Artikel der Kategorie: Herren News

OL | DBV im gesicherten Mittelfeld

Nach 18 Spieltagen stehen die Herren 1 des DBV in der Berliner Oberliga mit einer Bilanz von 8 Siegen zu 10 Niederlagen im gesicherten Mittelfeld der Liga.

Nach einem furiosen Zwischenspurt vor Weihnachten wurden im Januar und Februar nun lediglich noch Alba Berlin 2 und die BG Zehlendorf besiegt. Es gab knappe Niederlagen gegen den Berliner SC und den Tabellenführer Freibeuter 2010.

Vor allem gegen den Tabellenführer aus Friedrichshain konnte man mit einem 64:66 auf sich aufmerksam machen. Die Jungs waren heiß auf das Spiel, auch wenn Topscorer Pablo Gallardo Ruiz aufgrund einer Knöchelverletzung nicht mitwirken konnte. Der Tabellenführer begann das erste Viertel mit einer Reihe von erfolgreichen Schnellangriffen und Dreiern und hatte so bereits 23 Punkte nach dem ersten Viertel auf dem Konto. Der DBV dagegen nur 17. Im 2. Viertel stellte Coach Joey Ney auf Zone um. Diese hatte im Laufe der Saison schon das ein oder andere Team reichlich überfordert. So auch diesmal. Man kämpfte sich heran und konnte zur Halbzeit auf 40:42 verkürzen.

Das dritte Viertel war geprägt von Fehlwürfen auf beiden Seiten. Sowohl der DBV als auch die Freibeuter konnten kaum Punkte sammeln. Und so ging man mit 52:56 ins letzte Viertel. Der Trend setzte sich fort. So entwickelte sich ein knappes Spiel mit viel Spannung und taktieren auf beiden Seiten. Der DBV könnte sogar einmalig bei 59:58 in Führung gehen. Leider folgten in der Schlussphase 4 Ballverluste und man konnte den letzten Angriff auf eigener Seite beim Stand von 64:66 nicht erfolgreich beenden. Trotzdem kann man zufrieden sein. Es brauchte 21/24 Freiwürfen auf Seite der Freibeuter um den Sieg zu sichern. Linus Briesemeister (Foto) überzeugte mit 19 Punkten für den DBV und auch Arman Yolci stach mit 13 Punkten positiv heraus. Debütant Michael Williams steuerte in seinem ersten Heimspiel auch 10 Punkte hinzu. Michael ist 2000er Jahrgang und spielte von der u8 bis zur u14 beim DBV bevor er die letzten 5 Jahre in den USA lebte und nun zurück in Berlin ist und hoffentlich bei uns ein Zuhause findet.

Wir sind sehr froh ihn in unseren Reihen zu haben und er verkörpert die junge, energetische DBV-Einstellung die wir mit diesem Team vermitteln wollen. Bis zum Saisonende stehen noch Spiele gegen Pankow, Hermsdorf, Berlin Tiger und Fridenauer TSC an. Gerade die mittleren beiden Spiele sollten interessant werden, da die Hinspiel knapp und ärgerlich verloren wurden.

Das nächste Heimspiel findet am 07.03 um 20 Uhr in der Schillerstraße statt bevor am 14.03 und am 29.03 jeweils um 18 Uhr in gleicher Halle die letzten beiden Saisonspiele stattfinden.

Ü35 ist norddeutscher Meister

Unsere Senioren Ü35 sind Norddeutscher Meister und damit qualifiziert für die deutschen Meisterschaften. Die finden am 16. und 17. Mai wohl auch in Berlin statt.

Das wohl wichtigste Spiel war dann auch gleich das erste. Gegen den aktuellen norddeutschen Meister BGZ ging es sofort um alles.

Zehlendorf brachte wie gewohnt zwölf exzellent angezogene Spieler an den Start. Wir waren aber diesmal auch immerhin acht. Und weil stets nur fünf spielen konnten, entwickelte sich das erwartet ausgeglichene und umkämpfte Gefecht.

Beide Teams hatten Probleme, gegen die sehr engagierten Verteidiger zu anständigen Abschlüssen zu kommen. Wir erarbeiteten uns dennoch im zweiten Viertel eine kleine Führung, die wir bis zum Schluss nicht mehr abgaben (31:23).

Damit war der Grundstein gelegt. Im zweiten Spiel gegen Hamburg Altona reichte uns eine ordentliche Leistung, um 44:30 die Oberhand zu behalten.

