Artikel der Kategorie: Herren News

JBBL | Erfolgreiche erste Auswärtsfahrt

Nach der schmerzhaften Niederlage im ersten JBBL-Heimspiel führte die noch junge JBBL-Saison unser Team am vergangenen Sonntag nun zum ersten Auswärtsspiel der Saison zur Mannschaft der Junior Lions nach Braunschweig. Überpünktlich und mit dem festen Vorsatz im Gepäck, vom Moment des Tip-Offs an, die gleiche Intensität und Einsatz auf das Feld zu bringen wie am vorherigen Sonntag gegen den RSV Eintracht, erreichte unsere Mannschaft gemeinsam mit viel Unterstützung aus den Reihen der Elternschaft am Sonntagvormittag die Braunschweiger Spielstätte.

Neun Spieler punkten im ersten Viertel

Die in der Kabinenbesprechung vor dem Spiel nochmals beschworene Intensität in der Verteidigung bestimmte dann auch gleich die ersten Spielminuten und ermöglichte unserem Team eine frühe Führung. Von Beginn an demonstrierte unser junges Team (angereist mit acht Spielern des jüngeren JBBL-Jahrgangs) eine mannschaftsdienliche und ausgeglichene Spielweise, sodass bereits innerhalb der ersten zehn Minuten neun verschiedene Spieler zu Korberfolgen kamen. Nach den ersten Minuten schalteten nun aber auch die Gastgeber einen Gang höher: Defensive Nachlässigkeiten unserer Charlottenburger ausnutzend, konnten die Junior Lions mit zwei schnellen Dreiern und einem Korbleger das Spiel wieder eng gestalten – 17:13 nach dem ersten Viertel aus DBV-Sicht.

Der DBV setzt sich ab

Die ersten Minuten des zweiten Viertels waren wieder eng umkämpft, beide Teams konnten abwechselnd Erfolgserlebnisse in der Offense verbuchen, wobei sich langsam abzuzeichnen begann, dass auch dieses Spiel, wie auch der Saisonauftakt gegen den RSV, auf beiden Seiten von schwachen Trefferquoten geprägt sein und kein Offensiv-Spektakel werden würde. Dass unser Team das Viertel trotzdem mit 22:11 für sich entscheiden und mit einem 15-Punkte-Vorsprung in die Halbzeitpause gehen konnte (39:24), lag vor allem daran, dass man es immer wieder schaffte, den Weg an die Freiwurflinie zu finden, wo man hochprozentig treffen konnte und kaum Punkte liegen ließ (17 von 23 FW in der ersten Halbzeit).

DBV kontrolliert das Spiel bis zum ersten JBBL-Sieg

Das dritte und vierte Viertel boten ähnliche Bilder: Beide Teams verteidigten aggressiv und emotional und konnten in der Offense mit team-orientierter Spielweise und immer wieder guter Bewegung der Spieler ohne Ball – trotz der niedrigen Trefferquoten – das offensive Potential andeuten. Getragen von engagierter Verteidigung konnten unsere Jungs so auch die beiden Viertel der zweiten Hälfte knapp gegen die leidenschaftlich kämpfenden Braunschweiger für sich entscheiden (14:10 und 12:9). Die von vielen Verletzungen geplagten Gastgeber ließen bis zum Schluss nicht nach und spielten konzentriert und allen Widrigkeiten zum Trotz mit großem Einsatz, sodass die Zuschauer auch dieses Mal wieder ein immer spannendes und emotionales Spiel zu sehen bekamen! Wir wünschen an dieser Stelle allen verletzten Spielern eine schnelle und vollständige Regeneration und hoffen, dass alle bald wieder in das Spielgeschehen eingreifen können! Mit einem Endstand von 65:43 aus Charlottenburger Sicht konnte unser Team sich nun bei sommerlichen Temperaturen, im strahlenden Sonnenschein und dem guten Gefühl des ersten Saisonsiegs auf den Heimweg machen.

Besonders erwähnenswert und erfreulich ist, dass sich alle zwölf mitgereisten und eingesetzten Spieler in den Kategorien Punkten und Rebounds in die Spielstatistik eintragen und so einen echten Teamerfolg perfekt machen konnten!

