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WE-Preview: Spannende Aufgaben in der 2. Regio und JBBL

Während die Jüngsten sich aus den Anstrengungen vom HerbstCamp in der Schillerstraße erholen und noch die Schulferien genießen dürfen, sind am Wochenende die Herrenteams und die JBBL vom DBV Charlottenburg auf Punktejagd.

2. Regionalliga: Gefahr aus Frankreich

In der 2. Regionalliga  will das Team wieder zurück in die Spur finden. Die knappe Niederlage beim SSC Südwest hat sich – entgegen der Erwartungen – positiv auf die Spieler ausgewirkt und für einen Motivationsschub gesorgt. Der Weg zum dritten Saisonsieg und dadurch zum Anschluss an die Tabellenspitze ist kein einfacher, denn in der Schillerstraße (Sprungball Samstag um 19 Uhr) ist der ungeschlagene Tabellenführer Empor Berlin zu Gast. Grundstein für den erfolgreichen Saisonstart der Mannschaft aus Prenzlauer Berg ist ohne Zweifel die knallharte Verteidigung, die dem Gegner bislang nur 60 Punkte pro Spiel zuließ. Geht der Ball nach vorne, wird der Angriff am häufigsten durch den 36-jährigen Center Alexander Bisaro abgeschlossen. Der Franzose sammelte in den ersten vier Spielen 18,5 Zähler im Durchschnitt. Konstantin und Daniel steht somit eine spannende Aufgabe bevor.

JBBL: „Die Verteidigung wird das Spiel entscheiden“

Ebenfalls spannend klingt die Aufgabe der JBBL-Mannschaft: Alba. Am Sonntag (12:15 Uhr, Max-Schmeling-Halle) bestreitet das Team das erste Auswärtsspiel der Saison. Die Albatrosse machten beim Auftakt in Braunschweig schon im dritten Viertel klare Sache, angeführt von Joshua Lübken (18 Zähler und 10 Rebounds) sowie Niklas Gestenberger (18 Punkte und 6 Assists). Dennoch wird das Spiel vor allem in der eigenen Spielfeldhälfte entschieden, glaubt Headcoach Reza Ghasseminia: „Es treffen zwei Teams aufeinander, die recht ordentlich verteidigen. Es wird 40 Minuten lang darauf ankommen, wer 1vs1 seinen Mann besser kontrolliert und erst dann die wichtigen Würfe von außen trifft. Ich schätze die Arbeit von Trainer Bogojevic, da er – wie wir auch – viel Wert auf die Fundamentals legt.

Der last-second-Sieg gegen Göttingen ist schon längst Vergangenheit: „Wir blicken nicht auf unser Sieg zurück, sondern versuchen Training für Training uns weiter zu entwickeln. Ich denke, dass wir mit Alba mithalten können, vorausgesetzt wir spielen selbstbewusst und verteidigen auf unsere Art. Wenn dann Zählbares dabei rausspringt, haben wir einiges richtig gemacht.“

Abschließend sagt Coach Reza zum Spiel: „Wenn du fährst wie der Donner, erwischt es dich wie ein Blitz.“

Rezas Liebe zu Zitaten werden wir demnächst nachgehen. Bis dahin hoffen wir auf lautstarke Unterstützung in diesen beiden und in allen Spielen vom DBV Charlottenburg.

Die Kooperationspartner: TuSLi empfängt Göttingen, der RSV Stahnsdorf fährt nach Braunschweig. Beide Spiele finden am Sonntag statt.

JBBL | Krimi mit Happy End zum Auftakt

 

30 Sekunden vor Spielende verpuffte für den DBV Charlottenburg ein 7-Punkte-Vorsprung. Headcoach Reza Ghasseminia sammelte dann sein Team um sich und gab Anweisungen zum letzten Spielzug. Die Hausherren erarbeiteten einen guten Wurf für Brandon Coleman, der Ball fiel daneben, genau dort, wo der Center seinen Gegner ausgeboxt hatte. Brandon fing den Ball, ging erneut hoch und netzte zum 59:58 ein.

Mit noch zehn Sekunden auf der Uhr wiederholte sich das Prozedere – nun auf Seiten der Göttinger – aber die Umsetzung der gegnerischen Pläne wurde durch die Charlottenburger Verteidigung erst erschwert und dann ganz verhindert. Der Gegner kam nicht zum Wurf: Der DBV Charlottenburg hatte den ersten Sieg unter Dach und Fach gebracht.  „Ein hartes Spiel – ließ sich Reza am Ende zitieren – in dem wir besser angefangen, aber das wir nicht dementsprechend fortgesetzt haben. Dennoch haben wir die Leistung in der zweiten Hälfte gesteigert und am Ende einen kühlen Kopf bewahrt“.

