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NBBL | Mit zwei Wochen Verspätung nach Quakenbrück!

Kommenden Sonntag ist es so weit, dass unser Team die Auswärtsfahrt nach Quakenbrück antreten kann.

Das Spiel gegen die Young Rasta Dragons sollte bekanntlich ja schon am 09.02 stattfinden, aber wurde wegen dem Sturmtiefs „Sabine“ verschoben. Der Nachholtermin ist nun diesen Sonntag in der Artland Arena.

Um 14.30 Uhr tritt unser Team gegen den Tabellenvorletzten der Hauptrunde Nord an. Die Platzierung spiegelt dabei auf keinen Fall die Qualität des Teams wieder.

Das Team von Coach Patrick Flomo verlor letztes Wochenende gegen die Towers nur mit sechs Punkten und das ohne Fynn Aumann und Luc van Slooten.

Entscheidend für einen erfolgreichen Spielausgang wird die Verteidigung der Dreierlinie sein. Die Schützen Aumann, Röll und Buthmann schießen ohne Hemmung und treffen dabei stark. Will man die Punkte mit nach Berlin bringen, wird besonders die Kontrolle des Rebounds und eine starke Defense entscheidend sein.

Unser Team ist sich der Bedeutung dieses Spiels bewusst und heiß darauf, den Matchball zum Klassenerhalt zu versenken.

Tip-Off: 14.30 Uhr @Artland Arena Quakenbrück

Ü35 ist norddeutscher Meister

Unsere Senioren Ü35 sind Norddeutscher Meister und damit qualifiziert für die deutschen Meisterschaften. Die finden am 16. und 17. Mai wohl auch in Berlin statt.

Das wohl wichtigste Spiel war dann auch gleich das erste. Gegen den aktuellen norddeutschen Meister BGZ ging es sofort um alles.

Zehlendorf brachte wie gewohnt zwölf exzellent angezogene Spieler an den Start. Wir waren aber diesmal auch immerhin acht. Und weil stets nur fünf spielen konnten, entwickelte sich das erwartet ausgeglichene und umkämpfte Gefecht.

Beide Teams hatten Probleme, gegen die sehr engagierten Verteidiger zu anständigen Abschlüssen zu kommen. Wir erarbeiteten uns dennoch im zweiten Viertel eine kleine Führung, die wir bis zum Schluss nicht mehr abgaben (31:23).

Damit war der Grundstein gelegt. Im zweiten Spiel gegen Hamburg Altona reichte uns eine ordentliche Leistung, um 44:30 die Oberhand zu behalten.

Am Sonntag Vormittag hatten wir dann das Vergnügen gegen die alten Recken aus Wolfenbüttel. Und die erwiesen sich mal wieder als ausgesprochen hartnäckiger Kontrahent. Angeführt von ProB-Legende Henje Knopke hier sind die Niedersachsen das Spiel bis in die letzten Sekunden offen. Wir stellten uns mehrmals zu doof an, den Sack zuzumachen. Am Ende reichte es dennoch für den dritten Sieg (48:43).

Zum Abschluss gab es noch einen Erfolg gegen die Jungs aus Bernau. Wir beendeten das Turnier also mit der makellosen Bilanz von vier Siegen.

Wermutstropfen: Olli Schneider riss sich zwei Bänder im Fußgelenk und fällt für den Rest der Landesliga-Saison aus. Bei den deutschen sollte er aber wieder fit sein. Vielen Dank auch an Igor und Niklas, die bei uns aushalfen.

DBV: Christian Schnürmacher, Oliver Schneider, Manuel Zimmermann, Branimir Vuletic, Anzdrej Wilczewski, Konstanze Linnartz, Nico Linnartz, Kai Zimmermann, Niklas Lütcke, Igor Rücker

NBBL | Rostocker Zone überrascht die AB Baskets

Die AB Baskets haben am vergangenen Sonntag gegen die Rostock Seawolves die erste Chance verpasst, sich vorzeitig für die Playoffs zu qualifizieren. Nach einer offensiv erfolgreichen ersten Halbzeit (51:44), stotterte der Berliner Motor gegen die Zonenverteidigung der Gäste, die im dritten Viertel erst das Spiel umdrehten und dann für sich mit 81:91 entscheiden konnten.   

