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NBBL | AB Baskets starten mit Heimniederlage ins neue Jahr

Im ersten Spiel 2016 mussten die AB Baskets eine Heimniederlage gegen Alba Berlin hinnehmen. Die Albatrosse siegten in der Sporthalle Charlottenburg mit 84:62. „Wir haben das erste Viertel verpennt und dann nie wirklich unseren Rhythmus in der Offensive gefunden„, fasst Headcoach Stephan McCollister den Spielverlauf zusammen.

Der Start ins neue Jahr glich dem schlimmsten Albtraum. Viel zu einfach kam Alba zum gewünschten Korbleger, viel zu schwer machten sich die AB Baskets das Leben in der gegnerischen Spielfeldhälfte. Alle Zahlen zum Spiel belegten den Fehlstart, vor allem  die an der Anzeigetafel (2:14 nach vier Minuten, 18:31 zur Viertelpause).

Thabo_AlbaDoch das Teams erwachte im zweiten Viertel. Die Qualität in der Defensive – teilweise auf Zonenverteidigung umgestellt – steigerte sich und brachte den bis dahin fehlenden Schwung und Selbstvertrauen. Durch die Erfolge unter dem eigenen Korb (12 zugelassene Punkte in 10′) wurde man mutiger und treffsicherer. Anton Kamke und Thabo Paul versenkten drei Dreier in kurzer Zeit und verkürzten den Rückstand auf fünf Punkte (38:43) zum Ende des zweiten Viertels.

Damit war die Aufholjagd noch nicht vorbei. Die AB Baskets kamen zunächst durch vier Punkten von Akim Jonah (47:48) und dann durch einen weiteren Dreier Kamkes auf Schlagdistanz (50:52), allerdings ließ das Team die Chance zur Führungsübernahme liegen.

Die anschließende erneute Umstellung auf Zonenverteidigung brachte diesmal nicht den gehofften Effekt: Alba fand die Lücke und schloss den dritten Abschnitt mit einem 9:1-Run zum 51:61, der für einen komfortablen Vorsprung sorgte. Das letzte Viertel ging wieder an die Gäste, die zwischendurch den Vorsprung auf über 20 Punkte ausbauten und sich den letztlich ungefährdeten Auswärtssieg sicherten.

Die erste Chance zur Wiedergutmachung bietet sich schon am kommenden Wochenende in Hamburg: Bei den Sharks könnte man sich eine gute Ausgangslage für den Playoff-Einzug erarbeiten. Das Hinspiel gewannen die AB Baskets Ende November mit 65:49, das Rückspiel beginnt am Sonntag um 14 Uhr in der Hafenstadt. Vor dem Spiel trennen die Berliner (Vierter) und die Nordlichter (Fünfter) nur ein Sieg.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Scholtes (4 Punkte), Thabo Paul (12 Punkte, 6 Ballgewinne), Levent Yer (14), Amani Ogette, Jonas Wagner (2), Vincent Meunier (2 Punkte, 6 Rebounds), Anton Kamke (17), Jordan Müller (2), Yannick Hildebrandt (2 Punkte, 6 Rebounds), Jonas Jansen-Winkeln (4), Henrik Drescher, Akim-Jamal Jonah (5 Punkte, 6 Rebounds)

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JBBL | Heimsieg süß-sauer gegen Kooperationspartner RSV

Die Reise Deines Lebens“ stand am Wochenende erstmals auf dem Trikot vom DBV Charlottenburg in der JBBL. Wer sich künftig in die Räumlichkeit unseres neuen Sponsors Chamäleon begibt, wird sicherlich gut beraten. Auf die Reise ihres – sportlichen – Lebens muss hingegen unser JBBL-Team noch warten. Denn im (wahrscheinlich) entscheidenden Spiel um den Einzug in die Hauptrunde gegen Kooperationspartner RSV Eintracht Stahnsdorf konnte das Team mit 64:59 zwar den fünften Saisonsieg holen, aber den direkten Vergleich (10-Punkte-Niederlage im Hinspiel) nicht für sich entscheiden. Angeführt wurde die Mannschaft vom Guard-Trio mit den Zwillingen Friederici (Marc 19 Zähler, Vincent 10) und Mikias Mamo (12).

Vor dem letzten Spieltag hat nun der DBV Charlottenburg – trotz des Zwei-Punkte-Vorsprungs in der Tabelle – die schlechteren Karten: Während unsere Jungs beim ungeschlagenen Tabellenführer TuS Lichterfelde gastieren, der am vergangenen Wochenende Alba überrollte, ist der RSV Eintracht beim Vorletzten Braunschweig zu Gast.

Es ist wohl ein trauriger Sieg„, gab Headcoach Reza Ghasseminia nach der Schlusssirene zu. „Zumal wir im letzten Viertel an der 10-Punkte-Grenze vorbeigeschrammt haben, die uns das Weiterkommen gesichert hätte„.

