Artikel der Kategorie: Herren News

2. RLN – JBBL | Doppelsieg am ersten Spieltag 2016

Die 1. Herren und das JBBL-Team von DBV waren am ersten Spielwochenende nach der Weihnachtspause gefordert. Beide konnten den Heimweg – mal kürzer (Lichterfelde) mal länger (Braunschweig) – mit guter Stimmung und zwei Punkte mehr in der Tabelle antreten.

2. Regionalliga: Wichtiger Sieg bei TuSLi

Unsere erste Mannschaft kam zum Start ins Jahr 2016 zu einem wichtigen
82:72-Erfolg beim Kooperationspartner TuS Lichterfelde.

Lange Zeit sah es nicht nach einem Erfolg beim Tabellenvorletzten aus, denn die Mannschaft leistete sich viele haarsträubende Fehler in der Verteidigung, aber auch reichlich Ballverluste. Erst im letzten Viertel konnten die Charlottenburger die Intensität endlich auf Normalmaß bringen. Dieses Viertel ging mit 26:13 an uns und damit hatten wir die zwei Zähler in der Tasche.

Die Wertung aus dem eigentlich gewonnenen Spiel gegen Marzahn schmerzt nach wie vor. Eigentlich hätten wir mit 8 Siegen und 5 Niederlagen eine
gute Ausgangsposition erspielt; doch durch die Aberkennung des Erfolgs
und den weiteren Punktabzug stehen wir nunmehr bei 7 Siegen, sechs Niederlagen und nur 13 Punkten. Wir müssen also auch das Spiel gegen den starken Aufsteiger Wolmirstedt am Sonnabend (19 Uhr, Schiller) gewinnen, um den Vorsprung auf die Gefahrenzone auszubauen.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Max Gervinck (10 Punkte), Finn Göing (13), Daniel Hönicke (13), Chris Kuntze (1), Konstantin Linnartz (8), Nico Linnartz (2), Milan Pesic (8), Kevin Schaffartzik (18), Thomas Tripp (10)

 

JBBL: Am Sonntag kommt es zum Showdown

Das neue Jahr hat auch für das JBBL-Team um Reza Ghasseminia erfolgreich mit einem Start-Ziel-Sieg begonnen.  Gegen die Junior Löwen Braunschweig gewann man auswärts mit 82:63 und bereitete sich so bestens auf das kommende Spiel gegen den RSV Eintracht vor.

jbbl_braunschweigWir haben aggressiv verteidigt und gut zusammen gespielt„, freut sich Headcoach Reza. „Nun sind wir bereit für das wohl wichtigste Spiel der Vorrunde„. Denn Am Sonntag (11 Uhr) ist der RSV Eintracht zu Gast. Um sich das Weiterkommen zu sichern, muss der DBV das Spiel gewinnen und auch bestenfalls den direkten Vergleicht für sich entscheiden. Das Hinspiel ging mit 79:69 an Stahnsdorf.

Das Team freut sich über jegliche Unterstützung in dieser wichtigen Partie!

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Vincent John Friederici (12 Punkte, 4 Ballgewinne), Mikias Mamo (15), Marc William Friederici (18 Punkte, 6 Rebounds, 5 Assists, 8 Ballgewinne), Philipp Bertelsmann (7), Juri Snigula, Felix Mensing (20), Philipp Czerr (4), Brandon Coleman (2 Punkte, 9 Rebounds), Leonik Wadehn, Joshua Meck (2), Maik Marangosov (2), Nils Gonscherowski.

2.RLN | DBV jagt die Halle Rhinos aus der Halle

Im letzten Heimspiel vor der Weihnachtspause kam es zu einer Begegnung der besonderen Art in der Schillerstraße: Dem DBV Charlottenburg stand eine Herde grüner Nashörner gegenüber. Die aus Halle angereisten Wildtiere sorgten in der Anfangsphase für Verwirrung in den Reihen der Berliner. Diese wollten keine Regelverstöße begehen und vernachlässigten deshalb ihre Verteidigung (27:25). Dennoch fand der DBV Charlottenburg nach der ersten Viertelpause besser ins Spiel und holte am Ende – trotz eine Schwächephase im dritten Viertel – mit 86:71 den vierten Heimsieg der Saison.