Am Sonntag Vormittag hatten wir dann das Vergnügen gegen die alten Recken aus Wolfenbüttel. Und die erwiesen sich mal wieder als ausgesprochen hartnäckiger Kontrahent. Angeführt von ProB-Legende Henje Knopke hier sind die Niedersachsen das Spiel bis in die letzten Sekunden offen. Wir stellten uns mehrmals zu doof an, den Sack zuzumachen. Am Ende reichte es dennoch für den dritten Sieg (48:43).

Zum Abschluss gab es noch einen Erfolg gegen die Jungs aus Bernau. Wir beendeten das Turnier also mit der makellosen Bilanz von vier Siegen.

Wermutstropfen: Olli Schneider riss sich zwei Bänder im Fußgelenk und fällt für den Rest der Landesliga-Saison aus. Bei den deutschen sollte er aber wieder fit sein. Vielen Dank auch an Igor und Niklas, die bei uns aushalfen.

DBV: Christian Schnürmacher, Oliver Schneider, Manuel Zimmermann, Branimir Vuletic, Anzdrej Wilczewski, Konstanze Linnartz, Nico Linnartz, Kai Zimmermann, Niklas Lütcke, Igor Rücker

He OL | Positive Zwischenbilanz

Es ist eisig. Es ist kalt. Es ist dunkel.
Aber wir betreiben ja zum Glück einen Hallensport. Und diesen haben wir im Oktober und November sogar sehr erfolgreich ausgeübt. Nach anfänglichen startschwierigkeiten und einer zwischenzeitlichen Bilanz von 2:5 in der Berliner Oberliga können wir zum Jahreswechsel auf eine ausgeglichene Bilanz von sechs Siegen und sechs Niederlagen und den sechsten Platz blicken. Dies ist vor allem ein verdienst der mannschaftlichen Entwicklung der letzten zwei Monate.

Viele der Spieler spielen ihr erstes Jahr im Herrenbereich oder das erste Jahr auf solch einem Niveau. Außerdem haben viele Spieler vorher noch nie zusammen gespielt. Dies ist in dieser Berliner Oberliga ein klarer Nachteil, weil viele Teams über Jahre hinweg in gleichbleibender Besetzung auftreten.

Nach einem Teammeeting nach nur 2 Siegen aus 7 spielen wurde eine klare Marschrichtung vorgegeben: Wir wollen einen RUN starten. So hat man bei uns in der Folgezeit einen großen Sprung was zusammenhalt und gemeinsame taktische Ausrichtung angeht erkennen können und so konnten hintereinander VfL Lichtenrade, Friedenauer TSC, Weddinger Wiesel und nochmals der VfL Lichtenrade besiegt werden bevor unser Run vor Weihnachten von den Wieseln nach 4 Siegen in folge gestoppt wurde.

Verschiedene Spieler konnten Akzente setzen und immer wieder Zeigen, dass sie sich weiter entwickelt haben. So konnte z.B. Pablo Gallardo Ruiz im ersten Spiel gegen Lichtenrade ganze 31 Punkte verzeichnen. Julian Hörske kam im ersten Spiel gegen die Wiesel auf 14 Punkte und auf seine bis dato Höchste Ausbeute diese Saison.

Unser NBBLer Ferdinand von Saldern verwandelte im Spiel gegen den Friedenauer TSC ganze fünf Dreier. Die Liste setzt sich fort. Außerdem ist Leon Fraile nach langer Sprungelenkverletzung wieder einsatzfähig und konnte gegen Lichtenrade und Friedenau jeweils 15 Minuten Einsatzzeit verbuchen. Dies ist auch bitter nötig, da uns Franck Cedric Fienyom Foudouop leider zum SSC Südwest in die 2. Regionalliga verlassen hat.

Nichtsdestotrotz findet sich das Team von Woche zu Woche mehr und wächst zusammen. Wir werden Versuchen in der Rückrunde nochmal
gehörig anzugreifen und Stück für Stück Schritte als Mannschaft nach vorne zu machen.

Ü40-Herren des DBV holen Bronze!

Die Ü40-Herren des DBV Charlottenburg haben bei den Deutschen Meisterschaften 2019 den 3. Platz errungen. Anfühlen tut sich die Bronzemedaille wie eine silberne.

Am vergangenen Wochenende begaben sich 10 DBV-Spieler nach Hagen, wo der SV 70 Hagen-Haspe seine Gäste empfing.

