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NBBL | AB Baskets lassen Sieg an der Freiwurflinie liegen

Im dritten Spiel der neuen NBBL-Saison kassierten die AB Baskets am Sonntag die zweite Niederlage. Gegen die Giants aus Leverkusen ließen sich die Berliner aufgrund eines katastrophalen ersten Viertels auf eine schwierige Aufholjagd ein, die viel Kraft kostete. Nach dem erzielten Ausgleich (53:53) ließ plötzlich die Konzentration nach und die Gäste nutzten eiskalt die Gelegenheit, um sich entscheidend abzusetzen und die Tabellenführung zu verteidigen. Der Endstand in der Sömmeringhalle lautete 60:68.

Thamm: „Konstanz hat gefehlt“

Uns hat heute eine gewisse Konstanz gefehlt„, stellt der Berliner Headcoach Arvid Thamm fest. „Das erste Viertel brauchen wir nicht kommentieren, wir sind einfach in der Kabine geblieben. Dann haben wir uns langsam in Gang gesetzt und lange Zeit guten Basketball angeboten – vor allem in der Defensive. Leider haben wir noch diese Aussetzer, diese anderthalb oder zwei Minuten, in denen wir lethargisch in der Defensive und chaotisch in der Offensive werden. Mannschaften wie Leverkusen wissen schon solche Chancen zu nutzen. Das hat uns im Endeffekt um den Sieg gebracht.

AB Baskets verschlafen erstes Viertel

Einen großen Anteil an der Niederlage hatte allerdings auch der misslungene Anfang: Die AB Baskets brauchten rund sieben Minuten, um sich aus der Startposition zu bewegen, während die Gäste schon zwölf Punkte erzielten. Nach dem anfänglichen Schock entwickelte sich das Spiel als offener Schlagabtausch, ohne dass die Berliner eine richtige Chance hätten heranzukommen (Halbzeitstand: 24:34).

Im dritten Viertel steigerte sich die Leistung unserer Jungs, die leider viel zu viele Freiwürfe vergaben und sich für die gute Arbeit in der Defensive und am Brett nur zum Teil belohnen konnten (40:44). Die letzte Minute passierte wieder einer dieser Aussetzer, den die Giants mit fünf Punkte bestraften: Bei der letzten Viertelpause lagen so die Hausherren noch sechs Zähler hinten (43:49).

Pinar krönt Aufholjagd, dann wieder ein Aussetzer

Die große Offensive kam dann im Schlussviertel: Leverkusen ließ mehr Raum für das schnelle Umschaltspiel und die AB Baskets konnten endlich auch im Angriff überzeugen: Mit einem 10:0-Lauf war in der 37. Minuten die Aufholjagd zu Ende (53:53).

Doch nach dem Korb von Oguz Pinar setzten die Berliner wieder ein paar Runden aus, und das Spiel ging wieder von vorne los (53:59), ohne dass unsere Jungs diesmal genug Zeit und Kraft hätten, den neuen Rückstand wettzumachen. In der Schlussphase versuchte Arvid mit der Stop-the-Clock-Strategie schnell ins Spiel zu kommen, aber Leverkusen behielt die Nerven und siegte am Ende 60:68.

Nach zwei Wochen Pause (das Spiel in Rostock wurde auf den 21.12. verschoben) steht für die AB Baskets am Samstag, den 16.11. erneut ein Heimspiel an: In der Goethestr. empfangen unsere Jungs die Hamburger Towers, die bislang alle ihren Spiele gewinnen konnten.

Es spielten für die AB Baskets: PINAR (4), BRIESEMEISTER (2), NSonde, von Saldern (4), Karras, HAMPL (11 Punkte, 11 Rebounds), Müller (9), Avner, STENYUSHYN (26 Punkte, 10 Rebounds), ÖZDEMIR, Jovanovic (4)

NBBL | Die Giants kommen!

Mit zwei Siegen kommen die Bayer Giants Leverkusen am 27.10. (Spielbeginn 15 Uhr) zum dritten NBBL-Spieltag nach Berlin. Das Nachwuchsteam des Rekordmeisters ist noch ungeschlagen und kommt dementsprechend mit breiter Brust in die heimische Sömmeringhalle.

Nach dem unerwarteten Sieg am grünen Tisch gegen Jena wollen die AB Baskets nun auch den ersten spielerischen Sieg in Angriff nehmen. Dafür muss besonders die kämpferische Leistung stimmen, denn die Rheinländern legen eine physische Spielweise an den Tag.

