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2. RLO | Heimniederlage zum Saisonauftakt

Der DBV Charlottenburg startet mit einer Heimniederlage gegen Aufstiegskandidaten USV Potsdam in die neue Saison.

Das Team um den neuen Headcoach Stephan McCollister, der eine interessante Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern aus dem eigenen Jugendbereich zusammengestellt hat, musste sich trotz guter defensiver Leistung mit 56:69 geschlagen geben.

Die Jungs konnten nicht so häufig wie gewollt aus der guten defensiven Arbeit schnell umschalten und damit den starken Gegner überraschen. Eine gewisse Nervosität spielte vor allem in der Anfangsphase eine bedeutende Rolle, die Foulprobleme vieler Spieler zwangen Stephan zu alternativen Spielerrotationen. Am Ende punkteten Kevin Schaffartzik (14 mit vier Dreiern), Friedrich Lennartz und Leon Fralle (jeweils 11) zweistellig.

Youngster Felix Mensing erzielte den ersten Korb der neuen Saison, die Gäste übernahmen dennoch sofort die Führung und blieben dann bis zum Spielende in Front. Ein Offensivrebound von Milan Pesic verkürzte den Rückstand nach dem ersten Viertel auf drei Punkte (11:14), zu Beginn des zweiten Abschnittes setzten sich allerdings die Gäste ab. Während zwei gut konstruierte Würfe unserer Jungs nicht den Weg ins Ziel fanden, traf der USV Potsdam innerhalb kürzester Zeit dreimal von jenseits der Dreipunktelinie (16:28/16.).

Nach der Pause kam der DBV Charlottenburg nochmal auf sieben Punkte heran (34:41), aber die schlechte Trefferquote verhinderte, dass der Spiel bis zum Schluss richtig spannend bleibt.

Am kommenden Sonntag gastiert unser Team in Cottbus zum ersten Auswärtsspiels des Sportjahres.

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Lennart Zumbusch (5), Kevin Schaffartzik (14), Felix Mensing (2), Ben Post, Milan Pesic (5), Laslo Cavalar (4), Max Gervink, Konstantin Linnartz, Leo Wadehn (4), Leon Fralle (11), Friedrich Lennartz (11)

DBV-Sommercamp mit 24 Kindern

Zum Abschluss der Sommerferien fand der alljährliche DBV-Sommercamp – erstmals unter der Leitung von Unserem Minitrainer Reza Ghasseminia – statt. Unterstützung bekam er von Phillipp Bertelsman, Sinan Kastens, Tomy und Leon, die bei der U20 des DBV spielen. Leon wird auch unser neuer FSJler und hat einen sehr guten Job gemacht in der Halle.

Trotz vieler Urlauber schafften es 24 Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren zum Camp und lernten spielerisch und mit viel Spaß von 9 bis 16 Uhr jeden Tag neue Aspekte des Basketballs kennen.

Der Hauptfokus lag auf den Grundlagen der Athletik und dem zusammen Spielen.

Eine Tradition behilt man natürlich bei: In der Mittagspause nahm man den Weg von der Schiller Halle zur Uni Mensa und die Kinder durften mit den Studenten Mittagessen. Über die basketballspezifischen Aspekte hinaus wurden die Kinder auch auf Werte wie Zusammenhalt und Gegenseitigen Respekt aufmerksam gemacht.

Es gab immer wieder kleine Überraschungssnacks zwischendurch, sodass die Kinder auch die letze Stunde bei einem 4vs4-Turnier gestärkt ihr Können unter Beweis stellen konnten. Es war eine sehr angenheme Woche mit Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren. Am Ende gab es T-Shirts und viele Preise.

Ein großer Dank geht an die Helfer und an auch Nuscha und Max, die sich in Vorfeld darum gekümmert haben, das alles wie am Schnürchen läuft.

U16-EM in Kaunas | Ehemalige DBVlerin Clara ist dabei!

