Artikel der Kategorie: Herren News

Ü60 | Heimerfolg gegen Prag

Am Samstag (17. Oktober) kam es zum Rückspiel gegen Sokol Prag (Ü60), bei denen wir im Mai 2013 zu Gast waren.

Verstärkt durch John Dronsella aus der 4. Mannschaft und Jörn Trageheim aus der 5. Mannschaft und sehr gut eingestellt von unserem Interims-Coach Peer Forsberg wurde in der heimischen Leistikowstraße hervorragend gespielt, sodass es zu teilweise frenetischem Beifall der Zuschauer kam.

Mit 70:54 verbuchten wir (endlich) den ersten Sieg in unserer internationalen Spielserie.

Erwähnenswert außerdem, dass Peter Mark mit überzeugender Trefferquote (100 Prozent) aufwarten konnte.ue60_bericht_prag_20151017_2

Für die Ü60 des DBV spielten:
Dronsella (28) , Wadehn (14) , Petersen (9) , Schneider (9) , Stockheim (4) , Goergen (2), Mark (2) , Trageheim (2) , Maxl.

Anschließend ging es dann mit der Prager Mannschaft in die Mercedes-Benz Arena zum Spiel ALBA Berlin gegen die Löwen aus Braunschweig.

Für unsere Gäste aus Prag ein tolles Erlebnis.

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2. RLN | Knappe Niederlage bei Südwest

Unsere 2. RLN-Mannschaft verlor das zweite Spitzenspiel beim SSC Südwest denkbar knapp und ziemlich unnötig mit 66:69.
Wir starteten gut in die Partie und führten nach 3 Minuten 8:2. Doch die gut eingespielten Gastgeber konterten und nutzten Schwächen in unserer Verteidigung. Zur Halbzeit lagen wir mit drei Punkten hinten.
Der Rückstand wuchs zum Start des letzten Viertels auf elf Punkte. Dann besonnen wir uns endlich, zuzupacken. Über härtere Verteidigung gelangen Ballgewinne, allerdings leisteten wir uns selber im Angriff nach wie vor zu viele Fehler. Trotzdem kamen wir 22 Sekunden vor Schluss auf einen Zähler heran. Wir schickten Südwest an die Linie, die beide Freiwürfe trafen. Im letzten Angriff bekamen wir aber keinen vernünftigen Dreier mehr zu Stande. Kevin, Chris und Kai feuerten jeweils einen Notwurf ab, doch keiner fiel.
Nach der zweiten Niederlage finden wir uns im Mittelfeld der 2. RLN wieder (2-2). Gegen Empor (4-0) am Sonnabend (19.00, Schiller) gibt es gleich die nächste richtig schwierige Aufgabe. Wir brauchen einfach noch etwas Zeit, um uns aufeinander einzustellen und einzuspielen.

2. RLN | Fesselndes Derby gegen TISC knapp verloren

Im Derby gegen die Roten aus dem Nachbarbezirk ließ der DBV Charlottenburg erstmals Punkte liegen: der Tiergarten ISC behielt nach zwei fesselnden Stunden mit 65:60 (34:30) in der Schillerhalle die Oberhand.

Das Team konnte nicht an die Leistung von Mittwoch anknüpfen und – viel schlimmer – vergab fast die Hälfte der Freiwürfe und ebnete so dem Gegner den Weg zu einem verdienten Sieg. TISC erschwerte das gesamte Spiel über das Pick&Roll-Spiel der Charlottenburger und machte die Zone dicht, sodass Konstantin Linnartz und Daniel Hönicke auf insgesamt „nur“ 12 Punkte kamen. Das Pech schlug zusätzlich zu: Finn Göing (5) musste die gesamte zweite Hälfte nach einer Handverletzung zusehen. Am Ende waren daher auch die 28 Zähler von Kevin Schaffartzik nur ein losing effort.