Sechs DBVer punkten zweistellig

In einer echten Teamleistung punkteten gleich sechs Spieler zweistellig und unterstrichen damit einmal mehr, dass Trainer Milan Pesic auf verschiedene Schützen bauen kann und der Teamgeist eine Stärke dieser Mannschaft ist. Daniel Hönicke und Christian Schnürmacher hielten anfangs trotz der mangelnder Einstellung in der eigenen Spielfeldhälfte die Mannschaft im Spiel, Lasse Schikowski und abermals Christian bauten durch zwei Dreipunktespiele die Führung erstmals über die 10-Punkte-Marke aus (40:27), ehe ein Doppelpack von Kai Zimmermann die höchste Führung (48:32/18.) herstellte. „Wir haben anfangs sehr lazy verteidigt“, analysiert Spielertrainer Milan Pesic, „und dem Gegner viele einfache Punkte zugelassen. Dass es eine reine Kopfsache war wurde danach deutlich, als wir aggressiver gehandelt haben und uns Punkte aus Fastbreaks – wie diejenigen von Lasse und Christian – erspielt haben. Um die Offensive und die Wurfverteilung im Team habe ich mir nie Sorgen gemacht.“

Furioser Start und ein kleines Verschnaufpäuschen

Schnürmacher_Halle

Topscorer: Christian Schnürmacher erzielte 17 Punkte gegen Halle

Nach der Halbzeitpause wurde Thomas Tripp zum Mann der Stunde: Durch seine sieben Punkte in Folge betrug der Abstand in der 23. Minute sogar 20 Punkte (58:38). Allem Anschein nach Grund genug, um den Fuß vom Gas zu nehmen, so zumindest konnte man die Einstellung der Gastgeber anschließend deuten. „Im Basketball gibt sich kein Gegner geschlagen, bis die Sirene ertönt. Die Spannung muss immer da sein, wenn man böse Überraschungen vermeiden möchte“. Die Halle Rhinos nutzten die Gelegenheit und verkürzten den Rückstand auf 8 Zähler (61:53) noch vor dem Ende des dritten Viertels. Suchte man den Anführer dieser Aufholjagd, blieb man bei Hanno Freimuth hängen: acht Punkte erzielte er in diesen vier Minuten, 39 im gesamten Spiel.

Dreier-Feuerwerk kippt das Spiel

Im letzten Angriff des dritten Abschnittes gelang jedoch Nico Linnartz den Befreiungsschlag, dessen Schwung die Charlottenburger ins letzte Viertel mitnahmen. Ein regelrechtes Dreier-Feuerwerk markierte das Ende der „Verschnaufpause“ und ließ das Spiel endgültig zugunsten des DBV Charlottenburg kippen. Chris Kuntze machte dann mit 13 Punkten im Schlussviertel den Deckel drauf.

Mit dem 86:71-Erfolg verabschiedet sich das Team vom heimischen Publikum. Im letzten Spiel 2015 geht es nach Prenzlauer Berg: am kommenden Sonnabend gastiert der DBV bei Alba II. Sprungball ist um 18 Uhr in der Max-Schmeling-Halle.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Christian Schnürmacher (17), Benjamin Moser, Chris Kuntze (15), Milan Pesic (1), Daniel Hönicke (10), Sebastian Pichlmayer (4), Lasse Schikowski (6), Nico Linnartz (11), Thomas Tripp (10), Kai Zimmermann (12).

2.RLN | Vergebene Chancen führen zu Auswärtspleite

Unsere 2.RLN-Mannschaft unterliegt Liga-Konkurrent BG Zehlendorf denkbar knappt mit 67:77 und kämpft im Mittelfeld der Liga so weiter um Anschluss an die oberen Tabellenplätze.

Es soll in dieser Saison einfach nicht sein… Nach einem mitreißenden Hitchcock-Krimi verlor unsere erste Mannschaft in der Schlusssekunde das Ligaspiel bei der BG Zehlendorf 76:77. Die Ambitionen, ganz vorne mitzuspielen, muss unser Team damit wohl begraben.

