Artikel der Kategorie: Herren News

2. RLN | Erstes Heimspiel gegen TusLi

Unsere erste Mannschaft empfängt am Mittwoch (20:30 Uhr, Schillerstraße) TuS Lichterfelde zum ersten Zweitregio-Heimspiel. Kurios: Von den Lichterfeldern spielen einige Spieler im NBBL/JBBL-Team, das in Spielgemeinschaft mit unserem Verein unterwegs ist.

Die Lichterfelder verloren die ersten beiden Spiele der jungen Saison, sind aber vor allem durch die routinierten Brüder Daniel und Felix Grohmann nicht zu unterschätzen. In unserem Team werden einige Spieler fehlen, dennoch will die Mannschaft den ersten Heimsieg einfahren. Am Sonnabend (19 Uhr, Schillerstraße) kommt es dann zum Kräftetreffen mit den Jungs von TISC, gegen die wir in den vergangenen zwei Jahren meistens nicht gut aussahen.

Pro B (RSV) | RSV Eintracht wird zum Löwenbändiger

Überzeugender Sieg in Herten

Die Basketballer des RSV Eintracht Teltow / Kleinmachnow / Stahnsdorf konnten die fast 500km weite Heimreise vom Auswärtsspiel bei den Hertener Löwen mit dem ersten Saisonsieg in der 2.Bundesliga Pro B im Gepäck antreten. Beim westdeutschen Traditionsclub aus dem Ruhrgebiet setzten sich die Brandenburger mit 75:65 (37:28) durch. Während sich der RSV mit dem Sieg auf den 7. Platz verbesserte, bleibt Herten siegloses Schlusslicht.

Gegenüber der Vorwoche startete die Eintracht gleich mit einer auf drei Positionen veränderten Startformation, wobei neben den beiden nun spielberechtigten US-Amerikanern Kenneth Cooper und Jeff Harper diesmal auch Colin Craven starten durfte. Jedoch tat sich der RSV zunächst schwer, brauchte 3 Minuten für die ersten Punkte und lag nach 5 Minuten bereits mit 5:11 im Hintertreffen, so dass sich Coach Jan Sauerbrey gezwungen sah seine erste Auszeit zu nehmen. „Nach so einer weiten Fahrt ist es oftmals schwer gleich ins Spiel zu finden.“, beschreibt Sauerbrey, der danach aber eine verbesserte Eintracht sehen konnte. In der Offensive angeführt vom treffsicheren Duo Joey Ney und Kenneth Cooper legte der RSV zwischen der 8. und 14. Minute einen 15:0 Lauf hin, der den vorigen 12:18 Rückstand in eine 27:18 Führung umwandelte. Für den Trainer war dies auch bereits der Schlüssel zum Sieg: „Wir haben Mitte des 2.Viertels nach schwachem Start das Spiel gedreht, die Kontrolle übernommen und bis auf eine kleine Schwächephase im letzten Viertel auch nicht mehr abgegeben. Wir haben als Mannschaft sehr gut zusammengespielt und über fast die gesamte Zeit sehr gut verteidigt.“, so Sauerbrey, dessen Team bis auf 56:36 in der 27.Minute enteilen konnte. Durch einen 11:0 Lauf zu Beginn des vierten Viertels konnten die Hertener zwar noch einmal bis auf 51:59 (33. Minute) herankommen, aber der starke Kenneth Cooper (26 Punkte und 13 Rebounds) beendete per Korbleger und einen anschließend geblockten Wurf die kleine Serie der Westdeutschen. Damit waren die Löwen endgültig gebändigt und die Brandenburger brachten den Sieg relativ souverän über die Zeit.

Zwar kam außer den beiden Topscorern Joey Ney und Kenneth Cooper (jeweils 26 Zähler) kein weiterer RSV-Spieler in den zweistelligen Punktebereich, jedoch spricht vor allem die Reboundbilanz von 49:28 für den starken kämpferischen Einsatz der Eintracht. Zudem verteilte man als Team insgesamt 15 Assists, während der Gastgeber nur acht direkte Korbvorlagen gab und oftmals nur mit Einzelaktionen punkten konnte. Ein Sonderlob hat sich die RSV-Defensive auch bezüglich Deandre Landsdowne verdient, denn während der US-Boy letzte Woche noch 40 Punkte erzielen konnte, blieb er diesmal bei nur 3 Zählern und ohne erfolgreichen Feldwurftreffer bei lediglich zwei Wurfversuchen ziemlich blass. „Wir haben keine spezielle auf Landsdowne ausgerichtete Defensivtaktik gespielt, sondern als Team sehr gut verteidigt und immer gezielt ausgeholfen gegen ihn. Das Lob geht daher an die ganze Mannschaft, die unser Konzept sehr gut umgesetzt hat.“, erklärt ein zufriedener RSV-Trainer Jan Sauerbrey.

