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Einladung zur Mitgliederversammlung 2019

Liebe Mitglieder,

hiermit laden wir Sie zur ordentlichen Mitgliederversammlung 2019
am Dienstag, 28.05.2019, 19.00 Uhr, in der Schule am Schloss-Cafeteria auf dem Schulhof hinter den Turnhallen –Schlossstr. 55 A, 14059 Berlin,
ein.

Die Anträge des Vorstandes finden Sie in diesem Dokument.

Evtl. weitere Anträge sind der Geschäftsstelle bis spätestens zum 14.05.2019 mitzuteilen.

Tagesordnung:

TOP 1. Eröffnung und Begrüßung
TOP 2. Wahl des Versammlungsleiters
TOP 3. Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung
TOP 4. Feststellung der Anwesenheit und Stimmberechtigten
TOP 5. Genehmigung der Tagesordnung
TOP 6. Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung 2018
TOP 7. Jahresberichte 2018/19
TOP 8. Aussprache/Berichte
TOP 9. Entlastung
TOP 10. Haushaltsplan 2019/20
TOP 11. Anträge
TOP 12. Wahlen (Vorstand und Kassenprüfer)
TOP 13. Verschiedenes

NBBL | AB Baskets erkämpfen sich Heimvorteil

Nachdem die AB Baskets im letzten Jahr gegen die Eintracht Frankfurt in der ersten Playoffrunde aus dem Titelrennen ausschieden, hatten sich die Berliner gegen den diesjährigen Gruppenersten der Hauptrundengruppe West, einiges vorgenommen.

Doch zunächst lief es anders als geplant. Die Coaches McCollister und Ney starteten mit Laszlo Cavalar (PG), Lukas Wagner (SG), Max Stölzel (SF) Leonik Wadehn (PF) und Leo Hampel (C). Der Frankfurter Coach stieg mit einer Ganzfeldpresse ein, um die Berliner gleich unter Druck zu setzen, was die Aufbauspieler allerdings unbeeindruckt lässt.

Holpriger Start für die AB Baskets

Trotzdem gehörten die ersten drei Minuten den Skyliners. Einige Fehlwürfe der AB Baskets, zuviele offensive Rebounds zugelassen und prompt leuchtete ein 7:1 für Frankfurt an der Anzeigetafel. Auch die Auszeit schien nicht zu wirken, denn mit zwei Freiwürfen und ein abgeschlossenem Fastbreak konnte der Gastgeber die Führung bis zum 11:1 ausbauen.

Kein guter Anfang für ein Playoffspiel. Danach fanden die Berliner Spieler langsam ihren Rhythmus in der Offense, arbeiteten erfolgreicher am defensiven Brett und ein kleiner Lauf brachte ein 15:11 nach sieben gespielten Minuten. Es folgten einige erfolgreiche Dreier auf beiden Seiten des Feldes und zum Ende des Viertels stand es 25:19. Apropos Dreier. Die gute Quote der Berliner Werfer (13/32, 40.6%) hatte am Ende einen wesentlichen Anteil am Auswärtscoup.

Zweites Viertel mit viel Hin und Her

Das zweite Viertel eröffneten die AB Baskets mit Punkten aus dem Feld. Bei acht Minuten auf der Vierteluhr und einem unsportlichen Foul durch einen Frankfurter Spieler besorgte der spätere Topscorer des Spiels Ben Post (19 Punkte, 3/4 Zweier und 4/7 Dreier) die erste Führung nach einem 7:0 Lauf. Neben Ben punkteten am Ende gleich fünf weitere Berliner zweistellig.

Es folgen einige Führungswechsel bevor die Berliner den Vorsprung auf 28:34 ausbauen konnten. Die Spieler der Eintracht Frankfurt schienen im Folgenden etwas ratlos gegenüber der Berliner Defense. Zum Ende des Viertels scorten die Frankfurter kontinuierlich, während die AB Baskets nun viele Chancen vergaben und in der Defense unaufmerksam agierten. Halbezeitstand 49:42.

