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DBV-Sommercamp 2019

Sommerferien sind doch langweilig?

Vor dem Schulstart bietet der DBV Charlottenburg eine Woche Spaß, Spiel und Basketball für Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren an.

Unser Minitrainer Reza Ghasseminia wird den Kindern spielerisch von Montag (29.7) bis Freitag (2.8.) viele neue Dinge beibringen. Die Teilnehmer können sich auch auf coole T-Shirts freuen.

Das Sommercamp findet von 9 bis 16 Uhr in der oberen Schillerstraße statt.

Einfach hier online anmelden und der Spaß kann beginnen.

Ü40-Herren des DBV holen Bronze!

Die Ü40-Herren des DBV Charlottenburg haben bei den Deutschen Meisterschaften 2019 den 3. Platz errungen. Anfühlen tut sich die Bronzemedaille wie eine silberne.

Am vergangenen Wochenende begaben sich 10 DBV-Spieler nach Hagen, wo der SV 70 Hagen-Haspe seine Gäste empfing.

8 Teams waren bei der Endrunde am Start, die je 2 Vierergruppen bildeten. Keine Überkreuzspiele, damit keine Halbfinalspiele, sondern nur der Gruppensieger kommt ins Finale. Alle teilnehmenden Teams mussten sich im Vorfeld über ihre jeweiligen Regionalmeisterschaften qualifizieren.

Harte Gruppe für den DBV

Da sich unser Team wegen einiger Spielerausfälle zuvor „nur“ als norddeutscher Vizemeister qualifiziert hatte, war man nicht als Gruppenkopf gesetzt. Die Konsequenz: der DBV hatte Gastgeber Hagen und Rosenheim, jeweils erste ihrer Regionalmeisterschaften, in der Gruppe.

Los ging es für den DBV gegen den Turnierfavoriten, den SV 70 Hagen-Haspe, der sich in kompletter Kaderstärke mit ca. 20 Spielern aufwärmte.

Der DBV begann sehr stark, insbesondere der einzige „Rookie“ im Team, Daniel Hönicke tat sich mit sehr starken Aktionen hervor. Leider konnte das Team aber die anfängliche Qualität insbesondere im 2.Viertel nicht beibehalten – nach zwischenzeitlichen minus 20 Punkten verlor man am Ende 48-59.

Ziemlich enttäuscht und mit der Analyse der Niederlage intensiv beschäftigt, begab man sich in die längere Nachmittagspause. Am frühen Abend stand das Spiel gegen die TSV Rosenheim an, der man zuletzt 2017 im Finale in deren bayerischen Heimat Rott am Inn nur äußerst knapp unterlegen war. Ein recht ausgeglichenes Spiel ging nach beherztem Kampf 41-38 für den DBV aus. Ein „weiter“ Dreier von Niklas Lütcke brachte kurz vor Ende die Entscheidung.

Leistungssteigerung nach dem gemeinsamen Abend

Den Abend ließ man bei deftigem Essen und einigen Bieren bei der „Players Party“ mit den ebenfalls eingeladenen Teilnehmerinnen der Ü40-Damen-DM ausklingen.

Das interne Beisammensein tat unserer Mannschaft gut.
Die beiden Spiele am Sonntag offenbarten die DBV-typische spielerische und ansehnliche Qualität, die am Tag davor nicht so sichtbar war.

Das erste Sonntagsspiel wurde souverän mit zahlreichen attraktiven Szenen 77:25 gegen den MJC Trier gewonnen.

Spiel um Bronze als Revanche für die Norddeutsche Meisterschaft 

Das Spiel um Platz 3 wurde zwischen dem DBV und dem MTV/ BG Wolfenbüttel ausgetragen – der uns bestens bekannte norddeutsche Meister, der seine Gruppe als Zweitplatzierter beendet hatte.

Der MTV um ex-Bundesligaspieler Oliver Braun begann stark, doch unsere Center Daniel Hönicke und Christian Krämer waren in dieser Partie kaum aufzuhalten. Mit einer begeisternden und sehr schön anzusehenden Teamleistung enteilte man dem Gegner, rang ihn nieder und gewann schließlich deutlich 58:32.

Ein versöhnliches Ende mit zwei ganz tollen Spielen am Sonntag, nach dem holprigen Start am Samstag.