„Gute erste Halbzeit, aber zu wenig Aggressivität“

Wir haben in der 1. Halbzeit einen wirklich guten Job gemacht, was die Offensive betrifft. Allerdings haben wir auch da schon mit zu wenig Aggressivität das Rostocker Brett attackiert. Defensiv haben wir aber auch da schon Skobalj zu viele freie Würfe gegeben„, kommentiert Headcoach Arvid Thamm die erste Hälfte.

Rostocker Körperlichkeit ist sofort Thema

Vor allem die Körperlichkeit des Rostocker Quartetts Skobalj, Buchholz, Nickel, Brackmann war von Anfang an Thema: gerade Power Forward Skobalj (33 Punkte am Ende) bekam zu viele offene Würfe und konnte die traumwandlerisch sicher versenken. Was in der Defensive nicht gelang, konnte größtenteils dann mit einer schnellen Ballbewegung sowie einer guten Wurfauswahl kompensiert werden. Die Seawolves schlossen das erste Viertel mit einem minimalen Vorsprung ab (21:24), der gleich zu Beginn des zweiten Viertels verschmolz. Die Umstellung auf Zone brachte sofort die ersten Erfolge in Form von Stops und Turnovers, während offensiv brachten tolle Ballbewegungen und Cuts die erhofften Punkte brachten. Das Spiel lief lange Zeit nach Plan, nur Skobalj hielt mit 22 Punkten zur Halbzeit die Gäste noch in Reichweite. Auf der Berliner Seite glänzte vor allem Leo Hampl mit 16 Zählern und drei Assists. Mit 51:44 ging es in die Kabine. 

AB Baskets verlieren gegen die Zone den Faden

Nach der langen Pause stellte auch Rostock auf die Zonenverteidigung (1-3-1) und blockierte mit ihrer Körpergröße den Weg zum Korb. Nach dem guten Anfang mit ein paar Distanzwürfen verzettelten sich dann die AB Baskets gegen das neue System, was sich auch auf die Defensive auswirkte.  
Das wesentliche Ergebnis war, dass unsere Jungs die Führung abgeben mussten, das Spiel blieb allerdings spannend (65:71). 

Aufholjagd nicht erfolgreich

Die letzte Viertelpause brachte lange die erhoffte Wende nicht: zu ideen-und bewegungslos agierte die Offense und zu anfällig wurde die Verteidigung. Die körperliche Unterlegenheit wurde immer offensichtlicher und die Foulprobleme bei unserer großen Garde machte es nicht besser. Auch wenn der Rückstand immer im einstelligen Bereich blieb und die Verteidigung gelegentlich Rostock zu Turnovers zwang, kam man nicht wirklich nochmal heran. Die Jungs gaben sich nicht geschlagen und versuchten nochmal mit schnellen Fouls etwas zu verändern. Die Rostocker behielten von der Freiwurflinie die Nerven und konnten am Ende den wichtigen Sieg einfahren.  

Die mangelnde Aggressivität der ersten Halbzeit ist uns dann nach der Pause auf den Fuß gefallen. Wir haben zu wenig Attacken in freie Räume genutzt um die Rostocker vor Probleme zu stellen. Die körperliche Unterlegenheit war offensichtlich und am Ende auch ein gewichtiger Grund für die Niederlage. Trotzdem können wir den Kampfgeist und das Teamplay aus der ersten Halbzeit mitnehmen und aufbauen. Die zweite Halbzeit ist hingegen ein gutes Beispiel für weitere notwendige Verbesserungen“, setzt Arvid seine Analyse fort. 

Es spielten für die AB Baskets:  O. PINAR (11), L. BRIESEMEISTER (10), K. NSonde (3), F. von Saldern (11), D. BACIK (10), S. Karras, L. HAMPL (20), M. Stenyushyn, B. Özdemir (3), M. JOVANOVIC (13)

NBBL | Matchball in Quakenbrück

Am kommenden Sonntag macht sich unser Team auf den Weg ins Artland zum Kooperationsteam der Artland Dragons und Rasta Vechta. Während man das Heimspiel gegen die Artländer knapp für sich entscheiden konnte, muss man sich jetzt Auswärts beweisen.

Die „Young Rasta Dragons“ kämpfen mit aller Kraft gegen den drohenden Abstieg und sind deshalb besonders gefährlich. Im Spiel gegen Jena am vergangenen Sonntag, zeigten sie sich bis zum Schluss bissig und hechteten auch bei -20 Punkten noch nach jedem Ball.

