Artikel der Kategorie: Herren News

Ü60 | Vier DBVler holen WM-Bronze in Italien

Mit John Dronsella, Matthias Bergmann-Listing, Wolfgang Ludwig und Burkhard Schröder stellte der DBV-Charlottenburg vier der 10 Spieler der deutschen Mannschaft, die am vergangenen Sonntag bei der Weltmeisterschaft der Senioren in der Altersklasse Ü60 im italienischen Montecatini in der Toskana den dritten Platz belegte. 

Das Finale hatte das Team im Halbfinale mit 51:57 knapp gegen Italien verpasst, hier zeigte sich, dass die Italiener an diesem Tag einen Deut besser waren. 

In einem spannenden Spiel um Platz drei siegte das deutsche Team Porto Rico mit 75:68! 

Die Freude war riesengroß, als im Anschluss an das Finale, das die USA klar gegen Italien gewinnen konnte, die Bronzemedaillen überreicht wurden. 

Nachdem man die Vorrunde souverän als Gruppenerster (Siege gegen Argentinien, Litauen und die Ukraine) überstanden hatte, traf das Team im Viertelfinale auf Serbien. Auch hier zeigte sich die Ausgeglichenheit und die individuelle Stärke der Mannschaft. Serbien wurde mit 75:53 bezwungen. 

Damit erreichte die Mannschaft einen weiteren Erfolg, war sie doch bei der letzten WM in Griechenland sogar Weltmeister in der Altersklasse Ü55 geworden. 

Ü40 | Last-Second-Niederlage im Finale

Zwei Tage, zwei „Endspiele“, davon ein Finale.

Vermeintlich nominell geschwächt reisten wir mit einem achtköpfigen Team über München nach Rott am Inn, in der Nähe von Rosenheim. Dieses kleine geographische Detail ist für das Turnier und dessen Verlauf nicht ohne Belang – dazu später mehr.

Erst recht wenige Tage vor Turnierbeginn wurde klar, dass wir nicht mit unserer Top-Besetzung auflaufen könnten, da Drazan Tomic, Igor Rücker, Nils Collingro, Justus Strauven, sowie Patrick Femerling verhindert sein würden.

Von Schwächung wollten die verbliebenen acht „Berlin Bad Boys“ aber nichts wissen; kämpferisch-hochmotiviert waren wir schon bei der Anreise ins malerische bayerische Alpenvorland.

Viel Verantwortung lag auf den Schultern der Mannschaft um den nach langer Spielpause kürzlich erst wieder genesenen Niklas Lütcke, um den Titel von 2016 zu verteidigen und den Pokal in der Hauptstadt zu lassen.

Bestehend aus zwei Gruppen à 4 Teams galt es bei diesem Format am Samstag zwei Vorrundenspiele (Modus: 4 x 7 Minuten), sonntags dann eines, zu bestreiten und mit einem Gruppensieg direkt ins Finale einzuziehen. Bei diesem Format darf man sich keinen Patzer erlauben, der Grat zwischen erstem oder letztem Platz ist da sehr schmal…

Der Spielplan wurde vom Ausrichter leider erst sehr kurzfristig vor dem Turnier bekannt gegeben – da waren die „Red Eye“-Flüge TXL-MUC schon längst gebucht. Auf diese Weise kamen wir somit aber schon viel früher als nötig, für uns untypisch, in die Halle.

Witzigerweise war wie 2 Wochen zuvor bei der Ü45-DM in Düsseldorf unser erster Gegner die TSG Wiesloch mit einem recht ähnlichen, aber dezimierten Kader.

Nach einer knappen ersten Halbzeit ging den Tigers dann doch letztlich die Kraft aus und das Spiel schließlich mit 55:33 an den DBV. 1. Spiel, 1. Sieg.

Gegen die TG Würzburg stand am Abend unser erstes „Endspiel“ an, gegen einen unserer härtesten Gegner der vergangenen vier Jahre – ein wahrer „Clásico“, der 2014 mit dem historischen Duell zwischen den Ex-Nationalspielern Denis Wucherer und Drazan Tomic bei der „DM Daheim“ in Berlin und somit dem Beginn unserer dreijährigen Ü40-Regentschaft (2014-2016) begann.

Wie gesagt: erinnerungswürdige, hart umkämpfte Matches gingen dieser Paarung voraus, dank auch der steten Mitwirkung der Nowitzki-Bundesliga-Weggefährten Burkhard Steinbach und Nico Wucherer, Bruder des diesmal absenten Denis Wucherer.