Da das Endspiel mit einem fulminanten 80:21-Sieg vom SV 70 Hagen-Haspe gegen die eher zahnlosen „Tigers“ der TSG Wiesloch gewonnen wurde, fühlte man sich dank des im Vergleich besseren Abschneidens gegen den gastgebenden Meister insgeheim als Vizemeister. Nach den Leistungen am Sonntag stellte sich die Frage, wie es wohl in einem Finale gegen Hagen ausgegangen wäre.

Es hat mal wieder viel Spaß gemacht, den DBV bei diesen Ü-Meisterschaften zu vertreten und den guten Ruf des Vereins zu pflegen. Auf ein Neues dann wieder, in 2020!

Die Ü40-Herren des DBV Charlottenburg (Foto):
Laurens Lipperheide, Igor Rücker, Daniel Hönicke, Oliver Stamm, Gregor Marweld, Jens Kollat, Niklas Lütcke, Oliver Lenhardt, Kai Zimmermann, Christian Krämer.

NBBL |Bronzemedaille für die AB Baskets

Die Saison 2018/19 der AB Baskets endete in Jena auf dem Podest, mit einer Urkunde in der Hand und eine Medaille um den Hals. Zum ersten Mal in der Geschichte der Kooperation von DBV Charlottenburg, RSV Eintracht Berlin und TuS Lichterfelde hat unser Team die Teilnahme an der NBBL-Siegerehrung verdient erreicht. Nach der Niederlage (74:87) im Halbfinale gegen den TSV Tröster Breitengüßbach, die Talentschmiede des Serienmeisters Brose Bamberg, stand es fest: dritter Platz. „Ich habe in der Kabine den Spielern gesagt, dass wir dieses Spiel verloren haben, aber sie können weiterhin sehr stolz sein auf die Saison und auf die Leistung, die sie abgeliefert haben“, kommentierte Headcoach Stephan McCollister nach der Schlusssirene.

Das Spiel gegen die Oberfranken kippte in der Anfangsphase des zweiten Viertels, als Breitengüßbach viermal in Folge von jenseits der Dreierlinie traf und die Führung übernahm. Bis dahin war es den AB Baskets gelungen, ihren Spielplan durchzusetzen: Headcoach McCollister wollte mit seiner Verteidigung den Gegner zum Dreipunktewurf aus der Ecke einladen und dann mit schnellem Umschaltspiel angreifen. Die Wette zahlte zunächst gute Dividenden, denn die Oberfranken trafen zum ersten Mal beim sechsten Versuch, als die AB Baskets schon acht Zähler gesammelt hatten. Das Spiel entwickelte sich zu einem sehenswerten Schlagabtausch und unsere Jungs nutzten die Schwachstellen in der gegnerischen Verteidigung, um zum Korb zu ziehen – für hochprozentige Korbleger oder Freiwürfe. Als Ben Post auch zweimal aus der Distanz traf, erzielten die Hauptstädter den größten Vorsprung der Partie (14:22/9.).

Die Euphorie durfte aber nicht so lange dauern, denn Breitengüßbach leitete zu Ende des ersten Abschnittes das kleine Schützenfest ein, das im Laufe des zweiten dann zur Wende führte. Während die Oberfranken jetzt ihre besten Werfer mit guten Wurfmöglichkeiten versorgen konnten, wurde die Spielweise unserer Jungs etwas hektischer – mit weniger Ballbewegung und zu viele Dreiern. Das Ergebnis war eine Durststrecke von fünf Minuten, die mal wieder von Ben beendet wurde (30:24). Den Anlauf nutzten unsere Jungs um noch näher heranzukommen (30:28), die Schlussphase gehörte allerdings nochmal den Bambergern, die viele Offensivrebounds schnappten und den Vorsprung auf zehn Zähler ausbauten (44:34).

Im Nachhinein musste man feststellen, dass zu diesem Zeitpunkt das Spiel kippte. Die Handlung des zweiten Durchgangs folgte dann einem gut erkennbaren Muster: Breitengüßbach legte vor, die AB Baskets zeigten Kampfgeist und versuchten, sich bis zum Ende eine Chance auf den Sieg zu erarbeiten. Der Vorsprung der Franken wuchs einmal auf 16 Zähler (52:36/23.), dann wieder auf zwölf (59:47). In der Zwischenzeit hatte unser Team ein starkes Lebenszeichen gesendet, den Gegner zu vier Ballverlusten gezwungen und mit den Treffern von Ben, Lukas und Vincent den Rückstand unter der 10-Punkte-Marke gebracht. Breitengüßbach behielt auch im letzten Viertel die Kontrolle über das Spiel und ließ unsere Jungs nie herankommen – trotz der Umstellung auf Zonenpresse und der Anstrengungen von Leonik Wadehn (10 Punkte im vierten Viertel) und Ben Post.