RSV: Cooper 26, Ney 26, Harper 6, Herwig 6, Craven 4, Schumann 4, Müller 3, Thabo Paul, Hasenkampf, Dennis Teucher, Decker.

Hier ist die komplette Statistik: http://live.zweite-basketball-bundesliga.de/g/101777#boxscore

Bild: tobehn@web.de

Text: Marcus Boljahn (RSV Eintracht) | Quelle: http://rsv-basketball.de/rsv-eintracht-wird-zum-loewenbaendiger/

 

Der RSV Eintracht ist Kooperationspartner des DBV Charlottenburg. Die Kooperation erstreckt sich auf das NBBL- (SG DBV-RSV-TuSLi) und ProB-Team (RSV) der Vereine. Mehr rund um das ProB-Team des RSV Eintracht findet ihr unter www.rsv-basketball.de

Pro B (RSV) | Vielversprechender Auftakt trotz Handicap

Sie hatten eigentlich keine Chance, und genau diese wollte sie nutzen! So in etwa könnte man das Unterfangen des RSV Eintracht Teltow / Kleinmachnow / Stahnsdorf in seinem ersten Saisonspiel in der 2.Bundesliga Pro B gegen die EN Baskets Schwelm umschreiben. Das Handicap, mit welchem die Brandenburger in ihr Heimdebüt gehen mussten, war jedenfalls ein sehr großes, denn gleich für beide US-Amerikaner gelang es den Vereinsverantwortlichen trotz aller Mühen nicht noch rechtzeitig eine Spielberechtigung zu erlangen. Sowohl für Jeff Harper als auch für den am Donnerstag erst gelandeten Kenneth Cooper gab es keine Freigaben der vorigen Vereine aus Bolivien bzw. Venezuela, so dass man quasi ohne etatmäßigen Big Men in die Partie ging.

Diesen Mangel an Körpergröße (kein RSV-Akteur war größer als 2m) wollte man dann entsprechend mit viel Kampfeinsatz wettmachen. Nach einem nervösen Start, wo die Gäste aus Schwelm rasch 7:1 in Führung gehen konnten, schien diese beherzte Spielweise auch zu fruchten. Der RSV Eintracht zeigte tollen Teambasketball, viel kämpferischen Einsatz und zog bis auf 36:26 kurz vor Ende der Halbzeit davon. Durch kleine Unachtsamkeiten kamen die Westfalen aber noch bis auf 31:36 vor dem Seitenwechsel heran. „Wir haben großartig in der 1.Halbzeit gearbeitet und nur einen Offensivrebound zugelassen.“, lobte RSV-Coach Jan Sauerbrey sein Team. Auch im dritten Viertel verteidigten die Brandenburger bravourös ihren Vorsprung und bauten ihn bis zur 29.Minute gar wieder auf 56:47 aus. Doch erneut leistete sich die junge RSV-Mannschaft eine Schwächephase zum Abschluss der Viertels, welche die Westfalen wieder bis auf 56:53 vor den letzten zehn Minuten herankommen ließ. Die Westdeutschen witterten nun ihre Chance und angeführt vom überragenden Frederik Henningsen (am Ende 28 Punkte) sowie dem nun die Bretter kontrollierenden Duo Dominique Crawford (10 Rebounds) und Sebastian Schröter (13 Rebounds) gaben sie dem Spiel eine Wende. Der RSV gab nie auf und kam 27 Sekunden vor Ende noch einmal auf 67:70 bei eigenem Ballbesitz heran. Ein potentiell ausgleichender Dreipunktewurf von Colin Craven verfehlte leider anschließend knapp sein Ziel, so dass Schwelm im Umkehrschluss an der Freiwurflinie den Sack zum 73:67 Endstand zumachte.

