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NBBL | AB Baskets beweisen sich in Leverkusen

Mit dem Playoffs-Ticket schon in der Tasche begaben sich unsere AB Baskets vergangenen Sonntag auf die Reise nach Leverkusen. Gegen den Tabellenzweiten – der bei einer Niederlage seinen Platz an Hamburg verlieren würde – wollte das NBBL-Team der Leistungssportkooperation von DBV Charlottenburg, TuS Lichterfelde und RSV Eintracht sich bestätigen und den fünften Tabellenplatz verteidigen. Der Coup gelang unseren Jungs, die mit 66:65 am Ende die Oberhand behielten. Der erste Gegner in den Playoffs heißt dann: Rostock.

Giants mit dem besseren Start

Beide Teams starteten konsequent in das Spiel und setzten auf eine gute Defense. Die Leverkusener erwischten den besseren Start und erarbeiteten sich nach drei Minuten schon eine kleine Führung (10:4). Die AB Baskets kamen langsamer ins Spiel, dafür aber noch effizienter: Die Wege wurden schnell dicht gemacht und in der Offensive gewann das Team rapide an Selbstvertrauen. Durch zwei Dreier schafften es die Gäste, noch vor der ersten Viertelpause, die Führung zu übernehmen (14:16) und nicht mehr abzugeben.

Starke Reaktion der AB Baskets: Führungswechsel

Das gute Momentum der Berliner setze sich auch im zweiten Viertel fort: Die Giants brauchten insgesamt 17 Minuten, um ihre anfängliche Beute zu verdoppeln und konnten in den ersten 20 Minuten nur 21 Punkte einnetzen. Auch die Offense lief weiterhin gut: durch gute Ballbewegung und zielstrebige Cuts kamen unsere Jungs zu guten Abschlüssen, auch wenn die Ausbeute am Ende geringer ausfiel als erhofft. Sinnbildlich für die gute Arbeit in der Offensive: Drei Viertel alle Körbe entstanden nach einem Assist. Wermutstropfen: Unter dem eigenen Brett wurden neun Rebounds zugelassen. Alles in Zahlen zusammengefasst: 21:29 zur Halbzeitpause.

Zusammenspiel wie aus dem Lehrbuch

Nach dem Seitenwechsel kamen unsere Jungs wieder hochmotiviert aus der Kabine und diesmal belohnten sie sich für die gute Ballbewegung mit fünf Dreiern. Trotz der Leistungssteigerung der Leverkusener Defensive scorten die AB Baskets im dritten Viertel 25 Punkte und gewannen den Abschnitt mit sieben Punkten (39:54). Ein Blick auf den Scouting-Zettel gab noch mehr Anlässe zur Freude: 17 Assists (von 22 erfolgreichen Würfen) und lediglich 10 Turnovers.

Zum Schluss doch noch spannend

Im letzten Viertel gingen die Giants dann sofort all-in: Der Tabellenzweite erhöhte den Druck in der Defensive und zwang die AB Baskets zu 10 weiteren Ballverlusten. Die Unsicherheit machte sich bemerkbar, die Ballbewegung führte nicht mehr zu guten Würfen und so hatte Leverkusen nach und nach die Möglichkeit, sich heranzukämpfen. Am Ende wurde es richtig eng, aber unsere Jungs schafften es, den Sieg über die Zeit zu bringen.

Ein letzter Blick auf die Zahlen: Die AB Baskets gewannen das Rebound-Duell (44:41) und sammelten 20 Assists bei 25 Field Goals.

Arvid: „Wir gehören in die Playoffs!“

Das Team hat einen tollen Job gemacht! Auswärts in Leverkusen zu gewinnen ist nicht einfach und wir haben tollen Job in der Defense gemacht“, jubelt Headcoach Arvid Thamm. „Dieser Erfolg war ein richtig toller Team-Sieg an dem alle einen wichtigen Teil dazubeigetragen haben. Unser Offensivspiel hatte so viel tolle Ballbewegungen und Teamplay, dass war begeisternd. Für unser Team freut es mich am meisten, dass wir jetzt nochmal bewiesen haben definitiv in die Playoffs zu gehören!“

OL | DBV im gesicherten Mittelfeld

Nach 18 Spieltagen stehen die Herren 1 des DBV in der Berliner Oberliga mit einer Bilanz von 8 Siegen zu 10 Niederlagen im gesicherten Mittelfeld der Liga.