Breitengüßbach ist eine richtig gute Mannschaft, hat sich ungeschlagen für das Top4 qualifiziert“, zollte McCollister den späteren Vizemeister Respekt. „Der Sieg ist durchaus verdient, sie waren heute individuell stärker und in der Wurfquote besser, während wir nicht so gut getroffen haben, wie wir hätten treffen müssen (27/74), um eine Chance zu haben. Wir haben gekämpft bis es nicht mehr ging, es hat nicht gereicht.

Im Finale setzte sich am Sonntag der FC Bayern München über den TSV Breitengüßbach mit 84:80 durch und fuhr nach dem JBBL-Titel auch die NBBL-Meisterschaft.

Es spielten für die AB Baskets: Felix Mensing, Ben Post (22), Julian Hörske (2), Leonik Wadehn (11), Leonard Hampl (4), Samuel Müller, Laszlo Cavalar (2), Marc Friederici (1), Maximilian Stenyushyn (5), Vincent Friederici (7), Lukas Wagner (11), Max Stölzel (9).

Credits Foto: Sven Kuczera/NBBL

NBBL | AB Baskets spielen um Deutsche U19-Meisterschaft

Erstmals seit der Bildung der AB Baskets im Jahr 2015 als Kooperationsteam des DBV Charlottenburg, des TuS Lichterfelde und des RSV Eintracht hat man den Einzug ins Final Four geschafft. Zuvor war dies im Jahr 2013 nur dem Vorgänger IBBA/RSV Eintracht gelungen, wobei man gegen den späteren deutschen Meister CYBEX Urspring mit 52:71 ausschied.

Nun ergab das Los, dass die Mannschaft von Trainer Stephan McCollister im zweiten Halbfinale am Samstag um 20:00 Uhr auf
den TSV Tröster Breitengüßbach trifft.

Gespielt wird in der Sparkassen-Arena in Jena (Keßlerstraße), wo ansonsten das BBL-Team von Ausrichter Science City Jena seine Heimspiele austrägt. Im anderen Halbfinale treffen zuvor um 17:30 Uhr Titelverteidiger ALBA Berlin und der U19-Nachwuchs des FC Bayern München aufeinander. Das Finale findet am Sonntag um 14:00 Uhr statt.

Breitengüßbach zählt als Topfavorit

Allein am Teilnehmerfeld erkennt man bereits, in welch renommierter Runde sich die AB Baskets hier befinden. Als einziger Verein im Kreise der größten und finanzstärksten Nachwuchsprogramme Deutschlands gilt man im Vorfeld dementsprechend auch als krasser Außenseiter.

Die Liga hat diese Leistung indes bereits gewürdigt, indem Coach Stephan McCollister zum Trainer des Jahres gewählt wurde. Nachdem im Viertelfinale die mit vier U18-Nationalspielern bestückte und im Vorfeld favorisierte Spielgemeinschaft Eintracht Frankfurt / FRAPORT Skyliners mit 2:0 ausgeschaltet werden konnte, wartet nun im Halbfinale mit dem Nachwuchs des deutschen Serienmeisters Brose Bamberg (7 deutsche Meistertitel seit 2010) der vermeintlich dickste Brocken.

Zeit für die erste Saisonniederlage?

Die Oberfranken sind als einziges Team sowohl in der Hauptrunde (16:0) als auch in den Playoffs komplett ohne Niederlage ausgekommen.

Dabei schalteten die Breitengüßbacher auf dem Weg ins Halbfinale ratiopharm Ulm und die Internationale Basketball Akademie München um Liga-MVP Joshua Obiesie aus. Topscorer ist der frisch gebackene estnische Nationalspieler Henri Drell mit 18,7 Punkten pro Spiel.

Er bestritt auch bereits 3 BBL-Partien diese Saison für die Brose Baskets. Nicholas Tischler (14,4 PpS) und Moritz Plescher (13,5 PpS) sind ebenfalls sehr korbgefährlich. Ein besonderes Auge wird sicher auch auf Elias Baggette zu richten sein, der neben seinen 10,3 Punkten auch noch 5,4 Assists pro Spiel verteilt. Zugleich wird es auch ein Wiedersehen mit dem unlängst als Nachrücker für die U18- Nationalmannschaft nominierten Playmaker, denn der Berliner spielte bis letzte Saison noch beim TuS Lichterfelde.