Nach der Pause verbesserten sich für den DBV Charlottenburg vor allem das Reboundverhältnis (16:13 – war 15:33 zur Halbzeit) und die Verteidigung des Topscorer der Göttinger, Jaschewski, der nur noch auf 5 Punkte kam, nachdem er mit 14 in die Kabine gegangen war. Beides Aspekte, die im Endeffekt den entscheidenden Beitrag zum Sieg leisteten.

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Der DBV startet besser

Das erfreuliche Ende folgte einem guten Beginn, der dem DBV Charlottenburg einen kleinen Vorsprung bescherte (16:10/6.). Der Ball bewegte sich schnell und genau; dadurch hatten unsere Jungs die Chance zu guten Abschlüssen zu kommen. BBT Göttingen war

allerdings nicht nach Berlin angereist, um sich die Hauptstadt anzugucken, und konterte mit gut organisierten Angriffen, die zu vielen einfachen Korblegern führten. Die Niedersachsen holten auf und gingen in Führung (23:26/16.), zumal der Korb für die Charlottenburger zu diesem Zeitpunkt wie v

ernagelt war. Die Gäste nutzten eiskalt die Überlegenheit beim Rebounding (33:15, 11 davon Offensivrebounds) und bauten den Abstand auf 10 Punkte aus (28:38/23.).

Licht angeknipst

Im schwierigsten Augenblick knipste das Team das Licht wieder an. Die Gäste blieben sieben Minuten punktlos, während unsere Jungs nun regelmäßig trafen. In fünf Minuten schlossen die Berliner die Lücke, angeführt von Leonik Wadehn, und übernahmen die Führung (42:41). Das Blatt war gedreht und der DBV versuchte, das Momentum nicht mehr aus der Hand zu geben. Dank fünf Zählern aus drei Offensivrebounds und drei Dreiern erreichte der Gastgeber einen 7-Punkte-Vorsprung (56:48).

Da fiel erneut auf, woran man in den kommenden Wochen arbeiten muss. Das Spiel verlor an Effizienz, die Göttinger kämpften sich erst einmal wieder heran und überholten dann im ersten Angriff der entscheidenden Minute. Auszeit von Reza, Rebound für Brandon und, entscheidende Punkte und erster Sieg für den DBV Charlottenburg.

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Es spielten für den DBV: Philipp Czerr (4 Punkte), Joshua Meck, Felix Mensing, Dominic Driegert 6, Marc Friederici (11 Punkte und 5 Ballgewinne), Vincent Friederici (6 Punkte und 4 Assists), Mikias Mamo (11), Stefan Kljajic, Maik Marangosov (1), Leonik Wadehn (4 Punkte, 10 Rebounds, 6 Ballgewinne), Philipp Bertelsmann (10), Brandon Coleman (6).

Die Kooperationspartner

In der direkten Auseinandersetzung unserer Kooperationspartner bezwang TuS Lichterfelde den RSV Eintracht mit 81:44.

 

Saisonstart für die JBBL

Das lange Warten hat am Wochenende auch für das JBBL-Team ein Ende. Am Sonntag um 11 Uhr ist der erste Tip-Off der neuen Saison: Zu Gast in der Sömmeringhalle ist BBT Göttingen.

Nach dem im letzten Jahr drei Spieltage vor Schluss errungenen Klassenerhalt fängt das neue Spieljahr mit einem neuen Gesicht an der Seitenlinie an. Reza Ghasseminia ist der neue Headcoach, nachdem Stephan McCollister zum Headcoach des NBBL-Teams unserer Leistungssportkooperation AB Baskets befördert wurde.

Die Vorbereitung verlief mit Höhen und Tiefen, zumal wir lange auf einige Spieler verzichten mussten, die sich für das Bundesjugendlager vorbereiteten„, fasst der neue Headcoach zusammen. Diese Mannschaft hat großes Potential und wird bald für die eine oder andere Überraschung sorgen. Wir sehnen jetzt danach, endlich um Tabellenpunkte spielen zu dürfen

Viele Spieler erleben den Basketball auf JBBL-Niveau zum ersten Mal: „Das ist nicht unbedingt ein Nachteil, wenn man auf die ganze Saison blickt. Es mag sein, dass wir in der Anfangsphase ein paar Schwierigkeiten erleben. Dennoch bin ich mir sicher, dass die erfahreneren 2000er im Kader den anderen den Weg weisen werden„.

