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JBBL Co-Trainer und U16-Oberliga gesucht

Du hast Lust dein Wissen an die nächste Generation von Nationalspielern und Profi-Basketballer weiter zugeben? Oder einfach nur Interesse das gleiche Feuer für den größten Sport der Welt in anderen zu entfachen? Dann bist Du bei uns genau richtig!

Werde auch Du ein Teil unserer DBV-Family und begleite Kinder und Jugendliche auf ihrem Basketballweg. Für die kommende Saison suchen wir noch Trainer in unserem U16-Bereich. Junge und erfahrene, aber vor allem Leistungssportorientierte Trainer werden für unsere U16 Oberliga Mannschaft, sowie als Co-Trainer der Bundesliga JBBL-Mannschaft gesucht.

Wir bieten:

  • enge Zusammenarbeit mit der Sportlichen Leitung
  • eigenständige Trainingsleitung, -planung und -durchführung.
  • eine umfangreiche Trainerausbildung B- oder C-Lizenz unter Betreuung von Trainer-Mentor und NBBL-Headcoach Stephan McCollister
  • Unterstützung in Planung und Konzeption durch JBBL-Trainer
  • faire Bezahlung
  • eine angenehme Arbeitsatmosphäre in einem engagierten und kollegialen Umfeld

Du passt ins Profil?

  • Du besitzt eine D- oder C-Trainerlizenz
  • Erfahrung in der Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Gremien
  • Spaß an Verantwortung sowie Empathie- und Führungsfähigkeiten
  • Kommunikationsfreudigkeit und Spaß an der Arbeit mit Menschen
  • wünschenswert ist Erfahrung im Betreuen einer Jugendmannschaft

Wenn Du mehr über unsere Trainerstellen erfahren und unser Sportliches Konzept besser kennen lernen möchtest, kannst Du dich gerne bei unserem Jugendkoordinator Max Wiese erkundigen (mw@dbv-charlottenburg.de).

Bewerbungen sind formlos aber mit sportlichem Lebenslauf an gs@dbv-charlottenburg.de zu schicken.

Wir freuen uns auf DICH!

Klassenerhalt gesichert – JBBL erkämpft zweiten Playdown-Sieg!

Nach dem hart erkämpften Heimsieg gegen das Team des Bramfelder SV im ersten Playdown-Spiel, in dem unsere JBBL-Mannschaft nach zweistelligem Rückstand erst spät den Turnaround schaffte, war klar, dass auch das Auswärtsspiel in Hamburg eine schwere Aufgabe werden würde.

Wie bereits im Hinspiel am vergangenen Sonntag, entwickelte sich im ersten Viertel ein enges Spiel, in dem sich zunächst kein Team absetzen konnte. Ging das Reboundduell am vergangenen Sonntag aber noch mit 37:35 an die Mannschaft des Bramfelder SV, konnten diesmal zunächst unsere Jungs mit gutem Reboundverhalten, insbesondere am offensiven Brett, glänzen (6 OR im ersten Viertel, 18 über das ganze Spiel). Belohnung war die knappe Führung nach dem ersten Spielabschnitt (14:12us unserer Sicht).

Bramfeld setzt sich im zweiten Viertel ab

Im zweiten Viertel übernahmen nun Stück für Stück die Gastgeber und diktierten den Verlauf des Spiels. Unsere anfangs noch starke Defensive ließ nun immer wieder einfache Punkte zu und schickte den Gegner für 13 Freiwürfe an die Linie, von denen neun durchs Netz flogen und den Gastgebern eine 38:30 Halbzeitführung bescherten. In der Halbzeitpause zeigte sich nun, wie wertvoll die Erfahrungen der letzten Wochen, insbesondere aus dem Hinspiel vom vergangenen Sonntag, werden sollten. Trotz des schwachen zweiten Viertels war der Siegeswille ungebrochen, auch in eigener Halle hatte man schließlich schon deutlich zurückgelegen und am Ende trotzdem den Sieg erkämpft.