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Anton Schweizer (8), Augustinas Zelys (2), Berkant Özdemir (4), Cedric Rasche (6), Enrique Dougan Nsue (4), Erik Wahls (6), Jan-Christopher Dinsel (6), Jonas Grimmer (10), Sananda Fru (2), Tayler Schäplitz (5), Thorben Seithe (8), Tony Avner (4)

2. RLO | Sieg im Hitchcock gegen Cottbus 

Unsere 1. Mannschaft sicherte sich in einem engen Gefecht den dritten Saisonsieg im vierten Spiel. Gegen die White Devils Cottbus gab es ein 86:78 nach Verlängerung. Unsere Jungs spielten erneut mit umgestellter Formation. Diesmal passten die Rädchen aber besser zusammen als bei der Niederlage in Potsdam.

Knapper Rückstand zur Halbzeit

In der umkämpften ersten Halbzeit liefen wir meistens einem Rückstand daher, da wir zu viel von außen versuchten. Zur Pause hatte der DBV Charlottenburg fünf Zähler Rückstand (33:38).

Offensivfeuer im dritten Viertel reicht vorerst nicht zum Sieg

Im dritten Viertel könnten wir die Partie vollständig drehen. Ein 14:2-Lauf zum Start, am Ende gewannen wir den Abschnitt 27:11. Doch Cottbus gab sich nicht geschlagen. Die Teufel intensivierten im vierten Viertel nochmals die Verteidigung und glichen zum 69:69 aus.

DBV mit besseren Nerven in der Verlängerung

In der Verlängerung behielten Max und Pichl die Nerven und verwandelten sicher von der Linie und aus Dreierdistanz.

Ein ganz wichtiger Erfolg vor dem Auswärtsspiel in Wolmirstedt, bei dem wir krasser Außenseiter sind. Mit nunmehr 3:1-Siegen können wir an der Elbe aber befreit aufspielen.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Tom Benk (3), Max Gervinck (14), Maurice Paul Green, Damir Kustura (4), Friedrich Lennartz (13), Konstantin Linnartz (2), Milan Pesic (17), Sebastian Pichlmayer (11), Thomas Tripp (14), Lennart Zumbusch (8)

Weitere Stats: https://www.basketball-bund.net/public/ergebnisDetails.jsp?type=1&spielplan_id=1645165&liga_id=22528&defaultview=1

2.RLO | Niederlage beim USV Potsdam

Unsere erste Mannschaft verlor stark ersatzgeschwächt 74:92 beim USV Potsdam. Die Gastgeber werden, obwohl sie Aufsteiger sind, zum erweiterten Kreis der Spitzenteams gezielt. Bis zur Pause konnte unser Team noch gut mithalten, im letzten Viertel zogen die Gastgeber dann davon.

Wir traten ohne Kevin Schaffartzik, Thomas Tripp und Kai Zimmermann an (alle verhindert). Nico Kaml und Chris Kuntze werden erst Anfang 2018 wieder dabei sein.

Mit Friedrich Lennartz (17 Punkte) und Milan Pesic (12) könnten nur zwei unserer Akteure zweistellig punkten. Jetzt heißt es: besser machen gegen die White Devils Cottbus (Sonnabend, 19.00, Schillerstraße).

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Mehdi Ahmadi (6 Punkte), Tom Benk (9), Max Gervinck (4), Damir Kustura, Friedrich Lennartz (17), Konstantin Linnartz (7), Youssuf Nabe (5), Tobias Pankow (7), Milan Pesic (12), Sebastian Pichlmayer (7).

©Bild: USV Potsdam

2. Regio | Sieg gegen Südwest 

Unsere erste Mannschaft gewann ihr erstes Regionalliga-Saisonheimspiel gegen Südwest nach hart umkämpften 40 Minuten mit 85:80.

Im Duell des Vorjahresdritten gegen den Zweiten entwickelt sich von Beginn an das erwartet heiße Spiel. 

Beide Mannschaften zeigen schon im ersten Viertel ihr ganzes Repertoire an Offensive. Die Führung wechselt immer wieder hin und her, bis sich unser Team leicht absetzen kann. Diese Führung gerät erst im Schlussviertel wieder in Gefahr. Doch immer dann, wenn Südwest das Spiel kippen will, wehren sich unsere Männer effektiv. Insgesamt 14 Dreier finden bei uns ihren Weg ins Ziel.