Der vermeintlich bekannteste Name im Kader der Franken ist Kay Bruhnke. Der U18-Nationalspieler kam jedoch verletzungsbedingt nur auf fünf NBBL-Einsätze und hat auch beim Kooperationspartner Baunach Young Pikes in der 2.Basketball-Bundesliga ProA seit November nicht mehr eingreifen können.

Insgesamt neun Spieler des NBBL-Kaders gehörten zum ProA-Kader von Kooperationspartner Baunach, was vermutlich am meisten über die Qualität und Kräfteverhältnisse im Vorfeld aussagt.

McCollister: „Wir werden wie immer alles geben“

Doch Bange machen zählt nicht, schließlich haben die AB Baskets in den Playoffs gegen Frankfurt und die Metropol Baskets Ruhr sowie in der regulären Saison mit zwei Siegen gegen ALBA Berlin gezeigt, wozu sie als Team und geschlossene Einheit in der Lage sind. Dennoch ordnet Head Coach McCollister im Vorfeld die Chancen realistisch ein: „Das Erreichen des TOP4 ist ein unglaublicher Erfolg. Wir werden weiterhin in jedem Spiel alles geben und schauen, was wir noch erreichen können.

Das sagt der Bamberger Headcoach Mario Dugandzic: „Im Halbfinale wartet mit den AB Baskets eine sehr unangenehme und aggressive Berliner Truppe, die beeindruckend, durch viel Euphorie und Cleverness, letztendlich verdient ins TOP4 eingezogen ist. Wir müssen hellwach sein.

AB Baskets NBBL TRY-OUTS

Du möchtest Teil eines erfolgreichen Projekts werden und Bundesliga spielen?

Dann zeige dich bei den Try-Outs der AB Baskets.

Die Leistungsportkooperation DBV Charlottenburg/TuS Lichterfelde/RSV Eintracht geht auch in der kommenden Saison mit einer gemeinsamen Bundesligamannschaft an den Start.

Wir laden alle Spieler (Jahrgänge 2001-2003), die Interesse daran haben, im nächsten Jahr Leistungssport zu betreiben und in der U19 Bundesliga (NBBL) zu spielen, dazu ein, sich bei uns vorzustellen.

Folgenden Informationen solltest du zur Anmeldung schicken:

– Vor- und Nachname

– Geburtsdatum

– Größe

– Position

– aktueller Verein und Mannschaft

– Handynummer und Emailadresse

An den drei Standorten der Kooperation werden wir euch die Möglichkeit geben, euch zu präsentieren:

14.05.19 um 19.30 Uhr Kant-Gymnasium, Liselotte-Hermann-Str. 4D (direkt am S-Bhf. Teltow-Stadt)

16.05.19 um 19.00 Uhr Sporthalle Charlottenburg, Sömmeringstr. 29, 10589 Berlin

28.05.19 um 20.00 Uhr Goethe-OS, Eingang Weddigenweg, 12205 Berlin

Vor Ort werden wir euch über die Ziele und Strukturen des Ausbildungsprogramms informieren und für Gespräche zur Verfügung stehen. Die Trainingseinheiten werden von Arvid Thamm und Joey Ney geleitet.

Fragen zum Try-Out und die Anmeldung selbst nehmen wir unter a.thamm@tusli-basketball.de entgegen.

U20 | Ostdeutsche Meisterschaft in der Schillerhalle

Am kommenden Sonntag steigt in der Schillerstraße das nächste Highlight dieser Basketballsaison.

Der DBV Charlottenburg ist Ausrichter der diesjährigen Ostdeutschen Meisterschaft, an der drei Teams teilnehmen.

Der DBV hat sich als Berliner Meister für das Turnier qualifiziert. Im Finale setzte sich Ende März in einem sehr knappen Spiel gegen den VfB Hermsdorf (46:44) durch. Auf ein Wiedersehen der beiden Finalisten kommt es schon beim ersten Spiel der Ostdeutschen Meisterschaft – am Sonntag um 12.30 Uhr. In der Oberliga haben beide Teams das Heimspiel gewonnen.

