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Ü40 | Aus Wolfenbüttel mit Silber

Für die Ü40-Senioren des DBV Charlottenburg ging es bei der DM-Endrunde am vergangenen Wochenende darum, den Pokal nach dem im letzten Jahr ganz knapp verlorenen Finale wieder zurückzuerobern!

Ausrichter war dieses Mal der MTV-BG Wolfenbüttel in Niedersachsen.

Das Teilnehmerfeld war mehr oder weniger altbekannt; interessanterweise fehlte der Titelverteidiger aus Rosenheim.

Gespielt wurde im 4 x 7 Minuten-Format, auf Großfeld.

Der DBV Charlottenburg, der dieses Jahr um die Rookies Milan Pesic und Vladimir Bogojevic bereichert wurde, reiste mit einem 9-köpfigen Team aus Berlin an.

Für ex-Nationalspieler Bogojevic war dies das erste Turnier nach fast jahrzehntelanger Abstinenz vom aktiven Basketball.

Die Vorrunde bot wenige Überraschungen, bis auf die sehr traurige Tatsache, dass sich besagter Vladimir im ersten Spiel gegen Köln gleich so stark an der Achillessehne verletzte, dass er aus dem Turnier ausscheiden musste – fortan spielte der DBV zu acht.

An dieser Stelle, lieber Vladi, beste Genesung!

Die Paarungen in der sehr intensiv geführten und auch aufgrund der Temperaturen sehr hitzigen Vorrunde lauteten: BG Köln: 41 – DBV Charlottenburg: 51, DBV Charlottenburg: 45 – BG Leitershofen-Stadtbergen: 36, und am Sonntag DBV Charlottenburg: 55 – TSG Wiesloch: 40. In dieser Partie wurde teilweise mehr diskutiert als gespielt… wie stets bei diesem Match-Up.

Das Finale, der Kampf um den begehrten Titel, war ein Showdown mit einem alten DBV-ü40-Dauerrivalen, der mit einem großen Kader angereisten TG Würzburg um Center und Captain Burkhard Steinbach.

Der DBV begann ungewohnt wach und aufmerksam extrem kombinationsfreudig und angriffslustig.

Angeführt von einem glänzend aufgelegten Milan Pesic, traf unsere erste Fünf (Pesic, Zimmermann, Lenhardt, Lütcke, Kollat) fast nach Belieben – ein Traumstart!

Nach einem 11:2-Lauf des DBV nahm Würzburg eine erste Auszeit, stellte um und holte peu à peu auf.

Danach ging es hin und her, es wurde sehr toller Basketball geboten und die Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten.

Die Ergebnisse der ersten drei Viertel aus Sicht des DBV: 15-14, 10-12, 15-14.

Das 4. Viertel war ein wahrer Thriller, bei dem auf DBV-Seite Kai Zimmermann groß rauskam: 3 erfolgreiche Dreipunktewürfe und 2 von 3 Freiwürfen, die bei einem Dreier-Versuch mit Foul gewährt wurden.

Noch erfolgreicher waren allerdings die Würzburger, insbesondere die ex-Bundesliga-Spieler Nico Wucherer und Lars Busse, die in der crunch time die nötigen Reserven hatten und die Nerven behielten.

Sowohl an der Freiwurflinie, wie auch aus der Mitteldistanz trafen diese beiden zu Spielende die entscheidenden Würfe. Am Ende lautete es 55:52 für Würzburg.

Was für ein Kampf, was für ein tolles Spiel – Glückwunsch nach Würzburg.

Der DBV Charlottenburg wird im nächsten Jahr wieder die Qualifikation in Angriff nehmen und um den Titel kämpfen – das Ding muss endlich wieder an die Spree.

Wir kommen wieder!

Herzlicher Dank nochmal an unsere Spieler Sebastian Machowski und Thomas Tripp, die im Februar in Neumünster die Qualifikation zur DM sicherstellen halfen, bei der Endrunde aber fehlten.

Die DBV-Spieler direkt nach der Finalniederlage von links nach rechts:

Kai Zimmermann (33), Oliver Stamm (9), Laurens Lipperheide (55), Niklas Lütcke (15), Milan Pesic (20), Christian Krämer (91), Oliver Lenhardt (6), Jens Kollat (12).