Kevin glänzte vor allem in der zweiten Halbzeit (18), nachdem klar wurde, dass seine Scoring-Qualitäten mehr gebraucht wurden als seine Pässe. Denn Tiergarten startete besser aus der Kabine (4:10) und hielt dank der aufmerksamen Defense den DBV Charlottenburg lange Zeit hinter sich. Daniel Hönicke schnappte sich anfangs des zweiten Viertels zwei Offensivrebounds und brachte erstmals die Hausherren in Führung (22:20) – leider nicht von langer Dauer. Die Gäste netzten drei Dreier ein und gingen mit einem 4-Punkte-Vorsprung (30:34) in die Pause.

Max GervinckDer vierte Dreier der Roten eröffnete die zweite Halbzeit (32:41), ehe Kevin Schaffartzik seiner Anführerrolle gerecht wurde. Ein Dreier, ein Kunststück und ein Assist an Max Gervinck in nicht mal einer Minute sorgten für den Anschluss (39:41). Das Kampfgericht schien so begeistert von Kevins Momentum, dass es dem DBV Charlottenburg fälschlicherweise einen zusätzlichen Punkt zuschrieb. Das hatte Folgen, denn der Fehler wurde erst in der Schlussphase festgestellt (in diesem Bericht wird immer auf die richtige Punktzahl hingewiesen, ndV). Das Spiel ging inzwischen weiter und die Hausherren wirkten viel effektiver: die Schaffartzik-Gervinck Kombo (16 Punkte) leistete die offensive Arbeit, das Team rundete sie mit guter defensiver Einstellung und Überlegenheit unter dem Korb ab (50:44/30.).

TISC konterte mit einem 6:0-Lauf zum Auftakt des letzten Viertels, übernahm erneut die Führung und baute sie auf 6 Punkte aus (52:58/37.), während dem Gastgeber ein einziger Treffer in sieben Minuten gelang. Kevin versuchte im Alleingang einen Weg zur Rettung: mit drei aus einem unsportlichen Foul erarbeiteten Punkten und einem Sprungwurf erzielte er – laut Anzeigetafel – den neuen Gleichstand. Tiergarten fordert eine Auszeit, währenddessen die Hiobsbotschaft kam: „Das Kampfgericht hat sich verzählt. Sie haben einen Punkt weniger auf dem Konto“, teilten die beiden Unparteiischen mit. Aus Kulanz sprachen sie eine weitere Minute zu, was zunächst den Gästen verhalf. Der Angriff wurde gut ausgespielt und mit zwei Punkten belohnt (58:61). Bei acht Sekunden Restspielzeit musste der DBV den Spielzug für einen schnellen Dreier einleiten. Kevin bekam den Ball jenseits der Dreierlinie und wurde gefoult. Die ersten beiden Freiwürfe gingen rein, der dritte tanzte auf dem Ring und fiel daneben. Die Gäste wurden dann nochmal an die Linie geschickt, behielten starke Nerven und machten den Sieg perfekt.

 

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Ronald Pedro, Christian Schnürmacher, B. Moser, Konstantin Linnartz (6), Milan Pesic, Daniel Hönicke (6), Sebastian Pichlmeyer,  Max Gervinck (11), Nico Linnartz, Chris Kuntze (4), Kevin Schaffartzik (28), Finn Göing (5).

 

ProB | Erneute Heimniederlage im Ostderby

Der Wille war da, aber… leider hat es mal wieder knapp nicht gereicht.

Und auch wer nicht dabei war sondern nur das Scouting sieht, kann erkennen, hier haben sich zwei Teams auf Augenhöhe getroffen. Dem RSV Eintracht fehlte ein ums andere Mal das letzte Quäntchen Glück beim Abschluss.Die Rostocker haben es geschafft, dem RSV in jedem Viertel zwei Punkte abzuluchsen und am Ende waren es dann leider acht Zähler, die das Ergebnis deutlicher erscheinen lassen, als es tatsächlich war.
Insgesamt ist es dem RSV sehr gut gelungen, die Anweisungen des Trainers umzusetzen, es wurde gut verteidigt, das Trio Hunter, Slavchev und Murillo hatte es sichtbar schwer an die Statistik des letzten Spieltages heran zu kommen. Zu schwer wurde ihnen der Weg zum Korb gemacht. Lediglich Matthew Hunter konnte zweistellig punkten und ist mit 9 Rebounds nur knapp an einem Double-double vorbeigeschrammt. Dafür haben sich allerdings Tim Vogt und Shawn Gulley zweistellig in die Trefferliste eingetragen und gezeigt, dass Rostock auch von der Bank sehr gut gespielt hat. Hier macht sich das bemerkbar, was Jan Sauerbrey bereits im Vorfeld angedeutet hatte: die Spieler kennen sich gut und zeigen eine recht homogene Leistung.

