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Double Header am Sonntag

Er hat uns sehr gefehlt… der Double Header! Am kommenden Sonntag ist es dann wieder soweit: Es wird ein echter Berliner Tag!

Die JBBL spielt um 12.00 Uhr gegen Kooperationspartner TuSLi und die NBBL verteidigt ihren ersten Platz im Spiel gegen Berlin Tiger. Der Sprungball ist hier um 15.00 Uhr angesetzt.

Wir freuen uns über jede Unterstützung… Es wird ja viele Zuschauer geben, die die gegnerische Mannschaft anfeuern 😉

NBBL | Arbeitssieg gegen die Itzehoe Eagles

Im Nachholspiel aus der Hinrunde trafen am letzten Samstag der Tabellenführer der Hauptrundengruppe 1, die AB-Baskets, auf den aktuell Tabellenletzten, die Eagles aus Itzehoe in der Halle der BBIS in Kleinmachnow.

Nach den beiden verlorenen Spielen gegen die Rostocker hatte sich das Team der Coaches Stephan McCollister und Joey Ney einiges vorgenommen.

Beide Teams starteten recht nervös, was sich an sehr niedrigen Wurfquoten festmachen lässt. So resultierten die ersten acht Punkte der Gastgeber zur Hälfte aus Freiwürfen. Auf beiden Seiten waren Dreier Mangelware. Durch gute Defense konnten die Berliner unter anderem den Topscorer der Nordlichter im ersten Viertel aus dem Spiel nehmen und die Itzehoer wurden bei ablaufender shotclock zu einigen Notwürfen gezwungen. In der Offense fiel der erste Dreier erst eine Minute vor Ende des ersten Viertels. Außerdem wurde zuviel über Einzelaktionen und zu wenig über Zusammenspiel versucht. Trotzdem ging das Viertel mit 15:6 an die Berliner.

Zu Beginn des zweiten Viertels leisteten sich die AB Baskets zuviele Turnovers und brachten damit ihre Gegner wieder ins Spiel, so dass Coach McCollister beim Stand von 19:15 zu einer Auszeit rief. Danach fielen dann einige Dreier von Sammy, Marc und Vincent (fünf von sieben, kumuliert Team 7/18), wohingegen die Eagles bei Null von Acht blieben. Die Spieler aus Schleswig-Holstein verlegten ausserdem zuviel offene Würfe und Korbleger, was den aktuellen Tabellenstand erklärt. Halbzeitstand 41:24.

Das dritte Viertel eröffnete Max Stölzel, der bis zum Spielende 17 (!) Assists auflegte, mit einem Dreier. Ansonsten machten die Berliner jetzt das Spiel schnell gepaart mit harter Defense und verbessertem Rebounding, was zu Fastbreaks und nach drei Spielminuten einem Spielstand von 52:27 führte. Itzehoe war nun deutlich überfordert und traf zusätzlich schlechte Entscheidungen. Das Spiel ging nun rauf und runter und am Ende des dritten Viertels stand es 72:41.

Zu Beginn des Schlussviertels versuchten die Eagles mit einer Ganzfeldpresse das Spiel noch zu drehen, die Berlin antworteten gelassen und mit starkem, offensiven Rebounding. Schlechte Entscheidungen mit Dreipunktewürfen auf Seiten der Berliner und den daraus resultierenden Fastbreaks der Itzehoer führten dann beim Spielstand von 75:54 wieder zu einer Auszeit, um an Teambasketball zu erinnern. Bei verbleibenden 4:30 auf der Spieluhr war der Lauf gestoppt und die AB Baskets brachten das Spiel mit Tempo zu Ende und mit 90:59 nach Hause.

Es spielten für die AB Baskets: Samuel Müller (8 Punkte), Marc Friederici (14), Felix Mensing (5), Ben Post (6), Maksim Jovanovic (2), Laszlo Cavalar (11), Max Stölzel (5 Punkte, 10 Rebounds, 17 Assists), Maximilian Stenyushyn (4), Vincent Friederici (14), Leonik Wadehn (11), Leo Hampl (10 Punkte, 11 Rebounds).

NBBL | Missglückter Rückrundenstart

Am letzten Sonntag gab es das zweite Spiel der Saison gegen die Rostock Seawolves im „back to back“, und auch im Heimspiel mussten die AB Baskets den Sieg abgeben. Die Seawolves gewannen am Ende mit 76:73.