Unser Team ist gewarnt und bereit sich gewissenhaft auf das Spiel gegen die giftigen Drachen vor.
Für unsere Jungs ist dieses Spiel wegweisend und ein erster Matchball auf dem Weg zum Klassenerhalt (Playoffs). Mit einem Sieg in Quakenbrück könnte man sich von jeglichen Abstiegsgedanken befreien.
Sicher ist aber, dass Quakenbrück um jeden Zentimeter kämpfen wird und Geschenke nicht zu erwarten sind.

Tipoff:
Sonntag 09.02.20
14.00 Uhr Artland Arena

NBBL | AB Baskets zittern sich zum Sieg gegen Metropol Baskets

Die AB Baskets starteten am vergangenen Sonntag mit einem Sieg (78:74) über das Schlusslicht Metropol Baskets Ruhr ins neue Jahr und machten einen wahrscheinlich entscheidenden Schritt in Richtung Playoffs. Mit dem dritten Heimerfolg der Saison und einer Bilanz von fünf Siegen und drei Niederlagen klettern unsere Jungs auf Platz drei der Tabelle und bauen den Vorsprung auf den siebten Platz auf sechs Punkte aus.

AB Baskets überzeugen zum Start

Die Berliner legten den Grundstein für das Happy End schon im ersten Viertel: Der Ball lief gut durch die Reihen, schöne Kombinationen, die Fehlversuche wurden durch viele Offensivrebounds korrigiert und die Gelegenheiten zu einfachen Punkten eiskalt ausgenutzt.
 
In der Defensive profitierte man von den vergebenen Abschlüssen am Korb und bekam so einfach Punkte im Fastbreak, obwohl man den Gegner nicht richtig unter Druck setzte und die Würfe zu wenig verteidigt wurden. „Der Start war für uns sehr trügerisch, Metropol war ungewohnt passiv und wir haben sehr einfach gepunktet. Das hat sich das ganze Spiel über auf unsere Verteidigung ausgewirkt. Wir waren viel zu unaggressiv, haben Ihnen die Würfe gestattet die sie haben wollten und dafür haben sie viel zu gute Schützen in ihren Reihen„, kommentiert Headcoach Arvid Thamm nach der Schlusssirene. Was im ersten Viertel noch gut ausging, sollte dann im Laufe des Spiels Thema werden.

Metropol nutzen lasche Verteidigung

Und zwar gleich nach der ersten Viertelpause. Da die Offensive zum Teil ins Stocken wegen vergebener Korbleger und weiterhin niedriger Wurfquoten von außen geriet, war ein besseres Verhalten in der Defensive gefordert. Das sahen allerdings unsere Jungs nicht so ein und setzten den Plan, die Ruhrpottler immer wieder zum Drive und zu Entscheidungen zu zwingen, nicht wirklich um. Die Metropol Baskets bekamen durch einige erfolgreiche Dreier Selbstsicherheit und verhinderten durch die präziseren Würfe auch die Fastbreaks der Hausherren, sodass das Spiel sich wieder zu einer engeren Kiste entwickelte. Die Gäste versuchten mit der Zonenpresse noch mehr Sand ins Getriebe der AB Baskets zu streuen und kämpften sich dadurch endgültig heran. Zur Halbzeitpause betrug der Abstand zwischen den beiden Kontrahenten nur zwei Punkte (38:36 für die AB Baskets).

3. Viertel: Die AB Baskets setzen sich ab

Die zweite Halbzeit begann mit einem regelrechten Schlagabtausch, beide Teams punkteten abwechselnd, nur phasenweise bekam unser Team Defensiv etwas Zugriff auf das Spiel. Das Rebounding trug wieder Früchte und endlich fielen auch die ersten Treffer von Downtown. Die gute Reaktion nach den Schwierigkeiten des zweiten Viertels wurde im Endeffekt gut belohnt, doch davon blieb am Ende des Abschnitt nur eine 5-Punkte-Führung übrig (58:53), da die fahrlässige Verteidigung der Dreier dem Gegner einige wichtige Treffer erlaubte.
 
Als die Defensive sich im Schlussviertel wieder steigerte, hatten die AB Baskets die große Chance, einen ungefährdeten Sieg in den sicheren Hafen zu bringen. Ein Dreipunktespiel und ein Dreier von Marrero Perez leiteten eine Phase der Berliner Dominanz ein, die zu Mitte des Viertel zu einem zweistelligen Vorsprung führte (74:59).
 