Vielleicht schon ab Sonntag in der Sömmeringhalle gegen den letztjährigen Vorrunden-Teilnehmer BBT Göttingen: „Genauso wie wir sind viele Spieler der Göttinger im jüngeren Jahrgang. Der Trainer ist hingegen ein erfahrener und exzellenter Jugendcoach, der alles aus seinen Jungs rausholt. Seine Mannschaften haben mich immer positiv überrascht. Möge der bessere gewinnen.

In der Staffel Nordost sind auch unsere beiden Kooperationspartner vertreten und treffen morgen zur selben Uhrzeit aufeinander. Wir wünschen auch dem RSV Eintracht Stahnsdorf und TuS Lichterfelde viel Erfolg in der JBBL-Saison 2015/16.

 

Apartments am Brandenburger Tor neuer Namenssponsor des NBBL-Teams

Die NBBL-Saison 2015/16 wirft ihren Schatten voraus. Am 30. Oktober bestreitet das Jugendteam der Leistungssportkooperation von DBV Charlottenburg, TuS Lichterfelde und RSV Stahnsdorf das erste Punktspiel in Bremerhaven.

Wir haben uns nach Ende der vergangenen Saison zusammengetan, um stärker zu werden und Spieler noch besser ausbilden zu können“, betont Heiko Mehnert, Vorstandsvorsitzende des DBV Charlottenburg.

Neuer Name: AB Baskets

Einen ersten Erfolg hat das Bündeln von Kräften schon vor dem ersten Sprungball erzielt, denn mit Apartments Am Brandenburger Tor konnte ein wichtiger Partner ins Boot geholt werden. Das stetig wachsende Unternehmen unterstützt das Team als Namenssponsor. Dementsprechend wird die Leistungssportkooperation in der NBBL als AB Baskets antreten.

Das ist einmal mehr der Beweis, dass wir zusammen stärker sind. Apartments Berlin wird sich maßgeblich für unser NBBL-Team engagieren. Die Zusammenarbeit mit Unternehmen in der Privatwirtschaft, die Sportvereine essentiell unterstützen, ist für uns und unsere tägliche Arbeit sehr wichtig„, so Mehnert weiter.

Unser Partner bietet die Möglichkeit, preiswert und in außergewöhnlicher Lage mitten in Berlin zu übernachten.

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2. RLN | Fesselndes Derby gegen TISC knapp verloren

Im Derby gegen die Roten aus dem Nachbarbezirk ließ der DBV Charlottenburg erstmals Punkte liegen: der Tiergarten ISC behielt nach zwei fesselnden Stunden mit 65:60 (34:30) in der Schillerhalle die Oberhand.

Das Team konnte nicht an die Leistung von Mittwoch anknüpfen und – viel schlimmer – vergab fast die Hälfte der Freiwürfe und ebnete so dem Gegner den Weg zu einem verdienten Sieg. TISC erschwerte das gesamte Spiel über das Pick&Roll-Spiel der Charlottenburger und machte die Zone dicht, sodass Konstantin Linnartz und Daniel Hönicke auf insgesamt „nur“ 12 Punkte kamen. Das Pech schlug zusätzlich zu: Finn Göing (5) musste die gesamte zweite Hälfte nach einer Handverletzung zusehen. Am Ende waren daher auch die 28 Zähler von Kevin Schaffartzik nur ein losing effort.

Kevin glänzte vor allem in der zweiten Halbzeit (18), nachdem klar wurde, dass seine Scoring-Qualitäten mehr gebraucht wurden als seine Pässe. Denn Tiergarten startete besser aus der Kabine (4:10) und hielt dank der aufmerksamen Defense den DBV Charlottenburg lange Zeit hinter sich. Daniel Hönicke schnappte sich anfangs des zweiten Viertels zwei Offensivrebounds und brachte erstmals die Hausherren in Führung (22:20) – leider nicht von langer Dauer. Die Gäste netzten drei Dreier ein und gingen mit einem 4-Punkte-Vorsprung (30:34) in die Pause.