Vielen Dank nochmal an den MTV-BG Wolfenbüttel für die sehr freundliche und gute Ausrichtung!

Ehemalige DBVlerin Clara ist Nationalspielerin!

Seit nunmehr einem Jahr ist Clara Wilke nicht mehr in unserer Familie. Altersbedingt musste sie den DBV Charlottenburg letzten Sommer verlassen.

Über ihre nächste Station Spandau/Alba ist es nun unserem Eigengewächs Clara den großen Sprung gelungen.

Vom 31.Mai bis zum 4. Juni fand in Alsfeld das U15-Leistungscamp statt, am Ende dessen Bundestrainerin Janet Fowler-Michel 12 Nationalspielerinnen nominiert hat.

Es war einfach ein überwältigender Moment, als ich die Zusage bekommen habe und es ist eine sehr große Ehre für mich für Deutschland spielen zu dürfen, erklärt Clara auf dem Rückweg.

Zusammen mit ihr wurden auch Martha Pietsch und Lina Sontag von unserem Kooperationspartner TuS Lichterfelde nominiert.

Die neu gebildete U15-Nationalmannschaft steht vor ihrem ersten internationalen Einsatz. Vom 12.-14. Juni 2018 versammelt sich der Kader zum Lehrgang in Kienbaum, ehe es zu einem internationalen Turnier nach Kaunas geht (15.-17. Juni 2018).

DBV-Oldies in Griechenland

Die erste internationale Reise der damals „legendären“ 6. Mannschaft des DTV Charlottenburgs ging nach Griechenland.

Am 14. Juni 1981 spielten wir in Chalkis (eine Autostunde nördlich von Athen) gegen A.L.E.X. Chalkis.

Das Spiel wurde mit 91:70 gewonnen und die damaligen Topscorer waren: Gerhard Stockheim (20), Lutz Wadehn (18) und Frank Schuldt (16).

Nach fast genau 37 Jahren kam es nun zu Rückspiel. Wiederum in Chalkis und zwar am 19. Mai.

Diesmal ging das Spiel mit 38:37 verloren.

Und diesmal waren unsere Topscorer Detlev Schneider (14) , Lutz Wadehn (10) und Carsten Petersen (8)

Die Stimmung in der Halle war großartig und das gemeinsame Essen danach direkt am Hafen von Chalkis einfach köstlich.

TS Jahn München ist HWC-Sieger 2018

Der Hermut-Weber-Cup Nummer elf erzählt die Cinderella-Story der TS Jahn München. Das bayerische Team, das sich als Ziel 2019 nichts Geringeres als die Deutsche Meisterschaft gesetzt hat, holt sich den HWC-Titel gleich bei der ersten Teilnahme.

Die Bayern ließen im Finale den Young Rasta Dragons keine Chance. Dem Team aus Niedersachsen gelang es, mit dem ersten Korb des Spiels in die Führung zu gehen – diese blieb auch die letzte. Die Bayern rollten auf das Feld ihre beste Verteidigung aus, zwangen die Dragons zu schmerzhaften Ballverlusten und erarbeiteten sich auf dieser Weise einen zweistelligen Vorsprung (9:19). Dieser wuchs allmählich bis zum Ende des dritten Viertels auf 20 Zähler (28:48), was nach der Vorentscheidung aussah. Die Dragons gaben sich auch im letzten Abschnitt kämpferisch, aber die Münchner rafften sich schnell wieder zusammen, als der Gegner zu nah herankam (34:50) und fuhren den verdient Turniersieg (41:64) ein. So war für den TS Jahn München der Grundstein zum erreichen des ambitionierten Ziels gelegt. Doppelt jubeln durfte Nico Hirtl, der zum wertvollsten Spieler des Turniers gekürt wurde. Die Auszeichnung als besten Verteidiger bekam Jonah Albert (Young Rasta Dragons).