Das letzte Wort war dennoch immer noch nicht gesagt. Unsere Offensive fing dann an, fahrlässig mit ihren Chancen umzugehen, vergab einfache Korbleger und konnte einige Ballgewinnen nicht verwerten. Auf der anderen Seite warfen die Gäste noch alles in den Pott und kamen wieder auf vier Zähler heran.

Am Ende doch noch spannend

Am Ende retteten unsere Jungs die Führung über Zeit und gewannen nicht unverdient das wichtige Spiel gegen den Abstieg. “ Wir wussten vorher, dass es für Metropol um alles geht. Obwohl sie immer noch Sieglos sind hat sich das Team um Thorsten Morzuch noch nie ergeben. Respekt an die Metropol Baskets die sich nie aufgegeben haben und auch 3 Minuten vor Schluss bei -14 Punkten noch an sich geglaubt und uns nochmal extrem unter Druck gesetzt haben“, so Arvid.
 
Es spielten für die AB Baskets: S. Fejer, O. PINAR (19), L. BRIESEMEISTER (15 Punkte, 7 Rebounds), B. Marrero Perez (6), K. NSonde, F. VON SALDERN (4), D. Bacik (3), S. Karras, L. HAMPL (19 Punkte, 9 Rebounds), S. Müller (5), B. Özdemir (2), M. JOVANOVIC (5)

AB Baskets wollen Schritt Richtung Playoffs machen

Am Sonntag, den 12.01.2020, ist es endlich soweit und es gibt um 15 Uhr wieder U19 Bundesligabasketball in der Heimat.

Die Metropol Baskets treten zum Rückspiel in der heimischen Sömmeringhalle an und werden von unseren AB Baskets empfangen.

Der Auswärtssieg in Bochum liegt nun schon ein paar Wochen zurück, aber an Brisanz hat das Duell nicht verloren.

Nach engen Niederlagen und Spielen auf Augenhöhe lechzen die Ruhrpottler nach dem ersten Erfolg. Der Tabellenletzte will endlich einen Sieg feiern.

Diesen Erfolg wollen unsere Jungs um alles in der Welt verhindern und die zwei Punkte in Berlin behalten.

Bei einem Erfolg gegen die Metropol Baskets würde unser Team einen großen Schritt in Richtung Playoffs und dem gleichzeitigen Klassenerhalt machen.

Die Gäste brauchen im Gegenzug die wichtigen Punkte im Kampf und den Klassenerhalt und werden versuchen einen Sieg der AB Baskets zu verhindern.

Es ist dementsprechend alles angerichtet für ein heißen Kampf in Charlottenburg.

He OL | Positive Zwischenbilanz

Es ist eisig. Es ist kalt. Es ist dunkel.
Aber wir betreiben ja zum Glück einen Hallensport. Und diesen haben wir im Oktober und November sogar sehr erfolgreich ausgeübt. Nach anfänglichen startschwierigkeiten und einer zwischenzeitlichen Bilanz von 2:5 in der Berliner Oberliga können wir zum Jahreswechsel auf eine ausgeglichene Bilanz von sechs Siegen und sechs Niederlagen und den sechsten Platz blicken. Dies ist vor allem ein verdienst der mannschaftlichen Entwicklung der letzten zwei Monate.

Viele der Spieler spielen ihr erstes Jahr im Herrenbereich oder das erste Jahr auf solch einem Niveau. Außerdem haben viele Spieler vorher noch nie zusammen gespielt. Dies ist in dieser Berliner Oberliga ein klarer Nachteil, weil viele Teams über Jahre hinweg in gleichbleibender Besetzung auftreten.

Nach einem Teammeeting nach nur 2 Siegen aus 7 spielen wurde eine klare Marschrichtung vorgegeben: Wir wollen einen RUN starten. So hat man bei uns in der Folgezeit einen großen Sprung was zusammenhalt und gemeinsame taktische Ausrichtung angeht erkennen können und so konnten hintereinander VfL Lichtenrade, Friedenauer TSC, Weddinger Wiesel und nochmals der VfL Lichtenrade besiegt werden bevor unser Run vor Weihnachten von den Wieseln nach 4 Siegen in folge gestoppt wurde.