Max GervinckDer vierte Dreier der Roten eröffnete die zweite Halbzeit (32:41), ehe Kevin Schaffartzik seiner Anführerrolle gerecht wurde. Ein Dreier, ein Kunststück und ein Assist an Max Gervinck in nicht mal einer Minute sorgten für den Anschluss (39:41). Das Kampfgericht schien so begeistert von Kevins Momentum, dass es dem DBV Charlottenburg fälschlicherweise einen zusätzlichen Punkt zuschrieb. Das hatte Folgen, denn der Fehler wurde erst in der Schlussphase festgestellt (in diesem Bericht wird immer auf die richtige Punktzahl hingewiesen, ndV). Das Spiel ging inzwischen weiter und die Hausherren wirkten viel effektiver: die Schaffartzik-Gervinck Kombo (16 Punkte) leistete die offensive Arbeit, das Team rundete sie mit guter defensiver Einstellung und Überlegenheit unter dem Korb ab (50:44/30.).

TISC konterte mit einem 6:0-Lauf zum Auftakt des letzten Viertels, übernahm erneut die Führung und baute sie auf 6 Punkte aus (52:58/37.), während dem Gastgeber ein einziger Treffer in sieben Minuten gelang. Kevin versuchte im Alleingang einen Weg zur Rettung: mit drei aus einem unsportlichen Foul erarbeiteten Punkten und einem Sprungwurf erzielte er – laut Anzeigetafel – den neuen Gleichstand. Tiergarten fordert eine Auszeit, währenddessen die Hiobsbotschaft kam: „Das Kampfgericht hat sich verzählt. Sie haben einen Punkt weniger auf dem Konto“, teilten die beiden Unparteiischen mit. Aus Kulanz sprachen sie eine weitere Minute zu, was zunächst den Gästen verhalf. Der Angriff wurde gut ausgespielt und mit zwei Punkten belohnt (58:61). Bei acht Sekunden Restspielzeit musste der DBV den Spielzug für einen schnellen Dreier einleiten. Kevin bekam den Ball jenseits der Dreierlinie und wurde gefoult. Die ersten beiden Freiwürfe gingen rein, der dritte tanzte auf dem Ring und fiel daneben. Die Gäste wurden dann nochmal an die Linie geschickt, behielten starke Nerven und machten den Sieg perfekt.

 

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Ronald Pedro, Christian Schnürmacher, B. Moser, Konstantin Linnartz (6), Milan Pesic, Daniel Hönicke (6), Sebastian Pichlmeyer,  Max Gervinck (11), Nico Linnartz, Chris Kuntze (4), Kevin Schaffartzik (28), Finn Göing (5).

 

ProB | Erneute Heimniederlage im Ostderby

Der Wille war da, aber… leider hat es mal wieder knapp nicht gereicht.

Und auch wer nicht dabei war sondern nur das Scouting sieht, kann erkennen, hier haben sich zwei Teams auf Augenhöhe getroffen. Dem RSV Eintracht fehlte ein ums andere Mal das letzte Quäntchen Glück beim Abschluss.Die Rostocker haben es geschafft, dem RSV in jedem Viertel zwei Punkte abzuluchsen und am Ende waren es dann leider acht Zähler, die das Ergebnis deutlicher erscheinen lassen, als es tatsächlich war.
Insgesamt ist es dem RSV sehr gut gelungen, die Anweisungen des Trainers umzusetzen, es wurde gut verteidigt, das Trio Hunter, Slavchev und Murillo hatte es sichtbar schwer an die Statistik des letzten Spieltages heran zu kommen. Zu schwer wurde ihnen der Weg zum Korb gemacht. Lediglich Matthew Hunter konnte zweistellig punkten und ist mit 9 Rebounds nur knapp an einem Double-double vorbeigeschrammt. Dafür haben sich allerdings Tim Vogt und Shawn Gulley zweistellig in die Trefferliste eingetragen und gezeigt, dass Rostock auch von der Bank sehr gut gespielt hat. Hier macht sich das bemerkbar, was Jan Sauerbrey bereits im Vorfeld angedeutet hatte: die Spieler kennen sich gut und zeigen eine recht homogene Leistung.

Beim RSV konnten sich Kenneth Cooper, Joey Ney und Jeffery Harper erneut als Topscorer in die Statistik eintragen. Cooper gelang mit 11 Rebounds sogar das Double-double. Insgesamt war jedoch die Trefferquote klar zu gering. Mit 43% Trefferquote aus der Nah- und Mitteldistanz und nur 29% von der Dreierlinie, ist es schwer ein so knappes Spiel zu drehen. Hier hatten die Rostocker leichte Vorteile, die konseqent genutzt wurden.