Höchste Spannung

Berlin begann die zweite Hälfte mit einem 7:1 Lauf. Der Spielverlauf ähnelte nun dem des Zweiten Viertels, mit vielen Führungswechseln und Dreierversuchen auf beiden Seiten. Drei Minuten vor Viertelende übernahmen die AB Baskets die Initiative, Frankfurt wehrte sich. Obwohl die Spieler der Kooperation des TuS Lichterfelde/DBV Charlottenburg/RSV Eintracht Berlin das Viertel mit fünf Punkten gewinnen konnten lag Frankfurt noch immer zum Ende des Viertels mit 68:66 in Front.

Bei Frankfurt machte sich im vierten Viertel die kleine Rotation bemerkbar, schnelle Fouls zu Beginn und einige Fehlwürfe waren die Folge.

Die harte Verteidigung und ein Buzzerbeater lassen das Spiel kippen

Die Frankfurter blieben fast fünf Minuten ohne zählbare Erfolge, während die Berliner vier Punkte zustande brachten. Das Spiel hätte sich jetzt zugunsten beider Teams entscheiden können. Frankfurt stemmte sich jetzt mit Einzelaktionen gegen die drohende Niederlage beim Stand von 76:79. Nach Freiwürfe auf beiden Seiten sah es noch enger aus (79:80).

Nach einer Auszeit der Berliner und einem erfolgreichen Dreier Buzzerbeater eine Vierpunkteführung der Berliner. Nach der nächsten Auszeit spielte Frankfurt „stop the clock“, um das Spiel doch noch zu drehen. Am Ende brachte jedoch Max Stölzel das Spiel an der Freiwurflinie nach Hause.

Historischer Einzug ins NBBL-Top4 zum Greifen nah

Am Sonntag den 5. Mai 2019 um 14 Uhr findet das Rückspiel in der Sömmeringhalle in Charlottenburg statt. Mit einem Sieg würden die AB Baskets erstmals in ihrer Geschichte ein Ticket für die Top4 lösen. Das Team würde sich sehr über zahlreiches Erscheinen ihrer Supporter und Fans freuen!

JBBL Try-Outs 2019/20 DBV Charlottenburg

Der DBV Charlottenburg lädt alle interessierten Spieler der Jahrgänge 2004 und 2005 zum offenen JBBL Try-Out am 05.05.2019 für die Saison 2019/20 ein!

Bei dem offenen Training haben alle Interessenten die Möglichkeit, sich den Trainern zu präsentieren und sich über das Ausbildungsprogramm des DBV Charlottenburg zu informieren.

Die Trainingseinheit findet statt am:
Sonntag, 05. Mai 2019, 10:30 bis 13:30 Uhr in der Schillerstr. 125, 10625 Berlin, Sporthalle oben.

Wir bitten alle interessierten Spieler, sich unbedingt bis zum
03. Mai 2019
mit folgenden Informationen bei uns anzumelden:

– Vor- und Nachname
– Geburtsdatum
– Größe
– Position
– Handynummer und Emailadresse
– aktueller Verein und Mannschaft
– Name und Emailadresse des aktuellen Vereinstrainers

Bitte sendet eure Anmeldungen und alle weiteren Fragen an Patrick Deitel: patrick.deitel@dbv-charlottenburg.de

Wir freuen uns darauf, euch am 05. Mai 2019 bei uns in der Halle zu begrüßen!

2. RLO | Nun ist es also doch passiert…

Nun ist es also doch passiert: Zum ersten Mal in der Geschichte des DBV Charlottenburg gibt es keine Herrenmannschaft in der Regionalliga mehr. Unsere erste Herren steigt nach dem Sieg von TuS Lichterfelde gegen BG 2000 als Vorletzter in die Oberliga ab.

Nur sechs Siege aus 20 Spielen waren nicht genug. Obwohl es zwei Siege gegen TuSLi gab, zogen die Lichterfelder mit insgesamt sieben Siegen am letzten Spieltag noch vorbei.

Am Ende hat ein Sieg gefehlt

Wir hatten es versäumt, in den letzten drei Spielen, die allesamt zu gewinnen waren, den notwendigen letzten Erfolg einzufahren. Diese große Enttäuschung ist die Konsequenz aus einer missratenen Saison mit vielen Verletzten, viel schlechter Verteidigung und falschen Vorstellungen.

Das Konzept, die NBBL-Mannschaft mit einigen erfahrenen Akteuren aus dem Stamm der alten Regionalliga-Mannschaft zu unterstützen, hätte funktionieren können. Hätte.