Nachdem sich das Krankenlager über die freien Tage wieder etwas gelichtet hat, waren beim Spiel gegen die Rostocker bis auf zwei Spieler wieder alle wieder fit und heiß auf eine Revanche. An dieser Stelle weiterhin gute Besserung an Lukas und Ben.

Coach McCollister startete mit Laszlo Cavalar, Felix Mensing, Max Stölzel, Leonik Wadehn und Leo Hampl ins Spiel und die Berliner gingen auch gleich mit 4:0 in Führung. Allerdings war das gesamte Spiel von permanenten Führungswechseln geprägt, wobei die Rostocker sehr gut aus der Distanz, und erheblich besser von der Freiwurflinie trafen und sich die Berliner immer wieder an der Zone der Rostocker festrannten.

Nur durch geduldiges Durchspielen der Sets und durch das Bewegen der Zone blieb das Spiel, im Gegensatz zum Hinspiel, lange Zeit offen. Am Ende hatten die Rostocker das bessere Ende für sich und entschieden das Spiel durch einen 3er.

Die AB Baskets bleiben über den direkten Vergleich trotz des verlorenen Spiels punktgleicher Tabellenführer der Hauptrundengruppe 1.

Am nächsten Samstag den 12. Januar 2019 findet in der Stahnsdorf-Halle BBIS in Kleinmachnow das Nachholspiel gegen die Itzehoe Eagles statt. Die Coaches und das Team würden sich über zahlreiche Unterstützung durch die Fans freuen.

Es spielten für die AB Baskets: Laszlo Cavalar (19 Punkte), Vincent Friederici (13), Max Stölzel (11), Leonik Wadehn (7), Samuel Müller (6), Leo Hampl (6), Felix Mensing (4), Maxim Stenyushyn (4), Marc Friederici (3), Jelani Mayani, Julian Hörske, Maksim Jovanovic.

Weitere Fotos hat unser Fotograf Alter Keeper auf Facebook veröffentlicht.

JBBL | Gut gespielt, schlecht geworfen

Es hat mir heute bis zum Ende Spaß gemacht, das Team zu coachen“, ließ sich Headcoach Patrick Deitel nach dem Spiel in Jena zitieren. Keine selbstverständliche Aussage, den soeben hatte seine Mannschaft eine klare 93:49-Niederlage einstecken müssen. Aber obwohl seine Jungs die ersten drei Viertel verloren, darunter das erste und dritte Viertel überdeutlich, ließen sie bis zur Schlusssekunde die Köpfe nicht hängen und gewannen das letzte Viertel dank eines beinahe Buzzer-3-Punktewurfs (0,2 Sekunden vor Ende).

Insgesamt sollte am ersten Spieltag im neuen Jahr vieles gut laufen, außer einer Sache: der Ball fiel nicht wie erhofft in den Korb. Von 53 Zweipunktewürfen fanden lediglich 16 ihr Ziel (30%), von elf Versuchen jenseits der Dreipunktelinie gerade Mal zwei (18%). Aber auch von der Freiwurflinie, an der man einen vermeintlich einfachen, weil ungestörten Wurf hat, wollten nur elf von 40 Würfen reingehen (28%). Die Körbe waren für unsere Jungs an diesem Tag offensichtlich zugenagelt.

Dabei bewegten sie Offensiv viel besser den Ball, liefen gute Cuts und spielten wieder als Mannschaft: diese Eigenschaft vermissten die Coaches in den vergangenen Partien zu häufig. Auch in der Defensive war es offensichtlich, dass die Jungs aus ihren Fehlern gelernt hatten. Bis zur Halbzeit ließen sie gerade mal drei Offensivrebounds zu, am Ende waren es elf Stück. Und auch in nicht statistisch erfassten Handlungen, wie beispielsweise die 1:1-Defense oder die defensive Rotation lief vieles deutlich besser als bisher. Es ist daher umso enttäuschender, dass die Mannschaft sich nicht mit einem Sieg oder zumindest einer geringeren Niederlage belohnen konnte. Trotz allem waren die Coaches äußerst zufrieden mit der mentalen Einstellung, mit welcher sich die Jungs im 260 km entfernen Jena präsentierten.

Nächste Woche Sonntag geht es mit einem Heimspiel gegen Stadtrivale ALBA Berlin weiter. Um 12:30 ist Tip-Off in der Sporthalle Charlottenburg.