Leo Wadehn_StahnsdorfDie Tickets für die Reise in die Hauptrunde hatte man schon fast gebucht, als Mikias Mamo mit zwei Freiwürfen einen 7:1-Lauf gekrönt und die Führung vom DBV auf neun Punkte ausgebaut hatte (62:53/38.). Stahnsdorf nahm in diesem Augenblick die wohl wichtigste Auszeit seiner bisherigen Vorrunde und konnte dadurch den Gegner aus dem Rhythmus bringen.

In der entscheidenden Phase zeigten die jungen DBVer nicht die nötige Geduld, um weiter die Spielzüge zu Ende zu spielen. Sie verzettelten sich in Einzelaktionen, die keinen Ertrag brachten. Auf der anderen Seite gelang den Gästen ein wichtiger Treffer durch RSV-Guard Max Stölzel, der dabei auch noch gefoult wurde. Diese Aktion nahm den Druck von den Gästen und machte jegliche Anstrengung der Charlottenburger zunichte.

So gestaltete sich ein bitteres Ende für ein äußerst ausgeglichenes Spiel, in dem eine ordentliche Leistung nicht ausreichte, um das hochgesteckte Ziel zu erreichen. Zweimal hatte der DBV Charlottenburg versucht, sich abzusetzen, im zweiten (19:15/12.) sowie im vierten Viertel (50:46), aber der Gegner profitierte immer wieder von der teilweise nicht stimmenden defensiven Zuordnung, den Fehlern in der Transition-Offense der DBVer und vom Vorteil beim Rebound.

Der letzte gute Versuch gegen müde Stahnsdorfer, die weniger rotierten, kam zwei Minuten vor Spielende. Leider reichte es „nur“ für einen 5-Punkte-Sieg…

Das letzte Wort ist aber noch nicht gesprochen – schließlich gibt es ja noch ein Spiel! Auch wenn Gegner TuS Lichterfelde in dieser Saison zu stark scheint, so werden die Jungs von Coach Reza auch im letzten Spiel der Vorrunde noch einmal alles daran setzen, das scheinbar unmögliche doch noch zu ermöglichen. Auf einen Ausrutscher der Stahnsdorfer in Braunschweig wird jedenfalls nicht gehofft.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Philipp Czerr (2 Punkte), Joschua Meck (6), Marc John Friederici (19), Dominic Driegert, Felix Mensing (4), Vincent John Friederici (10), Mikias Mamo (12), Aris Pehlivanian, Maik Marangosov, Leonik Wadehn (9), Philipp Bertelsmann (2), Nils Goncherowski.

Auf einen Kaffee mit… dem DBV-Weihnachtsmann Jörg Lehmann

Der DBV-Weihnachtmann Jörg Lehmann mit seinen Geschenken für den Verein

Den letzten Kaffee in diesem Jahr haben wir mit einer sehr berühmten Persönlichkeit getrunken. Rote Mütze, rote Wangen, weißer Bart. Vor dem Laden warten noch ein Schlitten und die Rentiere, die sich eine Pause auf dem langen Heimweg gönnen. Ja, der Weihnachtsmann. Und zwar der DBV-Weihnachtsmann, Jörg Lehmann, der den Verein nach seiner Gründung 1991 bis 2007 geführt hat. Das Foto verrät, dass er auch Geschenke für unseren Verein in seinem Sack hatte. Wir fragen nach.

Guten Tag Herr Weihnachtsmann, wie war Ihre lange Reise um die Welt?

Anstrengend. Zigtausend Kilometer in wenigen Stunden sind kein Ponyhof. Aber das Leuchten in den Kinderaugen lässt Stress und Müdigkeit verschwinden.

Lassen Sie uns zusammen ein Spielchen spielen. Hätten Sie freie Hand und wären Sie nicht an die Weihnachtspost gebunden, was würden Sie unserem Verein bringen? 

Der Verein ist schon groß, in den letzten 25 Jahren hat er sich enorm entwickelt. Ein Geschenk für alle würde nicht reichen.

Na gut. Beschenkt werden unsere Minis mit…  

Hallenzeiten. Ich weiß, das Thema ist brisant, aber die Hallen sind einfach die Grundvoraussetzung für die Arbeit jedes Vereins. Wenn man keinen Ort hat, wo die Kinder besser den Basketball kennen lernen können, wird alles schwieriger. Zudem würde ich den Kindern noch mehr Schulkooperationen schenken. Kinder begnügen sich nicht mit nur einem Geschenk.

Was bekommen dann unsere jungen Bundesliga-Profis?  