Problem 1: Verletzungspech

Von den Regionalliga-Spieler blieb am Ende kaum noch jemand übrig.

Am härtesten traf uns der Ausfall von Friedrich Lennartz, der sich im Training die Patellasehne gerissen hatte und für den Rest der Saison ausfiel. In der Rückrunde mussten wir auch auf Kevin Schaffartzik verzichten. Damit waren 40 Punkte im Schnitt aus der vergangenen Saison nicht mehr abrufbar. Max Gervink konnte aufgrund von Rückenproblemen kaum spielen, Konst, Milan und Kai quälten sich durch die Saison. Chris kam spät dazu und fiel ebenfalls schnell wieder aus. Wir nahmen Nico aus der zweiten Mannschaft in Anspruch.

So bekamen die jungen Spieler von Coach Stephan McCollister, der die undankbare Aufgabe gut meisterte, viele, viele Minuten. Sie sammelten Erfahrungen, erstaunlicherweise zeigte sich jedoch, dass sie mit der Härte und Körperlichkeit der Regionalliga größere Schwierigkeiten hatten als erwartet.

Problem 2: Die Verteidigung

Am Ende kassierten wir in 20 Spielen über 1600 Punkte. Der mit Abstand schlechteste Wert der Liga.

Verteidigung ist Einstellungssache, diesen Vorwurf muss sich das Team gefallen lassen. Vor allem im eins gegen eins konnten wir viel zu selten unsere Leute halten. Das zeigt auch, dass es mit der Team-Chemie nicht zum besten bestellt war.

Nun ist es passiert und der Verein steht damit vor einer Zäsur. Die alten Regionalliga-Recken hätten sich ohnehin aus der Liga verabschiedet.

Auch die Oberliga-Mannschaft steigt formell nun in die Landesliga ab. Da die vierte Mannschaft aus der Bezirksliga aufstieg, hat der DBV in der kommenden Saison nun einen Oberliga- und zwei Landesligaplätze.

NBBL | Sweeeeeep !

Die AB Baskets erledigen die erste Playoffs-Aufgabe gegen die Metropol Baskets Ruhr in zwei Spielen und kommen erstmals in der Kooperationsgeschichte unter die besten acht NBBL-Team Deutschlands.

AB Baskets mit kleinem Vorsprung nach 20 Minuten

Die Coaches McColister und Ney starteten mit Laszlo Cavalar, Lukas Wagner, Max Stölzl, Leonik Wadehn und Leo Hampl in die Partie. Die Gastgeber eröffneten mit einem Korbleger, die Berliner antworteten mit zwei Dreiern. Die AB Baskets, die mit nur zehn Spielern angereist waren, wechselten früh nach dreieinhalb Minuten zum ersten Mal. Zu diesem Zeitpunkt gaben die Berliner zu viele Rebounds am eigenen Brett ab. Der Topscorer des Hinspiels knickte ohne jegliche Fremdeinwirkung nach vier Minuten des Spiels um und konnte sein Team nicht weiter unterstützen. Wir wünschen ihm gute Besserung! Zu Diesem Zeitpunkt steht es 8:8. Das Spiel war etwas zerfahren, viele Ballverluste und Fehlpässe bei den Berlinern, zahlreiche Fehlwürfe bei den Metropolern. Insgesamt werden AB Baskets 22 und die Metropol Spieler 12 Turnover produzieren. Zum Ende des Abschnitts versuchten es die Berliner mit einer Ganzfeldpresse und schlossen das Viertel mit einem „Friederici Dreier“ zum 18:18.

Die AB Baskets begannen das zweite Viertel mit einem Fünf-Punkte-Lauf zum 18:23, was den Metropoler Coach bereits nach einer Minute zu einer Auszeit zwang. Ohne weitere Höhepunkte ging das Spiel nach der Auszeit weiter. Nach 4:40 Spielminuten stand es 29:31, nachdem die Berliner einen zwischenzeitlichen Acht-Punkte Vorsprung wieder verspielt hatten. Metropol traf jetzt mit hoher Quote, die AB Baskets antworteten mit Dreiern. Die Big Men der Berliner kamen überhaupt nicht ins Spiel, so dass alle drei zur Halbzeit magere zwei Punkte auf dem Konto hatten. Zum Halbzeitstand von 41:43 ging es in die Kabine.

