treten in der Relegation nur sechsmal auf.

Das ist jetzt die Phase, wo die Spieler zeigen müssen, was sie wirklich wollen! Ich freue mich auf den nächsten Abschnitt der Saison und das wird der Kampf gegen den Abstieg!“, ist Rezas Kampfansage.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Tony Avner, Lars Ebeling (2), Abraham Brooks Morejón, Philipp Czerr, Joshua Meck (6), Vincent Friederici (24), Julian Hörske (3), Vico Elias Seeger (9), Nikolaos Tsiligiannis (4), Stefan Kljajic, Filip Andonovski, Niclas Jeltsch.

JBBL | Trotz Niederlage im Hauptstadtderby Vieles gut gemacht

Unser JBBL musste am Sonntag im ersten Spiel des neuen Jahres eine deutliche Heimniederlage (51:95) im Hauptstadtderby gegen Alba Berlin hinnehmen. Dieses Spiel – so wie auch das kommende gegen Kooperationspartner TuS Lichterfelde – dient eher als Vorbereitung auf die Relegation, die unser Team ab dem 19. Februar bestreiten wird: „Wir arbeiten seit Jahresanfang an neuen taktischen Konzepten und wollen die gegen starke Gegner wie Alba und TuSLi ausprobieren, damit wir in der Relegation bereit sind“, erklärt Headcoach Reza Ghasseminia. „Ich erwarte noch, dass unsere Bank bleibenden Eindruck in der Verteidigung hinterlässt und dass wir zusammenrücken, wenn gerade nicht alles gut läuft. Ansonsten bestrafen wir uns selbst, wie es schon häufig in dieser Saison passiert ist.“

Trotz der Niederlage hat der Trainer einiges Gutes gesehen, vor allem in der ersten Halbzeit: „Uns hat ein Big Man unter dem Korb gefehlt, ansonsten haben wir sowohl technisch als auch athletisch eine gute Leistung gezeigt und streckenweise auf Augenhöhe mit einem Top4-Kandidaten gespielt. In der zweiten Halbzeit haben uns auch gute Dreier herausgespielt, leider aber eine schlechte Abschlussquote gehabt.“  

JBBL | Vincent Friederici ist Nationalspieler!

Der DBV Charlottenburg freut sich über eine weitere Anerkennung für seine Nachwuchsspieler: Guard und Shooting-Star Vincent Friederici wurde für die U16-Nationalmannschaft nominiert.

Lehrgang in Heidelberg mit 48 Kandidaten

Vincent, der vor zwei Jahren von BSC kam und dieses Jahr mit 22.3 Punkten pro Spiel unser Top Scorer ist, wurde zusammen mit den Berlinern Oshane Drews (TuSLi) und Franz Wagner (Alba) zum Lehrgang im Bundesleistungszentrum im Olympiastützpunkt in Heidelberg eingeladen. Hier kamen 48 Spieler zusammen, die sich drei Tage lang von ihrer besten Seite zeigen wollten. Das Programm ging mit zweitägigen Athletik-Test los, in denen Schnelligkeit, Sprungkraft, Reaktionsschnelligkeit gemessen wurden. Anschließend wurden vier Teams mit jeweils zwölf Spielern gebildet, die dann getrennt innerhalb der Teams trainierten. „Wir haben anfangs viel 3vs3 gespielt, und sind über gegangen ins 4vs4 bis hin zum 5vs5„, erzählt Vincent Friederici. „Die Teams wurden gebildet damit die Coaches nicht nur unsere Leistungen und Fähigkeiten im Training sehen, sondern auch die in einer richtigen Spielsituation. Deshalb hatte jedes Team jeweils ein Spiel am Samstag und eines am Sonntag.

„Ich? Are you kidding me?“

Vincent Friederici und Franz Wagner: zwei Berliner in der U16-Nationalmannschaft

Am letzten Tag verkündeten die Bundestrainer ihre Entscheidung. Vincent wurde aufgerufen. Nationalspieler!Das kam für mich ziemlich überraschend. Als ich aufgerufen wurde, hatte ich das Gefühl, als wäre ich gerade irgendwie wachgerüttelt worden, weil ich halt nicht damit gerechnet habe. Ich hatte in dem Augenblick gerade darüber nachgedacht, wie hoch das Niveau beim Lehrgang war und wie ich mich selber beurteilen würde. Ich war mit meiner Leistung durchaus sehr zufrieden, aber…“, führt Vincent weiter aus.