Um 15.30 Uhr kommen die Red Dragons aus Königs Wusterhausen ins Spiel. In ihrer ersten Partie bekommen es die Brandenburger mit Hermsdorf zu tun, um 18.30 Uhr ist dann der DBV Charlottenburg dran. Die Dragons haben ungeschlagen die brandenburgische Oberliga gewonnen.

Die ersten beiden Teams qualifizieren sich für die Norddeutsche Meisterschaft am ersten Juni-Wochenende, voraussichtlich in Braunschweig.

Wir gehen zuversichtlich in dei beiden Partien und gucken mal ob wir wieder für eine tolle Überrraschung sorgen können wie schon zuletzt im Finale der Berliner Meisterschaft. Die Jungs sind fit und freuen sich in eigener Halle nach dem nächsten Titel zu greifen„, erklärt Trainer Reza Ghasseminia.

Ü45-Herren des DBV sind Deutscher Meister 2019!

Die Ü45-Herren des DBV Charlottenburg haben nach der Vizemeisterschaft 2018 den Pokal wieder nach Berlin gebracht. Im hessischen Taunus, in Kronberg, begab sich das Team auf die erfolgreiche Mission “Gold“!

In einem sehr hart umkämpften und spannungsvollen Finale wurde der Titel nach der Vizemeisterschaft im Vorjahr wieder zurück an die Spree geholt. Ein von unbedingtem Siegeswillen geprägter Teamgeist verhalf in den letzten 2.45 Minuten zu einem 14:2-Punkte-Lauf und führte zum 54:52 Thriller-Finalsieg über den SC Rist Wedel, den Titelverteidiger und DBV-Dauerkontrahenten um den Guard André Bade.

Endlich einmal ein 12 Spieler starker, gesunder Kader um den titelhungrigen Captain Oliver Lenhardt machte sich am vergangenen Wochenende nach Kronberg bei Frankfurt am Main auf, um die Deutsche Meisterschaft der Ü45 zu gewinnen.

Mit Drazan Tomic, Niklas Lütcke und Christian Krämer waren drei „Rookies“ (Jahrgang`74) im Team. Optisch war das Team bestens aufgestellt, da ein namhafter Sponsor neuerlich die komplette Ausrüstung für die Gold-Mission zur Verfügung stellte.

Hierfür nochmals herzlichen Dank an Engel & Völkers Commercial Berlin!
16 Teams waren bei der Endrunde am Start, die 4 Vierergruppen bildeten.

Die ersten achtplatzierten des Vorjahres waren gesetzt. Die beiden ersten jeder Gruppe zogen in die Viertelfinalrunde ein.

Die Kurzspiel-Vorrunde am Samstag verlief für den DBV ohne große Probleme und Überraschungen. Für die Gegner gelegentlich überraschend und die Zuschauer/ innen oft unterhaltsam, waren im Spiel des DBV schöne Stafetten und Kombinationen, die Eingeweihte an alte Westberliner Freiplatz-Zeiten erinnerten. Bei den souveränen Siegen gegen den sehr engagierten und tollen Gastgeber MTV Kronberg (45:31), die BG Halstenbek-Pinneberg (40:22) und – um den Gruppensieg – die SV Haspe 70 Hagen (50:10!) konnte durchgängig „rotiert“ werden.

Im Viertelfinale gab es am Samstag noch einen ebenfalls souveränen Sieg gegen einen unserer Lieblings-Gegner, den Zweiten der Gruppe A, den TV Georgsmarienhütte (45:24).
Im Anschluss relaxte die Mannschaft im SPA-Bereich des mondänen Dorint Hotels in Oberursel.

Am Sonntagmorgen stand das Halbfinale gegen die netten Herren des UBC Münster an, die ihre Gruppe und das Viertelfinale ebenfalls souverän gewonnen hatten und sich durchaus Chancen gegen uns ausgerechnet hatten, wie sie am Vorabend nicht vergaßen, zu betonen.

Dieses körperbetonte und hart umkämpfte Match ging nach einem 1-Punkt-Rückstand zur Halbzeit schließlich mit 38:29 zugunsten des DBV aus.

Sonntag, 14.00 Uhr war wieder „High Noon“ – das Finale gegen die „Risters“, den SC Rist Wedel, die Neuauflage des Finales 2018. Eine jahrzehntelange Dauerrivalität.