Nach einem furiosen Zwischenspurt vor Weihnachten wurden im Januar und Februar nun lediglich noch Alba Berlin 2 und die BG Zehlendorf besiegt. Es gab knappe Niederlagen gegen den Berliner SC und den Tabellenführer Freibeuter 2010.

Vor allem gegen den Tabellenführer aus Friedrichshain konnte man mit einem 64:66 auf sich aufmerksam machen. Die Jungs waren heiß auf das Spiel, auch wenn Topscorer Pablo Gallardo Ruiz aufgrund einer Knöchelverletzung nicht mitwirken konnte. Der Tabellenführer begann das erste Viertel mit einer Reihe von erfolgreichen Schnellangriffen und Dreiern und hatte so bereits 23 Punkte nach dem ersten Viertel auf dem Konto. Der DBV dagegen nur 17. Im 2. Viertel stellte Coach Joey Ney auf Zone um. Diese hatte im Laufe der Saison schon das ein oder andere Team reichlich überfordert. So auch diesmal. Man kämpfte sich heran und konnte zur Halbzeit auf 40:42 verkürzen.

Das dritte Viertel war geprägt von Fehlwürfen auf beiden Seiten. Sowohl der DBV als auch die Freibeuter konnten kaum Punkte sammeln. Und so ging man mit 52:56 ins letzte Viertel. Der Trend setzte sich fort. So entwickelte sich ein knappes Spiel mit viel Spannung und taktieren auf beiden Seiten. Der DBV könnte sogar einmalig bei 59:58 in Führung gehen. Leider folgten in der Schlussphase 4 Ballverluste und man konnte den letzten Angriff auf eigener Seite beim Stand von 64:66 nicht erfolgreich beenden. Trotzdem kann man zufrieden sein. Es brauchte 21/24 Freiwürfen auf Seite der Freibeuter um den Sieg zu sichern. Linus Briesemeister (Foto) überzeugte mit 19 Punkten für den DBV und auch Arman Yolci stach mit 13 Punkten positiv heraus. Debütant Michael Williams steuerte in seinem ersten Heimspiel auch 10 Punkte hinzu. Michael ist 2000er Jahrgang und spielte von der u8 bis zur u14 beim DBV bevor er die letzten 5 Jahre in den USA lebte und nun zurück in Berlin ist und hoffentlich bei uns ein Zuhause findet.

Wir sind sehr froh ihn in unseren Reihen zu haben und er verkörpert die junge, energetische DBV-Einstellung die wir mit diesem Team vermitteln wollen. Bis zum Saisonende stehen noch Spiele gegen Pankow, Hermsdorf, Berlin Tiger und Fridenauer TSC an. Gerade die mittleren beiden Spiele sollten interessant werden, da die Hinspiel knapp und ärgerlich verloren wurden.

Das nächste Heimspiel findet am 07.03 um 20 Uhr in der Schillerstraße statt bevor am 14.03 und am 29.03 jeweils um 18 Uhr in gleicher Halle die letzten beiden Saisonspiele stattfinden.

NBBL | AB Baskets verpassen ersten Matchball

Im Nachholspiel des 11. Spieltags mussten sich die AB Baskets in Quakenbrück am Ende deutlich mit 94:71 geschlagen geben. Die Playoffs-Frage ist dadurch noch nicht geklärt: Es fehlt noch ein Sieg, um den Playoffs-Einzug und den Klassenerhalt feiern zu können. Die nächste Chance bietet sich am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen Jena.
 
Wer allerdings nur dem Ergebnis vertraut, der wird schwer enttäuscht. Der Spielverlauf war bis zum Anfang des entscheidenden Viertels sehr unterhaltsam und spannend und nur wenige Optimisten unter der Dragons-Fans konnten erahnen, dass am Ende die Hausherren so einen deutlichen Sieg einfahren konnten.  