Beim RSV konnten sich Kenneth Cooper, Joey Ney und Jeffery Harper erneut als Topscorer in die Statistik eintragen. Cooper gelang mit 11 Rebounds sogar das Double-double. Insgesamt war jedoch die Trefferquote klar zu gering. Mit 43% Trefferquote aus der Nah- und Mitteldistanz und nur 29% von der Dreierlinie, ist es schwer ein so knappes Spiel zu drehen. Hier hatten die Rostocker leichte Vorteile, die konseqent genutzt wurden.

Als es Rostock Ende des dritten Viertels gelang, sich mit einem 0:8 Lauf auf 50:58 abzusetzen, musste der RSV noch einmal alle Kräfte mobilisieren, um den Anschluss wieder herzustellen. Drei Minuten vor Spielende war man sogar mit 62:64 wieder in Schlagweite, jedoch gelang es Tim Vogt mit zwei Dreiern in Folge den Abstand wieder auf 65:72 zu vergrößern. 22 Sekunden vor dem Abpfiff gelang Joey Ney noch ein Dreier, aber leider reichte auch das nur noch zur Ergebniskosmetik.

Jan Sauerbrey zeigt sich nach dem Spiel trotzdem insgesamt zufrieden mit der Leistung seiner Spieler: „In der Defense haben die Spieler meine Vorgaben umgesetzt und konsequent und intensiv verteidigt. In der Offense haben wir heute nicht so hochprozentig getroffen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Erst recht nach der Leistung des letzten Samstag hatte ich mir hier mehr versprochen. Leider ist es uns nicht gelungen, uns nach guten Defense-Aktionen auf der anderen Seite mit leichten Punkten zu belohnen.

Unglücklicherweise hat sich David Herwig in den letzten Sekunden des dritten Viertels verletzt und es bleibt abzuwarten, wie schwerwiegend die Verletzung ist. Derzeit ist jedoch davon auszugehen, dass er im nächsten Spiel nicht zur Verfügung stehen wird. Wir wünschen gute und schnelle Genesung!

Bereits am nächsten Sonntag hat der RSV die Chance erneut den ersehnten Heimsieg in Angriff zu nehmen. Dann erwartet man am Sonntag, 18.10.2015 um 17.30 Uhr die AstroStars aus Bochum, die sich heute mit einem Sieg über Herten auf den 8. Tabellenplatz schieben konnten.

RSV: Cooper 21, Ney 18, Harper 14, Herwig 4, Craven -, Schumann 4, Müller 5, Thabo Paul 2, Hasenkampf -, Dennis Teucher, Decker (dnp)

Die komplette Statistik gibt es hier:
http://live.zweite-basketball-bundesliga.de/g/101787#boxscore

Text: Marcus Boljahn (RSV Eintracht) | Quelle: http://rsv-basketball.de/erneute-heimniederlage-im-ostderby/

Der RSV Eintracht ist Kooperationspartner des DBV Charlottenburg. Die Kooperation erstreckt sich auf das NBBL- (SG DBV-RSV-TuSLi) und ProB-Team (RSV) der Vereine. Mehr rund um das ProB-Team des RSV Eintracht findet ihr unter www.rsv-basketball.de

2. RLN | 2. Saisonssieg in einem besonderen Spiel

Finn Göing war Topscorer mit 24 Punkten

Unser Regio-Team machte am Mittwochabend den perfekten Start in die neue Saison klar. Gegen Kooperationspartner TuS Lichterfelde fuhr der DBV Charlottenburg einen verdienten 90:75-Sieg ein und konnte nach dem Auswärtssieg in Wolmirstedt den zweiten Erfolg im zweiten Spiel verbuchen.

