Artikel der Kategorie: He Regionalliga 16/17

2. RLO | Jetzt wird es eng

Unsere Regionalliga-Herren verloren das extrem wichtige Spiel gegen den SC Südwest mit 83:88. TuS Lichterfelde gewann Seinerseits wie erwartet gegen Bernau II und zog in der Tabelle damit wieder an uns vorbei.

Zwischen diesen beiden Mannschaften wird sich am Ende der zweite Absteiger entscheiden. Beide haben nun fünf Siege auf dem Konto. Wir haben allerdings bereits zwölf Niederlagen, TuSLi erst elf. Dafür gehört uns der direkte Vergleich mit den Lichterfeldern. Die dürften ihrerseits das etwas leichtere Rest-Programm haben.

Wir gehen davon aus, in den letzten drei Spielen mindestens zwei gewinnen zu müssen, um die Klasse zu halten. Es geht nach Rostock, dann gegen BG 2000, das Saisonfinale findet bei Empor Berlin statt.

Sehr ärgerlich, dass wir das Spiel gegen Südwest nicht für uns entscheiden konnten. Das hätte uns den Rest der Saison deutlich vereinfacht.

Die Möglichkeiten dazu waren im gesamten Spiel immer wieder vorhanden. Wir führten mit 33:27, leisteten uns dann aber jede Menge dumme Ballverluste und gerieten wieder in Rückstand.

Kurz vor dem Wechsel schenkten wir Südwest binnen 6 Sekunden mit der Schlusssirene noch sechs Punkte, erst einen Korbleger mit Foul, danach verloren wir nach Einwurf den Ball und kassierten auch noch einen Dreier gegen den Buzzer.

Zu Halbzeit stand es 48:50, wir waren trotzdem noch voll im Spiel. Im dritten Viertel agierten wir im Angriff dann aber viel zu hastig, verloren jede Menge Bälle und erlaubten Südwest zu viele einfache Punkte. Zum Teil übermotiviert, zum Teil aus schwacher Hilfe.
Ergebnis, wir lagen plötzlich mit zwölf Punkten zurück.

Im letzten Viertel schienen wir das Blatt nochmals wenden zu können und kanen bis auf einen Zähler heran. Doch wir stießen den Bock wieder nicht um, sondern erlaubten uns erneut Ballverluste.

Am Ende kam auch noch Vorwurf nur Freiwürfe hinzu. Südwest, an diesem Tag ganz sicher schlagbar, entführte die Punkte und sicherte für sich den Klassenerhalt.

Wir müssen uns nun ganz stark zusammenreißen, um im Finish doch noch die Siege für die Rettung einzufahren.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Marc Friederici (5), Vincent Friederici (4), Chris Kuntze, Nico Linnartz (6), Felix Mensing (11),  Timotej Micuda, Amani Ogette (11), Milan Pesic (5), Leonik Wadehn (27), Kai Zimmermann (3), Lennart Zumbusch (11) 

2.RLO | 1. Herren schafft Sprung auf Platz 9

Unsere 1. Herren hat im Do-or-Die-Spiel gegen Kooperationspartner TuS Lichterfelde einen sehr wichtigen Sieg eingefahren. Durch den 99:68-Erfolg erobert der DBV Charlottenburg den neunten Tabellenplatz und damit den letzten, der das Recht auf ein weiteres Jahr in der Regionalliga sichert.

Das fühlt sich gut an“, jubelt Headcoach Stephan McCollister nach der Schlusssirene. „Das heutige Spiel war sehr wichtig und die Jungs haben die Leistung erbracht, der solche Spiele bedürfen. Wir haben gut verteidigt, gut getroffen und deutlich gemacht, dass wir den Klassenerhalt schaffen wollen.“

Der DBV legte den Grundstein für den Erfolg mit einem fulminanten Start (13:2/6.). Die Gäste kamen mit etwas Verspätung ins Spiel, aber konnten schon im Laufe des zweiten Abschnitts den Rückstand halbieren (24:19). In dieser Phase ließen die Charlottenburger den Gegner fast ohne Widerstand zum Korb ziehen und damit einfache Punkte erzielen.

Die Wende kam kurz danach, als das Zuspiel in der Zone wieder erschwert wurde und die gut ausgespielten Dreier ihren Weg ins Ziel fanden. Vincent Friederici und Lennart Zumbusch leiteten von jenseits der Dreierlinie den Lauf ein, den Leo Wadehn mit vier Punkten abschloss zum 37:25.