AB Baskets mit Fehlern in der Defense

Beide Teams gaben sich von Anfang an angriffslustig und punkteten regelmäßig: Unsere Jungs leisteten sich immer wieder kleine Fehler in der Defensive, die vom Gegner eiskalt ausgenutzt wurden, aber wenigstens konnte durch schnelle Ballbewegung und gute Cut’s in der anderen Spielfeldhälfte Einiges wieder gut gemacht werden. (25:19/10.).
 
Nach der ersten Viertelpause änderte sich lange nicht viel am Drehbuch: Defensiv blieben unsere Jungs immer noch zu löchrig, sodass gerade am Brett die Artländer zu einfach abschließen konnten. Abhilfe verschaffte nach 15 Minuten dann die Umstellung auf Zonenverteidigung (zu dem Zeitpunkt hatten die Berliner aber schon 43 Punkte zugelassen): Das neue System streute reichlich Sand ins Getriebe der Dragons und verhalf unseren Jungs, ihren Rhythmus in der Offensive zu finden. Die Schlussphase gehörte ganz den Berlinern, die sich mit dem Buzzer Beater von Leo Hampl auf drei Punkte herankämpften (49:46).

Schlechte Wurfquote verhindert Führungswechsel

Im dritten Viertel erwischten die AB Baskets einen schlechten Start: Die Dragons trafen mehrmals von Downtown – oder sorgten konstant dafür, dass PG David Röll seinen Weg zum Korb findet. Der schlechte Start erwies sich dennoch schnell als Täuschung, denn die Defensive verbesserte sich viel schneller als in der ersten Halbzeit, auch diesmal dank der Umstellung auf Zonenverteidigung. Trotz der guten Voraussetzung (nur 15 zugelassene Punkte), verpasste man den Führungswechsel und am Ende verlor man sogar den Abschnitt (15:14), weil die Treffer aus der Distanz Mangelware blieben (am Ende nur 2/18).

Dragons setzen sich ab im letzten Viertel

Beim Stand von 64:60 gingen beide Teams in das entscheidende Viertel. Und hier erwartete unsere Jungs eine böse Überraschung. Die Dragons schienen nach langer Zeit die Zone zu entschlüsseln und kamen häufig zu einfachen Punkten, während sich die AB Baskets jeden Zähler hart erkämpften mussten. Nach vier Minuten hatte der Gastgeber seinen Vorsprung auf 13 Punkte ausgebaut, unsere Jungs kämpften sich in den folgenden Minuten noch mal auf -9 ran und erhöhten den Druck. David Röll (24) riss dann die Rolle des Hauptakteurs an sich und traf in der heißen Phase mit guter Quote – in der Zone oder von der Freiwurflinie. Die AB Baskets gingen in den letzten Minuten nochmal All-in, aber zogen die falschen Karten und am Ende mussten eine unerwartet deutliche Klatsche hinnehmen.

Arvid: „An den nächsten Matchball denken“

„Glückwunsch an die Dragons zu dem verdienten Sieg!“, lässt Headcoach Arvid Thamm gleich nach der Schlusssirene ausrichten. „Wir wussten, dass die Dragons sehr Heimstark sind und zuhause hochprozentig treffen können. Besonders in der ersten Halbzeit waren wir Defensiv oft einen Schritt zu spät und haben Ihnen die Würfe gegeben, die sie haben wollten. Die zweite Halbzeit war dann Defensiv deutlich besser, aber Offensive zu wenig. Die Quoten auf beiden Seiten sagen eigentlich alles aus: Wir hatten zwar fünf Abschlüsse mehr, aber treffen nur zwei Dreipunktewürfe und 15 von 25 Freiwürfe. Die Dragons haben mit ihrer 72% Zweier- und 93% Freiwurfquote uns unheimlich wehgetan. Wir sind am Ende nochmal aufs Ganze gegangen, aber wurden dann bestraft statt belohnt.“ Der Blick geht sofort nach vorn: „Die Niederlage tut uns zwar sehr weh, aber muss trotzdem schnell abgehakt werden. Wir haben noch 2 Matchbälle und bereiten uns jetzt akribisch auf Jena am kommenden Sonntag in der BBIS vor.“
 