Das Spiel gegen TuSLi war schon vor Tipoff kein Spiel wie jedes andere, denn unserem Team gegenüber standen viele aus dem Nachwuchsbereich bekannten Gesichter wie Amani Ogette, Vincent Meunier oder Arne Kolb und auch der neue JBBL-Assistenztrainer Oscar Wieland.

Sie bekamen schon in der Anfangsphase zu spüren, wie hart das Leben in der Regionalliga sein kann: Daniel Hönicke griff sofort auf ein paar seiner schwer zu verteidigenden Moves zurück und Finn Göing zeigte sich genauso effektiv wie in Wolmirstedt (23 Punkte und 11 Rebounds). Als Konstantin Linnartz ein Offensivrebound in zwei Punkte ummünzte, war die erste zweistellige Führung zum Greifen nah (14:5/7.). Doch die jungen Süd-Berliner ließ sich nicht einschüchtern und setzte allmählich ihren Plan um: Bissige Verteidigung und schnelle Fastbreaks. Als sich die Hausherren einige Fehlpässe leisteten, kam TuSLi heran und glich im zweiten Viertel das Spiel aus (15:15).

Die Gelegenheit zum Neustart bot den Charlottenburger ein unsportliches Foul an Konstantin – daraus machte der DBV 4 Punkte – gefolgt von Finns‘ Korb zum 23:17. Zwei Dreier von Kevin Schaffartzik und Chris Kuntze – die beide letztes Jahr in der 1.Regio aufliefen – sorgten anschließend dafür, dass TuSLi auf Abstand gehalten wurde (33:25/16.). Dennoch kam der Kooperationspartner in der Schlussphase wieder heran, ehe Chris mit einem Ballgewinn (Korbleger Daniel) und einem Dreier die Teams mit einem 43:35 in die Kabine schickte.

thomas_tripp_tusliNach der Pause gab erneut Finn den Takt an und brachte die Charlottenburger Führung erstmals in den zweistelligen Bereich (47:35). Am Ende des Viertel hatte er 14 Punkte erzielt und Thomas Tripp weitere acht, sodass der Gastgeber mit einer beruhigenden Führung in den letzten Abschnitt startete (71:54). Bemerkenswert: Im letzten Viertel wurden das von den Südberlinern beliebte Umschaltspiel zum Merkmal der DBV-Offense.

Die Führung reichte lange für ein spannungsarmes Viertel, bis sich die Gäste plötzlich noch einmal auf 9 Punkte herankämpften (86:75). Spielertrainer Milan Pesic sammelte dann rechtzeitig seine Mitspieler zu einer Auszeit und warnte sie vor den Gefahren eines unkonzentrierten Endes. Die Ansage wirkte: die Gäste blieben in der Folge bei 75 Punkten, während Chris Kuntze mit zwei weiteren Treffern den Sieg besiegelte.

Das nächste Heimspiel steht schon für Samstag auf dem Plan: der Gast in der Halle Schillerstraße ist dann der Tiergarten ISC, der sein erstes und bisher einziges Spiel deutlich gewann (52:74 in Potsdam). Tip-Off ist um 19 Uhr. Kommt zahlreich!

Fur den DBV spielten: Kevin Schaffartzik (6 Pkts.), Konstantin Linnartz (11), Finn Göing (24), Daniel Hönicke (10), Milan Pesic (4), Thomas Tripp (10), Chris Kuntze (20), B. Moser, Rodney Pedro (3), Nico Linnartz (2).

 

2. RLN | Erstes Heimspiel gegen TusLi

Unsere erste Mannschaft empfängt am Mittwoch (20:30 Uhr, Schillerstraße) TuS Lichterfelde zum ersten Zweitregio-Heimspiel. Kurios: Von den Lichterfeldern spielen einige Spieler im NBBL/JBBL-Team, das in Spielgemeinschaft mit unserem Verein unterwegs ist.

Die Lichterfelder verloren die ersten beiden Spiele der jungen Saison, sind aber vor allem durch die routinierten Brüder Daniel und Felix Grohmann nicht zu unterschätzen. In unserem Team werden einige Spieler fehlen, dennoch will die Mannschaft den ersten Heimsieg einfahren. Am Sonnabend (19 Uhr, Schillerstraße) kommt es dann zum Kräftetreffen mit den Jungs von TISC, gegen die wir in den vergangenen zwei Jahren meistens nicht gut aussahen.