8 Teams waren bei der Endrunde am Start, die je 2 Vierergruppen bildeten. Keine Überkreuzspiele, damit keine Halbfinalspiele, sondern nur der Gruppensieger kommt ins Finale. Alle teilnehmenden Teams mussten sich im Vorfeld über ihre jeweiligen Regionalmeisterschaften qualifizieren.

Harte Gruppe für den DBV

Da sich unser Team wegen einiger Spielerausfälle zuvor „nur“ als norddeutscher Vizemeister qualifiziert hatte, war man nicht als Gruppenkopf gesetzt. Die Konsequenz: der DBV hatte Gastgeber Hagen und Rosenheim, jeweils erste ihrer Regionalmeisterschaften, in der Gruppe.

Los ging es für den DBV gegen den Turnierfavoriten, den SV 70 Hagen-Haspe, der sich in kompletter Kaderstärke mit ca. 20 Spielern aufwärmte.

Der DBV begann sehr stark, insbesondere der einzige „Rookie“ im Team, Daniel Hönicke tat sich mit sehr starken Aktionen hervor. Leider konnte das Team aber die anfängliche Qualität insbesondere im 2.Viertel nicht beibehalten – nach zwischenzeitlichen minus 20 Punkten verlor man am Ende 48-59.

Ziemlich enttäuscht und mit der Analyse der Niederlage intensiv beschäftigt, begab man sich in die längere Nachmittagspause. Am frühen Abend stand das Spiel gegen die TSV Rosenheim an, der man zuletzt 2017 im Finale in deren bayerischen Heimat Rott am Inn nur äußerst knapp unterlegen war. Ein recht ausgeglichenes Spiel ging nach beherztem Kampf 41-38 für den DBV aus. Ein „weiter“ Dreier von Niklas Lütcke brachte kurz vor Ende die Entscheidung.

Leistungssteigerung nach dem gemeinsamen Abend

Den Abend ließ man bei deftigem Essen und einigen Bieren bei der „Players Party“ mit den ebenfalls eingeladenen Teilnehmerinnen der Ü40-Damen-DM ausklingen.

Das interne Beisammensein tat unserer Mannschaft gut.
Die beiden Spiele am Sonntag offenbarten die DBV-typische spielerische und ansehnliche Qualität, die am Tag davor nicht so sichtbar war.

Das erste Sonntagsspiel wurde souverän mit zahlreichen attraktiven Szenen 77:25 gegen den MJC Trier gewonnen.

Spiel um Bronze als Revanche für die Norddeutsche Meisterschaft 

Das Spiel um Platz 3 wurde zwischen dem DBV und dem MTV/ BG Wolfenbüttel ausgetragen – der uns bestens bekannte norddeutsche Meister, der seine Gruppe als Zweitplatzierter beendet hatte.

Der MTV um ex-Bundesligaspieler Oliver Braun begann stark, doch unsere Center Daniel Hönicke und Christian Krämer waren in dieser Partie kaum aufzuhalten. Mit einer begeisternden und sehr schön anzusehenden Teamleistung enteilte man dem Gegner, rang ihn nieder und gewann schließlich deutlich 58:32.

Ein versöhnliches Ende mit zwei ganz tollen Spielen am Sonntag, nach dem holprigen Start am Samstag.

Da das Endspiel mit einem fulminanten 80:21-Sieg vom SV 70 Hagen-Haspe gegen die eher zahnlosen „Tigers“ der TSG Wiesloch gewonnen wurde, fühlte man sich dank des im Vergleich besseren Abschneidens gegen den gastgebenden Meister insgeheim als Vizemeister. Nach den Leistungen am Sonntag stellte sich die Frage, wie es wohl in einem Finale gegen Hagen ausgegangen wäre.

Es hat mal wieder viel Spaß gemacht, den DBV bei diesen Ü-Meisterschaften zu vertreten und den guten Ruf des Vereins zu pflegen. Auf ein Neues dann wieder, in 2020!

Die Ü40-Herren des DBV Charlottenburg (Foto):
Laurens Lipperheide, Igor Rücker, Daniel Hönicke, Oliver Stamm, Gregor Marweld, Jens Kollat, Niklas Lütcke, Oliver Lenhardt, Kai Zimmermann, Christian Krämer.

Ü45-Herren des DBV sind Deutscher Meister 2019!