Es spielten für die AB Baskets: S. Fejer (4), M. Marweld, O. PINAR (11), L. BRIESEMEISTER (16), K. NSonde (2), F. VON SALDERN (10), D. Bacik, S. Karras, L. HAMPL (15), S. Müller, B. ÖZDEMIR (13)

Ü40 wird Norddeutscher Meister 2020

Unsere Ü40 ist Norddeutscher Meister. Die Qualifikation für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft 2020 ist erreicht.

Trotz einiger Spieler-Absagen und Dauerverletzungen begab sich ein schlagkräftiges, feines DBV-Team in den Südwesten Berlins, um bei der ausrichtenden BG Zehlendorf ohne Niederlage die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft am 9. & 10. Mai 2020 zu erreichen.

DBV übersteht Vorrunde ohne Punktverlust 

Ergänzt und bereichert durch den DBB-Rekordnationalspieler Patrick Femerling gewann die insgesamt 11-köpfige Truppe beide Vorrundenspiele souverän mit mindestens 10 Punkten Differenz gegen MTV/ BG Wolfenbüttel (44:34) und FT Vorwärts Kiel (57:32).

Sehr bedauerlich war das Ausscheiden des Lenkers und Denkers Milan Pesic, der sich im ersten Spiel gegen Wolfenbüttel eine Knieverletzung zuzog. Alles Gute, Milan!

Kampf im Halbfinale gegen eine Spielergemeinschaft um SG Rasta Vechta

Im Halbfinale bezwang der DBV Charlottenburg in einem umkämpften 4 x 7 Minuten-Match eine SG aus Rasta Vechta/ Bürgerfelder TB/ MTV Mellendorf am Ende recht deutlich mit knapp 20 Punkten. Lag man zur Halbzeit noch mit 25:26 hinten, erbrachte ein „Wahnsinns-Drittes-Viertel“ des Trios Kollat, Femerling und Lütcke einen derart hohen Vorsprung, den der Gegner nicht mehr aufholen konnte.

Spannendes Finale gegen Wolfenbüttel

Im Finale ging es erneut gegen Wolfenbüttel. Aus dem letzten Jahr hatte man gelernt: Für die wohl „bessere“ Gruppe bei der Deutschen Meisterschaft muss ein Sieg her.

Das Finalspiel wurde in der Dauer etwas verkürzt, bot aber dennoch sehr viel Spannung und Unterhaltung für die Zuschauer. Am Ende machte Lipperheide mit einem Mitteldistanztreffer den „Deckel drauf“. 46:41: Ü40 ist Norddeutscher Meister!

Nun heißt es Kräfte bündeln, gesund bleiben bzw. (noch) fitter werden, um bei der Finalrunde mit einem optimal besetzten Kader den Titel nach 2016 endlich wieder nach Berlin zu holen.

2019 holte das Team übrigens die Bronzemedaille…. im kleinen Finale gegen MTV/ BG Wolfenbüttel.

Somit sind nun sowohl die Ü35-, als auch die Ü40-Herren des DBV als Norddeutsche Meister bei den Endrunden um die Deutschen Meisterschaften 2020 vertreten, die Ü45- und Ü50-Herren sind als Dauerteilnehmer bei den Endrunden ebenfalls als „gesetzte“ Teams dabei.

Zum Team gehören als dauerhafte Spieler ebenfalls: Justus Strauven, Drazan Tomic, Oliver Lenhardt, Oliver Stamm, Sebastian Schäplitz, Sebastian Machowski, Sebastian Pichlmayer und Nils Collingro. Allen Verletzten wünschen wir gute Besserung – auf einen baldigen Wiedereinstieg!

Besonderer Dank gilt den beiden Interims-Coaches Oliver Stamm und Oliver Lenhardt.