Beide Teams gingen sehr motiviert und ebenso konzentriert in die Partie, wobei der DBV dieses Jahr das kompaktere Team sein sollte – jedes Viertel wurde jeweils klar gewonnen. Endergebnis zum ersten Mal eher deutlich: 64:39 für den DBV. Welch‘ Erleichterung!

Ein Riesenschritt in Richtung Gruppensieg und somit Finalteilnahme war getan; beseelt-beherzt ging es zur tollen Players‘ Party in einer großen, umgebauten Scheune.

Wie wir dort erfuhren, hatte die BG Köln zuvor gegen die Wiesloch Tigers gewonnen, sodass wir beim Morgenspiel am Sonntag unbedingt siegen mussten, um sicher Gruppenerster zu werden.

Dieses veritable „Kater-Spiel“ gegen die BG Köln, bei dem einem Spieler auf Gegners Seite sogar ein Freiwurf-Air Ball gelang, ging hart umkämpft als unser bis dato „engstes“ Spiel mit 46:40 an uns. Anstrengend war’s…

Ziel erreicht: Gruppensieg, zweites „Endspiel“, ergo Finale.
Die Titelverteidigung war möglich!

Gegner: die TSV 1860 Rosenheim (Fast) wie erwartet.

Wie die TG Würzburg ein harter Rivale vieler Jahre.

Wie eingangs erwähnt, war Rott am Inn für die TSV 1860 Rosenheim quasi ein Heimstandort, was sich darin äußerte, dass die TSV mit einem größt- und stärkst möglichen Kader und den für ihn meist möglichen Fans anreisen konnte.

Am Sonntag um 15.40 Uhr ging das Finale gegen die Rosenheimer um ihren Kapitän und „Spiritus Rector“ Christian März über die Bühne, die schon lange den Gang aufs oberste Treppchen begehrten.

Sehr gut mental auf den Gegner eingestellt, voller Adrenalin und (Körper-) Spannung ging unser gesamtes Team in dieses Finale. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (14:14) konnte der DBV sich zur der Halbzeitpause etwas absetzen (29:24).

Der Vorsprung schmolz aber nach dem Seitenwechsel (43:42 für den DBV, nach dem 3. Viertel) und die konzentrierter agierenden Rosenheimer zogen sogar im Laufe des vierten Viertels peu-à-peu davon.

Die schier unerträgliche Spannung erreichte ihren Höhepunkt in den letzten 25 Sekunden: der DBV bekam nach einer Auszeit beim Stand 53:54 für die TSV 1860 den Ball für einen erneuten Führungswechsel, doch der Wurf fiel daneben. Wir foulten nach dem verfehlten Wurf prompt und baten die Bayern an die Linie, wohlwissend, dass man in den restlichen fünf Sekunden noch einen vernünftigen Angriff auf die Beine stellen könnte.

Allerdings ging dieser Plan nicht wie gewünscht auf: Rosenheim traf keinen der beiden Freiwürfe, schnappte sich aber dafür den Rebound und spielte dann souverän die „Uhr runter“.

Bitter enttäuscht, aber letztlich doch stolz über das Geleistete ging für uns ein wirklich tolles Turnier mit der Silbermedaille zu Ende – nur ein einziger Punkt für Gold fehlte.

Das Finale war ein hochklassiges, rassiges Spiel, für das sich auch die zahlreichen Zuschauer und der gastgebende Veranstalter bei allen Beteiligten explizit bedankten.
Gratulation an die TSV 1860 Rosenheim!

Insgesamt war es ein schönes, sehr gut organisiertes Turnier mit tadellosen Leistungen der Kampfgerichte. Die letzten Spielminuten wurden sogar als Ticker auf Facebook kommuniziert – bundesweit wurde dieses Spiel verfolgt und kommentiert; ein Novum.

Es hat uns allen viel Spaß gemacht und wir haben wieder ein neues Ziel: Auf ein Neues – den Titelgewinn 2018!

Im Foto: Laurens Lipperheide (10), Niklas Lütcke (15), Oliver Stamm (9), Jens Kollat (12), Sebastian Schäplitz (5), Kai Zimmermann (14), Oliver Lenhardt (6), Christian Krämer (17)

Ü50 | In Erlangen war der Wurm drin

Die Ü50 konnte am Wochenende an die gute Leistung der Vorgänger nicht anknüpfen und kam aus der Deutschen Meisterschaft in Erlangen nur mit einem achten Platz zurück. Mitgewirkt hat sicher auch die gleichzeitig stattfindende Deutsche Meisterschaft der Ü40, wodurch unser Team leicht ersatzgeschwächt ins Rennen ging.