Pro B (RSV) | RSV Eintracht wird zum Löwenbändiger

Überzeugender Sieg in Herten

Die Basketballer des RSV Eintracht Teltow / Kleinmachnow / Stahnsdorf konnten die fast 500km weite Heimreise vom Auswärtsspiel bei den Hertener Löwen mit dem ersten Saisonsieg in der 2.Bundesliga Pro B im Gepäck antreten. Beim westdeutschen Traditionsclub aus dem Ruhrgebiet setzten sich die Brandenburger mit 75:65 (37:28) durch. Während sich der RSV mit dem Sieg auf den 7. Platz verbesserte, bleibt Herten siegloses Schlusslicht.

Gegenüber der Vorwoche startete die Eintracht gleich mit einer auf drei Positionen veränderten Startformation, wobei neben den beiden nun spielberechtigten US-Amerikanern Kenneth Cooper und Jeff Harper diesmal auch Colin Craven starten durfte. Jedoch tat sich der RSV zunächst schwer, brauchte 3 Minuten für die ersten Punkte und lag nach 5 Minuten bereits mit 5:11 im Hintertreffen, so dass sich Coach Jan Sauerbrey gezwungen sah seine erste Auszeit zu nehmen. „Nach so einer weiten Fahrt ist es oftmals schwer gleich ins Spiel zu finden.“, beschreibt Sauerbrey, der danach aber eine verbesserte Eintracht sehen konnte. In der Offensive angeführt vom treffsicheren Duo Joey Ney und Kenneth Cooper legte der RSV zwischen der 8. und 14. Minute einen 15:0 Lauf hin, der den vorigen 12:18 Rückstand in eine 27:18 Führung umwandelte. Für den Trainer war dies auch bereits der Schlüssel zum Sieg: „Wir haben Mitte des 2.Viertels nach schwachem Start das Spiel gedreht, die Kontrolle übernommen und bis auf eine kleine Schwächephase im letzten Viertel auch nicht mehr abgegeben. Wir haben als Mannschaft sehr gut zusammengespielt und über fast die gesamte Zeit sehr gut verteidigt.“, so Sauerbrey, dessen Team bis auf 56:36 in der 27.Minute enteilen konnte. Durch einen 11:0 Lauf zu Beginn des vierten Viertels konnten die Hertener zwar noch einmal bis auf 51:59 (33. Minute) herankommen, aber der starke Kenneth Cooper (26 Punkte und 13 Rebounds) beendete per Korbleger und einen anschließend geblockten Wurf die kleine Serie der Westdeutschen. Damit waren die Löwen endgültig gebändigt und die Brandenburger brachten den Sieg relativ souverän über die Zeit.

Zwar kam außer den beiden Topscorern Joey Ney und Kenneth Cooper (jeweils 26 Zähler) kein weiterer RSV-Spieler in den zweistelligen Punktebereich, jedoch spricht vor allem die Reboundbilanz von 49:28 für den starken kämpferischen Einsatz der Eintracht. Zudem verteilte man als Team insgesamt 15 Assists, während der Gastgeber nur acht direkte Korbvorlagen gab und oftmals nur mit Einzelaktionen punkten konnte. Ein Sonderlob hat sich die RSV-Defensive auch bezüglich Deandre Landsdowne verdient, denn während der US-Boy letzte Woche noch 40 Punkte erzielen konnte, blieb er diesmal bei nur 3 Zählern und ohne erfolgreichen Feldwurftreffer bei lediglich zwei Wurfversuchen ziemlich blass. „Wir haben keine spezielle auf Landsdowne ausgerichtete Defensivtaktik gespielt, sondern als Team sehr gut verteidigt und immer gezielt ausgeholfen gegen ihn. Das Lob geht daher an die ganze Mannschaft, die unser Konzept sehr gut umgesetzt hat.“, erklärt ein zufriedener RSV-Trainer Jan Sauerbrey.