Vom DBV Charlottenburg bis in die Nationalmannschaft. Clara Wilke hat es geschafft! Am kommenden Freitag startet die Nachwuchsspielerin, die unter der Leitung vom JBBL-Trainer Patrick Deitel die Grundlage unserer Sportart gelernt und verfeinert hat, in die U16-Europameisterschaft.

Am vergangenen Montag hat Bundestrainer Pierre Hohn die Spielerliste offiziell bekannt gegeben. Aus Berlin fährt ins litauische Kaunas auch Lina Sontag von unserem Kooperationspartner TuS Lichterfelde. Beide hatten schon im Vorfeld am Lehrgang in Heidelberg und am Vorbereitungsturnier in Frankreich sowie an fünf weiteren Testspielen gegen Schweden (eine Niederlage), Lettland (zwei Niederlagen), Tschechien (ein Sieg, eine Niederlage) erfolgreich teilgenommen. Für Clara (im Bild mit der Nummer 10) eine besondere Anerkennung, da sie ein Jahr jünger ist als viele ihrer Kolleginnen. „Die Stimmung im Team war sowohl in den Trainings- und Spieleinheiten, als auch außerhalb vom Spielfeld super. Wir haben uns alle sehr gut verstanden und haben uns auch schnell zu einem richtigen Team zusammengefunden“, fasst Clara die Erfahrung der letzten Wochen zusammen.

Das erste Spiel steigt am kommenden Freitag um 14.15 Uhr (Lokalzeit) gegen Russland.

Ü40 | Aus Wolfenbüttel mit Silber

Für die Ü40-Senioren des DBV Charlottenburg ging es bei der DM-Endrunde am vergangenen Wochenende darum, den Pokal nach dem im letzten Jahr ganz knapp verlorenen Finale wieder zurückzuerobern!

Ausrichter war dieses Mal der MTV-BG Wolfenbüttel in Niedersachsen.

Das Teilnehmerfeld war mehr oder weniger altbekannt; interessanterweise fehlte der Titelverteidiger aus Rosenheim.

Gespielt wurde im 4 x 7 Minuten-Format, auf Großfeld.

Der DBV Charlottenburg, der dieses Jahr um die Rookies Milan Pesic und Vladimir Bogojevic bereichert wurde, reiste mit einem 9-köpfigen Team aus Berlin an.

Für ex-Nationalspieler Bogojevic war dies das erste Turnier nach fast jahrzehntelanger Abstinenz vom aktiven Basketball.

Die Vorrunde bot wenige Überraschungen, bis auf die sehr traurige Tatsache, dass sich besagter Vladimir im ersten Spiel gegen Köln gleich so stark an der Achillessehne verletzte, dass er aus dem Turnier ausscheiden musste – fortan spielte der DBV zu acht.

An dieser Stelle, lieber Vladi, beste Genesung!

Die Paarungen in der sehr intensiv geführten und auch aufgrund der Temperaturen sehr hitzigen Vorrunde lauteten: BG Köln: 41 – DBV Charlottenburg: 51, DBV Charlottenburg: 45 – BG Leitershofen-Stadtbergen: 36, und am Sonntag DBV Charlottenburg: 55 – TSG Wiesloch: 40. In dieser Partie wurde teilweise mehr diskutiert als gespielt… wie stets bei diesem Match-Up.

Das Finale, der Kampf um den begehrten Titel, war ein Showdown mit einem alten DBV-ü40-Dauerrivalen, der mit einem großen Kader angereisten TG Würzburg um Center und Captain Burkhard Steinbach.

Der DBV begann ungewohnt wach und aufmerksam extrem kombinationsfreudig und angriffslustig.

Angeführt von einem glänzend aufgelegten Milan Pesic, traf unsere erste Fünf (Pesic, Zimmermann, Lenhardt, Lütcke, Kollat) fast nach Belieben – ein Traumstart!

Nach einem 11:2-Lauf des DBV nahm Würzburg eine erste Auszeit, stellte um und holte peu à peu auf.

Danach ging es hin und her, es wurde sehr toller Basketball geboten und die Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten.