Bildunterschrift: Von links nach rechts: Jens Kollat, Igor Rücker, Niklas Lütcke, Laurens Lipperheide, Olaf Stegmann, Gregor Marweld, Kai Zimmermann, Daniel Hönicke, Milan Pesic, Patrick Femerling, Christian Krämer.

NBBL | Mit zwei Wochen Verspätung nach Quakenbrück!

Kommenden Sonntag ist es so weit, dass unser Team die Auswärtsfahrt nach Quakenbrück antreten kann.

Das Spiel gegen die Young Rasta Dragons sollte bekanntlich ja schon am 09.02 stattfinden, aber wurde wegen dem Sturmtiefs „Sabine“ verschoben. Der Nachholtermin ist nun diesen Sonntag in der Artland Arena.

Um 14.30 Uhr tritt unser Team gegen den Tabellenvorletzten der Hauptrunde Nord an. Die Platzierung spiegelt dabei auf keinen Fall die Qualität des Teams wieder.

Das Team von Coach Patrick Flomo verlor letztes Wochenende gegen die Towers nur mit sechs Punkten und das ohne Fynn Aumann und Luc van Slooten.

Entscheidend für einen erfolgreichen Spielausgang wird die Verteidigung der Dreierlinie sein. Die Schützen Aumann, Röll und Buthmann schießen ohne Hemmung und treffen dabei stark. Will man die Punkte mit nach Berlin bringen, wird besonders die Kontrolle des Rebounds und eine starke Defense entscheidend sein.

Unser Team ist sich der Bedeutung dieses Spiels bewusst und heiß darauf, den Matchball zum Klassenerhalt zu versenken.

Tip-Off: 14.30 Uhr @Artland Arena Quakenbrück

Ü35 ist norddeutscher Meister

Unsere Senioren Ü35 sind Norddeutscher Meister und damit qualifiziert für die deutschen Meisterschaften. Die finden am 16. und 17. Mai wohl auch in Berlin statt.

Das wohl wichtigste Spiel war dann auch gleich das erste. Gegen den aktuellen norddeutschen Meister BGZ ging es sofort um alles.

Zehlendorf brachte wie gewohnt zwölf exzellent angezogene Spieler an den Start. Wir waren aber diesmal auch immerhin acht. Und weil stets nur fünf spielen konnten, entwickelte sich das erwartet ausgeglichene und umkämpfte Gefecht.

Beide Teams hatten Probleme, gegen die sehr engagierten Verteidiger zu anständigen Abschlüssen zu kommen. Wir erarbeiteten uns dennoch im zweiten Viertel eine kleine Führung, die wir bis zum Schluss nicht mehr abgaben (31:23).

Damit war der Grundstein gelegt. Im zweiten Spiel gegen Hamburg Altona reichte uns eine ordentliche Leistung, um 44:30 die Oberhand zu behalten.

Am Sonntag Vormittag hatten wir dann das Vergnügen gegen die alten Recken aus Wolfenbüttel. Und die erwiesen sich mal wieder als ausgesprochen hartnäckiger Kontrahent. Angeführt von ProB-Legende Henje Knopke hier sind die Niedersachsen das Spiel bis in die letzten Sekunden offen. Wir stellten uns mehrmals zu doof an, den Sack zuzumachen. Am Ende reichte es dennoch für den dritten Sieg (48:43).

Zum Abschluss gab es noch einen Erfolg gegen die Jungs aus Bernau. Wir beendeten das Turnier also mit der makellosen Bilanz von vier Siegen.

Wermutstropfen: Olli Schneider riss sich zwei Bänder im Fußgelenk und fällt für den Rest der Landesliga-Saison aus. Bei den deutschen sollte er aber wieder fit sein. Vielen Dank auch an Igor und Niklas, die bei uns aushalfen.