Überragend bei uns: Spielertrainer Milan Pesic mit 22 Punkten, 4 Dreiern, 8/8 Freiwürfen und zahlreichen Assists. Mit Friedrich Lennartz (16, 1×3), Kai Zimmermann (14, 4×3), Thomas Tripp (13, 1×3) und Kevin Schaffartzik (11, 3×3) treffen noch vier weitere Spieler zweistellig. Star des Abends ist aber Youngster Tom Benk (6 Punkte, Archivfoto), der im Aufbau toll spielt und Milan und Kevin die notwendigen Pausen verschafft. Auch Leonik Wadehn darf seine ersten Regio-Minuten schnuppern. 

Statistik unter https://www.basketball-bund.net/public/ergebnisDetails.jsp?type=1&spielplan_id=1645151&liga_id=22528&defaultview=1

Start in die neue Regionalliga-Saison!

Unsere Herren müssen am Sonnabend (19 Uhr) zum Auftakt beim RSV Stahnsdorf antreten.

Nach dem dritten Platz in der vergangenen Saison erwartet unser Team eine herausfordernde neue Saison. Zum einen sind bei uns manche Leistungsträger an oder sogar über die 40 Jahre gerückt. 

Zum Anderen sind die Aufsteiger Potsdam und BG 2000 Teams, die in der erweiterten Spitzengruppe gesehen werden. Bei vier Absteigern wird ein erbitterter Kampf um jedes Spiel erwartet. Wir wollen uns entsprechend möglichst aus den unteren Tabellenregionen fernhalten. Ein Erfolg bei den Jungen Stahnsdorfern wäre wichtig.

Leider ist Chris Kuntze mit Kreuzbandriss noch eine Weile außer Gefecht. Ansonsten wird unser Team aber Konkurrenzfähig sein. Coachen wird erneut Milan Pesic.

Ü60 | Vier DBVler holen WM-Bronze in Italien

Mit John Dronsella, Matthias Bergmann-Listing, Wolfgang Ludwig und Burkhard Schröder stellte der DBV-Charlottenburg vier der 10 Spieler der deutschen Mannschaft, die am vergangenen Sonntag bei der Weltmeisterschaft der Senioren in der Altersklasse Ü60 im italienischen Montecatini in der Toskana den dritten Platz belegte. 

Das Finale hatte das Team im Halbfinale mit 51:57 knapp gegen Italien verpasst, hier zeigte sich, dass die Italiener an diesem Tag einen Deut besser waren. 

In einem spannenden Spiel um Platz drei siegte das deutsche Team Porto Rico mit 75:68! 

Die Freude war riesengroß, als im Anschluss an das Finale, das die USA klar gegen Italien gewinnen konnte, die Bronzemedaillen überreicht wurden. 

Nachdem man die Vorrunde souverän als Gruppenerster (Siege gegen Argentinien, Litauen und die Ukraine) überstanden hatte, traf das Team im Viertelfinale auf Serbien. Auch hier zeigte sich die Ausgeglichenheit und die individuelle Stärke der Mannschaft. Serbien wurde mit 75:53 bezwungen. 

Damit erreichte die Mannschaft einen weiteren Erfolg, war sie doch bei der letzten WM in Griechenland sogar Weltmeister in der Altersklasse Ü55 geworden. 

Ü40 | Last-Second-Niederlage im Finale

Zwei Tage, zwei „Endspiele“, davon ein Finale.

Vermeintlich nominell geschwächt reisten wir mit einem achtköpfigen Team über München nach Rott am Inn, in der Nähe von Rosenheim. Dieses kleine geographische Detail ist für das Turnier und dessen Verlauf nicht ohne Belang – dazu später mehr.

Erst recht wenige Tage vor Turnierbeginn wurde klar, dass wir nicht mit unserer Top-Besetzung auflaufen könnten, da Drazan Tomic, Igor Rücker, Nils Collingro, Justus Strauven, sowie Patrick Femerling verhindert sein würden.

Von Schwächung wollten die verbliebenen acht „Berlin Bad Boys“ aber nichts wissen; kämpferisch-hochmotiviert waren wir schon bei der Anreise ins malerische bayerische Alpenvorland.