Schon die Vorzeichen deuteten an, dass unsere Truppe in Franken nicht das beste Wochenende erwischt hatte. Denn schon beim Auftaktspiel musste der DBV Charlottenburg die erste Niederlage hinnehmen. 

In den beiden folgenden Spielen ging es dann zunächst darum, die Zwischenrunde zu erreichen: Mit grossartiger Kampfleistung errang man zwei knappe Siege gehen Göttingen (+6) und BG Köln (+3) und schaffte sogar noch den Gruppensieg. 

Das Ganze hat aber zu viel Energie gekostet und so verlor man im Viertelfinale nach hartem und teilweise unsportlichem Spiel mit drei gegen die Spielgemeinschaft Feuerbach / Marbach. 

Die beiden Niederlagen am Sonntag machten es dann deutlich, dass Erlangen dieses Jahr kein gutes Pflaster war. Der DBV Charlottenburg wurde am Ende nur Achter.

Deutscher Meister wurde die Spielgemeinschaft Erlangen / Ansbach (Foto). Im Endspiel besiegte das Team den Erzrivalen aus Breitengüßbach deutlich mit 55:36. 

Ü55 | Dritter Platz in München

Die Saison der Deutschen Meisterschaften beginnt für unsere Senioren mit einem Platz auf dem Podest.

Die Ü55 musste allerdings einen Rückschritt im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen und sich mit dem dritten Platz beim Turnier in München begnügen. 

Dass es keine einfache Aufgabe werden würde, wieder das Finale zu erreichen, war schon im Vorfeld – aufgrund der  vielen Ausfälle – klar. Dennoch kämpfte sich die Mannschaft makellos durch die Vorrunde und ging Dank des Gruppensieges Turnierfavorit München Basket aus dem Weg. Beide Spiele wurden souverän gemeistert: Zum Auftakt wurde Darmstadt mit 60:22 geschlagen, der Gruppensieg stand nach dem 41:20-Erfolg gegen Kiel/Kronshagen fest.

Im Viertelfinale hieß der Gegner Gießen/Krofdorf. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit (18:16) setzte sich der DBV Charlottenburg ab und buchte mit dem letztlich verdienten 36:23-Sieg sein Ticket fürs Halbfinale. 

Hier wartete Köln mit den ehemaligen Bundesligisten Körner und Pappert auf unser Team. Die Partie verlief unterhaltsam und ausgeglichen (17:21 zur Halbzeit) bis zu den entscheidenden Sekunden, in denen die Rheinländer einen kühleren Kopf behielten und am Ende den denkbar knappen 35:33-Sieg einfuhren. 

Im Spiel um Platz Drei standen sich dann der DBV Charlottenburg und Saarlouis gegenüber. Der DBV startete besser ins Spiel und erarbeitete sich einen guten Vorsprung zur Halbzeit (24:10). Allerdings reichte es nicht, um den Gegner vorzeitig in die Knie zu zwingen. Saarlouis kämpfte sich heran, aber am Ende durften unsere Senioren doch jubeln (35:33). Bronze!

Resümee: „Es war ein schönes Wochenende. Zum sportlichen: Einerseits etwas Enttäuschung, dass wir den „großen Wurf“ durch die knappe Niederlage im Halbfinale gegen Köln verpasst haben, andererseits aber auch Stolz und Zufriedenheit, dass wir den dritten Platz erreicht haben, vor allem, wenn man bedenkt unter welchen Voraussetzungen wir angetreten sind: 5 der 8 Spieler waren Ü60er, etliche Spieler haben gefehlt: Kühni, John, Wossi, Carsten, Stefan. Ich bin wirklich stolz wie sich alle in diesem Team mit z.T. veränderten Rollen sehr mannschaftsdienlich eingebracht haben! Sonst wären wir nicht Dritte geworden“, zieht Wolfgang sein Fazit. „Wir haben tollen Basketball gespielt, super verteidigt und vor allem einen Teamspirit wie lange nicht mehr gehabt“, fügt Lutz hinzu. 

Im Finale setzte sich Köln gegen München Basket mit 38:33 durch. So konnten die Münchner den Erfolg vom vergangenen Jahr nicht wiederholen. 