Das Team ist schon jetzt heiß auf den ersten Heimsieg und wird seinen Homecourt bis zum Schluss verteidigen!

Um 12 Uhr erwartet unser JBBL-Team den nächsten Titelkandidaten: In der Sömmeringhalle ist Alba zu Gast.

Kommt vorbei, heizt unseren Jungs ein und macht die Halle zu einer Festung!

NBBL | AB Baskets auf Augenhöhe mit den Albatrossen

Das Hauptstadtderby bot zum NBBL-Saisonauftakt das erwartet spannende Spektakel. Die AB Baskets hatten lange Zeit die Nase vorn, setzten sich zum Anfang des dritten Viertels noch ab und träumten dabei von dem dritten Sieg in Folge gegen die Albatrosse. Doch Alba schlug schnell zurück, kam wieder heran und im letzten Viertel steigerte sich noch entscheidend zum 73:87-Erfolg. 

Trainerduo zufrieden

Wir können aus diesem Spiel schon vieles mitnehmen„, erklärt das Trainerduo Arvid Thamm und Joey Ney nach der Schlusssirene. „Wir haben über drei Viertel auf Augenhöhe mit einer Mannschaft gespielt, die bis zum Ende ganz oben sein wird. Uns ist am Ende ein bisschen die Luft ausgegangen„.  

Hampl ist der Mann der ersten Hälfte für die AB Baskets

Auf der positiven Seiten befindet sich durchaus das erste Viertel, das die AB Baskets für sich mit 19:9 entscheiden konnten. Der Gastgeber gab lange den Ton an, erst in der Schlussphase kam Alba wieder auf zwei Punkte heran (41:39). Von allen Spielern glänzte in der überzeugenden ersten Hälfte vor allem Leonard Hampl: Der Center hatte zur Halbzeit schon 13 Punkte und 8 Rebounds eingesammelt – Effizienz 22.  

Traumstart in das dritte Viertel

Nach dem Seitenwechseln brachten unsere Jungs dann die Halle richtig zum Beben: in der eigenen Hälfte agierten sie so konzentriert, dass Alba zwei Minuten lang nicht mal zum Wurf kam, während auf der anderen Seite drei schnelle Dreier fielen. Als Sam Müller den dritten einnetzte, leuchtete ein vielversprechendes 50:39 an der Anzeigetafel.

Die große Begeisterung verflog allerdings in den folgenden Minuten, in denen den AB Baskets nichts mehr gelang. Der Spielaufbau wurde holpriger, die Ballbewegung nicht mehr so geduldig, die Verteidigung zu lax. Die Albatrosse nahmen die Geschenke dankend entgegen und glichen noch vor der dem letzten Pause aus (56:56). 

Die Luft geht aus

Dank einem Dreier von Berkant eroberten die AB Baskets noch ein letztes Mal die Führung (59:58), dann ging für den Gastgeber das Licht aus. Alba nutzte das Momentum eiskalt aus und legte nach unsportlichen Fouls von Maxim Stenyushyn (35.) und Maksim Jovanovic (36.) einen 0:8- bzw. 2:9-Lauf hin (65:72). Arvid versuchte es noch mit zwei Auszeiten, seine Truppe auf die Spur zu bringen, aber die Albatrosse waren nicht mehr zu stoppen und mit einem weiteren Dreier sorgten 90″ vor Schluss für die Vorentscheidung.        

Erstes Auswärtsspiel in Jena 

Nächste Woche fahren unsere Jungs zum ersten Auswärtsspiel der Saison nach Jena, wo vergangenen Mai das erfolgreichste NBBL-Sportjahr der Kooperationsgeschichte mit der Top4-Teilnahme gekrönt wurde. Für das Spiel gegen das örtliche NBBL-Team ist der Sprungball am Sonntag um 17 Uhr angesetzt. 

Es spielten für die AB Baskets: Fejer, Kirberg, PINAR (10), BRIESEMEISTER (9), Bacik (9), Karras (2), HAMPL (18), MÜLLER (6), STENYUSHYN (6), Özdemir (9), Jovanovic (4)

NBBL und JBBL starten in die neue Saison

Am heutigen Sonntag starten auch unsere Jugendbundesliga-Mannschaften in die neue Saison. Und gleich mit zwei Top-Spielen, gepackt in einem Double Header in der Halle des Göethe-Gymnasiums in Lichterfelde. 