RSV: Cooper 26, Ney 26, Harper 6, Herwig 6, Craven 4, Schumann 4, Müller 3, Thabo Paul, Hasenkampf, Dennis Teucher, Decker.

Hier ist die komplette Statistik: http://live.zweite-basketball-bundesliga.de/g/101777#boxscore

Bild: tobehn@web.de

Text: Marcus Boljahn (RSV Eintracht) | Quelle: http://rsv-basketball.de/rsv-eintracht-wird-zum-loewenbaendiger/

 

Der RSV Eintracht ist Kooperationspartner des DBV Charlottenburg. Die Kooperation erstreckt sich auf das NBBL- (SG DBV-RSV-TuSLi) und ProB-Team (RSV) der Vereine. Mehr rund um das ProB-Team des RSV Eintracht findet ihr unter www.rsv-basketball.de

Pro B (RSV) | Vielversprechender Auftakt trotz Handicap

Sie hatten eigentlich keine Chance, und genau diese wollte sie nutzen! So in etwa könnte man das Unterfangen des RSV Eintracht Teltow / Kleinmachnow / Stahnsdorf in seinem ersten Saisonspiel in der 2.Bundesliga Pro B gegen die EN Baskets Schwelm umschreiben. Das Handicap, mit welchem die Brandenburger in ihr Heimdebüt gehen mussten, war jedenfalls ein sehr großes, denn gleich für beide US-Amerikaner gelang es den Vereinsverantwortlichen trotz aller Mühen nicht noch rechtzeitig eine Spielberechtigung zu erlangen. Sowohl für Jeff Harper als auch für den am Donnerstag erst gelandeten Kenneth Cooper gab es keine Freigaben der vorigen Vereine aus Bolivien bzw. Venezuela, so dass man quasi ohne etatmäßigen Big Men in die Partie ging.

Diesen Mangel an Körpergröße (kein RSV-Akteur war größer als 2m) wollte man dann entsprechend mit viel Kampfeinsatz wettmachen. Nach einem nervösen Start, wo die Gäste aus Schwelm rasch 7:1 in Führung gehen konnten, schien diese beherzte Spielweise auch zu fruchten. Der RSV Eintracht zeigte tollen Teambasketball, viel kämpferischen Einsatz und zog bis auf 36:26 kurz vor Ende der Halbzeit davon. Durch kleine Unachtsamkeiten kamen die Westfalen aber noch bis auf 31:36 vor dem Seitenwechsel heran. „Wir haben großartig in der 1.Halbzeit gearbeitet und nur einen Offensivrebound zugelassen.“, lobte RSV-Coach Jan Sauerbrey sein Team. Auch im dritten Viertel verteidigten die Brandenburger bravourös ihren Vorsprung und bauten ihn bis zur 29.Minute gar wieder auf 56:47 aus. Doch erneut leistete sich die junge RSV-Mannschaft eine Schwächephase zum Abschluss der Viertels, welche die Westfalen wieder bis auf 56:53 vor den letzten zehn Minuten herankommen ließ. Die Westdeutschen witterten nun ihre Chance und angeführt vom überragenden Frederik Henningsen (am Ende 28 Punkte) sowie dem nun die Bretter kontrollierenden Duo Dominique Crawford (10 Rebounds) und Sebastian Schröter (13 Rebounds) gaben sie dem Spiel eine Wende. Der RSV gab nie auf und kam 27 Sekunden vor Ende noch einmal auf 67:70 bei eigenem Ballbesitz heran. Ein potentiell ausgleichender Dreipunktewurf von Colin Craven verfehlte leider anschließend knapp sein Ziel, so dass Schwelm im Umkehrschluss an der Freiwurflinie den Sack zum 73:67 Endstand zumachte.