Dementsprechend optimistisch ging unser Team in die zweite Hälfte … in der zunächst aber weiter die Gastgeber am Drücker waren. Trotz guter Möglichkeiten fanden unsere Würfe einfach nicht den Weg in den Korb und da sich auf der anderen Seite die Bramfelder deutlich treffsicherer zeigten, wuchs deren Führung bis auf 15 Punkte in der Mitte des dritten Spielabschnitts an. Den gefassten Vorsatz, dass es kein drittes Spiel geben würde fest im Kopf verankert, ließen sich unsere Jungs selbst von dieser düsteren Situation nicht entmutigen und starteten beim Rückstand von 40:55 ihre Aufholjagd.

Aufholjagd startet beim 15-Punkte-Rückstand

Aus einer nun stabil stehenden und mit viel Einsatz kämpfenden Verteidigung wurde endlich wieder mehr und mehr der Fastbreak gesucht und die Bramfelder Verteidiger damit vor Probleme gestellt. Das Momentum, das vorher eindeutig bei den Gastgebern lag, kippte nun wieder zu unseren Gunsten und auch wenn das dritte Viertel trotzdem noch knapp verloren ging, hatte man den Rückstand in den einstelligen Bereich gebracht und ein eindrucksvolles Lebenszeichen gesendet.

Spannende Endphase

Das vierte Viertel sollte nun an Spannung kaum zu überbieten sein: Punkt für Punkt kämpfte sich unser Team an die Bramfelder Mannschaft heran und konnte gute zwei Minuten vor Schluß sogar zum 64:64 ausgleichen. Die Antwort der Gastgeber folge aber prompt: Die das ganze Spiel über von der Linie nervenstarken Bramfelder verwandelten drei Freiwürfe und eroberten sich damit ihrerseits wieder die Führung zurück. Aus einem Defensivrebound ging es dann wieder schnell, ein Fastbreak und zwei Punkte für uns verkürzten den Rückstand auf einen Punkt – noch zwei Minuten zu spielen. Die Bramfelder Offense wurde abgewehrt, aber auch der folgende Dreierversuch von uns fand sein Ziel nicht. Aus einem langen Rebound nach dem nächsten Bramfelder Fehlwurf ging es dann wieder schnell, eine Lücke in der Transition Defense und ein erfolgreicher Korbleger brachte uns die knappe Ein-Punkt-Führung.

Die letzte Minute der diesjährigen JBBL-Saison

Es lief bereits die letzte Minute und ein Korbleger der Gastgeber tanzte auf dem Ring, bevor er dann doch daneben und von einem Hamburger ins Aus ging. Geduldig wurde nun der Ball bewegt, fand aber letztlich sein Ziel nicht. Da der Ball aber wiederum von einem Bramfelder ins Aus getippt wurde, gab es Einwurf und neue 14 Sekunden. Die Hamburger waren nun gezwungen zu foulen, der erste Freiwurf fand sein Ziel, der zweite ging daneben – aber wieder konnte der Offensivrebound kontrolliert werden! Wie vorher fand auch der nächste Korbleger nicht den Weg durch den Ring, doch nochmal war der Rebound bei uns. Den Bramfeldern gelang kein Ballgewinn mehr und mit den letzten ablaufenden Sekunden ging der Mitteldistanzwurf zum Endstand von 71:67 aus unserer Sicht durch die Reuse – Auswärtssieg und Klassenerhalt!!!

Der Jubel und die Freude kannten nun verständlicherweise keine Grenzen mehr und nach zwei unglaublich hart umkämpften Spielen und zwei charakterstarken Comebacks ist damit der JBBL-Startplatz für die kommende Spielzeit gesichert! Unser Team kann zurecht mehr als stolz auf das Erreichte sein und hat mit diesem filmreifen Herzschlag-Saisonfinale den denkwürdigen Schlusspunkt zu einer tollen Saison gesetzt! Ein riesengroßer Dank geht an unseren großartigen „Fanblock“, der uns zu allen Spielen, zuhause wie auswärts, begleitet hat und uns durch alle Phasen der Saison unterstützt und laustark angetrieben hat! An dieser Stelle auch ein großes Kompliment an die Mannschaft, den Trainerstab und die Fans des Bramfelder SV, die eine starke Serie gespielt und enormen Kampfgeist und Leidenschaft gezeigt haben!