Die Ü45-Herren des DBV Charlottenburg haben nach der Vizemeisterschaft 2018 den Pokal wieder nach Berlin gebracht. Im hessischen Taunus, in Kronberg, begab sich das Team auf die erfolgreiche Mission “Gold“!

In einem sehr hart umkämpften und spannungsvollen Finale wurde der Titel nach der Vizemeisterschaft im Vorjahr wieder zurück an die Spree geholt. Ein von unbedingtem Siegeswillen geprägter Teamgeist verhalf in den letzten 2.45 Minuten zu einem 14:2-Punkte-Lauf und führte zum 54:52 Thriller-Finalsieg über den SC Rist Wedel, den Titelverteidiger und DBV-Dauerkontrahenten um den Guard André Bade.

Endlich einmal ein 12 Spieler starker, gesunder Kader um den titelhungrigen Captain Oliver Lenhardt machte sich am vergangenen Wochenende nach Kronberg bei Frankfurt am Main auf, um die Deutsche Meisterschaft der Ü45 zu gewinnen.

Mit Drazan Tomic, Niklas Lütcke und Christian Krämer waren drei „Rookies“ (Jahrgang`74) im Team. Optisch war das Team bestens aufgestellt, da ein namhafter Sponsor neuerlich die komplette Ausrüstung für die Gold-Mission zur Verfügung stellte.

Hierfür nochmals herzlichen Dank an Engel & Völkers Commercial Berlin!
16 Teams waren bei der Endrunde am Start, die 4 Vierergruppen bildeten.

Die ersten achtplatzierten des Vorjahres waren gesetzt. Die beiden ersten jeder Gruppe zogen in die Viertelfinalrunde ein.

Die Kurzspiel-Vorrunde am Samstag verlief für den DBV ohne große Probleme und Überraschungen. Für die Gegner gelegentlich überraschend und die Zuschauer/ innen oft unterhaltsam, waren im Spiel des DBV schöne Stafetten und Kombinationen, die Eingeweihte an alte Westberliner Freiplatz-Zeiten erinnerten. Bei den souveränen Siegen gegen den sehr engagierten und tollen Gastgeber MTV Kronberg (45:31), die BG Halstenbek-Pinneberg (40:22) und – um den Gruppensieg – die SV Haspe 70 Hagen (50:10!) konnte durchgängig „rotiert“ werden.

Im Viertelfinale gab es am Samstag noch einen ebenfalls souveränen Sieg gegen einen unserer Lieblings-Gegner, den Zweiten der Gruppe A, den TV Georgsmarienhütte (45:24).
Im Anschluss relaxte die Mannschaft im SPA-Bereich des mondänen Dorint Hotels in Oberursel.

Am Sonntagmorgen stand das Halbfinale gegen die netten Herren des UBC Münster an, die ihre Gruppe und das Viertelfinale ebenfalls souverän gewonnen hatten und sich durchaus Chancen gegen uns ausgerechnet hatten, wie sie am Vorabend nicht vergaßen, zu betonen.

Dieses körperbetonte und hart umkämpfte Match ging nach einem 1-Punkt-Rückstand zur Halbzeit schließlich mit 38:29 zugunsten des DBV aus.

Sonntag, 14.00 Uhr war wieder „High Noon“ – das Finale gegen die „Risters“, den SC Rist Wedel, die Neuauflage des Finales 2018. Eine jahrzehntelange Dauerrivalität.

Gespielt wurden 4 x 7 Minuten.
Die Partie begann auf beiden Seiten etwas nervös, der DBV musste auf seiner Seite damit umgehen, dass sich Center Collingro zuvor beim Aufwärmen verletzt hatte und kaum eingreifen können würde.

Nach dem ersten Viertel stand es 12:9 für den DBV, es ging hin und her. In der 10. Minute stand es 14:15, durch einen kurzen 8-Punkte-Run (Dreier durch Tomic, Zweier Lipperheide, Dreier Rücker) zum 22:15 wurde dann Wedel zur ersten Auszeit gezwungen. Mit einer 27:23-Führung ging es in die Pause. Die „Risters“ waren aber stets extrem bissig und konnten somit zahlreiche wichtige Rebounds für sich verbuchen, insbesondere in der Offense. Wedel wurde stärker, kam ran. Ein offener Schlagabtausch. In den sehr ereignisreichen zwei Minuten (19./ 20.) vergab Bade zwei Freiwürfe, es punktete der wieselflinke „Rister“ Eydel zum 33:33. Dann: Dreier durch Lenhardt, Dreier Bade und Dreier Tomic in direkter Folge, sowie ein späterer Dreier durch Pröhl erbrachten den 39:40-Stand zum Ende des dritten Viertels.