Vernunft. Damit sie in diesem kritischen Alter nicht ans Geld denken und keinen Versprechen Vertrauen schenken, die schwierig zu erfüllen sind. Beim DBV kann man sich gut entwickeln und hat keinen enormen Druck (wie Akim Jonah zeigt, NdA). Und ich würde mich sehr freuen, wenn sie mich und den Verein künftig mit einem harten Kern für die kommenden 25 Jahre beschenken würden.

Haben Sie in ihrem Sack auch Geschenke für unsere Trainer?  

Aber Hallo! Die Trainer sind ein Grundstein unseres Vereins. Ich habe A- und B-Lizenzen für alle, man muss sie nur beim LSB abholen und vielleicht ein paar Fragen beantworten. Ich bin mir sicher, dass alle unseren Trainer es bis dahin schaffen werden.

Beschenken Sie auch Erwachsene?  

Unsere schon. Mit einer Packung Lust am Training und einem Anti-Rost-Mittel. Unsere Seniorenteams sind ein seltenes Beispiel, dass Sport und Spaß – und Erfolg – kein Alter kennen.

Ist in der Tüte auch etwas für unseren Vorstand?  

Ein Notizblock. Darauf könnte man eine Strategie für die kommenden 5 Jahre festlegen. Seitdem ich den Stab übergeben habe, hat der Vorstand den Verein gut vorangebracht. Nun ist es Zeit für die Weiterentwicklung bis 2020. Man darf nie still stehen. Und das tun wir auch nicht.

Wie kamen Sie zum Basketball?  

Es ist schon 43 Jahre her, die Geschichte. Fast Liebe auf dem ersten Blick, nachdem ich im Fernsehen das Olympia-Finale 1972 USA gegen die Sowjetunion gesehen haben. Das Ende fand ich es so spannend und faszinierend, dass mich nichts davon abhalten konnte, Basketball auszuprobieren. Seitdem lässt mich diese Leidenschaft zu dieser Sportart nicht los.

Wie kamen Sie überhaupt auf die Idee, Weihnachtsmann zu werden?  

Es war – als Vorstandsvorsitzender – mein persönliches Geschenk an unsere Mitglieder. Wir wollten Weihnachten zusammen feiern und hatten keinen Weihnachtsmann. Das geht gar nicht, habe ich mir gedacht. Da „große“ Macht große Verantwortungen mit sich bringt, bin ich gerne in die Rolle geschlüpft. Und es hat recht viel Spaß gemacht.

Was gehört sonst noch zu Weihnachten?  

Das Zusammensein. Alle Weihnachtstraditionen dienen dazu und sind mir deshalb besonders wichtig. Baum aufstellen, Krippe gestalten, Geschenke auspacken. Das ist einfach schön und stiftet Freude in allen Menschen.

Was machen Sie sonst in den restlichen 363 Jahrestagen?  

Als Jörg Lehmann segle ich gerne. Das ist eine spätere Leidenschaft, die viele Ähnlichkeiten zum Basketball hat. Zum einen ist Segeln ein echter Mannschaftssport, in dem man voraus geht – im wahren Sinne des Wortes – wenn man dem Mitspieler vertraut. Zum anderen muss man in „Räumen“ denken: Wo bin ich, wo ist mein Ziel, wo ist mein Gegner. Als Weihnachtsmann… darf ich das nicht verraten

Noch eine letzte Frage an Jörg Lehmann. Wann haben Sie erfahren, dass es den Weihnachtsmann…  

Meine Kumpel in der Schule habe es mir erzählt. Ich muss gestehen, ein kleiner Schock war es schon.

Der DBV-Weihnachtsmann Jörg Lehmann und die DBV-Redaktion wünschen allen einen guten Rutsch ins neue Jahr! 

Akim Jonah nominiert für U18-Nationalmannschaft

Unser Center Akim-Jamal Jonah hat es geschafft! Im Anschluss zum Trainingscamp im brandenburgischen Kienbaum (13.-16. Dezember) hat der DBB-Trainerstab 18 Spieler für den U18-Kader nominiert. Und Akim ist mit dabei. Nach den Jahren in unserem Nachwuchsbereich und nun als Stammspieler im aktuellen NBBL-Team der AB Baskets geht der nächste Traum in Erfüllung: Nationalspieler!.

Akim kann in dieser Saison durchschnittlich ein Double-Double vorweisen: 13,3 Punkte und 11,4 Rebounds hat er bislang in der Staffel Nordost gesammelt.

Gute Chancen hat auch ein zweiter Spieler der AB Baskets: Anton Kamke. Er gehört zur zehnköpfigen Gruppe des erweiterten Kaders, der noch unter Beobachtung für eine künftige Nominierung steht. Aus Berlin kommen auch drei weitere Spieler: Guard Bennet Hundt (vorher TusLi, nun Alba) sowie Guard Ferdinand Zylka und Center Filip Stanic (beide Alba).