DBV: Christian Schnürmacher, Oliver Schneider, Manuel Zimmermann, Branimir Vuletic, Anzdrej Wilczewski, Konstanze Linnartz, Nico Linnartz, Kai Zimmermann, Niklas Lütcke, Igor Rücker

NBBL | Rostocker Zone überrascht die AB Baskets

Die AB Baskets haben am vergangenen Sonntag gegen die Rostock Seawolves die erste Chance verpasst, sich vorzeitig für die Playoffs zu qualifizieren. Nach einer offensiv erfolgreichen ersten Halbzeit (51:44), stotterte der Berliner Motor gegen die Zonenverteidigung der Gäste, die im dritten Viertel erst das Spiel umdrehten und dann für sich mit 81:91 entscheiden konnten.   

„Gute erste Halbzeit, aber zu wenig Aggressivität“

Wir haben in der 1. Halbzeit einen wirklich guten Job gemacht, was die Offensive betrifft. Allerdings haben wir auch da schon mit zu wenig Aggressivität das Rostocker Brett attackiert. Defensiv haben wir aber auch da schon Skobalj zu viele freie Würfe gegeben„, kommentiert Headcoach Arvid Thamm die erste Hälfte.

Rostocker Körperlichkeit ist sofort Thema

Vor allem die Körperlichkeit des Rostocker Quartetts Skobalj, Buchholz, Nickel, Brackmann war von Anfang an Thema: gerade Power Forward Skobalj (33 Punkte am Ende) bekam zu viele offene Würfe und konnte die traumwandlerisch sicher versenken. Was in der Defensive nicht gelang, konnte größtenteils dann mit einer schnellen Ballbewegung sowie einer guten Wurfauswahl kompensiert werden. Die Seawolves schlossen das erste Viertel mit einem minimalen Vorsprung ab (21:24), der gleich zu Beginn des zweiten Viertels verschmolz. Die Umstellung auf Zone brachte sofort die ersten Erfolge in Form von Stops und Turnovers, während offensiv brachten tolle Ballbewegungen und Cuts die erhofften Punkte brachten. Das Spiel lief lange Zeit nach Plan, nur Skobalj hielt mit 22 Punkten zur Halbzeit die Gäste noch in Reichweite. Auf der Berliner Seite glänzte vor allem Leo Hampl mit 16 Zählern und drei Assists. Mit 51:44 ging es in die Kabine. 

AB Baskets verlieren gegen die Zone den Faden

Nach der langen Pause stellte auch Rostock auf die Zonenverteidigung (1-3-1) und blockierte mit ihrer Körpergröße den Weg zum Korb. Nach dem guten Anfang mit ein paar Distanzwürfen verzettelten sich dann die AB Baskets gegen das neue System, was sich auch auf die Defensive auswirkte.  
Das wesentliche Ergebnis war, dass unsere Jungs die Führung abgeben mussten, das Spiel blieb allerdings spannend (65:71). 

Aufholjagd nicht erfolgreich

Die letzte Viertelpause brachte lange die erhoffte Wende nicht: zu ideen-und bewegungslos agierte die Offense und zu anfällig wurde die Verteidigung. Die körperliche Unterlegenheit wurde immer offensichtlicher und die Foulprobleme bei unserer großen Garde machte es nicht besser. Auch wenn der Rückstand immer im einstelligen Bereich blieb und die Verteidigung gelegentlich Rostock zu Turnovers zwang, kam man nicht wirklich nochmal heran. Die Jungs gaben sich nicht geschlagen und versuchten nochmal mit schnellen Fouls etwas zu verändern. Die Rostocker behielten von der Freiwurflinie die Nerven und konnten am Ende den wichtigen Sieg einfahren.  

Die mangelnde Aggressivität der ersten Halbzeit ist uns dann nach der Pause auf den Fuß gefallen. Wir haben zu wenig Attacken in freie Räume genutzt um die Rostocker vor Probleme zu stellen. Die körperliche Unterlegenheit war offensichtlich und am Ende auch ein gewichtiger Grund für die Niederlage. Trotzdem können wir den Kampfgeist und das Teamplay aus der ersten Halbzeit mitnehmen und aufbauen. Die zweite Halbzeit ist hingegen ein gutes Beispiel für weitere notwendige Verbesserungen“, setzt Arvid seine Analyse fort. 