Für den DBV spielten: Anton Oskar Schweizer (1), Augustinas Zelys, Aldin Memisevic (6), Berkant Özdemir (14), Cedric Rasche, Enrique Dougan Nsue (8), Jan-Christopher Dinsel (1), Sananda Fru (7), Tayler Schäplitz (6), Tony Avner (28)

JBBL | Sieg im ersten Playdown-Spiel

In der Playdown-Serie gegen die Mannschaft des Bramfelder SV aus Hamburg konnte unser JBBL-Team am vergangenen Sonntag den ersten wichtigen Sieg erringen! Es steht damit 1:0 in der Serie, die im Modus „best of three“ ausgetragen wird.

Nachdem kurz vorher bereits unsere NBBL einen Erfolg gegen die Piraten Hamburg feiern durfte, wollten unsere jüngeren Bundesliga-Spieler nun nachziehen und gegen die Gäste vom Bramfelder SV den wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt erspielen.

In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein enger Schlagabtausch, in dem sich zunächst kein Team absetzen konnte. Immer wieder verpasste unsere Mannschaft es in dieser Phase, einfache Punkte der Bramfelder zu verhindern und die nötige Intensität aufzubringen, um den Ansturm der Gäste abzuwehren. Diese gingen dementsprechend auch mit einer knappen Führung von drei Punkten in die Halbzeitpause (30:33).

Nach der Pause spielten zunächst weiterhin die Gäste stark auf und bauten in der Folge ihre Führung aus. Erst Mitte des dritten Viertels fanden unsere Jungs zu ihrem gewohnten Spiel zurück und stemmten sich nun endlich erfolgreich gegen den bisherigen Spielverlauf. Mit deutlich verbesserter Defense im Eins-gegen-Eins und viel Einsatz am offensiven Brett verkürzte man den zwischenzeitlich auf über zehn Punkte angewachsenen Rückstand und konnte zum Ende des Spielabschnitts sogar endlich wieder die Führung übernehmen (48:46).

Das vierte Viertel bot ein ähnliches Bild: Beide Teams schenkten sich weiterhin nichts und in einer hochintensiven Schlussphase, in der beide Seiten schwere Würfe treffen konnten, dauerte es bis in die allerletzten Minuten, bis unser Team sich ein wenig absetzen und schließlich über den wichtigen Heimsieg jubeln konnte (71:61 Endstand)!

Am kommenden Sonntag steht nun das zweite Spiel der Serie in Hamburg an (Tip-Off um 15 Uhr). Wir wollen dort nahtlos an unsere zweite Halbzeit anknüpfen und den wichtigen Auswärtssieg und damit den Klassenerhalt holen, also: Let’s go DBV!

JBBL schlägt Junior Löwen und sichert Platz vier!

Im letzten Spiel der JBBL-Relegationsrunde und im Kampf um eine möglichst gute Ausgangsposition für die folgenden Playdown-Spiele trafen unseren Jugendbundesligaspieler am vergangenen Sonntag auf die Mannschaft der Junior Löwen aus Braunschweig.

Erste Halbzeit nahezu makellos

Unsere durch viele krankheits- und verletzungsbedingte Ausfälle geschwächte Mannschaft ließ sich die widrigen Umstände zunächst nicht anmerken: Nachdem die ersten Minuten noch ausgeglichen verliefen, konnte sich unser Team im Laufe des ersten Viertels Stück für Stück absetzen und eine 21:10 Führung herausspielen. Auch das zweite Viertel bot ein ähnliches Bild und so konnte mit engagierter Verteidigungsarbeit und guter Ballbewegung in der Offense die Führung nochmals ausgebaut werden (41:20 Halbzeitstand).

Braunschweig meldet sich zurück

In der zweiten Halbzeit machte sich dann die angespannte Personalsituation durch einsetzende Müdigkeit und die in der Folge sinkende Konzentration und Geschwindigkeit bemerkbar. In der Defense wurde nun zu oft nicht konsequent und intensiv genug verteidigt und auf der anderen Seite des Feldes verlor man sich in zu vielen schwierigen Distanzwürfen, anstatt weiter das Brett zu attackieren. Die Braunschweiger nutzten dies aus und gewannen das dritte Viertel mit 20:15.