Als es Rostock Ende des dritten Viertels gelang, sich mit einem 0:8 Lauf auf 50:58 abzusetzen, musste der RSV noch einmal alle Kräfte mobilisieren, um den Anschluss wieder herzustellen. Drei Minuten vor Spielende war man sogar mit 62:64 wieder in Schlagweite, jedoch gelang es Tim Vogt mit zwei Dreiern in Folge den Abstand wieder auf 65:72 zu vergrößern. 22 Sekunden vor dem Abpfiff gelang Joey Ney noch ein Dreier, aber leider reichte auch das nur noch zur Ergebniskosmetik.

Jan Sauerbrey zeigt sich nach dem Spiel trotzdem insgesamt zufrieden mit der Leistung seiner Spieler: „In der Defense haben die Spieler meine Vorgaben umgesetzt und konsequent und intensiv verteidigt. In der Offense haben wir heute nicht so hochprozentig getroffen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Erst recht nach der Leistung des letzten Samstag hatte ich mir hier mehr versprochen. Leider ist es uns nicht gelungen, uns nach guten Defense-Aktionen auf der anderen Seite mit leichten Punkten zu belohnen.

Unglücklicherweise hat sich David Herwig in den letzten Sekunden des dritten Viertels verletzt und es bleibt abzuwarten, wie schwerwiegend die Verletzung ist. Derzeit ist jedoch davon auszugehen, dass er im nächsten Spiel nicht zur Verfügung stehen wird. Wir wünschen gute und schnelle Genesung!

Bereits am nächsten Sonntag hat der RSV die Chance erneut den ersehnten Heimsieg in Angriff zu nehmen. Dann erwartet man am Sonntag, 18.10.2015 um 17.30 Uhr die AstroStars aus Bochum, die sich heute mit einem Sieg über Herten auf den 8. Tabellenplatz schieben konnten.

RSV: Cooper 21, Ney 18, Harper 14, Herwig 4, Craven -, Schumann 4, Müller 5, Thabo Paul 2, Hasenkampf -, Dennis Teucher, Decker (dnp)

Die komplette Statistik gibt es hier:
http://live.zweite-basketball-bundesliga.de/g/101787#boxscore

Text: Marcus Boljahn (RSV Eintracht) | Quelle: http://rsv-basketball.de/erneute-heimniederlage-im-ostderby/

Der RSV Eintracht ist Kooperationspartner des DBV Charlottenburg. Die Kooperation erstreckt sich auf das NBBL- (SG DBV-RSV-TuSLi) und ProB-Team (RSV) der Vereine. Mehr rund um das ProB-Team des RSV Eintracht findet ihr unter www.rsv-basketball.de

2. RLN | 2. Saisonssieg in einem besonderen Spiel

Finn Göing war Topscorer mit 24 Punkten

Unser Regio-Team machte am Mittwochabend den perfekten Start in die neue Saison klar. Gegen Kooperationspartner TuS Lichterfelde fuhr der DBV Charlottenburg einen verdienten 90:75-Sieg ein und konnte nach dem Auswärtssieg in Wolmirstedt den zweiten Erfolg im zweiten Spiel verbuchen.

Das Spiel gegen TuSLi war schon vor Tipoff kein Spiel wie jedes andere, denn unserem Team gegenüber standen viele aus dem Nachwuchsbereich bekannten Gesichter wie Amani Ogette, Vincent Meunier oder Arne Kolb und auch der neue JBBL-Assistenztrainer Oscar Wieland.

Sie bekamen schon in der Anfangsphase zu spüren, wie hart das Leben in der Regionalliga sein kann: Daniel Hönicke griff sofort auf ein paar seiner schwer zu verteidigenden Moves zurück und Finn Göing zeigte sich genauso effektiv wie in Wolmirstedt (23 Punkte und 11 Rebounds). Als Konstantin Linnartz ein Offensivrebound in zwei Punkte ummünzte, war die erste zweistellige Führung zum Greifen nah (14:5/7.). Doch die jungen Süd-Berliner ließ sich nicht einschüchtern und setzte allmählich ihren Plan um: Bissige Verteidigung und schnelle Fastbreaks. Als sich die Hausherren einige Fehlpässe leisteten, kam TuSLi heran und glich im zweiten Viertel das Spiel aus (15:15).

