Artikel von: cb

Gian und Tayler: „Talente mit Perspektive“

Ein erfolgreiches Wochenende liegt hinter dem Berliner Nachwuchs-Basketball. Bei der neunten Auflage des Sichtungsturniers „Talente mit Perspektive“ in Bremerhaven konnte in diesem Jahr die Auswahl des 2003er Jahrgangs den Turniersieg feiern. Insgesamt acht Spieler aus der Hauptstadt wurden für die nächste Sichtungsmaßnahme im April in Heidelberg nominiert. Mit dabei: DBVer Gian Aydinoglu und Tayler Schäplitz (Berliner SC, mit Doppellizenz beim DBV)!

Gian: Trotz einem Jahr Altersunterschied schon Taktgeber in der U14.1.

Gian: Trotz einem Jahr Altersunterschied schon Taktgeber in der U14.1.

„Gut, aber auch ein bisschen anstrengend“ sei das Wochenende gewesen, sagt Gian zwei Tage nach dem souveränen 56:36 Finalsieg über die Auswahl aus Nordrhein-Westfalen. Einschließlich des letzten Spiels dominierte die BBV-Auswahl von Landestrainer Robert Bauer das Turnier, in das insgesamt acht Bundesländer aus dem Norden der Republik ihre besten Talente schickten. Vor diesem Hintergrund muss die Frage gestattet sein, ob es wirklich so anstrengend war? „Naja, man weiß ja, worum es geht. Gerade im ersten und letzten Spiel ist man schon nervös. Da sprintest du noch ein bisschen mehr, das ist dann schon anstrengend“, sind sich beide einig. In der Tat. Denn wenn man bedenkt, dass lediglich 24 der 96 Protagonisten des Turniers den Sprung in die zweite Runde (beim Stichwort „Heidelberg“ beginnen bei den meisten  ambitionierten Nachwuchsspielern die Augen zu funkeln) um die Aufnahme ins nationale Förderprogramms des DBB geschafft haben, ist die Leistung der beiden DBV-Guards beachtlich. Apropos Guards… Wie sehen die beiden eigentlich ihre Chancen, die nächste Hürde auch zu meistern und in Heidelberg vor den Augen der Jugend-Nationaltrainer am Ende gegen die Süddeutschen Scorer und Aufbauspieler die Nase vorn zu haben? Die Konkurrenz ist traditionell auf diesen Positionen besonders groß. „Klar haben wir eine Chance. Man muss halt was draus machen“, antwortet Gian wie aus der Pistole geschossen. Selbstbewusst. Tayler nickt zustimmend.

Vom 15. bis 17. April werden zwei Mixed-Teams aus den in Bremerhaven gesichteten Spielern im Finalturnier an den Start gehen, ebenso wie die aus der Vor-Sichtung des Südens. Tayler und Gian werden in einem Team spielen. Ist das ein Vorteil? Unglücklich scheint Tayler über die Kaderzusammenstellung zumindest nicht zu sein: „Wir spielen mit noch ein paar anderen Berlinern im Team zusammen. Das ist schon ein kleiner Vorteil, wenn man sich kennt und weiß, was der andere gut kann.“
Wir wünschen beiden Jungs viel Erfolg, drücken alle DBV-Daumen und werden berichten, wie es gelaufen ist.

Das Sichtungsprogramm „Talente mit Perspektive“ wurde vom DBB und der ING DiBa ins Leben gerufen und wird  seit 2008 jährlich für den U13 Jahrgang ausgerichtet. Ziel ist es, die Talente anschließend öfter unter Leitung der Bundestrainer zusammen trainieren zu lassen und bis in die U15-Nationalmannschaft (und bestenfalls darüber hinaus) zu führen. Mehr Infos zu dem Konzept, die Ergebnisse vom Wochenende und alle gesichteten Spieler unter www.talente-mit-perspektive.de

2. RLN – JBBL | Doppelsieg am ersten Spieltag 2016

Die 1. Herren und das JBBL-Team von DBV waren am ersten Spielwochenende nach der Weihnachtspause gefordert. Beide konnten den Heimweg – mal kürzer (Lichterfelde) mal länger (Braunschweig) – mit guter Stimmung und zwei Punkte mehr in der Tabelle antreten.