Es war alles drin in diesem Spiel: tolle Korbaktionen auf beiden Seiten, aber auch eine Reihe von Dummheiten und Unzulänglichkeiten. Wir verloren das Spiel in der Schlussphase. Und die gestaltete sich so: Beim Stand von 65:69 für uns ließen wir zweimal in Serie Offensiv-Rebounds zu, die den Ausgleich für die Gastgeber brachten. Kevin traf im Gegenzug einen Dreier zur erneuten 73:71 Führung, 20 Sekunden vor Schluss stand es 76:74 für uns. Zehlendorf verwarf, doch erneut konnten wir den Rebound nicht sichern. 14 Sekunden vor Schluss versenkte dann Zehlendorf einen Dreier mit Foul. Den anschließenden Bonus-Freiwurf verwarfen die Gastgeber abermals. Fast-Break-Chance für unsere Herren, sodass Nico Linnartz per Layup die Chance zum Sieg hatte – doch dabei rollte der Ball wieder raus, das Spiel war verloren. Forward Kai Zimmermann, Topscorer auf Seiten des DBV, zeigte sich nach dem Spiel entsprechend verärgert über die verpasste Chance: „So beknackt darf man eigentlich nicht verlieren“.

In der kommenden Woche steht nun ein schweres Heimspiel (Sonnabend, 19 Uhr, Schillerstraße) gegen den USV Halle an. Eine gefährliche Mannschaft. Wieder steht das Team unter Druck, das Spiel gewinnen zu müssen, um nicht unten reinzurutschen. Angesichts des riesigen Potenzials in dem Team ist die Situation unbefriedigend, aber die Wertung gegen die Berlin Baskets und die schwache Bilanz in engen Spielen gegen die Topteams (BGZ -1, Südwest -5, Hermsdorf -2, Tisc -5) bedeuten eine enttäuschende Zwischenbilanz von 5-5 und Wertung und damit nur Platz 6.

Für den DBV Charlottenburg spielten: Max Gervink (14), Daniel Hönicke (7), Konstantin Linnartz (2), Nico Linnartz, Benjamin Moser, Milan Pesic (16), Kevin Schaffartzik (15), Lasse Schikowski, Christian Schnürmacher (5), Kai Zimmermann (17).

Die komplette Statistik zum Spiel findest du hier.

2. RLN | Auswärtssieg in Bernau

Unsere erste Mannschaft siegte 72:55 (40:36) bei der Reserve des SSV Lok Bernau und festigt damit den fünften Tabellenplatz der Regionalliga Ost. Topscorer beim Auswärtssieg war Kevin Schaffartzik mit 24 Punkten.

Zum Start konnte unser Team seine Größenvorteile nicht effektiv genug nutzen. Die jungen Gastgeber trafen auch wilde Würfe und blieben dran.

Nach dem Wechsel packte unser Team in der Verteidigung und beim Rebound fester zu und gewann die letzten Viertel sehr deutlich. Die Gastgeber kamen nur auf 19 Zähler in der gesamten Halbzeit. Kevin traf von außen und Konstantin vollendete einigermaßen effektiv am Ring.

Danke an Chrille, der trotz Rückenproblemen mitspielte und zwei wichtige Dreier traf. Wenn wir konsequenter abgeschlossen hätten, hätte der Sieg auch höher ausfallen können.

Jetzt freuen wir uns auf den Klassiker bei BG Zehlendorf am kommenden Sonnabend (19.45 Uhr, John-F-Kennedy-Schule, Teltower Damm).

Für den DBV Charlottenburg spielten: Daniel Hönicke (12 Punkte), Christopher Kuntze (3), Konstantin Linnartz (16), Benjamin Moser, Milan Pesic (2), Kevin Schaffartzik (24), Lasse Schikowski (3), Christian Schnürmacher (8), Kai Zimmermann (4).