Es spielten für die AB Baskets:  O. PINAR (11), L. BRIESEMEISTER (10), K. NSonde (3), F. von Saldern (11), D. BACIK (10), S. Karras, L. HAMPL (20), M. Stenyushyn, B. Özdemir (3), M. JOVANOVIC (13)

NBBL | Matchball in Quakenbrück

Am kommenden Sonntag macht sich unser Team auf den Weg ins Artland zum Kooperationsteam der Artland Dragons und Rasta Vechta. Während man das Heimspiel gegen die Artländer knapp für sich entscheiden konnte, muss man sich jetzt Auswärts beweisen.

Die „Young Rasta Dragons“ kämpfen mit aller Kraft gegen den drohenden Abstieg und sind deshalb besonders gefährlich. Im Spiel gegen Jena am vergangenen Sonntag, zeigten sie sich bis zum Schluss bissig und hechteten auch bei -20 Punkten noch nach jedem Ball.

Unser Team ist gewarnt und bereit sich gewissenhaft auf das Spiel gegen die giftigen Drachen vor.
Für unsere Jungs ist dieses Spiel wegweisend und ein erster Matchball auf dem Weg zum Klassenerhalt (Playoffs). Mit einem Sieg in Quakenbrück könnte man sich von jeglichen Abstiegsgedanken befreien.
Sicher ist aber, dass Quakenbrück um jeden Zentimeter kämpfen wird und Geschenke nicht zu erwarten sind.

Tipoff:
Sonntag 09.02.20
14.00 Uhr Artland Arena

NBBL | AB Baskets zittern sich zum Sieg gegen Metropol Baskets

Die AB Baskets starteten am vergangenen Sonntag mit einem Sieg (78:74) über das Schlusslicht Metropol Baskets Ruhr ins neue Jahr und machten einen wahrscheinlich entscheidenden Schritt in Richtung Playoffs. Mit dem dritten Heimerfolg der Saison und einer Bilanz von fünf Siegen und drei Niederlagen klettern unsere Jungs auf Platz drei der Tabelle und bauen den Vorsprung auf den siebten Platz auf sechs Punkte aus.

AB Baskets überzeugen zum Start

Die Berliner legten den Grundstein für das Happy End schon im ersten Viertel: Der Ball lief gut durch die Reihen, schöne Kombinationen, die Fehlversuche wurden durch viele Offensivrebounds korrigiert und die Gelegenheiten zu einfachen Punkten eiskalt ausgenutzt.
 
In der Defensive profitierte man von den vergebenen Abschlüssen am Korb und bekam so einfach Punkte im Fastbreak, obwohl man den Gegner nicht richtig unter Druck setzte und die Würfe zu wenig verteidigt wurden. „Der Start war für uns sehr trügerisch, Metropol war ungewohnt passiv und wir haben sehr einfach gepunktet. Das hat sich das ganze Spiel über auf unsere Verteidigung ausgewirkt. Wir waren viel zu unaggressiv, haben Ihnen die Würfe gestattet die sie haben wollten und dafür haben sie viel zu gute Schützen in ihren Reihen„, kommentiert Headcoach Arvid Thamm nach der Schlusssirene. Was im ersten Viertel noch gut ausging, sollte dann im Laufe des Spiels Thema werden.

Metropol nutzen lasche Verteidigung

Und zwar gleich nach der ersten Viertelpause. Da die Offensive zum Teil ins Stocken wegen vergebener Korbleger und weiterhin niedriger Wurfquoten von außen geriet, war ein besseres Verhalten in der Defensive gefordert. Das sahen allerdings unsere Jungs nicht so ein und setzten den Plan, die Ruhrpottler immer wieder zum Drive und zu Entscheidungen zu zwingen, nicht wirklich um. Die Metropol Baskets bekamen durch einige erfolgreiche Dreier Selbstsicherheit und verhinderten durch die präziseren Würfe auch die Fastbreaks der Hausherren, sodass das Spiel sich wieder zu einer engeren Kiste entwickelte. Die Gäste versuchten mit der Zonenpresse noch mehr Sand ins Getriebe der AB Baskets zu streuen und kämpften sich dadurch endgültig heran. Zur Halbzeitpause betrug der Abstand zwischen den beiden Kontrahenten nur zwei Punkte (38:36 für die AB Baskets).