Akim und der Nationalmannschaft stehen zwei große Ereignisse bevor: das Albert-Schweitzer-Turnier in Mannheim und Viernheim (Auftakt am Ostersamstag, den 26. März, Endspiel am 2. April 2016) sowie die U18-Europameisterschaft im Sommer. Team Deutschland schaffte es letztes Jahr im griechischen Volos bis ins Viertelfinale und wurde am Ende Achter.

Der DBV Charlottenburg freut sich enorm, wieder einen Nationalspieler in seiner Reihe zu haben und gratuliert dem Spieler und den Trainern für die sehr gute Arbeit.

JBBL | Pleite beim Kooperationspartner RSV

Der DBV Charlottenburg konnte sich am Sonnabend nicht mit einem vorweihnachtlichen Sieg bescheren. In Teltow zog das Team um Headcoach Reza Ghasseminia mit 69:79 den Kürzeren und muss nun noch härter um den Einzug in die Hauptrunde der JBBL kämpfen.

Richtungsweisend für die Pleite war unter anderem die Verteidigung im zweiten Viertel – besonders in Eins-gegen-Eins-Situationen. Fast unangefochten konnte der Gegner zum Korb ziehen und sich Freiwürfe erarbeiten, die das Spiel nach einem 2:6-Lauf drehten und den Vorsprung von 4 (25:21) auf 14 (42:28/17.) und dann 19 Punkte (50:31/23.) hochschraubte. „In diesen Minuten des Schicksals haben wir einige Karten verspielt“, gab Headcoach Ghasseminia nach dem Spiel zu. „Wir haben uns mit Fouls belastet und den Gegner beflügelt, genau in dem Moment, in dem wir besser auf dem Parkett standen“.

Einmal mehr: Licht aus, Licht an

Dennoch war auch bei diesem Rückstand längst das Ende nicht geschrieben. Die Mannschaft zeigte auch im Rückstand, dass es lediglich einen Spieler braucht, der das „Licht anknipst“, um wieder alles möglich zu machen. Die verantwortungsvolle Aufgabe übernahm in Teltow Leonik Wadehn mit einem Dreipunktespiel, gefolgt von den Zwillingen Friederici, die mit zwei Dreiern den Abstand auf 14 Punkte innerhalb von knapp zwei Minuten verkürzten (68:54). Der Aufholjagd schloss sich nach fünf weiteren Zählern von Marc Friederici auch Philipp Czerr mit dem Fastbreak zum 71:63 an.

„Aufgabe machbar, aber zunächst kein Ausrutscher in Braunschweig“

Der Spielausgang war wieder offen, sodass der RSV Eintracht alle seine Auszeiten vorzeitig nutzte, um ein Mittel gegen das Comeback der Charlottenburger zu finden. Dabei halfen die DBVer schlussendlich mit, indem einige Freiwürfe in den letzten 90 Sekunden nicht das Ziel fanden. Der Sieg war somit nicht mehr zu erreichen, es blieb aber weiterhin das Ziel, sich die bestmögliche Ausgangslage hinsichtlich des Rückspiels im Januar zu erarbeiten. „Mit 10 Punkten Rückstand kann ich auch in dieser Hinsicht nicht zufrieden sein, aber die Aufgabe ist durchaus machbar, wenn wir unsere Schwächephasen abstellen“, sagt Coach Reza nach dem Spiel.

Bevor es zum möglichen Endspiel um die Hauptrunde kommt, muss der DBV Charlottenburg am 10. Januar in Braunschweig antreten. „Wir können uns keinen Ausrutscher leisten. Ein Sieg muss her“, warnt der Headcoach.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Philipp Henry Czerr (3 Punkte), Joshua Meck (3), Marc John Friederici (17 Punkte/6 Rebounds), Florian Weber, Felix Mensing (4), Vincent John Friederici (13 Punkte/6 Rebounds), Mikias Mamo (5), Malik Marangosov, Aris Pehlivanian, Leonik Wadehn (8), Juri Snigula (2), Brandon Coleman (14 Punkte/7 Rebounds)

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NBBL I AB Baskets mit wichtigem Auswärtssieg in die Weihnachtspause

Vincent Meunier: Schnelle Hände zum Sieg der AB Baskets

Beim Auswärtspiel bei den Blue Giants Neustadt ist den AB Baskets der dritte Sieg in Folge gelungen. In einem durchweg spannenden Spiel konnte sich die Mannschaft gegen die heimstarken Neustädter behaupten und siegte knapp mit 68:66 (35:31). Mit dem Sieg beim Tabellennachbarn konnten die AB Baskets ihren vierten Tabellenplatz behaupten und schließen die Hinrunde damit auf einem Playoff-Platz ab.

Spielentscheidend war dabei wie schon in der Woche zuvor die Treffsicherheit von AB-Guard Paul Giese (18 Punkte, 3 Rebounds, 0 Turnover). Zwar war diesmal anders als in Oldenburg kein Gamewinner nötig, seine drei erfolgreichen Dreier im vierten Viertel waren aber nicht weniger wichtig.