Das vierte Viertel begann deprimierend für den DBV, bis zur 26. Minute gelang nur Strauven ein Freiwurf-Erfolg.
2.45 Minuten vor Schluss lag man mit 10 Punkten hinten. Die Köpfe auf der Bank hingen etwas tief.

Doch nun sollte die Zeit von den zwei unermüdlichen Routiniers Kollat und Lütcke und Kämpfer-Rookie Tomic kommen! Der DBV kämpfte sich beeindruckend zurück. Die Defense war aggressiv und die Offense lief an:
Mit dem Rücken zur Wand spielten diese Drei groß auf: ein 8-Meter-Dreier von Lütcke, ein Inside-Zweier durch Kollat, ein Fastbreak-„In-Your-Face“-Dreier von Tomic: der DBV war auf 2 Punkte wieder dran (48:50/27. Minute). Wedel traf wieder. 48:52. Ein Freiwurf-Treffer von Rücker, ein Spin-Move zum Korb von Lütcke. Alles diesmal vom SC Rist unbeantwortet: nur noch 1 Punkt Rückstand. 51:52.

Eine sehr strittige Sprungballentscheidung gegen den DBV 23 Sekunden vor Schluss erbrachte Ballbesitz und Einwurf für Wedel, der aber direkt „gestealt“ werden konnte. 10 Sekunden vor Schluss wurde Tomic gefoult, es gab zwei Freiwürfe,„down by one“.Treffer: unentschieden. 52:52. Zweiter Freiwurf: verfehlt!
Dann aber, aus dem Nichts herbeigeflogen, der Meisterschafts-Offensivrebound durch Kollat mit Tip-Off zu Tomic, der wiederum passte zu Lütcke, der den „Championship-winning“-Korbleger verwandelte!

54:52, nach 40:50 fast 3 Minuten zuvor.

Meisterschaft!

Das Team im Freudentaumel.
Aber: Das Spiel war noch nicht vorbei!
Die Schiedsrichter gewährten 4,1 Sekunden vor Spielende eine Auszeit, die Wedel zuvor angemeldet, aber niemand seitens DBV mitbekommen hatte. Einwurf Vorfeld. Die Sekunden eine halbe Ewigkeit für den DBV. Man verteidigte mit den letzten Kräften. Bade erhielt den Ball und legte diesen Korbleger unter Bedrängnis aber nur auf das Gestänge.
Abpfiff!
Endlich!
Deutscher Meister Herren Ü45: DBV Charlottenburg!

Das Meisterteam des DBV Charlottenburg bedankt sich herzlich bei den Ausrichtern, dem MTV Kronberg mit seinen zahlreichen Helfern/innen, den Schiedsrichtern/innen und den Zuständigen an den Anschreibetischen!

Großer Respekt auch an den SC Rist Wedel, der ein ebenbürtiger Gegner war und der sich – trotz der ständigen emotionalen Rangeleien auf dem Spielfeld – als sehr fairer und sympathischer zweiter Sieger gab.

Deutsche Meister 2019 Herren Ü45:
Oliver Lenhardt #6, Gregor Marweld #7, Oliver Stamm #9, Drazan Tomic #10, Jens Kollat #12, Igor Rücker #14, Nils Collingro #13, Niklas Lütcke #15; Justus Strauven #16, Laurens Lipperheide #32, Christian Krämer #74 und Axel Bree #91.

2. RLO | Nun ist es also doch passiert…

Nun ist es also doch passiert: Zum ersten Mal in der Geschichte des DBV Charlottenburg gibt es keine Herrenmannschaft in der Regionalliga mehr. Unsere erste Herren steigt nach dem Sieg von TuS Lichterfelde gegen BG 2000 als Vorletzter in die Oberliga ab.

Nur sechs Siege aus 20 Spielen waren nicht genug. Obwohl es zwei Siege gegen TuSLi gab, zogen die Lichterfelder mit insgesamt sieben Siegen am letzten Spieltag noch vorbei.

Am Ende hat ein Sieg gefehlt

Wir hatten es versäumt, in den letzten drei Spielen, die allesamt zu gewinnen waren, den notwendigen letzten Erfolg einzufahren. Diese große Enttäuschung ist die Konsequenz aus einer missratenen Saison mit vielen Verletzten, viel schlechter Verteidigung und falschen Vorstellungen.