Aus der Kabine kamen die Zwillingsbrüder Friederici mit dem Vorsatz, die Sache vorzeitig klarzumachen. Marc traf dreimal aus der Distanz, Vincent trug acht Zähler bei und so wuchs der Vorsprung der immer noch gut verteidigenden Mannschaft auf 20 Punkte (66:46).

Das kurzfristige Ziel – den Sprung auf Platz neun – wurde damit nach 30 Minuten erreicht. Für das langfristige ist der Weg noch lang: „Für den Klassenerhalt brauchen wir noch mindestens zwei Siege, drei wären noch besser.“

Die erste Chance hat unser Team am kommenden Wochenende beim Tabellensiebten, den Halle Rhinos.

2. RLO | He1 auf Augenhöhe mit dem Tabellenzweiten Rostock

Eine auffällige Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte hat es für unsere 1. Herren zum großen Coup gegen den Tabellenzweiten aus Rostock gereicht. Am Ende hieß es 86:93.

Rostock netzt sieben Dreier in der ersten Hälfte ein

Wir haben in der ersten Hälfte nur phasenweise nach Gameplan verteidigt und das hat dazu geführt, dass Rostock viele Dreier eingenetzt hat„, kommentiert Headcoach Stephan McCollister. Siebenmal trafen die Ostseestädter in der ersten Hälfte von Downtown. Wenn es nicht ging, fanden sie im Center Lopez einen sicheren Hafen (20 Zähler schon zur Pause, 34 am Ende).

Das änderte sich nach der Halbzeitpause: Der DBV Charlottenburg konnte beide Gefahrenquellen stummschalten und die eigenen Stärken – gutes und geduldiges Zusammenspiel und Fastbreaks – ausspielen.

Ausgleich im dritten Viertel

So wurde es aus einem zweistelligen Rückstand (39:51) ein sehr spannendes Spiel. Unsere Jungs gingen bissig in die zweite Halbzeit, überraschten die Gegner mit ihrer Intensität und glichen die Partie nach acht Minuten aus (61:61). Anschließend traf Ben zur Führung. „In dieser Phase haben waren wir fast perfekt. Nur fast, weil wir zu viele einfache Korbleger liegen ließen. Aber wir haben gezeigt, dass wir mit den Teams ganz oben auf Augenhöhe spielen können.“

Spannung pur in der Schlussphase

Die letzten zwölf Minuten boten Spannung pur: Rostock versuchte mehr den Korb zu attackieren und einen Gang in der Verteidigung hochzuschalten, der DBV blieb bei seiner Spielweise und versenkte mit dem unaufhaltsamen Kevin (37 Punkte, 25 in der zweiten Hälfte!) drei wichtige Dreier zum 75:72 und dann zum 83:82.

Hier entschied sich die Partie: Rostock zeigte sich treffsicherer von der Freiwurflinie und konnte damit die Führung erneut übernehmen und bis zum Ende verteidigen.

Mit einer Bilanz von drei Siegen aus acht Spielen bleibt der DBV Charlottenburg weiterhin im Tabellenmittelfeld – mit vier Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Lennart Zumbusch (4), Felix Mensing (5), Kevin Schaffartzik (37), Amani Ogette, Laszlo Cavalar (10), Max Gervink (10), Ben Iannis Post (6), Leonik Wadehn (12), Kai Zimmermann (2).

He1 gewinnt 4-Punkte-Spiel in Lankwitz

Unsere erste Mannschaft gewann das wichtige Auswärtsspiel beim SSC Südwest mit 89:77.

Beim total neuformierten Team aus Lankwitz zeigten wir unsere üblichen Startschwierigkeiten.

Diesmal gerieten wir mit 0:15 in Rückstand. Die Gastgeber starteten sehr aggressiv und wir hatten zunächst keine Antwort. Es dauerte geschlagene 4 Minuten, ehe der erste Korb erzielt wurde.

Dann aber kamen wir besser ins Spiel und bauen den Rückstand Schritt für Schritt wieder ab.

Richtig ins Rollen kommen wir erst nach der Halbzeit, das dritte Viertel gewannen wir 22:7 und übernahmen die Führung.

Im letzten Abschnitt machten wir es nochmals unnötig spannend, weil wir uns einige unnötige Turnover leisteten.

Am Ende behielten wir aber die Nerven und gewannen das Spiel noch verhältnismäßig sicher.

Lenny, Kevin und Laszlo trugen und organisierten unsere Offensive.

Den Sieg brachte uns aber eindeutig eine Steigerung in der Defensive, die zweite Hälfte zeigte, was möglich ist, wenn wir unsere Gegenspieler im eins gegen eins stoppen.

Vielen Dank an Daniel, der unter dem Korb aushalf und sofort eine Verstärkung war.