Die Gelegenheit zum Neustart bot den Charlottenburger ein unsportliches Foul an Konstantin – daraus machte der DBV 4 Punkte – gefolgt von Finns‘ Korb zum 23:17. Zwei Dreier von Kevin Schaffartzik und Chris Kuntze – die beide letztes Jahr in der 1.Regio aufliefen – sorgten anschließend dafür, dass TuSLi auf Abstand gehalten wurde (33:25/16.). Dennoch kam der Kooperationspartner in der Schlussphase wieder heran, ehe Chris mit einem Ballgewinn (Korbleger Daniel) und einem Dreier die Teams mit einem 43:35 in die Kabine schickte.

thomas_tripp_tusliNach der Pause gab erneut Finn den Takt an und brachte die Charlottenburger Führung erstmals in den zweistelligen Bereich (47:35). Am Ende des Viertel hatte er 14 Punkte erzielt und Thomas Tripp weitere acht, sodass der Gastgeber mit einer beruhigenden Führung in den letzten Abschnitt startete (71:54). Bemerkenswert: Im letzten Viertel wurden das von den Südberlinern beliebte Umschaltspiel zum Merkmal der DBV-Offense.

Die Führung reichte lange für ein spannungsarmes Viertel, bis sich die Gäste plötzlich noch einmal auf 9 Punkte herankämpften (86:75). Spielertrainer Milan Pesic sammelte dann rechtzeitig seine Mitspieler zu einer Auszeit und warnte sie vor den Gefahren eines unkonzentrierten Endes. Die Ansage wirkte: die Gäste blieben in der Folge bei 75 Punkten, während Chris Kuntze mit zwei weiteren Treffern den Sieg besiegelte.

Das nächste Heimspiel steht schon für Samstag auf dem Plan: der Gast in der Halle Schillerstraße ist dann der Tiergarten ISC, der sein erstes und bisher einziges Spiel deutlich gewann (52:74 in Potsdam). Tip-Off ist um 19 Uhr. Kommt zahlreich!

Fur den DBV spielten: Kevin Schaffartzik (6 Pkts.), Konstantin Linnartz (11), Finn Göing (24), Daniel Hönicke (10), Milan Pesic (4), Thomas Tripp (10), Chris Kuntze (20), B. Moser, Rodney Pedro (3), Nico Linnartz (2).

 

Pro B (RSV) | RSV Eintracht wird zum Löwenbändiger

Überzeugender Sieg in Herten

Die Basketballer des RSV Eintracht Teltow / Kleinmachnow / Stahnsdorf konnten die fast 500km weite Heimreise vom Auswärtsspiel bei den Hertener Löwen mit dem ersten Saisonsieg in der 2.Bundesliga Pro B im Gepäck antreten. Beim westdeutschen Traditionsclub aus dem Ruhrgebiet setzten sich die Brandenburger mit 75:65 (37:28) durch. Während sich der RSV mit dem Sieg auf den 7. Platz verbesserte, bleibt Herten siegloses Schlusslicht.

Gegenüber der Vorwoche startete die Eintracht gleich mit einer auf drei Positionen veränderten Startformation, wobei neben den beiden nun spielberechtigten US-Amerikanern Kenneth Cooper und Jeff Harper diesmal auch Colin Craven starten durfte. Jedoch tat sich der RSV zunächst schwer, brauchte 3 Minuten für die ersten Punkte und lag nach 5 Minuten bereits mit 5:11 im Hintertreffen, so dass sich Coach Jan Sauerbrey gezwungen sah seine erste Auszeit zu nehmen. „Nach so einer weiten Fahrt ist es oftmals schwer gleich ins Spiel zu finden.“, beschreibt Sauerbrey, der danach aber eine verbesserte Eintracht sehen konnte. In der Offensive angeführt vom treffsicheren Duo Joey Ney und Kenneth Cooper legte der RSV zwischen der 8. und 14. Minute einen 15:0 Lauf hin, der den vorigen 12:18 Rückstand in eine 27:18 Führung umwandelte. Für den Trainer war dies auch bereits der Schlüssel zum Sieg: „Wir haben Mitte des 2.Viertels nach schwachem Start das Spiel gedreht, die Kontrolle übernommen und bis auf eine kleine Schwächephase im letzten Viertel auch nicht mehr abgegeben. Wir haben als Mannschaft sehr gut zusammengespielt und über fast die gesamte Zeit sehr gut verteidigt.“, so Sauerbrey, dessen Team bis auf 56:36 in der 27.Minute enteilen konnte. Durch einen 11:0 Lauf zu Beginn des vierten Viertels konnten die Hertener zwar noch einmal bis auf 51:59 (33. Minute) herankommen, aber der starke Kenneth Cooper (26 Punkte und 13 Rebounds) beendete per Korbleger und einen anschließend geblockten Wurf die kleine Serie der Westdeutschen. Damit waren die Löwen endgültig gebändigt und die Brandenburger brachten den Sieg relativ souverän über die Zeit.