Bamberg ist Dritter

Erstmals in der Geschichte des Charlottenburger Pfingstturniers kam keine Berliner Mannschaft auf den Podest. Im kleinen Finale ruhten die Hoffnungen der Hauptstädter auf unseren Kooperationspartner TuS Lichterfelde. Die Jungs um Headcoach Tom Gewald zogen allerdings gegen Brose Bamberg den Kürzeren. Das Spiel entschied sich erst in den letzten drei Minuten, als sich die Franken eine 7-Punkte-Führung erarbeiteten. TuSLi versuchte mit den letzten Kräften sich aufzuschließen, konnte jedoch die knappe Niederlage nicht verhindern (41:46).

HWC ohne Berliner Highlights

Die weiteren drei Berliner Mannschaften – auch sehr ungewöhnlich – belegten am Ende die letzten drei Plätze. Die BBV-Auswahl des jüngeren Jahrgangs musste den fünften Platz dem FC Bayern München überlassen, währen Alba Berlin und der Gastgeber DBV Charlottenburg den siebten Platz unter sich ausmachen durften. Es war am Ende der DBV, der sich sieglos vom Turnier verabschieden musste. Für die gezeigte Leistung über die drei Tage hätten allerdings die Jungs eine bessere Bilanz verdient. Im Spiel um Platz sieben spielte der DBV lange ad Augenhöhe mit Alba und gewann auch den zweiten Durchgang. Dennoch reichte es nicht, um den Rückstand der ersten Hälfte auszugleichen und die rote Laterne dem Titelverteidiger abzugeben.

Für den DBV eine spielerisch positive Bilanz

Trainer Max ist trotzdem zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Die Jungs haben sich im Laufe des Turniers gesteigert und streckenweise guten Basketball gespielt. Wir nehmen aus diesem HWC auf jeden Fall viel mit. Wenn ich jetzt an Leistung in der Quali denke, sehe ich, dass wir uns in ein paar Wochen schon viel verbessert haben. Das ist eine gute Voraussetzung für die kommende Saison.

Auf der Facebook-Seite von unserem Fotografen Andreas Huss aka Alter Keeper befindet sich die Galerie zum Finaltag. Viel Spaß beim Anschauen!

U11 | Vierter Platz beim Berliner Miniturnier

Die Berliner Off-Season bietet weiterhin Wochenenden mit spannenden Turnieren. Nach der U14-Quali Anfang Mai ging vergangene Woche die 13. Auflage des Miniturniers in der Max-Schmeling-Halle über die Bühne. Der DBV Charlottenburg trat mit einem 14-köpfigen gemischten Team an, mit zwei klaren Zielen: Spaß haben und Teamzusammenhalt stärken.

Da Reza wegen seiner Abschlussprüfung beim Lehrgang der Minitrainer-Offensive in Hannover war, stand René allein an der Seitenlinie.

Makelloser erster Tag

Am ersten Tag schienen die Jungs die Abwesenheit ihres Trainers gar nicht gemerkt zu haben: Zum Auftakt schlug unser Team die Weddinger Wiesel, wenige Stunden später konnte auch der nächste Sieg – gegen die jüngere Mannschaft von Kooperationspartner TuS Lichterfelde – eingefahren werden. Der erste Tag ging dann mit der Partie gegen den VfB Hermsdorf zu Ende. Auch in diesem Spiel behielten unsere Jungs die Oberhand, so dass die Bilanz des ersten Tages lautete: drei Siege, keine Niederlage.

Zum Abschluss des erfolgreichen Tages ging Coach René mit seiner Truppe zu einer gemeinsamen Geburtstagsfeier ins Schwimmbad.

Der zweiten Tag stand ganz im Zeichen zweier krankheitsbedingten Ausfälle sowie zweier Spiele gegen Alba. Zunächst forderte Alba blau unser Team heraus. Dem Sieger winkte der Gruppensieg. Die Albatrosse gewannen die Partie und so stand der DBV Charlottenburg vor der nächsten Herausforderung: Im Halbfinale hieß der Gegner Alba gelb. Das Alba-Team startete besser und konnte sich absetzen, unsere Jungs gaben jedoch nicht auf und blieben bis zum Ende im Spiel. Das reichte jedoch nicht für das Finale.