Gespielt wurden 4 x 7 Minuten.
Die Partie begann auf beiden Seiten etwas nervös, der DBV musste auf seiner Seite damit umgehen, dass sich Center Collingro zuvor beim Aufwärmen verletzt hatte und kaum eingreifen können würde.

Nach dem ersten Viertel stand es 12:9 für den DBV, es ging hin und her. In der 10. Minute stand es 14:15, durch einen kurzen 8-Punkte-Run (Dreier durch Tomic, Zweier Lipperheide, Dreier Rücker) zum 22:15 wurde dann Wedel zur ersten Auszeit gezwungen. Mit einer 27:23-Führung ging es in die Pause. Die „Risters“ waren aber stets extrem bissig und konnten somit zahlreiche wichtige Rebounds für sich verbuchen, insbesondere in der Offense. Wedel wurde stärker, kam ran. Ein offener Schlagabtausch. In den sehr ereignisreichen zwei Minuten (19./ 20.) vergab Bade zwei Freiwürfe, es punktete der wieselflinke „Rister“ Eydel zum 33:33. Dann: Dreier durch Lenhardt, Dreier Bade und Dreier Tomic in direkter Folge, sowie ein späterer Dreier durch Pröhl erbrachten den 39:40-Stand zum Ende des dritten Viertels.

Das vierte Viertel begann deprimierend für den DBV, bis zur 26. Minute gelang nur Strauven ein Freiwurf-Erfolg.
2.45 Minuten vor Schluss lag man mit 10 Punkten hinten. Die Köpfe auf der Bank hingen etwas tief.

Doch nun sollte die Zeit von den zwei unermüdlichen Routiniers Kollat und Lütcke und Kämpfer-Rookie Tomic kommen! Der DBV kämpfte sich beeindruckend zurück. Die Defense war aggressiv und die Offense lief an:
Mit dem Rücken zur Wand spielten diese Drei groß auf: ein 8-Meter-Dreier von Lütcke, ein Inside-Zweier durch Kollat, ein Fastbreak-„In-Your-Face“-Dreier von Tomic: der DBV war auf 2 Punkte wieder dran (48:50/27. Minute). Wedel traf wieder. 48:52. Ein Freiwurf-Treffer von Rücker, ein Spin-Move zum Korb von Lütcke. Alles diesmal vom SC Rist unbeantwortet: nur noch 1 Punkt Rückstand. 51:52.

Eine sehr strittige Sprungballentscheidung gegen den DBV 23 Sekunden vor Schluss erbrachte Ballbesitz und Einwurf für Wedel, der aber direkt „gestealt“ werden konnte. 10 Sekunden vor Schluss wurde Tomic gefoult, es gab zwei Freiwürfe,„down by one“.Treffer: unentschieden. 52:52. Zweiter Freiwurf: verfehlt!
Dann aber, aus dem Nichts herbeigeflogen, der Meisterschafts-Offensivrebound durch Kollat mit Tip-Off zu Tomic, der wiederum passte zu Lütcke, der den „Championship-winning“-Korbleger verwandelte!

54:52, nach 40:50 fast 3 Minuten zuvor.

Meisterschaft!

Das Team im Freudentaumel.
Aber: Das Spiel war noch nicht vorbei!
Die Schiedsrichter gewährten 4,1 Sekunden vor Spielende eine Auszeit, die Wedel zuvor angemeldet, aber niemand seitens DBV mitbekommen hatte. Einwurf Vorfeld. Die Sekunden eine halbe Ewigkeit für den DBV. Man verteidigte mit den letzten Kräften. Bade erhielt den Ball und legte diesen Korbleger unter Bedrängnis aber nur auf das Gestänge.
Abpfiff!
Endlich!
Deutscher Meister Herren Ü45: DBV Charlottenburg!

Das Meisterteam des DBV Charlottenburg bedankt sich herzlich bei den Ausrichtern, dem MTV Kronberg mit seinen zahlreichen Helfern/innen, den Schiedsrichtern/innen und den Zuständigen an den Anschreibetischen!

Großer Respekt auch an den SC Rist Wedel, der ein ebenbürtiger Gegner war und der sich – trotz der ständigen emotionalen Rangeleien auf dem Spielfeld – als sehr fairer und sympathischer zweiter Sieger gab.

Deutsche Meister 2019 Herren Ü45:
Oliver Lenhardt #6, Gregor Marweld #7, Oliver Stamm #9, Drazan Tomic #10, Jens Kollat #12, Igor Rücker #14, Nils Collingro #13, Niklas Lütcke #15; Justus Strauven #16, Laurens Lipperheide #32, Christian Krämer #74 und Axel Bree #91.