Starke Endphase

Auch die ersten Minuten des Schlussviertels gehörten den Gästen aus Braunschweig, die den Rückstand weiter verkürzen und das Spiel wieder offen gestalten konnten. Nach dieser Schwächephase besannen sich dann aber auch unsere DBV-Jungs wieder auf die Stärken der ersten Halbzeit und beantworteten die erfolgreichen Aktionen der Löwen ihrerseits mit guten Aktionen. Letztlich ging zwar auch das letzte Viertel an die Gäste aus Niedersachsen, aber dank der starken ersten Hälfte und guten letzten Minuten durften am Ende unsere Jungs verdient jubeln und die Relegationsrunde mit einem überzeugenden 67:59-Sieg beenden.

Der Gegner in den JBBL-Playdowns heißt Bramfelder SV

Wie wichtig der Sieg sein würde, zeigte sich wenige Stunden später: Da die Mannschaft des BLZ in Jena gewinnen konnte, hätten wir im Falle einer Niederlage den vierten Platz an das BLZ abgeben müssen. Mit dem Erfolg gegen Braunschweig ist die Platzierung nun aber gesichert, sodass wir in der nun folgenden Playdown-Runde in einer Best-of-three-Serie auf die Mannschaft des Bramfelder SV von 1945, den Siebtplatzierten aus der Relegationsrunde 1, mit Heimvorteil treffen. Die Spiele finden am 04.03. (Heim), 11.03. (Auswärts) und falls nötig 18.03. (Heim) statt.

Danke an alle Unterstützer, die uns in den vergangenen Wochen laustark bei Heim- und Auswärtsspielen begleitet haben! Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit euch die nächsten und leider schon letzten Spiele der Saison 17/18 zu erleben und diese zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen! Let’s go DBV!!!

Für den DBV spielten: Augustinas Zelys (2), Aldin Memisevic (6), Berkant Özdemir (17), Cedric Rasche (3), Enrique Dougan Nsue (8), Jasper Ian Bray (4), Jonas Grimmer (3), Tayler Schäplitz (10), Thorben Seithe (6), Tony Avner (8)

JBBL | Klarer Sieg gegen die Titans

Nach einer knappen Auswärtsniederlage gegen die Niners Academy aus Chemnitz am vorherigen Wochenende, sollte am vergangenen Sonntag gegen die Dresdner Titans Wiedergutmachung angesagt sein. Nachdem aber damalige das Hinspiel gegen die Titanen nur denkbar knapp und nach langem Kampf gewonnen werden konnte, waren alle auf eine ähnlich schwere Partie eingestellt.

Die erste Hälfte ließ dann leider aus Sicht unserer DBV-Jungs und Trainer noch viele Wünsche offen: Zu oft wurden den Dresdner Spielern zweite Chancen durch Offensivrebounds ermöglicht, wurden zu viele Situationen im 1-1 schlecht gelöst und Helferrotationen nicht konsequent genug zu Ende gespielt. Da die Offense trotzdem immer wieder gute Abschlüsse erspielen konnte, führte man zur Halbzeit trotz der defensiven Schwächen mit 41:34.

Die zweite Halbzeit sollte dann endlich Besserung bringen: Noch immer lief in der Verteidigung zwar nicht alles perfekt, aber man ging nun endlich mit deutlich größerer Intensität und Fokus zu Werke und erlaubte den Gästen im dritten Viertel nur neun Punkte. Da zugleich die eigene Offense immer besser ins Laufen kam und der Ball gut bewegt wurde, könnte der Vorsprung vor dem Schlussviertel durch 21 erzielte Punkte deutlich ausgebaut werden. Das Schlussviertel bot dann nochmal einen offenen Schlagabtausch auf Augenhöhe, bei dem beide Teams immer wieder Akzente setzen konnten, der aber den bisherigen Spielverlauf nicht mehr ändern sollte. Letztlich gewannen unsere Jungs mit 77:58, wobei insbesondere die 17 Assists und die gute Ballbewegung aus Charlottenburger Sicht erfreulich waren. Die gezeigten defensiven Schwächen zu korrigieren wird nun den Trainingsschwerpunkt der kommenden zwei Wochen bilden, bevor man am 4. Februar zum Spitzenspiel beim Tabellenzweiten aus Jena zu Gast sein wird.

Für den DBV spielten:

Anton S., Berkant Ö., Cedric R., Enrique D. N., Erik W., Jan-Christopher D., Jasper Ian B., Jonas G., Sananda F., Tayler S., Thorben S., Tony A.