Das Konzept, die NBBL-Mannschaft mit einigen erfahrenen Akteuren aus dem Stamm der alten Regionalliga-Mannschaft zu unterstützen, hätte funktionieren können. Hätte.

Problem 1: Verletzungspech

Von den Regionalliga-Spieler blieb am Ende kaum noch jemand übrig.

Am härtesten traf uns der Ausfall von Friedrich Lennartz, der sich im Training die Patellasehne gerissen hatte und für den Rest der Saison ausfiel. In der Rückrunde mussten wir auch auf Kevin Schaffartzik verzichten. Damit waren 40 Punkte im Schnitt aus der vergangenen Saison nicht mehr abrufbar. Max Gervink konnte aufgrund von Rückenproblemen kaum spielen, Konst, Milan und Kai quälten sich durch die Saison. Chris kam spät dazu und fiel ebenfalls schnell wieder aus. Wir nahmen Nico aus der zweiten Mannschaft in Anspruch.

So bekamen die jungen Spieler von Coach Stephan McCollister, der die undankbare Aufgabe gut meisterte, viele, viele Minuten. Sie sammelten Erfahrungen, erstaunlicherweise zeigte sich jedoch, dass sie mit der Härte und Körperlichkeit der Regionalliga größere Schwierigkeiten hatten als erwartet.

Problem 2: Die Verteidigung

Am Ende kassierten wir in 20 Spielen über 1600 Punkte. Der mit Abstand schlechteste Wert der Liga.

Verteidigung ist Einstellungssache, diesen Vorwurf muss sich das Team gefallen lassen. Vor allem im eins gegen eins konnten wir viel zu selten unsere Leute halten. Das zeigt auch, dass es mit der Team-Chemie nicht zum besten bestellt war.

Nun ist es passiert und der Verein steht damit vor einer Zäsur. Die alten Regionalliga-Recken hätten sich ohnehin aus der Liga verabschiedet.

Auch die Oberliga-Mannschaft steigt formell nun in die Landesliga ab. Da die vierte Mannschaft aus der Bezirksliga aufstieg, hat der DBV in der kommenden Saison nun einen Oberliga- und zwei Landesligaplätze.

2. RLO | DBV vergibt ersten Matchball

Unsere 1. Herren hat am Wochenende ihre erste Chance zum vorzeitigen Klassenerhalt vergeben. Im Vier-Punkte-Spiel gegen die ebenfalls in Charlottenburg angesiedelte BG 2000 kam es am Ende zu einer deutlichen Niederlage (62:77), die größtenteils dem Fehlstart (6:20) geschuldet war. 

Fehlstart prägt das Spiel

Der DBV Charlottenburg versank in den ersten sieben Spielminuten nur einen Feldwurf und ließ schon sechs von zehn Freiwürfen liegen. Auf der anderen Seite nutzten die Gäste die Fehler in der Verteidigung eiskalt aus, um sich dank der ehemaligen AB-Baskets-Spieler Fadlelmula und Kamke ein gutes Polster zu erarbeiten. 

Der DBV Charlottenburg kam erst nach der ersten Viertelpause ins Spiel und versuchte, das Tempo zu bestimmen. In der Defense wurden ein Gang hochgeschaltet und die Arbeit am Rebound wurde auch effizienter, sodass das schnelle Umschaltspiel endlich umgesetzt wurde. Der Erfolg bleib allerdings so gut wie aus, denn der Korb war an diesem Abend wie vernagelt und auch die einfachen Korbleger den Weg ins Ziel nicht fanden.

Ein kleiner Funken Hoffnung entstand, als Topscorer Lennart Zumbusch (17) den Dreier zum 17:27 (13.) einnetzte; er erlosch aber schnell, weil die BG 2000 weiterhin die Lücke in der Verteidigung vom DBV finden konnte. Weitere schlechte Botschaften lieferte ein Blick auf die persönlichen Fouls: Marc vier,  Kai drei, Konstantin zwei in den ersten drei Minuten. 

BG 2000 baut Vorsprung bis auf 22 Punkte aus

Das Spiel kippte endgültig nach der Halbzeitpause (24:40). Trotz einer guten Anfangsphase sah der DBV den Rückstand in wenigen Minuten bis auf 22 Punkte (35:57). Die Jungs versuchten kämpferisch noch zurückzukommen, es reichte aber nur, um die zweite Halbzeit knapp zu gewinnen (38:37).