Top4! Die AB Baskets schreiben Geschichte

Mit einem breiten Lächeln und den Händen bereit zum Abklatschen empfängt Headcoach Stephan McCollister seine Jungs, wenn sie ein letztes Mal Richtung Bank laufen. Grund zur Freude hat er genug, denn mit dem Heimsieg gegen die Eintracht Frankfurt (91:85) haben sich die AB Baskets erstmals für das Top4 Jena qualifiziert. Das nächste Spiel ist also das Halbfinale am 25. Mai. Der Gegner (Alba, Bayern München oder TSV Tröster Breitengüßbach/Brose Bamberg) wird in den nächsten Tagen ausgelost. 

Ein echter Teamsieg mit vielen Gesichtern

Der Einzug ins Halbfinale war am Ende verdient, weil die Berliner Truppe sich von einem schwierigen dritten Viertel nicht unterkriegen ließ und am Sieg glaubte, auch wenn der Rückstand noch vier Punkte in der letzten Minute betrug (72:76). Mit einer Einzelaktion glich Vincent Friederici das Spiel aus (76:76), ehe in der Verlängerung Ben Post (33) seinen persönlichen Stempel aufdrückte und den Sieg besiegelte. Der größte Erfolg der Vereinsgeschichte hat auch das Gesicht von Laszlo Cavalar, der den wichtigen Dreier zum 82:82 einnetzte, von Max Stölzel, der neben dem Double Double (15+14) sich in der heißen Phase als Verteidiger bewies, von Leonik Wadehn, der mit einem Steal kurz vorm Ende (Stand 72:76) plötzlich neue Hoffnung schöpfte. 

Und natürlich von Stephan McCollister, der diese Gruppe zu einer erfolgreichen Einheit geschweißt hat. „Dieses Team hat die Reise nach Jena verdient und ich freue mich, dass alle happy sind. Wir haben gekämpft und weiter gespielt und am Sieg geglaubt, auch als wir mit 11 Punkten hinten lagen und einiges schief lief„, kommentiert der Headcoach den Verlauf. 

AB Baskets setzen ihre Spielweise durch

In der ersten Hälfte war es kaum zu erahnen, dass die AB Baskets die ganze zweite Halbzeit dem Gegner hinterher hätten rennen müssen. Nach einem holprigen Start (11:17) steigerten sich die Hauptstädter und setzten ihre vielfältige Spielweise durch. Frankfurt konnte kaum das Spiel in der Zone unterbinden – und auch die Spielzüge für den Backcourt blieben für die Gäste minutenlang ein Rätsel. So konnten die AB Baskets die Führung übernehmen und sich absetzen (31:24/14.). Doch die Gäste zeigten prompt, warum sie das beste Team im Westen waren und konnten noch vor der Halbzeitpause den Rückstand auf zwei Punkte verkürzen (44:42).

Misslungenes drittes Viertel

Nach der Pause drohte die Partie zugunsten der Frankfurter zu kippen. Unsere Jungs bewegten den Ball viel zu langsam und leisteten sich unnötige (5) Ballverluste. Frankfurt gewann deutlich mehr Duelle unter dem Korb, warf besser und durfte in den letzten Abschnitt einen Neun-Punkte-Vorsprung mitnehmen (51:60). 

Vincent Friederici krönt die Aufholjagd

Headcoach McCollister erkannte sofort, warum das Viertel misslang und verlangte nach mehr Kampfgeist und Aufmerksamkeit unter dem eigenen Korb. Die Körpersprache war wieder gut – und das spiegelte sich auch in dem Ergebnis wieder. In nur drei Minuten hatte man so viele Punkte erzielt wie im dritten Viertel, der Rückstand wurde immer kleiner. Erst 58:64, dann 70:74. Die Eintracht schnappte sich ein weiteres Offensivrebound zum 70:76, Ben antwortete sofort. Dann tauchten aus dem Nichts die schnellen Hände von Leonik, die den Ball nach dem Einwurf abfingen. Max erspielte sich zwei Freiwürfe und versenkte beide zum 74:76. Die Eintracht hatte nach der Auszeit noch die Chance, den Sack zuzumachen, aber warf den Ball zum dritten Spiel direkt ins Aus.