JBBL | Patrick zieht erste Bilanz

Mit dem Sieg beim BLZ Berlin hat sich unsere JBBL in die Weihnachtspause verabschiedet. Für Headcoach Patrick Deitel und seine Jungs heißt es, eine erste Bilanz zu ziehen:

Wir sind da, wo wir sein wollten. Wir haben mit allen Gegnern auf Augenhöhe gespielt, dreimal gewonnen, zweimal gegen Mannschaften verloren, die entweder ein Tick besser waren oder sich weniger Fehler geleistet haben. Wir hatten den Eindruck, wir können jeden schlagen.

Mal von Siegen und Niederlagen abgesehen, ist der JBBL-Headcoach mit der Entwicklung des Teams zufrieden:

Wir passen gut als Team zusammen und entwickeln uns täglich weiter. Die Stimmung unter den Jungs ist sehr entspannt und konstruktiv – und das spiegelt sich dann auf dem Spielfeld wider. Jeder ist bereit, dem anderen zu helfen und wenn einer einen schlechten Tag erwischt, übernimmt der andere das Scoring.

Es gibt auch Makel, an denen man im neuen Jahr arbeiten will:

Gegen physische Teams lassen wir uns über die Zone schieben und haben dann Schwierigkeiten Rebounds einzusammeln. In der Offensive werden wir manchmal zu hektisch und haben nicht die nötige Geduld, die Spielzüge zu Ende zu spielen.

Ein Playoffs-Platz ist in Reichweite. Nur zwei Siege trennen der DBV Charlottenburg von dem Tabellenzweiten, der Science City Jena:

Wir glauben daran und wollen uns auf jeden Fall mit einem Sieg in Jena eine Chance erarbeiten!

Nach der Weihnachtspause beginnt die heiße Phase der Relegation. Fünf Spiele sind noch zu spielen: Das erste steigt am 7. Januar in Hannover, beim Schlusslicht Turn-Klubb.

JBBL | Überzeugender Jahresausklang in Köpenick

Einen besseren Jahresausklang hätte man sich kaum vorstellen können. Unsere JBBL landete in Köpenick den dritten Sieg im fünften Spiel und schloss damit die erste Hälfte der Relegation auf dem dritten Platz ab.

Vorentscheidung schon nach 20 Minuten

Beim BLZ Berlin bot der DBV Charlottenburg die beste erste Halbzeit der Saison und erarbeitete sich einen angenehmen Vorsprung (6:26). Das Offensivfeuerwerk ging auch nach der Viertelpause weiter (22:51), sodass man schon mit der Vorentscheidung liebäugelte. Nach dem Seitenwechsel leistete sich das Team die eine oder andere Unkonzentriertheit, der Sieg geriet dennoch nie in Gefahr (59:89). Zehn Spieler punkteten, drei davon zweistellig. Bester Werfer war Berkant Özdemir mit 30 Punkten (und 5 Ballgewinnen).

Patrick: „Die beste Halbzeit dieser JBBL-Saison“

Wir haben die beste erste Hälfte der Saison gespielt„, jubelt Headcoach Patrick Deitel. „Wir haben den Ball gut bewegt, treffsicher geworfen und in der Verteidung so gut wie nichts zugelassen„. Eine Feldwurfquote von 66% (23/35), gekoppelt mit 16 Rebounds und 14 Assists, erzählt von der Charlottenburger Dominanz in der ersten Hälfte.

 

Nach dem Seitenwechsel ging es nur darum, weiterhin die Kontrolle über das Spiel zu behalten und eine Aufholjagd der Köpenicker zu unterbinden. Beide Ziele wurden erreicht, obwohl man in der Verteidigung und am Rebound etwas nachließ. Patrick nutzte zum richtigen Zeitpunkt seine Auszeiten, um die Spannung hochzuhalten und forderte von seinen Jungs eine Leistung, als wäre die Partie noch nicht entschieden.