Das Spiel war eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Die Jungs haben angesichts der schwierigen Umstände enorm Charakter gezeigt, darauf können wir stolz sein. Jedoch ist man natürlich trotzdem enttäuscht, dass es nicht ganz gereicht hat, wenn man so nah dran war. Aber wir haben in der zweiten Halbzeit 15 Offensivrebounds zugelassen, im ersten Durchgang war es nur einer. Das konnten wir nicht kompensieren.“, bilanzierte Trainer Sauerbrey sein erstes Punktspiel in Hauptverantwortung. Auch sein Gegenüber Miodrag Radomirovic fand in der abschließenden Pressekonferenz lobende Worte für den RSV: „Gratulation an den RSV zu dieser Leistung. Sie waren sehr gut aufgestellt und die ganzen jungen Spieler haben enormen Charakter gezeigt. Wir haben in der ersten drei Vierteln 30 Punkte aus der Zone kassiert, im letzten Viertel nur noch 2. Dadurch haben wir am Ende noch gewinnen können.“, so der Gästetrainer. Für die Eintracht punkteten Joey Ney (21) und David Herwig (10) zweistellig.

RSV: Ney 21, Herwig 10, Craven 8, Müller 8, Decker 6, Teucher 5, Hasenkampf 4, Schumann 4, Paul 1, Stahl, Kamke, Yer –

Komplette Statistik: http://live.zweite-basketball-bundesliga.de/g/101774

Bild: tobehn@web.de

Text: Marcus Boljahn (RSV Eintracht) | Quelle: http://rsv-basketball.de/vielversprechender-auftakt-trotz-handicap/

 

Der RSV Eintracht ist Kooperationspartner des DBV Charlottenburg. Die Kooperation erstreckt sich auf das NBBL- (SG DBV-RSV-TuSLi) und ProB-Team (RSV) der Vereine. Mehr rund um das ProB-Team des RSV Eintracht findet ihr unter www.rsv-basketball.de

Rekordsaison für unsere Senioren

Hut ab vor unseren Senioren!  Im vergangenen Frühling der Meisterschaften stellte der DBV Charlottenburg zwei neue Rekorde auf.

Sechs Teams waren an den Startblöcken, nur zwei davon verpassten einen Platz auf dem Podest. Die Ü55 scheiterte im Halbfinale am Gastgeber Saarlouis und ließ anschließend der Münchner Vertretung freien Weg zum Podest im Spiel um Platz 3. Die Ü50 landete auf dem achten Rang – zu groß war die Enttäuschung nach dem haarscharf verpassten Einzug ins Halbfinale.

Die anderen vier Teams waren einfach nicht zu schlagen und wurden Deutscher Meister.

Die Ü40 und Ü45 verteidigten den Titel 2014, die Ü35 eroberte ihn zurück nach einem Jahr „Pause“ und feierte den dritten Erfolg in den letzten vier Auflagen. Den vierten Turniersieg verbuchte die Ü60, welche erstmals ganz oben stehen durfte. Titelverteidiger SV Möhringen musste sich im Endspiel den hungrigen Charlottenburgern geschlagen geben.

Der DBV Charlottenburg ist somit seinen Ü-Teams so erfolgreich wie noch kein Basketball-Club zuvor! 

Wenn man sich die unterstehenden Tabellen ansieht wird man feststellen, dass der DBV ausschließlich unter seinem Vereinsnamen antritt und keine Spielgemeinschaft (SG) mit anderen Vereinen benötigt, um eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine zu stellen. Bei den meisten anderen Clubs vor allem in den älteren Spielklassen ist der Zusammenschluss fast der Normalfall. In der Ü50 kamen dieses Jahr sogar Dauerrivale Köln und Düsseldorf zusammen, um sich den Titel vor heimischen Kulisse zu sichern!

Zudem hellt ein Blick auf die Gesamttabelle den zweiten Rekord auf: mit den diesjährigen Titeln hat der DBV Charlottenburg den ehemaligen Rekordmeister Wolfenbüttel ein- und überholt. Der DBV Charlottenburg ist der erste Verein, der 25mal als Sieger vom Platz gehen durfte. 

Die jüngsten Erfolge in den AK Ü35 und Ü40 bestätigen, dass der Übergang von den Herren- in die Ü-Mannschaften für viele erfolgreich abgeschlossen ist.