2. Regionalliga: Wichtiger Sieg bei TuSLi

Unsere erste Mannschaft kam zum Start ins Jahr 2016 zu einem wichtigen
82:72-Erfolg beim Kooperationspartner TuS Lichterfelde.

Lange Zeit sah es nicht nach einem Erfolg beim Tabellenvorletzten aus, denn die Mannschaft leistete sich viele haarsträubende Fehler in der Verteidigung, aber auch reichlich Ballverluste. Erst im letzten Viertel konnten die Charlottenburger die Intensität endlich auf Normalmaß bringen. Dieses Viertel ging mit 26:13 an uns und damit hatten wir die zwei Zähler in der Tasche.

Die Wertung aus dem eigentlich gewonnenen Spiel gegen Marzahn schmerzt nach wie vor. Eigentlich hätten wir mit 8 Siegen und 5 Niederlagen eine
gute Ausgangsposition erspielt; doch durch die Aberkennung des Erfolgs
und den weiteren Punktabzug stehen wir nunmehr bei 7 Siegen, sechs Niederlagen und nur 13 Punkten. Wir müssen also auch das Spiel gegen den starken Aufsteiger Wolmirstedt am Sonnabend (19 Uhr, Schiller) gewinnen, um den Vorsprung auf die Gefahrenzone auszubauen.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Max Gervinck (10 Punkte), Finn Göing (13), Daniel Hönicke (13), Chris Kuntze (1), Konstantin Linnartz (8), Nico Linnartz (2), Milan Pesic (8), Kevin Schaffartzik (18), Thomas Tripp (10)

 

JBBL: Am Sonntag kommt es zum Showdown

Das neue Jahr hat auch für das JBBL-Team um Reza Ghasseminia erfolgreich mit einem Start-Ziel-Sieg begonnen.  Gegen die Junior Löwen Braunschweig gewann man auswärts mit 82:63 und bereitete sich so bestens auf das kommende Spiel gegen den RSV Eintracht vor.

jbbl_braunschweigWir haben aggressiv verteidigt und gut zusammen gespielt„, freut sich Headcoach Reza. „Nun sind wir bereit für das wohl wichtigste Spiel der Vorrunde„. Denn Am Sonntag (11 Uhr) ist der RSV Eintracht zu Gast. Um sich das Weiterkommen zu sichern, muss der DBV das Spiel gewinnen und auch bestenfalls den direkten Vergleicht für sich entscheiden. Das Hinspiel ging mit 79:69 an Stahnsdorf.

Das Team freut sich über jegliche Unterstützung in dieser wichtigen Partie!

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Vincent John Friederici (12 Punkte, 4 Ballgewinne), Mikias Mamo (15), Marc William Friederici (18 Punkte, 6 Rebounds, 5 Assists, 8 Ballgewinne), Philipp Bertelsmann (7), Juri Snigula, Felix Mensing (20), Philipp Czerr (4), Brandon Coleman (2 Punkte, 9 Rebounds), Leonik Wadehn, Joshua Meck (2), Maik Marangosov (2), Nils Gonscherowski.

Wir trauern um Werner Blanke

Mit Werner Blanke geht eine Berliner Schiedsrichter-Legende, ein Vorbild und Mentor auf und abseits des Basketballfeldes. Er verstarb am vergangenen Sonnabend im Alter von 71 Jahren nach langer, schwerer Krankheit. Dem DBV stand Werner Blanke sehr nah – ein Nachruf von Burkhard Schröder:

Lieber Werner,

nun bist du von uns gegangen! Wir kennen uns fast eine kleine Ewigkeit bezogen auf diese kleine Basketballwelt. Wann genau ich dich das erste Mal erlebte, das weiß ich nicht mehr so genau, ich spielte damals noch erste Basketball-Bundesliga beim DTV-Chalottenburg, es muss so 1982 oder etwas später gewesen sein. Und du warst anders! Immer wieder hast du mit uns Bundesligaspielern das Gespräch gesucht. Dir ging es darum, wie man das Verhältnis von Schiedsrichtern und Spieler verbessern kann, verbessern durch Dialog, das war das Neue! Also Entwicklung durch ein Aufeinanderzugehen einzuleiten und fortzuführen, das war dein Verdienst!
Nicht Wenige von uns Spielern haben sich über deine Adiletten lustig gemacht, haben aber irgendwann gemerkt, dass dies zu dir gehörte wie auch die „Gelbe Karte“, die im Basketball-Regelwerk eigentlich gar nicht vorkam.
Auch viele Jahre später dann, als wir uns bereits im Seniorenbasketball wiedertrafen, warst du zur Stelle, wenn man dich brauchte, warst bereit zur Kommunikation. Und du hattest immer etwas zu sagen, wenn es um die Entwicklung des Schiedsrichterwesens ging.
Mittlerweile bin ich 58 Jahre alt und spiele in der Ü45-Runde. Auch hier hast du uns, bis zuletzt, unterstützt und warst da, wenn wir dich als „Ref“ für unsere Alt-Herren-Spiele brauchten. Eigentlich konnte man dich immer kontaktieren, du hattest eine Lösung!

Lieber Werner, du wirst uns fehlen, wir trauern um dich und unsere Gedanken sind bei deiner Familie.

Burkhard Schröder und viele andere Spieler der DBV-Ü45-Mannschaft sowie der gesamte DBV Charlottenburg.

Der DBV wünscht Frohe Weihnachten!

Liebe Freunde.

Ein aufregendes Jahr neigt sich dem Ende. Für unseren Verein ganz besonders.

Wir haben eine neue Kooperation geschlossen und spielen mit TUSLI und dem RSV Stahnsdorf in der Pro B. Nach dem Abschied aus der ersten Regionalliga ein ganz guter Schub für unsere Spieler. NBBL und JBBL sind weiterhin in Ihren Ligen unterwegs. In der NBBL im Rahmen der Kooperation und in der JBBL ganz DBV. Das Konzept hat sich als erfolgreich erwiesen. Das Angebot, welches wir in Berlin machen können, ist somit ziemlich einzigartig.

Unsere Partnerschaft mit TUSLI ist mittlerweile sehr freundlich geworden. Wir helfen uns gegenseitig an allen erdenklichen Stellen – das macht Spaß und uns gemeinsam sehr stark.

Leistungs- und Breitensport gehen zusammen einen spannenden Weg. In annähernd allen Liga ist der DBV präsent. Wir sind eine Größe in Berlin.

Und: Wir haben tolle Trainer gewinnen können. Der DBV hat die stärksten Trainer-Teams, seit dem Beginn der Neunziger Jahre.

Und das führt mich ins nächste Jahr – unser Jubiläumsjahr. Der DBV wird nächstes Jahr 25 Jahre alt. Und wenn wir die Zeit als DTV dazurechnen, sogar 60 Jahre. Das werden wir feiern. Seit gespannt.

Vielleicht gibt es noch ganz andere Überraschungen nächstes Jahr. Ihr werdet schon sehen 😉

Wir haben eine neue Homepage bekommen – und ich kann Euch nur empfehlen, tragt Euch für den Newsletter ein – dann seid Ihr bestens informiert. Danke Chris.

Vielen Dank an Trainer, Kampfgerichte und Schiedsrichter. Vielen Dank an Eltern, Spendern und Sponsoren. Vielen Dank an die Geschäftsstelle und den vielen Helfern, die Spielbetrieb, Reisen, Camps und Turniere ermöglichen. Ohne Euch wäre der DBV nicht denkbar.

Der DBV ist ein toller Verein, eine große Familie.