Führungswechsel im dritten Viertel 

Zum Beginn des dritten Viertels wogt das Spiel hin und her, es fielen gleichmäßig Punkte auf beiden Seiten (am Ende des Spiels werden es 19 Führungswechsel und 10 Gleichstände sein). Die „nicht erzwungenen Ballverluste“ der Kooperationsspieler aus Berlin häuften sich jetzt, was nach einer Spielzeit von fünfeinhalb Minuten trotzdem nur zu einer Führung von Metropol 58:55 reichte. Es war immer noch kein hochklassiges Spiel, die Berliner Big Men fanden immer noch nicht statt. Viertelendstand 68:67.

Metropol Baskets versuchen den Ko-Schlag

Im letzten Viertel holten sich die Berliner nach 80 Sekunden Spielzeit die Führung wieder zurück. Das Spiel blieb eng und nach fünf Minuten konnte sich noch immer keins der beiden Teams durchsetzen (74:74). Die Gastgeber versuchten, mit einem kleinen Lauf, die Partie kippen zu lassen.

AB Baskets mit starkem Ende zum Sieg

Der Sechs-Punkte-Vorsprung wurde allerdings von den AB Baskets schnell ausgeglichen: Bei drei Minuten auf der Spieluhr war es … natürlich wieder Gleichstand (83:83). 25 Sekunden vor Ende führte ein Fehlwurf der Metropol Baskets und Freiwürfe sowie Fastbreakpunkte auf Berliner Seite zum 83:87 und damit zur Vorentscheidung. Endstand 83:89.

Letzte Hürde vor den Top4: Eintracht Frankfurt

Das vorzeitige Erreichen der 2. Playoffrunde beschert unseren Spielern jetzt erst einmal eine kleine Pause bis nach Ostern, in der sie sich gut auf die zweite Runde der Playoffs gegen die Frankfurter Eintracht/Skyliners einstellen können. Um in Frankfurt zu gewinnen, werden die Spieler allerdings ihre Leistung nochmals steigern müssen. Dass sie das können, konnten sie bereits durch die beiden gewonnenen Spielen gegen Alba beweisen.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Mensing (4), Ben Iannis Post (7), Leonik Wadehn, Leonard Hampl (2), Laszlo Cavalar (12), Marc Friederici (25), Maximilian Stenyushyn, Vincent Friederici (4), Lukas Wagner (11), Max Stölzel (24)

Die Ü55 bereitet sich auf die Deutsche Meisterschaft vor

Traditionell startet die Altersklasse Ü55 in den Höhepunkt der Saison. Ausrichter am letzten Wochenende im April sind unsere Freunde von TuS Lichterfelde, denen wir zweimal im Jahr in der Berliner Ü45-Runde begegnen.

Und dieses Mal gibt es keine Ausreden von wegen „lange Anreise“ und so: Der gesamte Kader steht zur Verfügung, sofern nicht noch verletzungsbedingte Ausfälle zu verzeichnen sind. Wir hoffen in jedem Fall, mit guter Laune ein paar ordentliche Spiele im Süden Berlins abliefern zu können und trotz der Übermacht der Spielgemeinschaften die Finalrunde zu erreichen – vielleicht ist sogar mal wieder die Finalteilnahme drin.

Zudem wollen wir auf der geselligen Abendveranstaltung bei dem einen oder anderen Bierchen die Gespräche mit alten Weggefährten genießen.

Die ü55er des DBV Charlottenburg freuen sich auf ein schönes Wochenende und wünschen den Nachbarn ein gelungenes Turnier!

NBBL | AB Baskets starten mit Sieg in die Playoffs

Die Kooperation von TuS Lichterfelde, DBV Charlottenburg und RSV Stahnsdorf konnte erstmals die NBBL-Playoffs, aufgrund zweiten Platzes aus der Vorrunde, mit Heimrecht beginnen. Die Gäste waren in der ersten Runde die Metropol Baskets, eine ebenfalls erfolgreiche Kooperation aus NRW.

Anfangsphase mit wenig Elan

Das Spiel startete gemächlich auf beiden Seiten ohne große Höhepunkte, so dass es nach fünf Minuten 12:12 stand. In dieser ersten Phase konnte Metropol einige schöne Fastbreaks laufen, während bei den AB Baskets einige Dreier den Weg in den Korb fanden. Es gab keine zwingenden Aktionen und das Spiel ähnelte eher einem bedeutungslosen Ligaspiel als einem Playoff.