Um 11.30 macht unsere JBBL gegen den Kooperationspartner TuS Lichterfelde den Anfang. Als klarer Underdog wollen unsere Jungs das Spiel vor allem nutzen um sich an das hohe Niveau der reinen „Berliner“-Vorrunde heranzutasten. Wir dürfen gespannt sein, wie das super Trainer-Duo Patrick Deitel und Stephan McCollister das Team aufgebaut hat.

Für die NBBLer geht der Vorhang um 15 Uhr auf. Mit dem ersten Spieltag beginnt auch die Umsetzung einer neuen Idee der Gruppeneinteilung. Der Erfolg unseres Teams aus der letzten Saison beschert den AB Baskets den Start in der A-Gruppe und gegen die letztjährigen Playoffteilnehmer. Der erste Gegner ist niemand Geringeres als der Stadtrivale und Titelkandidat Alba Berlin. 

Viele neue Gesichter

Angeführt von einigen Spielern aus der letzten Saison, werden den Zuschauern auch einige neue Gesichter auffallen. Das Team ist nach fast 2,5 Monaten Saisonvorbereitung heiß auf den Start. Nach ein paar Testspielen gegen andere NBBL- und einige Regionalligateams hat sich das Team sehr gut entwickelt und zeigt ein kämpferisches Gesicht. Die Jungs geben Vollgas im Training und schenken sich nichts. Genau diese Einstellung werden sie auch am Sonntag brauchen um gegen den absoluten Titelkandidaten mithalten zu können.

Das Team von Alba Berlin ist gespickt mit zahlreichen Nationalspielern, welche Spielerfahrung in der Pro B, Regionalliga und sogar BBL sammeln.

Das Team will dem Titelkandidaten einen starken Kampf liefern und das Best mögliche rausholen. Der Übermacht von Alba ist sich das Team bewusst und versucht mit Team- und Kampfgeist dem ersten Gegner gegenüber zu treten.

Die AB Baskets sind sich der Aufgabe bewusst und wissen auch, dass es einige andere Teams zu schlagen gilt um einen Platz im Playoffrennen zu erreichen.

Nichtsdestotrotz brennt das Team für das Lokalderby und will dem ehemaligen Titelträger zeigen, dass das Feld nicht kampflos überlassen wird.

Kommt vorbei in Lichterfelde und folgt dem Leitspruch: Make some Noise. Unser JBBL-Team und die AB Baskets freuen sich auf eure Unterstützung!!!

He OL | Bei Alba II gelingt der erste Sieg

Die ersten Spieltage im Berliner Spielbetrieb sind vorbei und fast alle Mannschaften des DBV sind schon gestartet.

Die Herren 1, die dieses Jahr in der Oberliga antritt und in neuer Formation mit Coach Joey Ney und vielen einheimischen, jungen Spielern hat schon zwei Spiele bestritten hat, geht in das erste spielfreie Wochenende mit einer Bilanz von einem Sieg und einer Niederlage.

Verlorener Auftakt gegen den TuS Neukölln

Am ersten Spieltag ging es gegen den TuS Neukölln. Eine neu formierten Mannschaft die unter Coach Lars Bothe (ehemaliger 1. Regionalliga-Trainer der Königs Wusterhausen Red Dragons) um einiges besser sein möchte als letztes Jahr, als sie die Saison mehr Spiele verloren als gewannen. Dass diese Mannschaft allerdings schon letztes Jahr Potential hatte, zeigte sich bei fünf Siegen allein gegen die ersten drei Mannschaften.

So ging die Junge Truppe des DBV auf „Entdeckungsreise“ und wurde gleich erstmal mit Physischem schnellen Spiel der Neuköllner willkommen geheißen. Gerade der Fastbreak der Neuköllner machte den DBVlern
in der ersten Halbzeit zu schaffen. In der Offense konnten vor allem Maksim Jovanovic (Jahrgang
2002) durch gute Einzelaktionen inner- und außerhalb des 2-Punkte-bereichs glänzen. Er beendete das
Spiel als Topscorer mit 19 Punkten.

Am Anfang der zweiten Hälfte konnten sich die Neuköllner etwas absetzen aber der Siegeswille unserer Jungs war noch nicht verschwunden. Vor allem der Einsatz von Neuzungang Francesco Semeraro (Jahrgang 1990) bei den Rebounds sollte uns nochmals zurück ins Spiel bringen.