Die Welt spielt verrückt. 2015 war Jahr voller Höhen und leider auch Tiefen. Kriege, Anschläge, Leid an nahezu allen Ecken der Welt. Dem Bösen kann man nur mit dem Guten begegnen. Sei es mit Mitgefühl im Alltag, etwas weniger Egoismus oder eben jener Freude, die sich verdoppelt, wenn man sie teilt. Jeder noch so kleine Grund, sich zu freuen, sollte ein willkommener Anlass sein, ihn miteinander zu teilen. Ob besinnlich und leise unterm Weihnachtsbaum oder ausgelassen fröhlich auf einer Silvesterparty.

Der Vorstand wünscht Euch allen ein schönen Jahresausklang und ganz viel Spaß und Freude im neuen Jahr.

Euer

Heiko Mehnert

2.RLN | Vergebene Chancen führen zu Auswärtspleite

Unsere 2.RLN-Mannschaft unterliegt Liga-Konkurrent BG Zehlendorf denkbar knappt mit 67:77 und kämpft im Mittelfeld der Liga so weiter um Anschluss an die oberen Tabellenplätze.

Es soll in dieser Saison einfach nicht sein… Nach einem mitreißenden Hitchcock-Krimi verlor unsere erste Mannschaft in der Schlusssekunde das Ligaspiel bei der BG Zehlendorf 76:77. Die Ambitionen, ganz vorne mitzuspielen, muss unser Team damit wohl begraben.

Es war alles drin in diesem Spiel: tolle Korbaktionen auf beiden Seiten, aber auch eine Reihe von Dummheiten und Unzulänglichkeiten. Wir verloren das Spiel in der Schlussphase. Und die gestaltete sich so: Beim Stand von 65:69 für uns ließen wir zweimal in Serie Offensiv-Rebounds zu, die den Ausgleich für die Gastgeber brachten. Kevin traf im Gegenzug einen Dreier zur erneuten 73:71 Führung, 20 Sekunden vor Schluss stand es 76:74 für uns. Zehlendorf verwarf, doch erneut konnten wir den Rebound nicht sichern. 14 Sekunden vor Schluss versenkte dann Zehlendorf einen Dreier mit Foul. Den anschließenden Bonus-Freiwurf verwarfen die Gastgeber abermals. Fast-Break-Chance für unsere Herren, sodass Nico Linnartz per Layup die Chance zum Sieg hatte – doch dabei rollte der Ball wieder raus, das Spiel war verloren. Forward Kai Zimmermann, Topscorer auf Seiten des DBV, zeigte sich nach dem Spiel entsprechend verärgert über die verpasste Chance: „So beknackt darf man eigentlich nicht verlieren“.

In der kommenden Woche steht nun ein schweres Heimspiel (Sonnabend, 19 Uhr, Schillerstraße) gegen den USV Halle an. Eine gefährliche Mannschaft. Wieder steht das Team unter Druck, das Spiel gewinnen zu müssen, um nicht unten reinzurutschen. Angesichts des riesigen Potenzials in dem Team ist die Situation unbefriedigend, aber die Wertung gegen die Berlin Baskets und die schwache Bilanz in engen Spielen gegen die Topteams (BGZ -1, Südwest -5, Hermsdorf -2, Tisc -5) bedeuten eine enttäuschende Zwischenbilanz von 5-5 und Wertung und damit nur Platz 6.

Für den DBV Charlottenburg spielten: Max Gervink (14), Daniel Hönicke (7), Konstantin Linnartz (2), Nico Linnartz, Benjamin Moser, Milan Pesic (16), Kevin Schaffartzik (15), Lasse Schikowski, Christian Schnürmacher (5), Kai Zimmermann (17).

Die komplette Statistik zum Spiel findest du hier.

JBBL | Überzeugender Sieg in Göttingen

Nach der bislang besten Saisonleistung gewinnt unser JBBL-Team beim BBT Göttingen mit 80:55 (42:28) und hat nun gute Chancen, die JBBL-Hauptrunde zu erreichen.

Die Mannschaft von Reza Ghasseminia landete einen Start-Ziel-Sieg gegen die Niedersachsen. Die Göttinger kamen von Anfang an gegen die gut eingestellten Berliner nicht ins Spiel. Das Heimteam tat sehr schwer ihre Set-Plays durchzuspielen und konnte nicht einmal ihre aus dem Hinspiel gefürchtete Reboundüberlegenheit ausnutzen (am Ende gewannen auch dieses Duell die DBVer mit 50:34).