2. RLN | Super Teamleistung führt den DBV zum Kantersieg gegen Potsdam

Wie reagiert man auf zwei Niederlagen in Folge und den Ausfall von vier Schlüsselspielern? „Wir haben eine sehr gute Teamleistung gezeigt. Jeder hat so hart verteidigt wie es geht, war ständig bereit dem Mitspieler zu helfen und im Angriff haben wir den Ball gut bewegt und immer nach der besseren Wurfentscheidung geschaut“, fasst Milan Pesic zusammen, was seine Spieler auf dem Spielfeld zuvor vollbracht hatten.

Ohne seinen Spielertrainer sowie Daniel Hönicke, Sebastian Pichlmayer, Thomas Tripp und Kevin Schaffartzik musste der DBV Charlottenburg das Heimspiel gegen den – ebenfalls ersatzgeschwächten – USV Potsdam antreten. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit zeigte das Team lehrbuchhaft, wie die praktische Umsetzung des Themas „Teamarbeit“ aussieht. Die Ballgewinne in der Verteidigung gaben den Anstoß, die Züge zum Korb von Christian Schnürmacher und die Punkte von Kai Zimmermann und Chris Kuntze bauten die Führung aus, Nico Linnartz sorgte im Laufe des letzten Viertels mit 17 Punkten für die Vorentscheidung und die Vollendung der mustergültigen zweiten Hälfte. Am Ende fuhren die Hausherren mit 93:62 (42:37) den vierten Sieg dieser Saison ein und klettern somit wieder in die obere Tabellenhälfte.

Die Brandenburger gewannen das erste Viertel (21:22), indem vor allem der Charlottenburger Chris Kuntze mit drei erfolgreichen Würfen aus der Distanz die DBVer im Spiel hielt und mit Geduld ein ums andere Mal nach der Lücke im dichten Abwehrriegel der Gäste suchte. Diese Herangehensweise wurde dann nach der ersten Viertelpause belohnt, als die Dreier von Mehdi Ahmadi und Chris Kuntze für den Führungswechsel sorgten (29:25/12.). Das Spiel entwickelte sich dann zu einem unterhaltsamen Schlagabtausch (37:36/18.), ehe der DBV mit einem Dreier von Max Gervinck und zwei Freiwürfen von Chris Kuntze davon zog (42:37).

Nico Linnartz_Potsdam (3)Ganz anders verlief das Spiel nach der Halbzeitpause. Die Charlottenburger eroberten reihenweise Ballbesitze und punkteten regelmäßig sowohl mit Schnellangriffen als auch mit ausgespielten Spielzügen. Das Trio Schnürmacher-Zimmermann-Kuntze war in diesen zehn Minuten kaum zu stoppen und steuerte 21 Zähler bei. Der DBV Charlottenburg beantwortete jeden Korb der Gegner mit zwei Treffern und erarbeitete sich somit einen zweistelligen Vorsprung (62:45/27.). Im letzten Viertel versuchte der USV Potsdam den Druck zu erhöhen, aber die Charlottenburger ließen sich nicht aus dem Konzept bringen und fanden in Nico Linnartz immer wieder den richtigen Mann an der richtigen Stelle. Ein Comeback der Gäste wurde damit erfolgreich abgewendet.

Am kommenden Sonntag (16 Uhr) ist der DBV nördlich von Berlin bei Lok Bernau II gefordert, die bisher ein einziges Spiel für sich entscheiden konnte.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Mehdi Ahmadi (3 Punkte), Christian Schürmacher (15), Benjamin Moser (2), Konstantin Linnartz (10), Max Gervinck (6), Nico Linnartz (20), Chris Kuntze (24), Kai Zimmermann (13).