Beim Stand von 50:55 mit weniger als einer Minute zu spielen traf Tony Avner (Jahrgang 2002) einen wichtigen Dreier nach einer Auszeit. Es war sein vierter in diesem Spiel, welches er mit 16 Punkten beenden konnte.

Ein anschließender defensiver Stop ließ die Chance auf die Führung oder zumindest einen Ausgleich zu. Diese wurde allerdings durch einen vermeidbaren Turnover vergeben und somit musste man sich am Ende mit 57:60 geschlagen geben.

Kantersieg bei Alba II

Eine Woche später hieß es, das erste Auswärtsspiel der Saison zu bestreiten. Der Gegner hieß ALBA BERLIN. Der Aufsteiger aus der Landesliga trat nur
mit sieben Spielern an aber hatte von Anfang an einen klaren Plan: Gegen ein junges Team spielt man Zone…natürlich.

Unsere Jungs taten sich die ersten
fünf Minuten sehr schwer. Lediglich Neuzugang Pablo Gallardo Ruiz (Jahrgang 1996) konnte durch zwei Dreier etwas Druck von der Mannschaft nehmen.

Ab dem zweiten Viertel fingen die DBVler an von außen zu treffen was viele Räume in der Zone öffnete und viele Freiwürfe und freie Lay-Ups nach sich zog. Außerdem glänzten vor allem Pablo und Julian Hörske (Jahrgang 2001) immer wieder mit guten offensiven Rebounds. Und so konnte unsere Jungs den Vorsprung zur Halbzeit auf 50:29 ausbauen und hatten auch bis zum Ende keine Probleme einen sicheren 93:54 Erfolg zu sichern. Tony traf wieder vier Dreier und kam auf 16 Punkte und Pablo beendete das Spiel mit 15 Punkten.

Die Herren 1 sind immer noch dabei sich gegenseitig kennenzulernen und zueinander zu finden. Die ersten beiden Spiele zeigten vor allem eins: Man kann in dieser Liga mit jungen, hungrigen Spielern bestehen. Das kommende Wochenende ist spielfrei bevor es zuhause gegen ein sehr Ambitioniertes Team des BSC Berlin im Charlottenburg-Wilmersdorf Derby geht bevor es auswärts gegen den Favouriten auf den Meistertitel der Freibeuter Berlin geht.

Wer die Jungs unterstützen will, findet hier Zugang zum Spielplan.

DBV-Sommercamp 2019

Sommerferien sind doch langweilig?

Vor dem Schulstart bietet der DBV Charlottenburg eine Woche Spaß, Spiel und Basketball für Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren an.

Unser Minitrainer Reza Ghasseminia wird den Kindern spielerisch von Montag (29.7) bis Freitag (2.8.) viele neue Dinge beibringen. Die Teilnehmer können sich auch auf coole T-Shirts freuen.

Das Sommercamp findet von 9 bis 16 Uhr in der oberen Schillerstraße statt.

Einfach hier online anmelden und der Spaß kann beginnen.

Ü40-Herren des DBV holen Bronze!

Die Ü40-Herren des DBV Charlottenburg haben bei den Deutschen Meisterschaften 2019 den 3. Platz errungen. Anfühlen tut sich die Bronzemedaille wie eine silberne.

Am vergangenen Wochenende begaben sich 10 DBV-Spieler nach Hagen, wo der SV 70 Hagen-Haspe seine Gäste empfing.

8 Teams waren bei der Endrunde am Start, die je 2 Vierergruppen bildeten. Keine Überkreuzspiele, damit keine Halbfinalspiele, sondern nur der Gruppensieger kommt ins Finale. Alle teilnehmenden Teams mussten sich im Vorfeld über ihre jeweiligen Regionalmeisterschaften qualifizieren.

Harte Gruppe für den DBV

Da sich unser Team wegen einiger Spielerausfälle zuvor „nur“ als norddeutscher Vizemeister qualifiziert hatte, war man nicht als Gruppenkopf gesetzt. Die Konsequenz: der DBV hatte Gastgeber Hagen und Rosenheim, jeweils erste ihrer Regionalmeisterschaften, in der Gruppe.