Im Spiel um Platz drei musste sich dann der DBV Charlottenburg dem Gegner aus Rendsburg geschlagen geben und landete damit auf Platz vier von zehn Teams. Die Trainer konnten am Ende ein positives Fazit ziehen. Der Blick geht nun nach vorne – auf die kommende Saison – in der der DBV in der Oberliga und in der Landesliga vertreten ist.

Unsere U11 bedankt sich bei den zahlreichen Zuschauern, allen voran bei dem derzeit leider durch einen Beinbruch ausfallenden Panagiotis, der am Spielfeldrand die Mitspieler lautstark angefeuert hat. Und ein großer Dank geht auch an die Orga!

Für die DBV U11 spielten: Eric, Denis, Soti, Jesse, Maurice, Simon R., Darijo, Mark Daniel, Oliver, Simon T, Derrick, Alexander, Max und Ermin

U14 | Mission Oberliga erfüllt

Im Mai tanzt man, oder man tanzt wenigstens in den Mai hinein. Auch die Sonne lächelt und lädt zum faulenzen im Park ein. Man kann aber auch Basketball spielen. Basketball auf höchstem Niveau sogar.

Traditionell beginnt die Saison für die U14-Jahrgänge bereits im Frühjahr kurz nach Saisonsschluss. Anders als in anderen Jahrgängen werden bei der U14 die Startplätze nicht nach dem Abschneiden der Vorsaison vergeben, sondern werden in einem offenen Turnier ausgespielt. Die Top 10 sichert sich einen Platz in der Oberliga, die nächsten 20 erhalten noch ein Startrecht für die Landesliga.

In diesem Jahr gingen wieder zwei unserer Mannschaften an den Start um sich einen Oberliga- und Landesligaplatz zu sichern.

Mission Landesliga

Die zweite Mannschaft um René und Max ging mit dem Ziel ins Turnier, die Landesliga zu erreichen. In einer der beiden 6er-Gruppe gelandet, waren bereits die ersten Spiele entscheidend. Die überwiegend aus 2006ern bestehende Mannschaft musste zu Beginn gleich zwei knappe Niederlagen hinnehmen, wobei es bis zum Schluss jeweils einen Kopf an Kopf Rennen gab.

Nachdem die favorisierten Stahnsdorfer und Alba 1 in den Gruppenspielen die Oberhand behielten, standen die Jungs in letzte Gruppenspiel gegen Weddinger Wiesel mit dem Rücken zur Wand. Mit viel Mut und Eifer versuchte die Mannschaft alles um den letzten Strohhalm für die Landesliga zu schnappen. Gegen die vielen Blöcke und die absinkende Verteidigung gab es jedoch leider nichts zu holen.

Trotz guter und knapper Spiele, war damit schon nach der Gruppenphase klar, dass es letztlich nicht reichen würde. Sieglos verabschiedeten sich unsere Jungs jedoch nicht. In den abschließenden Spielen durften die Jungs nach guter Vorstellung das Feld gegen Mahlow als Sieger verlassen. Nächstes Ziel ist nun eine tolle Vorbereitung und der Aufstieg in die Landesliga zur Rückrunde.

Es spielten: Marius, Maurice, Yassin, Lionel, Tristan, Tolga, Till, Paul, Vincent, Jack, Martin, Amin

Mission Oberliga

Mit dem klaren Ziel unter die Top 10 zu kommen, gingen unsere 2005er und 2006er Jungs und Mädchen an den Start. Anders als in den Vorjahren, waren wir in diesem Jahr „nur“ an Position zwei in der Gruppe H gesetzt. Als Favorit der Gruppe war körperlich überlegene TuS Neukölln gesetzt.

In den ersten Spielen am Freitag konnte unsere Guard-Truppe, die vermeintlichen körperlichen Höhennachteile noch durch Schnelligkeit und sehr intensive Defense ausgleichen. Somit war der Grundstein für den Erfolg der Mission gelegt.