Die Ergebnisse der ersten drei Viertel aus Sicht des DBV: 15-14, 10-12, 15-14.

Das 4. Viertel war ein wahrer Thriller, bei dem auf DBV-Seite Kai Zimmermann groß rauskam: 3 erfolgreiche Dreipunktewürfe und 2 von 3 Freiwürfen, die bei einem Dreier-Versuch mit Foul gewährt wurden.

Noch erfolgreicher waren allerdings die Würzburger, insbesondere die ex-Bundesliga-Spieler Nico Wucherer und Lars Busse, die in der crunch time die nötigen Reserven hatten und die Nerven behielten.

Sowohl an der Freiwurflinie, wie auch aus der Mitteldistanz trafen diese beiden zu Spielende die entscheidenden Würfe. Am Ende lautete es 55:52 für Würzburg.

Was für ein Kampf, was für ein tolles Spiel – Glückwunsch nach Würzburg.

Der DBV Charlottenburg wird im nächsten Jahr wieder die Qualifikation in Angriff nehmen und um den Titel kämpfen – das Ding muss endlich wieder an die Spree.

Wir kommen wieder!

Herzlicher Dank nochmal an unsere Spieler Sebastian Machowski und Thomas Tripp, die im Februar in Neumünster die Qualifikation zur DM sicherstellen halfen, bei der Endrunde aber fehlten.

Die DBV-Spieler direkt nach der Finalniederlage von links nach rechts:

Kai Zimmermann (33), Oliver Stamm (9), Laurens Lipperheide (55), Niklas Lütcke (15), Milan Pesic (20), Christian Krämer (91), Oliver Lenhardt (6), Jens Kollat (12).

Vielen Dank nochmal an den MTV-BG Wolfenbüttel für die sehr freundliche und gute Ausrichtung!

Ehemalige DBVlerin Clara ist Nationalspielerin!

Seit nunmehr einem Jahr ist Clara Wilke nicht mehr in unserer Familie. Altersbedingt musste sie den DBV Charlottenburg letzten Sommer verlassen.

Über ihre nächste Station Spandau/Alba ist es nun unserem Eigengewächs Clara den großen Sprung gelungen.

Vom 31.Mai bis zum 4. Juni fand in Alsfeld das U15-Leistungscamp statt, am Ende dessen Bundestrainerin Janet Fowler-Michel 12 Nationalspielerinnen nominiert hat.

Es war einfach ein überwältigender Moment, als ich die Zusage bekommen habe und es ist eine sehr große Ehre für mich für Deutschland spielen zu dürfen, erklärt Clara auf dem Rückweg.

Zusammen mit ihr wurden auch Martha Pietsch und Lina Sontag von unserem Kooperationspartner TuS Lichterfelde nominiert.

Die neu gebildete U15-Nationalmannschaft steht vor ihrem ersten internationalen Einsatz. Vom 12.-14. Juni 2018 versammelt sich der Kader zum Lehrgang in Kienbaum, ehe es zu einem internationalen Turnier nach Kaunas geht (15.-17. Juni 2018).

DBV-Oldies in Griechenland

Die erste internationale Reise der damals „legendären“ 6. Mannschaft des DTV Charlottenburgs ging nach Griechenland.

Am 14. Juni 1981 spielten wir in Chalkis (eine Autostunde nördlich von Athen) gegen A.L.E.X. Chalkis.

Das Spiel wurde mit 91:70 gewonnen und die damaligen Topscorer waren: Gerhard Stockheim (20), Lutz Wadehn (18) und Frank Schuldt (16).

Nach fast genau 37 Jahren kam es nun zu Rückspiel. Wiederum in Chalkis und zwar am 19. Mai.

Diesmal ging das Spiel mit 38:37 verloren.

Und diesmal waren unsere Topscorer Detlev Schneider (14) , Lutz Wadehn (10) und Carsten Petersen (8)

Die Stimmung in der Halle war großartig und das gemeinsame Essen danach direkt am Hafen von Chalkis einfach köstlich.