Es spielten für den DBV Charlottenburg:
Tim, Ertan, Rouven (2 Punkte, 7 Rebounds), Elyas (7 Punkte), Cedric, Anton (11 Punkte, 4 Rebounds), Sananda (3 Punkte, 7 Rebounds), Berkant (12 Punkte, 5 Rebounds, 3 Assists, 2 Steals), Jonas (4 Punkte, 6 Rebounds), Thorben (3 Punkte, 4 Rebounds), Jannis (4 Punkte, 7 Rebounds), Lucas (3 Punkte, 2 Rebounds, 2 Steals)

JBBL | DBV Charlottenburg zieht in den Berliner Derbys den Kürzeren

Am 2.12.18 spielte das JBBL-Team ihr zweites Hauptrundenspiel gegen Higherlevel Berlin, das Team aus Zehlendorf, das sein erstes Spiel auch verloren hatte.

Das Team um Headcoach Patrick Deitel startete gut in die Partie, hatte aber mit einem bissigen und ebenfalls siegesgewillten Gegner zu tun. Das erste Viertel ging trotz früher Führung durch DBV knapp an Higherlevel (19:21). Die bis dahin zugelassenen Offensivrebounds der Gäste waren deutlich zu hoch. Viel zu wenig wurde ausgeboxt und hart gereboundet. Besonders zu spüren bekamen die Charlottenburger dies dann im zweiten Viertel. Zur Halbzeit hatten die Zehlendorfer schon ganze 13 Offensivrebounds eingesammelt und führten mit neun Punkten. Nach der Halbzeit schienen die Jungs trotz der klaren Ansprache nicht bereit, konsequenter beim Rebound zu arbeiten. Dadurch verloren sie auch Offensiv ihren Rhythmus und verloren auch das dritte Viertel. Im letzten Abschnitt versuchte das Team sich in die Partie zurück zu kämpfen, konnte den Rückstand von 14 Punkte jedoch nicht mehr aufholen. Am Ende verlor die Mannschaft 70:84 und wichtige Punkte in der Hauptrunde.

Es spielten den DBV Charlottenburg: Tim (6 Punkte), Rouven (3 Assists), Joshua (2 Punkte), Elyas (4 Punkte, 5 Rebounds), Cedric, Fabian, Anton (5 Punkte, 4 Rebounds), Sananda (6 Punkte, 7 Rebounds, 4 Blocks), Berkant (27 Punkte, 3 Rebounds, 4 Assists, 2 Blocks), Jonas (3 Punkte, 4 Rebounds), Thorben (2 Punkte, 5 Rebounds), Jannis (15 Punkte, 7 Rebounds, 4 Blocks)

Eine Woche später, am 9.12.18, hatten die Charlottenburger erneut ein Heimspiel, dieses Mal gegen den Kontrahenten aus Kreuzberg. Berlin Tiger konnte in der Vorrunde das Duell gegen unsere Jungs knapp für sich entscheiden. Der DBV wollte in diesem dritten Hauptrundenspiel also gleich aus zwei Gründen gewinnen: einerseits sollte die Revanche glücken, andererseits wollte man sich unbedingt den ersten Sieg in dieser Zwischenrunde sichern. Entsprechend motiviert ging das Team in die Partie und gewann das erste Viertel mit 23:18. Doch bereits im zweiten Viertel haderte es in der Offensive. Dennoch ging man mit einem Vier-Punkte-Vorsprung in die Pause. Auch in der ersten Halbzeit waren erneut viele zugelassene Offensivrebounds ein Problem. Aber auch sonst wurde Defensiv zu viel zugelassen und der Gegner besonders im 1:1 nicht gut genug gestoppt. In der zweiten Halbzeit konnten die Charlottenburger nicht mehr an ihre starke Leistung aus dem 1. Viertel anknüpfen und verloren nicht nur das Viertel, sondern auch ihre Führung. Im Schlussabschnitt brach das Team ein. Besonders die beiden Spieler Glass und Ediberidze von den Tigern brachte die Charlottenburger Defensive immer wieder in große Schwierigkeiten. Am Ende verlor das JBBL-Team auch ihr drittes Hauptrundenspiel (64:79).