Mit 10 Sekunden Spielzeit begingen sich die AB Baskets in die gegnerische Hälfte: Vincent schnappte sich den Ball, täuscht einmal, zieht zum Korb und findet den richtigen Winkel. Gleichstand bei 76 Punkten. Die Verteidigung arbeitete gut und schickte dann beide Kontrahenten in die Verlängerung. 

Die Verteidigung sorgt für die Entscheidung: Erstes NBBL-Top4 der Vereinsgeschichte 

Die Gäste starteten mal wieder besser (79:80), doch schnell durften sie das Markenzeichen der Berliner erleben: zweimal verhinderten sie einen Abschluss, sodass die Dreier von Laszlo und Vincent eine neue Wende brachten (85:82). Die Halle bebte, Frankfurt entschied sich dann für „Stop the clock“, aber Max und Ben behielten die Nerven und leisteten sich keinen Fehler. Als Ben den Freiwurf zum 91:85 verwandelte war es klar: Die AB Baskets schreiben Geschichte und nehmen zum ersten Mal am Top4 teil. Auf dem Spielfeld und auf der Tribüne wird gejubelt. Die beste Belohnung für die Spieler ist allerdings das breite Lächeln auf dem Weg zur Bank.  

Es spielten für die AB Baskets: Felix Mensing, Ben Post (33), Julian Hörske, Leonik Wadehn (5), Leonard Hampl (8), Samuel Müller, Laszlo Cavalar (12 Punkte, 6 Assists), Vincent Friederici (16), Lukas Wagner (2), Max Stölzel (15 Punkte, 14 Rebounds).

U12 | Hervorragende Saison endet mit zweitem Platz

Am Wochenende 23./24. März fand das u12 Endturnier statt, in welchem sich die Berliner u12 OL Mannschaften und die besten u12 LL Mannschaften zum Abschluss der Saison messen wollten. Das Turnier der weiblichen u12 wurde vom BGZ ausgerichtet, das Turnier der männlichen u12 von ALBA. Es fand in der Max-Schmeling-Halle statt.

Unsere u12 traf im ersten Gruppenspiel ausgeschlafen auf TuS Neukölln und startete in das Turnier mit einem 42:8-Sieg. Danach ging es noch am selben Tag gegen ALBA gelb in das zweite Gruppenspiel. Bereits zur Halbzeit führten die DBV Jungs deutlich mit 19:8. Auch wenn ALBA stark aufholte, konnten sie das Spiel nicht mehr drehen. Unsere u12 beendete den ersten Turniertag erfolgreich mit einem 36:27-Sieg.

Am Sonntag trafen die DBV-Jungs um 14:30 Uhr in einem sehr schnellen Halbfinalspiel auf BG Zehlendorf. Die Halle bebte unter den lauten Anfeuerungsrhytmen der Eltern beider Teams, die sich mit Trommeln versammelt hatten und so für eine großartige Stimmung in der Halle sorgten. Angespornt davon spielten die Spieler beider Seiten noch schneller und stärker als sonst, weshalb sich das Spiel auch um eine halbe Stunde verlängerte.

Zur Halbzeit hatten sich unsere Jungs jedoch eine kleine Führung ausgespielt. BGZ stark und schnell und machte es seinem Gegner zwar nicht leicht, aber am Ende gewann unsere u12 durch ihre starke Defense und einem insgesamt sehr guten Spiel mit 45:38 und zog mit ihren Coaches Reza und Patryk verdient ins Finale ein.

Parallel spielte der SSC Südwest gegen ALBA Kollwitz um den zweiten Finalplatz. Der SSC Südwest setzte sich mit 46:26 durch und zog ebenfalls verdient ins Finale ein.

Noch beflügelt von ihrem sehr starken Halbfinalspiel erspielte sich der SSC Südwest sehr schnell einen Vorsprung, den unsere Jungs nach ihrem schweren und vor allem auch sehr langen Halbfinalspiel nicht mehr einholen konnten. Der SSC Südwest gewann das Finale gegen uns mit 54:34.

Wir gratulieren unseren DBV-Jungs zu einem tollen 2. Platz im Berliner u12-Endturnier 2019. Viezemeister ist cool!

… und gefeiert wurde noch am selben Abend bei einer ordentlichen Pizza.

Für den DBV Charlottenburg haben gespielt: Eric, Denis, Soti, Simon, Max, Maurice, Oli, Mark-Daniel, Ermin, Darijo, Jaden und Panagiotis

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