TS Jahn München ist HWC-Sieger 2018

Der Hermut-Weber-Cup Nummer elf erzählt die Cinderella-Story der TS Jahn München. Das bayerische Team, das sich als Ziel 2019 nichts Geringeres als die Deutsche Meisterschaft gesetzt hat, holt sich den HWC-Titel gleich bei der ersten Teilnahme.

Die Bayern ließen im Finale den Young Rasta Dragons keine Chance. Dem Team aus Niedersachsen gelang es, mit dem ersten Korb des Spiels in die Führung zu gehen – diese blieb auch die letzte. Die Bayern rollten auf das Feld ihre beste Verteidigung aus, zwangen die Dragons zu schmerzhaften Ballverlusten und erarbeiteten sich auf dieser Weise einen zweistelligen Vorsprung (9:19). Dieser wuchs allmählich bis zum Ende des dritten Viertels auf 20 Zähler (28:48), was nach der Vorentscheidung aussah. Die Dragons gaben sich auch im letzten Abschnitt kämpferisch, aber die Münchner rafften sich schnell wieder zusammen, als der Gegner zu nah herankam (34:50) und fuhren den verdient Turniersieg (41:64) ein. So war für den TS Jahn München der Grundstein zum erreichen des ambitionierten Ziels gelegt. Doppelt jubeln durfte Nico Hirtl, der zum wertvollsten Spieler des Turniers gekürt wurde. Die Auszeichnung als besten Verteidiger bekam Jonah Albert (Young Rasta Dragons).

Bamberg ist Dritter

Erstmals in der Geschichte des Charlottenburger Pfingstturniers kam keine Berliner Mannschaft auf den Podest. Im kleinen Finale ruhten die Hoffnungen der Hauptstädter auf unseren Kooperationspartner TuS Lichterfelde. Die Jungs um Headcoach Tom Gewald zogen allerdings gegen Brose Bamberg den Kürzeren. Das Spiel entschied sich erst in den letzten drei Minuten, als sich die Franken eine 7-Punkte-Führung erarbeiteten. TuSLi versuchte mit den letzten Kräften sich aufzuschließen, konnte jedoch die knappe Niederlage nicht verhindern (41:46).

HWC ohne Berliner Highlights

Die weiteren drei Berliner Mannschaften – auch sehr ungewöhnlich – belegten am Ende die letzten drei Plätze. Die BBV-Auswahl des jüngeren Jahrgangs musste den fünften Platz dem FC Bayern München überlassen, währen Alba Berlin und der Gastgeber DBV Charlottenburg den siebten Platz unter sich ausmachen durften. Es war am Ende der DBV, der sich sieglos vom Turnier verabschieden musste. Für die gezeigte Leistung über die drei Tage hätten allerdings die Jungs eine bessere Bilanz verdient. Im Spiel um Platz sieben spielte der DBV lange ad Augenhöhe mit Alba und gewann auch den zweiten Durchgang. Dennoch reichte es nicht, um den Rückstand der ersten Hälfte auszugleichen und die rote Laterne dem Titelverteidiger abzugeben.

Für den DBV eine spielerisch positive Bilanz

Trainer Max ist trotzdem zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Die Jungs haben sich im Laufe des Turniers gesteigert und streckenweise guten Basketball gespielt. Wir nehmen aus diesem HWC auf jeden Fall viel mit. Wenn ich jetzt an Leistung in der Quali denke, sehe ich, dass wir uns in ein paar Wochen schon viel verbessert haben. Das ist eine gute Voraussetzung für die kommende Saison.

Auf der Facebook-Seite von unserem Fotografen Andreas Huss aka Alter Keeper befindet sich die Galerie zum Finaltag. Viel Spaß beim Anschauen!