Eine bissige und leidenschaftliche Defense der Gäste, die für dieses wichtige Spiel bereits einen Tag zuvor angereist und entsprechend ausgeruht ins Spiel gingen, bedeutete bereits zur Halbzeit ein gutes Polster (42:28). Zufrieden zeigte sich deswegen auch der Coach: „Die Jungs wurden im Hinspiel bei den Rebounds so frisch gemacht, dass es heute vor allem eine Frage der Einstellung und des Stolzes war, besser auszuboxen und nicht erneut unterzugehen“.

In der 2. Hälfte schaltete man sowohl in der Offense auch in der Defense noch einmal einen Gang höher. Angeführt vom Topscorer der Partie, Leonik Wadehn (13 Punkte, dazu 3 Assists und 3 Ballgewinne), sorgten die Charlottenburger dann schnell für klare Verhältnisse und die Vorentscheidung. So gewann man auch in der Höhe verdient mit 80:55. Einzig die 24 verursachten Turnover stellten ein Makel in der sonst überzeugenden Teamleistung der Berliner dar (20 Assists im Spiel).

„Wenn man auf die Statistiken sieht, stellt man fest, dass heute alle 12 Spieler ihre Chance gut genutzt haben und punkteten. Ein dickes Lob an das ganze Team! Wir schauen nach vorne und wollen im Training weiter an der individuellen Ausbildung der Spieler arbeiten.“, so ein zufriedener Reza.

Für den DBV Charlottenburg spielten: Leonik Wadehn (13 Punkte), Vincent Friederici (11), Joshua Meck (10), Brandon Coleman (9), Marc Friederici (8), Juri Snigula (7), Felix Mensing (6), Philipp Bertelsmann (5), Mikias Mamo (4), Philipp Czerr (3), Florian Weber (2), Jonas Pielicke (2).

Die gesamte Statistik zum Spiel findest du hier.

2. RLN | Auswärtssieg in Bernau

Unsere erste Mannschaft siegte 72:55 (40:36) bei der Reserve des SSV Lok Bernau und festigt damit den fünften Tabellenplatz der Regionalliga Ost. Topscorer beim Auswärtssieg war Kevin Schaffartzik mit 24 Punkten.

Zum Start konnte unser Team seine Größenvorteile nicht effektiv genug nutzen. Die jungen Gastgeber trafen auch wilde Würfe und blieben dran.

Nach dem Wechsel packte unser Team in der Verteidigung und beim Rebound fester zu und gewann die letzten Viertel sehr deutlich. Die Gastgeber kamen nur auf 19 Zähler in der gesamten Halbzeit. Kevin traf von außen und Konstantin vollendete einigermaßen effektiv am Ring.

Danke an Chrille, der trotz Rückenproblemen mitspielte und zwei wichtige Dreier traf. Wenn wir konsequenter abgeschlossen hätten, hätte der Sieg auch höher ausfallen können.

Jetzt freuen wir uns auf den Klassiker bei BG Zehlendorf am kommenden Sonnabend (19.45 Uhr, John-F-Kennedy-Schule, Teltower Damm).

Für den DBV Charlottenburg spielten: Daniel Hönicke (12 Punkte), Christopher Kuntze (3), Konstantin Linnartz (16), Benjamin Moser, Milan Pesic (2), Kevin Schaffartzik (24), Lasse Schikowski (3), Christian Schnürmacher (8), Kai Zimmermann (4).

U14.1 | Leistungssteigerung wird fast belohnt

Die U14.1 verliert auswärts bei TuS Lichterfelde zwar mit 49:62, zeigt sich im Vergleich zu den letzten Spielen in puncto Einsatz und Teamplay aber deutlich verbessert und schöpft Hoffnung für die anstehenden Aufgaben und die Oberliga 1-Qualifikation.