Das Spiel war eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Die Jungs haben angesichts der schwierigen Umstände enorm Charakter gezeigt, darauf können wir stolz sein. Jedoch ist man natürlich trotzdem enttäuscht, dass es nicht ganz gereicht hat, wenn man so nah dran war. Aber wir haben in der zweiten Halbzeit 15 Offensivrebounds zugelassen, im ersten Durchgang war es nur einer. Das konnten wir nicht kompensieren.“, bilanzierte Trainer Sauerbrey sein erstes Punktspiel in Hauptverantwortung. Auch sein Gegenüber Miodrag Radomirovic fand in der abschließenden Pressekonferenz lobende Worte für den RSV: „Gratulation an den RSV zu dieser Leistung. Sie waren sehr gut aufgestellt und die ganzen jungen Spieler haben enormen Charakter gezeigt. Wir haben in der ersten drei Vierteln 30 Punkte aus der Zone kassiert, im letzten Viertel nur noch 2. Dadurch haben wir am Ende noch gewinnen können.“, so der Gästetrainer. Für die Eintracht punkteten Joey Ney (21) und David Herwig (10) zweistellig.

RSV: Ney 21, Herwig 10, Craven 8, Müller 8, Decker 6, Teucher 5, Hasenkampf 4, Schumann 4, Paul 1, Stahl, Kamke, Yer –

Komplette Statistik: http://live.zweite-basketball-bundesliga.de/g/101774

Bild: tobehn@web.de

Text: Marcus Boljahn (RSV Eintracht) | Quelle: http://rsv-basketball.de/vielversprechender-auftakt-trotz-handicap/

 

Der RSV Eintracht ist Kooperationspartner des DBV Charlottenburg. Die Kooperation erstreckt sich auf das NBBL- (SG DBV-RSV-TuSLi) und ProB-Team (RSV) der Vereine. Mehr rund um das ProB-Team des RSV Eintracht findet ihr unter www.rsv-basketball.de

Rekordsaison für unsere Senioren

Hut ab vor unseren Senioren!  Im vergangenen Frühling der Meisterschaften stellte der DBV Charlottenburg zwei neue Rekorde auf.

Sechs Teams waren an den Startblöcken, nur zwei davon verpassten einen Platz auf dem Podest. Die Ü55 scheiterte im Halbfinale am Gastgeber Saarlouis und ließ anschließend der Münchner Vertretung freien Weg zum Podest im Spiel um Platz 3. Die Ü50 landete auf dem achten Rang – zu groß war die Enttäuschung nach dem haarscharf verpassten Einzug ins Halbfinale.

Die anderen vier Teams waren einfach nicht zu schlagen und wurden Deutscher Meister.

Die Ü40 und Ü45 verteidigten den Titel 2014, die Ü35 eroberte ihn zurück nach einem Jahr „Pause“ und feierte den dritten Erfolg in den letzten vier Auflagen. Den vierten Turniersieg verbuchte die Ü60, welche erstmals ganz oben stehen durfte. Titelverteidiger SV Möhringen musste sich im Endspiel den hungrigen Charlottenburgern geschlagen geben.

Der DBV Charlottenburg ist somit seinen Ü-Teams so erfolgreich wie noch kein Basketball-Club zuvor! 

Wenn man sich die unterstehenden Tabellen ansieht wird man feststellen, dass der DBV ausschließlich unter seinem Vereinsnamen antritt und keine Spielgemeinschaft (SG) mit anderen Vereinen benötigt, um eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine zu stellen. Bei den meisten anderen Clubs vor allem in den älteren Spielklassen ist der Zusammenschluss fast der Normalfall. In der Ü50 kamen dieses Jahr sogar Dauerrivale Köln und Düsseldorf zusammen, um sich den Titel vor heimischen Kulisse zu sichern!

Zudem hellt ein Blick auf die Gesamttabelle den zweiten Rekord auf: mit den diesjährigen Titeln hat der DBV Charlottenburg den ehemaligen Rekordmeister Wolfenbüttel ein- und überholt. Der DBV Charlottenburg ist der erste Verein, der 25mal als Sieger vom Platz gehen durfte. 

Die jüngsten Erfolge in den AK Ü35 und Ü40 bestätigen, dass der Übergang von den Herren- in die Ü-Mannschaften für viele erfolgreich abgeschlossen ist.

Dank der fleißigen Arbeit von Kai Zimmermann bildet sich um Daniel Hönicke, Thomas Tripp, Milan Pesic und Sebastian Pichlmayer auch ein toller neuer „Rumpf“, der von den Älteren gerne unterstützt wird, so dass wir für die Zukunft – zum Ärgernis unserer Gegner gut gewappnet sind“ (Igor Rücker).