Die Enttäuschung für die Klatsche in diesem Vier-Punkte-Spiel wurde ein wenig später durch die Ergebnismeldung aus Lichterfelde gemildert. Denn auch TusLi verlor sein Heimspiel (gegen den BBC Südwest) und bleibt somit ein Sieg hinter unserem Team mit zwei Spielen noch zu bestreiten. Da unsere Jungs beide Partien gegen den Konkurrenten gewonnen haben, hat der DBV weiterhin sein Schicksal in den eigenen Händen. Mit einem Sieg bei Empor am kommenden Samstag wäre ein weiteres Jahr in der 2. Regionalliga gesichert.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Marc Friederici (4), Vincent Friederici (3), Konstantin Linnartz (4), Nico Linnartz (2), Jelani Mayani (4), Felix Mensing, Timotej Micuda (3), Amani Ogette (4), Milan Pesic (12), Leonik Wadehn (1), Kai Zimmermann (8), Lennart Zumbusch (17)

2. RLO | Jetzt wird es eng

Unsere Regionalliga-Herren verloren das extrem wichtige Spiel gegen den SC Südwest mit 83:88. TuS Lichterfelde gewann Seinerseits wie erwartet gegen Bernau II und zog in der Tabelle damit wieder an uns vorbei.

Zwischen diesen beiden Mannschaften wird sich am Ende der zweite Absteiger entscheiden. Beide haben nun fünf Siege auf dem Konto. Wir haben allerdings bereits zwölf Niederlagen, TuSLi erst elf. Dafür gehört uns der direkte Vergleich mit den Lichterfeldern. Die dürften ihrerseits das etwas leichtere Rest-Programm haben.

Wir gehen davon aus, in den letzten drei Spielen mindestens zwei gewinnen zu müssen, um die Klasse zu halten. Es geht nach Rostock, dann gegen BG 2000, das Saisonfinale findet bei Empor Berlin statt.

Sehr ärgerlich, dass wir das Spiel gegen Südwest nicht für uns entscheiden konnten. Das hätte uns den Rest der Saison deutlich vereinfacht.

Die Möglichkeiten dazu waren im gesamten Spiel immer wieder vorhanden. Wir führten mit 33:27, leisteten uns dann aber jede Menge dumme Ballverluste und gerieten wieder in Rückstand.

Kurz vor dem Wechsel schenkten wir Südwest binnen 6 Sekunden mit der Schlusssirene noch sechs Punkte, erst einen Korbleger mit Foul, danach verloren wir nach Einwurf den Ball und kassierten auch noch einen Dreier gegen den Buzzer.

Zu Halbzeit stand es 48:50, wir waren trotzdem noch voll im Spiel. Im dritten Viertel agierten wir im Angriff dann aber viel zu hastig, verloren jede Menge Bälle und erlaubten Südwest zu viele einfache Punkte. Zum Teil übermotiviert, zum Teil aus schwacher Hilfe.
Ergebnis, wir lagen plötzlich mit zwölf Punkten zurück.

Im letzten Viertel schienen wir das Blatt nochmals wenden zu können und kanen bis auf einen Zähler heran. Doch wir stießen den Bock wieder nicht um, sondern erlaubten uns erneut Ballverluste.

Am Ende kam auch noch Vorwurf nur Freiwürfe hinzu. Südwest, an diesem Tag ganz sicher schlagbar, entführte die Punkte und sicherte für sich den Klassenerhalt.

Wir müssen uns nun ganz stark zusammenreißen, um im Finish doch noch die Siege für die Rettung einzufahren.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Marc Friederici (5), Vincent Friederici (4), Chris Kuntze, Nico Linnartz (6), Felix Mensing (11),  Timotej Micuda, Amani Ogette (11), Milan Pesic (5), Leonik Wadehn (27), Kai Zimmermann (3), Lennart Zumbusch (11) 

2.RLO | 1. Herren schafft Sprung auf Platz 9

Unsere 1. Herren hat im Do-or-Die-Spiel gegen Kooperationspartner TuS Lichterfelde einen sehr wichtigen Sieg eingefahren. Durch den 99:68-Erfolg erobert der DBV Charlottenburg den neunten Tabellenplatz und damit den letzten, der das Recht auf ein weiteres Jahr in der Regionalliga sichert.