Nächster Stopp: Türkei – dann die EM?

Die erste Nominierung heißt längst noch nicht, das Ticket für die EM 2017 in Podgorica (Montenegro) in der Tasche zu haben. Bis dahin ist noch ein langer Weg vor unserem Nationalspieler: „Mein Ziel ist, mich weiter zu entwickeln, egal wie oft ich noch für Turniere oder Lehrgänge nominiert werde. Vor der EM findet noch ein Turnier in der Türkei statt, wo ich auch sehr gerne mitgehen würde und auch dafür hart arbeiten werde. Im August ist dann die EM und ich werde auf jeden Fall alles dran setzten und hart arbeiten, um dort mitspielen zu dürfen, denn dort spielt man schließlich gegen die besten Spieler seines Jahrgangs europaweit. Wie motiviert ich bin, kann ein berühmtes Zitat von meinem Lieblingsspieler Stephen Curry gut ausdrücken: „We have to have the mentality that we have to work for everything we’re going to get.

Vincent Friederici: „Priorität bleibt der Klassenerhalt mit dem DBV“

Diese Kräfte will Vincent ab kommender Woche im Abstiegskampf einsetzen: „Mein Fokus ist definitiv nicht nur bei der Nationalmannschaft, sondern, auch wenn wir Relegation spielen, beim DBV, weil ich das beste mit dem Team erreichen möchte!“

JBBL beendet Fluch in Hamburg

Unsere JBBL hat am Wochenende die Talfahrt gestoppt. Bei den Sharks errang das Team um Headcoach Reza Ghasseminia den ersten Ausswärtssieg in dieser Saison und womöglich auch zwei Punkte, die in die Relegation mitgenommen werden. Durch den 68:56-Erfolg wurde auch der direkte Vergleich gewonnen.

Nach zuletzt sechs Niederlagen in Folge kann Reza endlich jubeln: „Wir haben heute gezeigt, dass der letzte Platz nicht die Qualität unserer Mannschaft widerspiegelt. In diese Tabelle fließt auch das ganze Pech mit ein, das bislang unser treuer Begleiter gewesen ist„.

„Teambildung hat geholfen“

Allerdings lernt man allmählich auch, gute Miene zum bösen Spiel zu machen: „Auch in Hamburg haben drei sehr wichtige Spieler nicht spielen können und trotzdem zeigte sich das Team zielstrebig. Da mögen auch die Teambuilding-Maßnahmen geholfen haben, die wir diese Woche ergriffen haben. Mir war es klar, dass dieses Tief auch Kopfsache war. Nun können wir getrost nach vorne schauen und uns auf die Relegation vorbereiten, in der wir so früh wie möglich den Klassenerhalt schaffen wollen„.

An der Alster verbesserte der DBV Charlottenburg die Aspekte, die ihm schon mehrmals um den Sieg gebracht haben. Das Team startete konzentriert ins Spiel und konnte den ersten Abschnitt für sich entscheiden (23:12). Die Mischung aus „schlauer und sehr physischer Verteidigung“ und aus „dem hohen Tempo in der Vorwärtsbewegung“ führte zu einem 16-Punkte-Vorsprung zwei Minuten vor der Halbzeitpause. „Ich bin auch damit sehr zufrieden, dass wir häufig versucht haben, den Ball mehr ans Brett zu spielen, obwohl wir keinen echten Center hatten“, lobt Reza seine Jungs.

Tapfere Verteidigung im letzten Viertel

Die alten Gewohnheiten tauchten dann kurzfristig wieder auf, und das reichte, um den eigentlich komfortablen Vorsprung zu verspielen (35:35). Nach der Pause konnte der DBV Charlottenburg glücklicherweise an die gute Leistung anknüpfen und sich nochmal absetzen (52:58). Im letzten Viertel setzte man alles auf die Verteidigung: Nur vier Punkte wurden zugelassen, sodass am Ende die Rede von einem vollen Erfolg sein kann – nämlich Spiel und direkten Vergleich gewonnen, da das Hinspiel mit 60:69 verloren wurde.

JBBL-Weihnachtpause

Die JBBL verabschiedet sich nun in die Weihnachtspause. Das erste Spiel im neuen Jahr findet am 15. Januar in der Sömmeringhalle gegen Alba statt. In den letzten beiden Spielen der Staffel Nordost wird sich vor allem klären, welcher von den beiden Hamburger Vereinen dem DBV Charlottenburg und Rostock in die Relegation folgen wird.