Los ging es für den DBV gegen den Turnierfavoriten, den SV 70 Hagen-Haspe, der sich in kompletter Kaderstärke mit ca. 20 Spielern aufwärmte.

Der DBV begann sehr stark, insbesondere der einzige „Rookie“ im Team, Daniel Hönicke tat sich mit sehr starken Aktionen hervor. Leider konnte das Team aber die anfängliche Qualität insbesondere im 2.Viertel nicht beibehalten – nach zwischenzeitlichen minus 20 Punkten verlor man am Ende 48-59.

Ziemlich enttäuscht und mit der Analyse der Niederlage intensiv beschäftigt, begab man sich in die längere Nachmittagspause. Am frühen Abend stand das Spiel gegen die TSV Rosenheim an, der man zuletzt 2017 im Finale in deren bayerischen Heimat Rott am Inn nur äußerst knapp unterlegen war. Ein recht ausgeglichenes Spiel ging nach beherztem Kampf 41-38 für den DBV aus. Ein „weiter“ Dreier von Niklas Lütcke brachte kurz vor Ende die Entscheidung.

Leistungssteigerung nach dem gemeinsamen Abend

Den Abend ließ man bei deftigem Essen und einigen Bieren bei der „Players Party“ mit den ebenfalls eingeladenen Teilnehmerinnen der Ü40-Damen-DM ausklingen.

Das interne Beisammensein tat unserer Mannschaft gut.
Die beiden Spiele am Sonntag offenbarten die DBV-typische spielerische und ansehnliche Qualität, die am Tag davor nicht so sichtbar war.

Das erste Sonntagsspiel wurde souverän mit zahlreichen attraktiven Szenen 77:25 gegen den MJC Trier gewonnen.

Spiel um Bronze als Revanche für die Norddeutsche Meisterschaft 

Das Spiel um Platz 3 wurde zwischen dem DBV und dem MTV/ BG Wolfenbüttel ausgetragen – der uns bestens bekannte norddeutsche Meister, der seine Gruppe als Zweitplatzierter beendet hatte.

Der MTV um ex-Bundesligaspieler Oliver Braun begann stark, doch unsere Center Daniel Hönicke und Christian Krämer waren in dieser Partie kaum aufzuhalten. Mit einer begeisternden und sehr schön anzusehenden Teamleistung enteilte man dem Gegner, rang ihn nieder und gewann schließlich deutlich 58:32.

Ein versöhnliches Ende mit zwei ganz tollen Spielen am Sonntag, nach dem holprigen Start am Samstag.

Da das Endspiel mit einem fulminanten 80:21-Sieg vom SV 70 Hagen-Haspe gegen die eher zahnlosen „Tigers“ der TSG Wiesloch gewonnen wurde, fühlte man sich dank des im Vergleich besseren Abschneidens gegen den gastgebenden Meister insgeheim als Vizemeister. Nach den Leistungen am Sonntag stellte sich die Frage, wie es wohl in einem Finale gegen Hagen ausgegangen wäre.

Es hat mal wieder viel Spaß gemacht, den DBV bei diesen Ü-Meisterschaften zu vertreten und den guten Ruf des Vereins zu pflegen. Auf ein Neues dann wieder, in 2020!

Die Ü40-Herren des DBV Charlottenburg (Foto):
Laurens Lipperheide, Igor Rücker, Daniel Hönicke, Oliver Stamm, Gregor Marweld, Jens Kollat, Niklas Lütcke, Oliver Lenhardt, Kai Zimmermann, Christian Krämer.

NBBL |Bronzemedaille für die AB Baskets

Die Saison 2018/19 der AB Baskets endete in Jena auf dem Podest, mit einer Urkunde in der Hand und eine Medaille um den Hals. Zum ersten Mal in der Geschichte der Kooperation von DBV Charlottenburg, RSV Eintracht Berlin und TuS Lichterfelde hat unser Team die Teilnahme an der NBBL-Siegerehrung verdient erreicht. Nach der Niederlage (74:87) im Halbfinale gegen den TSV Tröster Breitengüßbach, die Talentschmiede des Serienmeisters Brose Bamberg, stand es fest: dritter Platz. „Ich habe in der Kabine den Spielern gesagt, dass wir dieses Spiel verloren haben, aber sie können weiterhin sehr stolz sein auf die Saison und auf die Leistung, die sie abgeliefert haben“, kommentierte Headcoach Stephan McCollister nach der Schlusssirene.