Die U14-Oberliga-Mannschaft des DBV Charlottenburg startete ins Spiel bei den Lichterfeldern mit klarer Mission: Man wollte sich nach dem desaströsen Auftreten am vergangenen Wochenende gegen das stark aufspielende Team von BG Zehlendorf dringend rehabilitieren und eine Reaktion zeigen.

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Für Spielmacher Gian und die U14.1 reichte es zwar nicht zum Sieg, das Selbstvertrauen für die anstehenden Spiele ist aber zurück.

Intensität und Konzentration im Training waren die ganze Woche über hoch, das Team hatte sich einiges vorgenommen und beweisen, dass man auch gegen den Tabellenzweiten aus Lichterfelde mithalten kann. Die Vorgaben waren klar: mehr Einsatz, härtere Defense, Zusammenhalt – auch wenn das Spiel schwierig wird!

Es entwickelte sich ein zerfahrenes, kampfbetontes Spiel mit vielen Fehlern auf beiden Seiten, oft hervorgerufen durch die engagierte Defense beider Teams. Die Mannschaft von TuS Lichterfelde lag die gesamte erste Hälfte in Führung, doch diesmal ließen sich unsere Jungs nicht so schnell aus dem Konzept bringen wie noch vergangenes Wochenende und dementsprechend auch nicht abschütteln.

Der Einstieg in die zweite Hälfte gelang dann (leider) den Spielern aus Lichterfelde deutlich besser, da die Defensive der Charlottenburger nun zu oft den zuvor gezeigten Einsatz und Zusammenarbeit vermissen ließ und auch in der Offensive die Konzentration nachließ und in unnötigen Ballverlusten resultierte.

Nach mehreren Auszeiten und Besinnung auf die Stärken der ersten Hälfte konnte das Team um Coach Patrick Deitel dann aber im letzten Viertel nochmal einen kleinen Run starten, sodass schließlich das Endergebnis von 49:62 unseren Jungs zwar die Niederlage bescheinigte, sich aber Spieler und Trainer einig waren, dass man eine gute Leistung und die richtige Reaktion auf das vergangene Wochenende gezeigt hatte.

Auch wenn weiterhin viele Baustellen bleiben und vieles noch längst nicht wie gewünscht funktioniert hat, kann die Mannschaft aus diesem Spiel nun hoffentlich Motivation und Energie für die verbleibenden Spiele der Hinrunde ziehen, um letztlich in der Oberliga 1 zu überwintern (dazu bedarf es mindestens Platz 6 der Vorrunden-Tabelle).

Für die U14.1 des DBV spielten: Amer, Augustinas, Dejan, Erik, Friedrich, Gian, Marcel, Max, Norman, Tayler, Tim, Tony.

U11 besiegt Friedenau in Heimspiel-Krimi

Nach dem fulminanten Spiel der U11 gegen TuSLi am letzten Wochenende, ging es heute etwas langsamer los. Das erste Zehntel gegen Friedenau 2 zeigten unsere U11er noch nicht alles, was in ihnen steckt. Danach legten sie los und gingen in Führung gegen die Jungs von Friedenau. Diese punkteten in den folgenden Zehnteln aber deutlich, so dass es kurzfristig enger wurde und in der Halbzeit mit 26:26 ausgeglichen stand.

Dann besprach Headcoach Max mit seinem Team ein paar taktische Dinge, die unsere Jungs nach der Halbzeit auch gleich umsetzten. Nachweis erbracht – die Jungs können zuhören und sind in der Lage, die Ansagen des Trainers umzusetzen. Einige Spieler waren danach sehr schnell im Angriff, schafften sich Raum, aber die Trefferquote stimmte heute bei vielen DBVern nicht.

In der zweiten Halbzeit erlangten die Charlottenburger Jungs die erneute Führung und konnten sie durch schnelle Sprints und viele gute Korbleger behaupten. Sie zeigten dann stellenweise ziemlich coole Spielzüge. Beispielhaft Kai, der sich beim Einwurf in der gegnerischen Hälfte stellte, um dann seine Schnelligkeit zu nutzen und an den Gegnern vorbeizurasen, nebenbei den Ball zu fangen, zum Korb zu sprinten und den Ball zu versenken.