Krimi gegen Tus Neukölln

Am Samstag lautete der erste Gegner: TuS Neukölln. Wie erwartet entwickelte sich ein enges Spiel. Der DBV konnte in den ersten Minuten die vermeintlich stärksten Neuköllner Spieler gut aus dem Spiel nehmen. Folgerichtig erarbeiteten die DBVler sich einen teilweise zweistelligen Vorsprung. Aber es sollte noch spannend werden. Einige Fehler beim Box-Out und in der 1-1 Defense, ermöglichten es dem TuS Neukölln Schritt für Schritt den Vorsprung zu verkürzen. Kurz vor Schluss waren die Charlottenburger noch mit zwei Punkten vorn. Es war klar, entweder geht der DBV in regulärer Spielzeit als Sieger vom Platz oder es gibt Verlängerung. Mit guter Defense wurde der Gegner zu einem schwierigen Wurf gezwungen, aber eine erneute Unaufmerksamkeit bei der Rebound-Arbeit erlaubte es Neukölln das Spiel auszugleichen. In der Overtime musste die junge Truppe dann der Intensität Tribut zollen und gab das Spiel am Ende ab.

Im letzten Spiel gegen Hellas ging es dann ums Sichern des Platz 2 in der Gruppe. Hellas wollte gleich zu Beginn für eine Überraschung sorgen und spielte das beste Spiel des Turniers. Mit dem Kopf noch beim vorherigen Spiel, konnte der DBV Charlottenburg nicht das gewohnt intensive Spiel aufs Parkett bringen. „Viel Glück und eine gewissen Portion Kaltschnäuzigkeit, das war letztlich das Rezept um diesen Pflichtsieg einzutüten“, fassten Max und Patrick das glückliche Ende zusammen. Ruomi mit dem letzten Ballgewinn und Emres And-One-Buzzer-Beater-Korbleger brachten den DBV am Ende doch noch auf die Siegerstraße. Der Sieg bedeutete Platz 2 in Gruppe H und somit lautete der Achtelfinalegegner: Alba Berlin 1. Der Übergegner gleich im Spiel um eines der ersten acht Oberliga-Tickets. Erstmal durchatmen, Gameplan anhören und Energie für den entscheidenden Sonntag mitnehmen.

Alba zeigte gleich zu Beginn des Spiels seine Klasse und spielte die körperlichen Vorteile gekonnt aus. Doch die DBV Spieler hatten noch einigen guten Aktionen wieder Lust und Mut entdeckt und blieben im weiteren Spielverlauf dran. Nach 28 Minuten gewann Alba zwar das Spiel mit +14, aber Trainer und Zuschauer sahen eines der besten Spiele einer DBV-U14 gegen eine Alba-Mannschaft seit langem. Der Grundstein für einen super Sonntag war gelegt, denn es sollte nicht das letzte Spiel gegen eine Alba Mannschaft gewesen sein.

Tag der Entscheidung

Chaos. Ungewissheit. So in etwa könnte man den Gefühlszustand der DBV-Mannschaft vor den ersten Do-or-die-Spiel gegen Alba 3 beschreiben. Gegen die jüngere Mannschaft von Alba konnte das Team wie in den Spielen zuvor einen guten Start hinlegen. Doch der Gegner blieb dran und spielte mit viel Mut. In den letzten Minuten des Spiels vielen die Würfe endlich wieder und das Wurfpech des Turniers schien abgewendet. Mit einem wichtigen Dreier von Julius wuchs der Vorsprung 2 Minuten vor Schluss auf 7 Punkte an. Mit einem letzten Kraftakt und viel Inside-Game versuchte Alba 3 das Spiel noch zu drehen, kam sogar bis auf 2 Punkte heran, doch letztlich ging das erste Spiel des Tages ungefährdet an die Charlottenburger.

Mit diesem Sieg war nicht nur das letzte Oberliga-Ticket weiter in Reichweite, sondern auch die Zuversicht der Mannschaft war nun enorm hoch. Im entscheidenden Spiel ging es nun (Überraschung) gegen Alba 4. Gegen das zweite 2006er Team zeigte DBV Charlottenburg mit Abstand die beste Defensive Leistung des Turniers. Mit der Zuversicht und der nötigen Treffsicherheit konnte die erste Halbzeit mit 24:9 gewonnen werden. Es hieß nun eine Halbzeit das gleiche Niveau zu halten. Und die Jungs wurden dabei von allen Seiten zum Sieg angetrieben.