Nach Metropoler Unaufmerksamkeiten gab es einen kleinen Lauf der Berliner, so dass es bei 2:30 auf der Spieluhr zum 18:14 kam und der Coach von Metropol eine Auszeit für nötig erachtete. Zum Ende des Viertels führte ein Buzzerbeater von Metropol zum Viertelendstand von 22:20.

Metropol Baskets führt zur Halbzeit

Das zweite Viertel begann mit Freiwürfen auf beiden Seiten. Der Metropoler Topscorer des Spiels zog eifrig im 1:1 gegen den Korb und sammelte Fouls und Freiwürfe ein. Die AB Baskets standen nach 1:30 Minuten Spielzeit bereits bei drei Teamfouls. Technische Fehler und Ballverluste häuften sich auf beiden Seiten zu diesem Zeitpunkt. Der Zwischenstand lautete nach sechs Minuten 35:35. Metropol machte die Zone eng und forcierte damit Berliner Würfe von Downtown. Mit Erfolg, denn die Gäste gingen in die Kabine mit einem Drei-Punkte-Vorsprung (39:42).

Nach der Halbzeit bot das Spiel das gleiche Bild: Metropol kollabierte schnell in die Zone, die Berliner warfen mit recht niedriger Quote aus der Dreier- oder der Mitteldistanz, aus Fehlwürfen der AB Baskets wurden Metropoler Fastreaks. Nach 5 ½ gespielten Minuten stand es allerdings 48:48.

Die AB Baskets verbessern Defense und Rebounding

Die Berliner hatten kurzfristig Spass am defensiven Hussel gefunden und provozierten dadurch Metropoler Turnovers. Die nach wie vor niedrigen Wurfquoten der AB Baskets wurden zwar durch gutes offensives Rebounding ausgeglichen, allerdings wurden die sich daraus ergebenden zweiten Chancen nicht konsequent verwertet. Zu erwähnen ist noch die recht einseitige Foulverteilung zu Lasten der AB Baskets mit 15:9. Trotzdem ein nach wie vor ausgeglichenes Spiel mit dem Viertelendstand von 57:57.

AB Baskets mit dem entscheidenden Lauf (und der längeren Bank)

Zum Beginn des vierten Viertels gab es dann einen 7:0-Lauf in anderthalb Minuten, was eine sofortige Auszeit des Metropolcoaches zur Folge hatte. Inzwischen wurde die Defense von beiden Teams etwas engagierter, da beide Teams merkten, dass dieses Spiel am Ende nur über die Defense gewonnen werden konnte. Nach fünf Minuten Spielzeit machte sich dann auch die kleinere Rotation der Gäste bemerkbar. Der Lauf zu Beginn des letzten Viertels schien die Entscheidung zu bringen, da der Punkteabstand sich kaum veränderte. Bei zwei Minuten auf der Uhr versuchte es Metropol mit einer Ganzfeldpresse, die nicht zum gewünschten Erfolg führte (76:67 zum Auftakt der letzten Minute). Der letzte Versuch der Metropoler mit „stop the clock“ war ebenfalls erfolglos. Am Ende gewannen die AB Baskets mit 81:69 verdient den ersten Vergleich der Teams. Das Rückspiel findet am kommenden Sonntag, den 7. April, um 15 Uhr in Bochum statt. Mit einem Sieg würden die AB Baskets zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte die erste Playoffs-Runde überstehen.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Mensing, Ben Iannis Post (8), Jelani Mayani, Leonik Wadehn (10), Leonard Hampl (6), Samuel Müller, Laszlo Cavalar (13), Marc Friederici (5), Maximilian Stenyushyn (3), Vincent Friederici (12), Lukas Wagner (8), Max Stölzl (16)

2. RLO | DBV vergibt ersten Matchball

Unsere 1. Herren hat am Wochenende ihre erste Chance zum vorzeitigen Klassenerhalt vergeben. Im Vier-Punkte-Spiel gegen die ebenfalls in Charlottenburg angesiedelte BG 2000 kam es am Ende zu einer deutlichen Niederlage (62:77), die größtenteils dem Fehlstart (6:20) geschuldet war. 