Das Spiel gegen die Oberfranken kippte in der Anfangsphase des zweiten Viertels, als Breitengüßbach viermal in Folge von jenseits der Dreierlinie traf und die Führung übernahm. Bis dahin war es den AB Baskets gelungen, ihren Spielplan durchzusetzen: Headcoach McCollister wollte mit seiner Verteidigung den Gegner zum Dreipunktewurf aus der Ecke einladen und dann mit schnellem Umschaltspiel angreifen. Die Wette zahlte zunächst gute Dividenden, denn die Oberfranken trafen zum ersten Mal beim sechsten Versuch, als die AB Baskets schon acht Zähler gesammelt hatten. Das Spiel entwickelte sich zu einem sehenswerten Schlagabtausch und unsere Jungs nutzten die Schwachstellen in der gegnerischen Verteidigung, um zum Korb zu ziehen – für hochprozentige Korbleger oder Freiwürfe. Als Ben Post auch zweimal aus der Distanz traf, erzielten die Hauptstädter den größten Vorsprung der Partie (14:22/9.).

Die Euphorie durfte aber nicht so lange dauern, denn Breitengüßbach leitete zu Ende des ersten Abschnittes das kleine Schützenfest ein, das im Laufe des zweiten dann zur Wende führte. Während die Oberfranken jetzt ihre besten Werfer mit guten Wurfmöglichkeiten versorgen konnten, wurde die Spielweise unserer Jungs etwas hektischer – mit weniger Ballbewegung und zu viele Dreiern. Das Ergebnis war eine Durststrecke von fünf Minuten, die mal wieder von Ben beendet wurde (30:24). Den Anlauf nutzten unsere Jungs um noch näher heranzukommen (30:28), die Schlussphase gehörte allerdings nochmal den Bambergern, die viele Offensivrebounds schnappten und den Vorsprung auf zehn Zähler ausbauten (44:34).

Im Nachhinein musste man feststellen, dass zu diesem Zeitpunkt das Spiel kippte. Die Handlung des zweiten Durchgangs folgte dann einem gut erkennbaren Muster: Breitengüßbach legte vor, die AB Baskets zeigten Kampfgeist und versuchten, sich bis zum Ende eine Chance auf den Sieg zu erarbeiten. Der Vorsprung der Franken wuchs einmal auf 16 Zähler (52:36/23.), dann wieder auf zwölf (59:47). In der Zwischenzeit hatte unser Team ein starkes Lebenszeichen gesendet, den Gegner zu vier Ballverlusten gezwungen und mit den Treffern von Ben, Lukas und Vincent den Rückstand unter der 10-Punkte-Marke gebracht. Breitengüßbach behielt auch im letzten Viertel die Kontrolle über das Spiel und ließ unsere Jungs nie herankommen – trotz der Umstellung auf Zonenpresse und der Anstrengungen von Leonik Wadehn (10 Punkte im vierten Viertel) und Ben Post.

Breitengüßbach ist eine richtig gute Mannschaft, hat sich ungeschlagen für das Top4 qualifiziert“, zollte McCollister den späteren Vizemeister Respekt. „Der Sieg ist durchaus verdient, sie waren heute individuell stärker und in der Wurfquote besser, während wir nicht so gut getroffen haben, wie wir hätten treffen müssen (27/74), um eine Chance zu haben. Wir haben gekämpft bis es nicht mehr ging, es hat nicht gereicht.

Im Finale setzte sich am Sonntag der FC Bayern München über den TSV Breitengüßbach mit 84:80 durch und fuhr nach dem JBBL-Titel auch die NBBL-Meisterschaft.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Mensing, Ben Post (22), Julian Hörske (2), Leonik Wadehn (11), Leonard Hampl (4), Samuel Müller, Laszlo Cavalar (2), Marc Friederici (1), Maximilian Stenyushyn (5), Vincent Friederici (7), Lukas Wagner (11), Max Stölzel (9).

Credits Foto: Sven Kuczera/NBBL

NBBL | AB Baskets spielen um Deutsche U19-Meisterschaft

Erstmals seit der Bildung der AB Baskets im Jahr 2015 als Kooperationsteam des DBV Charlottenburg, des TuS Lichterfelde und des RSV Eintracht hat man den Einzug ins Final Four geschafft. Zuvor war dies im Jahr 2013 nur dem Vorgänger IBBA/RSV Eintracht gelungen, wobei man gegen den späteren deutschen Meister CYBEX Urspring mit 52:71 ausschied.