Unsere Freunde aus Friedenau, DBC und natürlich alle Eltern feuerten die Mannschaft an und sorgten für eine richtige Gänsehaut Stimmung. Mit einer reifen Leistung und schlauen Spielzügen sicherte sich DBV durch den zweiten Sieg des Tages das verdiente Ticket zur Oberliga. Nach dem Abpfiff brachen alle Dämme und die Freude war riesengroß. Wir sind also auch nächstes Jahr in der Oberliga vertreten und hoffen die Platzierung dieses Turniers noch zu toppen.

Es spielten: Emre, Taylan, Julius, Trygve, Kai, Bo, Ruomi, Julijana, Stefan, Malte, Golo, Luca, Noam, Verletzt: Ben, Sangha

Wir bedanken uns bei allen Fans, Eltern, Spielern und Schiedsrichtern für dieses super Turnier. Viel mehr freuen wir uns auf diese Junge Mannschaft, die uns in der nächsten Saison sicherlich noch viele Highlights bieten wird. Das nächste Highlight steht mit dem Hermut-Weber-Cup am 19.-21. Mai schon vor der Tür.

Wir freuen uns auf euch!

Ü45 | Silber in Hütte

Für die Ü45-Senioren des DBV Charlottenburg ging es bei der Deutschen Meisterschafts-Endrunde am vergangenen Wochenende um die Verteidigung des letztjährigen Titels.

Ausrichter war dieses Jahr der TV Georgsmarienhütte, gelegen im Südwesten des Landkreises Osnabrück in Niedersachsen.

Das Teilnehmerfeld war das mehr oder minder altbekannte; mit der Ausnahme, dass der SC Rist Wedel als junger Neuling am Turnier der über 45-jährigen erstmalig teilnahm. Gespielt wurde am Samstag auf Kleinfeldern im Modus 2 x 10 Minuten, die Platzierungsspiele wurden am Sonntag auf Großfeldern ebenfalls  à 2 x 10 Minuten und das Finale in 4 x 7 Minuten ausgespielt.

Der DBV Charlottenburg, der auch dieses Jahr u.a. auf die unermüdliche Treffsicherheit des fast 61-jährigen Veteranen mit Legenden-Status, John Dronsella, setzen durfte, reiste mit einem 10-köpfigen Team an.

Für Teamcaptain Igor Rücker war dies das erste Turnier nach monatelanger verletzungsbedingter Sportabstinenz.

Vorrunde ohne Überraschungen

Die Vorrunde bot wenige Überraschungen, solide konnte diese mit zum Teil sehr sehenswerten Kombinationen ohne Niederlage gemeistert werden.

Die Paarungen lauteten: DJK Eggolsheim: 24 – DBV Charlottenburg: 37 (Halbzeit: 10:17), DBV Charlottenburg: 33 – BG Halstenbek-Pinneberg: 21 (HZ: 17:13), DBV Charlottenburg: 40 – VFK Boele-Kabel: 27 (HZ: 26:15).

K.O.-Runde: DBV schlägt Düsseldorf und Köln

Das Viertelfinale gewann der DBV nach knapper Halbzeitführung gegen die ART Giants Düsseldorf 41 zu 31 (HZ: 23:22).

Am Sonntagmorgen stand das Halbfinale gegen die sehr gut bekannte BG Köln auf dem Programm.

Insbesondere Sebastian Machowski und Oliver Lenhardt fackelten schon ganz früh im Spiel ein wahres Dreier-Feuerwerk ab, sodass dem Gegner bereits nach wenigen Spielminuten die Lust am Spiel genommen wurde. Kompensiert haben die Kölner die entstandene Frustration mit sehr „beherztem“ Einsatz. Am Ende stand aber ein deutliches 40:23 für den DBV, nach einer Halbzeitführung von 28:9.

Im Finale gegen Rist Wedel

Das Finale, der „Kampf um Gold“, war der Klassiker-Showdown mit dem Dauerrivalen SC Rist Wedel. Große Bedeutung fiel der Dynamik unserer stets verlässlichen „Twin Towers“ Jens Kollat und Nils Collingro zu, letzterer allerdings arg geschwächt von einer nächtlichen Magenverstimmung. Wie erwartet, wurde das Spiel zu einem mit voller Energie und hoher basketballerischer Qualität geführten intensiven Schlagabtausch, bei dem der DBV schon im 1. Viertel einer zweistelligen Führung des Gegners hinterherlaufen musste.