Gute Besserung an Freddy, der sich beim Training leider schwer am Knie verletzte und für den Rest der Saison ausfallen wird.

2. RLO | Wichtiger Sieg in Lichterfelde

Unsere erste Mannschaft gewann 79:70 beim Kooperationspartner TuS Lichterfelde und sicherte sich den zweiten Saisonsieg im fünften Spiel in der 2. RLO. Unser Team nahm sich vor dem Spiel vor, vor allem in der Verteidigung konzentriert zu beginnen – es blieb beim Vorsatz.

Nach nur drei Minuten stand es 0:9. Erst jetzt bissen wir uns langsam ins Spiel, gaben den Abschnitt trotzdem mit 18-25 ab. Im Anschluss lief es etwas besser, bis zur Pause konnten wir den Rückstand egalisieren (41:40).

Ohne Konst und Freddy, dafür mit einem genesenen Kevin, drehten wir das Spiel im dritten Viertel zu unseren Gunsten und brachten den Erfolg am Ende sicher ins Ziel.

Neben Kevin (18 Punkte) zeigten Leonik (11) mit wichtigen Rebounds und Korblegern eine starke Leistung, auch Amani (11) und Milan (11) trugen die Offense. Lenny (8) und Laszlo (7) führten Regie und Ben (7) fand am Ende auch noch in die Partie.

Im nächsten Heimspiel gegen die USV Halle Rhinos (3.11., 19.00, Schiller) wollen wir unsere Bilanz ausgleichen – dann hoffentlich wieder in Bestbesetzung.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Laszlo Cavalar (7), Felix Mensing, Amani Ogette (11), Milan Pesic (11), Ben Post (7), Kevin Schaffatzik (18), Leonik Wadehn (11), Kai Zimmermann (6), Lennart Zumbusch (8)

2. RLO | Es darf endlich gejubelt werden!

Nach zwei Niederlagen zum Saisonstart (gegen das möglicherweise stärkste Team USV Potsdam und beim BBC Cottbus) siegte unsere erste Mannschaft im dritten Spiel zum ersten Mal. Bei der Reserve des SSV Lok Bernau hieß es am Ende 89.

Drei Viertel lang tat sich unsere neuformierte Mannschaft gegen den Aufsteiger schwer. Vor allem in der Verteidigung ließen wir die nötige Intensität vermissen und kassierten immer wieder leichte Punkte. Im Angriff ließen wir Korbleger liegen und spielten nicht konsequent genug.

Ende des dritten Viertels lagen wir sogar mit zwei Punkten zurück. Dann aber platzte endlich der Knoten. Wir attackierten nun deutlich aggressiver, bekamen sofort Ballgewinne und zogen binnen weniger Minuten zweistellig davon.

Dieses letzte Viertel müssen wir nun nächsten Spiel gegen TISC vier mal auflegen, wenn wir gegen den Serienmeister der vergangenen Jahre eine Chance haben wollen, der mit Center Jonas Böhm den nächsten alten DBVer eingesammelt hat. Sprungball ist am Sonnabend um 19:00 Uhr.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Laszlo Cavalar (9), Friedrich Lennartz (19), Konstantin Linnartz (11), Felix Mensing (8), Milan Pesic (8), Kevin Schaffartzik (6), Leonik Wadehn (6), Kai Zimmermann (4), Lennart Zumbusch (18)

2. RLO | Heimniederlage zum Saisonauftakt

Der DBV Charlottenburg startet mit einer Heimniederlage gegen Aufstiegskandidaten USV Potsdam in die neue Saison.

Das Team um den neuen Headcoach Stephan McCollister, der eine interessante Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern aus dem eigenen Jugendbereich zusammengestellt hat, musste sich trotz guter defensiver Leistung mit 56:69 geschlagen geben.

Die Jungs konnten nicht so häufig wie gewollt aus der guten defensiven Arbeit schnell umschalten und damit den starken Gegner überraschen. Eine gewisse Nervosität spielte vor allem in der Anfangsphase eine bedeutende Rolle, die Foulprobleme vieler Spieler zwangen Stephan zu alternativen Spielerrotationen. Am Ende punkteten Kevin Schaffartzik (14 mit vier Dreiern), Friedrich Lennartz und Leon Fralle (jeweils 11) zweistellig.