Nach der langen Weihnachtspause ist unsere JBBL am 7. Januar beim Schusslicht Hannover zu Gast.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Jan-Christopher Dinsel (6 Assists), Tayler Schäplitz (2), Tony Avner (14), Cedric Rasche (5), Jaspet Ian Bray (3), Anton Oskar Schweizer (2), Sananda Fru (18), Berkant Özdemir (30, 13/17 aus der Nahdistanz, 5 Ballgewinne), Erik Wahls (8 Punkte und 8 Rebounds), Thorben Seithe (5), Enrique Dougan Nsue (9 Rebounds), Augustynas Zelys (2)

JBBL | Hart erkämpfter Auswärtssieg in Dresden

Die zweite Auswärtsfahrt der JBBL-Relegationsrunde führte unser Team am vergangenen Wochenende zu den Titans nach Dresden. Anders als beim Auftaktspiel bei Kooperationspartner RSV Stahnsdorf konnte man Zählbares aus Sachsen mitnehmen (67:73) – und mit dem Sieg auf den dritten Platz klettern.

Holpriger Start

Nachdem man am vorherigen Wochenende gegen die Niners aus Chemnitz stark in das Spiel starten konnte, bot sich diesmal das gegenteilige Bild: Oftmals ohne den nötigen Biss in der Defense, speziell in der Reboundarbeit und bei Helferrotationen – und deshalb meist einen Schritt zu spät – ließ unser Team die Titans in der ersten Halbzeit frei aufspielen. Anstatt auf beiden Seiten des Feldes konzentriert aufzutreten, funktionierte zunächst nur die Offense, sodass man zwar mit einer knappen Führung, aber sehr viel Luft nach oben in die Halbzeitpause ging (38:35 aus unserer Sicht).

DBV setzt sich ab, die Titans kämpfen sich heran

Angespornt durch ihren starken Auftritt in der ersten Hälfte und mit der Aussicht auf ihren ersten Sieg in der Relegation ließen sich die starken Titans auch in der zweiten Halbzeit nicht abschütteln und fanden immer wieder Wege, unsere Verteidigung zu überwinden.

Endlich konnten unsere Jungs sich aber wieder auf die eigenen Stärken besinnen und verteidigten konzentrierter und mit mehr Einsatz, sodass zwischenzeitlich sogar ein zweistelliger Vorsprung herausgespielt werden konnte. Doch die Gastgeber gaben sich nicht geschlagen und profitierten in den letzten Spielminuten von einigen unnötigen Ballverlusten, sodass sie den Rückstand nochmal verkürzen konnten.

Am Ende reichte dieses letzte Aufbäumen für die bis zur letzten Sekunde stark kämpfenden Titans aber nicht mehr, sodass die Freude und Erleichterung bei unseren Jungs am Ende groß war. Der knappe 73:67-Auswärtserfolg, und damit der zweite Sieg in Folge, war zwar nur selten basketballerisch hochklassig und eher erkämpft als erspielt, aber nachdem man solche Spiele in der bisherigen Saison das eine oder andere Mal noch hergeschenkt hatte, zeigen die beiden letzten Spiele, dass man auch in solchen Drucksitationen inzwischen die Nerven und Kontrolle behalten gelernt hat.

Nächster Gegner Jena noch ohne Punktverlust in der JBBL-Relegation

Am kommenden Sonntag muss trotzdem eine stabilere und konstantere Leistung auf das Feld gebracht werden, denn mit dem Team von Science City Jena ist ein in der JBBL-Relegation bislang noch ungeschlagenes Team bei uns in der Sömmeringhalle zu Gast (Spielbeginn 11:30 Uhr). Es bleibt also weiterhin spannend, wir freuen uns auf eure Unterstützung am kommenden Sonntag!

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Aldin Memisevic (4), Berkant Özdemir (9), Cedric Rasche (7), Enrique Dougan Nsue (4), Jan-Christopher Dinsel (7), Jasper Ian Bray (2), Jonas Grimmer (6), Sananda Fru (6), Tayler Schäplitz (4), Thorben Seithe (2), Tony Avner (22)

 

Bild: ©alter.keeper

JBBL | Krimi-Sieg gegen die Niners Academy

Nachdem am ersten Spieltag der JBBL-Relegationsrunde zunächst das Rückspiel gegen den RSV Eintracht auf dem Programm stand, erwartete unser Team diese Woche das Team der Niners Academy aus Chemnitz zu Gast in der Sömmeringhalle.

