Artikel von: am

AB Baskets NBBL TRY-OUTS

Du möchtest Teil des erfolgreichen Projekts werden und Bundesliga spielen?

Dann zeige dich bei den Try-Outs der AB Baskets.

Die Leistungssportkooperation DBV Charlottenburg/TuS Lichterfelde/RSV Eintracht geht auch in der kommenden Saison mit einer gemeinsamen Bundesligamannschaft an den Start.

Wir laden alle Spieler (Jahrgänge 2003-2005), die Interesse daran haben, im nächsten Jahr Leistungssport zu betreiben und in der U19 Bundesliga (NBBL) zu spielen, dazu ein, sich bei uns vorzustellen.

Folgenden Informationen solltest du zur Anmeldung schicken:
– Vor- und Nachname
– Geburtsdatum
– Größe
– Position
– aktueller Verein und Mannschaft
– Handynummer und Emailadresse

Am Montag, 21.06.2021, von 19.30-21.00 Uhr in der Sporthalle der Otto-von- Guericke-Schule in der Eisenzahnstraße 45-46 werden wir euch die Möglichkeit geben, euch zu präsentieren. Vor Ort werden wir euch über die Ziele und Strukturen des Ausbildungsprogrammes informieren und für Gespräche zur Verfügung stehen. Die Trainingseinheiten werden von Arvid Thamm und Joey Ney geleitet.

Fragen zum Try-Out und die Anmeldung selbst nehmen wir unter thamm_arvid@yahoo.de entgegen.
* Der Termin wird nur stattfinden, wenn der Corona-Stufenplan wie geplant eingehalten wird.

Hermut-Weber-Cup erneut abgesagt

Wir haben bis zur letzten Sekunde gewartet, gehofft, versucht. Bis zur bitteren Erkenntnis, dass auch die aktuelle Corona-Verordnung die Anreise von Teams aus anderen Bundesländern und gar die Austragung von Spielen in Indoor-Hallen nicht erlaubt.

Es wird also ein weiteres Pfingstwochenende ohne Hermut-Weber-Cup in Charlottenburg. Ohne Jugendbasketball in Berlin. Im Todesjahr von Carmen Barth-Weber – großzügiger Unterstützerin unseres Vereins seit jeher – hätten wir gerne mit Dribbeln, Werfen, Geschrei und Jubeln Tribut gezollt.

Die jungen Albatrosse bleiben somit ein weiteres Jahr amtierender Meister.

Anders als im vergangenen Jahr, als es ziemlich früh klar war, dass wir keine Chancen hatten, haben wir dieses Jahr rechtzeitig mit der Vorbereitung angefangen und gehofft, dass die Entwicklung der Inzidenz uns in die Karte spielt„, kommentiert enttäuscht Jugendvorstand Max Wiese. „Leider mussten wir diese Woche jede Hoffnung aufgeben, weil die Zahlen in Berlin und Deutschland noch nicht so gut sind, dass man ein großartiges Jugendturnier austragen kann.“

„Das Ehepaar Weber hätte in diesem besonderen Jahr sicher eine besondere Ehre beim HWC verdient. Wir werden am kommenden Wochenende Hermut und Carmen im Stillen gedenken“, ergänzt Vorstandsvorsitzender Heiko Mehnert.

Heute fängt schon der Countdown zum 13. HWC an: Wir hoffen, am 4.6.2022 Spielende, Eltern, Schiedsrichter:innen und Zuschauer:innen in der Halle begrüßen zu dürfen.

Nachruf Carmen Barth-Weber

Zu Beginn des Jahres ist nach längerer, schwerer Krankheit Carmen Barth-Weber verstorben.
 
Ihr Tod macht uns sehr traurig und betroffen, unsere Gedanken sind bei ihrer Familie, Verwandten und Freunden.
 
Carmen Barth-Weber und ihr Mann Hermut Weber waren für unseren Verein großzügige und wichtige Unterstützer. Über viele Jahre haben sie unseren Verein finanziell unterstützt. Gerade auch in schwierigen Phasen, war auf diese Unterstützung Verlass.
 
Unseren Dank haben wir vor über 10 Jahren mit der Entwicklung und Durchführung des jährlich zu Pfingsten stattfindenden Hermut-Weber-Cups unterstrichen. Es ist für uns ein wichtiges U14-Turnier und wir sind sehr stolz, dass es jedes Jahr weiter an Relevanz gewinnt und wir jedes Jahr auch starke Mannschaften aus Deutschland und Europa dazu gewinnen können. Ab sofort ist dieses Turnier noch fester in unseren Herzen verankert.
 