Einsatzbereitschaft am Brett wird belohnt

Der Start ins Spiel war jedoch noch etwas verhalten, defensiv war man im ersten Spielabschnitt nicht auf der Höhe. Doch im Gegensatz zu den letzten Spielen zeigte das Team sich treffsicher von jenseits der Dreierlinie und blieb so durch die Treffer von Levent Yer (2) und Paul Giese in Schlagdistanz (18:21).

Einige defensive Korrekturen von Headcoach McCollister zeigten dann Wirkung: Ab dem zweiten Spielabschnitt zeigte die Defensive sich stark verbessert. Besonders im Kampf um den Rebound bot das Team große Einsatzbereitschaft und entschied das Duell an den Brettern gegen die athletischen Neustädter mit 48:40 für sich, in einem solch ausgeglichenen Spiel sicherlich ein mitentscheidender Faktor.

Mpacko ausgeschaltet in der entscheidenden Phase

Durch die starke Leistung von Giants-Guard Samuel Mpacko (20 Punkte, 4 Rebounds) konnte Neustadt im dritten Viertel wieder leicht die Oberhand gewinnen und mit 4 Punkten Vorsprung in den Schlussabschnitt gehen. Doch das Team der AB Baskets war heiß auf diesen Sieg und das Überwintern auf dem Playoffs-Rang.

Die Dreier von Giese, die starke Defense von Thabo Paul gegen Mpacko und die schnellen Hände von Forward Vincent Meunier (5 Steals) brachten den AB Baskets schließlich den so wichtigen Sieg.

Die AB Baskets „trinken ´ne Cola“ in Belgien

Damit ist die Hinrunde in der NBBL Nordost abgeschlossen. Das Basketballjahr 2016 beginnt für die AB Baskets am 17.1. mit einem Heimspiel gegen den Stadtrivalen Alba Berlin. Doch auch in der Winterpause ist nur kurz Entspannung angesagt. Am zweiten Weihnachtsfeiertag reisen die AB Baskets – noch verstärkt durch einige JBBL-Spieler der drei Kooperationspartner – DBV Charlottenburg, TuS Lichterfelde und RSV Entracht – nach Belgien, um sich beim internationalen Coca Cola X-Mastournament in Kortrijk auf die Rückrunde vorzubereiten. Der jüngste NBBL-Jahrgang und die JBBLer werden in der U17 an den Start gehen, die beiden älteren Jahrgänge in der U19.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Scholtes (2), Thabo Paul (4), Levent Yer (12), Amani Ogette, Jonas Wagner (6), Anton Kamke (4), Paul Giese (18), Yannick Hildebrandt (2), Ferdinand Gerstenberger (2), Faris Fadlelmula, Akim-Jamal Jonah (16), Vincent Meunier (2).

Statistik

JBBL | DBV unterliegt knapp den Albatrossen

Wie schon im Hinspiel bei Alba schrammte der DBV Charlottenburg auch am Sonnabend in der Schillerstraße lange an einer kleinen Sensation vorbei. Das Team um Headcoach Reza Ghasseminia schloss die erste Hälfte in Führung ab (40:37), kämpfte sich aus einem zweistelligen Rückstand zurück, aber musste sich am Ende dem Favoriten mit 75:80 geschlagen geben.

Ghasseminia: „Keine Punkte, aber viel Selbstbewusstsein“

„Ich bin nur ein ganz wenig enttäuscht, aber kann meinen Jungs nichts vorwerfen. Wir haben eine gute Leistung abgerufen und Alba lange mit unserer Spielweise geärgert“, bilanzierte Trainer Ghasseminia nach der Schlusssirene. „Aus dieser Partie nehmen wir zwar nichts Zählbares für die Tabelle mit, aber ganz viel Selbstbewusstsein für die kommenden Endspiele gegen den RSV Eintracht. Ich bin mir sicher, dass die Jungs Hunger auf mehr als die Relegation haben und alles tun werden, um die Hauptrunde zu erreichen.“

Alles gegeben hatten die Charlottenburger auch im Stadtderby am Sonnabend. Der Kampf unter dem Korb, dort wo Alba einen deutlichen Größenvorteil hatte, blieb weitestgehend ausgeglichen (DBV 34 Rebounds, Alba 40) und mit 17 Teamassists (gegen 12) bewies der DBV weniger von Einzelaktionen abhängig zu sein als der Gegner. Was gefehlt hat, sind eine bessere Verteidigung im ersten Viertel und ein kühler Kopf in der entscheidenden Anfangsphase des vierten Viertels, als die Gäste einen 11:2-Run hinlegten und die Führung auf 11 Punkte ausbauten (66:77).