Es spielten den DBV Charlottenburg: Tim, Joshua, Elyas (10 Punkte, 3 Assists), Cedric (8 Punkte, 4 Rebounds), Fabian (4 Punkte), Anton (13 Punkte, 9 Rebounds), Sananda (6 Punkte, 9 Rebounds, 3 Blocks), Berkant (16 Punkte, 7 Rebounds, 5 Steals), Jonas (4 Punkte, 3 Rebounds), Thorben (1 Punkt, 9 Rebounds, 2 Blocks), Lucas

Nach der Weihnachtsferien-Pause geht es schon am 6. Januar weiter. Die Mannschaft spielt auswärts gegen Science City Jena. Ein schwieriges Spiel steht gleich zu Jahresbeginn bevor: die ungeschlagene Mannschaft aus Thüringen konnte bereits die Top-Teams ALBA Berlin und TuS Lichterfelde schlagen. Nichtsdestotrotz werden die unsere Jungs mit großer Motivation in das Spiel gehen und alles dafür tun, um endlich ihren ersten Sieg in der Hauptrunde zu feiern!

U12 | Lehrreiches Wochenende bei den ersten Wikinger Winter Games

Wie wir wissen ist Coach Reza sehr reiselustig mit seinen Teams, hat diverse Teams in Europa schon kennengelernt und viele Kontakte mit anderen Coaches geknüpft.

Ein ganz besonderer Kontakt ist zu Horsens IC entstanden; seit dem letzten Jahr begegneten sich die Charlottenburger und die u12 aus dem dänischen Dorf auf zwei Turnieren. Die Spiele waren mit jeweils einem Punkt sehr eng, konnten aber von unseren Jungs entschieden werden. Für Coach Reza steht fest: “Das waren die interessantesten Gegner gewesen im Minibereich“. Beide Trainer beschlossen sich noch mehr auszutauschen und es entstand eine baksetballerische Freundschaft, die dazu führte, dass der DBV die 2007er von Horsens zu den Wikinger Winter Games des DBV Charlottenburg einluden.

Ein kleines Highlight war das BBL Spiel ALBA gegen Frankfurt am 7.12.2018 in der Mercedes Benz Arena. Kaum 24 Stunden später spielten die wuchtigen Dänen gegen die zweite u12 von DBV. Mit 20:83 konnten die Gäste ihren ersten Sieg in der Leistikowhalle verbuchen. Danach gab es das ewige Duell DBV gegen ALBA, welches DBV mit 95:45 für sich entscheiden konnte.

Es folgte das Duell ALBA gegen Horsens IC. Trotz langem Rückstand besiegten die Skandinavier nach hartem Kampf die Albatrosse mit 73:67!

Das letzte Spiel wurde auf den Sonntag gelegt, damit die Gäste aus Horsens die Möglichkeit hatten, Berlin etwas zu erkunden. Nach einem anstrengendem Tag trafen sich der Gastgeber, Spieler, Eltern und Freunde mit den Eltern und Kindern aus Horsens beim Burgeressen. Es fanden interessante Gespräche statt und obwohl die Sprache eine kleine Hürde dargestellt hat, trotzten die Kinder diese und bewiesen, dass die Sprache des Basketballs überall die gleiche ist.

Ein schöner und intensiver Tag mit vielen Eindrücken neigte sich dem Ende zu und alle fieberten regelrecht auf den Sonntag hin, wo es hieß: DBV vs. Horsens! Es waren fast 150 ZuschauerInnen in der Halle, die eines der spannendsten Spiele im Minibereich sehen konnten. Der DBV führte zur Halbzeit komfortabel mit 32:22, konnte sich danach jedoch gegen die starken Gäste nicht wirklich absetzen und verlor das 3. Viertel schließlich mit 18:32. Mit einem Rückstand ging es dann ins letzte Viertel. Wie so oft zeigten die 2007er eine intensive Defense gepaart mit einem klasse Teambasketball, sodass nach 10 Minuten Krimi die 2007er von DBV nach toller Teamleistung und mit guten Enscheidungen in der Crunchtime das Spiel mit 67:63 gewannen!

Was für ein hervorragendes Wochenende und was für eine bomben Leistung der Kinder!“.

Wir bedanken uns bei den Schiedsrichtern, Helfern und allen Zuschauern. Wir werden dieses Wochenende niemals vergessen und hoffen, dass alle viel Spaß hatten, etwas dazulernen konnten und vielleicht sogar die ein oder andere Freundschaft entstanden ist. Wir freuen uns schon auf das nächste Wiedersehen mit Horsens….

JBBL | Schwache zweite Hälfte kostet Auftaktniederlage in der Hauptrunde

Die JBBL verlor am Samstag ihr Auftaktspiel in die Hauptrunde gegen TuS Lichterfelde mit 73:45.