Carmen Barth-Weber und natürlich auch Hermut Weber war der DBV sehr wichtig. Wir tragen damit eine besondere Verantwortung und umso schmerzlicher ist es für uns, diese Freunde verloren zu haben.
 
Carmen Barth-Weber hat sich vor ihrem Tod gewünscht, dass zu ihrer Beisetzung auf Blumenschmuck verzichtet wird und stattdessen eine Spende an uns gerichtet werden möchte. Auch dafür verneigen wir uns noch einmal.
 
Für den gesamten Verein und den gesamten Vorstand des DBV Charlottenburg e.V.
 
in tiefer Trauer

Der DBV ist in den Top10!

Der DBB hat am Wochenende die Liste der 100 größten Basketballvereine Deutschlands veröffentlicht und damit den DBV Charlottenburg zu einem der Gewinner des Jahres gekürt. 

Unser Verein hat sich im Ranking um fünf Plätze gesteigert – vom Rang 15 auf Platz 10. Im vergangenen Jahr haben sich 523 Basketballspieler und -freunde für unseren Verein entschieden. Im Jahr 2019 waren es noch 478. Dank dieser Steigerung hat sich der DBV den ASC Göttingen, die AstroStars Bochum, die Giants Düsseldorf und die Dauerrivalen bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren, Rist Wedel, sowie den FC Bayern München (!) hinter sich gelassen. 

Mit dem DBV finden nun vier Berliner Platz in den Top10: Alba ist weiterhin der größte Verein Deutschlands mit 1.314 Mitglieder (4,6 Prozent weniger als im Vorjahr), Kooperationspartner TuS Lichterfelde steigt mit 597 Mitglieder vom achten auf den vierten (+7,8 Prozent), die BG Zehledorf (560 Mitglieder) belegt Platz sieben. EBU Rostock und die BBU aus Ulm komplettieren das Podest. 

Noch besser sehen die Zahlen für den DBV Charlottenburg aus, wenn man nur die Anzahl der männlichen Mitglieder vergleicht, da wir keinen Mädchen- oder Frauenbereich haben. Mit unseren 521 Mitgliedern sind wir sogar der viertgrößte Verein Deutschlands im Männer- und Kinderbereich – knapp vor Kooperationspartner TuS Lichterfelde. Diese Zahlen machen uns als Verein sehr stolz und motivieren jeden von uns – Spieler, Trainer, Schiedsrichter, Kampfgericht,  Vorstand, Fan – mit noch mehr Engagement in die Halle zu gehen – sobald es wieder möglich sein wird. 

NBBL | AB Baskets träumen lange vom großen Coup bei Alba

Das erste Auswärtsspiel der NBBL-Saison führte am Wochenende die AB Baskets nur weniger Kilometer entfernt von der heimischen Sömmeringhalle: Für Headcoach Arvid Thamm und seine Jungs stand die Partie beim Gruppenfavoriten Alba Berlin auf dem Plan.

Die Albatrosse mussten die Ausfälle von einigen ProB-Spielern hinnehmen, die gleichzeitig in Schwelm ihr Ligaspiel absolvierten, aber das änderte nur wenig an der Spielweise der Hausherren: Tempo, Tempo und nochmal Tempo, egal mit welchen Akteuren auf dem Parkett.

Und genauso starteten die Albatrosse ins Spiel: Mit ihrer aggressiven Defense setzten sie sofort unser Team unter Druck und erarbeiteten sich Fastbreaks-Punkte. Auf dem Scouting waren am Ende des ersten Viertels schon sechs Turnovers und eine niedrige Wurfquote (4/15 FG) verbucht worden. Dennoch konnte Arvid mit dem Ergebnis zufrieden sein (16:13), aber vor allem die Transition Defense bereitet ihm wie erwartet Kopfschmerzen.

Im zweiten Vierten gewinnt das Spiel noch an Spannung: In der Offensive zahlt sich die Teamarbeit unserer AB Baskets, die dann zur Halbzeit 8 Offensivrebounds, 7 Steals, 11 Assist und eine Wurfquote von 36% (13/36 FG) sammeln. Die guten Zahlen auf dem Papier spiegeln sich auch im Ergebnis, das zweitweise die AB Baskets vorne sah. Zur Halbzeite beträgt der Abstand nur ein Punkt: Alba führt mit 33:32. Auf dem Weg in die Kabine hat Arid eine klare Meinung dazu, was man noch braucht: “Wir müssen in der 2. Halbzeit besser auf den Ball aufpassen, physischer verteidigen und den Druck noch erhöhen. Offensiv erarbeiten wir uns gute Abschlüsse, aber können im Fast Break noch besser abschließen.”