Da die Chemnitzer in der Vorrundengruppe 4 gestartet waren, war dies das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams, die die Vorrunde beide auf Platz fünf ihrer jeweiligen Gruppe beendet hatten. Es deutete sich also ein enges und spannendes Spiel an und die Zuschauer sollten nicht enttäuscht werden… Der DBV fuhr am Ende mit 57:56 den ersten Sieg dieser Relegation ein, nachdem die Führung zwischenzeitlich auch 20 Punkte betrug. Ein echter Krimi!

Taktischer Fokus auf dem Inside-Game der Chemnitzer

In der Vorbereitung war der Fokus in der Defensive vor allem auf das in den bisherigen Spielen ausgesprochen starke Inside-Game der Niners gelegt worden. Mit großer taktischer Disziplin konnte genau dies dann auch im ersten Viertel fast komplett unterbunden werden: Wann immer der Ball von den Gästen nach innen bewegt wurde war sofort der zweite Spieler zum Doppeln vor Ort, sodass den Innenspielern kein Raum und keine leichten Punkte ermöglicht wurden.

Nachdem die Offense in den letzten Partien oftmals viel zu statisch agierte wurde diesmal endlich Bewegung ins Spiel gebracht: Der Ball bewegte sich gut durch die eigenen Reihen und auch die Spieler abseits des Ball fanden immer wieder Lücken, in denen sie sich mit Backdoor-Cuts einfache Abschlüsse erarbeiten konnten.

Patrick: „Die beste Halbzeit dieser JBBL-Saison“

Der Lohn für die starke Anfangsphase: Die 16:9-Führung nach den ersten zehn Minuten. Auch das zweite Viertel bestimmten zunächst unsere Jungs, weiterhin wurden die im ersten Viertel gezeigten Stärken ausgespielt und an beiden Enden des Feldes gut gearbeitet. Zwischenzeitlich betrug die Führung sogar bereits 20 Punkte. In den letzten Minuten der Halbzeit konnten die Chemnitzer jedoch einige Unkonzentriertheiten der Jungs in gelb ausnutzen und zeigten, dass dieses Spiel beim Halbzeitstand von 35:22 noch längst nicht entschieden war.

Die Gäste drehen auf

Nach der Halbzeit drehten nun mehr und mehr die Gäste aus Chemnitz auf. Mit besseren Trefferquoten und unterstützt durch zu viele Fehler in der Charlottenburger Verteidigung arbeiteten sich die Niners Punkt für Punkt zurück in die Partie. Wie schon einige Male in dieser Saison zeigte sich nun auch wieder eine schon zu oft gesehene Schwäche im Spiel der Gastgeber: Schwache Trefferquoten trotz – eigentlich – hochprozentiger Chancen. Die eigene gute Ballbewegung konnte man deshalb nur selten in Zählbares verwandeln, sodass sich nach dem dritten Viertel bereits der nächste „Krimi“ und ein dramatisches Schlussviertel andeutete (43:37 nach dem dritten Viertel).

Krimi mit Happy End für den DBV

Beide Teams zeigten ein kämpferisches und emotionales Schlussviertel auf hohem Niveau, beide konnten immer wieder erfolgreich abschließen, doch weiterhin waren die Gäste leicht im Vorteil und hatten mit nur noch wenigen Sekunden auf der Uhr den Ballbesitz und bei nur noch einem Punkt Rückstand sogar die Chance zur Führung und zum Sieg. Fest entschlossen, nicht noch einmal ein Spiel in den letzten Sekunden aus der Hand zu
geben, und mit den Erfahrungen der vergangenen Wochen konnte unser Team aber diesmal die Nerven behalten und mit einer konzentrierten letzten Defensive den Ball und das Spiel gewinnen.

Unter dem Strich stand am Ende der wichtige Sieg gegen den direkten Tabellenkonkurrenten und eine der besten Halbzeiten der bisherigen JBBL-Saison!

Es spielten den DBV Charlottenburg: Anton Oskar Schweizer, Augustinas Zelys, Berkant Özdemir (7), Cedric Rasche, Enrique Dougan Nsue (14), Erik Wahls (14), Jan-Christopher Dinsel (5), Jonas Grimmer (3), Sananda Fru (5), Tayler Schäplitz, Thorben Seithe (4), Tony Avner (5).