DBV überzeugt im zweiten Viertel

Joshua Meck_AlbaZwischen dem anfänglichen Schlagabtausch (23:23) und dem Alba-Lauf im letzten Abschnitt überzeugte der DBV Charlottenburg mit Aufmerksamkeit in der Verteidigung und dem Willen zum Sieg. Beispiel dafür: Leonik Wadehn und seine Mitspieler erkämpften sich über zehn Sprungball-Situationen. Das machte Alba das Leben deutlich schwieriger, sodass die Hausherren zu einfachen Punkten kamen und die erste Halbzeit in Front abschlossen (40:37).

Das Spektakel ging auch im dritten Viertel weiter. Die Albatrossen starteten besser und versuchten ein ums andere Mal sich abzusetzen, aber der DBV blieb dran, mal dank eines Fastbreaks (56:58), mal dank eines Dreiers (62:66) und kam nochmal heran, als Vincent Friederici ein Offensivrebound in zwei Punkte ummünzte.

Licht aus, licht an

Mit noch acht verbleibender Spielminuten erlaubte sich unser Team leider eine Schwächephase und Alba nutzte die Fehler im Aufbauspiel eiskalt aus, um den Vorsprung in zweistelligen Bereich auszubauen. Die Zwillinge Friedrici ließen in der Endphase mit drei blitzschnellen Dreiern die Hoffnung auf einen Heimsieg noch einmal aufkeimen (75:79) und die aggressive Verteidigung zwang Alba im letzten Angriff zu einem Ballverlust. Den Charlottenburgern blieb nur noch wenig Zeit für einen schnellen Dreier, der daneben fiel.

Die Gesichter der Spieler drückten am Ende die Enttäuschung aus. Die muss aber in dieser Woche in Selbstbewusstsein umgewandelt werden, denn am kommenden Samstag um 12 Uhr geht es in Stahnsdorf beim Kooperationspartner RSV Eintracht um ganz wichtige Punkte. Wer sich durchsetzt, erspielt sich die bessere Ausgangslage für das Erreichen des dritten Tabellenplatzes und damit das Ticket zur Hauptrundenteilnahme.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Philipp Czerr, Joshua Meck (3 Punkte), Felix Mensing (17 Pkt., 6 Reb.), Florian Weber (2), Marc Friederici (17), Vincent Friederici (24 Pkt, 7 Reb.), Mikias Mamo (5), Leonik Wadehn (5), Philipp Bertelsmann, Brandon Coleman (5 Ballgewinne), Juri Snigula (2), Jonas Pielicke.

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Kooperationspartner
Der RSV Eintracht hat an diesem Wochenende Göttingen deutlich geschlagen (72:52) und den dritten Saisonsieg erzielt. Ferner zeigte sich TusLi weiterhin stark und zeigte Braunschweig auswärts mit 108:65 klar die Grenzen auf.

2.RLN | DBV jagt die Halle Rhinos aus der Halle

Im letzten Heimspiel vor der Weihnachtspause kam es zu einer Begegnung der besonderen Art in der Schillerstraße: Dem DBV Charlottenburg stand eine Herde grüner Nashörner gegenüber. Die aus Halle angereisten Wildtiere sorgten in der Anfangsphase für Verwirrung in den Reihen der Berliner. Diese wollten keine Regelverstöße begehen und vernachlässigten deshalb ihre Verteidigung (27:25). Dennoch fand der DBV Charlottenburg nach der ersten Viertelpause besser ins Spiel und holte am Ende – trotz eine Schwächephase im dritten Viertel – mit 86:71 den vierten Heimsieg der Saison.

Sechs DBVer punkten zweistellig

In einer echten Teamleistung punkteten gleich sechs Spieler zweistellig und unterstrichen damit einmal mehr, dass Trainer Milan Pesic auf verschiedene Schützen bauen kann und der Teamgeist eine Stärke dieser Mannschaft ist. Daniel Hönicke und Christian Schnürmacher hielten anfangs trotz der mangelnder Einstellung in der eigenen Spielfeldhälfte die Mannschaft im Spiel, Lasse Schikowski und abermals Christian bauten durch zwei Dreipunktespiele die Führung erstmals über die 10-Punkte-Marke aus (40:27), ehe ein Doppelpack von Kai Zimmermann die höchste Führung (48:32/18.) herstellte. „Wir haben anfangs sehr lazy verteidigt“, analysiert Spielertrainer Milan Pesic, „und dem Gegner viele einfache Punkte zugelassen. Dass es eine reine Kopfsache war wurde danach deutlich, als wir aggressiver gehandelt haben und uns Punkte aus Fastbreaks – wie diejenigen von Lasse und Christian – erspielt haben. Um die Offensive und die Wurfverteilung im Team habe ich mir nie Sorgen gemacht.“