„Besser auf den Ball aufpassen“ verstehen die Jungs wohl nicht ganz, denn unter Albas Druck verlieren die AB Baskets durchschnittliche einen Ball pro Minute, was eine große Einschränkung auch für die Offensive war. Zudem baute Alba wieder auf ihren Big Man Finn Dötngens (22 Punkte und 11 Rebounds), der seine körperliche Überlegenheit fruchten ließ. Trotz Turnovers und Schwierigkeiten in der Defensive blieben die AB Baskets auch im dritten Abschnitt im Windschatten des mächtigen Gegners (51:47) und versuchen zum Auftakt des entscheidenden Viertels mit der Umstellung auf Zone-Defense eine Überholmanöver zu starten. Leider geht der Plan nicht auf: Alba findet immer wieder die Lücken in der Zone und trifft sowohl von unten als auch mehrfach aus der Distanz. Die missglückte Umstellung nutzt im Endeffekt nur den Albatrossen, die den Vorsprung bis auf 14 Punkte ausbauen und ihn bis zur Schlusssirene verteidigen. Am Ende leuchtete ein 72:60 für die Albatrosse an der Anzeigetafel.

O-Ton Arvid: „Wir haben heute gezeigt bekommen, wie viel Intensität ausmacht. Wir waren es nicht gewohnt 40 Minuten zu rennen und dieses Tempo zu gehen. Es ist bewundernswert wie die Teams von Vladi das von der ersten bis zur letzten Minute können. Wir haben heute die Großen schlecht verteidigt und viele einfach Punkte und zweite Chancen abgegeben. Inside müssen wir deutlich besser verteidigen und lernen. Positiv waren die insgesamt 18 Assists, zum Teil sehr schöne Angriffe und das wir uns mehr Angriffe als der Gegner erarbeiten konnten. Am Ende killen uns die 26 Turnover, 3/20 getroffene Dreier und 44% FW Quote“.

Es spielten für die AB Baskets: S. Fejer (11), M. Marweld (1), A. Poljac (4), L. BRIESEMEISTER (6), T. SHAKED (7), J. BERGENDAHL (4), F. VON SALDERN (25), L. Carstens, E. Schüler (2), B. ÖZDEMIR, M. Jovanovic

Mitgliederversammlung findet im dritten Anlauf am 11. November online statt

Basketball

Liebe Mitglieder,

leider gab es an unserer 2. Mitgliederversammlung am 7.Oktober gravierende technische Probleme, so dass wir trotz Erstellung eines 2. Zoom-Meeting-Links keine Mitgliederversammlung abhalten konnten.

Bei der Mitgliederversammlung am 26. August konnten die TOP 9. und TOP 9a nicht ausgeführt werden, da TOP 9a nicht auf der Tagesordnung stand. Da unsere Wahlen (TOP 9 u. TOP 9.a) lt. Satzung dieses Jahr durchgeführt werden müssen, laden wir Sie daher nunmehr freundlichst zur 2. ordentlichen Mitgliederversammlung 2020 am Mittwoch, 11. November 2020, 19.00 Uhr, per Zoom-Meeting ein.

Diejenigen Mitglieder, die per Zoom am 11.11.2020 dabei sein möchten, schreiben bitte eine entsprechende Mail an gs@dbv-charlottenburg.de und werden sodann am Tag der Mitgliederversammlung einen entsprechenden Zoom-Meeting-Link erhalten.

Wir werden alles dafür tun, dass die Technik uns nicht noch einmal einen Strich durch die Rechnung zieht.

Wir danken für Ihr Verständnis und wünschen allen Mitgliedern nebst Familien eine schöne und erholsame Herbstferienzeit.

Tagesordnung:

TOP 1. Eröffnung und Begrüßung
TOP 2. Wahl des Versammlungsleiters
TOP 3. Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung
TOP 4. Feststellung der Anwesenheit und Stimmberechtigten
TOP 5. Genehmigung der Tagesordnung
TOP 6. Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung 2019
TOP 7. Jahresberichte 2019/20
TOP 8. Aussprache/Berichte
TOP 9. Entlastung
TOP 9a. Wahlen (Vorstand und Kassenprüfer)
TOP 10. Haushaltsplan 2020/21
TOP 11. Anträge (falls vorhanden)
TOP 12. Verschiedenes

NBBL | Es ist wieder Derby-Zeit

Trainer Jon Basketball

Nach dem erfolgreichen NBBL-Saisonauftakt gegen Leverkusen steht für die AB Baskets die vermutlich schwierigste Aufgabe der Vorrunde auf dem Zettel. Am Samstag (18 Uhr) hat das Team um Headcoach Arvid Thamm in der Max-Schmeling-Halle A gegen die Albatrosse seinen ersten Auswärts-Auftritt.