Viel Verantwortung lag auf den Schultern der Mannschaft um den nach langer Spielpause kürzlich erst wieder genesenen Niklas Lütcke, um den Titel von 2016 zu verteidigen und den Pokal in der Hauptstadt zu lassen.

Bestehend aus zwei Gruppen à 4 Teams galt es bei diesem Format am Samstag zwei Vorrundenspiele (Modus: 4 x 7 Minuten), sonntags dann eines, zu bestreiten und mit einem Gruppensieg direkt ins Finale einzuziehen. Bei diesem Format darf man sich keinen Patzer erlauben, der Grat zwischen erstem oder letztem Platz ist da sehr schmal…

Der Spielplan wurde vom Ausrichter leider erst sehr kurzfristig vor dem Turnier bekannt gegeben – da waren die „Red Eye“-Flüge TXL-MUC schon längst gebucht. Auf diese Weise kamen wir somit aber schon viel früher als nötig, für uns untypisch, in die Halle.

Witzigerweise war wie 2 Wochen zuvor bei der Ü45-DM in Düsseldorf unser erster Gegner die TSG Wiesloch mit einem recht ähnlichen, aber dezimierten Kader.

Nach einer knappen ersten Halbzeit ging den Tigers dann doch letztlich die Kraft aus und das Spiel schließlich mit 55:33 an den DBV. 1. Spiel, 1. Sieg.

Gegen die TG Würzburg stand am Abend unser erstes „Endspiel“ an, gegen einen unserer härtesten Gegner der vergangenen vier Jahre – ein wahrer „Clásico“, der 2014 mit dem historischen Duell zwischen den Ex-Nationalspielern Denis Wucherer und Drazan Tomic bei der „DM Daheim“ in Berlin und somit dem Beginn unserer dreijährigen Ü40-Regentschaft (2014-2016) begann.

Wie gesagt: erinnerungswürdige, hart umkämpfte Matches gingen dieser Paarung voraus, dank auch der steten Mitwirkung der Nowitzki-Bundesliga-Weggefährten Burkhard Steinbach und Nico Wucherer, Bruder des diesmal absenten Denis Wucherer.

Beide Teams gingen sehr motiviert und ebenso konzentriert in die Partie, wobei der DBV dieses Jahr das kompaktere Team sein sollte – jedes Viertel wurde jeweils klar gewonnen. Endergebnis zum ersten Mal eher deutlich: 64:39 für den DBV. Welch‘ Erleichterung!

Ein Riesenschritt in Richtung Gruppensieg und somit Finalteilnahme war getan; beseelt-beherzt ging es zur tollen Players‘ Party in einer großen, umgebauten Scheune.

Wie wir dort erfuhren, hatte die BG Köln zuvor gegen die Wiesloch Tigers gewonnen, sodass wir beim Morgenspiel am Sonntag unbedingt siegen mussten, um sicher Gruppenerster zu werden.

Dieses veritable „Kater-Spiel“ gegen die BG Köln, bei dem einem Spieler auf Gegners Seite sogar ein Freiwurf-Air Ball gelang, ging hart umkämpft als unser bis dato „engstes“ Spiel mit 46:40 an uns. Anstrengend war’s…

Ziel erreicht: Gruppensieg, zweites „Endspiel“, ergo Finale.
Die Titelverteidigung war möglich!

Gegner: die TSV 1860 Rosenheim (Fast) wie erwartet.

Wie die TG Würzburg ein harter Rivale vieler Jahre.

Wie eingangs erwähnt, war Rott am Inn für die TSV 1860 Rosenheim quasi ein Heimstandort, was sich darin äußerte, dass die TSV mit einem größt- und stärkst möglichen Kader und den für ihn meist möglichen Fans anreisen konnte.

Am Sonntag um 15.40 Uhr ging das Finale gegen die Rosenheimer um ihren Kapitän und „Spiritus Rector“ Christian März über die Bühne, die schon lange den Gang aufs oberste Treppchen begehrten.

Sehr gut mental auf den Gegner eingestellt, voller Adrenalin und (Körper-) Spannung ging unser gesamtes Team in dieses Finale. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (14:14) konnte der DBV sich zur der Halbzeitpause etwas absetzen (29:24).

Der Vorsprung schmolz aber nach dem Seitenwechsel (43:42 für den DBV, nach dem 3. Viertel) und die konzentrierter agierenden Rosenheimer zogen sogar im Laufe des vierten Viertels peu-à-peu davon.