U11 | Vierter Platz beim Berliner Miniturnier

Die Berliner Off-Season bietet weiterhin Wochenenden mit spannenden Turnieren. Nach der U14-Quali Anfang Mai ging vergangene Woche die 13. Auflage des Miniturniers in der Max-Schmeling-Halle über die Bühne. Der DBV Charlottenburg trat mit einem 14-köpfigen gemischten Team an, mit zwei klaren Zielen: Spaß haben und Teamzusammenhalt stärken.

Da Reza wegen seiner Abschlussprüfung beim Lehrgang der Minitrainer-Offensive in Hannover war, stand René allein an der Seitenlinie.

Makelloser erster Tag

Am ersten Tag schienen die Jungs die Abwesenheit ihres Trainers gar nicht gemerkt zu haben: Zum Auftakt schlug unser Team die Weddinger Wiesel, wenige Stunden später konnte auch der nächste Sieg – gegen die jüngere Mannschaft von Kooperationspartner TuS Lichterfelde – eingefahren werden. Der erste Tag ging dann mit der Partie gegen den VfB Hermsdorf zu Ende. Auch in diesem Spiel behielten unsere Jungs die Oberhand, so dass die Bilanz des ersten Tages lautete: drei Siege, keine Niederlage.

Zum Abschluss des erfolgreichen Tages ging Coach René mit seiner Truppe zu einer gemeinsamen Geburtstagsfeier ins Schwimmbad.

Der zweiten Tag stand ganz im Zeichen zweier krankheitsbedingten Ausfälle sowie zweier Spiele gegen Alba. Zunächst forderte Alba blau unser Team heraus. Dem Sieger winkte der Gruppensieg. Die Albatrosse gewannen die Partie und so stand der DBV Charlottenburg vor der nächsten Herausforderung: Im Halbfinale hieß der Gegner Alba gelb. Das Alba-Team startete besser und konnte sich absetzen, unsere Jungs gaben jedoch nicht auf und blieben bis zum Ende im Spiel. Das reichte jedoch nicht für das Finale.

Im Spiel um Platz drei musste sich dann der DBV Charlottenburg dem Gegner aus Rendsburg geschlagen geben und landete damit auf Platz vier von zehn Teams. Die Trainer konnten am Ende ein positives Fazit ziehen. Der Blick geht nun nach vorne – auf die kommende Saison – in der der DBV in der Oberliga und in der Landesliga vertreten ist.

Unsere U11 bedankt sich bei den zahlreichen Zuschauern, allen voran bei dem derzeit leider durch einen Beinbruch ausfallenden Panagiotis, der am Spielfeldrand die Mitspieler lautstark angefeuert hat. Und ein großer Dank geht auch an die Orga!

Für die DBV U11 spielten: Eric, Denis, Soti, Jesse, Maurice, Simon R., Darijo, Mark Daniel, Oliver, Simon T, Derrick, Alexander, Max und Ermin

U14 | Mission Oberliga erfüllt

Im Mai tanzt man, oder man tanzt wenigstens in den Mai hinein. Auch die Sonne lächelt und lädt zum faulenzen im Park ein. Man kann aber auch Basketball spielen. Basketball auf höchstem Niveau sogar.

Traditionell beginnt die Saison für die U14-Jahrgänge bereits im Frühjahr kurz nach Saisonsschluss. Anders als in anderen Jahrgängen werden bei der U14 die Startplätze nicht nach dem Abschneiden der Vorsaison vergeben, sondern werden in einem offenen Turnier ausgespielt. Die Top 10 sichert sich einen Platz in der Oberliga, die nächsten 20 erhalten noch ein Startrecht für die Landesliga.

In diesem Jahr gingen wieder zwei unserer Mannschaften an den Start um sich einen Oberliga- und Landesligaplatz zu sichern.

Mission Landesliga

Die zweite Mannschaft um René und Max ging mit dem Ziel ins Turnier, die Landesliga zu erreichen. In einer der beiden 6er-Gruppe gelandet, waren bereits die ersten Spiele entscheidend. Die überwiegend aus 2006ern bestehende Mannschaft musste zu Beginn gleich zwei knappe Niederlagen hinnehmen, wobei es bis zum Schluss jeweils einen Kopf an Kopf Rennen gab.