Zwar kam außer den beiden Topscorern Joey Ney und Kenneth Cooper (jeweils 26 Zähler) kein weiterer RSV-Spieler in den zweistelligen Punktebereich, jedoch spricht vor allem die Reboundbilanz von 49:28 für den starken kämpferischen Einsatz der Eintracht. Zudem verteilte man als Team insgesamt 15 Assists, während der Gastgeber nur acht direkte Korbvorlagen gab und oftmals nur mit Einzelaktionen punkten konnte. Ein Sonderlob hat sich die RSV-Defensive auch bezüglich Deandre Landsdowne verdient, denn während der US-Boy letzte Woche noch 40 Punkte erzielen konnte, blieb er diesmal bei nur 3 Zählern und ohne erfolgreichen Feldwurftreffer bei lediglich zwei Wurfversuchen ziemlich blass. „Wir haben keine spezielle auf Landsdowne ausgerichtete Defensivtaktik gespielt, sondern als Team sehr gut verteidigt und immer gezielt ausgeholfen gegen ihn. Das Lob geht daher an die ganze Mannschaft, die unser Konzept sehr gut umgesetzt hat.“, erklärt ein zufriedener RSV-Trainer Jan Sauerbrey.

RSV: Cooper 26, Ney 26, Harper 6, Herwig 6, Craven 4, Schumann 4, Müller 3, Thabo Paul, Hasenkampf, Dennis Teucher, Decker.

Hier ist die komplette Statistik: http://live.zweite-basketball-bundesliga.de/g/101777#boxscore

Bild: tobehn@web.de

Text: Marcus Boljahn (RSV Eintracht) | Quelle: http://rsv-basketball.de/rsv-eintracht-wird-zum-loewenbaendiger/

 

Der RSV Eintracht ist Kooperationspartner des DBV Charlottenburg. Die Kooperation erstreckt sich auf das NBBL- (SG DBV-RSV-TuSLi) und ProB-Team (RSV) der Vereine. Mehr rund um das ProB-Team des RSV Eintracht findet ihr unter www.rsv-basketball.de

Auf einen Kaffee mit… Timo Kastrati

Neuanfang mit 18. Hört sich seltsam an, kann jedoch passieren. Timo Kastrati, der Sohn des ehemaligen DBV-Trainers Bekim Kastrati musste eine mögliche Spielerkarriere aufgeben und hat am vergangenen Wochenende seinen Einstand an der Seitenlinie gefeiert. Bei unserem Kaffeetreffen hat er uns erzählt, wie schnell sein Herz schlug und sein Kopf denken musste. Und wie die Zukunft aussehen könnte. Und wie Basketball in Kroatien aussieht. Viel Spaß beim Lesen!

Hallo Timo, den 20.9.2015 wirst Du nicht so einfach vergessen. Erstmals an der Seitenlinie und sofort ein Krimi gegen den SV Pfefferwerk. 

Ein spannendes Debüt, keine Frage. Das Ende mag ein bisschen bitter gewesen sein (63:64 lautete der Endstand), aber meine acht Spieler haben gut gekämpft. Man muss bedenken, dass die Hälfte von ihnen erst seit kurzem vom Fußball zum Basketball gewechselt ist. Wir haben einen langen Weg vor uns, aber diese Jungs haben das Potential sich zu entwickeln. Mein Ziel ist, sie auf den möglichen Sprung in die Oberliga-Mannschaft vorzubereiten.

Timo beim Hermut-Weber-Cup 2009, damals mit Coach Simon.

Timo als U14-Spieler beim Hermut-Weber-Cup 2009, damals mit Coach Simon.

Die Geschichte kennst Du aus dem Ff…

Am Anfang habe ich mich selbst auch erstmal dem Fußball gewidmet, aber mir fehlte die Leidenschaft. Das wurde mir klar, als ich die ersten Basketballtrainings absolvierte. Da hatte ich den Eindruck, ich spiele mit dem Herzen, so bin ich folgerichtig beim Basketball geblieben, zunächst beim BG2000 und dann seit 7 Jahren beim DBV Charlottenburg.