Die schier unerträgliche Spannung erreichte ihren Höhepunkt in den letzten 25 Sekunden: der DBV bekam nach einer Auszeit beim Stand 53:54 für die TSV 1860 den Ball für einen erneuten Führungswechsel, doch der Wurf fiel daneben. Wir foulten nach dem verfehlten Wurf prompt und baten die Bayern an die Linie, wohlwissend, dass man in den restlichen fünf Sekunden noch einen vernünftigen Angriff auf die Beine stellen könnte.

Allerdings ging dieser Plan nicht wie gewünscht auf: Rosenheim traf keinen der beiden Freiwürfe, schnappte sich aber dafür den Rebound und spielte dann souverän die „Uhr runter“.

Bitter enttäuscht, aber letztlich doch stolz über das Geleistete ging für uns ein wirklich tolles Turnier mit der Silbermedaille zu Ende – nur ein einziger Punkt für Gold fehlte.

Das Finale war ein hochklassiges, rassiges Spiel, für das sich auch die zahlreichen Zuschauer und der gastgebende Veranstalter bei allen Beteiligten explizit bedankten.
Gratulation an die TSV 1860 Rosenheim!

Insgesamt war es ein schönes, sehr gut organisiertes Turnier mit tadellosen Leistungen der Kampfgerichte. Die letzten Spielminuten wurden sogar als Ticker auf Facebook kommuniziert – bundesweit wurde dieses Spiel verfolgt und kommentiert; ein Novum.

Es hat uns allen viel Spaß gemacht und wir haben wieder ein neues Ziel: Auf ein Neues – den Titelgewinn 2018!

Im Foto: Laurens Lipperheide (10), Niklas Lütcke (15), Oliver Stamm (9), Jens Kollat (12), Sebastian Schäplitz (5), Kai Zimmermann (14), Oliver Lenhardt (6), Christian Krämer (17)

Ü50 | In Erlangen war der Wurm drin

Die Ü50 konnte am Wochenende an die gute Leistung der Vorgänger nicht anknüpfen und kam aus der Deutschen Meisterschaft in Erlangen nur mit einem achten Platz zurück. Mitgewirkt hat sicher auch die gleichzeitig stattfindende Deutsche Meisterschaft der Ü40, wodurch unser Team leicht ersatzgeschwächt ins Rennen ging.

Schon die Vorzeichen deuteten an, dass unsere Truppe in Franken nicht das beste Wochenende erwischt hatte. Denn schon beim Auftaktspiel musste der DBV Charlottenburg die erste Niederlage hinnehmen. 

In den beiden folgenden Spielen ging es dann zunächst darum, die Zwischenrunde zu erreichen: Mit grossartiger Kampfleistung errang man zwei knappe Siege gehen Göttingen (+6) und BG Köln (+3) und schaffte sogar noch den Gruppensieg. 

Das Ganze hat aber zu viel Energie gekostet und so verlor man im Viertelfinale nach hartem und teilweise unsportlichem Spiel mit drei gegen die Spielgemeinschaft Feuerbach / Marbach. 

Die beiden Niederlagen am Sonntag machten es dann deutlich, dass Erlangen dieses Jahr kein gutes Pflaster war. Der DBV Charlottenburg wurde am Ende nur Achter.

Deutscher Meister wurde die Spielgemeinschaft Erlangen / Ansbach (Foto). Im Endspiel besiegte das Team den Erzrivalen aus Breitengüßbach deutlich mit 55:36. 

Ü55 | Dritter Platz in München

Die Saison der Deutschen Meisterschaften beginnt für unsere Senioren mit einem Platz auf dem Podest.

Die Ü55 musste allerdings einen Rückschritt im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen und sich mit dem dritten Platz beim Turnier in München begnügen. 

Dass es keine einfache Aufgabe werden würde, wieder das Finale zu erreichen, war schon im Vorfeld – aufgrund der  vielen Ausfälle – klar. Dennoch kämpfte sich die Mannschaft makellos durch die Vorrunde und ging Dank des Gruppensieges Turnierfavorit München Basket aus dem Weg. Beide Spiele wurden souverän gemeistert: Zum Auftakt wurde Darmstadt mit 60:22 geschlagen, der Gruppensieg stand nach dem 41:20-Erfolg gegen Kiel/Kronshagen fest.