Dank der fleißigen Arbeit von Kai Zimmermann bildet sich um Daniel Hönicke, Thomas Tripp, Milan Pesic und Sebastian Pichlmayer auch ein toller neuer „Rumpf“, der von den Älteren gerne unterstützt wird, so dass wir für die Zukunft – zum Ärgernis unserer Gegner gut gewappnet sind“ (Igor Rücker).

Das nächste Ziel: Die eroberte Führung verteidigen und ausbauen! Das Rennen um die deutschen Meisterschaften 2016 fängt im Februar an. Unsere Senioren wissen schon Bescheid: Die Konkurrenz schläft nie!

2014 Back to Back 2015: Die Ü40 wird (wieder) Deutscher Meister

Der DBB Deutsche Meister der Senioren III heißt – wie im vergangenen Jahr – DBV Charlottenburg. Am Wochenende gewann unsere Ü40-Mannschaft die Deutsche Meisterschaft in Köln.

Es dauerte etwas, aber dann stand die Mannschaft des DBV Charlottenburg, die sich am Wochenende zur Titelverteidigung auf den Weg nach Köln machte. Mit Drazan Tomic, Patrick Femerling, Niklas Lütcke, Gregor Marweld, Igor Rücker, Justus Strauven, Oliver Lenhardt, Sebastian Schäplitz Laurens Lipperheide und Oliver Stamm brachte der DBV Bundesliga-, Internationale und Nationalmannschaftserfahrung und damit Basketball-Glamour in die Kölner Halle.

Münster wurde im ersten Gruppenspiel deutlich mit 14 Punkten geschlagen. Erfahrung lehrt und so wurde dieses Spiel besonders konzentriert „durchgezogen“. Patrick beherrschte die Bretter und alle Spieler verteidigten hart und trafen gut.

Im zweiten Spiel wurde dann Rockenhausen Opfer einer nahezu perfekten Offense. Insgesamt 13 Dreier und am Ende 85 Punkte in 28 Minuten Spielzeit (4×7 Minuten). Es war ein Genuss, die Mannschaft spielen zu sehen. Alle 10 Spieler trumpften auf, scorten, hatten Spaß und spielten zusammen. Man merkte es auch den Zuschauern an: Sie hatten Spaß und sahen sehr guten Basketball.

Somit war der DBV bereits am Samstagabend für das Finale qualifiziert. Frühe Bettruhe und fokussiert auf den nächsten Tag, denn bisher war nichts erreicht. Sonntagfrüh gab es den etwas müden Pflichtsieg gegen unsere neuen Freunde aus Rosenheim (20 Punkte). Zurück ins Hotel und Vorbereitung für das Finale.

Um 14.30 ging es los. Gegner war TG Würzburg, die Mannschaft die letztes Jahr erst nach Verlängerung in der Gruppe besiegt werden konnte und als Meister der Regionalliga Südost anreiste. Dennis und Nico Wucherer und Burkhard Steinbach forderten den DBV. Zur Halbzeit führte der DBV noch mit einem Punkt, Würzburg konterte, spielte geschickte Defense und so stand es 5 Minuten vor Schluss 39:33 für Würzburg. Doch wieder zeigten sich Teamgeist, Erfahrung, Ehrgeiz und Wille des DBV im Seniorenbereich. Es ist dem Verein inne, in diesen Wettbewerben nichts zu verschenken, nicht aufzugeben und Deutsche Meister Titel zu wollen. Über konzentrierte Team Defense kämpfte man sich zurück. Die bisherigen Scorer der Gegner wurden kontrolliert. Tomic und Patrick trafen und Würzburg verlor die Nerven. 49:40 war der Endstand, klingt deutlich, war es in diesem Game aber nicht. Dennoch, das beste und „tiefst aufgestellte“ Team hat den Titel gewonnen, verdient!

Eine freudige Flugreise nach Hause schloss sich an und so war wohl jeder der dabei war, happy über dieses Turnier, den Sportsgeist, sein Team und seinen Pokal!

Dank an das großue40_2015_dme Engagement jedes Einzelnen!