Nachdem die favorisierten Stahnsdorfer und Alba 1 in den Gruppenspielen die Oberhand behielten, standen die Jungs in letzte Gruppenspiel gegen Weddinger Wiesel mit dem Rücken zur Wand. Mit viel Mut und Eifer versuchte die Mannschaft alles um den letzten Strohhalm für die Landesliga zu schnappen. Gegen die vielen Blöcke und die absinkende Verteidigung gab es jedoch leider nichts zu holen.

Trotz guter und knapper Spiele, war damit schon nach der Gruppenphase klar, dass es letztlich nicht reichen würde. Sieglos verabschiedeten sich unsere Jungs jedoch nicht. In den abschließenden Spielen durften die Jungs nach guter Vorstellung das Feld gegen Mahlow als Sieger verlassen. Nächstes Ziel ist nun eine tolle Vorbereitung und der Aufstieg in die Landesliga zur Rückrunde.

Es spielten: Marius, Maurice, Yassin, Lionel, Tristan, Tolga, Till, Paul, Vincent, Jack, Martin, Amin

Mission Oberliga

Mit dem klaren Ziel unter die Top 10 zu kommen, gingen unsere 2005er und 2006er Jungs und Mädchen an den Start. Anders als in den Vorjahren, waren wir in diesem Jahr „nur“ an Position zwei in der Gruppe H gesetzt. Als Favorit der Gruppe war körperlich überlegene TuS Neukölln gesetzt.

In den ersten Spielen am Freitag konnte unsere Guard-Truppe, die vermeintlichen körperlichen Höhennachteile noch durch Schnelligkeit und sehr intensive Defense ausgleichen. Somit war der Grundstein für den Erfolg der Mission gelegt.

Krimi gegen Tus Neukölln

Am Samstag lautete der erste Gegner: TuS Neukölln. Wie erwartet entwickelte sich ein enges Spiel. Der DBV konnte in den ersten Minuten die vermeintlich stärksten Neuköllner Spieler gut aus dem Spiel nehmen. Folgerichtig erarbeiteten die DBVler sich einen teilweise zweistelligen Vorsprung. Aber es sollte noch spannend werden. Einige Fehler beim Box-Out und in der 1-1 Defense, ermöglichten es dem TuS Neukölln Schritt für Schritt den Vorsprung zu verkürzen. Kurz vor Schluss waren die Charlottenburger noch mit zwei Punkten vorn. Es war klar, entweder geht der DBV in regulärer Spielzeit als Sieger vom Platz oder es gibt Verlängerung. Mit guter Defense wurde der Gegner zu einem schwierigen Wurf gezwungen, aber eine erneute Unaufmerksamkeit bei der Rebound-Arbeit erlaubte es Neukölln das Spiel auszugleichen. In der Overtime musste die junge Truppe dann der Intensität Tribut zollen und gab das Spiel am Ende ab.

Im letzten Spiel gegen Hellas ging es dann ums Sichern des Platz 2 in der Gruppe. Hellas wollte gleich zu Beginn für eine Überraschung sorgen und spielte das beste Spiel des Turniers. Mit dem Kopf noch beim vorherigen Spiel, konnte der DBV Charlottenburg nicht das gewohnt intensive Spiel aufs Parkett bringen. „Viel Glück und eine gewissen Portion Kaltschnäuzigkeit, das war letztlich das Rezept um diesen Pflichtsieg einzutüten“, fassten Max und Patrick das glückliche Ende zusammen. Ruomi mit dem letzten Ballgewinn und Emres And-One-Buzzer-Beater-Korbleger brachten den DBV am Ende doch noch auf die Siegerstraße. Der Sieg bedeutete Platz 2 in Gruppe H und somit lautete der Achtelfinalegegner: Alba Berlin 1. Der Übergegner gleich im Spiel um eines der ersten acht Oberliga-Tickets. Erstmal durchatmen, Gameplan anhören und Energie für den entscheidenden Sonntag mitnehmen.