Nächste Woche steht für unsere Truppe schon die nächste Aufgabe an. Die Ü45 fährt nach Düsseldorf. 

Deutsche Meisterschaften: Die Ü55 macht den Anfang

Am kommenden Wochenende starten für die Senioren des DBV die Wochen mit den zahlreichen Meisterschaften des Jahres. Aufgrund etlicher Verletzungssorgen und anderweitiger Verpflichtungen wird es wieder spannend, wie die Besetzungen der Teams jeweils aussehen werden. In diesem Jahr gilt es, lediglich einen Titel zu verteidigen, da wir uns in 2016 nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben.

Den Reigen eröffnen in diesem Jahr die Ü55-er. Und bereits hier müssen wir ohne unseren Rookie Frank, ohne unseren Topscorer John Dronsella, der mit der kanadischen Ü-Nationalmannschaft auf Goldsuche in Neuseeland geht, und ohne den etatmäßigen Pointguard Wossi nach München, der „Weltstadt mit Herz“, reisen. Wir hoffen in jedem Fall, ein paar gute Spiele abliefern zu können und die Finalrunde zu erreichen. Und nebenbei trifft man am geselligen Samstagabend viele Wegbegleiter alter Tage.

In Mai geht es dann richtig zur Sache. Am 20./21. Mai findet die deutsche Meisterschaft der Altersklasse Ü40 in Rott (Bayern). Die Ü50 ist am 20./21. Mai gefordert und die Ü60 tritt als letzte am 27./28. Mai.

Die Ü35 hat hingegen die Finalrunde verpasst. Im Quali-Turnier kam es schon im Halbfinale zum Duell gegen die ewigen Rivalen von SC Rist Wedel, die das Spiel knapp gewannen und sich das Ticket für das Endturnier in Hagen sicherten. Die Ü40 revanchierte sich wenige Wochen später und warf dann Rist Wedel aus dem Endturnier raus.

Übersicht der Deutschen Meister Ü32 bis Ü65

 

2. RLO | Der DBV verabschiedet sich mit Sieg gegen die Rhinos

Unsere erste Mannschaft gewann das letzte Spiel gegen die USV Halle Rhinos mit 80:76 und beendet damit diese Saison auf Platz drei. Mit 15 siegen und sieben Niederlagen können wir auf den ersten Blick zufrieden sein, ohne Frage hätte die Bilanz aber noch besser ausfallen können.

Halle brauchte einen Sieg zum Klassenerhalt

Das Spiel gegen Halle stand unter besonderen Vorzeichen. Die Gäste brauchten dringend einen Sieg, um den Abstieg zu verhindern. Wir unsererseits sahen uns in die Pflicht genommen, denn sowohl Empor Berlin als auch die zweite Mannschaft von Alba hatten im Abstiegskampf ein Recht darauf, dass wir uns voll einsetzten.

Entsprechend schickten wir ein schlagkräftiges Team ins Spiel und dieses begann auch elanvoll. Nach 2 Minuten führten wir bereits 7:0. Doch Halle zeigte, warum sich die Mannschaft in dieser Saison eigentlich unter Wert verkauft hatte. Die Rhinos konterten unseren Start mit vielen schönen Spielzügen, trafen gefährlich aus der Distanz und holten sich bis zur Pause ihrerseits eine Führung.

Kevin Schaffartzik: 40 Punkte und neun Dreier

Im Anschluss drehte Kevin Schaffartzik allerdings richtig auf. Er traf einen Dreier nach dem nächsten, wurde von unseren Jungs auch immer wieder gut in Szene gesetzt. Am Ende hatte er 40 Zähler und neun Dreier auf dem Konto – die Hälfte unserer Punkte. Halle marschierte vor allem in Person von Center Jörg Soyk oft an die Linie und verwertete hochprozentig. Deshalb blieb das Spiel lange offen, beide Mannschaften übernahmen mehrmals die Führung.

Doch am Ende behielten wir die Nerven. Nico Kaml traf einen wichtigen Dreier und zwei Freiwürfe, Halle konnte nicht mehr kontern. Kevin macht der an der Linie dann den Sack zu. Die Rhinos müssen den Gang in die Oberliga antreten. Wir müssen entscheiden, wie es nun in der kommenden Saison in der Regionalliga Ost weitergeht.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Mehdi Ahmadi (1), Finn Göing (11), Nico Paul Kaml (5), Konstantin Linnartz, Nico Linnartz (3), Youssuf Nabe (2), Sebastian Pichlmayer (6), Kevin Schaffartzik (40), Thomas Tripp (7), Kai Zimmermann (5).