Furioser Start und ein kleines Verschnaufpäuschen

Schnürmacher_Halle

Topscorer: Christian Schnürmacher erzielte 17 Punkte gegen Halle

Nach der Halbzeitpause wurde Thomas Tripp zum Mann der Stunde: Durch seine sieben Punkte in Folge betrug der Abstand in der 23. Minute sogar 20 Punkte (58:38). Allem Anschein nach Grund genug, um den Fuß vom Gas zu nehmen, so zumindest konnte man die Einstellung der Gastgeber anschließend deuten. „Im Basketball gibt sich kein Gegner geschlagen, bis die Sirene ertönt. Die Spannung muss immer da sein, wenn man böse Überraschungen vermeiden möchte“. Die Halle Rhinos nutzten die Gelegenheit und verkürzten den Rückstand auf 8 Zähler (61:53) noch vor dem Ende des dritten Viertels. Suchte man den Anführer dieser Aufholjagd, blieb man bei Hanno Freimuth hängen: acht Punkte erzielte er in diesen vier Minuten, 39 im gesamten Spiel.

Dreier-Feuerwerk kippt das Spiel

Im letzten Angriff des dritten Abschnittes gelang jedoch Nico Linnartz den Befreiungsschlag, dessen Schwung die Charlottenburger ins letzte Viertel mitnahmen. Ein regelrechtes Dreier-Feuerwerk markierte das Ende der „Verschnaufpause“ und ließ das Spiel endgültig zugunsten des DBV Charlottenburg kippen. Chris Kuntze machte dann mit 13 Punkten im Schlussviertel den Deckel drauf.

Mit dem 86:71-Erfolg verabschiedet sich das Team vom heimischen Publikum. Im letzten Spiel 2015 geht es nach Prenzlauer Berg: am kommenden Sonnabend gastiert der DBV bei Alba II. Sprungball ist um 18 Uhr in der Max-Schmeling-Halle.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Christian Schnürmacher (17), Benjamin Moser, Chris Kuntze (15), Milan Pesic (1), Daniel Hönicke (10), Sebastian Pichlmayer (4), Lasse Schikowski (6), Nico Linnartz (11), Thomas Tripp (10), Kai Zimmermann (12).

WE-Preview: Volles Samstag-Programm in der Schillerstraße

Ein letztes Mal auf dem heimischen Parkett, dann heißt es: Weg frei für die Weihnachtsgefühle. Das dritte Adventswochenende beschert den Spitzenmannschaften des DBV Charlottenburg zwei Heimspiele in der Schillerstraße und eine Reise nach Neustadt.

JBBL:  DBV Charlottenburg reif für das Wunder?

Den Anfang macht unsere JBBL-Mannschaft um 12 Uhr im Stadtderby gegen den Tabellenzweiten Alba Berlin. Das Hinspiel verlor der DBV Charlottenburg knapp und unglücklich mit 50:62. Headcoach Reza Ghasseminia hat noch vor Augen, was damals für den großen Coup gefehlt hat: „Letztendlich waren es die Freiwürfe, die uns um den Sieg gebracht haben. Wenn man unter 40% von der Linie trifft, kann – und darf – man solche enge Spiele auch nicht gewinnen.

Nach einer guten Vorstellung beim BBT Göttingen will das JBBL-Team die letzten 2 Spiele dieses Jahres auch in Siege ummünzen. „Es wird Zeit, dass wir nach oben gucken und uns belohnen, um nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben„, so Reza weiter. Taktisch gesehen, ist die Herausforderung klar: „Wer am Samstag die Rebounds kontrolliert und eine starke Defense spielt wird das Spiel gewinnen. In der Offense ähneln sich die Spielweisen der Teams, ALBA spielt auch sehr frei und bewegt den Ball sehr gut, der Vorteil liegt sicherlich noch in der Athletik der Albatrosse. Es ist Zeit, dass sich in der Tabelle mal was ändert.

2. Regio: Achtung! Wildtiere in der Schillerstraße

Am Sonnabend (um 19 Uhr) kann jeder Zeuge eines kleinen Spektakels sein. Denn die Pforte der Schillerstraße wird von Wildtieren betreten. Diese sind nicht etwa aus dem Zoologischen Garten entflohen, sondern ganz gemütlich mit dem Wagen von Halle aus angereist. Ziel des Ausflugs der „Rhinos“ ist die Heimstätte des DBV Charlottenburg, dessen Team bisher einen Sieg und einen Punkt mehr holte.

Die Charlottenburger haben in dieser Woche die knappe und ärgerliche Niederlage im Spitzenspiel gegen die BG Zehlendorf verarbeitet und wollen sich mit einem Sieg von ihrem Publikum in die Weihnachtspause verabschieden. Die Nashörner beklagen den Ausfall von einigen Schlüsselspielern, aber können immerhin auf Guard Nderim Pelaj und Center Felix Zapf bauen, die im letzten Sieg gegen Bernau II für 51 von 80 Zählern sorgten. „Die Hallenser überzeugen mit allgemein guter Wurfquote„, weiß Trainer Milan Pesic. „Umso wichtiger wird für uns, unsere bissige Verteidigung auf das Feld zu bringen, um das Spiel besser kontrollieren zu können.