Deutscher Meister 2015:

Drazan Tomic, Patrick Femerling, Niklas Lütcke, Gregor Marweld, Igor Rücker, Justus Strauven, Oliver Lenhardt, Laurens Lipperheide, Oliver Stamm, Sebastian Schäplitz (nicht bei der DM dabei, aber Teil des Teams in der Qualifikation: Axel Bree, Stephen Arigbabu)

„Team rules“ und „never give up“: Die Ü35 ist Deutscher Meister

Die Herren Ü35 sind Deutscher Meister 2015. Die Reise nach Rosenheim hat sich gelohnt. Der Titel ist geholt. Der DBV wird damit zum dritten Mal in den letzten vier Jahren Deutscher Meister bei den Senioren II. Der ganze Aufwand hat sich gelohnt.
Am Samstagfrüh um 7.15 Uhr startete die Mannschaft in Tegel. Landung München, Mietwagen und auf nach Rosenheim. Ohne die verhinderten Gregor Marweld und Niklas Lütcke traf sich ein 8-Mann-Team in Rosenheim.
Im ersten Spiel ging es gegen die bis dato unbekannte Mannschaft aus Euskirchen. Die Energie fehlte und es wurde mit 6 verloren. Bei einer Vierergruppe, in der nur der Erste direkt ins Finale geht, ein Super-GAU. Entsprechend war die Stimmung, Große Fragezeichen hinter dem Sinn und Zweck solcher Turnierteilnahmen tauchten auf.

Rosenheim schlug dann erwartungsgemäß Wiesloch und so stand die Mannschaft gegen Rosenheim bereits vor dem endgültigen Aus. Das Team fand sich dann aber. Es ist der Charakter der Mannschaft, dann trotz alledem nicht aufzugeben, sich an die Geschichte des DBV-Seniorenbasketballs zu erinnern und um die Tradition und den Ruf zu kämpfen. Die Handgelenken waren locker und in der Defense wurde hart gearbeitet. Oliver Lenhardt traf vier Dreier, Milan Pesic und Sebastian Pichlmayer regierten das Aufbauspiel. Thomas Tripp traf, Kai Zimmermann ebenso (nahezu perfekte Freiwurfquote). Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wurde das Spiel 64:53 gewonnen. Coach Christian Krämer (leider verletzt) hatte richtige Worte gefunden. Am schönen Simssee beim Baden vor den Alpen kam dann die Nachricht: Wiesloch hatte Euskirchen geschlagen und so standen vor dem Sonntag alle bei 1:1 (selten passiert).

Unser Team musste Sonntag zuerst gegen Wiesloch ran. Daniel Hönicke drehte auf, und wieder agierte das Team als Team. Jens Kollat fischte die Rebounds und Oliver Stamm kam dazu (reiste Sonntag extra an!) und gab wichtige Impulse. Die Mannschaft gewann 61:40. Sie hatte das getan, was sie tun musste.

Nun galt es aber noch, dass Rosenheimer gegen Euskirchen gewinnen musste. Wie bei Jugendturnieren feuerten wir Rosenheim an und die dankte es uns mit dem erhofften (allerdings recht knappen und damit gerade für uns anstrengenden) Sieg. Unser Bezwinger war somit Gruppenletzter und wir standen im Finale.

Dort trafen wir im Clasico auf Rist Wedel aus Hamburg, die wir 2012 und 2013 im Finale nach bissigen Duellen besiegt und 2014 bei der Norddeutschen im Halbfinale rausgeworfen hatten. Und jetzt schlug die Stunde der „Jungen“. Einen offiziellen DBB Meistertitel der Herren vor Augen, spielten Milan und Sebastian, Thomas und wieder Daniel groß auf. Lenhardt feuerte wieder ein paar Dreier und Kai und Jens beherrschten die Körbe. Die Charlottenburger führten schnell mit neun, aber Wedel kam auf 30:30 heran. Drei Dreier in Folge und der letzte Widerstand war gebrochen. Der DBV gewann am Ende souverän mit 50:36.

deutsche_meister_2015_ue35_pokal_bericht

Eine glückselige Rückreise mit Glückwünschen an Board und Fotos und Videos mit fremden Menschen schloss sich an, Gedanken und Dank auch bei Rosenheim. 

Deutscher Meister 2015: Sebastian Pichlmayer, Milan Pesic, Thomas Tripp, Daniel Hönicke, Igor Rücker, Oliver Stamm, Jens Kollat, Oliver Lenhardt, Kai Zimmermann, Niklas Lütcke, Gregor Marweld, Christian Krämer.

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