Alba hat zum Auftakt in Jena klar mit 111:80 gewonnen. Das Spiel war schon zur Halbzeit (63:26) eigentlich entschieden. Für Arvid eine klare Sache: Die Stadtrivalen sind die Favoriten für das Spiel und auch für die NBBL-Meisterschaft.

Wir treffen auf ein sehr physisches und starkes Team, das auch mit der zweiten und dritten Garde sein temporeiches Spiel ohne Leistungsverluste erbringen kann. Wir werden versuchen, ihr schnelles Spiel zu unterbinden und ihnen das Tempo wegzunehmen. Aber mir ist es viel wichtiger, dass wir selbst mit Selbstvertrauen antreten und unser Spiel machen, ohne das Scoreboard zu betrachten. Je länger wir das Spiel offen halten, desto mehr Chancen haben wir, das Team aus Prenzlauer Berg zu überraschen. Die Motivation bei unseren Jungs ist gewohnt riesig und wir freuen uns auf das Spiel.

JBBL | Deitel: „Ein talentiertes Team“

Am Wochenende startet auch die JBBL von Headcoach Patrick Deitel in die neue Saison. Und die Jungs dürfen gleich zweimal aufs Parkett: Am Samstag (15 Uhr) ist der DBV Charlottenburg zu Gast beim Friedenauer TSC, am Sonntag empfängt das Team (12 Uhr, Sömmeringhalle) die Junior Löwen aus Braunschweig.

Patrick hat sich vor dem Auftakt noch kurz Zeit genommen, um über die Saison zu sprechen.

Hallo Patrick, nach sieben Monaten ist es wieder so weit. Wie lief die Vorbereitung?
Gerade zu Beginn der Corona-Pandemie war es eine Herausforderung mit
den damals stark eingeschränkten Möglichzeiten hinsichtlich kontaktlosem
Sporttreiben, fehlenden Hallen, etc. eine gute Vorbereitung auf die
Beine zu stellen. Die Jungs haben aber gut mitgearbeitet und waren sehr
flexibel, sodass wir meiner Meinung nach einen guten Weg gefunden haben.
Inzwischen hat sich der Trainingsbetrieb ja soweit normalisiert, dass
wir eigentlich keine großen sportlichen Einschränkungen mehr haben.
Welchen Einfluss hat Corona auf den Trainingsalltag und auf die
Leistungen der Einzelspieler?
Inzwischen macht sich Corona im Trainingsalltag hauptsächlich durch das
ständige Hände desinfizieren, Maske tragen, etc. bemerkbar, aber da wir
grundsätzlich wieder normal trainieren können, hat sich der Einfluss auf
das Training stark verringert.
Wie schätzt du dein Team ein? 
Wir haben wieder ein junges Team am Start, mit vielen Spielern, die in
der abgebrochenen letzten u14-Saison auf Kurs waren, in Berlin ganz weit
vorne zu stehen. Dazu kommen einige Veteranen, die bereits im
vergangenen Jahr Erfahrungen gesammelt haben. Alles in allem ein sehr
talentierter Mix aus Spielern, die nach der langen Zwangspause alle heiß
darauf sind, sich endlich wieder auf höchstem Niveau mit ihren
Konkurrenten zu messen!
Wer sind die Gruppenfavoriten?
Gruppenfavorit wie eigentlich jedes Jahr ist vermutlich Alba Berlin,
die von der Spitze nur schwer zu verdrängen sein werden. Aber auch alle
anderen Teams sind gut aufgestellt und es wird ein intensiver Kampf um
die Spitzenplätze werden, an dem wir uns natürlich sehr gerne beteiligen
werden!
Wie geht es insgesamt dem Berliner Basketball in dieser Altersklasse?
Ich denke, dass Berlin als Basketballstandort in der JBBL weiter auf
höchstem Niveau mitspielt. Viele gute JBBL-Programme auf engem Raum
zeigen, wie viele starke Spieler der Standort Berlin hervorbringt. Die
Corona-Zeit war natürlich für alle schwierig, aber ich glaube, die
Berliner Vereine sind bisher verhältnismäßig gut durch die Krise gekommen.
Vielen Dank und viel Erfolg!