Papa Bekim wird deine Entscheidung sicherlich nicht bereut haben.

(lacht) Für ihn war es das Beste, was mir hätte passieren können. Er liebt Basketball, hat selber gespielt und den DBV Charlottenburg 2011 zum Aufstieg in die 1.Regionalliga geführt. Er hat mir in den ersten Jahren alles beigebracht und auch dank seines Wissens habe ich dann geschafft, JBBL zu spielen.

Dann schlug das Verletzungspech zu und eine neue „Karriere“ begann.

Und „meinen Kindern“ die Liebe zu dieser Sportart weiterzugeben. Als Stephan McCollister – mein ehemaliger JBBL-Trainer – zu mir kam und mir vorschlug, ihm bei den Minis zu helfen, habe ich keine Sekunde gezögert. Die U16.3 und die U18.2 sind dann dazu gekommen. Trainer zu werden, habe ich immer im Hinterkopf gehabt, aber eine Gelegenheit hatte sich bislang mangels Kontakten oder Zeit noch nicht ergeben. Nun kann ich das ausprobieren und gleichzeitig mit der U20 selber weiterspielen (funkelnde Augen). Ich brenne dafür, wieder auf dem Parkett aufzulaufen.

Was ist der größte Unterschied zwischen Mini- und Jugendgruppen? 

Die kleinen Kinder sind leicht abzulenken und brauchen immer neben dem „Fachwissen“ den Spaßfaktor. Die Älteren schauen meistens aufmerksam zu und wollen sofort Neues ausprobieren. Neulich haben sie voller Begeisterung gelernt, wie eine verbesserte Wurftechnik die Wurfquote deutlich steigern kann. Das war für sie kaum zu fassen.

Spielt der geringe Altersunterschied eine Rolle?

Es ist nicht bemerkbar. Der Trainer hat immer eine gewisse Autorität. Was mir schwerer fällt, ist als Headcoach zu denken… die Spieler auf dem Feld zu ordnen, weiter zu denken und schnell zu reagieren. Wenn man selber gespielt hat, ist immer noch der Anreiz groß, sich selbst einzuwechseln.

Das „Trainer-Denken“ lässt sich sicherlich verinnerlichen. 

Man braucht Zeit und ich bin froh, dass es in diesem Verein nette und kompetente Leute gibt, die mich gerne unterstützen und dass man ohne großen Druck und mit viel Vertrauen arbeiten darf.

Ist „Profitrainer“ eine Option für die Zukunft?

Das wäre natürlich schön. Vielleicht eine Erfahrung im Ausland, in einem englischsprachigen Land, wo man Studium und Basketball kombinieren kann. Bevor man an die Zukunft denkt, muss aber das Abitur in der Tasche sein – und zumindest eine D-Lizenz.

Am Sonntag wurde auch mit Spanien der neue Europameister gekürt. Hast Du die EM verfolgt? 

In der Mercedes-Benz-Arena habe ich mir natürlich ein paar Spiele angeschaut, aber die EM hat für mich jegliches Interesse mit dem Ausscheiden Kroatiens – dem Herkunftsland meiner Familie – verloren. Ich hätte es Serbien gegönnt, aber Spanien hat es nach den Anlaufschwierigkeiten in Berlin verdient.

Du hast den Basketball im Osten sowie im Westen Europas erlebt. Ist es so unterschiedlich, wie man häufig hört?

Ja. Der Unterschied ist riesengroß. Ein Beispiel dazu: Wir sind auf einem Freiplatz und wollen ein paar Stunden Basketball spielen. Am Lietzensee begegnet man Basketballern, die die neuesten Tricks ausprobieren und zeigen. Alles ist relativ entspannt. In Kroatien geht es um die Ehre, es wird etwas ernster genommen und das Ergebnis steht im Vordergrund. Jedes Team hat nur ein Ziel – den Platz als Sieger zu verlassen. Und wer verliert, der wird den Tag ganz schnell vergessen machen wollen.

Vielen Dank Timo für das nette Gespräch und deinen letzen Tipp: Urlaub und Basketball lassen sich in Kroatien erst nach intensivem Training kombinieren.   

Sehr gerne. Wer immer nach Kroatien fährt – meldet euch bei mir – ich habe ein paar Insider-Tipps für gute Freiplätze! Allen DBVern einen guten Saisonstart!

 

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