2.RLN | DBV will zurück auf die Erfolgsspur

 

Zurück auf die Erfolgsspur!“ lautet die Kampfansage unserer 1.Mannschaft an diesem Wochenende. Der DBV Charlottenburg empfängt am Samstag um 19 Uhr den USV Potsdam in der Schillerstraße. Die Potsdamer haben in der letzten beiden Wochen die Trendwende geschafft und kommen nach Berlin „Mit Selbstbewusstsein und frohen Mutes„, um den aktuellen zehnten Tabellenplatz zu verbessern. Allerdings meldet der USV die Ausfälle von Tim Belkin, Matthias Luderich, Sebastian Gienapp und Patrick Isensee, während der Einsatz des angeschlagenen Anführers Souleymane Diallo – der letztes Jahr dem DBV/TuSLi im Trikot der Red Dragons aus Königs Wusterhausen begegnet ist – fraglich bleibt. Der Flügelspieler legte sowohl in Zehlendorf als auch im Heimspiel gegen Bernau II ein Double-Double mit insgesamt 53 Punkten und 23 Rebounds auf. Eine Schwachstelle der Potsdamer scheint der Spielaufbau zu sein: In den letzten beiden Wochen leistete sich der morgige Gegner 40 Ballverluste.

Unser Team hat sich in dieser Woche darauf fokussiert, über längere Strecken seine eigene Spielweise durchzusetzen. Die Spiele gegen Empor und die Berlin Baskets haben bewiesen, dass der DBV Charlottenburg durchaus in der Lage ist, hart zu verteidigen und sehr variabel im Angriff zu spielen. Ob es unseren Herren auch gegen Potsdam gelingt, zeigt sich morgen ab 19 Uhr.

Das Basketballprogramm in unserem Bezirk fängt aber schon um 10 Uhr an. In der Leistikowstraße sind gleich vier Partien angesetzt: Den Auftakt macht unsere U16 gegen Lichtenrade, die U18 bestreitet um 18 Uhr das letzte Spiel des Tages gegen den RSV Eintracht II. Dazwischen werden auch unsere Mini-Teams (U11 und U12) gefordert. Das Licht wird auch in der Schillerstraße bereits vor dem Herrenspiel brennen: Am Samstag um 10 Uhr tritt die U10 gegen Lichtenrade an. Das vollständige Programm findet ihr hier.

Wir wünschen uns und allen Sportlern ein basketball- und erfolgreiches Wochenende.

 

 

2.RLN | Pleite in Hermsdorf

Unsere 1. Mannschaft verlor völlig unnötig beim VfB Hermsdorf mit 63:68. Der DBV Charlottenburg startete konzentriert und gewann das erste Viertel mit 20:16. Die Hermsdorfer blieben aber immer auf Tuchfüllung und nutzten aus, dass unser Team von außen sehr viele offene Würfe vergab.

Nach dem Wechsel blieb das Spiel auf des Messers Schneide. Zwei Minuten vor Schluss traf der gut aufgelegte Sebastian Pichlmayer (mit 11 Punkten am Ende Topscorer) einen Dreier zur 63:59-Führung. Die Gastgeber nahmen eine Auszeit und damit das Unheil für uns seinen Lauf. Hermsdorf stellte auf 2-3-Zone um und der DBV traf überhaupt nichts mehr. Die Gastgeber drehten das Spiel mit einem 9:0-Lauf, der unser Team nach der Spielwertung aus der vergangenen Woche zunächst mal in den Tabellenkeller befördert. Nun heißt es: Keinen Negativ-Lauf zulassen und das Spiel gegen Potsdam am Sonnabend (19 Uhr, Schiller) unbedingt gewinnen.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Max Gevinck (7 Punkte), Christopher Kuntze, Konstantin Linnartz (9), Nico Linnartz (2), Milan Pesic (2), Sebastian Pichlmayer (11), Kevin Schaffartzik (5), Lasse Schikowski (8), Christian Schnürmacher (2). Anthony Ray Woodson (7), Kai Zimmermann (10).

2. RLN | Sieg im Krimi gegen die Berlin Baskets

Der DBV Charlottenburg bleibt nach dem 77:69-Heimsieg gegen die Berlin Baskets dank einer couragierten Vorstellung und einer Leistungssteigerung zum Ende des Spiels auf den Fersen der Tabellenführer.