Das fühlt sich gut an“, jubelt Headcoach Stephan McCollister nach der Schlusssirene. „Das heutige Spiel war sehr wichtig und die Jungs haben die Leistung erbracht, der solche Spiele bedürfen. Wir haben gut verteidigt, gut getroffen und deutlich gemacht, dass wir den Klassenerhalt schaffen wollen.“

Der DBV legte den Grundstein für den Erfolg mit einem fulminanten Start (13:2/6.). Die Gäste kamen mit etwas Verspätung ins Spiel, aber konnten schon im Laufe des zweiten Abschnitts den Rückstand halbieren (24:19). In dieser Phase ließen die Charlottenburger den Gegner fast ohne Widerstand zum Korb ziehen und damit einfache Punkte erzielen.

Die Wende kam kurz danach, als das Zuspiel in der Zone wieder erschwert wurde und die gut ausgespielten Dreier ihren Weg ins Ziel fanden. Vincent Friederici und Lennart Zumbusch leiteten von jenseits der Dreierlinie den Lauf ein, den Leo Wadehn mit vier Punkten abschloss zum 37:25.

Aus der Kabine kamen die Zwillingsbrüder Friederici mit dem Vorsatz, die Sache vorzeitig klarzumachen. Marc traf dreimal aus der Distanz, Vincent trug acht Zähler bei und so wuchs der Vorsprung der immer noch gut verteidigenden Mannschaft auf 20 Punkte (66:46).

Das kurzfristige Ziel – den Sprung auf Platz neun – wurde damit nach 30 Minuten erreicht. Für das langfristige ist der Weg noch lang: „Für den Klassenerhalt brauchen wir noch mindestens zwei Siege, drei wären noch besser.“

Die erste Chance hat unser Team am kommenden Wochenende beim Tabellensiebten, den Halle Rhinos.

2. RLO | He1 auf Augenhöhe mit dem Tabellenzweiten Rostock

Eine auffällige Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte hat es für unsere 1. Herren zum großen Coup gegen den Tabellenzweiten aus Rostock gereicht. Am Ende hieß es 86:93.

Rostock netzt sieben Dreier in der ersten Hälfte ein

Wir haben in der ersten Hälfte nur phasenweise nach Gameplan verteidigt und das hat dazu geführt, dass Rostock viele Dreier eingenetzt hat„, kommentiert Headcoach Stephan McCollister. Siebenmal trafen die Ostseestädter in der ersten Hälfte von Downtown. Wenn es nicht ging, fanden sie im Center Lopez einen sicheren Hafen (20 Zähler schon zur Pause, 34 am Ende).

Das änderte sich nach der Halbzeitpause: Der DBV Charlottenburg konnte beide Gefahrenquellen stummschalten und die eigenen Stärken – gutes und geduldiges Zusammenspiel und Fastbreaks – ausspielen.

Ausgleich im dritten Viertel

So wurde es aus einem zweistelligen Rückstand (39:51) ein sehr spannendes Spiel. Unsere Jungs gingen bissig in die zweite Halbzeit, überraschten die Gegner mit ihrer Intensität und glichen die Partie nach acht Minuten aus (61:61). Anschließend traf Ben zur Führung. „In dieser Phase haben waren wir fast perfekt. Nur fast, weil wir zu viele einfache Korbleger liegen ließen. Aber wir haben gezeigt, dass wir mit den Teams ganz oben auf Augenhöhe spielen können.“

Spannung pur in der Schlussphase

Die letzten zwölf Minuten boten Spannung pur: Rostock versuchte mehr den Korb zu attackieren und einen Gang in der Verteidigung hochzuschalten, der DBV blieb bei seiner Spielweise und versenkte mit dem unaufhaltsamen Kevin (37 Punkte, 25 in der zweiten Hälfte!) drei wichtige Dreier zum 75:72 und dann zum 83:82.

Hier entschied sich die Partie: Rostock zeigte sich treffsicherer von der Freiwurflinie und konnte damit die Führung erneut übernehmen und bis zum Ende verteidigen.

Mit einer Bilanz von drei Siegen aus acht Spielen bleibt der DBV Charlottenburg weiterhin im Tabellenmittelfeld – mit vier Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Lennart Zumbusch (4), Felix Mensing (5), Kevin Schaffartzik (37), Amani Ogette, Laszlo Cavalar (10), Max Gervink (10), Ben Iannis Post (6), Leonik Wadehn (12), Kai Zimmermann (2).

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