2. RLO| Pleite im letzten Auswärtsspiel

Kevin Schaffartzik

Unsere Regionalliga-Jungs verloren das letzte Auswärtsspiel bei den SBB Baskets Wolmirstedt 66:78 (23:40).

Angetrieben von den über 300 Zuschauern in der Halle der Freundschaft legten die Gastgeber einen sehr guten Start hin. Wir versuchten es gegen die Zone immer wieder aus der Distanz, aber vor allem in der ersten Halbzeit wollte nichts in die Reuse fallen. So gab es bei nur erzielten 23 Punkten zur Pause schon einen heftigen Rückstand.

In der zweiten Hälfte rissen wir uns endlich zusammen. Wir spielten jetzt selbst Zone, die Gastgeber hatten nun deutlich mehr Schwierigkeiten. Mitte des vierten Viertels verkürzten wir auf sechs Zähler Rückstand. Doch in der Offense ließen wir weiterhin zu viele offene Würfe aus. So konnten sich die Wolmirstedter am Ende ins Ziel retten.

Wir spielen nun am Sonnabend gegen Halle das letzte Saisonspiel. Wir werden so oder so die Saison auf Platz drei beenden. Augenblickliche Bilanz: 14 Siege, 7 Niederlagen.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Kevin Schaffartzik 30 (5 Dreier, FW 7/9), Kai Zinmermann 14 (3 Dreier, 3/4), Milan Pesic 9 (2 Dreier, 1/6), Konstantin Linnartz 7 (1/4), Nico Linnartz 6 (0/3), Sebastian Pichlmeyer, Youssouf Nabe, Chris Kuntze (verletzte sich nach 2 Minuten am Knie, gute Besserung!)

2. RLO | Mühesamer Sieg beim Letzten

Unsere erste Mannschaft wird diese Saison auf jeden Fall auf dem dritten Tabellenplatz abschließen. Das war auch vor dem Auftritt beim Absteiger BBC Köpenick klar, den unsere Jungs am Ende mit 82:75 für sich entscheiden konnten.

Leider sah über weite Strecken auch das Spiel unseres Teams so aus, als ginge es um nichts mehr. Der Einsatz hielt sich in Grenzen, die Gastgeber zeigten zum Start körperlich die viel bessere Bereitschaft und gingen zum Teil mit zehn Punkten in Führung.

Wir rannten diesem Rückstand tatsächlich bis ins letzte Viertel hinterher. Erst dann gelang es uns, die Intensität eine Spur anzuziehen.

Das reichte, um auf den letzten Metern doch noch die Blamage zu verhindern und den Sieg beim Letzten einzufahren, der wirklich eine tapfere und ansprechende Leistung bot.

Es war für uns der 14. Sieg bei sechs Niederlagen. An Tiergarten und Südwest kommen wir nicht mehr heran. Einen Verfolger gibt es allerdings auch nicht mehr.

So können wir völlig befreit zum letzten Auswärtsspiel der Saison reisen. Und das wird noch mal ein echtes Highlight. Bei den Baskets Wolmirstedt werden zum letzten Heimspiel der Saison über 600 Zuschauer erwartet. Das sollte doch genug Motivation sein, um sich im letzten Auswärtsspiel noch mal richtig reinzuhängen, zumal es im Hinspiel eine unliebsame Überraschung gab (96:99).

2. Regionalliga | Das Wunder von Prenzlauer Berg

Unsere erste Mannschaft siegte nach hartem Kampf 77:70 bei der zweiten Mannschaft von Alba. Unser Team startete dabei katastrophal ins Spiel. In der Verteidigung fehlte die Einstellung, in der Offensive wurden die körperlichen Vorteile am Brett nicht in Punkte umgemünzt. Reihenweise verlegten wir einfache Korbleger. Alba dagegen spielte immer wieder gut zusammen und traf am Ende offener Dreier. Auch die von uns kurzzeitig ins Leben gerufen der Zone änderte daran überhaupt nichts.

Nach 15 Minuten schien alles schon entschieden

Mitte des zweiten Viertels schien das Spiel schon fast gelaufen, 19 Punkte lagen wir hinten. Nach einer Auszeit konnten wir aber immerhin in der Verteidigung etwas zulegen und den Rückstand bis zur Pause noch auf zehn Punkte drücken.