3. Viertel: Die AB Baskets setzen sich ab

Die zweite Halbzeit begann mit einem regelrechten Schlagabtausch, beide Teams punkteten abwechselnd, nur phasenweise bekam unser Team Defensiv etwas Zugriff auf das Spiel. Das Rebounding trug wieder Früchte und endlich fielen auch die ersten Treffer von Downtown. Die gute Reaktion nach den Schwierigkeiten des zweiten Viertels wurde im Endeffekt gut belohnt, doch davon blieb am Ende des Abschnitt nur eine 5-Punkte-Führung übrig (58:53), da die fahrlässige Verteidigung der Dreier dem Gegner einige wichtige Treffer erlaubte.
 
Als die Defensive sich im Schlussviertel wieder steigerte, hatten die AB Baskets die große Chance, einen ungefährdeten Sieg in den sicheren Hafen zu bringen. Ein Dreipunktespiel und ein Dreier von Marrero Perez leiteten eine Phase der Berliner Dominanz ein, die zu Mitte des Viertel zu einem zweistelligen Vorsprung führte (74:59).
 
Das letzte Wort war dennoch immer noch nicht gesagt. Unsere Offensive fing dann an, fahrlässig mit ihren Chancen umzugehen, vergab einfache Korbleger und konnte einige Ballgewinnen nicht verwerten. Auf der anderen Seite warfen die Gäste noch alles in den Pott und kamen wieder auf vier Zähler heran.

Am Ende doch noch spannend

Am Ende retteten unsere Jungs die Führung über Zeit und gewannen nicht unverdient das wichtige Spiel gegen den Abstieg. “ Wir wussten vorher, dass es für Metropol um alles geht. Obwohl sie immer noch Sieglos sind hat sich das Team um Thorsten Morzuch noch nie ergeben. Respekt an die Metropol Baskets die sich nie aufgegeben haben und auch 3 Minuten vor Schluss bei -14 Punkten noch an sich geglaubt und uns nochmal extrem unter Druck gesetzt haben“, so Arvid.
 
Es spielten für die AB Baskets: S. Fejer, O. PINAR (19), L. BRIESEMEISTER (15 Punkte, 7 Rebounds), B. Marrero Perez (6), K. NSonde, F. VON SALDERN (4), D. Bacik (3), S. Karras, L. HAMPL (19 Punkte, 9 Rebounds), S. Müller (5), B. Özdemir (2), M. JOVANOVIC (5)

AB Baskets wollen Schritt Richtung Playoffs machen

Am Sonntag, den 12.01.2020, ist es endlich soweit und es gibt um 15 Uhr wieder U19 Bundesligabasketball in der Heimat.

Die Metropol Baskets treten zum Rückspiel in der heimischen Sömmeringhalle an und werden von unseren AB Baskets empfangen.

Der Auswärtssieg in Bochum liegt nun schon ein paar Wochen zurück, aber an Brisanz hat das Duell nicht verloren.

Nach engen Niederlagen und Spielen auf Augenhöhe lechzen die Ruhrpottler nach dem ersten Erfolg. Der Tabellenletzte will endlich einen Sieg feiern.

Diesen Erfolg wollen unsere Jungs um alles in der Welt verhindern und die zwei Punkte in Berlin behalten.

Bei einem Erfolg gegen die Metropol Baskets würde unser Team einen großen Schritt in Richtung Playoffs und dem gleichzeitigen Klassenerhalt machen.

Die Gäste brauchen im Gegenzug die wichtigen Punkte im Kampf und den Klassenerhalt und werden versuchen einen Sieg der AB Baskets zu verhindern.

Es ist dementsprechend alles angerichtet für ein heißen Kampf in Charlottenburg.

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