Erste Hälfte auf Augenhöhe

Die erste Hälfte sprach dabei eine ganz andere Sprache, als das Endergebnis vermuten lässt. Der DBV Charlottenburg startete nicht so gut in die Partie, kämpfte aber mit großer Leidenschaft und gestaltete die ersten beiden Viertel denkbar knapp. Dabei fielen insgesamt nicht viele Körbe, weil beide Mannschaften hart verteidigten und dem anderen nichts schenken wollten (29:26 zur Halbzeit aus TuSLi Sicht).

Die Charlottenburger gingen zufrieden in die Halbzeitpause. Lediglich das Offensivrebound-Verhältnis bereitete den beiden Coaches sorgen. 13 Stück für TuSLi waren deutlich zu viel, konnten die Stadtrivalen zu diesem Zeitpunkt zum Glück nur 5 Punkte daraus erzielen.

Unerwarteter Einbruch nach der Pause

In der zweiten Halbzeit folgte dann ein unerwarteter Einbruch. Der DBV spielte bisher in fast allen Spielen am besten im dritten Viertel, jedoch kam TuSLi deutlich wacher aus der Pause. Defensiv boxten unsere Jungs erneut nicht gut genug aus und der Gegner verwandelte seine Second Chance Points konsequenter. Außerdem wollte Offensiv nichts zusammenlaufen: Der Ball wurde wenig bewegt und zu oft nicht gut genug beschützt.

Am Ende stand ein verdienter Sieg für TuS Lichterfelde, der in der Höhe aber nicht nötig gewesen wäre. Kommenden Sonntag geht es im zweiten Spiel der Hauptrunde gegen Higherlevel Berlin (12 Uhr in der Schillerstraße).

Es spielten für den DBV Charlottenburg: Tim (1 Punkt), Rouven (2 Punkte), Joshi, Elyas (4 Punkte), Cedric (10 Punkte), Fabian, Anton, Sananda (8 Punkte, 10 Rebounds, 5 Blocks), Berkant (12 Punkte, 5 Rebounds, 4 Assists, 3 Steals), Jonas (4 Punkte, 5 Rebounds), Thorben (4 Punkte, 7 Rebounds, 3 Steals, 4 Blocks), Lucas

JBBL | Auf die Plätze, fertig, Hauptrunde!

Die JBBL-Saison startet am Samstag in die zweite heiße Phase, nämlich mit der Hauptrunde. Grund genug, um eine kleine Zwischenbilanz der bisherigen Saison zu ziehen.

Ziemlich überzeugend startete die Mannschaft um das Trainergespann Patrick Deitel und Leo Trippe in die neue Spielzeit. Gegen Hannover und Braunschweig ließen die jungen Charlottenburger nichts anbrennen und siegten überzeugend. Die Mannschaft schien gut eingespielt zu sein, trotz der verletzungsgeplagten Pre-Season, und präsentierte sich entsprechend ihres selbstgesteckten Ziels, die Playoffs zu erreichen, sehr ordentlich. Im dritten Saisonspiel, auswärts gegen Friedenau, stand der erste Test für die Mannschaft bevor. Zur Halbzeit lagen die Charlottenburger erstmalig in der Saison zurück, zeigten aber besonders im dritten Viertel großen Kampfgeist und siegten am Ende deutlich. Das Spiel wurde als Lehre mit in die darauffolgende Partie mitgenommen, in der der MBC aus Weißenfels souverän besiegt werden konnte. Damit war der Einzug in die Hauptrunde und die Qualifikation für die Playoffs schon sicher.

Womöglich war das auch der ausschlaggebende Punkt, wieso eine Woche später die Partie gegen Berlin Tiger aus Kreuzberg verloren ging. Der DBV zeigte zwar im dritten Viertel Charakter und kämpfte sich zwischenzeitlich auf drei Punkte zurück, scheiterte aber im Endeffekt an der schwachen, ersten Hälfte und zu wenig Teamplay. In den darauffolgenden zwei Wochen arbeiteten die Trainer intensiv mit den Jungs an den Schwachstellen, um sich gegen ALBA Berlin im letzten Vorrundenspiel deutlich besser zu präsentieren. Dies gelang zwar, aber leider führten zu viele Fehlpässe und eine starke Quote jenseits der 3-Punkte-Linie auf Seiten der Gäste zu einer deutlichen Niederlage.