Fehlstart prägt das Spiel

Der DBV Charlottenburg versank in den ersten sieben Spielminuten nur einen Feldwurf und ließ schon sechs von zehn Freiwürfen liegen. Auf der anderen Seite nutzten die Gäste die Fehler in der Verteidigung eiskalt aus, um sich dank der ehemaligen AB-Baskets-Spieler Fadlelmula und Kamke ein gutes Polster zu erarbeiten. 

Der DBV Charlottenburg kam erst nach der ersten Viertelpause ins Spiel und versuchte, das Tempo zu bestimmen. In der Defense wurden ein Gang hochgeschaltet und die Arbeit am Rebound wurde auch effizienter, sodass das schnelle Umschaltspiel endlich umgesetzt wurde. Der Erfolg bleib allerdings so gut wie aus, denn der Korb war an diesem Abend wie vernagelt und auch die einfachen Korbleger den Weg ins Ziel nicht fanden.

Ein kleiner Funken Hoffnung entstand, als Topscorer Lennart Zumbusch (17) den Dreier zum 17:27 (13.) einnetzte; er erlosch aber schnell, weil die BG 2000 weiterhin die Lücke in der Verteidigung vom DBV finden konnte. Weitere schlechte Botschaften lieferte ein Blick auf die persönlichen Fouls: Marc vier,  Kai drei, Konstantin zwei in den ersten drei Minuten. 

BG 2000 baut Vorsprung bis auf 22 Punkte aus

Das Spiel kippte endgültig nach der Halbzeitpause (24:40). Trotz einer guten Anfangsphase sah der DBV den Rückstand in wenigen Minuten bis auf 22 Punkte (35:57). Die Jungs versuchten kämpferisch noch zurückzukommen, es reichte aber nur, um die zweite Halbzeit knapp zu gewinnen (38:37).

Die Enttäuschung für die Klatsche in diesem Vier-Punkte-Spiel wurde ein wenig später durch die Ergebnismeldung aus Lichterfelde gemildert. Denn auch TusLi verlor sein Heimspiel (gegen den BBC Südwest) und bleibt somit ein Sieg hinter unserem Team mit zwei Spielen noch zu bestreiten. Da unsere Jungs beide Partien gegen den Konkurrenten gewonnen haben, hat der DBV weiterhin sein Schicksal in den eigenen Händen. Mit einem Sieg bei Empor am kommenden Samstag wäre ein weiteres Jahr in der 2. Regionalliga gesichert.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Marc Friederici (4), Vincent Friederici (3), Konstantin Linnartz (4), Nico Linnartz (2), Jelani Mayani (4), Felix Mensing, Timotej Micuda (3), Amani Ogette (4), Milan Pesic (12), Leonik Wadehn (1), Kai Zimmermann (8), Lennart Zumbusch (17)

Trainerwechsel bei den AB Baskets

Bei den AB Baskets werden bereits vor dem Playoff-Start die Weichen für die kommende Saison gestellt. Der jetzige Headcoach Stephan McCollister wird zum Saisonende die Leistungssportkooperation des DBV Charlottenburg, TuS Lichterfelde und RSV Eintracht Berlin nach vier Jahren als Headcoach des NBBL-Teams auf eigenen Wunsch verlassen. Er bleibt weiterhin im Minibereich des DBV Charlottenburg tätig und wird im nächsten Jahr zudem mehrere Schulmannschaften betreuen.

Unter McCollister hat das NBBL Team der AB Baskets dreimal die Playoffs erreicht – in dieser Saison mit dem zweiten Platz nach der Hauptrunde die beste Platzierung der Vereinsgeschichte erreicht und dadurch erstmals Heimrecht in der ersten Playoff-Runde. Stephan hat die Entwicklung vieler Spieler mit Erfolg vorangetrieben: Unter seiner Führung erhielt Akim Jonah eine Nominierung für die U20-Nationalmannschaft und zwei Spieler wurden für das NBBL-All Star Game (Akim Jonah 2017 und Max Stölzel 2019) nominiert. Als Belohnung für die erfolgreiche Saison 2018/19 wurde er selbst zum Coach für das Nord Team beim NBBL All-Star Spiel gewählt.