Die sehr hitzige Partie – mit sehr strittigen Schiedsrichterentscheidungen auf beiden Seiten – entschied der SC Rist Wedel dank einer sehr disziplinierten Verteidigungs- und geschlossenen Teamleistung mit hoher Trefferquote mit 56:39 für sich. Sicherlich machte am Ende der niedrigere Altersdurchschnitt der Schleswig-Holsteiner schon einen Unterschied aus.

Der DBV Charlottenburg wird im nächsten Jahr wieder um den Titel kämpfen, da er sich als Vizemeister automatisch für die Ü45-Endrunde 2019 qualifiziert hat.

Bild: Spieler von links nach rechts:

Oliver Stamm (9), John Dronsella (7), Axel Bree (91), Sebastian Machowski (33), Nils Collingro (40), Laurens Lipperheide (55), Igor Rücker (14), Oliver Hundt (20), Jens Kollat (12), Oliver Lenhardt (6).

Weitere Infos, sowie Bildmaterial zu dieser wirklich gut organisierten Veranstaltung gibt es unter: Old Stars BBall – Deutsche Meisterschaft.

Vielen Dank nochmal an den TV Georgsmarienhütte für die sehr freundliche und geradezu professionelle Ausrichtung!

Unsere NBBL lädt zu den Tryouts ein

Die Leistungsportkooperation DBV Charlottenburg/TuS Lichterfelde geht auch in der kommenden Saison mit einer gemeinsamen Bundesligamannschaft an den Start.

Wir laden alle Spieler (Jahrgänge 2000-2002), die Interesse daran haben, im nächsten Jahr leistungsorientiert in der U19 Bundesliga (NBBL) Basketball zu spielen, dazu ein, sich bei uns vorzustellen.

Wir bitten alle interessierten Spieler sich mit folgenden Informationen anzumelden:

– Vor- und Nachname

– Geburtsdatum

– Größe

– Position

– Aktueller Verein und Mannschaft

– Handynummer und Emailadresse

Nach Eingang der Anmeldung werden die Termine per Mail bekannt geben. Alle Spieler bekommen die Möglichkeit, sich zu präsentieren und sich in Gesprächen über das Ausbildungsprogramm zu informieren.  Die Trainingseinheiten werden geleitet von Stephan McCollister und Frowin Eckerlin.

Fragen zum Try Out und die Anmeldung selbst nehmen wir unter

stephan.mccollister@dbv-charlottenburg.de entgegen.

NBBL | Die Saison der AB Baskets geht zu Ende

Unsere AB Baskets beendeten am Sonntag ihre NBBL-Saison. Trotz einer furiosen Aufholjagd im letzten Viertel blieb der Sieg aus und damit die Chance, das dritte und entscheidende Spiel in der Serie zu erzwingen. Die Eintracht Frankfurt siegte in der Sömmeringhalle mit 76:57 und zieht damit ins Viertelfinale ein.

Anders als im Hinspiel erwies sich nicht der erste Abschnitt als richtungsweisend, sondern der dritte, in dem die AB Baskets nur drei Punkte erzielten und kein Feldwurf seinen Weg ins Ziel fand.

Ausgeglichene erste Hälfte

Vor dem Seitenwechsel boten die Hauptstädter insgesamt eine gute Leistung: Die Arbeit in der Verteidigung trug Früchte und die Ballbewegung folgte dem im Vorfeld besprochenen Plan. Unsere Jungs gewannen so das erste Viertel knapp (13:11) und vermieden im zweiten Abschnitt, dass der Gegner sich frühzeitig absetzt (27:28).

Die Eintracht setzt sich ab

Das Spiel kippte nach dem Seitenwechsel. Der Korb blieb für unsere Jungs 13 lange Minuten lang wie verflixt. Die Gäste trafen zweimal hintereinander aus der Distanz und konnten sich so erstmals absetzen (28:34, dann 30:43). Headcoach Stephan McCollister versuchte umzusteuern, aber die guten Würfe wurde weiterhin nicht mit dem Erfolg belohnt. Die Eintracht erreichte den größten Vorsprung zum Anfang des letzten Viertels (30:53).