Lange hat es gedauert, bis der Einsatz belohnt wurde: erst in den letzten drei Minuten konnten die Charlottenburger den Sieg klar machen. Zuvor waren es die Berlin Baskets, die besser besser ins Spiel starteten (11:21) und eine erste knappe Führung bis in die Halbzeitpause retteten (34:37). „In der Schlussphase haben wir endlich unseren Rhythmus gefunden und unsere Spielweise durchgesetzt. Bis dahin hat uns die Zonenverteidigung der Baskets schon ein Bein gestellt“, gibt Spielertrainer Milan Pesic zu.

Was er – vielleicht aus Bescheidenheit – verschweigt ist, dass sich das Blatt gewendet hat, als der Trainer Milan Pesic den Spieler Milan Pesic aufs Feld schickte. Mit seiner Qualität und Routine zeigte er allen anwesenden, was einen guten Guard ausmacht: die Verteidigung lesen und die richtige Entscheidung treffen. Als Milan sich einwechselte lag der DBV Charlottenburg neun Punkte hinten (45:54), dann zog er mal erfolgreich zum Korb, mal belohnte er Center Daniel Hönicke (16), der am Brett um die beste Position kämpfte, mal passte er den Ball zu den Schützen an der Dreierlinie. Unter seiner Regie holten die Hausherren Punkt um Punkt auf; bis zum Ausgleich in der 34. Minute (60:60).

Schnuermacher_BerlinBKAls die Charlottenburger dachten, den dicken Brocken hinter sich zu haben, schlugen die Baskets mit einem Dreier und einem Dreipunktespiel zur erneuten Führung (60:66) zu, die wiederum keine zwei Minuten hielt, bis Nico Linnartz ein nach Lehrbuch geführten Fastbreak abschloss und Chris Kuntze einen Dreier oben drauf packte (69:66). Die Spannung stieg und die Unparteiischen leisteten auch ihren Beitrag dazu, indem sie zwei technische und ein unsportliches Foul pfiffen: Die Gäste zeigten sich von der Linie jedoch wenig treffsicher und kamen nicht über einen erneuten Ausgleich hinaus. Dies blieben auch die letzten Zähler der Gäste. Der DBV Charlottenburg zog in der Verteidigung die Schraube an und ließ die Baskets nicht mehr punkten. Was hingegen dem DBV Charlottenburg noch mehrmals – wenn auch nur von der Linie – gelang: erst Milan Pesic, dann Thomas Tripp und schließlich Kevin Schaffartzik ließen sich die Chance nicht entgehen und bescherten dem DBV Charlottenburg den vierten Saisonsieg.

Am kommenden Samstag reisen unsere Herren in die Berliner Norden: um 19 Uhr wartet der VfB Hermsdorf auf die Charlottenburger.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Max Gervinck (8), Thomas Tripp (10), Chris Kuntze (10), Daniel Hönicke (16), Christian Schnürmacher (6), Kevin Schaffartzik (6), Kai Zimmermann (8), Nico Linnartz (5), Milan Pesic (6), Sebastian Pichlmayer (2).

2. RLN | DBV empfängt die Berlin Baskets

Vorsicht, heiß! Wären die Berlin Baskets ein Getränk, müsste man genau diesem Warnhinweis beachten. Denn der nächste Gast des DBV Charlottenburg in der Schillerstraße (Sonnabend, 19 Uhr) hat zuletzt zwei Siege in Folge eingefahren und damit den Fehlstart – drei Niederlagen – wettgemacht.

Die Marzahner verfügen über einen ausgeglichenen Kader und können verschiedene Akteure in Szene setzen. Beim Heimerfolg gegen Lok Bernau 2 war David Beier mit 18 Punkten der Topscorer, in Potsdam glänzten die beiden Flügelspieler Tim Beck (29 Zähler und 8 Rebounds) und Dolgoon Agni (12+11 und 6 Assists).

Der DBV Charlottenburg hat das spielfreie Wochenende genutzt, den Akku voll zu laden und endlich Trainingseinheiten mit vollständigem Kader zu absolvieren.

Wir erwarten ein spannendes Spiel und freuen uns über jeden Zuschauer!