Youngster Felix Mensing erzielte den ersten Korb der neuen Saison, die Gäste übernahmen dennoch sofort die Führung und blieben dann bis zum Spielende in Front. Ein Offensivrebound von Milan Pesic verkürzte den Rückstand nach dem ersten Viertel auf drei Punkte (11:14), zu Beginn des zweiten Abschnittes setzten sich allerdings die Gäste ab. Während zwei gut konstruierte Würfe unserer Jungs nicht den Weg ins Ziel fanden, traf der USV Potsdam innerhalb kürzester Zeit dreimal von jenseits der Dreipunktelinie (16:28/16.).

Nach der Pause kam der DBV Charlottenburg nochmal auf sieben Punkte heran (34:41), aber die schlechte Trefferquote verhinderte, dass der Spiel bis zum Schluss richtig spannend bleibt.

Am kommenden Sonntag gastiert unser Team in Cottbus zum ersten Auswärtsspiels des Sportjahres.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Lennart Zumbusch (5), Kevin Schaffartzik (14), Felix Mensing (2), Ben Post, Milan Pesic (5), Laslo Cavalar (4), Max Gervink, Konstantin Linnartz, Leo Wadehn (4), Leon Fralle (11), Friedrich Lennartz (11)

2. RLO | Schlechter Start in die zweite Halbzeit entscheidet das Spiel bei Empor

Unsere Regionalliga Mannschaft verlor das Auswärtsspiel bei Empor mit 57:61.

Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit fiel die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber im dritten Viertel, als wir völlig schlafmützig aus der Kabine kamen und einen 0:15-Lauf kassierten.

Im letzten Abschnitt bemühten wir uns zwar redlich, noch einmal heranzukommen, konnten aber nicht mehr entscheidend verkürzen.

Vor allem von außen wollte überhaupt nichts in den Zylinder fallen.

In den letzten fünf Spielen geht es nur noch um die goldene Ananas, da Auf- und Abstiegsfrage in der Liga bereits geklärt sind.

2. RLO | Sieg bei TISC

Unsere erste Mannschaft siegte stark ersatzgeschwächt 74:72 bei unserem Angstgegner, den dreimaligen Meister und aktuellen Tabellenzweiten, Tiergarten ISC.

Der zehnte Sieg im 18. Spiel bedeutet gleichzeitig den Klassenerhalt für unsere Mannschaft, die sechs Spiele vor Schluss nicht mehr vom RSV Stahnsdorf eingeholt werden kann, der den zehnten Tabellenplatz und damit letzten Abstiegsplatz belegt.

Auch Tiergarten musste am Sonnabend auf einige Spieler verzichten. So entwickelte sich wie üblich das hart umkämpfte Gefecht, wie zuletzt oft mit Vorteilen für Tiergarten.

Doch in der zweiten Halbzeit legten unsere Jungs noch mal einen Gang zu, konnten beide Viertel für sich entscheiden und der Jubel war groß, als Kevin Schaffartzik die beiden letzten Freiwürfe zum Sieg in den Korb beförderte. Neben Kevin überzeugte vor allem noch Youngster Lennart Zumbusch (11 Punkte).

Unter dem Korb lieferten Konst (Defense, Rebound) und Friedrich (25 Punkte) sehr gute Leistungen ab, aber an diesem schönen Tag war es eigentlich überflüssig, jemanden hervorzuheben. Alle spielten gut und erfüllten ihre Aufgabe.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Max Gervink (6), Damir Kustura (3), Friedrich Lennartz (25), Konstantin Linnartz (5), Youssuf Nabe, Milan Pesic (2), Kevin Schaffartzik (22), Lennart Zumbusch (11).

2. RLO | Wolmirstedt bestraft die Charlottenburger Fehler

Unsere erste Mannschaft verlor gegen Spitzenreiter Baskets Wolmirstedt 74:92.

Über 28 Minuten agierten wir dabei mit dem Favoriten, der mehrere Profis in seinen Reihen spielen lässt, nahezu auf Augenhöhe. Wir kämpften uns zwei mal nach Rückstand zurück ins Spiel und führten 54:53.

Dann brachen die entscheidenden 100 Sekunden des Spiels an. Wolmirstedt schaltete nochmals hoch und startete einen 14:0-Lauf, der das Spiel entschied. Wir pennten mehrmals beim Pick, halfen nicht konsequent und kassierten drei Dreier in Serie.

Im letzten Abschnitt kamen wir nochmals auf 70:77 heran, hatten Ballbesitz, trafen aber unseren Dreier nicht und kassierten stattdessen zwei in Serie.

Unter dem Strich waren die Baskets schlichtweg eine Nummer zu groß. Obwohl Kevin acht Dreier traf und der Rest unseres Teams kein schlechtes Spiel machte, reichte es eben nicht. In der kommenden Woche müssen wir nun zum Aufsteiger Greifswald.

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