Nichtsdestotrotz konnte auch positives aus der Niederlage gegen ALBA mit in die Vorbereitung auf die Hauptrunde mitgenommen werden, in der am Samstag als erster Gegner TuS Lichterfelde wartet. TuSLi gewann in ihrer Vorrundengruppe alle sechs Spiele und zog entsprechend als Gruppenerster in die Hauptrunde ein (wobei die Platzierung keine Rolle für den weiteren Saisonverlauf spielt). Headcoach Patrick Deitel weiß vor allem um die Stärke auf den Guard-Positionen bei den Südberlinern und warnte sein Team vor einer sehr gut eingespielten Mannschaft. Interessant wird außerdem zu sehen sein, ob die verletzungsbedingten Ausfälle einiger DBV-Leistungsträger kompensiert werden können. Das Spiel findet am morgigen Samstag um 14 Uhr in der Goethe-Schule statt.

Im Modus „Jeder gegen jeden“ wird es in der Hauptrunde ein Hin- und Rückspiel gegen ALBA Berlin, Berlin Tiger, Higherlevel Berlin, Science City Jena und TuS Lichterfelde geben. Dabei wird es darum gehen, eine bestmögliche Platzierung für die Playoffs zu erspielen, die im Anschluss stattfinden.

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AB Baskets| 40 Minuten gegen eine Zonenverteidigung

Am letzten Sonntag stand für die AB Baskets das Auswärtsspiel bei den Eisbären Bremerhaven auf dem Spielkalender. Wie wir wussten, würden die Eisbären eine reine Zonenverteidigung auspacken, so wie sie es in den meisten Spielen zuvor bereits getan hatten.

Probate Mittel dagegen sind neben sicheren Dreiern, eine gute Defense mit schneller transition offense sowie schnelle Ballbewegung und präzise Pässe in die Schnittstellen der Verteidigung. Einiges davon sollte an diesem Spieltag funktionieren, anderes leider nicht.

Die Coaches Stephan McCollister und Joey Ney starteten mit Laszlo Cavalar, Lukas Wagner, Max Stölzel, Ben Post und Leonik Wadehn. Wobei Leonik wegen einer Verletzung von Leo Hampl, unserem Topscorer des letzten Spiels, auf der fünf spielen durfte. Nach dem anfänglichen 7:2, gab es auch recht früh die erste Auszeit von Coach McCollister, der den Spielern das, in der Vorbereitung auf das Spiel, Besprochene und Trainierte in die Köpfe zurückrief.

Also waren die Spieler aggressiver in der Defense, was zu turnovers der Eisbären führte. Nur leider wurden noch zu viele einfache Körbe verlegt, was uns auch das erste Viertel kostete (18:14 für Bremerhaven).

Im zweiten Viertel setzten die Spieler die Vorgaben der Coaches weiter sehr gut um, also konsequente Defense und schnelles Spiel nach vorn. Bremerhaven punktete in diesem Viertel hauptsächlich in der Zone über ihre Big Men und traf einige Dreier.

Die Dreierquote bei unseren Kooperationsspielern lag zu diesem Zeitpunkt bei 0,0%. Trotzdem ging das Viertel deutlich mit 18:27 an die AB Baskets (Halbzeitstand: 36:41).

Frisch aus der Halbzeit trafen die Eisbären fünf Dreier in Folge, was sie wieder nah heranbrachte. Unser Team ließ sich dadurch aber kaum beeindrucken und setzte die erfolgreiche Spielweise aus dem zweiten Viertel fort, so dass es sich bis zum Ende des Viertels auf elf Punkte (54:65) absetzen konnte.

Dreipunktewürfe immer noch Fehlanzeige.
Im vierten Viertel kam die Kooperation etwas aus dem Tritt und fing sich einige unnötige calls, ein technisches Foul und ein paar Dreier ein, was bis zur Mitte des Viertels zu einer knappen Führung der Eisbären bedeutete. Danach legten die DBV/TusLi/RSV Spieler, wie auch schon gegen die Dragons, wieder den Schalter um und brachten das Spiel mit 74:78 nach Hause, obwohl auch bis zum Ende keiner unserer 10 geworfenen Dreier sein Ziel fand. Das bedeutet nach sechs gewonnenen Spielen nach wie vor die Tabellenführung in der Hauptrundengruppe 1.

Das nächste Spiel findet Zuhause in der Sömmeringhalle am 2. Dezember gegen die Qualifikanten aus Itzehoe statt.

Es spielten für die AB Baskets: Max Stölzel (16Pkt, 11 Reb, 3 Ass), Laszlo Cavalar (16,6,5), Ben Post (13), Vincent Friederici (10), Lukas Wagner (6), Marc Friederici (6), Leonik Wadehn (5), Maximilian Stenyushyn (4), Felix Mensing (2), Eric Nitzsche.

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