Das nächste Ziel: Die eroberte Führung verteidigen und ausbauen! Das Rennen um die deutschen Meisterschaften 2016 fängt im Februar an. Unsere Senioren wissen schon Bescheid: Die Konkurrenz schläft nie!

2014 Back to Back 2015: Die Ü40 wird (wieder) Deutscher Meister

Der DBB Deutsche Meister der Senioren III heißt – wie im vergangenen Jahr – DBV Charlottenburg. Am Wochenende gewann unsere Ü40-Mannschaft die Deutsche Meisterschaft in Köln.

Es dauerte etwas, aber dann stand die Mannschaft des DBV Charlottenburg, die sich am Wochenende zur Titelverteidigung auf den Weg nach Köln machte. Mit Drazan Tomic, Patrick Femerling, Niklas Lütcke, Gregor Marweld, Igor Rücker, Justus Strauven, Oliver Lenhardt, Sebastian Schäplitz Laurens Lipperheide und Oliver Stamm brachte der DBV Bundesliga-, Internationale und Nationalmannschaftserfahrung und damit Basketball-Glamour in die Kölner Halle.

Münster wurde im ersten Gruppenspiel deutlich mit 14 Punkten geschlagen. Erfahrung lehrt und so wurde dieses Spiel besonders konzentriert „durchgezogen“. Patrick beherrschte die Bretter und alle Spieler verteidigten hart und trafen gut.

Im zweiten Spiel wurde dann Rockenhausen Opfer einer nahezu perfekten Offense. Insgesamt 13 Dreier und am Ende 85 Punkte in 28 Minuten Spielzeit (4×7 Minuten). Es war ein Genuss, die Mannschaft spielen zu sehen. Alle 10 Spieler trumpften auf, scorten, hatten Spaß und spielten zusammen. Man merkte es auch den Zuschauern an: Sie hatten Spaß und sahen sehr guten Basketball.

Somit war der DBV bereits am Samstagabend für das Finale qualifiziert. Frühe Bettruhe und fokussiert auf den nächsten Tag, denn bisher war nichts erreicht. Sonntagfrüh gab es den etwas müden Pflichtsieg gegen unsere neuen Freunde aus Rosenheim (20 Punkte). Zurück ins Hotel und Vorbereitung für das Finale.

Um 14.30 ging es los. Gegner war TG Würzburg, die Mannschaft die letztes Jahr erst nach Verlängerung in der Gruppe besiegt werden konnte und als Meister der Regionalliga Südost anreiste. Dennis und Nico Wucherer und Burkhard Steinbach forderten den DBV. Zur Halbzeit führte der DBV noch mit einem Punkt, Würzburg konterte, spielte geschickte Defense und so stand es 5 Minuten vor Schluss 39:33 für Würzburg. Doch wieder zeigten sich Teamgeist, Erfahrung, Ehrgeiz und Wille des DBV im Seniorenbereich. Es ist dem Verein inne, in diesen Wettbewerben nichts zu verschenken, nicht aufzugeben und Deutsche Meister Titel zu wollen. Über konzentrierte Team Defense kämpfte man sich zurück. Die bisherigen Scorer der Gegner wurden kontrolliert. Tomic und Patrick trafen und Würzburg verlor die Nerven. 49:40 war der Endstand, klingt deutlich, war es in diesem Game aber nicht. Dennoch, das beste und „tiefst aufgestellte“ Team hat den Titel gewonnen, verdient!

Eine freudige Flugreise nach Hause schloss sich an und so war wohl jeder der dabei war, happy über dieses Turnier, den Sportsgeist, sein Team und seinen Pokal!

Dank an das großue40_2015_dme Engagement jedes Einzelnen!

Deutscher Meister 2015:

Drazan Tomic, Patrick Femerling, Niklas Lütcke, Gregor Marweld, Igor Rücker, Justus Strauven, Oliver Lenhardt, Laurens Lipperheide, Oliver Stamm, Sebastian Schäplitz (nicht bei der DM dabei, aber Teil des Teams in der Qualifikation: Axel Bree, Stephen Arigbabu)

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