Stephan McCollisterWir bedanken uns herzlich bei Stephan für die hervorragende Arbeit dieser letzten vier Jahre und sind froh, dass er uns auch in seinem ersten Jahr als Papa im Verein weiter unterstützen wird“, sagt Oliver Hundt, stellvertretender Vorsitzender des DBV Charlottenburg. “Stephan hat durch seine Qualitäten als Trainer und Coach das NBBL-Team jede Saison verbessert“ ergänzt Daniela Wagner vom RSV Eintracht Berlin.

In die Fußstapfen von Stephan McCollister als Heacoach wird der 29-Jährige Arvid Thamm treten. Arvid ist seit der Saison 2015-2016 beim TuS Lichterfelde Basketball als Trainer tätig. Nach einer Saison als Assistenzcoach der JBBL ist er seit der Spielzeit 2016-2017 Headcoach der JBBL-Mannschaft. Zuvor war er als Jugendtrainer in Bernau und Köpenick und als Verbandstrainer beim BBV angestellt. Arvid absolviert zur Zeit seine A-Lizenz-Ausbildung. Als aktiver Spieler im Herrenbereich spielte er bei Königs Wusterhausen, Eichwalde und von 2010 bis 2015 beim BBC Köpenick. Aus dem erfolgreichen Trainergespann dieser Saison bleibt den AB Baskets Assistent Coach Joey Ney erhalten, der dank seiner Bundesliga-Erfahrung als Spieler die Mannschaft mit wertvollen Tipps unterstützt hat. Er wird zusammen mit dem neuen Headcoach Arvid ein junges und ambitioniertes Coaching Team bilden.

Arvid hat nach den Erfolgen der letzten Jahre als JBBL-Headcoach diese Chance verdient. Er wird auf viele Spieler treffen, mit denen er den Sprung unter die besten Jugendmannschaften Deutschlands geschafft hat. Wir wünschen ihm und Joey für den Abschluss der laufenden Saison und für das kommende Sportjahr als Trainergespann unserer NBBL-Mannschaft viel Spaß und viel Erfolg“, sagt Lutz Rudolph, Vorsitzender von TuS Lichterfelde.

JBBL | Zweite Playoffs-Niederlage und Saisonende

Am Sonntag, den 17.03.19, um 12:30 stand das zweite Spiel der Serie zwischen uns und den Sharks Hamburg an.

Das Hinspiel ging knapp an die Sharks. Nur ein Sieg konnte dafür sorgen, dass die Saison noch weitergeht und man eine Woche später in Hamburg ein entscheidendes Spiel hatte. Entsprechend motiviert ging die Mannschaft in die Partie.

Das erste Viertel konnte knapp gestaltet werden, mit 11:15 rannte man aber schon einem kleinen Rückstand hinterher. Dieser wurde zur Halbzeit größer, das Team lag mit zwölf Zählern hinten. Die Wurfquoten waren auf unserer Seite nicht gut und der Ball wurde mal wieder viel zu oft zum Gegner gepasst. Dazu kam, dass gleich mehrere Spieler in Foultrouble kamen. Doch die Hoffnung wurde nicht aufgegeben.

Das dritte Viertel ging zwar auch wieder an die Sharks, doch das letzte Viertel gewannen die Charlottenburger (in der gesamten Differenz gewannen sie auch die komplette zweite Halbzeit). Dennoch reichte der Kampfgeist, den sie vor allem zum Schluss der Partie zeigten, nicht aus, um das Spiel zu gewinnen.

Mit 63:74 unterlag man den Gästen, welche zwar erneut nicht die besten Wurfquoten hatten, aber vor allem teamdienlicher spielten und ihre Freiwürfe (wovon es viele auf beiden Seiten gab!) sicherer verwandelten. Glückwunsch an dieser Stelle an die Sharks!

Für DBV spielten:
Tim, Rouven, Elyas (15 Punkte, 4 Rebounds, 3 Steals), Cedric (4 Punkte, 2 Rebounds, 2 Assists), Fabian (3 Punkte, 3 Rebounds), Anton (6 Punkte), Sananda (7 Punkte, 7 Rebounds, 1 Block), Berkant (19 Punkte, 2 Assists, 3 Steals), Jonas (2 Punkte, 4 Rebounds), Thorben (3 Punkte, 3 Rebounds, 2 Steals), Jannis (2 Punkte), Lucas (2 Punkte)

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