Den Start in die zweite Halbzeit verschliefen wir allerdings wieder. Nach wenigen Minuten stand es 34-51. Was dann passierte, haben wir in vielen Jahren Regionalliga auch nicht so oft erlebt.

Ein Regionalliga-Wunder nimmt Gestalt an

Wir sattelten bei der Verteidigung deutlich drauf, jetzt zeigt der Alba Wirkung. Nun fielen auch unsere Distanzwürfe und die Korbleger. Bis zur Pause des dritten Viertels erzielte Alba keinen einzigen Punkt mehr, so stand es beim Wechsel 51 beide. Aber wir machten gleich weiter und legten zum Start des letzten Viertels noch einen 12:0-Lauf hin. Insgesamt erzielte Alba von der 24. bis zur 34. Minute des Spiels keinen Punkt mehr. Die Gastgeber waren ob des 0:29-Laufs nicht mehr in der Lage, entscheidend zu kontern. Wir machten es Sekunden vor Schluss nochmals unnötig spannend, am Ende stand aber der 77:70-Sieg.

Mit nunmehr 13 Siegen und fünf Niederlagen sollten wir den dritten Platz nicht mehr abgeben. Meister ist bereits Tiergarten, mit Südwest rangeln wir nunmehr um den zweiten Platz. Am Sonnabend steigt das Topspiel gegen TISC um 19 Uhr in der Schiller.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Finn Göing (9), Maurice Paul Greene, Nico Paul Kaml (8), Chris Kuntze (17), Damir Kustura, Konstantin Linnartz (5), Nico Linnartz (4), Youssuf Nabe, Milan Pesic (7), Kevin Schaffartzik (24), Kai Zimmermann (3).

2. Regio | Verteidigungsverbot und Niederlage in Stahnsdorf!

Unsere erste Mannschaft verlor etwas überraschend bei der Reserve des RSV Stahnsdorf 81:91.

Die Gastgeber ringen wie mehr als die halbe Liga um den Klassenerhalt und verstärkten sich mit mehreren Spielern, die auch in der ProB zum Einsatz kommen. Sie leisteten vom Start weg unserer Mannschaft erbitterten Widerstand.

Unsere Jungs spielten eigentlich gar nicht schlecht, konnten sich jedoch nicht absetzen. Im Gegenteil, lange rannten wir sogar einem Rückstand hinterher. Erst im dritten Viertel übernahmen wir die Führung.

Entscheidung im letzten Viertel

Die Entscheidung sollte also im letzten Viertel fallen. Dort wirkte sich die katastrophale Leistung der Schiedsrichter aus. Sie pfiffen auf beiden Seiten nahezu jeden Körperkontakt ab. Mit Regionalliga-Basketball hatte das nichts zu tun. Insgesamt pfiffen sie in einem völlig harmlosen Spiel fast 70 Fouls. Da wir nur zu neunt angereist waren, saßen nun nahezu alle Spieler der ersten fünf über längere Strecken mit vier Fouls auf der Bank. Kurze Zeit später mussten die ersten dann auch schon das Feld verlassen, weil sie fünf Fouls hatten. Bis zum Ende mussten insgesamt sechs unserer neun Spieler das Feld verlassen. Stahnsdorf, dass mehr Spieler zur Verfügung hatte, traf diese Politik weniger.

Die erste Fünf ausgefoult

Obwohl wir auf Zone umgestellten, sammelten wir weiter Fouls und konnten am Ende nicht mehr verteidigen. Das Unverständnis und der Frust sorgte für Diskussionen und weitere technische Fouls. Ein Chaos, dass von den Unparteiischen verschuldet wurde. In einem völlig harmlosen und fair gefühlten Spiel, wohl gemerkt.

Unabhängig davon, dass die jungen Stahnsdorfer den Sieg durch eine gute Leistung verdienten: Es fragt sich ganz grundsätzlich, welche Politik die Liga und die Schiedsrichter mit solchen Vorstellungen verfolgen. Im Sinne des Basketballs kann es das nicht sein.

Im Grunde gingen alle frustriert nach Hause.

Mit elf Siegen und fünf Niederlagen stehen wir auf dem dritten Tabellenplatz und empfangen am Sonnabend unseren Tabellennachbarn BG Zehlendorf in der Schillerstraße.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Max Gervink, Finn Göing (14), Damir Kustura, Konstantin Linnartz, Nico Linnartz (3), Youssuf Nabe (2), Tobias Pankow (2), Milan Pesic (8), Kevin Schaffartzik (32), Kai Zimmermann (20)

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