Alba zeigte gleich zu Beginn des Spiels seine Klasse und spielte die körperlichen Vorteile gekonnt aus. Doch die DBV Spieler hatten noch einigen guten Aktionen wieder Lust und Mut entdeckt und blieben im weiteren Spielverlauf dran. Nach 28 Minuten gewann Alba zwar das Spiel mit +14, aber Trainer und Zuschauer sahen eines der besten Spiele einer DBV-U14 gegen eine Alba-Mannschaft seit langem. Der Grundstein für einen super Sonntag war gelegt, denn es sollte nicht das letzte Spiel gegen eine Alba Mannschaft gewesen sein.

Tag der Entscheidung

Chaos. Ungewissheit. So in etwa könnte man den Gefühlszustand der DBV-Mannschaft vor den ersten Do-or-die-Spiel gegen Alba 3 beschreiben. Gegen die jüngere Mannschaft von Alba konnte das Team wie in den Spielen zuvor einen guten Start hinlegen. Doch der Gegner blieb dran und spielte mit viel Mut. In den letzten Minuten des Spiels vielen die Würfe endlich wieder und das Wurfpech des Turniers schien abgewendet. Mit einem wichtigen Dreier von Julius wuchs der Vorsprung 2 Minuten vor Schluss auf 7 Punkte an. Mit einem letzten Kraftakt und viel Inside-Game versuchte Alba 3 das Spiel noch zu drehen, kam sogar bis auf 2 Punkte heran, doch letztlich ging das erste Spiel des Tages ungefährdet an die Charlottenburger.

Mit diesem Sieg war nicht nur das letzte Oberliga-Ticket weiter in Reichweite, sondern auch die Zuversicht der Mannschaft war nun enorm hoch. Im entscheidenden Spiel ging es nun (Überraschung) gegen Alba 4. Gegen das zweite 2006er Team zeigte DBV Charlottenburg mit Abstand die beste Defensive Leistung des Turniers. Mit der Zuversicht und der nötigen Treffsicherheit konnte die erste Halbzeit mit 24:9 gewonnen werden. Es hieß nun eine Halbzeit das gleiche Niveau zu halten. Und die Jungs wurden dabei von allen Seiten zum Sieg angetrieben.

Unsere Freunde aus Friedenau, DBC und natürlich alle Eltern feuerten die Mannschaft an und sorgten für eine richtige Gänsehaut Stimmung. Mit einer reifen Leistung und schlauen Spielzügen sicherte sich DBV durch den zweiten Sieg des Tages das verdiente Ticket zur Oberliga. Nach dem Abpfiff brachen alle Dämme und die Freude war riesengroß. Wir sind also auch nächstes Jahr in der Oberliga vertreten und hoffen die Platzierung dieses Turniers noch zu toppen.

Es spielten: Emre, Taylan, Julius, Trygve, Kai, Bo, Ruomi, Julijana, Stefan, Malte, Golo, Luca, Noam, Verletzt: Ben, Sangha

Wir bedanken uns bei allen Fans, Eltern, Spielern und Schiedsrichtern für dieses super Turnier. Viel mehr freuen wir uns auf diese Junge Mannschaft, die uns in der nächsten Saison sicherlich noch viele Highlights bieten wird. Das nächste Highlight steht mit dem Hermut-Weber-Cup am 19.-21. Mai schon vor der Tür.

Wir freuen uns auf euch!

Ü45 | Silber in Hütte

Für die Ü45-Senioren des DBV Charlottenburg ging es bei der Deutschen Meisterschafts-Endrunde am vergangenen Wochenende um die Verteidigung des letztjährigen Titels.

Ausrichter war dieses Jahr der TV Georgsmarienhütte, gelegen im Südwesten des Landkreises Osnabrück in Niedersachsen.