2. RLN | Überzeugende Teamleistung und Sieg gegen Empor Berlin

2. Regionallliga: Kevin Schaffartzik erzielte 23 Punkte gegen Tabellenführer Empor Berlin

Der DBV Charlottenburg hat mit einem überzeugenden 78:65-Sieg gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Empor Berlin die Verfolgung auf die Tabellenspitze der 2. Regionalliga aufgenommen. Der verdiente Sieg gelang dank einer hervorragenden defensiven Leistung, gekoppelt mit guter Einstellung beim Rebound. „Daraus haben wir uns viele Punkte mit weniger Aufwand erarbeitet„, analysiert Headcoach Milan Pesic.

Variable Angriffe

Wenn dann der Schnellangriff unterbunden wurde, bewegte sich den Ball schneller als in den letzten Spielen und erreichte oft mit gutem Tempo den freien Mann oder die Center, die es oft mit kleineren Gegenspielern zu tun hatten. Der befürchtete Center Bisaro fand nie wirklich ins Spiel und musste schon Mitte des dritten Viertels das Feld verlassen.

Mit diesen Waffen konnten die Charlottenburger von Anfang an führen und schlussendlich das Spiel für sich entscheiden, als Kevin Schaffartzik in knapp zwei Minuten seine Beute von 12 auf 23 Punkte – mithilfe drei Dreier – verdoppelte. „Davon abgesehen, bin ich auch mit der Leistung in der Offensive zufrieden, denn jeder hat gepunktet und die Punkte sind am Ende auch gut verteilt worden„, freut sich Milan, der selber zwei Dreier einnetzte. In der Defensive zeigte sich Daniel Hönicke verbessert und kontrollierte Empors Rohde ordentlich.

Der DBV beginnt wie die Feuerwehr

Der Anfang des DBV verlief wie gemalt: Kai Zimmermann traf gleich zweimal von jenseits der Dreierlinie, Christian Schnürmacher machte es ihm nach und Daniel Hönicke punktete am Brett und schloss den 13:0-Run ab. Der Klassenprimus rechtfertigte seine Position, indem er in den folgenden Minuten den Abstand Punkt für Punkt auf drei Zähler verkürzte (18:15). So ging die Partie bis zur Halbzeitpause: Der DBV setzte sich ab (26:19), Empor holte auf (28:24), dann unternahm der DBV einen weiteren Versuch (37:30/20.).

Milan Pesic_EmporDas Drehbuch änderte sich auch im dritten Viertel nicht: Der Gastgeber erwischte einen guten Start und zeigte sich von seiner besseren Seite. Milan Pesic und Kevin Schaffartzik rundeten die gute Teamarbeit in der Defensive offensiv mit zwei Dreiern (53:39) ab, aber Empor meldete sich mit einem furiosen Comeback noch einmal zurück. Sieben Zähler gelangen den Gästen in den letzten zwei Minuten, nachdem sie bis zu diesem Zeitpunkt nur sieben gesammelt hatten (55:46).

Kevin Schaffartzik hat das Schlusswort

Im vierten Abschnitt drehte dann Kevin Schaffartzik auf und schloss vier Angriffe in Folge erfolgreich ab – zweimal nach eigenem Defensivrebound. Die glänzenden Minute des Spielmachers bescherten dem DBV eine 70:55-Führung. Der Tabellenführer versuchte noch einmal eine Aufholjagd zu starten und sich – ohne Big Men – an die Charlottenburger heranzubeißen, vier Punkte von Chris Kuntze sowie fünf von Max Gervinck verhinderten aber jegliche böse Überraschung.

Mit diesem Sieg klettert unser Team auf den fünften Tabellenplatz und kann dem spielfreien Wochenende etwas entspannter entgegensehen. Erst in zwei Wochen geht es weiter: in der Schillerhalle (19 Uhr) gastieren die Berlin Baskets, die bisher nur eines von vier Spielen für sich entscheiden konnten.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Christopher Kuntze (7 Punkte),
Christian Schnürmacher (3), Kevin Schaffartzik (25), Konstantin Linnartz (3), Milan Pesic (6), Daniel Hönicke (12), Max Gervinck (9), Nico Linnartz (4), Thomas Tripp (3), Kai Zimmermann (8), K. Schikowski.

1 5 6 7 8 9