Es spielten für den DBV Charlottenburg:  Amer Poljac, Abraham Brooks Morejòn (2), Mac Friederici (21), Philipp Czerr (11), Joshua Meck (5), Vincent Friederici (23), Julian Hörske, Tony Avner (3), Niclas Jeltsch (3), Filip Andonovski.

JBBL | DBV gibt Sieg aus der Hand

Der DBV Charlottenburg muss weiter auf den zweiten Saisonsieg warten und kann sich jetzt auch rechnerisch auf die JBBL-Relegationsrunde vorbereiten. Im letzten Heimspiel vor der Weihnachtspause gewannen die Piraten aus Hamburg mit 66:64.

Das kuriose dabei: Die Hamburger bestritten das Spiel im blauen DBV-Gewand, da die eigene Ausstattung an der Alster vergessen wurde.

Das schmerzhafte dabei: Unser Team gab in den letzten 15 Minuten einen zweistelligen Vorsprung aus der Hand. In der 25. Minute lag der DBV Charlottenburg mit 50:35 vorne und schien die Kontrolle über das Spiel zu haben, dann ging das Licht – vor allem in der Verteidigung – aus und die Piraten starteten die erfolgreiche Aufholjagd. „Wir haben heute mal wieder gelernt, dass Spiele 40 Minuten dauern. Das mag selbstverständlich sein, ist es – anhand des heutigen Leistungseinbruchs deutlich sichtbar – aber nicht„, erklärt Headcoach Reza Ghasseminia nach der Schlusssirene. Das Ziel Hauptrunde ist nicht mehr erreichbar, ab jetzt geht es um den Klassenerhalt: „Uns erwartet keine einfache Aufgabe. Wir brauchen den Beitrag von jedem einzelnen Spieler. Nur mit Teamarbeit können wir den körperlichen Nachteil wettmachen. Mit dem Ausboxen hat es immerhin funktioniert„, schaut Reza vorsichtig voraus.

stefan-kljajicDie nächste Baustelle heißt Kontinuität in der Defense: Das Team hat gegen die Piraten lange überzeugt, bis einige vermeidbare Fehler das gezeigte Selbstvertrauen schwinden ließen. Solche Momente tauchten immer wieder auch in der ersten Halbzeit auf, dennoch konnten die Jungs immer schnell reagieren. Den Vorsprung aus dem ersten Viertel (21:18) konnte der DBV Charottenburg im zweiten Abschnitt auf acht Punkte ausbauen (31:23). Da meldeten sich Hektik und Unsicherheit zurück. Reza nahm sich Zeit und forderte sein Team dazu auf zu spielen, als wären es die letzten drei Minuten vor der Schlusssirene. Die Botschaft kam an: Vincent und Marc Friederici kombinierten für acht Punkte, das i-Tüpfelchen zu einem erfolgreichen ersten Durchgang setzte Vincent mit zwei Punkten nach Ballgewinn 2,8 Sekunden vor Schluss (41:32).

Zum Anfang des dritten Viertel lief es noch besser: Der Ball bewegte sich schnell jenseits der Dreierlinie und erreichte ein ums andere Mal den freien Mann, während die Jungs dem Gegner nur drei Zähler gestatteten (50:35/24.).

lars-ebelingStatt den Sack zuzumachen, ließ nun die Konzentration nach: Im eins-gegen-eins konnten unsere Spieler nicht verhindern, dass die Piraten in der Zone ohne große Mühe punkteten, das Spiel in der Offense endete häufig in Einzelnaktionen und Ballverlusten. Daraus resultierten schmerzhafte Fastbreaks, weil die Gegenspieler aus den Augen verloren wurden.

Solche Konzentrationsfehler werden auf diesem Niveau hart bestraft, und dieses Spiel war keine Ausnahme. Die Piraten glichen aus (56:56) und zogen anschließend davon (59:64), Joshua und Stefan schlossen die Lücke (64:64), doch der „goldene Treffer“ gelang schlussendlich den Piraten, die weiter auf die Hauptrunde hoffen dürfen.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Abraham Brook Morejòn, Lars Leon Ebeling, Marc Friederici (15 Punkte, 9 Rebounds), Philipp Czerr (3 Punkte, 8 Rebounds), Joshua Meck (13), Vincent Friederici (22 Punkte, 7 Ballgewinne), Julian Hörske (2), Niclas Jeltsch, Nikolaos Tsiligiannis, Stefan Kljajic (9), Filip Andonovski, Amer Poljac, Tony Avner.