Das Teilnehmerfeld war das mehr oder minder altbekannte; mit der Ausnahme, dass der SC Rist Wedel als junger Neuling am Turnier der über 45-jährigen erstmalig teilnahm. Gespielt wurde am Samstag auf Kleinfeldern im Modus 2 x 10 Minuten, die Platzierungsspiele wurden am Sonntag auf Großfeldern ebenfalls  à 2 x 10 Minuten und das Finale in 4 x 7 Minuten ausgespielt.

Der DBV Charlottenburg, der auch dieses Jahr u.a. auf die unermüdliche Treffsicherheit des fast 61-jährigen Veteranen mit Legenden-Status, John Dronsella, setzen durfte, reiste mit einem 10-köpfigen Team an.

Für Teamcaptain Igor Rücker war dies das erste Turnier nach monatelanger verletzungsbedingter Sportabstinenz.

Vorrunde ohne Überraschungen

Die Vorrunde bot wenige Überraschungen, solide konnte diese mit zum Teil sehr sehenswerten Kombinationen ohne Niederlage gemeistert werden.

Die Paarungen lauteten: DJK Eggolsheim: 24 – DBV Charlottenburg: 37 (Halbzeit: 10:17), DBV Charlottenburg: 33 – BG Halstenbek-Pinneberg: 21 (HZ: 17:13), DBV Charlottenburg: 40 – VFK Boele-Kabel: 27 (HZ: 26:15).

K.O.-Runde: DBV schlägt Düsseldorf und Köln

Das Viertelfinale gewann der DBV nach knapper Halbzeitführung gegen die ART Giants Düsseldorf 41 zu 31 (HZ: 23:22).

Am Sonntagmorgen stand das Halbfinale gegen die sehr gut bekannte BG Köln auf dem Programm.

Insbesondere Sebastian Machowski und Oliver Lenhardt fackelten schon ganz früh im Spiel ein wahres Dreier-Feuerwerk ab, sodass dem Gegner bereits nach wenigen Spielminuten die Lust am Spiel genommen wurde. Kompensiert haben die Kölner die entstandene Frustration mit sehr „beherztem“ Einsatz. Am Ende stand aber ein deutliches 40:23 für den DBV, nach einer Halbzeitführung von 28:9.

Im Finale gegen Rist Wedel

Das Finale, der „Kampf um Gold“, war der Klassiker-Showdown mit dem Dauerrivalen SC Rist Wedel. Große Bedeutung fiel der Dynamik unserer stets verlässlichen „Twin Towers“ Jens Kollat und Nils Collingro zu, letzterer allerdings arg geschwächt von einer nächtlichen Magenverstimmung. Wie erwartet, wurde das Spiel zu einem mit voller Energie und hoher basketballerischer Qualität geführten intensiven Schlagabtausch, bei dem der DBV schon im 1. Viertel einer zweistelligen Führung des Gegners hinterherlaufen musste.

Die sehr hitzige Partie – mit sehr strittigen Schiedsrichterentscheidungen auf beiden Seiten – entschied der SC Rist Wedel dank einer sehr disziplinierten Verteidigungs- und geschlossenen Teamleistung mit hoher Trefferquote mit 56:39 für sich. Sicherlich machte am Ende der niedrigere Altersdurchschnitt der Schleswig-Holsteiner schon einen Unterschied aus.

Der DBV Charlottenburg wird im nächsten Jahr wieder um den Titel kämpfen, da er sich als Vizemeister automatisch für die Ü45-Endrunde 2019 qualifiziert hat.

Bild: Spieler von links nach rechts:

Oliver Stamm (9), John Dronsella (7), Axel Bree (91), Sebastian Machowski (33), Nils Collingro (40), Laurens Lipperheide (55), Igor Rücker (14), Oliver Hundt (20), Jens Kollat (12), Oliver Lenhardt (6).

Weitere Infos, sowie Bildmaterial zu dieser wirklich gut organisierten Veranstaltung gibt es unter: Old Stars BBall – Deutsche Meisterschaft.

Vielen Dank nochmal an den TV Georgsmarienhütte für die sehr freundliche und geradezu professionelle Ausrichtung!

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