NBBL: In Neustadt das letzte Spiel des Jahres

Am Sonntag sind dann die AB Baskets dran. In Neustadt will das Team um Headcoach Stephan McCollister dieses Jahr mit dem dritten Sieg in Folge abschließen und damit auf einem Playoff-Platz überwintern. Nach dem Sieg im Oldenburger Krimi gilt es für die Mannschaft, immer mehr auch die eigene Spielidee durchzusetzen und die Wurfquote zu verbessern. Dreh- und Angelpunkt der Neustädter ist Flügelspieler Tim Insinger, der sich von den letztjährigen acht Punkten pro Spiel auf 18.7 und 10 Rebounds gesteigert hat. Ferner punkteten bisher auch die beiden Guards Milos Jelovac (13.4) und Samuel Mpacko (17.6) durchschnittlich zweistellig. Tip-Off in der Gymnasiumhalle Neustadt ist um 15 Uhr.

NBBL: Giese wirft die AB Baskets zum Sieg

Das NBBL-Team der AB Baskets hat am Sonntag den zweiten Sieg in Serie einfahren können: In Oldenburg setzte man sich gegen die Baskets Akademie Weser-Ems, das zuvor fünf Spiele in Serie ungeschlagen war, mit 60:57.

Schlechte Wurfquote, aber der wichtigste Wurf sitzt

Dabei wurde AB-Guard Paul Giese in einem über die gesamte Spielzeit hinweg engen Spiel zum Helden für die Berliner. Sein Dreier 19,9 Sekunden vor Ende wurde zum Gamewinner, der letzte Wurf der Oldenburger verfehlte deutlich sein Ziel.
Dabei hatte das Team von Headcoach McCollister das gesamte Spiel über vieles richtig gemacht, ein Problem zieht sich aber weiterhin durch die Saison: Die Wurfquote. So konnte man sich trotz teils sehr ordentlicher Verteidigung und gut herausgespielter eigener Abschlüsse in der zweiten Halbzeit nicht entscheidend absetzen. Umso wichtiger, dass der entscheidende Wurf letztlich doch sein Ziel fand.
Nach leichten Nachteilen in der ersten Halbzeit (24:29) kamen die AB Baskets besser aus der Kabine und hatten endlich einige erfolgreiche Offensivaktionen. Verbunden mit Ballgewinnen aus der Ganzfeldpresse konnte eine Führung von zeitweise 10 Punkten herausgespielt werden. Ein Oldenburger stemmte sich aber besonders gegen die drohenden zweite Saisonniederlage: Lucien Schmikale war für die Baskets über lange Strecken des Spiels nicht zu verteidigen. Er scorte sowohl von außen als auch am Brett und erzielte so mit 32 Punkten mehr als die Hälfte der Punkte seines Teams. Angeführt von seiner starken Leistung konnten die Oldenburger so auch im vierten Viertel das Spiel wieder ausgleichen.

Spezialagent Levent

Eine Umstellung in der Verteidigung der Baskets brachte letztlich die Chance auf den Sieg. Schmikale wurde von Guard Levent Yer in Sonderbewachung genommen. Yer sollte verhindern, dass der Juniorennationalspieler überhaupt an den Ball kommt. Das Rezept ging auf, von diesem Zeitpunkt an nahm Schmikale keinen Wurf mehr. Da aber auch das restliche Team der Oldenburger den Berlinern einen harten Kampf bot und die Baskets selbst in der Offensive einige Chancen liegen ließen, bedurfte es schließlich der starken Nerven von Paul Giese, die den so wichtigen Sieg sicherten.

Mit dem Erfolg stehen die AB Baskets nun bei einer ausgeglichenen Bilanz von 3-3 und damit auf dem vierten Tabellenrang der NBBL Nordost. Enorm wichtig wird das abschließende Spiel vor der Winterpause: Kommenden Sonntag gastieren die Baskets beim Tabellennachbar in Neustadt, mit einem Sieg könnte man sich das Überwintern auf einem Playoff-Platz sichern.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Scholtes (4 Punkte), Thabo Paul (8 Pkt., 7 Assists), Levent Yer (5), Amani Ogette (7), Jonas Wagner (3), Anton Kamke (5), Paul Giese (6), Yannick Hildebrandt (6 Pkt, 8 Rebounds), Ferdinand Gerstenberger, Jonas Jansen-Winkeln, Akim-Jamal Jonah (16 Pkt., 12 Rebounds), Faris Fadlelmula.

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