NBBL | AB Baskets ringen die Giants Leverkusen nieder

Nach sieben Monaten Pause durften am vergangenen Wochenende die AB Baskets wieder für ein Punktespiel aufs Parkett. Im Geisterspiel gegen die Giants Leverkusen wartete auf das neuformierte Team von Headcoach Arvid Thamm einen komplizierter Gegner mit physischen Guards, große Big Men und einer gewissen Körperlichkeit unter dem Brett, da wo unser Team auf keinen echten Center zählen kann.

Das war zum Anfang gar nicht zu merken. Die AB Baskets packten ordentlich bei den Rebounds zu und scorten dank schneller Spielzüge gut am Brett. Das erste Viertel beendeten die Hausherren mit einem kleinen Vorsprung (19:16).


Der zweite Abschnitt entwickelte sich als schneller Schlagabtausch: Leverkusen machte mit sechs Punkten den Anfang, die AB Baskets reagierten mit einem 10:0-Lauf (28:19), die Giants kamen wieder heran. Zur Halbzeit blieben den Berlinern nur noch sechs Punkte Vorsprung (35:29), Linus Briesemeister war bist dato mit 15 Punkten bester Scorer.


„Wir haben in den ersten 20 Minuten zwar keinen Dreier getroffen, aber gut am Brett abgeschlossen (60%) und nur einen Freiwurf verworfen (5/6). Die Arbeit am Brett gegen ein deutliches größeres Team lief gut: Wir haben schon 19 Rebounds geholt und nur 5 Offensivrebounds abgegeben. Verbesserungsfähig ist hingegen der Spielaufbau: 10 Turnover im Dribbling sind zu viele, 3 Assists zu wenig“, bilanzierte Arvid auf dem Weg in die Kabine.  


Im dritten Viertel versuchten die AB Baskets die Komplexität der Aufgabe für die Giants zu erhöhen: Arvid rollte unterschiedliche Verteidigungsarten auf das Feld und die Intensität sieg. Leverkusen bekam das zu spüren und erzielte im dritten Abschnitt nur zehn Punkte. Auf der anderen Seite trafen die Berliner die beiden einzigen Dreier des Spiels und erarbeiteten sich dank schneller Ballbewegung generell gute Würfe. In Zahlen übersetzt: Die AB Baskets gewannen das Viertel mit 19:10 und bauten den Vorsprung aus (54:39).


Die Giants sahen sich mit dem Rücken zur Wand und waren gleich zu Beginn des entscheidenden Abschnittes alles in den Ring: Trotz der vielen Ballgewinnen kamen die Gäste aber selten zu hochprozentigen Würfen und blieben auf Distanz. Die AB Baskets spürten die schleichende Verzweiflung des Gegners und attackierten aggressiv den Korb. Die Niedersachsen konnten sich nur mit Fouls verteidigen und baten unser Team vermehrt an die Freiwurflinie. Daraus entstandt ein kleiner Run, der für den höchsten Vorsprung und die Vorentscheidung sorgte (63:42/36.).


In den letzten vier Minuten wechselten die Coaches dann munter durch und fuhren mit 63:51 den ersten Saisonsieg ein. Entscheidender Faktor war am Ende, neben der guten Zweierquote (50%), die den defizitären Distanzwurf (2/18) kompensieren konnte, vor allem die große Leistung unter dem Korb, wo Willen und Einsatz den körperlichen Vorteil der Leverkusener deutlich verringern konnten.


„Das ist ein wichtiger Sieg und ein guter Start in die Saison. Ich bin überzeugt, dass Leverkusen im Laufe der Saison noch deutlich stärker werden wird. Wir müssen Defensiv einige Sachen verbessern und das nicht nur um nächste Woche bei Alba (Samstag, 18 Uhr, Max-Schmeling-Halle A) bestehen zu können. Offensiv brauchen wir noch mehr Rhytmus und wollen weiter zusammen wachsen. Unsere Teamchemie entwickelt sich sehr gut und alle kämpfen füreinander“, kommentiert Arvid nach der Schlusssirene.

Es spielten für die AB Baskets: S. Fejer (11), M. Marweld (1), A. Poljac (4), L. BRIESEMEISTER (6), T. SHAKED (7), J. BERGENDAHL (4), F. VON SALDERN (25), L. Carstens, E. Schüler (2), B. ÖZDEMIR, M. Jovanovic

1 2 3 34