Furiose Aufholjagd der AB Baskets nicht belohnt

Unsere Spieler zeigten dann eine bewundernswerte Willensstärke und starteten den allerletzten Versuch. Von der Bank kam die Anweisung, die Verteidigung aufs ganze Feld auszustrecken, was unsere Jungs mit Leib und Seele umsetzten. Die Ballgewinne fielen reihenweise und führten zu einfachen und schnellen Punkte. Ein Funken Hoffnung flimmerte durch die Halle als Lennart Zumbusch mit noch zwei Minuten Spielzeit den Rückstand auf 13 Punkte verkürzte.

Die Eintracht nahm sich nochmal Zeit, um dem Druck zu entgehen und kam diesmal aus der Auszeit mit den richtigen Lösungen. Zweimal schafften es die Gäste, die Verteidigung ins Leere laufen zu lassen und zu punkten. Der Rückstand wuchs nochmal (44:63), die Partie und Serie waren entschieden.

Stephan: „Gutes Spiel, der Ball wollte nicht rein“

Ich bin mit dem Ergebnis unzufrieden, aber nicht mit der Leistung. Die hat gestimmt“, sagte Stephan nach der Schlusssirene. „Wir haben das Spiel so gespielt, wie wir es vorbereitet hatten. Wir haben uns die Würfe erarbeitet, die wir haben wollten. Leider wollte heute der Ball nicht rein – und bei der Trefferquote wird es schwierig, ein Playoffs-Spiel zu gewinnen.

2. RLO | Knappe Niederlage im letzten Saisonspiel in Halle

Unsere 1. Mannschaft verlor das letzte Saisonspiel bei den USV Halle Rhinos unglücklich mit 70:74. Am Ende stehen wir also auf Platz sieben der Tabelle mit 14 Siegen und zehn Niederlagen. Für unseren überschaubaren Arbeitsaufwand sicher ein ordentliches Ergebnis, auch, wenn deutlich mehr drin gewesen wäre. Immerhin gelang der sichere Klassenerhalt mit acht Siegen Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz.

Das Spiel in Halle bot einen würdigen Rahmen, um die Spielzeit zu beenden. Die Nashörner hatten rund 150 Zuschauer als Unterstützung. Wir reisten zu siebt an und legten ein sehr gutes erstes Viertel hin, in dem wir vor allem offensiv überzeugten. Kevin und vor allem Nico zeigten ihr ganzes Potenzial und wir führten schnell mit 24:11.
Leider verloren wir im zweiten Abschnitt etwas unseren Rhythmus, gingen aber dennoch mit neun Punkten Vorsprung in die Pause.

Halle schraubte weiter an der Intensität in der Verteidigung. Trotzdem behielten wir bis ins vierte Viertel die Führung. Dann übernahmen leider die ziemlich überforderten Schiedsrichter.

Sie gaben Friedrich ein technisches Foul, waren sich im Anschluss auch in der Bewertung der Szene nicht einig. Der kassierte kurze Zeit später auch noch sein fünftes. Wir trafen nun einige Würfel nicht mehr und Halle schnappte sich die Führung. Pichl hatte in allerletzter Sekunde per Dreier noch die Chance zum Ausgleich, doch auch dieser Ball fand nicht den Weg ins Ziel.

Schade, aber kein Beinbruch. Am Saisonausgang an der Tür das Ergebnis so gut wie nichts. Trotzdem ärgerlich, dass am Ende auf diese Art und Weise so Einfluss auf das Spielgeschehen genommen wurde.

Wir freuen uns nun auf die Sommerpause und auf die kommende Saison in der zweiten Regionalliga, in welcher Konstellation wir auch antreten.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Mehdi Ahmadi (3), Nico Paul Kaml (22), Friedrich Lennartz (10), Youssuf Nabe , Sebastian Pichlmayer (3), KEvin Schaffartzik (30), Kai Zimmermann (2)

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