Im Viertelfinale hieß der Gegner Gießen/Krofdorf. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit (18:16) setzte sich der DBV Charlottenburg ab und buchte mit dem letztlich verdienten 36:23-Sieg sein Ticket fürs Halbfinale. 

Hier wartete Köln mit den ehemaligen Bundesligisten Körner und Pappert auf unser Team. Die Partie verlief unterhaltsam und ausgeglichen (17:21 zur Halbzeit) bis zu den entscheidenden Sekunden, in denen die Rheinländer einen kühleren Kopf behielten und am Ende den denkbar knappen 35:33-Sieg einfuhren. 

Im Spiel um Platz Drei standen sich dann der DBV Charlottenburg und Saarlouis gegenüber. Der DBV startete besser ins Spiel und erarbeitete sich einen guten Vorsprung zur Halbzeit (24:10). Allerdings reichte es nicht, um den Gegner vorzeitig in die Knie zu zwingen. Saarlouis kämpfte sich heran, aber am Ende durften unsere Senioren doch jubeln (35:33). Bronze!

Resümee: „Es war ein schönes Wochenende. Zum sportlichen: Einerseits etwas Enttäuschung, dass wir den „großen Wurf“ durch die knappe Niederlage im Halbfinale gegen Köln verpasst haben, andererseits aber auch Stolz und Zufriedenheit, dass wir den dritten Platz erreicht haben, vor allem, wenn man bedenkt unter welchen Voraussetzungen wir angetreten sind: 5 der 8 Spieler waren Ü60er, etliche Spieler haben gefehlt: Kühni, John, Wossi, Carsten, Stefan. Ich bin wirklich stolz wie sich alle in diesem Team mit z.T. veränderten Rollen sehr mannschaftsdienlich eingebracht haben! Sonst wären wir nicht Dritte geworden“, zieht Wolfgang sein Fazit. „Wir haben tollen Basketball gespielt, super verteidigt und vor allem einen Teamspirit wie lange nicht mehr gehabt“, fügt Lutz hinzu. 

Im Finale setzte sich Köln gegen München Basket mit 38:33 durch. So konnten die Münchner den Erfolg vom vergangenen Jahr nicht wiederholen. 

Nächste Woche steht für unsere Truppe schon die nächste Aufgabe an. Die Ü45 fährt nach Düsseldorf. 

Deutsche Meisterschaften: Die Ü55 macht den Anfang

Am kommenden Wochenende starten für die Senioren des DBV die Wochen mit den zahlreichen Meisterschaften des Jahres. Aufgrund etlicher Verletzungssorgen und anderweitiger Verpflichtungen wird es wieder spannend, wie die Besetzungen der Teams jeweils aussehen werden. In diesem Jahr gilt es, lediglich einen Titel zu verteidigen, da wir uns in 2016 nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben.

Den Reigen eröffnen in diesem Jahr die Ü55-er. Und bereits hier müssen wir ohne unseren Rookie Frank, ohne unseren Topscorer John Dronsella, der mit der kanadischen Ü-Nationalmannschaft auf Goldsuche in Neuseeland geht, und ohne den etatmäßigen Pointguard Wossi nach München, der „Weltstadt mit Herz“, reisen. Wir hoffen in jedem Fall, ein paar gute Spiele abliefern zu können und die Finalrunde zu erreichen. Und nebenbei trifft man am geselligen Samstagabend viele Wegbegleiter alter Tage.

In Mai geht es dann richtig zur Sache. Am 20./21. Mai findet die deutsche Meisterschaft der Altersklasse Ü40 in Rott (Bayern). Die Ü50 ist am 20./21. Mai gefordert und die Ü60 tritt als letzte am 27./28. Mai.

Die Ü35 hat hingegen die Finalrunde verpasst. Im Quali-Turnier kam es schon im Halbfinale zum Duell gegen die ewigen Rivalen von SC Rist Wedel, die das Spiel knapp gewannen und sich das Ticket für das Endturnier in Hagen sicherten. Die Ü40 revanchierte sich wenige Wochen später und warf dann Rist Wedel aus dem Endturnier raus.

Übersicht der Deutschen Meister Ü32 bis Ü65

 

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