Verschiedene Spieler konnten Akzente setzen und immer wieder Zeigen, dass sie sich weiter entwickelt haben. So konnte z.B. Pablo Gallardo Ruiz im ersten Spiel gegen Lichtenrade ganze 31 Punkte verzeichnen. Julian Hörske kam im ersten Spiel gegen die Wiesel auf 14 Punkte und auf seine bis dato Höchste Ausbeute diese Saison.

Unser NBBLer Ferdinand von Saldern verwandelte im Spiel gegen den Friedenauer TSC ganze fünf Dreier. Die Liste setzt sich fort. Außerdem ist Leon Fraile nach langer Sprungelenkverletzung wieder einsatzfähig und konnte gegen Lichtenrade und Friedenau jeweils 15 Minuten Einsatzzeit verbuchen. Dies ist auch bitter nötig, da uns Franck Cedric Fienyom Foudouop leider zum SSC Südwest in die 2. Regionalliga verlassen hat.

Nichtsdestotrotz findet sich das Team von Woche zu Woche mehr und wächst zusammen. Wir werden Versuchen in der Rückrunde nochmal
gehörig anzugreifen und Stück für Stück Schritte als Mannschaft nach vorne zu machen.

NBBL | Weihnachtsspiel an der Ostsee

Die AB Baskets machen sich am kommenden Samstag auf den Weg zum letzten Spiel des Jahres.

Am 21.12 geht es für unsere Jungs an die Ostseeküste nach Rostock zu den Seawolves. Der ungewöhnliche Spieltermin resultiert aus einer notwendigen Spielverlegung und beschert dem Team noch einen kleinen Weihnachtstrip.

Von Geschenken und Besinnlichkeit darf aber keinesfalls ausgegangen werden.

Die Hansestädter belegen zwar aktuell „nur“ Platz 5 aber sind brandgefährlich und deutlich besser als ihre Platzierung. Das Team um die Pro A Spieler Skobalj und Buchholz kassierte alle bisherigen Niederlagen ohne sie. Zusammen mit den beiden Big Man Brackmann und Nickel stehen sie mehr als 38 Minuten auf dem Feld und bilden Bärenstarkes Quartett. Durch die Spielpause der Pro A und Regionalliga werden die Seawolves komplett sein und unser Team vor eine riesige Herausforderung stellen.

Kampflos will man sich dennoch nicht in die Weihnachtspause verabschieden und vor allem keine Geschenke verteilen. Die Berliner sind bereit für einen heißen Tanz auf dem Rostocker Parkett.

Berkant schießt die AB Baskets zum Sieg

Die AB Baskets holten im Heimspiel gegen die Young Rasta Dragons den dritten Sieg in Folge und machten einen wichtigen Schritt in Richtung Playoffs. Nach dem 86:83-Erfolg haben die Spieler der Kooperation von DBV Charlottenburg, TuS Lichterfelde und RSV Eintracht nun sechs Punkte Vorsprung (und ein Spiel weniger) auf die Abstiegsplätze.

Das Spiel wurde von guten Wurfquoten von beiden Seiten geprägt – und das konnte man von Anfang an merken. Die AB Baskets starteten offensiv gut ins Spiel, während defensiv mächtig Sand im Getriebe war. Den schwarzen Peter zog dabei unser Center Leonard Hampl, der früh mit zwei Fouls auf die Bank musste. Vechta machte es in der Defensiv ein wenig besser und schloss das erste Viertel mit einem kleinen Vorsprung (24:26) ab. 

Der Trend bestätigte sich auch im zweiten Viertel: Unser Team zu pomadig und ungenau bei den Closeouts und gestattete Vechta alle Würfe, die sie haben wollte. Die Niedersachsen nahmen die Geschenke dankend entgegen und gingen in die Halbzeit mit einer Dreierquote von 42% (8/19). Der Gastgeber fand am häufigsten die Antwort in der Zone: Zur Halbzeit hatte man schon neun Offensivrebounds geholt und 30 von 41 Zählern erzielt. Alles in allem verlor man allerdings auch den zweiten Abschnitt und ging in die Kabine mit einem 7-Punkte-Rückstand (41:48). 