Save the best for last: das letzte Zehntel war dann wieder extrem dynamisch, unsere U11er punkteten mit 5 Körben, so dass sie über einen Endstand von 59:45 und damit den zweiten Sieg in Folge jubeln konnten. Weiter so! 🙂

Für die U11 des DBV spielten: Andreas, Emre, Gabriel, Kaan, Kai, Lennard, Mateo, Robin, Taylan, Thorben, Zion.

Text: Patricia S.

NBBL | AB Baskets unterliegen Piraten Hamburg

Das NBBL-Team der AB Baskets hat am Wochenende im dritten Saisonspiel die zweite Niederlage hinnehmen müssen. Auswärts bei den Piraten Hamburg unterlag man mit 83:77. Dabei zeigte das Team von Headcoach Stephan McCollister über weite Strecken eine enttäuschende Leistung.

Wegen der Verspätung eines Schiedsrichters begann das Spiel in der InselPark-Halle mit zwanzigminütiger Verzögerung. Diese Verzögerung kostete beide Teams offenbar Einiges an defensiver Konzentration, vor allem die Hamburger scorten im ersten Viertel mit Leichtigkeit (24:20). Nur ein gut aufgelegter Akim Jonah (24 Punkte, 13 Rebounds) und viele kleine Fouls des Gegners und die damit verbundenen Freiwürfe hielten die Berliner im Spiel.

Akim Jonah (hier gegen Braunschweig) erzielte mit 24 Punkten und 13 Rebounds einen Double-Double.

Akim Jonah (hier gegen Braunschweig) erzielte gegen die Piraten einen Double-Double, konnte sein Team aber nicht vor der Niederlage bewahren.

In der Folge kamen die Piraten langsam besser ins Spiel, angeführt von einem starken Louis Olinde (28 Punkte, 19 Rebounds). Es wurde ihnen aber auch von der Berliner Verteidigung ein ums andere Mal viel zu einfach gemacht, besonders die Intensität beim Box Out unter dem eigenen Korb ließ man über weite Strecken komplett vermissen. Das konnten die Hamburger zu 24 Punkten aus Offensivrebounds nutzen.
So wuchs der Rückstand zu Mitte des dritten Viertels auf 13 Punkte an. Coach McCollister gab einigen Bankspielern nun die Chance, sich zu beweisen und stellte auf Zonenverteidigung um. Und endlich gelang es, die Hamburger in Schwierigkeiten zu bringen und das eigene intensive, schnelle Spiel zu zeigen. Durch zwei erfolgreiche Dreier von Guard Paul Giese (19 Punkte, 4 Assists, 4 Steals) und einige Ballgewinne durch die Ganzfeldverteidigung war die Mannschaft plötzlich zurück im Spiel und konnte endlich den geforderten Kampfgeist zeigen. So gelang ein 14:0-Run und man konnte gar in Führung gehen.

Im vierten Viertel entwickelte sich nun doch das erwartet spannende Spiel. Mit zeitweise 5 Punkten Führung im Schlussabschnitt schnupperten die Baskets sogar noch am Sieg, schließlich war die Fehlerquote an diesem Tag aber einfach zu hoch, um bei einem Topteam der NBBL Nordost zu punkten. Einige unnötige Ballverluste und zwei erfolgreiche Dreier des Hamburger Guards Lennard Larysz (24 Punkte, 5 Rebounds) besiegelten die knappe Niederlage.

Es gibt also Einiges zu Tun für das Trainerteam der AB Baskets, denn die kommenden Aufgaben werden nicht einfacher. Nach einem spielfreien Wochenende kommt es am Mittwoch, den 25 November zum Duell mit dem noch ungeschlagenen Stadtrivalen ALBA Berlin.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Scholtes, Thabo Paul (1 Punkt), Levent Yer (7), Amani Ogette, Jonas Wagner (2), Anton Kamke (14), Paul Giese (19), Yannick Hildebrandt (4), Vincent Meunier (4), Jonas Jansen-Winkeln (2), Akim-Jamal Jonah (24), Nico Ehorn.
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