JBBL | Erfolgreiche erste Auswärtsfahrt

Nach der schmerzhaften Niederlage im ersten JBBL-Heimspiel führte die noch junge JBBL-Saison unser Team am vergangenen Sonntag nun zum ersten Auswärtsspiel der Saison zur Mannschaft der Junior Lions nach Braunschweig. Überpünktlich und mit dem festen Vorsatz im Gepäck, vom Moment des Tip-Offs an, die gleiche Intensität und Einsatz auf das Feld zu bringen wie am vorherigen Sonntag gegen den RSV Eintracht, erreichte unsere Mannschaft gemeinsam mit viel Unterstützung aus den Reihen der Elternschaft am Sonntagvormittag die Braunschweiger Spielstätte.

Neun Spieler punkten im ersten Viertel

Die in der Kabinenbesprechung vor dem Spiel nochmals beschworene Intensität in der Verteidigung bestimmte dann auch gleich die ersten Spielminuten und ermöglichte unserem Team eine frühe Führung. Von Beginn an demonstrierte unser junges Team (angereist mit acht Spielern des jüngeren JBBL-Jahrgangs) eine mannschaftsdienliche und ausgeglichene Spielweise, sodass bereits innerhalb der ersten zehn Minuten neun verschiedene Spieler zu Korberfolgen kamen. Nach den ersten Minuten schalteten nun aber auch die Gastgeber einen Gang höher: Defensive Nachlässigkeiten unserer Charlottenburger ausnutzend, konnten die Junior Lions mit zwei schnellen Dreiern und einem Korbleger das Spiel wieder eng gestalten – 17:13 nach dem ersten Viertel aus DBV-Sicht.

Der DBV setzt sich ab

Die ersten Minuten des zweiten Viertels waren wieder eng umkämpft, beide Teams konnten abwechselnd Erfolgserlebnisse in der Offense verbuchen, wobei sich langsam abzuzeichnen begann, dass auch dieses Spiel, wie auch der Saisonauftakt gegen den RSV, auf beiden Seiten von schwachen Trefferquoten geprägt sein und kein Offensiv-Spektakel werden würde. Dass unser Team das Viertel trotzdem mit 22:11 für sich entscheiden und mit einem 15-Punkte-Vorsprung in die Halbzeitpause gehen konnte (39:24), lag vor allem daran, dass man es immer wieder schaffte, den Weg an die Freiwurflinie zu finden, wo man hochprozentig treffen konnte und kaum Punkte liegen ließ (17 von 23 FW in der ersten Halbzeit).

DBV kontrolliert das Spiel bis zum ersten JBBL-Sieg

Das dritte und vierte Viertel boten ähnliche Bilder: Beide Teams verteidigten aggressiv und emotional und konnten in der Offense mit team-orientierter Spielweise und immer wieder guter Bewegung der Spieler ohne Ball – trotz der niedrigen Trefferquoten – das offensive Potential andeuten. Getragen von engagierter Verteidigung konnten unsere Jungs so auch die beiden Viertel der zweiten Hälfte knapp gegen die leidenschaftlich kämpfenden Braunschweiger für sich entscheiden (14:10 und 12:9). Die von vielen Verletzungen geplagten Gastgeber ließen bis zum Schluss nicht nach und spielten konzentriert und allen Widrigkeiten zum Trotz mit großem Einsatz, sodass die Zuschauer auch dieses Mal wieder ein immer spannendes und emotionales Spiel zu sehen bekamen! Wir wünschen an dieser Stelle allen verletzten Spielern eine schnelle und vollständige Regeneration und hoffen, dass alle bald wieder in das Spielgeschehen eingreifen können! Mit einem Endstand von 65:43 aus Charlottenburger Sicht konnte unser Team sich nun bei sommerlichen Temperaturen, im strahlenden Sonnenschein und dem guten Gefühl des ersten Saisonsiegs auf den Heimweg machen.

Besonders erwähnenswert und erfreulich ist, dass sich alle zwölf mitgereisten und eingesetzten Spieler in den Kategorien Punkten und Rebounds in die Spielstatistik eintragen und so einen echten Teamerfolg perfekt machen konnten!

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Anton Schweizer (8), Augustinas Zelys (2), Berkant Özdemir (4), Cedric Rasche (6), Enrique Dougan Nsue (4), Erik Wahls (6), Jan-Christopher Dinsel (6), Jonas Grimmer (10), Sananda Fru (2), Tayler Schäplitz (5), Thorben Seithe (8), Tony Avner (4)

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