„Wir haben in der 1. Halbzeit Vechta spielen lassen, waren zwar aggressiv aber sehr ungenau und unkontrolliert. Das haben die Rasta Dragons ausgenutzt und ihr Spiel aufziehen können. Dementsprechend verdient war der Halbzeit-Rückstand. Wir haben dem Gegner die Würfe erlaubt, die sie haben wollten, deren Spiel gespielt und deswegen den kürzeren gezogen“, kommentierte Headcoach Arvid Thamm auf dem Weg in die Kabine.

Das große Halbzeitthema waren natürlich die ungenaue Defensive und die mangelnde Konzentration, gekoppelt mit dem gescheiterten Versuch, die eigene Spielweise durchzusetzen. Das Team wollte die zweite Halbzeit besser verteidigen und Vechta das eigene Spiel aufzwingen. Und die Jungs ließen auch den Worten Taten folgen. 

Vechtas Würfe wurden nun besser contested und schwieriger, sodass die Dreierquote der Artländer drastisch sank. Die körperliche Überlegenheit am Brett sorgte dafür, dass Vechta kaum zweite Chancen hatte und sich angreifbar machte: Die AB Baskets attackierten härter das Brett und bekamen einige freie Würfe vom Perimeter. Erstmals im Spiel konnten die Berliner ein Viertel für sich entscheiden (21:15). Das reichte aber noch nicht für einen Führungswechsel: Zur letzten Pause führten die Rasta Dragons noch mit 62:63. 

Der Wechsel erfolgte dann zum Anfang des vierten Viertel, in dem man offensiv weiter an den vergangenen Viertel anknüpfte und neben wichtigen Dreier vor allem die Offensivrebounds verwandelte. Die Gäste rissen sich zusammen und antworteten mit zwei schneller Treffer vom Downtown, sodass sich das Spiel sich zu einem echten Krimi entwickelte. In den letzten Minuten wechselte die Führung hin und her, beide Teams trafen wichtige Würfe und hielten sich im Spiel. In der Crunchtime bewies Berkant Özdemir dann viel Nerven traf einen Dreier zum entscheidenden Führungswechsel (84:83). Vechta musste foulen, um die Uhr anzuhalten, unsere Jungs blieben ruhig, holten zwei extrem wichtige Offensivrebounds und sicherten den Sieg.

Am Ende kann sich Headcoach Thamm über die Leistungssteigerung freuen: „Die zweite Halbzeit entsprach mehr unseren Vorstellungen: Wir waren genauer in der Defense, haben die Würfe präziser verteidigt und besser das Brett attackiert. Unsere Jungs haben tolle Moral gezeigt, wieder das Spiel gedreht und am Ende verdient gewonnen„. Das Verhalten in der Defensive bleibt allerdings eine Wunde: „Die drei besten Spieler der Dragons kommen zusammen auf 60 Punkte und 41 Würfe und dass obwohl wir genau davor gewarnt waren.“ 

Während die Ligakonkurrenten sich schon in die Weihnachtspause verabschiedet haben, steht für die AB Baskets am 21. Dezember noch das Nachholspiel in Rostock auf dem Plan. Das nächste Heimspiel finden dann am 12. Januar gegen die Metropol Baskets statt.

Es spielten für die AB Baskets: S. Fejer, M. Marweld, O. PINAR (16), L. BRIESEMEISTER (12), K. N’Sonde, F. von Saldern (10), D. BACIK (10), S. Karras, L. HAMPL (18), S. Müller (2), B. ÖZDEMIR (17)

NBBL | Heimspiel gegen die Rasta Dragons

Am zweiten Advent kommt das Kooperationsteam der Artland Dragons und Rasta Vechta in die Sömmeringhalle.

Das Team von Patrick Flomo verlor am vergangenen Sonntag nur knapp gegen Jena und wird auch am kommenden Wochenende sich nicht kampflos geschlagen geben.

Das Team um David Röll und Fynn Aumann hat bisher einige knappe Niederlagen einstecken müssen.
Das eine weitere Niederlage dazu kommt ist das Ziel unserer Jungs.

Nach dem Erfolg gegen die Metropol Baskets will das Team die Serie fortsetzten und den dritten Sieg in Folge einfahren. Mit aggressiver Defense und gutem Teamplay sollen die Artländer unter Druck gesetzt werden.

Auch dieses Spiel verspricht ein spannender Krimi zu werden also kommt vorbei und unterbrecht kurz die Besinnlichkeit.

Tip-Off ist am Sonntag um 15 Uhr in der Sömmeringhalle.

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