Nun ergab das Los, dass die Mannschaft von Trainer Stephan McCollister im zweiten Halbfinale am Samstag um 20:00 Uhr auf
den TSV Tröster Breitengüßbach trifft.

Gespielt wird in der Sparkassen-Arena in Jena (Keßlerstraße), wo ansonsten das BBL-Team von Ausrichter Science City Jena seine Heimspiele austrägt. Im anderen Halbfinale treffen zuvor um 17:30 Uhr Titelverteidiger ALBA Berlin und der U19-Nachwuchs des FC Bayern München aufeinander. Das Finale findet am Sonntag um 14:00 Uhr statt.

Breitengüßbach zählt als Topfavorit

Allein am Teilnehmerfeld erkennt man bereits, in welch renommierter Runde sich die AB Baskets hier befinden. Als einziger Verein im Kreise der größten und finanzstärksten Nachwuchsprogramme Deutschlands gilt man im Vorfeld dementsprechend auch als krasser Außenseiter.

Die Liga hat diese Leistung indes bereits gewürdigt, indem Coach Stephan McCollister zum Trainer des Jahres gewählt wurde. Nachdem im Viertelfinale die mit vier U18-Nationalspielern bestückte und im Vorfeld favorisierte Spielgemeinschaft Eintracht Frankfurt / FRAPORT Skyliners mit 2:0 ausgeschaltet werden konnte, wartet nun im Halbfinale mit dem Nachwuchs des deutschen Serienmeisters Brose Bamberg (7 deutsche Meistertitel seit 2010) der vermeintlich dickste Brocken.

Zeit für die erste Saisonniederlage?

Die Oberfranken sind als einziges Team sowohl in der Hauptrunde (16:0) als auch in den Playoffs komplett ohne Niederlage ausgekommen.

Dabei schalteten die Breitengüßbacher auf dem Weg ins Halbfinale ratiopharm Ulm und die Internationale Basketball Akademie München um Liga-MVP Joshua Obiesie aus. Topscorer ist der frisch gebackene estnische Nationalspieler Henri Drell mit 18,7 Punkten pro Spiel.

Er bestritt auch bereits 3 BBL-Partien diese Saison für die Brose Baskets. Nicholas Tischler (14,4 PpS) und Moritz Plescher (13,5 PpS) sind ebenfalls sehr korbgefährlich. Ein besonderes Auge wird sicher auch auf Elias Baggette zu richten sein, der neben seinen 10,3 Punkten auch noch 5,4 Assists pro Spiel verteilt. Zugleich wird es auch ein Wiedersehen mit dem unlängst als Nachrücker für die U18- Nationalmannschaft nominierten Playmaker, denn der Berliner spielte bis letzte Saison noch beim TuS Lichterfelde.

Der vermeintlich bekannteste Name im Kader der Franken ist Kay Bruhnke. Der U18-Nationalspieler kam jedoch verletzungsbedingt nur auf fünf NBBL-Einsätze und hat auch beim Kooperationspartner Baunach Young Pikes in der 2.Basketball-Bundesliga ProA seit November nicht mehr eingreifen können.

Insgesamt neun Spieler des NBBL-Kaders gehörten zum ProA-Kader von Kooperationspartner Baunach, was vermutlich am meisten über die Qualität und Kräfteverhältnisse im Vorfeld aussagt.

McCollister: „Wir werden wie immer alles geben“

Doch Bange machen zählt nicht, schließlich haben die AB Baskets in den Playoffs gegen Frankfurt und die Metropol Baskets Ruhr sowie in der regulären Saison mit zwei Siegen gegen ALBA Berlin gezeigt, wozu sie als Team und geschlossene Einheit in der Lage sind. Dennoch ordnet Head Coach McCollister im Vorfeld die Chancen realistisch ein: „Das Erreichen des TOP4 ist ein unglaublicher Erfolg. Wir werden weiterhin in jedem Spiel alles geben und schauen, was wir noch erreichen können.

Das sagt der Bamberger Headcoach Mario Dugandzic: „Im Halbfinale wartet mit den AB Baskets eine sehr unangenehme und aggressive Berliner Truppe, die beeindruckend, durch viel Euphorie und Cleverness, letztendlich verdient ins TOP4 eingezogen ist. Wir müssen hellwach sein.

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