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1. Herren und JBBL mit Auswärtsniederlage

Unsere 1. Herren zog am Sonnabend beim Tiergarten ISC den Kürzeren (92:79) und verpasste somit die Chance, die Tabellenspitze zu erobern. Nach neun Spieltagen belegt der DBV Charlottenburg weiterhin den dritten Platz.

Zur Niederlage trugen in ersten Linie die Defense, die den guten Standards der Charlottenburger zu weiten Strecken nicht entsprach sowie eine gewisse Müdigkeit, den vielen Ausfällen geschuldet, bei.

TISC setzt sich im dritten Viertel ab

Der DBV Charlottenburg konnte sich als erstes Team absetzen (16:22), aber geriet in Bedrängnis, als TISC im zweiten Viertel das Tempo erhöhte (41:36). Den Tiefpunkt erreichte unser Team zum Anfang des dritten Abschnitts, als TISC ein paar unnötige Ballverluste der Charlottenburger in einfache Körbe ummünzte (52:41/23.).

Milan und Kevin führen Aufholjagd des DBV Charlottenburg an

Spielertrainer Milan Pesic stelle auf Zonenverteidigung um und rief zur Aufholjagd auf. Mit Erfolg. Der Druck auf den gegnerischen Spielmacher stieg und Punkt um Punkt kamen unsere Herren wieder ins Spiel (55:49). Nach einer kurzen Verschnaufpause (72:62) schlug die Stunde des Kevin Schaffartzik: Der Guard netzte zehn Punkte in zwei Minuten ein und brachte den DBV wieder auf Kurs (76:72/37.).

Der Gastgeber wehrte sich (80:72), Finn verkürzte nochmal von jenseits der Dreierlinie, ehe die Müdigkeit zuschlug. Die Schlussphase gehörte ganz den Roten, die am Ende sogar einen unerwartet deutlichen Sieg einfuhren.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Damir Kustura, Youssuf Nabe (2), Kevin Schaffartzik (24), Konstantin Linnartz (7), Milan Pesic (20), Sebastian Pichlmayer (7), Nico Linnartz (2), Kai Zimmermann, Finn Göing (17).

JBBL unterliegt in Rostock

Auch unser JBBL-Team musste den Heimweg ohne Zählbares antreten und sah somit die letzten Hoffnugen auf den Einzug in die Hauptrunde erlöschen.

jbbl_rostockDas Glück ließ der DBV Charlottenburg in der Hauptstadt, zusammen mit Marc Friederici und Stefan Kljajic, die sich krankheitsbedingt abmelden mussten. Wenige Minuten nach dem Sprungball erlebten die Jungs einen echten Schock: Im Duell um den Ball biss sich Philipp Czerr auf die Zunge und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Unter diesen Bedingungen überrascht es nicht, dass unsere Spieler nie ihren Rhythmus fanden und am Ende mit 85:69 unterlagen.

Der Schock saß so tief, dass die Jungs das erste Viertel verschenkten (29:17). Auch nach der Viertelpause lief es nicht rund, aber wenigstens kam das Team mit Joshua Meck und Vincent Friederici in der Anführerrolle ins Spiel. Auch Niclas Jeltsch lieferte mit 14 Punkten eine solide Leistung ab.

Die zweite Halbzeit konnte man (39:40) für sich entscheiden, aber der Sieg der Rostocker wurde nie wirklich gefährdet. „Wenn man auf drei Leistungsträger verzichten muss, ist eine Niederlage wahrscheinlicher als ein Sieg„, fasste der Headcoach Reza Ghasseminia die Niederlage zusammen. „Aber das Team wird niemals aufgeben!„, fügte er hinzu, auf das kommende Spiel gegen die Piraten und die Relegationsrunde schauend.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Amer Poljac, Lars Leon Ebeling (3), Abraham Brooks Morejón, Philipp Czerr, Joshua Meck (12), Vincent John Friederici (29), Julian Hörske (2), Tony Avner, Nikolaos Tsiligiannis (9), Niclas Jeltsch (14), Julius Ilper.

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